- vor 2 Tagen
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:00Musik
00:53Hey Murphy, das ist Luises Bett.
00:55Was mit dir?
00:57Guck mal, was ich alles noch im Keller gefunden habe.
01:00Au, das ist Jonas Lieblingsbär gewesen.
01:03Ja, können wir jetzt endlich mal frühstücken.
01:05Ja, wie spät ist es denn?
01:07Sehr spät.
01:08Also, wenn sie sich hier nicht wohlfühlt.
01:11Ja, schöner kann man es nicht machen.
01:13Aber ich brauche jetzt einen Kaffee.
01:19Hey Murphy, das ist mein Platz.
01:21Ein Wochenende ist aber nicht viel Zeit, um sich kennenzulernen.
01:25Aber wenn ihre Werte besser sind, dann kann sie sicher wird ganz raus.
01:29Außerdem tut es hier schon mal gut, wenigstens die zwei Tage hier zu sein.
01:38Hat dein Vater eigentlich mal gesagt, was er mit Überraschung in seiner E-Mail meinte?
01:42Fährmann hat es mir erzählt.
01:44Streng vertraulich, natürlich.
01:47Er bringt wahrscheinlich einen Panda-Bären mit.
01:50Ein Panda-Bären?
01:52Mhm.
01:52Ich denke, die Chinesen geben gar keine Panda-Bären ins Ausland.
01:56In Ausnahmefällen offensichtlich schon.
01:57Aber nur als Leihgabe.
01:59Er hat wohl hervorragende Arbeit geleistet.
02:03Es liegt wohl an der Familie.
02:09Ich habe gar keine Zeit mehr. Kannst du bitte abräumen?
02:11Abräumen? Ich habe auch keine Zeit.
02:12Er ist ja vorhin unterwegs.
02:29Herr Weidner, Sie fahren am besten gleich rüber in den Frachtbereich.
02:32Okay.
02:37Guten Morgen.
02:39Guten Morgen, Dr. Fährmann.
02:40Ein herrlicher Tag, finden Sie nicht?
02:43Hatten Sie inzwischen noch mal Kontakt mit Ihrem Vater?
02:46Sie meinen, ob die Überraschung auch tatsächlich an Bord ist?
02:49Wir wären der zweite deutsche Zoo mit einem Panda.
02:52Das wird mein schönster Tag als Zoodirektor.
02:55Da ist er schon.
02:58Papa, du bist ja schon da.
03:00Hallo.
03:01Hallo.
03:02Wir hatten Rückenwind.
03:04Willkommen in der Heimat, Herr Professor.
03:05Schön, Sie zu sehen, Herr Fährmann.
03:08Was von Charlotte gehört?
03:09Ich weiß nur, dass ihr Florence großartig gefällt,
03:12aber dass sie trotzdem bereits auf den Rückweg ist.
03:14Und? Pflegekind schon da?
03:17Wir holen Sie heute aus dem Krankenhaus.
03:19Sie bleibt erst mal nur übers Wochenende zum Eingewöhnen.
03:21Aber komm jetzt, zeig uns deine Überraschung.
03:23Wir sind schon so gespannt.
03:24Ich muss noch zum Zoll wegen des Papierkrams.
03:27Warten Sie, ich helfe Ihnen.
03:29Danke.
03:37Habe ich das eben richtig verstanden?
03:39Sie haben jetzt ein Pflegekind.
03:40Ja, ein kleines Mädchen.
03:42Wie alt ist sie denn?
03:44Sechs.
03:45Geht sie schon zur Schule?
03:46Nein.
03:48Deshalb wollte ich Sie fragen,
03:49ob ich eventuell eine gewisse Zeit verkürzt arbeiten könnte.
03:52Und das erzählen Sie mir erst jetzt und hier?
03:56Selbstverständlich wollte ich mit Ihnen reden,
03:57aber so leicht bekommt man bei Ihnen keinen Termin.
04:02Ziemlich große Kiste.
04:04Man reißt eben ein Business.
04:07So, dann schauen wir uns mal das Prachtexemplar an.
04:23Das ist ja ein Tiger.
04:26Ich dachte, Sie bringen einen Panda mit.
04:28Das wollte ich auch.
04:30Aber kurz vor dem Abflug hat mich ein Mitarbeiter des World Wildlife Funds angesprochen.
04:34Er hat irgendwo in der chinesischen Provinz seine Tigerfarm aufgelöst
04:37und die Tiere zur Auswilderung in einen Naturpark gebracht.
04:40Bis auf ihn.
04:42Er hatte kaum die Kraft, sich mit den anderen um das Abfallfleisch zu streiten.
04:46Die haben ja alle Möglichkeiten.
04:48Und Susanne ist eine Spezialistin in Tigerfragen.
04:52Sie haben einen Panda gegen einen kranken Tiger eingetauscht?
04:55Naja, nicht wirklich eingetauscht.
04:57Den Panda hätten wir eh nur für ein paar Monate bekommen.
05:00Leihweise.
05:00Ihn dürfen wir behalten.
05:01Aber ein Panda wäre etwas ganz Besonderes gewesen.
05:05Tiger hat doch jeder Zoo.
05:07Herr Fehrmann, hätten Sie es übers Herz gebracht, den Tiger erschießen zu lassen?
05:14Tut mir leid, aber den können Sie gleich wieder nach Hause schicken.
05:17Der ist krank.
05:18Den können wir nicht zurückschicken.
05:22Schöne Bescherung.
05:32Jetzt atmen wir mal tief ein und wieder aus.
05:39Jetzt tief einatmen und die Luft anhalten.
05:44Und ausatmen.
05:47Tut das beim Ausatmen noch weh?
05:50Das geht schon viel leichter, ne?
05:51Und der Husten ist auch weg.
05:53Das hast du gut gemacht.
05:54Jetzt ruhst du dich ein bisschen aus.
05:55Dann nehmen wir dich mit zu uns.
05:56Und dann lernst du Rebecca kennen.
05:57Die freut sich schon wahnsinnig darauf, dich kennenzulernen.
06:00Und meine Mama und Papa?
06:03Möchtest du denn, dass ich auch kommen?
06:07Wenn du wieder richtig gesund bist, dann laden wir die beiden zu uns ein.
06:10Ja?
06:12Bis nachher.
06:20Das hängt natürlich noch sehr an Ihren Eltern.
06:22Egal, was Sie ihr angezahnt haben.
06:24Kinder geben sich oft selbst die Schuld, wenn sie schlecht behandelt werden.
06:28Sie denken, sie hätten was falsch gemacht und werden dafür bestraft.
06:31Und Sie haben noch Kontakt zu den Eltern?
06:32Mhm.
06:33Sie machen gerade einen Alkoholentzug.
06:35Sie haben wohl begriffen, dass Sie sonst das Sorgerecht für Ihre Tochter nicht wiederkriegen.
06:39Ja, hoffentlich halten Sie durch.
06:40Auf jeden Fall sollte sich Luisa momentan möglichst störungsfrei an die veränderten Umstände gewöhnen.
06:46Deswegen wird auch kein Treffen mit den Eltern stattfinden.
06:48Und wenn, wird ein Mitarbeiter von uns dabei sein?
06:51Das werden auch hoffentlich Sie übernehmen.
06:53Gern.
06:54Jetzt wünsche ich Ihnen erstmal ein schönes Wochenende.
06:56Danke, wir geben uns alle Mühe.
06:59Tschüss.
06:59Tschüss.
07:02Was gibt's?
07:03Der ärztliche Direktor möchte Sie sprechen.
07:04Aber es ist doch gar keine Zeit, wir haben doch OP.
07:06Es klang dringend.
07:08Ja gut.
07:15Na ja, es sieht wirklich nicht gut aus.
07:18Die Augen sind matt, die Nase ganz trocken.
07:21Er ist bestimmt dehydriert.
07:23Es ist ein Wunder, dass er die Reise überlebt hat.
07:26Und was machen wir nun mit ihm?
07:28Ich werde erstmal abklären, woher die Symptome rühren und ihn dann entsprechend behandeln.
07:32Wir werden schon dafür sorgen, dass er wieder zu Kräften kommt.
07:35Und Sie meinen, das wird was?
07:36Das muss es doch, oder?
07:39Gut, von mir aus.
07:41Aber danach möchte ich Sie unter vier Augen sprechen.
07:44In meinem Büro.
07:46Ja, gerne.
07:51Das ist ziemlich sauer.
07:53Wundert dich das?
07:54Dachtest du, dass er vor Begeisterung in die Hände klatscht?
07:57Das Tier hat mir einfach leidgetan.
07:59Verstehst du das denn nicht?
08:02Du kannst doch nicht erst Erwartungen schüren und sie dann nicht erfüllen.
08:05Ich konnte eben nicht anders.
08:09Komm.
08:11Dominik, würden Sie den Tee jetzt bitte umsetzen?
08:13Ja klar, mache ich jetzt.
08:15Danke.
08:34Dr. Fährmann.
08:36Der hat mir gerade noch gefehlt.
08:41Entschuldigung, bitte einen Anblick.
08:43Guten Tag, Herr Oberbürgermeister.
08:45Ich habe mir noch mal die alte Bärenburg angesehen.
08:47Die Mittel für die Sanierung sind für Willicht.
08:50Oh.
08:51Außer der Reihe.
08:52Verstehe.
08:53Es wurde ja auch Zeit, dass hier mal was passiert.
08:56Und?
08:57Ist unser Panda gut angekommen?
08:59Ähm, es gibt keinen Panda.
09:01Wie?
09:02Es gibt keinen Panda.
09:04Haben Sie mich nicht verstanden?
09:06Haben die Chinesen einen Rückzieher gemacht?
09:08Nein, nur ist aus dem Panda ein Tiger geworden.
09:11Ja, aber die Bärenburg wird doch nur saniert, damit dort der Panda gezeigt werden kann.
09:14Wird er nun leider nicht.
09:16Entschuldigen Sie, aber ich habe zu tun.
09:18Moment, Moment.
09:21Sie haben dem Aufsichtsrat einen Panda-Bären versprochen.
09:25Ich habe lediglich gesagt, dass Professor Baumgart möglicherweise einen als Leihgabe für seine geleistete Arbeit bekommt.
09:32Aber ohne Panda gibt es auch keine neue Bärenburg.
09:36Aber die Modernisierung war doch sowieso geplant.
09:38Ja, für später.
09:41Irgendwann.
09:41Aber Sie haben doch selbst gerade gesagt, dass die Gelder bewilligt worden sind.
09:45Weil ich Druck gemacht habe, sonst passiert ja nichts.
09:47Na sehen Sie, wenn Sie sich für etwas einsetzen, dann klappt das auch.
09:52Sie haben mich in das Licht geführt, um dieses triste Gemäuer zu erneuern.
09:57Wahrscheinlich gibt es diesen Tiger gar nicht.
10:00Genau, den würde ich jetzt gern mal sehen.
10:03Aber nur kurz.
10:05Das Tier ist von der Reise noch sehr erschöpft.
10:07Ja, da bin ich mal gespannt.
10:17Tag, Sie wollten mit mir sprechen?
10:19Dr. Lenz, guten Tag.
10:21Nehmen Sie doch bitte Platz.
10:22Kaffee?
10:23Kein Kaffee. Ich habe leider wenig Zeit.
10:26Ihrem Pflegekind geht es gut?
10:28Ja.
10:29Wir wollen Luisa am Wochenende zu uns nehmen.
10:32Das wird ja nochmal eine Umstellung.
10:34Ihre Kinder sind doch schon groß, nicht wahr?
10:36Ja, meine Lebensgefährtin wird sich um Luisa kümmern.
10:38Wir wollen auch, dass sie so schnell wie möglich in eine Kita geht.
10:41Dass sie Kontakt zu anderen Kindern bekommt und so.
10:44Worüber wollten Sie mit mir sprechen?
10:46Ja, Dr. Lenz, Sie wissen, dass ich Sie außerordentlich schätze und dass Sie hervorragende Arbeit leisten.
10:52Danke.
10:53Dr. Rohrbach hat mich heute informiert.
10:55Er wird Ende des Jahres nach Stuttgart wechseln und damit wird der Chefarztposten frei.
11:00Und die Klinikleitung sieht in Ihnen einen geeigneten Nachfolger.
11:06Ich selbstverständlich auch.
11:07In mir?
11:08Natürlich in Ihnen.
11:12Ich bin jetzt ein bisschen sprachlos.
11:15Glückwunsch, Herr Kollege.
11:17Danke.
11:18Entschuldigung, ich muss.
11:20Ich muss.
11:36Entschuldigung, das kommt.
11:46Nun sprechen alle für eine schwere Erkrankung des Magen-Darm-Traktes.
11:49Wahrscheinlich ausgelöst durch eine Lebensmittelvergiftung.
11:53Die Verdauungsprobleme bekomme ich ja in den Griff.
11:56Aber die Entzündung der Schleimhäute...
11:58Und du würdest das machen?
12:00Mit dieser Fleischbrühe, da ist auch Glucose drin.
12:02Damit gleichen wir zumindest den Flüssigkeitshaushalt aus und es beruhigt den Magen.
12:06Und du meinst, so lange hält er noch durch?
12:08Ja, wenn er trinkt, ja.
12:10Sein Zustand hat sich durch den Flug jedenfalls nicht verbessert.
12:12Es gab keine Tierärzte in China.
12:15Und wenn er nicht trinkt?
12:17Na, dann muss ich ihm eine Infusion legen, sonst trocknet er uns ja aus.
12:20Aber eine Narkose hält er doch gar nicht durch in dem Zustand.
12:23Na, bei entsprechender Dosierung schon.
12:25Wir haben sowieso keine andere Wahl.
12:31Da ist unser Geschenk aus China.
12:42Das nennen Sie also erschöpft.
12:46Er hat ein paar gesundheitliche Probleme, aber Frau Dr. Mappens ist gerade dabei, ihn zu behandeln.
12:52Herr Professor, was haben Sie sich denn da wieder andrehen lassen?
12:56Mit einem halbtoten Bettvorleger schicken Sie am besten sofort wieder zurück.
12:59Das Tier ist nicht transportfähig.
13:00Ich will den Panda, sonst können Sie die Bärenburg vergessen.
13:05Sie können den Geldhahn nicht einfach auf- und zudrehen, wie es Ihnen gerade gefällt.
13:09Wenn Sie unbedingt einen Panda wollen, dann fahren Sie doch selbst nach China.
13:21Der schönste Tag im Leben eines Zodirektors.
13:24Vielen Dank.
13:39Vielen Dank.
13:41Wiedersehen.
13:49Georg?
13:51Hallo?
13:53Ich bin wieder da.
13:58Georg?
14:01Hallo?
14:04Hallo?
14:06Georg?
14:06Hier?�
14:38Die Infusion ist gleich durch.
14:42Vergleichst du das mal bitte?
14:45Eine geben wir ihm noch.
14:47Das müsste dann reichen.
14:48Ich möchte ihn nicht allzu lange unter Narkose halten.
14:51Wie sieht es mit dem Sauerstoffsätikum aus?
14:53Okay, und er atmet regelmäßig.
14:56Ich habe da auch noch einzelne Stellen entdeckt, die ganz mut waren.
15:00Könnten Sie mir noch eine Sabe bringen?
15:02Ja.
15:04Die geben wir ihm noch, bevor wir ihm das Aufwachen mitgespritzen.
15:11Ferman hat sich sehr anständig benommen, findest du nicht?
15:14Das hat ihm bestimmt Überwindung gekostet, nach der Enttäuschung.
15:18Aber wenn es drauf ankommt, kann man sich auf ihn verlassen.
15:22Er und der OB waren sicher noch nie besonnen.
15:24Oh Gott, diese Sauerstoffsättigung fällt.
15:30Komm auf, Lehmann, verdammt.
15:37Herzstillstand.
15:38Wir müssen ihn tobieren, schnell.
15:45Ja?
15:48Frau Dr. Mertens ist da.
15:50Soll reinkommen.
15:52Danke.
15:54Wir können es kurz machen, Frau Dr. Mertens.
15:57Sie müssen sich entscheiden.
15:59Entweder Sie arbeiten weiter Vollzeit oder Sie können ganz zu Hause bleiben.
16:02Und ich suche einen Ersatz für Sie.
16:04Auf irgendeine Regelung mit verkürzter Arbeitszeit kann ich mich jedenfalls nicht einlassen.
16:11Aber ich würde das doch nur für eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.
16:14Was heißt gewisse Zeit?
16:17Das kann ich im Moment noch nicht sagen.
16:19Ich brauche jemanden, auf den ich mich hundertprozentig verlassen kann und der jederzeit ansprechbar ist.
16:24Wie gesagt, die Entscheidung liegt bei Ihnen.
16:27Das Gleiche hätte ich Ihnen übrigens auch gesagt, wenn Sie rechtzeitig an mich herangetreten wären.
16:33Ich denke, Sie würden anders entscheiden, wenn Sie selber Kinder hätten.
16:43Ich muss schon sagen, ich bin wirklich enttäuscht.
16:49Falls es Sie interessiert, dem Tiger geht es den Umständen entsprechend gut.
16:54Schön.
16:58Der Herzstillstand hat auch nur 15 Sekunden gedauert.
17:17Ach, Herr Professor, so sind Sie immer noch hier.
17:20Ich wollte nur sehen, ob er die Narkose gut überstanden hat.
17:23Und schließlich habe ich uns die ganze Sache ja eingebrockt.
17:26Machen Sie sich mal keine Gedanken.
17:27Ihre Tochter wird ihn schon wieder auf die Beine bringen.
17:31Ich hoffe, Sie haben recht, Conny.
17:34Macht der Gewohnheit, vor dem Nachhausegehen nochmal nach den Sorgenkindern zu sehen.
17:38Tja, wie in alten Zeiten.
17:40Wie in alten Zeiten.
17:42Ihre Tochter hat mir gesagt, es gab Komplikationen.
17:47Tja, auch das Herz eines Tigers kann mal versagen.
17:50Aber er lebt und ich hoffe, er wird durchhalten.
17:52Danke, dass Sie ihn vor unserem OB geschützt haben und mich gleich mit.
17:59Sie hätten jedes Recht gehabt, die Schuld auf mich abzuwälzen.
18:02Denken Sie nicht, dass ich deswegen meine Meinung geändert hätte.
18:04Ich lasse mir nur von diesem Wichtigtuer keine Vorschriften machen.
18:08Manchmal frage ich mich, warum ich mich überhaupt noch mit dem rumärgere.
18:12Das wird sich leider nicht vermeiden lassen in Ihrer Position.
18:16Ich könnte längst wieder an der Universität sein und eine Professur haben.
18:22Sie wollen zurück in die Wissenschaft?
18:24Ehe ich mich weiter mit Dingen herumschlage, die mit der eigentlichen Arbeit nichts zu tun haben.
18:29Verwaltungskramen, Personalquerelen und immer wieder diese sinnlosen Grabenkämpfe.
18:34Und Teilzeit Kuratoren, die machen, was sie wollen.
18:39Ich kann das gut verstehen, aber Sie sollten sich so einen Schritt reiflich überlegen.
18:43Sie haben hervorragende Arbeit geleistet.
18:45Vorlesungen halten können Sie trotzdem.
18:46Aber einen zuzuleiten, erfordert besondere Fähigkeiten.
18:52Und die haben nicht viele.
19:21Willkommen.
19:22Ist das so ein Haus?
19:25Ja, hier wohnen wir.
19:27Und da kommt Rebecca. Wir haben nicht schon viel von ihr erzählt.
19:30Hey, du bist von Luisa.
19:35Hallo.
19:35Luisa ist ein bisschen schüchtern.
19:38Hier, die habe ich von meinem Taschengeld gekauft. Schenke ich dir.
19:40Na, wie nicht so stürmisch.
19:45Danke.
19:47Du musst keine Angst haben. Murphy tut dir nichts.
19:52Ja, ist ganz lieb. Willst du mal streicheln?
19:58Ich denke, du bringst Murphy erstmal in den Garten.
20:00Okay.
20:01Komm, wir zeigen dir das Haus.
20:25Wow, ist die Kurs.
20:28Na komm, dann gehen wir mal nach oben.
20:40Na, gefällt's dir?
20:44Und wo schlaft ihr?
20:45Wir schlafen hier nebenan.
20:47Und Jonas und Rebecca schlafen da drüben.
20:50Aber Jonas ist im Moment im Sportinternat.
20:52Der wird mein berühmter Fußballer.
20:54Den werde ich vielleicht auch mal kennen.
20:57Ich mach dir inzwischen mal einen Kakao.
21:26Hm?
21:28Wenn ich meine Mauer so...
21:34...schubbisch...
21:59Hallo!
22:01Charlotte, wo kommst du denn her? Ich denke, du kommst erst morgen.
22:05Ich kann auch wieder nach Florenz zurück.
22:07Ach, und ich wollte dir so einen großen Empfang bereiten.
22:11Ich habe es ohne dich nicht mehr ausgehalten.
22:14Machen wir gerade einen Cappuccino. Willst du auch einen?
22:17Ja!
22:21Nein, sie ist ja köstlich!
22:24Sag mal, hatte dein Flieger eigentlich Verspätung?
22:27Oder du solltest doch schon viel früher landen, oder?
22:29Nein, ich musste gleich in den Zoo.
22:30Ich habe einen kranken Tiger mitgebaut.
22:36Du siehst traumhaft aus, Charlotte.
22:39Das macht das Licht.
22:41Nein, nein.
22:43Das ist schon was Besonderes.
22:46Na, das macht dann die Wiedersehensfreude.
22:49Meinst du?
22:50Ganz bestimmt.
22:51Erzähl mal, wie war es in China?
22:56Ein bisschen einsam zwischen so vielen Chinesen.
23:00Tja, manchmal braucht man eben nur einen Menschen.
23:16Da ist es ein bisschen, was wir tun sollen.
23:17Tja, manchmal braucht man die Kinder.
23:17Tja, manchmal braucht man die Kinder.
23:17Ich bin dann doch gar nicht so groß.
23:22Bist du nicht auch groß?
23:27Vielleicht hätten wir Murphy doch zu meinen Eltern geben sollen.
23:30Wir können ja nicht ahnen, dass sie Angst vor Hunden hat.
23:33Ich hole doch mal den Futter ab, ich mache ein paar Fotos von ihr.
23:36Als Erinnerung vom ersten Tag?
23:38Wir legen einen Album an für ihre Eltern,
23:41um zu sehen können, wie sie sich entwickelt und wie sie sich fühlt bei uns.
23:49Lisa?
23:55Sag mal, hast du ein Lieblingsspiel?
23:59Moment.
24:00Cheese?
24:03Ja.
24:04Keine Idee?
24:05Worauf hast du Lust?
24:08Wir könnten Versteckenspielen, Fangenspielen.
24:11Weißt du was? Ich zähle und Christoph und du, ihr versteckt euch.
24:15Ich zähle.
24:17Ja, gut. Auch gut. Augen zu.
24:22Moment.
24:24Noch nicht zählen.
24:27Moment.
24:29Und?
24:31Jetzt.
24:31Jetzt.
24:32Eins, zwei, vier.
24:37Wir sind.
24:39Kommen.
24:54Schläft sie?
24:55Ja.
24:56Ich hoffe nur, sie hat keine Angst, wenn es dunkel wird.
24:58Sie hat ja fast vor allem Angst.
25:00Das wird schon eine Weile dauern, bis sie sich sicher fühlt.
25:03Ich wollte noch was mit dir feiern.
25:05Ja? Was denn?
25:08Ich soll Chefarzt werden.
25:11Was?
25:12Ja.
25:12Jetzt gratuliere.
25:14Ist ja wunderbar.
25:15Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet.
25:18Das sind etliche Kollegen, die sind viel länger da als ich.
25:21Du bist einfach der Beste.
25:28Wir können den Schäffers Gehalt auch dringend brauchen.
25:31Es kann nämlich sein, dass ich meine Stelle verliere.
25:34Was?
25:35Ja.
25:35Fehrmann hat abgelehnt, dass ich verkürzt arbeite.
25:38Entweder ganz oder gar nicht.
25:40Das ist doch nicht sein Ernst.
25:41Es fehlt ihm einfach jegliches Verständnis dafür, dass jemand versucht, seinen Beruf und
25:46sein Privatleben unter einen Hut zu bringen.
25:49Vielleicht hatte er einfach nur einen schlechten Tag.
25:51Wie einen schlechten Tag?
25:52Ich denke, der hat heute einen Panda bekommen.
25:55Eben leider nicht.
25:56Mein Vater hat ihm stattdessen einen kranken Tiger mitgebracht.
26:01Ich kann ja verstehen, dass Fehrmann sauer ist.
26:04Aber dass er das ausgerechnet an mir auslassen muss?
26:08Ich werde ihn auf jeden Fall nochmal fragen.
26:13Hast du das gehört?
26:14Was?
26:17Hast du gekümmert, als würde sie weinen?
26:19Ich habe nichts gehört.
26:22Ich schaue lieber nochmal nach.
26:24Warte mal, ich komme mit.
26:39Murphy, was machst du denn hier, wenn sie jetzt aufwacht und ihn sieht?
26:45Murphy, komm da runter.
27:00Du brauchst keine Angst haben.
27:03Murphy ist ein Wachhund.
27:04Der versucht nur, uns alle zu beschützen.
27:06Und weil du jetzt auch unter seinem Schutz stehst,
27:08wollte er in den Hümern sehen, ob dir alles in Ordnung ist.
27:11Ist alles in Ordnung?
27:14Siehste, braver Hund.
27:21Kann Murphy nicht bei mir bleiben?
27:25Hast du das gehört, Murphy?
27:28Dann passt du jetzt ganz gut auf die Luise auf.
27:31Aber du gehst nicht aufs Bett.
27:33Verstanden?
27:36Schlaf schön.
27:38Murphy, ich habe keine Angst vor dir.
27:40Ich habe Angst vor dem Monster.
27:53Schlaf schön, Murphy.
28:19Das Baby heißt Luise.
28:22Glaubst du mir dann?
28:24Stimmt aber.
28:26Ja.
28:34Ja, bravo.
28:38Komm, Mann.
28:49Magst du mal anfassen?
28:55Ich habe mal die Hand auf die Karte?
28:58Ja.
29:04Wie ist er?
29:07Magst du mal dein Essen?
29:08Mhh.
29:09Pass mal auf, was jetzt passiert.
29:15Guck mal, der da hinten kommt.
29:18Und schmuck.
29:20Und schmuck.
29:20Oh Gott.
29:23Da unten, du dumm Kopf.
29:31Tiger haben sogar ihre eigene Sprache.
29:34Manche Menschen erschrecken richtig, wenn sie sie fauchen oder brüllen hören.
29:38Aber wenn du ihnen ganz nahe kommst, dann klingen sie wie kleine Kätzchen.
29:42Sie können sogar miauen.
29:44Aber streichteln sollte man sie trotzdem nicht.
29:46Es sei denn, sie sind so klein wie dein Plüschtiger.
29:49Guck mal.
29:51Ja, schön, nicht?
29:53Wohin geht es jetzt?
29:55Zu den Elefanten.
29:57Okay.
29:58Schaut mal, wer da kommt.
30:00Hallo, das ist ja eine Überraschung.
30:03Hallo, ihr beiden.
30:03Wo kommt ihr denn her?
30:05Wolltet ihr auch einen Spaziergang machen?
30:06Ah ah, Georg hat nur einen kranken Tiger besucht.
30:09Ich glaube, du müsstest ihn dir nochmal anschauen.
30:11Ja, das mache ich gleich.
30:12Und, du da oben bist Luisa?
30:14Luisa, das ist meine Mama und das ist mein Papa.
30:17Wir haben schon eine Menge von dir gehört.
30:19Und, gefällt es hier im Zoo?
30:25Ich habe Ihnen noch gesagt, der Tiger soll zurück.
30:28Wie oft soll ich Ihnen das noch sagen?
30:30Der Tiger ist krank.
30:31Der hatte gestern einen Herzstillstand.
30:34Den können Sie in kein Flugzeug setzen.
30:36Ich denke, Ihre famose Dr. Mertens behandelt ihn.
30:39Das tut sie auch.
30:40Aber sie kann keine Wunder vollbringen.
30:42Für mich wäre es eins, wenn Frau Dr. Mertens ihn wieder auf die Beine bringt.
30:46Er sieht ja noch schlechter aus als gestern.
30:48Ach, Sie stecken doch alle unter einer Decke.
30:50Sagen Sie, Ihre Tierärztin, sie soll ihm irgendwas geben, damit er wenigstens den Flug übersteht.
30:54Tut mir leid, aber so etwas ist mit mir nicht zu machen.
30:57Und auch nicht mit meinen Mitarbeitern.
31:04Na, mein Kleiner.
31:07Wir kriegen dich schon wieder auf die Beine.
31:09Komm, probier mal.
31:38Guten Morgen.
31:40Guten Morgen, Frau Dr. Mertens.
31:43Er hat nicht ein einziges Stückchen gefressen.
31:46Wenn das weiter so geht, wird er die nächsten Stunden nicht überleben.
31:56Der Laborbefund ist da.
31:59Helicobacter?
32:00Das ist nicht gut.
32:02Der Befund ist noch schlimmer, als ich befürchtet habe.
32:05Wir müssen ihm sofort Cortison und Antibiotika geben.
32:08Also doch keine einfache Magen-Darm-Erkrankung?
32:10Doch, leider schon.
32:11Aber in ihrer schlimmsten Form.
32:13Die kommt auch wirklich nur bei Tigern vor.
32:15Da sind besonders aggressive Bakterien am Werk, die nicht nur das Blut vergiften,
32:19sondern auch zu Veränderungen der Nebennieren führen.
32:22Wir müssen ihm die Medikamente oral verabreichen.
32:25Ja, deine Narkose würde er jetzt nicht verkraften.
32:27Ich habe da eine Idee.
32:29Mhm.
32:41Na komm, bitte trink.
32:43Ich habe noch eine Verabredung mit meiner Familie, hörst du?
32:55Na, schmeckt's?
32:57Das freut mich aber, dass du trinkst, hm?
33:06Das war ja.
33:12Großartig, ja, nett.
33:13Ja, ja.
33:18Wenn ich gewusst hätte, wie krank der Tiger wirklich ist,
33:21dann hätte ich ihn diesen Reisestrampass noch gar nicht ausgesetzt.
33:23Es freut mich aber, dass du das einsiehst.
33:26Wenn der jemand helfen kann, dann doch du.
33:28Ich kann aber auch nicht zaubern.
33:31Christoph hat uns gesagt, dass Luisa chronisch das Essen hat.
33:34Ich weiß nicht.
33:35Würdet ihr euch da nicht ein bisschen zu viel auch?
33:38Wenn man sich das genau überlegt, Mama.
33:42Außerdem, vielleicht höre ich auch auf, hier zu arbeiten.
33:45Was? Wieso das denn?
33:47Ich habe Fehrmann um eine Teilzeitregelung gebeten und er hat mich vor die Wahl gestellt, Kind oder Zoo.
33:54Manchmal bin ich diese Machtspüle wirklich leid.
33:56Du wirst hier gebraucht, Susanne.
33:58Na, und vielleicht sieht er das nicht so.
34:00Ja, aber Dr. Fehrmann fehlt doch selber weg.
34:03Was?
34:03Ja.
34:05Hat ein Angebot von der Uni.
34:07Und wahrscheinlich hat er auch die Nase voll vom Oberbürgermeister.
34:13Vielleicht sollte ich doch nochmal antreten.
34:15Bei mir kannst du so viel Teilzeit arbeiten, wie du willst.
34:18Ich fange doch nicht wieder damit an.
34:20Charlotte, ich meine doch nur, wenn Not ist.
34:27Murphy, wo bist du?
34:28Murphy?
34:30Murphy?
34:31Ich schau mal, wo mache ich?
34:33Was hältst du von einem Salat?
34:35Ja, einen schönen Steak dazu.
34:37Murphy ist weg.
34:38Nein, der hat sich bestimmt nur versteckt.
34:44Er hat auch nichts gefressen.
34:46Ja, vielleicht ist er im Garten und vergräbt Schätze.
34:49Ich schau mal nach.
34:50Was soll ich denn damit machen?
34:51Waschen.
34:52Oh, Luisa, hilfst du mir damit?
34:54Ich bin da nicht so gut.
34:55Aha.
35:09Gut.
35:09Na, vergräbti.
35:10Nafi?
35:14Was ist denn los?
35:17Nafi, was ist denn los?
35:17Nafi, was ist denn los?
35:19Oh, da bist du ja.
35:22Es ist ja gesucht.
35:23Hey, was ist denn los?
35:25Du zitterst dir, Schatz.
35:37Er hat sich richtig im Busch versteckt. Eben, was stimmt nicht mit ihm?
35:39Was hat er denn?
35:40Sein Herz rast und er hat Fieber.
35:42Sag mal, Luisa, hast du Murphy Schokolade gegeben?
35:45Aber Hunde vertragen keine Schokolade.
35:47Das kann sie doch nicht wissen. Komm, du musst mir helfen.
35:51Habe dir keine Sorgen. Murphy kommt wieder in Ordnung.
35:54Weißt du, Schokolade ist zwar lecker, aber für Hunde ist das ganz gefährlich.
35:57Nicht traurig sein. Das wird wieder.
36:07So, Murphy, das wird jetzt nicht lustig, ich weiß. Aber das muss jetzt leider sein.
36:11Hast du's?
36:12Ja.
36:15Warte mal fest.
36:17Alles gut.
36:19Wie lange dauert es jetzt, bis er sich übergibt?
36:21Vielleicht zehn Minuten.
36:23Komm mal her.
36:25Komm mal her.
36:25Das ist sehr gut.
36:27Hey, ist er gleich vorbei?
36:29Ja.
36:30So, Dankeschön.
36:31Oh, ja.
36:32Schmeckt ja.
36:32So ist es.
36:33Was fehlt noch hier?
36:35Nein.
36:36Mein Büro hat für Montagfrüh Frachtraum in einem Charterflug nach Peking gebucht.
36:40Sie stellen sicher, dass der Tiger pünktlich am Flughafen ist.
36:43Tut mir leid, ich nehme nur Weisungen von Herrn Fermin und von Frau Dr. Mertens entgegen.
36:47Und die haben mich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Tiger nicht transportfähig ist.
36:51Im Übrigen haben ja nur Befugte Zutritt.
36:54Ich bin Vorsitzender vom Aufsichtsrat.
36:57Frau Dr. Mertens hat mir eindringlich mitgeteilt, dass hier niemand rein darf.
37:00Auch Sie nicht, Herr Herrenbrück.
37:03Der Tiger braucht seine Ruhe.
37:05Und ich auch.
37:06Ich habe jetzt Feierabend.
37:12Dr. Femmann, der Transport erfolgt Montagfrüh um neun.
37:32Ich werde das mit Ihnen jetzt nicht diskutieren.
37:35Das ist eine Weisung.
37:37Ja.
37:42Na du?
37:46Du bist also nicht transportfähig.
37:51Das wollen wir doch mal sehen.
37:56Na komm her.
37:58Na komm her.
38:04Das wäre doch gelacht.
38:06So viel Ärger, hm?
38:10Guck mal, wie findest du die?
38:11Ist die lustig?
38:13Nein?
38:14Dann gucken wir mal die nächste rein.
38:17Was sagst du dazu?
38:20Guck doch mal, wie schön das ist.
38:22Magst du auch nicht?
38:28Alles in Ordnung.
38:30Es geht ihm schon viel besser.
38:31Na siehst du, was habe ich gesagt.
38:33Ich verspreche, ich werde das nie wieder machen.
38:36Wenn du ihm eine Freude machen willst, dann musst du ihm einen Hundekuchen geben.
38:46Ist mir wirklich wieder gesund?
38:49Versprochen.
38:51Na komm, komm mal her.
38:52Komm her, komm her, komm her.
38:54Na lass kommen, komm her, komm her.
38:56Ja.
39:04Ja, ja, ja, ja.
39:05Na komm her, komm her.
39:07Ja.
39:09Na bleib mal her, du.
39:10Na bleib mal her.
39:11Komm her, komm her.
39:13Na, na, na.
39:13Komm, komm her.
39:15Dance mal her.
39:16Ja, du bleibst da drin.
39:24Bitte.
39:26Ich tu dir nichts.
39:29Komm, ich hab noch was zum Spielen.
39:33Ganz ruhig.
39:45Ah, hallo, hallo? Ist hier jemand?
39:51Bleib da. Bleib da.
39:55Hallo? Hilfe?
40:00Oh, ich bin sehr gut.
40:04Hallo? Hilfe?
40:07Oh, ich bin sehr gut.
40:13Die Kinder schlafen. Es war ein anstrengender Tag.
40:18Also, mit dem Kindergarten wird schon eine Weile dauern.
40:21Ich denke nicht, dass das so schnell geht, wie wir dachten.
40:25Wir kriegen das schon hin.
40:27Komm.
40:33Luisa!
40:34Luisa?
40:37Warte, ich bin da vom Bett. Luisa und Spree.
40:40Soll ich das Bett und sagen?
40:41Es dauert so lange. Sie hat einen schweren Asthmaanfall.
40:43Ich hab Angst. Ich krieg keine Luft.
40:45Das Wiesel ist mir zu groß. Ich fahr sie sofort in die Klinik.
40:48Komm, Luisa.
41:01Und? Wie geht's ihr?
41:04Das ist erst mal stabil.
41:07War der Zubesuch zu anstrengend, oder was, die Aufregung um Murphy?
41:10Nein, das muss organische Ursachen haben.
41:12Auf dem Röntgenbild ist ein massiver Erguss des linken Lungenflügels zu sehen.
41:15Total verschattet und deutlich Volumen gemindert.
41:19Wo kommt ihr denn hier?
41:21Ich weiß es nicht.
41:24Ich werd sie jetzt punktieren.
41:26Ich warte.
41:27Okay.
41:37Okay.
41:42Okay.
41:49Okay.
41:51Okay.
41:56Dr. Linz sagt, ich soll Ihnen sterile Kleidung geben.
41:59Würden Sie bitte mitkommen?
42:01Ja.
42:01Danke.
42:16Wir haben in der Lunge ein Translugat gefunden.
42:18Eine Körpersubstanz, die da nicht hingehört.
42:20Deshalb haben wir ein Echo gemacht.
42:22Dabei haben wir einen Defekt in der Herzscheidewand gefunden.
42:27Das EKG war schon auffällig.
42:28Wir dachten immer, das liegt am Asthma.
42:31Also musst du sie operieren?
42:32Ja, sobald sie etwas stabiler ist.
43:10Hallo!
43:12Hallo?
43:13Hallo?
43:14Hallo!
43:15Hallo!
43:15Hallo!
43:15Hallo!
43:17Hallo!
43:20Hallo!
43:31Fährmann?
43:32Dr. Fährmann?
43:34Tun Sie nichts. Ich komme sofort rüber und helfe Ihnen, den Tiger einzufangen.
43:50Kann ich Ihnen sonst noch einen Gefallen tun?
43:53Ihre Schadenfreude können Sie stecken lassen.
43:56Ich gehe mal davon aus, dass die Finanzierung der Bärenburg gesichert ist
43:59und wir mit dem Tiger verfahren können, wie wir es für richtig halten.
44:02Machen Sie doch einfach, was Sie wollen.
44:05Unsere Zusammenarbeit gestaltet sich zunehmend erfreulicher, Herr Oberbürgermeister.
44:09Finden Sie nicht?
44:11Ich glaube, das sehen Sie etwas einseitig.
44:38Wenn Charlotte und ich etwas für euch tun können, einfach Bescheid sagen.
44:43Ja, danke. Guten Morgen.
44:45Guten Morgen.
44:47Sieht ganz so aus, als könnte er doch noch ausgebildet werden.
44:50Vielleicht wollen Ihnen die Chinesen ja doch zurück.
44:53Sie meinen, ich sollte noch mal wegen des Pandas nachfragen?
44:57An Ihrer Stelle hätte ich wahrscheinlich genauso gehandelt.
44:59Und was Ihre verkürzte Arbeitszeit betrifft,
45:02ich bin sicher, wir werden eine Lösung finden,
45:04die Ihnen Zeit genug für Ihr Pflegekind lässt.
45:06Vielen Dank.
45:08Vielleicht komme ich mal darauf zurück.
45:11Wie?
45:12Ich kann Ihnen unangeschränkt zur Verfügung stehen.
45:15Vorausgesetzt natürlich, Sie bleiben.
45:19Soll das jetzt so eine Art Erpressung sein?
45:23Nehmen Sie es, wie Sie wollen. Hauptsache, Sie bleiben.
45:26Liegt Ihnen wirklich so viel daran?
45:28Ich denke schon, Sie finden mich manchmal ziemlich anstrengend.
45:33Ein anstrengender Chef ist doch allemal besser,
45:35als ein Pflegeleicht in Nichtskönner.
45:37Finden Sie nicht?
45:58Hallo.
46:03Na, wie geht's dir?
46:06Gut.
46:07Ich soll dir ganz liebe Grüße von Rebecca sagen.
46:11Und wie geht's Murphy?
46:13Gut.
46:15Er ist putzmunter.
46:17Werde ich auch irgendwann mal gesund.
46:24Natürlich wirst du wieder gesund.
46:27Natürlich.
46:34Ich soll dir.
47:03Ich soll dir.
47:06Ich soll dir.
Kommentare