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KurzfilmeTranskript
00:00Wenn ich nach Hamburg gehe, dann könnte Herr Wallenberg hier meine Arbeit übernehmen.
00:03Herr Wallenberg, wäre das nicht was für Sie?
00:05Nein, das geht leider nicht.
00:06Warum will er mich nicht gehen lassen?
00:08Dafür gibt es nur eine mögliche Erklärung.
00:10Er hat sich in Sie verliebt.
00:12Sie hält mich für einen kapitalistischen Tyrannen, weil ich Sie nicht nach Hamburg gehen lasse.
00:15Aber ich muss erst das Abschiedsgeschenk noch fertig kriegen.
00:18Das ist so lieb von dir.
00:22Danke.
00:24Ich werde euch alle so vermissen.
00:27400.000 Euro.
00:28Wo kommen denn auf einmal so viele Schulden her?
00:30Das heißt, dass der Fischerkrug quasi der Bank gehört.
00:33Und die wird jetzt bei dir als Erwin ihr Geld einfordern.
00:35Hey, Finn, mein Großer.
00:37Du, ich kann leider dieses Wochenende nicht kommen.
00:41Aber wie wäre es, wenn du früher zu mir kommst?
00:43Ich wollte Sie noch mal einen kleinen Gefallen bitten.
00:46Es lohnt sich auch für Sie.
00:47Was soll ich machen?
00:48Hauen Sie meine rein.
00:51Ich brauche einen Arzt.
00:52Zeile 32.
00:53Sie müssen Edith Kasteller voranrufen.
00:55Edith Kasteller.
00:58So many souls around you.
01:03But it never feels like home.
01:07Home is where there's no mistaking.
01:10And I'm a million miles from you.
01:16But if we stay strong.
01:20I know we'll make it through.
01:30Dann kann ich ihn dir also eine halbe Stunde überlassen, ja?
01:33Ja, natürlich.
01:35Ich werde ja schließlich bald seine Patentante.
01:37Gut, danke.
01:42Viel Spaß.
01:43Dir auch.
01:44Na, wer wird wohl dein Papa sein?
01:53Jonas oder Oskar?
01:57Ich würde Oskar so gerne helfen, aus dem Gefängnis freizukommen.
02:02Aber soll ich seinetwegen wirklich eine Straftat begehen?
02:07Nein.
02:09Oder würdest du dich freuen, wenn er freikommt?
02:11Deine Mutter wird es nicht verstehen.
02:17Oskar hat nämlich einen großen Fehler gemacht.
02:19Einen sehr großen Fehler.
02:22Aber er denkt nun mal als Geschäftsmann und für seine Firma wird er alles tun.
02:28Trotzdem ist er kein schlechter Mensch und du kannst stolz auf ihn sein.
02:36Schlaf schön weiter, ja?
02:38Ja.
02:41Oskar.
02:42Oskar.
02:50Kastelov?
02:52Ja?
02:54Wie bitte?
02:58Ist er verletzt?
03:01Nein, ich kann hier unmöglich weg.
03:04Ich weiß nicht, wann ich loskomme.
03:08Ja, gut.
03:09Gut.
03:11Edith?
03:16Caro.
03:18Sie haben deinen Vater zusammengeschlagen.
03:21Wer, sie?
03:23Irgend so ein Mithäftling.
03:25Oh.
03:26Ich muss da sofort hin.
03:28Kannst du bitte auf dein Buch, kannst du bitte auf David aufpassen?
03:31Dana wird auch gleich da sein.
03:33Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:34Danke.
03:35Danke.
03:36Danke.
03:36Danke.
03:36Danke.
03:37Danke.
03:38Danke.
03:38Danke.
03:38Danke.
03:38Danke.
03:39Danke.
03:40Danke.
03:41Und wenn du mich brauchst, ich habe jederzeit ein offenes Ohr für dich, Kitty.
03:59Das weiß ich doch.
04:00Pass auf dich auf.
04:01Es war sehr schön, was du gesagt hast.
04:06Über die Liebe.
04:07Über die Vergebung.
04:08Wenn dir jemand wehgetan hat, dann brauchst du die Kraft der Liebe am meisten.
04:12Du weißt, ich bin immer für dich da, Jan.
04:15Meine Große.
04:16Danke, Onkel Richard.
04:17Danke, Onkel Richard.
04:23Beim Beileid?
04:24Ja.
04:24Danke, dass ihr da wart.
04:27Kommt gut nach Hause.
04:29Beim Beileid.
04:30Ja, tschüss.
04:30Nein, Maja, natürlich werde ich nicht die ganze Zeit arbeiten.
04:40Das habe ich dir doch gesagt.
04:43Er kommt mit unserem Jet und ich hole ihn ab.
04:45Ja.
04:46Natürlich rufe ich dich an.
04:49Okay?
04:49Das ist...
04:50Bis dann.
04:53Stress.
04:55Meine Ex-Frau.
04:56Aber das bin ich gewöhnt.
04:57Hauptsache Finn kommt.
04:59Finn?
04:59Ach, das habe ich dir gar nicht...
05:01Mein Sohn.
05:02Seit wann hast du denn dein Sohn?
05:04Seit ziemlich genau zehn Jahren.
05:06Lebt bei seiner Mutter in Südfrankreich.
05:08Oh, dann seht ihr euch aber auch nur selten.
05:10Früher jedes Wochenende.
05:12In der letzten Zeit mit der Renovierung und der Neuöffnung des Restaurants.
05:17Aber das wird jetzt wieder regelmäßiger.
05:19Das ist nicht ganz einfach bei der Entfernung, oder?
05:21Alles machbar, wenn man nur will.
05:23Sag mal, hast du eigentlich Feigenmarmelade?
05:25Finn isst die für sein Leben gern.
05:26Wir haben die Marmelade von den Kanarischen Inseln.
05:30Marmelade de Figos.
05:32Oder die aus Südfrankreich.
05:33Auch großartig.
05:35Mir doch egal, welche Sprache die Marmelade spricht.
05:37Ich nehme das Glas, in dem er drin ist.
05:39Würde Finn jetzt sagen.
05:40Ich glaube, ihr werdet noch eine Menge Spaß haben.
05:43Komm, wir gehen mal rein.
05:43Alles klar, Herr Binke.
05:55Gut, Sie hören von mir.
05:57Danke.
05:58Ja, und?
05:59Herr Binke ist grundsätzlich noch am Fischer Cook interessiert.
06:03Der Heinrich hat mir nie etwas von einem Kaufinteressenten erzählt.
06:08Weil es für ihn nicht in Frage kam.
06:11Herr Binke möchte hier ein Wassersportzentrum errichten.
06:14Was?
06:15Ein was?
06:16Na, er möchte Bootstege und Liegeplätze für Motorjachten und Jetskis hier anlegen.
06:20Und damit Touristen aus dem ganzen Land anlocken.
06:22Ach Gott, so ein neumodischer Kram.
06:24Wenn jemand aufs Wasser will, soll er rudern.
06:26Ja, aber andererseits ist das, was Herr Binke hier vorhat, eigentlich unser Glück.
06:31So viele Grundstücke mit Seezugang gibt's ja nicht immer zum Verkauf.
06:34Ich denke auch.
06:36Ihr solltet ihn mal treffen und euch anhören, was genau er vorhat.
06:38Absagen könnt ihr dann immer noch.
06:41Und du sagst, er meint es ernst.
06:44Und er ist mit dem Kaufpreis einverstanden.
06:46Ja, 400.000 sind ihm zu viel.
06:49Er bietet gerade mal die Hälfte.
06:51200.000?
06:52Ja, dann ist der Fischer Cook verloren und werden immer noch Schulden bei der Bank.
06:56Oma hat recht. Unter den Umständen ist Verkaufen keine Lösung.
06:58Nee.
06:59Ja, aber so bliebe der Fischer Cook wenigstens als Gastronomiegewerbe erhalten.
07:03Ach ja.
07:04Ist er auch wieder wahr?
07:05Nee.
07:07Das können wir Papa nicht antun.
07:08Aber was willst du denn dann machen?
07:11Ich rede nochmal mit der Bank.
07:13Was versprichst du dir davon?
07:15Wir brauchen einfach einen Aufschub von der Schuldentilung.
07:18Ich meine, durch Papas Tod, da ist doch eine neue Situation entstanden.
07:20Und das müssen die auch sehen.
07:22Stefan, machst du mir nochmal einen Termin mit Frau Krupp?
07:24Ja, klar.
07:25Ich rede nochmal mit ihr.
07:26Marie, hören Sie, canceln Sie bitte heute alle Termine, ja?
07:34Finn kommt.
07:36Ja, ich hole ihn gleich ab.
07:38Ach, und sagen Sie meiner Mutter bitte Bescheid.
07:40Ich kann sie irgendwie gerade nicht erreichen.
07:42Danke.
07:42So, 5.30 Uhr zurück.
07:45Besten Dank.
07:46Ich hoffe, die Steinpilze kommen gut an.
07:47Bis bald mal wieder.
07:48Bitte schauen.
07:52Sag mal, musst du nicht bald los?
07:53Ein paar Minuten habe ich noch.
07:55Wie ist eigentlich deine Abschiedsüberraschung angekommen?
07:58Ja, gut.
08:02Ist was schiefgegangen?
08:03Nein, überhaupt nicht.
08:04Das Essen war hervorragend.
08:07Weißt du, Betty, sie ist...
08:10Sie hat immer so ein Chaos in mein Leben gebracht.
08:13Immer laut und nicht zwar geplant.
08:16Ein Durcheinander.
08:17Ja.
08:19Soll das heißen, du bist jetzt ganz froh, dass du sie los bist?
08:22Was?
08:22Nein, überhaupt nicht.
08:25Jetzt ist es nur still.
08:26Und alles läuft nach Plan.
08:28Du vermisst sie furchtbar, was?
08:31Ja, ein bisschen schon, ja.
08:33Sie war...
08:35ein Goldschatz.
08:36So jemand wie sie finde ich nie wieder.
08:41Ja, mit ihr konnte man Pferde stehlen.
08:43Paul kann sich glücklich schätzen mit ihr.
08:46Sicherlich.
08:47Aber weißt du, ich glaube ganz fest dran,
08:48dass du bald jemanden findest, der diese Lücke schließt.
08:52Wie geht's denn Hannah eigentlich?
08:54Hast du sie mal wieder gesehen?
08:56Ja.
08:56Ja.
08:58Der Tod ihres Vaters macht ihr natürlich sehr zu schaffen.
09:01Ja, man.
09:02Ich wünsch dir, ich könnte ihr irgendwie helfen.
09:05Das wünschte ich auch, ja.
09:09Guten Tag, ich freue mich gleich.
09:10So, ich muss jetzt auch.
09:11Ja.
09:11Weiß nicht, wenn ich das für ein bisschen warte,
09:13ich, äh...
09:14Das ist gut.
09:15Und bring ihn mal mit.
09:16Ein Junge, der Feigenmarmelade liebt,
09:18der muss was ganz Besonderes sein.
09:19Was erhoffst du dir denn von dem Aufschub?
09:37Zeit, eine Lösung zu finden.
09:40Verkaufen wäre doch eine Lösung.
09:42Das ist mein Zuhause.
09:48Ich bin hier aufgewachsen.
09:53Und was soll mit Oma Gitti werden?
09:55Ich dachte, sie kommt mit uns in Hamburg.
09:56Oma Gitti hat ihr ganzes Leben hier verbracht.
10:02Ja.
10:03Ich kann ihr doch jetzt nicht einfach das Zuhause unter den Füßen wegverkaufen.
10:07Also, ich hatte vorhin das Gefühl, dass sie das ziemlich realistisch sieht.
10:09Aber, ich will dich nicht zum Verkauf drängen.
10:15Ich weiß, dass das schwierig wird.
10:19Wenn ich nur daran denke, 400.000 Euro.
10:26Alles ist das Vermächtnis von Papa.
10:30Ich, ich muss irgendwie versuchen, den zu erhalten.
10:37Aber was bedeutet das für dich?
10:40Ich meine, lass uns doch mal rumspinnen.
10:42Nehmen wir mal an, die Bank gewährt dir den Aufschub.
10:45Was machst du dann?
10:50Ich habe keinen blassen Schimmer.
10:54Aber ich muss verhindern, dass Zwang versteigert wird.
10:58Okay.
11:00Dann brauchen wir knallharte Argumente.
11:02Auf Gefühle lässt sich keine Bank ein.
11:09Also?
11:10Das ist nicht wahr, oder?
11:25Unglaublich.
11:27Ein halbes Jahr ohne meinen positiven Einfluss und mein Sohn wird zum Überläufer.
11:31Papa, du hast doch keine Ahnung.
11:33Ihr ist echt klasse.
11:35Und seit wir in Marseille diesen Loser-Trainer haben, läuft alles schief.
11:38Ja, das mag sein, aber einen Fußballklub, den wechselt man nicht einfach so wie, wie benutzte Unterwäsche.
11:45Das ist eine Verbindung fürs Leben.
11:46Das geht durch Höhen und Tiefen und dann hält man zum Club.
11:50Bla, bla, bla.
11:52Oh, Freundchen.
11:54Oh, hier ist voll das riesige Wetter.
11:56Zuhause ist viel besseres Wetter.
11:58Ja, das glaube ich dir sofort.
12:01Aber das hier ist jetzt mein neues Zuhause.
12:03Und warum?
12:05Du, unsere Familie hat hier schon ganz, ganz lange gelebt.
12:08Deine Urgroßeltern, deine Urgroßeltern, die sind alle hier geboren.
12:12Das ändert aber nichts daran, dass hier so ein mieses Wetter ist.
12:16Kann man hier überhaupt Fußball spielen?
12:18Ja, das kann man schon.
12:20Und weißt du, was man noch ganz toll kann?
12:23Schlitten fahren.
12:24Oh ja, Schlitten fahren ist gut.
12:25Ja, oder?
12:26Aber hast du überhaupt einen Schlitten?
12:28Hallo.
12:29Ey, darf ich vorstellen?
12:31Mein Sohn Finn.
12:32Hallo Finn.
12:33Hallo.
12:33Schön, dich wiederzusehen. Ich bin Dana.
12:36Hi Finn, ich bin Jonas.
12:37Hi.
12:38Und das ist David. Ausnahmsweise ist er gerade mal ruhig.
12:41Der ist aber winzig.
12:43Ungefähr genauso groß warst du, als du das letzte Mal hier warst.
12:46Ich war schon mal hier?
12:48Ja, das ist ganz lange her. Kannst dich nicht mehr erinnern.
12:50Wir gehen spazieren. Vielleicht sehen wir uns nachher zum Tee.
12:53Ja, bis dann. Bis dann.
12:54Ciao.
12:56Und was machen wir jetzt?
12:59Jetzt erzählst du mir erst mal, wie es in Amerika war.
13:03In New York war es echt klasse.
13:04Ich würde gerne nochmal da hinfliegen.
13:07Ja, ist eine tolle Stadt, ne?
13:09Wie warst du mit Mama? So 14 Tage, ihr beiden ganz alleine?
13:13Äh, ja, das war ganz okay.
13:18Was ist denn los?
13:19Ist egal.
13:20Okay, gut, dann zeig ich dir jetzt mal dein Zimmer, ja?
13:26Okay.
13:28Hier geht's auch.
13:30Wenn du erst oben bist, mach mal an.
13:32Mein Mann, Mann, Mann, Mann.
13:33Oskar, um Gottes Willen, was ist denn passiert?
13:51Wer war das?
13:52Edith macht sich keine Sorgen.
13:54Es ist alles halb so schlimm.
13:56Halb so schlimm?
13:57Du kannst doch überhaupt nicht sprechen.
13:59Wirklich?
13:59Es war nur eine kleine Auseinandersetzung.
14:01Eine kleine Auseinandersetzung.
14:05Oskar, du bist verprügelt worden.
14:07Ich werde sofort unseren Anwalt, Dr. Van Andorff...
14:09Nein, nein, nein, bitte, bitte, nein.
14:11Mach es nicht noch schlimmer.
14:14Fühlst du wirklich, dass ich tatenlos hier zusehe,
14:16wie du verprügelt wirst?
14:17So ist das nun mal hier im Gefängnis.
14:20Für die anderen bin ich sowas wie Freiwild.
14:23Dann muss ich jetzt durch.
14:26Das lasse ich nicht zu.
14:28Hier kannst du nicht bleiben.
14:29Ich bin...
14:30Sie werden es wieder tun.
14:36Ich hole dich hier raus.
14:42So.
14:44Fertig.
14:45Fertig.
14:52Wird er jetzt eigentlich immer hierbleiben?
14:54Erstmal schon.
14:57Weißt du, wir haben hier ein Restaurant eröffnet und...
14:59da gibt es anfangs immer ganz viel zu tun.
15:04Kommst du da nie wieder nach Marseille?
15:06Natürlich komme ich dich zu Hause besuchen.
15:09Wie willst denn du das machen?
15:11Du musst doch hier so viel arbeiten.
15:12Willst du lieber hier wohnen?
15:19Ich weiß nicht.
15:21Na, du kannst ja sicherlich auch mal ein Wochenende in Marseille sein bei deinen Freunden, oder?
15:25Ja, schon.
15:29Hey.
15:30Du musst dir gar keine Gedanken machen.
15:35Wir werden immer einen Weg finden, uns ganz oft zu sehen.
15:38Entweder komme ich zu dir, oder du kommst zu mir.
15:42Oder hast du Angst, alleine zu fliegen.
15:48Papa.
15:49Du weißt doch, dass ich kein Baby mehr bin.
15:51Aber du musst deinen Leuten im Flugzeug sagen, dass ich zu groß für diese Mahlhefte bin.
15:57Ja.
16:00Du bist mein Großherr.
16:03Deswegen isst du deine Waffeln heute auch mit Schinken, Zwiebeln und ganz viel Pfeffersoße.
16:09Würde ich machen, wenn du nicht meine Lieblingsmarmelade gekauft hättest.
16:14Jetzt sag mal, was gibt's denn Neues in Marseille?
16:19Muss doch irgendwas los sein.
16:21Ja, klar ist bei uns auch was los.
16:23Morgen ist zum Beispiel eine Autorelly.
16:26Autorelly?
16:27Ja, da wollte ich zugucken.
16:30Weißt du was?
16:32Wenn wir mit Essen fertig sind, dann machen wir beide hier eine Ready.
16:37Das war eine ganz besondere.
16:39Hier?
16:39Ja.
16:40Hier.
16:46Ja, hier, Betty.
16:47Ich stehe direkt vor der Kasse.
16:49Wie unten.
16:50Unten links.
16:51Na, ist aber nichts.
16:54Hochheben.
16:57Links.
16:58Ja, hier ist er.
16:58Oh, Betty, du bist ein Schatz.
17:00Großartig.
17:01Danke dir.
17:01Ich hab ihn.
17:03Ja.
17:03Nein, sonst alles gut.
17:05Mach dir keine Sorgen.
17:06Ja.
17:07Außer, dass ich dich ein bisschen vermisse.
17:09Okay.
17:10Ja, lass Paul von mir grüßen.
17:12Ich nerve dich bestimmt mal wieder.
17:14Ciao, Betty.
17:14Ciao.
17:15Herr Wallenberg.
17:16Herr Wallenberg.
17:18Was kann ich für Sie tun?
17:19Oder haben Sie einfach Heimweh nach Ihrem alten Laden?
17:22Sie vermissen Sie?
17:24Betty?
17:24Ich hab's dir gleich gesagt.
17:25Es war sonnenklar.
17:27Ja, aber Ihre Sehnsucht nach Hamburg war einfach zu groß.
17:30Sie hätten nicht zu leicht aufgeben sollen.
17:32Die Liebe findet immer einen Weg.
17:34Aber ich kann mich Ihrem Glück doch nicht in den Weg stellen.
17:37Das ist ja zu egoistisch.
17:38Es hat zumindest etwas Gutes, dass sie weg ist.
17:40Wenigstens für mich.
17:41Na, dann brauchen Sie ja doch eine Aushilfe.
17:44Ja.
17:45Nein.
17:46Also natürlich schon.
17:47Betty hat auch gesagt, dass Sie eventuell eine Nachfolge wären.
17:52Ich kann anfangen, mein immer Sie wollen.
17:53Zeit habe ich wirklich im Überfluss.
17:57Ja, dann können wir es ja versuchen.
18:00Gut.
18:01Ja.
18:04Was gibt's zu tun?
18:08Wie?
18:08Jetzt schon?
18:11So.
18:14Jetzt bauen wir uns was für unsere Rallye.
18:17Und was?
18:18Ein Rennbob.
18:20Wo willst denn du damit fahren?
18:23Direkt hinterm Haus ist die ideale Rennstrecke.
18:26Du bist kein Mechaniker.
18:28Wie willst du sowas bauen?
18:29Film, komm.
18:30Sowas kriegen wir doch so hin.
18:33Und wie?
18:35Na, jetzt erstmal brauchen wir Holz für die Karosserie.
18:37Und dann wird's schon schwieriger.
18:41Die Kufen und die Lenkung.
18:42Wo kriegen wir denn sowas her?
18:47Vielleicht aus dem Internet?
18:49Internet ist eine gute Idee.
18:50Aber es dauert viel zu lange.
18:51Wir wollen ja heute fahren.
18:55Sorry, ich muss da ran.
18:56Hi, Peter.
18:58How are you?
19:00I'm kind of off today.
19:04I'll get back to you tomorrow, okay?
19:07Ja.
19:08You too.
19:08Thanks.
19:09Bye.
19:10Finn.
19:16Finn.
19:17Ich hab was Cooles gefunden.
19:20Wenn wir die Räder nehmen, haben wir einen perfekten Schlitten.
19:25Ja, aber das ist ein Teil von Davids Kinderwagen.
19:27Das können wir nicht nehmen.
19:28Okay.
19:29Was nehmen wir dann?
19:31Ich glaube, wir beide, wir gehen jetzt mal in den Keller und gucken, was wir so finden.
19:34Okay.
19:34Komm.
19:34Frau Krupp, darf ich vorstellen?
19:41Das ist Tanna Sommer, die Tochter und Erwin von Heinrich Sommer.
19:44Guten Tag, Frau Krupp.
19:45Schön, dass Sie so schnell kommen konnten.
19:47Guten Tag, Frau Sommer.
19:48Freut mich, Sie kennenzulernen.
19:49Ich möchte Ihnen mein herzliches Beileid aussprechen.
19:52Danke.
19:53Wenn ich vorstellen darf, das ist meine Großmutter, Gitti Sommer.
19:56Und meine Freundin und Consulting-Fachfrau Alexandra Frank.
19:59Guten Tag.
20:00Guten Tag.
20:01Guten Tag.
20:02Wenn wir uns setzen wollen, bitte.
20:04Darf ich bitten?
20:06Danke.
20:11Ich nehme an, es geht um die geförderte Tilgung der Grundschuld in Höhe von 400.582,67 Euro.
20:18Genauso ist es.
20:19Frau Sommer möchte Sie um einen Aufschub der Frist bitten.
20:23Ich fürchte, das wird nicht gehen.
20:26Frau Krupp, durch den Tod meines Vaters, da ist eine vollkommen neue Situation entstanden.
20:31Inwiefern?
20:31Da die Schulden im Falle, dass Frau Sommer das Erbe antritt, direkt auf Frau Sommer übertragen
20:36würde, erwägen wir eine Umschuldung ins Auge zu fassen.
20:39Gegebenenfalls auch bei einem anderen Kreditinstitut.
20:42Herr Faber, Sie wissen, dass das nicht so einfach geht.
20:44Verstehen Sie?
20:45Wir würden gerne weiter mit Ihrer Bank zusammenarbeiten.
20:48Das war jahrzehntelang die Hausbank meines Vaters und wir wollen das Geld auch nicht geschenkt
20:51haben.
20:52Wir wollen lediglich einen Aufschub.
20:53Frau Krupp, Frau Sommer verfügt über ein regelmäßiges Einkommen.
20:58Bei einem Kredit mit einer längeren Laufzeit und einem fairen Zinssatz und dadurch niedrigen
21:02Monatsraten wäre eine Rückzahlung möglich.
21:05Eine möglicherweise verlustreiche Zwangsversteigerung wäre abzuwenden und das Geld der Bank wäre gerettet.
21:10Herr Faber sprach von einem geregelten Einkommen.
21:14Was genau machen Sie denn beruflich, Frau Sommer?
21:20Du bist ein Prachtkerl.
21:22Ja.
21:23Ein richtiger Prachtkerl.
21:25Da lacht er.
21:27Nicht angelächelt.
21:29Papst, er hat gegähnt.
21:32Du solltest vielleicht wirklich langsam mal zum Augenarzt gehen.
21:35Da lassen wir deinen Vater mal reden.
21:37Wir beiden, wir verstehen uns sehr.
21:40Du, die Oma, die hat vorhin angerufen.
21:41Die kannst kaum erwarten, dich wiederzusehen.
21:44Und weißt du, was der Opa morgen machen wird?
21:46Ich gehe gleich morgen früh los und melde dich bei der Freiwilligen Feuerwehr an.
21:50Ja.
21:50Das kannst du ja mal komplett vergessen.
21:52Mein Sohn wird Golfprofi.
21:54Nichts Feuerwehrschützenfest und so.
21:55Hast du das gehört, David?
21:57Golfprofi.
21:57So ein Gewaltschwanz.
21:59Ein Feuerwehrmann bist du.
22:01Ein richtiger kleiner Feuerwehrmann.
22:03Ja.
22:03Wie gut, dass ihr beide so genau Bescheid wisst.
22:05Ich finde, vor der Berufswahl sollten wir ihn erst mal taufen lassen.
22:08Ja, Donna, das stimmt.
22:11Ich wollte sowieso nachher noch im Fischerkrug vorbeigehen.
22:13Schauen, wie es Gitti geht.
22:15Ach, das heißt...
22:17Die Taufe findet im Fischerkrug statt, ja.
22:19Ja, natürlich findet sie dort statt.
22:22So wie die Konfirmation deines Bruders.
22:24Die Geburtstage.
22:25Ja, und jedes Feuerwehrjubiläum.
22:27So lernt er gleich den wichtigsten Ort hier kennen.
22:29Wäre das okay für dich?
22:33Ja, von mir aus.
22:36Ja.
22:37Was ist, kommst du mit?
22:37Klar, es geht um David's Taufe.
22:39Na dann.
22:40Bis später.
22:40Mach's gut, kleiner Feuerwehrmann.
22:43Tschüss, die hier.
22:45Tschüss, Donna.
22:45Tschüss.
22:46Tschüss.
22:46Die Firma, für die ich arbeite, richtet internationale Großveranstaltungen aus.
22:59Kümmert sich ums Catering weltweit.
23:01Das hört sich vielversprechend an.
23:02Das ist es auch.
23:04Zuletzt waren wir in Abu Dhabi an der Eröffnung des Formel-1-Rings beteiligt.
23:07Was genau ist denn Ihre Tätigkeit in diesem Unternehmen?
23:10Ich bin Köchin.
23:10Der Leiter des Unternehmens möchte Frau Sommer zur Su-Chefin her nennen.
23:18Das ist alles hochinteressant.
23:20Darf ich fragen, wie hoch Ihr Einkommen dann sein würde?
23:24So circa 3.800 Euro.
23:27Netto.
23:29Boto.
23:32Frau Sommer, ein zu versteuerndes Einkommen von 3.800 Euro reicht nach Abzug aller laufenden Kosten nicht.
23:40Um eine Grundschuld von 400.000 Euro zu bedienen.
23:43Frau Krupp.
23:44Es tut mir leid, ich kann Ihnen nicht helfen.
23:47Frau Krupp.
23:48Der Fischerkrug.
23:50Das war das Lebenswerk meines Vaters.
23:54Er hat ihn von seinen Eltern und seinen Großeltern übernommen und zu dem gemacht, was er heute ist.
23:58Eine Institution für die ganze Region hier.
24:02Und auch wenn es in der letzten Zeit nicht so gut lief.
24:05Das Lokal hier, das...
24:06Das war sein Traum.
24:09Sein Lebensinhalt.
24:10Ich bin seine einzige Tochter.
24:13Und mein Vater, der hat mich sehr geliebt.
24:16Und alles, was ich heute kann und was ich bin, das habe ich von ihm.
24:22Die Freude am Kochen.
24:24Die Leidenschaft, Leuten einen unvergesslichen Abend zu bereiten.
24:27Ich kann nicht zulassen, dass der Fischerkrug zwangsversteigert wird.
24:35Ich bin meinem Vater schuldig, dass er alten bleibt.
24:38Aber alleine kann ich den Fischerkrug nicht retten.
24:41Frau Krupp, bitte.
24:43Bitte helfen Sie mir.
24:44Wie war es im Gefängnis?
25:10Schrecklich.
25:11Ist er schlimm verletzt?
25:12Ich weiß, dass er sehr große Schmerzen hat.
25:15Aber Oskar ist tapfer.
25:16Ist er das?
25:18Du solltest deinen Vater besuchen, Caro.
25:20Ich weiß nicht.
25:21Ich will da nicht mehr hin.
25:23Er würde sich aber sehr freuen.
25:25Das wäre aber das erste Mal.
25:26Ich weiß, dass Oskar nicht einfach ist und euer Verhältnis erst recht nicht.
25:32Aber es geht ihm wirklich sehr schlecht.
25:34Aber ich will ihn nicht sehen.
25:35Aber Caro...
25:35Nein!
25:37Du hast überhaupt gar keine Ahnung, was er uns allen angetan hat.
25:40Tamara, Dana, Christian, Liliana und mir.
25:43Ja, mir auch.
25:45Ich habe mir einen Vater gewünscht.
25:47Und er hat mich benutzt und einfach fallen gelassen.
25:49Er hat es überhaupt nicht verdient, dass ihn jemand besuchen kommt.
25:51Und schon gar nicht sich Sorgen um ihn macht.
25:53Ist das klar?
25:54So, noch die Front.
26:09Hey, sind wir gut oder sind wir gut?
26:13So, jetzt sehen wir mal eine Schraube.
26:16Das Team Kastelhoff hat nach intensiver Entwicklungsarbeit
26:19einen Rennbob der Spitzenklasse gefertigt.
26:21Es sind nur noch wenige Minuten bis zum Start.
26:24Also müssen sich die beiden beeilen.
26:28Aber die Kastelhoff-Crew arbeitet wie immer Hand in Hand, meine Damen und Herren.
26:32Und es ist nur noch eine Frage von...
26:34von Sekunden.
26:37So.
26:39Was sagen Sie, Finn Kastelhoff?
26:41Fertig.
26:42Fertig.
26:42Na, dann kann es ja losgehen, oder?
26:44Ja.
26:44Und du meinst wirklich, dass es funktioniert?
26:48Warum soll das nicht funktionieren?
26:49Wir haben, äh...
26:50Ja, warte mal eigentlich, hier.
26:52Das Wichtigste hätte ich vergessen.
26:55Die Hupe.
26:56Jeder Bob-Fahrer braucht eine Hupe.
26:59Ansonsten siehst du ziemlich alt aus, denn mit Bremsen ist da nicht mehr viel.
27:04Und können wir jetzt endlich?
27:05Ja, mein lieber Freund, wenn du einen Helm aufhast, dann können wir auch.
27:12Schon mal einen Rennfahrer ohne Helm gesehen?
27:14Wie beim Radfahren.
27:15Mama sagt immer, mir ohne Helm.
27:17Da hat die Mama auch recht.
27:21Aber ich hab keinen Helm dabei.
27:23Na, dann suchen wir einen.
27:24Hier muss irgendwo einer rumfliegen.
27:26Ja, komm, wir suchen einen.
27:27Das ist ein Suchen.
27:27Frau Sommer, ich habe Ihren Vater leider nicht persönlich gekannt.
27:32Aber ich weiß aus unterschiedlichen Quellen, mit welcher Hingabe er dieses Lokal geführt hat.
27:36Ja, seine Begeisterung und die Leidenschaft, die waren sprichwörtlich.
27:40Und bitte glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass eine Bank nichts leidenschaftlicher unterstützt und fördert,
27:46als den Einsatz ihrer Kunden für das eigene Geschäft...
27:48Dann helfen Sie mir.
27:50Geben Sie mir den Zahlungsaufschub.
27:53Aber mir sind die Hände gebunden.
27:55Ihr Vater hat einfach zu lange keine Raten mehr bezahlt und alle Gesprächsangebote unsererseits ausgeschlagen.
28:02Die Vorgaben der Bank sind eindeutig, die kann ich nicht umgehen.
28:05So leid es mir tut.
28:06Natürlich.
28:08Es bleibt bei dem anberaumten Termin für eine Zwangsversteigerung.
28:14Frau Sommer, wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, wenn es noch nicht zu spät ist, treten Sie das Erbe nicht an.
28:21Auf Wiedersehen.
28:24Wiedersehen.
28:25Du hast es versucht.
28:37Darauf kommt es an.
28:39Nein, wir werden den Fischerkrug verlieren.
28:42Darauf kommt es an.
28:43Und was ist mit diesem Herrn Benke?
28:45Der zahlt gerade mal 200.000 Euro.
28:48Auf dem Rest der Schulden bleibst du dann leider sitzen.
28:50Ja, aber so könnte der Fischerkrug erhalten bleiben.
28:52Anna, ich weiß, wie viel dir am Fischerkrug liegt, aber möchtest du das Erbe nicht doch lieber ausschlagen?
29:01Nein, das kommt nicht in Frage.
29:03Was willst du denn sonst machen?
29:04Der Fischerkrug, der Fischerkrug, der wird nicht zwangsversteigert.
29:10Stefan, gibst du mir die Nummer?
29:13Ich rufe den Benke an. Ich mache einen Termin.
29:15Finn Kastelhoff befindet sich in den Startlöchern, um mit seinem niegelnagelneuen Rennbob den Eiskanal hinunter zu rasen.
29:24Wie fühlt man sich so kurz vor dem Start?
29:28Gut, dann kann es losgehen, oder?
29:29Ja.
29:29Schieße sich an.
29:31Selbstverständlich.
29:33Und ab geht die Post.
29:34Oh, nein!
29:36Und lecken!
29:38Und lecken!
29:40Wird nicht sein!
29:48Noch mal?
29:49Ja, klar.
29:51Mit Jean-Pierre ist das nie so lustig wie mit dir.
29:54Jean-Pierre?
29:57Mamas neuer Freund?
29:58Ja, der wohnt jetzt bei uns.
30:03Ja.
30:06Aber der ist doch trotzdem ganz nett, oder?
30:08Ja, so.
30:12Das ist doch die Hauptsache.
30:15Ja.
30:19Jean-Pierre könnte zum Beispiel mit dir zum Fußball gehen.
30:22Das macht Mama doch nicht so gerne.
30:23Ja, kann er.
30:25Er baut aber bestimmt nicht so einen coolen Rennbob wie du.
30:28Ha, ha.
30:31Los, komm, wer zuerst oben ist.
30:33Oh, schau.
30:36Ich dachte echt, Hannah hätte Frau Krupp überzeugt.
30:39Sie war so mitreißend, so voller Euphorie.
30:41Ja.
30:42Danke.
30:42Aber letztlich zählen für Banken keine Emotionen,
30:44sondern Zahlen und Bilanzen.
30:45Und die stimmen in unserem Fall leider gar nicht.
30:49Naja.
30:50Vielleicht ist es ja für alle die beste Lösung.
30:53Hannah hätte sich einen ganz schönen Klotz ans Bein gebunden.
30:56Ich bin froh, dass sie endlich eine Entscheidung getroffen hat.
30:58Ja, aber es tut dir weh.
31:00Und das sieht man.
31:01Und für Giti tut es mir besonders leid.
31:04Immerhin war der Fischerkrug ein Leben lang ihr Zuhause.
31:11Ja.
31:12Sie ist bewundernswert tapfer.
31:13Ja.
31:14Kommt sie eigentlich mit euch mit?
31:16Hm.
31:20Auch wenn es jetzt egoistisch klingt.
31:22Ich freue mich drauf, wieder mit Hannah in Hamburg zu sein.
31:25Das wird dir gut tun, wieder zu arbeiten.
31:28Ja, und vielleicht wird es endlich was mit unserem gemeinsamen Restaurant.
31:30Ja, hoffentlich.
31:34Geh, Geh, Geh.
32:04Papa, du wolltest, dass ich den Fischerkrug rette und ich würde dir so gern diesen Wunsch erfüllen, aber ich weiß einfach nicht, wie.
32:26Ich habe beschlossen, dass ich den Fischerkrug verkaufe. Mit den Schulden könnten Oma und ich den eh nicht halten.
32:33Ich hoffe, du verstehst das.
32:34Um Oma brauchst du dir keine Sorgen machen, die nehme ich mir in Arburg.
32:44Bitte verzeih mir.
32:45Mann, hast du geguckt, als du vorhin hingefahren bist?
33:10So ungefähr.
33:12Weißt du, wie du aussiehst? Wie ein Indianer auf Kriegsfahrt.
33:17Und ich werde dich, Bleichgesicht, jetzt an den Mater verbinden.
33:21Oh nein, bitte. Bitte erbarmen.
33:23Roter Bruder, das...
33:25Du hast unseren Stammeswürsten beleidigt. Dafür wirst du büßen.
33:32Ich kam in friedlicher Absicht.
33:35Ich, äh...
33:35Das sagen alle.
33:38Was tut ihr? Was, was, was...
33:40Marmeladen-Folter.
33:42Oh nein, nicht die Marmeladen-Brot-Folter.
33:45Da?
33:46Nein, nein.
33:51Hola.
33:52Ah, nein, mein Größer.
33:55Nein, nein, nein, nein. Wir sind gerade auf Kriegsfahrt und...
33:58Und du?
34:02Nein, nein, nein, Pint, bitte.
34:05Warte.
34:06Also, dann muss ich die Marmeladen-Brot-Folter wohl auch über mich ergehen lassen.
34:09Ja, du hast richtig gemacht.
34:11Oh.
34:26Kommt doch rein.
34:28Entschuldigt.
34:29Wir wissen, dass der Fischerkrug heute geschlossen ist.
34:33Wir wollten eigentlich nur...
34:34Jetzt setzt euch doch.
34:37Danke, danke.
34:44Jonas, ich hab gehört, du bist weitergewonnen.
34:47Ich gratuliere.
34:48Danke.
34:50Das eine kommt, das andere geht.
34:52Hallo, ihr beiden.
34:53Hallo, Gitti.
34:53Schön, dass ihr vorbeigekommen seid.
34:56Was darf ich euch zu trinken bringen?
34:57Ach, das ist üblich.
35:00Ach so, ein Bier.
35:01Nein, nein, nein.
35:03Ich nehme lieber einen Tee.
35:05Gut.
35:05Ein Wasser für mich, bitte.
35:06Ja, wir wollten fragen, wie es mit dem Fischerkrug in der nächsten Zeit aussieht.
35:15Also, wegen der Öffnungszeiten und Reservierungen.
35:18Ja, wir haben uns nämlich, also Dana und ich, wir haben uns nämlich überlegt, dass wir unseren
35:23Sohn gerne taufen lassen würden.
35:24Und die Tauffeier würden wir gerne hier im Fischerkrug veranstalten.
35:29Also, wenn das möglich ist, wir könnten natürlich auch verstehen, wenn, um Gott, es ist nur so, dass uns allen der Fischerkrug schon so lange vertraut ist und das wäre wirklich sehr schön.
35:41Wann soll die Taufe denn sein?
35:44Ach, der genaue Zeitpunkt steht noch gar nicht fest.
35:46Es ist für uns erstmal nur wichtig, dass es hier stattfinden kann.
35:49Danke, Gitti.
35:50Bitte.
35:50Herr Lenz, es tut mir leid, aber der Fischerkrug wird verkauft.
36:20Mama, darfst du mithelfen?
36:22Oh, pass auf, die Pfanne ist ganz heiß.
36:25Hilft Papa lieber beim Pilz zu sortieren.
36:27Ja, komm her, meine Kleine.
36:29Wir kochen zusammen.
36:31Oder wollen wir lieber der Mama die Soße versalzen?
36:34Ja!
36:47Riechst du?
36:48Herr Tyrion.
36:50Es ist fast so, dass für die Luise wieder da sein, ein kleines Versprich mir.
37:01Ich versprich dir alles, Papa, aber wenn du sei still.
37:04Anna, lass nicht zu.
37:08Lass nicht zu.
37:12Das ist der Fischerkrug.
37:16Anna, Herr Benck ist da.
37:19Wer?
37:20Na, der Mann, der den Fischerkrug kaufen will.
37:31So, Feierabend.
37:35Stimmt.
37:37Feierabend.
37:37Dann wollen wir mal sehen.
37:45Was machen Sie, Herr Wallenberg?
37:46Na, Geld zählen.
37:47Das sollte vielleicht doch ich machen.
37:50Ja?
37:50Ja.
37:54Das ist wohl die Routine, die man in den Jahren an so einem Ort wie dem hier entwickelt.
37:57Aufräumen, aufräumen, abschließen, Kasse.
38:00So hat bei mir jeder Tag geendet.
38:03Ja.
38:04Das leuchtet mir ein.
38:06Allerdings habe ich immer zuerst das Kleingeld gezählt.
38:08Und vielleicht holen Sie im Lager die Papayas.
38:12Dann müssen wir das morgen früh nicht machen.
38:13Hm?
38:14Edith.
38:34Ich bleib liegen, Oskar.
38:36Es geht schon.
38:36Wie geht es dir denn?
38:39Schon besser.
38:41Aber reden wir nicht von mir.
38:44Was gibt es Neues bei dir?
38:46Alles bestens.
38:47Die Firma läuft sehr gut.
38:48Das Restaurant ist ausgelastet.
38:51Und zu Hause haben wir Besuch.
38:53Maximilians Sohn Finn ist für ein paar Tage da.
38:55Sein Sohn.
38:57Das klingt gut.
38:58Ich gehe fast rum, wenn ich...
39:02Wenn ich nur irgendetwas für dich tun könnte.
39:08So richte darüber, wenn ich dein Kopf wedet.
39:11Es ist schön, dass du da bist.
39:13Es muss doch irgendeinen Grund für diesen brutalen Angriff gegeben haben.
39:17Hier drin gelten andere Regeln als draußen.
39:20Aber das nächste Mal weiß ich mich zu wehren, das verspreche ich dir.
39:23Oskar, du bist doch überhaupt nicht der Typ, der sich mit den Fäusten wehrt.
39:27Und deswegen haben sie es ja auf mich abgesehen.
39:30Ich bin denen zu fein.
39:33Etwa, weil du ein Kastellhof bist?
39:36So ist das halt im Knast.
39:38Ihr zählt nur, was du in den Armen hast.
39:41Bitte, bitte.
39:43Ich will nicht, dass du dir meinetwegen sorgen musst.
39:46Zähl mir lieber mehr von Finn.
39:49Und von David.
39:53Ich hatte das ja schon ausführlich mit ihrem Vater verhandelt.
39:57Und was ist das da?
40:01Das ist unsere Leichtbauhalle für unsere jährliche Wassersportmesse.
40:07Und wo ist denn hier der Fischerkrug?
40:11Den haben wir hier.
40:14Das ist das Grundstück Fischerkrug.
40:16Aber das ist doch eine völlig leere Fläche.
40:18Ja, unser Parkplatz.
40:20Denn mit dem anzunehmenden Besucheransturm müssen wir natürlich dafür Sorge tragen, dass wir genug Parkplätze haben.
40:26Okay.
40:27Das wird denn Parkplatz?
40:29Keine Sorge.
40:30Das heißt, Sie wollen ja...
40:30Die Abrissarbeiten werden selbstverständlich wir komplett übernehmen.
40:34Das ist alles mit einkalkuliert und dann haben Sie nichts mehr mit zu tun.
40:37Tja, dann schreibt mir mal Zutat.
40:43Ja.
40:44Herr Benke hat, wie ihr wisst, sein Angebot nochmal um 25 Prozent erhöht.
40:48Also, die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass das Eigentum am Vertragsgegenstand für die Summe von 250.000 Euro von Hanna Sommer als Verkäufer an Herrn Hartmut Benke als Käufer übergeht.
41:01So ist es.
41:01So ist es.
41:03Wenn also keine weiteren Fragen zum Vertrag bestehen, dann bitte ich jetzt zur Unterschrift.
41:12So.
41:14Bitte schön da.
41:25Und einmal hier.
41:28Bist du bereit?
41:31Danke schön.
41:36Danke schön.
41:51Jonas ist vorgewarnt.
41:53Wenn er jetzt erstmal ein paar Jahre Papa spielt und dann erfährt, dass es nicht so ist, das wird selbst ihn umhauen.
41:59Ich möchte Ihnen ein Angebot machen.
42:02Und zwar eines, das Ihre finanziellen Probleme lösen wird, wenn Sie bereit sind, Oscars Schuld zu übernehmen.
42:08Bis ich es schaffe, Castel Cuisine in die vierte Generation zu führen, habe ich noch einiges vor mir.
42:12Vielen Dank.
42:13Vielen Dank.
42:13– Tschüss.
42:13Danke曲.
42:14Untertitelung des ZDF, 2020
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