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  • vor 17 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:15Wer ist er?
00:16Um Gottes Willen, was ist passiert?
00:18Ben?
00:18Ja, ich bin da. Ich bin da. Was ist passiert?
00:22Komm hoch.
00:23Komm mal, komm mal.
00:24Komm mal hier. Bist du hingefallen?
00:28Was ist passiert?
00:30Ben, ich kann nichts mehr sehen.
00:34Was?
00:36Mega.
00:37Ja, ich bin da.
00:48Bis zum nächsten Mal.
01:31Bis zum nächsten Mal.
01:38Bis zum nächsten Mal.
02:16Bis zum nächsten Mal.
03:06Bis zum nächsten Mal.
03:11Bis zum nächsten Mal.
03:36Bis zum nächsten Mal.
03:43Bis zum nächsten Mal.
03:48Tja, aber Annabelle bezahlt unsere Firma dafür, dass wir das Hausrecht in ihrem Namen wahren und Störenfriede entfernen.
03:55Ja, die einzige, die entfernt werden müsste, ist Annabelle.
04:02Ach, meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind jetzt gleich null.
04:06Nach der Entlassung vom Polizeidienst jetzt die Kündigung durch eine Wachschutzfirma.
04:13Du könntest die ganze Sache auch als Chance für einen Neuanfang sehen.
04:18Außerdem haben wir noch das Cosi und da kann ich im Moment jede Hilfe gebrauchen.
04:22Ja, ich helfe dir gern beim Geschäft.
04:24Dann bin ich auch für Lucas da.
04:27Aber auf Dauer werden wir ein zweites Einkommen brauchen.
04:29Ich bin mir sicher, dass du bald was anderes findest.
04:33Und ein paar Reserven haben wir ja auch noch.
04:35Ja, und sonst leben wir von Luft und Liebe.
05:06Ja, ich bin mir sicher.
05:11Erkennen Sie irgendwelche Schatten oder Umrisse, Frau Petersen?
05:16Nein.
05:18Ich sehe gar nichts.
05:21Haben Sie diese Beschwerden schon länger?
05:23Schwindere Anfälle und Gesichtsfeldausfälle?
05:29Vielleicht seit dem Unfall?
05:31Haben Sie die Ergebnisse des Amathees da?
05:34Es wurde nur ein Röntgenbild der Wirbelsäule gemacht.
05:36Tja, wir müssen Sie noch einmal ganz konntlich untersuchen, Frau Petersen.
05:40Aber ich wurde doch schon untersucht.
05:42Es besteht die Möglichkeit, dass der Verlust Ihrer Sehkraft eine Spätfolge des Unfalls ist.
05:48Ben?
05:49Ich bin da.
05:50Ich bin bei dir.
05:53Ich habe Angst.
05:55Das musst du nicht.
05:57Wir werden dich jetzt noch einmal kranklich durchchecken.
05:59Dann wissen wir mehr.
06:12Ich hoffe, Birgit und die Jungs können bei Annabelle von Weiden was erreichen.
06:16Vielleicht lassen sie ihren Charme spielen.
06:18Du meinst wie bei dir?
06:20Ich glaube kaum, dass Kolja und Erik einen Kuss von Annabelle von Weiden haben wollen.
06:25Nee, sicher nicht.
06:27Ich habe Kolja mal versucht auszuhorchen, aber da war kein Durchkommen.
06:33Es ist langsam mal an der Zeit, dass die beiden ihre blöde Wette sausen lassen.
06:37Ja, stimmt.
06:38Wir müssen Ihnen mal den Film zeigen.
06:40Spätestens dann kapieren Sie, wie lächerlich Sie sich machen.
06:44Naja, vielleicht fällt uns ja auch noch was Besseres ein.
07:01Dankeschön.
07:01Äh, Dr. Berwald?
07:04Was ist denn mit meiner Frau?
07:06Wir machen gerade eine detaillierte Kernspinnenaufnahme von Ihrem Kopf.
07:09Danach wissen wir bestimmt mehr.
07:11Also ich kann das nicht verstehen.
07:13Nach dem Unfall hat man uns gesagt, dass alles in Ordnung ist.
07:15Und jetzt sieht sie nichts mehr.
07:16Ja, also ich habe mir den Untersuchungsbericht noch mal ganz genau durchgelesen.
07:20Es war wirklich nicht abzusehen, dass es irgendwelche Komplikationen geben würde.
07:24Kann es sein, dass meine Frau für immer blind sein wird?
07:27Also bevor die Ergebnisse der neuen Untersuchung nicht vorliegen,
07:30kann ich darüber keine Aussage machen, Herr Petersen.
07:33Ich hoffe, Sie verstehen das.
07:41Ja, die Idee gefällt mir.
07:43Ich bin schon auf die Gesichter, die Spanns.
07:45Super Plan.
07:46Oh, Entschuldige.
07:49Bis gleich.
07:50Bis gleich.
07:52Hi, Ben.
07:53Hi, Marke.
07:54Ich bin's.
07:55Wo bist du?
07:56Ich bin noch im COSI.
07:58Alles in Ordnung mit dir?
08:00Ja, ich bin im Krankenhaus.
08:02Es geht um Elsa.
08:04Was?
08:16Frau van Weiden, haben Sie bitte einen Moment.
08:18Wir würden gerne kurz mit Ihnen sprechen.
08:21Freut mich, dass Sie den Zwergenaufstand endlich beenden.
08:24Anscheinend sind Sie als Chef kompetenter, als ich dachte.
08:27Wir würden Ihnen gerne im Namen der gesamten Belegschaft etwas mitteilen.
08:31Nun lassen Sie uns doch nicht noch mehr Zeit verlieren.
08:34Ich werde Ihnen den Arbeitsausfall von Ihrem Lohn abziehen
08:37und ich bin bereit, die Sache damit auf sich beruhen zu lassen.
08:40Vorausgesetzt natürlich, Sie gehen alle sofort wieder an Ihre Arbeit.
08:43Ja, das hängt nun von Ihnen ab.
08:47Was soll das sein?
08:48Unsere Forderung.
08:49Wenn die erfüllt wird, arbeiten wir weiter.
08:54Sehr amüsant.
08:57Wenn ich Ben Petersen nicht wieder einstelle,
08:59will die ganze Belegschaft die Manufaktur verlassen?
09:02Wir bitten Sie dringend,
09:03die Kündigung von Ben Petersen noch einmal zu überdenken.
09:05Sonst was?
09:06Wollen Sie Ihren Streik auf dem Arbeitsamt beenden?
09:08Wir denken eher daran, die Firma zu wechseln, zusammen mit Herrn Petersen.
09:11Dann können Sie mal sehen, wer Ihnen den Efei auf die Tassen pinselt.
09:15Lächerlich.
09:15Wo wollen Sie denn so schnell woanders unterkommen?
09:18Bei der Van Weiden Group.
09:20Frau Van Weiden auch, wenn das Wort Solidarität für Sie ein Fremdwort ist.
09:24Aber Ihr Mann und seine Tochter stehen voll hinter uns.
09:30Ohne Ihre Angestellten kann Annabelle mit der Manufaktur nichts mehr anfangen.
09:34Und sie wird Falkenthal endlich verlassen.
09:37Um die Manufaktur kann es einem leid tun.
09:40Es ist immer schade, wenn ein Traditionsunternehmen untergeht.
09:43Annabelle geht es doch schon lange nicht mehr um Tradition.
09:45Was für sie zählt, ist einzig und allein die Macht.
09:47Wie haben dann die Leute reagiert, als du ihnen das Angebot gemacht hast?
09:50Na ja, sie müssen sich erst mal an die neue Situation gewöhnen.
09:52Das ist doch normal.
09:54Herr Petersen, interessiert er sich für den Job, den du ihm angeboten hast?
09:57Ben ist ehrgeizig.
09:59Wer hält schon an einer lokal ansässigen Firma fest,
10:02wenn ihm eine internationale Karriere blüht?
10:04Ich hatte eigentlich nie den Eindruck, dass er mit seinem Job unzufrieden war.
10:07Aber jetzt ist er ihn los.
10:08Zeit also, sich neu zu orientieren.
10:10Und dafür bietet Falkenthal Porzellan genau die richtige Perspektive.
10:13Hagen, diesmal hat sich Annabelle selbst einer Falle gestellt.
10:16Die Belegschaft hat recht, wenn sie die Kündigung von Petersen nicht hinnimmt.
10:19Das sehe ich ja genauso.
10:21Ich hoffe nur, die Leute ziehen auch alle mit und verlassen die Manufaktur.
10:24Was wir im Moment machen können, ist, sie davon zu überzeugen.
10:27Wenn Ben unser Angebot angenommen hat,
10:29wenn die anderen ihm folgen, dann sind wir Annabelle endlich los.
10:34Ihr entschuldigt mich.
10:35Ich habe noch einige wichtige Telefonate wegen der Übernahme von Grösserbau zu führen.
10:38Falkenthal Porzellan ist nicht unser einziges Projekt.
10:49Worüber machst du dir Sorgen, Hagen?
10:52Über deine Tochter.
10:53Wir wollen alle Annabelle loswerden,
10:55aber ich will Victoria kein zweites Mal verlieren.
10:58Das wirst du nicht.
11:00Ich werde nicht zulassen,
11:01dass die Situation zwischen Annabelle und Victoria
11:04noch einmal eskaliert.
11:12Was kriegst du denn?
11:1457.
11:19Ach du, behalt mal.
11:21Danke.
11:23Überraschung.
11:25Und ich dachte schon,
11:26Annabelle hat euch beide mit Haut und Haaren verschlungen.
11:29Wir haben ihr das Ultimatum gestellt
11:31und jetzt ist sie am Zug.
11:32Ich finde es cool von dir,
11:33dass du dich von Annabelle nicht einschüchtern lässt.
11:36Obwohl für dich als leitender Angestellter
11:37so viel auf dem Spiel steht.
11:39Du lässt dich ja auch nicht von ihr einschüchtern.
11:41Erst hat er dir Stress wegen der Spritztour
11:43und jetzt der Streik.
11:45Gibt es eigentlich irgendwas Neues vom Gericht?
11:48Nee, noch nicht.
11:50Ich möchte mich übrigens bei euch bedanken,
11:51dass ihr euch solche Sorgen um mich macht.
11:53Du und Erik.
11:55Ja, du hängst in letzter Zeit
11:56ganz schön oft mit ihm rum, oder?
11:58Naja, er versteht einfach,
11:59wie es mir geht.
12:00Er war ja schon oft in derselben Situation.
12:03Es freut mich für dich,
12:04dass er sich da auskennt.
12:07Naja, auf der anderen Seite
12:09weiß ich bei ihm nie so genau,
12:10woran ich bin.
12:11Du dagegen.
12:14Ja?
12:17Du würdest einer Frau
12:18bestimmt nie was vormachen, oder?
12:21Nein.
12:29Ich finde, das war längst überfällig.
12:52Wenn du Lissi wirklich gern hast,
12:55dann geh zu ihr,
12:56sage es ihr
12:56und frag sie,
12:58ob sie eben so fühlt.
12:59Was?
12:59Einfach so?
13:00Wie stellst du dir das denn vor?
13:03Na, also...
13:04Denk mal an die Geschichte mit Charlotte.
13:07Meinst du nicht,
13:08es wäre besser,
13:08von Anfang an mit offenen Karten zu spielen?
13:10Also ehrlich gesagt,
13:12habe ich Charlotte damals einfach geküsst.
13:13Das kam aber nicht besonders gut an.
13:15Ich habe doch auch nicht gesagt,
13:17dass du ungefragt über Lissi herfallen sollst.
13:19Ich finde,
13:21du gehst zu ihr
13:22und redest mit ihr.
13:24Na, ich weiß nicht.
13:25Also,
13:26ich kann dir eins sagen.
13:27Ein liebes Ding
13:28ist Offenheit
13:29das beste Rezept.
13:31Wieso weißt du da
13:32eigentlich so gut Bescheid?
14:04Und so frage ich Sie,
14:05Frau Ritter,
14:06wollen Sie den hier anwesenden
14:07Ben Ole Petersen
14:08zu ihrem rechtmäßig angetrauten Ehemann nehmen?
14:12Ja.
14:13Ich will.
14:15Und Sie, Herr Petersen,
14:16wollen Sie die hier anwesende
14:18Elsa, Susanne, Ritter
14:19zu ihrer rechtmäßig angetrauten
14:21Ehefrau nehmen?
14:22Ja.
14:22Ich will.
14:32Willst du meine Frau werden?
14:41Ja.
14:42Wird auf Dauer
14:43hier etwas ungemütlich.
14:46Ja, steh doch auf.
14:49Also, ich meine...
14:51Ja.
14:52Ja?
14:53Ich...
14:53Ja, schon...
14:54Nein, ja.
14:55Was will ich meine Frau werden?
15:00Willi?
15:01Ja?
15:02Ja.
15:02Ja.
15:03Auf jeden Fall.
15:31Hey, Ben.
15:33Ich bin so schnell gekommen,
15:34wie ich konnte.
15:36Wie geht's ihr?
15:39Na ja,
15:39die Ärzte haben mir
15:40ein Beruhigungsmittel gegeben.
15:42Sie schläft.
15:44Soll ich dir was zu trinken holen?
15:45Das sieht ja echt fertig aus.
15:50Ich glaube,
15:50sie schläft noch eine Weile.
15:53Ich komm mit.
16:18Wenn du die Leute weiterhin so verwöhnst,
16:20dann werfen die mir mein Essen spätestens nach dem Streik um die Ohren.
16:23Aber das war doch eine ganz normale Erbsensuppe.
16:26Die habe ich in der Manufaktur aufgekocht.
16:28Na ja, dann hat es vielleicht alte Erinnerungen geweckt.
16:31In dem Fall waren die Leute völlig aus dem Häuschen.
16:34Sag mal, wie geht es eigentlich
16:36Andreas und Olli im Elsass?
16:38Du, denen geht's richtig gut.
16:39Die haben das Restaurant gerade erst eröffnet und es läuft.
16:42Hm.
16:43Und?
16:44Wann fahrt ihr hin?
16:45Werden sie besuchen?
16:46Ja, wenn wir das Geld für eine Fahrkarte haben.
16:54Ja, Stefan hat seinen Job verloren.
16:56Weil er sich geweigert hat, die Streikposten zu räumen.
17:00Wer hätte gedacht,
17:01dass diese Geschichte so weite Kreise zieht?
17:03Ja.
17:05Ich fürchte einfach,
17:06dass es Cosi für uns drei nicht genug abwirft.
17:09und
17:09ob Stefan überhaupt wieder einen Job findet,
17:12nachdem er zweimal gekündigt wurde.
17:17Also,
17:18ich habe gehört von Erik,
17:20dass die Van Weiden Group allen ein Angebot gemacht hat.
17:23Ja, das gilt für die Belegschaft,
17:24aber nicht für Stefan.
17:26Also,
17:27ich denke mir,
17:28dass da Herr Van Weiden keine Unterschiede machen wird.
17:31Ja, vielleicht nicht.
17:33Aber weißt du,
17:34das große Problem ist,
17:35dass Stefan so gerne wieder als Polizist arbeiten würde.
17:39Und da kann Herr Van Weiden auch nicht viel tun.
17:42Da wäre ich mir nicht so sicher.
17:44Stefan hat eine Menge gut bei ihm.
17:46Schließlich hat er die Entführung von Nina aufgeklärt.
17:50Ja,
17:51schon,
17:52aber Herr Van Weiden ist nicht der Polizeipräsident.
17:54Aber er kennt ihn vielleicht.
17:56Also,
17:56ich würde mal mit ihm reden.
18:02Jetzt ist es also soweit.
18:05Du bist wütend auf mich
18:06und benutzt meine Angestellten,
18:07um mir das zu zeigen.
18:09Annabelle macht dich nicht lächerlich.
18:10Die Leibeigenschaft existiert nicht mehr.
18:12Jeder kann sich sein Beschäftigungsverhältnis wählen,
18:14wie er will.
18:15Richard,
18:15ich schwöre dir,
18:17ich werde es nicht zulassen,
18:18wie er das Familienunternehmen
18:20meines verstorbenen Mannes zerstört.
18:24Die Manufaktur
18:26hast ganz allein du auf dem Gewissen.
18:29Du musst mich nicht dafür verantwortlich machen,
18:30dass die Leute sich weigern,
18:31für dich zu arbeiten.
18:32Wenn ich meinen Geschäftsführer
18:34wegen Unzuverlässigkeit entlasse,
18:36dann geht das niemandem etwas an.
18:37Ja,
18:37das ist richtig.
18:39Aber ich bin auch Geschäftsmann.
18:40Und wenn ich höre,
18:41dass sich gute Leute
18:42wieder auf dem Markt befinden,
18:43dann werde ich natürlich alles daran setzen,
18:44sie für mein Unternehmen zu gewinnen.
18:46Das musst du doch verstehen.
18:47Ich bin enttäuscht von dir,
18:49dass du dich auf Victorias Niveau herablässt.
18:52Ich hätte mehr von dir erwartet.
18:55Du hast Helena erpresst,
18:58Victoria wieder ins Gefängnis zu schicken.
19:00Und du wagst es,
19:01von Niveau zu sprechen.
19:04Herr von Weiden,
19:05eine Frau Mertens möchte Sie sprechen.
19:06Sie wartet im Eingangsflur.
19:07Danke, Katharina.
19:08Ich bin hier fertig.
19:11Frau Mertens!
19:21Vielleicht ist es ja einfach nur der Stress.
19:23Die Sorge um dich hat Elsa sehr belastet
19:25und auch beim Streik
19:26hat sie sich für dich eingesetzt,
19:27obwohl sie sich selbst
19:29vom Unfall noch gar nicht erholt hatte.
19:33Ich hätte mehr auf sie achten müssen.
19:35Dann wäre mir aufgefallen,
19:36wie erschöpft sie ist.
19:38Darf ich dich daran erinnern,
19:39dass du selbst im Krankenhaus warst
19:40und dich vorzeitig entlassen hast?
19:44Du hast alle Kraft selber gebraucht.
19:46Das hat Elsa auch.
19:48Sie hat mir trotzdem was von ihrer abgegeben.
19:57Wenn ich daran denke,
19:59was es für Elsa bedeutet,
20:00tatsächlich blind zu sein...
20:01Jetzt warte doch erstmal
20:02die Untersuchungsergebnisse ab.
20:04Vielleicht ist es gar nicht so schlimm.
20:05Maike!
20:07Elsa kann nichts mehr sehen.
20:09Sie ist völlig hilflos.
20:18Und was bedeutet das für euch?
20:21Für dich?
20:24Ich denke seit Stunden an nichts anderes.
20:29Heute Morgen wollte ich Elsa sagen,
20:30dass ich Nina immer noch liebe.
20:32Ich wollte mich von ihr trennen.
20:39Und jetzt?
20:42Haben sich deine Gefühle denn verändert?
21:01Na ja, aber das kann auch warten.
21:03Wissen Sie,
21:03Sie haben sicherlich viel zu tun
21:04und ich will Sie auf keinen Fall stören.
21:06Frau Mertens,
21:07ich beiße nicht.
21:08Also, was kann ich für Sie tun?
21:09Na ja,
21:10es geht um Herrn Grill.
21:11Er wurde ja entlassen,
21:13weil er die Streikenden unterstützt hat.
21:16Ja, das tut mir leid,
21:17aber unser Angebot gilt selbstverständlich
21:19auch für Ihren Lebensgefährten.
21:21Wir beschäftigen ihn gerne
21:22in einem unserer Firmenwachdienste.
21:24Das ist wirklich sehr nett von Ihnen,
21:26aber Stefan ist Polizist
21:28mit Leib und Seele.
21:30Wissen Sie,
21:30er leidet immer noch sehr darunter,
21:32dass er vom Polizeidienst
21:33suspendiert worden ist,
21:35seit mit seiner Waffe
21:37auf Herrn Ritter geschossen wurde.
21:38Ah, ja, ich verstehe.
21:39Und daran ist natürlich genau genommen
21:41Viktoria schuld.
21:42Stefan hat seinen Job
21:43als Wachmann immer sehr ernst genommen.
21:45Aber als er Ihnen bei der Suche
21:46nach Nina helfen konnte,
21:48da habe ich ihn das erste Mal
21:49wieder so richtig glücklich gesehen.
21:51Na ja,
21:52Ihr Freund hat sehr viel
21:53für unsere Familie getan.
21:55Ja,
21:55es würde ihm unglaublich viel bedeuten,
21:57wieder als Polizist arbeiten zu können.
21:59Ja, ja,
21:59ich hätte mich schon viel früher
22:00für ihn verwenden müssen,
22:01aber die Verhaftung meiner Tochter
22:03und die Krankheit meines Sohnes
22:05hat natürlich vieles
22:06in den Hintergrund treten lassen,
22:07aber
22:09bestellen Sie,
22:10Herrn Krill,
22:10meine besten Grüße
22:11und ich werde sehen,
22:12was ich für ihn tun kann.
22:13Okay?
22:15Dankeschön.
22:16Das ist wirklich sehr nett von Ihnen.
22:18Durch den Unfall
22:19hat sich bei Ihrer Frau
22:20ein Hämatom gebildet,
22:21das direkt auf den Sehnerv drückt.
22:23Ein Bluterguss.
22:25Deshalb kann meine Frau nichts sehen.
22:27Ja,
22:28der Informationsweg
22:29von der Netzhaut
22:31zum Sehzentrum
22:32ist unterbrochen.
22:34und da sich das Hämatom
22:35hier in der rechten Gehirnhälfte
22:37gebildet hat,
22:38sind beide Augen betroffen.
22:40Das heißt,
22:41Frau Petersens Augen
22:42sind in Ordnung
22:43und sie hat nur
22:44einen eingeklemmten Nerv?
22:45So ungefähr, ja.
22:47Ja gut,
22:48aber ein Hämatom
22:48kann sich auch wieder zurückbilden,
22:49oder?
22:50Die Wahrscheinlichkeit
22:51ist sehr groß,
22:52Herr Petersen, ja.
22:53Wann kann meine Frau
22:54wieder sehen?
22:56Ja, also,
22:57das ist sehr schwer zu sagen.
22:58Es kann auch sein,
23:00dass der Sehnerv
23:01durch das Hämatom
23:02dauerhaft geschädigt wird.
23:03Sie kann also richtig
23:04blind werden.
23:05Wir gehen schon davon aus,
23:07dass sich der Bluterguss
23:08zurückbildet.
23:09Ich muss sie nur
23:09auf bestehende Risiken
23:10aufmerksam machen.
23:12Wann kann meine Frau
23:13nach Hause?
23:15Also,
23:15medizinisch gesehen
23:16besteht keine Notwendigkeit
23:17für einen längeren Aufenthalt.
23:19Ich würde sie gerne
23:19nur noch eine Weile
23:20zur Beobachtung hier behalten.
23:22Mhm.
23:22Kann ich zu ihr?
23:23Natürlich.
23:24Aber sie wird wegen
23:24des Beruhigungsmittels
23:25noch eine Weile schlafen.
23:27Wenn Sie mich jetzt
23:28entschuldigen würden,
23:29wir sehen uns später, ja?
23:34Das hörte sich doch
23:35ganz gut an.
23:36Vielleicht kann sie
23:37heute Abend schon nach Hause.
23:38Ja.
23:39Ich will ihr trotzdem
23:40ein paar Sachen holen,
23:41solange sie noch schläft.
23:42Okay.
23:43Ich schaue nachher
23:44immer noch mal nach ihr.
23:45Ja.
24:07Oh, es ist jetzt
24:08endlich soweit.
24:09Willst du uns verlassen?
24:10Dazu sehe ich
24:11keine Veranlassung.
24:12Du glaubst doch
24:13nicht im Ernst,
24:14dass dein
24:16Übernahmeangebot
24:16die Manufaktur gefährdet.
24:18Ich weiß,
24:19du hast Geldsorgen,
24:20aber ich muss dich enttäuschen.
24:22Eine Übernahme
24:22ziehe ich gar nicht
24:23in Betracht.
24:24Die Van Weiden Group
24:25ist nur an gesunden
24:26Unternehmen interessiert.
24:27Ich bin noch lange
24:28nicht am Ende.
24:29Ach so.
24:30Setzt du dich jetzt
24:31selbst an die Töpferscheibe?
24:33Mag sein,
24:34dass du Richard
24:35gegen mich aufgehetzt hast,
24:36aber ich werde nicht zulassen,
24:38dass du mein Unternehmen ruinierst.
24:40Für beides
24:40hast du selber gesorgt.
24:42Dein letzter Versuch
24:43mir zu schaden
24:43hat im Gefängnis geendet.
24:45Denk dran.
24:46Von einem Versuch
24:47würde ich da nicht gerade sprechen.
24:48Alle haben sich von dir abgewandt.
24:50Auch, Richard.
24:51Du glaubst doch nicht im Ernst,
24:52dass diese rührselige Liaison
24:54zwischen deinen Eltern
24:55Bestand hat.
24:56Warum gibst du nicht einfach zu,
24:57dass du verloren hast?
24:59Du hast meinen Vater verloren,
25:00genauso wie du deinen Sohn
25:01und sogar deine Tochter verloren hast.
25:03Und bald wirst du auch noch
25:05die Manufaktur verlieren.
25:07Du spielst ein gefährliches Spiel.
25:09Im Gegenteil.
25:10Ich weiß ganz genau,
25:11was ich tue, Annabelle.
25:13Ich versuche,
25:14meine Familie vor dir zu schützen,
25:15so wie sie mich schützen wird.
25:18Es wird dir nichts weiter übrig bleiben,
25:19als Falkenthal zu verlassen.
25:20Ich versuche,
25:50neuer Film über die Chaos-Tage
25:52in Falkenthal.
25:53Nee, ich habe bloß gerade
25:54die Kamera aus dem Gutshaus geholt
25:55und wollte filmen,
25:56aber ich habe jetzt keine Lust mehr.
26:01Sag mal, erinnerst du dich
26:02eigentlich noch an den Casanova-Streifen,
26:03den du gedreht hast,
26:04um die Herzen aller Frauen zu brechen?
26:06Den hat dich eigentlich
26:07mit Erfolg verdrängt.
26:09Hm, ist auch besser so.
26:11Im Frauenverstehen bist du
26:12eine echte Niete, Erik.
26:14Daran solltest du mal arbeiten.
26:16Danke, das hast du mir
26:16damals schon gesagt.
26:19Warum glauben Männer eigentlich,
26:20Frauen mit jedem Schwachsinn abspeisen zu können,
26:22solange die Worte Liebe
26:23und Gefühl darin vorkommen?
26:27Hm?
26:30Frauen glauben, dass...
26:34Wir haben wahrscheinlich nur Angst,
26:36dass sie merkt,
26:38dass wir Schiss haben.
26:39Die Wahrheit...
26:41Verstehst du?
26:43Was ist mit dir los?
26:44Du siehst irgendwie komisch aus.
26:45Nee, nee, alles, alles gut.
26:48Ich glaube, es ist so,
26:49dass Frauen auf Männer stehen,
26:52die cool sind.
26:53Mhm.
26:54Frauen stehen auf Männer,
26:55die klar sagen, was Sache ist.
26:58Ja gut, aber für manches
27:00findet man einfach
27:01nicht die passenden Worte.
27:02Da kann man stundenlang überlegen
27:04und sich Sachen zurechtbauen,
27:07aber...
27:07Du machst mich neugierig.
27:26Und?
27:28Was sagst du?
27:34Du bist mir irgendwie
27:35gerade so vorgekommen.
27:36Das hatte ich auch vor.
27:41Also, was wollen Sie?
27:42Ich, äh...
27:43Ich möchte mit Ihnen sprechen.
27:46Ich dachte,
27:47Sie haben Ihren Urlaub
27:48vorerst verschoben.
27:49Wollen Sie jetzt doch verreisen?
27:50Mich das zu fragen,
27:50sind Sie hergekommen?
27:51Nein, ich...
27:52Ich hatte gehofft,
27:54wir können noch mal
27:54über die Kündigung sprechen.
27:56Ich denke,
27:57zu diesem Thema wurde alles gesagt.
27:58Ich glaube,
27:59ich habe voreilig gehandelt.
28:01Aber als die Firma
28:02in Kapstadt
28:03mit Regressansprüchen kam,
28:04da...
28:05Hören Sie,
28:05ich habe wirklich keine Lust,
28:06über irgendeine Schuldfrage
28:07zu diskutieren, ja?
28:08Ich doch auch nicht.
28:09Ich habe einfach überreagiert
28:11und deshalb möchte ich Ihnen
28:13doch ein Angebot machen.
28:14Wie wäre es,
28:15wenn wir alles,
28:16was nach Ihrem Unfall passiert ist,
28:17einfach vergessen?
28:18Hören Sie,
28:19ich habe eine Menge zu tun.
28:20Wenn Sie mir irgendwas sagen wollen,
28:21dann tun Sie es bitte schriftlich, ja?
28:22Ich habe hier
28:23einen neuen Arbeitsvertrag für Sie.
28:25Machen Sie bitte die Tür zu.
28:42Hallo, ihr zwei.
28:43Hallo.
28:45Ja,
28:45sag dich schön.
28:46Na,
28:47wart ihr auf dem Spielplatz?
28:48Ja.
28:49Der Kleine entwickelt sich
28:50zu einem richtigen
28:52Sandkastenpolizisten.
28:53Wenn der in der Nähe ist,
28:54dann...
28:55dann wirft keiner mit Sand
28:56oder klaut eine Schaufel.
28:58Das hat er von dir.
29:00Es ist so toll,
29:01dass ich zwei Männer im Haus habe,
29:02die für Recht und Ordnung sorgen.
29:04Im Moment eher für Unordnung,
29:06für Häusliche.
29:07Im Moment mal,
29:08die brauche ich noch.
29:08Für Stellenanzeigen.
29:10Die brauchst du allenfalls noch,
29:11um Fischreste reinzuwickeln.
29:14Manchmal beneide ich dich
29:15um deinen Optimismus.
29:16Der ist auch diesmal begründet.
29:21Ja,
29:21ich war im Gutshaus.
29:22Ich habe mit Herrn von Weiden gesprochen.
29:24Du hast ihm erzählt,
29:25dass ich keinen Job mehr habe?
29:27Aber das geht Ihnen überhaupt nichts an.
29:29Ich meine...
29:29Stefan,
29:30jetzt lass mich doch erst mal ausreden.
29:31Wie stehe ich denn jetzt da?
29:33Als Bittsteller,
29:34der unbedingt um einen Job bettelt
29:36und der seine Frau vorschickt.
29:37Das ist doch gar nicht wahr.
29:39Ja, ja, ja.
29:39Hör mal.
29:41Herr von Weiden freut sich,
29:42was tun zu können für dich.
29:43Schließlich hast du jede Menge für ihn getan.
29:47Ich weiß ja,
29:48dass du es gut meinst.
29:49Ja, ja.
29:50Danke.
29:51Danke.
29:51Du kannst dich bei Herrn von Weiden.
29:54Der wird sich nämlich jetzt für dich einsetzen.
29:56Du kleiner Süßer, du...
29:58Du kleiner Süßer.
30:00Du kleiner Süßer.
30:02Du kleiner Süßer.
30:07Du kleiner Süßer.
30:10Du kleiner Süßer.
30:11Du kleiner Süßer.
30:14Du kleiner Süßer.
30:14Du kleiner Süßer.
30:14Du kleiner Süßer.
30:14Du kleiner Süßer.
30:14Du kleiner Süßer.
30:15Du kleiner Süßer.
30:15Du kleiner Süßer.
30:16Du kleiner Süßer.
30:17Du kleiner Süßer.
30:17Du kleiner Süßer.
30:18Du kleiner Süßer.
30:19Du kleiner Süßer.
30:21Du kleiner Süßer.
30:39Jan Weiden?
30:43Wie bitte?
30:46Aber ich brauche sofort fähige Leute.
30:52Produktion, Vertrieb, Marketing, Designabteilung, überall.
30:57Ja, aber das wissen Sie doch.
31:00Wozu beauftrage ich eine Arbeitsvermittlungsagentur?
31:17Ich kann Ihnen helfen, Viktoria loszuwerden.
31:24Wie wäre das?
31:26Viktoria verschwindet von einem Tag auf den anderen.
31:29Es gibt natürlich keine Spur von ihr.
31:30Der arme Ex-Mann, der Vater und die Mutter machen sich große Sorgen.
31:34Und eines Tages liegt ein nettes Schreiben in der Post.
31:46Ich bin sicher, dass Victorias Vater und ihre Mutter
31:48eine schöne Summe für ihr Töchterchen zahlen würden.
32:13Hey, kommst du jetzt erst aus dem Gutshaus?
32:15Ja, es hat ein bisschen länger gedauert.
32:17Ich muss auch gleich wieder weg.
32:18Natürlich bin ich Annabelle begegnet.
32:20Und wie hat sie auf dich reagiert?
32:23Sie hasst mich.
32:24Aber ich lasse mich davon nicht einschüchtern.
32:26Du, meine Eltern und ich, wir haben genug unter ihr gelitten.
32:29Und du glaubst, du beendest das, indem du Öl ins Feuer gehst?
32:31Ach, Schatz.
32:32Wir waren uns doch einig, dass wir Annabelle
32:34mit legalen Mitteln aus unserem Leben vertreiben.
32:36Ja, aber der Preis, den wir dafür zahlen,
32:38darf nicht zu hoch sein.
32:40Du machst dir Sorgen um mich, oder?
32:42Vicky, wir wissen beide, wie gefährlich Annabelle ist.
32:44Ich habe die Zeit im Gefängnis nicht vergessen.
32:47Und so viel Macht wie damals wird Annabelle nie wieder haben.
32:50Ich will einfach nur, dass sie aus Falkenthal verschwindet.
32:54Bis jetzt hat Annabelle noch aus jeder Situation einen Ausweg gewusst.
33:00Pass auf dich auf, ja?
33:04Das mache ich.
33:05Und deshalb gehe ich jetzt auch zum Arzt
33:07und hole mir die Ergebnisse von meinem Bluttest.
33:09Soll ich dich fahren?
33:10Nein, nein.
33:11Zum kleinen Spaziergang ist jetzt genau das Richtige.
33:35Ich wusste, dass Sie auf mein Angebot zurückkommen werden,
33:37Frau von Weiden.
33:39Sie scheinen sich ihrer Sache sehr sicher zu sein.
33:41Sie stecken in Schwierigkeiten, an denen Viktoria nicht ganz unschuldig ist.
33:44Und Sie brauchen Geld.
33:47Stecken Sie Ihre Nase besser nicht zu tief in meine Angelegenheiten.
33:50Denn im Gegensatz zu Ihnen habe ich weder ein Vorstrafenregister
33:54noch eine Bewährungsstrafe.
33:56Ja.
33:57Nach allem, was ich über Sie weiß,
33:59haben Sie sich immer sehr geschickt angestellt.
34:03Warum hat Viktoria Ihnen 100.000 Euro bezahlt?
34:08Sehr klug, Frau von Weiden.
34:10Natürlich.
34:11Sie wollen wissen, mit wem Sie es zu tun haben.
34:13Ach, lenden Sie nicht ab.
34:16Die Gepflogenheiten im Knast sind nicht besonders fein.
34:19Viktoria brauchte jemanden, der Sie schützt.
34:21Und für diesen, wie soll ich sagen, Personenschutz
34:23haben Sie sich gut bezahlen lassen.
34:25Ja, wenn Sie so wollen.
34:27Und warum wenden Sie sich jetzt gegen Viktoria?
34:31Viktoria hat mich enttäuscht.
34:33Ich mag es nicht, wenn man sich nicht an Absprachen hält.
34:36Sie können sich auf mich verlassen.
34:38Ich will Viktoria genauso loswerden wie Sie.
34:42Reicht Ihnen das nicht?
34:50Heißt du, Hüftschwung?
34:52Tja, ich sag dir, heute habe ich Rock'n'Roll im Blut.
34:54Und deinem Blutzucker ist ganz schön im Keller,
34:56so wie du reinhaust.
34:57In meinen Adern fließt pure Leidenschaft, mein Freund.
34:59Das verbraucht eine Menge Energie.
35:00In deinen Adern fließt wohl eher Cola und Leberwurst.
35:03Das klingt für mich nicht so nach Sex und Leidenschaft.
35:05Tja, davon verstehst du nichts.
35:06Willst du was abhaben?
35:07Nein, danke.
35:08Weil im Gegensatz zu dir,
35:09kriege ich kein bisschen runter,
35:11wenn mich die Leidenschaft packt.
35:13Hallo, jemand zu Hause?
35:14Ja, hallo, in der Küche.
35:16Ich würde an deiner Stelle lieber gehen,
35:17nicht, dass du enttäuscht bist.
35:18Das Gleiche wollte ich dir auch gerade vorstellen.
35:19Ja, ja.
35:21Wow, hallo, hallo.
35:22Was ist das?
35:24Wo sollen die denn hin?
35:25Die Kiste Bier habt ihr euch beide verdient, Jungs.
35:28Ihr habt doch darum gewettet,
35:29dass derjenige, der einen Kuss von mir bekommt,
35:30eine Kiste Bier gewinnt.
35:32Jetzt habt ihr beide gewonnen.
35:33Und die beiden sind auch für euch.
35:35Damit ihr euren Kindern später zeigen könnt,
35:37was für charmante und nette junge Kerle ihr seid.
35:42Was?
35:42Na ja.
35:43Ach, und übrigens,
35:44den Film der Maik und ich über euch gedreht.
35:46Viel Spaß.
35:58Ben?
36:09Ben?
36:12Ben?
36:16Bist du da?
36:22Ben?
36:25Ben?
36:26Ben!
36:28Ich bin da.
36:30Ich bin da.
36:31Ich bin da.
36:31Alles gut.
36:32Wo warst du denn?
36:34Als ich aufgewacht bin, war niemand da.
36:37Ich war kurz zu Hause und hab dir Sachen geholt.
36:40Muss ich denn hierbleiben?
36:44Was ist denn mit mir?
36:46Durch den Unfall hat sich ein Bluterkuss gebildet,
36:48der auf deinen Sehnerv drückt.
36:51Und geht er wieder weg?
36:52Ja, ganz sicher.
36:53Die Ärzte wissen nur nicht genau, wann.
36:56Das ist so ein schreckliches Gefühl,
36:58wenn man nicht weiß, was um einen herum passiert.
37:00Ich weiß.
37:01Wann kann ich denn nach Hause?
37:04Ja, es wäre gut, wenn du noch ein bisschen hier bleibst.
37:06Die Ärzte wollen sicher gehen,
37:08dass dir nichts weiter fehlt.
37:10Ich will aber nicht hierbleiben.
37:13Ich will nicht hierbleiben.
37:15Kann ich nicht bei dir sein?
37:17Bitte, Ben.
37:18Du kannst mich jetzt nicht allein lassen.
37:20Okay, okay.
37:20Ich spreche nochmal mit dem Arzt.
37:22Versprochen.
37:23Ja?
37:24Ich spreche nochmal mit dir.
37:38Ich spreche nochmal mit dir.
37:48Du verlässt uns?
37:51Das hat Viktoria auch schon gehofft.
37:57Ich konnte es nur so weit kommen, Annabelle.
38:00Woher dieser Hass auf meine Familie?
38:02Richard,
38:04Hier geht es nicht um Hass,
38:06sondern um Liebe.
38:10Ich
38:15Ich hätte einfach Angst,
38:17dass ich dich an Helena verliere.
38:20Und dafür wärst du bereit,
38:22Victorias Leben zu zerstören
38:23und sie wieder ins Gefängnis zu bringen?
38:26Was für ein Mensch bist du nur, Annabelle?
38:29Viktoria hat versucht,
38:30mir alles zu nehmen,
38:31was mir lieb und teuer ist.
38:37Willst du mir vorwerfen,
38:39dass ich mich dagegen wehre?
38:42In der Rolle des Opfers
38:45warst du noch nie besonders überzeugend.
38:48Solange Viktoria in deiner Nähe ist,
38:52wird nie Ruhe in dein Leben einkehren.
38:58Wir beide sind Opfer.
39:02Was willst du jetzt tun?
39:07Ich gebe nicht auf.
39:09Ich werde retten,
39:11was zu retten ist.
39:24Hey.
39:25Ben?
39:26Ja?
39:28Der Arzt kommt gleich.
39:31Er möchte dich noch mal sehen,
39:32bevor du nach Hause darfst.
39:33Ach, Gott sei Dank.
39:35Ich werde hier noch verrückt.
39:36Hey.
39:42Ben.
39:43Ja?
39:44Wie soll es denn jetzt weitergehen?
39:47Keiner weiß,
39:48wie lange ich nichts sehen kann.
39:51Zu Hause kenne ich mich ja aus,
39:52aber draußen?
39:53Jetzt fahren wir erst mal nach Hause
39:55und dann sehen wir weiter.
39:56So einfach ist das.
39:58Okay?
40:03Vorhin, als ich aufgewacht bin
40:05und keiner da war da,
40:08da wusste ich im ersten Moment
40:09überhaupt nicht, wo ich bin und
40:12man hatte richtig Angst.
40:16Wir sind alle für dich da, Eltern.
40:18Alle.
40:20Aber ihr könnt doch überhaupt
40:21nicht immer für mich da sein.
40:23Was mache ich denn,
40:24wenn ich allein bin
40:25und mir irgendwas passiert?
40:28Du bist nicht allein.
40:39Ich bin bei dir.
41:13Ich bin bei dir.
41:23Ich bin bei dir.
41:29Ich bin bei dir.
41:40Ich bin bei dir.
41:40Nachricht von Victoria?
41:42Sie braucht Zeit für sich.
41:43Was soll das denn?
41:44Jedenfalls weißt du jetzt,
41:46dass es ihr gut geht.
41:47Weiß ich das?
41:48Deshalb bist du also zurückgekommen.
41:50Ich kann doch auch von Ben
41:51nicht mein Leben lang weglaufen.
41:52Ich glaube,
41:53er ist glücklich mit Elsa.
41:54Ich weiß.
41:55Ben, das ist doch jetzt alles
41:57meinetwegen.
41:57Ach, Elsa, nein.
41:59Ja, du traust mir nicht zu,
42:00dass ich allein klarkomme.
42:01Ich habe versprochen,
42:02für dich da zu sein, ja.
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