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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Victoria hat mich enttäuscht. Ich mag es nicht, wenn man sich nicht an Absprachen hält.
00:05Sie können sich auf mich verlassen. Ich will Victoria genauso loswerden wie sie.
00:54Sie können sich auf mich verlassen.
01:12Sie können sich auf mich verlassen.
01:38Sie können sich auf mich verlassen.
01:58Ich musste zurückkommen. Zurück ins Gutshaus, auch wenn mich vieles hier an Max erinnert.
02:04Ich werde mich meinem Schicksal stellen. Ich bin lange genug davongelaufen.
02:10Damit ist jetzt Schluss.
02:32Ich dachte mir schon, dass ich dich hier finde.
02:37Hast du schon Abschied von der Manufaktur?
02:40Ach, so weit ist es noch nicht.
02:45Das Angebot für die Van Weyden-Gruppe zu arbeiten ist doch ziemlich reizvoll.
02:48Auch wenn du dann vielleicht woanders arbeiten müsstest.
02:53Ich will einfach nicht glauben, dass Annabelle auf unsere Forderung nicht eingehen will.
02:57Ich wünsche mir doch auch, dass ihr mit eurem Streik Erfolg habt.
02:59Aber Annabelle von Weyden ist stur.
03:01Ja, und mit dieser Sturheit wird sie die ganze Manufaktur ruinieren.
03:07Entschuldige.
03:09Willst du einen Kaffee?
03:10Ja.
03:15Willst du nicht reinnehmen?
03:17Wir streiken doch noch.
03:19Vielleicht ist es wichtig.
03:24Falkenthal Porzellan, Birgit Hertel, guten Tag.
03:26Frau Hertelner, endlich.
03:29Frau van Weyden.
03:30Hören Sie, die Situation ist für uns alle nicht einfach.
03:34Ich bin deshalb unterwegs und versuche zu retten, was zu retten ist.
03:37Bevor Sie Ben Petersen nicht...
03:39Petersen hat von mir einen neuen Arbeitsvertrag bekommen.
03:41Und wenn Ihnen allen noch irgendetwas an Ihren Arbeitsplätzen liegt,
03:45sorgen Sie dafür, dass dieser alberne Streik sofort beendet wird.
03:51Du, das war Annabelle von Weyden.
03:53Sie will Ben wieder einstellen.
03:56Peter, das heißt ja...
03:59Das heißt, wir haben gewonnen.
04:01Aber natürlich nur, wenn Ben auch zurückkommen will.
04:04Aber wird er schon.
04:06Ja.
04:06Tobias.
04:07Tobias.
04:09Tobias.
04:30Tobias.
04:43Wo bin ich?
04:49Hallo?
04:56Hallo, ist da jemand?
05:14Ich finde es immer noch brillant, was sich Victoria da ausgedacht hat.
05:17Ihr wollt die Beschäftigten von Falkenthal-Porzellan abwerben.
05:20Wenn nur die Hälfte der Leute zu von Weydenkrupp wechselt, kann Annabelle dicht machen.
05:24Vor allem bei den Fachkräften wird sie so leicht keinen Ersatz finden.
05:26Und das alles nur, um Annabelle loszuwerden.
05:29Frank, diese Frau hat so viel Schlechtes in mein Leben gebracht.
05:33Es ist für uns alle gut, wenn sie geht.
05:35Ja.
05:36Da ist was dran.
05:38Wenn es die Manufaktur nicht mehr gibt, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass Annabelle auch für immer geht.
05:42Ja, das hoffe ich.
05:44Obwohl ihr leider bis jetzt immer noch etwas eingefallen ist.
05:47Ja, so leicht ist sie nicht klarzukriegen, das stimmt.
05:51Herr von Weyden?
05:52Frau Bergmann ist da.
05:54Nina!
05:56Wie geht's dir?
05:57Richard?
05:58Hagen?
06:00Hast du dich gut erholt?
06:01Ja, ja, das hab ich.
06:03Und ich soll dich ganz lieb von Paula grüßen.
06:05Danke.
06:06Ich vermisse dich schon wieder.
06:08Sie vermisst dich auch.
06:10Ich hatte in den letzten Tagen viel Zeit zum Nachdenken und
06:13ich würde sehr gerne auf dein Angebot zurückkommen und wieder ins Gutshaus ziehen.
06:19Das freut mich.
06:20Das freut mich wirklich sehr.
06:22Aber du weißt, vieles hier wird dich an Max erinnern.
06:26Wenn du das aushalten kannst, Richard, dann kann ich das auch.
06:30Nina, es tut mir unendlich leid, was du erdulden musstest, als Max dich entführt hat.
06:34Er hat einen hohen Preis dafür bezahlt.
06:38Ja, das hat er.
06:41Also, willkommen zu Hause.
06:53Achtung, Vorsicht.
06:54Ist die Tür.
06:56So.
06:58Moment, da liegt noch eine Zeitung.
07:01Okay, so.
07:04Da ist der Stuhl.
07:05Ah, ja, ja.
07:06So.
07:07Danke.
07:09Ich pack deine Tasche aus, ne?
07:10Nein, das will ich selbst machen, nachher.
07:12Okay.
07:13Gut, dann koche ich uns einen Tee.
07:16Du weißt gar nicht, wie froh ich bin, wieder zu Hause zu sein.
07:20Das kann ich mir vorstellen.
07:29Entschuldige.
07:30Kein Problem, das macht überhaupt nichts.
07:32Elsa, lass, lass, ich mach das.
07:33Doch, das macht was.
07:34Nein.
07:36Elsa, ich bin für dich da.
07:38Aber ich muss doch auch allein klarkommen, auch wenn's nur für kurze Zeit ist.
07:43Es ist vorübergehend.
07:45Du weißt, was der Arzt gesagt hat.
07:46Und du weißt, was er noch gesagt hat.
07:49Du sollst dich schonen, also lass dich von mir verwöhnen.
07:52Ach, Ben.
07:53Ich würd viel lieber jeden Wunsch von deinen Augen ablesen.
07:57Okay.
08:01Ben.
08:02Was denn?
08:04Mir wär's lieb, wenn niemand erfährt, dass ich jetzt blind bin.
08:08Weil's ja nur vorübergehend ist und die anderen, die würden sich zu viel Sorgen machen.
08:13Klar.
08:14Von mir erfährt niemand etwas.
08:16Hm?
08:17Hm.
08:18Hm.
08:32Lissi muss die ganze Zeit von unserer Wette gewusst haben.
08:35Das war aber auch eine bescheuerte Idee.
08:38Wer den ersten Kuss von ihr kriegt, bekommt einen Kasten Bier.
08:41Sowas Blödes.
08:42Ja.
08:43Und deswegen haben wir die Wette ja auch abgebrochen.
08:46Und warum hat Träulein van Weiden das nicht mitbekommen?
08:50Fakt ist, Lissi kann nichts von der Wette gewusst haben.
08:53Sonst hätte sie dich doch nicht geküsst.
08:56Dich etwa?
09:00Und jetzt?
09:02Ich weiß nicht.
09:07Wir können uns ja mal ansehen, wie wir uns zum Affen gemacht haben.
09:10Da ist bestimmt einiges dabei.
09:12Müsst du dir das wirklich antun?
09:16Nee.
09:17Dieses Thema ist für mich durch.
09:20Dich genauso.
09:25Möchtest du noch Tee?
09:26Ja.
09:27Wer kann das wohl sein?
09:29Mike hat einen Schlüssel? Ich hab keine Ahnung.
09:31Aber ich schau mal nach.
09:33Keine Angst.
09:34Ich lass niemanden rein.
09:37Lissi.
09:42Hallo.
09:43Du, Entschuldige.
09:44Hast du, äh...
09:45Hast du ganz kurz Zeit für mich?
09:46Du, im Moment hab ich wenig Zeit.
09:48Ich mach's ganz kurz.
09:49Annabelle van Weiden hat angerufen.
09:51Und sie ist bereit, die Kündigung zurückzunehmen.
09:53Ja, ich weiß.
09:54Sie war vorhin hier.
09:56Ach so?
09:57Mhm.
09:57Du, das erzählst du einfach so?
09:59Hallo, verstehst du denn nicht?
10:00Das bedeutet, wir haben gewonnen.
10:02Du musst jetzt nur zurückkommen und alles ist wieder in Ordnung.
10:05Ja, da bin ich mir eben nicht ganz so sicher.
10:08Ach so.
10:09Fühlst du dich noch nicht so gut?
10:11Ich?
10:12Doch, doch, doch.
10:13Du, ich hab im Moment einfach wenig Zeit.
10:15Ja.
10:17Ja.
10:17Ich meine ja nur, Ben.
10:18Ich meine, Dessa war mir gestreikt.
10:21Dafür, dass sie dich wieder einstellt.
10:22Ja, ich weiß.
10:23Birgit, ich kann das nicht zwischen Tür und Angel entscheiden.
10:26Gib mir eine Nacht.
10:27Äh.
10:27Ja?
10:28Ja, ja.
10:29Klar, klar.
10:29Okay, entschuldige bitte, ich...
10:30Nein, meine Schuld.
10:32Ich hab dich überfallen.
10:33Ja?
10:34Nein, also...
10:35Ja.
10:36Sag, äh, Elsa, liebe Grüße von mir, okay?
10:38Mach ich.
10:39Tschüss, Ben.
10:39Ciao.
10:39Tschüss.
10:53Hallo, Eva.
10:55Oh, Nina.
10:57Das ist ja...
11:00Das ist eine Überraschung.
11:02Wie war deine Zeit mit Paula?
11:04Sehr schön.
11:06Wir hatten ein paar sehr schöne Tage in der Schweiz.
11:09Aber ich glaube, Paula ist auch ganz froh, wenn sie mal wieder mit ihren Freundinnen im internen Arzt zusammen sein
11:15kann.
11:15Seit wann bist du hier?
11:16Seit gerade eben.
11:18Und ich hab mich entschieden.
11:21Ich bleibe hier in Falkenthal.
11:24Nina.
11:25Och, das...
11:26Ja, das freut mich.
11:27Ach, sehr.
11:28Oh, komm.
11:29Ich glaube, das ist eine richtige Entscheidung.
11:32Hm?
11:33Sag mal, welches Fest steht an?
11:36Hm.
11:36Nee.
11:37Die sind fürs Kusi.
11:38Fürs Streitcafé.
11:40Ach, im Kusi wird gestreit?
11:41Nein, in der Manufaktur.
11:43Och, das kannst du ja gar nicht wissen.
11:44Also, äh, es gab Probleme in der Manufaktur.
11:47Weil ein Auftrag nicht rechtzeitig, äh, erfüllt wurde.
11:50Und da hat Annabelle einen Sündenbock gesucht und Kurzsachen Ben gefeuert.
11:54Hey.
11:55Was?
11:58Sie entlässt ihren besten Mann?
12:00Ja.
12:02Das haben die anderen auch gesagt.
12:03Also, sowas von ungerecht und deshalb streiken sie.
12:06Ja, solange bis Annabelle Ben wieder einstellt.
12:09Inzwischen ist er auch aus dem Krankenhaus raus.
12:13Geht's ihm besser?
12:15Ja, soviel ich weiß, wollten die Ärzte ihn zwar noch da behalten, aber...
12:20Na, du kennst ja Ben.
12:25Schön, dass sich alle so für ihn einsetzen.
12:27Hm.
12:28Ja, wenn Annabelle nicht bald nachgibt, dann wird sie wahrscheinlich die Manufaktur schließen müssen.
12:35Naja.
12:36Ist ja auch ein Denker.
12:37Also, es ist ja...
12:37Es ist ja den besten Mann zu entlassen.
12:43Na, komm.
12:48Ich helf dir.
12:50Dass Nina nach Falkenthal zurückkommt und dann noch noch hier einzieht, hätte ich nie gedacht.
12:55Sie und Paula gehören zur Familie.
12:57Und Nina weiß das inzwischen.
12:59Zum Glück.
13:01Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich gerade jetzt über ihre Entscheidung bin.
13:05Doch, das kann ich gut verstehen.
13:08Jetzt fühlt nur noch, dass Helena wieder einzieht, hm?
13:12Wie kommst du darauf?
13:13Danke.
13:14Naja.
13:15Wo Annabelle endgültig weg ist, liegt das nahe.
13:18Prost.
13:19Prost.
13:20Wenn sie denn endgültig weg ist.
13:22Du glaubst doch nicht so richtig daran.
13:25Ich hoffe es.
13:26Im Gegensatz zu Helena.
13:28Die glaubt noch nicht so richtig daran.
13:30Und deshalb lehnt sie eine Rückkehr ab.
13:33Sie will Victoria nicht gefährden.
13:36Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie Annabelle Victoria noch schaden soll, aber sie will kein Risiko eingehen.
13:43Vicky wäre jedenfalls überglücklich, wenn du und Helena, naja, wenn, wenn ihre Eltern wieder zusammen kämen, wie früher.
13:49Das hätte ich mir vor ein, zwei Jahren auch nicht träumen lassen.
13:52Ja, es ist viel passiert in letzter Zeit.
13:56Manchmal denke ich, ich hätte damals um Helena mehr kämpfen müssen.
14:00Wer weiß, ob Annabelle dann jemals in mein Leben getreten wäre.
14:04Dann wäre uns auf jeden Fall eine Menge Ärger erspart geblieben.
14:08Ja.
14:10Nimmst du noch einen?
14:11Nein, danke.
14:13Ich werde mich jetzt mal um meine eigene Familie kümmern.
14:15Victoria ist bestimmt schon zu Hause und wartet.
14:18Grüße von mir.
14:19Ja, das mache ich.
14:21Bis dann.
14:23Bis dann.
14:35Das findest du witzig.
14:37Wenn wir gewettet hätten, wäre die beknacktesten Anmachsprüche, weißt du, dann hättest du haushoch gewonnen, mein Lieber.
14:43Ja, wollen wir mal sehen, ob wir noch was anderes finden.
14:51Zur Brunftzeit richtet der gemeine Hertel für sein ausgewähltes Weibchen einen schönen Platz für die Paarung her.
14:57Er bietet ihr selbst erlegte Beute an und zeigt so, dass er im Zweifel auch für seine Nachkommen sorgen kann.
15:03Nur leider hat sein Werben in diesem Fall keinen Erfolg.
15:08Sehr witzig, Erik. Sehr, sehr witzig.
15:10Was machst du eigentlich die ganze Zeit in diesem Busch?
15:12Das ist nicht so wichtig.
15:17Eigentlich könnten wir froh sein, dass sich Lissi für keinen von uns beiden entschieden hat.
15:21Äh, wieso?
15:24Glaubst du, wir könnten dann so entspannt hier sitzen?
15:27Bestimmt nicht.
15:28Du würdest bestimmt irgendwo schmalt in der Ecke sitzen.
15:34Naja, es spricht ja eigentlich für Lissi, dass sie sich für keinen von uns entschieden hat.
15:38Ja.
15:39Ja.
15:40Auf Lissi.
15:41Auf Lissi.
15:44Wir sollten uns trinkt mit ihrer Kamerafrau in Verbindung setzen.
15:47Die hat den Film nie alleine gedreht.
15:49Ja.
15:50Ich weiß genau, wie du meinst.
15:51Fängt mit M an.
15:52Und hört mal Eike auf.
15:53Wir haben uns komplett blamiert.
15:58Dann noch nichts wie los.
16:00Bei der Gelegenheit können wir auch das Bier loswerden.
16:02Oder willst du alles alleine austrinken?
16:04Ach, eigentlich nicht.
16:05Gut, komm.
16:07Pack mit an.
16:07Ich weiß schon, mit wem wir unsere Blamage begießen werden.
16:11Lass.
16:21Wenn ich einen Job suchen würde, dann könnte ich auch bei der von Weiden Group anfangen.
16:25Ist das jetzt dein Ernst?
16:27Victorias Angebot klang ziemlich verlockend.
16:30Aber es geht ja nicht um irgendeinen Job, es geht um die Manufaktur.
16:33Du, warum sollte ich Annabelle von Weiden einen Gefallen tun?
16:36Annabelle von Weiden ist nicht die Manufaktur.
16:38Annabelle von Weiden.
16:39Ben, warum weigerst du dich so, Geschäftsführer von Falkenthal-Porzellan zu sein?
16:45Weil ich noch nicht weiß, ob ich so weit bin.
16:47Und warum soll ich für Annabelles Fehler gerade stehen?
16:51Es geht doch auch um die anderen Leute.
16:53Du kennst den Laden gut.
16:54Die brauchen dich.
16:56Gerade jetzt, wo die Manufaktur in einer Krise steckt.
16:59Ben, die haben für dich gestreikt.
17:00Das macht das Ganze nicht einfacher.
17:05Ben, das ist doch jetzt alles meinetwegen.
17:06Ach, Elsa, nein.
17:08Ja, du traust mir nicht zu, dass ich allein klarkomme.
17:10Ich habe versprochen, für dich da zu sein, ja.
17:12Aber das heißt doch nicht, dass du rund um die Uhr für mich da sein musst.
17:16Ich bin nur vorübergehend blind.
17:18Ich bin doch nicht hilflos.
17:20Willst du mich wegschicken?
17:21Ich will dich doch nicht wegschicken.
17:23Ich will bloß keine falsche Rücksichtnahme.
17:26Die anderen brauchen dich.
17:27Und für mich bist du doch trotzdem da.
17:29Ben, ich schaffe das.
17:32Wir schaffen das.
17:35Heißt das, du hast dich entschieden?
17:40Also ich werde es mir zumindest eine Nacht überlegen.
17:46Wieder.
17:48Eine Nacht?
17:49Mhm.
17:51Eine Nacht.
18:13Hey, was soll das denn?
18:15Bringt ihr euch die Getränke jetzt schon selbst mit?
18:16Die Kisten sind eher als kleine Spende für unser Streiklokal gedacht.
18:20Hey, das ist super.
18:21Das können wir gut gebrauchen.
18:22Ja, wenn dieser Streik nämlich nicht bald aufhört, müssen wir Konkurs anmelden.
18:26Die Manufaktur und das Cosi.
18:28Das dürfte die gesamte Falkenthaler Wirtschaft zerstören.
18:31Was aber nicht für jeden ein Problem darstellen dürfte, weil manch einer von uns bastelt ja schon an einer anderen
18:36Karriere.
18:37Du meinst beim Film?
18:39Ach, ihr habt euch die DVDs also angeguckt?
18:41Ja, und wir waren besonders begeistert vom Schnitt und der Kameraführung.
18:44Die Inszenierung war jetzt nur ja.
18:45Ja, die war jetzt nicht ganz so.
18:47Jungs, man kann sich seine Hauptdarsteller eben nicht immer aussuchen.
18:50Du hast ihnen die DVDs gezeigt?
18:52Ja, wäre doch schade gewesen um den Film.
18:54Ihr hättet uns wenigstens vorher Bescheid sagen können, bevor wir uns zum Deppen machen.
18:58Ach komm, so schlimm war es doch nicht.
18:59Die Filme sind auch nicht mal ins Internet gekommen.
19:02Und dabei bleibt es auch?
19:05Gut.
19:07Frieden.
19:08Ich hatte gar keinen Krieg.
19:09Danke, mir ist nichts so nach ihr.
19:12Nicht?
19:12So, Kollegin, hallo, hallo.
19:14Darf ich bitte mal ganz kurz eure Aufmerksamkeit haben?
19:18Ich habe mit Annabelle van Weiden telefoniert.
19:20Und wie es aussieht, ist sie bereit, Ben wieder einzustellen?
19:24Nein.
19:26Ich habe daraufhin natürlich sofort mit Ben gesprochen.
19:29Und er meint, er wird es sich noch überlegen, ob er zurückkommt in die Manufaktur.
19:33Aber trotzdem, trotzdem glaube ich aber, dass Annabelle verstanden hat, dass sie so mit
19:37uns nicht umgehen kann.
19:39Genau, recht.
19:39Ich habe auch unser...
19:41Deshalb, liebe Kollegen, mein Vorschlag, diesen Streik hier an dieser Stelle zu beenden.
19:46Ja, oder?
19:47Was meint ihr?
19:47Ja, ist doch gut.
19:48Ja?
19:49Gut, wunderbar.
19:50Dann sehen wir uns also morgen wieder in der Manufaktur.
20:08Vicky?
20:10Vicky, bist du da?
20:17Sie haben einen neuen Anruf.
20:23Praxis-Doktor Schiller, Sie haben heute Ihren Termin nicht wahrgenommen, Frau von Weiden.
20:28Der Doktor möchte aber doch ganz gern den Laborbefund mit ihm durchsprechen.
20:31Also vereinbaren Sie bitte einen neuen Termin mit uns.
20:34Vielen Dank.
20:40Vicky, ich bin's.
20:41Du hast deinen Arzttermin verpasst.
20:43Wo steckst du?
20:44Ruf mich bitte zurück, ja?
20:45Bis dann, tschüss.
20:55Hallo?
20:58Ist da jemand?
21:03Ich merke doch, dass da jemand ist.
21:12Keine Panik, Schätzchen.
21:15Du?
21:24Was ist denn hier los?
21:27Sieht ja nicht gerade so aus, als wäre dir glücklich, morgen wieder arbeiten zu dürfen.
21:30Doch.
21:30Für mich ist die Zeit am Catering sowieso vorbei.
21:33Was?
21:33Das kannst du doch nicht machen.
21:34Oh, nach dich ist das doch total langweilig.
21:36Du bist ja gute Geist in unserer kleinen Firma.
21:38Du verwechselst mich wohl mit Eva.
21:40Moment, Moment.
21:41Meine Oma kann niemand ersetzen, ja?
21:43Aber du siehst definitiv besser aus.
21:46Das heißt bloß nie, Eva.
21:47Ich dachte, die Wette war vorbei.
21:49Das wäre eine Wette.
21:51Oh, alles klar.
21:52Hm, geht mich wohl nichts an.
21:54Ja, Entschuldigung.
21:55Also, vielen Dank fürs Bier.
21:58Schönen Abendmacht.
21:58Tschüss, macht's gut und...
21:59Mach nicht so lange.
22:01Ciao, Mama.
22:04Manchmal habe ich echt gehofft, dass die Manufaktur einfach pleite geht.
22:07Bist du verrückt?
22:09Was denn?
22:09Wir hätten was anderes aufziehen können.
22:10Was cooleres als Tassen anmalen.
22:12Gibt es denn was cooleres?
22:15Also nichts gegen deine Familie, aber ich mag meinen Job.
22:17Und ich bin ganz froh, dass wir nicht in der Van Walden Group gelandet sind.
22:20Du, das ist jedermanns eigene Sache.
22:21Was zu ihm passt und was er machen will.
22:25Was ist mit dir eigentlich los heute?
22:27Du bist so still.
22:28Bin ich das?
22:29Ja.
22:30Der Streik ist vorbei, du hast deinen Job zurück.
22:33Ist doch alles gut, oder?
22:35Ja, klar.
22:36Eigentlich schon.
22:37Ja, deswegen gehe ich dann wohl mal, ne?
22:40Bis morgen.
22:41Ciao.
22:41Tschüss.
22:42Tschüss.
22:45Ja, ich gehe dann auch mal los.
22:46Was?
22:47Das kannst du doch jetzt nicht...
22:48Du kannst doch jetzt nicht gehen.
22:49Ich habe einen anstrengenden Tag vor mir.
22:52Ach ja, die Gerichtsverhandlung.
22:53Meldest du dich, wenn es vorbei ist?
22:54Klar, ich rufe an.
22:56Okay, gut.
22:59Was soll das denn jetzt?
23:00Der Streik ist vorbei, also ist das auch kein Streiklokal mehr.
23:03Ich spende dir den beiden noch eine Runde.
23:05Tschüss.
23:05Danke.
23:06Tschüss.
23:06Tschüss.
23:10Na dann, Prost.
23:11Prost.
23:29Ich bin wieder hier.
23:31Auch wenn ich nicht weiß, wo Ben jetzt ist und was er tut.
23:34Es ist ein gutes Gefühl, ihm nahe zu sein.
23:37Ob er auch an mich denkt?
23:39Ich wünschte, es wäre so.
23:41Es gab immer so viele Dinge, an denen ich gezweifelt habe.
23:46Aber eines weiß ich ganz sicher.
23:48Ich liebe Ben.
23:50Und nichts kann das ändern.
23:59Hey, warum stehst du denn hier im Dunkeln?
24:03Ich kann nicht schlafen.
24:06Ja, und Elsa?
24:07Elsa schläft.
24:11Wie geht's ihr?
24:14Sie ist tapfer.
24:16Und wird sie wieder sehen können?
24:19Sie hat gute Chancen, sagen die Ärzte.
24:24Und wie geht's weiter?
24:26Also, jetzt und später?
24:30Ich kümmere mich um sie.
24:35Du könntest wieder Geschäftsführer in der Manufaktur werden.
24:40Ja.
24:41Ich könnte auch in der Van Weiden Group anfangen.
24:44Und was willst du machen?
24:47Ich weiß es noch nicht.
24:50Wir können uns ja abstimmen.
24:52Damit Elsa am Anfang dann nicht so alleine ist.
24:57Danke.
25:07Falls du es immer noch nicht begriffen hast.
25:09Ich habe gesagt, dass ich bei dem Entführungsplan nicht mitmache.
25:12Das macht überhaupt nichts.
25:14Ich fand den Plan sowieso nicht mehr so prickelnd.
25:16Deine Entführung vortäuschen und sie Annabelle unterschieben.
25:19Wunderbar.
25:20Dann kannst du mich ja jetzt losmachen.
25:21Warum?
25:23Der Plan ist ja nicht aufgegeben,
25:25sondern nur ein bisschen verändert worden.
25:27Hör auf mit dem Schwachsinn.
25:28Mach mich los!
25:30Vor allem deine Rolle hat sich geändert.
25:39Nun komm.
25:41Du bist nicht mehr die Komplizin,
25:43sondern das Opfer.
26:00Victoria, ich bin's.
26:01Wo bist du?
26:03Ich mache mir langsam Sorgen.
26:04Bitte melde dich.
26:16Ja?
26:17Richard, hier ist Hagen.
26:18Entschuldige bitte, dass ich dich störe,
26:19aber hast du eine Ahnung, wo Victoria sein könnte?
26:22Nein, wieso?
26:23Ich dachte...
26:23Ja, sie wollte eigentlich schon längst zu Hause sein,
26:25hat aber nicht meine Nachricht hinterlassen.
26:27Ich mache mir Sorgen.
26:29Na, es gibt bestimmt eine ganz harmlose Erklärung dafür.
26:33Ja, das glaube ich auch, aber...
26:34Mit mal.
26:35Wollte sie sich nicht um Jobs für die Leute aus der Manufaktur kümmern,
26:39dass sie ihnen morgen gleich ein konkretes Angebot machen kann?
26:42Wahrscheinlich ist sie deshalb noch unterwegs
26:43und hat darüber die Zeit vergessen.
26:46Ja, wahrscheinlich hast du recht.
26:48Entschuldige noch mal die Störung, ja.
26:49Bis dann.
26:51Kein Problem.
27:13Du kannst dir gar nicht vorstellen,
27:14wie froh ich bin, dass dieser Streik vorbei ist.
27:17Ich kann mir vor allem nicht vorstellen,
27:19dass Annabelle wirklich nachgegeben hat.
27:20Tja, in diesem Fall war sie die Klügere.
27:23So heißt es doch, der Klügere gibt da.
27:26Ja, und was macht ihr,
27:27wenn Ben gar nicht mehr in die Manufaktur zurück will?
27:30Ach, warum soll er den nicht zurück wollen?
27:32Ich meine, wir brauchen ihn doch.
27:34Vielleicht ist das Angebot der Van-Weiden-Gruppe einfach besser.
27:37Glaube ich nicht.
27:38Du und selbst wenn.
27:40Ich meine, er weiß doch,
27:41dass wir nur seinetwegen gestreikt haben.
27:46Irgendwas stimmt nicht mit ihm.
27:48Könnte ja auch sein,
27:49dass ihm der Unfall noch viel mehr in den Knochen steckt,
27:52als er zugeben will.
27:54Neulich war ich bei ihm,
27:55da wollte er mich fast nicht reinlassen.
27:57Dann wird schon seine Gründe haben.
27:59Ja, und warum redet er dann nicht mit mir?
28:02Guten Morgen, ihr beiden.
28:04Nina, ich freue mich, dass du wieder da bist.
28:07Ja, ich freue mich auch.
28:08Oh, meine Liebe, hallo.
28:10Und sobald gehe ich auch nicht wieder weg.
28:12Ganz sicher?
28:13Ganz sicher.
28:15Paula soll wissen, wo ihr zu Hause ist,
28:17wenn sie aus dem Internat kommt.
28:19Und hier in Falkenthal hat sie ihren Großvater
28:21und sie hat euch.
28:22Bruna und Karlschen nicht zu vergessen.
28:24Genau.
28:25Sie fühlt sich ja einfach geborgen
28:26und das ist doch die Hauptsache.
28:28Komm, jetzt setz dich erst mal.
28:32Ich lasse euch beide am besten ein bisschen alleine
28:35und wir sehen uns bald, ne?
28:37Tschau.
28:43So, und jetzt raus mit der Sprache.
28:46Warum bist du zurückgekommen nach Falkenthal?
28:54Guten Morgen.
28:55Morgen.
28:59Na, schlecht geschlafen?
29:00So gut wie gar nicht.
29:02Na komm, so schlimm wird es schon nicht werden.
29:05Papa, das ist meine allererste Gerichtsverhandlung.
29:08Da wäre ich wohl ein bisschen nervös sein dürfen.
29:11Ja.
29:14Meine Bahn ohne Führerschein, ein kleiner Unfall.
29:17Allerdings die Fahrerflucht.
29:18Trotzdem.
29:20Den Kopf wird es dich nicht kosten.
29:21Solange du einsichtig bist.
29:23Das sagst du so.
29:25Soll ich mitkommen?
29:27Wie soll denn das aussehen?
29:29Schon gut, schon gut.
29:31Ich könnte dir Hagen schicken als deinen Anwalt.
29:36Soll ich ihn anrufen?
29:38Ja.
29:42Sag mal, weißt du eigentlich schon,
29:43dass der Streik in der Manufaktur beendet wurde?
29:48Hat Annabelle nachgegeben.
29:50Sieht ganz so aus.
29:54Na, du scheinst ja nicht gerade begeistert.
29:57Ehrlich gesagt, ich hatte gehofft,
29:58dass Annabelle die Manufaktur schließen muss.
30:00Damit sie keinen Grund hat, nach Falkenthal zurückzukehren.
30:03Habt ihr deshalb den Leuten die Jobs in der Van Weiden Group angeboten?
30:07Ja, ohne Angestellte kannst du nicht produzieren.
30:09Dann musst du die Firma aufgeben.
30:10Ja, aber die Leute arbeiten sehr gerne in der Manufaktur.
30:13Tja, da haben wir uns wohl verkalkuliert.
30:18Naja, nichts zu ändern.
30:20Und, was ist eigentlich mit dir?
30:23Ich? Was soll mit mir sein?
30:25Ja, willst du wieder zurück ans Catering?
30:26Ach, bestimmt nicht.
30:28Sondern?
30:30Keine Ahnung.
30:32Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht.
30:34Ich muss doch jetzt sowieso erst mal abwarten,
30:36was die mir für eine Strafe aufbrummen.
30:38Gut, dann reden wir später darüber, okay?
30:47Ich möchte endlich Fuß fassen, Birgit.
30:49Beruflich und auch privat.
30:52Ich möchte so gern, dass Paula eine Familie hat.
30:55Und dafür ist Falkenthal einfach der richtige Ort.
30:57Ja, klar. Verstehe ich.
31:00Trotzdem, ich finde es mutig.
31:03Ja, weglaufen ist einfacher.
31:06Aber auch nur am Anfang.
31:11Falkenthal hat dir nicht gerade Glück gebracht?
31:14Du meinst Max?
31:16Mhm.
31:18Es ist vorbei.
31:20Und ich werde schon mit der Situation fertig.
31:23Auch wenn ich in Falkenthal bleibe.
31:26Mhm.
31:27Und was ist mit, ähm...
31:29Ben?
31:30Ja.
31:33Tja, Ben...
31:35Ben war meine große Liebe.
31:39Und er ist es immer noch.
31:43Deshalb bist du also zurückgekommen.
31:47Ich kann doch auch vor Ben nicht mein Leben lang weglaufen.
31:51Ich glaube, er ist glücklich mit Elsa.
31:56Ich weiß.
31:59Willst du, dass er das alles aufgibt?
32:01Nein, Birgit.
32:02Natürlich will ich das nicht.
32:03Aber ich muss einfach mit ihm reden.
32:04Das bin ich ihm und mir schuldig.
32:06Ja.
32:11Ich sitze hier und schwarz.
32:12Heute ist der erste Tag nach dem Streik.
32:14Und die Chefsekretärin ist nicht da.
32:16Ich denke, ihr habt momentan gar keine Chefs.
32:19Deswegen ja.
32:20Was, willst du ein Stück mitkommen?
32:22Ich...
32:22Ich will zu Ben.
32:34Wenn du im Ernst glaubst, du kommst damit durch.
32:36Dann bist du noch dümmer, als ich dachte.
32:38Ah, jetzt kommt die Beleidigungsnummer.
32:40Kenn ich.
32:41Du willst, dass ich die Nerven verliere und einen Fehler mache.
32:44Aber glaub mir, ich habe bessere Nerven als du.
32:46Und ich mache auch keinen Fehler.
32:48Natürlich nicht.
32:48Deshalb warst du auch im Knast, weil du keine Fehler machst.
32:51Hab Leergeld bezahlt, das ist alles.
32:53Die Polizei sucht doch schon längst nach mir.
32:55Mein Mann setzt alle Hebel in Bewegung,
32:57sobald ich eine Nacht nicht zu Hause war.
32:59Der Anwalt.
33:00Soll er.
33:04Na?
33:04Wie es aussieht, hat er dir schon auf die Mailbox gequatscht.
33:10Alles in Ordnung.
33:12Brauche ein bisschen Zeit für mich.
33:15Kannst du das so unterschreiben?
33:17Nein.
33:18Nein?
33:19Auch egal.
33:20Dann mache ich das für dich.
33:25Vicky.
33:27Hauptsache, der Mann glaubt es.
33:38Danke, dass du so schnell kommen konntest.
33:40Klar, kein Problem.
33:43Entschuldigt bitte.
33:44Noch ein Männer, der nicht so viel geschlafen hat.
33:46Na toll.
33:47Mein erster Gerichtstermin und mein Anwalt schläft fast im Sitzen ein.
33:50Super.
33:51Ich sieh, ich bin hellwach.
33:52Außerdem legt das Gericht heute nur dein Strafmaß fest.
33:54Ich bin deine moralische Unterstützung.
33:57Das heißt, er nur willst Berufung einlegen.
33:59Glaubst du denn, dass ich das muss?
34:01Für das Gericht bist du ein unbeschriebenes Blatt.
34:03Die werden Gnade vor Recht ergehen lassen.
34:05Ich muss nicht ins Gefängnis oder so.
34:08Ganz ehrlich?
34:11Nein!
34:13Hey!
34:14Hallo!
34:17Oh!
34:19Entschuldigt kurz.
34:21Nachricht von Victoria?
34:23Ja.
34:24Sie braucht Zeit für sich.
34:26Was soll das denn?
34:27Oh, oh.
34:29Hört sich ganz nach einer Beziehungskrise an.
34:31Hast du deshalb nicht so gut geschlafen?
34:33Bis gestern Nacht wusste ich überhaupt nicht, dass wir eine Krise haben.
34:36Entschuldigt dich, antworte schnell.
34:37Ne, jedenfalls weißt du jetzt, dass es ihr gut geht.
34:40Weiß ich das.
34:42Hagen, es geht Victoria zur Zeit blendend.
34:46Ihr kommt wunderbar miteinander aus, also.
34:51Ups, das ging aber schnell.
34:54Kein Problem, nimm dir die Zeit, die du brauchst.
34:56Pass auf dich auf.
34:57Hagen.
34:59Das ist aber nett von deinem Mann, dass er dir Zeit gibt.
35:02Und weißt du was?
35:03Weil er dich so lieb bittet, werde ich dir auch ein bisschen helfen.
35:06Beim Aufpassen.
35:19Es ist nicht merkwürdig, dass Victoria gerade jetzt eine Auszeit braucht, wo der Streik zu Ende ist.
35:24Was willst du damit sagen?
35:25Ich will damit sagen, dass euer kleiner Plan, die Manufaktur in den Ruin zu treiben
35:29und damit Annabelle aus Falkenthal zu verjagen, jetzt ja wohl nicht mehr aufgeht, oder?
35:33Ja, das sieht ganz so aus.
35:35Ich verstehe trotzdem nicht, worauf du hinaus willst.
35:36Und vielleicht hat Victoria ja geahnt, dass Annabelle klein beigibt.
35:39Und vielleicht habt ihr ja schon einen völlig neuen Plan entwickelt, du und deine Tochter.
35:43Ich habe selbst gerade erst vom Ende des Streiks erfahren.
35:46Wann hat Annabelle sich gemeldet?
35:47Gestern irgendwann.
35:48Frau Hartl hat mit ihr telefoniert.
35:51Richard, es tut mir leid, ich...
35:52Vielleicht hat Victoria einen netten neuen Mann kennengelernt und traut sich nicht, dir die Wahrheit zu sagen.
35:57Lissi, bitte.
35:58Nein, es gibt doch wirklich Menschen, die halten Harmonie nicht aus.
36:01Und ich glaube ernsthaft, dass meine Schwester...
36:02Also Fakt ist, dass Victoria sich im Moment ziemlich seltsam benimmt.
36:05Und Fakt ist, dass wir beide jetzt los müssen.
36:09Bis später.
36:10Ja, danke.
36:19Hi.
36:20Moin.
36:22Hallo.
36:22Moin.
36:23Wir hätten doch noch länger streiken sollen.
36:25Damit noch mehr liegen bleibt.
36:27Müssen wir das alles abarbeiten?
36:28Ja, was denkst du denn?
36:30Was ist eigentlich mit Elsa?
36:31Was soll mit ihr sein?
36:33Irgendwann kommt sie wieder?
36:35Sie hat sich noch nicht entschieden.
36:36Toll, Benni ist nicht da, Frau von Weiden ist nicht da.
36:38Nicht mal Elsa sitzt am Empfang. Ein Schiff ohne Kapitän.
36:42Deine Mama macht das schon.
36:43Ja, bestimmt.
36:44Guten Morgen, Jungs. Ausgeschlafen?
36:47Oh.
36:48So, das ist für euch.
36:50Was ist das?
36:50Die Chefin hat da genau aufgelistet, was in den einzelnen Abteilungen zuerst erledigt werden muss.
36:55So, Frau von Weiden ist einfach immer da, selbst wenn sie mal nicht da ist.
37:00Ähm, sag mal, Meike, konntest du inzwischen mal mit Ben sprechen? Hat er sich schon irgendwie geäußert?
37:04Oh nein, der merkt meinen Auftrag. Ich hatte gehofft, er hätte sich durch den Streik erledigt.
37:10Ähm, ich will ihn natürlich nicht drängen, aber du siehst ja, was hier los ist. Ich meine, wir brauchen ihn.
37:15Auf mich hört er dann nicht.
37:17Hm. Und wenn's Elsa mal versucht?
37:20Ich kann sie mal fragen.
37:22Dankeschön. Okay.
37:23Was ist eigentlich, wenn Ben nicht wieder Geschäftsführer wird?
37:26Wie, was soll dann sein?
37:27Ja, wir haben doch für ihn gestreikt.
37:29Niemand kann ihn zwingen, dass er hier wieder arbeitet.
37:31Kinder! Wollt ihr euch nicht langsam bewegen? Was ist los?
37:34Ja, ja, wir gehen ja.
37:37Ben ist mir als Chef immer noch am liebsten. Kannst du mal mit deiner Schwägerin sprechen?
37:51Ben?
37:52Ja, bin wieder da.
37:55Oh, das war dermaßen voll beim Bäcker.
37:58Hallo.
37:59Und ich hab schon mal den Tisch gedeckt.
38:01Ja, dann kann's ja losgehen, hm?
38:02Siehst du, ich bin gar nicht so unselbstständig.
38:05Elsa!
38:06Ben, du musst wieder in der Manufaktur anfangen. Die brauchen dich doch.
38:12Ich weiß ganz genau, was du grad machst. Du ziehst die Augenbrauen zusammen, guckst nach unten und schüttelst den Kopf.
38:18Wie kommst du denn darauf?
38:19Weil du das immer machst, wenn ich recht habe.
38:25Du bist unglaublich, weißt du das?
38:27Heißt das, du fängst wieder an?
38:29Haha, jetzt hast du genickt, oder?
38:34Okay, okay, ich versuche es, ja? Aber bevor ich mich wirklich entscheide, schaue ich erstmal, wie es in der Manufaktur
38:39läuft, okay?
38:41Okay.
38:42Kriege ich jetzt auch was zu essen?
38:45Ja.
38:51Warum bin ich so nervös?
38:53Ich tue nichts Unrechtes.
38:55Ich weiß, dass ich die Zeit nicht zurückdrehen kann.
38:58Und ich hätte mich viel früher zu meiner Liebe bekennen müssen.
39:01Das ist alles, was ich Ben sagen will.
39:03Nicht, weil ich seine Beziehung zu Elsa kaputt machen will, sondern um endlich ehrlich zu mir selbst zu sein.
39:14Oh, Eva, was bringst du uns denn da schön?
39:18Tja, eigentlich waren die ja für das Streitkaffee.
39:21Aber jetzt nimm sie als persönliches Dankeschön zum gewonnenen Kampf gegen Annabelle.
39:26Oh, da werden sich aber alle freuen.
39:28Das hoffe ich doch.
39:30Weißt du was, Eva?
39:31Hm?
39:32Wenn der Kuchen nur halb so gut schmeckt, wie er aussieht.
39:36Ach so, warte mal.
39:37Ja, ich weiß, wo es ist.
39:39Hier.
39:40Ach, Eva, du solltest wieder hier anfangen.
39:43Ich vermisse dich.
39:45Na nein.
39:46Weißt du, jetzt wo Annabelle weg ist, fühle ich mich bei den Van Weyden so wohl, wie lange nicht mehr.
39:53Du, Nina ist wieder da.
39:55Ich weiß.
39:56Sie hat mir gestern geholfen, Kuchen zu backen.
39:59Eva.
40:00Ja?
40:00Ich finde, Nina hat sich verändert.
40:04Ach, weißt du, ich finde es vor allem schön, dass sie wieder hier ist.
40:08Ne?
40:09Sie gehört doch hierher.
40:10Ja, da bin ich ganz deiner Meinung.
40:13Aber trotzdem, ist doch mutig.
40:17Na ja, sie hat schon einiges durchgemacht.
40:22Erst dieser endlose Streit um Paula, und dann stand sie ja kurz vor der Hochzeit.
40:28Ja, und dann kam Max, und jetzt ist der Mann, den sie liebt, verheiratet.
40:33Mit mal Anna.
40:35Sie muss auf ihr Herz hören.
40:37Auch wenn sie damit anderen wehtut.
40:40Ja, aber wenn zwei füreinander bestimmt sind, dann gibt es keinen anderen Weg.
40:45Denn wenn sie ihre Gefühle verleugnen, wird das nur noch schlimmer für alle Beteiligten.
41:00Nena.
41:01Hallo, Ben.
41:02Du bist wieder da?
41:04Ja.
41:05Ja.
41:06Ja, ich bin wieder zurück.
41:10Und ich muss unbedingt mit dir reden.
41:13Ja, ich wollte dir auch was sagen.
41:14Es ist so, ich bin viel zu lange schon davongelaufen.
41:21Vor mir selbst und auch vor dir.
41:24Was meinst du damit?
41:26Ich möchte nicht mehr davonlaufen, Ben.
41:30Ich möchte, dass du weißt...
41:34Je nach was.
41:38Ich liebe dich, Ben.
41:42Ich habe dich immer geliebt und ich werde dich immer lieben.
41:51Du konntest doch schnellstig nicht wissen, was mit Elsa los ist.
41:54Nein, ich konnte es nicht wissen.
41:55Es tut mir aber trotzdem wahnsinnig leid, dass ich ihn damit in dieser Situation belaste.
41:59Du hast dein Geld doch bekommen.
42:01Soll ich dir nochmal den Unterschied zwischen 100.000 Euro und 5 Millionen Euro erklären?
42:055 Millionen Euro?
42:07Oh, der Arzt in dem Krankenhaus hat auch gesagt, dass ich vielleicht nie wieder sehen kann.
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