- vor 2 Tagen
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:00Ja, in der Manufaktur wurde ein neuer Chefdesigner gesucht und meine Mutter hat mich dazu überredet, Jessica vorzuschaffen.
00:06Junge, Junge, du hast echt ein Talent, dir Probleme zu schaffen.
00:10Ich dachte halt, ich weiß auch nicht, was ich dachte, was passieren wird, aber zwischen Jessica und mir ist es
00:16schon lange vorbei.
00:17Wie sieht Jessica das denn? Ich meine, damals war sie nicht gerade zimperlich, als sie sich dich geangelt hat.
00:21Du hältst mich bestimmt für aufdringlich, aber ich weiß einfach nicht, wie ich mich Alexander gegenüber verhalten soll.
00:27Inwiefern?
00:28Nee, ich spüre doch, dass er mich noch mag. Aber dann ist er plötzlich wieder so distanziert.
00:33Ich dachte, du weißt vielleicht, warum.
00:37Sollte Alexander mir gegenüber irgendwas erwähnen, wirst du es als Erster erfahren.
00:43Du bist ein Schatz.
00:45Plötzlich muss ich mit der Frau, die ich war, alles Liebe über Zahlen und Rentabilität diskutieren.
00:49Die Frau ist deine Schwester.
00:53Sieht zu, dass es bei Zahlen und Rentabilität bleibt, wenn ihr euch in Zukunft begegnet.
00:57Das wird es.
00:59Wir wollen beide versuchen, so normal wie möglich miteinander umzugehen.
01:01Ja, mit Jessica, die euch im Nacken sitzt, ist das auch das Beste.
01:07Sind das die Briefe, die du mir im Gefängnis geschrieben hast?
01:10Wir müssen mit unserer Vergangenheit abschließen.
01:12Sonst haben wir überhaupt keine Zukunft.
01:14Und deshalb habe ich diese Briefe verbrannt.
01:44Wir müssen mit unserer Vergangenheit abschließen.
02:09Was machst du da?
02:12Nichts. Ich warte hier auf dich.
02:15Und da dachte ich, du könntest inzwischen noch was in meinen Sachen rumkramen, oder was?
02:18Was?
02:20Was denkst du denn von mir?
02:22Der Brief ist also nur zufällig in deine Hand gelandet, ja?
02:25Komisch.
02:25Vorhin war er noch in der Schublade.
02:39Also, hören Sie, meine Enkeltochter bricht keine Autos auf.
02:42Das muss ein Irrtum sein.
02:43Und das Kaninchen ist uns zugelaufen.
02:45Ein Zeuge hat beobachtet, wie die beiden das Auto aufgebrochen haben und mit dem Kaninchen
02:50weggelaufen sind.
02:51Und ehrlich gesagt, die Beschreibung trifft genau zu.
02:54Der Fahrzeughalter hat bereits eine Anzeige erstattet.
02:56Also, hören Sie, das ist doch lächerlich.
02:58Also, Paula wird...
03:01Paula?
03:03Opa, wir mussten das Kaninchen retten.
03:06Und dafür habt ihr ein Auto aufgebrochen?
03:08Ich war das.
03:09Das ist nicht mein Ernst.
03:09Ich war das.
03:10Paula hat damit nichts zu tun.
03:12Es war ganz allein meine Idee.
03:26Ich dachte, ich nutze die Zeit und skizziere kurz eine neue Idee.
03:31Und hast du Stift und Zettel gesucht in meiner Schublade?
03:34Ja, ich konnte ja nicht auf die Entwürfe zeichnen.
03:37Und da habe ich da drinnen gesucht.
03:43Bitte.
03:46Das habe ich gar nicht gesehen.
03:49Also, zu der Wintertasse, an der verfrorene Frauen sich ihre Hände wärmen können.
03:55Wenn man den Henkel so anbringt, dann kann man die Tasse besser umfassen.
04:02Und die Öffnung, die sollte mindestens so groß sein, dass immer vier Finger durchpassen.
04:07Dann können die Frauen die Tasse auch mit Handschuhen halten.
04:12Und, was sagst du dazu?
04:14Keine schlechte Idee.
04:17Ich habe auch noch ein paar Ideen für die Städtetassen.
04:19Also, wenn wir euer Logo immer hier oben hin machen, Corporate Identity,
04:23dann haben wir unten viel Platz für die Stadtmotive.
04:26Natürlich modern und verfremdet.
04:30Also, das ist jetzt erstmal ein erster Entwurf.
04:33Ich werde den noch ein bisschen verfeinern und dann Nora zeigen.
04:36Okay, tu das.
04:38Ich sehe mir nochmal die Kalkulationen für unsere einzelnen Filialen an.
04:42Ich bin mir sicher, unser Projekt für Wagner Coffee wird ein voller Erfolg.
04:46Du brauchst mich nicht mehr überzeugen.
04:47Ich habe ja schon Ja gesagt.
04:57Du und Michael, ihr wolltet heiraten?
05:00Sobald?
05:01Ja.
05:02Das kannst du nicht machen.
05:05Ich liebe Michael.
05:07Und auch wenn du dich verändert hast, Frederik.
05:10Du kannst nicht von mir erwarten, dass du hier hereinkommst, mir so etwas erzählst
05:14und ich dir dann um den Hals falle und alles vergesse, was bisher passiert ist.
05:18Natürlich nicht.
05:20Wieso habt ihr es denn auf einmal so eilig?
05:26Ich bin dir zwar keine Rechenschaft schuldig,
05:28aber ich glaube, bei zwei Jahren Verlobung kann man nicht gerade davon sprechen,
05:32dass wir es eilig haben, oder?
05:41Es tut mir leid.
05:43Du hast recht.
05:47Ich werde Michael heiraten, weil ich möchte,
05:50dass unser gemeinsames Leben so schnell wie möglich beginnt
05:52und darum habe ich den Termin vorgeschlagen.
06:01Ich will, dass du glücklich wirst.
06:05Und wenn Michael der Mann ist, mit dem du glücklich wirst,
06:07dann ist das in Ordnung.
06:11Herzlichen Glückwunsch euch beiden.
06:18Danke.
06:23Tja.
06:26Also dann.
06:31Mach's gut.
06:44Wenn ich die Karre nicht aufgebrochen hätte,
06:46dann wäre das Kaninchen womöglich an einem Hitzeschlag gestorben.
06:48Und du hattest wirklich nichts damit zu tun?
06:50Ich hatte das Auto schon auf, bevor Paula überhaupt wusste, was los ist.
06:53Jetzt hört man zu, ihr beiden.
06:55Ein Kaninchen zu retten, das ist ja ehrenwert.
06:57Aber dafür, in ein fremdes Auto einzubrechen
07:00und heimlich mit dem Tier zu verschwinden,
07:02das ist alles andere als akzeptabel.
07:04Ich weiß.
07:07Haben Sie hier vielleicht die Nummer von dem Autobesitzer?
07:09Vielleicht kann man sich ja anders einigen.
07:11Sicher.
07:16Ich höre von Ihnen?
07:17Ja, natürlich.
07:18Gut.
07:19Ich muss weiter.
07:21Bis dann.
07:27Herr Schwarz?
07:29Äh, Richard von Weiden hier.
07:31Ich habe gehört, Ihr Auto wurde aufgebrochen.
07:33Warum hast du denn gesagt, dass du ganz allein verantwortlich bist?
07:35Das stimmt doch gar nicht.
07:36Das reicht doch, wenn einer von uns beiden Ärger bekommt.
07:39Ja, das liegt natürlich ganz bei Ihnen.
07:40Aber wenn es zur Anzeige kommt,
07:41muss meine Enkeltochter natürlich aussagen.
07:43Und ich glaube, die Staatsanwaltschaft würde dann wegen...
07:45Glaubst du, deine Eltern werden sehr sauer sein,
07:47wenn sie erfahren, was wir gemacht haben?
07:48Ach, meine Eltern sind cool.
07:49Außerdem sind sie beide tierlieb.
07:51Die haben bestimmt Verständnis.
07:53Ja, fein.
07:54Vielen Dank.
07:55Vielen Dank für Ihr Verständnis.
07:57Ja, und für den Schaden komme ich natürlich auf.
07:59Wow, da geht's nicht in die Anzeige, oder?
08:01Mein Opa ist eben auch cool.
08:05Danke, Opa.
08:07Ja, das ist lieb von dir.
08:09Ich kann doch nicht zulassen,
08:10dass meine Enkeltochter im Gefängnis landet, nicht?
08:12Ja, vielen Dank, Herr von beiden.
08:13So, wir gehen jetzt ein paar Körbe werfen, oder?
08:16Ach ja, Theo.
08:19Ich würde gerne noch kurz mit dir reden.
08:22Unter vier Augen.
08:38Ich habe mit Henrik Reichenbach gesprochen und er hat mir angeboten,
08:41die Geschäftsführung der Manufaktur zu übernehmen.
08:43Und ich habe es akzeptiert.
08:45Und was genau heißt das jetzt?
08:48Dass ich in Falkenthal bleibe.
08:53Was passiert gerade mit uns?
08:57Ich weiß nicht.
08:59Es fühlt sich gut an.
09:00Ich bin gekommen, weil ich dir etwas sagen muss.
09:03Ich werde Michael heiraten, und zwar nächste Liste.
09:06Darf es noch nicht was sein?
09:21Dann sehen wir uns später?
09:23Ja, vielleicht.
09:24Du könntest mir die Entwürfe da lassen.
09:25Dann kann ich sie meiner Mutter zeigen.
09:27Du kannst mich doch mitnehmen.
09:28Dann kann ich ihr die Details erklären.
09:30Ich weiß noch nicht, wann ich sie sehe.
09:32Ich werde erst mal hier arbeiten.
09:33Gut, du weißt ja, wo du mich findest.
09:38Bis dann.
09:58Das war knapp.
10:17Ihr habt doch was zu verheimlichen.
10:24Auch wenn es schwerfällt,
10:26ich muss mich damit abfinden.
10:28Irgendwann wird es eine andere Frau
10:29in Alexanders Leben geben.
10:31Ich kann nicht jedes Mal weglaufen,
10:33bloß weil es weh tut.
10:35Aber muss es ausgerechnet Jessica sein?
10:37Sie ist eine tolle Designerin,
10:39aber als Mensch hat sie mich noch nicht überzeugt.
10:42Wie sie meine ehemalige Kollegin
10:43aus dem Lanzino zusammengestaucht hat.
10:46Unerträglich solche Gäste,
10:47die auf einen herabsehen,
10:48bloß wenn man als Kellnerin arbeitet.
10:52Oder werde ich mit Jessica
10:54nicht so richtig warm,
10:55weil ich eifersüchtig bin.
10:57Sie darf mit Alexander glücklich werden.
10:59Ich nicht.
11:04Ich werde mich daran gewöhnen,
11:06dass Alexander mein Bruder ist.
11:08Es dauert vielleicht noch ein bisschen,
11:10aber ich schaffe das.
11:15Nimm es deinem Großvater nicht übel,
11:17er macht sich nur Sorgen um dich.
11:18Das ist total überflüssig.
11:20Naja,
11:22also Theo hat ein Auto aufgebrochen
11:23und ein Kaninchen gestohlen.
11:25Das ist kein Kavaliersdelekt, Paula.
11:27Das Kaninchen wäre gestorben,
11:28wenn wir es da nicht rausgeholt hätten.
11:30Wir?
11:31Dann war es doch nicht Theo allein?
11:34Nein,
11:35ich habe das Kaninchen ja erst entdeckt.
11:37Theo hat das alles nur gesagt,
11:38damit ich keinen Ärger bekomme.
11:40Das ist aber nett von Theo.
11:42Ja, Theo ist auch nett.
11:43Der hat nicht einen Moment gezögert.
11:45Als er gesehen hat,
11:45dass das Kaninchen sterben könnte,
11:47da hat er ein Draht genommen
11:47und die Autotür aufgebrochen.
11:49Und dann hat er das Kaninchen gerettet.
11:50Das war total cool
11:51und jetzt nimmt er die ganze Schuld auf sich.
11:53Er muss dich aber sehr mögen.
11:55Ja,
11:55nicht Theo sollte bestraft werden,
11:56sondern dieser Typ,
11:57dem das Kaninchen gehört.
12:00Dann ist Theo ja ein richtiger Held, oder?
12:02Ja,
12:03Theo ist total mutig.
12:05Das hätte mich auch beeindruckt.
12:07Jeder wäre beeindruckt gewesen.
12:09Kann es sein,
12:10dass du ein bisschen mehr beeindruckt bist als jeder?
12:13Quatsch!
12:13Ich gebe Theo Nachhilfe in Englisch und Französisch.
12:15Er bringt mir Basketball bei.
12:16Das ist alles.
12:17Wir sind...
12:19Kumpel.
12:20Mhm.
12:21Dann habe ich mich wohl geirrt.
12:23Worin geirrt?
12:25Ich habe gedacht,
12:26dass du für Theo etwas mehr empfindest
12:27als nur Freundschaft.
12:29Ich?
12:29Für Theo?
12:30Quatsch!
12:32Ich muss da jetzt auch mal gehen.
12:39So Theo,
12:40und jetzt sag mir mal,
12:40was du dir dabei gedacht hast.
12:42Paula hat noch nie etwas angestellt,
12:44aber kaum hat sie mit dir zu tun,
12:45schon ist sie in einen Autoeinbruch verwickelt.
12:47Aber Paula hatte wirklich...
12:48Und dann wegzurennen,
12:49das geht überhaupt gar nicht.
12:50Du kannst von Glück sagen,
12:51dass der Autobesitzer seine Anzeige zurückzieht.
12:53Ich weiß.
12:54Und glaub ja nicht,
12:56dass ich für den Schaden aufkomme.
12:57Die Reparatur der Autotür
12:59übernimmst natürlich du.
13:00Ja?
13:00Okay.
13:01Hallo.
13:01Ich hätte wirklich nicht gedacht,
13:02dass du derartig verantwortungslos bist.
13:05Tut mir leid.
13:06Äh,
13:06Moment,
13:07Herr van Weiden.
13:08Entschuldigung,
13:09aber haben Sie gerade gesagt,
13:10dass mein Theo verantwortungslos ist?
13:12Theo ist alles andere als verantwortungslos.
13:14Frau Landmann,
13:14gut,
13:14dass Sie da sind.
13:15Ja,
13:15das glaube ich auch.
13:16Können Sie mir das bitte mal erklären?
13:18Also,
13:18es ist so,
13:20Theo hat sich nicht ganz korrekt verhalten.
13:22Er hat...
13:23Theo hat sich nicht ganz korrekt verhalten?
13:25Ja.
13:25Was soll das denn jetzt heißen?
13:26Muss mein Sohn jetzt neuerdings
13:27schon den Knigger auswendig können,
13:28bevor er sich mit Ihrer Enkelin treffen darf?
13:30Nein,
13:30natürlich nicht,
13:31Frau Landmann,
13:32aber...
13:32Was?
13:33Mama.
13:34Ja,
13:34bilden Sie sich jetzt bloß nicht ein,
13:35dass Sie was Besseres sind,
13:36nur weil Sie mehr Geld haben.
13:37Also,
13:38Frau Landmann,
13:38darum geht es doch überhaupt nicht.
13:40Worum geht es denn?
13:41Also,
13:42es...
13:44es...
13:44Theo hat ein Auto aufgebrochen
13:46und ein Kaninchen entwendet.
13:47Also,
13:48ich bitte Sie,
13:49das wird ja jetzt immer absurder.
13:50Mein Theo würde niemals ein Auto aufbrechen.
13:52Wie kommen Sie dazu,
13:54mein Sohn so etwas zu unterstellen?
13:55Wissen Sie,
13:56was Ihr Problem ist?
13:56Nein.
13:56Ich weiß,
13:57was Ihr Problem ist.
13:57Ihr Problem ist,
13:58dass mein Theo und Paula sich gut verstehen.
14:00Frau Landmann,
14:01Sie missverstehen vollkommen die Situation.
14:04Und was soll das jetzt heißen,
14:05dass ich eben die Wonig gewachsen bin,
14:06oder was?
14:07Nein,
14:07natürlich nicht,
14:08Frau Landmann.
14:08Ich bitte Sie.
14:09Herr van Beiden,
14:10ich schlage vor,
14:10das Gespräch ist jetzt beendet.
14:12Theo,
14:12wir gehen.
14:13Was?
14:29Na,
14:29das ging jetzt aber schnell.
14:30Es gab auch nicht viel zu sagen.
14:33Frederik weiß jetzt,
14:34dass wir in zwei Tagen heiraten.
14:35Und,
14:35wie hat er reagiert?
14:37Gut.
14:37Wie gut?
14:38Er hat nicht versucht,
14:39Dir die Hochzeit auszureden?
14:41Nein.
14:42Er hat uns gratuliert
14:43und wünscht uns alles Gute.
14:45Kein Versuch,
14:46Dich wieder zurückzugewinnen?
14:48Na gut,
14:48das war der Grund,
14:49warum er mich eigentlich sehnt.
14:50Na bitte.
14:50Aber,
14:51er hat schnell begriffen,
14:52dass ich mich für Dich entschieden habe.
14:54Es ist vorbei.
14:58Wir sollten öfter mal
14:59so einen kleinen Kurzarlaub einlegen,
15:00ne?
15:00Ja,
15:01bin ich sofort dabei.
15:02Ich finde,
15:03das war eine der besten Ideen,
15:04die Du seit langem hattest.
15:07Dann warte erst mal ab,
15:08was da noch für Ideen kommen.
15:09Ich schwöre,
15:10ich mache Dich zur glücklichsten Frau
15:11auf der ganzen Welt.
15:12Das will ich doch hoffen.
15:15Oh Gott,
15:17wir müssen noch so viel vorbereiten.
15:18Jetzt bleib doch mal ruhig,
15:19wir wollen doch nur
15:20in einen kleinen Kreis fahren.
15:21Gott sei Dank,
15:21sonst werden wir das niemals schaffen.
15:23Weißt du,
15:24was ich jetzt am liebsten machen würde?
15:26Was dann?
15:27Ich würde all unsere Freunde
15:29ins Lanzino einladen
15:30und ihnen sagen,
15:31was wir vorhaben.
15:33Das machen wir.
15:34Ja.
15:34Ich rufe sofort Judith und Tom an.
15:48Hallo Schatz,
15:49was geht's?
15:50Sophie hat uns heute Abend
15:51ins Lanzino eingeladen.
15:53Sie und Michael
15:54wollen uns etwas Wichtiges mitteilen.
15:56Aha,
15:57und?
15:57Hat sie gesagt was?
15:58Nein,
15:59hat sie nicht.
16:01Warum habe ich das Gefühl,
16:03dass du trotzdem ahnst,
16:04worum es geht?
16:05Ich glaube,
16:06die beiden haben
16:06einen Hochzeitstermin festgelegt.
16:09So,
16:09wie kommst du darauf?
16:11Sie waren ein paar Tage
16:12in einem romantischen Schlosshotel.
16:13Sophie hatte so ein Lächeln
16:15in der Stimme,
16:15sie beide wollen uns etwas mitteilen
16:17und Sophies Bruder
16:18und Ludwig kommen auch.
16:19Na,
16:19gut kombiniert?
16:20Ja,
16:21sehr gut,
16:21Mrs. Holmes,
16:22sehr gut.
16:23Ich freue mich für die beiden.
16:24Fredericks Auftauchen
16:25hatte Sophie
16:26ziemlich durcheinander gebracht.
16:27Ja,
16:29sie hat lange darunter gelitten,
16:30dass Frederik sich damals
16:31von ihr getrennt hat.
16:32Aber ich denke,
16:34Michael wird sie glücklich machen.
16:35Er ist zuverlässig und ehrlich
16:36und du weißt ja,
16:37das ist das Wichtigste
16:38in einer Beziehung.
16:44Judith,
16:44bist du noch da?
16:45Ja, ja.
16:47Erzähl doch mal,
16:47wie war dein Gespräch mit Theo?
16:50Das Gespräch,
16:51ja,
16:51das hat,
16:51sagen wir mal,
16:53eine interessante Wendung genommen.
16:55Seine Mutter kam dazu
16:56und hat mit die Leviten gelesen.
16:58Sie dachte,
16:59dass ich ihr am Unschuldslamm
17:01Unrecht tue.
17:02Oh.
17:03Ja,
17:04ich schätze,
17:05das wird sie auch bald denken.
17:07Die Wahrheit
17:08kommt eben immer irgendwann ans Licht.
17:16Wie,
17:16und Herr van Weiden
17:17hat Theo einfach so rund gemacht?
17:18Ja,
17:19ich war gerade drüben
17:20und deswegen konnte ich dazwischen gehen.
17:22Naja,
17:22gibt's doch nicht.
17:23Also Herr van Weiden
17:23macht doch nicht Theo
17:24einfach grundlos an.
17:25Grundlos,
17:26grundlos.
17:27Ich sag dir,
17:27was Herr van Weidens Problem ist.
17:28Herr van Weiden hat ein Problem damit,
17:30dass sich Theo und Paula gut verstehen.
17:31Nein,
17:31das glaube ich jetzt wirklich nicht.
17:32Also,
17:33Theo,
17:33was sagst du denn?
17:34Also,
17:34bei den Van Weidens
17:35ist die Uhr einfach noch
17:36im Mittelalter stehen geblieben.
17:37Ja,
17:38aber Herr van Weiden
17:38ist doch normalerweise ganz normal.
17:40Der ist doch nicht so abgehoben.
17:41Deswegen glaube ich auch,
17:42dass Herr van Weiden
17:43ein Problem mit Heimkindern hat.
17:44Vorurteile.
17:45Manche Menschen haben eben
17:46Vorurteile gegen Heimkinder.
17:47Wie bitte?
17:48Na,
17:48dann soll er aber mal
17:49ein bisschen genauer hingucken.
17:50Da würde ihm nämlich auffallen,
17:51dass seiner kleinen Paula
17:52überhaupt nichts Besseres passieren kann
17:53als unser Theo.
17:54Darf ich jetzt auch mal was sagen,
17:55Leute?
17:55Ach,
17:55das würde doch
17:56ein Richard van Weiden
17:57niemals zugeben.
17:58Stattdessen beschuldigt er lieber Theo,
17:59dass er sein Auto aufgeknackt hat,
18:01als wenn unser Theo
18:01ein Kleinkrimineller wäre.
18:03Aber ich...
18:03Ja,
18:03das können wir uns nicht bieten lassen.
18:05darf ich jetzt bitte
18:05auch mal was sagen, Leute?
18:06Ja,
18:06sag doch auch mal was.
18:09Herr van Weiden hat recht.
18:10Ich habe das Auto aufgebrochen
18:11und das Knienchen rausgeholt
18:12und dann bin ich abgehauen.
18:16Eine dunkelbraune Brieftasche.
18:19Ah,
18:19Sie haben sie gefunden,
18:20danke.
18:21Ich komme sie nachher abholen.
18:27Herr Grafenberg.
18:33Na,
18:33da war ja nicht so viel los.
18:35Oder habe ich irgendwas verpasst,
18:36als ich mit so einem Urlaub war?
18:39Nichts Wichtiges.
18:44Ich habe gehört,
18:45dass man Ihnen gratulieren darf.
18:47Ah,
18:47Sie meinen zu meiner
18:48bealligen Hochzeit.
18:50Ja,
18:50Sophie hat mir gesagt,
18:51dass sie Ihnen davon erzählt hat.
18:53Herzlichen Glückwunsch.
18:54Danke.
19:01Wenn Sie in zwei Tagen heiraten,
19:03haben Sie nicht jede Menge
19:03zu organisieren?
19:04Wollen Sie sich nicht freinehmen?
19:07So freundlich?
19:08Haben Sie irgendwas vor?
19:11Ich habe Ihnen schon mal gesagt,
19:12ich kämpfe nicht mit diesen Mitteln.
19:13Sie sollten sowieso aufhören zu kämpfen.
19:16Es ist vorbei.
19:21Sophie hat sich für Sie entschieden.
19:25Sie sind ein Glückspilz.
19:26Ich hoffe, Sie wissen das.
19:27Ja, das bin ich.
19:28Haben Sie absolut recht.
19:30Gut, Frau Weiland.
19:32Ach,
19:32und wenn das Fax mit dem Angebot kommt,
19:34dann rufen Sie mich bitte sofort an.
19:35Ich bin im Gutshaus
19:36oder über das Handy erreichbar.
19:38Okay.
19:38Gut, tschüss.
19:43Das ging ja schnell.
19:45Hallo, Nora.
19:46Hier ist Jessica.
19:47Ach, hallo, Jessica.
19:48Ich dachte,
19:49es ist Frau Weiland.
19:51Äh,
19:51ich wollte nur hören,
19:52ob alles in Ordnung ist.
19:53Du warst vorhin
19:54so plötzlich verschwunden.
19:57Ja, wie gesagt,
19:58ich musste noch was
19:59im Büro erledigen.
20:01Verstehe.
20:03Du, Jessica,
20:04ich bin gerade auf dem Sprung.
20:05Wenn das alles war,
20:06dann...
20:07Nein,
20:07ich rufe aus einem anderen Grund an.
20:10Okay.
20:11Ich wollte dich bitten,
20:12ob ich den Rest des Tages
20:13zu Hause arbeiten kann.
20:14Ich war kurz im Gutshaus
20:15und hatte plötzlich eine Idee
20:17und jetzt bin ich mittendrin.
20:19Ja, klar.
20:19Warum nicht?
20:21Vielen Dank.
20:23Keine Ursache.
20:24Ach, und Jessica...
20:26weiterhin so gute Ideen.
20:36Die werde ich haben.
20:40Alexander?
20:42Ich bin's.
20:45Alexander?
20:51Alexander?
21:00Bist du da?
21:03Der hat doch gesagt,
21:04er arbeitet zu Hause.
21:06Sehr gut.
21:08Die Idee,
21:09Designertassen in unseren Cafés
21:10zu verkaufen,
21:11gefällt mir sehr.
21:12Und ich bin mir sicher,
21:13dass wir unseren Umsatz damit
21:14um bis zu 30 Prozent
21:15steigern können.
21:16Und ihr plant eine Wintertasse
21:18und Städtetassen,
21:19die dann jeweils
21:20nach der Großstadt
21:21individuell gestaltet werden?
21:22Ganz genau.
21:23Die Leute wollen sich
21:24an ihre schönen Reisen
21:25zu Hause erinnern.
21:26Und bei Wagner Coffee
21:27bieten wir somit
21:28stilvolle Souveniertassen an,
21:29auf denen zum Beispiel
21:30der Eiffelturm
21:31einen bei jedem Schluck
21:32in Gedanken
21:32nach Frankreich
21:33zurückreisen lässt.
21:34Und die Entwürfe
21:35stammen alle von Jessica?
21:37Ja.
21:37Sie legt sich sehr ins Zeug.
21:39Den Eindruck habe ich auch.
21:42Sie hat sich nicht verändert,
21:43seit wir uns vor zwei Jahren
21:44getrennt haben.
21:45Früher hast du ihre
21:46Entschlossenheit geschätzt.
21:49Okay, Mutter.
21:50Bringen wir es hinter uns.
21:51Sag es einfach.
21:52Du hast sie doch angerufen
21:54und ihr von der freien Stelle
21:55bei Nora erzählt.
21:56Ich habe damit nichts zu tun.
21:59Na schön,
22:00ich habe dir gesagt,
22:00dass du es tun könntest,
22:01aber es ist auch nicht so,
22:02dass du immer machst,
22:03was ich dir sage.
22:04Und dabei wollen wir es
22:05auch belassen.
22:07Ihr wart ein schönes Paar.
22:09Das ist lange her.
22:11Das mit Richard und mir
22:12ist auch lange her.
22:13Ich weiß.
22:14Das heißt aber nicht,
22:15dass jede Geschichte
22:15so endet wie eure.
22:17Da hast du recht.
22:19Es ist ein großes Glück,
22:20wenn man sich nach so langer Zeit
22:21wieder trifft und feststellt,
22:22dass der richtige Zeitpunkt
22:23gekommen ist.
22:25Ich glaube nicht,
22:26dass der Zeitpunkt
22:26für Jessica und mich
22:27jetzt richtiger ist
22:28als vor zwei Jahren.
22:29Weil es da noch jemand anderen gibt,
22:31diese geheimnisvolle Frau in Hamburg?
22:34Nein,
22:35das ist vorbei.
22:36Definitiv.
22:37Ich will keine neue Beziehung
22:38im Moment.
22:40Nora,
22:40komm doch rein.
22:41Nein, nein, nein.
22:41Ich wollte nicht stürmen.
22:43Warte doch.
22:44Hast du kurz Zeit?
22:45Ich wollte mit dir reden
22:46über die Entwürfe.
22:48Ja,
22:48natürlich.
22:49Gut.
22:50Bis später.
22:50Bis später.
22:53Ciao.
23:02Vielen Dank.
23:33Vielen Dank.
23:57Vielen Dank.
24:00Vielen Dank.
24:12Wo ist denn jetzt dieser verdammte Brief?
24:30Herr Van Weiden auch nicht.
24:41Du bist reingekommen und hast sofort losgepoltert.
24:45Ich war nicht dabei.
24:46Ja, vielen Dank.
24:48Du bist mir ja eine große Hilfe.
24:50Also ich habe überhaupt nicht gepoltert.
24:52Ich habe Herrn Van Weiden lediglich darauf hingewiesen, dass ich was gegen seine erzieherischen Maßnahmen dir gegenüber habe.
24:58Ach so.
24:59Und deshalb hast du ihm auch vorgeworfen, dass er sich für was Besseres hält.
25:03Warum hast du dieses Auto aufgeknackt?
25:05Und jetzt komm mir nicht wieder damit, dass das Kaninchen sonst gestorben wäre.
25:08Also Theo, du hättest wirklich mit uns reden müssen.
25:10Und zwar sofort.
25:10Das ist eine Straftat.
25:11Das ging aber nicht.
25:13Paul und ich haben es sofort danach ins Gutshaus gebracht, um es aufzupäppeln.
25:15Und dann kam auch schon Tom.
25:17Und dann Mama.
25:20Mann, ich...
25:20Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe.
25:23Aber das hast du auch.
25:33Ja.
25:35Ich weiß es auch.
25:38Ich habe mich eigentlich gerade bis auf die Knochen blamiert.
25:42Du bist wahrscheinlich ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen.
25:47Aber so ist das halt, wenn eine Löwenmutter ihre Jungen verteidigt.
25:50Das wird Herr van Weyden schon verstehen.
25:52Sobald du dich bei ihm entschuldigt hast.
25:57Was?
26:01Und so haben wir uns entschieden zu heiraten.
26:04Und zwar übermorgen.
26:05Mein Junge.
26:07Ich freue mich für euch.
26:08Vielen Dank.
26:09Ja, herzlichen Glückwunsch.
26:11Dankeschön.
26:12Ihr werdet sicherlich sehr glücklich werden.
26:14Das haben wir vor.
26:15Allerdings gibt es da ein Problem.
26:17Was?
26:19Ja, in zwei Tagen fliege ich nach Rom.
26:20Richard.
26:21Ja, ich würde das auch gerne verschieben.
26:23Aber das lässt der Terminplan meines Geschäftspartners nicht zu.
26:26Also ich fürchte, ich werde bei eurer Hochzeit nicht dabei sein können.
26:28Schon gut.
26:29Dann haben wir alle wenigstens eine Chance, etwas von der Torte abzubekommen.
26:33Ja, ja.
26:33Immer hackt auf mir herum.
26:35Wenn ich zurückkomme, bist du glücklich verheiratet.
26:37Verstanden?
26:38Richard, mach dir keine Sorgen.
26:39Ich kümmere mich drum.
26:40Okay.
26:42Das glaube ich jetzt nicht.
26:46Wie oft soll ich Ihnen eigentlich noch sagen, dass Sie uns endlich in Ruhe lassen sollen?
26:50Äh, entschuldigen Sie?
26:52Jetzt tun Sie nicht so, als wären Sie zufällig hier.
26:55Ich hätte meine Brieftasche hier liegen lassen.
26:56Ah, die Brieftasche.
26:57Sie wird ja wirklich immer besser.
26:59Was wollen Sie eigentlich?
27:00Jetzt machen Sie mir doch nichts vor.
27:02Natürlich sind Sie nicht zufällig hier.
27:04Genauso wie Sie damals nicht rein zufällig hier reingeschneit sind, als ich vor Sophie meinen Heiratsantrag erneuert habe.
27:09Und seitdem haben Sie alles unternommen, um unsere Beziehung zu torpedieren.
27:13Ich glaube, Sie missverstehen da was.
27:14Sie missverstehen da etwas.
27:16Sie kapieren einfach nicht, dass Sie Sophie verloren haben.
27:18Herr Kaffenberg, ich bin der Brieftasche.
27:20Danke.
27:30Dann lasst uns anstoßen.
27:35Na komm, lass uns doch nicht um den heißen Brei herumreden.
27:38Ich habe eben gehört, wie du gesagt hast, dass du keine neue Beziehung willst.
27:43Ich genieße eben das süße Single-Dasein, ja.
27:47Du hast Jessica eine Falkenthal geholt.
27:49Das ist gut so.
27:51Damit sie für dich arbeitet.
27:52Das heißt aber nicht, dass es zwischen Jessica und mir nochmal funktionieren würde.
27:56Aber du kannst es doch versuchen herauszufinden.
27:59Das meinst du jetzt nicht ernst.
28:00Ich habe doch nicht gesagt, dass du wieder was mit ihr anfangen sollst.
28:04Ich...
28:07Kurz gesagt, ich glaube, wir beide sollten offen sein für neue Beziehungen.
28:11Ich möchte nicht der Grund dafür sein, dass du alleine bleibst.
28:14Nora, ich kann doch jetzt nicht vor deinen Augen mit einer anderen Frau das...
28:17Ja, aber warum denn nicht?
28:18Wir sind Geschwister.
28:19Wenn du dich wieder neu verliebst, dann freue ich mich für dich.
28:24Und außerdem denke ich, dass du mit Jessica zusammen in der Designabteilung arbeiten solltest.
28:33Ja, zumindest für die Dauer des Projekts.
28:35Es wäre von Vorteil.
28:37Wir könnten viel schneller Probleme austauschen oder neue Ideen kommunizieren.
28:41Das ist doch nicht der eigentliche Grund.
28:44Was willst du wirklich?
28:45Bitte, Alexander.
28:47Machen wir uns doch nichts vor.
28:49Wir haben uns geirrt, als wir uns ineinander verliebt haben.
28:51Jetzt sollten wir versuchen, es rückgängig zu machen und nach vorne schauen.
29:01Vielleicht ist die Idee ja gar nicht mal so schlecht.
29:05Dem Projekt wird es auf jeden Fall zugute kommen.
29:10Und unser Kurzurlaub hat sich wirklich gelohnt.
29:13Wir hatten ein wunderschönes Zimmer, das Essen war hervorragend
29:16und wir haben uns rundum verwöhnen lassen.
29:18Das wird euch gut getan haben nach den letzten Wochen.
29:21Ja.
29:22Wir hatten in letzter Zeit viel... viel Arbeit.
29:26Und auch jetzt hat uns die Arbeit wieder fest im Griff.
29:29Ich habe soeben die Verträge fertig gemacht für die Kooperation
29:31zwischen Badmer Coffee und Falkenthal Porzellan.
29:34Aber in Vitterwochen fahrt ihr doch, oder?
29:37Sehen wir zwei so aus, als würden wir uns das nehmen lassen?
29:40Nun gut, ich gebe zu, es gibt im Moment ein paar wichtige Fälle,
29:44die ich nicht am Stück einfach so ein paar Wochen liegen lassen kann.
29:47Aber nächsten Monat geht es ab auf die Malediven.
29:50Das klingt ja traumhaft.
29:52Ich kann es kaum erwarten.
29:53Mit mir in den Flieger zu steigen?
29:56Ich bin kein großer Redner, aber als Onkel des Bräutigams
30:00möchte ich einen kleinen Toast aufs Brautpaar ausbringen.
30:06Mir werden sicher alle zustimmen, wenn ich die Meinung äußere,
30:09dass es langsam Zeit wurde zu haben.
30:12Die Turbulenzen und Schwierigkeiten der letzten Woche
30:14haben euch nichts anhaben können.
30:17Sie haben euch eher fester zusammengeschweißt.
30:20Und so freuen wir uns alle,
30:22dass ihr nunmehr den Bund fürs Leben eingehen müsst.
30:26Was meint ihr denn mit Turbulenzen der letzten Woche?
30:29Als der Ältere und da Frau Nowak fast zur Familie gehört,
30:36möchte ich ihr das Du anbieten,
30:40falls ich darauf eingehen sollte.
30:43Ich bin Ludwig.
30:45Sophie.
30:46Das weiß ich noch.
30:48Nun wünschen wir euch recht viel Glück,
30:50einen wunderschönen Tag und Trinken.
30:52Auf die Hochzeit!
30:53Auf unsere Hochzeit!
30:54Ja, auf die Hochzeit!
30:58Lieber Alexander,
31:01die Erinnerung an dich und unseren magischen Tag in Hamburg
31:04macht dir alles erträglich.
31:10Wo immer du bist,
31:12ich werde dich immer lieben.
31:15Deine Nora.
31:20Ich muss die Erinnerung an Alexander hinter mir lassen.
31:24Wir wissen jetzt, dass wir Geschwister sind.
31:27Es wird nie mehr so sein wie damals in Hamburg.
31:31Wenn es bloß nicht so schwer wäre.
31:33ganz lustig auch.
32:00Mom-
32:19Jessica liebt Alexander noch immer.
32:22Ich kann sie gut verstehen.
32:24Wenn er nicht mein Bruder wäre,
32:27ich würde auch um ihn kämpfen.
32:52Es ist doch immer wieder schön im Land, Zinuch.
32:55Sollen wir morgen unseren Jahrestag dort feiern?
32:59Ja, ja, sehr gern.
33:01Ich hoffe, du hast dir was Schönes ausgedacht.
33:04Morgen vor sechs Jahren haben wir uns wiedergefunden.
33:07Das ist ein ganz besonderer Tag.
33:11Sag mal, kann es sein,
33:12dass ich irgendwas in den letzten Wochen verpasst habe?
33:18Ich kann verstehen,
33:19dass du Sophies Vertrauen nicht verletzen willst,
33:21aber sie ist auch meine Freundin.
33:22Also, was war da los heute Abend?
33:24Es geht um Frederik Grafenberg.
33:30Ja, bestimmt war es für alle Anwesenden nicht ganz einfach,
33:33als er wieder aufgetaucht ist.
33:35Er lebt so viel immer noch.
33:37Aber trotzdem, es tut mir leid,
33:39das Lanzino ist ein öffentliches Restaurant
33:41und ich finde, dass Michael völlig überreagiert hat,
33:43als Frederik hereinkam.
33:47Michael war in letzter Zeit sehr eifersüchtig auf Frederik.
33:50Ach, das meint Herr Adam,
33:51als er von Turbulenzen der letzten Wochen gesprochen hat.
33:54Ja, und es gab da einige Vorkommnisse.
33:57Hat Michael etwa deswegen die Anteile an der Malefaktur gekauft?
34:01Das glaube ich eigentlich nicht.
34:03Er hat sich ja früher schon immer sehr für die Firma engagiert,
34:06als er noch Insolvenzverwalter war.
34:07Ja.
34:09Aber das mit dem Anteilskauf ist schon merkwürdig gelaufen.
34:13Angeblich hat Frederik Sophie auf den Anrufbeantworter gesprochen,
34:16dass er die Anteile kaufen möchte.
34:17Sophie hat aber die Nachricht nie bekommen
34:19und dann ist Michael Frederik zuvor gekommen.
34:22Und du glaubst, dass Michael die Nachricht vom AB gelöscht hat?
34:27Ich weiß nicht.
34:28Sophie hat das anfangs vermutet,
34:30aber dann hat Michael Frederik als Geschäftsführer eingesetzt
34:34und alles schien wieder gut.
34:35Das habe ich zumindest gehofft.
34:38Naja, Sophie war ziemlich durcheinander,
34:40als Frederik wiedergekommen ist.
34:44Aber jetzt hatte ich das Gefühl,
34:46dass sie sich aus ganzem Herzen für Michael entschieden hat.
34:50Mhm.
34:52Machst du Sorgen um sie, richtig?
34:55Ich will einfach nicht, dass ihr wehgetan wird.
34:58Naja, aber vielleicht ist das alles auch nur ein Missverständnis.
35:01Und wer nicht?
35:04Naja, nach heute Abend bin ich mir da auch nicht mehr so sicher.
35:07Ich habe Michael so noch nie erlebt.
35:11Hör zu.
35:13Sophie ist unsere gemeinsame Freundin.
35:14Ich habe ihr unglaublich viel zu verdanken.
35:16Sie hat mir geholfen, an der Welt zu überführen.
35:18Was hast du vor?
35:21Ich werde mit Michael reden.
35:23Ich will wissen, ob er ehrlich zu ihr ist.
35:26Das bin ich Sophie schuldig.
35:28Ich will meine Freundin.
35:30Ich liebe sie.
35:48Ich weiß nicht, es ist Jacques.
35:51Ich bin Apps und sie zufrieden damit.
35:55Ich habe dich adapts.
36:02Danke, Sophie, dass du die Verträge noch vor deiner Hochzeit ausgefertigt hast.
36:05Natürlich, keine Ursache.
36:07Ich bin mir sicher, dass unsere Zusammenarbeit ein voller Erfolg wird.
36:09Das glaube ich auch.
36:11Da bin ich mir sicher, bei den vielen hervorragenden Ideen,
36:14dank unserer neuen Chefdesignerin.
36:16Ach übrigens, Alexander und Jessica werden in Zukunft zusammen in der Manufaktur arbeiten.
36:21Wirklich?
36:21Ja, ich werde mein Büro für eine Zeit in der Designabteilung einrichten.
36:24Dann sind die Wege kürzer.
36:25Und weiß Jessica schon davon?
36:27Nein, noch nicht. Wo ist sie überhaupt?
36:33Ach, guten Morgen.
36:34Morgen.
36:48So, beide Parteien bekommen ein unterschrugendes Exemplar.
36:52Ich danke dir.
36:53Vielen Dank.
36:57Ich bring dich noch zur Tür.
36:58Vielen Dank.
37:01Auf Wiedersehen.
37:02Wiedersehen.
37:02Wiedersehen.
37:04Sophie, ist alles in Ordnung bei dir?
37:07Du meinst wegen Michael gestern?
37:09Ach ja, du kennst ihn doch.
37:10Ich dachte zwar, er hat begriffen, dass es keinen Grund mehr gibt, eifersüchtig zu sein, aber...
37:15Nun ja.
37:16Irgendwann wird es auch bei ihm angekommen sein, spätestens nachdem ich gesagt habe, ja.
37:21Ich will.
37:42Ich will.
37:43Ich will nur schnell noch hoch und hol meine Tasche und dann können wir zusammen in die Manufaktur fahren.
37:46Und wenn du willst.
37:48Ja, okay.
37:49Okay.
37:51Okay.
37:51Okay.
38:03Okay.
38:08Okay.
38:32Ich finde das noch raus.
38:38Ja?
38:39Richard.
38:40Hallo Michael.
38:41Schön dich zu sehen, aber Sophie hast du gerade verpasst.
38:43Nein, nein, ich wollte nicht zu Sophie, ich wollte eigentlich zu dir.
38:46Ja, dann komm doch rein.
38:48Danke.
38:51Kann ich dir vielleicht was zu trinken anbieten?
38:53Kaffee, Tee, Cognac?
38:54Nein, nein, nein, nein.
38:56Vielleicht in Wasser.
38:57Gut, setz dich.
39:02Ja, nur noch einen Tag bis zu eurer Hochzeit.
39:04Ja, ich bin auch schon ganz aufgeregt.
39:07Ich kann es kaum glauben.
39:07Ja, Sophie ist eine ganz besondere Frau.
39:10Ja, das ist sie.
39:12Sie ist das Glück meines Lebens, Richard.
39:15Ja, das ist ja...
39:17Für dich läuft ja alles im Moment ziemlich perfekt, oder?
39:20Ja.
39:21Ihr heiratet mit Sophie, er kauft der Anteile der Manufaktur.
39:26Ich kann nicht klagen.
39:28Ja.
39:29Und dabei war ich felsenfest davon überzeugt, dass Friedrich Grabenberg die Anteile kaufen würde.
39:34Ja, da hat er sich wohl leider zu spät entschieden.
39:38Ja, auch Glück für dich.
39:39Na ja, war eine komische Situation.
39:40Ich meine, wir wussten nicht, ob er noch wirklich Interesse hat.
39:43Und ehe irgendjemand anders die Anteile kauft, habe ich reagiert.
39:45Ja, zuerst kommt mal zuerst.
39:46Ja.
39:48Oder man hilft dem Glück ein wenig auf die Sprünge, nicht wahr?
39:51Entschuldigung?
39:53Du bist eifersüchtig auf Friedrich, richtig?
40:00Vielleicht nicht ganz ohne Grund.
40:02Friedrich macht kein Geheimnis daraus, dass er Sophie immer noch liebt und dass er sie zurückgewinnen will.
40:08Na gut, jetzt werden wir morgen heiraten und dann muss er einsehen, dass es vorbei ist.
40:12Ja.
40:14Oder du wolltest ihm früher das schon klar machen und hast die Anteile gekauft, damit er aus Falkenthal weggeht.
40:19Richard, wenn du mir irgendwas zu sagen hast, dann schlage ich vor, du tust es einfach.
40:25Okay.
40:27Judith hat mir von dem Anrufbeantworter erzählt.
40:30Und?
40:32Ich glaube, dass du Fredericks Nachricht gelöscht hast, um ihn bei dem Geschäft auszuboten.
40:51Nora?
40:52Oh Gott, hast du mich erschreckt.
40:53Entschuldigung.
40:55Was gibt's denn?
40:57Ist es wirklich in Ordnung für dich, dass Jessica und ich so eng zusammenarbeiten werden?
41:02Ich habe das Gefühl, du erzwingst dir eine Situation nur um...
41:05Nur um was?
41:08Um dir vorzumachen, dass wir uns nicht mehr lieben.
41:15Ich kam aus dem Bad und ich war mir ziemlich sicher, dass das Telefon geklingelt hatte.
41:19Aber Michael hat gesagt, da war nichts.
41:22Frederic hat von Anfang an vermutet, dass Michael seine Finger im Spiel hat.
41:25Und ich, ich habe Michael noch verteidigt.
41:27Ich mag Alexander immer noch sehr.
41:29Ich will einfach nicht verletzt werden.
41:30Und wenn dein Gedanken immer noch bei einer anderen ist, dann...
41:33Wir reden nicht sehr oft über solche Dinge.
41:35Aber du weißt von dieser Frau, es ist vorbei.
Kommentare