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  • vor 17 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:12Na, ich hab lauter gesundes Zeug gekauft.
00:15Ja, ich hab nur leider gar keinen Hunger.
00:18Ach komm, du bist doch gerade erst aus dem Krankenhaus raus.
00:21Ich weiß. Elsa, können wir reden?
00:23Ich muss übrigens auch in Zukunft mehr auf eine gesunde Ernährung achten.
00:28Als mir heute Nachmittag schwindelig war, da war das nicht das erste Mal.
00:33Aha.
00:35Weißt du, dass ich dich sehr liebe bin?
00:43Elsa.
00:51Was?
00:53Ich glaube, wir bekommen ein Kind.
01:04Hey, what you looking for?
01:09No one has the answer.
01:12They just want more.
01:16Hey, who's gonna make it right?
01:23This could be the first day of my life.
01:32Also, du bist schwanger.
01:35Na ja, was soll's denn sonst sein? Ich hab ja auch nachgezählt im Kalender.
01:39Bist du sicher?
01:41Eine Frau spürt sowas und deswegen war ich in Apotheke.
01:45Ich hab gedacht, ich mach den Test, wenn du in der Nähe bist, weil wir dann das Ergebnis zusammen rausbekommen.
01:51Ja.
01:53Ja.
01:56Was wolltest du mir sagen?
01:58Ich?
01:59Achso, nee, das ist, also, nicht wichtig.
02:01Jetzt, jetzt nicht.
02:04Meinst du, ich sollte gleich?
02:05Ja, ja, ja, ja.
02:07Ja, mach.
02:09Okay.
02:31Gut, dann weiß Annabelle also jetzt Bescheid, dass wir über ihre Erpressung im Bilde sind.
02:36Na ja, sie konnte ja wohl nicht ernsthaft annehmen, dass die Sache zwischen Helena und ihr bleibt.
02:42Ich habe wirklich geglaubt, Helena kehrt mir den Rücken zu.
02:45Einfach so.
02:47Ich hätte nicht den geringsten Zweifel.
02:48Den solltest du auch nicht haben.
02:50Darin bestand ja ihre Erpressung.
02:53Unglaublich.
02:54Unglaublich.
02:55Hat sie dir wieder gedroht?
02:56Mit der Anzeige?
02:57Mhm.
02:58Nein.
02:59Natürlich wollte sie mir trotzdem einreden, dass es ein Fehler war, dich einzuweihen.
03:04Annabelle wird mir immer das Leben schwer machen.
03:06Nein.
03:08Nicht, wenn sie endlich aus Falkenthal verschwindet.
03:10Aber du kennst Annabelle.
03:12So leicht wird sie sich nicht vertreiben lassen.
03:14Doch.
03:15Wenn wir ihr das Letzte nehmen, was sie hier noch hält.
03:18Die Manufaktur?
03:20Annabelle steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten.
03:23Kapstadt stellt hohe Regressforderungen an sie.
03:25Aber die kann sie momentan nicht bezahlen, weil ihre drei Großaufträge brach liegen.
03:29Sie wird die Aufträge nicht halten können, wenn weiter gestreikt wird.
03:32Das wird ihr den Boden unter den Füßen wegreißen.
03:35Und die Manufaktur geht bankrott.
03:37Und dann hat sie nichts mehr, was sie hier noch hält.
03:42Wie viele Leute würden ihre Arbeit verlieren?
03:43600?
03:46Ja, dafür müssen wir eine Lösung finden.
03:49Mhm.
03:54Hast du eigentlich schon mit ihr gesprochen?
03:57Mit wem?
03:59Mit Helena?
04:01Mhm.
04:03Nein.
04:06Ich melde mich nachher bei ihr.
04:08Gut.
04:11Was denn?
04:14Nichts.
04:18Gut.
04:27Gut.
04:46Morgen, hallo.
04:47Hi.
04:48Ich dachte, ich mache mal einen Krankenbesuch.
04:50Das ist nett.
04:53Ist Elsa gar nicht drin?
04:54Ah, sie ist im Bad.
04:55Komm doch rein.
04:59Oh, du wolltest kochen.
05:01Ja, also, Elsa.
05:03Naja, ich will auch gar nicht länger stören, nur meine Augen sehen.
05:05Setz dich doch.
05:06Danke.
05:09Wie geht's dir?
05:12Ja, mir geht's ganz gut.
05:14Ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber ich hatte ja Glück.
05:18Ja, das kann man wohl sagen.
05:20Neulich dachten wir noch, du warst nicht wieder auf, aber Elsa hat so um dich gebangt, du konntest wahrscheinlich gar
05:25nicht anders, oder?
05:26Ja.
05:27Bin ich auch sehr froh.
05:29Tja, und ich bin froh, dass du dich nicht entmutigen lässt. Ich meine, erst der Unfall, dann die Kündigung.
05:35Kündigung?
05:37Ups, du weißt nichts davon.
05:39Nein.
05:41Dann solltest du es wahrscheinlich auch nicht von mir erfahren.
05:44Annabelle hat mir gekündigt.
05:45Ja, es gab wohl bei diesem Kapstadt-Auftrag Probleme mit der Bestellung.
05:50Ja, aber ich hab ihr doch ausdrücklich vorher gesagt, dass sie den Branding-Auftrag noch freigeben muss.
05:54Und das hat sie anscheinend versäumt, und jetzt bist du der Sündenbock.
05:58Aber, wenn du willst, kann mir juristisch dagegen vorgehen.
06:02Ja.
06:04Naja, das überlege ich mir noch.
06:06Okay.
06:08Esa hat dir wahrscheinlich nichts gesagt, weil sie dich schonen wollte, und...
06:12Tja, ich mach alles kaputt.
06:15Aber wahrscheinlich.
06:17Ich weiß es nicht. Ist auch nicht so wichtig.
06:20Wirklich nicht. Alles okay.
06:25Sag mal, hast du mich für die nächste Streitkosten-Schicht drin gelassen?
06:27Jo.
06:28Zeig mal her.
06:32Ja, aber wieso hast du denn Alice hier rausgestrichen?
06:34Was denn? Du hast doch gesagt, dass es dir egal ist, mit wem du da stehst.
06:37Ja, ja, ja, Moment. Aber das heißt nicht, dass ich mit Erwin aus der Buchhaltung da irgendwie rumstehen möchte.
06:40Tja.
06:42Ah, danke, Stefan.
06:44Wir wollten dir übrigens noch was sagen.
06:46Stefan, es tut uns leid, was wir über dich gesagt haben.
06:50Ja, und wir finden es toll, dass du uns bei unserem Streik unterstützt.
06:52Ja, gut. Ich hab mich nur für die Streikposten in der Manufaktur stark gemacht.
06:55Das ist alles, was ich tun konnte.
06:57Nein, du hast echt viel riskiert, und...
06:59Na, schon gut, Jungs.
07:01Was kann ich euch Gutes tun?
07:02Wir wollten uns den beiden anschließen.
07:05Zwei Cola.
07:06Und eine Entschuldigung.
07:08Ach, kommt schon.
07:09Ihr macht mich ja noch ganz verlegen.
07:12Ist das der Plan für die Einteilung der Streikposten? Kann ich mal sehen?
07:15Ja. Äh, Moment, Moment. Da muss noch was geändert werden.
07:17Wieso? Da muss überhaupt nichts mehr geändert werden.
07:19Hoffentlich ist das Ganze nicht umsonst.
07:21Was meinst du?
07:22Na, der Streik natürlich.
07:24Meint ihr, wir können damit was erreichen?
07:36Also, Ben, ich denke, dass der Streik Annabelle so unter Druck setzen wird, dass sie gar nicht anders kann, als
07:40sich wieder einzustellen.
07:40Ich will aber nicht, dass die Belegschaft für mich streikt. Sie riskieren ihre Jobs.
07:44Wenn Annabelle noch irgendetwas erreichen will, dann braucht sie die Belegschaft.
07:48Außerdem hat sie gegen die Leute nichts in der Hand. Ein Warnstreik ist ein völlig legales Mittel.
07:52Aber ich will dich jetzt auch nicht so sehr belasten. Du bist wahrscheinlich noch nicht ganz fit, oder?
07:56Nein.
07:56Ah, doch. Dann ist es völlig okay, dass du...
07:58Komm, ich kann mir vorstellen, dass du noch andere Probleme am Kochen hast.
08:02Hey.
08:03Hallo, Hagen.
08:04Herr Ilsa.
08:06Wie geht's dir denn, Kleine?
08:07Ja, ja. Ähm, Hagen, Ben und ich, wir müssen was besprechen.
08:12Ja, ja, schon gut. Ich wollte eh nur kurz bleiben. Also, gute Besserung.
08:16Hallo.
08:16Und dir auch.
08:19Ich hab ihm von der Kündigung erzählt. Ich konnte ja nicht wissen, dass er nichts weiß.
08:23Ja, ja, ist schon gut.
08:24Ja, das hat er auch gesagt.
08:26Schönen Abend euch beiden.
08:27Ja, danke.
08:39Annabelle van Weyden lässt sich natürlich nichts anmerken.
08:42Aber ich glaube, auch ihr wird klar, wie sehr sie von uns abhängig ist.
08:46Der Druck auf sie wird größer.
08:47Und mit jedem Tag, den wir weiter streiken, wächst auch dieser Druck.
08:52Ich habe ihr ganz klar gesagt, dass wir nicht aufhören werden zu streiken, bevor Petersen seinen Job wieder hat.
08:58Das heißt, Kollegen, das heißt, ohne uns sind ihr praktisch die Hände gebunden.
09:05Ich bitte euch, Kollegen, ich bitte euch, lasst uns diesen Streik fortsetzen.
09:11Ich bin ganz sicher, es wird nicht mehr lange dauern.
09:14Und jetzt können wir essen.
09:17Lissi, soll ich dir eine Schüssel mitbringen?
09:18Ihr könnt uns gerne zwei mitbringen.
09:22Diese blöde Wette.
09:24Wer dich zuerst küsst, kriegt ein Kasten Bier. Das ist echt sowas von albern.
09:28Habe ich dir erzählt, dass Koller mich schon wieder zum Essen einladen will?
09:31Die beiden legen sich sowas von ins Zeug.
09:34Die haben mich schon so oft eingeladen, die könnten sich längst mehrere Kisten Bier kaufen.
09:37Das kann eben keiner von den beiden verlieren.
09:39Das glaube ich auch.
09:40Bin gespannt, wie lange sie dieses Spiel hier noch weiter treiben wollen.
09:43Das ist echt nervig.
09:51Ich habe mich schon so darauf gefreut.
09:59Naja, es wäre auch sehr überraschend gewesen. Nach dem Unfall, meine ich.
10:04Ich habe doch sogar nachgezählt im Kalender.
10:07Du musst dich jetzt erst mal erholen.
10:17Was nicht ist, kann ja noch werden.
10:20Ja.
10:22Das wäre doch schön.
10:25Du bist bestimmt ein toller Papa.
10:32Du sag mal, wer ist eigentlich auf die Idee mit dem Streik gekommen?
10:37Na ja, eigentlich Erik und Birgit.
10:41Ich wollte es dir ja auch erzählen, aber ich habe gedacht, du brauchst noch ein bisschen Ruhe.
10:44Ja, das ist okay.
10:46Ich besuche die Streikenden morgen mal.
11:01Ja, das ist okay.
11:31Helena Bernstein?
11:33Richard hier.
11:35Hallo, Richard.
11:37Hallo, Helena.
11:39Wie geht's dir?
11:41Wie laufen die Geschäfte in Berlin?
11:43Gut, danke. Und wie geht's dir?
11:46Auch gut.
11:50Nein. Eigentlich stimmt das nicht.
11:54Wieso? Ist etwas passiert?
11:57Ich weiß, warum du gegangen bist. Annabelle hat dich erpresst.
12:04Woher weißt du das?
12:06Von Viktoria.
12:09Eigentlich sollte ich mich freuen. Ich meine, weil du nicht meines Weg gegangen bist.
12:15Nein, das bin ich nicht.
12:21Helena.
12:25Komm zurück nach Falkenthal.
12:28Richard.
12:29Das würde ich wirklich sehr gerne, aber das geht doch nicht.
12:33Warum nicht?
12:34Ich meine, ich weiß es ja sowieso. Und Annabelle weiß auch, dass ich es weiß.
12:38Und was ist mit Viktoria?
12:41Dafür finden wir eine Lösung.
12:43Ich will nicht, dass Annabelle zwischen uns steht.
12:46Richard, wir wissen doch, wozu Annabelle fähig ist.
12:51Sie ist im Moment dabei, sich selbst in den Ruinen zu treiben.
12:54Sie wird Falkenthal sicherlich bald verlassen haben.
12:56Ja, dann lass uns noch so lange abwarten.
13:00Es ist sicher besser so.
13:04Ja.
13:09Also dann.
13:12Lass es dir gut kennen.
13:14Du dir auch, Richard.
13:20Er...
13:20...
13:50Untertitelung des ZDF, 2020
14:20Untertitelung des ZDF, 2020
14:29Untertitelung des ZDF, 2020
14:33Ach so, ja, mein Schnürsenkel ist auf, Moment
14:37Der Schnürsenkel, so, so
14:40Hab ich doch richtig gehört, dass du da bist
14:42Ah, Lissi, hallo
14:44Ich hab nur grad meine Oma geholfen, die ganzen Sachen hier hinzutragen
14:48Das ist aber nett
14:49Ja, und so uneigennützig
14:51Ja?
14:52Was?
14:53Ich mach das schon
14:56Na?
14:57Na?
15:03Mein Vater will jetzt auch dafür sorgen, dass...
15:05Dass Annabelle verschwindet, ich weiß
15:06Das sagst du mir jetzt zum dritten Mal
15:08Ja, ist auch einfach zu schön
15:10Kann das gar nicht oft genug sagen
15:13Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber freue
15:15Oh doch, das kann ich
15:16Wir kennen uns schließlich lang genug
15:20Und Annabelle macht auch gar keine Anstalten, ihre Anzeige zurückzuziehen
15:24Sei dir nicht so sicher
15:25Du bist dir ein Dorn im Auge
15:26Und das wirst du auch immer bleiben
15:29Naja, das muss ich wohl in Kauf nehmen
15:32Vicky, Annabelle ist und bleibt gefährlich
15:34Vergiss das nicht
15:34Ja, aber weißt du, wenn ich immer nur Angst vor ihr habe
15:37Dann werde ich sie auch nicht los
15:38Du wirst mir doch helfen, oder?
15:41Mit legalen Mitteln, ja
15:42Aber auf was anderes lasse ich mich nicht ein
15:45So ein Streik ist doch ein völlig legales Mittel
15:48Vicky, ich will einfach nicht
15:50Dass du dich in deiner Wut gegen Annabelle in irgendetwas verrennst
15:52Aus dem du nicht mehr rauskommst
15:54Das wird auch nicht passieren
15:55Ich sehe in erster Linie uns beide
15:57Und meine Eltern
16:00Okay
16:01Dann lass uns drauf anstoßen
16:03Ich hab'n schönen Wein da
16:05Tö, mir ist irgendwie nicht gut heute
16:08Wirklich?
16:09Also nach Wein ist mir überhaupt nicht
16:11Gut, dann
16:12Einen Kräuterschnaps zu verdauen
16:16Vielleicht lieber einen Kräutertee
16:19Einen Kräutertee
16:26Ich fand's echt cool, dass ihr euch vorhin bei Stefan entschuldigt habt
16:29Ich hab' gemerkt, dass er uns total unterstützt
16:31Und dass er sich bei Annabelle total aus dem Fenster gelehnt hat
16:34Das hast du also gemerkt
16:35Und was ist mit Konya?
16:36Ach, Konya, den konnte ich dann auch noch davon überzeugen
16:39Ach so
16:42Ich fand's übrigens auch cool, dass du dich bei der Polizei gemeldet hast
16:46Erinnere mich bloß nicht daran
16:47Ich bin nicht gerade stolz darauf, dass ich mit Annabelles Wagen ein Spritztor unternommen hab
16:54Willst du mal ins Kino gehen?
16:55Mit mir?
16:57Klar
16:58Welchen Film willst du denn sehen?
17:00Den denn du willst?
17:02Gut
17:02Dann such ich einen aus
17:04Okay
17:09Tschüss
17:09Mach's gut
17:28Maike?
17:30Ich bin's, rat mal wie hier gerade war
17:33Erik
17:34Ich bin jetzt 100% sicher, dass sie ihre blöde Wette immer noch am Laufen haben
17:39Er will mich ins Kino einladen und war gerade total happy, dass ich zugesagt hab
17:44Wir müssen uns irgendwas einfallen lassen, das geht so nicht weiter
17:48Genau
17:49Die werden sich noch wundern
17:51Ach so
17:54Ich bin jetzt 100% hier
18:28Hallo, Binn.
18:40Binn.
18:42Ich bin's, Minna.
18:45Ich weiß.
18:46Es ist ein Traumtraum.
18:49Bist du nicht wunderschön?
19:01Ich hab mich schon so darauf gefreut.
19:06Was nicht ist, kann ja noch werden.
19:09Du bist bestimmt ein toller Papa.
19:22Binn, Paula und ich, wir gehen weg.
19:25Was?
19:27Wohin, wohin?
19:29Ich begleite Paula ins Internat und dann...
19:32...mal sehen sie.
19:42Hier.
19:44Der soll dich beschützen, wenn ich weg bin.
19:47Wird bald gesund.
19:50Und pass auf dich auf.
19:52Oh.
20:07Oh.
20:10Oh.
20:11Oh.
20:40Kaffee.
20:41Kaffee?
20:42Ja, Kaffee.
20:49Guten Morgen.
20:52Guten Morgen.
20:55Bist du schon lange wach?
20:59Ja, also ich hatte schon meinen Kaffee.
21:03Hast du schlecht geschlafen?
21:06Ja, geht so. Geht so. Und du? Wie hast du geschlafen?
21:14Wunderbar. Ein paar Albträume?
21:21Elsa, gestern wollte ich ja mit dir reden.
21:25Ja.
21:29Was ist los?
21:31Ich weiß nicht. Ich habe solche Kopfschmerzen. Und irgendwie ist es mir schwindelig.
21:37Wie? Seit wann?
21:39Bei dem Unfall vielleicht. Deswegen habe ich auch gedacht, ich bin schwanger.
21:46Hör mal, du musst dich schonen.
21:49Ja.
21:51Ja.
21:52So schlimm ist es aber nicht. Ich werde heute einfach noch ein bisschen zu Hause bleiben.
21:56Okay. Ist gut.
22:00Ich kümmere mich um dich, ja?
22:02Das brauchst du nicht. So schlimm ist es wirklich nicht.
22:05Du wolltest doch zu den Streikenden ins Cosi.
22:09Quatsch, ich lasse dich doch nicht allein.
22:12Ach komm.
22:15Jetzt Tisch ab.
22:19Bist du sicher?
22:22Ja.
22:25Okay.
22:27Gut. Ähm, wenn was ist, dann...
22:31wo ist mir?
22:32Vielleicht komme ich auch gleich nach.
22:35Das stetig. Du bleibst jetzt hier.
23:03Schatz, du siehst ein bisschen müde aus.
23:05Ach, ich habe nicht so gut geschlafen. Aber ich habe mir was überlegt.
23:09Was?
23:09Wie wir Annabelle in den Ruin treiben können, ohne die Angestellten der Manufaktur in die Arbeitslosigkeit zu schicken.
23:14Mhm. Klingt interessant.
23:16Ich werde nachher mit meinem Vater reden.
23:22Was ist los mit dir?
23:25Ich habe keine Ahnung.
23:28Mir ist irgendwie schlecht.
23:31Es ist immer noch das gleiche wie gestern.
23:35Ich weiß nicht, was habe ich denn gegessen?
23:38Fisch. Mittags.
23:40Also, wenn du mich fragst, klingt das nicht gerade wie eine Magenverstimmung.
23:44Sondern?
23:45Vielleicht eine Lebensmittelvergiftung? Wäre ja bei Fisch nicht ungewöhnlich.
23:48Oh Gott. Verschon mich damit, ja.
23:51Mach bitte keine Scherze. Du solltest einfach zum Arzt gehen.
23:54Ich gehe erstmal zu meinem Vater und dann gucken wir noch ein paar Geschäftsunterlagen durch.
23:59Entschuldige mich.
24:01Und danach gehst du zum Arzt.
24:13Nein, danke, Paul. Ich muss gleich zur Streikpostenschrift.
24:16Na, besonders glücklich klingt das ja nicht.
24:18Dabei hast du dich doch selber in die Liste eingetragen.
24:20Ja. Aber Erik hat die Liste nochmal überarbeitet.
24:24Überarbeitet? Was soll das denn heißen?
24:27Anstatt mit Lissi muss ich jetzt stundenlang mit Erwin aus der Buchhaltung da rumhängen.
24:31Aber ist es nicht total egal, mit wem du den Streikposten machst?
24:35Ja, schon. Aber trotzdem nervt es mich, dass Erik da irgendwelche Namen ausgetauscht hat.
24:40Sag mal, kann das sein, dass du ein Auge auf Lissi geworfen hast?
24:43Wie kommst du denn darauf?
24:44Na ja, ich hatte in letzter Zeit so das Gefühl, dass du dich ganz schön um Lissi bemühst.
24:48Und Erik auch. Irgendwie komisch, dass ihr beide das gleichzeitig so...
24:53Guck mal, wer da kommt.
24:54Hey, Ben!
24:56Was machst du denn hier?
24:58Mal gucken, was ihr so ohne mich alles treibt.
25:01Wie geht's dir?
25:02Mir geht's ganz gut. Wie ist bei euch die Stimmung?
25:04Ach, ganz gut. Bisher.
25:06Schön, dass es dir wieder besser geht.
25:07Danke, Kulja.
25:09Schon von einem Streik gehört?
25:11Was? Woher weißt du davon?
25:13Na, Hagen hat es mir erzählt.
25:14Ja, danke.
25:16Wie läuft's denn so?
25:17Na, ich bin eigentlich ganz froh, mal nicht arbeiten zu müssen.
25:20Ich darf gar nicht daran denken, wie viel Arbeit liegen bleibt.
25:23Ja, falls die Aufträge überhaupt gehalten werden können.
25:26Wenn nicht, sind wir sowieso unseren Job los.
25:27Hört mal, ich möchte nicht, dass ihr für mich streikt und eure Arbeitsplätze riskiert.
25:30Ich meine, das kann ich nicht verantworten.
25:32Es geht nicht nur um deine Kündigung, Ben, sondern...
25:33Es geht auch darum, dass wir uns das nicht mehr gefallen lassen wollen.
25:36Annabelle kündigt erst Eva, dann dir...
25:38Trotzdem, ich möchte, dass es so schnell wie möglich über die Bühne geht, ja?
25:41Ja, aber das wollen wir doch auch.
25:42Trotzdem muss Annabelle bereit sein, ein paar Zugeständnisse zu machen.
25:44Okay, ich rede gleich mal mit dir.
25:46Okay.
25:51Ich habe Ihnen doch gestern die Anweisung erteilt, dafür zu sorgen, dass die Streikposten verschwinden.
25:57Oder etwa nicht?
25:58Doch, doch, das haben sie.
26:00Aber ich habe nicht gesagt, dass ich ihre Anweisung befolgen würde.
26:03Wie bitte?
26:05Es gibt keinerlei rechtliche Handhabe, gegen die Streikposten vorzugehen.
26:09Wer redet denn hier von rechtlicher Handhabe?
26:12Warum meinen Sie, habe ich Sie geholt und nicht die Polizei?
26:16Ich habe nicht vor, etwas Illegales zu tun.
26:19Wenn Sie für mich arbeiten, dann erwarte ich, dass Sie meinen Anweisungen Folge leisten.
26:24Tja, wenn das so ist, dann kann ich wohl nicht mehr für Sie arbeiten.
26:30Ich werde mich bei Ihrem Vorgesetzten beschweren.
26:33Tun Sie das.
26:35Ach, übrigens, ich unterstütze die Streikenden.
26:39Und wie Sie vielleicht wissen, haben Frau Mertens und ich das Kose zu einem Streikcafé umfunktioniert.
26:44Sie können uns gerne besuchen kommen.
26:46Raus.
26:59Sie können uns gerne anschauen.
27:03Vielen Dank.
27:14Kannst du die Verträge hier nochmal durchsehen?
27:16Ja, natürlich.
27:17Wir müssen den Japanern so schnell wie möglich Bescheid geben.
27:20Möchten Sie Kaffee?
27:22Oh, für mich heute nur in Wasser, Katharina.
27:25Ist alles in Ordnung mit dir?
27:26Siehst so blass aus.
27:27Ja, kleine Magenverstimmung oder sowas.
27:30Ich gehe nachher zum Arzt.
27:34Ich habe gestern mit deiner Mutter telefoniert.
27:37Und? Kommt sie zurück?
27:40Nein.
27:41Sie will alles vermeiden, was Annabelle gegen dich aufbringen könnte.
27:46Ich wollte nicht, dass sie das tut.
27:50Aber sie wird doch zurückkommen. Eines Tages.
27:54Ich weiß es nicht.
27:59Bitteschön.
28:00Danke.
28:05Weißt du, es ist Helena bestimmt nicht leicht gefallen, von ihr wegzugehen.
28:11Es ist schön, dass du das sagst, aber sie wird nicht eher zurückkehren, bis Annabelle weg ist.
28:16Um mich zu schützen, ja.
28:20Deshalb müssen wir auch so schnell wie möglich dafür sorgen, dass Annabelle von hier verschwindet.
28:26Sie wird mit der Manufaktur nicht wieder auf die Beine kommen.
28:29Und ihre Koffer packen.
28:31Werdest du mit den Angestellten?
28:33Mit dem größten Vergnügen.
28:34Das wird sie sicher beruhigen, was wir ihnen zu sagen haben.
28:37Aber vorher rufe ich Ben Petersen ab.
28:40Okay.
28:42Bald sind wir wieder eine richtige Familie.
28:47Ja.
28:54Dann hoffe ich, dass das Verhalten von Herrn Krill Konsequenzen hat.
28:59Guten Tag.
29:01Herein.
29:04Herr Petersen.
29:05Na, wieder auf den Beinen.
29:07Ja, das bin ich.
29:09Danke der aufrichtigen Anteilnahme.
29:11Nehme an, Sie sind hier, um Ihre Papiere abzuholen.
29:13Vor allem bin ich hier, um mit Ihnen zu sprechen, Frau von beiden.
29:15Ich wüsste nicht, was wir beide noch...
29:17Oh, doch, das wissen Sie ganz genau.
29:18Sie können nicht so weitermachen.
29:20Was ich kann, entscheide immer noch ich.
29:23Sie gefährden die Manufaktur.
29:24Sie reißen Sie in den Ruin und sich gleich mit.
29:27Machen Sie sich um mich mal keine Sorgen.
29:29Das tue ich nicht.
29:30Worum ich mir Sorgen mache, sind die Angestellten.
29:32Menschen, die auf ihren Job angewiesen sind.
29:34Dann sagen Sie diesen Menschen, dass sie den Streik beenden sollen.
29:37Das werden Sie nicht tun, solange Sie ihnen nicht entgegenkommen.
29:41Also doch.
29:42Sie betteln um Ihren Job.
29:44Na.
29:45Es geht hier nicht um meinen Job.
29:47Na, da sind wir uns ja einig.
29:49Wiedersehen.
30:17Ich kann nun mal nicht auf beiden Seiten stehen.
30:19Das geht nicht.
30:20Das musst du ja auch gar nicht.
30:21Ich finde, du hast genau richtig gehandelt.
30:24Ich habe gesagt, dass ich auf der Seite der Streikenden stehe.
30:28Und dass wir einen Streikkaffee betreiben.
30:30Das ist gut.
30:31Das kann sie auch ruhig wissen.
30:33Sie hat damit gedroht, sich bei meinem Chef zu beschweren.
30:36Na ja, aber Annabelle hat wirklich gerade andere Probleme,
30:39als sich bei deinem Chef zu melden.
30:43Kell?
30:45Ja, Herr Müller.
30:48Ja, ich war vorhin bei ihr.
30:51Was ich mir erlaube?
30:54Nein, ich bin nicht arbeitsscheu.
30:56Ja, aber das hat doch damit nichts zu tun.
30:59Aber Sie wissen, dass ich sonst...
31:01Wenn Sie mich mal ausreden...
31:03Nicht.
31:05Was bin ich?
31:08Nein, dem habe ich auch nichts mehr...
31:11hinzuzufügen.
31:14Ja, Annabelle von Weiden hat doch keine anderen Probleme,
31:17als sich bei meinem Chef zu beschweren.
31:22Ich bin gefeuert.
31:24Fristlos.
31:29Na super.
31:29Nur weil Annabelle von Weiden nicht nachgeben will,
31:31verlieren wir alle unsere Arbeitsplätze.
31:33Moment, jetzt warte doch erst mal ab.
31:35Also ich kann mir nicht vorstellen,
31:35dass Annabelle es darauf ankommen lässt,
31:37die Manufaktur in den Ruin zu treiben.
31:38Wirklich nicht.
31:39In einem Jahr wäre ich mit meiner Ausbildung fertig.
31:42Mach dir keine Sorgen.
31:43Wenn du dich nicht weitermachen kannst,
31:45rede ich mit meinem Vater
31:45und der findet was für dich, ganz sicher.
31:47Ja, und was ist mit den anderen,
31:48mit Kolja und Erik und...
31:49Ihr solltet euch mal überlegen,
31:50ob dieser Streik weiterhin Sinn macht,
31:52weil, also Annabelle wird mich nicht einstellen.
31:54Aber eure Jobs sind noch so gut wie sicher.
31:57Entschuldigt.
32:01Ben Petersen?
32:02Hallo Ben, hier ist Viktoria.
32:04Wie geht's dir?
32:05Viktoria?
32:06Ja, mir geht's schon viel besser.
32:09Gott sei Dank.
32:10Ich hab gehört, dass Annabelle dir gekündigt hat.
32:13Das tut mir wirklich leid.
32:14Ach du, wegen mir muss es dir nicht leid tun.
32:17Hast du schon mit ihr gesprochen?
32:19Ja, ich war gerade...
32:20Hey, ich hab...
32:22Ich hab mit ihr gesprochen.
32:23Ich hatte nicht den Eindruck,
32:24dass sie die Kündigung wieder zurücknehmen würde.
32:28Also, eher du dir einen neuen Job suchst.
32:31Ich hätte da ein Angebot für dich.
32:33Aha.
32:34Ich halte dich für einen sehr kompetenten und effizienten Mitarbeiter.
32:37Du wirst sicherlich eine Bereicherung für die Van Weiden Group.
32:39In leitender Stellung natürlich.
32:42Na, das klingt verlockend.
32:45Das freut mich.
32:46Moment, das war noch keine Zusage.
32:49Das verstehe ich.
32:50Nach allem, was in letzter Zeit passiert ist,
32:52brauchst du erst mal Zeit und musst dich erholen, hm?
32:54Ja, vor allem mach ich mir Sorgen um die Angestellten der Manufaktur,
32:57die wegen mir in den Streik getreten sind.
32:59Ich kann dir versichern,
33:00dass mein Vater und ich auf der Seite der Streikenden stehen.
33:03Tatsächlich?
33:04Allerdings.
33:05Ben, nimm dir ruhig die Zeit und überleg dir mein Angebot, ja?
33:09Ja.
33:10Ja, ja, ich werde mir vieles überlegen müssen.
33:13In der Zwischenzeit machen sich mein Vater und ich mal Gedanken,
33:15ob wir nicht auch eine Lösung für die Situation der Streikenden finden.
33:19Da bin ich gespannt.
33:21Gib mir Bescheid, wenn du es dir überlegt hast.
33:23Danke, Viktoria.
33:24Bis dann.
33:34Langweilst du dich mit mir?
33:35Ach was, das ist die spannendste Streikschicht, die ich je hatte.
33:38Komm, ich bin doch wohl besser als dieser Dödel aus der Buchhaltung.
33:40Hm, du hast dich geopfert.
33:42Klar, wir sind doch Freunde.
33:43Gib doch einfach zu, dass du verhindern wolltest, dass Lissi und ich eine Schicht zusammenschieben.
33:46Weil du scharf auf sie bist.
33:47Denkst du schon wieder damit an?
33:48Du hast dich doch in die Schicht von Lissi eingetragen, weil du auf sie scharf bist.
33:52So Quatsch, dann würde ich doch nicht mit dir hier rumgammeln.
33:54Nein, nein, nein, nein, nein.
33:55Du konntest dich nicht mehr aus der Liste ausstreichen, weil das wäre viel zu auffällig gewesen.
33:58Das ist der Punkt.
33:58Ach, Erik, gib doch einfach zu, dass du scharf auf sie bist.
34:01Das ist doch okay, sie ist ganz nett.
34:02Ja, ganz nett.
34:03Und dass du sie ganz nett findest, ist mir auch schon aufgefallen.
34:05Mike ist aufgefallen, dass du scharf auf Lissi bist.
34:07Ach was, das ist ja interessant.
34:08Ach was, ja.
34:09Und von dir hat sie nichts gesagt.
34:10Nein, hat sie nicht.
34:11Sollte sie?
34:11Nö.
34:17Schön, wie Sie sich amüsieren.
34:21Macht es Ihnen Spaß, dich vor der Arbeit zu drücken?
34:23Wir drücken uns nicht vor der Arbeit und wir wären jederzeit bereit, die Arbeit wieder aufzunehmen.
34:27Na bitte, ich stehe Ihnen nicht im Wege.
34:29Das können wir nicht tun und das wissen Sie genau.
34:31Sie müssen uns entgegenkommen.
34:33Ich muss, so, so.
34:36An Ihrer Stelle, junger Mann, würde ich den Mund nicht so vollnehmen.
34:39Wir streiken aus einem bestimmten Grund und das wissen Sie.
34:43Ihre Solidarität mit Herrn Petersen in allen Ehren, aber ist Ihnen überhaupt klar, dass Sie damit Ihre eigenen Arbeitsplätze gefährden?
34:50Sie haben sich Herrn Petersen gegenüber verantwortungslos verhalten.
34:53Herr Hertel, von Ihnen hätte ich mehr Verantwortungsbewusstsein erwartet.
34:57Was meinen Sie damit?
34:59Durch Ihre Arbeitsverweigerung haben wir wichtige Aufträge verloren.
35:02Herr Menzel hat schon zweimal nach den neuen Entwürfen gefragt.
35:06Also trommeln Sie endlich Ihre Leute zusammen und machen Sie sich an die Arbeit.
35:36Die Abentee bin Sie sur
35:44Gewerceu und investieren Sie später
35:45für ein hawk 물어� an,さ
35:45Sie kommen, bis zum Ch Covid,
35:50Vorwarten!
36:10Das ist der Stein von Nina, oder?
36:13Ja.
36:14Hast du was von ihr gehört?
36:17Nein. Sie braucht Abstand.
36:20Ja. Das vorhin am Telefon, das war Viktoria.
36:24Ach, und was wollte sie?
36:26Sie hat mir angeboten, für die Van Weiden Group zu arbeiten.
36:30Ach echt? Das hört sich doch gut an. Oder nicht?
36:33Doch, doch, doch. Eigentlich schon, ja.
36:36Obwohl du uns natürlich in der Manufaktur fehlen würdest.
36:40Viktoria und ihr Vater scheinen auf der Seite der Streikenden zu stehen.
36:43Sie hat gemeint, sie hat sich was für euch überlegt.
36:47Und nimmst du den Job an?
36:50Ähm...
36:51Ach, ich weiß nicht.
36:53Ein bisschen plötzlich.
36:56Hast du mit Elsa schon über Nina gesprochen?
37:01Nein, es geht ihr im Moment nicht gut.
37:04Verstehe, da willst du sie nicht belasten.
37:06Trotzdem, Maike, ich...
37:08Ich muss mit dir darüber sprechen.
37:10Ich kann das nicht darauf beruhen lassen.
37:14Na ja.
37:16Sie hat sich heute früh hingelegt. Ich schaue mal nach ihr.
37:18Ben, viel Glück.
37:20Ja.
37:22Tschüss, Lizzie.
37:23Tschüss, Ben.
37:24Grüß, Elsa. Schön.
37:28Ich kann verstehen, dass Sie ungehalten sind, Herr Riedbock.
37:33Natürlich ist die Manufaktur lieferfähig.
37:37Ja, durch den Unfall von Herrn Petersen ist der Vertrieb in Verzug geraten.
37:45Natürlich wird Falkenthal Porzellan sämtliche Unkosten übernehmen.
37:50Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.
37:54Danke. Auf Wiederhören.
37:57Das darf doch alles nicht wahr sein.
38:02Van Weiden.
38:03Katja Weber. Störe ich gerade?
38:06Kommt ganz drauf an.
38:07Falls Sie eine Beschwerde haben, dann rufen Sie besser später nochmal an.
38:11Keine Sorge.
38:13Ich habe etwas Interessantes für Sie.
38:15Es geht um Beate Krause und Ihre Verbindung zu Viktoria von Weiden.
38:18Das hört sich nicht gerade nach einer guten Nachricht an.
38:21Kurz nachdem Beate Krause das erste Mal in Falkenthal war und Viktoria getroffen hat,
38:26ist sie nur noch in Luxushotels abgestiegen.
38:28Sie hat eine hohe Geldsumme von ihrer Stieftochter bekommen.
38:32Wie viel?
38:33100.000 Euro.
38:34Hm. Das ist ein hübsches Startkapital.
38:39Wissen Sie, wofür sie das Geld bekommen hat?
38:42Bedauere. Ihre Stieftochter ist sehr geschickt vorgegangen.
38:45Allerdings hat Helena Bernstein im entsprechenden Zeitraum 100.000 von einem ihrer Konten abgehoben.
38:52Hätte ich bloß dafür gesorgt, dass Viktoria wieder hinter Schloss und Riegel kommt,
38:55dann hätte ich jetzt ein Problem weniger.
38:57Vielleicht sollten Sie noch einmal über die Entführung nachdenken.
39:01Und mit Beate Krause Geschäfte machen?
39:04Auf einen Versuch würde ich es ankommen lassen.
39:06Viktoria wäre von der Bildfläche verschwunden
39:08und mit dem Lösegeld hätten Sie genügend Kleingeld für Ihre ausstehenden Kosten in der Manufaktur.
39:13Vielleicht haben Sie recht.
39:15Hm.
39:16Ich melde mich wieder bei Ihnen.
39:26Ich glaube, das sucht dich jemand, Lissi.
39:29Vicky, das ist ja eine Überraschung.
39:32Was?
39:32Das nennt man Solidaritätsschwester.
39:35Ich würde gerne was sagen.
39:37Ähm, Leute, seid mal ganz kurz ruhig, bitte.
39:42Meine Damen und Herren, guten Tag.
39:44Sie alle kennen mich ja bereits.
39:47Ich möchte Ihnen sagen, dass die Geschäftsführung der Van Weiden Group
39:50Ihre Solidarität mit Ben Petersen schätzt.
39:55Man kann ja quasi sagen, dass Herr Petersen mein Schwager ist.
39:59Und deshalb möchten mein Vater und ich ihn genauso unterstützen wie Sie.
40:03Meinen Sie das ernst?
40:05Ich hätte nicht gedacht, dass Sie sich wirklich was einfallen lassen.
40:07Die Van Weiden Group bietet daher jedem,
40:09der nicht mehr für Falkenteilporzellan arbeiten möchte,
40:13einen Arbeitsplatz an.
40:16Moment, Moment, Entschuldigung.
40:18Sagen Sie bitte, Frau Van Weiden, wo wollen Sie uns unterbringen?
40:21Ich meine, die Manufaktur ist der einzige Porzellanhersteller hier in der Region.
40:24Das ist richtig, aber die Van Weiden Group verfügt ja über mehrere Betriebe,
40:27die Ihnen mit Sicherheit interessante Karrierechancen bieten.
40:31Wir garantieren, dass wir für jeden von Ihnen eine adäquate Lösung finden.
40:36Ähm, gut, okay, okay.
40:39Aber ich meine, uns geht es nicht um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt,
40:42uns geht es um den Arbeitsplatz.
40:44Und zwar um den von Ben Petersen.
40:45Genau, was passiert mit Ben?
40:47Wir sind bereits mit Ben Petersen im Gespräch.
40:50Unser Angebot gilt für ihn genauso wie für Sie.
40:53Überlegen Sie es sich.
41:17Wer ist er?
41:18Um Gottes Willen, was ist passiert?
41:20Ben?
41:20Ja, ich bin da.
41:22Ich bin da.
41:23Was ist passiert?
41:24Hm?
41:25Komm mal, komm mal, komm mal.
41:26Ben!
41:26Komm mal hier.
41:27Bist du hingefallen?
41:29Hm?
41:29Ben!
41:30Was ist passiert?
41:33Ben, ich...
41:34Ich kann nichts mehr sehen.
41:37Was?
41:39Ja, komm mal hier.
41:45Dass du dich auf Victorias Niveau herablässt, hätte mehr von dir erwartet.
41:49Du hast Helena erpresst, Victoria wieder ins Gefängnis zu schicken.
41:53Und du wagst es, vor Niveau zu sprechen.
41:56Du hast meinen Vater verloren, genauso wie du deinen Sohn und sogar deine Tochter verloren hast.
42:00Und bald wirst du auch noch die Manufaktur verlieren.
42:03Du spielst ein gefährliches Spiel.
42:05Wie soll es denn jetzt weitergehen?
42:07Wir sind alle für dich da.
42:09Also, alle.
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