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SpaßTranskript
00:01Ich danke dir, dass du so lange um uns gekämpft hast.
00:09Ich habe erst damit angefangen, als es schon fast zu spät war.
00:13Als ich dachte, dass ich dich verlieren würde.
00:22Ich wusste nicht, wie es unnötig weitergehen soll.
00:27Was?
00:29Jessica, es muss sehr schwer für dich sein.
00:32Aber wenn Alexander nach wie vor in Nora verliebt ist, dann musst du mir das sagen.
00:36Alexander sieht in Nora nur seine Schwester und mehr nicht. Das weiß ich ganz genau.
00:41Ich habe dir von dem Verdacht erzählt, weil ich wollte, dass sie dir die Wahrheit sagt.
00:45Nicht um euch auseinanderzubringen.
00:47Alles, was ich mir wünsche, ist dich glücklich zu sehen, Alexander.
00:51Und nicht nur, weil du mein Bruder bist, sondern ich dich immer noch liebe.
01:17Oh Gott!
01:20Oh, Gott.
01:22Oh, Gott.
01:25Mein Baby.
01:28Mein Baby.
01:36Hey, what you looking for?
01:41No one has the answer.
01:44They just want more.
01:49Hey, who's gonna make it right?
01:55This could be the first day of my life.
02:05Oh, Gott.
02:07Warum tut das so weh?
02:10Wann?
02:12Wieso, um Gottes Willen, haben Sie dem Freund nicht beim Auspacken des Koffers geholfen?
02:17Weil sie es nicht wollte.
02:18Aber das ist doch kein Grund.
02:21Heutzutage haben viele Menschen keine Erfahrung im Umgang mit Dienstpersonal.
02:27Sie scheuen sich, unsere Dienste in Anspruch zu nehmen.
02:31Ausgrenet, Frau Fuchs.
02:34Ich bin sicher, Sie wäre froh für eine Handreichung beim Gepäck.
02:39Wir wollen es ihr noch einmal anbieten.
02:48Fräulein Fuchs.
02:53Fräulein Fuchs.
02:55Ja, was ist denn?
03:00Ich bin es, Herr Ardern.
03:02Ist bei Ihnen alles in Ordnung?
03:04Ja, natürlich.
03:06Wenn Sie Hilfe brauchen, erlauben Sie mir einzutreten.
03:11Nein, bleiben Sie draußen.
03:13Aber ich könnte Ihnen beim Koffer auspacken behilflich sein.
03:20Das mache ich schon selbst.
03:25Aber Sie können doch meine Hilfe gern annehmen.
03:29Ich bin doch dafür da.
03:32Danke.
03:33Ich brauche Ihre Hilfe nicht.
03:38Sind Sie sicher?
03:40Ja.
03:42Und jetzt lassen Sie mich einfach in Ruhe.
03:48Es gibt Momente, wo man die Privatsphäre der Herrschaften respektieren muss.
03:57Merken Sie sich das, Katharina?
03:59Das mache ich ja alle.
04:11Oh, Gott.
04:17Bitte nicht.
04:19Bitte nicht, mein Baby.
04:29Dich heiraten?
04:34Ich...
04:34Ich...
04:35Ja?
04:38Konstanze, es ist wirklich großartig, das aus deinem Mund zu hören.
04:42Wirklich.
04:44Das klingt, als käme da noch ein Aber.
04:49Meinst du das wirklich ernst?
04:52Hätte ich es besser verpacken sollen?
04:53So mit auf die Knie fallen, oder?
04:56Ich dachte, es wäre ein bisschen zu dick aufgetragen.
04:58Hör zu.
05:00Falls du dir irgendwie Vorwürfe machen solltest, weil wir uns so gestritten haben vor meinem Unfall.
05:05Vergiss es.
05:06Ich habe nur Spaß gemacht.
05:09Was?
05:10Ja, es war ein Test.
05:12Ich wollte wissen, ob du wirklich schon wieder voll auf dem Damm bist.
05:15Ein Test?
05:16Ja.
05:18Glaubst du im Ernst?
05:19Ich frage dich, ob du mich heiratest?
05:21Du kennst mich doch.
05:22Also einen Moment lang habe ich schon gedacht, du bist halt gestern so anders.
05:28Ja, wahrscheinlich, weil ich so wenig geschlafen hatte.
05:31Komm, iss mal was.
05:32Schmeckt bestimmt besser als die Pampe hier aus der Kantine.
05:34Bitte, Konstanze.
05:36Irgendwas hat sich doch seit meiner OP zwischen uns verändert.
05:39Das habe ich mir doch nicht mal eingebildet.
05:41Nein, hast du nicht.
05:43Du hast mal gesagt, ich wäre zu unterkühlt und ich wollte dir jetzt das Gegenteil beweisen.
05:50Und, und das ist, das ist alles?
05:52Ja.
05:54Ich wollte dir einfach nur mal eine andere Seite.
05:58Von, ach komm, hau mal rein.
05:59Was ist denn los mit dir?
06:02Jetzt iss.
06:03Bitte, Konstanze, es tut mir leid, weil ich dich irgendwie...
06:06Wenn du satt bist, dann rufst du einfach den Stationsdrachen, ja?
06:09Ich muss weg.
06:10Jetzt warte doch.
06:13Konstanze, Konst...
06:20Ach, Mist.
06:31Praxis Dr. Seidel?
06:32Jessica Fuchs.
06:33Ich muss sofort mit Herrn Dr. Seidel sprechen.
06:35Tut mir leid, er hat gerade eine Patientin.
06:37Das ist ein Notfall.
06:39Vielleicht kann ich Ihnen ja weiterhelfen.
06:41Wenn Sie mich nicht sofort mit Herrn Dr. Seidel verbinden, dann zeige ich Sie an wegen
06:44unterlassener Hilfeleistung.
06:46Moment bitte.
06:49Frau Fuchs?
06:50Was kann ich für Sie tun?
06:51Herr Doktor, mein Baby.
06:55Ich habe Angst, ich habe mein Baby verloren.
06:57Ganz ruhig, Frau Fuchs.
06:59Schildern Sie doch erst einmal, was passiert ist.
07:06Jessica, bist du da?
07:10Also, ich hatte sehr stark geschmerzen.
07:13Ich kann nicht kaum auf dem Bein halten.
07:16Natürlich kann ich das am Telefon nicht mit Sicherheit sagen.
07:18Aber das muss doch nicht bedeuten, dass Sie Ihr Kind verloren haben, Frau Fuchs.
07:21Es kann nur so sein, dass alles in Ordnung ist, ja?
07:25Ich würde Sie gerne untersuchen.
07:28Moment.
07:29Ja?
07:30Ich bin's, Nora.
07:31Ist alles okay bei dir?
07:32Ja, wie oft soll ich das denn noch sagen?
07:35Ja, Ludwig meinte, es geht dir nicht gut.
07:37Es ist alles in Ordnung.
07:38Und das habe ich Herrn Adam auch schon gesagt.
07:40Dann brauchst du keine Hilfe.
07:42Nein.
07:43Ich will einfach nur meine Ruhe.
07:46Okay, ist gut, wie du meinst.
07:51Entschuldigung.
07:53Herr Doktor, kann ich so schnell wie möglich bei Ihnen vorbeikommen?
07:55Das wollte ich gerade vorschlagen.
07:57Und vor allem bleiben Sie ganz ruhig, Frau Fuchs.
08:00Das ist im Moment das Allerwichtigste.
08:17Ich bin wirklich froh, dass Tom die Operation so gut überstanden hat und dass es ihm besser geht.
08:21Ja, ich auch.
08:26Es tut gut, dich so entspannt zu sehen.
08:29Schön, dass du da bist.
08:30Ja.
08:32Ich finde es auch schön, dass ich hier bin.
08:37Weißt du, im Moment ertrage ich es überhaupt nicht, in Fredericks Nähe zu sein.
08:40Es ist so viel passiert.
08:43Kann ich da gut verstehen.
08:44Nein, er ist für den Brand verantwortlich und Tom wäre durch den Brand fast umgekommen.
08:51Aber immerhin hat Fredericks seine Schuld eingestanden.
08:56Hattet ihr eigentlich jemals erklärt, wieso er die Farbdose und den Lappen mit Lein-El-Firnes auf dem Schreibtisch vergessen
09:03konnte?
09:04Nein.
09:05Er hat nur gesagt, dass du ihn an dem Abend überredet hast, mit ihm ein Bier trinken zu gehen
09:09und dass er danach keine Chance hatte, diese komische Farbe im Sicherheitsschrank wegzusperren.
09:15Also entschuldige, das klingt ja jetzt so, als wäre ich dafür verantwortlich,
09:18dass er die Sicherheitsvorschriften der Firma nicht einhält.
09:22Kannst du mir erklären, warum er mir so lange verschwiegen hat, dass er doch etwas mit dem Brand zu tun
09:26hat?
09:26Ich meine, wie soll ich ihm denn jemals wieder vertrauen?
09:30Ich hatte für dich wirklich gehofft, dass er dich diesmal nicht enttäuscht.
09:34Ja.
09:35Ich weiß wirklich nicht, wie er mir das antun konnte.
09:38Er weiß doch, dass mir Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit am wichtigsten sind in einer Beziehung.
09:45Und was hast du jetzt vor?
09:48Ich suche mir jetzt erstmal ein Hotelzimmer.
09:51Aber wieso ein Hotelzimmer? Das ist deine Wohnung.
09:53Ich kann auf der Couch schlafen.
09:56Nein, ich glaube, das wäre keine gute Idee.
10:01Aber ich bin froh, dass du für mich da bist.
10:03Als Freund.
10:16Sag mal, und wo sind jetzt hier die Motorräder in deiner Motorradzeitschrift?
10:20Na, da sitzen noch die Mädels drauf.
10:22Ah, und warum haben die so wenig an?
10:25Das sind wahrscheinlich Sommeraufnahmen.
10:29Na, ob Constanze das gefällt, jetzt wo sie gemerkt hat, wie viel Tom ihr bedeutet?
10:34Tom hatte ja sowieso die Befürchtung, dass Constanze sich nur aus schlechtem Gewissen um sie kümmert,
10:38weil ihr der Streit, den die beiden vor seinem Unfall miteinander hatten, leid tut.
10:42Na, so ein Quatsch.
10:43Sie hat die ganze Zeit an sein Krankenbett um sein Leben gewandt.
10:46Und dabei hat sie festgestellt, wie sehr sie ihn liebt.
10:48Was ich übrigens schon die ganze Zeit wusste.
10:50Klar, das habe ich ihm auch gesagt.
10:52Er hat doch so lange darauf gewartet. Warum glaubt er ihr denn mit ihm?
10:55Er ist halt verwirrt.
10:56Ich meine, wir haben mitbekommen, wie Constanze sich verändert hat,
10:59aber er wacht aus der Narkose auf und erkennt sie kaum wieder.
11:04Ach, guck mal, da ist sie. Constanze!
11:07Hey!
11:07Hey!
11:09Na, schmeckt Tom dein Essen nicht?
11:11Doch, aber ich darf nicht zusehen, wie er es isst, du weißt schon.
11:15Ich dachte, du fütterst ihn.
11:17Haha, jetzt wird er sich dann besser fühlen, ist noch keine drei Jahre alt.
11:21Ich glaube, das übersteigt die männliche Bereitschaft,
11:23sich in weibliche Abhängigkeit zu begeben.
11:25Ich gehe mal gucken, ob ich ihm ein Brot schmieren kann.
11:28Ach.
11:30Danke.
11:33Männer.
11:35Ja, sie wollen, dass man sich rund um die Uhr um sie kümmert,
11:38aber eine Schwäche haben sie natürlich nicht.
11:40Naja, und uns Frauen brauchen sie natürlich auch nicht.
11:42Wer braucht denn überhaupt jemanden, der sich um einen kümmert?
11:46Constanze!
11:48Hey!
11:49Was ist denn los?
11:51Na, mich braucht Tom jedenfalls nicht.
11:55Ach, Fatsch!
12:06Jessica hat es also geschafft.
12:08Sie hat mich aus meinem Zuhause vertrieben.
12:11Und jetzt hat sie mit all ihren Spielchen bei Alexander freie Bahn.
12:15So wie sie agiert, ist sie auch abgebrüht genug,
12:18um Alexander ein Kind von Michael unterzuschieben.
12:23Früher hätte ich Jessica mit ihren eigenen Waffen geschlagen.
12:27Aber diese Zeiten sind vorbei.
12:30Und Alexander will daran glauben, dass Jessica ein Kind von ihm bekommt.
12:35Egal, was ich gegen sie vorbringe.
12:37Es würde ihn nur weiter von mir entfernen.
12:45Das hatte er doch neulich an seinem Geburtstag an.
12:49Als wir zusammen die Brutstour gemacht haben.
12:54Ach, es ist, als würden die Villen da draußen leise seinen Namen flüstern.
13:02Aber ich habe keine Wahl.
13:05Entweder ich akzeptiere Alexanders Entscheidung und arrangiere mich mit Jessica.
13:09oder ich verliere ihn.
13:11Nicht nur als Bruder, sondern auch als Freund.
13:18Frederik, bitte, jetzt mach dir keine Sorgen.
13:20Ich merke doch, dass er ein schlechtes Gewissen hat.
13:23Ich bin mir ganz sicher,
13:24dass er für den Brand in der Manufaktur verantwortlich ist.
13:28Lass mich einfach machen, okay?
13:31Ja, wir sehen uns später.
13:34Ich dich auch.
13:41Und Sie haltbar auf.
13:43Naja, ist ja nicht viel.
13:45Lass es, das mache ich.
13:46Hast du das vergessen?
13:49Meine Nachtbrille, wie konnte ich bloß?
13:51Wie konntest du bloß?
13:53Naja, das muss an dem Tag passiert sein,
13:55als ich hier völlig überstürzt zusammengepackt habe.
13:57und da muss ich Sie wohl übersehen haben.
14:00Das war der Tag, an dem es in der Manufaktur gebrannt hat.
14:04Und während du deine Sachen hier gepackt hast,
14:06hat Tom für dich sein Leben riskiert.
14:09Wie kam es eigentlich dazu,
14:10dass er dachte, dass ich in der Manufaktur bin?
14:13Nora hat mich aus dem brennenden Gebäude herausgezogen.
14:16Tom kam dazu.
14:18Dann habe ich deinen Namen geflüstert
14:20und Tom dachte, das ist ein Hinweis,
14:22du wärst noch drin.
14:24Mach dir keine Vorwürfe.
14:25Du warst halb ohnmächtig.
14:27Ich gebe mir trotzdem eine Mitschuld daran,
14:29was Tom passiert ist.
14:31Aber der Brand in der Manufaktur
14:33und Toms Unfall,
14:34das sind doch zwei verschiedene Paar Schuhe.
14:37Gibst also Frederik keine Schuld daran,
14:39dass Tom fast sein Leben verloren hat?
14:41Was mit Tom passiert ist, war ein Unfall.
14:44Da kann ich doch niemandem die Schuld dafür geben.
14:47Aber Tom wäre niemals reingerannt,
14:49wenn ich nicht...
14:53wenn ich nicht deinen Namen geflüstert hätte.
15:01Kennst du das, wenn du
15:03einen Mandanten vertreten musst,
15:04von dem du ganz genau weißt, dass er lügt?
15:06Ja, das sind die Schlimmsten.
15:14Wenn jemand seine Fehler eingesteht,
15:16dann kann man ihn verstehen,
15:18vielleicht sogar verzeihen irgendwann mal.
15:19Aber wenn du für einen Lügner kämpfen musst,
15:22der andere seine Rechnungen bezahlen lässt,
15:24dann...
15:26Ich frage mich, wie diese Menschen damit leben können.
15:29Ich bin mir sicher,
15:30dass sie eines Tages ihre Tat bereuen.
15:33Aber was man nicht vergessen darf, ist...
15:36Sie haben niemanden, mit dem sie darüber reden können.
15:41Tja.
15:44Egal, wie enttäuscht ich von Frederik bin,
15:46ich bin froh, dass er doch noch gestanden hat.
15:48Ich glaube, sonst hätte ich jedem
15:50Respekt vor ihm verloren.
15:52Mhm.
16:12Musst du noch lange arbeiten?
16:14Noch eine Weile.
16:17Ich wünsche, es geht schneller.
16:19Probleme?
16:21Ja, nicht wirklich.
16:22Ich kann mich noch nicht besonders gut konzentrieren heute.
16:25Weil Nora ausgezogen ist.
16:30Ich würde zu gerne wissen,
16:32was da zwischen dir und Jessica vorgefallen ist.
16:35Weißt du nichts genaueres?
16:37Nein, nichts.
16:41Ich will mich ja nicht einmischen,
16:42aber vielleicht könnte man zwischen den beiden vermitteln.
16:45Weil du hast doch länger mit Jessica gesprochen.
16:47Hat sie wirklich überhaupt nichts erzählt?
16:50Ich kann so einfach nicht mit Alexander zusammenbleiben,
16:53weil es schon eine Frau in Alexanders Leben gibt.
16:55Und das ist Nora.
16:57Und solange sie mit uns unter einem Dach lebt,
16:59gibt es keine Zukunft mit uns beiden.
17:02Jessica, ich mag dich sehr gern.
17:03Aber Alexander ist mein Sohn.
17:05Und wenn er sich nach wie vor zu Nora hingezogen fühlt,
17:07dann muss er erfahren, dass Nora nicht seine Schwester ist.
17:10Judith, ich will genauso sehr wie du,
17:12dass Alexander glücklich ist.
17:13Und deswegen sage ich dir die Wahrheit.
17:14Er liebt mich.
17:15Nora ist das Problem.
17:17Wenn du dir so sicher bist,
17:18dass Alexander dich liebt und nicht Nora,
17:21dann wird die Wahrheit auch nichts daran ändern.
17:23Für mich ganz sicher nicht.
17:25Aber für Alexander,
17:27für ihn würde eine Welt zusammenbrechen.
17:29Wenn er den Vater verliert,
17:31nachdem er sich immer gesehnt hat.
17:33Richard wird sich nicht von ihm abwenden,
17:34nur weil er nicht sein leiblicher Sohn ist.
17:37Von Alexander wahrscheinlich nicht.
17:39Aber von dir,
17:41weil du ihn 30 Jahre lang gelogen hast.
17:46Ich könnte mir vorstellen,
17:48dass Jessica befürchtet,
17:49dass Nora auf sie eifersüchtig ist.
17:52Warum sollte sie auf sie eifersüchtig sein?
17:55Naja, Nora hat damals ihr Kind verloren.
17:58Und vielleicht ist es schwer für sie,
18:00Jessicas Schwangerschaft mitzuerleben.
18:03Ja gut,
18:04bestimmt sind bei Nora schmerzhafte Erinnerungen
18:05abgerufen worden,
18:06aber es würde doch Jessica niemals
18:08die Schwangerschaft nennen.
18:10Das kann nicht ihr ernst sein.
18:12Naja, offenbar ist es ernst genug,
18:13dass die beiden nicht unter einem Dach leben können.
18:19Du meinst,
18:20dass Nora deshalb gegangen ist?
18:28Wahrscheinlich braucht sie den Abstand,
18:29um sich über ihre Gefühle klar zu werden.
18:33Jetzt verstehe ich auch,
18:34warum sie nicht darüber reden wollte.
18:37Sie hätte alles wieder aufgehöhlt wahrscheinlich.
18:40Ja, aber manche Dinge spricht es sich nicht so leicht.
18:44Gib ihr ein bisschen Zeit.
18:45Ich bin sicher,
18:46sie wird darüber hinwegkommen.
18:48Wahrscheinlich hast du recht.
18:51Arme Nora.
18:54Hör zu, mein Schatz.
18:56Ich möchte, dass du weißt,
18:58egal was es du geste,
18:59du kannst immer mit all deinen Problemen zu mir kommen.
19:03Versprichst du mir,
19:04dass du das nie vergisst?
19:07Okay.
19:13Nora von Weiden.
19:15Ah, Gravenberg hier.
19:16Störe ich?
19:17Im Gegenteil.
19:17Ich wollte mich auch noch melden.
19:18Wie geht es Ihnen?
19:20Naja, ich war schon mal entspannter.
19:22Fühlt sich nicht gerade gut an,
19:25Schadensersatzansprüche
19:25von einer Million im Nacken zu haben.
19:27Doch, es ist ja nicht so weit,
19:28dass ich sie für den Schaden haftbar mache.
19:31Ich weiß auch,
19:31dass sie nicht für den Brand verantwortlich sind.
19:33Ja, aber wenn Michael nicht gesteht
19:35oder wir ihn irgendwie überführen,
19:36da sieht es einfach schlecht aus.
19:38Nicht nur für mich,
19:39auch für die Manufaktur.
19:41Ach, ähm,
19:42hat die Bausubstanz der Manufaktur
19:43eigentlich Schaden genommen
19:44durch den Brand?
19:46Nein, zum Glück nicht.
19:47Das Gebäude wurde von der Feuerwehr freigegeben.
19:50Die Handwerker haben mit der Beseitigung
19:51der Brandschäden begonnen.
19:52Das ist mir jetzt eine gute Nachricht.
19:54Wie steht es mit der Auftragslage?
19:56Na, da sehe ich schon größere Probleme
19:57auf uns zukommen.
19:58Der Produktionsausfall liegt schwer.
20:00Wir konnten diverse Liefertermine nicht einhalten.
20:02Und die Auftraggeber
20:03haben ihre Bestellungen zurückgezogen.
20:05Und wollen jetzt auch noch Schadensersatz.
20:07Ja, leider.
20:08Wie kommt denn Sophie
20:09bei Herrn Adam voran?
20:11Glaubt sie immer noch,
20:12dass sie ihn zu einem Geständnis bewegen kann?
20:15Sophie ist gerade bei ihm.
20:16Sie hat mich angerufen.
20:17Sie klang ganz zuversichtlich.
20:19Sophie kennt Herrn Adam besser als wir.
20:21Sie weiß, was sie tut.
20:22Wir sollten optimistisch sein.
20:25Ja, das hoffe ich auch.
20:26Ähm, wie verbleiben wir denn?
20:28Ich habe schon überlegt,
20:29sie der Form halber zu suspendieren.
20:33Das halte ich für richtig.
20:34Dann schafft Michael auch keinen Verdacht.
20:36Ja, aber es wäre das falsche Zeichen.
20:38Sie bleiben in der Firma, Punkt.
20:40Ja, wenn Sie meinen.
20:43Bitte machen Sie sich keine allzu großen Sorgen.
20:45Ich bin mir sicher,
20:46dass alles bald in Ordnung kommt.
20:48Das hoffe ich auch.
20:49Nicht nur für mich,
20:50auch für Sie und die Manufaktur.
20:54Vielleicht hat er dich ja nicht richtig verstanden.
20:57Was gibt's denn an
20:58Willst du mich heiraten,
20:59falsch zu verstehen?
21:00Dann war er überrascht.
21:03Schockiert trifft es eher.
21:04Ach, schockiert.
21:06Konstanze, ihr hattet diesen Streit.
21:08Du hast ihn aus der Wohnung geschmissen.
21:09Dann der Unfall, die OP.
21:11Er wacht auf.
21:11Auf einmal willst du ihn heiraten?
21:13Ja, weil ich jetzt weiß,
21:14dass ich ihn wirklich liebe.
21:16Mann, Elsa, ich habe alles verbockt.
21:17Weil ich so kompliziert bin.
21:19Weil ich irgendwie immer das Gegenteil von dem sage,
21:21was ich eigentlich sagen will.
21:22Und jetzt will er mich nicht mehr.
21:24Das stimmt doch nicht.
21:26Was hat er denn geantwortet,
21:28als du ihm gesagt hast,
21:29dass du ihn liebst?
21:30So direkt habe ich ihm das auch nicht gesagt.
21:32Nein?
21:33Nein, aber so gemeint.
21:35Warum macht man denn sonst einen Heiratsantrag?
21:39Also hat er abgelehnt?
21:41Nicht direkt.
21:43Ach, Konstanze,
21:44aber du weißt schon noch,
21:45ob ihr ein Gespräch hattet oder nicht.
21:50Hast du noch was gesagt?
21:53Dass es ein Scherz war.
21:55Alles andere wäre wohl total erniedrigend gewesen.
21:58Du hast zu ihm gesagt,
22:00dass es ein Scherz war?
22:01Er ist doch kein Wunder,
22:03dass der arme Junge total verwirrt ist.
22:04Was soll man denn darauf antworten?
22:05Bitte jetzt,
22:06bin ich daran schuld,
22:07dass er mich nicht will?
22:09Aber er will dich doch.
22:11Nun gehst du halt noch mal hin.
22:15Und wenn er Nein sagt?
22:16Er wird nicht Nein sagen.
22:18Er wartet doch bestimmt nur da drauf.
22:24So kann ich doch nicht tun,
22:25wie ich aussehe.
22:31Der ganze Tag ging für unser gemeinsames Frühstück drauf.
22:34Na und?
22:35Irgendwann sollte ich auch mal ans Geldverdienen denken.
22:38Schade.
22:39Es war nämlich gerade...
22:41war gerade schön.
22:44Fast so wie früher.
22:47Wie wäre es denn,
22:47wenn wir morgen Abend was gemeinsam unternehmen?
22:50Wunderbar.
22:50Was machen wir?
22:52Keine Ahnung.
22:52Wir könnten essen gehen,
22:54danach vielleicht ins Kino.
22:55Habe ich ewig nicht mehr gemacht.
22:56Ich auch nicht.
22:57Das letzte Mal mit dir.
23:00Gut, dann sehen wir uns morgen.
23:03Dann sehen wir uns morgen.
23:05Und ich freue mich.
23:06Ich freue mich sehr.
23:08Ich melde mich bei dir, ja?
23:09Ja.
23:35Ich habe einen sehr wichtigen Termin, Judith.
23:41Bitte, Jessica, es ist sehr wichtig.
23:46Es geht darum, dass Nora ausgezogen ist.
23:48Richard macht sich furchtbare Sorgen.
23:51Um Nora?
23:52Ja, ich konnte gerade noch verhindern,
23:54dass er dich darauf anspricht.
23:55Also hör mir jetzt bitte zu.
23:58Richard möchte wissen,
23:59was zwischen dir und Nora vorgekommen ist.
24:02Ich habe ihm gesagt,
24:02dass es um dein Baby geht.
24:04Was?
24:05Ja, er glaubt jetzt,
24:06dass Nora eifersüchtig auf deine Schwangerschaft ist,
24:08weil sie ihr Baby damals verloren hat
24:10und dass sie deshalb aus dem Gutshaus ausgezogen ist.
24:14Mir ist einfach keine andere Geschichte eingefallen.
24:16Ich wusste nicht,
24:17was ich ihm sonst hätte sagen sollen.
24:19Danke, Judith.
24:20Er muss ja nicht wissen,
24:21dass es eigentlich um Noras Eifersucht geht
24:23und darum,
24:24dass sie mir meine Beziehung mit Alexander nicht gönnt.
24:27Es ist alles in bester Ordnung.
24:30Nora ist ausgezogen
24:32und Alexander und ich können uns in Ruhe
24:34auf unser Baby freuen,
24:36ohne dass Nora sich ständig einmischt.
24:40Frau Fuchs, geht es wieder besser?
24:42Was?
24:43Herr Adam sagte,
24:45Ihnen geht es nicht gut.
24:47Ja, ja, es geht schon wieder.
24:49Du siehst aber sehr blass aus.
24:51Ist es nicht doch besser,
24:52wenn ich dich zu deinem Termin fahre?
24:54Nein, mit mir ist alles in Ordnung.
24:55Wirklich, ihr braucht euch keine Sorgen zu machen.
25:15Ich habe genau gemerkt,
25:16wie es in Michael gearbeitet hat.
25:18Er hätte mir fast alles gestanden.
25:20Was?
25:21Was erwartest du?
25:23Es war unser erstes Treffen.
25:25Ich bin keine zweite Mata Hari.
25:27Zum Glück.
25:28Sonst hättest du nackt vor ihm getanzt,
25:29um an irgendwelche Informationen ranzukommen.
25:31Das will ich gar nicht.
25:32Danke.
25:34Es fällt mir nicht leicht,
25:35ihm vorzuspielen,
25:36dass wir beide uns getrennt haben.
25:38Aber ich werde nicht zulassen,
25:39dass er dein Leben ruiniert,
25:40nur weil er nicht akzeptieren kann,
25:42dass ich dich liebe.
25:45Sobald Michael glaubt,
25:46dass du zu ihm zurückkehrst,
25:48wird er die Wahrheit erst recht
25:49für dich verheimlichen,
25:49außer Angst, dich zu verlieren.
25:51Er hat ein schlechtes Gewissen.
25:53Ich habe das ganz genau gemerkt.
25:55Jedes Mal,
25:55wenn wir über diesen Brand gesprochen haben,
25:57konnte er mir kaum in die Augen schauen.
26:00Jell weiß, was er getan hat.
26:02Und mit dieser Schuld
26:03kann er nicht mehr lange leben,
26:04das weiß ich.
26:07Hast du schon ein Hotelzimmer reserviert?
26:09Ja.
26:11Und an der Rezeption wissen sie auch Bescheid.
26:13Sobald Michael sich dort meldet,
26:14sagen sie ihm,
26:15dass ich dort wohne,
26:16aber leider im Moment nicht erreichbar bin.
26:21Was du alles für mich tust?
26:24Wenn Michael nicht die Wahrheit sagt,
26:26dann haftest du mit einer Million Euro
26:28für einen Schaden,
26:29den du nicht verursacht hast.
26:31Das werde ich,
26:32um alles in der Welt zu verhindern, wissen.
26:35Du bist nicht aufzuhalten,
26:36Frau Anwältin, ha?
26:37Nur tagsüber.
26:39Abends werde ich gerne mal schwach.
26:41Dann lass dich fallen.
26:48Weißt du was?
26:50Ich bringe jetzt ganz schnell
26:52meine Tasche ins Hotel
26:53und danach machen wir uns
26:55hier einen gemütlichen Abend, okay?
26:58Womit habe ich dich eigentlich verdient?
27:00Tja.
27:12Tom, geht es bedeutend besser.
27:14Du solltest dich noch bei ihm blicken lassen,
27:16bevor er entlassen wird.
27:17Das wollte ich längst.
27:19Bei mir ging es ziemlich drunter und drüber
27:20in den letzten Tagen.
27:21Na ja, mach dir keine Sorgen bei ihm auch.
27:23Konstanz erhält ihn ordentlich auf Trab.
27:25Als ich vorhin bei ihm war,
27:27hatte sie ihm gerade
27:28einen Heiratsantrag gemacht.
27:30Im Ernst?
27:30Ja, nur um direkt danach zu sagen,
27:33dass es nur ein Scherz war.
27:34Und zwar bloß,
27:34weil Tom nicht sofort Ja geschrien hat.
27:36Ist jedenfalls meine Vermutung.
27:37Oh Gott, das klingt mal wieder
27:38richtig kompliziert.
27:40Schön zu wissen,
27:40dass ich manche Dinge nie ändern werde.
27:41Ja.
27:46Und bei Jessica und dir,
27:47wie sieht es da aus?
27:49Heiraten steht ja wahrscheinlich
27:50nicht auf dem Programm, oder?
27:51Nein, eher nicht.
27:53Jessica wollte mich verlassen.
27:54Sie hat letzte Nacht
27:55sogar im Hotel geschlafen.
27:57Was?
27:58Wie kommt das denn?
28:00Ach, sie kommt einfach nicht
28:01mit Nora aus.
28:02Und um die Wogen zu geletten,
28:03hat Nora sich entschlossen,
28:03aus dem Gutshaus auszuziehen.
28:06Wow.
28:08Das ist Nora bestimmt
28:09nicht leicht gefallen.
28:10Sie wusste,
28:11dass Jessica sonst nicht
28:12zu mir zurückkommt.
28:12Und mein Kind dann
28:13ohne seinen Vater aufwächst.
28:15Genauso wie ich damals.
28:17Da hat Nora aber
28:18ein großes Opfer
28:19an dir zuliebe gebracht.
28:20Sie weiß,
28:21wie sehr ich mich
28:21auf das Kind freue.
28:23Hey Mann,
28:23ich werde bald Vater.
28:26Sagen Sie schon, Doktor.
28:28Was ist mit dem Baby?
28:31Es ist doch alles in Ordnung.
28:33Es tut mir so leid,
28:34was ich mitteilen muss,
28:35aber Sie haben
28:36ihr Baby verloren.
28:42Und was ist jetzt
28:43mit Jessica und dir?
28:44Habt ihr alles geklärt?
28:46Jessica hatte Angst,
28:47dass ich nicht zu ihr
28:47und unserem Kind stehe.
28:49Und dass Nora mir
28:49in Wirklichkeit wichtiger ist
28:50als sie.
28:51Und ist sie das?
28:53Konrad, du weißt,
28:54was zwischen Nora und mir war.
28:55Aber wir sind Geschwister
28:56und Jessica ist die Mutter
28:57von meinem Kind.
28:59Ist doch etwas völlig anderes.
29:01Also sind Jessicas Zweifel
29:03unbegründet?
29:04Jessica und ich
29:05werden eine Familie gründen.
29:06Ich möchte den Rest
29:07meines Lebens mit ihr verbringen.
29:08Das ist meine Zukunft.
29:10Also es ist noch gar nicht
29:11so lange her,
29:11da wolltest du dich von ihr trennen.
29:13Das Kind hat alles verändert.
29:15Jessica und mich verbindet
29:16so viel,
29:16das würde ich niemals
29:17aufs Spiel setzen.
29:25Das darf nicht sein,
29:27zu sagen Sie,
29:28dass das nicht wahr ist.
29:31Ich kann Ihre Verzweiflung
29:33sehr gut verstehen.
29:34Es braucht Zeit,
29:35diese Nachricht zu verarbeiten.
29:40Wann kann ich wieder
29:41schwanger werden?
29:43Aber Frau Fuchs,
29:45also Sie sollten doch
29:46jetzt erst mal...
29:47Herr Dr. Reidel,
29:48wann?
29:51Theoretisch besteht die Möglichkeit
29:52einer erneuten Schwangerschaft,
29:55sobald sich Ihr Zyklus
29:56normalisiert hat.
29:58Ich möchte Ihnen raten,
29:59noch zwei bis vier Monate
30:00zu warten.
30:02Was?
30:03Aber das ist viel zu lang.
30:07So lang kann ich nicht warten.
30:09Ich möchte Sie jetzt ungern
30:10allein nach Hause schicken,
30:10Frau Fuchs.
30:12Das Beste wäre,
30:12wir rufen Ihren Lebensgefährten an
30:14und er holt Sie hier ab.
30:15Nein, auf keinen Fall.
30:17Mein Freund darf nichts
30:19von dieser Fehlgeburt erfahren.
30:21Bitte, Dr. Seid,
30:22rufen Sie ihn nicht an, ja.
30:23Ich möchte ihn nicht an, ja.
30:57Was ist denn hier los?
31:00Habe ich mich irgendwie in der Adresse geirrt?
31:02Ich dachte, wir wollten es uns gemütlich machen.
31:04Ja schon, aber draußen ist es noch hell. Seit wann bist du denn lichtscheu?
31:08Seitdem wir uns heimlich treffen müssen, es wäre ja nicht das erste Mal, dass Michael plötzlich hier irgendwie auftaucht.
31:13Du hast recht, wir sollten nicht unbedingt auf dem Präsentierteller sitzen.
31:19Aber ich kann mir nicht helfen.
31:22Irgendwie hat das was Romantisches.
31:25Wie ist das Hotel?
31:28Groß, trist, einsam.
31:33Die Sorte von Hotel, wo man am Abend an der Hotelbar Bekanntschaften macht,
31:37von denen man besser die Finger lassen sollte.
31:42Dann bin ich ja froh, dass du dich dort nicht wirklich auffällst.
31:47Keine Sorge.
31:49Mein Hotelzimmer sieht mich erst morgen früh wieder.
31:52Zum Umziehen.
31:55Und was machen wir jetzt hier in der heimlichen Liebeshöhle?
31:59Ich bin da ja eher einfach gestrickt und mache am liebsten das, wozu heimliche Liebeshöhlen da sind.
32:22Hi.
32:23Hi.
32:25Habe ich dich geweckt?
32:27Nein, kein Problem. Ich bin froh, dass du da bist.
32:31Ich hatte mir vorhin ein bisschen Sorgen gemacht, ob ich dich vielleicht verletzt habe.
32:36Conrad hat schon gesagt, falscher Alarm.
32:41Was? Habe ich irgendwas Falsches gesagt?
32:45Okay.
32:47Auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt der peinlichste Moment in meinem Leben wird.
32:53Und ich weiß jetzt, dass du der Mann meines Lebens bist.
32:59Und weil man ja für gewöhnlich mit dem Mann seines Lebens auch den Rest seines Lebens verbringen will.
33:09Der Heiratsantrag vorhin, der war echt.
33:13Und ich liebe dich.
33:16So, jetzt ist es raus.
33:23Schon gut, du musst gar nichts sagen. Ich verstehe schon, dass du mich nicht willst.
33:27Langsam, langsam.
33:28Wenn ich irgendwas will auf der Welt, dann dich.
33:33Was?
33:34Warum hast du denn dann vorher nichts gesagt?
33:37Ich war einfach ein bisschen...
33:39Ich konnte ja nicht wissen, dass du das ernst meinst.
33:43Ich habe einfach zu viel Zeit damit verschwendet, mich mit dir zu streiten.
33:47Und ich möchte bitte nie wieder im Leben Zeit mit dir verlieren.
33:50Ich werde auch keine Zeit verlieren, aber...
33:52Wollen wir nicht erstmal eine ganz normale Beziehung führen, bevor wir über das Heiraten reden?
33:58Heißt das nein?
34:00Das...
34:01Das heißt, dass ich dich liebe und mit dir zusammen sein will.
34:05Wir können doch mal versuchen, vielleicht ein paar Tage ohne Streit auszukommen.
34:10Und dann sehen wir weiter.
34:12Oder?
34:16Ich nehme dich beim Wort.
34:18Ja.
34:20Jetzt würde ich gerne meine Freundin küssen.
34:36Schön, dass du mich mal besuchen kommst.
34:39Kann ich dir ein Tee anbieten?
34:40Oh, sehr gern.
34:50Ach, äh, hast du noch einen Termin?
34:53Ja.
34:54Allerdings keinen erfreulichen.
34:55Ich muss zu Herrn Grafenberg.
34:57Ach, musst du ihm die Unterlagen bringen?
35:00Das ist sein Aufhebungsvertrag.
35:02Ach, seine Kündigung ist beschlossene Sache.
35:04Na ja, es macht ja keinen Sinn, das immer weiter hinaus zu zögeln.
35:08Er ist für den Brand in der Manufaktur verantwortlich.
35:10Er hat es sogar zugegeben und damit ist er für das Unternehmen untragbar.
35:14Na, das ist alles nicht leicht für dich.
35:17Ach, vor Landmann wird es schmerzen.
35:21Herr Grafenberg ist ja sowas wie ein Sohn für Sie.
35:23Ja.
35:25Bei uns blieb nichts anderes übrig.
35:26Und ich habe keine Wahl.
35:29Na ja, also, Herr Grafenberg muss natürlich die Konsequenzen seines Handelns tagen.
35:35Und du hast ja immer versucht, ihn in Schutz zu nehmen.
35:39Ich denke dabei natürlich auch an Sophie.
35:42Weißt du, wir sind uns wieder etwas näher gekommen.
35:47Aber was ist, wenn sie mir das als Berechnung auslegt?
35:50Nein, sie hat immer sehr konsequent zwischen beruflichem und privatem trennen können.
35:58Auch wenn sie eine Liaison mit Herrn Grafenberg gehabt hat.
36:04Weißt du, Onkel Ludwig, ich möchte auf keinen Fall, dass es den Anschein erweckt,
36:08ich mache das alles nur, um Herrn Grafenberg zu schädigen.
36:11Nein, das wird dir niemand unterstellen.
36:14Am besten du gibst ihm die Kündigung bald, damit er weiß, woran er ist.
36:20Ja.
36:23Ich freue mich für Tom, dass Constanze sich endlich zu ihm bekennt.
36:26Da hat er jahrelang drauf gewartet, wenn du mich fragst.
36:28Zum Glück hat Constanze noch rechtzeitig erkannt, wie viel er an Tom liegt.
36:31Ja.
36:32Als es so schlecht im Tom stand, haben wir uns richtig Sorgen um sie gemacht.
36:36Muss schrecklich sein, den Menschen zu verlieren, den man über alles liebt.
36:39Ja, das ist es.
36:53Hallo.
36:54Hallo.
36:55Ich wollte eigentlich zu Elsa.
36:57Ist sie da?
36:58Äh, nein, sie musste zum Großmarkt.
37:00Ach so.
37:02Ähm, ja, dann grüß sie doch mal von mir.
37:04Wenn sie Lust hat, kann sie mich ja auch mal auf dem Hausboot besuchen.
37:06Okay.
37:07Du bist schon umgezogen?
37:08Ja, ja, gerade eben.
37:10Der Wasserboiler hat so seine Tücken.
37:13Es hat eine Weile gedauert, den Punkt zwischen kochend heiß und eiskalt zu finden.
37:16Ja, der hat mir auch schon einige Nerven gekostet.
37:19Aber wenn ich dir irgendwie helfen kann...
37:20Nee, nee, ich komme zurecht.
37:22Gut.
37:23Ach so, ich habe noch ein Hemd von dir gefunden.
37:25Aber kann ich dir auch vorbeibringen, wenn ich das nächste Mal im Wutshaus bin?
37:28Ja, danke.
37:29Nett von dir.
37:31Ja, gut, dann werde ich mal wieder.
37:34Schönen Abend.
37:35Bis bald.
37:42Also auch wenn es jetzt hart ist für dich, Alexander, aber ich glaube, es ist gut, dass
37:45ihr nicht mehr Tür an Tür wohnt.
37:47Na klar.
37:48Das sind Nora und ich völlig einer Meinung.
38:26Ich werde Jessica sagen, dass meine Gefühle für sie nicht ausreichen.
38:30Und dass es ein Fehler war, es nochmal miteinander zu versuchen.
38:34Wir müssen von ihr Tränen trennen.
38:36Es gibt keine andere Möglichkeit.
38:38Ich bin schwanger.
38:41Was?
38:43Ich bekomme ein Kind von dir.
38:45Das ist mein alter Teddy.
38:47Ich dachte für unser Baby.
39:07Sag mal, warum sind wir eigentlich so oft ins Land 10 Uhr essen gegangen?
39:11Weil meine Pasta mit der Tagliata di Manzo, die du dort gegangen bist, nicht mithalten können.
39:16Hm.
39:18Keine falsche Bescheidenheit.
39:20Ich finde, es riecht köstlich.
39:22Und um ganz ehrlich zu sein, ich habe einfach wahnsinnigen Ruhe.
39:26Wann gibt's denn Essen?
39:27Gleich.
39:29Ding, das fehlt noch.
39:31Hm.
39:32Du hast Tomaten, du hast Zwiebeln, Salz, Pfeffer.
39:35Frisches Basilikum.
39:38Ich könnte sehen, ob wir Getrockneten hier irgendwo haben.
39:42Bist du wahnsinnig.
39:43Getrocknetes Basilikum ist ungefähr so aromatisch wie Löschpapier.
39:46Nein, sowas kommt mir nicht ins Haus.
39:48Gut.
39:49Dann muss ich wohl in Ifas Kräutergärtchen und ein paar Blätter Basilikum stibitzen.
39:55Ich bin entsetzt, Frau Anwältin.
39:57Seit ich dich kenne, gerate ich mehr und mehr auf die schiefe Bahn.
40:06Ich dachte, du hast einen wichtigen Termin.
40:21Jessica?
40:32Ist alles in Ordnung?
40:35Ist was passiert?
40:36Nein, nein.
40:38Ich bin heute nur irgendwie zu niedergeschlagen.
40:41Hey, kann ich irgendwas für dich tun?
40:46Bitte sag mir, dass du mich liebst.
40:50Natürlich tue ich das.
40:52Guck mal hier.
40:54Hey.
40:56Ich liebe dich, Jessica.
40:59Und unser Baby.
41:01Warum redest du eigentlich immer nur von dem Baby?
41:04Ich habe das Gefühl, es geht gar nicht mehr um mich.
41:07Aber das stimmt doch gar nicht.
41:09Doch.
41:11Manchmal frage ich mich, ob du mich überhaupt lieben würdest, wenn ich nicht schwanger wäre.
41:15Jessica, natürlich liebe ich dich.
41:16Ich freue mich nur so auf den Kleinen.
41:19Oder die Kleine.
41:20Vielleicht wird es ja auch eine süße, kleine Jessica.
41:25Was ist denn los?
41:28Jessica, was ist?
41:29Ist irgendwas mit dem Baby?
41:39Herr Grafenberg hat selbst zugegeben, dass er für den Brand in der Manufaktur verantwortlich ist.
41:43Damit ist er für die Geschäftsführung nicht mehr tragbar.
41:46Auswirkung einer Fehlgeburt auf...
41:47Sie haben das Kind verloren.
41:49Mir und dem Baby geht es ausgezeichnet.
41:51Ich habe einfach Angst, Alexander zu verlieren, wenn ich ständig mit Jessica aneinander gerate.
41:55Deswegen bist du ja jetzt auch erstmal hierher gezogen.
41:58Und vielleicht bringt dir das auch den Abstand, den du brauchst.
42:01Je weniger Berührungspunkte ich mit dir habe, desto besser.
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