- vor 1 Stunde
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00:00Musik
00:41War's das?
00:42Ja
00:43Gut
00:45Wie feiert man denn Weihnachten in Fuerteventura?
00:47Gar nicht
00:49Das ist der Sinn der Unternehmung
00:51Aber in dem Hotel wird es doch eine Feier geben
00:54Ich hab ein Ferienhaus gemietet
00:56Und die Kinder?
00:57Die glauben nicht mehr an Weihnachtsmann
01:00Frohe Weihnachten
01:03Rechst du auf?
01:03Der Flug geht in zwei Stunden
01:06Schön, dass ich dich noch erwische
01:08Ich bin in einer Woche zurĂŒck
01:09Was ist denn das?
01:10Ein Geschenk, weil Weihnachten ist
01:13Gut, dass du mich erinnerst
01:14Keine Sorge, ich hab nicht damit gerechnet, dass du was fĂŒr mich hast
01:17Hab ich auch nicht
01:21Guten Flug
01:27Weihnachten ohne Weihnachten
01:28Das kann ich mir gar nicht vorstellen
01:31Und Weihnachten ohne Pia
01:33Das kann er sich nicht vorstellen
01:40Da komm, ich mach mich jetzt auf den Weg
01:44Ist euer Tag schon da?
01:46Gut, dann treffen wir uns gleich am Flughafen
01:50Dr. Heimann
01:51Frohe Weihnachten
01:53Alles rennet, rettet, flĂŒchtet
01:57Das ist wahrscheinlich das einzige
01:58Was man zu dieser Jahreszeit tun sollte
02:05Wie gesagt
02:06Eigentlich mĂŒssten Sie mit dem Plan fĂŒr die nĂ€chsten drei Monate arbeiten können
02:09Und dann bin ich ja wieder da
02:10Machen Sie sich keine Sorgen
02:12Wir kriegen das schon gewuppt
02:13Daran habe ich keine Zweifel
02:14Oh Mensch, jetzt haben wir gar nichts fĂŒr Sie besorgt zum Abschied
02:16Nicht mal einen kleinen Blumenstrauen
02:17Das ist doch nicht nötig
02:18Ich weiĂ doch, dass Sie alle hier viel zu tun haben
02:20Hier
02:22Nehmen Sie den
02:23Danke
02:25Und genieĂen Sie die Ruhe vor dem Sturm
02:27Naja, Sie haben ja zwei Kinder
02:28Sie wissen ja, was auf Sie zukommt
02:30Ich muss leider wieder
02:31Frohes Fest und alles Gute
02:33Danke, gleichfalls
02:48Was haben wir?
02:49Viktor Lehmann, 55
02:50Wurde von einem Pferd getreten und gegen eine Wand geschleudert
02:52War mein Fehler
02:53Initial bei Bewusstsein
02:54AuffÀlliges HÀmaturum am rechten Rippenbogen
02:56Verdacht auf Thorax und Bauchtrauma
02:59Blutdruck?
02:59Kreislauf stabil
03:00Nach 1000 Lenkerlaktat
03:02Bei 110
03:03Er hat 5 Milligramm V-Talon IV bekommen
03:04Tschö, Frau Mainz
03:06Wie ist das denn passiert?
03:08Greifen Sie?
03:10Ne, die Pferde gehören meiner Frau
03:11Ich kĂŒmmere mich nur um die Tiere
03:13Ich wollte in der Box noch die Hufe herauskratzen
03:15Ich ausgerutscht
03:16Das Tier ist erschrocken
03:17Und schon bin ich durch den Stall geflogen
03:20Hallo, ich bin Dr. Glubisch
03:22Unsere ChefÀrztin
03:23Und?
03:24Freie FlĂŒssigkeit
03:25Wo kommt die her?
03:27Er hat Luft im Bauchraum
03:28Ein HĂ€matom an der Leber
03:30Klingt ja ernst
03:32Ist es auch
03:33Danke
03:34Der Tritt hat eine innere Blutung verursacht
03:36Wir machen jetzt ein CT
03:38Danke
03:39Um die Verletzung besser einschÀtzen zu können
03:41Dann sehen wir weiter
03:42WeiĂ Ihre Frau Bescheid?
03:43Soll ich Sie anrufen?
03:45Meine Frau lebt nicht mehr
03:46Das tut mir leid
03:47Ich dachte nur, weil Sie sagten
03:48Die Pferde gehören Ihrer Frau
03:49Ich bereite das CT vor
03:52Ich könnte die Pferde behalten
03:54Nachdem sie gestorben ist
03:56Brustkrebs
03:59Es gibt niemanden
04:00Den Sie anrufen mĂŒssten
04:15Jakob, wo bleibt ihr denn?
04:16Ich bin schon am Flughafen
04:17Ich warte auf euch
04:27Er hat ja nicht mal gefragt
04:28Er hat es einfach entschieden
04:30Ja, warum hast du denn nicht gleich was gesagt?
04:33Weil es keinen Sinn gehabt hÀtte
04:34WeiĂt du, wie Papa letztes Jahr drauf ist
04:36Er lÀsst kaum noch mit sich reden
04:37Ja, es stimmt doch gar nicht
04:39Jedenfalls nicht, wenn es um Pia geht
04:41Mir kommt es hervor
04:42Als wĂŒrde er Oma am liebsten vergessen
04:44Als hÀtte es sie nie gegeben
04:46Nach Omas Beerdigung hat Opa zu mir gesagt
04:49Dass es das Beste wÀre
04:50Einfach so weiterzumachen wie bisher
04:53Echt?
04:54AuĂerdem hĂ€lt er sich doch selbst nicht daran
04:56Sonst wĂŒrden wir Weihnachten zu Hause feiern
04:58Wie jedes Jahr
04:59Das stimmt
05:00Ihr könnt ja fliegen
05:02Ich bleib hier
05:02Na toll
05:07Hallo, Heilmann mein Name
05:08Wir sind zu viert
05:09Können Sie mir sagen
05:10Ob meine Kinder schon eingekrackt haben?
05:15Tut mir leid
05:16Bisher hat niemand mit dem Namen
05:17Heilmann oder Schrot eingecheckt
05:19Möchten Sie jetzt einchecken?
05:22Was?
05:24Ich warte noch
05:25Sie mĂŒssen in dem Moment kommen
05:31Milz OB
05:33Aber hier ein Parichimeinriss im linken Leberlappen
05:37AuĂerdem ein groĂes subkapsulĂ€res Hematom
05:40Hier
05:42Herr Lehmann, Sie haben es geschafft
05:44Wir sind durch
05:45Schwester Ulrike
05:46Er kommt bitte direkt in die OP-Vorbereitung
05:48Lassen Sie sechs Konserven einkreuzen
05:51Und sagen Sie Dr. Stein Bescheid
05:52Hallo
05:52Herr Lehmann
05:56Herr Lehmann
05:58Herr Lehmann
05:59Herr Lehmann, können Sie mich hören?
06:01Er ist Tachycard
06:02Herr Lehmann
06:03Was ist los?
06:04Tachyarrhythmie
06:05Herr Lehmann
06:07Herr Lehmann, haben Sie eine Herzerkrankung?
06:09Oder vielleicht Herzrhythmusstörung?
06:11Nehmen Sie irgendwelche Medikamente?
06:13Ich bin doch gern gesund
06:14Ich mache Sport
06:16Ich...
06:16Herr Lehmann
06:17Wir bringen Sie sofort in die OP
06:19Sie haben eine Lebererkrankung
06:21Die sofort operiert werden muss
06:22Können Sie mich verstehen?
06:23Was ist denn das mit mir?
06:25Herzen Sie mich
06:25Ganz ruhig atmen
06:27Ich spritze Ihnen gleich was
06:29Ruhig atmen, Herr Lehmann
06:30Ganz ruhig
06:33Atmen Sie bitte ganz ruhig
06:41Herr Heimann, was ist denn nun mit Ihrer Familie?
06:44Ich weiĂ es nicht
06:45Wir schlieĂen in ca. 15 Minuten den Schalter
06:48Verstehe, danke
07:13An der Reisenden gebucht auf dem Flug DE 1260 nach Flamze Ventura
07:18Werden dringend gebeten, sich zum Check-In zu begeben
07:51So, ich bin's nochmal
07:51Lieber zu Hause zu feiern
07:55Es tut mir leid, ich hĂ€tte dich anrufen mĂŒssen
07:57Aber ich wollte das nicht am Telefon erklÀren
08:12So, Herr Lehmann, dann kann's ja losgehen
08:15Haben Sie noch irgendwelche Fragen?
08:17Nein
08:19Können wir dann anfangen?
08:21Mhm
08:21Gut, dann atmen Sie bitte ganz ruhig ein und aus
08:25Moment
08:26Ja?
08:26Können Sie vielleicht doch noch jemand anrufen?
08:28NatĂŒrlich
08:29Meine Töchter, Marlene und Verena, die nur man es in dem Handy gespeichert
08:35Ich sag auf der Stadt Sie haben Bescheid
08:36Da wird sich gleich jemand drum kĂŒmmern
08:38Schwester Marion?
08:39Die brauchen nicht extra herkommen
08:40Das wĂŒrden Sie ja ohnehin nicht tun
08:43Wir sollten jetzt anfangen
08:45Sie sollen sich um die Pferde kĂŒmmern
08:47In Ordnung, gut so
08:48Gut
08:49Und jetzt dĂŒrfen Sie mal ganz langsam ein- und ausatmen
08:52An einen schönen Ort denken
08:54Und von zehn an rĂŒckwĂ€rts zĂ€hlen
08:58Ganz ruhig atmen
09:01Spatel bitte
09:15Kammerflimmern, Defi, schnell
09:27Weg vom Tisch
09:28Laden
09:36Nochmal
09:38Laden
09:39Alle weg
09:49Senusrhythmus, aber massive Extrasystolen
09:51Wir mĂŒssen abbrechen
09:53Bist du dir sicher?
09:54Unter diesen UmstÀnden kann ich keine Narkose verantworten
09:57Erst mĂŒssen wir die Rhythmusstörungen in den Griff kriegen
09:59Ich gebe ihm ein Milligramm Melidon
10:25Wie geht's an Lehmann?
10:27Wir halten ihn erstmal mit Blutkonserven stabil
10:29Und versuchen die Rhythmusstörungen medikamentös in den Griff zu kriegen
10:32Also ist abwarten das Gebot der Stunde
10:34Marie, das verstehe ich doch
10:36Und das hatten wir schon besprochen
10:38Wir sehen uns nach den Feiertagen
10:40Und wir telefonieren an Heiligabend
10:43Ja, richtig auch
10:44TschĂŒss
10:46Kommt Marie Weihnachten nicht nach Hause?
10:48Nein, sie möchte das Fest lieber mit ihren neuen Mitbewohnern in Köln verbringen
10:52Das erste Mal, dass wir nicht zusammen feiern
10:54Kaffee?
10:55Oh ja, gerne
10:55Die Kleine wird eben groĂ
10:57Dann leisten Sie doch Dr. Peters und mir Gesellschaft beim Ball der einsamen Herzen
11:02Es gibt nichts Besinnlicheres als eine stille Nacht in der Notaufnahme
11:07Verbrennungen durch entflammte WeihnachtsbĂ€ume, ĂŒberfĂŒllte MĂ€gen
11:11Wir haben uns fĂŒr den kompletten Dienst an den Feiertagen eingetragen
11:14Danke fĂŒr das Angebot
11:16Aber ich verbringe den Abend lieber mit meinem Vater und Charlottes GĂ€nsebrach
11:25Sag mal, hat's bei euch? Könnt ihr mir mal erklĂ€ren, was das fĂŒr eine bescheuerte Aktion sein sollte?
11:30Könnt ihr euch vorstellen, dass ich mir Sorgen gemacht habe?
11:32Ja, das tut uns leid
11:34Hm, wieder mal nicht nachgedacht
11:35WeiĂt du, was mich dieser ganze SpaĂ eben mal gekostet hat?
11:38Kannst du uns ja vom Taschengeld abziehen
11:39Jetzt werde ich noch freig, Junge
11:41Aber wolltest du nicht hören, was sie zu sagen haben?
11:43Also, warum sind wir immer noch hier?
11:45Weil wir lieber hier sein wollen, als auf Fuerteventura
11:47Das ist doch jedem mal in den Kopf gekommen
11:49Wir waren von Anfang an nicht von deiner Idee begeistert
11:52Du hast es einfach entschieden
11:53Weil wir uns einig waren, dass dieses Jahr alles anders sein wird
11:56Aber wir wollen nicht, dass alles anders ist
11:58Ist es aber nun mal
11:59Muss es aber doch nicht
12:01Halt du dich daraus, Charlotte
12:02Oder kannst du Tote zum Leben erwecken?
12:04Kannst du dafĂŒr sorgen, dass Pia Weihnachten mit uns feiert?
12:07Papa
12:09Charlotte meinte doch nur, dass sich nicht alles Àndern muss
12:11Oder willst du jetzt jedes Weihnachten woanders verbringen?
12:13Keine Ahnung
12:14Toll
12:15Wo willst du jetzt hin?
12:16In die Klinik
12:16Haust du wieder ab?
12:17Wieso nicht?
12:18Ihr habt euch entschieden zu bleiben
12:19Also kann ich auch da hingehen, wo ich gebraucht werde
12:30Hallo, ich bin wieder da
12:34Jungs, wo seid ihr?
12:37Das ist schön, dass du da bist
12:40Was war denn hier los?
12:43Ich glaube, ich habe mir was eingefangen
12:44Oh nein
12:45Wo doch
12:46War Niklas schon hier?
12:47Hat Max vorhin abgeholt
12:49Und wo ist Oskar?
12:50Hört sein Hörspiel
12:52Du sollst doch nicht so schwer tragen
12:54Komm, ich nehme dir das mal ab
12:56Danke
13:01Wie war dein Abschied?
13:03Wie war dein Abschied?
13:03Gut
13:06Kurz und schmerzlos
13:08Bestimmt vermissen dich jetzt alle schon
13:10Hat Hans-Peter dir einen Kuchen gebacken?
13:11Nein, den habe ich heute gar nicht gesehen
13:13Ich wĂŒnschte fĂŒr uns MĂ€nner gibt es auch sowas wie Mutterschutz
13:16Einfach nur die FĂŒĂe hochlegen
13:19GenieĂen
13:20Und sich auf die Geburt freuen
13:23Ja
13:24Genau
13:25Ich glaube, ich lege mich noch mal einen Moment hin
13:27Tu das
13:28Machst du mir einen Tee?
13:30Danke
13:33Sicher
13:37Ach, SĂŒĂe
13:38Papa
13:39Ich bin froh, dass du jetzt erst mal zu Hause bleibst
13:43Papa
13:45Papa
13:45Papa
13:51Es geht um ihren Vater
13:52Sie können mich jederzeit unter der angezeigten Nummer reichen
13:55TschĂŒss
14:02Was ist denn eigentlich los mit mir?
14:04Herr Lehmann, ich möchte jetzt einen Ultraschall machen
14:06Dann wissen wir vielleicht mehr
14:08Jetzt wird es gleich kalt
14:09Haben Sie meine Töchter erreicht?
14:12Nein, aber ich habe beiden eine Nachricht hinterlassen
14:15Die werden sich sowieso nicht melden
14:20Das klingt ja nach einem schwierigen VerhÀltnis
14:22Was ist denn passiert?
14:25Im Laufe der Jahre
14:27Ich habe den Kontakt zueinander verloren
14:29Einfach so?
14:31Meine Frau war es, die die Familie zusammengehalten hat
14:34Und nach ihrem Tod
14:40Wann ist Ihre Frau denn gestorben?
14:44Vor 15 Jahren
14:45Und wÀhrend waren Ihre Töchter da?
14:4816 und 17
14:53War bestimmt hart fĂŒr die beiden
14:54Das war es fĂŒr uns alle
14:57Ist es immer noch
14:59Das sieht gut aus
15:00Die Blutung hat sich nicht weiter rausgebreitet
15:04Ich möchte nochmal ein aktuelles Labor
15:05Kleines Blutbild, Gerinnungswerte etc
15:07Okay
15:13Es tut mir leid, das gibt wirklich nicht
15:15Na dann, gute Besserung
15:16Danke
15:23Marquardt, guten Tag
15:24Mein Weihnachtsmann ist ausgefallen
15:25Ich brauche bitte einen neuen
15:27Wie, was soll das heiĂen?
15:29Alle Ihre WeihnachtsmÀnner haben von diesem gottverdammten Eierpunsch getrunken?
15:33Ja, was soll ich denn jetzt machen?
15:35Morgen ist Heiligabend
15:37Na gut
15:38Ihnen auch
15:40Dann sehen wir uns in vier Wochen zur Nachuntersuchung
15:43Auf Wiedersehen
15:43Alles klar
15:44Vielen Dank
15:45Herr Brenner
15:46Es ist immer gut, dass ich Sie treffe
15:48Hallo Frau Marquardt
15:48Ich bin gerade etwas in Eile
15:49Das geht ganz schnell
15:50Es ist wirklich dringend
15:51Sie haben mir hier doch schon einmal den Weihnachtsmann gegeben
15:54Ja
15:54Und das haben Sie ja wirklich hervorragend gemacht
15:56Jetzt habe ich gerade leider erfahren, dass meiner ausfÀllt
15:59Und
15:59Jetzt wollen Sie, dass ich einspringe
16:00Danke, Herr Brenner
16:01Sie sind meine Rettung
16:02Nein
16:03Bitte?
16:04Ja, wo bin ich denn?
16:05Ihr Pausenklau?
16:05Aber
16:06Ja, damals war ich Pfleger
16:07Jetzt bin ich Student im praktischen Jahr
16:09Da kann ich mir sowas nicht mehr leisten
16:10Tut mir leid
16:12Hallo, Frau Afer
16:13Hallo
16:15Roland
16:19Trotz mehrfacher Gabe von Anti-Arrhythmika
16:21Zeigt das EKG von Herrn Lehmann immer noch massive Extrasystolen
16:25Und diese Rhythmusstörungen wurden durch den Tritt ausgelöst?
16:29Ja
16:29Er hat doch keine bekannten Vorerkrankungen
16:32Er nimmt keine Medikamente oder andere Substanzen
16:34Die diese Störungen erklÀren könnten
16:37Ein stumpfes Thorax-Trauma
16:39Ausgelöst durch die Wucht, mit der er gegen die Wand geflogen ist
17:10Hallo, was gibt es?
17:11Daran haben wir auch schon gedacht
17:12Das wÀre die nÀchste logische Option
17:14Wir sollten damit nicht zu lange warten
17:16Ich lasse alles vorbereiten
17:20Könntest du mir vielleicht mal erklÀren, warum du hier und nicht auf Fuerteventura bist?
17:24Nein
17:26Schade
17:35Kann ich Ihnen helfen?
17:37Ich wurde benachrichtigt
17:40Sie sind eine Tochter von Herrn Lehmann
17:43Es ist gut, dass Sie gekommen sind
17:44Wie geht's ihm?
17:45Sein Zustand ist kritisch
17:46Sie wissen, was passiert ist?
17:47Eins von Mutters Pferden hat ihn erwischt
17:49Durch den Tritt wurde seine Leber verletzt
17:51Er hat innere Blutungen
17:53Kriegen Sie das wieder in den Griff?
17:55Normalerweise mĂŒsste Ihr Vater so schnell wie möglich operiert werden
17:57Aber sein Herz lÀsst das im Augenblick nicht zu
18:00Er hat durch den Unfall auch eine Herzprallung erlitten
18:02Wir ĂŒberwachen ihn jetzt engmaschig
18:04Aber solange sich sein Herzrhythmus nicht stabilisiert hat
18:07Können wir nur versuchen, ihn mit Medikamenten und mit Blutkonserven stabil zu halten
18:12Wie lange wird das dauern?
18:13Das kann ich Ihnen leider nicht sagen
18:16Wollen Sie zu ihm?
18:17Nein, ich denke nicht
18:21Ich weiĂ, Ihr Vater wĂŒrde sich freuen
18:23Mein Vater hat mich um meine Schwester anrufen lassen, damit wir uns um die Pferde kĂŒmmern
18:27Es geht ihm nicht um uns
18:47Eigentlich hÀtte er auch alleine nach Feuerarte fliegen können
18:49Er wÀre ja Àhnlich mit uns zusammen sein
18:51Das stimmt doch gar nicht
18:52Und warum ist er dann nicht hier?
18:54Ja, ist doch klar, dass er jetzt erstmal sauer ist
18:56Der regt sich schon wieder ab
18:57Und wenn nicht?
18:59Es ist eben das erste Weihnachten ohne Pia
19:02Ja, das ist es fĂŒr uns alle
19:04Wir vermissen Sie doch auch
19:06Papa weiĂ eben nicht, wie er damit umgehen soll
19:08WeiĂt du es?
19:11Also ich wĂ€re dafĂŒr, dass wir es so wie immer machen
19:14Nur ohne Oma
19:16Aber so, als wÀre sie irgendwie noch hier
19:19Naja, dann wollen wir mal beginnen, ein bisschen Weihnachtsstimmung ins Haus zu bringen, ja?
19:24Bis zum nÀchsten Mal
19:25Ja, ich sollte es schiefen, aber nicht vermischt
19:34Ja, ich bin drin, ich bin Àhnlich
19:38Und ich bin wirklich
19:40Ich bin dumm
19:40Ich bin dumm
19:40Ich bin dumm
19:41Ich bin dumm
19:44Ich bin dumm
20:14Untertitelung des ZDF, 2020
20:20Dankeschön!
20:27Ist doch viel zu heiĂ!
20:39Wie oft haben Sie sich ĂŒbergeben?
20:42Elektrolyte fĂŒr alle!
20:46Wie oft haben Sie sich ĂŒbergeben?
21:15Wer will Punsch?
21:17Und wer will LĂŒsses?
21:19Eigentlich könnten wir doch die Geschenke schon unterm Baum lÀden.
21:21Geschenke? Welche Geschenke?
21:24Ja, die gibt es zuerst morgen.
21:37Hans-Peter?
21:39Ich brauche dich ganz dringend.
21:44Und dann hat sie sich einfach umgedreht und ist gegangen.
21:47Scheint ein schwieriges VerhÀltnis zu sein.
21:49Was muss passiert sein, wenn die eigenen Kinder nicht mehr mit einem reden wollen?
21:53Wo ist eigentlich Kaminski?
21:55Der kĂŒmmert sich um die WeihnachtsmĂ€nner.
21:58Auf der Weihnachtsfeier der Vermittlungsagentur gab es verdorbenen Eierpunsch.
22:01Die Notaufnahme ist jetzt voll von sich ĂŒbergebenden ZipfelmĂŒtzen.
22:05Ach du meine GĂŒte.
22:07Was hast du denn so vor ĂŒber die Feiertage?
22:11Morgen nach Dienstschluss machen Alexander und ich mit Hannah Bescherung.
22:15Und dann geht es fĂŒr eine Woche in die Schweiz.
22:18Oh, na, Bildschluss.
22:22Herr Lehmann.
22:30Herr Lehmann.
22:34Ich komme.
22:37Das wird nichts. Wir mĂŒssen ihn interviewen.
22:40Was ist los?
22:41Er wird zunehmend instabil. Die SĂ€ttigung sinkt.
22:44Wir mĂŒssen ihn beatmen. Wo bleibt der Tubus?
22:46Er muss sofort operiert werden.
22:48Roland, du kannst ihn nicht operieren. Guck dir mal das EKG an.
22:50Der Mann verblutet.
22:51Wenn wir ihn jetzt aufmachen, bleibt uns auf dem Tisch.
22:53Wenn wir ihn jetzt nicht aufmachen, stirbt er auch.
22:55Martin?
22:56Wir haben es mit Medikamenten und Blutkonserven bis hierhin geschafft.
22:59Wir schaffen es weiter, bis sich sein Rhythmus stabilisiert hat.
23:01Wir warten ab.
23:02Das kann Stunden dauern.
23:04Roland, dann ist es eben so.
23:05Du bist Tirok, du siehst die Leberverletzung, aber ich sehe das Herz.
23:08Und es ist meine Verantwortung. Ich sage, wir warten.
23:10Deine Entscheidung.
23:12Ich helfe dir.
23:20Aber du warst doch immer so gerne der Weihnachtsmann.
23:23Und mich zum Gespött vor den ganzen Kollegen machen.
23:26Nein, danke.
23:27Dr. Kaminskis Stech allein kann dir doch egal sein.
23:30Na ja, sind sie mir auch.
23:32Aber?
23:33Ich werde bald Arzt.
23:35Und da könnte mir ein etwas souverÀneres Auftreten nicht schaden.
23:39Aber fĂŒr Oskar bleibst du der Weihnachtsmann?
23:40Na klar.
23:50Geburtstagskuchen au chocolat.
23:53Danke, du bist meine Rettung.
23:55Ja, tut mir leid, dass ich heute bei deiner Verabschiedung nicht dabei sein konnte.
23:59Wie war es denn so?
24:00Irgendwie komisch.
24:01Ich wusste ja die ganze Zeit, dass ich drei Monate pausieren werde.
24:05Dreieinhalb?
24:06Dreieinhalb. Aber jetzt, wo es so weit ist, das fĂŒhlt sich irgendwie komisch an.
24:09Ach, das ist nur die Umstellung.
24:11Du wirst dich schneller dran gewöhnen, als du denkst.
24:14Wenn die Kleine erst einmal auf der Welt ist, weiĂt du nicht mehr, wo dir dein Kopf steht.
24:18Und dann hast du ohnehin keine Zeit mehr, darĂŒber nachzudenken.
24:22So, die Kerzen?
24:23Ja, sind sie weiter.
24:26Die Kerzen?
24:34Musik
24:36Musik
24:52Musik
24:57Papa?
24:58Ah!
25:43Hans, bist du mir gefolgt?
25:46Ja.
25:48Ein Trink fĂŒr mich und meinen Bekannten.
25:52FĂŒr mich nur ein Wasser.
25:54Also ein Wasser fĂŒr meinen langweiligen Freund.
25:56Nein. Was willst du denn hier?
26:00Dich fragen, was du hier machst.
26:03Was glaubst du denn?
26:06Trinken.
26:08Vergessen.
26:10Sowas in der Art.
26:13Klappt's?
26:17Nee.
26:29Warum bist du nicht zu Hause?
26:32Warum denkst du, dass ich verreisen wollte?
26:37Damit ich nicht zu Hause bin.
26:44Ist es so schlimm?
26:48Schlimmer.
26:53Ich hab's versucht, aber es geht nicht.
26:56Am Tag ihrer Beerdigung
26:59hab ich bekommen, Piers Sachen wegzurÀumen.
27:01Die Kleider, die Schuhe, das Parfum.
27:04Aber es hat nicht geholfen.
27:05Es gibt dort nichts, was mich nicht an sie erinnert.
27:10Verstehst du?
27:15Sie ist ĂŒberall und sie ist nicht da.
27:18Wie geht denn das?
27:19Diese Frau war mein Leben, mein Zuhause.
27:25Jetzt ist sie weg.
27:27Wie soll ich denn das aushalten?
27:31Kannst du mir das sagen?
27:40Zu Hause gibt's nicht mehr.
27:45Denkst du, Opa kommt heute noch nach Hause?
27:47Ja, ich denke schon.
27:50Bestimmt.
27:52Und wenn schon.
27:53Selbst wenn er hier ist, ist er nicht da.
27:59Lass uns mal schlafen.
28:05Warum wolltest du eigentlich nicht mitfliegen?
28:09Genau deswegen.
28:11Ich hatte Angst, dass es auch da nicht anwesend sein wĂŒrde.
28:14Und das wÀre dann viel einsamer.
28:19Wer liebt, der gibt dem Schicksal einen Pfand in die Hand.
28:23Ist das einer von Kaminskis SprĂŒchen?
28:26Von meinem Vater.
28:28Aha.
28:30Und was wollt ihr uns damit sagen?
28:32Was man nicht hat, kann einem auch nicht genommen werden.
28:35Glaubst du das wirklich?
28:36WĂ€re ich, der es dir lieber nie geliebt zu haben?
28:40HĂ€ttest du lieber auf all das, was du mit Pia geteilt und erlebt hast, verzichtet?
28:46So bist du ja gar nicht, Roland.
28:47Kenn dich doch.
28:48Da kennst du ja mehr als ich.
28:50Pass auf.
28:51Du bist nicht der Erste und der Letzte, dem so etwas widerfahren ist.
28:55Der jemanden verliert.
28:56Und ja, es ist in dem Moment die absolute Katastrophe.
28:59Aber wir machen weiter.
29:02FĂŒr uns.
29:03FĂŒr die anderen.
29:04FĂŒr die, die uns am Herzen liegen.
29:07Aber ich weiĂ nicht wie.
29:11Sorry, darfst du noch was zeigen?
29:13Nein, ist was.
29:14Wann ist, geht das so?
29:16Vielen Dank.
29:17Pass auf, wir fahren jetzt nach Hause und du schlÀfst dir erstmal aus.
29:21Und morgen frĂŒh, da gehen wir die Leben retten, die wir retten können.
29:24Blöder Spruch.
29:25Ja, ist auch von dir.
29:26Sag ich doch.
29:29Ja.
30:00GefÀllt dir dein neues Rennauto?
30:01Essen?
30:02Essen?
30:03Nicht vergessen.
30:04Wollen wir das mal ausprobieren?
30:06HĂ€?
30:06Los.
30:08Wir probieren mĂŒssen noch.
30:09Ich hole eine Kekse.
30:10Da muss ich mal Batterien rein.
30:11Wo sind denn die Batterien?
30:13Im Korb in der Anrichte.
30:14Als ich klein war, hatte ich auch so ein Rennauto.
30:22Oh, Oskar.
30:25Gib das mal der Mama zum Auffischen.
30:29So.
30:37Warum sind die Batterien eigentlich hier und drin und nicht im KĂŒhlschrank?
30:51Ich bin gleich wieder da.
31:06Hast du denn Sellerie bekommen?
31:09Alles da.
31:10Soll ich dir gleich bei der Gans helfen?
31:12Das hat doch etwas Zeit.
31:15Morgen.
31:16Morgen.
31:17Morgen.
31:18Willst du einen Kaffee?
31:19Nein, danke.
31:20Du siehst aber mĂŒde aus.
31:22Er ist spÀt geworden.
31:23Willst du was frĂŒhstĂŒcken?
31:24Nein, ich muss in die Klinik.
31:26Du gehst heute arbeiten?
31:27Ja.
31:28Und weiĂt du schon, wann du nach Hause kommst?
31:30Nein, ihr mĂŒsst nicht auf mich warten.
31:33Na ja.
31:33Super.
31:34Vielen Dank auch.
31:37WeiĂt du was?
31:38Dann haut doch ab.
31:40Wieso bist du ĂŒberhaupt noch hier?
31:44Was, was wollten die von mir?
31:46Ihr wollt ja doch unbedingt hierbleiben.
32:03Haben Sie was vergessen?
32:07Heute Morgen ist mir eingefallen, dass ich die Materialbestellung noch gar nicht vervollstÀndigt habe.
32:11Ja, aber das hÀtte ich doch machen können.
32:13Ja, aber ich hĂ€tte es erledigen mĂŒssen, bevor ich gehe.
32:16Ist ja schnell gemacht.
32:20Ist schwer, ne?
32:23Was meinen Sie?
32:25Na ja.
32:27Da hat man schon zwei Kinder und jede Menge Zeit, sich vorzubereiten.
32:30Und dann stellt man fest, dass man eigentlich auf gar nichts vorbereiten kann.
32:33Ich habe zwei Kinder und vor der Geburt des zweiten habe ich gedacht, wie ist das denn passiert?
32:36Wie soll ich denn das schaffen?
32:38Wenn mir das alles zu viel wird und ĂŒber den Kopf wĂ€chst.
32:42Wenn man arbeitet Vollzeit und ich will nach drei Monaten als Oberschwester wieder arbeiten.
32:45Wie soll das gehen?
32:46Es geht.
32:47Wie denn?
32:49Nicht an morgen denken, nur an das jetzt.
32:50Und ein Schritt nach dem anderen.
32:52Und das hat geholfen?
32:53Probieren Sie es doch mal.
32:56Sie werden an eine sehr gute Vertretung sein.
32:58Mal abwarten.
33:00Das ist doch ganz einfach.
33:01Ein Schritt nach dem anderen.
33:04Schwester Ulrike?
33:05Ja.
33:06Mein Troph ist leer.
33:08Kommen Sie, ich stötsel Sie ab.
33:09Schöne Bescherung.
33:19Wir mussten Ihren Vater heute Nacht in ein kĂŒnstliches Koma versetzen.
33:22Wird er, wird er denn durchkommen?
33:25Sein Zustand ist nach wie vor kritisch.
33:27Aber wir konnten seinen Herzschlag stabilisieren durch einen externen Herzschrittmacher.
33:30Dann können Sie operieren.
33:31Dr. Heilmann fĂŒhrt jetzt noch ein paar abschlieĂende Untersuchungen durch.
33:34Und wenn nichts dagegen spricht, dann werden wir das so schnell wie möglich tun.
33:42Darf ich Ihnen eine persönliche Frage stellen?
33:44Sie finden es falsch, dass ich nicht zu Ihnen gegangen bin.
33:47Es steht mir nicht zu, darĂŒber zu urteilen.
33:51Ich möchte es nur gern verstehen.
33:54Wie konnte es so weit kommen?
33:59Als unsere Mutter gestorben war, da ist er auch irgendwie verschwunden.
34:04Er hat sich immer mehr zurĂŒckgezogen.
34:05FĂŒr ihn gab es nur noch die Arbeit, den Hof, die Pferde.
34:09Dabei hat er sich vor Mutters Tod ĂŒberhaupt nichts aus den Pferden gemacht.
34:11Plötzlich waren die alles fĂŒr ihn.
34:13Aber er hĂ€tte doch fĂŒr uns da sein mĂŒssen.
34:20Aber er hat sich einfach abgeschaltet.
34:23Und das ist all die Jahre so geblieben?
34:24Hat er nicht mal versucht, mit Ihnen zu reden oder Ihnen zu sagen, was er empfindet?
34:29Mein Vater ist nicht der Mann, der ĂŒber GefĂŒhle oder Empfindungen redet.
34:38Gut, wir abhören.
34:57Tupfer fĂŒr mich?
34:58Wie geht es Ihnen?
34:59Er hÀlt sich erstaunlich gut.
35:01Blutdruck bei 100, systolisch.
35:03EKG unerfÀllig.
35:04Wie sieht es bei euch aus?
35:06Vor allerhöchste Zeit.
35:07Ich mache eine Segmentresektion und Klemme.
35:10War das wohl in seiner Tochter?
35:12Ja.
35:14Sie hat sich dann doch durchgerungen zu kommen.
35:17Durchgerungen?
35:18Na ja, du hast schon mitbekommen, dass sie ein schwieriges VerhÀltnis haben.
35:23Na ja, muss doch klar gewesen sein, dass sie ihren Vater vielleicht verliert.
35:28Ja, aber er hatte sie bereits verloren.
35:48Ich muss sagen, das macht er wirklich gut, unser Herr Brenner.
35:52Und wie glĂŒcklich er wirkt.
35:54Genauso glĂŒcklich wie die Beschenkten.
35:56So haben wir alle was davon.
35:59Kaminski?
36:02Frohe Weihnachten.
36:03Lassen Sie mich raten.
36:0725 Jahre gereift in WeiĂeichen.
36:13Herr Matpatz.
36:15Frohe Weihnachten.
36:17Dankeschön. Frohe Weihnachten.
36:39Wir konnten die Blutung stoppen, mussten aber einen Teil der Leber entfernen.
36:43Und diese Herzgeschichte?
36:44Das Herz Ihres Vaters schlÀgt wieder normal.
36:46Wir mĂŒssen das allerdings die nĂ€chsten Tage intensiv beobachten.
36:49Und dann wird sein FĂŒtter durchkommen?
36:51Es war eine schwierige Operation, er hat viel Blut verloren.
36:54Die nÀchsten Stunden sind immer noch kritisch.
36:56Aber er hat sehr gute Chancen.
36:58Danke.
36:59Wenn Sie wollen, können Sie jetzt zu ihm.
37:19So, ich mache jetzt Feierabend.
37:21Und du?
37:24Na, ich habe noch.
37:26Was haben Sie erlebt?
37:45Was haben Sie erlebt?
38:06Jakob.
38:07Wir mĂŒssen reden.
38:10Hat das nichts halt?
38:11Nein, hat es nicht.
38:12Ich lasse euch beide mal.
38:13Nein.
38:13Du kannst ruhig da bleiben.
38:17Papa, du kannst so nicht weitermachen.
38:19Mir macht es nichts aus.
38:20Mir ist doch egal, was das Beste fĂŒr dich ist.
38:22Aber Jonas und Lisa, es ist nicht egal.
38:23Und wenn du nicht langsam aufpasst, ist Mama nicht der einzige Mensch, den du dann verloren hast.
38:28Hast du eine Ahnung, wie viel Mut es die beiden gekostet hat, nicht mit dir mitzufliegen?
38:31WeiĂt du, warum sie nicht mitgekommen sind?
38:34Weil sie nicht mit dir allein sein wollten.
38:37Wir sind gerade alle alleine.
38:38Nein.
38:39Nur du.
38:41Und es ist deine Entscheidung, ob du es auch in Zukunft sein wirst.
38:44Jonas und Lisa vermissen Mama.
38:46Vielleicht sogar mehr als du und ich.
38:48Aber im Moment vermissen sie vor allem dich.
38:59Was wolltest du mir sagen?
39:02Das hat sich eigentlich gerade erledigt.
39:11Also ich glaube nicht, dass er noch kommt.
39:13Ist ja noch nicht so spÀt.
39:14Lass doch ihm noch etwas Zeit.
39:25Hallo allerseits.
39:27Seit wann hast du SchlĂŒssel?
39:30Was ist denn das fĂŒr eine BegrĂŒĂung?
39:31Ich dachte, das ist Weihnachten.
39:33Macht hoch die TĂŒr, die Tor macht weit.
39:35Nein.
39:36Ich habe Rolands SchlĂŒssel.
39:38Ich habe ihn euch mitgebracht.
39:47Ich muss mich bei euch entschuldigen.
39:49In aller Form.
39:51Bei euch allen.
39:54Und wofĂŒr?
39:57Dass ich ein Idiot war.
39:59Stimmt.
40:00Geht das auch konkreter?
40:04Charlotte, wenn jemand das Recht hat, sich einzumischen, dann du.
40:07Otto, im nÀchsten Jahr stellen wir den Baum wieder gemeinsam auf.
40:11Jakob, ich vergesse immer wieder, wie viel du von deiner Mutter hast.
40:15Ihren Mut und manchmal ihre Klarsicht.
40:18Nur manchmal?
40:23Und bei euch muss ich mich entschuldigen, weil ich nicht da war, als ihr mich gebraucht habt.
40:29Ich habe Dinge von euch erwartet, von denen ich dachte, dass sie gut fĂŒr mich sind.
40:32Aber habe nicht gehört, was ihr braucht.
40:35Ich bin nicht sonderlich gut darin, euch Pia zu ersetzen.
40:39Merkt man vor allem darin, was fĂŒr Pausenbrote du uns mitgibst.
40:44Um es auf den Punkt zu bringen.
40:47Ich bedauere das sehr.
40:54Okay, können wir jetzt endlich mit der Bescherung anfangen?
41:04Langsam bekommt Hans-Peter richtig Ăbung darin.
41:08Danke, dass du so schön aufgerĂ€umt und den Baum geschmĂŒckt hast.
41:12Na, Oskar und ich hatten ja heute genug Zeit.
41:15Tut mir leid, dass ich so lange weggeblieben bin.
41:20Macht nichts.
41:22Manchmal habe ich auch ein bisschen Angst davor.
41:24Vor allem, weil es noch so auf uns zukommt.
41:26Aber wir kriegen das hin.
41:29Ja.
41:31Schritt fĂŒr Schritt.
41:41Kriege ich auch eins?
41:44Wow, danke.
41:47Und wem ist das?
41:50Oh, hier sind eins.
41:55Ein Gutschein fĂŒr einen Surfkurs?
41:58Ja, wÀrst du mitgeflogen, könntest du ihn morgen einlösen.
42:01Mann.
42:02Na, vielleicht klappt es ja nÀchstes Jahr zu Ostern.
42:04Aber diesmal schlieĂt du vorher eine ReiserĂŒcktrittsversicherung ab.
42:08Das ist noch ein Geschenk fĂŒr dich.
42:24Ich habe ihn in Siena auf einem Markt entdeckt.
42:27Jetzt bist du immer gut behĂŒtet und kannst deinen Alten endlich wegschmeiĂen.
42:33Es wurde aber auch Zeit.
42:37Komm, wir gehen mal das Abendbrot vorbereiten.
42:53Macht es dir viel aus?
42:56Nein.
42:57Vielleicht.
42:59Sie kommen irgendwie damit klar.
43:02Ich weiĂ nicht, ob ich das jemals kann.
43:03Das wirst du.
43:10Irgendwann.
43:14Schönen Weihnachten.
43:16Frohe Weihnachten.
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