- vor 15 Stunden
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00:01Musik
00:42Kathrin, Frühstück!
00:43Komm gleich, ich such noch was.
00:48Musik
01:01Wo bleibst du denn?
01:08Dein Toast wird kalt.
01:11Hast du meinen Ladekabel irgendwo gesehen?
01:13Ja, liegt in der Küche.
01:16Alles in Ordnung?
01:17Ja.
01:18Übrigens, das klappt heute Abend mit dem Tisch.
01:2120 Uhr.
01:22Aber im Abendkleid.
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02:16»Ich hoffe, heute die Arbeit an der Scheune fortsetzen zu können, nachdem ich gestern vorzeitig wegen der starken Kopfschmerzen abbrechen
02:23musste.«
02:24»Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt. Dem will er seine Wunder weisen in
02:30Berg und Wald und Strom und Feld.«
02:33»Eichendorf. Aus dem Leben eines Taugenichts.«
02:38»Wie geht's denn unserem wandernden Blitzableiter?«
02:41»Er renoviert gerade eine alte Scheune in der Nähe von Senftenberg. Er schreibt hier was von Kopfschmerzen und Spindeln.«
02:48»Nun denken Sie, dass die Symptome von seinem Aneurysma stammen. Der muntere Gesell ist nicht mehr unser Patient. Er hat
02:55die OP verweigert. Schönen Feierabend.«
02:58»Das hat sie vor einer halben Stunde gesagt. Der OP bleibt vorbereitet.«
03:02»Gut, danke.«
03:09»Frau Thewe, die Oberschwester sagte mir, dass Sie sich nun doch nicht operieren lassen wollen. Darf ich fragen, warum?«
03:17»Wegen der Narkose. Ich habe Angst, dass ich nicht mehr aufwache.«
03:22»Sie hat gestern in der Zeitung von einem Mann gelesen, der seit seiner Narkose im Koma liegt.«
03:28»Frau Thewe, ein irreversibles Koma infolge einer Narkose. Das kommt sowas von selten vor. Vielleicht bei 100.000 Fällen einmal
03:38.«
03:39»Ist Ihnen das schon mal passiert?«
03:40»Nein, zum Glück noch nicht. Sie haben eine entzündete Gallenblase und die muss raus. Das ist eine reale Gefahr für
03:49Sie.«
03:50»Vertrauen Sie mir. Wir kriegen das gemeinsam hin.«
03:58»Gut, dann sehen wir uns gleich.«
04:02»Immer wieder dasselbe. Wenn in den Medien über irgendwelche Unglücksfalle im OP berichtet wird, wird sich am nächsten Tag keiner
04:08mehr operieren lassen.«
04:13»Vorspannt?«
04:13»Muss heute Nacht irgendwie falsch gelegen haben.«
04:16»Aber sonst geht es dir gut.«
04:17»Eigentlich ja. Kennst du das, wenn man ein Weihnachtsgeschenk entdeckt hat und dann die große Überraschung nehmen muss?«
04:23»Wie kommst du jetzt darauf rein? Das ist noch eine Weile hin.«
04:25»Ich habe heute Morgen einen Ring entdeckt und heute Abend will Alexandra mit mir essen gehen.«
04:29»Und?«
04:31»Er will mir einen Ring schenken. Was kann das aber bedeuten?«
04:34»Denkst du, der will ja einen Antrag machen?«
04:37»Natürlich will er mir einen Heiratsantrag machen.«
04:39»Vielleicht will er dir nur Schmuck schenken.«
04:45»Obsar, du sagst ja.«
04:47»Das überlege ich mir noch.«
04:49»Und wie du ja sagst.«
05:01»Arterie ist abgeklemmt.«
05:06»Na, wo kommt denn das Blut her?«
05:07»Irgendwo muss was verletzt sein. Spülen.«
05:10»Blutdruck fällt.«
05:13»Sauerstoffsättigung auch.«
05:14»Saugen!«
05:20»Stop! Alles raus! Wir müssen laparotomieren.«
05:24»Mehr Licht, Instrumente raus!«
05:27»Konserven anfordern.«
05:33»Patrin?«
05:34»Ja, ich...«
05:36»Patrin, was ist?«
05:37»Ich hab schon...«
05:43»Stehen Sie nicht rum, machen Sie was, holen Sie Hilfe, sagen Sie Dr. Melchior Bescheid.«
05:51»Was ist?«
05:52»Sie hat die Sauerstoffversorgung unterbrochen.«
05:54»Dann korrigieren Sie das.«
05:56»Bin schon dabei.«
05:58»Fertig.«
05:59»Was ist mit ihr? Kriege ich mal eine Info.«
06:01»Sie kommt zu sich.«
06:04»Wir geht es der Patientin, Sauerstoffsättigung wieder normal?«
06:06»Ja, alles in Ordnung. Beatmung läuft wieder.«
06:09»War ich das?«
06:10»Alles gut, kein Problem.«
06:15»Was ist passiert?«
06:17»Bringen Sie sie heraus und kümmern Sie sich um Sie.«
06:20»Dr. Globisch, ernst, ruhig liegen bleiben.«
06:23»Wir packen Sie auf die Trage.«
06:26»90 zu 60.«
06:28»Bisschen niedrig.«
06:31»Können Sie sich erinnern, was vor dem Zusammenbruch war?«
06:33»Haben Sie sich nicht gut gefühlt?«
06:36»Doch.«
06:37»Bis auf die Schmerzen in der Schulter.«
06:40»Im OP wurden mir dann plötzlich die Knie weich.«
06:43»Es ging alles so schnell, ich konnte mich nicht mal mehr hinsetzen.«
06:45»Schmerzen in der Schulter.«
06:47»War Ihnen übel? Rückenschmerzen? Enge Gefühle?«
06:50»Gab es andere Symptome für einen möglichen...«
06:54»Herzinfarkt?«
06:55»Nein.«
06:58»Ich höre Sie mal ab.«
07:08»Elektrisch, bitte.«
07:12»Sie ist wieder stabil.«
07:14»Gut. Fragen Sie bitte nach, wie es Dr. Globisch geht.«
07:17»Ja, mal Hackenziehen.«
07:19»Unauffällig.«
07:22»Wir machen trotzdem ein EKG und ein kleines Blutbild.«
07:24»Ja.«
07:27»Vielleicht waren Sie doch einfach nur dehydriert oder unterzuckert.«
07:34»Fontano?«
07:35»Ja, Dr. Globisch ist wach.«
07:37»Ist das der OP?«
07:38»Fragen Sie, wie es Frau Deweck geht.«
07:40»Sie möchte wissen, wie es der Patientin geht.«
07:44»Gut. Danke.«
07:47»Sie operieren noch, aber die Lage ist unter Kontrolle.«
07:56»Wollt ihr euch denn nicht endlich mal aussprechen?«
07:59»Aber ich glaube, sind weder Roland noch der Sachsen-Klinik hinterher.«
08:02»Einer von euch muss doch den ersten Schritt tun.«
08:04»Ja, Roland, nicht ich.«
08:06»Wenn er nicht auf dich zukommt, wirst du dann die Sachsen-Klinik völlig aufgeben?«
08:11»Nein, aber meine Nebentätigkeiten stehen im Vertrag.«
08:15»Ich habe gegen keine Abmachung verstoßen.«
08:17»Doch alles nur Missverständnisse.«
08:19»Erst macht der Katrin zur Chefärztin.«
08:21»Dann streicht er mir Betten.«
08:23»Und jetzt will er mir auch nur vorschreiben, wann und wie viel ich arbeiten darf.«
08:26»Irgendwann ist mal Schluss.«
08:28»Roland weiß, was er an dir hat.«
08:29»Da bin ich mir nicht mehr so sicher.«
08:34»Tut mir leid. Ich muss jetzt los.«
08:36»Wann bist du zurück?«
08:38»Morgen Abend.«
08:39»Der OP ist zu einer starken Blutung gekommen.
08:42Dadurch zu einem Blutdruckabfall, um ihre Frau nicht zu gefährden,
08:45sind wir deshalb auf einen offenen Eingriff umgestiegen.«
08:48»Das hatten Sie ja schon im Vorfeld gesagt, dass so etwas passieren kann.«
08:52»Ja. Ihre Frau hat sehr viel Blut verloren. Wahrscheinlich ist sie deshalb noch nicht aufgewacht.«
08:59»Wir werden das gründlich untersuchen.«
09:01»Kann es auch mit der Narkose zu tun gehabt haben?«
09:03»Nein.«
09:04»Wir kommen Sie darauf?«
09:05»Genau davor hatte Anna am meisten Angst, nicht wieder aufzuwachen.«
09:09»Und Dr. Globisch meinte, so etwas würde so gut wie nie passieren.«
09:12»Einen Zusammenhang mit der Narkose kann ich ausschließen.«
09:16»Aber Sie wacht doch wieder auf.«
09:17»Ja, Dewe, wir tun alles, was wir können. Ich bin zuversichtlich, dass wir Ihre Frau bald wieder wach kriegen.«
09:22»Sie können gern hier warten.«
09:39»Sie ist noch nicht wieder aufgewacht.«
09:42»Mein Narkoseüberhang? Habt ihr antagonisiert?«
09:45»Das konnten wir ausschließen. Ich vermute, der Blutverlust ist die Ursache. Sie ist ja nicht mehr die Jüngste. Und manchmal
09:51braucht der Körper einfach mehr Zeit.«
09:54»Kathrin, es hat absolut nichts mit deinem Zusammenbruch zu tun.«
09:59»Aber ich habe Ihre Sauerstoffversorgung unterbrochen.«
10:03»Was war das so? Ich habe euch doch reden hören, als ich da unten lag.«
10:06»Dann hast du sicher auch mitbekommen, dass es sehr kurz war. Ihr Zustand war vorher schon kritisch.«
10:17»Hey.«
10:18»Hey.«
10:18»Doktor Heilmann.«
10:20»Hallo, Herr Weber.«
10:21»Ich lasse euch dann mal alleine.«
10:32»Was machst du denn für Sachen?«
10:34»Alles nur, um deine Aufmerksamkeit zu erregen.«
10:38»Wie geht's dir?«
10:40»Doktor Globisch ist im OP zusammengebrochen?«
10:42»Wird sich ein paar Tage ausruhen müssen.«
10:44»Aber dann brauchen wir eine Vertretung.«
10:46»Was ist mit Doktor Stein?«
10:48»Was soll mit ihm sein?«
10:49»Ja, vielleicht ist es an der Zeit, dass du ihn zurückholst. Wenn du willst, kann ich ihn anrufen.«
10:53»Glaubst du, er wird seine lukrativen Gast-OPs für eine befristete Chefarztvertretung aufgeben?«
10:58»Na ja, umfragen kann man mal. Er muss ja auch nicht ununterbrochen hier sein.«
11:01»Dann billigen wir im Nachhinein genau das, weswegen ich ihn beurlaubt habe.«
11:04»Ja, aber wer dann?«
11:06»Wir brauchen keine Vertretung.«
11:08»Fürs Erste werde ich die administrativen Aufgaben von Doktor Globisch mit übernehmen.«
11:12»Und wenn der Job doch zu viel ist für Sie?«
11:14»Entschuldige.«
11:16»Alles, alles gut, der Frau Dr. Globisch. Gute Besserung.«
11:22»Ja, mein Schatz.«
11:26»Was denkst du denn, wie lange du hier noch liegen musst?«
11:29»Am liebsten würde ich schon wieder aufstehen. Aber dann kriege ich Ärger mit Roland.«
11:35»Was, ich denke, morgen.«
11:37»Das heißt, du müsstest dich im Hanna kommen. Wann geht das?«
11:40»Das ist kein Problem. Ich hab's doch nachher noch einen Termin beim Architekten. Aber dann nehm ich sie einfach mit
11:43.«
11:44»Das musst du gar nicht. Sie geht heute nach der Schule mit so einer Freundin. Aber es wäre schön, wenn
11:48du zu Hause bist, wenn sie gemacht wird.«
11:49»Na klar. Und unseren Restaurantbesuch holen wir nach.«
11:53»Unbedingt.«
11:57»Was soll ich Hanna sagen? Sie wird einen Schreck bekommen.«
12:00»Sag ihr... Sag ihr die Wahrheit. Ich hatte einen kleinen Spächeranfall und muss heute Nacht in der Klinik bleiben.«
12:07»Gut.«
12:08»Ja, Herr Stöch?«
12:12»Nein, ich muss los. Tschüss.«
12:15»Frau Doktor. Ich wollte mich nach Ihrem Befinden erkundigen.«
12:21»Danke. Das ist nur eine Lappalie. Ich bin bald wieder auf dem Plan.«
12:25»Ja, das freut mich zu hören.«
12:28»Das ist nett, dass Sie vorbeigekommen sind.«
12:31»Das ist doch selbstverständlich. Die Klinik braucht Sie. Insbesondere jetzt. Gute Besserung.«
12:40»Und danke nochmal für die schönen Blumen.«
13:01»Dankeschön.«
13:02»Vielen Dank.«
13:09»Herr Derbeck?«
13:18»Endlich sehe ich dich mal in Zivil. Gefällt mir.«
13:22»Wir geht es Ihnen?«
13:23»Kann ich klagen.«
13:25»Sie haben in Ihrem Blog etwas von Kopfschmerzen und Schwindel geschrieben. Das könnten Symptome für eine Verschlimmerung Ihres Aneurismus sein
13:32.«
13:32»Hast ihn also gelesen, hm?«
13:35»Wo haben Sie die Kopfschmerzen? Im Schläfenbereich?«
13:37»Nein.«
13:40»Aber...«
13:40»Es war geschwindelt.«
13:43»Sie haben das alles nur geschrieben, damit... damit ich Ihnen hinterherfahre?«
13:47»Also eigentlich hatte ich nur gehofft, dass du mir eine Mail schickst, aber dass du natürlich vorbeikommst, ist noch viel
13:51besser.«
13:52»Sind Sie noch ganz normal? Ich habe einen anstrengenden Nachtdienst hinter mir. Das ist nicht witzig.«
13:56»Es tut mir leid. Aber jetzt wissen wir beide, dass ich denen nicht egal bin.«
14:01»Sie sind mir sowas von egal. Und die Aneurysma in Zukunft auch. Und den Ohrring, den will ich auch nicht
14:06mehr haben.«
14:07»Manchmal ist die Wahrheit verwirrend, aber irgendwann muss man Sie doch akzeptieren.«
14:10»Ich will nichts von Ihnen! Wie wäre es, wenn Sie das mal akzeptieren?«
14:15»Das brauchst du gar nicht versuchen. Kein Netz.«
14:21»Und nach Hause geht es da lang?«
14:26»Ich wusste gar nicht, dass du so kindisch sein kannst.«
14:28»Hahaha, das sei gerade der Richtige.«
14:43»Stopp! Alles raus! Wir müssen Lapper von Lerner und Instrumente raus!«
14:47»Konservum anfangen.«
14:49»Watrin, was ist?«
14:51»Sie hat die Sauerstoffversorgung unterbrochen.«
14:53»Dann korrigieren Sie das.«
14:54»Was ist passiert?«
14:56»Sie hat die Sauerstoffversorgung unterbrochen.«
15:27Oh, Dr. Dolich.
15:32Entschuldigen Sie bitte meinen Aufzug. Ich hatte einen kleinen Schwächeanfall im OP.
15:37Oh, das tut mir leid.
15:40Nein, mir tut es leid. Wegen des Zwischenfalls mit der Sauerstoffversorgung Ihrer Frau.
15:45Was war damit?
15:47Hat Dr. Halmer nichts gesagt? Ich bin umgekippt und dabei habe ich den Schlauch vom Beatmungsgerät gerissen.
15:55Ist das der Grund dafür, dass Sie im Koma liegt?
15:58Nein, das Ganze hat nicht mal eine halbe Minute gedauert.
16:02Heute Morgen haben Sie noch gesagt, in einem von hunderttausenden Fäden.
16:06Und jetzt liegt sie da, im Koma. Niemand weiß, ob und wann sie wieder aufwacht.
16:10Und dann erfahre ich auch noch, dass im OP irgendwas schief gelaufen ist.
16:14Herr Tewe, ich wollte Sie nicht beunruhigen.
16:15Das tun Sie aber. Anna und ich haben Ihnen vertraut. Ihnen und der Sachsenklinik.
16:20Herr Tewe, das ist...
16:21Nein, ich will jetzt wissen, was da los war. Wer ist hier der oberste Chef?
16:25Dr. Hallmann.
16:26Ja, der mir den Vorfall verheimlicht. Na wunderbar.
16:29Nein, es muss doch da einen Verwaltungsdirektor geben oder sowas.
16:32Frau Marquardt, die sitzt in der dritten Etage. Aber...
16:34Ich gehe da jetzt hin.
16:37Herr Tewe, warten Sie doch bitte.
16:46Dr. Brentano.
16:48Was ist passiert?
16:50Sie ist umgefallen.
16:54Spiorhythmusstörung. Sofort in den Schackhorn.
16:56Ja.
17:04Wie geht's hier?
17:05Leicht Pradikat.
17:07Offenbar war das heute im OP doch nicht nur ein simpler Schwächeanfall.
17:10Wieso ist sie überhaupt aufgestanden?
17:12Sie wollte nach Frau Tewe sehen.
17:16Kathrin?
17:23Weißt du, was passiert ist?
17:26Wir brauchen sofort ein Labor. Herzenzyme.
17:29CK, GUT, Troponin, das ganze Programm.
17:31Jetzt und nochmal in zwei Stunden.
17:35Wie fühlst du dich?
17:42Vielen Dank fürs Bringen.
17:43Gerne. Und schöne Grüße an Kathrin.
17:45Richtig aus.
17:46Tschüss, Hanna.
17:47Tschüss.
17:47Tschüss.
17:50Und?
17:52Wie war es in der Schule?
17:53Gut.
17:54Ich habe drei neue Unterschriften. Die eine ist von meiner Lehrerin.
17:58Toll.
18:00Wo ist Mama?
18:03Ich muss dir was sagen, Hanna. Die wird heute nicht kommen. Die hat den kleinen Schwächeanfall. Aber du musst dir
18:09keine Sorgen machen.
18:10Was hat sie denn?
18:12Ihr war schwindelig. Das Gefühl kennst du ja wie nach dem Chaos Helfer an.
18:15Stossen für die
18:22Weiber?
18:23Frau Ritter?
18:25Ach.
18:27Gut.
18:29Ja, vielen Dank.
18:32War das wegen Mama?
18:35Ja, sie möchte, dass wir ihr ein paar Sachen vorbeibringen.
18:38Willst du mir was raushören?
18:40Ich mache ihr ein Bild.
18:42Das ist eine sehr gute Idee. Komm.
18:54Sie soll mir nicht hinterherlaufen.
18:57Du rennst in die völlig falsche Richtung.
19:00Braucht sie nicht zu interessieren.
19:02Gut, dann ignorier mich doch einfach.
19:17Der nächste Ort ist genau in die andere Richtung.
19:21Immer noch kein Netz?
19:27Wo wollen Sie hin?
19:29Hier schwimmen. Hier ist einer der schönsten Seen weit und breit.
19:32Du könntest allerdings auch mal spontan sein und das tun, was man nicht jeden Tag macht.
19:36In einem wunderschönen See baden.
19:37Ja, glauben Sie vielleicht, da ist ein Badeanzug drin?
19:39Ich habe auch keine Badehose.
19:50Bioglobin und Troponin sind erhöht.
19:54Ganz eindeutig ein Biokart-Infarkt.
19:57Das wird im OP-Warn-Vorbote.
19:59Ein Angina pectoris.
20:00Sie muss sofort zum Herzkatheter veranlassen.
20:02Lassen Sie das bitte.
20:07Dies ist der Anrufverantworter von Dr. Martin Stahl.
20:11Hier ist Roland.
20:12Ich wollte Ihnen nur sagen, dass Katrin einen Herzinfarkt hat.
20:14Es geht ihr den Umständen entsprechend gut.
20:16Bis dann.
20:22Roland, warte mal.
20:23Ich bin ja auf dem Weg zu Katrin.
20:24Was gibt es denn?
20:25Herr Tewe war gerade bei mir und er weiß jetzt, dass es im OP einen Zwischenfall gab.
20:29Und er vermutet, dass deswegen seine Frau im Koma liegt und er wünscht jetzt eine Untersuchung des Falls.
20:33Da wird natürlich die Frage aufkommen, ob Frau Dr. Globisch die Anästhesie überhaupt hätte durchführen dürfen.
20:38Sie hatte heute Morgen unspezifische Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Das war alles.
20:42Ihr ging es also heute Morgen schon nicht gut?
20:44Sarah, man kann einen Herzinfarkt nicht voraussehen. Das weißt du so gut wie ich.
20:47Jetzt entschuldige mich.
20:49Ich komme mit.
20:49Nein.
21:13Ich habe keine guten Nachrichten.
21:19Wirklich ein Herzinfarkt?
21:21Die Blutwerte lassen daran keinen Zweifel.
21:25Deine vermeintlichen Schulterbeschwerden heute Morgen, das waren Vorbote.
21:31Ich verstehe das nicht.
21:34Ich meine, ich lebe einigermaßen gesund. Ich mache Sport. Ich bin in einer glücklichen Beziehung.
21:41Du weißt, was jetzt kommt. Willst du eine Narkose?
21:46Nein.
21:47Gut. Dann sehen wir uns gleich im OP.
21:51Warum hast du Herrn Tewe nichts gesagt?
21:54Weil dein Zusammenbruch nicht das Geringste mit dem Zustand der Patientin zu tun hat.
21:58Ich fühle mich mitverantwortlich.
22:00Das ehrt dich, aber du bist selber krank.
22:04Für deine Patientin kannst du im Moment nichts tun und das ist auch nicht deine Aufgabe.
22:29Oh, hallo.
22:31Na, hast du viel versprochen? So war es auch schön, oder?
22:35Ja.
22:38Na, dann sag's.
22:41Ja, er ist in Ordnung.
22:48Das ist mal Schwimmerin.
22:59Mama?
23:03Hey.
23:05Süße, das ist ja eine Überraschung.
23:08Sie wollte unbedingt zu dir.
23:10Oh, ich freue mich so, dich zu sehen.
23:13Komm her, lass dich mal drücken.
23:15Hm.
23:17Was ist denn nun los? Am Telefon sagte man mir nur...
23:20Erzähl ich dir nachher.
23:22Hm?
23:24Weißt du, was Schlimmes?
23:25Hm. Nur ein bisschen schlimm.
23:27Aber wenn sie mich operieren, dann ist es nicht mehr schlimm.
23:30Du wirst operiert?
23:32Wann denn?
23:32Die Schwester, die mich abholt, müsste jeden Moment dir sein.
23:36Hm?
23:38Kann ich bei der Operation zusehen?
23:40Oh, das ist keine gute Idee.
23:43Willst du nicht lieber mit Alexander in die Cafeteria gehen und ein Eis essen?
23:47Das ist eine sehr gute Idee.
23:48Du weißt doch, wo die Cafeteria ist.
23:50Dann sprich kurz mit Mama und du suchst dir schon Eis aus.
23:52Kann ich drei Kugeln haben?
23:54Hm, hm, hm, Choco-Vanille-Erdbeer?
23:57Aber nicht, dass du dann wieder Bauchspatzen kriegst.
23:59Also los, Prinzessin.
24:03Ich bring dich erst mal in die Umstände, hm?
24:09Ich bin gar nicht so ein Kontrollfreak, wie du glaubst.
24:14Okay, was war's?
24:16Das kalte Wasser?
24:18Du hast mich gerade zum ersten Mal geduzt.
24:22Ich sag dir doch, ich kann sehr wohl spontan sein.
24:25Aber nur, wenn du dich wirklich sicher fühlst. Stimmt's?
24:28Ist das bei dir denn anders?
24:31Ich fühle mich eigentlich immer sicher.
24:34Ach komm.
24:35Irgendwelche Ängste hast du doch auch.
24:37Hat jeder.
24:41Fällt gerade nun nichts ein.
24:43Das ist einfach nur naiv.
24:45Was ist schlimm daran, naiv zu sein?
24:49Man wird benutzt, verletzt, enttäuscht.
24:52Man lebt in einer Illusion, aber die Realität ist anders.
24:57Dann lebe ich lieber in einer Illusion.
25:01Ist dir wirklich noch nie was Schlimmes passiert?
25:04Irgendwas, das dich komplett aus der Bahn geworfen hat?
25:09Meine Mutter ist gestorben, als ich zehn war.
25:12Das tut mir leid.
25:15Seitdem denke ich immer, was Schlimmeres kann eigentlich nicht passieren.
25:20Als ich zehn war, hat meine Mutter uns verlassen.
25:25Mein Vater und mich.
25:28Seitdem denke ich, es könnte jederzeit was Schlimmes passieren.
25:33Tut es das denn?
25:36Nein, ich meine nicht jederzeit, aber hin und wieder schon.
25:42Zum Beispiel?
25:49Zu privat?
25:57Wie war das noch?
25:58Du hast vor nichts Angst?
26:01Man sagt doch, ein Blitz schlägt niemals zweimal an derselben Stelle ein.
26:06Das hier ist doch nicht dieselbe Stelle, oder?
26:07Du kannst ja wirklich witzig sein, ha?
26:09Los, komm.
26:16Hättest du nicht die tolle Idee gehabt, baden zu gehen, säß dich schon längst zu Hause im Trocken.
26:21Hättest du ja weiterlaufen können, ich hab dich nicht dazu gezwungen.
26:23Hast du Dörst?
26:24Deinem Ding bin ich überhaupt hier.
26:26Genau darüber solltest du mal nachdenken.
26:33Ich glaube, du solltest raus aus den nassen Klamotten.
26:39Es wird mittlerweile regnen.
26:42Ich mach uns mal was zu essen.
26:59Dr. Heilmann.
27:01Ich nehme an, Sie werden Katrin operieren?
27:03Ja.
27:04Warum eigentlich nicht Dr. Stein?
27:06Er ist im Urlaub.
27:07Ach so.
27:08Aber er wäre doch der Spezialist in solchen Fällen, oder nicht?
27:11Eine Herzkatheteruntersuchung ist eine Routineangelegenheit.
27:15Und wenn Katrin einen Bypass braucht?
27:18Wer macht das dann?
27:19Ebenfalls ich.
27:20Hören Sie, Dr. Heilmann, ich will doch gar nicht Ihre Kompetenz infrage stellen.
27:24Ich möchte nur sicherstellen, dass Katrin die bestmögliche Versorgung bekommt.
27:26Die wird sie haben.
27:27Dann ziehen Sie bitte Dr. Stein hinzu.
27:31Herr Weber, wenn ich dieses Thema mit jemandem diskutiere, dann mit Katrin.
27:35Sie entschuldigen mich.
27:40Du hast doch nichts dagegen, dass ich dich operiere, oder?
27:44Warum sollte ich?
27:45Es könnte ja sein, dass du lieber einen anderen Chirurgen hättest.
27:50Dann geht's jetzt los.
27:51Kontrastmittel.
28:05Halten Sie es aus?
28:07Sie können jederzeit ein Beruhigungsmittel bekommen.
28:11Das ist nur komisch auf der anderen Seite.
28:17Hypokinesie, der Hinterwand.
28:19Keine Stenose.
28:21Ein Thrombus.
28:23Mechanische Zerkleinerung und Bergung?
28:25Oder Absaugen?
28:25Der Thrombus ist klein, den können wir problemlos absaugen.
28:30Irgendliche Einwände.
28:35Und?
28:36Hat's geschmeckt?
28:37Ja.
28:38Macht gut.
28:40Eigentlich wollten die Mama und ich heute Abend essen gehen.
28:43In einem ganz schicken Restaurant.
28:45Und da wollte ich ihr was schenken.
28:56Oh, ist der schön.
28:58Findest du?
29:00Denkst du, der gefällt dir?
29:02Ja.
29:03Das ist nämlich ein Verlobungsring.
29:05Du weißt ja, was ein Verlobungsring ist, oder?
29:06Du willst ja einen Heiratsantrag machen?
29:09Ja.
29:12Glaubst du, sie sagt ja?
29:14Ja.
29:16Und du?
29:18Hättest du was dagegen, wenn ich deiner Mutter heirate?
29:21Nö.
29:22Aber du bist dann trotzdem nicht mein Papa, oder?
29:24Nein, das bin ich nicht.
29:26Aber wir würden dann natürlich zusammenleben, als wäre ich dein Papa.
29:29Wie fändest du das?
29:31Prima.
29:32Gut.
29:33Willst du dich heute fragen?
29:39Vielleicht?
29:41Darf ich noch mal sehen?
29:43Ja, klar.
29:55Und? Schmeckt's?
30:00Salz passt dir wohl nicht mehr in den Rucksack.
30:13Na los, frag schon.
30:16Mal ganz ehrlich.
30:17Du läufst doch vor irgendetwas weg.
30:19Hm.
30:21Dann bist du auf der Suche.
30:22Was ich suchte,
30:23habe ich gefunden.
30:34Nur mal angenommen, ich wäre in dich verliebt.
30:36Was ich nicht bin.
30:38Wie sollte das zwischen uns wohl aussehen?
30:40Ich als Wanderchirurgin?
30:42Oder du kommst einmal im Jahr für ein paar Tage in Leipzig vorbei und wir haben eine schöne Zeit?
30:47Habe ich noch nicht drüber nachgedacht, aber wenn du willst, dann tue ich das.
30:50So war das nicht gemeint.
30:52Wie denn dann?
30:54Ich wollte damit nur sagen, dass zwischen uns, das könnte nicht funktionieren.
31:00Das ist auch eine von deinen naiven Illusionen.
31:04Hast du denn gar keine Träume?
31:08Doch.
31:10Aber realistischer.
31:13Das sind dann wohl Pläne.
31:20Aber wenn ich nicht im Krankenhaus gewesen wäre, wenn ich nicht sofort versorgt worden wäre.
31:26Nicht drüber nachdenken.
31:27Du lebst.
31:28Du kannst sprechen.
31:30Du bist körperlich nicht eingeschränkt.
31:32Du brauchst eine Ruhe.
31:35Das macht mir die meiste Angst.
31:38Es ist gar nicht so schwer, Kürze zu treten.
31:40Es gibt noch andere Dinge im Leben als Arbeit.
31:46Was?
31:49Vor einem Jahr hätte ich dir diesen Satz niemals abgekauft.
31:56Ich auch nicht.
31:59Ich weiß ja, wie viel dir dein Job und deine Patienten bedeuten.
32:03Aber deine Gesundheit geht für mich vor.
32:08Du gehst vor.
32:10Deswegen.
32:19Ich musste ihn sterilisieren lassen.
32:28Was ist denn, mein Schatz?
32:30Ist das der falsche Augenblick?
32:32Oder willst du nicht?
32:33Doch, doch, ich will.
32:37Komm her.
32:38Ich weiß nicht.
33:01Kennst du das, gefangen zu sein und sich dabei völlig frei zu fühlen?
33:05Weil man keine Entscheidungen treffen muss.
33:08Ich hatte dasselbe Erlebnis als Kind.
33:11Als ich mit meinem Vater auf einem Segelboot auf der Ostsee unterwegs war.
33:18Es herrschte Windstille.
33:20Das Meer war völlig ruhig.
33:23Fast zwei Tage lang.
33:26Zuerst haben wir uns geärgert, weil wir an einem bestimmten Tag irgendwo sein wollten.
33:31Aber dann haben wir einfach gewartet.
33:35Die Zeit schien still zu stehen und gleichzeitig war jede Sekunde erfüllt.
33:41Das war magisch.
33:47So fühlst du dich jetzt.
33:49So fühlst du dich jetzt an.
33:51Auf Wiedersehen.
34:03Musik
34:25Guten Abend, Herr Thewe. Tut mir leid, es gab ein paar dringende Fälle, um die ich mich kümmern musste.
34:30Dr. Klobisch.
34:31Das unterliegt der Schweigepflicht.
34:35Ich verstehe absolut Ihr Interesse an der Aufklärung des Vorfalls.
34:38Sie haben mit Frau Marquardt gesprochen.
34:40Ja. Es gibt ein OP-Protokoll, das können Sie oder ein Arzt Ihres Vertrauens jederzeit einsehen.
34:47Was Ihre Frau angeht, die Untersuchung haben inzwischen bestätigt, dass Ihr Nicht-Erwachen auf den hohen Blutverlust zurückzuführen ist.
34:55Die gute Nachricht ist, Ihre Werte haben sich deutlich verbessert.
34:59Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie sehr bald aufwachen wird. Vielleicht heute noch.
35:07Haben Sie die Werte?
35:09Ja.
35:29Kommen Sie wieder ganz auf die Beine?
35:33Ich denke ja, aber um ganz sicher zu sein, ist es zu früh.
35:40Geduld war nie meine Stärke.
35:43Ich will, dass die Dinge funktionieren.
35:45Und wenn das nicht funktioniert, bin ich gewohnt, es wieder zum Laufen zu bringen.
35:48Ich kann nicht einfach da sitzen und abwarten.
35:54Manchmal ist es schwer, mit der Angst umzugehen.
35:57Waren Sie schon mal in so einer Situation?
35:59Ja.
36:03Aber Sie sind Arzt.
36:05Sie können was tun, Sie können handeln, helfen.
36:08Aber manchmal können auch wir nur abwarten.
36:15Ich liebe diese Frau.
36:18Ich würde alles für Sie tun.
36:21Haben Sie ihr das gesagt?
36:24Ja.
36:27Sollte ihr helfen?
36:29Ja.
36:31Sollte ihr helfen?
36:44Ja.
36:49Sollte ihr mich fest?
36:50Ich bin mit mir vor ein paar Zeit.
36:56Annaldo.
37:00Annaldo.
37:01Annaldo.
37:02Annaldo.
37:04Annaldo.
37:05Annaldo.
37:08Annaldo.
37:28Was ist denn los?
37:29Ich muss zurück in die Stadt.
37:31Mein Dienst fängt in drei Stunden an.
37:33Du musst auch aufstehen.
37:35Alleine finde ich den Weg nicht.
37:38Ich denke, Spiel vor Romantik ist ja wirklich umwerfend.
37:41Im Krankenhaus kann man nicht einfach zu spät kommen.
37:45Ja, schon klar.
37:57Hi.
37:58Nicht falsch verstehen, hm?
38:01Nein, tue ich nicht.
38:03Du bist Ärztin.
38:04Hast deinen Dienstplan.
38:06Mhm.
38:06Deine Patienten brauchen dich.
38:14Sehen wir uns wieder?
38:15Das sehen wir dann.
38:19Na komm, beeil dich.
38:20Du musst aufstehen.
38:21Ich komme zu spät.
38:32Morgen.
38:33Morgen.
38:34Morgen.
38:39Unruhige Nacht gehabt?
38:41Bitte?
38:42Sie sehen aus, als hätten Sie in einer Scheune übernachtet.
38:45Das geht Sie überhaupt nicht an.
38:47Wenigstens wurden Sie nicht vom Blitz getroffen.
38:49Oder doch?
38:51Dürfte ich mich jetzt vielleicht umziehen?
38:52Hüte dich vor den Anfällen der Liebe.
38:55Zu schnell streckt der Einsame dem die Hand entgegen, der ihm begegnet.
39:02Danke.
39:12Guten Morgen.
39:15Herr Thewe.
39:16Herr Thewe.
39:16Wie geht es Ihrer Frau?
39:19Sie ist heute Nacht aufgewacht.
39:22Ach, da bin ich aber froh.
39:24Sie glauben gar nicht, wie erleichtert ich darüber bin.
39:27Wie geht es Ihnen?
39:29Herr Heimann durfte mir ja nichts sagen.
39:33Hatten Sie...
39:33Ich hatte einen Herzinfarkt.
39:36Und eine Katheteruntersuchung gestern.
39:39Jetzt weiß ich auch mal, wie das ist.
39:40Ich weiß ja jetzt, dass die Komplikationen bei Annas OP nichts mit der Anästhesie zu tun hatten.
39:46Und ich wollte mich auch noch mal entschuldigen, dass ich so einen Wirbel gemacht habe.
39:51Sie kriegen doch jetzt meinetwegen keine Schwierigkeiten.
39:56Das ist im Augenblick mein geringstes Problem.
39:59Glauben Sie mir.
40:00Die Nacht bei Dr. Globisch war ruhig.
40:03Aber sie hat erhöhte Temperatur, 38 Uhr.
40:05Danke.
40:07Ach, Roland.
40:08Wie geht es Frau Globisch?
40:09Soweit gut.
40:10Schön.
40:11Wie lange wird sie denn ungefähr ausfallen?
40:16Rufst du dich jetzt auf deine ärztliche Schweigepflicht?
40:18Du bist in diesem speziellen Fall ihr Arbeitgeber.
40:20Sie ist jetzt Patientin, hast du gestern selber gesagt.
40:23Heißt das, wir können nicht darüber reden, ob wir einen Ersatz oder einen Nachfolger für sie brauchen?
40:26Ich möchte zuerst mit ihr reden.
40:28Dann tu das bitte. Mir gehen langsam die Ärzte aus.
40:30Hat sich ja Tewe bei dir noch mal gemeldet?
40:33Er verzichtet auf eine Untersuchung.
40:35Na, das ist doch zumindest das Problem schon gewesen.
40:49Tschüss.
40:50Was ist?
40:51Geht's dir nicht gut?
40:51Alles bestens.
40:54Ach, was machst du hier?
40:57Ich hatte einfach Lust, dich zu sehen.
41:03Zu spontan?
41:04Nein, nein.
41:05Das trifft sich gut.
41:10Ah, ich verstehe.
41:13Kollegen.
41:14Ich bin.
41:45Sagen Sie jetzt nichts.
41:47Kein Wort.
41:48Na, dann ist ja gut.
41:52Hallo.
41:53Hi.
41:55Wie war die Nacht?
41:57Eigentlich ganz in Ordnung.
41:58Du hast erhöhte Temperatur.
42:00Hattest du die schon vor dem Infarkt?
42:03Und wenn wäre es mir nicht aufgefallen.
42:06Vermutest du irgendwas?
42:08Tief einatmen.
42:11Anhalten.
42:12Ausatmen.
42:15Wie fühlst du dich?
42:17Ganz gut.
42:18Wie sind meine Werte?
42:20Darf ich mal sehen?
42:23Sonst frage ich die Schwester, wenn du raus bist.
42:29Wir beginnen heute mit einer leichten Mobilisierung.
42:38Ach, das EKG sieht ja grauenvoll aus.
42:41Das ist das EKG nach einem frischen Hinterwandinfarkt.
42:43Wie lange brauche ich?
42:45Was meinst du?
42:48Dass ich wieder arbeiten kann.
42:52Roland, das kannst du mir nicht antun.
42:54Du hattest Glück, dass es in der Klinik passiert ist.
42:56Wir konnten dich schnell versorgen.
42:58Ihr wollt mir den Scherfahrtsposten wegnehmen?
43:04Du wirst auf jeden Fall kürzer treten müssen.
43:08Vielleicht für ein paar Monate.
43:12Vielleicht wie immer.
43:15Ja.
43:15Aber...
43:16folded.
43:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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