- vor 2 Tagen
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:02Es sei denn, was?
00:05Drexeln ist gar nicht der Vater, sondern Michael.
00:17Alles in Ordnung?
00:19Theo, was ist denn los?
00:23Baby, ich hab's geahnt.
00:25Oh, Dr. Wiener, ist alles in Ordnung mit Frau Fuchs? Wie geht's dem Baby?
00:28Oh, es geht ihr gut.
00:30Aber sie hat ja regelrechte Krämpfe. Das ist doch kein gutes Zeichen.
00:32Sie ist noch gar nicht über den dritten Monat hinaus.
00:34Machen Sie mal keine Sorgen. Ich hab überhaupt nichts feststellen können.
00:38Okay, ja, dann bin ich ja beruhigt.
00:48Ich mache mir wirklich Sorgen.
00:51Und darum möchte ich, dass du in Zukunft mehr Rücksicht auf Jessica nennst.
00:56Sie hätte deinem Wegen unser Baby verlieren können. Ist dir das eigentlich klar?
01:01Ich bin ganz sicher, dass ich diese Dose im Sicherheitsschrank verschlossen habe und den Lappen habe ich verbrannt.
01:06Offenbar ist Ihnen dabei ein Fehler unterlaufen.
01:09Wir haben nicht nur die Dose sichergestellt, sondern auch die Überreste eines Lappens.
01:13Das kann nicht sein.
01:14Der Brand ist ausgebrochen, weil sich dieser Lappen von selbst entzündet hat und der lag auf Ihrem Schreibtisch, Herr Grafenberg.
01:20Wie bitte?
01:22Du sollst für den Brand verantwortlich sein?
01:38Das ist ja egal.
01:57Das ist unmöglich.
02:04Ich bin ganz sicher, dass ich die Dose mit dem Leinöl im Sicherheitsschrank verschlossen habe.
02:08Den Lappen habe ich vorschriftsmäßig entsorgt.
02:10Tut mir leid, Herr Grafenberg.
02:12Wir haben die Dose auf Ihrem Schreibtisch gefunden und der Lappen lag daneben.
02:15Entschuldigung, da muss ein Irrtum vorliegen.
02:17Herrn Grafenberg würde so etwas niemals passieren.
02:20Die Beweise sind eindeutig.
02:22Ich werde in meinem Gutachten fahrlässigen Umgang mit hochentzündlichen Stoffen als Grund für den Brand angeben.
02:28Es ist doch nicht das erste Mal, dass ich mit diesen Materialien arbeite.
02:30Ich kenne mich aus. Ich weiß, wie vorsichtig man sein muss.
02:34Wenn in dem Gutachten tatsächlich Fahrlässigkeit als Grund angegeben wird,
02:37kann unsere Versicherung nicht für den Schaden aufkommen.
02:43Wie soll diese Dose denn auf meinen Schreibtisch gekommen sein?
02:45Ich verstehe das nicht.
02:47Herr Grafenberg, lassen Sie uns das in Ruhe besprechen.
02:49Ich nehme Ihre Aussage zum Protokoll.
02:51Kommen Sie.
03:06Nora, bitte. Deine Fragen haben Jessica so zugesetzt, dass sie Krämpfe bekommen hat.
03:09Ich weiß, ich war dabei.
03:10Glaubst du, ich habe das gewollt?
03:12Nein, natürlich nicht.
03:13Ich würde nie etwas tun, was euer Kind gefährden würde.
03:15Ich weiß, wie das ist, ein Kind zu verlieren.
03:19Entschuldige nur.
03:20So habe ich das nicht gemeint.
03:23Ich verstehe ja, dass du wegen des Brandes in der Manufaktur unter Druck stehst.
03:27Aber glaub mir, Jessica weiß nichts darüber.
03:31Ich weiß.
03:32Das hat sie mir auch gesagt.
03:35Dann tu mir doch den Gefallen und geh in Zukunft ein bisschen vorsichtiger mit dir um.
03:41Natürlich.
03:43Ich werde darauf achten.
03:45Danke.
03:49Und Sie waren wirklich Sponsor der Basketball-Nationalmannschaft?
03:54Ich hätte schon immer einen Fäbel für Basketball, aber leider zu wenig Zeit ist, selbst zu spielen.
03:59Aber du müsstest Theo mal spielen sehen.
04:00Der ist echt gut.
04:01Aha.
04:02Hm, das war lecker.
04:04Ja, hoffentlich nimmt es deine Oma nicht persönlich, dass wir jetzt Pizza bestellt haben.
04:07Ja, wahrscheinlich gibt es jetzt drei Tage Reste zu essen.
04:10Die afrikanischen.
04:11Oh Gott, bloß nicht.
04:12Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie etwas so Scharfes gegessen wie heute Abend.
04:16Es sah aus, als wenn dir und Theo der Rauch aus den Ohren kommt.
04:20Es läuft doch ganz gut, das Essen.
04:22Als ich vorhin aus dem Zimmer gerannt bin, dachte ich, das war es, damit wir einen guten Eindruck machen.
04:27Fällst du schon los?
04:28Ja, ich musste schon ziemlich spät.
04:32Aber, ja, vielen Dank für den schönen Abend und das leckere Essen.
04:35Na, ich hoffe, wir sehen uns in Zukunft öfter.
04:37Ja, das hoffe ich auch.
04:38Tschüss, Theo.
04:39Tschüss.
04:40Ach, äh, Theo.
04:42Dein Schlüssel.
04:47Ziemlich cool.
04:49Cool.
04:54Immer schön den Ball flach halten, Opa.
04:57Was denn?
05:07Was für einen geschätzten Termin hast du dann gleich im Verzino?
05:09Geht es um den brandene Manufaktur?
05:11Ja, Herr Adam wird mich auf den aktuellen Stand bringen, wie unsere Versicherung den Schaden einschätzt.
05:15Dann drücke ich dir mal die Daumen, dass die Versicherung für den Schaden aufkommt.
05:18Wenn sie nicht zahlt, dann kann ich einpacken.
05:21So ernst?
05:22Nach dem Tod meiner Mutter habe ich jeden Cent vom Erbe in die Manufaktur gesteckt.
05:26Ich habe nichts mehr.
05:28Nora, wenn ich dir helfen kann, sag Bescheid.
05:32Ja, und jetzt entschuldige mich.
05:33Jessica und das Baby haben noch eine kleine Bestellung aufgegeben.
05:38Bist du glücklich mit ihr?
05:40Ja.
05:42Ich kann es kaum erwarten, dass wir bald zu dritt sind.
05:44Auch wenn es noch viele Monate dauert.
05:47Dann haben sich deine anfänglichen Zweifel also zerstreut.
05:50Ich meine, dass es dir zu schnell ging mit eurer Beziehung.
05:55Ich habe mich einmal gefragt, ob ich mir das mit Jessica nicht schönrede, ja.
05:59Aber dann hat sie mir gesagt, dass ich Vater werde.
06:01Und plötzlich waren alle Zweifel vom Tisch.
06:05Ja.
06:06So ein Kind verändert alles.
06:09Ja.
06:12Dann wünsche ich dir mal viel Glück bei deinem Termin.
06:15Ja.
06:20Ich fühle einfach, dass Jessica ein falsches Spiel mit Alexander spielt.
06:24Ihr ganzes Verhalten deutet darauf hin.
06:27Er ist nicht der Vater von ihrem Kind, sondern Michael.
06:31Sie will Alexander das Kind unterschieben, damit er sie nicht verlässt.
06:35Und jetzt hat sie ihn dazu gebracht, mir klarzumachen,
06:37dass ich mich ihr gegenüber zurückhalten soll.
06:40Kein Wunder.
06:42Sie will weiteren Fragen ausweichen.
06:44Aber ich werde die Wahrheit herausfinden.
06:47Ich kann doch nicht zulassen, dass Jessica ihn weiter anlügt
06:49und seine Sehnsucht nach einer Familie für sich ausnutzt.
07:02Lieferservice.
07:03Dabei wäre meine Pizza genauso schnell fertig gewesen
07:06und hätte besser geschmeckt.
07:08Ja, was soll man denn in Falkenthal denken, hm?
07:11Wenn jetzt hier der Lieferservice ein- und ausgeht.
07:15Ich kann die Herrschaften jedenfalls verstehen.
07:17Was soll das denn nun schon wieder heißen?
07:19Sie wollten kein neues Risiko eingehen.
07:22Und Bebere, Frau Landmann, ist ein sehr feuriges Gewürz.
07:27Sie haben mir meinen Ratschlag nicht befolgt, alles nochmal abzuschmecken.
07:31Sind Sie etwa Afrika-Experte?
07:33Das bin ich nicht.
07:35Aber Gefühl ist ein schlechter Ratgeber beim Würzen.
07:41Das müssen Sie endlich einsehen.
07:43Also ich weiß nicht, warum das Essen so scharf geworden ist.
07:46Ich habe mich doch noch nie geirrt.
07:49Hier.
07:51Probieren Sie doch mal ein Löffelchen.
07:53Und Sie werden sofort merken, dass Sie nicht recht haben.
07:59Also gut.
08:02Dann passen Sie mal auf.
08:16Ein wenig Brot, Frau Landmann.
08:21Hätte ruhig etwas schärfer sein können.
08:27Wie in Afrika.
08:31Sie müssen immer recht haben.
08:35Polieren Sie lieber Ihren Teller.
08:38Das ist kein Teller, das ist eine Trophäe,
08:41die mir anlässlich meines Sieges beim Charity-Golf-Turnier verliehen wurde.
08:48Ich hoffe für Frederik, dass der Brand-Ermittler sich irrt.
08:51Aber die Ergebnisse schienen...
08:53Ich kann mir das einfach nicht erklären.
08:55Ich traue das Frederik nicht zu.
08:57Ah.
08:58Entschuldige bitte.
09:02Hallo, Adam?
09:03Der Sickerfuchs.
09:04Und?
09:04Hat unser Plan funktioniert?
09:06Allerdings.
09:07Die Brand-Ermittlung hat ergeben,
09:09dass Frederik Grafenberg hochentzündliches Material
09:12unsachgemäß in seinem Büro gelagert hat.
09:14Ich kann mir das gar nicht erklären.
09:16Dann hält man den Lappen und die offene Farbdose tatsächlich für die Ursachen des Brandes.
09:20Ja, ich habe alles sorgfältig platziert und den Kerzenleuchter mitgenommen.
09:24Damit dürfte ich aus dem Schneider sein.
09:26Glück gehabt.
09:27Wenn herausgekommen wäre, dass Sie blau mit irgendwelchen Kerzen im Büro herumgezündet haben,
09:31säßen Sie jetzt schon im Gefängnis.
09:32Dafür erfährt auch niemand, dass Sie, Alexander, mein Kind anhängen wollen.
09:36Vorausgesetzt, Sie tun mir noch einen kleinen Gefallen.
09:38Was soll das denn jetzt?
09:40Ich habe meinen Teil unserer Abmachung erfüllt und das verlange ich auch von Ihnen.
09:43Sonst fällt mir vielleicht doch noch ein, was heute Morgen wirklich im Büro passiert ist.
09:47Dafür gibt es keine Beweise mehr, Frau Fuchs, dank Ihrer Idee.
09:50Aber ein Vaterschaftstest würde schnell ans Licht bringen,
09:54dass Alexander nicht der Papa ist.
09:57Also gut, um was geht's?
09:59Der Schlüssel für Fredericks Schrankfach muss wieder zurück in die Wohnung,
10:02bevor er merkt, dass er weg ist.
10:04Wenn ich nochmal unter einem Vorwand bei ihm auftauche, wird er misstrauisch.
10:07Deshalb müssen Sie das übernehmen.
10:09Okay, aber dann sind wir quitt.
10:13Dann sind wir quitt.
10:19Sophie, tut mir leid.
10:20War geschäftlich.
10:48Ja, ja.
10:49Polieren Sie nur Ihren Golfteller.
10:52Aber erzählen Sie mir nichts von Kochen und Würzen.
10:55Mit Verlaub, Frau Landmann, Ihr Essen war ungenießbar.
10:59Mein Essen war ausgezeichnet.
11:02Sie haben ja nicht einmal davon probiert.
11:05Wohlweislich.
11:06Ich wollte mich ja nicht umbringen.
11:08Mein Essen hat noch nie jemanden umgebracht.
11:10Das ist ja wohl die Höhe.
11:12Wer kocht Ihnen cholesterinarme Mahlzeiten und Kräutertee gegen Ihren zu hohen Blutdruck
11:18und passt auf, dass Sie sich nicht ständig mit Pfannkuchen und Torte vollstopfen?
11:24Frau Landmann, bitte!
11:25Und Sie wollen behaupten, dass mein Essen Sie umbringt?
11:29Das ist wirklich die Höhe, Sie Hypochonder.
11:31Wenn Sie mich so sehen, dann haben wir uns überhaupt nichts mehr zu sagen.
11:42Tja, jeder hat so seine Art zu zeigen, dass er jemanden mag.
11:46Bin ich aber froh, dass du das anders machst.
11:48Meinst du so?
11:53Das muss ich genauer testen.
12:02Da warst du dein Opa gerade so einen guten Eindruck von mir.
12:06Den Schaden ersetze ich natürlich.
12:08Das ist kein Familiengeschirr.
12:10Und wenn es eins hier im Gutshaus im Überfluss gibt, dann ist es Porzellan.
12:29Eine Million Euro?
12:32Der Brandschaden hält sich ja noch in Grenzen.
12:33Aber der Produktionsausfall?
12:36Solange der Schaden nicht behoben ist, können wir nicht produzieren.
12:38Und das wird richtig teuer.
12:40Oh Gott.
12:41Und die Brandursache?
12:43Fahrlässigkeit.
12:45Ein Lappen mit Leinöl-Firniss wurde gefunden.
12:49Wie kann denn das bitte passieren?
12:52Benutzte Lappen werden in unserem Manufakturofen verbrennt.
12:54Das ist ein oberstes Gebot für alle Mitarbeiter.
12:56Diesmal wurde es offensichtlich vergessen.
12:59Von Frederik Raffenberg.
13:02Was?
13:03Der Lappen wurde neben seinem Schreibtisch gefunden.
13:06Und auf seinem Schreibtisch eine offene Farbdose.
13:12Aber ich war doch vor dem Brand in seinem Büro und Sie auch.
13:15Warum ist es uns nicht aufgefallen?
13:17Das ist so nicht ganz richtig, Frau von Leiden.
13:20Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie zu mir gesagt haben, dass ich mal lüften soll?
13:23Ja.
13:24Sie haben mir unterstellt, ich hätte getrunken.
13:27Aber das waren die Farbdämpfe.
13:32Ich kann mir das nicht vorstellen.
13:35Ausgerechnet Frederik.
13:37Ihnen ist klar, was das bedeutet, wenn sich herausstellt, dass Fahrlässigkeit die Brandursache war.
13:43Die Versicherung wird nicht zahlen.
13:47Liegt Ihnen das Gutachten schon vor?
13:48Sind die Ergebnisse wirklich amtlich?
13:50Laut Brandermittler ist es nur noch eine Frage der Zeit.
13:54Und das bedeutet, dass Frederik Raffenberg allein für den Schaden aufkommen muss.
14:00Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie ihm das passieren konnte.
14:07Ich muss mit Vater ein Gespräch machen.
14:17Ich kann einfach nicht verstehen, wie die Dose mit der Leinölfinis auf meinen Schreibtisch gekommen sein soll.
14:24Versuch bitte noch einmal, dich ganz genau zu erinnern.
14:26Wann hast du diese Dose das letzte Mal benutzt?
14:30Also, ich habe sie zugeschraubt.
14:32Und mir noch einmal die Zusammensetzung des Inhalts durchgelesen.
14:36Dann habe ich meinen Schlüssel genommen.
14:38Dann mit den Sicherheitsschrank aufgeschlossen, die Dose hineingestellt.
14:40Schrank wieder zugeschlossen.
14:42Dann bin ich mit dem Lappen zur Brennerei gegangen.
14:44Und habe ihn in dem Ofen entsorgt.
14:47Genauso wie es Vorschrift ist.
14:48Frederik, ich glaube, dass du die Wahrheit sagst.
14:54Allerdings, wenn man nur die Fakten betrachtet,
14:57ich fürchte, ein Richter würde dir nicht glauben.
15:03Ja, das weiß ich.
15:05Es deutet alles darauf hin, dass du fahrlässig gehandelt hast.
15:07Und das wiederum bedeutet, dass die Versicherung der Manufaktur den Schaden nicht übernehmen wird.
15:14Meine eigene auch nicht.
15:17In der Regel haftet der Verursacher des Schadens in so einem Fall persönlich.
15:24Das bin offensichtlich ich selbst.
15:27Das ist ein Millionenschaden.
15:28Ich weiß gar nicht, wie ich das bezahlen soll.
15:31Im schlimmsten Fall muss die Manufaktur dicht machen.
15:33500 Arbeitslose auf einen Schlag und ich bin schuld daran.
15:36Bitte.
15:37Ich muss irgendwie das Geld auftreiben.
15:39Ich meine, es geht um Menschen.
15:41Und es geht um das Lebenswerk meiner Familie.
15:43Bitte, Frederik, versuch ruhig zu bleiben.
15:45Es ist noch nichts bewiesen und auch noch gar nichts entschieden.
15:48Du sagst selbst, dass alles gegen mich spricht.
15:50Wie soll ich denn meine Unschuld beweisen?
15:56Grafenberg.
15:57Ja, hallo, Nora. Gut, dass Sie anrufen.
15:59Ja, ich muss dringend mit Ihnen sprechen.
16:13Ja, ich muss dringend mit Ihnen sprechen.
16:49Ja, ich muss dringend mit Ihnen sprechen.
17:16Frau von Weiden, vielleicht sollte ich mit Herrn Grafenberg sprechen.
17:18Für Sie war das sicherlich ein sehr anstrengender Tag.
17:21Danke, aber dieses Gespräch ist meine Angelegenheit.
17:25Herr Grafenberg ist eingetroffen.
17:27Danke, Ludwig.
17:28Danke.
17:29Hallo.
17:30Hallo.
17:30Hallo.
17:31Schön, dass Sie so spät noch kommen konnten.
17:33Keine Frage.
17:34Der Vorfall lässt mir auch keine Ruhe.
17:35Ist es Ihnen recht, wenn Herr Adam bei unserem Gespräch zugegen ist?
17:38Natürlich.
17:39Es betrifft uns alle.
17:40Gut, dann nehmen Sie Platz.
17:42Ich habe Frau von Weiden vom Ermittlungsstand bereits in Kenntnis gesetzt.
17:47Das ist doch selbstverständlich.
17:52Ja, Frederik, es tut mir leid, dass ich Sie das jetzt fragen muss, aber haben Sie den
17:57Farbtopf und den Lappen in Ihrem Büro vergessen?
18:01Nein.
18:02Sind Sie ganz sicher?
18:04Absolut.
18:05Ich bin quasi in dieser Manufaktur aufgewachsen.
18:08Ich weiß, wie man mit brennbarem Material umzugehen hat.
18:11Ich bin ganz sicher, dass ich alles ordnungsgemäß weggeschlossen oder entsorgt habe.
18:17Hat denn jemand außer Ihnen noch einen Schlüssel zu Ihrem Schrank?
18:21Nein.
18:22Das ist ja, was ich nicht verstehe.
18:24Könnte sich denn jemand Zugang zu Ihrem Schlüssel verschafft haben?
18:29Damit genau das nicht passiert, habe ich diesen Schlüssel immer in meinem Schlüsselbund.
18:35Das gibt's ja nicht.
18:37Wieso, was ist?
18:38Der Schlüssel ist weg.
18:49Et voilà.
18:51Kekse und Tee.
18:52Das hilft beim Einschlafen.
18:55Und du hattest keine Krämpfe mehr?
18:57Ich schlafe mich jetzt richtig aus und morgen geht's mir besser.
19:01Am besten darfst du morgen auch noch im Bett liegen.
19:04Es wird schon gehen.
19:06Hauptsache, ich reg mich nicht wieder auf.
19:10Ich hab vorhin mit Nora gesprochen, Jessica.
19:13Wirklich?
19:14Du brauchst dir keine Sorgen machen.
19:16Ihr tut der Vorfall von heute Nachmittag sehr leid.
19:18Sie hat mir wirklich ziemlich zugesetzt.
19:21Aber sie hat es bestimmt nicht mit Absicht getan.
19:24Der Vorfall in der Manufaktur hat sie so mitgenommen, dass sie überreagiert hat.
19:29Und was hat sie denn so gesagt?
19:31Sie hofft, dass es dir bald besser geht.
19:33Und ich hab sie gebeten, in Zukunft eine Rücksicht auf dich zu nehmen.
19:37Wegen mir hättest du nicht mit ihr sprechen müssen.
19:40Das wollte ich aber.
19:42Es geht schließlich um dich und um die Gesundheit von unserem Baby.
19:46Und wie hat sie reagiert?
19:48Sie hat versprochen, sich ab sofort zurückzuhalten.
19:53Danke.
19:55Wofür?
19:57Dafür, dass du zu mir stößt.
19:59Es war bestimmt nicht einfach.
20:02Nora ist deine Schwester.
20:05Aber du bist die Frau in meiner Seite.
20:07Und bald werden wir eine richtige Familie sein.
20:10Ich werde alles tun, dass es dir und unserem Baby weiterhin gut geht.
20:13Das verspreche ich dir.
20:26Na, ich hab gerade Friedrich und Michael gehen sehen.
20:29Gibt's denn irgendwelche neuen Informationen wegen des Brandes in der Manufaktur?
20:33Unglücklicherweise ja.
20:34Ach, dann weiß man jetzt, wie das Feuer entstanden ist.
20:37Wie es aussieht, hat Friedrich eine offene Dose Leinölfirnes
20:40und einen benutzten Lappen in seinem Büro vergessen.
20:42Das Zeug reagiert chemisch mit der Luft und hat sich selbst entzündet.
20:47Wie konnte das denn passieren?
20:49Ihr habt doch ganz strenge Sicherheitsvorschriften.
20:51Ich weiß.
20:52Und niemand kennt die so gut wie Friedrich.
20:55Ja.
20:56Hat denn Friedrich irgendeine Erklärung dafür?
20:59Er ist sich ganz sicher,
21:00dass er den Farbtopf in seinem Sicherheitsschrank verschlossen
21:03und den Lappen entsorgt hat.
21:06Aber?
21:07Es gibt nur einen Schlüssel für seinen Sicherheitsschrank.
21:10Aber als er ihn mir zeigen wollte, war er nicht mehr da.
21:15Ah ja.
21:16Ja gut, egal.
21:18Es lag in Fredericks Verantwortung,
21:20die Farben im Schrank sicherzustellen.
21:22Ich weiß.
21:24Darum müsste ich ihn auch für den Schaden haftbar machen.
21:27Über welches immer reden wir eigentlich?
21:30Eine Million Euro.
21:32Ah ah.
21:34Ich wusste, dass die Leitung der Manufaktur nicht einfach wird,
21:36aber damit habe ich nicht gerechnet.
21:39Das glaube ich dir, aber das kannst du dir nicht leisten.
21:43Du kannst dir nicht leisten, aus Sympathie für Friedrich
21:45darauf zu verzichten,
21:46deine Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
21:51Ich weiß.
21:52Das fällt mir sehr schwer.
21:55Das kann ich verstehen,
21:57aber du trägst die Verantwortung für deine Mitarbeiter.
21:59Und wenn die Manufaktur jetzt in Zahlungsschwierigkeiten gerät,
22:03sind hunderte Arbeitsplätze in Gefahr.
22:27Ach, immer nachräumen.
22:41Nein.
22:52Geben Sie sich keine Mühe, Herr Adam.
22:54Ich werde heute nicht mit Ihnen sprechen.
22:57Frau Lattmann,
22:58das geht aber wohl etwas zu weit.
23:00Ich lasse mich doch nicht von Ihnen beleidigen
23:02und mein Essen schon gar nicht.
23:03Gut, ich war vielleicht nicht besonders feinfühlig zu Ihnen.
23:06Feinfühlig?
23:07Sie sind auf meinen Gefühlen herumgetrampelt wie ein Elefant.
23:10Sie haben behauptet,
23:12dass ich mein Gefühl für Maßeinheiten verloren habe.
23:14Da lachen ja die Hühner.
23:16Und dann, und das ist der Gipfel,
23:18werfen Sie mir vor,
23:19dass ich Sie mit meinem Essen umbringen wollte.
23:21Herr Adam, was zu viel ist, das ist zu viel.
23:23Und warum zerstören Sie mein Eigentum?
23:25Sie wussten, was diese Trophäe mir wert ist.
23:28Moment mal, wovon reden Sie denn eigentlich?
23:31Frau Lattmann.
23:34Diese Schabe habe ich eben im Müll gefunden.
23:37Sie haben meine Trophäe aus lauter Wut über mich zerschmettert.
23:41Aber das ist ja...
23:44nie im Leben.
23:47Frau Lattmann,
23:49wie konnten Sie nur...
23:58wie konnte es zu diesem furchtbaren Brand kommen?
24:07Die soll auch noch Friedrich für alles verantwortlich sein.
24:11Dass Sie irgendein brennbares Material herumliegen lassen,
24:15das traue ich mir überhaupt nicht zu.
24:27Sagt, das war ein Irrtum.
24:30Eigentlich glaube ich ihm.
24:39Wenn Friedrich für diesen Brand verantwortlich ist,
24:42dann würde er dazu stehen.
24:59Die ganze Zeit auf die Ergebnisse dieses Brandermittlers gewartet.
25:03Dass ich irgendjemanden für deinen Zustand verantwortlich machen kann.
25:06Und jetzt soll das Friedrich sein.
25:20Die Hauptsache ist, dass du es erst mal wieder gesund wirst.
25:26Braucht dich nämlich noch.
25:31Leugnen ist zwecklos, Frau Lattmann.
25:33Sie sind als Täterin überführt.
25:35Das meinen Sie doch nicht im Ernst.
25:37Der Tatbestand ist eindeutig.
25:38Sie haben absichtsvoll meine Trophäe zerstört,
25:41weil Sie sich über meine Kritik an Ihrem Essen geärgert haben.
25:44Ich habe mich nicht über Ihre Kritik geärgert,
25:47sondern darüber, dass Sie behauptet haben,
25:49dass mein Essen Sie umbringt.
25:51Und das hat mit dem Teller gar nichts zu tun.
25:54Nein, nein, nein. Sie sind eindeutig schuld.
25:56Sie konnten meine Kritik an Ihren Kochkünsten nicht vertragen.
26:00Also, Herr Adam, wenn ich jedes Mal einen Teller kaputt machen müsste,
26:03wenn Sie mich kritisieren, dann hätten wir überhaupt kein Geschirr mehr.
26:06Frau Lattmann, Sie hat mein Triumph beim Golfspielen immer schon gestört.
26:10Und Sie konnten tagtäglich den Blick auf die Trophäe nicht ertragen,
26:15weil es bewiesen hat, dass ich besser war als Sie.
26:18Das ist ja nun wirklich lächerlich.
26:20Das ist nicht lächerlich.
26:21Und meine Bemerkung, dass Ihr Essen zu scharf gewürzt war,
26:25konnten Sie nicht verkraften.
26:26Das Einzige, was ich hier nicht verkrafte,
26:29ist der Unsinn, den Sie reden.
26:31Das ist kein Unsinn.
26:32Geben Sie endlich zu, dass ich recht habe.
26:35So weit kommt es noch. Sie besser wissen.
26:41Nora, ich gebe dir übrigens absolut keine Schuld an meinen Unterleibskrämpfen.
26:47Ich bin mir ganz sicher, dass du dem Baby nicht absichtlich schaden wolltest.
26:52Das wollte ich dir unbedingt sagen.
26:56Da bin ich erleichtert.
26:59Ich finde, Kinder dürfen nicht darunter leiden, wenn Erwachsene Konflikte haben.
27:04Mhm, sehe ich auch so.
27:07Es ist mir sehr wichtig, dass wir uns gut verstehen.
27:10Immerhin sind wir eine Familie, oder?
27:15Ja.
27:41Was sagen die Ärzte?
27:44Toms Zustand ist unverändert kritisch.
27:47Konstanze ist jetzt bei ihm.
27:51Wenn er nur irgendwas für ihn tun könnte.
27:54Ja, das wünschte ich auch.
27:56Aber wir können nur abwarten und hoffen, dass Tom kämpft und durchkommt.
28:04Und du?
28:06Hast du inzwischen irgendeine Ahnung, wie dieser Schlüssel von deinem Schlüsselbund verschwinden konnte?
28:11Nein.
28:13Hast du nochmal mit Nora gesprochen?
28:14Nicht seit gestern Abend.
28:17Aber so wie die Dinge liegen, bleibt dir gar nichts anderes übrig, als Schadensersatzansprüche gegen mich geltend zu machen.
28:24Es tut mir so leid, Friederich.
28:27Jemand versucht es so aussehen zu lassen, als wäre ich für den Brand in der Manufaktur verantwortlich.
28:32Ist das so klar für dich?
28:35Ich habe diesen Schlüssel nie von meinem Schlüsselbund weggenommen.
28:37Den hat jemand entwendet.
28:39Aber wann und vor allem der?
28:44Du hast einen Verdacht.
28:47Ich habe die ganze Nacht darüber nachgedacht.
28:50Aus uns beiden gibt es nur einen einzigen, der weiß, dass diese Dose in meinem Sicherheitsschrank verwahrt wird.
28:56Michael, Friederich, das ist jetzt nicht dein Ernst.
28:59Er war in dem Büro, als der Brand aus war.
29:01Und er war angeblich betrunken.
29:04Wo, bitte schön, ist der Zusammenhang?
29:06Ich sage ja gar nicht, dass es Brandstiftung war.
29:09Vielleicht hat er diesen Brand aus Versehen verursacht.
29:11Und jetzt legt er die Spuren so, dass es aussieht, als wäre ich schuldig.
29:15Michael wollte sich mit dir versöhnen.
29:17Ihr habt sogar gemeinsam ein Bier getrunken.
29:19Ja, aber dann bist du gekommen und wir sind zusammen weggegangen.
29:22Vielleicht war er so wütend, dass er all seinen guten Vorsitz wieder vergessen hat.
29:27Michael hat in der Vergangenheit viele Fehler gemacht.
29:30Aber er ist nicht kriminell.
29:33Die Nachricht, die auf deinem Anruf beantwortet, gelöscht hat.
29:36Damit nicht ich, sondern er die 20 Prozent der Anteile, man Klautung kaufen kann.
29:40Von der gefälschten Kaolin-Bestellung, mal ganz abgesehen.
29:43Ist das nicht kriminell?
29:49Michael hat schon so viel gemacht, um mir zu schaden.
30:04Eigentlich wollten wir noch lernen.
30:05Da habe ich aber eine viel, viel bessere Idee.
30:09Oh, hallo, wir haben euch gar nicht gesehen.
30:10Wir wollten bloß was trinken.
30:13Das ist vermutlich der Nachdurst vom gestrigen Essen.
30:18Alles okay bei euch beiden?
30:20Oma?
30:21Natürlich, könnte nicht besser sein.
30:23Ach, Eva, sag nicht, du bist noch böse wegen des Essens gestern.
30:26Also, ich fand's echt lecker.
30:27Ich hab nur das Gewürz nicht so gut vertragen.
30:29Da hören Sie es.
30:31Mit Ihnen redet hier niemand.
30:33Das Essen war viel zu scharf.
30:35Aber mir glauben Sie ja nicht.
30:37Natürlich nicht, weil ich Sie vergiften wollte.
30:40Und das hat leider nicht geklappt.
30:41Und so haben Sie meine Trophäe zerstört.
30:44Und Sie geben es nicht einmal zu.
30:45Weil ich es nicht war.
30:47Was denn für eine Trophäe?
30:48Na, dieser alberne Staubfänger, an dem er täglich rumputzt.
30:52Sein erster Preis vom Golfturnier.
30:56Sie können Golf spielen, Herr Adam.
30:58Aufspielen kann er sich, jawohl.
31:00So hat er einmal gemacht.
31:01So, genau so.
31:04Sie geben es also zu.
31:06Es war Eifersucht schon die ganze Zeit.
31:08Worauf denn? Auf Ihre Knickebocker etwa?
31:11Was ist denn hier eigentlich los?
31:14Sie hat meine Trophäe zerstört,
31:16weil euch ihr afrikanisches Essen nicht geschmeckt hat.
31:20Jetzt ist aber genug.
31:21Lassen Sie die Kinder aus dem Spiel.
31:35Oh nein, der Teller gestern war gar kein Teller.
31:39So ein Ludwigs heißgeliebte Golf-Trophäe.
31:52Ich muss irgendwie beweisen können,
31:54dass Michael den Brandt in der Manufaktur verursacht hat.
31:57Ob mit Absicht oder aus Versehen.
31:59Aber ihr beide, ihr habt doch euer Kriegsball begraben.
32:02Das wäre aber nicht das erste Mal, dass er uns getäuscht hat.
32:08Frederik, ich stehe auf deiner Seite.
32:10Und ich glaube auch wirklich, dass du nichts mit dem Brandt in der Manufaktur zu tun hast, aber...
32:15Was aber?
32:17Ich finde es ein wenig merkwürdig, dass du dich so auf Michael als möglichen Brandverursacher versteifst.
32:25Sophie, wir teilen uns ein Büro. Er weiß über alles Bescheid, was ich mache.
32:28Aber...
32:30Es ist doch naheliegend, dass er der mögliche Täter sein könnte, oder?
32:34Bisher sind das aber alles nur Vermutungen.
32:36Basierend darauf, dass Michael zur Tatzeit betrunken war und dass ein Schlüssel von deinem Schlüsselbund fehlt.
32:41Du findest also, dass ich voreilige Schlüsse ziehe?
32:45Möglicherweise ja.
32:48Ich weiß ja, dass du draufkommen möchtest, wer dir da etwas anhängen möchte.
32:54Aber außer Michael arbeiten noch 499 andere Mitarbeiter in der Manufaktur.
32:59Die alle kein Motiv dafür haben.
33:01Und Michael ist der Einzige, der weiß, dass ich diese Farbe in meinem Sicherheitsschrank aufbewahre.
33:05Okay.
33:06Und wie willst du der Welt und vor allem der Polizei beweisen, dass dein Schlüssel vom Schlüsselbund tatsächlich gestohlen wurde?
33:16Keine Ahnung.
33:27Was ist das?
33:34Es gibt doch gar nicht.
33:38Er bekommt den Schlüssel in meine Jackentasche.
33:51Was soll das?
33:51Was machen Sie hier, wenn uns jemand zusammen sieht?
33:53Ganz ruhig.
33:54Ich war vorsichtig.
33:56Ich wollte Ihnen nur sagen, dass die Sache mit dem Schlüssel erledigt ist.
34:00Und wo ist er jetzt?
34:02Bei Frederik.
34:04In seiner Jackentasche.
34:09Und mittlerweile müsste er ihn eigentlich auch gefunden haben.
34:12Hat Frederik Sie dabei irgendwie gesehen?
34:15Sagen Sie mal, für wie blöd halten Sie mich eigentlich, hm?
34:21Wow.
34:23Sie sind bei ihm eingebrochen.
34:26Allerdings.
34:26Und er hat ganz bestimmt nicht gemerkt, dass ich da war.
34:28Das heißt, es sieht so aus, als hätte Frederik das Verschwinden des Schlüssels selbst inszeniert, um den Tatverdacht von sich
34:37abzulenken.
34:38Und damit wäre mein Teil der Abmachung erledigt.
34:43Von mir erfährt niemand, dass dieser Brand entstanden ist, weil Sie im Suff mit Kerzen rumgespielt haben.
34:49Und dafür überlasse ich Alexander, die Vaterschaft meines Kindes.
34:55Oft trinken wir.
35:01Ich hatte ganz vergessen, dass Sie gar nicht trinken dürfen, wegen der Schwangerschaft.
35:06So ein kleiner Schluck wird dem Baby schon nicht schaden.
35:09Sicher?
35:10Ja.
35:11Freuen Sie sich doch einfach, dass ich Sie vor ein paar Jahren Gefängnis bewahrt habe.
35:16Und was ich sonst mache, geht Sie gar nichts an.
35:32Ich bin so enttäuscht von Ihnen, Frau Landmann.
35:34Wann gestehen Sie endlich, was Sie getan haben?
35:36Ihre Verdächtigungen werden Ihnen noch leid tun, Herr Adam.
35:39Wie können Sie mir nur so etwas zutrauen?
35:42Was hantieren Sie denn mit meiner zerbrochenen Trophäe?
35:47Wir kleben Sie wieder zusammen.
35:49Auch wenn sie danach nicht wieder so schön aussehen wird wie vorher.
35:51Das ist aber sehr aufmerksam von Ihnen.
35:55Frau Landmann, haben Sie etwa Ihren eigenen Enkel und Frau Landmann genötigt,
35:59meinen Trophäe wieder zu kleben?
36:02Jetzt machen Sie aber mal einen Punkt, Herr Adam.
36:04Seit dieser Teller hinüber ist, sind Sie doch nicht mehr bei Sinnen.
36:07Wenn Sie nicht bald gestehen...
36:08Die Eva ist wirklich nicht schuld, dass die Trophäe kaputt ist.
36:12Mit Verlaub, Frau Landmann, was macht Sie da so sicher?
36:15Weil wir für die kaputte Trophäe verantwortlich sind.
36:42Tom.
36:56Tom, bitte.
37:02Ich brauche dich doch.
37:03Ich brauche dich doch.
37:35Untertitelung des ZDF, 2020
37:36Du bist wach
37:48Ich verstehe einfach nicht, wie dieser Schlüssel plötzlich in meine Jacke reingekommen sein soll
37:54Ehrlich gesagt frage ich mich, ob der Schlüssel überhaupt jemals verschwunden war
38:00Wieso? Du hast doch gesehen, dass er nicht da war
38:03Alles, was ich gesehen habe, war ein Schlüsselbund ohne den besagten Schlüssel
38:08Könnte es nicht sein, dass er die ganze Zeit in deiner Jackentasche war?
38:12Frederik, jetzt überleg doch mal
38:14Vielleicht hat sich der Schlüssel von dem Schlüsselbund einfach gelöst
38:17Das ist ja ein toller Zufall
38:20Normalerweise bricht man sich den Fingernagel ab, wenn man versucht, einen Schlüssel vom Schlüsselbund zu nehmen
38:25Okay
38:26Du glaubst also, dass der Schlüssel von dem Schlüsselbund von irgendjemandem entfernt wurde
38:31Und dann wieder in deine Jackentasche geschmuggelt wurde?
38:34Wie soll denn das bitte funktioniert haben?
38:40Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit
38:47Kurz nach dem Brand war Michael hier
38:50Er hat mich gebeten, ihm ein Projekt zu kopieren, weil er seine Dokumente in der Manufaktur hatte und sie alle
38:56verbrannt waren
38:57Ja und?
38:58Ich stand hier am Computer, mit dem Rücken zur Tür
39:01Mein Schlüssel liegt immer hier, wie du weißt
39:04Das wäre die Möglichkeit gewesen, um an den Schlüssel zu kommen
39:07Und warum habe ich von alledem nichts mitbekommen?
39:10Weil du auf dem Sofa eingeschlafen warst
39:12Es war kurz nachdem wir aus dem Krankenhaus zurückgekommen sind, wenn du dich daran erinnerst
39:15Es wäre die perfekte Gelegenheit gewesen, diesen Schlüssel zu schnappen
39:18Frederik, all diese Anschuldigungen, das bringt uns doch nicht weiter
39:24Weißt du eigentlich, was man mir zur Last legt?
39:26Ich soll die Manufaktur abgefackelt haben
39:28Das Erbe meiner Familie
39:30Mir steht eine millionenschwere Schadensersatzklage ins Haus
39:34Dein Bruder ist bei diesem Brand schwer verletzt worden
39:36Und kämpft um sein Leben
39:40Ich weiß
39:43Aber dafür würde ich dir niemals die Schuld geben, das musst du mir glauben
39:48Du verrennst dich da in irgendwas
39:51Alles sieht danach aus, dass Michael es gewesen sein könnte
39:55Ehrlich gesagt sieht gerade im Moment alles danach aus, als ob du es selbst gewesen wärst
40:03Das meinst du jetzt nicht ernst
40:07Du glaubst, dass ich für den Brand verantwortlich bin
40:18Hallo
40:21Gibt's hier wieder besser?
40:24Ja, die frische Luft tut mir ganz gut
40:26So, hast du was getrunken?
40:28Ich?
40:29Natürlich nicht
40:31Michael hat mir sein Glas über die Bluse geschüttet
40:35Also dafür, dass dir dein Ausrutscher mit Michael so peinlich war, triffst du dich recht oft mit ihm?
40:39Wir waren im Lanzino
40:41Rein geschäftlich, wir arbeiten zusammen, falls du es vergessen hast
40:44Gerade eben
40:45Ja
40:47Komisch, ich komme auch gerade aus dem Lanzino
40:48Ich habe euch gar nicht gesehen
40:49Dann haben wir uns wohl verpasst
40:52War das wieder eines eurer geheimen Treffen, von dem Alexander nichts wissen darf?
40:58Nora, deine ständigen Verdächtigungen und Nerven
41:01Ich glaube sehr, dass Alexander sich sehr dafür interessiert
41:06Und du bist mir auch noch eine Antwort schuldig
41:07Du hattest Alexander doch versprochen, mich in Ruhe zu lassen
41:10Ja, das werde ich auch
41:12Sobald du zugibst, dass er nicht der Vater deines Kindes ist
41:15Jessica, ich kann eins und eins zusammenzählen
41:17Dein Geheimnis mit Michael, von dem Alexander nichts wissen darf
41:19Deine ständigen Treffen mit ihm
41:21Deine plötzlichen Krämpfe, wenn ich dich darauf anspreche
41:24Nora, ich will, dass du Alexander die Wahrheit sagst
41:27Und wenn du es nicht tust, werde ich es tun
41:35Unter den gegebenen Umständen ist die einzige logische Konsequenz die
41:38Dass wir uns von Herrn Grafenberg trennen müssen
41:40Ich werde so arsch wie möglich meinen Posten räumen
41:42Ein Leben ohne dich, das kann ich mir nicht vorstellen
41:46Soll es jetzt irgendwie sowas wie eine Liebeserklärung sein?
41:49Quatsch
41:49Ich möchte einfach nur wissen, ob es dir wirklich um die Wahrheit geht
41:52Oder darum Jessica schlecht zu machen
41:53Das traust du mir zu
41:54Vielleicht hat Jessica ja recht
41:56Und du bist wirklich eifersüchtig auf sie
41:58Ich möchte unterhalten, dass du dirZZ neu hier herzlichst
42:03Danke.
Kommentare