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KurzfilmeTranskript
00:00...mit mir wieder glücklich werden.
00:10Michael.
00:15Ist nicht schlimm, ich hole eben aus der Küche ein Kerblich.
00:25Nina, Elsa ist nicht blind, sie tut nur so, damit sie Ben nicht verliert.
00:29Bitte sprich mit ihr, bevor du für immer Falkenthal verlässt, Michael.
00:54Hey, who's gonna make it back?
01:13Nina darf nicht erfahren, dass ich wieder sehen kann.
01:23Ist es schlimm?
01:24Nein, nein, wie gesagt, das ist nur die Wasserkaraffe.
01:27Dann lass, ich mach das schon.
01:36Okay.
01:41Dann mach ich mich mal auf den Weg.
01:47Elsa?
01:51Ich wünsche dir, dass alles so kommt, wie du es dir wünschst.
01:56Ich wünsche mir nur, dass du nicht mehr zwischen mir und Ben stehst.
02:01Das wäre ich nicht.
02:07Alles gut.
02:25Nina wird sich schon bei dir melden, wenn sie deine SMS gelesen hat.
02:28Vielleicht hätte ich doch persönlich mit ihr sprechen sollen.
02:30Du kennst meine Meinung dazu.
02:31Ja, aber das, was Elsa macht, das ist nicht richtig.
02:36Sie kann seit Tagen sehen und lügt uns allen ins Gesicht.
02:39Ja, woran die Affäre von Ben und Nina wahrscheinlich nicht ganz unschuldig ist.
02:43Ja, ich weiß.
02:46Sie liebt deinen Bruder und sie will ihn nicht an Nina verlieren.
02:49Ja, aber sie...
02:51Sie lügt, um Ben zu halten.
02:53Das ist nicht richtig.
02:54Du kennst doch diesen Spruch.
02:55In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt, oder so.
02:58Ich verstehe, dass du dir Sorgen um Ben machst, aber...
03:01Aber das soll er selbst klären, wenn er von der Geschäftsreise zurückkommt.
03:04Ja.
03:05Du hast Nina die Wahrheit geschrieben, mehr kannst du im Moment nicht machen.
03:09Und wir sollten uns jetzt auf den Weg machen, sonst können wir unserem Flieger nach Südafrika nur noch hinterher gehen.
03:27Katharina, wir können jetzt anfangen.
03:29Ich glaube kaum, dass hier irgendjemand Appetit hat.
03:32Oh, dabei habe ich die Wachteln extra aus Frankreich einfliegen lassen.
03:36Ich weiß doch, wie sehr du gefüllte Wachteln mit Salbei magst.
03:40Entschuldigt bitte, aber das muss ich mir hier wirklich nicht anhören.
03:43Viktoria, du willst schon gehen?
03:45Dabei sollten wir beide uns mal dringend aussprechen nach allem, was in letzter Zeit passiert ist.
03:49Ich habe dir nichts zu sagen, Annabelle, außer Fahr zur Hölle.
03:53Du bist so selbstgerecht.
03:54Das musst du von deiner Mutter haben.
03:58Weißt du eigentlich, wie belastend es war,
03:59dass du mich wochenlang beschuldigt hast, hinter deiner Entführung zu stecken?
04:03Mir kommen die Tränen.
04:05Warum hat Nina nur ihre Unschuld bewiesen?
04:07Weil sie so etwas wie einen Gerechtigkeitssinn besitzt, im Gegensatz zu ihnen.
04:12Eine traurige Bilanz für einen Anwalt, finden Sie nicht?
04:14Es reicht jetzt, Annabelle.
04:16Du hast deinen Spaß gehabt.
04:17Wir alle haben verstanden, dass du dich nicht an die Abmachung mit Nina halten wirst, das Gutshaus zu verlassen.
04:22Mehr gibt es nicht zu besprechen.
04:23Eine Sache gibt es da noch.
04:25Du hast die ganze Zeit gewusst, dass ich unschuldig bin.
04:29Ich finde, du solltest dich jetzt bei mir entschuldigen.
04:32Entschuldigen?
04:34Victoria wird sich für überhaupt nichts entschuldigen.
04:36Nicht bei einer Kindsmörderin.
04:37Das war ein Unfall, den ich zutiefst bedauere.
04:39Jetzt gehst du entschieden so weit, Annabelle.
04:41Wir alle wissen, was wirklich passiert ist.
04:43Victoria und ich wären uns an diesem Tag niemals begegnet, wenn ihr mich nicht als Entführerin verdächtigt hättet.
04:51Ach, jetzt ist es also unsere Schuld, dass Victoria die Treppe heruntergestürzt ist und ihr Kind verloren hat.
04:56Wenn Sie so wollen.
04:58Du willst eine Entschuldigung?
05:00Hier hast du sie.
05:19Ich muss Falkenthal verlassen.
05:23Für immer.
05:25Auch wenn ich Ben liebe.
05:28Wir können unser Verhältnis nicht weiterführen.
05:30Nicht jetzt, wo er da alles weiß.
05:34Ich habe meine Freundin verloren und ich werde den Mann verlieren, den ich liebe.
05:42Aber ich muss jetzt stark sein.
05:46Und eine neue Zukunft für mich finden.
05:50Für meine Tochter und für mich.
06:06Ja, was hätte ich denn anderes tun sollen?
06:09Mir blieb gar nichts anderes übrig, als Nina das Handy zu stehlen.
06:13Was mischt sich Maike auch in meine Angelegenheiten ein?
06:16Sie kann doch Nina nicht einfach diese SMS schicken.
06:20Oh Gott.
06:21Wenn ich mir vorstelle, dass Nina fast gelesen hätte, dass ich seit einer Weile wieder sehen kann.
06:29Sie würde doch Ben niemals verlassen.
06:33Und Ben sie auch nicht.
06:38Es ist gut, dass Nina Falkenthal verlässt.
06:41Dann können Ben und ich wieder ganz von vorne anfangen.
06:44Ich liebe Ben und Ben liebt mich auch.
06:47Er muss nur sein Gefühl wieder neu für mich entdecken.
06:50Und das geht eben nur, wenn Nina aus Falkenthal weg ist.
06:59Ben!
07:07Ben!
07:08Ja, hallo.
07:10Da bin ich wieder.
07:11So kurz jetzt.
07:13Oh.
07:15Oh.
07:16Ich habe dich so vermischt.
07:18Ach du, ich war doch nur einen Tag weg.
07:20Ja, aber trotzdem, das war hier alles irgendwie so einsam ohne dich.
07:25Ich liebe dich.
07:36Vicky, jetzt warten.
07:37Lass mich.
07:37Das bringt doch nichts.
07:38Du bist völlig außer, Nina.
07:39Ja, wundert dich das?
07:41Victoria, bitte.
07:42Du darfst dich von hier nicht so provozieren lassen.
07:43Ich verstehe dich doch, aber...
07:44Was soll ich eurer Meinung nach denn machen, ja?
07:46Soll ich mir anhören, wie sie sich über mich lustig macht?
07:49Trotzdem, bitte.
07:49Dir ging es doch schon wieder viel besser.
07:51Ja.
07:51Du wolltest wieder arbeiten und nur noch in die Zukunft schauen.
07:54Weil ich geglaubt habe, dass sie endlich aus meinem Leben verschwindet.
07:57Und das wird sie auch.
07:58Was mache ich denn da so sicher?
08:00Bist du dir sicher, dass du sie wegen Körperverletzung drankriegst?
08:02Nein, aber ich werde nichts unversucht lassen.
08:04Ach, komm!
08:05Machen wir uns doch nichts vor.
08:07Sie wird es doch immer wieder schaffen, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen und uns dabei
08:10ins Gesicht zu lachen.
08:17Ich hoffe, du bist zufrieden.
08:20Wenn du damit Victorias Entschuldigung meinst.
08:24Wo kaum.
08:26Hast du wirklich erwartet, sie würde sich bei dir entschuldigen?
08:30Hätte sie auch nur ein Fünkchen anstand.
08:33Ja.
08:35Okay, wir haben dir Unrecht getan.
08:38Wir waren absolut überzeugt, dass du hinter Victorias Entführung steckst.
08:41Ihr habt ja regelrecht eine Hexenjagd gegen mich veranstaltet.
08:44Wundert dich das nach allem, was du getan hast?
08:49Ich habe damit nicht angefangen.
08:51Muss ich dich wirklich daran erinnern, dass Victoria versucht hat, von Anfang an mich fertig zu machen?
09:00Hast du sie deshalb die Treppe heruntergestoßen?
09:04Hast du dafür genauso gute Beweise wie für die Entführung?
09:12Du willst eine Entschuldigung, also gut.
09:14Im Namen meiner Familie bitte ich dich in aller Form um Verzeihung.
09:19Es war nicht richtig, dass wir dich die ganze Zeit fälschlicherweise beschuldigt haben.
09:27Schade, dass du das nicht ernst meinst.
09:29Was hast du erwartet?
09:32Nach all deinen Intrigen finde ich es nur schade, dass wir es immer noch nicht geschafft haben, dich hinter Schloss
09:38und Riegel zu bringen.
09:41Offensichtlich habe ich mich vorhin getäuscht.
09:44Victoria hat ihre Selbstgerechtigkeit.
09:46Doch von dir...
09:47Es ist irrelevant, was du von mir denkst.
09:49Du interessierst mich nicht.
09:52Du kannst machen, was du willst.
09:54Du kannst hier wohnen bleiben, du kannst ausziehen.
09:55Du kannst so provozieren, so viel du magst.
09:58Aber das alles wird dir nichts nützen.
10:01Einer steht fest.
10:03Egal, was du machst.
10:05Wir beide.
10:06Wir werden nie wieder zusammenkommen.
10:10Nie wieder.
10:18Um ehrlich zu sein, Nora hat sich den Job selbst besorgt.
10:22Oh.
10:22So viel Eigeninitiative, um hier zu bleiben.
10:26Das hätte ich ihr nicht zugetraut.
10:28Sagen wir mal so.
10:30Gestern Abend hat Nora eine interessante Bekanntschaft gemacht.
10:35Annabelle von Weiden.
10:37Ach.
10:38Die beiden haben sich hier getroffen?
10:41Nein, im Lanzino.
10:43Und?
10:44Sie waren sich auf Anhieb sympathisch.
10:46Stimmt's?
10:46Auf jeden Fall hat sie Nora den Job am selben Abend angeboten.
10:50Na, das will was heißen.
10:52Ich weiß, du hast nicht den besten Eindruck von meiner Schwester.
10:55Und wahrscheinlich hast du auch recht.
10:57Sie kann manchmal sehr anstrengend sein.
11:00Du musst dich nicht andauernd für deine Schwester entschuldigen.
11:03Sie ist und bleibt die Tochter von Werner Grafenberg.
11:07Und Werner Grafenberg?
11:10Ja, hab ich sehr geschätzt.
11:13Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Nora einige gute Charaktereigenschaften von ihm geerbt hat.
11:18Ganz bestimmt sogar.
11:20Sie zeigt es nicht besonders gern und oft, aber sie hat einen weichen Kern.
11:25Deshalb ist ihr Schutzpanzer umso stärker.
11:28Sie hat es sich sicher nicht leicht gemacht, nach dem, was du mir alles erzählt hast.
11:33Ja.
11:34Der Tod ihres Verlobten hat sie ziemlich aus der Bahn geworfen.
11:39Luisa, entschuldige, ich war jetzt etwas unsensibel.
11:43Schon gut.
11:45Darüber zu schweigen, was passiert ist, macht die Sache auch nicht ungeschehen.
11:49Und ich habe gelernt, damit zu leben, für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein.
11:54Noch dazu für den Menschen, der Nora am meisten bedeutet hat.
12:00Deshalb bin ich ja auch so froh, dass sie anscheinend in der Manufaktur einen Mann kennengelernt hat, der sie interessiert.
12:07So schnell, ne?
12:09Ja, sie kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus.
12:12Du wünschst dir, dass Nora wieder glücklich ist, stimmt's?
12:16Ja.
12:17Was ist denn eigentlich mit deinem Glücksbringer? Hast du ihn wieder gefunden?
12:21Ich habe überall nachgesehen, hier ist er definitiv nicht.
12:24Ja, und du weißt wirklich nicht, wo du ihn das letzte Mal gesehen hast?
12:27Leider nein, aber ich werde weitersuchen.
12:30Irgendwoher muss mein Glück ja kommen.
12:39Herein.
12:41Ich hoffe, ich störe nicht.
12:43Ich dachte, sie könnten vielleicht eine kleine Steckung gebrauchen.
12:45Ein schöner, heißer Latte Macchiato.
12:48Danke, das ist sehr aufmerksam von Ihnen, Frau...
12:50Maywald. Nora Maywald.
12:52Natürlich, Entschuldigung, Frau Maywald.
12:54Das ist gar nicht schlimm. Ich habe auch ein ganz schlechtes Namensgedächtnis.
12:56Das wäre auf jeden Fall nicht nötig gewesen.
12:58Das habe ich doch gern gemacht.
13:01Oh, das sieht ja wirklich sehr beeindruckend aus.
13:04Danke.
13:05Die Skizze ist aber noch relativ am Anfang.
13:08Ach so.
13:10Ja, aber für einen Laien wie mich ist das schwer zu erkennen.
13:13Wollten Sie eigentlich schon immer Designer werden?
13:15Äh, ja, sagen wir es mal so.
13:18Mich hat immer gereizt, mit Farben und Formen und verschiedenen Elementen zu arbeiten.
13:24Aber meine wahre Leidenschaft gilt der Bildhauerei.
13:27Das klingt spannend.
13:28Haben Sie auch schon mal was ausgestellt?
13:30Nicht in dem Sinne.
13:31Es war eher Kunst am Bau.
13:34Und den haben Sie denn ausgestattet mit Büsten und...
13:37Nein, es handelt sich eher um Säulen.
13:41Mein Auftraggeber hatte eine ganz unromantische Vorstellung.
13:44Ich würde mir ja gerne mal Ihre Arbeiten anschauen.
13:47Ich interessiere mich sehr für Kunst am Bau.
13:50Äh, du, Simon, das hier sind die Unterlagen von Frau von Weiden.
13:54Wie sollst du...
13:55Was machen Sie denn hier, Frau Mayweid?
13:57Ich habe Herrn Becker nur kurz einen Kaffee gebracht.
13:59Ach so.
14:02Sie wissen aber schon, dass der Empfang besetzt sein soll, ja?
14:05Natürlich.
14:06Ich mache mich auch gleich wieder auf den Weg.
14:08Ja, ja, ja, da fällt mir ein.
14:09Was mache ich eigentlich, wenn ich mir die Nase pudern muss?
14:11Reiche ich den schriftlichen Antrag dann bei Ihnen ein,
14:13oder wende ich mich direkt an Frau von Weiden?
14:39Was ist los, Annabelle?
14:41Keine Sticheleien?
14:42Keine Provokationen?
14:43Sie waren doch eben noch so gut in Fahrt.
14:45Ich habe nur die Wahrheit gesagt.
14:47Ach.
14:49Das hat Richard wohl etwas anders gesehen,
14:51oder warum wirken Sie jetzt so angeschlagen?
14:53Keine Ahnung, wovon Sie reden.
14:55Ehrlich gesagt, das interessiert mich auch nicht.
15:11Alles in Ordnung mit dir, Richard?
15:15Ja, ja, mach dir keine Sorgen um mich.
15:19Wie geht's, Victoria?
15:22Annabelles Auftritt hat sie wieder völlig aus der Bahn geworfen.
15:25Sie war nicht zu beruhigen.
15:27Sie war nicht zu beruhigen.
15:28Ausgerechnet jetzt, wo es so schien, dass sie auf dem besten Weg ist, sich zu fangen.
15:33Annabelle genießt es, Victoria zu provozieren.
15:36Ich frage mich nur, was sie sich davon noch erhofft.
15:39Glaubt sie wirklich, dich damit irgendwie zurückgewinnen zu können?
15:43Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch darum geht.
15:46Und wenn?
15:47Ich habe ihr gerade sehr deutlich gemacht,
15:50dass es für sie und mich keinerlei Hoffnung mehr gibt, egal was sie tut.
15:53Das wird sie aber nicht davon abhalten, Victoria weiter zu attackieren.
15:57Nein.
15:59Ja, das Gegenteil.
16:02Das steht sie nicht durch.
16:03Nicht noch einmal.
16:06Du hast Angst, sie lässt sich wieder auf einen Kampf mit Annabelle ein?
16:09Wundern würde es mich nicht.
16:11Wir haben doch in den letzten Tagen gesehen,
16:12wie sehr Victoria unter dem Verlust ihres Babys leidet.
16:15Dann müssen wir alles dafür tun,
16:17eine Begegnung zwischen den beiden zu verhindern.
16:19Wie willst du denn das machen?
16:21Hagen muss endlich Beweise gegen Annabelle finden.
16:24Hat er denn schon den Untersuchungsbericht aus dem Krankenhaus?
16:28Bisher noch nicht.
16:31Davon hängt alles ab.
16:34Und was Annabelle bei der Polizei sagt.
16:47Ist alles in Ordnung?
16:49Ach, ja, halb so schlimm.
16:52Ich habe mich gerade über die neue Empfangsnahme geärgert.
16:54So was.
16:57Egal.
16:58Ich will jetzt wissen,
17:00was ist bei dir los?
17:05Ich habe mich entschieden, Birgit.
17:09Ich werde Falkenthal verlassen.
17:12Für immer.
17:14Und irgendwo noch mal,
17:16noch mal ganz neu anfangen.
17:23Glaubst du wirklich,
17:24dass das die richtige Entscheidung ist?
17:25Ja.
17:26Ja.
17:28Ich weiß,
17:29du denkst,
17:29Ben und ich hätten noch eine Chance,
17:31aber
17:33ich sehe das anders.
17:34Nina,
17:34ihr habt euch immer geliebt.
17:36Von ersten Moment an.
17:39Wie soll ich mit Ben glücklich werden,
17:41wenn ich Elsa damit ins Unglück stürze?
17:44Wie soll ich dann noch in den Spiegel schauen können, Birgit?
17:47Sag mir das.
17:52Hast du mit Ben gesprochen?
17:57Ich glaube, es ist besser, wenn ich, wenn ich Falkenthal verlasse, bevor er von seiner Geschäftsreise wieder da ist.
18:04Was?
18:05Du willst ohne Abschied gehen?
18:07Er würde doch sowieso nur versuchen, mich zurückzuhalten.
18:11Nina, wo willst du denn hin?
18:15Das wird sich zeigen.
18:16Ich überlege, ob ich wieder als Fotojournalistin anfange zu arbeiten.
18:25Das wird aus Paula.
18:28Falkenthal ist sowas wie ihr Zuhause.
18:30Ja.
18:31Und das werde ich ja auch nicht nehmen, Birgit.
18:34Aber
18:36ich muss mich
18:37wieder mehr auf mein Leben konzentrieren.
18:40Und auf mein Kind.
18:47Wie werde ich es so vermissen?
18:54Wird ich auch.
19:02Danke.
19:03Danke, Birgit.
19:06Für alles.
19:10Tobias und du, ihr.
19:13Ihr habt mir in den letzten zwei Jahren so wahnsinnig viel Kraft gegeben.
19:19Das werde ich euch nie vergessen.
19:25Du bist sowas wie eine Tochter für mich.
19:29Das ist doch ganz selbstverständlich.
19:32Wenn du mich brauchst,
19:34oder wenn ich irgendwas für dich tun kann,
19:35ja.
19:38Ja.
19:52Das klappt ja immer besser.
19:54Äh, was?
19:56Wie du dich hier inzwischen zurecht findest, meine ich.
20:00Ach, du meinst das bisschen Brot und Käse, das ich auf den Tisch gestellt habe.
20:03Naja, das ist doch keine Kunst.
20:06Außerdem bleibt mir ja auch gar nichts anderes übrig.
20:10Esa, es tut mir leid, dass ich dich allein lassen musste.
20:14Das ist doch okay.
20:15Meike war ja da.
20:18Und ich hoffe, dass ihr euren Großkunden endlich ruhig gestellt habt.
20:23Ja, ja, ja.
20:24Es gibt ja auch neue Designs von Simon Becker.
20:27Deshalb müsste ich auch noch mal in die Manufaktur.
20:30Jetzt?
20:31Ja, ja.
20:31Dann essen wir nicht zusammen Abendbrot?
20:34Später, versprochen.
20:36Meike kommt sicherlich auch gleich nach Hause.
20:38Äh, das weißt du ja noch gar nicht.
20:40Was denn?
20:41Meike hat sich spontan Urlaub genommen und ist mit Lissi zu Erik und Kolja nach Südafrika geflogen.
20:47Einfach so?
20:49Naja, in der Manufaktur steht ja immer noch Kurzarbeit an.
20:52Nein, nein.
20:53Die ist seit heute Morgen beendet.
20:54Ich habe vorhin mit Annabelle telefoniert.
20:56Also dieser Simon Becker jedenfalls hat ihr den Urlaub bewilligt und Frau van Weiden war einverstanden.
21:01Aha.
21:02Dann rufe ich sie mal an, ob alles in Ordnung ist.
21:06Äh, Ben, willst du sie nicht erst mal ankommen lassen?
21:09Ich meine, Erik und Kolja, die werden schon auf sie aufpassen.
21:15Ja.
21:18Okay.
21:19Hast recht.
21:20Große Brüder sind manchmal anstrengend.
21:22Ah, ja, das stimmt.
21:25Gut, ich müsste los, sonst ist wirklich niemand mehr in der Manufaktur.
21:29Okay, tschüss.
21:30Bleibst du denn lange weg?
21:34Ich weiß es nicht.
21:35Ich gebe mein Bestes.
21:36Versprochen.
21:37Und sagst du mir noch tschüss?
21:40Na klar.
21:45Tschüss.
22:00Siehst du?
22:03Er ist nicht mal mehr in der Lage, mir einen richtigen Abschiedskuss zu geben.
22:10Gott, bin ich froh, wenn Nina endlich aus Falkenthal verschwunden ist.
22:16Dann werde ich Ben auch sagen, dass ich wiedersehen kann.
22:21Wenn Maike mich nicht vorher verrät.
22:24Was ist los, Liebling?
22:26Irgendwas bedrückt dich doch, hm?
22:28Oh.
22:30Ich habe mit Nina telefoniert.
22:32Sie will Falkenthal verlassen.
22:34Für immer.
22:36Und ich glaube, dass sie einen Riesenfehler macht.
22:38Das ist wegen dieser verfahrenen Situationen zwischen ihr, Ben und Elsa.
22:42Ja.
22:43Und jetzt will sie sich für Elsa opfern.
22:46Damit Ben bei Elsa bleibt, solange sie blind ist.
22:48Ja, was nutzt denn das, wenn Nina da tot unglücklich wird?
22:53Birgit, ich kann verstehen, dass du traurig bist.
22:55Ich werde Nina auch vermissen.
22:56Aber wir sollten uns nicht in ihre Angelegenheiten einmischen.
22:59Birgit, jetzt halte ich da raus.
23:01Das ist eine Sache zwischen Nina, Elsa und Ben.
23:03Ja, denkst du?
23:04Ben weiß überhaupt nicht, dass Nina weggehen will.
23:07Ich habe ihm nichts gesagt.
23:08Nein.
23:10Trotzdem.
23:12Es ist nicht dein oder meine Aufgabe, Ben zu informieren.
23:15Hey, Onkel Tobias, was machst du denn hier?
23:17Oh, eine Neffe.
23:18Ja, Harald hat sein Notizbuch heute zu Hause liegen lassen.
23:21Ich weiß, Harald fängt erst morgen in der Manufaktur an.
23:24Aber eigentlich habe ich auch nur einen Vorwand gesucht,
23:27meiner bezaubernden Frau einen Besucher abzustatten.
23:31Hallo.
23:31Wir kennen uns noch gar nicht.
23:33Ich bin eine neue Kollegin ihrer Frau, Nora Maywald.
23:36Hallo.
23:37Ja, Tobias Becker.
23:40Und du hast mir gar nicht erzählt, dass du eine neue Kollegin hast.
23:44Sie ist die neue Empfangschefin, also nicht wirklich eine Kollegin von mir.
24:00Soll denn jetzt dieser Krieg zwischen Annabelle und dir wieder von vorne anfangen?
24:05Hagen.
24:06Sie hat unser Kind auf dem Gewissen.
24:08Und sie macht sich auch noch lustig darüber.
24:12Ich will, dass sie dafür bezahlt.
24:15Vicky.
24:17Wir werden sie wegen schwerer Körperverletzung vor Gericht bringen.
24:20Aber was macht dich denn da so sicher?
24:21Wir haben doch keine Zeugen.
24:23Und vor Gericht wird Annabelle wohl kaum freiwillig aussagen,
24:25dass sie mich absichtlich die Treppe runtergestoßen hat.
24:28Das Gutachten aus der Klinik liegt noch nicht vor.
24:31Aber wenn es beweist, dass sie Gewalt angewendet hat, dann...
24:35Es ist doch sonst nicht deine Art, vorzeitig aufzugeben.
24:56Sie haben einen sehr netten Lebensgefährten.
24:58Ich weiß.
24:59Ich hoffe, ich war nicht so aufdringlich, als Sie mich vorgestellt haben.
25:02Ach, ich bin ganz sicher, Sie wollten nur höflich sein.
25:04Ich wusste ja gar nicht, dass Herr Becker aus der Designabteilung Ihr Neffe ist.
25:08Tja, jetzt wissen Sie es.
25:09Habe ich das eigentlich richtig verstanden? Sie wohnen alle zusammen?
25:12Ich meine, ist das nicht recht ungewöhnlich in Herrn Beckers Alter?
25:15Ja, das ist recht ungewöhnlich. Darum hat Herr Becker auch eine eigene Wohnung.
25:21Sie sind bestimmt alle sehr stolz auf ihn.
25:24Herr Becker, es kommt ja nicht so oft vor, dass man einen so begnadeten Künstler in der Familie hat.
25:28Ach, wissen Sie, der Vorgänger von Simon, das war mein Sohn.
25:32Und die Tochter meines Lebensgefährten, die hat auch in einer Designabteilung gearbeitet.
25:36Ach, dann besteht die ganze Familie aus lauter Kreativen.
25:40Na ja, also dann kann man ja nur hoffen, dass Herr Becker diese Tradition an seinen Nachwuchs weitergibt.
25:44Ja, kann man nur hoffen. Noch ist es ja nicht so weit.
25:48Ach, dann ist Herr Becker also noch ungebunden.
25:52Frau Maybach, wissen Sie was? Ich schlage vor, Sie fragen ihn persönlich, wenn Sie das so brennend interessiert.
25:57Oh Gott, entschuldigen Sie, ich wollte Sie nicht in Verlegenheit bringen.
26:01Wissen Sie, eine meiner Schwächen ist es, dass ich mich sehr für meine Mitmenschen interessiere.
26:05Womit Sie sich beschäftigen, was Sie bewirken.
26:07Gut, dass Sie sagen, ich wäre jetzt nicht darauf gekommen.
26:22Du bist schon zurück?
26:27Ja, es ging alles ein bisschen schneller. Ich bin gerade auf dem Weg in die Manufaktur.
26:31Offenbar hat Annabelle ihre Probleme in den Griff bekommen.
26:36Alles okay bei dir?
26:38Ja.
26:39Ja?
26:41Hast du Ärger mit Annabelle?
26:42Weil du ihre Beteiligung an der Entführung nachweisen wolltest, oder?
26:45Sie war gar nicht beteiligt.
26:47Also sie ist unschuldig, zumindest in dieser Hinsicht.
26:50Sie hat das Geld aus dem illegalen Deal mit den Chinesen.
26:53Na, kein Wunder, dass sie wieder solvent ist.
26:56Ja.
26:59Ich hab dich vermisst.
27:03Jede Stunde.
27:04Jede Minute, jede Sekunde.
27:08Ich liebe dich.
27:14Ich liebe dich auch, Ben.
27:17Sehen wir uns bald?
27:18Ähm, ich weiß nicht.
27:20Also Elsa...
27:21Ich weiß.
27:23Aber das Schicksal führt uns immer wieder zusammen.
27:26Zumindest hier in Falkenthal.
27:29Darauf verlasse ich mich jetzt.
27:31Egal wie lange es dauert.
27:35Tschüss.
27:37Tschüss.
27:40Tschüss.
27:40Tschüss.
27:47Tschüss.
27:56Das mag ja sein, dass das normalerweise nicht so üblich ist.
27:58Aber Frau von beiden hat mich explizit darum gebeten, eine Adressenliste der neuen Mitarbeiter zu erstellen.
28:03Ja.
28:04Also wenn Sie jetzt so freundlich wären, mir die Anschrift von Herrn Becker zu geben...
28:09Ähm, ich melde mich nochmal.
28:11Ja.
28:11Tschüss.
28:13Korrigieren Sie mich, wenn ich mich irre, Frau Maywald.
28:15Aber ich kann mich nicht entsinnen, Sie beauftragt zu haben, irgendwelche Adressen zu sammeln.
28:20Wozu?
28:20Auch dafür haben wir unsere Personalabteilung.
28:23Ja.
28:24Ich dachte ja, nur für den Notfall wäre es vielleicht ganz gut.
28:27Und was für ein Notfall soll das sein?
28:30Na ja, vielleicht.
28:32Ich bin...
28:32Hören Sie, Frau Maywald, ich erwarte von Ihnen, dass Sie hier Ihre Arbeit erledigen.
28:36Nicht mehr und nicht weniger.
28:37Haben Sie es verstanden?
28:38Natürlich.
28:38Frau von beiden.
28:40Ach, ist Herr Petersen schon hier?
28:44Unser Marketingchef.
28:45Nicht, dass ich wüsste.
28:47Wenn er kommt, schicken Sie ihn sofort in mein Büro.
28:49Ja.
28:50Ach, war dann mit dem Essen alles zu Ihrer Zufriedenheit?
28:53Ja, das kann man so nicht sagen.
28:55Aber ich hatte Ihre genauen Anweisungen an das Lanzino weitergegeben.
28:58Ja, das mag sein.
29:00Hören Sie, Frau von beiden, wenn ich irgendwas falsch gemacht habe, dann tut es mir leid.
29:04Wenn Sie etwas falsch gemacht hätten, dann wüssten Sie das bereits.
29:07Das kann ich Ihnen versprechen.
29:28Ben hat recht.
29:29Das Schicksal führt uns immer wieder zusammen, solange ich in Falkenthal bin.
29:34Und es tut so weh, ihm in die Augen zu sehen und ihn anzulügen.
29:40Am liebsten hätte ich ihm alles gesagt.
29:42Aber ich bin mir sicher, dass er mich zurückhalten würde.
29:47Und das darf nicht geschehen.
29:52Ich kann nur hoffen, dass er mich eines Tages versteht.
30:00Ähm, sag mal, warst du überhaupt schon bei Annabelle?
30:03Das mache ich gleich.
30:04Ja.
30:05Ist wohl auch dieser.
30:06Sie hat schon nach dir gefragt.
30:07Ist ja wieder alles beim Alten, ne?
30:09Ja, sieht ganz so aus.
30:10Die Manufaktur hat wieder Aufträge.
30:12Die Kurzarbeit ist beendet.
30:13Aber das weißt du ja sicher alles schon.
30:15Ja, Annabelle hat vorhin sowas angedeutet.
30:18Ähm, Birgit?
30:19Ja?
30:20Geht es Nina gut?
30:22Hat sie Ärger?
30:23Im Gutshaus vielleicht?
30:25Wegen der Sache mit Annabelle?
30:26Was denn für ein Ärger?
30:28Ich habe sie vorhin getroffen.
30:29Sie wirkte bedrückt.
30:34Birgit.
30:35Du weißt was.
30:37Macht dir jemand Ärger?
30:38Hagen?
30:39Irgendwer?
30:40Wenn mir wäre es wirklich lieber,
30:42du würdest das mit Nina selber klären.
30:43Das habe ich versucht.
30:44Sie weicht mir aus.
30:47Bitte, Birgit.
30:48Ich weiß, wie sehr sich Richard und der Familie verbunden fühlt.
30:55Ach, Ben.
30:57Es geht gar nicht um Annabelle.
30:59Oder um Hagen.
31:04Nina will Falkenthal verlassen.
31:06Für immer.
31:08Ja.
31:15Machen Sie schon Feierabend?
31:17Nicht ganz, aber ich kann mich hier nicht mehr konzentrieren.
31:19Deshalb gehe ich nach Hause und mache da weiter.
31:21Im Moment ist wohl ganz schön viel zu tun.
31:22Allerdings, es sind heute einige Aufträge für die neuen Designs hereingekommen.
31:26Naja, trotzdem hoffe ich, dass Sie nicht mehr allzu lange machen.
31:28Mal schauen.
31:29Also dann, bis morgen.
31:30Ich werde hier sein.
31:33Ach, Herr Becker?
31:34Ja?
31:34Da fällt mir ein, Frau von Weiden hat mich gebeten, eine Adressenliste der neuen Mitarbeiter
31:40zu erstellen.
31:40Aber die Personalabteilung müsste doch meine Adresse haben.
31:43Ja, schon.
31:44Aber da erreiche ich nur leider keinen und Frau von Weiden will die Liste unbedingt morgen
31:47früh haben.
31:48Ach so, na dann.
31:49In der Parkstraße 3.
31:51Ganz in der Nähe des Gutshaus der von Weidens.
31:55Eigentlich müsste sie das wissen.
31:57Ja.
31:57Ach, sie wissen ja, wie viel sie mir um die Ohren hat.
32:00Ja, das stimmt.
32:01Also, schönen Abend noch.
32:03Ihnen auch.
32:12Lass mich raten, dein Traummann ist gerade weg.
32:14Was machst du denn hier?
32:16Ich freue mich auch, dich zu sehen.
32:17Ich wollte dich zum Essen einladen, aber bin du schon verabredet, bist du?
32:20Nein, nicht direkt.
32:22Du warst mit den Gedanken eben woanders, nicht?
32:24Die haben uns gerade verabschiedet.
32:26Schade, dass ich ihn verpasst habe.
32:28Tja, ist leider zu spät.
32:30Ich sag doch, ich hab im Moment kein Glück.
32:50Verschwindet sofort!
32:58Verschwindet sofort!
32:59Und das ist dann auch wieder nicht.
33:13Ich bin dabei.
33:42Guten Abend, Herr Becker.
33:44Guten Abend, Frau Maywald.
33:45Was machen Sie denn hier?
33:45Entschuldigen Sie die Störung.
33:47Ich bin eigentlich schon auf dem Weg nach Hause,
33:48aber ich wollte Ihnen das hier noch vorbeibringen.
33:50Ein Fax ist vorne noch hereingekommen.
33:51Es sind irgendwelche Änderungswünsche von ersten Designs.
33:55Das hätte doch aber auch bis morgen Zeit gehabt, oder?
33:57Das lag sowieso auf meinem Heimweg.
33:59Ich wohne ja gleich nebenan im Gutshaus.
34:01Na gut, danke.
34:02Keine Ursache.
34:06Haben Sie vielleicht Lust,
34:07mir bei einem Glas Wein eine Gesellschaft zu leisten?
34:09Nicht, dass ich es hier irgendwie aufhalte oder so.
34:11Ach ja, ist schon okay.
34:12Ich wollte nur hin gleich Schluss machen.
34:14Na, wenn das so ist,
34:15dann nehme ich die Einladung natürlich gerne an.
34:31Vicky war ziemlich K.O. und hat sich schon hingelegt.
34:33Hat sie sich beruhigt?
34:35Ich hoffe es.
34:37Würde sie etwas Unüberlegtes tun in ihrem Zustand?
34:41Schwer zu sagen.
34:43Seid sie unser Kind.
34:45Ich weiß einfach nicht, wie viel Vicky noch ertragen kann.
34:49Und eins steht fest,
34:50wenn hier Annabelle wieder über den Weg läuft,
34:51dann würde sie das völlig aus der Bahn werfen.
34:53Wir werden alles tun, um das zu verhindern.
34:55Ja.
34:56Aber solange Annabelle auf freiem Fuß ist,
34:57ist das fast unmöglich.
35:00Frank, ich weiß, dass du immer noch bedauerst,
35:02dass Nina Annabelles Unschuld an der Entführung bewiesen hat.
35:04Allerdings.
35:05Annabelle könnte längst hinter Schloss und Riegel sitzen.
35:07Ja, für etwas, was sie nicht getan hat.
35:09Oh, bitte, Richard.
35:10Wir wissen beide ganz genau,
35:11dass Annabelle genug andere Dinge verbrochen hat,
35:12für die sie nicht bestraft worden ist.
35:15Gibt es denn was Neues von der Polizei?
35:18Wegen der Anzeige gegen Annabelle?
35:20Ich habe vorhin mit Kommissar Bauer telefoniert.
35:22Annabelle soll morgen vernommen werden.
35:24Wie stehen unsere Chancen?
35:27Ich habe Vicky vorhin zwar was anderes erzählt,
35:29aber wenn wir es realistisch sehen...
35:31Also, wer ist das Beste,
35:32wenn sie Falkenthal verlassen würde?
35:34Ja.
35:35Nur ins Ausland kann sie nicht,
35:37wegen ihrer Bewährungsauflagen.
35:39Wann hat dieser Albtraum endlich ein Ende?
35:42Das will ich dir sagen.
35:45Entweder, wenn Annabelle ins Gefängnis kommt,
35:47oder wenn sie deine Tochter endgültig vernichtet hat.
35:54Ups, ist aber ein bisschen eng hier.
35:56Ach, mir reicht's. Ich brauche nicht viel.
36:00Hauptsache, man fühlt sich wohl
36:01und hat's gemütlich, richtig?
36:02Ganz genau.
36:05Möchten Sie noch einen Schluck?
36:06Oh ja, gern.
36:21Was halten Sie davon,
36:22wenn wir mit diesen Blüten Sie aufhören?
36:24Ich komme mir dabei so schrecklich alt vor.
36:26Gern.
36:26Ich bin Simon.
36:28Nora.
36:30Sie sind also...
36:31Du?
36:33Du bist also noch relativ neu hier in Falkenthal?
36:35Ja.
36:36Meine Schwester hat hier im Gutshaus
36:38einen Job als Hausangestellter
36:39von Beidens angenommen.
36:40Und na ja,
36:41da ich mich so ein bisschen verpflichtet fühle,
36:43auf meine kleine Schwester aufzupassen.
36:44Ich verstehe.
36:45Aber du bist auch noch nicht so lange in Falkenthal?
36:47Nein, meine Eltern sind erst vor kurzem hierher gezogen.
36:50Zu meinem Onkel, Tobias Becker.
36:51Ach, der Lebensgefährte von Frau Hertel.
36:53Genau.
36:53Ja.
36:54Und als ich hörte,
36:56dass der Job als Chefdesigner noch vakant ist,
36:58habe ich mich entschlossen, mitzukommen.
36:59Gute Entscheidung.
37:01Ja, sonst wären wir uns ja womöglich nie begegnet
37:04und es wäre doch sehr schade.
37:07Oder?
37:13Ja, ja, ich weiß,
37:14ich hätte mich raushalten sollen.
37:16Aber Ben hat doch gemerkt,
37:17dass mit Nina was nicht stimmt.
37:19Ja, deshalb hast du dich verpflichtet gefühlt,
37:21es ihm zu sagen?
37:21Ja, was hätte ich denn machen sollen?
37:24Ja, was du mal gesagt hast?
37:25Dich raushalten.
37:28Soll ich etwa so tun,
37:29als wenn alles in Ordnung ist?
37:30Ben hat sich solche Sorgen gemacht.
37:33Ja, und was glaubst du jetzt,
37:34wie es weitergeht?
37:35Ben wird mit Nina reden.
37:37Ja, und versuchen,
37:38sie von ihrem Entschluss abzubringen.
37:39Ja.
37:39Und ich hoffe mit Erfolg.
37:41Sag mal, siehst du denn nicht,
37:43dass dadurch alles nur schlimmer wird?
37:44Ben, Elsa und Nina können nicht so weitermachen,
37:46wie bisher.
37:48Nina und Ben lieben sich.
37:50Findest du es da etwa richtig,
37:51dass sie sich trennen?
37:53Ich weiß es nicht,
37:53aber es ist nicht dein Entscheid
37:54und auch nicht meine.
37:55Nein, das ist die Entscheidung
37:57von Ben und Nina.
37:58Und genau darum muss Ben wissen,
38:00was Nina vorhat.
38:03Kann ich nur hoffen,
38:04dass die beiden das Richtige tun.
38:24Hey.
38:26Was machst du denn hier hin?
38:29Du willst Falkenthal verlassen.
38:33Und du hättest mir nichts gesagt.
38:38Wie kannst du das tun?
38:40Nina, ich liebe dich über alles,
38:42über alles in dieser Welt.
38:43Und ich kann ohne dich nicht mehr leben.
38:45Hör doch auf, Ben.
38:47Das macht doch alles nur noch schlimmer.
38:49Was bitte kann denn noch schlimmer sein,
38:50als die Vorstellung,
38:51von dir für immer getrennt zu sein?
38:54Du willst das genauso wenig wie ich.
38:56Habe ich recht?
38:56Es geht aber nicht darum,
38:57was wir wollen, Ben.
38:58Sondern?
38:59Sondern darum,
39:00was für alle Beteiligten das Beste ist.
39:01Elsa.
39:02Ja.
39:03Ich kann es nicht mehr, Ben.
39:04Ich kann das nicht mehr,
39:06dieses Lügen und Betrügen hinter ihrem Rücken.
39:08Nicht jetzt, wo sie alles weiß.
39:12Was weiß?
39:15Wo sie was weiß?
39:18Nina.
39:19Was wir sie die ganze Zeit hintergangen haben, Ben.
39:23Sie weiß über uns Bescheid.
39:41Er müsste doch schon längst zu Hause sein.
39:54Bestimmt ist er bei Nina.
39:56Und erfährt von ihr, was sie vorhat.
40:00Mein Gott.
40:02Was mache ich denn,
40:03wenn er sie überredet,
40:04in Falkenthal zu bleiben?
40:05Dann war ja alles umsonst.
40:09Und wenn er dann auch noch von Maike erfährt,
40:10dass ich seit einer Weile schon wieder sehen kann
40:14und dass ich das alles nur verheimlicht habe,
40:15damit er mich nicht verlässt,
40:17dann...
40:21dann hasst er mich.
40:26Dann hasst er mich.
40:31Das darf nicht passieren.
40:34Das darf einfach nicht passieren.
40:39Sie weiß Bescheid.
40:40Woher hast du es ihr gesagt?
40:41Sie hat es doch sowieso geahnt, Ben.
40:43Mir gegenüber hat sie sich das niemals anmerken.
40:45Ach so, wundert dich das?
40:47Sie liebt dich, Ben.
40:49Und sie hat Angst, dich zu verlieren.
40:52Geh zu ihr.
40:53Geh zu ihr und rede mit ihr.
40:55Nein.
40:56Und sag ihr, dass du bei ihr bleiben wirst.
40:59Ben, bitte.
41:00Sie braucht dich.
41:01Und ich brauche dich.
41:02Ich kann ohne dich nicht sein.
41:04Verstehe das nicht.
41:04Hör auf damit.
41:05Du hast versprochen, bei Elsa zu bleiben,
41:07solange sie blind ist.
41:08Du hast es versprochen.
41:09Doch nicht, doch nicht,
41:09wenn ich dich dafür verliere.
41:11Das kann ich nicht.
41:12Du bist mein Leben.
41:15Ohne dich macht...
41:16Ohne dich macht nichts mehr als Sinn.
41:35Nina?
41:45Bitte nicht.
41:52Unfall?
41:54Du hast mich mit voller Absicht die Treppe runtergeschmissen.
41:56Ja, aber das wissen doch nur wir beide.
41:59Und da es keine Zeugen gibt, wird es auch so bleiben.
42:03Ben, dann lass uns doch wieder wie Mann und Frau zusammenleben.
42:07So, wie wir uns das bei der Hochzeit versprochen haben.
42:09Bitte, das kann ich nicht.
42:10Das weißt du auch ganz genau.
42:14Ich liebe Nina.
42:16Aber Nina ist weg!