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KurzfilmeTranskript
00:01Nina!
00:03Hallo, Ben.
00:04Du bist wieder da?
00:06Ja.
00:07Ja, ich bin wieder zurück.
00:12Und ich muss unbedingt mit dir reden.
00:15Ja, ich wollte dir auch was sagen.
00:16Es ist so, ich...
00:20Ich bin viel zu lange schon davon gelaufen.
00:23Vor mir selbst und auch vor dir.
00:26Was meinst du damit?
00:28Ich möchte nicht mehr davonlaufen, Ben.
00:32Ich möchte, dass du weißt...
00:36Nina, was?
00:40Ich liebe dich, Ben.
00:43Ich habe dich immer geliebt.
00:45Und ich werde dich immer lieben.
01:25Wenn ich erwarte nicht, dass du das Gleiche für mich empfindest.
01:28Ich weiß, dass du Elsa liebst.
01:31Es ist nur so, ich...
01:32Ich muss das einfach mal sagen.
01:36Ich konnte dich und mich nicht länger belügen.
01:38Nina, ich weiß nicht, ob das der richtige Zeitpunkt ist.
01:42Ben?
01:43Ja?
01:43Bist du noch da?
01:48Warte, warte.
01:50Elsa?
01:52Nina?
01:54Ja?
02:17Mach mich los.
02:22Du und ich in einem kleinen Raum.
02:23Das ist doch fast wie letztes Jahr bei uns in der Knastzelle.
02:26Ja, bitte bind mich los.
02:28Du hättest alles viel bequemer haben können, wenn du dich an unseren alten Plan gehalten hättest.
02:32Du hast dein Geld doch bekommen.
02:33Soll ich dir nochmal den Unterschied zwischen 100.000 Euro und 5 Millionen Euro erklären?
02:395 Millionen Euro?
02:40Die bekommst du nie.
02:42Wieso?
02:43Die gehörten doch damals auch zu deinem Plan.
02:45Oder bist du dir das jetzt nicht mehr wert?
02:48Was soll das?
02:50Hör auf, bist du verrückt?
02:51Oh, der gute 300-Euro-Haarschnitt.
02:53Das tut mir aber leid.
03:01Nein!
03:01Nein, nicht den Ring, bitte!
03:03Es wird deinem Mann überzeugen, mir das Geld schnell rüberzuschieben.
03:07Er hat nicht so viel Geld.
03:09Dann soll er eben zu deinem Daddy.
03:11Und für den ist es doch ein Klacks.
03:30Das ist jetzt kein Drama.
03:32Ich kann doch nur vorübergehend nichts sehen, weil so ein Blutgerinnsel auf den Sehnerv drückt.
03:37Aber es ist sicher, dass sich das Gerinnsel zurückbildet.
03:39Die Ärzte sagen ja.
03:42Ich verstehe nur nicht, warum das nicht gleich bei der ersten Untersuchung im Krankenhaus festgestellt wurde.
03:48Naja, als wir eingeliefert wurden, da war Bens Zustand sehr kritisch und ich hatte ja nur eine Schramme.
03:54Ich bin wirklich froh, dass die Ärzte sich so intensiv um Ben gekümmert haben.
03:58Ja, das haben Sie in der Tat.
04:00Ich mache dann niemandem einen Vorwurf.
04:03Elsa, du bist wirklich unglaublich.
04:07Nein, Ben ist unglaublich.
04:09Erst rettet er mir das Leben und jetzt rettet er sogar die Manufaktur vor der Pleite.
04:14Ach, du wirst wieder Geschäftsführer?
04:15Nein, nein, das ist alles noch nicht in Stein gemeißelt.
04:18Ich bin jetzt eigentlich gerade auf dem Weg, um mir das mal anzusehen.
04:21Ja, was machst du eigentlich noch hier?
04:23Du musst doch los.
04:24Die anderen warten auf dich.
04:25Nee, Moment.
04:26Ich kann dich doch jetzt nicht hier alleine lassen.
04:29Nina wird doch auf mich aufpassen, oder?
04:31Natürlich.
04:32Okay, gut.
04:34Dann will ich mal los.
04:36Bis dann.
04:37Und ich bin wirklich in guten Händen.
04:39Ja.
04:40So, und du, du erzählst mir jetzt erstmal, wie es in der Schweiz war.
04:44Auf jeden Fall hat es sehr gut getan, mal ein paar Tage hier rauszukommen.
04:47Oh, warte mal kurz.
04:48Ja.
04:49Sagen wir, ist Ben noch da?
04:50Weil er muss noch was einkaufen.
04:52Ich gucke, ob ich ihn noch erwische.
04:53Bei dir.
04:54Ben?
04:55Ben, warte.
04:57Edda fragt, ob du noch einkaufen gehen kannst.
04:59Ja, das wollte ich sowieso.
05:03Ja, bis dann.
05:05Ben, warte.
05:07Es tut mir leid.
05:09Vergiss bitte einfach, was ich vorhin gesagt habe.
05:12Nina, ich...
05:13Das...
05:14Das zwischen uns ist jetzt überhaupt nicht mehr wichtig.
05:22Geh schon.
05:25Danke.
06:08Dann verbringst du dich plötzlich für meine Geschäfte.
06:11Ist das verboten?
06:12Nein, nein.
06:13Nur, weil du das früher nie gemacht hast.
06:16Tja.
06:17Die Zeiten ändern sich.
06:20Offensichtlich.
06:22Wir könnten vor Ort mit dem Makler sprechen.
06:26Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen.
06:29Richard, ich... ich weiß nicht.
06:31Keine Angst.
06:32Es ist weit genug von Falkenthal entfernt.
06:34Niemand wird dich hier sehen.
06:37Also gut, dann schick mir eine Anfahrtsbeschreibung.
06:41Mach ich.
06:43Tschüss.
06:48Was glauben Sie, Frau Landmann?
06:50Wird sich das Wetter halten?
06:51Ich glaub schon.
06:53Sehr schön.
06:55Wenn ich Sie nicht als rationalen Geschäftsmann kennen würde,
06:59dann würde ich meinen, Sie haben etwas...
07:02Geheimnisvolles mit Ihrer Exfrau vor.
07:05So.
07:06Meinen Sie?
07:07Mhm.
07:08Vielleicht.
07:10Und vielleicht könnten Sie mir einen Gefallen dabei tun.
07:12Ich? Einen Gefallen?
07:14Ja.
07:14Lassen Sie uns darüber reden.
07:16Darf ich Ihnen das abnehmen?
07:16Nein, nein. Das trage ich schon selbst.
07:20Weißt du, was das Schlimmste ist?
07:23Dass ich Ben nicht mal mehr sehen kann.
07:26Immer wenn ich seine Stimme höre, versuche ich mir sein Gesicht vorzustellen.
07:29Aber...
07:30Ob es ihm gut geht, das weiß ich nicht.
07:35Naja, also...
07:36Auf mich hat er einen ganz guten Eindruck gemacht.
07:41Ein Wunder, dass es ihm so kurz nach dem Unfall schon wieder so gut geht.
07:44Ja.
07:45Das ist wirklich ein Wunder.
07:48Ben ist ein Wunder.
07:50Wenn ich mir vorstelle, dass ich ihn fast...
07:52Elisa.
07:55Denk doch bitte nicht solche Sachen.
07:58Ben lebt.
08:01Und ihr beide werdet die Situation schon irgendwie meistern.
08:07Trotzdem frage ich mich manchmal, womit ich so einen tollen Mann verdient habe.
08:13Du hast ihn verdient, weil du eine tolle Frau bist.
08:20Ja, entschuldige. Ich und mein Selbstmitleid.
08:23Elisa.
08:24Hör auf damit.
08:27Warum bist du eigentlich da? Gibt's einen Grund, oder...?
08:33Naja, eigentlich...
08:35Eigentlich wollte ich dich fragen, ob du mit mir spazieren gehst.
08:38Spazieren?
08:41Ja.
08:41Ja, das wäre wirklich schön, aber ich... ich glaube nicht, dass ich möchte, dass mich jemand so sieht.
08:46Dann lass doch einfach deine Sonnenbrüder auf.
08:48Ja, das muss ich ja sowieso zum Schutz der Augen.
08:51Also...
08:52Du hackst dich bei mir unter und dann merkt auch niemand etwas.
08:56Meinst du?
08:57Ja.
08:58Naja.
09:00Es kann eigentlich nur schiefgehen, oder?
09:02Und wozu hat man Freunde, die einen dann so von der Couch hochzerren?
09:07Genau.
09:09Na los, komm.
09:12Oh...
09:12Warte, ich nehme mal mit.
09:32Ähm...
09:33Lissi hat vielleicht gar nicht mitbekommen, dass der Streik schon zu Ende ist?
09:36Äh, doch, doch. Aber sie ist gerade bei ihrer Verhandlung.
09:39Ach, sag mal, da geht es doch um das geklaute Auto von Annabelle, oder?
09:41Mhm. Die müsste eigentlich jeden Moment raus sein.
09:44Ach, Mensch, ruf doch mal an. Frag doch mal, wie es gelaufen ist.
09:47Ach, ne, wir wollen uns da nicht auftreten. Das tut sie dann schon, ja.
09:51Hey.
09:53Ah, Ben, was für eine Überraschung.
09:55Ja, ich wollte mal schauen, wie der Laden so ohne mich läuft.
09:58Ja, laufen tut er, aber...
10:00Aber?
10:01Nichts, aber wir röteln hier wie die Blöden.
10:03Ja.
10:05Ich wollte mich bei euch allen mal bedanken.
10:07Ich meine, für mich hat noch nie jemand gestreikt.
10:09Ich glaube, ein größeres Lob kann ein Vorgesetzter nicht bekommen.
10:11Wir freuen uns wirklich alle sehr, dass du wieder hier in der Manufaktur bist.
10:15Äh, langsam, langsam. Der Unfall ist noch nicht lange her.
10:18Und, äh, mir gehen ein paar, paar Dinge durch den Kopf.
10:22Ja, natürlich.
10:23Aber ich meine, du wirst ja nicht zulassen, dass wir uns hier ganz allein mit Annabelle rumschlagen müssen.
10:28Birgit, ich, äh, ich kann dir wirklich noch nichts Definitives sagen.
10:31Ja, das verstehe ich. Aber kannst du nicht wenigstens so lange bleiben, bis Annabelle von ihrer Dienstreise zurückgeht?
10:36Ich schaue jetzt mal unten bei der Produktion vorbei.
10:38Dann bedanke ich mich und dann sehen wir weiter, okay?
10:40Alles klar. Du, ich bringe dir die Unterlagen in dein Büro.
10:43Vielen Dank. Bis später.
10:45Tschüss.
10:49Hey, was machst du denn für ein Gesicht? Der Streik ist vorbei und wir haben wieder reguläre Einnahmen.
10:54Ich weiß, tut mir leid. Ich hab nur gehofft, dass...
10:57Dass sich deine alte Dienststelle wieder meldet?
10:59Ja.
11:00Hör mal, es ist erst ein Tag her, dass ich mit Herrn von Weiden gesprochen habe. Das wird schon.
11:05Ach, der Mann hat sicher Besseres zu tun, als sich um einen entlassenden Streifenpolizisten zu kümmern.
11:11Auf den Mann ist Verlass. Glaub es mir. Okay?
11:15Okay, Chefin.
11:23So, bitteschön.
11:25Danke, Stefan. Du kannst mir übrigens gratulieren.
11:31Wozu? Geburtstag? Danke.
11:33Nein, ich hatte doch meine Verhandlung. Der Führerschein ist zwar weg, aber sonst bin ich mit ein paar Sozialstunden davon
11:38gekommen.
11:39Na, gratuliere. Dann vielleicht doch lieber Sekt statt Kaffee?
11:43Vielen Dank. Ich denke, es reicht, wenn einer von uns beiden seinen Führerschein verloren hat.
11:47Na gut.
11:51Ich find's übrigens gut, dass du das so locker siehst.
11:54Ich hab wirklich mit dem Schlimmsten gerechnet.
11:58Natürlich hättest du auch dafür sorgen können, dass ich bloß ein Busgeld bezahlen muss.
12:01Bei Fahrerflucht in einem entwendeten Fahrzeug. Ich denke, du bist mit deinen Sozialstunden bei der Stadtrangung sehr gut bedient.
12:07Siehst du etwa diese Hände hier, dreckige Taschentücher und Bierdosen aufheben?
12:12Um ehrlich zu sein, ja. Aber keine Angst, es gibt auch Müllgreifer.
12:18Sag mal, hast du eigentlich mal langsam in Erfahrung gebracht, wo Viktoria sich so rumtreibt?
12:23Ich wusste gar nicht, dass hier so eine offene Ehe führt, wo es normal ist, dass man mal eine Nacht
12:27weg bleibt.
12:28Das ist wirklich witzig, Lissi.
12:30Sorry, wollte dich nicht ärgern.
13:07Ben?
13:07Birgit.
13:08Na?
13:11Wie war's bei den Kollegen in der Produktion?
13:13Ach, rührend. Sie wollen alle, dass ich weitermache.
13:15Oh, klar. Da ist es bestimmt schwer, den Job einen Nagel zu hängen.
13:19Ja, sicher.
13:22Aber ich mach auf jeden Fall erstmal stundenweise weiter, bis ich wieder fit bin.
13:25Klar. Du, da findet sich bestimmt eine Lösung.
13:28Ja.
13:29Ben, sag mal, wie geht's Elsa? Wie hat sie den Unfall verkraftet?
13:33Gut. Gut. Sie ist jetzt noch ein paar Tage zu Hause, braucht ein bisschen Ruhe, aber sonst?
13:37Gut.
13:38Mhm. Gut, alles klar.
13:40Pass auf, das hier sind die Projekte, die wegen des Streiks liegen geblieben sind.
13:44Mhm.
13:44Musst du mal schauen, die Kunden sind natürlich wegen der verschobenen Liefertermine nicht gerade begeistert.
13:48Mhm. Danke, ich kümmere mich darum.
13:51Gut.
13:53Ähm, Ben?
13:55Aha?
13:57Nina ist wieder in Falkental. Wusstest du das?
14:00Ja, sie hat mich vorhin besucht.
14:03Ach so, dann habt ihr also schon, ähm, gesprochen?
14:06Ja.
14:13Wie geht's?
14:20Wo könnte Viktoria denn sein? Hast du schon nachgeforscht?
14:23Ich will nicht paranoid sein. Sie braucht Zeit zum Nachdenken, soll sie haben.
14:28Und was ist mit diesem versäumten Arzttermin?
14:30Was soll damit sein?
14:31Was wollte sie da denn?
14:33Ihr ist in letzter Zeit öfter übel gewesen. Sie hat sich Blut abnehmen lassen und wollte jetzt die Ergebnisse abholen.
14:38Hast du die Nummer?
14:39Vom Arzt?
14:41Klar, das ist unser Hausarzt.
14:45Mhm.
14:45Mhm.
14:47Was wird denn das?
14:49Tsch.
14:53Viktoria van Weiden, ich hab gestern meinen Arzttermin versäumt.
14:57Ja, ich weiß, dass der Arzt sehr viel zu tun hat, Schwester Martina.
15:00Ich hätte mich vorher melden sollen. Es tut mir sehr leid.
15:05Warum ich auf einmal so nett bin? Ist das so ungewöhnlich?
15:07Ich verspreche in Zukunft immer nett zu Ihnen zu sein.
15:11Können Sie mir jetzt bitte die Ergebnisse der Untersuchung mitteilen?
15:14Ich weiß, dass man das am Telefon normalerweise...
15:19Es ist alles in Ordnung.
15:22Was habe ich schon geahnt?
15:27Ja, natürlich habe ich das schon geahnt.
15:30Wiedersehen.
15:33Was ist?
15:33Ich bin...
15:35Viktoria ist schwanger.
15:38Was?
15:39Ihr seid schwanger, ihr kriegt ein Kind.
15:44Wenn du mich fragst, ist das auch der Grund, warum sie zurzeit ein bisschen Ruhe braucht,
15:48zum Nachdenken.
15:50Ach, ist das schön.
16:08Und?
16:09Alles gut?
16:10Mir ist schlecht.
16:12Das kommt vom Chlorophor, mit dem ich dich betäubt habe. Das gibt sich.
16:16Mir ist aber schon die ganze Zeit schlecht.
16:19Dann trink was.
16:23Oh, ich kann das nicht trinken.
16:25Komm, stell dich nicht so an.
16:26Hast du nicht was anderes?
16:28Ach so.
16:29In deinen Kreisen trinkt man wahrscheinlich eher Champagner.
16:32Den habe ich leider vergessen.
16:33Bitte.
16:34Einen Schluck Wasser.
16:35Schätzchen, das Leben ist kein Wunschkonzert und das hier kein Fünf-Sterne-Hotel.
16:40Mach mich wenigstens los.
16:42Du weißt, dass es nicht geht.
16:44Ich will mich nur ein bisschen hinlegen.
16:46Bitte.
16:48Es ist doch nicht zu viel verlangt.
16:50Also gut, meinetwegen.
16:54Aber die Hand- und Fußfessen bleiben dran, ja?
16:57Zur Sicherheit.
17:10Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht, ob ich hier in Falkenthal bleiben
17:14soll oder nicht.
17:16Und bleibst du?
17:18Weißt du, im Grunde habe ich diese Entscheidung schon vor langer Zeit getroffen.
17:22Als ich damals mit Paula hier in Falkenthal ankam.
17:25Ich habe um das Sorgerecht gekämpft, damit sie endlich wieder ein Zuhause hat.
17:29Nina, du musst entscheiden, wie sehr es dich belastet, in Falkenthal zu bleiben.
17:33Es war schon hart zu sehen, wie Max sich mehr und mehr verändert und so krank geworden ist.
17:37Aber ich muss mit der Situation fertig werden, egal wo ich bin.
17:43Ich fände es schön, wenn du bleibst. Und Ben auch.
17:48Sollen wir uns einen Moment setzen? Da ist eine Bank.
17:50Ja.
18:09Das tut so gut, an der frischen Luft zu sein. Obwohl es auch ein bisschen beängstigend ist.
18:14Weißt du, ich gebe so viele Geräusche, die habe ich früher nie gehört.
18:18Du bekommst dich bestimmt ganz schnell an. Außerdem ist es ja nicht für lange, Elsa.
18:23Ja.
18:24Ach, ein Hund. Der ist ganz lieb.
18:27Ehrlich?
18:27Ja, gib mir mal deine Hand.
18:29Guck mal, hier. Da. Fühlst du?
18:33Süß.
18:34Jetzt ist er wieder weggelaufen.
18:40Elsa, was ist los?
18:43Ich habe Angst.
18:45Du brauchst keine Angst zu haben. Der Hund ist weg.
18:49Ich habe dir noch nicht alles erzählt.
18:53Der Arzt in dem Krankenhaus hat auch gesagt, dass ich vielleicht nie wieder sehen kann.
19:18Hallo, hier ist Lissi. Ihr könnt mich leider nicht erreichen. Sprecht doch eine Nachricht auf Band. Tschüss.
19:23Hi, Lissi. Hier ist Kolja. Ich wollte wissen, wie es bei Gericht war. Du kannst dich ja melden, wenn die
19:29Verhandlung vorbei ist.
19:30Ich will sie dir aufgebrummt haben. Von wegen geteiltes Leid und so. Weißt schon. Bis später. Tschüss.
19:37War das Lissi?
19:40Ihre Mailbox. Offensichtlich warst du schneller als ich.
19:44War ich nicht. Bei mir war auch nur die Mailbox dran.
19:47Kolja, gib doch einfach zu, dass du mit ihr gesprochen hast.
19:49Es gibt nichts zuzugeben. Aber jetzt weiß ich wenigstens, warum bei mir nur die Mailbox dran war.
19:54So. Und wieso?
19:56Weil du mit dir gequatscht hast und die Leitung blockiert war.
19:59So ein Blödsinn.
20:00So ein Blödsinn? Beweis es.
20:01Sollen wir rausgehen? Gerne.
20:03Okay, Lissi. Danke, dass du dich gemeldet hast.
20:06Ja, hier sind bestimmt alle froh, dass du noch glimpflich davon gekommen bist.
20:09Okay. Gut. Bis später. Ciao.
20:13War das Lissi?
20:15Ja.
20:15Persönlich?
20:16Ja, natürlich. Persönlich. Wieso?
20:19Ach, das ist schon okay.
20:23Sie lässt übrigens schön grüßen. Sie hat 100 Sozialstunden aufgebrummt bekommen und ist ziemlich happy damit.
20:36Kann Lissi nicht erreichen.
20:38Fahren Sie ruhig, hm?
20:40Ich werde Lissi sagen, dass sie sie anrufen soll, sobald sie vom Gericht zurück ist.
20:44Und was ist, wenn sie jemand zum Reden braucht?
20:46Ach, wissen Sie, wenn ich da an meine Kinder denke?
20:48Die wollten lieber mit ihren Freunden reden als mit der Mutter.
20:51Na gut, wahrscheinlich haben Sie recht. Danke für die Hilfe.
20:54Ich hoffe, Frau Bernstein freut sich über Ihre Überraschung.
20:57Ja, das hoffe ich auch. Ich bin schon richtig aufgeregt.
21:00Hey, was ist denn hier los? Ein Familienausflug?
21:03Lissi, da bist du ja. Und? Wie ist es gelaufen?
21:07Ich muss für ein halbes Jahr meinen Führerschein abgeben und 100 Sozialstunden ableisten.
21:12Naja, das war zu erwarten.
21:13Und weißt du wo? Bei der Falkenthaler Stadtreinigung.
21:16Was, bei der Müllabfuhr?
21:17Ja, ich muss Müll im Park aufsammeln.
21:19Also ich sage es nur ungern, Elisabeth, aber das wird ja eine Lehre sein.
21:23Ja, ja.
21:25Hoffe ich. So, ich muss jetzt wirklich raus.
21:28Wie? Du hast mir noch gar nicht gesagt, wo du überhaupt hin willst.
21:32Komm. Lassen Sie. Nehmen Sie es nicht so schwer.
21:36Ihr Vater braucht auch ein kleines Geheimnis, hm?
21:39Haben Sie Hunger?
21:41Ach ja, einen Bärenhunger.
21:42Na dann kommen Sie mal mit.
21:49Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann ist es höchst unwahrscheinlich, dass du blind bleibst.
21:54Ich weiß es nicht. Vielleicht will der Arzt mich schon.
21:58Ärzte sind dazu verpflichtet, auf alle Risiken hinzuweisen.
22:01Aber das heißt doch noch lange nicht, dass auch der schlimmste Fall eintritt.
22:05Bei dem Glück, das ich immer habe, heißt es genau das.
22:08Elsa. Elsa, du bist stark und du bist eine Kämpferin.
22:13Du darfst jetzt nicht anfangen, dir zu zweifeln.
22:17Frau Ben, versuche ich stark zu sein, aber in Wirklichkeit bin ich doch total hilflos.
22:23Nein. Nein, das bist du nicht.
22:26Aber du musst ja schon noch ein bisschen helfen lassen.
22:29Ich hasse es, auf andere angewiesen zu sein.
22:32Ja, ich weiß.
22:34Aber je mehr Freunde von deiner Lage wissen, umso mehr können die auch helfen.
22:40Du kannst ruhig rangehen.
22:44Ja, bitte.
22:51Sag mal.
22:52Nina?
22:52Ich bin's, Birgit.
22:54Hallo, Birgit.
22:55Was gibt's denn?
22:55Du, ähm, weißt du, ich habe mir Sorgen gemacht. Ben ist hier und irgendwie, ich weiß nicht, er ist so
23:04merkwürdig.
23:05Und jetzt wollte ich dich einfach fragen, ob ihr schon miteinander gesprochen habt.
23:09Du hör zu, im Moment, das ist gerade ein bisschen schlecht. Kann ich dich später zurückrufen?
23:12Ja, ja, klar, klar. Ähm, dir geht's aber gut, oder?
23:18Ja, ja, alles in Ordnung. Bis später.
23:20Nina?
23:21Vielleicht hast du ja Lust, heute Abend zu uns zum Essen zu...
23:26Hallo? Nina?
23:29Ach, entschuldige.
23:30Ich hole dir hier die Ohren voll und in Wirklichkeit hast du noch so viel zu tun?
23:33Nein, habe ich nicht. Du hältst mich schon gar nichts ab. Gib mir mal dein Handy. Ich habe eine Idee.
23:43Was hast du denn vor?
23:46Ich werde dir Bens Nummer auf Direktwahl programmieren. Dann kannst du ihn mit einem Tastendruck erreichen.
23:52Wenn ich die Taste finde.
23:55Hier, guck mal, bei der 5. Fühl mal.
24:00Hier, fühlst du das?
24:01Ja?
24:02Da ist eine kleine Erhebung.
24:04Da speichere ich die Bens Nummer. Okay?
24:08Das ist toll.
24:11Vielleicht kannst du deine Nummer ja auf Taste 6 speichern. Also, dann kann ich dich auch schnell erreichen.
24:17Ist gut. Mach ich.
24:32Lässt du mich durch? Ich muss das einräumen.
24:34Nein.
24:35Bitte.
24:36Nein.
24:37Was soll das denn jetzt?
24:39Wer hier nicht mehr arbeitet, den lasse ich auch nicht durch.
24:42Wieso? Ich arbeite doch hier.
24:44Ja, aber nicht mehr lange.
24:45Silke bitte, was soll denn das jetzt?
24:47Jetzt reg dich lieber nicht so auf. Schau lieber, was der Postbote gebracht hat.
24:54Das war meine alten Polizeidienststelle.
24:56Ja, genau.
24:58Ja, gut.
24:59Mach schon auf.
25:01Ich hab gewusst, dass du deinen Job wiederkriegst.
25:03Ja, mal abwarten.
25:14Das...
25:15Bitten wir sie zu einem Gespräch in die Dienststelle.
25:19Gezeichneter Dienststellenleiter, Hauptoberkommissar Volker Moser.
25:21Ja, mehr schreiben die nicht?
25:23Nein.
25:24Also...
25:25Die schreiben nicht, was sie wollen?
25:27Also nur, dass ich zu einem Gespräch kommen soll.
25:29Ich meine, das kann alles Mögliche heißen.
25:32Vielleicht wegen dem alten Disziplinarverfahren.
25:34Aber die stellen dich bestimmt wieder ein.
25:36Naja, pff.
25:37Nach einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch sieht das jedenfalls nicht aus.
25:41Na dann?
25:43Pack die Kiste wieder runter, ja?
25:45Heißt das, ich arbeite hier wieder?
25:47Mhm.
25:49Okay, dann geh du aber aus dem Weg hier.
25:55Da kommt Ben.
25:56Ah, das glaub ich dir jetzt mal.
25:59Schön, dass du schon wieder scherzen kannst.
26:00Ben, bist du's wirklich?
26:02Ja, ich bin's wirklich.
26:04Ist dir schon mal aufgefallen, was für eine schöne Stimme er hat?
26:08Mhm.
26:08Hallo.
26:11Na, hat dich Nina zu einem Spaziergang überredet?
26:13Ja.
26:15Und sie hat mir sogar deine Nummer auf meinem Handy programmiert.
26:18Dann kann ich dich ganz leicht anrufen.
26:20Wunderbar. Danke.
26:21Danke.
26:23Ja.
26:23Gut, ich lass euch dann mal allein.
26:25Ich geh noch ein paar Schritte.
26:26Ach, Nina.
26:28Dank dir, ja.
26:29Du hast mir sehr geholfen.
26:30Hab ich gerne gemacht.
26:32Und wenn was ist, rufst du mich an.
26:33Auf der 6.
26:34Auf der 6.
26:35Bis dann.
26:36Tschüss.
26:36Tschüss.
26:43Tschüss.
26:46Elsa spielt Ben vor, dass ihr die Blindheit nichts ausmacht.
26:49Vielleicht ist das auch gut so.
26:51Sie geben sich gegenseitig Kraft.
26:54Und ich platze in diese Situation mit meinem Liebesgeständnis.
26:58Von SSR-Blindung wusste ich nichts.
27:00Aber was habe ich überhaupt erwartet?
27:03Ich wollte meine Gefühle für Ben nicht mehr verleugnen.
27:06Um für mich einen Schlussstrich ziehen zu können.
27:08Und das habe ich getan.
27:30Richard?
27:31Oh, hallo Eva.
27:33Hallo.
27:35Das riecht ja wirklich lecker.
27:37Stopp!
27:38Nicht aufmachen.
27:39Naja, ich dachte nur...
27:41Das sind Dampfnudeln.
27:42Da muss man sehr vorsichtig sein.
27:44Sonst fallen sie zusammen.
27:46Tut mir leid.
27:47Ich glaube, ich bin in der Küche nicht so der Held.
27:49Na, was genau wollen Sie denn dann hier?
27:51Ich suche Richard.
27:52Sie wissen nicht zufällig, ob er im Haus ist, oder?
27:53Doch.
27:54Ich weiß, dass er nicht da ist.
27:55Hm.
27:57Tja dann.
27:58Wollen Sie eine?
27:59Eine was?
28:01Eine Dampfnudel.
28:02Mit Vanillensauce, Pflaumenkompott.
28:05Lissi war ganz begeistert.
28:07Klingt auch wirklich lecker.
28:08Na, dann setzen Sie sich mal.
28:11Wie komme ich denn zu der Ehre?
28:13Ich sehe, wenn jemand in der Schuh drückt.
28:16Das habe ich aber nicht gesagt.
28:18War auch nicht nötig.
28:20Also, wo drückt der Schuh?
28:25Na ja, ich denke, Ihnen kann ich sagen.
28:29Ich werde Vater.
28:34Sie und Viktoria bekommen mein Baby.
28:38Da gratuliere ich aber.
28:40Vielen Dank.
28:41Da bekommen Sie eine extra große Dampfnudel.
28:45Aber nicht zu groß, bitte.
28:47Sehr glücklich.
28:49Sehen Sie aber trotzdem nicht aus.
28:51Doch, doch. Ich bin glücklich, absolut.
28:54Außer das.
28:56Danke.
28:58Bitte.
29:01Also.
29:04Erzählen Sie schon.
29:23Danke.
29:26Hallo, Richard.
29:27Hallo, Helena.
29:31Ich sagte schon, du hast es dir anders überlegt.
29:33Tja, also wenn ich gewusst hätte, dass das Grundstück mitten im Wald und auf einer Wiese liegt, dann hätte ich
29:38mir andere Schuhe angezogen.
29:39Das sind nur ein paar Schritte.
29:41Ich kann unmöglich mit diesen Schuhen über diese Wiese laufen.
29:45Ja, dann ziehen wir die Schuhe eben aus.
29:50Aber das hier ist schon geschäftlich, oder?
29:52Ja, ja, ist es.
29:54Und wo ist der Makler?
29:56Ähm, der kommt.
29:59Wir können ja schon mal vorgehen.
30:02Also gut.
30:07Siehst du, so einfach.
30:17Warum hast du bei dem Grundstück an mich gedacht?
30:20Weil ich weiß, dass du schöne Orte machst.
30:22Und das hier ist ein ganz besonders schöner Ort.
30:24Du bist heute aber geheimnisvoll.
30:51Du bist heute aber geheimnisvoll.
30:54So eine Schwangerschaft kann eine Frau wie Viktoria schon ganz schön durcheinander bringen.
31:00Ja, da braucht man schon etwas Zeit für sich selbst.
31:05Ja, Viktoria ist nicht gerade der mütterliche Typ, aber ich dachte, sie wäre wenigstens offen und ehrlich zu mir.
31:11Aber Sie haben doch gesagt, Viktoria war gar nicht erst beim Arzt, um sich die Ergebnisse abzuholen.
31:16Mhm.
31:16Na, sehen Sie.
31:18Also, sie hat selber Angst.
31:21Sicherlich braucht sie Zeit, um in Ruhe darüber nachzudenken.
31:25Naja, aber so, als hätte sie Angst davor, wie ich reagiere.
31:28Naja, oder wie sie selber reagiert.
31:32Sie sagen ja, Viktoria ist nicht gerade der mütterliche Typ.
31:38Ich kann sie ja nicht mal erreichen, um mir zu sagen, wie sehr ich mich auf das Kind freue.
31:42Ja, das können Sie doch auch ohne zu telefonieren. Und viel, viel schöner.
31:47Hm. Und wie?
31:50Irgendwann wird sie doch zurückkommen.
31:52Ja, nutzen Sie die Zeit und bereiten Sie eine Überraschung zu Hause vor.
31:56Das sagt viel mehr als ein Telefongespräch.
32:01Gar keine schlechte Idee.
32:04Ich kann auf Ihre Hilfe zählen.
32:06Können Sie. Ich helfe Ihnen.
32:09Ich komme nachher zu Ihnen.
32:11Aber jetzt muss ich mich erst mal um meine Arbeit hier kümmern.
32:13Hm. Sehr lecker.
32:15Danke.
32:29Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal barfuß über eine Wiese gegangen bin.
32:34Ich auch nicht.
32:39Es ist wunderschön.
32:41Nein.
32:41Du bist wunderschön.
32:43Richard.
32:45Du weißt, dass ich etwas für dich empfinde.
32:49Dann komm zu mir zurück.
32:54Ich bin aus Falkenthal weg, weil ich Viktoria vor Annabelle schützen wollte.
33:00Annabelle ist abgereist.
33:02Sie ist jetzt wer weiß wo.
33:05Du glaubst, sie kommt nicht zurück?
33:07Und wenn?
33:09Sollen wir uns unser Leben von ihr diktieren lassen?
33:12Es gibt gute Gründe, sie zu fürchten.
33:16Heute nicht.
33:20Dieser Tag gehört uns ganz allein.
33:33Richard, wir sind keine 16 mehr und sitzen hier knutschend auf der Wiese.
33:39Das lässt sich ändern.
33:40Oh, was kommt jetzt?
33:45Erinnerst du dich?
33:48Ja, unser erster gemeinsamer Urlaub, damals in San Remo.
33:53Darf ich bitten?
33:55Das ist doch total einfach.
33:57Ist es nicht.
33:58Komm.
34:36Was?
34:37Ist er blind?
34:40Ja.
34:41Zumindest vorübergehend.
34:42Wenn alles gut geht.
34:44Oh mein Gott, das ist ja vorhin war.
34:47Ja, das ist es.
34:50Nur leider habe ich erst davon erfahren, eine Minute nachdem ich Ben gesagt habe, dass ich ihn noch liebe.
34:58Ach so.
35:01Ja, deshalb war er wahrscheinlich auch so merkwürdig vorhin.
35:04Es war einfach der absolut falsche Zeitpunkt, Birgit.
35:08Ja.
35:10Und jetzt?
35:11Was und jetzt?
35:12Es gibt kein und jetzt.
35:16Elsa muss erst mal wieder gesund werden. Sie braucht Ben.
35:21Nina, mach dir jetzt bitte keine Vorwürfe.
35:25Du konntest doch schließlich nicht wissen, was mit Elsa los ist.
35:27Nein, ich konnte es nicht wissen.
35:29Es tut mir aber trotzdem wahnsinnig leid, dass ich ihn damit in dieser Situation belaste.
35:33Ja.
35:35Aber Ben kennt dich.
35:36Und er weiß, dass du nicht egoistisch bist.
35:40Sag mal.
35:43Wie geht Elsa eigentlich damit um, dass sie blind ist?
35:49Sie versucht tapfer zu sein.
35:52Aber sie hat große Angst.
35:56Bitte erzähl es niemandem, Birgit.
35:59Elsa ist noch nicht so weit.
36:01Und wenn, dann...
36:03Dann sollen die anderen es schon von ihr selbst erfahren.
36:06Ist doch klar.
36:12Erst Kaffee kochen hier im Catering, jetzt Müll aufsammeln bei der Stadtreinigung.
36:16Meine Karriere hier in Falkenthal ist nicht gerade der Hammer, oder?
36:19Ich dachte, du bist froh darüber, wie die Verhandlung gelaufen ist.
36:22Bin ich auch.
36:23Aber das fängt sowas von früh an. Sechs Uhr, das ist überhaupt nicht mein Ding.
36:28Du wirst es überleben.
36:31Sag mal, ist irgendwas?
36:33Ne, wieso?
36:34Du bist doch sonst nicht so.
36:36Wieso?
36:38Na ja, sonst bist du ein bisschen mitfühlender.
36:41Findest du nicht, dass es dir im Gegensatz zu anderen Leuten ziemlich gut geht?
36:45Natürlich geht es mir gut.
36:47Ich wollte mich bloß ein bisschen bei dir ausholen.
36:49Du bist doch meine Freundin, oder nicht?
36:52Okay.
36:53Tut mir leid, war nicht so gemeint.
36:55Hast du Ärger mit irgendjemandem?
36:59Versprichst du mir, dass du es ihm niemandem weitersagst?
37:05Es ist...
37:07Es ist wegen Elsa.
37:10Nach dem Unfall ging es ihr eigentlich gut.
37:14Aber jetzt ist sie blind.
37:17Was?
37:46Eva, Sie kommen genau richtig. Ich bin auch gerade zurückgekommen.
37:49Die sind aber wunderschön.
37:51Zeigen Sie mir eine Frau, die keine Blumen mag.
37:55Viktoria?
37:56Wirklich?
37:57Normalerweise sagt sie immer Danke für das Gemüse.
37:59Nur Mut. So eine Schwangerschaft hat schon manch eine Frau verändert.
38:03Ja, das kann sein. Aber ich habe sicherheitshalber trotzdem noch was anderes gekauft.
38:07Ah, ist das ihr Geschenk für Viktoria?
38:09Ganz genau. Naja, für beide.
38:16Was denn?
38:17Ob das dem Baby gefällt? Ich meine, das ist doch ganz schön schwer.
38:19Das ist 100% reines Stirlingsilber. So was gibt Muskeln.
38:22Drehen Sie mal um, ich habe was eingravieren lassen.
38:25Ich liebe euch beide mehr als alles auf der Welt.
38:28Das ist aber lieb.
38:30Aber ich habe etwas, was Viktorias Mutterherz ganz bestimmt,
38:35ganz hoch schlagen lässt.
38:39Junge, Mädchen.
38:41Babywäsche?
38:42Ja.
38:43Glauben Sie mir.
38:44Darüber wird sie sich mehr freuen als über alles Gold und Silber der Welt.
38:50Wenn Sie meinen.
38:52Ich schließe dir zuorause.
38:53Ich bin natürlich wenigerской bereit interceptiert.
38:56Ende.
39:19Ich bin rein an!
39:19Das gibt's auch gar nicht.
39:24Ich bin hier raus!
39:33Ich laber dich hier mit meinen blöden Kleinigkeiten voll und du?
39:36Ist schon okay. Ich weiß einfach nicht, wie ich mit Elsa umgehen soll.
39:40Weißt du, ich möchte nicht, dass sie sich angestarrt und bemitleidet fühlt.
39:44Ich würde da ganz pragmatisch rangehen.
39:47Wenn du blind wärst, was für eine Hilfe würdest du dir erhoffen?
39:51Weiß ich nicht.
39:52Denk mal drüber nach.
39:54Lissi, da bist du ja endlich. Ich hab dir eine Nachricht hinterlassen.
39:57Ich hab beide bekommen, danke schön.
39:58Ja, und wie warst du denn bei Gericht?
40:00Ich muss Müll im Park aufsammeln, so schlimm ist das nicht. Daran stirbt man nicht.
40:03Du, ich find das ganz toll, dass du das so locker hinnommst.
40:05Ich find das auch ganz klasse, ja.
40:07Ja, wirklich super.
40:09Andere Leute haben viel schlimmere Probleme als ich.
40:11Lass es gut sein, Jungs.
40:13Wollen wir was trinken gehen im Catering?
40:23Also, Eva, ganz, ganz lieben Dank für Ihre Hilfe und ich lass Sie wissen, wie Viktoria auf die Strampler reagiert
40:28hat.
40:28Ja, tun Sie das. Ich glaub, es gefällt dir. Ganz bestimmt.
40:32Ach, vielleicht ist sie das schon.
40:34Ja, vielleicht.
40:48Was soll das denn?
40:50Keine Ahnung.
41:04Das ist Viktoria's Ehring.
41:15Was ist denn los?
41:36Viktoria ist entführt worden.
41:39Die waren fünf Millionen.
41:47Wer hasst Viktoria?
41:48Wen wollte Viktoria in den Ruin treiben?
41:50Und wer ist verreist, um mir zu sagen, wohin?
41:52Annabelle.
41:52Annabelle wusste auch über meine Entführung Bescheid und hat sie verschwiegen.
41:56Ich weiß, aber Mitwisser und Täter zu sein, das ist noch ein großer Unterschied.
42:01Es tut mir leid. Ich wollte dich gestern nicht so überrumpeln mit meinem...
42:05Du, das war einfach der falsche Zeitpunkt.
42:08Ja.
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