- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Musik
00:50Und Wilhelm hat nichts gesagt?
00:52Konnte er ja gar nicht.
00:53Waren ja viel zu viele Leute auf dem Fest.
00:55Aber eingesteckt hat er die Briefe.
00:57Ich hab dich gewarnt, Mami.
00:59Du hättest sie damals abschicken sollen
01:01oder einfach verbrennen.
01:02Ja, ich weiß.
01:04Ich dachte nur, dass er vielleicht besser versteht,
01:06warum ich sie nicht abgeschickt habe.
01:08Wenn er sie liest.
01:09Ich muss los, Mami.
01:10Morgen kommen die Mailänder
01:12und es klappt wieder mal überhaupt nichts.
01:14Kommst du heute Abend?
01:16Morgen vielleicht.
01:16Heute wird es einfach zu spät.
01:30Nathalie!
01:35Nathalie!
01:42Nathalie!
01:43Hey, was soll denn das?
01:45Lass mich!
01:47Nathalie, du kannst dich nicht den Rest deines Lebens im Bett verkriechen.
01:51Wo warst du?
01:53Es ist spät geworden gestern.
01:55Ich hab bei meiner Mutter übernachtet.
01:56Komm, lüg mich nicht an.
01:57Du warst mit Felix weg.
01:58Wir waren mit Kunden essen.
02:00Mit wem?
02:00Erst das Interview mit Trent wegen dem Boretti-Auftrag
02:03und dann mit dem Einkäufer von Fabric.
02:05Und dann?
02:06Nichts, Herrgott, nochmal.
02:07Ich bin zu meiner Mutter.
02:08Ich hab sie eine Woche nicht gesehen.
02:09Und wo war Felix?
02:10Nichts, jedenfalls nicht hier.
02:12Gib's zu.
02:12Du, du und Felix.
02:14Also, ich zieh mich jetzt an und geh in die Firma.
02:17Und wenn du heute wieder blau machst,
02:18ich lass mir keine Ausrede mehr für dich einfallen.
02:30Lena!
02:33Na, endlich.
02:35Entschuldige.
02:36Aber seit ich Felix gesagt habe, dass ich schwanger bin,
02:38macht er einen Riesenbogen um mich.
02:39Du hast es ihm gesagt?
02:41Wann denn?
02:43Als ihr aus Mailand zurückgekommen seid.
02:45Abends auf der Feier.
02:47Ja und, wie hat er reagiert?
02:49Dass ich nach Hause gehen soll und auf ihn warten.
02:53Das ist jetzt über eine Woche her.
02:57Du, bei Felix und du, ständig seid ihr zusammen.
03:01Und dann, weil man sich in der ganzen Firma rumerzählt.
03:04Was?
03:05Dass du dich herangeschmissen hast an ihn in Mailand.
03:08Tut mir leid, wenn ich dich enttäuschen muss, Mattelie.
03:13Aber deine Probleme mit Felix haben nicht das Geringste mit mir zu tun.
03:18Weißt du, was ich langsam glaube?
03:20Du bist nicht aus Zufall schwanger geworden.
03:22Du wolltest es ein für alle Mal wissen,
03:23ob Felix sich nur ausnutzt
03:24oder ob sich da irgendwas Echtes zwischen euch abspielt.
03:27So.
03:28Jetzt hast du ja die Antwort.
03:30Also bitte macht dir nichts vor
03:31und vor allen Dingen sucht nicht die Schuld bei mir.
03:33Klar?
03:49Morgen.
03:50Morgen.
03:51Ach, lässt du dich auch mal wieder sehen.
03:55Ich war krank.
03:56Mädel, was ist denn los mit dir?
03:58Wenn du so weitermachst,
03:59dann rennst du noch in dein Unglück.
04:04Was ist mit dem Kind?
04:05Hast du mit dem Vater gesprochen?
04:07Frau Martinek?
04:08Na.
04:09Morgen allerseits.
04:11Morgen.
04:15Herr Dr. Staubing hat angerufen.
04:16Leo Weiz wird heute um zehn aus dem Gefängnis entlassen.
04:19Sie können ihn zur Feier des Tages reinnehmen.
04:21Also, Sie holen ihn doch ab.
04:31Frau Martinek.
04:33Sie müssen ihm doch wenigstens die Chance geben,
04:35seine Version loszuwerden.
04:37Also, so wie er mir die Geschichte erzählt hat,
04:38ist das wesentlich harmloser.
04:40Tja.
04:41Leo ist ganz groß im Geschichten erzählen.
04:44Tausend und eine Nacht.
04:46Na ja.
04:47Dann gehe ich eben.
04:49Nur, ehrlich gesagt, Frau Martinek,
04:51ich hätte von Ihnen,
04:52wie soll ich das sagen,
04:54mehr Großzügigkeit erwartet.
04:56Passt doch gar nicht zu einer Frau wie Ihnen,
04:58diese, mit Verlaub, Kleinkariertheit.
05:13Ich nehme heute frei,
05:14falls einer Fragen soll.
05:16Ein bisschen Atmen.
05:19Mensch, das erzählst du mir nun an Vorgestern.
05:22Bald, bald.
05:23Ich muss wissen, wann das Teil fertig ist.
05:25Morgen werden die verdammten Verträge unterschrieben.
05:27Wir müssen liefern können.
05:28Mann, Jan.
05:31Wenn ich fertig bin,
05:32und wenn Sie mir noch weiter auf den Nerven rum tanzen,
05:34dann dauert es noch länger.
05:40Na?
05:41Wie sieht sie aus?
05:43Beschissen.
05:44Aber ich habe Sie ja gewarnt.
05:46Herr Wieland, kommen Sie mal bitte.
05:49Wenn die Italiener morgen kommen,
05:51muss die Maschine laufen.
05:52Egal.
05:53Dann muss Herr Lederacht eben mal sein Training ausfallen lassen
05:55und eine Nachtschicht einlegen.
05:56Das sagen Sie mir aber selber.
05:58Am Wochenende sind die Ausscheidungskämpe für die Landesmeisterschaft.
06:00Ach, Wieland.
06:01Guten Morgen.
06:02Morgen.
06:02Gibt es Ärger?
06:03Nein, nein.
06:04Nichts, was Herr Wieland nicht wieder hinkriegen würde.
06:06Nicht wahr, Herr Wieland?
06:07Schönen Tag noch.
06:09Wir haben doch alles im Griff.
06:11Sicher.
06:12Sicher.
06:13Ach ja, wir müssen ja noch das Programm für morgen besprechen.
06:15Ja, Vater meint, wir sollten die Herren in München abholen
06:18und dann erst mal durch Augsburg kottieren.
06:20Also, Sightseeing, Lunch in der Villa, Vertragsunterzeichnung, etc.
06:25Was machen Ihre Italiener-Skenntnisse?
06:28Molto bene.
06:29Ich habe mir alle Altmanns-Honioni- und Feline-Filme ausgeliehen.
06:44Geht's wieder?
06:45Oh, ja, danke.
06:48Hallihallo.
06:50Da hast du was verpasst gestern.
06:51Wir waren im Club 13 und der Schmidt-Bauer von Fabric
06:53hat eine überloses Design-Appel erwischt.
06:55Man ist ja so high.
06:56Wir mussten ihn praktisch von der Decke kratzen.
07:01Wo warst du eigentlich heute Nacht und gestern und vorgestern?
07:04Ich habe in der Villa im Gästezimmer gepennt.
07:07Allein, leider.
07:07Das findest du völlig in Ordnung,
07:09dass du Nathalie mit eurem doch irgendwie gemeinsamen Problem ganz alleine bist?
07:12Moment, Moment.
07:13Den schuze ich mir nicht an.
07:15Ein Kind.
07:17Also, das ist Erpressung, was Nathalie mit mir treibt.
07:20Ein Kind.
07:21Ich kann mich nicht erinnern, ein Kind gewollt zu haben.
07:23Und Nathalie ist weiß Gott alt genug zu wissen,
07:24dass Kinder nicht von der Post geliefert werden.
07:26Sag mal, mit wie vielen Frauen hast du eigentlich schon geschlagen?
07:28200, 400?
07:30Na ja.
07:30Und wie lange ging das dann mit jeder eine Nacht, zwei Nächte?
07:33Was soll das?
07:34Sag mal, bist du eigentlich jemals auf die Idee gekommen,
07:36dass die Frauen dich verlassen haben,
07:37weil sie nach drei Tagen total angeödet waren von deiner Playboy-Nummer?
07:40Jetzt mach doch mal einen Punkt.
07:42Und wer ist dann wieder brav bei Nathalie ins Bett gekrochen?
07:44Weil er froh war, einfach mit jemand zusammen sein zu können,
07:46bei dem man sich nicht einen abbrechen muss mit seinem aufgesetzten Charme.
07:49Du, Felix.
07:54Ja, das mag ja sein.
07:57Aber bei dir ist das was anderes.
07:59Ich kann mir nicht helfen, aber ich liebe dich, Lena.
08:08Wie ich gehört habe, kommen morgen die italienischen Kunden.
08:11Gibt es da etwa Probleme?
08:13Nicht, dass ich wüsste.
08:14Wie schön.
08:15Dann ist also alles in Ordnung.
08:17Ja, und dann zu Ihrer Beruhigung,
08:19Cornelia Althofer wird die Delegation betreuen.
08:21Ja, das ist mir bekannt.
08:24Sonst noch fragen?
08:25Ich würde nämlich gerne noch die Demonstration
08:27unserer Fertigungsmethode mit Frau Czerny besprechen.
08:29Nein, nein.
08:30Alles in Ordnung.
08:32Lena, ich weiß, verdammt, ich bin kein Heiliger.
08:36Ich komme aus einer ziemlich komplizierten Familie.
08:38Das war alles nur ein Versuch,
08:39mich irgendwie zu befreien von meinem Übervater.
08:43Deshalb war mir jedes Mittelrecht Geldautos vorn.
08:47Mit dir ist das was anderes.
08:51Komm mit.
09:06Was ich dir jetzt sage, muss unbedingt unter uns bleiben.
09:09Was denn?
09:10Versprich es mir.
09:12Okay, versprochen.
09:13Nicht so.
09:14Ich meine es ernst.
09:17Gut.
09:19Erinnerst du dich noch in unsere Heimfahrt von Mailand,
09:21als du zu mir gesagt hast, du hättest das Gefühl,
09:24wir würden uns schon ewig kennen, so wie Bruder und Schwester?
09:28Ja, ja.
09:31Also, ich bin deine Schwester, Halbschwester.
09:37Meine Mutter hat früher hier als Näherin gearbeitet.
09:40Dein Vater und meine Mutter haben sich geliebt.
09:42Heimlich natürlich.
09:45Und als sie mit mir schwanger wurde, hat sie gekündigt und ist aus seinem Leben verschwunden.
09:51Ich mag dich wirklich, Felix.
09:53Eben wie eine Schwester.
09:55Und ich will dir noch was sagen.
09:58Wirf Nathalie nicht weg.
10:00Sie liebt dich abgöttisch, mit all deinen Fehlern.
10:04Aber wenn du weiter so machst, dann hält sie das nicht mehr lange durch.
10:08Also.
10:12Trotzdem danke für die Liebeserklärung.
10:30Ach, hallo.
10:31Hallo.
10:32Danke.
10:33Moment.
10:41Das war ein Sarko vom H. Althofer.
10:43Ach, danke.
10:44Wiedersehen.
10:45Tschüss.
10:52Nein, nein.
10:53Es ist definitiv morgen.
10:55Äh, ja, wir sollten uns heute Abend nochmal treffen, damit es keine Überraschungen gibt.
11:00Die Herrschaften machen eine Stadtrundfahrt und sind dann zu Besuch bei uns.
11:03Und sie sind natürlich dabei.
11:06Nein, das ist auch gar nicht nötig.
11:08Meine Tochter spricht genug Italienisch.
11:10Gut, Herr Dr. Straubinger.
11:12Bis dann.
11:15Die hast du in deinem Sakko vergessen.
11:20Von wem sind die?
11:22Sind doch nicht etwa Liebesbriefe.
11:24Ich weiß nicht.
11:25Ich habe sie nicht gelesen.
11:28Rosa Kolb, München-Rammersdorf.
11:30Wer ist das?
11:34Silvia, du glaubst doch nicht etwa.
11:35Entschuldige, aber irgendwie passt das.
11:40Du bist so anders in letzter Zeit.
11:42Nicht nur zu mir.
11:45Es ist, als wäre was.
11:48Irgendwas, was dich beschäftigt.
11:49gedrückt.
11:52Du bist ja nur unglaublich, Frau.
11:58Du spürst wirklich alles.
12:03Du hast recht.
12:06Da ist etwas, aber zu gegebener Zeit werde ich auch darüber reden.
12:13Aber jetzt...
12:14Aber jetzt...
12:14Wann?
12:15Heute Abend?
12:16Ja?
12:17Bitte, Wilhelm.
12:18Sei so, Lieb.
12:19Ich habe noch kaum was geschafft und der Oma kommt gleich zu einer Lagebesprechung.
12:25Liebst du mich?
12:27Ja.
12:28Ja, ja.
12:42Maja, wer?
12:44Nein, noch immer keinen Bescheid.
12:45Ich glaube, ich fahre einfach hin und setze ihm die Pistole auf die Brust.
12:50Ja, nein, nein.
12:52Mein Liebesleben tritt auch auf der Stelle.
12:53Dieser Meiland-Auftrag bringt den ganzen Betrieb durcheinander.
12:56Ich sehe Lena immer nur noch zwischen Tür und Angeln.
12:59Manchmal kommt es mir vor, als hätte ich das Ganze mal geträumt.
13:02Die benimmt sich, als wäre nichts gewesen.
13:04Na ja, pass auf zum Beispiel an dem Abend in der Villa.
13:05Da hat sie hemmungslos mit dem Anwalt von Altever geflatet.
13:09Mit dem Schmuck, dem...
13:11Ja, ich wollte mir an dem Abend ja geben, aber...
13:13Er war in ja keine Sekunde alleine und dann ist sie sofort aus Salzburg.
13:17Und ich weiß auch gar nicht mehr, wo ich er habe.
13:20Sowieso eine ziemlich kitschige Idee, was?
13:22Schmuck.
13:24Ich würde mir irre gern dir schenken, aber ich glaube, er passt.
13:26Nicht zu deinem wunderschönen, braunen Augen.
13:28Das meint doch Herr Kahn.
13:30So, ich muss jetzt Schluss machen.
13:31Jo, Weiz kommt.
13:31Also, bis später.
13:40Harald.
13:41Emma nicht mitgekommen, wie?
13:43Nein, jetzt kommt sie jetzt.
13:45Emma konnte nicht.
13:46Wir haben Probleme mit der M5.
13:47Herr Wieland braucht sie.
13:49Erzählen Sie mir nichts, Herr Unger.
13:50Sie wollte nicht mitkommen.
13:52Bringen Sie mich zum nächsten Taxistand.
13:54Dann hole ich meine Sachen da ja ab.
13:57Mütze ich schon was finden, wenn Sie jetzt nicht tun.
14:00Erstens fahre ich Sie jetzt zu Dr. Straubinger.
14:02Der braucht noch diverse Unterschriften von Ihnen.
14:04Und zweitens können Sie bei Emma nicht ausziehen.
14:06Sie brauchen einen festen Wohnsitz.
14:07Das ist die Bedingung für eine Freilassung auf Kaution.
14:10Und drittens, warum geben Sie eigentlich so schnell auf, Herr Weiz?
14:13Ihren Lastwagen verschrotten Sie ja auch nicht gleich, nur weil er mal streikt.
14:16Emma ist kein Lastwagen.
14:17Ja, das ist richtig.
14:18Eher ein Panzer, also übertragen gemeint.
14:20Ich meine, genauso stur.
14:22Aber auch ein Panzer hat seine Schwachstellen.
14:24Man muss sie nur finden.
14:26Mal fragen.
14:39Ja, das ist richtig.
14:51Sollen Sie der Handgeschreiber?
15:24Ich dachte, wir machen die Sitzgruppe hin.
15:27Weißes Leder mit eleganten hohen Lehnen, wie im Delano in Miami.
15:31Und da, an der Wand, ein riesiger Bilderrahmen, vom Boden bis zur Dächel, nur angelehnt,
15:36und in der Mitte ein Videobildschirm für die Vorführungen.
15:41Und woher willst du das Geld nehmen?
15:43Vater hat für solche modernistischen Metzchen nichts übrig.
15:45Kunze versteht sowieso nur Bahnhof mit der Hunger.
15:47Ach, den kriege ich schon irgendwie rum.
15:50Felix, du musst doch zugeben, dass wir uns so wie bisher vor den Mailändern nicht präsentieren können.
15:55Ach, was du für richtig hältst. Ich muss kurz rüber ins Atelier.
15:59Wieland hält sich bedeckt, aber vielleicht kriege ich aus Emma raus, was faul ist mit der Entführung.
16:04Ich dachte, dir gefällt meine Idee.
16:08Bis morgen ist das sowieso nicht zu schaffen.
16:10Und die wollen die Weberei sehen, das ist ja das Problem.
16:12Du wirst sie bei Laune halten müssen.
16:14Auch ohne Möbel.
16:16Capito, Schwester, Hans?
16:25Ja, ich bin's, Frau Stangl. Ist der Herr Unger da?
16:28Nein, er ist doch Herrn Weiz abholen.
16:30Ja, ich weiß, aber er müsste doch längst hier sein.
16:33Ich sag ihm, dass er sofort zurückruft, wenn er kommt.
16:37Aber bitte.
16:40Ich hab wieder unseren Tisch bestellt.
16:43Ewald, was ist denn los?
16:45Das ist das zweite Mal in dieser Woche.
16:48Nein, das war letzte Woche.
16:49Und du hast den ganzen Abend nur über die Dietrichsen geredet.
16:52Das geht nicht.
16:54Aber es wird sicher später heute Abend.
16:56Morgen kommen die Mailänder.
16:57Ja, dann sehen wir uns eben später.
16:59Bitte.
17:00Ich hab auch eine Maschung für dich.
17:02Ewald, mach mir keine Angst.
17:04Und deine letzte Überraschung erinnere ich mich sehr ungern.
17:07Also, ja?
17:09Na gut.
17:11Aber diesmal zahle ich.
17:12Wie du meinst.
17:14Bleib so lang.
17:18Stangl?
17:20Nein?
17:37Warten Sie bitte.
17:37Es dauert nicht lang.
17:46Guten Tag.
17:47Kann ich Sie allen Augenblick sprechen?
17:50Sie sind bestimmt vom Jugendamt, stimmt's?
17:53Also, das will ich ihr gleich mal klarstellen.
17:54Egal, was die Nachbarn sagen.
17:56Meine Tochter wird von meiner Mutter und meinem Verlobten betreut, wenn ich hier arbeite.
18:00Außerdem ist Lothier jetzt fünf und kann auch mal eine halbe Stunde allein fern gucken, bis ich Feierabend habe.
18:04Ich bin nicht vom Jugendamt.
18:07Ich bin die Frau mit dir, Leo, seit sieben Jahren zusammengelegt.
18:11Sie sind das?
18:12Emma Martinek, ja.
18:14Dann hat er ja wohl von mir erzählt.
18:17Was wollen Sie hier?
18:18Tja, das weiß ich eigentlich auch nicht so genau.
18:21Ich weiß nur eins.
18:22Ich kann einem Kind nicht den Vater wegnehmen.
18:26Dann warum lachen Sie jetzt?
18:28Den Vater wegnehmen.
18:30Sagen Sie mal, wo leben Sie denn, Frau?
18:32Martinek.
18:35Nur zu Ihrer Beruhigung.
18:37Zwischen Leo und mir ist nichts mehr.
18:39Schon lange nicht mehr.
18:40Außer seinem monatlichen Check für Lucia haben wir gar keinen Kontakt.
18:43Er hat sich versorgt, dass ich im achten Monat war.
18:46Ja, aber Sie haben ihn doch besucht im Gefängnis.
18:49Ja, weil der verdammte Check nicht kam.
18:51Ich brauche das Geld.
18:53Mein Verlobter ist arbeitslos momentan und hier verdiene ich ja nichts.
18:57Also habe ich in der Firma angerufen und da höre ich, dass Leo mal wieder zugelangt hat und sitzt.
19:02Er wird heute entlassen, gegen Kaution.
19:04Na, wie schön für Sie.
19:06Oh, ich habe Schluss gemacht mit ihm.
19:09Was?
19:10Warum denn doch nicht wegen mir?
19:12Naja, ein Mann, der eine Frau mit Kind sitzen lässt.
19:15Mir ist das auch passiert.
19:17Ich war genauso alt wie Sie damals.
19:19Aber Sie waren wahrscheinlich nicht so naivig und haben sich das Kind wegmachen lassen.
19:24Ich wäre schon längst wieder verheiratet, wenn das Kind nicht wäre.
19:26Ich denke, Sie sind verlobt.
19:29Das ist doch nur wegen dem Jugendamt.
19:31Oswald kann das Kind nicht ausstehen.
19:34Sie macht es ihm auch nicht leicht mit ihrem Dickkopf.
19:37Tja.
19:38Tja.
19:40Sagen Sie Leo einen schönen Gruß?
19:42Vielleicht lässt er sich ja mal blicken.
19:44Wenigstens zu Lucias Geburtstag.
19:45Ich werde es ihm sagen.
19:49Warum hacken Sie denn immer auf mir rum?
19:51Ich tue doch mein Bestes.
19:53So typisch Radfahrer.
19:54Nach oben buckeln und nach unten treten.
19:56Was soll das denn jetzt heißen?
19:58Das soll heißen, dass Sie unserer Stoffdesignerin mal sagen sollen,
20:01sie soll das designen, was man auch in Großserie produzieren kann.
20:03Und nicht immer nur ein paar Meter mit zig Nachbesserungen.
20:06Darf ich mal was sagen?
20:07Nein.
20:08Meinst du, das habe ich nicht zigmal habe ich das gesagt.
20:11Aber der Unger hat die Maschine nicht genehmigt.
20:13Auf der M5 kann man keine feinen Garne laufen lassen.
20:16Jedenfalls nicht mit der Geschwindigkeit, mit der wir produzieren sollen.
20:20So, jetzt muss ich zum Trade.
20:22Mahlzeit.
20:24Mahlzeit.
20:26Wo ist denn Frau Martina?
20:28Was weiß ich?
20:29Ihr macht doch jeder, was er will.
20:31Herr Unger hat ja freigegeben.
20:32Leo kommt halt raus.
20:34Ach, wäre endlich mal eine gute Nachricht.
20:36Kann ich Sie kurz sprechen?
20:39Bitte?
20:39Im Atelier.
20:40Ich würde mir ganz gerne die Muster von der M5 ansehen.
20:43Nicht nötig, Herr Althofer.
20:44Alles Makulatur.
20:45Vielleicht liegt es gar nicht an der Maschine, sondern am Programm.
20:48Wieso?
20:48Frau Cortez, wir arbeiten seit Jahren mit diesem Programm.
20:51Es ist von dem Hersteller der M5 entwickelt worden.
20:53Also bitte, Herr.
20:55Mit anderen Worten, wir können den Italienern morgen nichts zeigen.
20:59Ihre Schwester kann den Herren ja was auf dem Klavier vorspielen.
21:02Chopin.
21:03Trauermarsch.
21:15Kommst du?
21:16Das Essen wird kalt.
21:17Und wenn du deinem Vater Bescheid geben könntest.
21:20Wo ist er denn?
21:21Ja, laut Frau Stangel im Büro mit Herrn Unger.
21:24Wenn er unbedingt mit ihm weitersprechen muss, dann soll er ihn eben mitbringen zum Essen.
21:38Jedenfalls scheint Herr Wieland mit dem Problem etwas überfordert zu sein.
21:42Wir sollten uns überlegen, ob wir nicht einen Spezialisten hinzuziehen.
21:46Aber bis morgen nützt das natürlich auch nichts mehr.
21:50Ja?
21:52Was, schon?
21:54Nein, nein, natürlich.
21:55In zehn Minuten.
21:57Moment, haben Sie schon gegessen?
21:59Nein.
22:00Legst du noch ein Gedeck auf?
22:01Ja, wir kommen gleich.
22:04Meine Frau und meine Tochter bitten zu Tisch.
22:06Ich habe aber noch ein paar Punkte auf der Liste.
22:08Und die wären?
22:09Frau von Dietrichsen und Frau Czerny.
22:11Bitte nicht schon wieder.
22:12Wir sollten uns überlegen, ob wir die Designabteilung nicht organisatorisch einfach in zwei Verantwortungsbereiche aufteilen.
22:20Und so sind alle?
22:22Alle Metallicstoffe.
22:24Aber mit Metal Dreams haben wir uns doch den Auftrag von Boretti geholt.
22:28Deswegen bist du da nicht gekommen, oder?
22:31Lena hat mit dir geredet, hm?
22:36Chips und Schokolade.
22:40Saure Gurken mit Vanilleeis.
22:42Schlagzeile mit Räumops.
22:45Eine Schwangerschaft bringt sowas mit sich.
22:47Vor allem, wenn der Vater sich wochenlang nicht blicken lässt und mit meiner besten Freundin in der Weltgeschichte rumgottet.
22:53Mit Lena ist nicht sicher.
22:55Okay, ich gebe es zu.
22:56Das war nicht die feine Tour.
22:58Aber mir jetzt die unschuldige Jungfrau vorzuspielen, die vom bösen Felix verführt wurde, ist auch nicht das Wahre.
23:03Jetzt sag schon was.
23:05Hört ruhig weiter.
23:09Also gut.
23:10Wenn du es unbedingt haben willst, dann tu, was du nicht lassen kannst.
23:15Aber ich werde dich deswegen nicht heiraten.
23:18Das war doch der Grund, oder?
23:21Weißt du, was du mich kannst?
23:23Vergessen kannst du mich.
23:26Und jetzt?
23:27Ich habe Mittagsbrot.
23:32Das ist wie bei Saft oder bei Bier.
23:35Danke.
23:37Danke.
23:37Althover Classic macht Frau von Dietrichsen und für Althover Modern ist Frau Czerny zuständig.
23:41Aber das bedeutet doch auch neue Mitarbeiter.
23:44Frau Czerny kann doch nicht alles alleine machen.
23:46Nein.
23:47Wir machen das wie bei modernen Sekretariaten.
23:49Wir fassen die Damen und Herren der Ateliers und Designabteilung in einen Pool zusammen, den Frau Martinek organisatorisch leitet.
23:55Und aus dem sich dann beide Abteilungen jeweils bedienen.
23:57Das klingt doch fantastisch, Vater.
23:59So sind beide zufrieden.
24:01Und wenn du die eine zur Chefin der anderen machst, läuft dir die eine oder die andere davon.
24:05Möchte irgendjemand Kaffee?
24:06Ja.
24:07Gern.
24:08Das essen wir übrigens ganz köstlich.
24:10Ach, Sie wissen doch gar nicht, was Sie gegessen haben.
24:12Sie haben doch nur über das Geschäft geredet.
24:13Doch, es gab...
24:15Hä?
24:17Roßbief?
24:19Geben Sie es auf.
24:21Sie sind unmöglich.
24:23Was gab's denn?
24:26Lachs Carpaccio.
24:28Herr Unger, jetzt aber mal was anderes.
24:31Solange wir unter uns sind.
24:33Aber Sie müssen mir versprechen, dass Sie es für sich behalten, ja?
24:38Cornelia bringt mich um, wenn sie wüsste, dass...
24:40Die ist ja so zurückhaltend.
24:43Bloß keine Gefühle zeigen.
24:44Man könnte sich ja eine Blöße geben.
24:47Also, Sie sind auch nicht viel besser.
24:49Haben Sie eigentlich Tomaten auf den Augen?
24:51Warum glauben Sie eigentlich, ist sie plötzlich so interessiert an der Mitarbeit im Betrieb, hm?
24:57Sie jeden Abend italienisch büffelt und überhaupt nicht mehr zum Klavierspielen kommt.
25:02Um in Ihrer Nähe zu sein.
25:05Na, nun gucken Sie nicht so.
25:06Ist ja in Ordnung.
25:08Ich hab nichts dagegen.
25:10Diese Schmalspur-Intellektuellen, die sie aus der Münchner Szene ab und zu mitgebracht hat,
25:17die waren auch nicht mein Fall.
25:20Nun, dann nehmen Sie doch mal was mit ihr.
25:22Muss ja nicht gleich wieder ein Konzert sein.
25:28Habe ich jetzt was Falsches gesagt?
25:33Na gut, dann machen wir es eben so.
25:36Und wenn es schief geht, dann müssen wir Frau Czerny nach München setzen oder umsonst eine Außenstelle kreieren.
25:44Haben Sie noch etwas Zeit heute Abend?
25:46Ich finde, wir sollten den morgigen Tag noch besprechen.
25:50Ja, bis 20 Uhr die Zeit.
25:52Hm, das ist doch prima.
25:54Ihr könnt euch in meinem Arbeitszimmer treffen.
25:57Also, ich bin sowieso außer Hause, sobald ich mit dem Straubinger fertig bin.
26:02Ich weiß, schwarz mit zwei Stückchen Zucker.
26:08Übrigens nicht besonders gesund.
26:10Auch mir bekommt's.
26:15Isst du es?
26:16Hm.
26:18Ah, ich...
26:18Ich hab nur gedacht, äh...
26:22Schon gut.
26:23Der Hitzhange?
26:25Ja.
26:29Tag.
26:30Wo ist denn Jan?
26:31Ich wollte heute noch einen Probelauf sehen, nicht, dass morgen was schief geht.
26:34Der Herr Lederer hat sich zum Training verabschiedet.
26:38Und den Probelauf, den können Sie sich sparen.
26:40Ich kann Ihnen genau sagen, was da aber rauskommt.
26:43Nämlich Schrott.
26:45Wieso geht's dann bei der Isatex?
26:47Und zwar anstandslos?
26:48Die haben doch dieselben Maschinen wie wir.
26:50Kann sein.
26:51Die sind aber keine 15 Jahre alt.
26:52So lange gibt sie Isatex sind wir noch gar nicht.
26:54Aber bitte, Sie können Ihre Kreation ja auch bei der Konkurrenz durchlaufen lassen.
27:03Wo gehen Sie hin?
27:05Äh, Toilette.
27:10Frau Czerny?
27:14Ich heiße Lena.
27:16Äh, Isabella, haben Sie, äh, hast du einen Computer? Ich meine einen Laptop.
27:20Ja, wieso?
27:21Äh, wie stark? 128 Megabyte?
27:23Nee, 256. Ich brauche ja ausreichend Pixel für meine Muster, aber wieso fragst du?
27:27Ja, das müsste reichen. Äh, darf ich den mal benutzen? Ich habe eine Idee.
27:30Ähm, du kennst dich aus mit Computern?
27:32Ja, ich habe Programmieren gelernt. Wir könnten uns mit den Softwareleuten des Herstellers zusammen telefonieren und versuchen, das Programm zu
27:38modifizieren.
27:39Ähm, ja, klar, dann komm doch einfach nachher rüber in die Designabteilung.
27:47Mit etwa 20.000 bis 30.000 sollte das zu machen sein. Ich würde Ihnen gern mal zeigen, wie ich
27:52mir das vorgestellt habe.
27:54Was nützen die schönsten, modernsten Stoffe, wenn sie in einem völlig unattraktiven Showroom präsentiert werden?
27:59Stimmt, aber das ist im Augenblick unser kleinstes Problem. Könnte ich Sie mal kurz sprechen?
28:04Ja, ich wollte sowieso gerade zu Ihnen. Also, dann bis später?
28:08Bei mir oder bei Ihnen?
28:10Äh, bei Ihnen. Bei mir klingelt sowieso immer nur das Telefon.
28:13Okay.
28:17Also, ich will...
28:18Zeig.
28:21Du zuerst.
28:22Ich finde, du solltest dich mehr um Herrn Wieland kümmern.
28:25Ihr müsst die Situation irgendwie entblicken und dann...
28:27Jan Lederracht macht auch nur noch, was er will.
28:29Ist er wieder bei seinem Training?
28:30Da ist er.
28:32Hör mal, das muss klappen morgen. Ich meine, ich habe vielleicht ein bisschen zu schnell verkauft, aber...
28:35Ich konnte ja auch nicht wissen, dass Althufer mit der Technik völlig überfordert ist.
28:38Das ist mein Problem.
28:40Sonst noch was?
28:41Ähm, Frau von Dietrichsen.
28:44Erledigt.
28:44Herr Althufer hat zugestimmt. Du bekommst deine eigene Abteilung.
28:47Althufer 2000 und Frau von Dietrichsen von der Steinzeit bis gestern.
28:52Zufrieden?
28:53Toll.
28:54Noch was?
28:55Du bist dran.
28:58Ich wollte eigentlich nur mit dir reden.
29:00Gewahrt.
29:01Was machst du heute Abend so gegen 8 Uhr?
29:04Und sag bitte nicht, dass du mit deiner Mutter verabredet bist.
29:06Wieso? Was hast du gegen meine Mutter?
29:08Ich gehe gar nicht zu mir.
29:09Ich wollte dir nur was geben.
29:11Ein Geschenk, das ich seit deiner Rücke aus Mailand mit mir immer rumschleppe.
29:14Ein Geschenk?
29:15Wofür?
29:17Ich dachte...
29:18Na ja.
29:19Ja, warum gibst du es mir nicht einfach?
29:21Ich glaube, es ist ein bisschen erklärungsbedürftig.
29:27Darf ich fragen, mit wem du heute Abend verabredet bist?
29:31Mit Felix?
29:33Nein.
29:34Mit Nathalie, sie hat Probleme.
29:35Ach, Nathalie hat doch immer Probleme.
29:37Es geht ihr wirklich beschissen. Ich habe es ihr versprochen.
29:40Und was machst du mit, ähm, Cornelia Althufer? Klavierunterricht?
29:44Nein.
29:45Strategiebesprechung für die Mailänder.
29:46Ja.
29:47Ja, dann vielleicht morgen Abend.
29:51Also verschämen wir es mal wieder.
29:53Tja.
29:55Ach, und sag bitte der von Dietrichsen noch nichts von der Neuregelung.
29:58Das soll ja der Chef lieber persönlich beibringen, ja?
30:00Alles klar.
30:18Das soll ja der Chef geben.
30:31Das soll ja der Chef geben.
30:42Nein.
30:53Entschuldigung.
30:54So schnell hörst du mich nicht los.
30:58Höchstrichterliche Anordnung.
30:59Ich brauche einen festen Wohnsitz bis zur Verhandlung,
31:02sonst buchten sie mich wieder ein.
31:04Ich war in Eschendorf.
31:06Ich wollte die Frau sehen mit dir, du.
31:09Warum hast du mir nie was erzählt von ihr und dem Kind?
31:13Mein Gott.
31:14Ich hatte irgendwie Angst.
31:18Angst.
31:20Emma.
31:24Ach, nun komm.
31:27Hast du an jeder Tankstelle eine?
31:29Herrgott, nein!
31:31Ich kann dir das nicht glauben, Leo. Es tut mir leid.
31:35Emma, ich schwöre dir.
31:37Heute Nacht kannst du von mir aus hierbleiben, auf dem Sofa.
31:40Aber morgen, wenn ich von der Arbeit komme, bist du bitte weg.
31:44Emma.
31:46Weißt du, mit dem Vertrauen, da ist es wie mit der Unschuld.
31:50Wenn sie mal weg ist, ist man keine Jungfrau mehr.
31:57Ich lege dir dein Bettzeug raus.
31:58Und mach bitte den Fernseher nicht so laut.
32:01Ich bin todmüde.
32:19Hallo.
32:20Hi.
32:22Da drüben steht er.
32:27Gefallen sie dir?
32:29Ungewöhnlich.
32:30Also in Portugal dürfte ich sowas nicht fragen.
32:32Mein Großvater würde durchdrehen.
32:34Na ja, deinem Großvater sollen die Stoffe auch nicht gefallen sein, mein Unsch.
32:37Also ich überlasse dir mal das Geld.
32:40Wenn du telefonieren musst mit deinem neuen, kriegst du eine Amtsleitung.
32:43Da wartet der Herr Söhnlein auf deinen Anruf.
32:45Das ist der Spezialist für die Empfindung.
32:47Mhm, danke.
32:48Nur schade, dass der Jan nicht da ist, weil mit ihm wird es bestimmt viel schneller gehen.
32:52Der kommt, verlass dich drauf.
32:57Ciao.
32:59Hey, ich bin noch nicht so weit.
33:00Ja, ich auch nicht.
33:01Ich muss noch Jan im Fitnesscenter holen.
33:02Und mein Auto spin schon wieder.
33:04Sag mal, kannst du dir das nicht mal anschauen?
33:06Klar.
33:06Und mir ein Taxi rufen?
33:07Okay, mach ich.
33:09Okay.
33:13Hallo.
33:14Hallo.
33:14Eigentlich bin ich ja sauer auf Sie.
33:16Sie hatten versprochen, sich zu melden.
33:17Es tut mir leid.
33:18Sie haben im Augenblick einfach wahnsinnig viele Probleme.
33:23Aber wenn Sie mich ausführen wollen,
33:25ich müsste dringend in die Stadt ins Fitnesscenter.
33:28Ja.
33:34Das Fuggerhaus müssten wir Ihnen eigentlich auch zeigen,
33:37aber die machen einen Wochentag erst ab 14 Uhr auf.
33:41Aber vielleicht können wir ja auch eine Sondergenehmigung kriegen.
33:46Herr Unger.
33:48Hallo.
33:50Hören Sie mir überhaupt zu.
33:52Bitte?
33:54Was ist denn?
33:56Nichts.
33:59Was wollten Sie sagen?
34:04Vergessen Sie es.
34:10Ich mache das schon.
34:51Dass du Wieland und mich und alle anderen so hängen lässt.
34:54Du duschst dich jetzt, ziehst dich an und gehst mit mir in die Firma, klar?
34:57So.
34:58Wer sagt das?
34:59Du?
34:59Ja.
35:01Du glaubst aber nicht im Ernst, dass ich wegen deines idiotischen Designs die Landesmeisterschaften
35:04schmeiße.
35:05Doch, das glaube ich.
35:06Stell dir vor.
35:07Es geht hier nämlich gar nicht um mein idiotisches Design.
35:09Es geht darum, ob wir morgen eine Unterschrift unter den Vertrag bekommen oder nicht.
35:12Und davon hängt unser aller Zukunft ab, Herr Althofer.
35:14Auch deine.
35:16Und deine Landesmeisterschaften, die kannst du dir sowieso in die Haare schmähen, wenn
35:19du jetzt nicht mitkommst.
35:20Ach ja?
35:20Na, wieso?
35:22Weil ich dir Lithiumnusöl in deine Anabolika mischen werde.
35:25Quatsch.
35:26Das ist alles Natur.
35:28Trotzdem.
35:30Na gut.
35:31Gib mir zehn Minuten.
35:49Danke.
35:51Und?
35:52Ich habe ihn leider nicht hingekriegt.
35:53Hast du die Zündkerzen nochmal geschickt?
35:55Ja, die sind okay.
35:56Ich fürchte, der muss in die Werkstatt.
35:58Oh, nee.
35:59Und ich bin mit Nathalie verabredet.
36:02Ich kann dich herbringen.
36:04Und ich würde dir gern vorher noch was zeigen.
36:09Keine Angst, ich kann gut fahren mit den beiden.
36:32Schön hier.
36:34Gell?
36:38Die da war's.
36:39Die Stute da.
36:40Wenn's braucht.
36:42Spitzname Zickendraht.
36:45Mein Bein.
36:46Die hat mich abgeworfen und dann mit ihrem linken Huf.
36:49Peng.
36:49Knirsch.
36:51Ich habe damals für den Stall gearbeitet.
36:53Galopper.
36:54Für einen Jockey bin ich zu schwer, aber Trainer wäre ich gern geworden.
36:58Das kann man sich jetzt irgendwie gar nicht vorstellen.
37:00Ja.
37:01Aber Pferde sind wie Frauen.
37:03Man weiß nie, woran man ist, was sie denken.
37:06Sag mal, wen meinst du denn damit?
37:07Ich habe dir immer gesagt, was ich denke, oder?
37:09Gehst mit mir doch nur ab und zu weg, weil ich dir leid tue mit meinem Bein.
37:12So ein Blödsinn.
37:14Und das mit deinem Bein, sag mal, kannst du es nicht einfach ab und zu vergessen?
37:16Gern.
37:18Aber die Mädels gucken immer zuerst dahin.
37:20Dann waren's nicht die Richtigen.
37:23Ich bin in jemand verknallt.
37:25In wen?
37:26Kenne ich sie?
37:27Die neue Isabella.
37:31Aber ich trau mich nicht.
37:33Versuch's doch einfach.
37:35Und gib nicht gleich auf, wenn sie dir nicht sofort um den Hals fällt.
37:39Es tut mir jetzt leid, Urs, aber ich muss wirklich gehen.
37:45Kommst du?
37:46Ja, klar.
37:59Sag mal, was machst du denn da?
38:00Du kannst doch nicht einfach in ein Programm rumfummeln.
38:03Wir müssen das Programm auf die Werte der neuen Garne umprogrammieren.
38:06Das habe ich schon probiert, das geht nicht.
38:07Ja, normal nicht.
38:09Wir müssen den Computer austricksen.
38:11So, als ob das neue Programm ein Virus wäre.
38:13Wenn er den schluckt, dann haben wir es geschafft.
38:15Jetzt nicht mal probieren, nur ein paar Meter.
38:18Wenn das schief geht, dann kann ich die ganze Maschine neu beschicken und das schaffe ich
38:21bis morgen nicht.
38:22Ja, aber so können wir morgen auch nichts vorführen.
38:26Aber kannst du das eigentlich alles?
38:28Kennst du einen Computer, kennst du Anne.
38:29Und mit Viren kenne ich mich aus.
38:31Also was ist?
38:33Na gut, mehr als mir den Kopf abreißen kann, der Wiener ja eh nicht.
38:42Ich glaube, ich spinne.
38:45Sie läuft!
38:55Darf ich Ihnen schon etwas zu trinken bringen?
38:57Also der Müller-Turkau ist wirklich sehr gut.
38:59Willst du mich auch ein Glas?
39:00Ja, gut.
39:04Arme Elona.
39:05Was es sei, die kleine Tschane in der Firma, es hacken alle auf ihr rum.
39:08Aber man kann auch nicht mehr vernünftig mit dir reden.
39:11Können wir die Frau von Dietrichsen nicht für ein paar Minuten vergessen?
39:16Entschuldige.
39:18Themenwechsel.
39:19Ja.
39:21Ich überlege mir schon seit längerer Zeit.
39:26Was hältst du davon, wenn wir beide heiraten?
39:30Nein, hör zu, Maureen.
39:31Ich habe mir das genau überlegt.
39:33Wir kennen uns doch jetzt schon über 20 Jahre.
39:35Ich weiß, du wärst immer in den Wilhelm Althofer verliebt.
39:38Aber jetzt?
39:40Du bist allein.
39:41Ich bin allein.
39:42In ein paar Jahren gehe ich in Rente.
39:44Du auch.
39:45Also, warum werfen wir nicht einfach alles in einen Topf?
39:49Und machen uns ein schönes Leben zusammen.
39:53Steuerlich ist es auch günstiger.
39:55Nur noch ein Haushalt.
39:57Reisen.
39:58Sich was gönnen.
40:00Vielleicht sogar was Eigenes.
40:03Haben sich die Herrschaften schon entschieden?
40:05Ja.
40:07Nein.
40:07Aber lassen Sie sich ruhig etwas Zeit.
40:14Ewald.
40:15Ja?
40:16Ewald, du liebst mich doch gar nicht.
40:21Also, entschuldige, aber so weit bin ich noch nicht.
40:24Rente.
40:25Steuerliche Gründe.
40:27Kaffeefahrten.
40:29Ewald, ich...
40:30Ich will noch ein bisschen leben.
40:35Komm, jetzt legen wir das alles in die Schublade
40:38und bestellen uns was ganz Schönes zu essen.
40:40Ja?
40:41Jetzt ist mir auch der Appetit vergangen.
40:47Und dann?
40:49Sag mal, hab ich Ihnen gesagt, er kann mich mal.
40:51Was sagt er sich denn?
40:53Das Kind kannst du kriegen, heiraten ist nicht.
40:55Wer bin ich denn?
40:57Was willst du denn jetzt machen?
40:59Ich weiß nicht.
41:02Da ist er.
41:05Bleib hier.
41:06Jetzt sitzt er mir wieder was vor und ich werde wieder schwach.
41:11Hallihallo.
41:12Traubesheim, Glück allein.
41:13Also, ich muss noch mal in die Firma.
41:16Also, bitte nicht wegen mir.
41:17Im Gegenteil, ich wäre dir sehr dankbar, wenn du bleiben könntest.
41:19Vielleicht kannst du mir erklären, was mit Nathalie los ist.
41:22Ich muss nach der M5 schauen.
41:23Jan und Isabella versuchen, die Programmierung zu ändern.
41:25Das kannst du vergessen.
41:26Die Italiener kommen nicht.
41:27Na, hast du dich wieder beruhigt?
41:29Was soll das heißen, die Italiener kommen nicht?
41:31Piloten streichen in Italien, alle Flüge fallen aus.
41:33Die Rossini hat sich tausendmal entschuldigt.
41:37Krieg ich auch eine Gurke oder gib mir sonst was zu essen?
41:40Koch dir doch selber was.
41:56Rosa, ich habe deine Briefe gelesen.
42:02Warum hast du sie nicht abgeschickt?
42:06Hätte ich das gewusst,
42:09es wäre alles anders gekommen.
42:25Ja, die Frau Czerny. Ja, guten Abend.
42:28Guten Abend. Ist der Herr Unger schon da?
42:29Nein.
42:31Der Felix Althofer hat auch schon angerufen.
42:33Dabei wollte er halt früher kommen.
42:36Haben Sie schon was gegessen?
42:37Ich brauche es bloß aufwärmen.
42:39Nein, nein, danke.
42:41Aber ich glaube, ich würde gerne hier warten, wenn es geht.
42:43Ich müsste dringend mit ihm reden.
42:44Ja, freilich.
42:46Selbstverständlich.
42:47Ein Bier vielleicht?
42:49Ja, danke.
43:08Ja, danke.
43:10Bitte.
43:12Sehr zum Wohl.
43:13Danke.
43:18Ja, ja, die Liebe, darf ich Ihnen einen Rat geben?
43:24Bitte?
43:27Vergessen Sie den Herrn Unger lieber wieder.
43:30Gegen die Cornelia Althofer, da haben Sie keine Chance.
43:33Glauben Sie mir.
43:48Nein, und dann hat sie mich geküsst.
43:51Da habe ich dann halt zurückgeküsst.
43:53Was hätte ich denn machen sollen, nach allem, was mir Ihr Vater von ihr gesagt hat?
43:56Ach, und außerdem Lena, das hat sich wohl erledigt.
44:01Ja, dieser Dr. Straubinger.
44:03Ich habe das von Anfang an geahnt.
44:07Entschuldigung, aber ich musste das mal loswerden.
44:10Ich kann ja hier mit niemandem reden.
44:11Also dann?
44:13In der Nacht?
44:14Was?
44:16Nein, am Blech.
44:18Keine Angst, ich gehe nicht ins Wasser.
44:54nicht in die Nacht。
44:59Oh, Herr и sung!
45:02Hey, sehr streb!
45:03Oh, Herr ist sie immer."
45:19Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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