- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00... dass Jessica und ich mal zusammen waren.
00:02Warum hast du nicht?
00:03Das mit Jessica und mir ist lange vorbei.
00:05Und es war auch nie so wie mit...
00:08...mit dir.
00:11Es ist doch kein Zufall, dass Jessica jetzt plötzlich aufgetaucht ist, oder?
00:15Findest du, dass ich mich zu sehr einmische?
00:18Jessica ist nett und Nora braucht dringend eine qualifizierte Chefdesignerin.
00:22Ich denke dabei vor allem an Alexander.
00:25Du kannst doch nicht mit dem Draht jetzt die Tür hier aufbrechen.
00:27Müssen wir das Kämiechen doch da rausbekommen.
00:45Sind das die Briefe, die du mir im Gefängnis geschrieben hast?
00:54Ich habe dich mit Jessica gesehen.
00:56Das hatte nichts zu bedeuten, Nora.
00:58Es ist doch egal, ob es Jessica ist oder irgendeine andere Frau.
01:03Wir müssen mit unserer Vergangenheit abschließen.
01:06Sonst haben wir überhaupt keine Zukunft.
01:08Und deshalb habe ich diese Briefe verbrannt.
01:14Weshalb ihr beide zu verheimlichen?
01:16Ich habe mich für eine Ruhe.
01:30Ich bin immer noch aus, dass sie wirklich zufrieden ist.
01:35Und das ist immer noch aus.
01:38Vorher bin ich.
01:40Ich bin immer noch aus.
01:45This could be the first day of my life
01:51Ich hätte die Briefe gerne gelesen.
02:01So war im Gefängnis mein einziger Halt.
02:05Obwohl ich wusste, dass sie dich nie erreichen würden.
02:09Ich werde nie wieder jemandem begegnen, der so ist wie du, Nora.
02:12Und das weißt du.
02:21Ich hatte den Eindruck, dass Jessica dich noch liebt.
02:27Warum hast du dich damals eigentlich von ihr getrennt?
02:31Ich konnte dich nicht vergessen.
02:37Das musst du aber.
02:41Versprich mir das.
02:42Was ist das?
03:12Untertitelung. BR 2018
03:37Um das Handy zu verbergen.
04:12Untertitelung. BR 2018
04:24Es atmet ganz flach. Ich glaube, es hat schon einen Hitzeschlag.
04:27Kein Wunder, Kaninchen können nicht schwitzen, um sich zu kühlen.
04:29Da drin ist eine Bullenhitze.
04:30Was machen wir denn jetzt mit dir?
04:32Am besten abkühlen mit einem feuchten Tuch.
04:33Okay, hier. Warte.
04:50Okay.
04:55Du bist ja ein richtiger Kaninchenretter.
04:58Findest du?
04:59Ich hoffe, es gibt kein Ärger wegen der aufgebrochenen Tür.
05:02Wir mussten Schlapper retten, sonst wäre er eingegangen.
05:05Ich glaube, dein Besitzer kommt zurück.
05:07Ey, du kannst Schlapper nicht hier, das ist ein Typ, ein Tierquäler.
05:30Ich glaube nicht, dass er uns gesehen hat.
05:32Was macht er denn?
05:33Er sucht nach seinem Kaninchen.
05:34Ich werde da keine Lage suchen.
05:52Jessica?
06:13Lieber Alexander, die Erinnerung an dich und unseren magischen Tag in Hamburg macht dir alles erträglich.
06:20Wo immer du bist, ich werde dich immer lieben.
06:24Deine Nora.
06:53Ich muss endlich die Wildschweinzäune reparieren.
06:55Nachdem uns diese albernen Schweine die Klamotten weggefressen haben, als wir Waden waren.
06:59Siehst du, hast du das früher gemacht und wirst du jetzt nicht die halbe Welt, dass ihr nackt im Wald
07:02wart?
07:03Das klingt ja jetzt fast so, als wenn die Wildschweine alles weitergezielt hätten.
07:06Uh, höre ich da so einen kleinen vorwurfsvollen Unterton?
07:09Nein, wie kämen wir denn dazu?
07:10Wir sind sehr froh, dass du das für die Schweine übernommen hast.
07:12Vielen Dank, Konstanz.
07:13Deine Mutter hat mich in eine Falle gelockt.
07:16Wirklich, als hätte sie geahnt, dass euch das passiert ist.
07:18Ja, meine Mutter hat dich in eine Falle gelockt.
07:21Meine Mutter sitzt in Südafrika im Urlaub und lockt dich hier in eine Falle.
07:24Ihr habt so eine Ahnung von unserem Badeunfall.
07:26Ups, ist hier eine kleine Indiskretion rausgekommen?
07:29Sie glauben mir nicht, dass ich sie nicht absichtlich verrate, ne?
07:32Hast du nicht.
07:32Dazu müsstest du ja wissen, was du denn jeden langen Tag so vor dich hinplapperst.
07:36Pet.
07:37Ich muss leider weiter.
07:38Hab gerade einen Einsatz über das Walkie bekommen.
07:40Irgendjemand hat am See ein Auto geknackt und ein Kaninchen geklaut.
07:43Wer macht denn sowas?
07:44Keine Ahnung.
07:45Jugendliche, die zu viel Langeweile haben?
07:46Und eine Mutprobe.
07:48Macht man doch als Jugendlicher.
07:49Oder einen Streich.
07:50Konstanze, ein Autoknacken ist eine Straftatung.
07:53Kein dummer, junger Streich.
07:54Wie auch immer, ich muss weiter.
07:56Macht's gut.
07:57Tschüss.
07:59Konrad, weißt du, wo sich Theo gerade rumtreibt?
08:03Also Theo macht doch sowas nicht.
08:04Nein, ich hab nur gedacht, dass er vielleicht jemanden...
08:06Ich glaube, Theo hat überhaupt keine Zeit für sowas.
08:09Der war gerade hier.
08:10Aber das einzige Häschen, für das er sich interessiert, heißt...
08:13Paula!
08:25Man, das war knapp.
08:27Fast hat uns der Kaninchenquäler noch erwischt.
08:29Wenigstens hast du gute Ohren.
08:30Ich hab ihn nicht mehr gehört.
08:31Muss am Adrenalin liegen.
08:32Ich brech nicht jeden Tag ein Auto auf.
08:34Adrenalin?
08:34Hm, Biologie liegt hier wohl mehr als Französisch.
08:38Na, da gibt es nicht so viele unregelmäßige Werben,
08:39die an das Leben zur Hölle machen.
08:41Aber mein Biowissen sagt mir,
08:43dass unser kleiner Freund hier dringend was zu trinken braucht.
08:46Und ein bisschen Gemüse.
08:48Ungespritzt.
08:49Hier spricht die Kaninchenfrau.
08:50Das weiß doch jeder, der mal ein Kaninchen hatte.
08:52Stimmt, Bohnen und Karchen.
08:54Wenn Sie wünschen, Frau Landmann,
08:55gehe ich gerne in die Küche
08:56und überprüfe Ihre wöchentliche Gemüsebestände.
09:00Ludwig!
09:01Nicht gut, wenn der uns hier sieht.
09:02Aber wir müssen uns doch bloß eine gute Geschichte ausdenken,
09:04woher wir das Kaninchen haben.
09:05Das sage ich doch gar nicht gut, wenn der uns hier sieht.
09:11Keine Ursache, Frau Landmann.
09:13Selbstverständlich dürfen Sie mich jederzeit wieder anrufen,
09:16wenn Ihnen noch etwas einfallen sollte.
09:20Mann, mein Adrenalinspiegel wird heute ganz schön gefordert.
09:22Frag mich mal.
09:23Ich wollte eigentlich bloß Französisch mit dir büffeln.
09:47Du hast doch gesagt, dass es das Beste wäre,
09:49wenn ich Falk und also bald gegen mich verlassen würde.
09:52Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich das gesagt habe.
09:56Mir würden die Nächte im Fahrstuhl mit dir fehlen.
10:00Wenn Sie sich darum gekümmert hätten,
10:01den Fahrstuhl reparieren zu lassen,
10:02wäre das alles nicht passiert.
10:04Man muss Prioritäten setzen.
10:06Michael, bitte.
10:15Ah, Nora.
10:17Ich habe Sie gesucht.
10:17Ich brauche ein paar Unterschriften.
10:18Ich habe Ihnen die Mappe auf den Schreibtisch gelegt.
10:20Ist gut.
10:21Und, was sagt Ihr Bruder?
10:22Mein Bruder, wozu?
10:24Na ja, zu der Idee einer Kooperation mit Wagner Coffee.
10:27Sie sind doch extra los, um mit ihm zu reden.
10:28Ach so, ich habe ihn doch gar nicht fragen können.
10:32Nora, die Zeit drängt.
10:33Sie wissen, wir müssen in vier Wochen die Rechnung für das Karolin bezahlen.
10:35Wir brauchen dringend neue Aufträge bis dahin.
10:37Ich weiß es, ich rufe ihn gleich.
10:39Ach, und Frau Fuchs möchte mit Ihnen über die neuen Designs sprechen.
10:41Okay, ich rede mit ihr.
10:42Alles okay?
10:43Was?
10:44Ja, ja.
10:52Wagner?
10:54Hallo, Alexander.
10:54Ich bin es nochmal, Nora.
10:56Ich habe vorhin vergessen, was mit dir zu besprechen.
10:59Ach ja, richtig.
11:00Herr Grafen war gerade schon erwähnt,
11:02dass es um etwas Geschäftliches geht.
11:04Ja, ich wollte dir noch einen Vorschlag machen.
11:06Äh, also dir als Leiter von Wagner Coffee.
11:10Okay.
11:11Was hast du vor?
11:23Mission erfolgreich.
11:24Kaninchen-kompatible Nahrung gefunden.
11:26Das wird schlapper, aber Freund.
11:27Es ist auch schon viel ruhiger geworden.
11:28Das T-Shirt braucht es jetzt auf jeden Fall nicht mehr.
11:30Äh, ist eh schon fast trocken.
11:33Schade.
11:36Hast du eigentlich schon überlegt,
11:38wohin mit Schlappohr?
11:39Also, früher waren die Kaninchen
11:41immer bei euch im Haus untergebracht.
11:42Ja.
11:44Aber das geht nicht.
11:45Da muss ich meinen Eltern erklären,
11:46wo ich es her habe.
11:46Na, dann denkt ihr was aus.
11:48Ich belüge doch nicht meine Eltern.
11:50Außerdem ist bei euch im Haus viel mehr Platz.
11:51Aber da muss ich Opa belügen,
11:52woher wir es haben.
11:53Das geht gar nicht.
11:54Ich sehe schon.
11:55Wir haben ein Problem.
12:02Fräulein Paula, Theo, ich wusste gar nicht, dass Sie hier sind.
12:05Ähm, wir hatten plötzlich Hunger.
12:07Auf Möhren.
12:09Bei allem Respekt, Fräulein Paula.
12:11Nicht genug, dass Sie mir gestern meine Sachertorte weggegessen haben.
12:14Jetzt vergreifen Sie sich noch an den Möhren,
12:16die eigentlich meiner cholesterinarmen Ernährung dienen sollten.
12:19Das tut mir wirklich leid, Herr Adam.
12:21Ich verspreche Ihnen, ich vergreife mich nie wieder an Ihren Möhren
12:23und an der Torte auch nicht.
12:24Ich wollte es nur gesagt haben.
12:27Na nun.
12:30Wieso sitzt ein Kaninchen auf dem Küchentisch?
12:33Ähm, das ist uns zugelaufen.
12:35Und es hatte ganz viel Durst und Hunger.
12:37Und da haben wir gedacht,
12:38na, wenn das so ist, können wir uns ja
12:41adäquat um Ihren neuen Freund kümmern.
12:46Ist das niedlich.
12:55Konrad?
12:59Hallo.
13:00Hi.
13:01Hallo.
13:02Na, bereit für die Wildschwein-Zäune?
13:04Mhm.
13:05Komm, du bist es mir schuldig, mir zu helfen.
13:06Nachdem du mir deinen Vater auf den Hals gehetzt hast.
13:08Du wusstest, dass ich das tun musste.
13:10Sonst hätte ich doch niemals dein Arbeitszimmer
13:12nach Noras Abschiedsbrief durchsuchen können.
13:14Ja, ist in Ordnung.
13:15Wie steht dir denn das zueinander?
13:17Ich habe gehört, du bist ins Hausboot gezogen.
13:19Du hattest wohl recht.
13:21Sie und ich unter einem Dach, das hätte nicht gut gehen können.
13:24Das war das Vernünftigste, was du tun konntest.
13:26Ja.
13:26Was heißt, ihr geht euch jetzt in Zukunft aus dem Weg?
13:28So gut es geht.
13:30Aber wie es aussieht, haben wir bald beruflich miteinander zu tun.
13:33Wie denn das?
13:35Ach, später.
13:37Scheint so, als würde dich deine Vergangenheit immer wieder einholen.
13:39Du hast keine Ahnung, wie sehr mich gerade meine Vergangenheit einholt.
13:43Jessica ist wieder da.
13:45Jessica?
13:45Warst deine Ex-Friendin Jessica?
13:47Mhm.
13:48In der Manufaktur wurde ein neuer Chefdesigner gesucht und meine Mutter hat mich dazu überredet,
13:52Jessica vorzuschaffen.
13:53Junge, Junge.
13:55Du hast echt ein Talent, dir Probleme zu schaffen.
13:57Ich dachte halt...
13:59Ich weiß auch nicht, was ich dachte, was passieren wird, aber...
14:02Zwischen Jessica und mir ist es schon lange vorbei.
14:04Wie sieht Jessica das denn?
14:05Ich meine, damals war sie nicht gerade zimperlich, als sie sich dich geangelt hat.
14:08Jessica weiß, dass wir die Zeit nicht zurückdrehen können.
14:11Sie freut sich ausschließlich auf die berufliche Herausforderung hier.
14:13Mit Nora als Chefin.
14:15Da hoffen wir, dass sie nie herausbekommt, wie Nora und du wirklich zueinander steht.
14:19Also von mir wird sie es jedenfalls nicht erfahren.
14:22Keine Angst.
14:24Bei Elsa und mir ist euer Geheimnis gut aufgehoben.
14:27Komm, die Wildschweine warten, bevor sie den nächsten Badenden ihre Kleider klauen.
14:30Das erzähle ich dir unterwegs.
14:32Ich werde sowieso bald die Runde machen.
14:48Ja.
14:52Herr von Weiden.
14:55Was kann ich für Sie tun?
14:57Ehrlich gesagt bin ich wegen Nora hier.
14:59Die ist neben einem im Chefbüro.
15:00Ja, ich weiß, sie ist noch in einer Besprechung.
15:03Ich dachte, ich nutze die Zeit und stelle Ihnen einen Besuch ab.
15:06Gerne, nehmen Sie Platz.
15:08Kann ich Ihnen irgendwas kommen lassen?
15:09Nein, nein, nein.
15:09Vielen Dank.
15:10Ja, Nora scheint sich ja richtig in die Arbeit hineinzuknien.
15:13Ja, ja, sie hat sich fest vorgenommen, Falkenthal-Porzellan zu alter Größe zu verhelfen.
15:17Ich hätte nie gedacht, dass Nora einmal dauerhaft die Manufaktur leiten würde.
15:22Ich auch nicht.
15:24Die Manufaktur war jahrhundertelang im Besitz ihrer Familie.
15:27Ich kann verstehen, dass sie ärgert, wenn Sie jetzt hier nur noch angestellt sind.
15:31Na ja, ich hatte die Möglichkeit, als Angestellter hierzubleiben oder vorzugehen.
15:37Und ich habe mich mal vorläufig dafür entschlossen, hierzubleiben.
15:41Und wie ist denn die Zusammenarbeit mit Michael Ader?
15:44Ja, gut.
15:48Gut, weil es gut sein muss.
15:51Immerhin hat er die 20% Firmenanteile gekauft, die Sie gerne haben wollten.
15:57Dem Geschäftsmann kann man nichts vormachen.
15:59Nein.
16:01Ich weiß, was ihn die Manufaktur bedeutet.
16:04Und daher kann ich mir vorstellen, dass seine Zusammenarbeit mit Michael Ader unter diesen Umständen nicht ganz leicht ist.
16:09Naja, wir haben die Arbeitsbereiche klar aufgeteilt.
16:13Und dass er mit Sophie Nowak verlobt ist, macht die Angelegenheit auch nicht gerade leichter, oder?
16:20Nicht wirklich.
16:25Die Entwürfe sind wirklich gut.
16:28Diese moderne Linie ist genau das, was Falkenthal Porzellan braucht, um neue Kunden zu gewinnen.
16:34Das freut mich, dass sie dir gefallen.
16:36Dann war es also nicht ganz daneben gegriffen, dass Alexander mich als Designerin empfohlen hat?
16:40Ach, kannst du denn gar nicht.
16:42Gut.
16:43Ich habe mir auch schon ein paar Gedanken über die Kaffeebecher gemacht, die wir für Wagner-Coffee produzieren wollen.
16:48Immer langsam, die Verträge sind ja noch gar nicht ausgehandelt.
16:51Na, umso besser.
16:52Ich kenne Alexander.
16:53Wenn er die Entwürfe erstmal in der Hand hat, dann kann er nicht mal Nein sagen.
16:59Ihr zwei wirkt aber auch schon sehr vertraut.
17:01Wenn man bedenkt, wie kurz ihr euch erst kennt.
17:04Tja, das nennt man ja dann wohl geschwisterliche Verbundenheit.
17:09Ja, da tauscht man sich schnell mal aus über das, was einen bewegt.
17:12Ob man gerade verliebt ist oder ob man Kummer hat.
17:16Tut mir leid, Jessica.
17:17Aber darüber weiß ich gar nichts.
17:21Klar, Geschwister müssen zusammenhalten und werden sich nicht gegenseitig verraten.
17:25Das würde ich genauso tun.
17:26Ich glaube, du überschätzt, wie vertraut Alexander und ich sind.
17:29So lange kennen wir uns noch gar nicht.
17:32Nora, du hältst mich bestimmt für aufdringlich.
17:35Aber ich weiß einfach nicht, wie ich mich Alexander gegenüber verhalten soll.
17:39Inwiefern?
17:41Na ja, ich spüre doch, dass er mich noch mag.
17:44Aber dann ist er plötzlich wieder so distanziert.
17:47Ich dachte, du weißt vielleicht warum.
17:52Sollte Alexander mir gegenüber irgendwas erwähnen, wirst du es als Erster erfahren.
17:57Du bist ein Schatz.
18:03Ich werde mich wohl mit dem Gedanken abfinden müssen, dass Michael Adam mir nicht nur beim Kauf der Manufakturanteile zuvor
18:09gekommen ist.
18:11Das klingt ja fast so, als wäre das über Sophies Kopf hinweg entschieden worden.
18:15Das wollte ich nicht sagen.
18:17Nein, Sophie hat sich leider gegen mich entschieden.
18:19Sie lieben sie immer noch, richtig?
18:26Es muss hart sein.
18:29Jetzt auch noch mit seinem Konkurrenten zusammenarbeiten zu müssen.
18:33Ich klage mich nicht.
18:35Also ich an ihrer Stelle würde das wahrscheinlich tun.
18:41Wenn man bedenkt, wie kurz Sophie und ich zusammen waren.
18:45Wissen Sie, Frederik, manchmal ist es nicht wichtig, wie kurz man zusammen war.
18:49Sophie hat damals sehr unter der Trennung gelitten.
18:53Ja, ich weiß.
18:55Es war meine Schuld, dass es dazu gekommen ist.
19:00Wenn Sie einen Rat von mir haben wollen, konzentrieren Sie sich darauf, was Ihnen wirklich wichtig ist.
19:12Vielen Dank, Herr Adam, dass Sie Ihre Möhren geopfert haben.
19:15Ich glaube, das Kaninchenwurst ist auch sehr zu schätzen.
19:18Nicht wahr, mein kleiner Mümelmann?
19:21Und über den niedrigen Kolestarinwert hat er sich bestimmt auch gefreut.
19:24Natürlich.
19:25Dann wäre es doch sicherlich von Vorteil, Herr Adam, wenn wir noch mehr von den Möhren auf Lage hätten, oder?
19:29Ja, ich werde gleich einen ganzen Vorrat besorgen.
19:31Ich muss ohne dies Frau Landmanns Einkäufe erledigen.
19:34Das könnte ich miteinander verbinden.
19:36Das ist eine super Idee. Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll.
19:38Das ist eine Selbstverständlichkeit.
19:40Und bleib schön brav.
19:42Bald komme ich wieder mit noch mehr Möhren.
19:45Ach, einfach niedlich, das Kaninchen.
19:50Wer von uns beiden nimmt denn jetzt das Kaninchen?
19:53Wenn du mich fragst, Ludwig Adam, der freut sich.
19:55Das können wir nicht machen. Das Kaninchen ist gestohlen.
19:56Der Adam kriegt richtig Ärger und wir auch.
19:58Also wissen wir immer noch nicht, wohin damit.
20:00Darüber hätten wir echt nachdenken sollen, bevor wir es mitgenommen haben.
20:02Wir hätten es etwa da lassen sollen.
20:04Ja, nicht bei dem Kaninchenquäler.
20:05Für die gute Tat kommen wir echt mal in den Kaninchenhimmel.
20:09So lange ich dann mit dir zusammenkomme, soll mir das recht sein.
20:17Jessicas Designs sind gut.
20:18Sie ist eine Bereicherung für die Manufaktur.
20:21Aber mit ihr zusammen unter einem Dach zu wohnen und zu arbeiten?
20:24Ich weiß nicht.
20:26Ihre Versuche, mich über Alexander auszuhorchen, sind ganz schön dreist.
20:29Sie will ihn zurückhaben, so viel ist klar.
20:32Und ich kann es ihr nicht einmal verdenken, geschweige denn verbieten.
20:36Sollte Alexander anfangen, ihre Gefühle zu erwidern, muss ich das akzeptieren.
20:40Auch wenn es mir das Herz zerreißt.
20:44Ja?
20:46Hat er die Firmenchefin zwischen all den Meetings mal kurz Zeit für ihren Armen alt, den Vater?
20:50Ja, natürlich. Komm rein.
20:53Hey, das sieht gut aus, du hinter diesem Schreibtisch im Chefbüro.
20:56Fühlt sich aber noch ein bisschen ungewohnt an.
20:58Na ja, trotzdem, hier sitzt die Zukunft von Falkenthal-Porzellan.
21:02Schön, schön.
21:05Dankeschön.
21:06Du bist aber nicht gekommen, um mir das zu sagen, oder?
21:09Was genau kann ich für dich tun?
21:12Dass man dir auch gar nichts verheimlichen kann.
21:15Ich wollte dir einfach nur sagen, dass du dich auf mich verlassen kannst.
21:21Ich meine, falls hier mal irgendetwas schiefläuft.
21:25Und was genau meinst du damit?
21:27Na ja, komm, ich weiß, wie die finanzielle Situation der Manufaktur ist.
21:31Angespannt.
21:33Also, falls du mal ein zinsloses Darlehen baust.
21:37Dein Angebot ist wirklich sehr nett, aber ich möchte das hier alles aus eigenen Kräften schaffen.
21:42Das ist meine Tochter.
21:43Ist ein bisschen hart.
21:48Wir planen eine Kooperation mit Wagner-Coffee.
21:51Nein.
21:53Mit Judith und Alexander?
21:54Das ist ja clever.
21:56Sehr gut.
21:57Da bleibt das Geschäft in der Familie und du kannst eng mit deinem Bruder zusammenarbeiten.
22:01Sehr clever.
22:02So sieht's aus.
22:05Ich freue mich, wie mutig du dein neues Leben in die eigene Hand nimmst.
22:09Für irgendwas muss das BWL-Studium im Gefängnis ja gut gewesen sein.
22:12Ja.
22:14Ja gut, hier läuft alles.
22:16Dann will ich dich mal wieder in Ruhe arbeiten lassen.
22:18Okay?
22:19Okay.
22:19Ciao.
22:20Ciao.
22:20Ah, ähm.
22:22Ich finde es übrigens toll, dass du Jessica dem Posten der Chefdesignerin gegeben hast.
22:26Sie ist wirklich sehr gut.
22:28Naja, sie ist ein bisschen speziell, aber ich glaube, man muss sie nur zu nehmen wissen.
22:32Ach, ich kriege das schon hin.
22:34Judith gibt ja die Hoffnung nicht auf, sie eines Tages doch noch zu unserer Schwiegertochter zu machen.
22:38Naja, wenn Frauen sich mal was in den Kopf ges...
22:40Wem sag ich das?
22:57Darf ich eintreten?
22:58Judith, komm rein.
23:01Ich wollte mal sehen, ob du dich schon eingelebt hast.
23:04Ja, ich fühle mich, als würde ich schon immer hier arbeiten.
23:08Dann war es offenbar die richtige Entscheidung, dich für die Stelle zu empfehlen.
23:11Allerdings, ich bin euch sehr dankbar dafür.
23:14Und wenn ich endlich eine Wohnung gefunden habe, dann belagere ich auch nicht mehr euer Gästezimmer.
23:18Ach, ich dachte, du bleibst.
23:19Du gehörst doch praktisch zur Familie.
23:21Das ist sehr lieb von dir, aber das kann ich wirklich nicht annehmen.
23:25Du musst.
23:26Ich bestehe darauf.
23:30Also gut.
23:33Richard und Julia sind wirklich sehr nett zu mir.
23:35Und mit Nora verstehe ich mich auch sehr gut.
23:38Aber?
23:39Ich habe das Gefühl, dass Alexander mir ausweicht.
23:42Er wirkt irgendwie so bedrückt.
23:46Er hat sich verliebt.
23:48In Hamburg.
23:49Wirklich?
23:51Aber es sollte offenbar nicht sein.
23:53Er hat sich vor ein paar Tagen erst mit ihr getroffen.
23:56Offenbar zum letzten Mal.
23:57Und dann ist er aufs Hausboot gezogen.
23:59Und weißt du, wer sie ist?
24:01Nein, leider nein.
24:04Nein.
24:04Ich wünschte, ich hätte mich auch nochmal so richtig verlieben können.
24:07Seit unserer Trennung vor zwei Jahren gab es bei mir nur so unwichtige Flirts.
24:12Aber ich habe ja meine Arbeit.
24:15Das tut mir leid.
24:17Ich fand es damals auch sehr schade, dass ihr euch getrennt habt.
24:20Was soll man machen?
24:22Er wollte ja nicht mehr.
24:24Das muss ja nicht so bleiben.
24:27Es geht mich natürlich nichts an.
24:30Ich wünschte nur, ich könnte ihm helfen, nicht mehr so bedrückt zu sein.
24:34Er verbringt sehr viel Zeit mit Nora.
24:36Das scheint ihm gut zu tun.
24:38Vielleicht könnt ihr in Zukunft mehr zu dritt unternehmen?
24:41Ja.
24:42Dann ist er bestimmt auch nicht mehr so befangen.
24:46Vielleicht gelingt es Nora und dir ja sogar, ihn dazu zu bewegen, wieder ins Gutshaus einzuziehen.
24:51Ja.
24:52Das wäre schön, oder?
24:57Und dir ist schon klar, dass du da jetzt jeden Tag die Wildschweinzöhne abgehen musst, ne?
25:00Um zu gucken, dass sich kein Keiler durchgewühlt hat.
25:03Und dir ist schon klar, dass ich im echten Leben nicht mit Wildschwein, sondern mit Kaffee zu tun habe, ne?
25:08Ja.
25:09Und in dem Fall auch mit Nora.
25:12Mich hat der Anruf selbst überrascht.
25:14Da will ich gerade Abstand gewinnen.
25:16Ja, das kann ich mir vorstellen, dass das komisch war.
25:21Plötzlich muss ich mit der Frau, die ich über alles liebe, über Zahlen und Rentabilität diskutieren.
25:25Die Frau ist deine Schwester.
25:28Sieht zu, dass es bei Zahlen und Rentabilität bleibt, wenn ihr euch in Zukunft begegnet.
25:33Das wird es.
25:34Wir wollen beide versuchen, so normal wie möglich miteinander umzugehen.
25:37Ja, mit Jessica, die euch im Nacken sitzt, ist das auch das Beste.
25:40Wer weiß, vielleicht hilft es sogar.
25:42Dass Jessica dich ab jetzt nicht mehr aus den Augen lässt?
25:45Gibt es einen besseren Grund für Nora und mich, uns nicht mehr zu treffen?
25:48Außer geschäftig.
25:49Ja, aber da geht es eben ums Geschäft.
25:51Wir sind beide alt genug, um Gefühle und Geschäft zu trennen.
25:55Hoffentlich.
26:18Bist du dir sicher, dass unser Schlappow hier rein ist?
26:20Na klar, ich habe doch eben sein Stummelschwänzen hier durch die Türhuschen sehen.
26:24Kommt dir auch keiner an, dass es so schnell wieder fit ist.
26:26Es müssen die Turbomöhren von Ludwig gewesen sein.
26:29Oh nein, die Tür zum Flur ist auf.
26:31Wenn es da raus ist, kann es überall im Haus sein.
26:32Na, dann mach sie zu.
26:39Vielleicht finden wir das Kaninchen, bevor irgendjemand zurückkommt.
26:42Das haben wir gleich.
26:44Was macht dich das so sicher?
26:46Na, hast du vergessen, dass du eine Kaninchen-Expertin vor dir stehen hast?
26:48Meine Kaninchen haben sich mit Vorliebe unter dem Sofa versteckt.
26:54Ja, ich sehe es.
26:55Hab ich doch gesagt.
26:56Moment, ich glaube, ich komme dran.
26:58Warte nicht so schnell.
27:00Sonst erschrickt es noch und läuft wieder weg.
27:03Okay.
27:12Was ist denn hier los?
27:14Was macht ihr denn da unten auf dem Fußboden?
27:30Sag mal, hast du kleine Helfer in der Designabteilung?
27:34Wie schaffst du das immer alles so schnell?
27:36Also Schnelligkeit ist das eine, aber gefallen dir die Entwürfe für die Kaffeebecher auch?
27:41Gefallen?
27:42Ich bin begeistert.
27:43Ich frage mich nur, warum du sie so groß gemacht hast.
27:47Also, erstens trinken die meisten heutzutage sowieso Latte Macchiato und dafür braucht man immer viel heiße Milch.
27:53Und zweitens frieren vor allen Dingen Frauen sehr oft und sie wärmen sich ihre Hände gerne an warmen Tassen.
28:01Stimmt.
28:02Nicht schlecht, gute Idee.
28:04Danke.
28:05Ich bin gespannt, was Alexander morgen dazu sagen wird.
28:09Warum auf morgen warten?
28:12Wir können ihm die Entwürfe jetzt gleich zeigen.
28:14Wir besuchen ihn einfach auf seinem Hausboot.
28:17Ich habe morgen sowieso einen Termin mit ihm.
28:20Ja, aber ich dachte, der Auftrag eilt, soweit ich gehört habe, müsste er eigentlich längst über die Bühne sein.
28:25Aber du bist die Chefin, du musst das wissen.
28:27Ja, das ist allerdings wahr.
28:29Und wenn wir jetzt gleich hingehen, dann kann ich morgen früh sofort mit den Reinzeichnungen beginnen.
28:33Ja, schon, aber...
28:34Außerdem, je eher wir den Auftrag in Gang bringen, umso schneller wird auch das angeschlagene Image der Manufaktur wieder aufgebessert.
28:41Das stimmt.
28:43Ich sollte bei dem Termin sowieso dabei sein.
28:45Wer soll ihm sonst die designerischen Details erklären, wie zum Beispiel die Handwärmfunktion?
28:51Überredet.
28:52Okay, dann zeigen wir ihm die Entwürfe.
28:54Ich hole nur schnell meine Tasche und dann können wir los.
29:04Wir haben wirklich nur das Kaninchen gesucht.
29:06Das ging auf einmal ab wie eine Rakete.
29:08Genau, und dann ist es nur straks hier ins Wohnzimmer gelaufen.
29:10Ja, ich verstehe. Und wo genau kam dieses Kaninchen jetzt nochmal her?
29:13Also, das Kaninchen, das kam...
29:15Es ist jetzt im Park zugelaufen.
29:17Genau, und es hatte einen Hitzschlag.
29:18Ah, ja.
29:19Ist es jetzt gelaufen oder hatte es einen Hitzschlag?
29:22Zugelaufen.
29:23Also beides.
29:24Und deshalb mussten wir es kühlen und ihm was zu trinken geben und so.
29:27Ja, ich verstehe. Ja.
29:28Und dann hat es sich wiederholt und ist unter unser Sofa gehoppelt.
29:31Genau. Sieh nach, wenn du uns nicht glaubst.
29:33Ich glaube, das wird nicht nötig sein.
29:36Ich bin sicher, es ist längst zu seinen Freunden zurück in den Park gehoppelt.
29:39Es ist wirklich da unten.
29:40Ja, und wir werden jetzt auch mal nach oben hoppeln.
29:42Ich meine gehen.
29:43Kommst du, Judith?
29:46Die haben uns nicht geglaubt.
29:47Wenn es nur das wäre.
29:49Viel peinlicher ist, was sie stattdessen glauben.
29:56Was für eine Geschichte.
29:58Die beiden waren ja sowas von verlegen.
30:00Sie haben mir richtig leid getan.
30:02Ja, es war ja auch schlechtes Timing.
30:03Wie es aussah, bahnte sich ja da gerade der erste Kuss an, oder?
30:07Ich habe gar nicht gemerkt, dass die beiden sich verliebt haben.
30:09Na ja, es gab wohl Anlaufschwierigkeiten.
30:12Als ich Paula das letzte Mal gesprochen habe,
30:14da war Theo noch ein guter Kumpel, dem sie Nachhilfeunterricht geben wollte.
30:18Nachhilfe, ich verstehe.
30:20Ich hoffe, wir müssen uns keine Sorgen machen.
30:23Meinst du, wir können die beiden allein lassen?
30:24Aber ich bitte dich.
30:26Theo ist ein Gentleman.
30:27Na, wenn ich da so an meine ersten Erfahrungen denke.
30:31Na ja, der erste Kuss, die erste Liebe, der erste Liebeskummer.
30:37Mein Gott, kam mir das damals alles kompliziert vor.
30:40Ja, das Gute am Küssen ist ja, dass sie mit der Zeit immer besser werden.
30:45Ist das so?
30:46Hm, was?
30:47Wollen Sie auch noch mal?
31:07Und?
31:09Ja, gefällt mir.
31:13Ich war zwar anfangs etwas skeptisch demgegenüber,
31:16Kaffeebecher mit Wahrzeichen der Stadt,
31:17aber so glaube ich, dass sich die Becher gut verkaufen lassen.
31:21Das sind natürlich nur die ersten groben Entwürfe für die klassische Variante, ja.
31:26Also London mit dem Big Ben, Paris mit dem Eiffelturm,
31:30Berlin mit dem Brandenburger Tor.
31:31Für die junge Kundschaft können wir dann verrücktere Designs kreieren.
31:36Genau.
31:37Wagner Coffee ist ja in jeder europäischen Hauptstadt vertreten.
31:40Wir müssen einfach nur die Sammlerleidenschaft der Kunden wecken.
31:44Somit lässt sich eine hohe Stückzahl produzieren und somit rechnet sich dann schon mal die Herstellung.
31:49Ja, das klingt gut, erst mal.
31:51Ja.
31:52Ich habe bisher nur eine Probe-Kalkulation.
31:55Ein detailliertes Angebot gebe ich dir dann morgen.
32:05Also wenn wir uns in diesem finanziellen Rahmen bewegen,
32:08sehe ich keinen Grund, euch den Auftrag nicht zu geben.
32:12Ach, mach mir Nägel mit Köpfen.
32:14Die Souvenir-Kaffeebecher gehen bei Falkenthal-Porzellan in Serie.
32:19Ich wusste, du würdest nicht nahm sagen, wenn du siehst, was Nora und ich uns ausgedacht haben.
32:22Ja, du kennst mich eben noch gut.
32:31Was wird das jetzt?
32:33Na, ich dachte, wenn wir den geschäftlichen Teil erfolgreich hinter uns gebracht haben,
32:37dann gehen wir zum gemütlichen Teil über.
32:39Und wie sieht der gemütliche Teil aus?
32:42Na, ihr zwei erzählten mir endlich, wie das war,
32:44als ihr euch so plötzlich nach so langer Zeit als Bruder und Schwester kennengelernt habt.
32:52Ich finde das schön, dass wir drei hier so zusammen sind.
33:09Wenn Sie einen Rat von mir haben wollen,
33:13konzentrieren Sie sich darauf, was Ihnen wirklich wichtig ist.
33:32Vielleicht ist es das Beste, wenn du Falkenthal verlässt.
33:42Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich das gesagt habe.
33:47Mir würden die Nächte im Fahrstuhl mit dir fehlen.
33:52Ich weiß, was mir wichtig ist.
34:11Madame, nach Ihnen?
34:13Was ist so charmant wie der nette Portier aus unserem entzüglichen kleinen Wellnesshotel?
34:17Ein netter Portier?
34:19Ja.
34:19Habe ich gar nicht mitgekriegt.
34:21Tja.
34:22Und hat er sowas auch gemacht?
34:25Und sowas.
34:27Und sowas.
34:29Und sowas.
34:30Und sowas.
34:31Nein.
34:32Das hätte er sich niemals getraut.
34:35Er wusste doch, dass ich den festen Händen bin.
34:38Sein Glück.
34:41Schatz, ich glaube, deine Handtasche klingelt.
34:43Kaum zu Hause geht das schon wieder los.
34:45Das ist furchtbar mit dir.
34:50Das ist Frederik.
34:53Hallo Frederik, was gibt's?
34:54Hallo Sophie.
34:56Seid ihr von eurem Kurzurlaub schon zurück?
34:58Ja, gerade eben.
35:00Was, was ist denn los?
35:02Ähm, ich möchte dich sehen.
35:04Alleine.
35:05Ich glaube, das ist keine gute Idee, wenn wir uns jetzt treffen.
35:07Bitte, es ist wichtig.
35:09Ich suche uns auch einen netten Fahrstuhl aus.
35:12Aber auch dann würde meine Antwort dieselbe bleiben.
35:15Bist du zu viel?
35:17Warte mal kurz.
35:18Was?
35:18Triff dich doch ruhig mit ihm.
35:20Warum?
35:21Ist doch ganz gut, wenn das von dir fehlen, na?
35:26Frederik, ja?
35:28Also gut.
35:29In einer halben Stunde im Lancien?
35:31Okay.
35:32Okay.
35:33Ja, bis dann.
35:43Ich hatte schon lange nicht mehr so einen schönen Abend.
35:46Das kann ich mir bei dir gar nicht vorstellen.
35:48Du bist doch schon immer gern mit Leuten zusammen gewesen.
35:50Ja, das stimmt.
35:55Aber vor ein paar Wochen hat sich mein Freund von mir getrennt.
35:57Oh, tut mir leid.
35:59Das wusste ich gar nicht.
36:00Oh, ich wollte es auch eigentlich gar nicht erzählen.
36:03Auf jeden Fall kommt mir der Job sehr gelegen, um mich abzulenken.
36:07Vielen Dank nochmal dafür.
36:09Wir können dich hier sehr gut gebrochen.
36:14Ich hätte auch gerne Geschwister.
36:17So wie ihr euch beide habt.
36:20Da kann man sich alles von der Seele reden.
36:27Naja, also.
36:29Als Schluss war, habe ich auf jeden Fall als erstes Mal alle seine Briefe verbrannt.
36:33Gerückt, oder?
36:34Ich meine, macht man sowas?
36:37Entschuldige mich.
36:39Ich muss los.
36:41Ist eingefallen, ich muss ja noch was für die Manufaktur machen.
36:44Ja, natürlich.
36:45Ich bring dich noch raus, ja?
36:46Okay.
36:46Vielleicht wieder da.
36:53Volltreffer.
36:58Hier, halt Schlapper gut fest.
37:00Nicht, dass du es uns nochmal ausbüxt.
37:05Ich habe ihn.
37:06Ich sehe mal nach, ob die Luft rein ist, ja.
37:13Okay, sieht gut aus, mit mir zu sehen.
37:14Bist du dir sicher, dass wir Schlagbo im Garten aushärzen sollen?
37:16Ja, das ist der beste Ort überhaupt.
37:18Da gibt es leckeres Gras, frisches Gemüse und Oma Salatbeet.
37:21Und außerdem müssen wir niemandem erzählen, woher wir dich haben, ne?
37:25Okay.
37:31Hallo, ihr beiden.
37:33Na, genug vom Kon...
37:35Das ist ja wirklich ein Kaninchen.
37:36Das habe ich doch die ganze Zeit gesagt.
37:39Und wir dachten schon, dass ihr...
37:40Ich weiß, was ihr dachtet.
37:42Wir wollten es gerade rausbringen.
37:44Aha.
37:45Ja, jetzt ist die Frage nur, wem gehört das Kaninchen eigentlich?
37:47Also, das wissen wir auch nicht so genau.
37:50Es ist uns, wie gesagt, zugelaufen.
37:52Zugelaufen.
37:52Im Park.
37:53Im Park, okay.
37:55Öh, entschuldigt.
37:59Guten Tag, Herr van Weiden.
38:01Anna Nowak, was gibt's denn?
38:02Ich bin leider dienstlich hier.
38:04Dienstlich, okay.
38:06Ja.
38:06Uns liegt eine Anzeige vor.
38:09Ein Zeuge hat ausgesagt, dass ihr beiden am See ein Auto aufgebrochen
38:12und ein Kaninchen geklaut habt.
38:42Hallo, Frederik.
38:44Schön, dass du gekommen bist.
38:45Ich habe leider nicht viel Zeit.
38:47Was hast du das letzte Mal auch gesagt?
38:51Dann bin ich also nicht die Einzige, der diese Situation bekannt vorkommt.
38:57Willst du was zu trinken?
38:59Nein, danke.
39:00Später.
39:01Frederik, wir sollten es gleich klären.
39:03Wir sind im Aufzug gemeinsam stecken geblieben,
39:05aber das war einer Zufall und hatte nichts zu bedeuten.
39:09Aber wir waren uns ja nahe.
39:11Und es hat sich sehr vertraut angefühlt.
39:17Sophie, ich habe dir nicht die volle Wahrheit gesagt.
39:21Inwiefern?
39:22Ich will um deine Liebe kämpfen.
39:26Ich habe diese Anteile der Manufaktur nur deshalb kaufen wollen,
39:29um dir zu beweisen, dass du dich in mir getäuscht hast.
39:32Ich habe dich mal verlassen, das weiß ich.
39:34Aber jetzt bin ich für dich da.
39:37Sophie, ich liebe dich und du bedeutest mir so viel, dass ich dich nicht einfach...
39:39Frederik, bitte, ich bin gekommen, weil ich dir etwas sagen muss.
39:42Ich werde Michael heiraten, und zwar nächste Woche.
39:50Nora, warte.
39:51Was willst du?
39:52Ich weiß nur, wie ich da drin gefühlt habe.
39:54Das kommt schon damit klar, aber als sie von Briefe verbrennt anfing...
39:56Sie konnte nicht ahnen, dass du erst heute deine Briefe an mich verbrennt hast.
39:59Ich mache mir auch gar kein Vorwurf.
40:01Es ist alles nur ein bisschen viel für mich,
40:02plötzlich neben deiner Ex-Freundin zu sitzen, die dich zurückhaben will.
40:09Wer ist deine heimliche Liebe, die du nicht vergessen kannst?
40:14Glaub mir, Jessica ist wirklich...
40:15Du musst mir nichts versprechen.
40:17Wir sind Geschwister.
40:19Weiter nichts.
40:37Geh da jetzt bitte wieder rein, bevor sie was merkt.
40:40Und dann?
40:40Soll ich Händchen halten, weil ihr Freund sie verlassen hat?
40:42Das Wichtigste ist, dass wir als Geschwister überzeugen.
40:46Und wenn das nicht klappt?
40:47Weiß die ganze Stadt morgen über uns Bescheid.
40:49Und das wollten wir verhindern.
40:52Bitte geh zu ihr.
41:01Das ist das Wichtigste, dass du derartig verantwortungslos bist.
41:23Tut mir leid.
41:25Äh, Moment, Herr van Weiden.
41:27Entschuldigung, aber haben Sie gerade gesagt, dass mein Theo verantwortungslos ist?
41:30Ich werde mit Michael reden.
41:33Ich will wissen, ob er ehrlich zu ihr ist.
41:35Machen wir uns doch nichts vor.
41:37Wir haben uns geirrt, als wir uns ineinander verliebt haben.
41:40Jetzt sollten wir versuchen, es rückgängig zu machen.
41:43Und nach vorne schauen.
41:44Okay?
41:45Vielen Dank.
41:46Okay.
41:48Je ne whether.
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