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  • vor 14 Stunden

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Transkript
00:20Love Is Enough
00:52Ah, du bist ja frĂŒh dran.
00:54Morgen, setz dich. Der Tee muss noch 10, aber der Kaffee ist schon fertig.
00:58Danke.
01:00Und geschlafen?
01:01LĂ€nger als du auf jeden Fall.
01:05Morgen.
01:06Morgen, Lisa. FĂŒr die Pause.
01:15Oh, verwechselt, Jonas.
01:18Ich habe heute nur 3 Stunden. Mathe fĂ€llt aus, zum GlĂŒck.
01:22Und sonst so?
01:24Na ja, also bei uns sind gerade alle voll in den Vorbereitungen fĂŒr den Weihnachtsbaser am Freitag. Die Einnahmen gehen
01:30an die FlĂŒchtlingshilfe.
01:31Das ist ja eine super Idee. Gibt es ein Spendenkonto? Schreib die Nummer auf, ich ĂŒberweis was.
01:35Okay. Wir wollen die Tage mal auf den Friedhof gehen. Kommst du mit?
01:40Also das ist im Moment schlecht in der Klinik, ist viel los. Jede Menge Papierkram so kurz vor Jahresende. Aber
01:46ich sehe, was sich machen lÀsst. Bis heute Abend.
01:53Wieso macht er jetzt FrĂŒhstĂŒck und haut dann ab?
01:56Hallo und guten Morgen. Hier spricht der Astrologe eures Vertrauens, Reiko Vogel. Hm? Habt ihr schon eure Weihnachtsgeschenke zusammen?
02:04Was? Noch nicht? Wie wÀre es mit einem...
02:06Lass mal an. Ich möchte es hören.
02:09Jahresendtouros.
02:09Glaubst du an sowas?
02:10Mehr als an den Weihnachtsmann.
02:12Darf es zu dem Kaffee noch was dazu sein?
02:14Psst.
02:14Die Croissants sind bald fertig.
02:16Ja.
02:16Ich hÀtte gerne Croissants.
02:18Ja?
02:18Kommen wir nun zu den WassermÀnnern.
02:20Nicht nur beruflich braucht es heute eine Menge FingerspitzengefĂŒhl, auch mit den Personen, die euch nahestehen.
02:26Alexander ist doch gar nicht in der Stadt.
02:28Und zum Schluss noch eine Warnung in eigener Sache. Und die geht an alle Skorpione der ersten Dekade. Bleibt heute
02:34besser im Bett. Da draußen lauert Gefahr.
02:37Ah, das ist die Skorpion.
02:39Und nun fahre ich mal lieber selbst nach Hause.
02:41Das wird kein leichtes Weihnachten.
02:43Naja, fĂŒr diese Erkenntnis braucht es keinen Astrologen.
02:46Also, tschĂŒss und frohe Weihnachten.
02:54Guten Morgen. Wissen Sie, wo Dr. Heilmann ist?
02:57Ach, der holt sich einen Kaffee.
03:02Wieso klaust du meine Deko?
03:04Ich dachte, du bist der LehrgeschÀft, Stroh.
03:07Ja, wenn Kaninchen drin sitzen.
03:09Du musst mich nicht schonen. Wer hat Pia mich immer genannt?
03:13Weihnachtsprofil.
03:14Mhm.
03:14Ich hab dir da was hingelegt.
03:17Die Notaufnahme.
03:18Soll ich mitkommen?
03:19Du hast doch hier bestimmt genug zu tun.
03:20Ich war schon frĂŒh hier. Ich hab einiges weggeschafft.
03:24Ich geb dir Bescheid, wenn ich Hilfe brauche.
03:45Heiko Vogel, 45.
03:47Ist auf eine Eisplatte ausgerutscht und mit dem Gesicht auf einen Fahrradpoller geprallt.
03:52Verdacht auf Mittelgesichtsfraktur, starke Augenprallung.
03:54Er hat 10 Milligramm Methanon bekommen.
03:56War er bewusstlos?
03:57Nein.
03:58Laut Augenzeugen, nein.
03:59Als wir eintrafen, war er ansprechbar und orientiert.
04:02Herr Vogel, ich bin Dr. Globusch. Wie fĂŒhlen Sie sich?
04:04Ich bin ein bisschen schwummerig.
04:06War Ihnen schon vor dem Sturz schwindelig?
04:08Nein, ich wollte zu Fuß nach Hause gehen.
04:10Ich dachte, das sei sicherer als mit dem Auto.
04:12Von wegen Blitzeis.
04:14Ich muss auf ein Telefoninterview bestanden.
04:17Bei der Konstellation heute.
04:19Die Sterne stehen heute besonders ungĂŒnstig.
04:21Nur fĂŒr Skorpione der ersten Dekade.
04:23Sind Sie Astrologe im Radio?
04:25Ich hab Sie vorhin zufÀllig gehört.
04:26ZufÀllig gibt es nicht.
04:28Wir machen als erstes NCT.
04:30Kommen Sie.
04:33ZufÀllig gibt es nicht.
05:00Guten Morgen, mein Lieblinge.
05:01Morgen.
05:02Morgen.
05:03Ja, ich dachte, ich erreiche dich noch vor der Schule.
05:05Aber falsch gedacht.
05:07Dann wĂŒnsche ich dir einen wunderschönen Tag.
05:09A bientĂŽt.
05:12Hallo.
05:13Morgen.
05:15Das ist ja ein Zufall.
05:17Ja, sowas glaube ich nicht.
05:19Was machen Sie denn hier?
05:20Ja, das Gleiche könnte ich Sie auch fragen.
05:22Na, ich wohne hier.
05:23Ach, dann ist Frau Ritter ihre Nachbarin.
05:26Ich bin mit ihr verabredet.
05:27Ah.
05:28Ja, eins der Kinder hat Saft auf den Laptop geschĂŒttet.
05:31Ich hol's ab und rette, was zu retten ist.
05:33Ich bin spÀt dran.
05:35Ja, aber nicht viel spÀt als sonst, ne?
05:39Laut Datenprotokoll locken Sie sich selten vor 9 Uhr ein.
05:41Na, die NSA lĂ€sst grĂŒĂŸen.
05:47Haben Sie schon mal ĂŒber E-Paper nachgedacht?
05:50Das können Sie ĂŒberall lesen und das ist absolut reißfest.
05:53Ich bin da eher altmodisch.
05:55Ich mag es, wenn's knistert.
05:57TschĂŒss.
05:58TschĂŒss.
05:58TschĂŒss.
06:25Roland, ich hatte Dr. Peters angefragt.
06:27Die Kollegin steht im OP. Starke Nachblutung. Hallo.
06:30Das ist Dr. Heilmann, unser Klinikleiter.
06:32Herr Vogel hat eine Orbiterbodenfraktur.
06:35Das bedeutet, der untere Teil der Augenhöhle ist durch den Aufprall gebrochen.
06:40Die Pupillomotorik ist abgeschwÀcht.
06:42Die Bulbusbewegung erhÀltlich eingeschrÀnkt.
06:44Eine Verletzung des Augapfels kann nicht ausgeschlossen werden.
06:47Der Augenarzt wird sich das gleich ansehen.
06:49Nach dem Unfall können Sie sich erinnern, was Sie gesehen haben?
06:52Doppelbilder vielleicht?
06:53Zwischendurch blitzt es.
06:55Das klingt nach einer Netzhautablösung.
06:57Wir mĂŒssen Sie so schnell wie möglich operieren.
06:59Auf keinen Fall. Nicht heute.
07:01Wenn wir Ihr Augenlicht retten wollen, dann kommt es jetzt auf jede Minute an.
07:05Ich lege mich nicht unter das Messer.
07:06HĂ€ngt das an dieser besonderen Sternenkonstellation?
07:10Die letzten Tage standen unter dem Einfluss von Mars und Uranus.
07:15Da ist die Verletzungsgefahr ohnehin sehr hoch.
07:18Bei Skorpion der ersten Dekade steht zudem Pluto im sechsten Haus.
07:23Und das ist nicht so gut?
07:24Das ist ganz und gar nicht gut.
07:26Pluto bedeutet Wandlung, Transformation, Tod.
07:33Mein Leben steht auf dem Spiel.
07:35Heute und ab 24 Uhr nicht mehr.
07:38Dumm nur, dass dann Ihr rechtes Auge erblindet ist.
07:41Die Augenmuskulatur ist eingeklemmt, die Netzhaut verletzt.
07:43Wenn wir sie sofort operieren, können wir wahrscheinlich irreversible SchÀden verhindern.
07:47Was nĂŒtzt mir das, wenn ich tot bin?
07:49Die Sterne lĂŒgen nicht.
07:51Weil sie nichts sagen können.
07:54Kann ich dich kurz sprechen, bitte?
07:57Ich bin gleich wieder da.
08:02Geht's noch?
08:03Bei mir schon, aber der Patient, der glaubt ja diesen Rumbug.
08:05Roland, Herr Vogel ist Astrologe.
08:08Das ist sein Beruf.
08:08Er verdient damit sein Geld.
08:09Das Ă€ndert natĂŒrlich alles.
08:11Jedenfalls beschĂ€ftigt er sich ausfĂŒhrlich mit dieser Materie.
08:13Und er darf sich ja auch bestĂ€tigt fĂŒhlen, denn er hatte wirklich diesen Unfall.
08:17Er ist ausgerutscht bei Blitzeise im Dezember.
08:20Dieser Patient hat Angst, so wie viele unserer Patienten.
08:22Und so wie der tickt, ist das wahrscheinlich auch berechtigt.
08:25Sternenkonstellation, Horoskope.
08:26Das ist Augenwischerei.
08:28Entschuldige das Wortspiel.
08:29Entschuldige dich lieber bei unseren Patienten.
08:31Es gibt Menschen, die glauben nun mal an eine gewisse Schicksalhaftigkeit.
08:34Na, Vogel kann glauben, was er will.
08:36Ich sag meine Meinung.
08:37Aber der Ton macht die Musik, Roland.
08:39Ich hab das GefĂŒhl, dass du im Augenblick besonders ungenedig bist mit allen.
08:42Auch mit dir selbst.
08:45Ich rede jetzt nochmal mit Herrn Vogel.
08:47Allein.
08:51Eine Umstellung auf ein neues Computersystem braucht Zeit.
08:54Na ja, anfangs sicherlich.
08:56Aber wenn sich die Kollegen erstmal an das neue Dokumentationssystem gewöhnt haben,
08:59dann werden sie begeistert sein.
09:00Das hat mir Herr Sonntag auch versichert.
09:02Sie stecken offensichtlich unter einer Decke.
09:04Mit dem neuen Softwareprogramm werden die AblÀufe optimiert.
09:07Mittelfristig stehen dann ihren Mitarbeitern zukĂŒnftig mehr Zeit zur VerfĂŒgung.
09:10Und ihnen mittelfristig ein zusÀtzliches Kontrollinstrument.
09:25Was machen Sie denn hier?
09:27SicherheitslĂŒckenstopp.
09:28Schon vergessen?
09:30Nein, aber wie sind Sie denn hier reingekommen?
09:32Mit den Kollegen vom Reinigungsdienst.
09:35Ah.
09:36So viel zum Thema SicherheitslĂŒcken.
09:39Das gilt ĂŒbrigens auch fĂŒr Ihre Passwörter.
09:42Namen sind viel zu leicht zu knacken.
09:45Seit Tagen versuche ich Patientendateien ins Kliniknetzwerk zu ĂŒbertragen.
09:49Aber ich bekomme keinen Zugang.
09:50Wenn Ihre Buchhaltung nicht in der Lage ist, meine Patienten abzurechnen,
09:54dann ist das ausschließlich...
09:56Meine Schuld.
09:58Dr. Kaminski, darf ich vorstellen, das ist Felix Sonntag, unser neuer Systemadministrator.
10:04Ja.
10:05Der gerade aber einen Schutzwall errichtet, um die Klinik vor externen Viren zu schĂŒtzen.
10:10Haben Sie meine Mail nicht gelesen?
10:12Ich glaube, die ist untergegangen zwischen all den Whisky- und Tango-Newslettern.
10:20Das ist doch voll.
10:22Ja, aber so eine Firewall schĂŒtzt in beide Richtungen.
10:24Sie haben sich bei mir eingehackt?
10:25Nein, ich habe mich nicht eingehackt.
10:26Ihre E-Mail-Account wurde gehackt und verschickt es bei mir jetzt.
10:31Und dann nehmen Sie was dagegen?
10:33So gut wie erledigt.
10:38Und wie lange wird das dauern?
10:40Naja, fĂŒr die Umstellung des gesamten Systems sind drei Wochen anberaumt.
10:44Aber das habe ich alles in der Rundmail geschrieben.
10:46Wenn Sie wollen, können wir Wartungsfenster festlegen.
10:50Dann muss unser Kinobesuch aber warten.
10:53Sind wir verabredet?
10:59Och, das ist wahrscheinlich in dem Ordner unerwĂŒnschte Werbung untergegangen.
11:10Dankeschön.
11:12Das passiert stÀndig.
11:14Die einen schwören auf die Astrologie.
11:16FĂŒr die anderen ist es die reinste VerĂ€ppelung.
11:19Das ist wie bei der Homöopathie.
11:21Die Reaktionen sind vergleichbar.
11:24Aber dass homöopathische Therapien die SelbstheilungskrÀfte aktivieren,
11:27das ist ja mittlerweile unumstritten.
11:35Der Ansatz ist eben auch ganz Àhnlicher, wie bei der modernen Astrologie.
11:40Der Laie denkt dabei immer nur an Sternzeichen.
11:42Aber Horoskope bestehen aus vielen einzelnen Teilen.
11:47Um sie zu deuten, braucht man die FĂ€higkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
11:53Kombinationsgabe und ein QuÀntchen Intuition.
11:59Sie sind Wassermann, hm?
12:01Intuition?
12:02Sie sind verstĂ€ndnisvoll, offen fĂŒr neue Sachen, manchmal sprunghaft.
12:09Skorpione und WassermÀnner harmonieren deshalb oft meist nicht so gut untereinander.
12:14Hier ist Ihr Zimmer. Suchen Sie sich ein Bett aus.
12:17Aber Sie sind ja schon vergeben, hm?
12:22Partnerschaftsoroskope lese ich ĂŒbrigens ab und zu.
12:23Aber man handt aufs Herz. Bei der tÀglichen Vorhersage, da ist doch der Interpretationsspielraum riesig, oder?
12:31Wann ist der Geburtstag Ihres Freundes?
12:354. MĂ€rz 1966. Wieso?
12:41Um Ihnen zu beweisen, dass der Spielraum weitaus geringer ist, als Sie denken.
12:45Ihren Geburtstag bitte?
12:4714. Februar 1968.
12:52Herr Vogel, wollen Sie sich nicht doch operieren lassen?
12:56Auf keinen Fall.
12:57Je lĂ€nger Sie mit der Operation warten, umso grĂ¶ĂŸer ist die Gefahr, dass Ihr Auge irreparabel beschĂ€digt wird.
13:01Danke fĂŒr Ihre Offenheit, aber ich habe das Schicksal heute schon einmal herausgefordert mit fatalen Folgen.
13:07Na gut, wir mĂŒssen Ihr Recht auf Selbstbestimmung respektieren.
13:12Aber damit wir als Ihre Ärzte nicht auf Körperverletzung wegen unterlassener Hilfeleistung verklagt werden, bitte ich Sie, dieses Formular zu
13:18unterschreiben.
13:21Sollen wir irgendjemand aus Ihrer Familie informieren?
13:24Die werden mich auch nicht vom Gegenteil ĂŒberzeugen können.
13:26Wann Àndert sich die Mondkonstellation?
13:40Entschuldigung, hast du mal eine Minute?
13:42Kein Problem, ich muss ohnehin hier weitermachen.
13:47Konntest du nur umstimmen?
13:48Ich konnte mich mit Herrn Vogel darauf verstÀndigen, dass wir ihn heute Nacht operieren. Punkt zwölf.
13:54Das ist viel zu spÀt.
13:55Ich weiß, aber vielleicht haben wir GlĂŒck. Wir können ihn ja nicht zwingen.
13:59Aber uns zur OP so Mitternacht. Weiß Dr. Peters von Ihrem GlĂŒck?
14:02Wir operieren ihn. Vorausgesetzt, Du kannst Deine Vorbehalte ĂŒberwinden.
14:07Solange er unterschrieben hat, dass es seine Entscheidung ist?
14:10Ich habe seine Unterschrift. Bei vollem Bewusstsein ĂŒber alle Konsequenzen.
14:27Was steht dir hier rum? Bis Roboter-Essen an die Patienten verteilen dauert's noch.
14:33Na hopp, hopp, hopp.
14:36Na, das ist aber ein ganz schöner HĂŒhnerhaufen.
14:38Nur am Sonntag.
14:39Heute ist Dienstag.
14:40FĂŒr die Kolleginnen ist Sonntag.
14:48Ganz schön heiß.
14:50Die Computer in dem kleinen Raum strahlen so viel Hitze aus, das ist ja fast wie in der Sauna.
14:56Womit wir fast beim Thema wĂ€ren. Das hier sind die EinfĂŒhrungskurse.
14:59Da gibt es mehrwöchige Online-Seminare und Crashkurse.
15:02Hauptsache, Sie können Ihre Mitarbeiter fĂŒr irgendwas begeistern.
15:05Kommt ganz auf die Verpackung an.
15:10Und? Wie sieht's aus?
15:13Hi.
15:15Ja, ich habe mit meinen Mitarbeitern gesprochen. Es können alle Dateien gesichert bleiben.
15:19Danke.
15:27Na gut, ich melde mich nochmal.
15:33Reparaturkonsole, OPX...
15:34Kann ich kurz in den Computer?
15:36Wie kurz ist kurz?
15:38Zwei Minuten.
15:39Bitte.
15:39Ich habe heute frĂŒh ein Programm installiert, das Ihre Festplatte aufgerĂ€umt.
15:43Oh.
15:45Haben Sie die Konsole geschrottet?
15:49Ich hatte ein kleines Fußballmatch mit meinem Sohn.
15:51Ich lag auch nur ein bisschen hinten und dann beim FallrĂŒckzieher hat es geknackt.
15:54Ja, Spur des Morden.
15:58Die Regierung.
16:01Hi, Marion.
16:03Ja.
16:04Ja, natĂŒrlich stellt das alles auf den Kopf. Dann improvisieren wir ihn ein bisschen.
16:09Ja, aber du bist doch sonst nicht so unflexibel, hm?
16:13Gut, entschuldige.
16:14Ja, aber ich muss dem Kunden eben auch ein bisschen entgegenkommen.
16:18Okay, SĂŒĂŸe. Danke, du bist die Beste. Ciao.
16:22Ager?
16:22Ja, wegen den Nachtschichten.
16:26Es tut mir mal leid fĂŒr Sie, Ihre SĂŒĂŸe.
16:29Sie sind nicht die Frau, die Mitleid hat mit anderen Frauen.
16:32Auch wenn es sich um meine BĂŒroleitung handelt.
16:34Kennen Sie sich eigentlich mit so Konsolen aus?
16:36Spiele sind meine zweite Leidenschaft.
16:40Wissen Sie, die Dinge einschicken zu lassen und reparieren zu lassen, ist wahnsinnig teuer.
16:43Und das macht auch keiner mehr vor Weihnachten.
16:46WĂŒrden Sie sich die mal anschauen?
16:48Das ist zusÀtzlicher Service.
16:50Sozusagen.
16:56Ich zerleg's und bring's Ihnen morgen wieder, okay?
17:00Ach, muss man das nicht am EndgerÀt testen?
17:03Aber Ihnen zu Hause?
17:04Naja, also, ich kenn mich nicht aus.
17:07Das ist eine gute Idee.
17:09Ich mein, sicher ist sicher.
17:10Ja, mhm.
17:11Mhm.
17:20Danke.
17:21Ja.
17:22Ja.
17:33Was wollt ihr mit dem Baum?
17:35Ich war mit Otto an Obers Grab.
17:36Auf dem RĂŒckweg vom Friedhof haben wir den Stand gesehen.
17:41Otto hat erzĂ€hlt, dass ihr euch in den letzten Jahren immer ĂŒber die Tanne geschwört habt,
17:45die ihr dem Papa erst zu Weihnachten besorgt habt.
17:47Wo ist der ĂŒberhaupt?
17:48Nochmal zur Fleischerei.
17:49Eine ganz frohe stellen.
17:52Was ist los?
17:53Ach, ich weiß nicht.
17:55Sollen wir den Baum aufstellen und so tun, als wÀre nichts?
17:58Ich hÀtte bestimmt einen Baum gewollt.
18:03Guten Abend zusammen.
18:05Hallo, Papa.
18:07Alles klar bei euch?
18:08Wir diskutieren gerade, wie wir dieses Jahr Weihnachten verleben wollen.
18:12Mit oder ohne Baum?
18:13Hier ist doch einer.
18:14Ja, schon, aber...
18:15Wisst ihr nicht, wo der Weihnachtsschmuck ist?
18:17Ich hol ihn euch.
18:35Ich hol ihn euch.
18:52Papa, hast du...
18:57Papa, hast du...
19:06Willst du es öffnen?
19:22Ich muss in die Klinik.
19:24Papa, was ist denn mit dir passiert?
19:31Hau nicht wieder ab, Papa!
19:33Warum hast du hier nicht aufgehalten?
19:34Hey, was ist denn ĂŒberhaupt los?
19:50Hallo, Basti!
19:52Hallo, Basti!
19:56Hallo, Spatz, ich bin's.
19:58Es gibt eigentlich nichts Besonderes.
19:59Ich wollte dir nur gute Nacht wĂŒnschen und dir sagen, dass ich heute Abend ganz schlecht
20:03zu erreichen bin.
20:06Und deswegen wÀre es besser, wenn du gar nicht erst anrufst.
20:08Und wir können ja dann morgen telefonieren.
20:11Also, ich hoffe, dir geht's gut, mein Spatz.
20:14Bis morgen!
20:21So, ich hau ab.
20:23Hast du noch was Schönes vor?
20:25Vielleicht.
20:27Oh, OP um Mitternacht.
20:31Das ist ein Sonderfall.
20:34Geisterstunde.
20:36Hoffentlich kein böses Omen.
20:37In diesem Fall ist es eher das Gegenteil.
20:40Unser Patient ist Astrologe.
20:41Der hat den wir heute Morgen im Radio gehört haben, in der Cafeteria, weißt du noch?
20:45Der lieber im Bett bleiben wollte.
20:46Genau.
20:47Und deshalb hat er auch große Vorbehalte, was die OP angeht.
20:50Na dann.
20:52TschĂŒss.
20:53Hm.
21:09Guten Abend.
21:12Hallo.
21:13Super, dass Sie das so kurzfristig einrichten konnten.
21:16Ja.
21:17Ja.
21:17Sonst wÀre es ja nie was mit uns geworden, oder?
21:19Mit meinen kĂŒnftigen Arbeitszeiten?
21:23Ausziehen?
21:24Wie bitte?
21:26Die Schuhe.
21:28Morgen ist hier Putztag.
21:29Deswegen wundern Sie sich nicht, wenn es hier aussieht wie bei Hempels und am Sofa.
21:32Sie sollten mal zu mir kommen, nachdem geputzt ist.
21:35Dann spielt Ihr Sohn hier oder am PC?
21:37Sowohl als auch.
21:45Wollen Sie vielleicht ein Espresso, Wasser, Weißwein?
21:52Danke.
21:53Ich behalte lieber einen klaren Kopf.
22:02Danke fĂŒr die Sachen.
22:04Wenn du Sirius gefĂŒttert hast, kannst du noch einen Moment bei ihm bleiben?
22:08Mache ich.
22:08Und viel GlĂŒck fĂŒr die OP.
22:10Danke.
22:10TschĂŒss.
22:11TschĂŒss.
22:16Ist es schon soweit?
22:19Es ist erst kurz nach acht.
22:21Es wollen Eingriffe gut vorbereitet sein.
22:24Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp.
22:26Ich trau Ihnen nicht.
22:28Wieso nicht?
22:31Stand was in den Kaffeesatz?
22:34Ich werde mich ĂŒber Sie beschweren.
22:36Im Ernst, die Stunden bis Mitternacht werden keinen so großartigen Einfluss auf Ihr Schicksal haben.
22:40Auf Ihr Augenlicht allerdings schon.
22:42Soll ich es Ihnen erklÀren?
22:44Es ist nachweislich Unsinn.
22:47In der Astrologie ist doch vor allem der Zeitpunkt der Geburt entscheidend.
22:51Unter anderem?
22:53Ein vorzeitiger Kaiserschnitt wĂŒrde das Leben also komplett umkrempeln.
22:57Ja und nein.
22:58Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Konstellationen an beiden Tagen Einfluss haben.
23:03Fragt sich nur wie?
23:04Durch die AnziehungskrÀfte der Himmelskörper?
23:05Die relevanten Planeten sind 100.000 Kilometer entfernt.
23:08Wie sollten deren KrĂ€fte, wenn ĂŒberhaupt was davon hier unten ankommt, auf unser Schicksal Einfluss haben?
23:15Jahrhunderte lange Erfahrungen beweisen es.
23:17Ob Sie es glauben oder nicht, Dr. Heimann.
23:20Herr Vogel, im Moment warten auf diesem Planeten viele Menschen mit Àhnlichen Verletzungen wie Sie auf medizinische Hilfe.
23:27Fast alle wĂ€ren dankbar fĂŒr diese Möglichkeit, die das Schicksal Ihnen bietet und die Sie leichtfertig ausschlagen.
23:33Aber unter dem Blinden ist der einÀugige König.
23:36Olaf, kann ich dich bitte kurz draußen sprechen?
23:45Du musst nicht bleiben.
23:47Ich werde Martin Dittens ĂŒbernehmen.
23:50Geh bitte nach Hause.
23:52Wir reden morgen.
24:06Dann krieg ich kein Glas.
24:10Was ist denn mit dem klaren Kopf?
24:14Bitte.
24:15Danke.
24:18Das ging ja jetzt echt fix.
24:21Das ist doch bei mir im Interesse.
24:24Keine Zeit verlieren.
24:27Prost.
24:29Prost.
24:35War weniger kompliziert, als ich dachte.
24:37Tja.
24:38FĂŒr so einen Computer-Nerd wie mich?
24:40So nerdig wirken Sie gar nicht.
24:41Das ist alles Tarnung.
24:43Tarnung?
24:44Ich war frĂŒher Leistungssportler.
24:47Bruder und Zweier und Vierer.
24:52Nebenbei habe ich noch ein bisschen studiert, Sport und Mathe.
24:54Nicht gerade meine LieblingsfÀcher.
24:57Mit Zahlen sollten Sie sich ja nicht gut auskennen.
24:59Das stimmt.
25:02Ich ticke ein bisschen anders.
25:06Und Sie wissen, was Sie wollen?
25:15Und meistens bekomme ich es auch.
25:20Davon bin ich ĂŒberzeugt.
25:35Ein Whisky-Better.
25:39Hier, fĂŒr dich.
25:41Du kannst dich gerne mal melden.
25:42Gerne.
25:43TschĂŒss.
25:49Bitte schön, danke.
25:51Hallo?
25:56Gut, ich komme.
26:01FĂŒr mich heute leider kein Alkohol.
26:03Okay.
26:04Was bin ich dir schuld?
26:05Nee, bitte.
26:06Es geht da aufs Raus.
26:08Oh, danke.
26:09Kein GlĂŒck mehr.
26:18Wie geht's?
26:22Das wollte ich Sie fragen.
26:24Mir geht's gut.
26:25Den UmstÀnden entsprechend gut.
26:28Ich kann mich nur noch mal entschuldigen.
26:30Dr.
26:31Heimann wollte sicher nur das Beste.
26:33Auch wenn es manchmal nicht so rĂŒberkommt.
26:36Ich bin mit Ihrem Partnerschaftshoroskop fertig.
26:39Oh.
26:40Um es kurz zu machen.
26:41Die Sterne deuten darauf hin, dass Ihr Freund ein Geheimnis hat.
26:46Ich weiß.
26:47Er möchte mich gerne heiraten.
26:49Aber das Geheimnis wurde schon gelĂŒftet.
26:51Bin mir nicht sicher, ob es das ist.
26:54Ich schon.
26:56Und wie geht es Ihnen nun?
26:57Ich habe mein Tageshoroskop auch noch mal aktualisiert, um ganz sicher zu gehen.
27:03Schauen Sie, das ist eine Radix, eine Momentaufnahme der aktuellen Planetenstellung, bezogen auf meinen Geburtshoroskop.
27:09Grundlagen sind astronomische Berechnungen.
27:12Interessant.
27:12Unter Radix werden Geburtsort, Datum und exakte Geburtszeit zusammengefasst.
27:18Alle Aspekte zwischen den Planetenstellungen meines Geburtshoroskops und dem aktuellen Planetenstand werden errechnet und aufeinander bezogen.
27:27Und hier sehen Sie den Unterschied?
27:29Mit Pluto?
27:31Das ist die besondere Konstellation heute.
27:33Und hier um 0 Uhr ist er weg.
27:36Es war richtig.
27:37Es ist richtig zu warten.
27:40Aus astrologischer Sicht vielleicht.
27:42Aber nicht aus medizinischer.
28:04So, Herr Vogel, Dr. Stein ist gerade eingetroffen.
28:07Wir starten gleich mit der Narkose und dann schlafen Sie erst mal eine Weile.
28:13Keine Sorge, wir beginnen nicht vor 0 Uhr, versprochen.
28:16Ihre Kollegen halten mich alle fĂŒr bekloppt.
28:19Vielleicht haben Sie recht.
28:21Vielleicht habe ich alles fehlinterpretiert.
28:23Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um Ihr Augenlicht zu erhalten.
28:26Mein Vater wĂŒrde sich total bestĂ€tigt fĂŒhlen.
28:29Wir haben schon so oft darĂŒber in die Haare gekriegt.
28:31Über Astrologie?
28:32Und dass ich diesen Kukulovus hauptberuflich mache.
28:35Eigentlich sollte ich das Familienunternehmen ĂŒbernehmen.
28:38Aber Ihre Sterne waren dagegen.
28:39Ich hatte einfach keine Lust.
28:41Als Großhandel ist nicht so mein Ding.
28:42Das verstehe ich.
28:44Aber machen Sie sich keine Sorgen, es hĂ€lt Sie hier keiner fĂŒr bekloppt.
28:47Höchstens fĂŒr etwas speziell.
28:49Wir sehen uns gleich.
28:57Es tut mir leid.
28:58Ich weiß ja, wem ich das zu verdanken habe.
29:01Sieh es ihm nach.
29:02Eigentlich ganz gut, wenn er endlich mal Dampf ablÀsst.
29:28Haken?
29:30Können wir?
29:32Ja.
29:47So, der Augapfel ist reponiert, die Einklemmung beseitigt.
29:51Verwendet Ihr ein Implantat?
29:53Nein, nur Folie.
29:54Damit wird der Orbiterboden stabilisiert.
30:04Wie geht's Ihnen?
30:06Alles stabil.
30:07Dann kĂŒmmern wir uns jetzt um die Netzhaut.
30:10Pinzette?
30:12SpĂŒlung?
30:15Roland sollte in seiner aktuellen Verfassung nur noch auf narkotisierte Patienten losgelassen werden.
30:19Warum hast du ihn da nach Haus geschickt?
30:21Martin.
30:21Ja, ich weiß.
30:23In dem Fall war es wohl das Beste.
30:26Gis Klara ist zum GlĂŒck nicht verletzt.
30:31Hier ist die Netzhautablösung.
30:34MĂŒssen wir lasern?
30:46Schon komisch.
30:48Was?
30:50Ist schnell gegangen.
30:53Tja.
30:56Ich mach sowas eigentlich nicht.
30:59DafĂŒr machst du es aber ziemlich gut.
31:11Aber ich muss jetzt schlafen.
31:13Okay.
31:25Von mir aus kannst du die Kerzen auch losmachen.
31:27Hm.
31:36Ich soll ihn gehen.
31:37Ja, ich find's einfach besser, wenn man nicht zusammen aufwacht.
31:44Dann sollten wir nicht einschlafen.
31:46Hm.
32:08Keine FrĂŒchte.
32:11Kannst du froh sein, dass du duschen durftest?
32:16Außerdem hab ich nichts im Haus außer GlĂŒckskeksen.
32:18Ich steh total auf chinesische Fastfood.
32:20Okay.
32:22Aber nicht auf die Weitheiten.
32:24Ja, wenn du magst, kann ich bei deiner Nachbarin klingeln.
32:28Musst du nicht.
32:29Es wÀr mir ganz lieb, wenn sie dich jetzt nicht sieht.
32:31Und...
32:35Es war total schön.
32:37Schön.
32:40Aber...
32:41Wir dĂŒrfen das nicht wiederholen.
32:44Okay.
32:45Warum nicht?
32:47Weil du weißt doch, wie es ist.
32:49Man hat Sex und nach dem Kaffee kommt das FrĂŒhstĂŒck und dann kommen die GefĂŒhle hinzu.
32:55Und...
32:56Das wollen wir doch beide nicht, oder?
32:58Hast du das aus dem GlĂŒckskeks?
33:00Ich spiel das Spiel schon ein paar Jahre lÀnger als du.
33:05Ist das dein Problem?
33:07Ich wĂŒnsch dir noch einen wunderschönen Tag.
33:20Und das Geschenk ist von Pia?
33:22Aus Italien mitgebracht, sagt mein Vater.
33:25Und Roland hat es gestern entdeckt.
33:27Das erklĂ€rt natĂŒrlich einiges.
33:30Nur nicht, wo er die Nacht verbracht hat.
33:32Nein, in meinem BĂŒro.
33:33Ich hÀtte ohnehin kein Auge zugemacht.
33:35Nach der ganzen Aufregung.
33:38Willst du einen Kaffee?
33:39Tut mir leid wegen gestern.
33:41Aber in der Sache hatte ich recht.
33:43Stimmt leider.
33:44Ries ist gelaufen.
33:46Die Versorgung der Fraktur lief problemlos, aber der Schaden an der Netzhaut war erheblich.
33:51Wir haben versucht, das zu lasern, aber ein Defekt wird bleiben.
33:55Seine Weigerung hat, wie befĂŒrchtet, zu viel Zeit gekostet.
33:58Vielleicht hÀtte ich ihn weniger bedrÀngen sollen.
34:00Er wĂ€re von seiner Entscheidung nicht abgerĂŒckt.
34:02Ich sollte mich bei ihm entschuldigen.
34:04Musst du nicht.
34:05Möchte ich aber.
34:13Wie geht's Ihnen denn?
34:14Morgen.
34:15Ganz gut.
34:16Es war eine unruhige Nacht, bevor wir wirklich einschlafen konnten.
34:20Und?
34:21Hat der Sonntag alles zum Laufen gebracht?
34:22Wie?
34:23Er wollte doch Bastiens Spielkonsole reparieren.
34:26Ach ja.
34:27Das ist alles wieder funktionstĂŒchtig.
34:29Er ist wirklich ein netter Typ.
34:30Ich habe ihn vor dem Haus getroffen, als er zu ihm wollte.
34:32Und er hat mir sofort seine Hilfe angeboten.
34:33Das war aber wirklich ein rein dienstlicher Besuch.
34:37Etwas anderes wÀre mir auch nie in den Sinn gekommen.
34:44Nach den bisherigen Untersuchungen mĂŒssen wir davon ausgehen, dass Ihre Sehkraft nicht
34:48zurĂŒckkommen wird.
34:49Ein frĂŒherer OP-Termin hĂ€tte das nicht mit Sicherheit verhindern können.
34:53Aber geschadet hÀtte er auch nicht.
34:57Mich war er gewarnt.
34:59DafĂŒr bin ich noch unter den Lebenden.
35:01Und der König unter den Blinden.
35:03Tut mir leid, ich habe mich gestern im Ton etwas vergriffen.
35:06Ich bin grundsÀtzlich kein sehr geduldiger Mensch.
35:09Wie die meisten wagen.
35:11Skorpionen wird immer nachgesagt, dass sie nachtragend sind.
35:13Aber in meinem Fall trifft das wirklich nicht zu.
35:16Ich glaube, das liegt an meinem Aszendenten.
35:18Über den unterhalten wir uns in den nĂ€chsten Tagen in aller Ruhe.
35:22Bei gutem Heilungsverlauf können Sie Ende der Woche die Klinik wieder verlassen.
35:27Mein Jahreshoroskop hat gesagt, dass ein Verlust sich am Ende als großes Geschenk entpuppen wird.
35:37Und damit ist sicher nicht nur gemeint, dass ich diesen Eingriff ĂŒberlebt habe.
35:42Ja, dann bis spÀter.
35:51Komischer Kurz.
35:53Und irgendwie zu beneiden.
35:55Dieser unerschĂŒttelige Glaube, dass alles im Leben einen höheren Sinn hat.
35:59Wenn es keinen höheren Sinn zu geben scheint, dann liegt es doch an uns, dem Ganzen einen zu geben.
36:04Mhm. Und welchen?
36:08TagsĂŒber geht es noch, da bin ich abgelenkt, aber nachts.
36:13Warum musste Pia sterben? Warum da unten? Warum alleine?
36:17Ich hĂ€tte sie aufhalten mĂŒssen. Ich hĂ€tte ihr sagen mĂŒssen, dass ich sie hier brauche.
36:21Sie ist auch mein Helfen nach Italien.
36:24Das stimmt nicht und das weißt du.
36:29Die Kollegen gucken schon.
36:31Roland, alle haben hier VerstĂ€ndnis fĂŒr deine Situation.
36:35Die wundern sich eher, dass du immer so weitermachen kannst wie bisher.
36:43Ich mach mich dann mal auf einen Heimweg.
37:04Ich hasse Katzen.
37:05Sagen Sie mal, haben Sie nichts zu tun?
37:07Guten Tag, Frau Marquardt.
37:12Hallo, Bastian, mein Schatz.
37:15Oui, oui, Tré bien.
37:22Guten Tag, Herr Vogel.
37:25Sollten Sie nicht im Bett sein?
37:27Ich hab mir nur einen Tee geholt. Wer sind Sie?
37:29Ach so. Sarah Marquardt, ich bin die Verwaltungschefin.
37:32Und Sie kennen hier jeden Patienten mit Namen?
37:37Eigentlich wollte ich gerade zu Ihnen.
37:41Ich wollte mich erkundigen, wie es Ihnen geht.
37:42Es tut uns allen sehr leid, was Ihnen passiert ist.
37:45Das ist doch sicher nur ein Vorwand, Frau Marquardt.
37:47Sie sind aus einem ganz anderen Mond hier.
37:49Also Ihnen kann man ja wirklich nichts vormachen.
37:53Ich wollte mich mal erkundigen, was meine Zukunft so bringt.
37:58Ich bin Astrologe, kein Wahrsager.
38:01NatĂŒrlich. Blöde Idee. Vergessen Sie es.
38:04Sie sind Löwe, hm?
38:08Ja, das stimmte. Wieso?
38:12Ein heißer Flirt steht an.
38:16Verbrennen Sie sich nicht.
38:20Danke fĂŒr die Warnung.
38:30Als zusÀtzlichen Anreiz sammeln bei diesem Kursanbieter
38:34alle Teilnehmer Fortbildungspunkte.
38:36Damit machen wir den Kollegen die Weiterbildung schmackhafter.
38:39Wenn sonst nichts wÀre, meine Jungs warten.
38:43Dann wĂŒnsche ich Ihnen einen schönen Feierabend.
38:44Ebenso.
38:45Ich hab noch einiges zu tun.
38:47Ja, bitte?
38:51Wo finde ich denn den Serverraum?
38:53Wer will das denn wissen?
38:55Schubert. Herr Sonntag schickt mich.
38:57Arbeiten Sie jetzt im Team, damit es schneller geht?
38:59Der Chef macht heute nur die Übergabe.
39:00Wo steht denn nun der Server?
39:02Warten Sie kurz draußen, bitte.
39:06Gehen Sie ruhig nach Hause. Ich ĂŒbernehme das.
39:09Ein ziemlich schlechter Tausch.
39:14So, hier entlang, bitte.
39:18Ihr seid schon da.
39:22Schubsi kennt sich mit Computern besser als ich,
39:24aber BĂŒro es findet er nie.
39:28Ich lasse euch mal allein.
39:30Wir sehen uns jetzt nicht mehr.
39:33Also es sei denn, wir treffen uns doch nochmal im Kino.
39:38Schicken Sie mir bitte die Rechnung auch fĂŒr die Konsole.
39:46Geht klar.
39:48Hey, so.
39:50Auch rein?
39:51Mhm.
39:52Hast du mal reingeschaut?
39:54Nein.
39:56Das haben wir auch frĂŒher gemacht.
39:58Ja, aber da waren wir noch klein und haben es sich ausgehalten.
40:01Bist du nicht schnellgierig?
40:02Doch, natĂŒrlich, aber...
40:04Es wÀre vielleicht ganz gut zu wissen, was Opa erwartet.
40:11Hallo.
40:13Na, wie geht's dir?
40:15Ach, ganz gut.
40:16Ich bin ein bisschen mĂŒde.
40:18Entschuldigt, dass ich gestern so abgedampft bin.
40:20Ist gerade ein bisschen viel.
40:22Wir kommen schon klar.
40:29Ich hab's gestern an mich genommen.
40:32Wir haben ja gemerkt, wie weh es dir tut.
40:36Wollen wir's aufmachen?
40:39Ja, wenn du willst.
40:42Zu Weihnachten ist ja noch ein bisschen Zeit.
40:45Ich wollte gleich zum Friedhof fahren.
40:46Kommt ihr mit?
40:48Er war erst gestern.
40:57Ja, durch den Hinterhof.
40:59Wie immer.
41:12King, komm.
41:12Nicht was verletzt.
41:13Stellen Sie es auf den Tisch, bitte.
41:14Das Geld liegt da.
41:18Du?
41:20Ich hab schon bezahlt.
41:23Dann setz es auf die Rechnung, bitte.
41:25Und das war's dann.
41:27Oder lass mir's Schicksal schreiben.
41:39Keine GefĂŒhle.
41:41Und keine Passierung.
41:45Einfach nur Spaß.
41:53Und von deiner Schienaufwand will ich auch nichts haben.
41:56Okay?
42:22Hast du das Vollzeug?
42:24Ja, klar.
42:25Ja, klar.
42:28GefÀllt dir, wie wir's eingerichtet haben?
42:30Ist schön.
42:32Die Muschlin hab ich mit Pia gefunden, als ich sie besucht habe.
42:44Ich hab gar kein Geschenk fĂŒr sie.
42:52Jetzt wird's kalt.
43:00Ich hab ich mit ihr.
43:20Vielen Dank.

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