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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:49Untertitelung des ZDF, 2020
01:08Untertitelung des ZDF, 2020
01:32Untertitelung des ZDF, 2020
02:05Untertitelung des ZDF, 2020
02:35Untertitelung des ZDF, 2020
02:58Untertitelung des ZDF, 2020
03:19Untertitelung des ZDF, 2020
03:49Untertitelung des ZDF, 2020
04:14Untertitelung des ZDF, 2020
04:40Untertitelung des ZDF, 2020
05:30Untertitelung des ZDF, 2020
05:39Untertitelung des ZDF, 2020
06:08Untertitelung des ZDF, 2020
06:31Untertitelung des ZDF, 2020
07:08Untertitelung des ZDF, 2020
07:37Untertitelung des ZDF, 2020
08:04Untertitelung des ZDF, 2020
08:29Untertitelung des ZDF, 2020
08:30Untertitelung des ZDF, 2020
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08:33Untertitelung des ZDF, 2020
08:33Untertitelung des ZDF, 2020
08:36Untertitelung des ZDF, 2020
08:39Untertitelung des ZDF, 2020
08:42Untertitelung des ZDF, 2020
08:44Untertitelung des ZDF, 2020
08:47Untertitelung des ZDF, 2020
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08:50Untertitelung des ZDF, 2020
08:51Untertitelung des ZDF, 2020
08:55Papa.
08:59Es wäre doch viel besser, dann haben wir es endlich hinter uns.
09:02Ich meine, was kann dein Vater schon dagegen haben, dass seine Tochter in Althofe geheiratet ist?
09:07Verstehst du denn nicht? Seit Mutters Tod bin ich seine einzige Familie.
09:11Ich war immer nur für ihn da und jetzt gibt es auf einmal dich.
09:15Geh du mal zu deiner Gesellschaft der Versammlung und lass mich machen.
09:19Du tust dich dann an.
09:20Ja, okay.
09:21Birgit.
09:24Bei der Gelegenheit kannst du gleich mal vorfühlen, ob dein Vater was dagegen hat, wenn ich bei euch in der
09:30Brauerei einsteige.
09:32Ja, nur für den Fall, dass ich überstimmt werde und der Unger mein Chef wird.
09:36Dann höre ich nämlich auf.
09:38Klar, aber es kommt auch an, wie Vater reagiert.
09:41Ich muss, Roland.
09:42Ich liebe dich.
09:51Ruf bitte bei der Industrie- und Handelskammer an oder beim Brauereiverband und versuch rauszukriegen, warum Meierbär es nötig hat,
09:56den Hof von Frau Schirmer zu verkaufen.
09:59Nein.
10:00Nein, aber mir gefällt es da und du weißt doch, ich kann Frauen nicht weinen sehen.
10:04Nein, die Versammlung war noch nicht. Ich habe momentan noch ganz andere Probleme.
10:07Weitraut, bis später. Ich muss Schluss machen. Tschüss.
10:12Ich kenne doch den Leo. Im Gefängnis, da wird er verrückt.
10:16Herr Unger, wenn man sagt, die haben die Kaution abgelehnt?
10:19Ja, stimmt leider. Offenbar hat Beiz auch noch dem Haftrichter seine Meinung gesagt.
10:22Ich glaube, ihr Freund hat ein kleines Problem mit seinem Temperament, stimmt's?
10:25Wenn er sich ungerecht behandelt fühlt, dann dreht er halt durch.
10:28Ich dachte, dieser Straubinger ist so ein toller Anwalt.
10:31Das ist er auch. Nur leider lässt sich die Zeuge nicht finden.
10:34Welche Zeugin?
10:36Irgendjemand hat den Unfall gesehen. Was halten Sie davon, wenn Sie heute freimachen, Frau Martinik?
10:43Wir boxen ihn ja schon wieder raus, Emma.
10:45Das wird wieder...
10:47Leo ist vorbestraft. Körperverletzung.
10:49Wir werden ihn nicht so schnell rauslassen.
10:51Was? Das wusste ich ja gar nicht.
10:53Ja, aber der Herr Althofer hat es gewusst und ihm eine Chance gegeben. Aber jetzt?
10:56Ja, wie auch immer. Da muss Kai die Tour nach Mailand fahren.
10:59Also, kommt jetzt.
11:01Herr Dillert, dürfte ich heute früher gehen?
11:04Ich frage die Dillert, wenn ich weiterleiten kann, wenn du ausfällst, ja?
11:10Danke.
11:16Ja, ich bin's, Frau Stangl.
11:17Können Sie bitte Herrn Althofer ausrichten, dass ich etwas später zur Gesellschaft der Versammlung komme?
11:20Und versuchen Sie, Dr. Straubinger zu erreichen, ja?
11:23Danke.
11:25Meinen Sie, die lassen mich zu Leo im Gefängnis?
11:29Tja, warum denn nicht?
11:30Leo war nicht betrunken.
11:32Sowas macht er nicht.
11:33Schon nicht wegen Herrn Althofer.
11:35Er würde doch den Chef nicht enttäuschen.
11:37Ach, ist das alles furchtbar.
11:39Rechnen Sie ihn trotzdem einen schönen Gruß aus, Herr Mio?
11:41Ja, das mache ich.
12:15Oh mein Gott, Mensch, du siehst bezaubernd aus.
12:20Meine Abwesenheit hat dir sichtlich gut getan.
12:24Oh, hallo, Alter.
12:26Ach, ist das gut, wieder zu Hause zu sein.
12:28Na, wie ging's?
12:29Die Engländer sind noch ein bisschen zickig, darum bin ich ja heute schon zurück.
12:32Aber mit den USA, ich sage dir, das wird eine sensationelle Sache.
12:37So, nur erzähl mal, hast du die Entwürfe von den Amids schon gesehen für unser neues Label?
12:42Mhm, ja.
12:44Aber ich würde sagen, zuerst bist du dran.
12:46Ja, ich habe mir die größeren Brauereien natürlich angeguckt.
12:50Da sind wir mit unseren 150.000 Hektar Litern ein Tropfen auf den heißen Stein.
12:55Aber du weißt, ich habe vor niemandem Angst.
12:59Da gibt's eine Brauerei in den Rocky Mountains.
13:01Tolle Verkaufszahlen, aber zu klein, um unsere Marke über deren Anlage laufen zu lassen.
13:07Nein, nein, nein, nein, nein.
13:08Wir müssen investieren.
13:12Eine zweite Brauerei.
13:14Abfüllanlage.
13:15Alles.
13:17Ich habe ja schon angeleiert, dass wir alle unsere Gaststätten, die bickrigen Umsatz haben, abstoßen.
13:24Aber das würde ja auch nicht reichen.
13:27Ach, Kind, du musst mir helfen.
13:30Dein Erbteil vom Opa.
13:32Ich brauche das Geld.
13:34Was?
13:34Ja, ja, ja, ich weiß, du hast mit heiraten nichts am Sinn.
13:37Aber irgendwo, ob in Augsburg oder in Mönchen, muss es noch einen Mann geben, der dir gefällt und den man
13:42heiraten kann.
13:44Zum Beispiel den jungen Karcher.
13:45Vier Hotels und Stadionlizenz.
13:48Sag mal, willst du mich verkaufen?
13:50Mein Schatz, so viel Geld gibt es auf der ganzen Welt nicht.
13:56Naja, aber du kennst doch das bescheuerte Testament vom Opa.
13:59Erst wird geheiratet und dann gibt es die Kohle.
14:03Guck mal, du magst doch Kinder.
14:06Und wenn du verheiratet bist, dann käme ich doch endlich zu meinen Enkelsöhnen.
14:12Und wenn das mit USA klappt, dann brauchen wir doch jede Menge Geschäftsführer.
14:18Nee, Vater, bei aller Liebe nicht.
14:21Mit deiner Brauerei kannst du von mir aus machen, was du willst.
14:24Aber bestimmt nicht mit mir und meinem Leben.
14:26Da bin ich der Geschäftsführer.
14:28Ist das klar?
14:28Ja, gerne.
14:35Bevor Dr. Straubinger die Kanzlei seines Vaters übernahm,
14:38hat er in München als Verteidiger sensationelle Freisprüche rausgeholt.
14:42Ach so, der Nio weiß es bei ihm in den besten Händen.
14:46Wissen Sie zufällig, warum Herr Walz vorbestraft ist?
14:48Bei einer Demo hat er einen Polizisten halt totgeschlagen,
14:51weil der wusste, der damalige Freundin an den Haaren in die grüne Minder zerren wollte oder so ähnlich.
14:57Verzeihung, Herr Althofer, Ihre geschiedene Frau lässt dich entschuldigen.
14:59Sie kann leider nicht kommen.
15:01Ich habe Mutter gesagt, sie kann sich den Zirkus sparen.
15:03Also keine Gesellschafterversammlung.
15:06Genau.
15:07Das Ergebnis steht doch sowieso schon fest, oder?
15:09Oder nicht.
15:10Also darf ich von vornherein erst mal was klarstellen.
15:13So sehr mich das Vertrauen, Ihres Vaters Eerd als Geschäftsführer zu fungieren,
15:17so wenig möchte ich diese Verantwortung ohne Ihre aller Zustimmung übernehmen.
15:21Ich habe keine Lust, in irgendwelche familiären Grabenkriege verwickelt zu sein.
15:25Bitte, bitte, meinen Segen haben Sie.
15:27Roland, wie bitte? Spinnst du?
15:29Jetzt beherrscht euch bitte!
15:32Darf ich fragen, welcher Umstand diesem Sinneswandel zugrunde liegt, Herr Althofer?
15:35Na was wohl?
15:36Als Herr Mayerbier hat mein Bruder sein Schäfchen doch im Trocknen, stimmt's?
15:39In der Tat haben wir, Birgit und ich, die Möglichkeit diskutiert, dass ich bei Mayerbier einsteige.
15:45Ach, dann ist ja deiner Richtung aufgegangen.
15:48Hm?
15:49Bestimmt habe ich als Schwiegersohn in einem Betrieb bessere Chancen als als Sohn.
15:52Tja, also, in dem Falle würde ich doch sagen, ist es besser, wir vergessen das Ganze, Althofer.
16:01Aber wieso? Freuen Sie sich doch, Sie haben es geschafft.
16:05Tja, wenn das so ist, dann möchte ich dem Glück der Firma Althofer nicht im Wege stehen.
16:09Nur eins, lassen Sie die Finger vom Marketing, sonst sind Sie mich auch los.
16:13Und jetzt entschuldigt mich, ich habe gleich Präsentationen, die Innenarchitektin von irgendeinem Scheich, der in Öl und Geld schwemmt.
16:20Moment, Felix, ich brauche dich noch.
16:24Herr Unger, schlagen Sie ein.
16:30Gratulieren.
16:32Ihnen, mir und der Firma, dass wir Sie gewonnen haben.
16:36Aber warten Sie bitte mit dem Lorbeerkranz, bis wir wieder schwarze Zahlen schreiben, ja?
16:41Na ja, wenigstens kriegen wir ja dann unser Bier umsonst.
16:44Ach Gott, Mama, Felix, kannst du deine Bemerkungen nicht mal für dich behalten?
16:47Wenn das alles ist, was ihr braucht?
16:51Glückwunsch, Herr Unger.
16:52Vielleicht schaffen Sie es tatsächlich, den Laden hier auf Vordermann zu bringen.
16:56Birgits Geld will ich jedenfalls wiederhaben.
17:01Lassen Sie sich nicht behören.
17:04Ich sehe Sie nachher.
17:13Was ist?
17:21Darf ich dich um eine Erklärung bitten?
17:25Was?
17:27Woher hast du das?
17:29In diesem Haus gibt es eine Wohnung, die auf deinen Namen eingetragen ist.
17:35Und?
17:35Meine Firmenwohnung muss sich ja verkaufen, falls du dich erinnerst.
17:38Und was hat Frau Czerny da zu suchen?
17:41Ach so, du glaubst.
17:44Papa, in dem Haus wohnt auch Nathalie Seiler.
17:47Sie teilt sich die Miete mit Lena.
17:48Ich meine mit Frau Czerny.
17:49Aber selbst wenn es so wäre und Frau Czerny mit mir ins Bett ginge, was wäre daran so tragisch?
17:58Nichts.
18:01Entschuldige.
18:02Nein, nein.
18:04Jetzt will ich es schon wissen.
18:05Das Foto, Papa.
18:07Lässt du mich etwa bespitzen?
18:10Du erwartest doch darauf keine Antwort, hm?
18:13Ehrlich, Felix.
18:14Es hat andere Gründe.
18:16Ja?
18:17Ja, Frau Stange, stellen Sie durch.
18:19Danke, Felix.
18:22Ja.
18:24Dr. Straubinger.
18:27Nein, nein, nein, nein, nein.
18:28Deshalb wollte ich Sie nicht sprechen.
18:30Ja, die Sache ist vom Tisch.
18:32Herr Unger hat sich bereit erklärt, die Geschäftsführung zu übernehmen.
18:36Ja.
18:37Per Handschlag.
18:39Jetzt müssen wir es nur noch aufschreiben.
18:49Leo.
18:50Leo, das ist ja gut.
18:51Ich lebe ja noch.
18:52Gehen Sie bitte auseinander.
18:55Hast du mir was mitgebracht?
18:57Ja, Unterwäsche und dein Waschzeug.
18:59Deine Césaire haben sie mir unten abgenommen und die Wäsche war natürlich auch zusammengelegt.
19:03Aber die haben ja alles durchgefisselt.
19:06Leo, was hast du denn wieder angestellt?
19:09Habe ich dir nicht x-mal gesagt, bevor du zuschleckst, zählst bis 100.
19:13Und dann auch noch einen Polizisten.
19:16Bin leider nur bis 17 gekommen.
19:18Dann wollte er mir Handschellen anlegen.
19:21Ey, ich bin kein Verbrecher.
19:22Ja, ich weiß.
19:23Aber warum bist du dann hier?
19:25Weil mir keiner glaubt.
19:27Der Herr Unger sagt, es gibt eine Zeugin.
19:29Schon.
19:30Nur, die ist abgehauen, wie die Bullen gekommen sind.
19:33Ach, Leo.
19:34Immer ist was mit dir.
19:37Naja.
19:38Lebenslänglich werden sie mir schon nicht geben.
19:41Sonst muss ich dich eben hier heiraten.
19:43Jetzt hör aber auf.
19:44Man kann hier heiraten.
19:46Die haben sogar ein Zimmer für die Hochzeitsnacht.
19:48Über sowas macht man sich nicht lustig.
19:51Vergiss er sich.
19:52Ich komme jetzt bitte zur Messe.
19:55Ja, dann.
19:57Du wirst mir fehlen.
19:59Und mein Laster auch.
20:02Wir fähren jetzt eigentlich nach Mailand, zur Messe.
20:04Kai.
20:06Kai?
20:08Ausgerechnet.
20:09Der Ex-Chauffeur vom Chef.
20:11Ja, jetzt.
20:13Der Herr Unger lässt grüßen.
20:15Und die Kollegen natürlich auch.
20:27Ich kann nicht länger bleiben heute.
20:30Wo Felix eine Krise hat wegen deinem...
20:31Ich meine dem Unger.
20:33Das schaffen wir nie.
20:35Dann machen wir eben den Rest auf der Nähmaschine.
20:38Nathalie.
20:39Glaubst du, das merkt einer,
20:40dass der Saum auf der Maschine genäht worden ist?
20:42Ja, Emma.
20:43Und dann kannst du alles wieder auftrennen.
20:44Gib her.
20:46Emma hat andere Sorgen.
20:48Mit verheulten Augen sieht sie das nie im Leben.
20:50Nathalie, ehrlich?
20:52Ich weiß sowieso nicht, wie das zusammengehen soll.
20:54Leo und Emma.
20:56Sie ist doch mindestens zehn Jahre älter als er.
20:59Also mit anderen Worten,
21:00du glaubst, Felix würde dich nicht mehr mögen,
21:01wenn du älter wärst, oder wie?
21:03Nee.
21:03Warum auch?
21:05Obwohl jeder haben könnte.
21:08Auf dich ist er auch scharf.
21:10Gott sei Dank bist du meine beste Freundin.
21:12Bist du doch.
21:15Also kommst du heute nicht mit zu Jonas' Auftritt?
21:17Ich weiß nicht.
21:19Weißt du, Felix steht nicht auf sowas.
21:21Und mit mir geht er doch sowieso nicht hin.
21:23Komm doch allein.
21:26Felix, gerade haben wir von dir geredet.
21:28Gleich.
21:29Gut, dass ich sie noch erwische.
21:30Ich muss sie sprechen.
21:31Und was ist mit mir?
21:33Bitte, Nathalie.
21:34Worum geht's denn?
21:35Ja, äh, dauert nur fünf Minuten.
21:44Also?
21:45Ich möchte keine schlafenden Runde wecken,
21:47aber können Sie sich erklären,
21:49warum Sie von einem Privatdetektiv beschattet werden?
21:51Wie kommen Sie denn darauf?
21:53Na, weil ich dachte zuerst, äh,
21:55mein Vater lässt mich überwachen.
21:57Ihr Vater?
21:58Ja, der hat ein Foto von uns beiden,
21:59wie wir zusammen ins Haus gehen.
22:01Ja, und?
22:02Er dachte, wir hätten was miteinander.
22:06Ziemlich absurde Idee, was?
22:07Nicht wahr?
22:09Aber danke für den Hinweis.
22:14Wenn das stimmt, was die Emma sagt,
22:15dass der Leo wegen sowas schon mal gesessen hat,
22:17das kann Jahre dauern.
22:18Trotzdem stellen wir keine neuen Leute ein, Herr Wieland.
22:21Aber wieso denn?
22:21Althoffer steht doch wieder ganz gut da.
22:23Nein, erst werden die Kredite abbezahlt.
22:24Eine Firma wie wir muss ohne Banken auskommen.
22:26Sie sahen immer den halben Gewinn an.
22:28Hab ich da eben wir gehört?
22:30Tja, Herr Wieland.
22:32Der Sanira hat ausgedient.
22:34Ab heute gehöre ich zur Firma.
22:35Sagen Sie jetzt lieber nichts.
22:36Ich weiß auch noch nicht,
22:37ob ich mich darüber freuen soll.
22:38Äh, Frau Czarni?
22:40Na dann, willkommen im Club.
22:44Dann hat die Familie Sie akzeptiert?
22:47Mehr oder weniger.
22:49Gratuliere.
22:49Danke.
22:52Na ja, grüße ich das an, die Lena.
22:55Aber gegen die Geschäftsleitung
22:57hat ja unser Ernst gar keine Chance.
22:58Deine Sorgen möchte ich haben.
23:01Schönen Feierabend.
23:02Guten Abend.
23:05Schon Feierabend?
23:06Ähm, ich muss nach München zu meiner Mutter.
23:09Tja, dann ist der heutige Abend wohl schon verplant.
23:12Ich wollte eigentlich ein bisschen feiern.
23:14Ich weiß noch nicht mit wem.
23:16Dann haben Sie den Job angenommen.
23:18Sagen wir, keiner hatte mehr was gegen mich.
23:22Dann kommen Sie doch einfach mit
23:23zu Jonas' letzten Auftritt mit seiner Band.
23:25Alle anderen sind auch da.
23:26Bange? Wo?
23:27In irgendeiner alten Fabrik.
23:28Rosana kann Ihnen sagen, wo es ist.
23:30Und sonst hat Vater nichts gesagt?
23:33Ich meine, ist Herr Ume nun Geschäftsführer oder nicht?
23:37Er hat nur angedeutet,
23:38dass Roland es offenbar nicht mehr für nötig hält.
23:41Nach seiner Einheirat in die Brauerei.
23:44Und Felix?
23:45Felix.
23:46Der lässt lieber andere für sich arbeiten,
23:48das weißt du doch.
23:49Hauptsache, er kann in der Weltgeschichte rumreisen.
23:55Entschuldigung, darf ich kurz stören?
23:56Frau Stange meinte, Roland Althofer sei noch im Haus.
23:59Es scheint so.
24:00Er hat mich gebeten, das Gästezimmer für ihn herzurichten.
24:03Er ist in Vaters Arbeitszimmer.
24:04Danke.
24:06Moment.
24:08Ich habe gehört, das Meeting ist gut gelaufen.
24:10Sie bleiben doch, oder?
24:12Ja, sieht so aus.
24:14Gratuliere.
24:15Danke.
24:16Aber gratulieren Sie, liebe Ihren Mann.
24:17Er hat sich, glaube ich,
24:18einem ganz guten Geschäftsführer geangelt.
24:20An mangelndem Selbstbewusstsein scheinen Sie aber nicht zu leiden.
24:24Ich beurteile meine Leistung genauso streng wie die anderer.
24:27Und ich würde sagen,
24:28im Momentan liege ich im Vergleich bei 7,5 bis 8.
24:32Also von zehn möglichen Punkten.
24:33Und wer hat zehn?
24:35Das war nur ein Scherz.
24:37Also, danke nochmal.
24:38Herr Unger, Silvia hat mich versetzt.
24:41Ach ja, das Orgelkonzert im Dom.
24:44Ich kann Sie leider nicht begleiten.
24:46Mein Mann hat Besuch, Dr. Straubinger.
24:50Ja oder nein?
24:52Orgelkonzert im Dom.
24:54Das klingt...
24:56Aber leider.
24:57Einer unserer Lehrlinge, der Jonas Fugger,
24:59tritt heute zum letzten Mal mit seiner Band auf.
25:01Als frischgebackener Geschäftsführer
25:02sollte ich mich da, glaube ich, sehen lassen.
25:04Schon gut.
25:05Die Firma geht natürlich vor.
25:06Vielleicht klappt es ja ein andermal.
25:08Das glaube ich nicht.
25:10Was Kultur angeht, steht Herr Unger bei...
25:130,9.
25:14Stimmt.
25:15Trotzdem, ich glaube, ich bin sehr wohl in der Lage,
25:17einen Weinbrand von einem Rembrandt zu unterscheiden.
25:24Also, wenn das deine Art zu flirten ist,
25:26dann ist es völlig daneben gegangen.
25:30Er hat angebissen.
25:33Er weiß es nur noch nicht.
25:36Nein, Althofer.
25:37Hören Sie, Frau Mayerbär hat versprochen, mich anzurufen.
25:40Ach so.
25:42Ja, nein, nein, nein, danke.
25:44Ist nicht nötig.
25:44Wiederhören.
25:46Was gibt's, Herr Geschäftsführer?
25:47Schon Probleme?
25:48Ja, aber nicht im Betrieb.
25:50Es geht um Frau Schirmer.
25:52Wie soll das sein?
25:53Die Wirtin von dem Gasthof,
25:54wo Sie Ihre Hochzeitsnacht verbracht haben.
25:57Ach so, na ja.
25:58Und was ist mit ihr?
26:00Mayerbär will den Hof verkaufen.
26:01Ich würde das gern verhindern
26:03und ich dachte, Sie mit Ihren Beziehungen zur Familie,
26:05also jetzt,
26:06könnten in der Angelegenheit etwas für mich tun.
26:10Was ist das nur mit Ihnen, Herr Unger?
26:12Dieser Tick, allen und jedem helfen zu wollen.
26:16Berufskrankheit.
26:17Sanieren heißt ja eigentlich heilen, helfen.
26:20Und in dem Fall von Frau Schirmer
26:22bin ich nicht ganz uneigennützig.
26:23Also ich würde den Hof gerne kaufen,
26:26falls der Preis stimmt.
26:27Ja gut, ich werde Birgit fragen,
26:29ob da was zu machen ist.
26:30Danke, Herr Unger.
26:34Birgit?
26:36Wieso, was ist?
26:37Jetzt sag schon.
26:41Gut, in fünf Minuten bin ich da.
27:01Mami?
27:05Wie geht's dir?
27:06Noch etwas wackelig auf den Beinen.
27:09Aber sonst gut.
27:11Gott, ist es schön, wieder zu Hause zu sein.
27:14Dabei kam mir dieses Haus auch zu spießig und deprimierend vor.
27:18Aber gegen ein Krankenhaus ist es hier das Paradies.
27:20Sag mal, soll ich dir irgendwas machen?
27:22Tee oder Kaffee?
27:23Oder hast du Hunger?
27:24Tee kann ich nicht mehr sehen.
27:25Aber ein Kaffee wäre schön.
27:27Ein starker.
27:27Mach ich dir.
27:31Lena?
27:33Ja?
27:34Du fehlst mir.
27:36Du bleibst auch hier über Nacht.
27:38Also ich muss nochmal für zwei, drei Stunden nach Augsburg.
27:40Aber dann komme ich, ja?
27:41Schön.
27:42Also jetzt mach ich dir einen Kaffee.
27:44Und die Blumen im Garten muss ich ja auch noch gießen.
27:45Die sind ja total ausgedörbt.
27:47Ich wage ja kaum zu fragen, aber...
27:51Willst du nicht wieder hier wohnen?
27:54Das spart die Miete und nach Augsburg ist es nicht so weit.
27:58Wenn ich normale Arbeitszeiten hätte.
28:00Aber in der Designabteilung geht's oft bis neun oder zehn Uhr abends.
28:03Also gerade jetzt vor der Messe in Mailand.
28:06Ich überleg's mir, ja?
28:20Willi, hast du geweint?
28:25Komm.
28:27Erzähl.
28:28Was hat dein Vater gesagt?
28:30Roland, das ist eine Riesenkatastrophe.
28:33Erzähl schon.
28:35Gerade als ich es ihm sagen wollte, da...
28:38Da eröffnet er mir, dass er dringend mein Geld von Großvater braucht,
28:41das ich dir geliehen habe.
28:43Weißt du, was er gesagt hat?
28:44Ich soll schnellstmöglichst heiraten.
28:47Aber du bist doch verheiratet.
28:49Wo ist denn dein Ring?
28:52Verstehst du denn nicht, Roland?
28:54Wenn ich ihm jetzt sage, dass das Geld nicht mehr da ist,
28:57kurzfristig zumindest, dann...
28:58Dann ist sein gesamtes USA-Projekt gefährdet.
29:01Was soll ich denn jetzt machen?
29:03Ja, wunderbar.
29:05Wunderbar.
29:06Und ich habe dem Unger heute großzügig meinen Job überlassen.
29:09Was?
29:10Roland!
29:10Ja, ich habe mich eben darauf verlassen,
29:11dass du mit deinem Vater klarkommst.
29:15Entschuldige.
29:17Und jetzt?
29:20Uns fällt schon was ein.
29:22Solange ich mit dir zusammen bin, ist mir alles andere egal.
29:26Ich...
29:26Ich habe nur ganz kurz die Panik gekriegt, weißt du?
29:28Weil Vater kann einfach furchtbar sein, wenn es nicht nach seinem Willen geht.
29:32So.
29:35Und der...
29:36bleibt jetzt dran.
29:38Und zwar für immer.
29:44Maria?
29:46Du, es tut mir leid, aber es klappt heute Abend leider nicht.
29:49Du warst ja so kurz vor der Messe.
29:50Ja, weil mir wird es heute bestimmt auch wieder später.
29:52Vielleicht geht es ja am Wochenende.
29:54Und da bin ich schon im Meilenk.
29:56Verneidenswert.
29:57Na, Moment.
29:58Hat sich Walter schon gemeldet?
30:00Nein.
30:01Der Chef ist nicht da.
30:02Der musste dringend nach München.
30:06Herr Unger.
30:07Ja?
30:09Als Geschäftsführer sind Sie doch jetzt auch für die Designabteilung zuständig.
30:12Nein, um Himmels Willen, nein.
30:13Sie berichten natürlich weiter an Wilhelm Althofer.
30:15Und für das Marketing bleibt Felix ihr Ansprechpartner.
30:18Nur was das Budget betrifft, ja?
30:19Da werde ich Ihnen auf Ihre talentierten Finger schauen.
30:22Noch Fragen?
30:22Nein.
30:23Nein.
30:27Talentierte Finger.
30:29Also was Charme betrifft, ist er wirklich unschlagbar.
30:32Aber von Stoffen versteht er trotzdem nichts.
30:35Elona.
30:58Also was Charme betrifft, ist er wirklich unschlagbar.
31:00...
31:12Musik
31:32Einen Augenblick, bitte!
32:02Komm rein.
32:19Ja, ja, das ist sie.
32:22Deine Tochter, Lena.
32:26Warum hast du mir nie etwas gesagt?
32:30Weil ich dein Leben nicht ruinieren wollte.
32:33Bitte.
32:36Wenn du einen Wein aufmachst, trinke ich auch ein Glas.
32:38Ruinieren?
32:39Mein Leben? Rosa.
32:43Als du mich verlassen hast von heute auf morgen,
32:46da war mein Leben ruiniert.
32:48Du warst verheiratet, hattest drei Kinder.
32:51Wilhelm, das wäre mir gut gegangen.
32:52Meine Ehe mit Heather war doch schon seit Jahren eine Qual.
32:56Und die Kinder.
32:59Was habe ich jetzt davon?
33:02Sei nicht ungerecht, Wilhelm.
33:07Wie hast du mich gefunden?
33:10Adlene hat dir es gesagt?
33:14Nur, dass sie meine Tochter ist.
33:17Ich habe ihr natürlich nicht geglaubt.
33:20Ich habe Recherchen anstellen lassen.
33:25Ganz diskret natürlich.
33:30Und jetzt bin ich hier.
33:34Du siehst hübsch aus.
33:36Danke.
33:39Ich komme gerade aus dem Krankenhaus.
33:46Was schlimm ist?
33:52Was machen wir jetzt?
33:55Nichts.
33:59Eine uneheliche Tochter im Betrieb?
34:02Mir ist nicht ganz wohl bei dem Gedanken.
34:05Leider hat sie sich inzwischen fast unentbehrlich gemacht.
34:08Sie arbeitet in der Designabteilung.
34:11Und ihre Kreationen sind derzeit unser Verkaufsschlager.
34:16Deine Tochter.
34:18Sehr kreativ.
34:20Was hat sie von dir?
34:21Von dir den Dickkopf.
34:24Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen.
34:26Ja, ja.
34:29Lena kriegt immer, was sie will.
34:32So war sie schon als kleines Mädchen.
34:35Kann ich dir mit irgendetwas helfen?
34:39Vielleicht finanziell?
34:42Du musst dich nicht schuldig fühlen, Wilhelm.
34:46Es war einzig und allein meine Entscheidung.
34:50Danke trotzdem.
34:54Ich möchte dich wiedersehen.
34:56Wilhelm.
34:58Wir haben so viel nachzuholen.
35:00Nein, Wilhelm.
35:03Ich habe gelebt und du hast gelebt.
35:05Es gibt nichts nachzuholen.
35:09Geh zu deiner Frau.
35:11Bitte.
35:13Ich werde, Lena, nicht sagen, dass du hier warst.
35:19Sag was.
35:24Jetzt, wo ich dich wiedergefunden habe?
35:28Ich kann das nicht.
35:30Bitte.
36:02Ich kann das nicht.
36:09So kann das nicht sein.
36:25Wenn du dich, nur denen Benedict
36:38ARD Text im Auftrag von Funk
37:00Lena, ich bin doch nicht blöd. Du schaust doch die ganze Zeit zu ihm.
37:05Los, ich bin nicht sauer.
37:16Tschüss.
37:18Warum tanzt du nicht?
37:19Mir ist ein bisschen schlecht.
37:21Schlecht von einem Glas Wein? So kenne ich dich ja gar nicht.
37:26Was machst du? Gehst du?
37:27Ich muss. Ich habe meiner Mutter versprochen, mal nach München zu fahren.
37:31Tschüss, tschüss.
37:37Kann ich dann auch zahlen?
37:42Hallo, Frau Chan. Hallo, Sie gehen schon?
37:44Ich muss heute noch nach München.
37:46Viel Spaß noch.
37:47Danke.
37:53Ich habe es doch noch geschafft, Sie hier abzuhecken.
37:56Vater musste noch nach München und Sie wollen doch nicht etwa schon gehen.
37:59Tja, ich muss.
38:00Wenn ich gewusst hätte, dass Sie noch kommen, tut mir leid.
38:04Vielleicht ein andermal.
38:06Schönen Abend noch.
38:09Sie hier? Hallo.
38:12Ja, das ist gut, dass Sie hier sind.
38:15Es herrscht nämlich absoluter Herrenüberschuss.
38:19Okay, schau ich mal.
38:49Warum hast du nicht getanzt?
38:51Ich bin ein ganz lausiger Tänzer.
38:54Total unmusikalisch.
38:56Was glaube ich denn?
38:59Komm.
39:01Hier?
39:02Arsch undどう?
39:02Achso.
39:11Bitzen.
39:13Bitzen.
39:18Bitzen.
39:21Si.
39:26Wettbewerbskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskuskus threw POLT$기가
39:59Untertitelung des ZDF, 2020
40:30Untertitelung des ZDF, 2020
40:31Ich bin noch zum Auftritt von Jonas' Band, aber die Art von Musik tötet mir den Nerv
40:36Und mit der Belegschaft herumhopsen ist auch nicht gerade mein Fall
40:42Sag mal, die Lena Czerny
40:46Findest du es nicht auch irgendwie unheimlich, wie sie sich eingenistet hat?
40:50In kaum zwei Monaten?
40:53Ihre Blitzkarriere von der Näherin zur Designerin?
40:56Jetzt steht ihr nur noch die Dietrichs neben dem Weg
40:59Und als nächster ist Florian Unger dran
41:02Dann hat sie es geschafft
41:04Cornelia
41:05Was ist denn los mit dir?
41:07Die Frau ist sehr begabt und
41:10Sie weiß, was sie will
41:13Im Gegensatz zu dir
41:15Du bist auch sehr begabt, aber
41:17Ich weiß nicht, was ich will
41:20Gut doch, Vater
41:23Ich weiß, was ich will
41:26Gute Nacht
41:35Gute Nacht
41:35Wenn die Czerny so begnadet ist, warum schickst du sie dann nicht nach Mailand?
41:40Ich wette, sie kommt bei den Italienern wesentlich besser als Frau von Dietrichsen
41:44Das ist Felix Ressor
41:46Da mische ich mich nicht ein
41:50War ja nur eine Idee
41:52Gute Nacht
42:23Das ist Felix Ressor
42:47Du gehst?
42:51Ich
43:07Was denkst du?
43:11Bitte, ich
43:12Ich will nicht, dass du denkst
43:13Was?
43:16Dass du dir nicht mehr so sicher bist, ob das so gut war
43:18Das denkst du?
43:25Bleib doch
43:27Ich muss nach Hause
43:29Ich muss mich duschen, mich umziehen
43:30Ich kann doch so nicht in die Firma gehen
43:37Geht sehr gut
43:41Ich weiß nicht so genau
43:45Und hier?
43:58Was auch immer es war
44:01Das war
44:03Sehr schön
44:06Bis auf dein Telefon eben
44:09Sonst wäre ich jetzt nämlich einfach weg
44:13Und alles wäre eher wie ein Traum gewesen
44:20Reden und Denken macht immer alles so wahnsinnig kompliziert
44:25Lena
44:26Lena
44:45Das war's
44:48Bis zum nächsten Mal
44:51Bis zum nächsten Mal
44:51Bis zum nächsten Mal
44:52Bis zum nächsten Mal
44:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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