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🎈
Spaß
Transkript
00:00Sophie, ich werde dir beweisen, dass du mir vertrauen kannst.
00:05Wir hatten fünf wunderschöne Jahre. Wirf das jetzt nicht einfach weg.
00:09Es tut mir leid.
00:12Ich kann nicht.
00:15Sophie!
00:17Erzähl mir lieber von deinem letzten Mann.
00:21Nette Versuch.
00:22Aber ich klaudere nicht so gerne über mein Liebesleben.
00:29Das habe ich total vergessen.
00:31Ich bin noch mit deinem Bruder verabredet.
00:33Ach was?
00:34Würdest du dir was ausmachen, wenn ich...
00:36Conan?
00:37Hm, du bist ein Schatz.
00:42Na, wer bist du ja endlich?
00:43Hallo.
00:45Lass uns gehen.
00:47Also eher der große, dunklerige Typ?
00:50Ja, und er sollte tierlieb sein und viel lachen.
00:52Und er sollte zu seinen Fehlern stehen können und sich entschuldigen können.
00:55Okay, und hast du so einen Typ schon mal gesehen?
00:57Ich meine...
01:00Ich bin froh, dass du mich nach Falkenthal zurückgeholt hast.
01:09Das heißt...
01:10Ja, genau das heißt das.
01:11Sophie und ich, wir haben nicht geheiratet.
01:13Herzlichen Glückwunsch, Frederik.
01:15Herr Arden.
01:15Und jetzt hör auf, so zu tun, als wüsstest du nicht, worum es geht.
01:17Bitte beruhigen Sie sich doch erst mal.
01:19Was soll ich das denn wissen?
01:20Hör auf, mich anzulügen.
01:22Nur darum warst du doch vor der Kirche, um meine Hochzeit zu verhindern.
01:24Und das ist ja auch noch gelungen.
01:25Dafür sag ich dir, mach ich dich fertig, das schwör ich dir.
01:35Hey, who's gonna make it right?
01:47Hey, who's gonna make it right?
01:55This could be the first day of my life.
02:03Hör auf, sie zu mich, Engel.
02:04Ich war nicht bei der Kirche.
02:06Du belügst, wenn du den Mund aufmachst.
02:07Natürlich warst du da.
02:09Du hast Sophie die Hochzeit ausgeredet.
02:10Es ist nicht wahr.
02:11Bitte reißen Sie sich jetzt mal zusammen.
02:12Wir waren glücklich.
02:13Alles war wunderbar, bis du wieder zurückgekommen bist.
02:15Lassen Sie uns raus.
02:16Wir brauchen drüber reden.
02:17Wieso denn?
02:17Kann doch ruhig jeder wissen, dass du mein Leben kaputt gemacht hast.
02:19Es ist nicht so, wie Sie denken.
02:20Ich habe mir gerade eben erzählt, wie es wirklich war.
02:22Ich weiß, wie es wirklich war.
02:23Frau von Weid, ich akzeptiere Sie durchaus als Chefin.
02:25Aber das hier geht Sie wirklich nichts an.
02:27Noah, lassen Sie.
02:28Er muss sich einfach austoben, was?
02:29Das ist nicht so, wie es ist.
03:02Was ist?
03:05Nichts ist, nur...
03:08Wollten wir es nicht langsam angehen lassen?
03:10Das war doch nur ein Kuss.
03:12Versteh mich nicht falsch, Jessica.
03:14Du bist eine tolle Frau.
03:16Warum hört sich das so an, als kommt da jetzt gleich ein Aber?
03:22Wir hatten doch immer viel Spaß zusammen.
03:26Ja, natürlich, aber...
03:29Kannst du noch etwas Geduld mit mir haben?
03:35Gibt es da eine andere?
03:40Wir müssen lernen, unsere Gefühle abzustellen.
03:42Und versuchen, normal miteinander umzugehen.
03:46Je schneller, desto besser.
03:49Nein, es gibt niemanden.
03:53Gut, dann muss ich mich wohl etwas gedulden.
03:56Auch wenn das nicht gerade meine Stärke ist.
04:04Und was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Abend?
04:08Erinnerst du dich daran, was mich sonst noch glücklich macht?
04:13Eiscreme.
04:16Genau, hier gibt es doch bestimmten Lieferservice.
04:19Für mich Mangosorbet und für dich immer noch Schokolade.
04:23Mein Geschmack hat sich nicht verändert.
04:25Ja, deswegen bin ich hier.
04:35Das reicht.
04:36Ich verstehe ja, dass Sie Möfen sind.
04:38Das reicht noch lange nicht.
04:38Ich soll euch dir zeigen, wie ich wirklich bin, hä?
04:40Willst du es wissen?
04:41Okay, ich war bei der Kirche.
04:42Aber um so viel Glück zu wünschen.
04:43So wie Ihnen im Büro.
04:44Und das hatte keine Zeit bis zur Feier, hä?
04:45So, es reicht.
04:46Sie gehen jetzt nach Hause.
04:47Und Sie können jetzt aufzufotografieren.
04:49Das hier ist privat.
04:50Ja, boah, die Frau Mechler.
04:51Sie wollen lange Zeit verloren.
04:53Jetzt werde ich Ausgeld an Ihrem Horst,
04:54dass er rügelig macht.
04:55Warum?
04:55Warum hat sie mich dann vor meinem Haar stehen lassen?
04:57Und nur wegen dir.
04:58Das ist die, was?
04:59Halt mir auf!
05:00Oh Gott.
05:02Boah, das habe ich nicht gewollt.
05:05Hören Sie mich?
05:07Frau van Weiden, kann ich irgendetwas, kann ich Ihnen helfen?
05:10Sie haben schon genug angerichtet.
05:12Hauen Sie ab!
05:16Oh, mein Gott.
05:18Danke, rufen Sie einen Arzt.
05:21Und wenn Sie nicht sofort aufhören zu fotografieren,
05:23braucht es Sie auch einen.
05:30Danke, dass du meine Besachen aus der Wohnung gewohlt hast, Konstantin.
05:33Meine Jogginghose war dir wahrscheinlich ein bisschen zu lang.
05:36Ein bisschen vielleicht, ja?
05:37Allemal besser, als im Hochzeitskalt herumzulaufen.
05:41Wie fühlst du dich jetzt?
05:43Clara.
05:45Ich denke immer mehr, dass es richtig war, Michael nicht zu heiraten.
05:50Unsere Beziehung hat sich in den letzten Wochen sehr verändert.
05:52Und ich glaube nicht, dass wir glücklich geworden wären.
05:56Weißt du was?
05:57Ich fand es richtig mutig von dir, dich gegen die Hochzeit zu entscheiden.
06:00Tom, trotzdem hätte es mir vorher klar werden müssen.
06:02Ach, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
06:06Genau.
06:09War Michael zu Hause, als du?
06:11Ja, war er.
06:12Aber frag mich lieber nicht, wie es ihm ging.
06:15Ich habe versucht, möglichst gar nicht mit ihm zu reden.
06:18Michael hat es nicht verdient, dass ich ihm so wehtue.
06:21Ich sollte zu ihm und mit ihm sprechen.
06:23Ich sage ihm doch erst mal Zeit, die ganze Sache zu verdauen.
06:26So wie er gerade drauf ist, kann ein Gespräch doch eigentlich nur nach hinten losgehen.
06:29Außerdem wird er eh denken, dass Frederik an allem schuld ist, egal was du behauptest.
06:33Eben.
06:35Ich habe mich noch nie so hilflos gefühlt.
06:37Ich weiß überhaupt nicht, wie es jetzt weitergehen soll.
06:42Also, ich könnte jetzt was essen.
06:44Ja, ist doch eine gute Idee.
06:46Du hast doch bestimmt vor der Hochzeit noch keinen einzigen Bissen runtergekriegt, oder?
06:50Ich glaube nicht, dass das jetzt anders ist.
06:52Ach komm, wir gehen ins Land ziehen.
06:53Ja.
06:54Alles gut.
06:55Auf.
06:55Einfach schlafen.
07:04Hallo?
07:06Theo?
07:11Entschuldigung.
07:12Theo, da bist du ja...
07:13Mama, ich habe dich gar nicht reinkommen hören.
07:15Ich suche schon den ganzen Laden nach euch ab.
07:19Wir haben Entwürfe angeschaut.
07:21Ich dachte, ihr arbeitet an Kettering.
07:23Man muss doch wissen, was die Firma so macht, für die man arbeitet.
07:26Genau, es könnte ja sein, dass die Firma politisch inkorrekt ist und Menschen ausbeutet.
07:32Und das seht ihr alles in den Entwürfen?
07:36Offenbar lasst ihr euch aber ganz gern ausbeuten.
07:38Ihr habt doch schon Feierabend.
07:39Ja, die Zeit vergeht wirklich wie im Flug, wenn man arbeitet.
07:43Was machst du eigentlich hier?
07:44Ich war unten im Großmarkt einkaufen und da dachte ich, ich hole euch ab.
07:47Oh, das ist nett von dir.
07:48Nicht so ganz uneigennützig.
07:50Ich brauche jemanden, der mir die Einkäufe trägt.
07:52Dann machen wir gern klar.
07:53Wir holen nur noch schnell unsere Sachen.
07:55Genau.
08:09Ist alles in Ordnung?
08:11Nur eine leichte Gehirnerschütterung und eine Prellung.
08:14Sie sollten sich etwas Ruhe gönnen.
08:17Schönen Tag noch.
08:18Tschüss.
08:25So, nichts Schlimmeres passiert ist.
08:27Nicht, dass es zwischen Ihnen und Michael Adam jetzt so weitergeht.
08:30Das hoffe ich auch.
08:32Aber solange er mich für seine geplatzte Hochzeit verantwortlich macht,
08:35glaube ich, habe ich da keine Chance.
08:37Ich glaube, Sie haben Sophie's Entscheidung doch beeinflusst.
08:40Ihr Taxi ist gleich da.
08:41Danke.
08:43Sagen Sie, bevor Michael Adam hier aufgetaucht ist,
08:47sagten Sie was von einem technischen Problem,
08:49weshalb Sie damals die Manufakturanteile nicht kaufen konnten?
08:51Was war das?
08:52Ach, das ist doch jetzt nicht wichtig.
08:57Ich habe meine Zusage für den Kauf der Anteile
08:59so viel auf den Anrufbeantworter gesprochen.
09:02Michael hat sie gelöscht
09:03und die Anteile selbst gekauft.
09:05Was? Sind Sie sicher?
09:07Er hat es ihrem Vater gegenüber zugegeben.
09:10Das gibt es doch nicht, dass es hinterhält.
09:12Oh Gott.
09:14Warum haben Sie denn nichts gesagt?
09:16Wozu denn?
09:17Der Deal war doch schon gelaufen.
09:20Und warum hat er Sie dann zum Geschäftsführer gemacht?
09:22Wegen seines schlechten Gewissens, oder was?
09:24Oh, um vor Sophie das Gesicht zu wahren.
09:26Er hat es aber bald bereut und meine Arme sabotiert.
09:30Was?
09:31Soll das heißen, dass die 10.000 Fässer Kaolin
09:34auch auf sein Konto gehen?
09:36Ja, ihm war ja nicht bewusst,
09:38wie sehr damit der Firma schadet.
09:40Ja, umso schlimmer.
09:41Ich habe keine Lust, jemanden zu beschäftigen,
09:43der aus Rachsucht die Manufaktur gefährdet.
09:46Bitte, Nora.
09:48Wenn Michael jetzt mit Ihnen auch noch Ärger bekommt,
09:50dann dreht er vielleicht vollkommen durch.
09:52Ich hätte trotzdem mit ihm reden müssen.
09:54Ja, aber...
09:55schieben Sie es auf.
09:56Nicht heute.
09:57Ihm zur Liebe und auch Ihnen selbst.
10:00Sie wissen, was der Arzt gesagt hat.
10:07Ich darf mir morgen wieder anhören,
10:08dass ich Diät machen soll.
10:09Ja, natürlich.
10:11Ich will dich auch in 10 Jahren noch herzeigen können.
10:13Hey, 10 Jahre?
10:16Du bist noch genauso wie früher.
10:19Immer im großen Maßstab denken.
10:20Wenn ich mich richtig erinnere,
10:22mochtest du das mal sehr an mir.
10:26Die Entwürfe für die Wintertassen
10:28habe ich übrigens schon fertig.
10:30Die werden dir gefallen.
10:31Davon gehe ich aus.
10:33Ich bin dir sehr dankbar,
10:34dass du mir den Posten als Chefdesignerin verschafft hast.
10:38Anfangs habe ich gedacht,
10:39ich wäre dem Job vielleicht nicht gewachsen,
10:41aber mit Nora als Chefin ist das überhaupt kein Problem.
10:45Dann versteht ihr euch gut?
10:48Na, ich würde sagen,
10:48wir sind auf dem besten Weg, Freundin zu werden.
10:54Worüber habt ihr denn geredet vorhin in Barneys, als ich kam?
10:57Worüber Frauen sich ebenso unterhalten,
10:59wenn sie allein sind.
11:01Männer.
11:05Nora macht sich Sorgen,
11:06dass du immer noch Single bist.
11:09Das hat sie gesagt?
11:11Ja, Frauen müssen nicht immer alles aussprechen,
11:12um sich zu verstehen.
11:20Wenn jetzt noch der Kamin an wäre,
11:22dann würde ich denken,
11:23wir sind wieder in Schweden.
11:26Als wir eingeschneit waren
11:27und nur noch Eis im Kühlschrank hatten.
11:32Sollen wir nicht einfach wieder so tun,
11:33als wären wir eingeschneit?
11:35Nur du und ich
11:36und so ein paar Rentiere vorm Fenster.
11:41Sind Enten auch in Ordnung?
11:44Hauptsache,
11:45wir sind für den Rest des Abends allein.
11:58Vielen Dank,
11:59dass Sie mich nach Hause gebracht haben.
12:01Jetzt ist alles in Ordnung, gell?
12:02Natürlich.
12:06Was halten Sie denn davon,
12:08wenn ich Sie zunächst nicht so verbegleite?
12:11Ich glaube,
12:12das ist eine ganz gute Idee.
12:13Mein Gott,
12:14was ist denn passiert?
12:16Alles in Ordnung.
12:17Frau von Weiden ist gestolpert
12:19und hat sich den Kopf angeschlagen.
12:21Soll ich den Arzt anrufen?
12:22Nein, nicht nötig.
12:22Ich wurde schon untersucht.
12:24Mit einer Gehirnerschütterung
12:25ist nicht zu schwarzen.
12:27Es geht schon.
12:28Wohnen Sie sich aus?
12:29Ja.
12:30Versprochen?
12:30Mhm.
12:31Ist jemand von der Familie da?
12:32Herr von Weiden und Frau Wagner
12:33sind auf Reisen.
12:34Ah.
12:36Eva,
12:37Eva sollte doch heute
12:37aus Südafrika zurückkommen.
12:38Ja, Herr Adam,
12:39es war schon los,
12:39um Sie vom Flughafen abzuholen,
12:40aber der Flieger hat Verspätung.
12:42Herr Wagner,
12:43der müsste in der Stadt sein.
12:45Der wohnt gerade
12:45auf dem Hausboot der Beckers.
12:46Könnten Sie ein kühles Tuch
12:47für Nora organisieren?
12:48Ja.
12:49Und ich werde Ihren Bruder informieren.
12:50Okay.
12:56Weißt du noch,
12:57was wir damals gemacht haben
12:58in Schweden,
12:59als das Eis leer war?
13:01Mhm.
13:02Weiß ich ja.
13:04Das war die beste
13:05Rückenmassage meines Lebens.
13:08Ach, und weil wir hier
13:09so eingeschneit sind
13:10und nur die Enten
13:11durch den Schnee stapfen,
13:12da dachtest du...
13:13Ja, da dachte ich mir,
13:14du könntest dich vielleicht
13:14an die Massage erinnern
13:16und sie wiederholen.
13:21Oh.
13:26Jetzt weiß ich,
13:27was wir in Schweden noch hatten.
13:28Ein Funkloch.
13:29Geh doch einfach nicht dran.
13:30Ist bestimmt nicht wichtig.
13:32Nur eine Minute, ja?
13:34Alexander Wagner?
13:35Herr Grafenberg?
13:39Was?
13:42Natürlich,
13:43ich komme sofort.
13:46Machen Sie sich keine Sorgen,
13:47Herr Grafenberg.
13:47Ich bin in ein paar Minuten da.
13:49Auf Wiederhören.
13:50Ist was passiert?
13:52Nora ist in eine Schlägerei geraten.
13:54Sie hat eine Gehirnerschütterung.
13:55Ich muss sofort ins Gutshaus.
13:56Ja, gibt es denn da niemand anderen,
13:57der sich um sie kümmern kann?
13:58Katharina ist bei ihr
13:59und nach so einem Erlebnis
14:00sollte doch wohl jemand
14:01aus der Familie bei ihr sein.
14:04Jessica,
14:05es tut mir leid,
14:06dass unser Abend jetzt so endet.
14:08Na, ist doch klar.
14:09Wenn es deiner Schwester
14:10schlecht geht,
14:11dann passen wir eben
14:12zusammen auf sie auf.
14:23Was ist denn hier passiert?
14:24Moment bitte,
14:24wir räumen gerade noch auf.
14:27Ich frag mal eben, okay?
14:29Okay.
14:32Möchten Sie etwas trinken?
14:34Nein, nein, danke.
14:34Sie werden ja gleich
14:35mit dem Aufräumen fertig sein.
14:36Und was war hier los?
14:37Es gab eine Schlägerei.
14:39Oh Gott.
14:43Wir sollten jetzt
14:44vielleicht besser gehen.
14:44Ähm, warum denn?
14:45Was ist denn los?
14:46Nichts weiter.
14:47Hier wird gerade aufgeräumt.
14:47Das siehst du doch.
14:49Tom, ich kenn dich.
14:50Raus mit der Sprache.
14:51Was ist hier passiert?
14:52Okay.
14:54Michael war hier
14:54und ist auf Frederik losgegangen.
14:56Was?
14:57Verdammt.
14:58Außerdem ist Nora
14:59zwischen die Fronten geraten
15:00und hat eine Gehirnerschütterung
15:01und ein paar Prellungen abgekriegt.
15:04Michael muss völlig
15:04durchgedreht sein.
15:06Natürlich.
15:07Er gibt Frederik
15:08an allem die Schuld.
15:08Komm.
15:09Wir gehen jetzt besser
15:10für den Fall,
15:10dass Michael zurückkommt, ja?
15:12Ja.
15:13Komm, wir gehen nach Hause
15:14und essen da was.
15:15Nein, ich muss zu Michael.
15:16Ich muss das jetzt klären.
15:18Du gehst am besten nirgendwo hin.
15:20Solange sich Michael
15:21nicht unter Kontrolle hat, hm?
15:22Der soll sich erst mal beruhigen.
15:34Ja, Herr Adam.
15:36Also mit Ihnen
15:37habe ich heute überhaupt
15:38nicht mehr gerechnet.
15:38Ich habe noch was im Begriff.
15:39Alles Gute zur Hochzeit,
15:41Herr Adam.
15:42Herzlichen Glückwunsch.
15:43Frau Weiner,
15:43also wenn ich gewusst hätte,
15:44dass Sie noch kommen heute,
15:45dann hätten wir noch mehr vorbereitet.
15:46Kollegen, Herr Adam ist da.
15:48Kommt, gratulieren.
15:51Herzlichen Glückwunsch.
15:51Danke.
15:52Herzlichen Glückwunsch.
15:53Herzlichen Glückwunsch.
15:54Herzlichen Glückwunsch.
15:54Herzlichen Glückwunsch.
15:55Ja, der Champagner
15:56sollte ja eigentlich
15:57noch in den Kühlschrank.
15:59Es ist wirklich sehr nett von Ihnen,
16:01aber gehen Sie jetzt einfach nach Hause.
16:02Gehen Sie nach Hause.
16:09Warum geht Michael auf Frederik los?
16:11Er kann überhaupt nicht gewusst haben,
16:12dass Frederik an der Kirche war.
16:13Wahrscheinlich hat es ihm
16:14irgendjemand gesagt.
16:15Ach, sowas spricht sich ja schnell rum.
16:16Ich hätte doch sofort
16:17mit ihm sprechen sollen.
16:18Dann wäre das alles
16:19vielleicht gar nicht passiert.
16:20Angenommen,
16:20du redest jetzt mit ihm.
16:21Was wirst du ihm sagen?
16:25Dass es mir leidtut
16:26und dass es nichts
16:27mit Frederik zu tun hat,
16:29sondern dass es an mir lag.
16:30An mir und meinen Gefühlen.
16:31Glaubst du,
16:32dass wir da jetzt hören?
16:33Er hofft doch bestimmt,
16:34dass du zu ihm zurückkommst
16:35und sagst,
16:35dass alles nur ein Irrtum war.
16:36Das stimmt leider nicht.
16:38Also wenn du jetzt zu ihm gehst,
16:39dann läuft alles nur auf eins raus.
16:40Der bettelt um eine zweite Chance.
16:42Das ist klassischer Fall
16:43von Verleugnungsfarbe.
16:44Und das bringt weder dir nach ihm was.
16:46Aber entschuldigt bitte,
16:47ich kann doch nicht einfach mit ansehen,
16:48dass Michael sich aus lauter Frust
16:49an anderen Menschen abreagiert.
16:51Schon gut, Sophie.
16:52Wenn es dich beruhigt,
16:54ich werde ihn aufsuchen
16:55und mit ihm reden, ja?
16:56Das würde mich sogar sehr beruhigen.
16:58Gut.
16:59Ihr könnt ja schon mal nach Hause gehen
17:00und da was essen.
17:01Ich melde mich dann.
17:03Tom,
17:04bitte sag ihm,
17:05dass es mir wirklich leidtut.
17:07Sophie,
17:09ich werde nach ihm sehen
17:10und dafür sorgen,
17:10dass er keinen Unsinn mehr macht, ja?
17:13Danke.
17:14Pass auf dich auf.
17:16Ich will nicht zwei Lädierte zu Hause haben,
17:18um die ich mich kümmern muss.
17:19Keine Sorge,
17:20ich komme schon klar mit ihm.
17:21Wahrscheinlich braucht er sowieso schon längst,
17:22was er gemacht hat.
17:35Nora?
17:39Was?
17:39Alexander?
17:40Was machst du denn hier?
17:42Na, wir haben gehört,
17:42was passiert ist
17:43und da mussten wir sofort nach dir sehen.
17:45Aber warum denn?
17:46Mir geht es doch gut.
17:49Abgesehen von dem riesigen Hammer,
17:50der mir gegen die Schläfen donnert.
17:52Herr Grafenberg meint,
17:53es soll jemand nach dir sehen.
17:54Damit hat er vollkommen recht.
17:57Ach Gott,
17:58wenn ich gewusst hätte,
17:58dass er dich gleich anruft,
17:59dann hätte ich es ihm verboten.
18:01Das ist doch bestimmt was anderes vor, oder?
18:03Und dich hier einfach allein lassen?
18:04Glaubst du wirklich,
18:05das würde ich tun?
18:06Du bist doch gar nicht alleine.
18:08Katharina ist da.
18:11Ludwig holt Eva vom Flughafen ab.
18:13Du bist bestimmt sehr müde
18:15und möchtest einfach deine Ruhe, hm?
18:17Bei einer Gehirnerschütterung
18:18muss man viel schlafen.
18:20Siehst du,
18:21ich finde,
18:22das Geburtsthaus ist besser
18:23als jedes Sanatorium.
18:24Trotzdem,
18:25ich würde noch gerne etwas Zeit
18:26mit meiner Schwester verbringen,
18:27wenn es okay ist.
18:29Natürlich.
18:29Ja, okay.
18:57Auf den Portigum.
19:15Sofie.
19:17Sofie.
19:42Au temps des Moissons.
19:45Deux.
19:46Hallo Familie.
19:48Hallo Mann.
19:50Na?
19:52War es immer noch französisch?
19:54War auch eine Idee.
19:55Schon wieder vergessen?
19:56Mein Zeugnis,
19:57die fünf in französisch,
19:58eure Panik.
19:59Ein tolles Kind.
20:00Tut, was man ihm sagt.
20:01Muss wohl an der Nachhilfe liegen.
20:04Ach, stimmt ja.
20:05Wie läuft es denn so mit Paula?
20:07Also,
20:07ich meine natürlich die Nachhilfe.
20:09Kein Kommentar.
20:12Wie sollen wir denn eingedeckt mehr?
20:14Kommt etwa Paula zu Besuch?
20:16Konrad,
20:16deine Mutter kommt doch heute wieder.
20:18Ach, stimmt ja.
20:19Auch das ist schön.
20:21Aber Paula können wir schon auch mal
20:22zum Abendessen einladen, hm?
20:24Ich lerne oben weiter.
20:26Ich lerne oben weiter.
20:26Sonst lasst ihr mich gar nicht mehr Ruhe.
20:31Konrad, wir wollten uns doch nicht einmischen.
20:34Ich wollte doch nur dem jungen Glück
20:36ein bisschen auf die Sprünge helfen.
20:37Das brauchst du gar nicht.
20:39Weißt du warum?
20:39Ich war nämlich heute in der Manufaktur
20:41und da habe ich die beiden fast beim Knutfen erwischt.
20:43Nein.
20:44Ja.
20:45Ach, und ich habe es verpasst.
20:46Mist.
20:47Na, hättest du es schön gefunden,
20:48wenn deine Eltern dich beim Güsen beobachten?
20:51Aber ich würde mal sagen,
20:52die 5 in Französisch ist das Beste,
20:54was unserem Junior passieren konnte.
21:09Ah, hier hast du dich verkrochen.
21:11Ah, Polizei ist da.
21:12Ja, bestimmt wirst du bekommen,
21:14um mich zu verhaften.
21:16Keine Sorge.
21:17Niemand hat Anzeige gegen dich erstattet.
21:19Nein?
21:21Schade.
21:22Habe ich nicht fest genug zugeschlagen.
21:24Sag mal, spinnst du jetzt völlig, oder was?
21:26Was hast du dir dabei gedacht?
21:27Falsch, Tom.
21:28Ganz falsch.
21:29Was hat sich Sophie dabei gedacht?
21:31Mich vor dem Altar stehen zu lassen
21:33wegen dieses
21:34Möchte-gern-Abenteuers.
21:36Sophie sagt, es war allein ihre Entscheidung.
21:38Ah ja, und warum taucht er dann vor der Kirche auf?
21:40Woher?
21:41Du.
21:42Da guckt die Polizei, ja?
21:45Damit hat die Polizei jetzt nicht gerechnet.
21:47Ja, ich weiß es, Tom.
21:48Ich weiß es.
21:50Und ich habe eine Bitte an dich.
21:52Hör auf, mir einzureden,
21:53dass Frederik Grafenberg das Unschuldslamm ist.
21:55Ist er nämlich nicht.
21:56Sophie möchte, dass du weißt,
21:57dass Frederik nichts damit zu tun hat.
21:58Und es ist ihr bestimmt nicht leicht gefallen,
22:00dich da stehen zu lassen, Michael.
22:02Weißt du, ich habe diese Frau über alles geliebt.
22:05Ich habe sie über alles geliebt.
22:08Und fünf Jahre, die schmeißen wir nicht einfach weg.
22:12Wir waren so kurz davor, uns so Träume zu verwirklichen.
22:15Wir haben das Grundstück gekauft.
22:16Wir haben angefangen, das Haus zu bauen.
22:18Das ganze Pipapo habe ich dir alles hundertmal erzählt.
22:23Und dann kommt dieser Typ daher
22:25und verdreht meiner Sophie den Kopf.
22:27Sie bestreitet ja nicht, dass sie Gefühle für ihn hatte.
22:29Aber Michael, sie hat sich gegen ihn entschieden.
22:31Hör auf damit!
22:33Wenn es ihr nicht gut ging, wer war denn für sie da?
22:36Es war ich!
22:37Und dann kommt dieser Möchtegern-Fuzzi aus Neuseeland daher
22:40und macht einen auf dicken Max.
22:41Ja, das zieht natürlich mehr als jeder Bausparvertrag.
22:43Das ist ihm nicht benommen wie ein eifersüßiger Trottel.
22:45Wäre das alles nicht passiert, würde ich...
22:46Hör auf, Mann, da soll sie doch zu ihm gehen.
22:48Weißt du, was soll sie zu ihm gehen?
22:51Wird sie bald merken,
22:52dass dieser Grafenberg außer heisse Luft nicht zu bieten hat?
22:54Nichts, nichts, gar nichts!
23:00Und dann...
23:02kommt sie irgendwann zurückgekrochen.
23:05Und wenn sie dann zurückgekrochen kommt, Tom,
23:07dann ist bei mir die Tür zu.
23:08Dann ist dicht.
23:10Okay.
23:11Meinetwegen betrink dich und jammer umso viel du willst.
23:13Aber tu mir einen Gefallen.
23:14Bleib hier oder geh nach Hause und baue keinen Mist mehr, okay?
23:16Ja, hau ab!
23:17Hau ab!
23:19Verschwinde und sag ihr...
23:23...nichts.
23:24Sag ihr am besten gar nichts.
23:32Aber deiner Freundin, oder was immer sie ist, Constanze,
23:36der richtest du bitte meinen herzlichsten Dank aus.
23:40Wenigstens einen Mensch in diesem Kaff, der mir die Wahrheit sagt.
23:43Wovon redest du?
23:46Constanze weiß, die mir gesagt hat,
23:47dass Superman so viel vor der Kirche abgefangen hat.
23:49Danke.
23:52Verstehe.
24:05Hier, das habe ich Ihnen mitgebracht.
24:07Recht vielen Dank.
24:08Als wir mit unseren Badesachen zum Sonnenbaden gekommen sind,
24:11da haben wir uns am Strand direkt neben eine Pinguinfamilie gelegt.
24:15Ja, auch die haben vielleicht geguckt.
24:17Das kann ich mir vorstellen.
24:18Also für die Kinder war das ja vollkommen selbstverständlich.
24:21So wie bei uns im Park Entenfüttern, ne?
24:24Also, aber mir war das schon ein bisschen unheimlich.
24:27Das wäre mir auch unheimlich gewesen.
24:30Ach ja.
24:32Es ist schön, wieder zu Hause zu sein.
24:35Und?
24:36Nun erzählen Sie mal,
24:37Was war hier inzwischen los?
24:39Ach, hier war nichts weiter los.
24:42Ach, nun lassen Sie sich doch nicht so lange bitten.
24:45Wie war die Hochzeit?
24:47Haben Sie wieder getanzt mit wem?
24:49Nein, ich habe nicht getanzt.
25:02Sind das nicht die Trauringe?
25:05Ja, das sind die Trauringe.
25:07Sollten die jetzt nicht an der Hand von Sophie und Michael sein?
25:16Deswegen waren Sie so einselbig.
25:18Und ich habe schon gedacht,
25:20ich hätte Sie mit meinen Südafrika-Abenteuern so beeindruckt,
25:25was ist passiert.
25:28Frau Nowak hat sich vor dem Traueralter entschieden,
25:30meinen Neffen doch nicht zu heiraten.
25:32Vor dem Alter?
25:34Mein Gott.
25:35Warum denn?
25:36Ahnen Sie das nicht?
25:38Doch nicht wegen Frederik.
25:41Es gab bis zuletzt seinetwegen Differenzen zwischen den beiden.
25:45Aber Sophie hatte sich für Michael entschieden.
25:49Ja, das hatte ich auch gedacht.
25:51Michael ist natürlich am Boden zerstört.
25:56Vielleicht hat Sophie gespürt,
25:58dass sie mit ihm nicht glücklich wird.
26:00Das hätte sie sich aber früher überlegen können.
26:03Es war einfach grausam,
26:05für meinen Neffen so stehen gelassen zu werden.
26:08Herr Adam,
26:10keine Frau macht es sich leicht damit,
26:13ihren Bräutigam am Altar stehen zu lassen.
26:18Dazu gehört schon viel Mut und sehr viel Verzweiflung.
26:31Mach dir keine Sorgen.
26:32Michael beruhigt sich schon wieder.
26:34Hoffentlich.
26:36Sophie, du sprichst von dem Mann,
26:38mit dem du fünf Jahre zusammen warst.
26:39Das kann doch kein Schlägertyp sein.
26:41Konstanze,
26:42in den letzten Wochen
26:43habe ich Seiten an Michael kennengelernt,
26:44von denen wusste ich noch nicht mal,
26:45dass er sie überhaupt hat.
26:46Zum Beispiel?
26:47Er ist eifersüchtig,
26:49er ist cholerisch.
26:49Ja, er hatte Angst, dich zu verlieren.
26:52Er reagiert manchmal total über.
26:54Einmal kam ich nach Hause
26:55und das Modell von unserem Haus
26:56lag völlig zerstört am Boden.
26:57Ja, diesmal hat er sich lieber
26:58gleich an Frederik abreagiert.
27:01Entschuldigung.
27:02Tom, da bist du ja.
27:04Hast du ihn gefunden?
27:05In seinem Büro.
27:06Ja, und?
27:07Habe ihm alles ausgerichtet,
27:09hatte aber nicht das Gefühl,
27:10dass es ihn besonders interessiert.
27:11Sag ich ja.
27:13Verleugnungsphase.
27:14Was denn?
27:19Jedenfalls glaube ich nicht,
27:20dass heute nochmal Dummheiten macht.
27:22Und morgen sieht er die ganze Sache
27:23hoffentlich schon ein bisschen nüchterner.
27:24Okay.
27:25Und du ja vielleicht auch.
27:27Ich sehe gerade gar nichts mehr.
27:29Komm.
27:30Du rufst dich jetzt erst mal ein bisschen aus.
27:32Okay.
27:42Tom.
27:45Weiß er, dass Frederik an der Kirche war?
27:48Ich denke, er hat irgendwas aufgeschnappt
27:49und sich seinen Teil zusammengereimt.
28:01Offenbar hat Michael Adam wirklich alles versucht,
28:04um Herrn Grafenberg loszuwerden.
28:06Dabei brauche ich beide,
28:07um die Firma zu führen.
28:09Darüber zerbrichst du dir jetzt bitte nicht den Kopf.
28:11Nein, mache ich nicht.
28:14Ich gehe jetzt ins Bett.
28:16Gute Idee.
28:17Schlaf ist die beste Medizin.
28:19Na komm, ich bring dich noch hoch.
28:20Ach, Alexander,
28:21siehst du doch kein kleines Kind mehr, oder Nora?
28:23Nein.
28:23Geht mal.
28:25Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht.
28:26Das ist nur ein kleiner Schwindelanfall.
28:28Ich habe sowas jeden Tag.
28:29Jessica,
28:29kannst du vielleicht einmal nicht an dich denken?
28:31Du siehst doch,
28:32dass es ihr nicht gut geht
28:33und wir nicht einfach weg können.
28:35Okay,
28:36dann ist dieser Abend für uns jetzt beendet?
28:40Ich denke,
28:40das wäre das Beste hier.
28:42Gut,
28:43dann viel Spaß noch bei der Krankenpflege.
28:44Ich gehe mich anderweitig an mit dir, ja?
28:54Das sind ja ganz neue Sitten,
28:56dass wir zusammen einen Abendspaziergang machen.
28:59Pärchen Alarm.
29:00Keine Sorge.
29:01Ich wollte nicht,
29:01dass Sophie was mitbekommt.
29:03Was mitbekommt?
29:04Du hast Michael Brüver mir erzählt,
29:05dass Frederik bei der Kirche war.
29:08Oh, das...
29:08Konstanze,
29:09was hast du dir dabei gedacht?
29:10Sophie,
29:11ist doch gerade wirklich schon schwer genug,
29:12oder findest du nicht?
29:12Willst du vielleicht erst mal hören,
29:14was passiert ist,
29:15oder willst du mich gleich steinigen?
29:17Okay,
29:17schieß los.
29:18Also,
29:18ich habe versucht,
29:19Michael klarzumachen,
29:20dass Frederik sie eben nicht umstimmen wollte
29:22und deshalb an der Kirche war.
29:23Aber
29:24irgendwie hat er mir nur halb zugehört.
29:26Könnte es vielleicht daran gelegen haben,
29:27dass er sowieso schon völlig durch den Wind war.
29:29Mann,
29:30Konstanze,
29:30warum hast du nichts gesagt?
29:31Wir hätten Frederik doch wenigstens warnen können.
29:33Ja, gut,
29:33das war vielleicht nicht besonders geschickt von mir,
29:35aber glaubst du,
29:36Michael wäre sonst nicht auf Frederik losgegangen?
29:38Der Typ ist doch zerfressen von Eifersucht.
29:40Kann man ihm doch kaum verdenken,
29:41nach allem,
29:41was er durchgemacht hat.
29:44Wie geht's ihm jetzt?
29:46Hast Sophie doch bestimmt nicht alles erzählt.
29:48Er sitzt in seinem Büro und betrinkt sich.
29:51Eigentlich ein netter Kerl.
29:52Ich hätte nie gedacht,
29:53dass er so die Kontrolle verliert.
29:54Er ist doch selbst gesagt,
29:55dass er morgen früh alles wieder nüchterner sieht.
29:57Ja,
29:58kann schon sein.
29:59Aber ob er deswegen weniger eifersüchtig ist?
30:00Ich habe ihn nicht mehr verletziert.
30:44Kräuter, buah. 56 Prozent nehme ich. Ah, nee.
30:53Herr Adam? Was machen Sie hier?
30:59Das selbe könnte ich Sie auch fragen.
31:01Ja, ich will noch schnell ins Netz wegen dem Kinoprogramm.
31:04Kinoprogramm.
31:11Wollen Sie damit Ihren Kummer über Ihre geplatzte Hochzeit ertränken?
31:15Hat sie es schon rumgesprochen?
31:16Ja, Kunststück. Wegen Ihrer Schlägerei ist meine Verabredung geplatzt.
31:21Oh, das tut mir jetzt wirklich leid, dass ich Sie auf diese Art und Weise mit hineingezogen habe.
31:25Ich würde Ihnen auch gerne einen Schluck zum Trost anbieten, aber leider...
31:30Seien Sie froh. Die habe ich zuletzt für Tappentine benutzt.
31:33Oh, Tappentine. Ja, nicht schlecht gewesen.
31:40Und Sie wollen jetzt wirklich allein ins Kino?
31:44Nein, nicht wirklich.
31:47Ich sage Ihnen was.
31:49Wer auch immer Sie heute Abend versetzt hat, muss ein Vollidiot sein.
31:57Danke.
31:58Ich hätte es nicht gemacht.
32:02Sie sind auch nicht der Typ, den man einfach so sitzen lässt.
32:07Wissen Sie was?
32:08Ich lasse das mit dem Kino.
32:13Das ist meine eiserne Reserve.
32:15Die ich die ganze Nacht überzeichnen muss.
32:18Na ja.
32:19Sie schickt der Himmel.
32:22Darf ich?
32:23Ja, bitte.
32:24Ja, bitte.
32:36Herr Rhein.
32:39Eva.
32:41Das ist schön, dass du wieder da bist.
32:43Wenn ich dich so ansehe, glaube ich, es wurde auch Zeit.
32:47Na ja.
32:48Herr Adam hat einen Blitzableiter gebraucht und da stand ich zufällig zur Verfügung.
32:53Ja, ich habe schon davon gehört.
32:54Und Nora hat auch etwas abbekommen.
32:58Also, dass Herr Adam unter seiner geplatzten Heirat leidet, das kann ich schon verstehen.
33:03Aber das geht doch nur entschieden zu weit.
33:06Ich kann ihm das nachfühlen.
33:08Es ist wirklich grauenhaft, am Traualtar stehen gelassen zu werden.
33:12Hast du schon was von Sophie gehört?
33:16Ach, du meinst, ob sie die Hochzeit wegen mir hat Platz gelassen?
33:21Ich glaube, sie ist nur draufgekommen, dass Michael auch nicht der Richtige ist.
33:24Genauso wie ich.
33:25Sag das nicht, Frederik.
33:27Ich habe zu viel Fehler in der Vergangenheit gemacht.
33:30Ich glaube nicht, dass Sophie und ich nochmal eine Chance haben.
33:33Also, so wie das da aussieht, tut das sehr weh.
33:37Soll ich dir eine selber aus dem Gutshaus holen?
33:39Dieses Kühlpäckchen ist perfekt.
33:41Erzähl mir, lieber wie es in Südafrika war.
33:43Warst du mit den Pinguinen schwimmen?
33:45Also, du, dazu waren die viel zu flink im Wasser.
34:07Deshalb frage ich dich jetzt nochmal.
34:12Sophie Nowak.
34:18Willst du meine Frau werden?
34:20Ich muss mit Michael sprechen.
34:22Ich will keine Geheimnisse, ich will kein doppeltes Spiel.
34:26Und wenn das mit uns beiden irgendetwas werden soll,
34:30dann muss vorher mit Michael alles geklärt sein.
34:32Es wird nicht leicht.
34:33Nein, das wird es nicht.
34:45Ich werde dich nicht enttäuschen.
34:47Nie wieder.
34:48Frederik, du hast mich um dieses Treffen gebeten
34:50und mir gesagt, dass du mich danach in Ruhe lässt.
34:52Ich weiß nicht, ob ich das kann.
35:02Also, nur damit ich das richtig verstanden habe.
35:05Dieser Alexis.
35:07Alexander.
35:08Alexander.
35:09Ja, okay.
35:09Alexander wollte also lieber mit seiner Schwester zusammen sein,
35:13als mit ihnen gemeinsam die Ängenchen anzugucken.
35:17Äh, die Rentiere.
35:18Die Rentiere anzugucken.
35:19Ja, aber es ging gar nicht um die Rentiere.
35:22Es ging einfach nur um einen netten Abend zu zweit.
35:24Das kenne ich.
35:25Bei mir ging es um sowas ähnliches.
35:27Bei mir ging es um ein nettes Leben zu zweit.
35:30Aber am Ende hatte ich ja dann auch nur,
35:32tja, auch nur ein Rentier.
35:34Und wie sie so sind,
35:36jemand anders hinterher gelaufen und
35:38war es weg.
35:41Aber ein Rentier im Hochzeitsklapp.
35:45Zwei Beine.
35:46Oh nein.
35:48Ich bin eine Frau.
35:50Lassen Sie einfach.
35:51Sie sind sowieso total vergurrt.
35:54Nun gut.
35:55Dann schlage ich vor.
35:57Wir stoßen auf meine völlig vergurkte Hochzeit an.
36:00Nein, lieber auf meine völlig vergurkte Verabredung.
36:03Auch das.
36:11Aber dass Sie dem Frederik gleich eine gelangt haben?
36:15Respekt.
36:17Ich wusste gar nicht, dass Sie so ein richtiger Kerl sind.
36:21Wenn Sie drauf bestehen,
36:22dann würde ich Ihre Ehre gleich mitverteidigen.
36:25Ich bin nämlich gerade richtig in Fahrt.
36:27Ja?
36:29Aber wenn Sie so richtig in Fahrt sind,
36:30dann habe ich eine bessere Idee.
36:32Ich wüsste auch,
36:33was ich mit einer Frau wie Ihnen machen würde.
36:34Ja?
36:35Was denn?
36:52Ich glaube, Jessica war enttäuscht,
36:53dass du den Abend nicht mit ihr verbracht hast.
36:56Ich weiß.
36:58Aber du gehst jetzt erst mal vor.
37:01Ich will aber nicht,
37:01dass du sie meinetwegen versetzt.
37:04Mach dir da mal keine Sorgen.
37:06Jessica lässt mich so leicht locker.
37:16Ich hatte das Gefühl,
37:17dass es ihr nicht schnell genug gehen kann,
37:18mit dir allein zu sein.
37:21Und ich hatte das Gefühl,
37:22dass es irgendwie etwas zu schnell ging.
37:26Was meinst du?
37:28Na ja,
37:29kaum waren wir auf dem Hausboot,
37:32haben wir uns auch schon geküsst.
37:34Oh.
37:36Aber das ist doch gut.
37:39Ja,
37:40ich glaube schon.
37:43Alexander,
37:44ich habe meine Briefe verbrannt,
37:46damit wir unsere Vergangenheit vergessen.
37:48Halte du nicht daran fest.
37:51Jessica liebt dich wirklich.
37:56Ja.
37:58Du hast dir recht.
38:01Eine vernünftige Schwester.
38:07Gute Nacht.
38:13Wenn du wüsstest,
38:14wie schwer es mir fällt,
38:15vernünftig zu sein
38:16und dich in ihre Arme zu schicken.
38:19Aber es ist der einzige Weg,
38:20wie wir beide wieder glücklich werden können.
38:23Das ist das,
38:24was ich für uns beide will.
38:25Dass wir uns in jemand Neues verlieben,
38:28es uns wie Geschwister erzählen
38:30und für den anderen glücklich sein können.
38:33und für den anderen glücklich sein können.
38:52Ach, Herr Adam.
38:55Ich wünschte,
38:56ich hätte Ihnen ein bisschen Sonne
38:58aus meinem Urlaub mitbringen können.
39:00Das ist ja nett von Ihnen.
39:01Es hätte aber auch nicht verhindert,
39:02was passiert ist.
39:04Nur kaum.
39:06Meine ganze Erholung
39:07ist ja auch schon flöten.
39:08Wissen Sie was?
39:09Ich koche Ihnen
39:10Ihren Lieblingskräuter-Tee.
39:12Ich habe übrigens
39:13alles wieder so eingeordnet,
39:14wie Sie es sich erbeten hatten.
39:16Das ist nett von Ihnen.
39:19Frederik glaubt nicht,
39:21dass Sophie sich
39:22seinetwegen
39:23von Michael getrennt hat.
39:27Jetzt hat keiner,
39:28was er will
39:29und alle sind traurig.
39:33Herr Adam,
39:35es tut mir sehr leid,
39:36was Ihrem Neffen passiert ist.
39:38Aber müssen Sie mich deswegen verteufeln,
39:41weil ich zu Frederik halte?
39:42Tue ich das?
39:43Na, warum sind Sie denn sonst
39:45so still und in sich gekehrt?
39:47Ich bin eben nur nachdenklich.
39:50Ich muss Ihnen gestehen,
39:52dass mir heute bewusst geworden ist,
39:55dass Sie die ganze Zeit recht hatten.
39:58Vielleicht ist
39:59mein Neffe
39:59wirklich nicht
40:01der Richtige
40:02für Frau Nowak.
40:03Und vielleicht war es auch richtig,
40:05dass sie die Hochzeit abgesagt hat.
40:08und ich habe Ihnen
40:08die ganze Zeit
40:09Unrecht getan.
40:11Herr Adam.
40:19Jetzt kann ich
40:20den Kräutertee nicht finden.
40:21Ich hatte Ihnen doch
40:22unser K. eingeordnet.
40:24Versuchen Sie es doch einmal
40:25mit Tee
40:26wie Tee.
40:41Du bist auch der Einzige,
40:42das bei mir ausfällt.
40:47Ich glaube, es wird Zeit,
40:48dass wir dich irgendwo einpflanzen müssen.
40:54Komm mal rein, Eva.
40:58Hallo.
41:00Hallo.
41:11Weißt du, wo mein Hemd ist?
41:13Da unten.
41:15Ah, danke.
41:22Wo weißt du es?
41:24Na ja, Kino wäre schlauer gewesen.
41:28So war das jetzt nicht gemeint.
41:30Du musst dir auch keine Sorgen machen.
41:32Ich hatte jetzt nicht vor,
41:32bei dir einzuziehen.
41:33Ja, dann sind wir uns ja einig.
41:35Bestens.
41:37Jessica,
41:38ich habe dich überall gesucht.
41:39Alexander.
41:40Hör zu,
41:41es tut mir leid,
41:42dass ich dich vorhin so angefahren habe.
41:43Du weißt,
41:44dass das nicht so gemeint war.
41:46Na ja, und wenn du willst,
41:46dann können wir jetzt
41:47den restlichen Abend
41:48miteinander verbringen.
41:49Wenn du noch magst.
41:54Ich bin froh,
41:55dass du zu mir gekommen bist.
41:56Danke.
41:57Das bedeutet mir viel.
42:02Und was heißt das,
42:03Professor Freund?
42:03Dass Jessica dir durchaus
42:05etwas bedeutet.
42:06Was machen Sie denn
42:07die ganze Zeit?
42:07Ich meine,
42:08außer sich zu besaufen,
42:09Ihre Kollegen zu verbrüchen.
42:10Und was?
42:10Mit einer meiner Angestellten
42:12schlafen?
42:12Wollten Sie das sagen?
42:13Wir wollen doch beide,
42:14dass Alexander glücklich ist,
42:16oder?
42:16Ja.
42:17Das wollen wir.
42:19Das ist wirklich Einndeley.
42:20Ich nehme ein Webinars und
42:21Fürst...
42:22Das ist das,
42:23Untertitelung des ZDF, 2020
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