- vor 18 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Ich weiß nicht, ob du mir jemals verzeihen kannst.
00:06Ich liebe dich noch immer.
00:10Ich werde dich immer lieben.
00:13Egal, was passiert.
00:57Egal, was passiert.
01:11Egal, was passiert.
01:31This could be the first day of my life.
01:38This could be the first day of my life.
02:07Australien.
02:08Ja, also jetzt sag nicht, du willst doch wollen das hin.
02:11Und warum schon morgen?
02:13Na, ich dachte, ich dachte einfach, wir warten keinen Tag länger.
02:16Hey, in 24 Stunden sitzen wir im Flieger.
02:18Aber, Ben, warte doch mal.
02:21Findest du nicht, das ist alles ein bisschen...
02:23Was?
02:24Plötzlich.
02:25Also besser plötzlich als nie.
02:27Komm schon, es gab immer irgendwelche Gründe, warum wir doch nicht fliegen konnten.
02:31Ja, du bist stellvertretender Geschäftsführer der Manufaktur.
02:34Ich dachte, das wäre ein ziemlich wichtiger Grund.
02:36Ja, richtig.
02:37Doch jetzt ist Annabelle wieder da.
02:38Sie hat die Leitung übernommen.
02:39Also es gibt keinen Grund, warum wir uns keine Auszeit nehmen könnten.
02:42Hey, Frau Petersen, jetzt lächeln Sie mal ein bisschen.
02:48Hm?
02:50Hey, wir machen einfach da weiter, wo wir damals in Australien aufgehört haben.
02:55Du hast es vergessen.
02:56Nein, wie könnte ich?
02:58Da hast du mir doch den Heiratsantrag gemacht.
03:02Es war unser Anfang.
03:04Es warten kilometerlange menschenleere Strände auf uns.
03:07Das tiefblaue Meer, jeden Tag Sonne.
03:10Du und ich am Ende der Welt.
03:12Wie klingt das?
03:14Wunderschön.
03:15Also.
03:17Ben, du weißt, ich will diese Reise.
03:20Und auch wenn du mich jetzt endlich ans andere Ende der Welt entführst,
03:24aber findest du nicht, dass ein paar mehr Vorkehrungen besser gewesen wären?
03:28Ja, dann wäre es keine Überraschung mehr gewesen.
03:30Außerdem ist alles vorbereitet.
03:31Wir müssen nur noch packen.
03:34Sag mal, willst du oder musst du weg?
03:36Wie?
03:39Ich muss nicht, ich will.
03:40Natürlich will ich.
03:41Was ist mit dir?
03:44Ich will auch.
03:46Gut.
03:47Super.
03:50Wo willst du jetzt hin?
03:52Koffer holen.
03:53Ich nehme an, daran hast du nicht gedacht.
04:18Ich nehme an, daran hast du nicht gedacht.
04:23Ich weiß nicht.
04:53Ja.
05:24Amen.
06:02Pullover?
06:03Na ja, im Süden ist der australische Winter. In Sydney und Melbourne kann es ganz schön kalt werden.
06:08Keine Sorge, wir fahren rauf bis nach Queensland. Dort ist es tropisch warm.
06:12Also, Daunenjacke und Bikini?
06:14Mhm.
06:14Ich liebe dieses Land.
06:16Und ich erst.
06:17Aber bevor wir losfahren, will ich noch mal zu Nina. Also nicht, dass sie sich Sorgen macht, wenn wir auf
06:21einmal verschwunden sind.
06:23Mhm.
06:24Sag mal, wie war denn eigentlich euer Gespräch? Das ging doch bestimmt um Max, oder?
06:28Ja, sie haben ihn in die Klinik gebracht.
06:31Gott. Hoffentlich können sie ihm da helfen.
06:33Ja, hoffentlich.
06:34Und was meinst du? Bleibt Nina in Falkenthal?
06:37Ich glaube, sie weiß es noch nicht. Vermutlich schon.
06:41Na ja, sie hat ja hier auch all ihre Freunde.
06:44Oh! Äh, hab ich was verpasst? Zieh mir um. Habt ihr euch gestritten?
06:49Dann frag mal deinen großen Bruder.
06:51Kein Umzug, kein Streit. Nur Flitterwochen.
06:54Nach Australien. Und jetzt frag mal, wann?
06:56Wann?
06:57Morgen.
06:59Morgen?
07:00Ah, verstehe. Dann hab ich also doch was verpasst. Oder habt ihr irgendwann mal was erwähnt?
07:04Hey, ihr tut ja alle so, als müsste das Leben komplett durchgeplant sein.
07:08Wo bleibt denn das Spontane? Das Ungeplante?
07:09Ja, sei froh, dass Ben nicht morgen früh ganz spontan entscheidet, dass wir losgehen.
07:15Ach, da sollte ich dankbar sein.
07:18Australien? Oh, wie schön. Da kann man echt neidisch werden. Und wie lange bleibt ihr?
07:23Keine Ahnung. Herr Reiseleiter, wie lange bleiben wir?
07:30Drei Monate?
07:32Na ja, ich dachte, entweder ganz oder gar nicht. Hm?
07:36Ja, wie und was sagt Annabelle von Weiden dazu?
07:39Ach, ich glaube, sie wird verstehen, dass ihre Angestellten mal ein bisschen Urlaub brauchen.
07:44Ein bisschen? Das ist gut.
08:02Erinnerst du dich noch?
08:04An unseren alten Dringspruch?
08:07Auf die Kinder?
08:09Auf das Leben?
08:10Und auf uns.
08:14Und darauf, dass alles wieder gut wird.
08:19Ich denke, wir sollten die Hoffnung doch nicht ganz aufgeben, Richard.
08:23Vielleicht gelingt es ja doch, Max wieder in einen psychisch stabileren Zustand zu therapieren.
08:28Wir werden jedenfalls nichts unversucht lassen.
08:30Max wird die besten Ärzte bekommen.
08:32Ich habe einen Freund in Kanada. Er hat wirklich sehr gute Kontakte.
08:36Ja, ja, natürlich. Alles, was uns weiterhilft.
08:39Ich hoffe, du willst doch nicht allzu bald wieder zurück nach Kanada.
08:42Wenn du willst, dass ich noch ein bisschen bleibe.
08:46Ich schätze, die Antwort ist offensichtlich.
08:50Dass du da bist, ist ein Geschenk für mich.
08:56Das Haus ist leer geworden.
09:00Hat Nina sich schon entschieden, ob sie hierbleiben will?
09:04Sie weiß, dass sie hier willkommen ist.
09:06Aber nach allem, was war, werde ich mich auf keinen Fall mehr in ihre Lebensplanung einmischen.
09:11Ich will sie nicht unter Druck setzen.
09:13Aber du wünschst dir natürlich, dass sie und Paula in deiner Nähe sind.
09:17Natürlich.
09:20Aber ich könnte es verstehen, wenn Nina das nicht kann.
09:24Ich denke, alles wird sie hier automatisch an Max erinnern.
09:29Das ist schwer für sie.
09:31Genau wie für dich.
09:33Aber ich habe dich.
09:35Dafür bin ich dir unendlich dankbar.
09:39Was hörst du davon, wenn wir ein paar Schritte im Park gehen?
09:41Ja.
10:12Bitte schön.
10:13Herr Petersen.
10:14Darf ich Sie ganz kurz stören?
10:17Was es auch ist, können wir das nicht morgen in der Manufaktur klären?
10:21Ich werde morgen nicht im Büro sein.
10:23Na gut, dann nehmen Sie sich den Tag frei und wir besprechen dann alles übermorgen.
10:27Ich werde auch übermorgen nicht in der Manufaktur sein, deshalb bin ich hier.
10:31Eine Dienstreise für den Kapstadtauftrag?
10:36Nein. Ich werde morgen mit meiner Frau in den Urlaub fliegen.
10:39Morgen? Sie beide?
10:41Ja, wie stellen Sie sich das vor? Ich brauche Sie hier.
10:44Sie wissen doch selbst, was mit dem Großauftrag auf uns zukommt.
10:48Das ist mir klar. Und ich habe Ihnen alle Unterlagen zur Übergabe hinterlegt.
10:52So, so. Haben Sie das?
10:53Ja. Es tut mir wirklich leid, aber meine Frau und ich, wir mussten wirklich lange auf diesen Urlaub warten.
10:59Na schön.
11:02Wie viele Tage brauchen Sie?
11:04Ich dachte eher an drei Monate.
11:07Drei Monate?
11:08Ja, mir ist völlig klar, dass es sich um unbezahlten Urlaub handelt.
11:11Und wenn Sie noch irgendwelche Fragen zu den einzelnen Projekten haben...
11:15Verstehe ich das richtig? Sie wollen drei Monate Urlaub machen und teilen mir das am Vorabend Ihrer Abreise mit?
11:21Ja, ich weiß, dass es sehr spontan ist, aber ich kann Ihnen versichern, es wird alles reibungslos funktionieren.
11:26Das ist nicht Ihre, sondern meine Manufaktur. Ich entscheide, wer wann Urlaub bekommt. Und Ihre ist hiermit abgelehnt.
11:34Tja, ich schätze, dann müssen Sie sich wohl einen neuen Geschäftsführer suchen. Vielleicht ist das eh das Beste.
11:39Was soll denn das nun heißen?
11:41Die Aufregung der letzten Wochen haben wir auch zu großen Teilen Ihnen zu verdanken, nicht wahr?
11:46Ich verstehe nicht ganz.
11:48Sie haben doch ganz genau gewusst, dass Max Nina gegen ihren Willen verschleppt hat, oder?
11:52Das ist doch eine bodenlose Unverschämtheit, die Sie durch nichts beweisen können. Verschwinden Sie!
12:00Wenn Sie morgen früh nicht pünktlich zur Arbeit erscheinen, dann sind Sie die längste Zeit Geschäftsführer von Palkenthal Porzellan gewesen.
12:07Und Ihre kleine, ungehobelte Ehefrau kann sich wieder als Friseuse bewerben.
12:12Das werden wir sehen.
12:18Hey, Nina!
12:20Hallo, Ben!
12:23Putzt du jetzt wieder hier, oder?
12:24Nein, ich habe nur ein paar Sachen für Paula geholt.
12:29Grüßt du sie lieb von mir?
12:30Ja, mache ich.
12:32Ihr wollt verreisen?
12:34Äh, ja, ja.
12:35Flitterwochen?
12:36Mhm.
12:38Ja, entschuldige, aber das Gespräch mit Annabelle war nicht zu überhören.
12:41Ja, das tut mir leid.
12:43Drei Monate.
12:46Ganz schön lang.
12:47Ja, na ja.
12:50Ich brauche jetzt also, wo ich meine, wir brauchen die Auszeit. Elsa und ich.
12:55Ja, das kann ich verstehen.
12:59Annabelle hat da wohl etwas weniger Verständnis.
13:02Ja gut, das ist mir jetzt, da kann ich keine Rücksicht drauf nehmen.
13:06Nein, du hast das schon richtig gemacht.
13:08Na, ehrlich gesagt, habe ich mich noch ganz schön zurückhalten.
13:16Du wirst mir fehlen.
13:22Und du wirst uns auch fehlen.
13:30Ich wünsche euch eine tolle Reise.
13:33Danke.
13:49Entschuldigung.
13:55Elsa?
13:58Ja, ich, ich komme.
14:02Es ist besser so.
14:04Und ich kann Ben verstehen.
14:07Ich wünsche den beiden von Herzen eine gute Reise.
14:11Der Abstand wird uns allen guttun. Und wer weiß,
14:14vielleicht können wir danach als Freunde weitermachen.
14:30Und, hat Ben Lust auf ein Abendessen im Kreise seiner Lieben?
14:33Ja, er kommt direkt hierher.
14:36Na, dann habe ich ja Glück, dass ich noch ein paar schöne Stimmen mit meiner kleinen Schwester verbringen kann, hm?
14:40Sagt der Mann, der klammheimlich nach Australien ausgewandert ist?
14:45Weißt du, Elsa, manchmal wünschte ich, ich könnte Viktoria einfach einpacken und das Ganze nochmal machen.
14:50Hm. Ja, tut mir leid, dass ihr hier erstmal nicht weg könnt.
14:55Muss dir nicht leid tun. Ich glaube, Viktoria ist gar nicht so unglücklich, dass sie wieder in der Van Weidenhub
14:59arbeiten darf.
15:00Tja, und jetzt, wo Max weg ist, wird Richard sicher froh sein, dass er wenigstens noch Viktoria hat.
15:06Ihr könnt mal eine Wohnung haben in Sydney. Zumindest für die nächste Zeit.
15:10Danke.
15:14Alles klar soweit?
15:16Klar.
15:18Deine Vorfreude sprengt mich ja geradezu an.
15:22Ach, Hagen. Ich will mich ja freuen.
15:26Aber?
15:28Aber...
15:29Dieser ganze Aufbruch, der ist irgendwie so...
15:34Ich habe mich schon so lange auf diese Hochzeitsreise gefreut.
15:37Tja, und dein Mann ist offensichtlich der Meinung lange genug.
15:40Ja.
15:42Und da höre ich schon wieder ein Aber.
15:45Warum fragt er mich nicht vorher?
15:48Überraschung. Schon mal drüber nachgedacht?
15:51Ach, Überraschung. Ein paar Tage, okay.
15:54Ein paar Wochen, ja.
15:55Aber ganze drei Monate? Und das von heute auf morgen?
15:59Ich meine, das... das ist doch nicht normal.
16:04Also, seit ich in Falkenthal bin, hat das Wort normal für mich ganz neue Dimensionen gekriegt.
16:09Jetzt hör mal zu.
16:11Dein über alles geliebter Mann organisiert mal ebenso für euch beide eine Reise ans andere Ende der Welt.
16:17Und warum? Weil er drei romantische Sonnenuntergangsmonate mit dir verbringen will.
16:22Wo ist denn ein Problem?
16:24Ja, das sage ich dir.
16:25Weil ich dabei das Gefühl habe, dass er vor irgendwas wegrennt.
16:43Bis zum letzten Sonnenstrahl.
16:46Der Platz unten am See ist wirklich wunderschön.
16:49Ich muss zugeben, du hast immer noch ein Auge für das gewisse Etwas.
16:52So, habe ich das.
16:54Ja. Besondere Eigenschaften gehen eben nie verloren.
16:57Ich hoffe, du meinst nur die positiven.
17:00Falls du eben von mir gesprochen haben solltest.
17:04Richard, ich...
17:05Ich habe noch einiges zu erledigen und das ist schon spät.
17:09Natürlich, ich verstehe.
17:15Also, gute Nacht.
17:18Gute Nacht.
17:19Wir sehen uns morgen.
17:21Helena?
17:23Ja?
17:30Geh nicht, bitte.
17:51Danke.
17:52Hilf mich bitte auch so eine Biobrasse.
17:53Ja, aber nur wenn du nicht hinter meinem Rücken meinen Autoschlüssel klaust.
17:58Tschüss.
17:58Tschüss, bis später.
18:02Silke?
18:04Wegen Stefan ist er jetzt unseretwegen gegangen?
18:06Nein.
18:08Wegen Lukas.
18:09Verstehe.
18:10Wir dachten schon, wir hätten seine Polizisten-Ehre angekratzt.
18:13Nein, habt ihr nicht.
18:14Aber mal abgesehen davon.
18:15Jeder normale Mensch, egal ob Polizist oder nicht, findet eure Aktion Annabels Auto zu klauen ziemlich schwachsinnig.
18:21Du meinst alle Spießer dieser Welt?
18:25Jetzt schau mich du nicht so an. Du bist doch auch mitgefahren.
18:27Ja, trotzdem war das eine extrem hirnrissige Aktion, Erik.
18:29Nichts bereuen, Junge. Wir hatten doch auch Spaß.
18:32Na ja, obwohl.
18:34Als Chef der Designabteilung solltest du schon ein leuchtendes Beispiel für die Jugend sein.
18:38Ich hab nur wegen der Wette mitgemacht.
18:39Ach.
18:40Hast du schon vergessen, ja?
18:41Wer von Lissi den ersten Kurs kriegt, gewinnt. Ich lass dich doch nicht alleine mit ihr durch die Gegend fahren.
18:45Und ich dachte schon, du willst wirklich was von ihr.
18:48Na ja, immer wenn sie auftaucht, dann schmilzt du doch dahin wie ein Eisberg im Klimawandel.
18:51Sehr witzig.
18:52Nicht für den Eisberg.
18:54Lass uns die Wette vergessen, komm.
18:56Ach, jetzt plötzlich. Hast du Angst zu verlieren, ja?
18:58Nein, darum geht's nicht.
18:59Du hast selbst gesagt, wir sollen diese Kindergarten nummern lassen. Und diese Wette, die ist doch wirklich total bescheuert.
19:04Ja, okay, du hast recht.
19:08So.
19:11Gut.
19:11Dann machen wir es so, wir vergessen die Wette.
19:14Alles klar.
19:15Sag mal, ihr zwei.
19:17Ihr führt doch nicht schon wieder was im Schilde, oder?
19:19Nein, nein, nein, nein. Im Gegenteil.
19:29Mataranka Falls, das sind kleine Wasserfälle in einer total abenteuerlichen Umgebung. Aber Vorsicht, da gibt's Krokodile.
19:35Krokodile?
19:36Ich mag diese Viecher.
19:37Na, dass du die magst, wundert mich überhaupt nicht. Aber die Durchschnittsfrau steht nun mal auf Ponys oder Eisbären, Baby.
19:42Vorsicht, mein Lieber, mit Durchschnittsfrau, ja?
19:44Wenn ich von Durchschnittsfrau spreche, dann bestimmt nicht von Viktoria oder dir.
19:48Nein, nein.
19:50Also, ich würd gern mal an diesen Wasser fallen.
19:53Na ja, klar. Sag mal, kannst du uns die Route aufmachen?
19:55Ja.
19:56Ach, ich freu mich so für euch beide. Hagen hat mir schon so viel von Australien erzählt.
20:00Na ja, irgendwann darf ich ja auch wieder weg. In die große, weite Welt.
20:04Wenn du dann in der van Weidenhub noch entbehrlich bist, wie ich dich kenne, wirst du so hart arbeiten, dass
20:09dein Vater dir gar keinen Urlaub mehr geben wird.
20:11Na, da war Annabelle ja noch richtig gnädig mit uns. Ich meine, ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass
20:15sie uns einfach so drei Monate freigegeben hat.
20:17Na ja, so einfach war das jetzt auch nicht.
20:19Sicherlich hast du deinen ganzen Charme spielen lassen.
20:21Ich glaube, bei unbezahltem Urlaub ist Annabelle ganz besonders spendabel, nicht wahr?
20:26So, pass mal auf. Hier hab ich dir das aufgeschrieben. Und das hier dürft ihr auch nicht vergessen.
20:33Nein, das sind jetzt nicht, also...
20:35Doch, das ist Hagens Wohnungsschlüssel. Wir haben diese Suite sozusagen ganz für uns allein.
20:41Danke.
20:42Glaubt mir, ich hätte euch gerne persönlich Sydney gezeigt, aber...
20:46Na ja, auf die Urlauber.
20:51Und, ähm, du bringst mir meine kleine Schwester Heidel zurück.
20:54Versprochen.
20:54Gut.
21:13Ach, Frau Landmann.
21:15Ja, bitte?
21:16Ich habe heute Morgen einen Wagen in der Auffahrt gesehen.
21:19Hat mein Mann denn schon so früh Besuch?
21:22Entschuldigung, aber, ähm, ich weiß nicht...
21:25Wissen Sie es nicht oder wollen Sie es nicht wissen?
21:28Frau von Weiden, ich bin hier als Köchin und nicht als Portier eingestellt worden.
21:33Sie haben doch sonst immer Ihre Augen und Ohren überall.
21:38Helena.
21:39Guten Morgen.
21:40Ah, dann ist es also Ihr Wagen, der in der Auffahrt steht?
21:46Ja.
21:47Ist das ein Problem?
21:50Nein, nein.
21:52Natürlich nicht.
21:54Ich habe gestern Abend ganz vergessen, den Wagen umsetzen zu lassen. Das tut mir leid. Ich werde das natürlich sofort
21:59nachholen.
22:03Kann ich Ihnen noch etwas bringen?
22:06Danke. Mir ist der Appetit vergangen.
22:15Schon komisch, oder? In ein paar Stunden seid ihr am anderen Ende der Welt.
22:19Ja, so ganz kann ich das auch noch nicht glauben.
22:23Schön, dass du noch mal vorbeigekommen bist.
22:26Na, hör mal. Also, ich werde mich doch von dir verabschieden.
22:31Ein bisschen beneide ich euch ja schon.
22:35Na ja, ich würde jetzt auch gerne Paula in die Hand nehmen und einfach...
22:39...irgendwohin, ins Blaue.
22:41Warum machst du es nicht einfach?
22:43Ach, Paula hat Schule. Das Internat wartet auf sie.
22:46Ja.
22:47Außerdem...
22:48...tut ihr ein bisschen Stabilität im Leben, glaube ich, ganz gut.
22:52Sie hat ja irgendwann Ferien.
22:54Hm.
22:57Schreibst du mir?
22:58Nee.
23:00Na klar. Ich werde dich mit Postkarten überschütten.
23:04Ich finde es mutig von euch.
23:06Einfach so alles stehen und liegen zu lassen.
23:09Na ja, stehen und liegen lassen.
23:11Wir haben uns halt so eine Zeit lang unbezahlten Urlaub genommen.
23:15Ah, okay. So kann man es auch nennen.
23:18Wieso?
23:19Na ja, der Streit zwischen Annabelle und Ben.
23:22Na ja, der hat doch bestimmt davon erzählt.
23:26Ja, klar.
23:27Ich habe das Gespräch zufällig mitbekommen im Gutshaus.
23:31Na ja, und Annabelle klang nicht so, als ob sie euch gerade in der Manufaktur entbehren könnte.
23:37Aber Ben hat das gar nicht interessiert.
23:40So.
23:41Oh.
23:42Ich finde es toll.
23:45Du bist eben wichtiger als alles andere.
23:48Sogar wichtiger als dein Job.
23:51Immerhin hat Annabelle euch mit Kündigung gedroht, wenn ihr die Reise wirklich antreten solltet.
24:03Morgen, Eva.
24:05Morgen, Tobias.
24:06Hast du alles bekommen?
24:07Fangfrische Forellen.
24:08Leider nicht von mir geangelt, aber mindestens genauso gut.
24:11Mann, die sehen ja fantastisch aus.
24:14Da wehren sich Richard von Weiden und Frau Bernstein heute Abend aber Freunden.
24:19Käffchen?
24:20Einen Schluck gerne.
24:23Weißt du nicht, dass das Auto von Helena Bernstein die ganze Nacht in der Auffahrt stand?
24:27Ja, sie hat heute hier übernachtet.
24:29Annabelle wird begeistert sein, hm?
24:31Ist sie nicht.
24:32Aber ich kann Richard von Weiden verstehen, dass er Unterstützung braucht.
24:37Ich glaube, es hat ihn schwer getroffen, dass er seinen Sohn jetzt nochmal verloren hat.
24:42Ja, aber Frau Bernstein geht's genauso.
24:45Schließlich sind sie die Eltern.
24:47Ich verstehe aber noch nicht, dass es so weit kommen konnte mit Max.
24:51Auch, dass wir alle nichts gemerkt haben.
24:52Ja, nicht einmal Nina.
24:56Also, ich finde es unglaublich, dass sie nach allem, was Maxi angetan hat, ihn verzeihen konnte.
25:01Nina hat ein großes Herz.
25:03Und sie weiß, dass Max krank ist.
25:06Das entschuldigt aber keine Entführung.
25:09Aber es hilft dir doch auch nicht, ihn zu hassen.
25:11Schon gar nicht wegen Paula.
25:14Ich wünsche wirklich, dass jetzt bessere Zeiten beginnen.
25:17Sie hat so viel durchgemacht.
25:18Ich glaube, Nina ist ein Mensch, der aus schweren Zeiten gestärkt hervorgeht.
25:24Ich bin mir bei ihr ziemlich sicher, dass sie es schaffen wird, glücklich zu sein.
25:31Glaube ich auch.
25:51Lissi!
25:52Wie komme ich denn zu der Ehre?
25:53Machst du Witze?
25:55Du hast mir gestern das Leben gerettet.
25:56Na, jetzt übertreib mal nicht.
25:58Na doch!
25:59Du hast mich vor der Polizei und somit auch vor Annabelle gedeckt.
26:02Und wenn du dafür nicht in den Himmel kommst, dann weiß ich auch nicht weiter.
26:06Und das hier sind deine Auslagen bei der Polizei.
26:09Danke für die Blumen.
26:10Aber dein Geld, das behältst du mal lieber.
26:15Ich hoffe, das wird nicht zur Gewohnheit.
26:17Sicher nicht.
26:20Das war echt dumm von mir.
26:21Es tut mir leid.
26:23Dass ihr euch für Annabelles Wagen entschieden habt.
26:26Das war gar keine so schlechte Idee.
26:28Aber das hätte auch schlimmer ausgehen können.
26:30Ich weiß.
26:31Aber jetzt vergessen wir die ganze Geschichte.
26:34Und meinetwegen braucht Richard davon auch nichts zu erfahren.
26:36Oh, wirklich?
26:38Danke.
26:40Da hat er schon genug um die Ohren.
26:43Das mit Max, das ist wirklich...
26:46Lissi.
26:49Du darfst ihm nicht übel nehmen, dass er dir nichts von Max erzählt hat.
26:53Er hat es wahrscheinlich einfach vergessen.
26:54Im Gegenteil.
26:55Er hat dir nichts erzählt, weil er dich nicht beunruhigen wollte.
26:59Ich habe eher den Eindruck, dass er gar nicht weiß, dass ich da bin.
27:02Das ist doch Unsinn.
27:04Richard ist sehr froh, dass du da bist.
27:06Weil ich ihm nichts als Ärger mache.
27:08Nein.
27:08Weil du seine Tochter bist.
27:13Es ist gar nicht einfach, seine Aufmerksamkeit zu bekommen.
27:17Hm.
27:18Ja, ich weiß genau, was du meinst.
27:22Aber Richard liebt alle seine Kinder.
27:25Auch die schwarzen Schafe.
27:27Gibt's denn Weiße in der Familie?
27:34Frühstückt Herr van Weiden heute im Haus?
27:36Ja.
27:37Verstehe.
27:38Soll ich für Sie auch ein Gedeck auflegen?
27:41Danke, das wird nicht nötig sein, Katharina.
27:43Du hast doch sicher Verständnis dafür, dass Helena und ich unter uns bleiben möchten.
27:49Ja, ich habe schon gehört, dass Helena jetzt Gast im Gusthaus ist.
27:55Gut.
27:58Ich habe übrigens schon gefrühstückt, danke.
28:03Du hast sicher Verständnis dafür, wenn ich mich jetzt zurückziehe.
28:06Sicher.
28:26Hey, da bist du ja.
28:27Wo warst du?
28:29Bei Nina.
28:32Hast du dich verabschiedet?
28:33Ja.
28:34Und dann habe ich noch so ganz nebenbei erfahren, dass ich mich von meinem Job gleich mit verabschieden
28:38kann?
28:40Es hat das...
28:40Du hast dich mit Annabelle angelegt.
28:42Dann hast du unsere Jobs aufs Spiel gesetzt.
28:45Und du hast kein Wort zu mir gesagt?
28:48Annabelle kriegt sich wieder ein.
28:49Ich habe sie nur provoziert, weil sie geglaubt hat, dass sie mit Kündigung drohen kann und
28:52dann, dass wir dann da bleiben.
28:53Aber das ist völliger Quatsch.
28:54Das wird sie nicht tun.
28:55Darum geht's doch überhaupt nicht.
28:56Ben, wir beide sind verheiratet.
28:59Das heißt, dass du solche Entscheidungen nicht über meinen Kopf hinweg treffen kannst.
29:03Elsa, bitte.
29:04Du hast ja recht mit allem.
29:06Aber, Ben, aber...
29:08Es sollte eine Überraschung werden.
29:10Es sollte eine Überraschung werden, weil ich... weil ich... weil ich der Meinung bin,
29:13dass wir die Zeit brauchen.
29:14Und zwar jetzt.
29:15Du bist der Meinung.
29:16Du willst die Reise.
29:18Dein Job ist dir egal.
29:19Aber ich hänge zufälligerweise an meinem Job.
29:22Und ich habe auch eine Meinung.
29:23Ja, das weiß ich ja.
29:25Und ich will die Reise auch gar nicht für mich.
29:27Ich will sie für uns.
29:27Bitte.
29:28Das musst du mir glauben.
29:33Elsa.
29:37Also jetzt noch mal im Klartext.
29:38Nur für mich.
29:39Lissi klaut Annabelles Auto.
29:40Rast in einer Radarfalle, wird von der Polizei erwischt.
29:43Und damit das Ganze nicht aufwiegt, fällst du Annabelles Unterschrift.
29:46Sie ist meine kleine Schwester.
29:47Ich wollte ihr nur helfen.
29:48Aber doch nicht, indem du ein paar halbwegs belanglose Verkehrssünden mit Straftaten weckst.
29:52Lissi ist doch raus aus der Geschichte.
29:53Die Strafe ist bezahlt und Annabelle hat ihren Wagen völlig unversehrt wieder zurück.
29:57Sie wird niemals darauf kommen, dass Lissi sich den Wagen ausgeliehen hat.
30:00Ausgeliehen ist eine super Formulierung.
30:01Ach komm, Hagen.
30:02Ich brauche jetzt wirklich keine Standpauke.
30:05Freue dich lieber mal, dass ich was Selbstloses getan habe.
30:07Viktoria, ich mache mir Sorgen um dich.
30:10Aber das brauchst du doch nicht.
30:11Es ist doch gar nichts passiert.
30:13Hast du schon mal an deine Bewährungsstrafe gedacht?
30:17Das machen wir doch kein schlechtes Gewissen.
30:19Mein Gott, ich will dir kein schlechtes Gewissen machen.
30:22Ich will dich einfach nicht noch mal verlieren.
30:46Hallo, Birgit, stört mir dich gerade.
30:47Aber ihr stört doch nie.
30:49Oh.
30:50Birgit Hertel, Falkenthal Porzellan, was kann ich für Sie tun?
30:56Ja, natürlich, natürlich war ich heute schon im Büro von Herrn Petersen.
31:00Seine Unterlagen liegen alle geordnet vor.
31:02Und warten Sie, es gibt eine Notiz mit dem Vermerk besonders dringend für Sie.
31:06Es geht um das Branding für den Hotelauftrag in Kapstadt.
31:10Äh, ja, das aktuelle Logo, das wird heute noch gemäht.
31:17Sie müssten es bitte prüfen und freigeben, weil das Service heute noch gebrannt werden muss.
31:23Ja, natürlich, ich warte auf Ihren Rückruf.
31:25Danke, wiederhören.
31:28Annabelle van Weiden ist sauer, weil Ben und Elsa jetzt im Urlaub sind.
31:32Und wer kriegt sie jetzt ab?
31:33Naja, ich kann es mir wirklich gut vorstellen.
31:35Na, ihr zwei?
31:36Das ist aber schön, dass ihr mich mal besucht.
31:39Was suchst du denn?
31:40Also ich glaube, er sucht sein Auto.
31:42Hier.
31:44Und ich glaube, Erik hat es gerade gefunden.
31:47Das ist mir jetzt aber peinlich.
31:49Ach, was?
31:51Ist doch nichts passiert, zum Glück.
31:53Du, ich sagte ja eins, wenn jetzt hier noch einer krank wird, dann kann ich hier übernachten, um die Arbeit
31:57zu schaffen.
31:59Aber natürlich können ich Ben und Elsa hier im Urlaub.
32:02Ja, Flitterwochen im Frühling, das war jetzt genau das, was ich auch brauchen könnte.
32:06Und Lukas und Stefan.
32:09Hallo.
32:11Ähm, sag mal, wo ist denn Lissi?
32:12Ja, du, ich habe sie noch nicht gesehen.
32:14Aber, ich meine, wenn du einen Kaffee willst, bedien dich doch.
32:17Du kennst dich ja aus.
32:18Kaffee?
32:18Kaffee?
32:18Nein, nein, Kaffee brauche ich nicht.
32:20Ah, nein.
32:21Was dann?
32:22Lissi.
32:23Also, Lissi, was fragen?
32:25Wegen des Internets, weil die kennt sich da aus mit einer Sache, die ich, wenn da ist,
32:28dann deshalb...
32:30wartest du hier auf sie statt zu Hause, wo ihr Tür an Tür wohnt.
32:34Gesteh.
32:36Ich muss zur Arbeit.
32:39Was war das denn?
32:41Also, ich würde sagen, da hat's jemanden erwischt.
32:44Na, nein.
32:46Erik und Lissi, dein schönes Paar, oder?
32:49Absolut.
32:56Sind Sie Annabelle von beiden?
32:58Ja.
32:59Mhm.
33:00Auf Sie, ist das Fahrzeug mit dem Falkenthaler Kennzeichen AW368 zugelassen?
33:05Ist das richtig?
33:06Ach, das stimmt.
33:07Warum fragen Sie?
33:08Wir ermitteln wegen Unfallflucht.
33:09Es gibt einen Zeugen, der beobachtet hat, wie ihr Fahrzeug einen am Straßenrand abgestellten
33:14Wagen beschädigt hat und dann, ohne zu halten, mit hoher Geschwindigkeit davon gerast
33:17ist.
33:18Na, das kann gar nicht sein.
33:20Doch.
33:20Gestern Mittag in der Ringstraße.
33:22Ich war gestern mit meinem Wagen nur in der Manufaktur.
33:25Und die Ringstraße ist am anderen Ende von Falkenthal.
33:29Da muss es sich um eine Verwechslung handeln.
33:32Bitte klären Sie doch das mit Ihrer Dienststelle.
33:35Ach, vielleicht kann uns diese junge Dame weiterhelfen.
33:38Sie hat doch gestern das Verwarnungsgeld für die Geschwindigkeitsübertretung bezahlt.
33:43Meine Herren, ich weiß zwar auch nicht genau, was das hier zu bedeuten hat, aber lassen
33:48Sie uns das doch auf der Wache klären.
33:49Ich begleite Sie gerne.
33:50Einen Moment bitte.
33:51Ich möchte jetzt auf der Stelle informiert werden, was passiert ist.
33:55Schließlich handelt es sich um meinen Wagen.
33:57Sie haben Ihrer Stieftochter Elisabeth die schriftliche Genehmigung erteilt, ihren Wagen
34:02unangeschränkt zu benutzen.
34:03Diese Genehmigung hat uns Viktoria von beiden übergeben.
34:06Ich habe niemandem eine Genehmigung gegeben und meinen Wagen fahre ich nur ganz allein.
34:11Ich möchte jetzt sofort wissen, was hier los ist.
34:29Hallo.
34:31Danke, dass du spontan Zeit hattest.
34:34Was ist denn passiert?
34:37Sie stecken Schwierigkeiten.
34:40Lissi ist mit Annabels Wagen durch die Stadt gerast und von der Polizei gestoppt worden.
34:45Und was hat das mit dir zu tun?
34:47Ich habe sie da rausgeholt.
34:49Ich wollte nicht, dass sie Ärger bekommt.
34:52Also habe ich ein Schreiben aufgesetzt und Annabels Unterschrift gefälscht.
34:58Was?
35:00Ja, es war ja auch alles in Ordnung.
35:02Lissi hat den Wagen zurückgebracht und die Sache war vom Tisch.
35:05Ja, offenbar doch nicht, oder?
35:07Sie und die anderen Jungs haben offensichtlich einen Wagen beschädigt.
35:10Heute kam die Polizei ins Gutshaus und sie hat Annabelle die ganze Geschichte erzählt.
35:14Ach, Vicky.
35:16Ich weiß, ich weiß.
35:17Hagen hat mir auch schon den Kopf gewaschen.
35:20Oh Gott, wenn rauskommt, dass ich die Unterschrift gefälscht habe, dann...
35:22Du machst dir Sorgen wegen deiner Bewährungsauflagen.
35:25Ich kann nicht wieder ins Gefängnis.
35:27Das musst du nicht.
35:28Nicht wegen sowas.
35:30Und wenn doch.
35:37Elsa.
35:46Elsa, ich habe einen Fehler gemacht.
35:48Richtig.
35:52Ich hätte dir sagen müssen, dass es Ärger mit Annabelle gab und ich hatte kein Recht,
35:56über deinen Job zu entscheiden.
35:59Ich habe Mist gebaut und du hast recht, sauer auf mich zu sein.
36:03Aber trotzdem.
36:04Diese Reise ist richtig.
36:06Hörst du?
36:08Ich will die drei Monate mit dir.
36:10Ich will, dass wir Zeit haben, um Pläne zu schmieden.
36:13Deshalb war mir der Job auch völlig egal.
36:14Völlig.
36:16Ich meine...
36:17Wer weiß, was uns passiert.
36:19Wo wir ankommen.
36:21Vielleicht, vielleicht wollen wir nach den drei Monaten irgendwo dort wohnen.
36:24Hey ihr Weltreisenden, ich wollte euch nochmal zum Abschied drücken.
36:28Es geht doch gleich los.
36:32Ja.
36:34Gleich geht's los.
36:40Hallo.
36:41Ich wollte euch umarmen.
36:54Hallo, Nina.
36:55Annabelle.
36:56Wie geht es Max?
36:58Hast du schon etwas Neues von ihm gehört?
37:00Er ist in der Psychiatrie.
37:01Okay.
37:03Aber ehrlich gesagt, bist du der letzte Mensch, mit dem ich über Max reden möchte.
37:08Ich habe es ehrlich gemeint.
37:10Du hast es ehrlich gemeint?
37:13Du hast Max für deine Intrigen eingespannt?
37:15Du hast gewusst, dass er mich entführt hatte?
37:18Und hast nichts gesagt?
37:20Und jetzt wagst du es allen Ernstes zu behaupten, dass es dich interessiert, wie es ihm geht?
37:26Max ist in der Psychiatrie, weil er krank ist.
37:29Das ist ja wohl kaum meine Schuld.
37:30Aber du hast es gewusst und hast nichts gesagt.
37:34Ist dir mal in den Sinn gekommen, dass wir ihm vielleicht hätten helfen können, wenn wir es früher gewusst hätten?
37:42Wenn du mich so sehr verabscheust, warum bist du denn überhaupt hier?
37:48Wegen Ben und Elsa.
37:50Ich habe vorhin dein Gespräch mit Ben mitbekommen.
37:54Du kannst die beiden nicht kündigen, nur weil sie sich eine Auszeit nehmen wollen.
37:58Wenn du auch nur einen Funken Anstand hast, dann lässt du sie diese Reise machen, ohne dass es die beiden
38:03den Job kostet.
38:05Und deshalb bist du hier?
38:08Ja.
38:10Und du erzählst mir etwas von Anstand?
38:14Max ist kaum zwei Tage weg und alles, was dich interessiert, ist Ben Petersen.
38:19Es geht mir genauso um Elsa.
38:22Ach Nina, bitte erspar mir das. Sei doch wenigstens ehrlich zu dir selbst.
38:26Um was geht es dir wirklich?
38:28Dass Ben Petersen seinen Job wiederbekommt oder dass du dir sicher sein kannst, ihn wiederzusehen?
38:34Das muss ich mir nicht sagen lassen.
38:36Nicht von dir.
38:37Schön.
38:38Ich werde meine Entscheidung auch nicht von deiner Gefühlslage abhängig machen.
39:00Warum hältst du an?
39:03Bevor wir jetzt in diesen Flieger steigen, muss ich noch eine Sache von dir wissen.
39:08Was denn?
39:10Ist es wegen Nina?
39:13Was?
39:15Fliegen wir nach Australien, weil du von Nina wegläufst.
39:19Elsa, warum sollte ich von Nina weglaufen?
39:23Weil Nina jetzt wieder frei ist und weil du nie aufgehört hast, an sie zu denken.
39:27Elsa.
39:28Ich will es einfach nur wissen.
39:33Elsa, ich mache diese Reise mit dir, weil du meine Frau bist.
39:36Weil ich dich liebe und weil ich Zeit mit dir verbringen will.
39:54Ich hätte mir denken können, dass ich mit Annabelle nicht reden kann.
39:57Ich bin doch selber schuld.
40:00Wieso höre ich mir das überhaupt an?
40:04Weil es stimmt.
40:07Ich würde alles dafür tun, dass es anders wäre.
40:10Aber es stimmt.
40:13Ich liebe Ben.
40:16Ich kann den Gedanken nicht ertragen, ihn nicht mehr zu sehen.
40:21Aber Ben hat sich entschieden.
40:23Er will weg von Falkenthal, weg von mir und vor allem weg mit Elsa.
40:28Ben will sein Glück mit Elsa leben und ich darf ihm dabei nicht im Weg stehen.
40:32Egal wie schwer es mir fällt.
40:36Du machst dir was vor, Ben.
40:38Meine Güte.
40:39Was soll ich denn noch machen?
40:41Ich fliege mit dir nach Australien, weil ich dich liebe, weil du meine Frau bist.
40:45Ich habe mich entschieden. Warum kannst du mir das denn nicht glauben?
40:48Du hast dich entschieden?
40:49Was ist das Problem, Elsa?
40:52Du hast dich entschieden?
40:53Das sagt doch alles.
40:55Jetzt bitte häng dich doch nicht an jedem verdammten Wort auf.
40:58Wenn du sagst, dass du dich entschieden hast, dann heißt das doch offensichtlich, dass irgendetwas zwischen dir und Nina ist,
41:04worüber du nachdenkst.
41:06Warum machst du alles kaputt?
41:08Du bist unsicher, du stellst alles in Frage, alles.
41:10Ich weiß, was ich will und ehrlich gesagt würde ich mir wünschen, dass du dich jetzt endlich entscheidest.
41:15Und zwar für mich und für diesen Urlaub.
41:16Das ist so unfair, Ben. Ich soll mich entscheiden? Ich habe mich vor langer Zeit entschieden. Und zwar für dich.
41:23Und jetzt entscheide ich mich, dass wir umdrehen.
41:26Elsa!
41:27Mann!
41:33C shooken!
41:35Mann!
41:37Mann!
41:38Mann!
41:40Mann!
41:57Amber, bereit. Ich bin ihr Bruder.
42:00Was?
42:03Hagen, was ist passiert?
42:05Du musst Annabelle dazu bringen, die Unterschrift unter der Vollmacht als Ehre anzuerkennen.
42:09Dann ist es kein Betrug mehr und du musst dich ins Gefängnis.
42:12Genau.
42:13Das heißt, alles hängt von Annabelle ab. Das genießen sie, oder?
42:16Offen gesagt, ich hatte ja keine Ahnung, wie talentiert Viktoria im Betteln ist.
42:27Ich höre, wenn man die Ahnung hat, ist es nicht so, dass ich keine Ahnung habe.
42:27Das ist ja auch ein, was ich super.
42:27Ich höre, was ich noch immer noch.
42:27Ich habe noch nicht so, wie ich mich so, wie ich.
42:27Ich hab mich.
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