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  • vor 21 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:17Das Leben ist so schön.
00:21Ja.
00:23Besonders mit dir.
00:26Danke.
00:31Aber wir sollten die Zeit hier auch nutzen.
00:35Aber das tun wir doch gerade.
00:39Ich meine, wir sollten darüber sprechen, wie es ist, wenn ich nicht mehr da bin.
00:46Hey, das sind unsere Flitterwaren.
00:49Mach dir keine Sorgen, wir schaffen das schon.
00:51Jemina und ich.
00:56Ich möchte ja nur, dass du gut vorbereitet bist.
01:03Weißt du, welche Vorbereitung ich brauche?
01:06Dass wir das Beste aus der Zeit machen, die wir noch haben, dann werde ich später auch nichts bereuen.
01:12Das wird mir helfen.
01:19Ach, ich hielte dich.
01:38Ich glaube, wir sind etwas abgetrifftet.
01:41Oh ja.
01:42Ich muss das Boot wenden, ja?
01:44Halt dich fest, bitte.
01:58Maria?
02:01Maria?
02:04Hey, hey, hey, Schatz, hörst du mich?
02:08Maria?
02:10Maria?
02:13Maria?
02:20Everybody says, we're too young.
02:23My love is not going on.
02:25They say, you better go away.
02:27Cause this love is made of song and fame.
02:33Love is enough.
02:34Love is enough.
02:36I know that love is enough, love is enough, love.
02:41We can make it the stormy weather, as long as we stay together, yeah, love is enough.
03:09Jakob! Hi!
03:11Hallo.
03:13Was machst du denn überhaupt hier?
03:15Ich hab einen früheren Zug gekriegt. Und was machst du hier?
03:18Ich hab einfach gute Laune.
03:20Und gibt's dafür einen Grund?
03:26Du hast die PJ-Stelle an der Sachsen-Klinik.
03:30Ja, ich bleib hier.
03:32Sehr schön. Herzlichen Glückwunsch.
03:34Danke.
03:36Jakob, warum bist du so warm? Hast du Fieber?
03:41Typisch Ärzte. Denken sofort immer an irgendwelche Krankheiten. Mir ist einfach nur warm.
03:45Wir müssen das feiern. Ich koche heute, okay?
03:49Okay, ich will meine Tasche und dann gehen wir einkaufen.
03:51Okay.
03:59Okay.
04:04Okay.
04:23Mogli.
04:35Weißt du, worauf ich richtig Lust hätte?
04:42Hey, was machst du da?
04:4938.1. Ich wusste, du hast Fieber.
04:52Das ist doch nix.
04:54Bleib bloß sitzen.
04:59Hallo?
05:00Nein, seine Schwester.
05:03Ja, er ist hier.
05:05Verstehe, danke.
05:07Du bist aus der Rehe heraus, bevor sie dich entlassen haben?
05:11Ich wollte den früheren Zug erwischen.
05:13Mit Fieber hätten sie dich nie entlassen.
05:15Ich dachte, mit diesem Elward geht's mir wieder gut.
05:18Aber es geht dir nicht gut.
05:20Lisa, ich will ja nicht undankbar sein.
05:22Aber dieses Ding ist Schrott.
05:24Ich hab einfach keine Kraft.
05:26Das ist ein Herzunterstützungssystem.
05:28Kein neues Herz.
05:31Das Elward kauft dir Zeit.
05:32Sie haben mehr Zeit, um für dich einen Spender herzufinden.
05:35Ich ruf jetzt Papa an.
05:36Nicht schon wieder ins Krankenhaus.
05:38Du hast einen Infekt.
05:39Und vielleicht ist der Elward auch noch nicht richtig eingestellt.
05:42Du solltest mit dem Ding eigentlich locker durch den Alltag kommen.
05:45Wir fahren jetzt sofort in die Klinik.
05:53Maria Weber.
05:55Initial bewusstlos nach Sturz auf einem Boot.
05:57Keine Spontanatmung.
05:59Maria?
06:01Was ist mit ihr?
06:02Wie gesagt, sie ist während einer Bootsfahrt gestürzt.
06:05Anscheinend auf den Kopf.
06:06Und die Bewusstlosigkeit hat nichts mit dem Hirntumor zu tun.
06:10Tumor?
06:11Von einem Tumor hat Dr. Hoffmann nichts gesagt.
06:16Schockraum.
06:20Also?
06:23Wer weiß, in den Flitterwochen lebt man nur von Luft und Liebe.
06:27Wahrscheinlich hat Maria zu wenig gegessen.
06:29War unterzuckert und ist deswegen ge...
06:34Was ist?
06:36Die Pupillen sind geweitet.
06:37Keinerlei Lichtreaktion.
06:41Beidseitig?
06:50Beidseitig.
06:57Blutzucker?
06:58Normal.
07:01Ich wusste nicht, dass Maria wieder einen Tumor hat.
07:05Ja, das ist mein Junge zurückgekommen.
07:07Diesmal bösartig und ist in den Hirnstamm eingewachsen.
07:10Deshalb inoperabel.
07:13Sie ist kreislaufstabil.
07:14Wir bringen sie ins CT.
07:15Wir müssen unbedingt rausfinden, was die Ursache ist.
07:17Der Sturz oder...
07:19Doch, der Tumor.
07:30Ich bin gleich wieder da.
07:37Lieser.
07:39Oder soll ich Frau Kollegin sagen?
07:41Ich freue mich, dass es geklappt hat.
07:44Ja, ich auch.
07:45Weißt du, wo mein Vater ist?
07:46Der ist, glaube ich, ein OP.
07:48Ja, Wirbelsäule.
07:50Spondylodese.
07:51Das kann auch Stunden dauern.
07:52Kann ich was für dich tun?
07:53Mir wurde gesagt, Jakobs Ärztin, Professor Weber, arbeiten nicht mehr hier.
07:56Das stimmt.
07:57Sie hat sich eine Auszeit genommen.
07:59Macht er Elbert Probleme?
08:00Erdfieber und ist schlapp.
08:02Wer hat denn heute Dienst in der Kardio?
08:04Ich erkundige mich.
08:06Oh, das ist Dr. Hoffmann.
08:08Ich frage ihn gleich mal wegen Maria.
08:12Dr. Hoffmann.
08:13Keine Zeit.
08:15Nur kurz.
08:15Ist Ihre Frau erreichbar?
08:17Jakob Heilmann, ein ehemaliger Patient.
08:19Maria hatte einen Unfall.
08:20Sie ist selbst Patientin.
08:22Schlimm?
08:23Eine Gehirnerschütterung.
08:49Geben Sie mir einen Moment.
08:52Danke.
08:57Ich werde dafür sorgen, dass du die Überatmung so schnell wie möglich los wirst.
09:03Mach's gut, meine Liebe.
09:14Wie sieht's aus?
09:18Kommen Sie.
09:29Es wird gut.
09:30Es wird alles wieder gut.
09:34Maria hat eine sekundäre Hirnstammblutung.
09:37Und Ursache dafür ist nicht irgendein Unfall, sondern das Meningium.
09:41Sehen Sie hier?
09:43Die Blutung ist massiv und deswegen können wir auch nichts mehr für Sie machen.
09:47Was?
09:49Natürlich können wir was machen.
09:50Dr. Hoffmann, Sie hat keine spontane Atmung mehr.
09:52Die Pupillen sind weit und lichtstarr.
09:56Maria ist wahrscheinlich schon...
09:58...hirntot.
10:00Das ist Ihre Diagnose?
10:16Ich verstehe Sie ja, aber jetzt geht es darum, Ihre Wünsche zu erfüllen.
10:19Und Maria hat mir Ihre Patientenverfügung gegeben.
10:22Meine Frau lebt.
10:24Dr. Hoffmann, ich hab...
10:27Finger weg!
10:39Scheiße.
10:41Okay.
10:44Der Elber tut, was er muss.
10:47Ja, dann kann ich den Infekt ja auch zu Hause auskurieren.
10:50Warte bitte eine halbe Stunde.
10:51Haben wir auch die ersten Blutwerte, dann kann ich dir vielleicht noch was für schreiten.
10:55Holen wir uns was vom Kiosk?
10:57Klar.
10:59Den brauch ich nun wirklich nicht.
11:02Okay.
11:05Jakob!
11:07Jakob!
11:08Hey!
11:09Er hat eine Synkope.
11:11Der Puls ist ja niedrig.
11:15Jakob!
11:18Jakob!
11:21Was ist denn los?
11:22Du hast kurz weggetreten.
11:24Wir nehmen dich jetzt stationär auf.
11:25Ist es normal, dass man mit einem neuen Elbert so schwach ist?
11:28Kommt auf den Zustand des Herzens an.
11:30Ist es wirklich so schlimm bei Jakob?
11:32Wir warten jetzt mal, liebe Funde ab.
11:35Soll ich euren Vater informieren?
11:37Ich kann eine Mopé anrufen.
11:38Nein, bitte nicht.
11:40Ich bin kein kleines Kind.
11:42Und Papa kann auch nicht mehr tun als du.
11:44Er macht sich nur Sorgen.
11:46Okay.
11:50Dr. Deme, wissen Sie, wie es Maria geht?
11:57Die Voraussetzungen für eine Hirntoddiagnostik liegen vor.
12:04Was sagen Sie da?
12:06Der Tumor blutet.
12:08Tumor?
12:09Sie hatte nur eine Gehirnerschütterung.
12:11Ich hätte es erklären sollen.
12:15Was?
12:18Was hätten Sie erklären sollen?
12:22Maria hatte ein Rezidiv.
12:24Ein inoperables Meningium, Grad 3.
12:27Massiv in den Hirnstamm infiltriert.
12:29Im Grunde genommen ist es gut,
12:30dass es so schnell zu Ende gegangen ist.
12:33Sind Sie verrückt?
12:35Sie sind verrückt geworden.
12:37Meine Frau hat einen Unfall.
12:39Die wird sich wiederholen.
12:42Die Blutung ist tumorbedingt.
12:44Wahrscheinlich ist sie deswegen überhaupt erst gestürzt.
12:46Wann Sie bei dem Unfall dabei oder ich?
12:53Er will es nicht wahrhaben.
12:56Ich bin in Besitz ihrer Patientenverfügung
13:00und sie wollte keine lebensverlängernden Maßnahmen.
13:03Wir müssen das hier beenden.
13:07Und was die Hirntoddiagnostik angeht,
13:09ich würde mit einem Kollegen den ersten Untersuchungsgang machen.
13:12Und vielleicht könnten Sie mit einem anderen Kollegen
13:15aus der Neuro zwölf Stunden später
13:18die Bestätigungsuntersuchung durchführen.
13:25Die Blutwerte von Jakob Heilmann.
13:27Wir dachten, Sie müssen das sofort sehen.
13:30Ja.
13:38Wenn der Infekt weg ist,
13:39kannst du mit dem Elbert sogar ein bisschen Sport machen.
13:42Solltest du sogar.
13:48Ich spreche Papa auf die Mühlbox.
13:50Er muss wissen, dass du hier liegst.
13:52Ich habe doch schon Nein dazu gesagt.
13:54Samira muss es auch wissen.
13:56Muss sie nicht.
13:57Sammy soll sich ein paar schöne Tage bei ihrer Oma machen.
14:06Die Blutwerte sind gekommen.
14:10Das Blutbild zeigt hohe Entzündungswerte
14:13und in der Blutkultur,
14:15das sind,
14:17Gramm-positive Koppen sind dort zu sehen.
14:19Und das ist nicht gut.
14:21Das müssen wir in den Griff bekommen.
14:24Und du bekommst jetzt sofort eine Antibiotika-Kombination
14:27und wir machen nachher noch ein Echo.
14:36Martin?
14:37Gibt es irgendwas, was du uns nicht sagst?
14:40Gramm-positive Koppen besiedeln Fremdkörper im Organismus.
14:43Wie Implantat oder eben auch Elbert.
14:45Das ist korrekt.
14:46Könnte es eine Drive-Line-Infektion sein,
14:48wie das Elbert eingedrungen ist?
14:49Möglich.
14:49Und in diesem Fall müsste das Elbert wieder raus?
14:52Ist das...
14:52Was passiert denn mit meinem Bruder?
14:54Bekommt der ein neues Elbert
14:55oder braucht er sofort eine Transplantation?
14:57Stopp!
14:58Das ist alles möglich.
15:00Aber so weit sind wir noch nicht
15:01und so weit wird es auch nicht kommen.
15:02Aber irgendwas ist doch...
15:03Ja, es ist auch was.
15:05Aber es hat nichts mit Jakob zu tun.
15:07Deinem Bruder wird es bald wieder besser gehen, okay?
15:10Okay?
15:26Gut, dass du da bist.
15:31Wusstest du, dass Marias Tumor zurück war?
15:36Nein.
15:45Als sie ihre Auszeit genommen hat, hätte ich es mir denken müssen.
15:47Kai war auch so komisch.
15:48Ich dachte, es liegt an der Hochzeit.
15:51Danke, dass Sie gekommen sind.
15:53Was kann ich tun?
15:55Maria liegt intubiert auf der ITS.
15:57Gegen ihren Willen.
15:58Ich habe vorhin mit Dr. Kranz die erste Hirntoddiagnostik vorgenommen.
16:01Und das ging nur, weil Dr. Hoffmann ihren Raum verlassen hat.
16:05Ich will das nicht hinter seinem Rücken machen.
16:07Deshalb dachten Ihre Frau und ich,
16:09ob Sie es nicht vielleicht versuchen könnten.
16:12Vielleicht braucht Dr. Hoffmann gerade einen Freund.
16:16Vielleicht braucht er Sie.
16:20Ich gucke mal, was ich tun kann.
16:24Das mache ich ja, Sandy.
16:25Es lag bei uns im Schwesternzimmer.
16:27Es klingelt an.
16:29Ich gebe es Ihnen.
16:50Darf ich?
16:51Darf ich?
17:04Wie geht es dir?
17:10Wie soll es mir schon gehen?
17:12Es ist ein bisschen mit seinem Boot abgetrifftet.
17:17Ich musste scharf wenden und dann ist sie gestürzt.
17:22Aber der Sturz ist nicht die Ursache der Hirnstammblutung.
17:25Selbstverständlich ist er das.
17:27Ich weiß, dass Dr. Dieme ist anderer Meinung, aber...
17:38Das ist doch einste Traumschlag.
17:42Hallo.
17:50Hat Dr. Dieme Sie geschickt?
17:53Nein, nicht.
17:56Wollte mich vermagieren.
17:59Ich wollte Sie nochmal sehen.
18:02Ja, jetzt haben Sie Sie gesehen.
18:06Bitte gehen Sie, ja?
18:08Meine Frau braucht Ruhe.
18:20Mir ist nicht so nachreden heute.
18:27Wenn du was brauchst, ich bin da, ja?
18:32Wo ist Emil?
18:35Ja, ähm...
18:36Bei einem Freund in der Kita.
18:40Ich hole ihn gleich an.
18:42Ich kann das übernehmen.
18:43Ich mach das.
19:07Sind Sie sich ganz sicher mit der Diagnose?
19:10Wenn ich auch nur den kleinsten Zweifel hätte,
19:13dann würde ich um Marias Leben kämpfen.
19:14Das ist klar, oder?
19:15Aber Dr. Hoffmann scheint sehr überzeugt von seiner Einschätzung.
19:20Sie ist tiefkommatös.
19:22GCS3.
19:24Keine spontane Atmung.
19:26Weite, lichtstarre Pupillen.
19:28Stoffwechselentgleisungen unter Kühlung oder Medikamente
19:30sind nicht die Ursache für das Kuma.
19:33Und dazu der Primärbefund.
19:35Sehen Sie hier.
19:37Das ist Ihr Tee.
19:49Sie hat mir Ihre Patientenverfügung anvertraut.
19:52Und deswegen ist es auch meine Pflicht, mich drum zu kümmern.
19:54Wir können ihm ein bisschen Zeit geben.
19:59Wäre schön, wenn wir die hätten.
20:00Sie wollte keine lebenserhaltenden Maßnahmen.
20:04Und es war ihr wichtig, sehr wichtig, ihre Organe zu spenden.
20:10Sie ist Herzchirurin.
20:12Aber wenn er sich weiterhin dagegen sperrt,
20:16wollen Sie ihn wirklich vom Sicherheitsdienst von Ihrem Bett wegreißen lassen?
20:19Ob ich den Sicherheitsdienst beauftragen würde?
20:22Wenn es sein muss, ja.
20:27Maria Sinni, du kannst vergessen, ihm das zu geben.
20:34Hallo, Dr. Brentano?
20:36Ja, ich bin ein Kollege von Professor Weber.
20:39Sie ist momentan verhindert.
20:42Verhindert.
20:43Emil? Es geht um Emil.
20:46Ja, ich kümmer mich heute um den Jungen.
21:04Emil.
21:05Hallo, Arjun.
21:08War es schön bei deinem Freund?
21:10Ja.
21:10Das freut mich.
21:12Pauline ist auf ihrem Zimmer.
21:13Willst du gleich mal gucken, was sie macht?
21:15Ja.
21:16Bis gleich.
21:18Pauline.
21:23Ich habe ihm gesagt, dass seine Eltern im Krankenhaus zu tun haben.
21:29Zu tun?
21:31Wäre dir was Besseres eingefallen?
21:36Wusste Emil überhaupt, dass seine Mutter krank war?
21:41Eher nicht.
21:43Nicht mal die erwachsenen Freunde wussten Bescheid.
21:46Im Moment freut er sich, dass er hier übernachtet.
21:49Komm, lass uns loslegen mit Kochen.
21:52Morgen ist trotz allem Schule und ein ganz normaler Tag.
21:56Aber heute ist kein ganz normaler Tag.
22:02Wir bestellen Essen.
22:04Bei Marco?
22:07Lecker.
22:13Du, die Kinder und ich.
22:18Wir sind gesund.
22:20Uns geht es gut.
22:22Ich nehme das viel zu oft.
22:24Viel zu selbstverständlich.
22:27Ich auch.
22:34Ich bin so froh, dass wir uns haben.
22:41Lisa, du hast Anruf.
22:42Das wird nicht besser.
22:44Das Fieber ist nochmal gestiegen.
22:45Es ist jetzt bei 39,2 und das, obwohl er seit über fünf Stunden Antibiotika bekommt.
22:54Ja, die Antibiotika schlagen nicht an.
22:56Ja, sag ich doch.
22:57Wir machen sofort ein Herz-Echo.
22:58Kann ich mit?
22:59Natürlich.
23:06Was ist das?
23:08Das Helle?
23:09Eine frei flottierende Vegetation im linken Ventrikel.
23:13Sieht ziemlich groß aus, oder?
23:17Jakob, hörst du mich?
23:19Wir machen jetzt mit dir ein Schluck-Echo.
23:21Das kennst du ja schon.
23:22Dafür bringen wir dich in den Schockraum.
23:26Sagen Sie Dr. Heimann Bescheid.
23:28Er soll bitte kommen.
23:53Roland.
23:55Was?
23:57Warum erfahre ich das erst jetzt?
23:58Der Befund ist von dieser Minute.
24:00Wieso sagt mir keiner, dass mein Sohn im Krankenhaus ist?
24:03Weil Jakob das nicht wollte.
24:04Und bis eben war auch noch gar nicht klar, wie ernst die Sache ist.
24:06Wieso so spät?
24:07Sag mal, weißt du eigentlich, was heute hier los ist?
24:09Es ist egal, was heute hier los ist.
24:11Was hat das mit Jakob zu tun?
24:12Wir dürfen keine Sekunde mehr verlieren.
24:15Komm, Martin.
24:16Wir rufen Neotransplant an.
24:30Er kommt auf die ITS.
24:32Monitoring und BGA.
24:33Ich komme sofort.
24:35Lisa?
24:37Komm mal hier.
24:40Setz dich.
24:46Dein Bruder hat eine LVAD-assoziierte infektiöse Endokarditis.
24:52Eine riesige Vegetation bis zum Ventrikelseptum.
24:56Die Bakterien müssen über die Elbert-Kanüle eingedrungen sein.
25:00Ja.
25:01Vermutlich.
25:02Aber warum sind die Bakterien noch da?
25:04Jakob bekommt Antibiotika.
25:05Die Infektion war offenbar zu schwer.
25:09Dieser Klumpen kann sich ablösen.
25:11Und wenn er das tut?
25:12Septische Gefäßverschlüsse, ein Schlag an Falun-Embolie.
25:16Kann man das nicht operieren?
25:17Man könnte die Vegetation entfernen und...
25:19Jakob braucht sofort ein Neues Herz.
25:22Er steht doch schon ewig auf der Liste.
25:24Das kann dauern.
25:26Manchmal geht es schnell.
25:29Martin meldet die Verschlechterung gerade an Neotransplant.
25:32Eine High-Urgency-Listung.
25:35Wie lange hat er noch, wenn er kein neues Herz bekommt?
25:41Er hat doch mindestens noch ein paar Wochen.
25:43In der Zeit finden Sie ein Herz.
25:49Katrin!
25:54Einige Stunden.
25:56Er hat noch ein paar Stunden.
26:03Freiflottierende Vegetation bis zum Intrigesektor.
26:06Fieber.
26:07Ja, höchste Dringlichkeitsstufe.
26:11Danke.
26:14So.
26:16Neotransplant sucht jetzt nach einem Spenderherz,
26:20das sofort verfügbar ist.
26:30Ja, Roland, es tut mir leid.
26:34Ich hätte dir sofort Bescheid sagen müssen.
26:39Aber ich dachte eben auch, es wäre nur ein Infekt.
26:45Habt ihr schon ein Spenderherz in Aussicht?
26:47Neotransplant ist informiert.
26:51Wo willst du hin?
26:52Zu Jakob.
26:53Wohin denn sonst?
27:01Das ist so ein Scheißtag.
27:07Heute Morgen habe ich noch mit Petra darüber geredet,
27:10wie schade es ist, dass ihr euch noch nicht kennengelernt habt.
27:14Wir wollten euch heute ins Restaurant einladen.
27:19Das ist erst ein paar Stunden her.
27:23Und mir kommt es so vor, als hätte ich es nur geträumt.
27:27Und?
27:29Hast du Petra schon Bescheid gesagt,
27:31dass das mit dem Restaurant nichts wird?
27:33Nein.
27:34Würde ich an deine Stelle tun.
27:36Dass du immer so pragmatisch bist.
27:40Das ist meine Geheimwaffe.
27:42Immer an den nächsten Schritt denken,
27:44damit ich nicht schreiend zusammenbreche.
27:46Ja, dann werde ich das jetzt auch mal machen
27:48und ruf sie an.
27:49Und ich gehe meinen Kontrollgang.
27:51Und wenn ich damit fertig bin,
27:52kümmere ich mich um Roland.
28:08Dein Handy.
28:13Samira.
28:14Ein Foto von Wilma.
28:20Nichts Neues von Neotransplant.
28:22Nichts Neues von Neotransplant.
28:31Hier ist ein Fall, wo man die Antibiotika-Kombination verändert hat.
28:35Plus Murodenol.
28:36Kenne ich.
28:36Kann man nicht vergleichen.
28:38Vielleicht doch,
28:39wenn wir mal ein bisschen außerhalb der Box denken.
28:41Ich sage es noch mal,
28:42es gibt keine Operation,
28:44die das beheben kann.
28:44Wenn du es so angehst,
28:45finden wir natürlich keine Lösung.
28:46Nicht so laut.
28:48Jakob braucht jede Erholung,
28:49die er kriegen kann.
28:51Ich habe Medizin studiert,
28:52um zu helfen.
28:53Du bist Chirurg.
28:54Es kann doch nicht sein,
28:55dass wir ja einfach nur so rumsitzen.
29:08Kann ich deinen Krankenhaus-Account benutzen am Computer?
29:10Wofür?
29:11Wenn man Neotransplant noch mal Jakobs aktuelle Werte schicken würde.
29:15Die haben sie.
29:16Ja, aber wenn man da vielleicht anruft
29:18und denen noch mal erklärt,
29:19wie ernst die Lage ist
29:20und noch mal ein bisschen Druck macht.
29:21Du verrückt geworden.
29:22Damit erreichst du gar nichts.
29:23Eher im Gegenteil.
29:26Ist alles in Ordnung.
29:28Schlaf weiter.
29:49Scheiße!
29:50Scheiße!
30:24Mein Geburtsdatum.
30:25War ja klar.
30:37Sie sind die Tochter von Dr. Heilmann?
30:41Ja.
30:42Weiß Ihr Vater,
30:43dass Sie seinen Account nutzen?
30:45Nein.
30:46Ich hecke mich gerade in seinen Account ein.
30:52Mein Bruder stirbt.
30:54Wenn er nicht in den nächsten paar Stunden
30:56einen Spender jetzt bekommt,
30:57dann stirbt er.
30:58Ihr Bruder ist Marias Patient.
31:01Neotransplant muss ihm einen Spender jetzt zuteilen.
31:04Wenn ich den im Namen meines Vaters schreibe
31:05und ihm sage, wie es um ihn steht,
31:07dann...
31:08seine Werte werden immer schlechter.
31:11Sie dürften gar keinen Zugriff
31:14auf die Akte Ihres Bruders haben.
31:16Allein das ist ein Vertrauensbruch
31:18Ihrem Vater und der Klinik gegenüber.
31:20Das ist gesetzeswidrig.
31:21Ich kann Sie anzeigen.
31:22Wenn Ihr praktisches Jahr endet,
31:24bevor es begonnen hat.
31:26Und die fünf Jahre Studium,
31:28die waren dann umsonst.
31:29Na und?
31:30Es gibt Wichtigeres.
31:35Ja, solange wir kämpfen,
31:37haben wir das Gefühl,
31:38die Kontrolle zu haben.
31:41Hören Sie,
31:43Neotransplant,
31:44die haben alle Informationen,
31:46die Sie brauchen.
31:47Durch Ihren Manipulationsversuch
31:49erreichen Sie für Ihren Bruder
31:51rein gar nichts.
31:54Also soll ich einfach aufgeben oder was?
31:56Wieso denn aufgeben?
31:58Ihr Bruder lebt noch.
32:01Sie können noch hoffen.
32:07Das hier vergessen wir jetzt ganz schnell, ja?
32:11Stellen Sie sich mal
32:12all diese Leute vor,
32:13die...
32:15die daran arbeiten,
32:16dass Ihr Bruder ein neues Herz bekommt.
32:18Überall in Europa.
32:21Das kann klappen.
32:47Das kann klappen.
33:09Du hast wohl gedacht,
33:10du könntest mich vorbereiten.
33:19Geht auch gerne.
33:25Ich verspreche dir,
33:26ich werde mein Bestes geben.
33:27was ist es,
33:31was ist es nicht?
33:32ich werde mein Bestes geben.
33:43Was ist das Denn?
33:49Was 있을 dir möchte?
33:51Einfachั่ resto?
33:56Ich besorge uns noch einen Stuhl.
33:59Setz dich.
34:23Emi will wieder zu seinen Eltern.
34:26Du hast ihm gesagt, dass er nach der Kita wieder zu uns kommt.
34:31Ich glaube, er merkt, dass irgendwas nicht stimmt.
34:38Wir müssen uns darauf einstellen, dass er vielleicht noch ein paar Tage bei uns bleibt.
34:42Ich weiß nur nicht, wie erklären wir ihm das?
34:46Wenn wir sagen, dass seine Eltern verreist sind?
34:49Ich gehe schon.
35:00Ich habe versucht, dich anzurufen.
35:04Ja, mein Telefon ist kaputt.
35:08Danke, dass ihr euch um E-Mail gekümmert habt.
35:11Das ist doch selbstverständlich.
35:14Wie? Geht's ihm?
35:17Eigentlich gut.
35:20Aber er spürt, dass was passiert ist.
35:24Er ist oben bei den Kindern. Wir wollten ihn gleich in die Kita bringen.
35:31Nein, nein, da geht's heute nicht.
35:33Wir müssen uns verabschieden.
35:42Soll ich euch begleiten?
35:44Nein, das ist unsere Sache.
35:51Danke.
35:57Na dann.
36:03Auf geht's.
36:19Der Hirntod ist bestätigt.
36:21Dr. Stark und ich haben die zweite Diagnostik vorgenommen.
36:25Und Dr. Hoffmann hat das einfach so zugelassen?
36:28War gar nicht da.
36:35Guten Morgen.
36:38Mein Sohn und ich, wir sind gekommen, um uns zu verabschieden.
36:48Nein, nein, ich will nicht!
36:49Emil?
36:52Emil?
36:54Hey!
36:54Ja, schon okay.
36:56Gehen Sie zu Maria. Ich kümmere mich um den Jungen.
36:58Ich kümmere mich um den Jungen an.
37:09Alles klar, Nu?
37:22Jetzt kommt einen Jungen an.
37:23Ich kümmere mich um denengren treating выход zu безопасiger predictable aus.
37:24Das war's.
37:54Das war's.
38:24Das war's.
38:54Das war's.
38:57Das war's.
38:58Das war's.
38:59Oh, lass die Straße rüber auffassen.
39:08Ah, sehr gut.
39:10Gut machst du das.
39:11Das war's.
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