- vor 2 Tagen
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:00Musik
00:52Becker, wo bleibst du?
00:53Wir wollen zu Luisa ins Krankenhaus.
00:58So, Murphy, du bleibst hier.
01:02So, wir kommen.
01:05Musik
01:16Murphy wollte unbedingt mitkommen, aber leider sind Luisa in Krankenhäusern nicht erlaubt.
01:21Ja, er liegt jede Nacht vor deinem Zimmer und wartet.
01:23Aber bald bist du wieder gesund und bei uns zu Hause.
01:27Komm, wir machen eine Pause.
01:30Na, das war mal was anderes als immer nur im Bett zu liegen, hm?
01:34Aber ich glaube, ihr müsst jetzt euren kleinen Spaziergang beenden.
01:37Noch nicht.
01:38Du bist noch nicht so kräftig, wie ich mir das wünsche, Schatz.
01:41Ja, dein Herz darf sich doch noch nicht überanstrengen.
01:44Christoph hat dir das ja erklärt.
01:45Du hast hier ein ganz kleines Loch da drinnen.
01:47Und das muss er wieder zumachen, damit das Blut wieder richtig fließt.
01:50Aber ich will doch so sein wie die anderen.
01:53Das wirst du auch.
01:55Wirklich?
01:56Na klar.
02:09Luisas Allgemeinzustand ist wirklich sehr schlecht.
02:11Zum Glück sind die Blutwerte besser und die Entzündung ist zurückgegangen.
02:15Ich geh schon mal vor.
02:16Ja.
02:17Dann kannst du sie operieren.
02:18Ja, am besten gleich morgen.
02:20Und das Jugendamt?
02:21Haben die bereits zugestimmt?
02:22Ja.
02:22Ich würde trotzdem gerne vorher nochmal mit den Eltern reden.
02:26Meinst du, dass das klug ist?
02:27Du bist jetzt eine Operation um offenen Herzen.
02:30Was ist das, wenn sie Nein sagen?
02:31Das können sie doch gar nicht.
02:33Ich will einfach nur nicht, dass sie erst nach dem Eingriff davon erfahren.
02:37Ach, verstehe.
02:39Bis heute Abend.
02:40Ich mach dir dein Lieblingsrisotto.
02:42Meinst du liebst Risotto?
02:45Ich werde pünktlich sein.
02:58Sie wollen China also wirklich nach alle abgeben.
03:01Guten Morgen.
03:02Guten Morgen.
03:03Nachdem steht nichts mehr im Wege.
03:04Ihre Mutter hat inzwischen neuen Nachwuchs und China hat gesehen, wie man so ein kleines
03:09aufzieht.
03:10Also wird sie es auch selber können.
03:12Sie wissen aber schon, dass sie erst in zwei, drei Jahren geschlechtsreif ist.
03:15Außerdem ist sie noch sehr verspielt und sie hängt sehr an ihrem kleinen Freund.
03:18Jimmy hängt wirklich an China.
03:20Wie an einer großen Schwester.
03:22Wenn erst die Pubertät einsetzt, beachtet sie ihn nicht mehr.
03:25Schimpansenweibchen suchen ihre Partner nun mal nicht in der eigenen Horde.
03:29Und Schimpansenjünglinge bevorzugen zudem meist ältere Weibchen.
03:32Und auch keine, mit denen sie aufgewachsen sind.
03:36Im Moment wäre eine Trennung eine ziemlich große Belastung für beide.
03:41Wir kriegen im Gegenzug ein schwarzes Löwenkopfäffchen.
03:44Sie wissen doch, wie selten die sind.
03:46Ja, schon.
03:48Herr Weidner, Sie bringen Gina zu Frau Dr. Mertens.
03:51Und Sie untersuchen sie bitte grundlichst auf Herz und Nieren.
03:54Wir wollen schließlich kein krankes Tier abgeben.
03:56Hm?
03:59Wenn Sie so wollen.
04:10Wann haben Sie als Eltern gesagt, wann sie sich mit ihr treffen wollen?
04:13Mir liegt es einfach daran, dass es so schnell wie möglich passiert.
04:15Sie würden Ihre Tochter gerne in der Klinik besuchen.
04:18Was?
04:19Sie wollen sie doch vor der Operation sehen?
04:21Davon war aber nie die Rede.
04:22Es geht lediglich um medizinische Informationen.
04:25Nach der Vorgeschichte und in Luisas momentanen Zustand, das können wir der Kleinen einfach nicht zumuten.
04:30Es wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben.
04:32Es ist nämlich Ihr gutes Recht.
04:33Ich weiß, dass Sie das Jugendamt sind und dass Sie das Sorgerecht haben.
04:37Aber wir können einschätzen, wie es um die Kleine steht.
04:39Also gut, wenn Sie der Meinung sind, dass wir nochmal drüber reden müssen.
04:43Aber die Zeit dringt.
04:44Danke.
04:49Hallo, Christoph.
04:51Störe ich?
04:51Nein, komm rein.
04:53Wie war die Fahrt?
04:54Ganz erträglich.
04:56Na, wie geht's der Kleinen?
04:57Ach, das kommt eins zum anderen.
04:59Erst das Asthma, dann das Loch in der Herzwand, jetzt noch Fieber.
05:03Willst du einen Kaffee?
05:04Nein, nein, danke.
05:05Komm, setz dich.
05:06Dankeschön.
05:07Ja, eine bakterielle Endokarditis ist eben die häufigste Komplikation bei einem angeborenen Herzfehler.
05:14Ja.
05:15Wann operierst du?
05:17Sobald sie stabil ist.
05:18Die Eltern haben mir nur gerade mitteilen lassen, dass sie die Kleinen noch vor der OP sehen wollen.
05:22Das sind allerdings Alkoholiker, die haben Luisa schwer vernachlässigt und misshandelt.
05:28Willst du sie wirklich zu ihr lassen?
05:30Ich habe gar keine Wahl.
05:32Wenn das Jugendamt das so bestimmt, was soll ich machen?
05:34Wir sind nur die Pflegeeltern.
05:35Komm her, ich zeig dir was.
05:36Ja.
05:40Da, das Loch ist in der unteren Vorhof-Scheidewand.
05:43Ziemlich dicht an der Klappenebene.
05:45Deswegen bin ich unsicher.
05:47Nehme ich jetzt ein Implantat oder einen Patch aus körpereigenem Gewebe?
05:52Ich würde dir raten, kein Fremdkörper.
05:55Nicht an dieser Stelle.
05:56Ja, aber ein Implantat kann ich über einen Katheter einsetzen.
06:00Ein Patch bedeutet Operation am offenen Herzen.
06:03Und Luisa ist sehr geschwächt.
06:04Ja, du musst operieren so schnell du kannst.
06:06Ja, und diese Sachen mit ihren Eltern.
06:09So ein Besuch ist doch eine Belastung für das Mädchen.
06:12In ihrer Situation ist jede zusätzliche Aufregung Gift.
06:16Ja.
06:18Ich danke dir, dass du so schnell kommen konntest.
06:21Ja, wann wird man von seinem Sohn schon mal um Rat gebeten?
06:25Ja.
06:26Übrigens, kann ich bei euch übernachten?
06:28Auf keinen Fall.
06:29Gut.
06:29Natürlich.
06:33Vorher suche ich nämlich Susannes Eltern auf.
06:35Ach nee.
06:36Ach ja.
06:37Sie haben mich eingeladen.
06:38Für den Fall, dass ich mal in Leipzig bin.
06:40Das freut mich.
06:41Danke.
06:41Sollte jetzt raus, ich habe zu tun.
06:43Ja, ich weiß.
06:43Ich störe.
06:44Also, bis denn.
06:45Tschüss.
06:46Danke dir.
06:51Herz, Kreislauf, Lunge.
06:53Alles ohne Befund.
06:55Ich würde Gina so gerne einen Attest ausstellen,
06:57damit sie bei ihrem Jimmy bleiben kann.
07:00Aber sie ist gern gesund.
07:01Dann wird das Blutbild auch nichts bringen.
07:05Leider.
07:06Leider.
07:10Ah, Gina.
07:12Dann musst du wohl nach Halle.
08:03Hallo.
08:04Guten Morgen.
08:05Bei euch alles in Ordnung?
08:06Alles okay.
08:29Jimmy vermisst Gina.
08:31Er wird sich schon wieder beruhigen.
08:34Irgendwann wird sie sich von den anderen zurückziehen
08:36und dann ganz fern halten.
08:38Versuchen Sie ihn zu beschäftigen
08:39und ein bisschen abzulenken.
08:41Ja, aber er will ja auch nicht fressen.
08:43Trauernde Schimpansen sind unberechenbar.
08:45Seien Sie vorsichtig.
08:46Es kann auch zu aggressiven Schügen kommen.
08:48Sie tun ja, als wäre Gina wirklich gestorben.
08:52Für ihn ist sie das ja auch.
08:53Jetzt warten wir mal ab.
08:55Er wird schon darüber hinweg kommen.
08:57Falls sonst noch was ist,
08:58ich habe noch einen Termin mit Ihrem Vater.
09:01Ja, so ist es eben, wenn man keine eigene Familie hat.
09:05Tja, wem sagen Sie das?
09:07Sie haben doch einen ganzen Zug.
09:22Los, der Joe, wir gehen.
09:29Wir wollen nicht mehr weg,
09:30ohne Verjяз� werden.
09:31Wir wollen nicht.
09:31Wir wollen nicht mehr weg.
09:58Frau Baumgart, nehme ich an.
10:01Ja, und Sie, was wollen Sie?
10:03Ja, ich dachte mir, es ist höchste Zeit, dass ich mich mal vorstelle.
10:06Lenz, Matthias Lenz.
10:07Ja, wir sind sozusagen so gut wie verwandt.
10:11Ach, Christophs Vater.
10:13Genau der. Ich hoffe, ich störe nicht, sonst lasse ich die Blümchen einfach hier und komme später nochmal vorbei.
10:19Nein, um Himmels Willen, kommen Sie rein.
10:21Danke schön.
10:22Vielen Dank.
10:23Mein Mann ist leider gerade nicht zu Hause.
10:25Ach ja.
10:25Bitte sehr.
10:26Danke.
10:27Was treibt Sie nach Leipzig?
10:29Ja, mein Sohn hat mich gebeten, nach dem Pflegekind zu schauen. Ich war bei der Kleinen im Krankenhaus.
10:34Luisa.
10:34Ja, ja.
10:35Ich heiße übrigens Charlotte.
10:38Bitte sehr, wir gehen da nach hinten.
10:54Danke schön.
10:55Vielleicht ist das erst jetzt möglich.
10:57Ich sehe mir das gerne mal an.
11:00Sie verfolgen das Projekt aber noch.
11:02Ja, sicher.
11:04Könnte ja sein, Sie liebäugeln weiter mit einer Wissenschaftslaufbahn.
11:08Das hängt von den Umständen ab. Wir können hier gerne tauschen.
11:13Um Himmels Willen.
11:15Ich bin mit meiner Halbtagsstelle als Kurator sehr zufrieden.
11:18Wenn es allerdings um das Projekt geht.
11:22Jederzeit.
11:23Ich lasse von mir hören. Auf Wiedersehen, Herr Professor.
11:25Gut, Herr Fehrmann.
11:36Jetzt bin ich mal neugierig, ob er unser Angebot annimmt.
11:44Also Jimmy sitzt da, als ob er von der Welt nichts mehr wissen will.
11:47Hier, schauen Sie mal selber.
11:51Schimpansen sind extrem gesellig.
11:54Brauchen ihre Arztgenossen wie die Luft zum Atmen.
12:01Wenn wir Glück haben, spielt er morgen wieder mit den anderen.
12:05Na, hoffentlich.
12:07Mal sehen.
12:09Bis dann.
12:22Frau Weber, legen Sie das bitte zu den Akten.
12:24Ah, die Pläne für die alte Bärenburg.
12:27Davon liegt noch ein ganzer Stapel im Archiv.
12:29Ja, leider nichts für uns. Überholt, veraltet.
12:31Da war der Professor sicher sehr enttäuscht.
12:33Ja, ich wollte ihm nicht auf den Kopf zusagen, was ich davon halte.
12:37Sie haben gekniffen.
12:40Ich wollte ihn nicht kränken.
12:42Wir arbeiten ja inzwischen ganz gut zusammen.
12:44Also bei passender Gelegenheit werde ich es ihm schon sagen.
12:47Sonst noch was?
12:48Nur die Post.
12:50Danke.
12:56Wenn man so spät mit dem Malen anfängt, ist man natürlich immer unsicher,
13:00ob man noch wirklich genug Talent hat.
13:02Oder ob es nur für ein Hobby reicht.
13:05Ich hätte auch nie gedacht, dass ich in meinem Alter noch mal studiere.
13:08Das sind wunderschön, Charlotte.
13:21Charlotte?
13:24Ist das zu haben?
13:25Das würde ich gerne kaufen.
13:26Ja.
13:26Na, Familie mit Glieder verkaufe ich nicht, aber ich schenke es Ihnen.
13:30Nein, das kann ich nicht annehmen.
13:32Doch, das können Sie.
13:34Ich fühle mich geschmeichelt.
13:38Ach, du hast Besuch.
13:41Ach, Georg.
13:42Darf ich vorstellen, das ist Matthias, Christophs Vater.
13:45Ich zeige ihm gerade meine Bilder.
13:46Sozusagen ein Blick in Ihre Seele.
13:49Schön, Sie zu sehen.
13:50Schön, Sie kennenzulernen.
13:51Ja.
13:52Sie haben eine ganz reizende Frau.
13:56Äh, und?
13:58Was sagt Dr. Fehrmann zu deinem Konzept für die Bärenburg?
14:02Er denkt darüber nach.
14:04Seinen Nachfolger.
14:06Die beiden waren lange Zeit wie Hund und Katz, aber inzwischen vertragen sie sich.
14:09Ich, obwohl so ganz verkraftet hat Georg seinen Abschied bis heute nicht.
14:14Das ist doch Unsinn.
14:16Ja, da kenne ich dich aber besser.
14:19Ach, übrigens, Matthias hat uns eingeladen.
14:21Er möchte gerne mit uns essen gehen.
14:23Tja, das tut mir leid.
14:24Ich habe noch zu arbeiten.
14:27Ach, das ist aber schade.
14:29Naja, dann ein andermal.
14:30Wir sehen uns jetzt ja häufiger.
14:38Ja, äh, darf ich Ihnen was anbieten?
14:41Das mit dem gemeinsamen Essen klappt bestimmt ein andermal.
14:44Bitte sehr.
14:44Ganz sicher, ganz sicher.
14:46Haben Sie das schön?
14:48Ja.
15:05Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Luisas Eltern nicht nur verlangen, ihr Kind sehen zu wollen,
15:10sondern dass sie auch Einspruch eingelegt haben gegen die Entziehung des Sorgerechts.
15:14Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass der Einspruch durchgeht?
15:19Das hängt davon ab, inwiefern das Gericht Ihnen Erziehungskompetenz zuspricht.
15:25Natürlich ist es immer das Beste, wenn das Kind bei seinen Eltern ist, aber wir wissen ja,
15:30sie ist nicht ohne Grund aus ihrer Familie genommen worden.
15:33Wie schätzen Sie das denn ein?
15:35Sind Luisas Eltern in der Lage, richtig für Sie zu sorgen?
15:38Momentan sind sie auf Entzug und wir hoffen, dass sie dann mit uns zusammenarbeiten und auch Hilfe annehmen.
15:44Also es sieht zumindest so aus, als wollten sie für Luisa kämpfen.
15:48Wenn das Gericht so entscheidet, werden wir das natürlich respektieren.
15:52Aber ob es für Luisa das Richtige ist in ihrem Zustand?
15:57Naja, so eine Begegnung kann ja auch hilfreich sein.
16:00Wenn sie weiß, dass ihre Eltern an sie denken, dann gibt ihr das vielleicht ein bisschen mehr Kraft für die
16:05Operation.
16:06Ja, das setzt aber voraus, dass Luisa sich diese Begegnung wirklich wünscht.
16:12Fragt sie dann nach ihren Eltern?
16:15Sie spricht manchmal von ihrer Mutter.
16:20Ich würde sehr gerne die Operation abwarten.
16:22Im Moment ist jegliche Aufregung für Luisa Gift.
16:28Ich verstehe Ihre Sorge.
16:46Ich ziehe mich schnell um.
16:47Komm dann.
16:57Hallo, Luisa.
16:59Rebecca war hier.
17:01Sie hat mit mir gespielt.
17:02Guck mal, was sie mir alles mitgebracht hat.
17:05Toll.
17:07Das ist ja hübsch.
17:09Zeig mal her.
17:15Sag mal, Luisa, denkst du eigentlich oft an deine Eltern?
17:20An Mama schon.
17:22Und an Papa?
17:24Eher weniger.
17:29Was hältst du davon, wenn sie dich mal im Krankenhaus hier besuchen kommen?
17:32Oh ja, das wäre schön.
17:34Ja, würde dich das freuen.
17:37Und dann erzähle ich ihnen, dass wir im Zoo waren.
17:39Und von den Tieren, die wir gesehen haben.
17:41Und von Rebecca.
17:44Und wann kommen sie jetzt?
17:46Vielleicht schon bald?
17:48Toll.
17:49Malst du mit mir?
17:52Ich kann dir einen Elefanten malen.
17:53Gib mal her.
17:58So, warte.
18:01Was ist das?
18:02Das Fuß?
18:04Nein, das ist schon ein Rüssel.
18:07Ah, er ist ein bisschen groß.
18:11Warte.
18:13Hat dich angeschwindelt.
18:14So geht's nämlich.
18:15So.
18:16So.
18:17Siehst du?
18:32Ach, Jimmy.
18:34Willst du nicht mit rein zu den anderen?
18:38Vermisst deine kleine Freundin.
18:41Kann ich nachempfinden.
18:43Mensch, was sollen wir noch mit ihr machen?
18:52Jimmy, Jimmy, Jimmy.
19:06Opa!
19:07Hallo!
19:08Hallo, meine Großen!
19:09Na?
19:10Wie geht's dir denn?
19:10Gut, und dir?
19:11Sieht gut aus.
19:12Ach, mir geht's gut?
19:13Bei den Senioren, da geht die Post, sag ich's dir.
19:17Komm erst mal rein, dann kannst du was trinken.
19:19Ja.
19:20Ah, wie geht's denn deinem Freund Lars?
19:22Na ja.
19:23Was heißt na ja?
19:24Ich hab Schluss gemacht.
19:26Ach.
19:28Mit ihm kann man sich aber nicht richtig streiten.
19:30Ah.
19:30Er ist langweilig und totaler Egoist.
19:32Sei doch wie viel streng mit ihm.
19:34Ist immer so.
19:36Er sagt, ich hätte keine Zeit für ihn, bloß weil ich mal zu Luisa ins Krankenhaus gehe.
19:39Ja, hast du ihm denn nicht gesagt, warum, dass Luisa krank ist?
19:42Ja, doch.
19:43Aber tut's ja, als würde ich ihm gehören.
19:44Ach.
19:45Wie so ein altes Ehepaar.
19:48Ist ja.
19:49So, Mensch, und was macht die Schule?
19:51Na ja, geht so.
19:52Na ja, ich will da auch nicht.
19:53Weiter an dich drehen.
19:55Sag nicht.
19:59Ein bisschen Bauchweh habe ich schon mit dieser Entscheidung.
20:02Aber wenn sie sich so freut, was soll man dann machen?
20:04Vielleicht verdrängt sie auch, was bei ihr zu Hause los war.
20:09Das habe ich ganz vergessen.
20:11Mein Vater war ja bei mir im Krankenhaus.
20:12Ich wollte seine Meinung über Luisas Zustand hören.
20:15Dann war er noch bei deinen Eltern.
20:16Ist das okay, wenn er heute bei uns übernachtet?
20:19Bisschen, wann fragst du denn das?
20:21Ich wollte es ja nur sagen.
20:24Matthias.
20:25Hallo.
20:26Hallo, Susa.
20:27Schön, dich zu sehen.
20:28Freut mich.
20:29Aufsehen, ne?
20:30Läus von Luisa?
20:31Ja, sie wird morgen ihre Eltern sehen.
20:33Das Jugendamt hat darauf bestanden.
20:35Ja, es geht ja um diesen Rechtsstreit.
20:37Sie wollen offenbar die Fronten nicht fahren.
20:38Ja, ihr seid dabei.
20:39Ja.
20:40Ich habe Riesenhunger.
20:41Ihr auch?
20:41Ja, natürlich.
20:42Ich habe die schon verknackt.
20:43Ich schmeiß den Grill an.
20:44Wunderbar.
20:45Ich freue mich, dass du da bist.
20:47Willst du mal mit dir?
20:47Ich auch.
20:49Bisschen.
20:54Ich freue mich, dass du da bist.
20:55Ich freue mich, dass du da bist.
21:22Ich freue mich, dass du da bist.
21:29Ich freue mich, dass du da bist.
21:31Ich freue mich, dass du da bist.
21:46für die Bärenburg doch nicht so gut.
21:48Er meldet sich.
21:50Es besteht jedenfalls kein Grund zur Eifersucht.
21:54Eifersüchtig?
21:55Ich?
21:56Auf jeden Fall.
21:56Matthias zum Beispiel?
21:59Sie am Mann ist sehr reizende Frau.
22:02Ja, wenn es sonst keiner sagt.
22:05Füße dich mal nach in der Sicht.
22:09Also, ich finde es auf jeden Fall sehr schön,
22:12dass dich noch was anderes aufregt,
22:14als nur die Sorge um deinen Zug.
22:15Ich nehme es mal als deine Art, mir ein Kompliment zu machen.
22:47Dr. Mertens, schauen Sie mal, was ich schon in der Anlage gefunden habe.
22:51Ein Taschentuch.
22:52Vielleicht hat er sich damit angesteckt.
22:55Wusstet er immer noch?
22:56Ja, vielleicht waren da Bazillen und Bakterien dran.
23:00Das ist sehr wahrscheinlich, aber so schnell geht das normalerweise nicht.
23:03Die Inkubationszeit für so einen Infekt dauert schon ein paar Tage.
23:07Ja, aber die Affen haben doch kaum Widerstandskräfte dagegen.
23:11Tja, das ist allerdings richtig.
23:13Vielleicht hat er doch einen Keim erwischt.
23:16Wir nehmen ihn zur Sicherheit mit in die Klinik,
23:18damit er nicht noch einen anderen aus seiner Gruppe anschlägt.
23:21Tja, was die Besucher so auf die Anlage werfen.
23:27Also schnupfen ist er auf jeden Fall nicht.
23:30Die Nase ist ganz trocken, aber er hat Luftnot, atmet flach und die Augen glänzen.
23:35Glauben Sie denn, er hat Fieber?
23:37Ja, mit Sicherheit.
23:39Aber eine einfache Erkältung ist es auch nicht, obwohl die schon schlimm genug wäre.
23:43Für Menschen stecken ja so etwas relativ leicht weg, aber nicht die Menschenaffen.
23:47Für die ist das lebensgefährlich.
23:49Vielleicht ist es ja doch ein Reizhust oder ein Bronchial-Katar.
23:52Ich werde ihnen auf jeden Fall auch freundlich.
23:56Hoffentlich ist es keine Lungenentzündung.
23:57Das wäre nicht so schlimm.
23:59Die könnten wir mit Antibiotika relativ leicht in den Griff kriegen.
24:05Aber ich will den Teufel nicht an die Wand malen.
24:13Zu Tierarztpraxis?
24:19Der Teufel ist aus Halle.
24:21Es geht um unsere Gina.
24:23Merkens?
24:24Was ist denn mit ihr?
24:28Ja, wir haben hier einen Schimpansen mit ganz ähnlichen Symptomen.
24:32Er war Chinas Spielgefährte.
24:33Ich untersuche ihn gerade.
24:36Lassen Sie Gina in Quarantäne, bis wir mehr wissen.
24:39Bitte.
24:40Vielen Dank für die Information.
24:44Tina geht es nicht gut.
24:45Sie schwitzt sich nicht, frisst nicht und hat Fieber.
24:48Genau wie Jimmy.
25:07Zu Leipzig, Büro Dr. Fehrmann?
25:11Professor Baumgart.
25:12Sie wollen sicher Dr. Fehrmann sprechen.
25:15Er ist leider nicht hier.
25:17Ich weiß auch nicht, wann er wiederkommt.
25:19Tut mir leid.
25:19Soll ich etwas ausrichten?
25:22Natürlich, mache ich.
25:23Wieder hören.
25:26Sie wollten sich bei ihm melden wegen der Pläne für die Bärenburg.
25:29Ja, mache ich ja noch.
25:31Mal sehen, wie ich es ihm beibringe.
25:33Sagen Sie ihm einfach, wie es ist.
25:35Ich kann Sie doch nicht ständig verleugnen, Chef.
25:37Bleibt mir ja wohl nichts anderes übrig.
25:38Also Fiebermann, ich muss Sie dringend sprechen.
25:41Es geht um die Schimpansen.
25:42Kommen Sie.
25:43Wir haben möglicherweise einen Fall von Lungentuberkulose.
25:47Bei den Schimpansen?
25:49Jimmy's Symptome deuten darauf hin.
25:51Allerdings lässt sich die Krankheit nur sehr schwer nachweisen.
25:54Es gibt noch kein absolut sicheres Diagnoseverfahren.
25:57Und wie kommen Sie dann darauf?
25:59Er hustet sehr hartnäckig und trocken.
26:01Und die Blutsenkung ist auch erhöht.
26:03Wenn das TBC ist, Sie wissen, was das bedeutet.
26:06Die betroffenen Tiere müssten eingeschwäfert werden.
26:09Ja, TBC ist noch nicht heilbar und obendrein ansteckend.
26:13Das heißt, der gesamte Menschenaffenbestand wäre in Gefahr.
26:17Deshalb wollte ich Sie sofort informieren.
26:19Was haben Sie unternommen?
26:22Wir haben Jimmy von den anderen Tieren isoliert,
26:25ihn geröntgt und verschiedene andere Tests gemacht.
26:27Aber die Ergebnisse bekommen wir erst in ein paar Tagen.
26:30Und wenn sich Ihr Verdacht bestätigt?
26:31Dann bleibt nur noch eine Chemotherapie.
26:34Die ist für das Tier natürlich sehr anstrengend.
26:37Und auch sehr teuer.
26:38Aber hundertprozentig sicher sind Sie nicht.
26:40Was sagen denn die Röntgenaufnahmen?
26:43Verschattungen habe ich keine gesehen.
26:45Aber bei Affen lagert sich in den Tuberkeln generell wenig Kalk ab.
26:49Was könnte es sonst sein?
26:51Parasiten, Milben, Pilze.
26:53Aber wenn nur ein einziges Tier in der Horde die gleichen Symptome hat...
26:57Dann ist es zu spät.
26:59Gab es irgendwelche Hinweise?
27:01Ein Kollege aus Halle hat angerufen.
27:03Gina hat ganz ähnliche Einzeichen.
27:05Und die beiden hatten ziemlich engen Kontakt.
27:08Das ist kein gutes Zeichen.
27:11Halten Sie mich auf dem Laufenden.
27:13Mach ich.
27:29Musik
27:31Musik
27:31Musik
27:31Musik
27:34Musik
27:37Musik
28:04Lisa, du darfst nicht aufstehen.
28:09Ja, aber Mama und Papa kommen doch heute.
28:11Ja, aber die kommen doch erst am Nachmittag.
28:13Es dauert doch noch ein Weilchen.
28:15Komm.
28:16Aber ich muss doch jetzt aussehen.
28:18Ja.
28:19Du musst mir jetzt versprechen, liegen zu bleiben und nicht mehr aufzustehen.
28:25Ja?
28:25Aber kann ich dann auch meine neuen Spur anziehen?
28:28Ja.
28:28Ich hol dir die Sachen.
28:40Ja.
29:07Ja, wie Sie sagen, die Lunge ist frei.
29:09Ja, sie hat auch nicht gehustet.
29:11Also bis jetzt nicht.
29:12Ich denke auch, die erhöhte Temperatur ist eine Reaktion auf eine leichte Magenverstimmung.
29:17Eine Stressreaktion auf die neue Umgebung.
29:20Tut sich schwer mit dem Eingewöhnen.
29:22Ja, sie hat ja einen Spielgefährten bei uns in Leipzig, ne?
29:25Die beiden waren unzertrennlich.
29:27Tja.
29:28Im Moment bin ich ganz froh, dass sie nicht mehr zusammen sind.
29:31Schau mich mal an.
29:31Was er tatsächlich Tuberkulose hat.
29:33Ja, ich hoffe nicht, dass sie sich angesteckt hat.
29:36Aber eigentlich sähe so ganz gut aus, hm?
29:55Ja, ich hoffe nicht, dass sie sich angesteckt hat.
30:21Na, Rebecca, den Bus verpasst.
30:27Kummer?
30:30In der Schule?
30:33Tja, dann kann es sich ja nur noch um Liebeskummer handeln.
30:39Lars ist so ein Idiot.
30:41Was hat er denn angestellt?
30:44Geht jetzt mit so einer blöden Tussi.
30:47Bloß, weil ich...
30:48Nur weil du was?
30:50Bloß, weil ich ihm gesagt habe, dass er sich von mir aus eine andere suchen kann.
30:54Und er hat es ernst genommen.
30:56Aber es war nicht ernst gemeint.
30:59Ich habe mich ja bloß geärgert.
31:01Dass er sich gleich mit einer anderen tröstet.
31:03Tja, manchmal muss man aufpassen, was man sagt.
31:06Besonders, wenn man jemanden mag.
31:07Sonst läuft er einem davon.
31:09Und was soll ich jetzt machen?
31:16Ich würde sagen, kämpfe.
31:20Ja, kämpfe.
31:21Wie soll das gehen?
31:22Naja, natürlich nicht, dass du dich mit der anderen prügelst.
31:25Zeig ihm einfach, wie wichtig er für dich ist.
31:28Und dass du ihn auch magst.
31:29Ich will ihm auch nicht hinterher rennen.
31:32Ich muss es nur spüren.
31:34Und um Himmels Willen nicht eifersüchtig sein.
31:37Das ist das Schlimmste, was dir passieren kann.
31:41Was machst du eigentlich hier?
31:44Ich?
31:48Denk ein bisschen übers Leben nach.
31:51Muss man ja manchmal.
31:55Schenk ich dir, Rebecca.
31:58Dankeschön.
32:05Hallo.
32:07Hallo.
32:12Hallo.
32:15Hallo.
32:36Wo bleiben die denn jetzt?
32:37Sie müssen längst da sein.
32:42Ich frage mich, wie die sich um Luisa kümmern wollen, wenn sie nicht mal so eine Verabredung einhalten.
32:46Naja, vielleicht ist was dazwischen gekommen.
32:48Gibt es ein wichtigeres als ein Kind?
32:51Entschuldigung.
32:55Ja, Herzog?
32:57Ja, wir sind im Krankenhaus.
32:59Wir warten.
33:04Danke.
33:05Danke, dass Sie angerufen haben.
33:08Das war mein Amtsleiter.
33:10Die Therapieeinrichtung hat Ihnen informiert, dass die Eltern nicht zur Sitzung erschienen sind.
33:14Das bedeutet, Sie sind wahrscheinlich rückfällig geworden.
33:18Gut, dann sage ich ihr das jetzt so.
33:22Tun Sie das.
33:27Hübsch bist du.
33:29Willst du was trinken?
33:33Warten kann ganz schön langweilig sein.
33:48Luisa, es tut mir leid.
33:50Deine Mama und sein Papa kommen nun doch nicht.
33:54Sind Sie böse auf mich?
33:56Ach, warum sollte irgendjemand böse auf dich sein?
33:59Du bist ein wunderbarer Mensch.
34:01Warum wollen Sie mich dann nicht?
34:03Sie wollen dich ganz bestimmt.
34:05Aber es ist einfach was dazwischen gekommen.
34:07Wir sind für dich da.
34:11Komm, die Schuhe ziehen wir trotzdem an.
34:14Gefallen sie dir?
34:59Wo warst du denn?
35:02Spazieren?
35:03Schenkt er dir jetzt schon Schmuck?
35:05Wer?
35:06Na, Christophs Vater.
35:09Georg, ich würde gerne mal mit dir reden.
35:11Nein, jetzt nicht.
35:12Ich habe noch was zu tun.
35:13Ja, aber das kannst du doch immer noch.
35:15Ich habe dir erst etwas ganz Wichtiges zu sagen.
35:19Komm, bitte.
35:20Ja, was willst du mir sagen?
35:21Dass ihr ein unscharmanter Esel bin?
35:23Im Gegensatz zu diesem Matthias Lenz?
35:25Ach, was hast du nur gegen ihn?
35:27Zum Beispiel, dass er dich von der Hochschule abholt und du den Nachmittag mit ihm verbringst.
35:31Oh, stehe ich ja unter Beobachtung.
35:33Nein, ich wollte dich abholen.
35:34Ich habe dir sogar einen Blumenstrauß gekauft.
35:36Willst du mir sagen, dass du in Zukunft vielleicht deine Freizeit lieber mit ihm verbringen willst als mit mir?
35:40Nein, ich wollte dich nur fragen, ob du mich noch mal heiraten würdest.
35:43Natürlich würde ich das.
35:44Ja, dann lass es uns tun.
35:46Ach, Charlotte, wir sind doch schon verheiratet.
35:47Und das seit fast 40 Jahren.
35:50Ich möchte, dass wir in unserem Hochzeitstag unser Eheversprechen erneuern.
35:54Dass wir noch mal Ja zueinander sagen.
35:57Könntest du dir das vorstellen?
36:08Ich möchte, dass wir uns lieben und ehren, im Guten wie im Schlechten zu halten.
36:17Und dass wir uns treu sind bis in den Tod.
36:20Ja, will ich, Charlotte.
36:22Nein, nein, nein.
36:24Ich hätte es gerne feiern, ich an einem schönen Ort, weißt du, von Menschen, die uns wichtig sind.
36:30Und was machen wir mit diesem Matthias Lenz?
36:32Der Mann hat auch eindeutig ein Auge auf dich geworfen.
36:34Sonst macht man doch nicht solche Geschenke.
36:36Die Brosche ist für seine Flamme im Seniorenstift.
36:39Der will, dass ich sie male nach einem Foto und mit diesem Schmuck um den Hals.
36:43Ach, dann muss ich mich nicht duellieren.
36:46Nein, Herr von und zu Baumgart, müssen Sie nicht.
36:57Ah, Christoph!
36:58Hey!
36:59Wie war dein Tag?
37:00Ja, ja, ich habe Charlotte getroffen.
37:03Charlotte?
37:04Ja, ähm, wie hat die Kleine den Besuch verkraftet?
37:07Ach so, die Eltern sind gar nicht erst erschienen.
37:09Was?
37:10Nein.
37:11Wie hat sie das aufgenommen?
37:12Das war natürlich tief traurig.
37:15Wann operierst du?
37:16Morgen früh.
37:17Ich will erklären, dass ich gleich als Erste dran komme.
37:18Ach ja.
37:19Oh, Susanne.
37:20Sie ist hier.
37:20Sie bleibt über Nacht bei Luisa.
37:22Ah ja, dann schaue ich noch mal kurz bei den beiden vorbei.
37:24Äh, welche Zimmer nochmal?
37:25Zimmer 23.
37:26Gut.
37:27Bis gleich.
37:27Jo, bis gleich.
37:35Sie ziehen sich ihre Schuhe an und schleichen behutsam zur Straßenecke.
37:44Ich hol dir mal einen Tee, ja?
37:48Nein, geh nicht.
37:49Bitte.
37:50Ich bin ja gleich wieder zurück, ja?
37:54Hallo?
37:54Hallo?
37:55Hallo.
37:55Ich glaube, du hast mir erzählt.
37:58Sie kriegt einen Anfall.
38:00Ich komme von all diesem Stress und der Enttäuschung.
38:03Ich rufe Christoph.
38:04Luise, komm, setz dich aufrecht.
38:07Ganz ruhig atmen.
38:09Ganz ruhig.
38:11Ganz langsam atmen.
38:14Setz dich ganz gerade, ja?
38:17Ruhig.
38:18Komm, nimm meine Hand.
38:21Setz dich ein bisschen aufrechter.
38:3850 Milligramm Prätisolon, 1,5 Milligramm Metazolam, 100 Prozent Sauerstoff.
38:43Mhm.
39:03Ganz ruhig atmen.
39:11Das war ja einfach alles zu viel.
39:13Ja.
39:13Du musst sofort operieren.
39:14Du hast keine Zeit mehr.
39:15Ja, ich weiß.
39:18Du kannst sewn?
39:21Ich bin'll.
39:31Wir kriegen vai der.
39:32Wie dinner?
39:41Wie ist das?
40:12Da ist der Defekt.
40:13Pitch bereit.
40:30Knapp.
40:38Schweiß.
40:49Erste Klammer kann rausschließen.
40:54Halt einen Moment.
40:55Da ist noch eine kleine Blutung.
40:56Da muss ich noch mal ran.
40:57Kontrolle.
40:58BGA unauffällig.
40:59Druck ist stabil.
41:04Pitch sitzt.
41:05Schand raus.
41:05Der Druck ist weiterhin stabil.
41:09Knapp.
41:12Knapp.
41:13Knapp.
41:15Knapp.
41:25Knapp.
41:26Knapp.
41:29Knapp.
41:30Knapp.
41:34Knapp.
41:39Knapp.
41:44Knapp.
41:46Knapp.
41:50Knapp.
41:57Knapp.
41:58Knapp.
42:03Knapp.
42:15Knapp.
42:17Knapp.
42:19Knapp.
42:21Knapp.
42:21Knapp.
42:23Knapp.
42:25Knapp.
42:27Knapp.
42:29Knapp.
42:32Knapp.
42:36Knapp.
42:39Knapp.
42:42Knapp.
42:45Knapp.
42:49Knapp.
42:50Knapp.
42:50Knapp.
42:51Knapp.
42:51Knapp.
42:53Knapp.
42:53Knapp.
42:54Knapp.
42:54Knapp.
42:55Knapp.
42:56Knapp.
42:56Knapp.
42:57Knapp.
42:57Knapp.
42:57Knapp.
42:58Knapp.
42:58Knapp.
42:59Knapp.
43:02Guten Morgen, Annett.
43:04Guten Morgen.
43:05Bereiten Sie doch bitte das Bronchioskop vor.
43:07Ich glaube, ich weiß, warum Jimmy hustet.
43:09Okay.
43:09Danke.
43:16Wo willst du denn hin?
43:17In den Zoo.
43:18Zu Dr. Fehrmann?
43:20Ja, in der Pläne.
43:21Ich dachte, er meldet sich.
43:23Ja, das wird er schon noch machen.
43:24Das dauert mir zu lange.
43:26Georg, ich würde da an deiner Stelle nicht hingehen.
43:29Wieso?
43:30Na, er hat bestimmt auch eigene Vorstellungen.
43:32Und jetzt weiß er nicht, wie er dir das sagen soll.
43:39Meinst du?
43:40Ja.
43:43Ich nehme mich immer noch zu wichtig, was den Zoo betrifft.
43:46Ja, tust du.
43:49So komm, setz dich erst mal und frühstücke.
44:02Das ist Zellstoff.
44:04Der stammt von einem Papiertaschentuch, das keine aus dem Gehege entsorgt hat.
44:08Und das war in Jimmys Lunge?
44:09Ja, also um ganz genau zu sein.
44:12In einer Subsegmentbranche des rechten Lungenflügels.
44:15Dort hat er sich festgesetzt und Jimmy muss es eingeatmet haben.
44:19Und das war alles?
44:20Na ja, eine Aspirationspneuma nur kann durchaus tödlich sein.
44:23Aber mit Antibiotika können wir das ganz gut behandeln.
44:26Und wieso hat man auf den Röntgenbildern nichts gesehen?
44:29Zellstoff ist strahlendurchlässig.
44:32Also keine TBC?
44:34Nein, eindeutig nicht.
44:36Und China in Halle?
44:38Tja, die hat wirklich ganz einfach nur eine Depression.
44:41Und Sie jagen uns solche Entschrecken ein?
44:44Ich bin Tierärztin, ich muss mit dem Schließen rechnen.
44:48Danke, Herr Nitz.
44:49Danke.
44:50Wir nehmen Doxycycline 100 Milligramm.
44:51Dann sollte es ihm bis morgen schon bedeutend besser gehen.
44:55Nur dass Jimmy dann immer noch einsam ist.
44:57Und Gina auch.
45:01Dagegen gibt es keine Medizin.
45:03Oder, Dr. Fehrmann?
45:08Oh nein.
45:09Kommt nicht in Frage.
45:13Ich tausche doch nicht ein Löwenkopfäffchen
45:16gegen zwei Schimpansen.
45:25So, Jimmy, jetzt geht es zu deiner Freundin Gina.
45:29Ja, mach es gut.
45:34Fehrmann?
45:36Herr Professor Baumgart, schön, dass Sie anrufen.
45:39Ich wollte mich auch schon längst bei Ihnen gemeldet haben.
45:42Herr Fehrmann, ich habe noch mal darüber nachgedacht,
45:45wegen der Bärenburg.
45:46Ich war da wohl ein bisschen vorschnell.
45:48Immerhin sind die Pläne schon einige Jahre alt
45:50und noch nicht auf dem neuesten Stand.
45:52Ich denke,
45:54Sie kommen auch ohne meine Ratschläge zurecht.
45:56Trotzdem hat mich Ihr Interesse und Ihr Engagement sehr gefreut.
46:00Ich bin mir sicher,
46:01es wird sich eine weitere Gelegenheit ergeben
46:03für ein gemeinsames Projekt.
46:05Nochmals vielen Dank.
46:06Wiedersehen.
46:13Sind wir soweit?
46:15Ja, kann losgehen.
46:39Das EKG ist in Ordnung.
46:43Also wird es sich schaffen.
46:44Sieht wohl so aus.
46:45Frau Herzog vom Jugendamt hat noch mal angerufen.
46:48Und?
46:48Hat sie erfahren,
46:49warum die beiden nicht erschienen sind?
46:51Ja, der Vater hat völlig betrunken die Tür aufgemacht
46:53und die Mutter hat sich nicht mehr rausgetraut.
46:56Und die Klage?
46:57Keine Ahnung.
46:59Nur vor Gericht haben Sie in der Verfassung
47:01hier gar keine Chance.
47:06Tag und Tod steht ihm gut.
47:08Ihr seid wohlgemut.
47:10Aber Mutter weinert sehr,
47:12hat ja nun kein Hänschen mehr.
47:14Darum sehnt sich das Kind.
47:16Darum ist geschwind.
47:19Was denn du hier?
47:20Na, die Kinder bespaßen.
47:22Wat da?
47:49Ja, bin ich dir.
47:51Vielen Dank.
Kommentare