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Transkript
00:20Love Is Enough
00:36Love Is Enough
01:05Immer eins nach dem anderen
01:10Rettungsstelle, guten Tag
01:11Ich heiße mal der Jokisch, meine Mama ist sehr krank
01:14Kann deine Mama mit uns sprechen?
01:16Von wo aus rufst du an?
01:19Hallo? Kannst du mir sagen, wo ihr gerade seid?
01:22Haus Nummer 13
01:23Prima, und in welcher Straße?
01:25Das weiß ich nicht, wir sind im Auto
01:28GegenĂŒber vom Kindergarten
01:30Purzelbaum
01:31Keine Angst, es ist gleich Hilfe bei euch
01:33Okay
01:37Jetzt wird alles gut
01:39Jetzt wird alles gut
01:48Veronika Jokisch, 55, Blutdruck 150 zu 90, kaum ansprechbar
01:53AusgeprÀgte Halbseiten-Symptomatik rechts, Verdacht auf Apoplex
01:57Ihre Tochter, sie hat uns verstÀndigt
01:59Hallo Frau Jokisch, ich bin Dr. Stein
02:01Sie sind in der Sachsen-Klinik
02:02Wir werden Sie jetzt untersuchen
02:03Meine Tochter
02:04Wir kĂŒmmern uns um Ihre Tochter
02:05Bitte sofort ins CT
02:08Nein, Sie dĂŒrfen ja nicht mit rein
02:10Kommen Sie
02:12Wo bringen Sie meine Mutter hin?
02:14Ihre Mutter hat wahrscheinlich einen Schlaganfall
02:16Wir mĂŒssen die Ursache feststellen
02:17Das war ich?
02:18Bitte?
02:19Wir haben uns gestritten
02:21Dann konnte sie auf einmal nichts mehr sagen
02:22Dann hat das Lenkrad losgelassen
02:24Ist das schon mal vorgekommen?
02:25Am Montag haben wir gestritten
02:27Weil der Herd noch an war
02:28Nein, ich meine, ob es schon mal vorgekommen ist
02:30Dass sie sich nicht mehr so gut artikulieren
02:32Also sprechen konnte
02:34Ich weiß, was artikulieren heißt
02:38Nein, da war nichts
02:40Ich sage der Oberschwester Bescheid
02:42Sie soll sich um Sie kĂŒmmern
02:43Niemand muss sich um mich kĂŒmmern
02:44Ich muss nur wissen, wo ich warten kann
02:46Da vorne sind StĂŒhle
02:47Da können Sie warten
02:54Ich bin soweit
02:57Entspannen Sie sich, Brenner
02:58Entspannen Sie sich
02:59Es ist ja keine Operation
03:01Nur eine Sonografie
03:05Herr Mahlmann
03:0743 Jahre
03:09Sonografische Verlaufskontrolle
03:11Einer polizistischen Nierenerkrankung
03:15Gut, dann bereiten Sie das mal vor
03:18Ich hole nachher den Patienten
03:19Sie lassen den Patienten holen, Brenner
03:21Aber das macht mir keine MĂŒhe
03:24Das mag ja sein, aber Ihre PrioritÀten im praktischen Jahr liegen woanders
03:28Das ist nur so meine Kollegen
03:29Ihre ehemaligen Kollegen im pflegerischen Bereich
03:34Zwischen Baum und Bocke mag sich ja ein KĂ€fer wohlfĂŒhlen, aber kein angehender Arzt
03:38Was machen Sie also
03:39Ich lasse den Patienten holen
03:42Nochmal bitte
03:43Ich lasse den Patienten holen
03:46Danke
03:53Kein Hinweis auf eine Hirnblutung
03:55Also ein ischÀmischer Schlaganfall
03:57Wann traten die ersten Symptome auf?
04:00Nach Angaben der Tochter vor anderthalb Stunden
04:02Dann sind wir ja noch an einem sehr guten Zeitfenster fĂŒr die Lysetherapie
04:05Woran zweifeln Sie?
04:08Die Tochter stand unter Stress
04:10Und sie hat das Down-Syndrom
04:12Ich bin mir einfach nicht sicher, ob Ihre Angaben stimmen
04:15Nach viereinhalb Stunden wÀre die Lysse kaum mehr effektiv
04:19Können Sie vielleicht nochmal mit ihr reden?
04:22Ich bereite alles fĂŒr die Lysse vor
04:24Zur Sicherheit
04:25Gut
04:26Versuchen Sie sich bitte genau an die letzten Tage zu erinnern
04:29War da irgendetwas anders bei Ihrer Mutter?
04:32Ist sie vielleicht gestolpert?
04:34Oder hat sie Worte komisch ausgesprochen oder wiederholt?
04:37Oder ist ihr öfter etwas runtergefallen?
04:39Am Dienstag wollten wir schwimmen gehen, aber
04:43Ja, aber?
04:44Das hat Mama aber vergessen
04:46Und als ich es erinnert habe, war es zu spÀt
04:47Und noch hinzufahren
04:49Nein, das war alles wie immer
04:51Gut
04:51Sie machen sich wieder gesund?
04:53Ja, ja
04:59Äh, Schwester
05:03WĂŒrden Sie sich bitte um eine Unterbringung von Manja kĂŒmmern?
05:05Sie wird wahrscheinlich fĂŒr mindestens eine Woche in der Klinik bleiben
05:08In Ordnung
05:08Und zeigen Sie ihr bitte noch die Cafeteria
05:10Ich weiß, wo die Cafeteria ist
05:12Wir sagen Ihnen dann Bescheid, wann Sie zu Ihrer Mutter können
05:16Danke
05:19Ach so, Herr Mahlmann mĂŒsste in einer Dreiviertelstunde zur Sonografie gebracht werden
05:26Ja gut, dann sage ich Schwester Ulrike Bescheid
05:28Ciao
05:32Was ist denn hier los?
05:37Oh Herr Professor
05:40Kann ich nochmal von vorne anfangen?
05:43Ja, wer hat denn die Untersuchung angesetzt?
05:45Na, ich
05:47Oder wollen Sie das ĂŒbernehmen?
05:49Ich?
05:50Das darf ich nicht
05:51Ja, kleine Lehreinheit
05:57Welcher Bereich speziell?
05:59Geile
06:02Ja, dann legen Sie sich wieder hin und atmen Sie entspannt
06:13Wie viel Sonos haben Sie denn schon gemacht?
06:17Elf assistierend
06:19Aha
06:19Und eigenstÀndig?
06:23Naja, kaputt machen können Sie ja nichts
06:28Gab's denn ein Vorbefund?
06:30Ja, in Gallenstein
06:32Und haben wir davon Aufnahmen?
06:34Die Erinnerungsfotos sind in Erfurt
06:36Im Johannes-Thal-Klinikum
06:40Ja, was suchen Sie denn da?
06:42Das ist doch die Leber
06:43Ja, ich weiß, die Gall ist OB
06:45Aber das Binnenecho Ihrer Leber ist sehr krÀftig
06:48Und die Struktur gefÀllt mir nicht
06:50Die Struktur entspricht dem Alter der Leber, Brenner
06:53Die Leber ist verÀndert und Sie haben einen Infekt
06:55Wir sollten einen aktuellen Leberstatus erheben
06:58Und ihn mit den Werten aus Erfurt abgleichen
07:01Unsere
07:04Unsere kleine Lehrstunde
07:06Ist vertraulich, ist das klar?
07:09SelbstverstÀndlich, Herr Professor
07:30Habt ihr kein PapiermĂŒll?
07:32Doch
07:33Ich war nur zu faul
07:36Was sich ĂŒber die Jahre so ansammelt
07:39Na
07:41Komische Vorstellung, oder?
07:43Dass hier alles weiterlÀuft wie immer
07:44Nur wir sind nicht mehr dabei
07:46Na komm, ein paar Tage haben wir doch noch
07:48Bevor wir unsere Zelte abbrechen
07:50Wir mĂŒssen endlich mit Niklas reden
07:52Das wird kein Papenstiel
07:56Chris hat eben angerufen
07:57Er kommt nachher zum Verbandwechsel
08:01Übernimmst du?
08:02Klar
08:04Vielleicht lÀsst du dir von Hans-Peter assistieren
08:06So viele Gelegenheiten zusammenzuarbeiten
08:08Habt ihr ja nicht mehr
08:09Er ist heute Kaminski zugeteilt
08:14Ich frage ihn
08:15Danke
08:18Was macht man denn mit alten Anschreiben?
08:21Keine Ahnung
08:22Kommt drauf an, was es ist
08:23Na hier zum Beispiel
08:25Ein Dankeschreiben von einer kleinen Patientin
08:28Ein Ramm?
08:31Bis spÀter
08:34Wir versuchen jetzt medikamentös
08:36Das Gerinnsel im Gehirn aufzulösen
08:39WĂ€hrend der Behandlung und in den Stunden danach
08:41Besteht ein erhöhtes Blutungsrisiko
08:43Wenn das Medikament anschlÀgt
08:45MĂŒssten sich die Symptome rasch zurĂŒckbilden
08:49Meine
08:51Tochter
08:52Ich kann Manja nicht alleine lassen
08:55Die Oberschwester wird ein Bett fĂŒr Manja bereitstellen
08:58Danke
08:59Sie
09:00Sie kommt mit vielen
09:02Gut zurecht
09:04Aber
09:04Eben nicht alleine
09:06Machen Sie sich darĂŒber jetzt keine Gedanken
09:08Wir finden eine Lösung
09:10Können Sie jetzt zu mir?
09:12Ich möchte noch etwas warten
09:14Bis wir sicher sind
09:14Dass Sie die Medikamente gut vertragen
09:17Manja erwÀhnte einen Streit
09:20Aufregung wÀre jetzt nicht besonders förderbar
09:23Ein Streit
09:25Was fĂŒr ein Streit
09:29Schon gut
09:30Ich seh spÀter wieder nach Ihnen
09:38Dass Sie sich nicht an den Streit mit Ihrer Tochter erinnert?
09:42Vielleicht eine leichter Musik im Rahmen der Apoplexie
09:44Oder die Tochter hat etwas verwechselt
09:47Vielleicht
09:47Es ist nur wichtig, dass kein Stress entsteht, wenn die beiden aufeinandertreffen
09:52Ich bring Ihnen gleich den Tee
09:53Ich bring Ihnen gleich den Tee
09:53Ja, mal einmal, bis sie zur Sonne gebracht werden
09:56Nein, jetzt?
09:56Ja, ich mach's selbst
09:58Im Ultraschall fehlen Gel und Zellstoff und der Drucker ist auch fast leer
10:01Ja, tut mir leid
10:03Wir haben noch einen Verbandwechsel reingekommen, Herr Haas
10:0614 Uhr
10:07Ja, assistierst du mir?
10:0814 Uhr, Herr Haas
10:08Und frag nach, ob die GelverbÀnde schon da sind, die wir bestellt haben
10:11Nicht, dass wir dann auch noch Material da stehen
10:12GelverbÀnde
10:16Nein, Stie, Mama hat mich nicht geschlagen
10:18Sie hat da einen Schlaganfall
10:20Das soll sie nicht immer dazwischenreden
10:22Da kommen die GĂ€ste zueinander
10:24Ich rufe die viele an, wenn ich zu Hause bin
10:28Glaub dich auch, lieb Schatzi
10:32Und bitte vergiss die Waschstoff nicht
10:34No, okay
10:37Haha
10:44Hallo
10:45Hi
10:47Meine Mutter braucht auch ihr Waschmachen
10:49Ja, aber das haben wir alles da
10:51Und einen Wagenmeißen?
10:53Den haben wir auch
10:54Der von Mama ist weiß und hat blaue Vögel
10:57Oh, den haben wir nicht
11:00Haben Sie schon was gegessen?
11:02Es ist noch nicht um eins
11:03Mama und ich essen immer um eins
11:05Wenn sie mich aus der BĂ€ckerei abholen
11:07Aus der BĂ€ckerei?
11:08Hm, ich habe BĂ€ckerin gelernt
11:10Macht das Spaß?
11:12Klar, aber am schönsten ist Kuchenteig
11:15Haha, naschen
11:16Hm, manchmal
11:17Aber ich darf nicht so viele sĂŒĂŸe Sachen essen
11:20Geht das Mama schon besser?
11:23Ähm, wir gehen gleich zu, Jan
11:25Ich wĂŒrde mich gerne vorher mit Ihnen noch unterhalten
11:32Können Sie mir sagen, worĂŒber Sie gestritten haben?
11:34Ich habe ihr gesagt, dass Steve und ich uns lieb haben
11:38Mit Steve kann ich auch immer ganz viel lachen
11:43Aber Mama sagt, es geht nicht wegen Sex
11:48Wir haben uns gekĂŒscht und wir lieben uns
11:51Und wir wollen zusammen wohnen
11:53Guck mal, hat Steve mir geschenkt
11:56Wow, die ist ja schön
12:00Aber Sie wohnen jetzt noch bei Ihrer Mutter?
12:02Ja, und sie hat gesagt, dass ich nicht von ihr weg darf
12:05Weil ich bei manchen Sachen Hilfe brauche
12:08Über all das dĂŒrfen Sie mit Ihrer Mutter reden
12:10Aber bitte nicht heute
12:12Sie darf sich nicht aufregen
12:14Aber jemanden lieb haben darf man doch nie verbieten?
12:17Nein, das darf man nicht
12:19Trotzdem wĂ€re es gut, wenn Sie heute nicht mit ihr darĂŒber reden
12:23Schaffen Sie das?
12:35Wessen Leber ist das?
12:38Das kann ich nicht sagen
12:40Ja, wissen Sie es nicht, oder?
12:43Ich kann nicht
12:44Was Sie nicht können, Brenner
12:46Ist eigenmÀchtig, Untersuchungen vorzunehmen
12:50Also an wem haben Sie da geĂŒbt?
12:52Es ist vertraulich
12:54Sie sind noch kein approbierter Arzt
13:01Und wo ist nun mein Patient?
13:04Ich habe erst die Sachen aus dem Materialraum geholt
13:07Habe ich Ihnen nicht mehrfach versucht
13:10Den wesentlichen Unterschied zwischen holen und holen lassen
13:13Deutlich zu machen
13:14Die Schwestern haben alle zu tun
13:21Oberschwester, Dr. Kaminski hier
13:23Es ist ja wohl ein Unding
13:25Wenn fĂŒr eine angesetzte Behandlung
13:27Weder eine Schwester noch der Patient zur VerfĂŒgung stehen
13:33Versuchen Sie bitte meine Hand zu drĂŒcken
13:37Hallo Frau Juckisch
13:38Ich bin Dr. Heilmann, der Leiter der Klinik
13:42Wie lange wird es dauern, bis ich wieder auf den Beinen bin?
13:48Es ist schwer, eine exakte Prognose zu geben
13:50Aber Ihre Sprache hat sich sehr verbessert
13:52Ein gutes Zeichen
13:53Wir mĂŒssen abwarten, wie sich das weiterentwickelt
13:55GrundsĂ€tzlich schließt sich eine Reha-Behandlung an den Klinikaufenthalt an
13:59Das geht auf keinen Fall
14:00Ich kann meine Tochter nicht alleine lassen
14:03Hat sich jemand verstÀndigt?
14:05Sie war doch bei Ihnen
14:08Manja?
14:09Sie waren mit Ihrer Tochter im Auto unterwegs
14:13Im Auto
14:16Zusammen?
14:17Strengen Sie sich jetzt bitte nicht an
14:19Es kann gut sein, dass Sie eine leichte Amnesie, eine ErinnerungslĂŒcke haben
14:22Wo ist sie denn jetzt?
14:24Dr. Stein kĂŒmmert sich um Sie
14:26Meines Wissens ist bereits ein Bett fĂŒr Sie eingeplant
14:28Ist dir etwas passiert?
14:30Nein, es ist alles in Ordnung
14:34SpĂŒren Sie das?
14:38Mhm
14:40Ich komme gleich zu Ihnen, Herr Malmann
14:42Dann besprechen wir das weitere Vorgehen
14:45Die Oberschwester möchte Sie sprechen
14:49Und brauchen Sie noch was?
14:50Nein, nein
14:51Und wer rÀumt hier auf?
14:53Ich kĂŒmmere mich sofort darum, Dr. Kaminzki
14:58So, dann kommen wir mal zur Diagnose
15:01Ja, Àh, wie vermutet ist die polizistische Nierenerkrankung bei...
15:05Ich rede von Ihrer anonymen Leberuntersuchung
15:09Ich wĂŒrde dem geheimnisvollen Patienten zu einer Blutuntersuchung raten
15:15Und Ihnen empfehle ich, die daraus resultierenden Befunde mit einem Arzt zu besprechen
15:22Meinetwegen auch mit mir
15:27Sind Sie der Patient?
15:29Nein, ich nicht
15:34Dann lassen Sie mir doch wenigstens dasselbe Privileg zuteil werden
15:38Das Sie Schwester Ulrike gewÀhren
15:53Oberschwester
15:54Ich meine, Frau Rischke
15:55Ja, Brenner hier
15:56Ja, ich wollte fragen
15:58Ist der Professor da?
16:01Hallo
16:01Hallo, Dr. Schwein
16:03Hier entlang
16:06Kann ich Sie kurz sprechen?
16:08Ja, natĂŒrlich
16:09Geht das Mama schon besser?
16:13Ja
16:13Danke
16:16Ach, bitte, bitte
16:17Ich weiß, ich soll das nicht machen
16:19Schon gut
16:20Schwester Katja?
16:22Ja?
16:22Helfen Sie ihr bitte beim Umziehen
16:23Meine Sachen sind doch ganz frisch
16:24Hier muss jeder ein Kit ertragen
16:26Um die Intensivstation vor Keimen zu schĂŒtzen
16:29Kommen Sie bitte
16:33Gibt es ein Problem?
16:35Frau Jokisch kann sich nicht mehr an Ihre Einlieferung erinnern
16:37Auch nicht daran, dass Ihre Tochter dabei war
16:39Das ist absolut untypisch fĂŒr einen Schlaganfall
16:41Eben
16:42Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass es sich um eine separate Symptomatik handelt
16:46Eine beginnende Demenz vielleicht
16:49Die Tochter erwÀhnte einige Episoden von Vergesslichkeit Ihrer Mutter
16:52Ich sehe mir nochmal das CT an
16:55Ja, danke
16:55Frau Kollegin
16:56Tragen Sie Mannjas Empathie
16:59Mit Fassung
17:11Alles in Ordnung?
17:13Sie hat kein TaubheitsgefĂŒhl
17:14Das Artikulationsvermögen hat sich auch enorm verbessert
17:18Bis spÀter
17:19Ja
17:23Mama hat gesagt, ich sehe Ihnen die Sachen aus wie ein Doktor
17:27Oh, meine Hand
17:28Das wird wieder
17:29Es war sehr gut, dass Ihre Tochter so schnell reagiert hat
17:32Die ersten Stunden nach einem Schlaganfall sind entscheidend
17:35Du hast das gemacht?
17:36Mhm
17:37Und ich bin auch nicht durcheinander geraten
17:39Und ich wollte auch nicht, dass du dich Àrgert
17:41Manja
17:43WorĂŒber?
17:44Dass ich dir das was tief erzÀhlt habe
17:47Ich glaube, das regt Ihre Mutter zu sehr auf
17:50Wer
17:52Wer ist tief?
17:53Mein Freund, wie liebt uns
17:56Was erzÀhlst denn du da?
17:58Bitte lassen Sie mich mit Ihrer Mutter allein
18:00Ich will aber bei ihr bleiben
18:01Manja, wer ist dieser Steve?
18:04Aus der BĂ€ckerei, du kennst ihn doch
18:06Schwester, bringen Sie bitte Manja hinaus
18:07Ich will aber bei ihr bleiben
18:09Kommen Sie bitte
18:10Aber warum denn?
18:13Manja, bitte
18:14Was ist denn passiert?
18:17Manja
18:18Manja
18:20Sie darf das nicht
18:22Beruhigen Sie sich
18:23Sie riskieren einen weiteren Schlaganfall
18:25Das darf sie nicht
18:26Schwester, ich brauche 10 Milligramm Baudal
18:28Ich gebe Ihnen jetzt etwas zur Beruhigung
18:30Zu Ihrer eigenen Sicherheit
18:32Ich habe doch alles getan, damit genau das nicht passiert
18:35Es ist ja noch nichts passiert
18:37Woher wollen Sie das wissen?
18:39Ich habe mit Ihrer Tochter gesprochen
18:42Ihnen hat sie es gesagt
18:44Sondern mir nicht
18:46Sie hat es Ihnen auch erzÀhlt
18:47Heute Morgen im Auto
18:48Aber warum weiß ich das nicht?
18:52Was ist denn hier los?
18:55An sich keine Sorgen
18:56Sie können Ihrer Tochter vertrauen
19:00So einfach ist das nicht
19:03Sie wissen ja nicht
19:04Wie impulsiv Sie sein können
19:07Ich
19:10Was Sie doch
19:12Ich schÀtze nicht
19:13Keine Idee
19:21Nein
19:21Nein, Hanspeter
19:22Damit hilfst du niemanden
19:23Ja, das wollte ich nicht
19:24Dr. Kaminski denkt jetzt
19:26Ich habe es nicht im Griff
19:27Das tut mir auch leid
19:33Schwesternzimmer
19:34Oberschwester Arthur
19:34Philipp
19:36Die Gelkompressen
19:38Mit der Verband wechseln
19:40Die kommen gleich
19:43Genau das meine ich
19:44Wieso gibst du das nicht weiter?
19:48Wenn du unbedingt nett sein willst
19:51zu Ulrike
19:51Lade Sie zum Kaffee ein
19:53Aber lass uns unsere Arbeit machen
19:54Dabei ging es doch nicht nur um Schwester Ulrike
19:56Schwester Ulrike
19:57Ja
19:57Holen Sie die Gelkompressen
19:59fĂŒr Behandlungsraum 2?
20:00Ja
20:00Ich bin unterwegs
20:01Danke
20:03Hat sie das gehört?
20:04Wenn schon
20:05Hauptsache du hast gehört
20:06was ich ĂŒber die Arbeit gesagt habe
20:08Du wirst Arzt
20:09Wir sind Pfleger
20:10Alles klar?
20:11Nichts ist klar
20:12Und das weißt du auch
20:14Rennerchen
20:15Mir fÀllt es doch auch schwer
20:16die Klinik zu verlassen
20:17Ja
20:18Ihr hÀttet ja nichts
20:18zu kĂŒndigen brauchen
20:19Wart's ab
20:20Wohin es dich zieht
20:21wenn du erstmal Arzt wirst
20:22VerÀnderung gehört zum Leben dazu
20:24Gefallen tut es mir trotzdem nicht
20:30Schwesternzimmer
20:30Oberschwester Arthur
20:31Dr. Stein
20:34Manja
20:34Die ist gegangen
20:35Sie hat gesagt
20:36dass sie die Sachen
20:36fĂŒr ihre Mutter holt
20:37Vor etwa 5 Minuten
20:40Sehen Sie das Taxi
20:42fĂŒr Jogosch?
20:43Okay
20:44Wir fahren in die
20:44Friedrichstraße 56
20:55Das starrt Menschen
20:56nicht so an
20:57Das ist unhöflich
21:06Und was gefunden?
21:08Sehen Sie selbst
21:12Ja
21:13Eine deutliche Erweiterung
21:15der inneren MikrorÀume
21:16Ja
21:17Aller Wahrscheinlichkeit nach
21:18ein Normaldruck
21:20Hydrocephalus
21:20Die Symptome sind ja
21:21denen einer Demenz sehr Àhnlich
21:22Wir sollten einen Tapptest machen
21:24Wenn nach dem Ablassen
21:26der HirnflĂŒssigkeit
21:26eine Besserung eintritt
21:27liegen wir richtig
21:29Gut
21:29So machen wir es
21:31Besprechen Sie das
21:32mit Dr. Heimer?
21:33Wollen Sie nicht?
21:46Nein
21:46Es ist nicht normal
21:47dass es so lange dauert
21:48Jede Bewegung tut weh
21:49Ich hÀtte Sie ja auch
21:50lieber in der Klinik
21:51behalten
21:51Da wÀre das Schmerzmanagement
21:52auf jeden Fall effektiver gewesen
21:54Das ist ein bisschen
21:55verband weg
21:55Sie kriege ich auch selbst hin
21:56Das ĂŒberlassen Sie mal
21:57lieber uns
22:01Da lÀuft doch irgendwas schief
22:02Das wird nicht besser
22:05Wir haben die Verbrennung
22:06im OP grĂŒndlich gereinigt
22:08Sie haben ein
22:09Breitbandantibiotikum bekommen
22:10Trotzdem kann es sein
22:12dass sich die Wunde
22:12infiziert hat
22:14Wir machen einen Abstrich
22:16Also ist klar
22:16dass nichts klar ist
22:17Das ist doch Àtzend
22:19Das glaube ich nicht
22:21Wir wechseln auch
22:22die Wundkompressen
22:22Ich brauche jetzt
22:23meinen Arm wieder
22:26Das ist auf Gelbasis
22:28antiseptisch und feucht
22:29Wir probieren das
22:31Ich fĂŒhle mich langsam
22:32echt wie so ein
22:33Verlustkaninchen
22:34Also Herr Haas
22:35Wieso?
22:36Ich kann Sie nur bitten
22:37Geduld zu haben
22:38Vielleicht bringt er
22:39der Abstrich eine ErklÀrung
22:41Machst du bitte
22:42den Verband fertig?
22:43Ja natĂŒrlich
22:44Wir sehen uns in zwei Tagen
22:45zur Kontrolle wieder
22:51Sie klingen so
22:52als ob Sie Dr. Brentano
22:55nicht vertrauen
22:56Jeder
22:56wenn er keine ErklÀrung hat
23:01So das war es schon
23:02Sie können sich wieder aufrichten
23:04Es kann sein
23:05dass Ihnen ein wenig
23:06schwindelig wird
23:06oder dass Sie
23:07Kopfschmerzen bekommen
23:10Wenn ich immer wieder
23:11alles vergesse
23:12ist das dann nicht
23:15Demenz oder Alzheimer?
23:17Also die Symptome
23:18sind durchaus Àhnlich
23:19aber wenn wir mit
23:19unseren Vermutungen
23:20richtig liegen
23:21dann kommt das
23:22von dem erhöhten Druck
23:24des Hirnwassers
23:25Wir haben etwa 50 Milliliter
23:26abgelassen
23:27und so den Druck
23:28auf das Gehirn
23:28deutlich gesenkt
23:29Es mĂŒsste rasch
23:30eine Besserung
23:31der Symptomatik
23:31eintreten
23:34Und muss das jetzt
23:35immer wieder gemacht werden
23:37oder reicht diese
23:38Funktion jetzt aus?
23:40Das Gehirnwasser
23:41wird immer wieder
23:42neu gebildet
23:42Wir wĂŒrden operativ
23:43einen Schand legen
23:44einer Art Überlaufventil
23:46Eine Operation?
23:47Jetzt?
23:48Nein
23:49Durch die blutverdĂŒnnende
23:50Wirkung der Lysetherapie
23:51ist eine sofortige OP unmöglich
23:52Sie mĂŒssen sich erst erholen
23:54dann gehen wir die OP an
23:58Erster Schlageinfall
24:00Und jetzt das
24:01Wie soll ich mich da
24:02um meine Tochter kĂŒmmern?
24:05Manja wirkt doch
24:05sehr selbststÀndig
24:07Klar
24:09Aber sie ĂŒberschĂ€tzt sich auch
24:12Manja macht
24:14manchmal Sachen
24:15aus einem GefĂŒhl heraus
24:17Und wenn dann
24:19niemand da ist
24:20der das opfern kann
24:24Wie jetzt
24:25Die Geschichte
24:26mit diesem Jungen
24:26aus der BĂ€ckerei
24:27Welche Geschichte?
24:29Sie hat sich
24:31in diesen Steve verliebt
24:33Wir haben uns
24:34darĂŒber gestritten
24:37Sie erinnern sich
24:38also wieder
24:40Was spricht denn
24:41gegen diese Beziehung?
24:43Sie haben heute
24:44das Down-Syndrom
24:46Ihre Tochter
24:47ist eine junge Frau
24:48mit ganz normalen
24:49sexuellen BedĂŒrfnissen
24:51Und wenn sie dann
24:52ein Kind bekommt
24:53Ich meine
24:54die Chance ist gering
24:56aber
24:56Haben Sie Ihre Tochter
24:57aufgeklÀrt?
24:58NatĂŒrlich
24:59Aber wenn es dann
25:01trotzdem passiert
25:02Wie soll sie das
25:03denn bewerkstelligen?
25:06Der Alltag
25:06Ihre Arbeit
25:08und ein
25:09mit grĂ¶ĂŸter Wahrscheinlichkeit
25:10behindertes Kind
25:11Sie können Manja
25:13ja nicht wegsperren
25:14Ich sperre sie nicht weg
25:15Ich beschĂŒtze sie
25:17Glauben Sie mir
25:18Ich habe Manja
25:20gegen alle WiderstÀnde
25:22großgezogen
25:23Ich weiß
25:24was sie braucht
25:25Trotzdem
25:25Sie sind gesundheitlich
25:26eingeschrÀnkt
25:27Sie mĂŒssen ĂŒber Alternativen
25:28fĂŒr Manja nachdenken
25:29Ich lasse Manja
25:31nicht mit diesem Jungen
25:32ins offene Messer rennen
25:34Auch mit den Besonderheiten
25:35ihrer Tochter
25:36So ist das Leben
25:36kein offenes Messer
25:40Sie haben doch nicht
25:41etwa mit ihr
25:41darĂŒber gesprochen
25:43Sie dĂŒrfen sie
25:44nicht darin bestÀrken
25:45Aber wenn Sie jetzt
25:46panisch oder autoritÀr
25:48reagieren
25:48Ich bin Ihre Mutter
25:52Manja hat doch
25:53hier ein Zimmer
25:54Ich will Sie sofort sehen
25:57Davon muss ich abraten
25:58In Ihrem Zustand
26:00ist das zu riskant
26:23Das wird nicht wissen
26:24wo Manja ist
26:25gefÀllt mir nicht
26:26Wenn etwas ist
26:27wird Dr. Stein sich melden
26:28Ich kann Frau Jokisch
26:29verstehen
26:31Verstehen, ja
26:31Aber Sie muss
26:32nach dem Schlaganfall
26:33umdenken
26:33Das ist ja nicht leicht
26:34Weil sie es nie
26:35probiert hat
26:36Das ist nicht nur
26:37Sorge
26:37Das ist auch Egoismus
26:38Aber so sagen Sie
26:39das Frau Jokisch nicht
26:40Zumindest nicht
26:41in Ihrem momentalen Zustand
26:42Aber wenn es sein muss
26:44Empathie bedeutet
26:45ganz bestimmt
26:46nicht mit WattebÀuschen
26:46zu werfen
26:47Ich kann nur hoffen
26:48dass Sie unsere Klinik
26:49noch lange erhalten bleiben
27:12Das war meine
27:13Es ist alsibelt
27:15in der BĂŒhne
27:17Zeit
27:19Im Dich
27:40Hey.
27:42Na?
27:49Du fress weg?
27:50Nein, das sind Sachen von meiner Mama.
27:53Ah, das ist doch ein Kloppen.
27:56Mama, du das doch.
27:58Gut. Gut.
28:10Ja, du kannst es besser als ich.
28:18Wir mĂŒssen immer zusammenbleiben.
28:20Na klar doch.
28:22Und wir werden uns eine Wohnung mieten.
28:24Eine eigene Wohnung. Versprich mir das.
28:26Ja. Ja.
28:30Aber warum bist du denn so draußen?
28:36Weil ich gar nicht durcheinander bin.
28:38Erst hat Mama gesagt, dass wir nicht zusammenbleiben dĂŒrfen.
28:41Und dann hat es auch noch vergessen, wenn du bist.
28:44Mich vergessen?
28:45Ich kann mich nicht vergessen.
28:47Aber ich bin doch...
28:49...very... besonders.
28:52Ja, das bist du.
28:54Und wir werden beweisen, dass wir alles können, was wir uns vornehmen.
29:06...
29:07...
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29:38...
29:39Ich gebe Ihnen eine Chance und Sie bringen mich in so eine Situation.
29:44Ich musste meine Frau belĂŒgen.
29:47HÀtte ich jetzt sagen sollen, dass Sie einen auffÀlligen Sonnografiebefund haben?
29:51NatĂŒrlich nicht. Wir hatten Verschwiegenheit vereinbart.
29:54Sie stimmen dann einer Blutuntersuchung zu?
29:56Was wird das jetzt? Erpressung?
30:01Was wĂŒrden Sie machen, wenn ich das hier ignoriere?
30:12Dann wÀre ich Ihnen dankbar.
30:13Und Ihre Frau wÀre Ihnen dankbar, wenn Sie gesund wÀren.
30:17Lassen Sie bitte Ingrid aus dem Spiel.
30:19Wenn ich mit ihr telefoniere, was gelegentlich vorkommt,
30:24könnte ich die Risiken der Leber im fortgeschrittenen Lebensalter erwÀhnen.
30:29Das ist ja wirklich Erpressung.
30:32Ja.
30:34Na gut, Herr Doktor Brenner.
30:37Hier oder im Behandlungszimmer.
30:46Jetzt wird der Teig zusammengerĂŒhrt.
30:51Besuch?
30:52Hm?
30:53Bestimmt, Frau Nehmann, aus dem ersten Stock. Ich gucke mal.
30:55Mhm.
30:59Hallo.
30:59Komm doch rein.
31:02Hallo.
31:04Das ist Steve. Wir backen Kuchen fĂŒr Mama.
31:06Steve?
31:08Hallo.
31:08Hallo. Ich bin Dr. Stein.
31:10Gut.
31:11Lassen Sie sich doch.
31:14Sind Sie sauer, dass ich es Mama doch gesagt habe?
31:17Nein, ich habe sie gesucht, habe mir Sorgen gemacht.
31:21Ich dachte, Sie sind in der Klinik.
31:23Sie haben da ja eigentlich auch ein Zimmer.
31:24Das brauche ich nicht.
31:26Darf ich Ihnen was einbieten?
31:28Nein, vielen Dank. Das ist sehr lieb.
31:31Ist das von dem Schlaganfall, dass Mama dauernd was vergisst?
31:34Nein, es geht um etwas anderes.
31:37Und das können wir auch behandeln.
31:38Wann wird Mama dann nicht mehr so wĂŒtend wegen Steve?
31:43Manja, das ist keine Wut.
31:45Das ist eher Angst und Unsicherheit.
31:48Hm.
31:50Stimmt es, dass Sie ihr gesagt haben, dass Sie weggehen wollen?
31:52Ich will doch nicht weggehen.
31:54Wir wollen doch nur unser eigenes Zuhause.
31:57Mama besucht uns und wir besuchen Mama.
31:59Stimmt, Steve?
32:00Ja, mit Kuchen.
32:02Aber du musst den Backofen auch einschalten?
32:04Ja, das mache ich.
32:07Manchmal ist Steve do.
32:10Gut.
32:11Ich muss aber nicht mitkommen.
32:13Nein.
32:14Aber es wĂ€re gut, Sie kĂ€men morgen frĂŒh in die Klinik, damit Ihre Mutter sich vor der OP nochmal sieht.
32:19Mhm. Und wann?
32:20Sieben Uhr.
32:21Okay.
32:21TschĂŒss, Steve.
32:22TschĂŒss.
32:23Und sagen Sie Mama, dass hier alles gut ist?
32:28Das mache ich.
32:29Okay.
32:40Hallo, Oberschwester.
32:41ZufÀlligerweise Manja Jokisch bei Ihnen.
32:45Gut.
32:46Nein, nein, danke.
32:47Ich kĂŒmmere mich selber drum.
32:48Ja.
32:51Guten Morgen.
32:52Morgen.
32:53Haben Sie das Labor hier gestern Abend noch eingereicht?
32:56Leberstatus und Nachweis von IgG-Antikörper.
32:58Die Leber interessiert mich eigentlich nur peripher.
33:01Und ich habe keinen Patienten mit Verdacht auf eine akute Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus.
33:05Guten Morgen.
33:06Morgen.
33:07Ich glaube, Sie haben Post.
33:08Ja, hier ist eine Laboruntersuchung von, Ă€h, Sie haben ja schon eine Ärzte-Klaue.
33:13Wie heißt der Patient?
33:16Äh, Charmoni.
33:18Ja, was sind die Ergebnisse?
33:24Die Werte sagen nur, dass der Patient TrÀger das Epstein-Barr-Virus ist.
33:28Es könnte natĂŒrlich...
33:28Und wenn er das Pfeifersche DrĂŒstenfieber hat?
33:32Wenn Sie dieser Ansicht sind, dann sollten Sie den Patienten Charmoni umgehend anbieten.
33:38...einbestellen und das abklÀren lassen.
33:40Kaminski?
33:42Frau Jokisch, bitte seien Sie vernĂŒnftig!
33:44Ich bin zu meiner Tochter.
33:46Ich muss sehen, wie es ihr geht.
33:48Ihre Tochter ist zu Hause.
33:51Alleine?
33:52Sie haben sie einfach so gehen lassen?
33:54Nein.
33:55Ich war bei ihr.
33:55Manja, es war alles in Ordnung.
33:57Was wissen Sie denn schon, was in Ordnung ist?
34:01Wenn sie aufwacht, weil sie schlecht getrÀumt hat oder wenn sie Angst hat?
34:06Wir werden uns mit dem Sozialamt in Verbindung setzen,
34:09damit Sie fĂŒr Ihren Aufenthalt hier und in der Reha Hilfe fĂŒr Manja bekommen.
34:13Und fĂŒr die Zeit danach werden wir auch eine Lösung finden.
34:16Eine Lösung?
34:17Was fĂŒr eine Lösung, Manja?
34:19Bleib bei mir.
34:21Wovon sprechen Sie ĂŒberhaupt?
34:23Von einem unterstĂŒtzten, aber selbstbestimmten Leben.
34:26Ihre Tochter kann das schaffen,
34:28aber nur, wenn Sie ihr Schritt fĂŒr Schritt Verantwortung ĂŒberlassen.
34:32Nein.
34:34Nein, Sie nehmen mir, Manja, nicht weg.
34:36Ich will zu meinem Kind.
34:38Ich will zu ihr.
34:39Frau Jokisch, nein, Sie können...
34:41Jokisch, Frau Jokisch, hören Sie mich.
34:44Aufs Bett.
34:45Eins, zwei, drei.
34:50Ich hier, Sie, Mann.
34:51Okay.
34:52Pfleger!
34:53Komm.
34:55Blödlustmessen schnell.
35:16Hier ist Manja Jokisch.
35:18Hallo, hier ist Dr. Stein.
35:19Ist alles in Ordnung bei Ihnen?
35:20Ist alles gut, nichts passiert.
35:22Sind Sie unterwegs?
35:23Es ist schon fast halb acht.
35:24Auweia, das habe ich nicht gemerkt.
35:27Hallo, Manja?
35:29Manja, hallo.
35:31Ich bin zu spÀt.
35:41Was hast du denn gemacht?
35:42Ich wollte den Kuchen nochmal warm machen.
35:45Warme Schokoladenkuchen ist manchmal am liebsten.
35:48Aua!
35:50Aua!
35:52Aua, Aua!
35:54Manja, hallo.
35:55Hallo, Manja.
35:57Manja, hallo.
35:59Manja.
36:00Manja, hallo!
36:02Was ist los?
36:03Irgendwas stimmt da nicht.
36:05Haben Sie Manja erreicht?
36:06Ja, sie ist zu Hause, aber da geht was schief.
36:08Ich fahre mal hin.
36:09Frau Jokisch hat sich ein HĂ€matom am Becken zugezogen.
36:11Es ist riesig durch die BlutverdĂŒnnung.
36:13Und der Lysetherapie war damit leider zu rechnen.
36:15Wir kommen um eine OP nicht herum.
36:17Wir mĂŒssen es entlasten.
36:18Trotz aller Risiken.
36:19Also PlanÀnderung, keine Schande-OP.
36:21Wir kĂŒmmern uns um das HĂ€matom.
36:23Und deshalb bestellen Sie mich ein?
36:25Es ist ein positiver Test auf Epstein-Barr.
36:2898 Prozent aller Menschen haben das.
36:30Jenseits der 40.
36:32Auch im Zusammenhang mit einem Infekt?
36:34Das ist eine ganz ordinÀre Ergeltung.
36:37Mit leicht erhöhten Leberwerten.
36:39Jetzt passen Sie mal auf, Brenner.
36:42Wenn ich das Pfeifersche DrĂŒsenfieber hĂ€tte,
36:45dann hÀtte ich unter anderem auch atypische Lymphozyten.
36:48Das kann ja noch kommen.
36:49Das kann ja noch kommen, Brenner.
36:50Das ist doch kein differenzialdiagnostischer Ansatz.
36:55Naja.
36:56Schon gut.
36:57Sehen Sie es mal positiv.
36:59Sie waren beharrlich bei einem vielleicht nicht ganz einfachen Patienten.
37:04Der Rest ist dann Erfahrung.
37:07Und wenn Ingrid anruft,
37:11dann hatten Sie eine dringende, fachliche Frage.
37:15Ja?
37:20Aber die erhöhten Leberwerte mĂŒssen wir noch abklĂ€ren.
37:31Beide HĂ€nde haben heißen Ofen verbrannt.
37:34Und woher kommt die Platzwunde?
37:35Da bin ich auf den Kuchen ausgerutscht.
37:39Wenn Mama das erfÀhrt.
37:48Sie wird böse auf mich sein.
37:51Na ja.
37:52Es hÀtte ja noch viel mehr passieren können.
37:54Sie mĂŒssen Mama das mit dem Kuchen noch gar nicht sagen.
37:57Ich nicht.
38:01Ich muss Ihnen das sagen.
38:04Aber bitte nicht gleich.
38:07Alles bereit?
38:10Saal zwei Lindner.
38:12Ja, Moment.
38:15Peters?
38:16Ja, Dr. Stein.
38:19Ja, danke.
38:22Große Katastrophen?
38:23Eine Platzwunde und ein verbrannter Kuchen.
38:25Etwas zu viel SelbststÀndigkeit.
38:27Oder zu viel Druck, sich beweisen zu mĂŒssen.
38:30Können wir anfangen?
38:30Alles stabil.
38:31Sie können anfangen.
38:33Dann werden wir wohl auf allen Seiten etwas Druck ablassen mĂŒssen.
38:36Skypell, bitte.
38:42Und wenn Sie sich in ein paar Tagen erholt haben,
38:45dann können wir auch in den geplanten Schand liegen.
38:47Wenn Sie das möchten.
38:49Wie fĂŒhlen Sie sich?
38:51MĂŒde.
38:52Wo ist Mania?
38:54Sie war da draußen.
38:55Da war doch irgendetwas.
38:58Sie war nicht hier?
39:01Sie war zu Hause.
39:03Ganz alleine?
39:04Nein, nein.
39:04Ich war bei ihr.
39:07Und Steve.
39:11Und ich kann nichts machen.
39:14Sie können sehr viel machen.
39:17Sie könnten die beiden bei ihrer Wohnungssuche begleiten.
39:20Dass sie verliebt ist, heißt ja nicht, dass sie sie weniger liebt.
39:24Ja, aber gleich auszuziehen.
39:30Vielleicht haben Sie recht.
39:34Ich habe halt Angst.
39:36Sie sollten versuchen, damit umzugehen.
39:40Schaffen Sie das?
39:44Darf ich Sie reinholen?
39:45Ja, bitte.
39:55Ich habe dich lieb, Mama.
39:58Ich dich auch, Schatz.
39:59Du bist...
40:00Du bist...
40:01Very besonders?
40:02Was ist das denn fĂŒr ein Ausdruck?
40:05Das sage ich, Steve, Mama.
40:07Ja.
40:08Du bist very, very besonders.
40:10Und jetzt kriegst du das sogar nicht so weit, Mann.
40:14Steve?
40:17Wir haben fĂŒr Sie einen Kuchen gebacken.
40:21Der ist leider ein bisschen kaputt.
40:23Der hier ist aus unserer BĂ€ckerei.
40:26Aber er schmeckt.
40:28Danke.
40:29Entschuldigung, den dĂŒrfen Sie jetzt aber noch nicht essen.
40:34Und was ist da passiert?
40:36Er hat sich in den Kopf gestohlen.
40:38Weil ich manchmal dumm bin.
40:48Ich glaube, die erste HĂŒrde ist genommen.
40:51Ich glaube auch.
41:03TschĂŒss.
41:04TschĂŒss.
41:05Schönen Feierabend.
41:07Ist was?
41:07Nein, nein.
41:08Schönen Feierabend.
41:09Na dann.
41:10Gute Nacht.
41:16Hast du gehört, wie sie nach dann gesagt hat?
41:18FĂŒr mich klang es völlig normal.
41:21Ach, Brennerchen.
41:22Tu es einfach.
41:23Lad sie auf den Kaffee ein.
41:24Tja, wenn sie Nein sagt.
41:25Dann trinkst du allein Kaffee.
41:28Du bist ja noch gar nicht umgezogen.
41:58Schon so spÀt?
41:59Das linke Knie.
42:01Das linke Knie?
42:01Das linke Knie?
42:01Ach ja.
42:02Also wenn ich erst mal solche Briefe erhalte.
42:04Wollt schon.
42:05Also den ersten Brief werde ich mir einraben.
42:08Die Idee.
42:09Oh.
42:12Was?
42:14Was?
42:14Bis zum nÀchsten Mal.

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