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  • vor 5 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:01Habt ihr beide wirklich geglaubt, dass ihr mir was vormachen könnt?
00:05Nein.
00:08Nein, wir haben geglaubt,
00:12dass wir gegen unsere Gefühle ankämpfen können.
00:14Ach, jetzt hör doch auf!
00:16Ich weiß, dass ich dieser Weh getan habe.
00:19Und jetzt sagst du, dass du es wieder gut machen willst.
00:24Nein, das kann ich nicht.
00:27Und das weiß ich ja auch.
00:29So einfach ist das nicht.
00:32Wenn dir unsere Freundschaft noch irgendwas bedeutet,
00:37dann verschwindest du aus Falkenthal
00:39und aus meinem Leben mit Ben.
00:49Hey, what you looking for
00:53No one has the answer
00:55They just want more
01:00Hey, who's gonna make it right?
01:07This could be the first day of my life
01:19Mir wäre es auch lieber, alles wäre anders gekommen.
01:22Das kann es immer noch.
01:24Wenn du aus Falkenthal weggehst und Ben und mich in Ruhe lässt.
01:31Ich glaube nicht, dass das etwas an den Tatsachen ändern würde.
01:37Welche Tatsachen?
01:39Dass du dich an meinen Ehemann rangemacht hast?
01:47Ich habe einen Fehler gemacht, Elsa.
01:52Aber ich habe mich nicht an Ben rangemacht.
01:53Ich bin blind.
01:56Das ist eine sehr schwere Situation für Ben.
01:59Auch für mich.
02:00Und für unsere Ehe.
02:02Und du hast das ausgenutzt.
02:04Vom ersten Moment an.
02:10Glaubst du wirklich, dass ich so rücksichtslos bin?
02:15Bitte gehen.
02:17Bitte gehen.
02:19Bitte gehen.
02:42Ich habe dich sehr verletzt, Edson.
02:50Aber für meine Gefühle zu Ben, kann ich mich nicht entschuldigen.
02:56Ich habe mich nicht entschuldigen.
03:21Vielen Dank und auf Wiedersehen.
03:23Wie es aussieht, haben wir eine Chance, Annabelle wegen schwerer Körperverletzung vor Gericht zu bringen.
03:29Bist du sicher?
03:31Richard, wenn es nach mir ginge, würde diese Frau für 15 Jahre ins Gefängnis wandern.
03:34Aber ich fürchte, damit kommen wir nicht durch.
03:37Wenn Nina nur nicht bewiesen hätte, dass Annabelle an Victorias Entführung unschuldig war.
03:41Nina hat getan, was sie tun musste.
03:44Und Annabelle hat sich im Gegenzug bereit erklärt, auszuziehen.
03:47Und das ist Annabelles Strafe dafür, dass sie unser Kind getötet hat.
03:49Sie muss sich eine neue Wohnung suchen.
03:56Was ist das Strafmaß für schwere Körperverletzungen?
04:00Zehn Jahre maximal.
04:02Dann könnte sie mit einer Bewährungsstrafe davon kommen.
04:04Das ist nicht gesagt.
04:09Wir brauchen den Bericht nach deiner Einweisung in die Klinik.
04:12Wir müssen nachweisen, dass unser Kind durch den Sturz ums Leben gekommen ist und dass Annabelle für diesen Sturz verantwortlich
04:17ist.
04:18Wird das den Akten zu entnehmen sein?
04:20Ich hoffe es.
04:21Wenn wir nachweisen können, dass Annabelle dich angegriffen hat, dann wird sie mit einer Bewährungsstrafe nicht davon kommen.
04:34Elsa hat recht, wenn sie wütend auf mich ist.
04:36Ben und ich hätten ihr von Anfang an die Wahrheit sagen müssen.
04:40An ihrer Stelle wäre ich genauso verletzt.
04:54Paula, na, wie geht's dir?
04:56Gut, und dir?
04:58Ganz gut.
05:00Echt?
05:01Ja.
05:02Ich freue mich, deine Stimme zu hören.
05:05Du hörst dich traurig an.
05:07Ach, das ist bestimmt nur, weil ich dich so vermisse.
05:28Du kannst also wirklich sehen?
05:33Ich wollte dir ja sagen, Maike, ich...
05:43Was hältst du eigentlich von Urlaub?
05:45Was?
05:46Na, Urlaub. Du weißt, was das ist?
05:49Ich hab's wohl vergessen.
05:53Ich hab gerade Erik gesimst. Er schreibt, dass es in Südafrika momentan sehr schön sein soll.
05:57Dann fahr doch hin.
05:58Ich will aber, dass du mitkommst.
06:01Du hast so viel Stress im Moment. Du brauchst ein bisschen Erholung.
06:04Aber du willst doch Erik wieder sehen.
06:06Na klar.
06:08Trotzdem.
06:09Ach komm, du hast doch schon zugegeben, dass du ihn vermisst.
06:12Da würde ich nur stören.
06:14Was?
06:14Du störst nicht, du bist meine Freundin.
06:17Und wenn schon, im Moment hätte ich sowieso nicht das Geld für ein Flugtipp.
06:20Ach, da kümmere ich mich drum.
06:22Wir haben beide viel Stress.
06:24Du mit Ben und Elsa und ich mit meiner Familie.
06:26Außerdem fehlt mir Erik.
06:28Lissi, ich kann nicht mitkommen.
06:30Deine Stiefmutter würde mir nie freigeben.
06:32Red doch mit Simon. Der ist doch jetzt ein Direkter-Vorgesetzter.
06:36Ja, schon.
06:37Willst du die beiden nicht sehen?
06:40Doch, ich vermiss sie auch.
06:42Seit sie weg sind und seit du nicht mehr im Gatoring arbeitest, ist sie ja richtig einsam geworden.
06:46Na siehst du. Noch ein Grund mehr, sie zu treffen.
06:49Los, komm.
06:49Wohin?
06:50Wir reden mit unserem Sponsor.
07:01Kommst du zu unserer Aufführung?
07:03Ja, natürlich komme ich.
07:06Vielleicht komme ich auch schon ein bisschen früher in die Schweiz.
07:08Das wäre toll.
07:10Donnerstag haben wir früh drei Stunden Ausfall.
07:13Ähm, ja, ich weiß noch nicht, ob ich das so früh schaffe, aber ich rufe dich nochmal an, ja?
07:18Okay, ich muss jetzt Schluss machen.
07:20Ist gut, mein Schatz.
07:22Ich hab dich lieb.
07:24Ich dich auch.
07:26Warum hab ich ihr nicht gesagt, dass ich Falkenthal vielleicht verlasse?
07:32Weil ich mich noch nicht dazu entschieden habe?
07:36Wie auch?
07:38Ich möchte mit Ben zusammen sein.
07:41Mit ihm alt werden, Kinder mit ihm haben.
07:44Eine Hochzeit in Weiß.
07:46Ein schöner Traum.
07:49Zeit aufzuwachen.
08:07Soll ich dir einen Tee machen?
08:11Ach, Vicky, jetzt denk doch nicht mehr an Annabelle.
08:16Diese Frau bestimmt mittlerweile unser ganzes Leben, unsere Ehe, alles.
08:20Wenn wir bei Richard und Helena sind, ist sie das einzige Thema.
08:23Haben wir noch Wein?
08:26Brot?
08:41Danke.
08:42Wofür?
08:44Dass du da bist.
08:45Und dass du immer zu mir gehalten hast.
08:48Vicky, ich liebe dich.
08:50Mehr als alles andere auf der Welt.
09:00Entschuldige, ich muss sie übersehen haben.
09:03Komm, ich werfe sie weg.
09:05Nein, warum denn?
09:08Ich fand sie immer schön.
09:13Vielleicht brauchen wir sie auch irgendwann nochmal.
09:26Hallo, ihr beiden.
09:28Hallo.
09:29Hallo, mein Schatz.
09:30Sag mal, Papa.
09:31Ja.
09:32Du kannst doch Flugreisen von der Steuer absetzen, stimmt's?
09:36Solange sie geschäftlich sind, ja.
09:38Warum?
09:39Maike und ich, wir planen eine Geschäftsreise nach Afrika.
09:43Nach Südafrika.
09:45Tatsächlich?
09:46Und wann?
09:47Na, so bald wie möglich.
09:49Ich nehme an, ihr wollt Erik und Kolja Hertel besuchen.
09:52Rein geschäftlich natürlich.
09:53Genau.
09:54Ja.
09:54Und dann will Maike noch ein bisschen recherchieren, wie die Porzellanherstellung in Südafrika so funktioniert.
09:59Ah, ja.
10:00Interessant.
10:01Leider kann ich nur meine eigenen Geschäftsreisen absetzen.
10:04Och, Papa, wir brauchen aber einen Sponsor.
10:06Du brauchst jemanden, der dir deine Reise bezahlt, wolltest du sagen?
10:09Ja, mir und Maike.
10:11Ah, ja.
10:12Ich habe selbst schon daran gedacht, ob du dich etwas ausspannen solltest.
10:16In der letzten Zeit war es nicht so einfach für dich, hm?
10:19Ja, und das Gleiche gilt auch für Maike.
10:22Ah, ja.
10:24Also, okay, ich zahle euch die Reise.
10:26Aber nur, wenn du dich danach konzentriert aufs Abi vorbereitet hast.
10:30Ja, versprochen, du bist der beste Papa.
10:32Ich weiß.
10:33Habt ihr eigentlich schon zu Abend gegessen?
10:35Ja, allerdings.
10:36Aber ich nehme an, dass Frau Landmann etwas für dich übrig gelassen hat.
10:39Sehr gut.
10:41Ihr findet mich dann in der Küche.
10:42Mit Maike.
10:47Cool.
10:51Wir könnten auch wegfahren.
10:54Nach Südafrika.
10:56Hast du nicht noch dieses Haus auf den Virgin Islands?
10:59Ja.
11:00Und es ist eine wunderbare Idee, aber leider...
11:03Wir können Viktoria momentan nicht allein lassen.
11:06Ja.
11:07Aber es wäre sehr schön gewesen.
11:10Aber wir können es uns auch hier gemütlich machen, sobald Annabelle weg ist.
11:21Ich gebe deinem Vater das Geld für den Flug auf jeden Fall zurück.
11:24Ach, der merkt doch gar nicht, wenn ihm ein Tausender fehlt.
11:26Ein Tausender?
11:27Weißt du, wie viel Kohle mein Vater hat?
11:28Nein, aber...
11:30Ich auch nicht.
11:31Ich bin mir nicht sicher, ob er es überhaupt weiß.
11:33Aber so ein Flug, den zahlt er aus der Portokasse.
11:35Und du weinst?
11:37Na klar.
11:39Du hattest übrigens recht.
11:41Ich freue mich riesig darauf, Erik wieder zu sehen.
11:46Du nicht?
11:47Doch, sehr.
11:49Na siehst du.
11:51Dann vergiss diese ganze Geschichte mit dem Geld einfach mal.
11:57Na, ihr beiden?
11:59Hallo, Nina.
12:01Kartoffelsalat?
12:01Hat Eva persönlich zubereitet.
12:03Ähm, nein, danke.
12:05Ich wollte mir nur eine Flasche Wasser holen.
12:08Schöne Grüße von Paula übrigens.
12:11Danke.
12:11Hast du mit ihr telefoniert?
12:13Mhm.
12:13Sie spielen gerade Romeo und Julia in der Theater-AG.
12:16Ah, das haben wir auch aufgeführt im Internat.
12:19Und ratet mal, wer die Julia war.
12:21Weil Jungs mich so angemeldet haben.
12:23Was soll man machen?
12:24Also Paula spielt Mercutio.
12:26Es gibt zu wenig Jungs in der Theater-AG.
12:28Es gibt ja immer zu wenig Jungs.
12:29Das ist statistisch nachgewiesen.
12:31Theoretisch bleiben 10% der Frauen ohne Mann.
12:34Oder sie müssen sich einteilen.
12:36Hat Elsa mit dir gesprochen?
12:38Ja.
12:39Wieso?
12:40Nur so.
12:41Hat sie was gesagt?
12:43Was, was sie denn gesagt haben?
12:45Nichts.
12:47Lissi und ich, wir fliegen nach Südafrika.
12:49Last minute.
12:50Schön.
12:52Na dann, schönen Abend euch noch.
12:55Viel Spaß.
12:57Nacht.
12:57Gute Nacht.
13:04Gute Nacht.
13:05Herr Dr. Franke.
13:07Annabelle von Weiden.
13:10Danke.
13:11Danke, ich habe Ihre E-Mail bekommen.
13:14Das sind ja wirklich mal gute Nachrichten.
13:17Natürlich konnte die Steuerbehörde mein Geld aus China nicht ewig einbehalten.
13:22Heute scheint ja wirklich mein Glückstag zu sein.
13:26Die Manufaktur kann erst mal weiter produzieren.
13:29Und wenn die Forschungsarbeiten von Harald Becker erfolgreich sind, sind wir bald saniert.
13:34Ihnen auch.
13:37Gute Nacht.
13:57Hier bist du.
13:58Ja, ich wasch ab.
14:00Ist die Küche nicht Frau Landmanns Revier?
14:02Mir macht es aber nichts auszuhelfen.
14:05Wie kann man sich nur so freiwillig erniedrigen lassen?
14:08Als ob es nicht reicht, dass du im Landhotel von der Hausdame zum Hausmädchen degradiert wurdest.
14:13Zuhause angestellt.
14:14Als ob das einen Unterschied macht.
14:15Warum ist da nichts Vernünftiges zu essen da?
14:22Hier.
14:23Wo Besteck ist, weißt du ja.
14:25Na toll.
14:26Für uns bleiben nur die Reste.
14:27Ab morgen ist ja wieder ein Job.
14:29Dann kannst du dich selbst ernähren.
14:30Noch habe ich nicht unterschrieben.
14:33Aber du wirst doch in der Manufaktur anfangen, oder?
14:37Klar, ich denke schon.
14:38Aber ich habe nicht vor, allzu lange im Fangsdame zu sein.
14:42Das war ich im Landhotel schon lang genug.
14:44Wenn du so einen guten Brat zur Chefin hast, dann beeindruckende Frau, diese Annabelle von Wein.
14:50Ich habe das Gefühl, dass ich noch viel von ihr lernen kann.
14:52Beruflich vielleicht.
14:54Wie meinst du das?
14:57Sie scheint ziemlich schwierig zu sein.
15:01Sie könnten mir ja deinen Glückspringer ausleihen, wenn du ihn nicht verloren hättest.
15:04Ich dachte, du glaubst nicht dran.
15:06Gegensatz zu dir.
15:08Dabei hat dir das alte Ding noch nie Glück gebracht.
15:10Das ist alles nur Einbildung.
15:11Du denkst bestimmt, ich bin verrückt.
15:13Aber ich habe das Gefühl, dass mein Schlüsselanhänger in guten Händen ist.
15:17Du hast recht.
15:18Ich denke wirklich, dass du verrückt bist.
15:30So, damit werden wir nun Kollegen.
15:32Frau van Weyden wird zufrieden sein.
15:34Ja, und darauf sollten wir anstoßen.
15:40Auf den neuen Leiter der Entwicklungsabteilung von Falkenthal-Porzellan.
15:43Und dessen Sohn, dem Chefdesigner, der das alles erst möglich gemacht hat.
15:53Oh, der Schlüsselanhänger.
15:56Vielleicht solltest du ihn mal zum Funkbüro bringen.
15:58Ja, vielleicht.
15:59Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich davon zu trennen.
16:03Es kann ja auch sein, dass es gar kein Zufall war, dass du ihn gefunden hast.
16:07Ach, Marianne, das ist doch ein Unsinn.
16:09Ja, für dich vielleicht.
16:11Wissenschaftler sind manchmal schrecklich unromant.
16:13Ich bin nicht unromantisch, ich bin nur...
16:16Nicht romantisch.
16:21Also, was glaubst du, welcher Schlüssel zu diesem Anhänger gehört?
16:26Wahrscheinlich ein sehr großer Schmiedeeisener für eine sehr alte Tür.
16:30Ja, genau.
16:31Und hinter der Tür schläft eine Prinzessin, die darauf wartet, von Simon wachgeküsst zu werden.
16:37Bestimmt.
16:38Ich hätte nichts dagegen, wenn du endlich deine Prinzessin finden würdest.
16:41Ja, Mutter.
16:43Ist ja gut, ich sag nichts mehr.
16:45Das Wichtigste ist, dass Vater und ich Jobs haben.
16:48Lassen wir uns doch einfach überraschen, was Falkenthal sonst noch zu bieten hat.
16:54Ich konnte Elsa nicht länger anlügen.
16:57Ja, klar.
16:59Wie hat sie denn reagiert?
17:02Sie will, dass ich die Stadt verlasse.
17:06Wie bitte?
17:08Ja, sie glaubt.
17:10Sie glaubt, wenn ich nicht mehr da bin, dann wird Ben sie wieder lieben, so wie früher.
17:13Ach, Nina, das ist doch Quatsch.
17:16Ich meine, wir kannst du die Liebe nicht erzwingen.
17:19Ja.
17:21Und man kann auch nicht erzwingen, dass sie aufhört.
17:24Ich weiß, dass Ben und ich uns immer lieben werden.
17:27Egal, wie weit wir voneinander entfernt sind.
17:33Hast du das Elsa auch so gesagt?
17:34Ach, Birgit, das würde sie doch nicht hören wollen.
17:36Nein, natürlich würde sie das nicht hören wollen.
17:39Aber so, wie sie jetzt ist, kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.
17:42Gut.
17:42Was willst du allzu tun?
17:46Egal, wie sehr Ben und ich uns auch lieben, Elsa braucht Ben einfach mehr als ich.
17:52Denkst du das wirklich?
17:53Ja, ich weiß es.
17:56Ben und ich wollten nie, dass es so kommt, Birgit.
17:59Und wenn Elsa glaubt, dass Ben sie wieder lieben wird,
18:05ich kann ihr diese Hoffnung einfach nicht nehmen.
18:09Dann willst du also Falkenthal verlassen?
18:11Da habe ich eine Wahl.
18:12Ja.
18:13Warte einfach ein bisschen.
18:15Schau mal, das ist doch für Elsa ein ungeheurerer Schock zu erfahren,
18:18dass Ben sie nicht mehr liebt.
18:20Du musst ihr ein bisschen Zeit geben.
18:23Vielleicht fällt es ihr dann leichter, die Dinge zu akzeptieren.
18:40Hast du mit Nina geredet?
18:42Ja.
18:43Und worüber?
18:45Na ja, über uns.
18:48Hast du ihr gesagt, dass du sehen kannst?
18:51Dazu sind wir nicht gekommen.
18:54So einfach ist das nicht.
18:56Das hat auch niemand behauptet.
19:01Fährst du weg?
19:02Ja.
19:03Ja.
19:32Wohin?
19:33Aber das wäre ja auch noch schöner.
19:35Aber du kannst doch nicht so tun, als wenn du blind wärst,
19:37nur um Ben nicht zu verlieren.
19:40Willst du, dass eure Ehe auf Mitleid basiert?
19:44Nein.
19:44Dann musst du die Wahrheit sagen, und zwar sofort.
19:47Willst du, dass ich meinen Bruder weiterhin anlüge?
20:05Ich hatte gehofft, du bist schon weg.
20:08Ach, ich hab dich gar nicht bemerkt.
20:11Was machst du noch hier?
20:16Seinen Umzug lässt sich nicht von heute auf morgen organisieren.
20:19Und ein paar Tage mehr oder weniger werden euch schon nicht umbringen.
20:26Hoffentlich.
20:29Richard, du behandelst mich wie eine Mörderin.
20:32Das bist du für mich auch.
20:34Ohne dich würde mein Enkelkind noch leben.
20:37Es ist nicht meine Schuld, dass Viktoria einen Unfall hatte.
20:43Ebenso wenig wie diese Entführung.
20:49Ich finde, ich hätte eine Entschuldigung verdient.
20:55Du hättest was?
20:59Ihr alle glaubt, ich hätte diese Beate Kraus engagiert,
21:02um Viktoria entführen zu lassen.
21:04Und jetzt stellt sich heraus, dass ich nichts damit zu tun hatte.
21:09Vielleicht bin ich ja gar nicht so ein Ungeheuer, wie du denkst.
21:14Du ahnst nicht, was ich denke.
21:18Du glaubst, ich hätte deine Familie zerstört.
21:22Aber das stimmt nicht.
21:23Man ziehst du aus.
21:27Anna, Bill, keine Tricks.
21:29Du hast Nina versprochen, dass du ausziehst.
21:31Und ich werde dir dafür sorgen, dass du dein Versprechen hältst.
21:38Morgen kommt ein Möbelwagen.
21:46Ben hat mir versprochen, zu mir zu halten und treu zu sein,
21:49im Guten wie in schlechten Tagen.
21:51Das macht jeder, der heiratet.
21:53Und deswegen ist es nichts wert?
21:55Damals schon, aber dann...
21:56Ja, dann kam Nina.
21:57Und auf einmal ist alles vergessen, was wir uns jemals aufgebaut haben.
22:00Elsa, so einfach ist das nicht.
22:02Doch.
22:02So einfach ist das.
22:04Egal, was dir angetan wurde.
22:05Du musst die Wahrheit sagen.
22:09Ich habe gelogen, damit Ben mich nicht verlässt.
22:11Ich weiß.
22:12Soll ich das alles einfach so hinnehmen?
22:16Ich liebe Ben.
22:18Und ich werde um ihn kämpfen.
22:19Ja, aber doch nicht so.
22:20Das ist...
22:20Das ist...
22:21Was denn?
22:22Verrückt?
22:27Ich weiß, dass ich es Ben erzählen muss.
22:30Wenn er es von Nina erfährt, dann kann ich gleich meine Koffer packen.
22:34Ich werde es ihm sagen.
22:37Und er wird verstehen, dass ich ihn liebe.
22:44Gute Nacht, Elsa.
22:56Lauf ich davon, wenn ich jetzt gehe?
22:59Es gibt keinen anderen Weg.
23:01Als ich vor Wochen nach Falkenthal zurückkehrte, habe ich Ben meine Liebe gestanden.
23:05Ich habe es getan, weil ich ihm und mir nicht mehr länger etwas vorspielen konnte.
23:10Aber ich wusste immer, dass ich ihn Elsa nicht wegnehmen will.
23:12Und er hat sein Versprechen gegeben, bei ihr zu bleiben, solange sie blind ist.
23:19Ich darf nicht der Grund sein, warum er es bricht.
23:41Ah, Frau Hertel.
23:42Schön, dass Sie auch mal pünktlich sind.
23:44Bitte setzen Sie doch gleich ein Memo auf.
23:47Die Kurzarbeit ist beendet.
23:49Oh, pardon, das bedeutet, dass die finanzielle Situation der Firma gerettet ist.
23:54Nun, es ist mir neu, dass unsere finanzielle Situation in ihren Kompetenzbereich fällt.
23:59Aber ja, die Manufaktur ist gerettet.
24:03Das freut mich.
24:04Noch was?
24:05Das war's.
24:09Oh, hallo, Birgit.
24:10Frau von Weiden.
24:11Ich schätze mal, Sie sind darüber informiert, dass Herr Becker unser neuer Chefdesigner ist.
24:16Danke, ich weiß Bescheid.
24:17Gut, dann an die Arbeit.
24:19Herr Becker, bitte.
24:20Was kann ich für Sie tun?
24:22Mein Vater hat einen Vertrag unterschrieben.
24:24Ah.
24:26Tja, dann ist ja alles in Ordnung.
24:28War's das?
24:30Ja, ich wundere mich nur.
24:31Worüber?
24:32Dass Sie so gut gelaunt sind.
24:34Sie werden feststellen, dass das Häufige der Falles als allgemein angenommen wird.
24:39Oh, pardon, Sie entschuldigen.
24:42Herr Beiden.
24:43Herr Dr. Franke, gibt es Neuigkeiten?
24:51Was denkt dieser unverschämte Kerl sich eigentlich?
24:55Körperverletzung.
24:58Nur weil Hagen Ritter Anwalt ist, glaubt er wohl, er kann mich für alles verantwortlich machen.
25:04Hm, verstehe.
25:06Danke, dass Sie mir den Tag verdorben haben.
25:18Michael.
25:18Hallo, Lina.
25:20Na, schon auf dem Weg nach Südafrika?
25:21Ja, zu Kolja, Erik und Daniel.
25:24Na dann, grüß die beiden ganz lieb von mir.
25:25Mach ich.
25:26Ach, und Michael.
25:27Ich wollte mich bei dir entschuldigen.
25:29Wofür?
25:31Für die letzte Zeit.
25:32Es war sicher nicht ganz einfach mit Ben und mir und Elsa.
25:39Aber woher weißt du, dass ich Bescheid wusste?
25:41Ben hat's mir erzählt.
25:45Naja, ich kann mir vorstellen, dass es nicht besonders angenehm war,
25:48über alles Bescheid zu wissen und mit niemandem darüber zu reden.
25:52Ja, stimmt, aber besser als nichts zu wissen.
25:56Ja.
25:58Auf jeden Fall tut's mir leid, aber die Sache hat sich ja jetzt auch geklärt.
26:01Ja?
26:02Ja, ich hab mit Elsa geredet.
26:04Ja, ich weiß.
26:08Und ich werde Falkenthal verlassen.
26:11Was?
26:13Ja, ich geh weg.
26:16Wie, endgültig?
26:18Ja, endgültig.
26:20Ich werde irgendwo ganz neu anfangen.
26:25Aber, Michael, ich wünsche dir alles Gute und, und vor allem viel Spaß in Afrika.
26:55Ah, guten Tag.
26:57Was kann ich für Sie tun?
26:58Sie sollten sich meine Klingel anschaffen, sonst wartet man hier Stumpen.
27:01Ach, so lange kann's nicht gewesen sein.
27:03Höchstens zwei Minuten.
27:04Tatsächlich.
27:05Also langsam verstehe ich, warum Frau von Weiden eine neue Kraft für den Empfang sucht.
27:09Ah, das sind Sie.
27:11Wenn Frau von Weiden und ich uns über die Bezahlung einig sünden.
27:14Ja, natürlich.
27:16So ein Posten muss angemessen bezahlt werden.
27:18Eine qualifizierte Empfangsdame ist das Aushängeschild einer jeden Firma.
27:21Mag sein, dass es hier bisher noch nicht ausreichend gewürdigt wurde.
27:24Es gab bisher eigentlich keine Beschwerden.
27:26Und Sie stört's aber gar nicht, dass jemand Neues für den Empfang gesucht wird.
27:30Nein, im Gegenteil.
27:31Ich bin Birgit Hertel, die Chefsekretärin.
27:33Dann also Ihrer Vorgesetzter.
27:37Wie schön.
27:37Und Sie?
27:38Nora Maywald.
27:40Bitte.
27:40Nora Maywald.
27:42Ach, aber wissen Sie was?
27:43Ich glaube, die Stelle ist doch nichts für mich.
27:44Ich hab da auch noch ein paar andere Angebote, die man...
27:51Birgit, kannst du mir einen Termin bei den Leuten von der Mabacher Hotelkette machen?
27:54Bis morgen müssen die ersten Muster fertig sein.
27:56Kannst du nicht dazu äußern?
27:57Ja, klar.
27:58Hallo.
28:01Frau Maywald?
28:04Ich bin Nora Maywald.
28:06Angenehm.
28:06Simon Becker.
28:07Sie arbeiten auch hier?
28:08Ja, in der Designabteilung.
28:10Die sind Künstler.
28:12Ich tue mein Bestes.
28:14Davon bin ich überzeugt.
28:16Ich fang ja übrigens auch bald hier an.
28:18Am Empfang.
28:25Guten Morgen.
28:26Viktoria.
28:28Hast du schon geprüstet?
28:29Nein.
28:30Katharina, bringen Sie noch ein Gedeck?
28:32Gerne.
28:38Hier, das darf.
28:39Gut, gut.
28:43Besser.
28:45Das freut mich.
28:47Ich denke darüber nach, wieder für Richard zu arbeiten.
28:49Findest du nicht, dass das ein bisschen früh ist?
28:52Ich kann nicht ewig hier rumsitzen und mir selbst leid tun.
28:55Das Leben geht weiter.
28:58Und was ist, wenn Hagen es nicht schafft, Annabelle für den Verlust seines Kindes zur Verantwortung zu ziehen?
29:03Würdest du das verkraften?
29:07Ich wünsche mir nichts mehr, als dass sie endlich aus unserem Leben verschwindet.
29:11Und das wird sie vielleicht auch, wenn sie hier endlich ausgezogen ist.
29:14Das wünschen wir uns alle.
29:17Mit etwas Glück landet sie vielleicht im Gefängnis und das für sehr lange Zeit.
29:24Vielleicht ist es ja doch das Beste, wenn du bald wieder arbeitest.
29:27Davon rede ich ja die ganze Zeit.
29:35Das ist doch lächerlich.
29:37Meine Unschuld in diesem Entführungsfall ist erwiesen.
29:40Und jetzt soll ich für Victorias Fehlgeburt verantwortlich sein?
29:45Was kommt als nächstes?
29:47Bin ich schuld an der Klimakatastrophe?
29:50Ja, ja, ist schon gut, Dr. Franke.
29:52Ich weiß, was ich zu tun habe.
29:54Danke, wiederhören.
29:57Frau Maywardt, bitte kommen Sie doch rein.
30:01Setzen Sie sich bitte.
30:03Und?
30:04Haben Sie es sich überlegt?
30:06Na ja, meine Vorgesetzte habe ich schon kennengelernt.
30:08Ich bin Ihre Vorgesetzte.
30:10Ich meine Frau Hertel.
30:12Ich bitte Sie, das stimmt vielleicht formal,
30:14aber wenn Sie hier anfangen, dann sind Sie mir Rechenschaft schuldig und sonst niemanden.
30:20Nun, äh, der Empfang ist ein wichtiger strategischer Punkt in jedem Betrieb.
30:26Das kennen Sie ja aus der Hotelbranche.
30:28Und deshalb ist es essentiell, dass dort jemand sitzt, dem ich vertrauen kann.
30:34Und das kann ich doch bei Ihnen.
30:38Zumal wir im selben Haus wohnen.
30:42Wunderbar.
30:43Ja, dann habe ich gleich eine kleine Aufgabe für Sie.
30:46Und die wäre?
30:47Ich möchte, dass Sie ein erstklassiges Essen über einen Catering-Service organisieren.
30:53Für heute Mittag im Gutshaus.
30:55Und bitte laden Sie folgende Personen dazu ein.
30:58Im Gutshaus?
30:59Ist das nicht eine Aufgabe fürs Personal?
31:01Nun, Nora, Sie müssen nicht immer am Empfang arbeiten.
31:06Hier, in der Manufaktur, gibt es viele Möglichkeiten, Karriere zu machen.
31:12Aber Sie haben recht.
31:14Ich werde das an Frau Hertel delegieren.
31:17Nein, nicht nötig.
31:18Ich mache das.
31:20Gut.
31:21Ich habe auch nichts anderes erwartet.
31:23Wiedersehen.
31:24Wiedersehen.
31:39Was ist denn hier los? Ich denke, du packst?
31:41Habe ich schon.
31:43Aber ich habe Simon auch versprochen, dass ich die Muster hier fertig stelle.
31:46Er braucht sie, um sie einem Kunden zu präsentieren.
31:49Siehst du, ich habe doch gesagt, dass er dir Urlaub gibt.
31:51Er ist halt ein netter Kerl.
31:53Für den du mal geschwärmt hast.
31:55Och, erinnere mich bloß nicht daran.
31:56Das ist peinlich genug.
31:58Ich habe ihm gesagt, dass ich spontan ein Flugticket geschenkt bekommen habe.
32:02Ist doch noch nicht mal gelogen.
32:05Nein, aber ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, dass ich mitfahre.
32:10Was?
32:13Ich habe gerade Nina getroffen.
32:15Na und?
32:18Sie will die Stadt verlassen.
32:20Was soll das heißen?
32:23Sag mal, muss ich dir jetzt alles aus der Nase rausziehen?
32:30Na los, raus damit.
32:32Ich sollte nicht darüber reden.
32:33Du erzählst es mir eh, früher oder später.
32:37Okay, aber es bleibt unter uns, ja?
32:40Ja.
32:42Elsa hat herausgefunden, dass Ben und Nina sich immer noch lieben.
32:47Verstehe.
32:49Na, überrascht bist du ja nicht.
32:51Ich habe mir schon sowas gedacht, dass zwischen deinem Bruder und Nina noch was ist.
32:55Ja?
32:56Na ja, schließlich wohne ich mit Nina unter einem Dach und als sie mich dann gebeten hat, Elsa meinen Hund
33:01auszuleihen, da...
33:02Ben hätte Elsa schon längst verlassen, aber er konnte es nicht übers Herz bringen, solange sie noch blind ist.
33:08Oder wahr?
33:10Wahr? Was soll denn das heißen?
33:12Ja, Elsa kann wieder sehen.
33:15Aber weil sie Angst hatte, Ben würde sie verlassen, wenn er das rausfindet, hat sie ihm vorgespielt, dass sie blind
33:21ist.
33:22Krass.
33:23Ja, ich bin die Einzige, die davon weiß.
33:25Und ich habe wirklich keine Ahnung, was ich jetzt machen soll.
33:43Siehst du?
33:46Keiner versteht mich.
33:49Nicht mal Maike.
33:53Und wenn ich allen vorgemacht habe, dass ich nicht sehen kann.
33:57Ben und Nina haben mit den Lügen angefangen.
34:00Soll ich das einfach alles so hinnehmen?
34:05Das kann ich nicht.
34:09Ben hat mich geheiratet.
34:12Und in seinem tiefsten Herzen wird er mich noch lieben.
34:16Nina hat ihm nur den Kopf verdreht.
34:18Und wenn sie weg ist, dann hat das endlich alles ein Ende.
34:25Es ist auch gut, dass Maike wegfährt.
34:28Bis sie merkt, dass ich mit Nina gar nicht geredet habe, ist Nina längst aus Falkenthal verschwunden.
34:33Und wenn Ben dann gemerkt hat, dass er mich doch noch liebt,
34:38dann sage ich ihm auch die Wahrheit.
34:43Versprochen.
34:48Hallo, Schwesterchen.
34:49Was, du bist schon zurück?
34:51Hat's nicht funktioniert?
34:52Quatsch.
34:53Vor dir steht die neue Empfangsdame von Falkenthal Porzellan.
34:56Du hast den Job.
34:58Gratulier.
34:59Und das ist erst der Anfang.
35:00Frau von Weiden hat gesagt, ich kann Karriere machen, wenn ich mich anstrenge.
35:03Na siehste, das ist genau das erreicht, was du wolltest.
35:05Allerdings.
35:05Und sie hat mir auch schon einen ersten Spezialauftrag gegeben.
35:08Ich soll ein Essen organisieren.
35:10Hier.
35:16Ein Essen hier im Gutshaus mit einem Catering-Service und die van Weiden sind zu Gast?
35:22Mich auch gewundert.
35:23Was will denn Frau van Weiden damit bezwecken?
35:25Das ist ja nicht mein Problem.
35:27Sie nimmt seit einiger Zeit ihre Mahlzeiten getrennt ein, auf Wunsch von Frau Bernstein.
35:32Uh, wer weiß, was hier abgeht.
35:34Richard van Weiden zwischen seiner Ehefrau und seiner Geliebten?
35:36Das geht uns nichts an, Nora.
35:39Hilfst du mir?
35:41Du hast doch gelernt, sowas zu organisieren.
35:45Dann erzähle ich dir auch von dem Mann, den ich vorhin getroffen habe.
35:51Du hast dich verliebt.
35:53Wer weiß.
35:56Das scheint ja heute wirklich dein Glückstag zu sein.
35:58Kenn ich ihn?
35:59Na ja, und wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, wirst du ihn bestimmt bald kennenlernen.
36:05Das ist das erste Mal seit Holgers Tod, dass du dich wieder für einen Mann interessierst.
36:10Hilfst du mir jetzt bei dem Festessen für die von Weidens oder nicht?
36:13Wenn das Essen hier im Gutshaus stattfinden soll, dann wirst du auf meine Hilfe angewiesen sein.
36:18Schätze ich.
36:22Das ist echt ganz schön kompliziert.
36:24Aber ich glaube nicht, dass du da irgendwas machen kannst.
36:27Ich muss Nina die Wahrheit sagen.
36:29Wieso?
36:30Dann wird sie nicht gehen.
36:33Maike, die drei sind erwachsen.
36:34Du musst dich da raushalten.
36:35Aber ich hänge doch schon mit drin.
36:38Vielleicht redet Elsa ja noch mit Nina.
36:39Vielleicht auch nicht.
36:42Ehrlich gesagt war ich erst auf Elsas Seite.
36:44Aber jetzt?
36:46Sie können doch nicht so tun, als ob sie blind ist, nur um Ben zu halten.
36:49Das ist doch das...
36:49Das ist krank.
36:51Oder vielleicht ist es Liebe.
36:53Also zwischen mir und Erik ist das nicht so.
36:57Denkt nicht mal daran.
36:59Ich muss es ihr sagen.
37:00Ja, und dann macht Ben mit Elsa Schluss und sie gibt ihr die Schuld dafür.
37:03Davon hat keiner was.
37:06Glaub mir, es ist besser so.
37:10Hallo.
37:11Ich dachte, Sie sitzen schon im Flieger.
37:14Hallo.
37:16Fahrt ihr zusammen?
37:17Ja.
37:19Vielen Dank nochmal, dass Sie mir Urlaub gegeben haben.
37:22Ich kann eine Auszeit gut gebrauchen.
37:24Allerdings.
37:25Wollen wir jetzt mal los?
37:26Die Tasse ist noch nicht fertig.
37:29Sieht doch gut aus.
37:31Würden Sie Ihren Flieger verpassen?
37:32Nein, wir haben noch Zeit.
37:34Ich mache die Tasse noch fertig.
37:35Gut.
37:36Und schöne Reise.
37:38Danke.
37:45Nicht, dass du wieder auf dumme Gedanken kommst.
37:48Mal du mal deine Tasse zu Ende.
37:49Dann kommst du auch nicht auf dumme Gedanken.
37:59Dann hast du dich entschieden?
38:02Ja.
38:04Ich werde Falkenthal verlassen.
38:06Komm nicht wieder.
38:10Das werde ich nicht.
38:13Wo die Tür ist, weißt du ja.
38:21Willst du wirklich, dass wir so auseinander gehen, Elsa?
38:24Das hättest du dir vorher überlegen müssen.
38:26Sokrates, still.
38:31Es tut mir sehr leid, dass es so zu Ende geht.
38:33Ja.
38:40Wir waren Freundinnen, Elsa.
38:43Eine ziemlich lange Zeit sogar.
38:49Was immer auch geschehen ist.
38:53Ich werde dich nicht vergessen.
39:08Bitte schön.
39:09Katharina, können Sie uns sagen, wer das hier veranlasst hat?
39:12Ich glaube, es soll eine Überraschung sein.
39:14Wahrscheinlich feiert Richard den Auszug von Annabelle.
39:17Dann hält sie sich an ihr Wort.
39:19Draußen steht ein Möbelwagen.
39:23Was ist hier eigentlich los?
39:24Ich habe eine Einladung in mein eigenes Haus bekommen.
39:28Wir auch.
39:29Wir dachten eigentlich, du hättest das organisiert.
39:31Ich?
39:32Nein.
39:34Hoffentlich ist es nicht das, was ich denke.
39:37Hm.
39:38Wie schön, dass ihr alle pünktlich zur Familienfeier gekommen seid.
39:41Annabelle, was soll das?
39:43Du solltest doch schon längst verschwunden sein.
39:46So habt ihr euch das gedacht.
39:48Ja, das war die Abmachung mit Nina.
39:50Meine Abmachung mit Nina war, dass ich euch in Ruhe lasse und ihr mich.
39:55Aber irgendjemand hat diese Abmachung gebrochen und mich angezeigt.
40:02Meine Unschuld, was Victorias Entführung angeht, ist bewiesen.
40:07Aber ihr könnt einfach nicht akzeptieren, dass ihr mir Unrecht getan habt.
40:11Und jetzt versucht ihr mich mit dieser lächerlichen Anzeige wegen Körperverletzung zu diskreditieren.
40:16Sie sind schuld am Tod unseres Kindes.
40:18Ach ja, ja, ja. Ich bin an allem schulden. Jetzt kann ich gehen.
40:21Aber so einfach ist es nicht.
40:24Das hier ist auch mein Haus.
40:26Was macht denn dein Möbelwagen auf der Einfahrt?
40:30Er bringt mir einen neuen Schuhschrank.
40:33Auf die Familie?
40:34Dann kann es sich leider nicht aussuchen.
40:44So, fertig.
40:46Dann lass uns jetzt bitte los, sonst verpassen wir unseren Flieger.
40:49Nina wird Falkenthal verlassen, wenn ich sie nicht daran hindere.
40:53Dann ruf sie an. Du kannst deinen Urlaub sonst eh nicht genießen.
40:56Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
40:58Dann schreib ihr.
41:05Ben liebt mich.
41:09Er wird auch mit mir wieder glücklich werden.
41:19Michael.
41:25Ist nicht schlimm. Ich hole eben aus der Küche ein Körblech.
41:35Nina, Elsa ist nicht blind.
41:37Sie tut nur so, damit sie Ben nicht verliert.
41:39Bitte sprich mit ihr, bevor du für immer Falkenthal verlässt.
41:42Michael.
41:48Du hast die ganze Zeit gewusst, dass ich unschuldig bin.
41:51Ich finde, du solltest dich jetzt bei mir entschuldigen.
41:53Du willst eine Entschuldigung?
41:56Hier hast du sie.
41:59Wie soll ich mit Ben glücklich werden, wenn ich Elsa damit ins Unglück stürze?
42:03Sag mir das.
42:04Ich glaube, es ist besser, wenn ich...
42:07Wenn ich Falkenthal verlasse, bevor er von seiner Geschäftsreise wieder da ist.
42:11Was?
42:12Ja, ich freue mich.
42:12Ich komme.
42:12Ew.
42:15Ich bin ja mal.
42:16Vielen Dank.