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  • vor 17 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Als mein Herz stehen geblieben ist, hier in diesem Krankenhaus,
00:05da ist mir Nina begegnet.
00:10Wie begegnet? Was meinst du damit?
00:13In dem Traum, von dem ich dir erzählt habe.
00:17Ich hab sie gesehen.
00:20Sie stand da.
00:23Sie stand da und hat mich zurückgerufen.
00:27Sie wollte nicht, dass ich gehe.
00:32Verstehst du?
00:33Ja, aber du sagst doch, das war nur ein Traum.
00:37Nein.
00:40Es war mehr als ein Traum.
00:45Nina hat mich vor dem Tod bewahrt.
00:47Nur durch sie bin ich jetzt noch hier.
00:51Weil ich sie liebe.
00:54Ich liebe Nina und ich hab...
00:58Ich...
01:00Ich hab nie aufgehört, sie zu lieben.
01:11Hey, what you looking for?
01:17No one has the answer.
01:20They just want more.
01:24Hey, who's gonna make it right?
01:31This could be the first day of my life
01:41Ich kann mich nicht mehr selbst belügen
01:45Ich liebe Nina
01:49Zwischen uns
01:54Zwischen uns ist etwas ganz
02:00Starkes, weißt du
02:02Etwas, das stärker ist als der Tod
02:06Aber du bist mit Elsa verheiratet und du hast ihr das Leben gerettet
02:16Natürlich habe ich ihr das Leben gerettet
02:20Ich hätte auch dir das Leben gerettet
02:24Du bist meine Schwester
02:26Dich liebe ich auch
02:31Willst du jetzt damit sagen, dass du
02:35Dass du Elsa so liebst wie eine Schwester
02:41Oder
02:43Wie eine gute Freundin
02:48Es ist wundervoll
02:52Sie bedeutet mir
02:53Ganz, ganz viel
03:00Aber
03:01Aber du liebst sie nicht so, wie du Nina liebst
03:18Und was willst du jetzt machen?
03:20Und was ist das?
03:47Ich bin ein bisschen
03:50Was soll ich denn Ben jetzt sagen?
03:51Während er sich im Krankenhaus auskuriert, wird ihm gekündigt?
03:55Das geht doch nicht.
03:56Man kann doch nicht einfach jemanden kündigen, während er krankgeschrieben ist.
03:59Ich weiß es nicht.
04:00Allerdings hat Annabelle schon mit Kündigung gedroht, als Ben sagte,
04:03dass er so von heute auf morgen mit dir in Urlaub fahren will.
04:06Ja, ich wünschte, wir wären in Australien.
04:09Aber stattdessen muss Ben im Krankenhaus liegen.
04:13Ich weiß.
04:17Und dass Ben bei dem Kapstadt-Projekt einen Fehler gemacht hat,
04:20das ist doch völliger Schwachsinn.
04:22Ja, sicher. Aber wie willst du denn das beweisen?
04:25Das kann sie uns doch nicht einfach antun.
04:29Wir werden dagegen klagen.
04:31Wir gehen vor das Arbeitsgericht.
04:33Ach, das bringt doch nichts.
04:36Allein die Tatsache, dass Ben mit dir drei Monate gegen Annabelles Willen
04:41in Urlaub fahren wollte, ist Grund genug zur Kündigung.
04:43Ja, und was soll das jetzt heißen?
04:45Dass wir gar nichts machen können?
04:48Ich weiß es nicht.
04:50Aber vielleicht hast du recht.
04:52Vielleicht sollten wir ihr wirklich zeigen,
04:53dass sie mit uns nicht machen kann, was sie will.
04:55Genau das haben wir uns auch gedacht.
04:57Ja, und was soll das sein?
04:59So wie es aussieht, wird sie doch wieder damit durchkommen.
05:01Nicht, wenn wir uns gegen Annabelle verbünden.
05:03Und streiten.
05:04Ja, genau, das ist es.
05:06Was?
05:08Dann verliert ihr nachher auch noch eure Jobs.
05:10Ach, was doch nicht, wenn wir uns alle zusammenschließen.
05:12Ich meine, sie kann ja nicht die ganze Firma entlassen.
05:16Heißt das, ihr wollt wirklich streiken?
05:18Für Ben?
05:20Ja, für Ben und um Annabelle zu zeigen,
05:23dass sie mit uns nicht machen kann, was sie will.
05:25Meine Oma hat sie auch einfach auf die Straße gesetzt.
05:26Wer wird der Nächste sein?
05:27Wenn wir ihr nicht einen Riegel vorschieben.
05:31Also, lasst uns die Abteilungsleiter anrufen.
05:33Und sag ihnen, dass wir uns im Korsi treffen.
05:35Gute Idee.
05:35Ja, dann besorge ich uns die Telefonlisten.
05:37Ja, dann besorge ich uns.
06:09Hallo, Richard.
06:17Frau Landmann hat angeregt, dass wir Ben Petersen einen Blumensträuß ins Krankenhaus schicken.
06:20Deine Unterschrift würde genügen.
06:23Ich glaube kaum, dass Ben Petersen Wert auf meine Genesungswünsche legt.
06:27Wie du meinst.
06:29Bitte, Richard.
06:31Versteh mich nicht falsch.
06:33Ich möchte natürlich auch, dass es ihm bald wieder besser geht.
06:39Aber er hat einen großen Fehler begangen.
06:42Durch seine Schuld können wir einen Auftrag nicht erfüllen.
06:46Wir müssen eine beträchtliche Konventionalstrafe bezahlen.
06:50So wie es aussieht, können wir den Verlust durch andere Aufträge kompensieren.
06:56Aber ich muss ihn entlassen.
07:04Ben Petersen liegt im Krankenhaus.
07:06Er hätte einen Unfall knapp überlebt und du entlässt ihn?
07:08In seiner Position kann er sich so einen Fehler nicht leisten.
07:11Er hätte an meiner Stelle genauso gehandelt.
07:14Das bezweifle ich.
07:16Fadenteil Porzellan ist kein Wohlfahrtsunternehmen.
07:22Ich denke, Petersen kann wirklich auf deine Genesungswünsche verzichten.
07:27Richard, wenn wir diese Konventionalstrafe bezahlen müssen,
07:32ich kann doch auf deine Unterstützung zählen,
07:35nach allem, was ich für Viktoria getan habe.
07:41Es tut mir leid, Annabelle.
07:43Die Van Weiden Group ist auch kein Wohlfahrtsunternehmen.
07:51Die Van Weiden Group ist auch kein Wohlfahrtsunternehmen.
08:15Hallo?
08:18Hallo, Bennu.
08:33Ich ruhe dich da raus.
08:35Ben!
08:35Warum riecht ihr nach Benzin?
08:38Öfft aus!
08:39Ja!
09:09Was gibt's denn so Wichtiges?
09:11Ja, das wirst du gleich erfahren.
09:12Aber wie geht's denn, wenn?
09:13Gut, also den Umständen entsprechend.
09:16Maike, wenn was mit Ben ist, dann musst du mir das sagen.
09:20Es ist alles in Ordnung.
09:23Es...
09:24Ja, es macht mich einfach nur total fertig, wenn ich ihn da so liegen sehe, weißt du?
09:29Ja, ich weiß.
09:31Ich hätte nicht gewusst, was ich machen soll, wenn er...
09:33Du liebst ihn sehr, oder?
09:36Ja.
09:37Weißt du, ich hatte bisher nicht besonders viel Glück mit Männern.
09:41Und dann kam Ben.
09:43Ich kann's manchmal selber kaum glauben.
09:46Und dann hab ich fast alles kaputt gemacht.
09:49Weil ich an seiner Liebe gezweifelt habe.
09:53Ich hab ihm eine Szene wegen Nina gemacht, an der er fast gestorben wäre.
09:59Ich bin so bescheuert.
10:00Ach Quatsch, du bist nicht bescheuert.
10:02Doch.
10:06Hey, hallo.
10:08Na, wie geht's, Ben?
10:09Schon viel besser.
10:11Leute, Leute, hört mal bitte alle her.
10:14Also zu allererst mal vielen Dank, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid.
10:20Es geht um Folgendes.
10:21Ihr wisst, dass Ben einen Unfall hatte und im Krankenhaus liegt.
10:26In dieser Situation hatte Annabelle von Weyden nichts Besseres zu tun, als Ben Petersen zu kündigen.
10:34Frau von Weyden, Frau von Weyden wirft Ben vor, einen großen Fehler gemacht zu haben.
10:39Einen Fehler, der die Manufaktur wahrscheinlich eine enorme Konventionalstrafe kosten wird.
10:47Ich, äh, ich bin die Sekretärin von Annabelle von Weyden und ich weiß, dass sie diesen Fehler begangen hat.
10:56Sie sucht einen Sündenbock und das soll jetzt Ben Petersen sein.
11:01Die von Weyden hat echt Nerven.
11:03Ja, die hat sich schon ganz andere Sachen geleistet.
11:06Und, äh, kurz vorher hat sie Eva Landmann gekündigt, ohne Grund.
11:10Ich finde, Annabelle ist zu weit gegangen und das nicht zum ersten Mal.
11:14Wir müssen ihr zeigen, wann Schluss ist.
11:17Also, ich möchte Ben nicht sagen müssen, wenn er aus dem Krankenhaus zurückkommt, dass er gekündigt ist.
11:22Ben war immer ein fairer Chef und Kollege und er soll jetzt für einen Fehler gerade stehen, den er nicht
11:28gemacht hat.
11:29Die Frage ist einfach, Leute, wollen wir das so stehen lassen?
11:32Das ist einfach, Leute, wollen wir das so stehen lassen?
12:04Herr Weyden, Helena, was kann ich für Sie tun?
12:10Selbstverständlich halte ich mich an unsere Vereinbarung, solange Sie sich an Ihre halten.
12:16Machen Sie sich mal keine Gedanken.
12:18Victoria kann ihr jämmerliches Leben in Freiheit genießen.
12:34Hier sind die Blumen für Herrn Petersen.
12:36Danke, Katharina.
12:40Oh nein, habe ich schon wieder einen Geburtstag vergessen?
12:42Der ist für Ben Petersen.
12:44Hier magst du die Karte unterschreiben?
12:48Sag mal, weißt du, was gerade in der Manufaktur los ist?
12:50Wieso? Was soll da denn los sein?
12:52Annabelle hat so Andeutungen gemacht, es gäbe Schwierigkeiten.
12:55Davon weiß ich nichts. Ich bin heute eher gegangen.
12:58Du bist was?
12:59Eher gegangen.
13:03Warst du bei der Polizei?
13:06Lisa, du hast es versprochen.
13:09Ich weiß, ich habe ja auch schon einen Termin gemacht.
13:12Wie bitte?
13:13Was hast du denen gesagt? Hallo, hallo, ich möchte mich selbst anzeigen.
13:16Wollte mal fragen, wann es Ihnen am besten passt.
13:18Ich habe gefragt, was ich machen muss, wenn ich jemanden anzeigen will.
13:21Wenn ich denen gesagt hätte, dass es um mich geht, dann hätten die mich ja gleich verhaftet.
13:26Lissi, du wirst nicht verhaftet.
13:28Woher soll ich denn das wissen? Ich hatte noch nie Ärger mit der Polizei.
13:31So?
13:31Na, außer vielleicht wegen Ruhestörungen bei irgendwelchen Partys, aber das zählt ja wohl nicht.
13:37Jetzt komm mal her.
13:39Du hast einen Fehler begangen.
13:41Menschen machen Fehler.
13:43Wenn du dich jetzt selbst anzeigst, dann ist die Sache aus der Welt.
13:46Es macht keinen Spaß, aber du fühlst dich wohler dabei.
13:48Da bin ich mir aber nicht so sicher.
13:50Aber ich...
13:51Du übernimmst Verantwortung für das, was du getan hast.
13:54Das nennt man Erwachsenwerden.
13:58Also, wenn du willst, dann bitte ich Hagen, dich zu begleiten.
14:01Es kann nicht schaden, einen Anwalt dabei zu haben, wenn man zur Polizei geht.
14:06Also, wenn ihr mich fragt, es wird höchste Zeit, dass sich jemand gegen Annabelle wehrt.
14:09Die hat sie doch damals auch gekündigt.
14:11Ja, eben.
14:12Meint ihr, es bringt was, sich zu wehren?
14:15Das erfahrt ihr nur, wenn ihr es auch wirklich tut.
14:17Vielleicht lernt Annabelle dann auch mal was.
14:20Na ja, also wir müssen jetzt los.
14:22Lukas kommt gleich von seiner Tagesmutter wieder.
14:24Sagt mir einfach, wie ihr euch entschieden habt.
14:26Ja, tschüss.
14:30Oh, danke dir.
14:32Kann ich euch noch um was bitten?
14:35Wenn wir streiken, dann möchte ich nicht, dass Ben vorerst etwas davon erfährt.
14:39Was? Wieso denn? Wir machen das doch für ihn.
14:41Ja, wenn wir das überhaupt tun.
14:43Natürlich tun wir das.
14:44Aber wir riskieren ja alle unsere Jobs.
14:47Und genau das soll Ben ja nicht unbedingt erfahren.
14:50Ja, dann soll uns die Alte doch alle entlassen.
14:52Dann kann sie mal gucken.
14:53Dann kann sie ihre Manufaktur gleich dicht machen.
14:57Leute, wie es aussieht, sind alle einverstanden.
15:01Meint ihr, es ist eine gute Idee zu streiken?
15:06Maike, wir halten die ganze Zeit still, wenn Annabelle irgendwas unternimmt, was gegen uns geht.
15:11Sie feuert einen nach dem anderen, wir halten die Klappe und fressen den Frust in uns rein.
15:14Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber Leute, oder?
15:18Es reicht.
15:20Gut, dann ist es also beschlossen, wir streiken.
15:48Victoria, hallo.
15:49Hallo.
15:51Ich habe gerade mit Richard gesprochen.
15:54Ich weiß jetzt, dass ihr beiden euch wieder näher gekommen seid.
15:58Ja, das ist wahr.
16:01Warum packst du plötzlich deine Sachen und verschwindest?
16:04Ja, wie gesagt, ich muss mich um meine Geschäfte hier in Berlin kümmern.
16:08Ja, aber das konntest du doch bislang auch von Falkenthal aus.
16:12Ich weiß, aber jetzt geht es leider nicht mehr.
16:16Weiß Annabelle von euch beiden?
16:19Wie kommst du darauf?
16:21Sag du es mir.
16:23Ich weiß nicht, ob sie etwas weiß.
16:27Du hast nicht kürzlich mit ihr gesprochen?
16:31Victoria, worauf willst du hinaus?
16:33Ich finde das Ganze ziemlich merkwürdig.
16:36Du kommst Richard wieder näher und dann verschwindest du plötzlich.
16:39Das passt nicht zu dir.
16:41Ich wünschte auch, ich müsste nicht weg.
16:46Sag mir die Wahrheit.
16:48Es ist wegen Annabelle.
16:50Sie will dich aus dem Weg haben, damit sie freie Bahn bei Richard hat, oder?
16:53Nein, nein.
16:54Ich habe hier Geschäftstermin und morgen fliege ich nach Montreal.
16:58Ich habe gerade eben gehört, wie Annabelle mit dir telefoniert hat.
17:02Ihr habt irgendeine Vereinbarung.
17:05Worüber hast du mit ihr gesprochen?
17:08Also gut.
17:11Annabelle weiß von mir und Richard.
17:14Deshalb wollte sie, dass ich gehe.
17:16Das war der Preis dafür, dass sie die Anzeige gegen mich zurückzieht.
17:21Ich fass es nicht.
17:23Sie erpresst dich mit mir?
17:28Victoria, willst du wieder ins Gefängnis?
17:30Nein, natürlich nicht.
17:32Dann musst du es dabei belassen.
17:34Das kann ich nicht.
17:36Bitte, Victoria, du musst.
17:38Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, etwas gegen Annabelle zu unternehmen.
17:41Verstehst du?
17:43Ich hätte mich gefreut, wenn du und Richard wieder...
17:46Eines Tages werde ich wiederkommen.
17:49Aber bis dahin darfst du Richard nichts davon sagen, hörst du?
17:53Er würde es Annabelle sofort vorwerfen.
17:56Ja, dann habe ich wohl keine andere Wahl.
17:59Nein.
18:02Ich umarme dich, Victoria.
18:05Ich dich auch.
18:06Bis bald.
18:08Ja, bis bald.
18:11Ja, bis bald.
18:32Der wurde für Sie abgegeben, von der Familie van Weiden.
18:35Danke.
18:36Ich stelle die Blumen ins Wasser.
18:37Ja.
18:39Die Schwester sagte, Sie wollen mit sprechen?
18:41Ja.
18:43Ich gehe ab.
18:45Ich muss Ihnen dringend davon abraten, das Krankenhaus zu verlassen.
18:48Ihr Zustand ist zwar stabil, aber Sie sind alles andere als gesund.
18:51Ja, aber ich glaube nicht, dass mich das hier gesünder macht.
18:55Ich verstehe, dass Sie nach Hause wollen, zu Ihrer Frau, aber Sie brauchen medizinische Beobachtung.
19:00Hören Sie, sobald ich merke, dass es mir schlechter geht, melde ich mich sofort bei Ihnen.
19:03Wenn es dann hoffentlich nicht schon zu spät ist.
19:06Meinetwegen unterschreibe ich auch gerne eine Erklärung, dass ich mich selber entlassen habe gegen Ihren Rat.
19:10Aber ich halte das hier nicht länger aus.
19:12Gehen Sie wieder ins Bett.
19:23Wenn Sie unbedingt wollen, dann können Sie morgen früh das Krankenhaus verlassen.
19:27Bis dahin sind dann auch alle Papiere fertig, einschließlich der Erklärung, dass Sie sich entgegen ärztlichen Rat selbst entlassen.
19:33Aber heute Abend werde ich Sie auf keinen Fall gehen lassen, auch nicht auf eigene Verantwortung.
19:36Denn erst morgen früh ist die Infusionstherapie beendet.
19:40Und wenn Sie wieder zu Hause sind, dann möchte ich Sie jeden Tag hier sehen.
19:44Auch wenn sich Ihr Zustand nicht verschlechtert.
19:48Ja?
19:50Ja.
20:10Du musst allein essen.
20:12Warum nicht?
20:13Ich habe Hunger.
20:14Früher gab es immer Abendessen im Kreise der Familie.
20:17Ja, nicht stimmt.
20:18Was willst du?
20:20Hast du dich eigentlich mal gefragt, warum mein Vater nichts mehr mit dir zu tun haben will?
20:24Ich fürchte, du wirst es mir gleich sagen.
20:27Vielleicht gefällt es ihm nicht, dass du immer nur an dich denkst.
20:30Egal, was du tust.
20:31Und dass es immer nur um deine eigenen Interessen und Ziele geht.
20:34Christ, du hast die Anzeige doch nur zurückgezogen, weil du meine Mutter damit zwingen konntest, die Stadt zu verlassen.
20:39Deine Mutter hat sich in meinem Haus eingenistet.
20:41Das kann ich natürlich nicht dulden.
20:43Das musst du schon verstehen.
20:44Du bist so eine Miese.
20:45Ein Wort zu Richard und du landest wieder im Knast.
20:48Du hast deine Anzeige zurückgezogen.
20:50Was glaubst du, was die Polizei sagen wird, wenn du deine Meinung plötzlich änderst?
20:54Wir können es gerne ausprobieren.
20:56Guten Appetit.
21:20Hm, das riecht aber gut.
21:22Was ist denn das?
21:23Ich probiere ein neues Gericht aus.
21:25Wir sind also deine Versuchskaniche.
21:27Ich esse selbst mit.
21:29Curry?
21:30Lass dich doch überraschen.
21:33Hallo.
21:35Wir streiken.
21:36Ist das so ernst?
21:37Ja, wegen der Entlassung von Ben.
21:39Also, ich finde es ja gut, dass sich mal jemand gegen Annabelle zur Wehr setzt.
21:44Komm, setzt euch.
21:46Wenn wir schon dabei sind, dann sollten wir auch gleich eine Lohnerhöhung fordern.
21:48Ich glaube kaum, dass der Streik so lustig wird, wie du denkst, Eric.
21:51Ja, und was ist, wenn er eure Jobs verliert?
21:53Ja, natürlich mehr einen neuen.
21:54Also, ich möchte meinen ganz gern behalten.
21:56Du bist ja auch Chef der Designabteilung.
21:57Deshalb bin ich nicht weniger schnell kündbar als du.
21:59Ich hoffe nur, dass Annabelle es sich nicht leisten kann, allen zu kündigen.
22:03Na, das glaube ich doch wohl nicht.
22:05Also, ich finde es ganz schön mutig, dass ihr streikt.
22:08Aber auch richtig.
22:09Ich hoffe, dass ihr das Richtige tut.
22:11Wir werden es sehen.
22:13Hast du denn gar keine Sorgen um deinen Job?
22:15Ja doch, aber die Sorgen hatte ich vorher doch auch schon.
22:17Du siehst ja, wie schnell Annabelle die Leute rausschmeißt.
22:20Oh ja, das sehen wir.
22:22Ja.
22:23Und genau dagegen streiken wir.
22:26Also, wenn ihr etwas braucht, sagt Bescheid.
22:31Mir auch.
22:33Und du bist sicher, dass du nichts anderes willst, ne?
22:36Nein, danke.
22:36Nur Wasser.
22:37Mir ist die ganze Sache sowieso schon auf den Magen geschlagen.
22:40Ich fasse es einfach nicht.
22:43Annabelle erpresst meine Mutter, um freie Bahn bei meinem Vater zu haben.
22:46Das ist doch wirklich erbärmlich.
22:49Du weißt doch, dass Annabelle nichts erbärmlich genug ist, wenn sie damit ihre Ziele erreichen kann.
22:53Genau, das müssen wir eben verhindern.
22:56Vicky, ich hoffe nur, Richard fällt nicht wieder auf sie rein.
22:58Nur hoffen?
22:59Du, das reicht mir nicht.
23:01Du weißt aber schon, dass sie dich eiskalt wieder ins Gefängnis schicken würde.
23:04Willst du das?
23:05Nein, natürlich nicht.
23:07Ich kann aber auch nicht zulassen, dass meine Eltern sich für mich opfern.
23:10Was meinst du damit?
23:11Es geht mir nicht nur darum, meinen Vater von Annabelle fernzuhalten.
23:15Sondern?
23:17Als meine Eltern sich wieder näher gekommen sind, da war das irgendwie ein schönes Gefühl.
23:25Und das aus deinem Mund.
23:27Das wäre früher undenkbar gewesen.
23:29Wer hätte das gedacht?
23:31Das Verhältnis zu meiner Mutter hat sich wirklich geändert.
23:34Deshalb kann ich auch nicht zulassen, dass meine Eltern wegen mir auseinandergetrieben werden.
23:39Vicky, ich verstehe dich ja.
23:41Aber schau mal.
23:43Annabelle hat keine Chancen mehr bei Richard.
23:44Das heißt, dass sie früher oder später verschwinden wird.
23:46Und dann kommt deine Mutter zurück.
23:47Ja, aber mein Vater glaubt doch, dass meine Mutter sich von ihm abgewandt hat.
23:50Das muss ich ihm doch erzählen.
23:53Wir werden deinen Weg finden.
23:54Ich verspreche es dir.
23:58Ich verspreche es dir.
24:28So?
24:31Ich glaube, ich nehme heute nur einen Tee.
24:34Was ist denn los? Immer noch deine Magenschmerzen?
24:36Mhm.
24:37Du sagst mir aber Bescheid, wenn ich mir Sorgen machen muss, oder?
24:39Ja, das mache ich.
24:41Vorsicht, Schatz.
24:42Oh, entschuldige.
24:44Ich bin aber heute auch daneben.
24:46Ja.
24:46Ist aber wirklich lieb von dir, dass du Lizzie zur Polizei fahren willst.
24:49Das ist doch selbstverständlich. Sie ist meine Schwägerin.
24:53Ex-Halbschwägerin.
24:54Oh ja, das hatte ich vergessen, weil sie deine Halbschwester ist und wir geschieden sind.
24:58Weißt du, was mir aufgefallen ist?
24:59Wenn man Halb und Ex weglassen würde, bleibt von eurer Familie nicht mehr vieles reich.
25:03Das wäre wirklich schlimm.
25:07Oh, warte, das wird sie sein.
25:11Deine Halbschwesterin.
25:12Hallo Lizzie, komm rein.
25:13Hi, hallo.
25:15Hallo Lizzie, grüß dich.
25:18Möchtest du auch einen Kaffee?
25:19Haben wir dafür noch Zeit?
25:20Du weißt, es ist noch ein kleiner Termin auf dem Revier.
25:22Kein Gerichtstermin.
25:23Naja, hoffentlich wird es auch keiner.
25:25Ach, war es doch nicht wegen so einer Lappalie.
25:27Du musst keine Angst haben.
25:28Naja, mit so einem guten Anwalt in meiner Seite geht es mir auch gleich viel besser.
25:32Mhm.
25:33Das kann ich nur bestätigen.
25:35Aber mal im Ernst.
25:36Ich finde es wirklich toll von dir, dass du deine Aussage machen willst.
25:39Das ist sehr mutig.
25:40Ach, Quatsch.
25:41Ich hätte so einen Mist erst gar nicht verbocken dürfen.
25:43Mir das Auto von Annabelle nehmen.
25:45So bescheuert.
25:45Es wäre ja eigentlich auch alles gut gegangen, wenn...
25:47Ja, wenn die Bullen uns nicht angehalten hätten, wegen zu hoher Geschwindigkeit.
25:50Und dass ich das Auto nur geliehen habe, haben sie mir auch nicht abgenommen.
25:53Das sind eben viele blöde Zufälle.
25:55Aber ich hätte dich da nicht mit reinziehen dürfen.
25:58Annabelles Unterschrift zu fälschen, war meine Idee.
26:00Ja, aber du hast es für mich getan.
26:01Wenn du deswegen wieder in den Knast gekommen wärst, hätte ich mir das nie verziehen.
26:05Naja, das ist ja Gott sei Dank nicht passiert.
26:08Bloß gut, dass Annabelle ihre Aussage zurückgezogen hat.
26:11Du hilfst mir, ich helfe dir.
26:12So läuft das kleine Schwester.
26:13Hey, es wird alles gut werden.
26:16So.
26:18Und außerdem, mehr als eine Ordnungsstrafe können sie dir nicht aufdrücken.
26:22Danke.
26:23Weißt du was, Hagen?
26:24Du bist nicht nur ein guter Anwalt.
26:37Was ist denn eigentlich Lissi?
26:39Keine Ahnung.
26:42Glaubst du, sie geht wirklich zur Polizei?
26:44Klar, hat sie doch gesagt.
26:46Sagen kann man viel.
26:48Lissi ist keine Lügnerin.
26:49Klar, sie ist die tollste Frau der Welt.
26:52Ach Kolja, willst du mir irgendetwas sagen?
26:54Ich will vor allem einen Kaffee.
26:55Kurz, deine Mama hat gerade einen gemacht.
26:57Milch, Zucker?
26:58Nur Zucker.
26:59Zwei Stück, bitte.
27:12Ein Kaffee, bitte.
27:14Hier ist heute Selbstbedienung.
27:19Ich hätte gern einen Kaffee.
27:21Ich hätte gern einen Kaffee.
27:21Was ist denn?
27:23Es gibt ja heute keinen Kaffee, Frau van Beiden.
27:26Was soll das heißen?
27:27Ist die Kaffeemaschine kaputt?
27:28Nein.
27:29Wir streiken.
27:34Sehr witzig.
27:35Frau Hertel, bringen Sie mir den Kaffee in mein Büro.
27:38Was machen Sie denn hier, Frau Petersen?
27:40Sie sind doch krankgeschrieben.
27:41Sie haben ja nichts verloren.
27:44Die Kaffee wird wieder mit dem Kaffee leistet.
27:45Sie sind doch krankgeschrieben.
27:45Sie sind doch krankgeschrieben.
27:49Sie sind doch krankgeschrieben.
27:50Sie sind doch krankgeschrieben.
27:59Elsa?
28:08Elsa?
28:22Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben.
28:26Ich weiß jetzt, dass es ein Fehler war, aufzugehen.
28:29Aber wenn du das jetzt weißt, Ben,
28:32dann muss es doch gar nicht so weit kommen.
28:35Du kannst doch bei mir bleiben.
28:36Das geht nicht.
28:38Warum?
28:39Ben! Ben! Geh nicht!
29:04Also, ich bin's, Ben.
29:06Ich habe mich aus dem Krankenhaus entlassen und bin jetzt zu Hause.
29:12Ähm...
29:13Okay.
29:13Okay.
29:14Bis nachher.
29:18Ich habe ihn.
29:19Der Dank war's.
29:47Schlapp, schwache Leistung, Schätzchen.
29:50Beate, ich dachte, du wärst schon in Rio.
29:52Ja, das hab ich versucht, aber irgendwie ist mir unterwegs das Geld ausgegangen.
29:55Dein Pech, du hattest genug.
29:57Hast du es dir nochmal überlegt mit unserem Plan?
29:59Nein, hab ich nicht.
30:00Aber die böse Stiefmutter macht doch wieder Stress, oder?
30:03Du bist ja gut informiert.
30:04Du bist hier ganz schnell los, wenn wir deine Entführung durchziehen und es ihr in die Schuhe schieben.
30:08Vergiss es.
30:09Du bist echt ein Weichei geworden, weißt du das?
30:11Das ist mir so egal, was du von mir denkst.
30:14Ey, nicht so schnell!
30:16Eine kleine Aufwandsentschädigung steht mir trotzdem zu.
30:19Aufwandsentschädigung?
30:19Wofür?
30:20Stell keine blöden Fragen.
30:22Hunderttausend und du siehst mich nie wieder.
30:23Ja, ja, das hast du schon mal gesagt.
30:25Denk mal an unsere Zeit im Knast zurück.
30:27Ohne mich hättest du es dort nicht überlebt.
30:29Das mag sein.
30:30Aber die Zeiten sind jetzt vorbei.
30:37Frau Hertel, ich habe Sie zu mir bestellt, wo bleiben Sie denn?
30:41Was jetzt?
30:42Jetzt merkt sie offensichtlich, dass wir es ernst meinen.
30:54Frau Hertel, falls Ihr Verhalten irgendwas mit diesem lächerlichen Streik zu tun haben sollte.
30:59Wo ist Birgit?
31:02Gerade war sie noch da.
31:04Frau Hertel?
31:06Nein, nein, lass.
31:08Da müssen wir jetzt durch.
31:15Na, endlich.
31:16Als erstes machen Sie mir bitte eine Verbindung zu meinem Anwalt, Herrn Scherer.
31:20Frau van Weiden,
31:21falls Sie glauben, dass wir Witze machen, irren Sie sich.
31:23Das ist kein Scherz.
31:24Wir streiken.
31:26Was soll das?
31:26Wollen Sie mehr Geld?
31:27Nein, wir wollen, dass Sie Peterson wieder einstellen.
31:32Personalentscheidungen sind allein meine Sache.
31:35Jetzt nicht mehr.
32:01Also, in Inden trifft das kleine Nashorn einen Öl.
32:05Affen.
32:07Affen?
32:07Ja, ein Affen.
32:09Und eine Kuh.
32:11Toll.
32:13Tja, ich schätze mal, deine Mama erzählt die Geschichte besser, was?
32:17Da, da haben wir gerade gekocht.
32:19Ja, oh.
32:19Kuck, kuck, kuck.
32:22Grill?
32:24Ja, eigentlich habe ich heute frei.
32:29Na gut, wenn es sein muss.
32:31Und wo?
32:35Und ihr habt niemand anderen.
32:38Okay, ciao.
32:40Tja.
32:42Sieht so aus, als ob du heute wieder zu deiner Tagesmutter musst.
32:45Hm?
32:47Trinken?
32:48Trinken?
32:53Scherer?
32:54Van Weiden.
32:55Haben Sie einen Weg gefunden, wie man diese Konventionalstrafe umgehen kann?
32:59Die einzige Möglichkeit wäre es, wenn Sie sich mit dem Auftraggeber gültlich einigen.
33:05Im Moment kann ich keine gültige Einigung sehen.
33:08Ja, dann müssen Sie wohl oder übel die Strafe zahlen und so schnell wie möglich liefern.
33:13Nachliefern?
33:14Ja, nun, da gibt es ein Problem.
33:17Meine Belegschaft hat anscheinend beschlossen, zu streiken.
33:21Warum das denn?
33:22Das tut nicht zur Sache.
33:24Ich wollte einfach wissen, welche Konsequenzen das für Falkenthal Porzellan hat.
33:29Wie lange soll denn der Streik gehen?
33:31Das weiß ich leider nicht.
33:32Wenn weitere Aufträge nicht erfüllt werden können, dann gibt es ernsthafte Probleme.
33:38Wie kann ich rechtlich gegen diesen Streik vorgehen?
33:42Wenn der Streik nur ein paar Tage dauert, ist es ein wahren Streik.
33:45Dagegen kann man rechtlich nicht vorgehen.
33:47Und wenn er länger dauert?
33:49Ich würde Ihnen dringend empfehlen, auf die Forderung der Streikenden einzugehen.
33:54Dazu bin ich nicht bereit.
33:56Ja, dann können Sie in einer Woche Konkurs anmelden.
34:04Vielleicht ist Lissi doch ins Ausland gegangen.
34:05Nö.
34:06Schon rührend, wie sich Erik um Lissi kümmert.
34:08Komm, vor kurzem hast du dich auch noch an sie reingemacht.
34:10Das ist etwas ganz anderes.
34:11Ach ja?
34:11Wie fern?
34:12Ich habe gerade mit Ben gesprochen.
34:14Offenbar hat er sich selbst entlassen und ist jetzt zu Hause.
34:18Was?
34:19Wie?
34:20Das geht doch gar nicht.
34:21Ja, er sagt, er hat es im Krankenhaus nicht mehr ausgehalten.
34:25Ja, aber gestern, da hing der doch noch am Tropf.
34:28Weiß Ben von der Kündigung und von dem Streik?
34:31Nicht, dass ich wüsste, nein.
34:33Ja, das muss auch so bleiben.
34:34Ben braucht jetzt seine Ruhe.
34:38Elsa, alles in Ordnung?
34:40Ja.
34:41Mir war ein bisschen schwindelig.
34:43Mann, du solltest dich auch ausruhen.
34:47Ja, ich gehe jetzt nach Hause zu Ben.
34:49Ich komme mit.
34:50Ich schaue nach Ben.
34:51Gute Besserung.
34:52Schöne Grüße.
34:53Ja.
34:54Tschüss.
34:56Oh.
35:01Ich brauche Zeitarbeiter, die sich mit Porzellan auskennen.
35:04Das kann ja wohl nicht so schwer sein.
35:06Ja, das ist doch mir egal, wo sie die herkriegen.
35:08Ach, so was nennt sich Arbeitsvermittlung.
35:24Guten Tag, van Weiden hier.
35:26Falkenthal, Porzellan, Sie haben sich bei uns beworben.
35:29Ich brauche einen stellvertretenden Geschäftsführer.
35:33Haben Sie darin Erfahrung?
35:35Ja, natürlich habe ich Ihre Bewerbungsunterlagen gelesen.
35:38Wann könnten Sie denn anfangen?
35:41Oh, das ist mir zu spät.
35:43Ich brauche sofort jemanden.
35:45Tja, dann, dann tut es mir leid.
35:48Danke, wiederhören.
35:49Herein.
35:51Ah, Herr Krill.
35:53Es freut mich, dass der Wachschutz seinen besten Mann schickt.
35:56Guten Tag, Frau van Weiden.
35:57Ja, Sie haben ja selber gesehen, was da draußen los ist.
36:00Werfen Sie die Leute raus.
36:05Da ist noch was?
36:06Was meinen Sie mit rauswerfen?
36:09Was ist daran missverständlich?
36:11Ja, ich kann doch nicht einfach alle Leute rauswerfen.
36:14Wenn die Angestellten nicht bereit sind zu arbeiten,
36:17dann haben Sie in meiner Manufaktur nichts zu suchen.
36:20Vielleicht wäre es besser, erst mal mit den Leuten zu reden.
36:23Wenn ich einen Unternehmensberater bräuchte,
36:25dann würde ich einen engagieren.
36:26Also bitte, machen Sie Ihre Arbeit.
36:46Vicky, schön, dass du kommst.
36:47Du hast Besuch.
36:49Hallo.
36:51Wie war es denn bei der Polizei?
36:52Du, das erzähle ich dir später.
36:53Ich muss leider weg.
36:54Viel Spaß euch beiden.
36:59Wie es aussieht, bist du nicht die Einzige in eurer Familie,
37:02die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist.
37:04Meine Antwort ist nein.
37:07Habe ich was gefragt?
37:08Die Geldgär steht dir ins Gesicht geschrieben.
37:11Du denkst wirklich, ich lasse mich mit läppischen Hunderttausend abspeisen?
37:15Was willst du denn dagegen tun?
37:17Ich könnte der Polizei zum Beispiel sagen,
37:19dass du deine eigene Entführung vortäuschen wolltest,
37:21um damit Annabelle von Weiden zu belasten.
37:23Das ist doch lächerlich.
37:25Dir wird sowieso keiner glauben.
37:27Und wenn schon?
37:28Das war vor über einem Jahr.
37:30Und es war nur ein Gedanke.
37:32Es käme auf einen Versuch an.
37:35Vielleicht findet die Polizei ja meine Version interessanter.
37:38Und die wäre?
37:39Dass du mich unter Druck setzt, um mehr Geld zu bekommen.
37:41Das nennt man Erpressung.
37:44Außerdem, wenn ich es mir so überlege,
37:45könnte ich dich eigentlich auch anzeigen.
37:47Du gehst mir allmählich auf die Nerven.
37:49Das ist also der Dank?
37:51Du hast Hunderttausend bekommen.
37:53Das ist mehr als genug des Tages.
37:54Und jetzt verschwinde.
37:56Wie du willst.
38:05Es tut mir leid, aber das ist eine Anweisung von Frau von Weiden.
38:08Und, wenn wir uns an diese Anweisung nicht halten?
38:10Erik, bitte.
38:11Mir macht das hier auch keinen Spaß.
38:13Ich finde es echt das Letzte,
38:14dass du dich von dieser Alten einspannen lässt.
38:16Erik, komm, komm, komm, komm.
38:17Ich meine, Stefan macht ja auch nur seinen Job.
38:20Ihr könnt auch draußen weiter streiken.
38:21Oder im Kosi.
38:22Silke gibt dann alle Streikenden
38:24Essen und Getränke zum Selbstkostenpreis aus.
38:26Stefan, das hilft doch nichts.
38:27Wir müssen hier in der Manufakturpräsenz zeigen.
38:30Annabelle von Weiden ist die Hausherrin.
38:31Wenn sie nicht möchte, dass ihr euch hier aufhaltet,
38:34dann kann sie das notfalls auch mit der Polizei durchsetzen.
38:36Okay, also, ihr habt's gehört.
38:38Stefan macht hier wirklich nur seine Arbeit.
38:40Wir treffen uns alle im Kosi.
38:41Halt, halt, halt, halt, halt.
38:42Moment, Moment.
38:43Zwei bleiben hier.
38:45Kolli und ich, wir, wir bleiben hier als Streikposten.
38:47Meinst du wirklich?
38:49Frau von Weiden hat gesagt, alle müssen gehen.
38:52Ausnahmslos.
38:53Ja, das ist ja schön, aber wir haben auch Rechte
38:55und das Recht auf Streikposten gehört dazu.
39:02Also gut, zwei Leute.
39:04Aber der Rest muss gehen.
39:06Komm.
39:10Meinst du wirklich, wir haben ein Recht auf Streikposten?
39:12Was weiß denn ich?
39:22Was weiß denn ich?
39:36Ben, was machst du?
39:39Elsa, wo warst du?
39:41Na, ich war in...
39:42Spazieren.
39:43Wenn ich gewusst hätte, dass du kommst...
39:44Wie geht's dir?
39:47Gut.
39:48Gut, mir geht's besser.
39:50Seitdem ich nicht mehr im Krankenhaus bin.
39:52Meinst du denn, das ist gut, dass du nicht mehr im Krankenhaus bist?
39:55Es ist alles in Ordnung.
39:56Alles.
39:57Mir geht's gut.
39:59Bitte sei mir nicht böse, hm?
40:00Ach, ich bin dir doch nicht böse.
40:02Kann ich irgendwas für dich tun?
40:04Brauchst du irgendwas?
40:05Hm.
40:06Ach doch, ich hab, ähm...
40:08mir vom Arzt ein Rezept.
40:11Ich kann sie mir das aus der...
40:12aus der Apotheke holen.
40:14Ja, klar.
40:15Ich bin gleich wieder da und du kümmerst dich um ihn.
40:18Natürlich.
40:21Ben, was soll das?
40:23Ich hab's nicht mehr ausgehalten.
40:26So schlimm?
40:29Zu viel Erinnerung.
40:32An Nina?
40:34Mhm.
40:36Ja, aber jetzt bist du hier, bei Elsa.
40:40Ja, ich weiß.
40:47Ich weiß im Moment auch nicht mehr, Maike.
40:54Ja?
40:59Sie sind bestimmt Frau Gebhardt.
41:01Nein.
41:02Mein Name ist Beate Kraus.
41:05Für welchen Posten haben Sie sich denn beworben?
41:07Für gar keinen Posten.
41:08Ich möchte mit Ihnen reden.
41:11Soweit ich weiß, haben Sie keinen Termin.
41:13Es wird nicht lange dauern.
41:15Ich bin eine Bekannte von Viktoria.
41:19Wie schön für Sie.
41:20Hat Viktoria Sie geschickt?
41:22Ganz im Gegenteil.
41:23Wir haben nämlich kein besonders gutes Verhältnis.
41:26Mhm.
41:27Und ich weiß, dass Ihr Verhältnis zu Viktoria auch nicht gerade das Beste ist.
41:31Das haben Sie über hübsch gesagt.
41:33Jetzt erzählen Sie mir mal was Neues.
41:36Ich kann Ihnen helfen.
41:38Ein besseres Verhältnis zu Viktoria zu bekommen?
41:40Darauf kann ich gerne verzichten.
41:42Ich kann Ihnen helfen, Viktoria loszuwerden.
41:53Helena musste Falkenthal verlassen.
41:55Sonst hätte Annabelle ihre Anzeige nicht zurückgezogen.
41:58Das darf doch nicht wahr sein.
42:00Bisher habe ich noch immer gegen dich gewonnen.
42:02Da hattest du Richard auch an deiner Seite.
42:04Aber das ist jetzt vorbei.
42:06Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher.
42:08Elsa bedeutet mir sehr, sehr viel.
42:10Ich kann sie nicht weiter belügen.
42:12Sie liebt dich.
42:13Ich liebe sie auch.
42:16Leider nicht genug.
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