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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Gerade in diesem Moment verhaftet, du müsstest ihr Gesicht ziehen.
00:03Ruf mich so schnell wie möglich zurück.
00:04So schnell werdet ihr mich nicht trüsten.
00:07Hört mal, wir sind sie schon aus.
00:10Warten Sie!
00:12Es gibt da etwas, was Sie sich anhören müssen.
00:17Ich mag den Teil mit der Entführung. Immer noch.
00:20Das ist doch absurd.
00:23Viktoria würde sofort vermuten, dass ich hinter der Entführung stecke und gegen mich aussagen.
00:27Es gäbe nur einen Weg, das zu verhindern.
00:32Und dazu bin ich nicht bereit.
00:35Ja.
00:37Und was hat das jetzt zu bedeuten?
00:40Ist das nicht offensichtlich?
00:43Du hast die ganze Zeit die Wahrheit gesagt.
00:46Natürlich. Ich bin unschuldig.
00:48Und das ist der Beweis.
01:26Untertitelung des ZDF, 2020
01:27This could be the first day of my life
01:37Unter diesen Umständen können wir Frau von beiden natürlich nicht festnehmen.
01:42Das können Sie doch nicht machen.
01:43Herr Kommissar, diese Frau ist schuldig.
01:45Ja, aber die Beweislage hat sich geändert.
01:47Sie hatte Kontakt zu Beate Kraus.
01:49Sicher. Aber laut dieser Aufnahme hier hat Frau von beiden eine Entführung eindeutig abgelehnt.
01:56Und Sie wollen so einem lächerlichen Band glauben?
02:00Wir werden das Band natürlich genauestens untersuchen, aber bis wir zu neuen Erkenntnissen gelangen, müssen wir Frau von beiden auf
02:05freien Fuß setzen.
02:06Es besteht kein dringender Tatverdacht mehr.
02:10Tja, da kann man wohl nichts machen, mein Lieber.
02:13Tja, dann haben Sie ja auch nichts mehr verloren.
02:18Halten Sie für eventuelle Fragen weiterhin bereit und bleiben Sie in der Nähe.
02:23Natürlich.
02:25Ich bleibe in der Nähe.
02:41Du kannst also wirklich sehen?
02:46Ich wollte es dir ja sagen, Maike.
02:48Also ich will es auch Benzer...
02:49Schon gut, ich will es überhaupt nicht wissen.
02:52Maike, warte.
02:53Maike, warte doch mal.
02:55Maike, bitte.
02:56Du hast uns die ganze Zeit was vorgespielt.
02:58Nein, aber ich...
02:59Alter, hat es dir Spaß gemacht?
03:00Natürlich hat es mir keinen Spaß gemacht.
03:02Wie konntest du das tun?
03:03Ich kann es dir ja erklären.
03:05Das ist wirklich das Allerletzte.
03:07Maike!
03:20Was hat sie dir gezahlt?
03:23Hagen.
03:23Komm, Nina.
03:25Sag mir, was Annabelle dir gezahlt hat.
03:27Wieso sonst schlägst du dich plötzlich auf ihre Seite, ha?
03:30Ich habe mich nicht auf ihre Seite geschlagen, Hagen.
03:32Und das weißt du ganz genau.
03:34Annabelle hat versprochen, von ihr zu verschwinden, sobald ihre Unschuld bewiesen ist.
03:37Annabelle wäre verschwunden, weil sie schuldig ist.
03:39Und zwar dahin, wo sie nichts mehr anrichten kann.
03:41Nein, Hagen.
03:41Annabelle ist aber nicht schuldig.
03:43Und das wäre sowieso bald herausgekommen.
03:44Es ist völlig klar, dass sie Kontakt zu Beate Kraus hatte.
03:47Ja, weil Beate Kraus diese Verbindung gesucht hat.
03:50Aber Annabelle hat abgelehnt, mit ihr gemeinsame Sache zu machen.
03:54Mensch, Hagen.
03:56Es wäre mir auch lieber gewesen, ich hätte ihre Schuld und nicht ihre Unschuld bewiesen.
04:00Dann sag mir doch, aus welchem Zylinder du dieses Tonbandgerät gezaubert hast.
04:02Es muss aus diesem verdammten Koffer gefallen sein.
04:04Ich habe es eben erst entdeckt.
04:06Und dir fällt nichts Besseres ein, als damit sofort zur Polizei zu laufen.
04:09Hagen, bitte.
04:11Annabelle ist unschuldig.
04:12Nina hat recht.
04:12Und wir können im Moment nichts dagegen tun.
04:15Unschuldig.
04:17Das sagst du.
04:18Richard.
04:21Annabelle hat mein Kind auf dem Gewissen.
04:24Dein Enkelkind.
04:26Und auch dafür gibt es bisher keine Beweise.
04:33Was ist los mit euch?
04:36Ich verstehe euch nicht mehr.
04:38Was ist los?
04:42Was soll ich denn jetzt Victoria sagen?
04:45Was soll ich sagen?
04:46Hey, Vicky, das...
04:48Das war nur ein April-Scherz.
04:49Annabelle ist natürlich noch da.
04:51Nina, was sag ich, Victoria?
04:52Ruf sie am besten gleich an.
04:54Vielleicht hat sie die Mailbox noch nicht abgehört.
04:56Nein.
05:10Ich teine.
05:13Was ist das?
05:52Sie geht nicht ran.
05:55Sicherlich schläft sie.
05:57Sie hat die Mailbox bestimmt noch nicht abgehört.
06:12Jetzt fliegt alles auf.
06:13Alles.
06:16Ich bin eine verdammte Lügnerin.
06:18Ja.
06:19Ja, das bin ich auch.
06:21Alle werden es erfahren.
06:23Ben, Hagen,
06:25die ganze Manufaktur.
06:29Und Maike meldet sich nicht.
06:43Maike, pass auf.
06:45Ich bin es noch mal.
06:46Maike, ich kann wirklich verstehen,
06:48dass du nicht mit mir reden willst.
06:49Aber du musst mit mir reden,
06:50weil ich kann dir wirklich alles erklären.
06:52Bitte ruf mich an, ja?
06:55Ja.
07:18Es musste sein.
07:21Ich konnte nicht absichtlich Beweise zurückhalten.
07:25Annabelles Schuld wäre sonst nie eindeutig bewiesen worden.
07:28Und ihre Unschuld auch nicht.
07:32Was willst du?
07:35Ich wollte mich bei dir bedanken.
07:37Das ist wirklich nicht nötig, Annabelle.
07:40Du hast wirklich gute Arbeit geleistet.
07:42Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann.
07:44Wie ich schon gesagt habe,
07:45ich habe es nicht deinetwegen getan.
07:48Ich weiß,
07:49dass dir der Frieden dieser Familie über alles geht.
07:52Genau wie mir.
07:54Frieden herrscht dir erst wieder,
07:55wenn du das Gutshaus verlässt.
07:57So wie du es versprochen hast.
07:59Natürlich.
08:00So wie ich es versprochen habe.
08:03Ja.
08:05Richard wird sicherlich nicht besonders begeistert sein,
08:08wenn er von deinen illegalen Geschäften in China erfährt.
08:12Du willst mir drohen.
08:15Das sieht dir gar nicht ähnlich.
08:17Nein, ich will dir eigentlich nicht drohen.
08:20Ich möchte nur nichts mehr mit dir zu tun haben.
08:28Das beruht auf Gegenseitigkeit.
08:40Frau Weber.
08:42Annabelle von Weiden hier.
08:45Haben Sie einen Job für Nina Bergmann gefunden?
08:49Natürlich.
08:50Möglichst weit weg von hier.
08:52Und so lange wie möglich.
08:54Es eilt.
08:57Gut.
08:58Ich verlasse mich auf Sie.
09:18Danke, dass Sie mir helfen.
09:21Immer wieder gern.
09:31Sie sieht ja toll aus.
09:32Was wird denn das?
09:33Ich habe mir einen Steinblock aus Italien bestellt.
09:35Ich hoffe, er wird bald kommen.
09:37Und dann meißeln Sie diese Frau aus dem Stein.
09:40Das habe ich vor.
09:44Wie Michelangelo.
09:45Ja, so ungefähr.
09:46Ich habe mir bloß einen kleinen Block bestellt.
09:52Aber trotzdem, die Entwürfe sind wirklich sehr schön.
09:56Danke.
09:57Aber warten wir lieber ab, bis Sie fertig sind.
10:02Wer ist sie denn?
10:04Die Frau.
10:06Ich weiß nicht.
10:07Sie ist in meinem Kopf.
10:09In Ihrem Kopf?
10:12Das heißt, Sie haben es sich nur ausgedacht?
10:15Sie existiert nur in meiner Fantasie.
10:17Bislang zumindest.
10:20Na, haben Sie gar kein Modell?
10:23Nein.
10:28Also, wenn Sie wollen, dann könnte ich ja für Sie Modell stehen.
10:32Ich habe ganz viel Zeit momentan.
10:36Ich arbeite ja gerade nicht.
10:38Und wir sind Nachbarn.
10:39Das ist sehr freundlich, aber...
10:41Ach, wegen der Bezahlung brauchen Sie sich gar keine Sorgen machen.
10:43Das ist überhaupt nicht nötig.
10:45Also, ich freue mich über Ihr großzügiges Angebot.
10:47Vielen Dank.
10:48Aber ich glaube, ich werde das Angebot nicht annehmen können.
10:52Ach so.
10:54Die Frau, die ich erschaffen will,
10:58sie ist schon da, im Stein.
11:00Und ich muss sie nur noch herausholen.
11:01Wie Michelangelo.
11:02Aha, verstehe.
11:03Und was ist dann in Ihrem Kopf?
11:06Eine Vision.
11:08Und wenn ich ein bisschen Glück habe,
11:09dann wird sie eins mit dem Stein.
11:11Mhm.
11:13Ich, ähm, glaube, ich muss jetzt mal los.
11:15Es ist schon spät.
11:17Ich muss noch ganz viel erledigen.
11:18Danke für Ihre Hilfe.
11:20Ach, kein Problem.
11:22Und kommen Sie jederzeit wieder vorbei.
11:23Ja, mache ich.
11:26Tschüss.
11:27Tschüss.
11:36Oh, entschuldigen Sie, ich wollte Sie nicht erschrecken.
11:38Die Tür stand offen.
11:39Kein Problem.
11:40Ich bin neu hier.
11:41Luisa Maywald, die neue Hausangestellte.
11:43Maike Hansen.
11:44Ich bin eine Freundin von Lissi, also von Elisabeth von Weiden.
11:48Ist sie da?
11:49Na, tut mir leid.
11:50Ich habe sie schon länger nicht mehr gesehen.
11:52Kein Problem, dann.
11:53Soll ich hier was ausrichten?
11:55Ähm, nein, ich rufe sie einfach auf dem Handy an.
11:58Hallo, Maike.
12:00Oh, hallo, Nina.
12:01Na, wolltest du zu mir?
12:03Äh, nein, zu Lissi.
12:05Ach so, wollen wir einen Kaffee trinken?
12:09Nein, ich habe es eilig.
12:10Ich muss sofort wieder weg.
12:11Ich, ich...
12:13Maike, ist alles in Ordnung?
12:15Ja, klar, warum?
12:17Ist was mit Elsa?
12:21Nein.
12:23Nein, Elsa.
12:24Warum fragst du?
12:26Naja, du wohnst mit ihr zusammen.
12:28Ich habe sie vorhin gesehen, sie kannte...
12:31Du weißt doch, wie es ihr geht.
12:32Maike, was ist los?
12:35Nina, frag sie doch selber.
12:36Ich habe wirklich keine Lust mehr zwischen den Stühlen zu sitzen.
12:39Ich...
12:51Was machen Sie denn da?
12:54Sieht man das nicht?
12:55Ich esse.
12:56Sie können sich doch hier nicht einfach selbst bedienen.
12:58Da können Sie doch wohl fragen.
12:59War ja keiner da zum Fragen.
13:01Warum sind Sie denn überhaupt noch hier?
13:03Ich wohne hier.
13:05Eva, ich wollte es dir gerade erklären.
13:09Luisa, ich habe noch mal mit Frau Bernstein gesprochen.
13:12Sie hat mir angeboten, weiterhin hier zu arbeiten.
13:14Du kannst bleiben?
13:16Ja, ich habe den Job angenommen.
13:17Oh, das freut mich aber.
13:18Mich auch.
13:19Das ist ja wirklich herzerreißend.
13:22Und Nora kann auch bleiben.
13:24Sie wohnt bei mir im Zimmer.
13:25Das ist sehr großzügig.
13:26Und was soll ich jetzt bitte machen?
13:27Wegen dir und deiner blöden Suche nach meiner Mutter habe ich meinen Job aufgegeben.
13:30Ich bin mir ganz sicher, dass wir für dich was finden werden.
13:32Klar.
13:33Gleich klopft jemand an der Tür und macht mir ein Angebot, dem ich nicht widerstehen kann.
13:36Genau.
13:36Und bis dahin lässt du die Finger von den Leckereien hier.
13:50Warum hat Maike so seltsam reagiert, als ich sie nach Elsa gefragt habe?
13:55Ob Elsa doch von Ben und mir weiß?
13:58Vielleicht hat sie deshalb meine Hilfe abgelehnt.
14:03Ich sollte mit Ben sprechen.
14:05Schließlich geht es um uns beide.
14:07Und Elsa ist seine Frau.
14:09Aber Ben glaubt ja, dass alles in Ordnung ist.
14:12Und ich wollte das auch glauben, solange ich mit Annabelle abgelenkt war.
14:20Elsa ist meine Freundin.
14:24Ich muss mit ihr reden.
14:26Ich muss mit ihr reden.
14:48Toria?
14:51Vicky!
14:52Vicky!
14:53Gott!
14:53Geht es dir besser?
14:56Ja.
14:57Endlich.
14:58Gott, ich kann dir gar nicht sagen, wie ich mich freue.
15:03Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen.
15:07Ich...
15:07Ich konnte nicht reden haben.
15:11Unser Kind.
15:14Du musst mir nichts erklären.
15:18Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass ich endlich wieder lebe.
15:21Ich kann nach vorne schauen, Hagen.
15:24Ich...
15:29Vicky...
15:29Weißt du jetzt, wo ich weiß?
15:31Dass Annabelle endlich...
15:33Endlich ins...
15:34Vicky...
15:34Das ist es.
15:37Ich muss dir was sagen.
15:39Du willst wissen, was in der Nacht passiert ist, als ich unser Kind verloren habe?
15:43Ja, natürlich, aber...
15:50Und was soll ich bis dahin machen, bis du den tollen Job für mich gefunden hast?
15:54Ja, mir würde da schon was einfallen.
15:56Guter Witz.
15:58Ich werde für uns sorgen.
15:59Wir werden schon irgendwie über die Runden kommen.
16:01Schön, dann darf ich mir also mein Taschengeld von dir abholen, ja?
16:04Natürlich kriegst du Geld, wenn du was brauchst.
16:06Allerdings brauche ich was.
16:08Ich muss mir ja schließlich was zu essen besorgen.
16:09Hier kriegt man ja nichts.
16:17Das ist nicht dein Ernst, oder?
16:18Ich habe Ihnen doch gesagt, dass Sie hier essen können.
16:20Ich habe nur lediglich...
16:21Nein, nein, nein, bemühen Sie sich nicht.
16:23Ich habe keine Lust, Sie um Essen anzubetteln.
16:25Also was ist jetzt?
16:25Du wolltest dich doch um mich kümmern.
16:27Nora, es reicht.
16:28Ja, für Pommes und die Cola vielleicht.
16:35Sie braucht dringend einen Job.
16:36Sonst frisst sie dir die Haare vom Kopf.
16:39Als Empfangsdame im Hotel hat sie mehr verdient als ich.
16:42Und? Hat sie das Geld mit dir geteilt?
16:43Nicht freiwillig.
16:46Ach, da fällt mir ein.
16:49Die nahm mal eine Faktur.
16:51Am Empfang.
16:52Ja, der ist nicht mehr besetzt.
16:55Da hat Elsa Petersen gearbeitet und die ist durch einen Unfall erblindet.
17:00Das tut mir leid.
17:02Aber danke, ich werde da morgen gleich mal anrufen.
17:08Und dann hat Annabelle mich gepackt.
17:11Ich habe das Gleichgewicht verloren und bin die Treppe runtergestürzt.
17:14Sie hat dich die Treppe runtergerissen?
17:17Ich wollte die Polizei rufen.
17:19Aber sie hat mich darin gehindert.
17:21Oh Gott.
17:24Als ich dann auf dem Boden lag, habe ich diese schrecklichen Krämpfe bekommen.
17:29Aber sie hat sich nur über mich lustig gemacht.
17:33Ich habe sie angeflehen, dass sie einen Krankenwagen ruft.
17:37Aber es hat eine ganze Weile gedauert, bis sie begriffen hat, dass ich ihr nichts vorspiele.
17:43Und dann hat sie Hilfe geholt.
17:46Aber
17:48Da war es schon zu spät.
17:54Vicky, erzähl weiter.
17:56Ich...
18:04Ich dachte, es hieß...
18:05Darüber wollte ich mit dir reden.
18:09Ich hatte so sehr gehofft, dass du deine Mailbox noch nicht abgehört hast.
18:12Und dann bist du nicht ans Telefon gegangen.
18:15Was ist passiert?
18:18Es gibt keinen Beweis mehr dafür, dass sie
18:20Beate Kraus mit deiner Entführung beauftragt hat.
18:23In den Augen der Polizei ist sie unschuldig.
18:29Vicky.
18:51Hey, Maike.
18:52Da bist du ja.
18:53Mir wurde gesagt, du hast mich gesucht.
18:55Dein Handy ist aber ausgeschaltet, oder?
18:57Ja.
18:58Wieso?
18:59Ich habe einfach vergessen, es wieder einzuschalten.
19:02Weißt du, wo ich gerade war?
19:04Du willst es mir ja gleich sagen.
19:06Bei Simon.
19:08Und?
19:09Ich habe ihm beim Einräumen geholfen.
19:12Oh Mann, der Typ ist so sexy.
19:14Dass du ihn cool findest, das habe ich auch schon mitgekriegt.
19:17Er will aus einem Marmorblock eine Frau meißen.
19:20Verstehst du?
19:20Wie Michelangelo.
19:21Natürlich verstehe ich das.
19:22Er ist Bildhauer.
19:23Nein, wie Michelangelo.
19:25Der ist Objektdesigner.
19:26Ich habe seine Skizzen gesehen.
19:27Die sind richtig gut.
19:29Und er arbeitet ganz ohne Modell.
19:31Ohne Modell.
19:33Das heißt, du hast dich also bereit erklärt für ihn.
19:37Genau.
19:37Meine Sozialstunden sind vorbei und ich habe jede Menge Zeit.
19:41Und, machst du es?
19:42Er will ohne Modell arbeiten.
19:44Er will so eine Fantasiefrau aus dem Stein rausholen.
19:46Oder so ähnlich.
19:48Er hat dir eine klare Abfuhr erteilt.
19:50Was? Abfuhr?
19:50Wieso das denn?
19:51Das liegt doch auf der Hand.
19:53Nein, der arbeitet halt auf eine ganz andere Art und Weise.
19:56Er hat mich sogar eingeladen, ihn zu besuchen wieder.
19:58Ja, weil er höflich ist.
20:00So ein Quatsch.
20:02Bici, jetzt gib doch endlich zu, dass du Erik vermisst und dass du dich mit Simon ablenken willst.
20:06Erik ist mit Koli an Südafrika und das Leben geht weiter.
20:10Warum bist du überhaupt zu mir gekommen? Was wolltest du denn?
20:13Nur so. War nichts weiter.
20:23Nur so.قتulation.
20:50Hau****.
20:59Ich bin's, Nina.
21:02Ich bin's, Nina.
21:03Ich bin's, Nina.
21:03Ja, sei gerade nicht.
21:06Elsa.
21:09Du bist doch bestimmt zu Hause.
21:11Du gehst doch nie ohne Hund weg.
21:15Elsa, wir müssen reden.
21:18Ich habe Maike vorhin getroffen.
21:28Elsa, bitte lass uns reden.
21:39Also gut.
21:42Wenn du nicht aufmachen willst, dann...
21:46melde dich bitte bei mir.
21:56Ich kann nicht.
21:58Gerade mit Nina kann ich nicht reden.
22:15Ich kann nicht reden.
22:20Sie hat sein Kind getötet haben.
22:24Und dafür werde ich sie dran kriegen.
22:28Annabelle konnte sich bislang immer aus allem rausziehen.
22:33Sie hat dich geschubst und das ist schwere Körperverletzung.
22:35Und dafür muss sie verurteilt werden.
22:37Aber ich habe der Polizei doch nichts gesagt.
22:39Also steht Aussage gegen Aussage.
22:44Annabelle wird bezahlen.
22:46Du musst nur fest daran glauben.
22:48Wann hört das endlich auf?
22:49Wann?
22:51Vicky, das Wichtigste ist jetzt, dass du zur Ruhe kommst.
22:54Und dann...
22:56Dann fangen wir beide von vorne an.
22:58Wir gehen hier weg ins Ausland, nach Australien, wohin du willst.
23:01Nein.
23:02Ich kann einfach nicht mehr haben.
23:04Das geht nicht.
23:11Komm, wir fahren jetzt nach Hause her.
23:14Du legst dich hin und ich bin einfach nur bei dir.
23:17Ich werde dich nie wieder allein lassen.
23:22Ich möchte zu meiner Mutter und meinem Vater.
23:26Ja.
23:26Ja, natürlich.
23:28Ich hole sie.
23:29Hol dich ein bisschen aus.
23:31Ja.
23:52Danke.
23:53Es fehlt noch Brot.
23:54Und das Wasser, das ich vor fünf Minuten bestellt habe.
23:57Kommt sofort.
24:03Van Weiden?
24:04Katja Weber hier.
24:06Frau Weber.
24:07Wie schön von Ihnen zu hören.
24:08Ich hoffe, Sie haben gute Nachrichten.
24:10Allerdings.
24:11Ein Job für Nina Bergmann.
24:13Eine Fotoreportage.
24:14Wo und wann?
24:15Ab sofort.
24:16In Armenien.
24:18Mein Gott, wo ist das denn?
24:19Na egal.
24:20Nina reist ja gerne in Länder, die niemand kennt und wo keiner hin will.
24:24Dachte ich mir.
24:25Der Job wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
24:27Frau Bergmann müsste in die entlegensten Winkel des Landes reisen.
24:31Das klingt wie Musik in meinen Ohren.
24:33Natürlich darf ich mit der Sache nicht in Verbindung gebracht werden.
24:36Natürlich nicht.
24:38Der zuständige Redakteur wird sich direkt an Frau Bergmann wenden.
24:41Sehr gut.
24:42Sie haben wie immer sehr gute Arbeit geleistet.
24:45Danke.
24:46Bis zum nächsten Mal.
24:50Ihren besten Champagner, bitte.
24:53Danke.
25:02Viktoria.
25:03Wie geht's dir?
25:03Es ging mir schon mal besser.
25:05Bis ich von Annabella erfahren habe.
25:08Wir hätten das auch gern gesehen, wenn sie ihrer gerechten Strafe zugeführt wird.
25:11Und jetzt?
25:12Was machen wir?
25:13Warten wir ab, was sie uns als nächstes antun wird?
25:15Nein, Viktoria.
25:16Das wird sie nicht wagen.
25:17Sie hat es bislang immer gewagt.
25:19Das stimmt, du hast recht.
25:19Das wisst ihr ganz genau.
25:21Ja, das stimmt, aber im Moment muss sie vorsichtig sein.
25:24Vielleicht findet die Polizei ja doch noch Beweise.
25:28Hagen hat uns erzählt, was passiert ist.
25:29Es tut uns so leid.
25:31Annabelle tut es nicht leid.
25:33Ich schwöre dir, Annabelle wird für das, was sie getan hat, zur Verantwortung gezogen werden.
25:38Nie wird Annabelle zur Verantwortung gezogen werden.
25:41Niemals.
25:41Aber ich, ich musste ins Gefängnis gehen.
25:44Und ich habe mein Kind verloren.
25:46Ich habe mein Kind verloren.
26:16Hallo, das ist die Mailbox von Elsa Petersen.
26:18Bitte hinterlassen Sie Ihren Nachrichten.
26:20Ich bin mir sicher, dass Elsa zu Hause ist.
26:23Und es kann nur einen Grund dafür geben, dass sie mich nicht sprechen will.
26:28Was soll ich jetzt tun?
26:30Ben ist nicht da, aber ich kann den Kopf auch nicht einfach in den Sand stecken, bis er zurückkehrt.
26:39Dagmann?
26:42Ja?
26:43Ja, die bin ich.
26:46Ähm, nein, im Moment nichts Festes.
26:49Worum geht's denn?
26:53Aha, und für welche Zeitschrift?
26:58Ja, das klingt ja ganz gut.
27:00Wo wäre das denn?
27:04In Armenien.
27:08Ja, das ist wirklich ein sehr interessantes Angebot.
27:10Ich müsste aber in Ruhe darüber nachdenken.
27:15Ja, selbstverständlich melde ich mich.
27:17Okay.
27:19Ja, vielen Dank.
27:20Wiederhören.
27:24Vor ein paar Wochen hätte ich mich noch über ein Jobangebot gefreut.
27:50Hallo?
27:52Das hier kann weg, bitte.
27:56Geht's vielleicht doch etwas leiser.
27:59Danke.
28:00Ich würde gern bestellen.
28:01Einen Moment, bitte.
28:07Ja, erstmal eine Flasche Wasser, medium nicht zu kalt.
28:10Und ein...
28:11...ein Aperitif.
28:15Ich habe wohl ziemlich überfordert zu sein, die Bedienung hier.
28:19Das können Sie laut sagen.
28:21Ich hasse nichts mehr als schlechten Service.
28:23Da sind Sie nicht allein.
28:26Waren Sie schon öfter hier?
28:27Ich wohne praktisch hier.
28:29Bei dem schlechten Service?
28:31Ach, es gibt hier gute und schlechte Tage.
28:34Ja, dann darf ich wohl auf bessere Tage hoffen.
28:38Sie sind wohl neu hier.
28:40Ja.
28:41Und wo ich herkomme, bin ich guten Service gewohnt.
28:45Und wo ist das, wenn ich fragen darf?
28:47Kennen Sie das Landhotel der Royal Saphir Gruppe?
28:49Natürlich.
28:50Ein sehr schönes Hotel.
28:52Mhm, eins der besten.
28:53Ich habe dort gearbeitet.
28:55Tatsächlich.
28:56In welchem Bereich?
28:58Als Empfangsdauer.
28:59Deshalb bin ich guten Service gewohnt.
29:03Wissen Sie, dort wo ich arbeite,
29:06da würde ich mir auch von meinen Mitarbeitern
29:08einen guten Kundenservice wünschen.
29:11Dann ist das nicht selbstverständlich.
29:15Manchmal habe ich das Gefühl, jeder macht, was er will.
29:18Das scheint ein Wohlfahrtsverein zu sein.
29:21Das sage ich auch immer.
29:23Sie arbeiten wohl nicht mehr in dem Hotel?
29:25Nein, aber auf eigenen Wunsch.
29:30Annabelle von Weiden.
29:31Freut mich, Sie kennenzulernen.
29:33Freut mich auch.
29:52Maike.
29:55Also, lass uns reden.
29:58Hast du mit Nina gesprochen?
30:02Nein, ich habe sie zwar getroffen,
30:04aber ich habe ihr nichts erzählt.
30:05Aber ich glaube, sie vermutet,
30:06dass was mit dir nicht in Ordnung ist.
30:12Also, was ist hier los?
30:17Erst war ich wirklich blind.
30:21Bis zu der Nacht, in der wir
30:23Ben's Geburtstag gefeiert haben.
30:26Und dann konntest du plötzlich wiedersehen?
30:29Ja.
30:30Wirklich plötzlich.
30:32Ich war erst total froh.
30:35Aber dann...
30:38Das ist Ben.
30:39Geh ran.
30:48Hallo, Ben.
30:50Hey, wie geht es dir?
30:52Ganz gut.
30:53Und wie läuft es bei dir so?
30:55Ach du, ich versuche, die Kunden bei Laune zu halten,
30:58bis die neuen Designs vorliegen
30:59und wir neu produzieren können.
31:01Es fehlt einfach an Geld.
31:02Verstehe.
31:04Elsa, ist alles in Ordnung bei dir?
31:07Ja.
31:08Socke ist bei mir
31:10und Maike ist gerade gekommen.
31:13Na, das ist schön.
31:14Ich habe jetzt gleich noch einen Termin.
31:16Ich rufe dich morgen wieder an, okay?
31:17Okay.
31:18Gut.
31:19Grüß Maike von mir
31:20und passt auf euch auf, ja?
31:21Ja.
31:22Ja.
31:23Tschüss.
31:28Elsa, du musst es ihm sagen.
31:30Aber doch...
31:31Ihr habt ein Telefon.
31:40Herr Rhein?
31:46Hallo, ich will nicht lange stören.
31:47Hallo, Lisi.
31:48Ich habe Sie doch selbst eingeladen.
31:50Ja, ich weiß.
31:51Wollen Sie etwas trinken?
31:52Nein, danke.
31:54Ich werde nicht lange bleiben
31:54und Sie müssen ja auch arbeiten.
31:56Über ein bisschen Ablenkung freue ich mich immer.
31:58Das inspiriert.
32:06Simon, Sie sind irgendwie ganz anders.
32:08Sie wissen, was Sie wollen.
32:11Danke, wenn das ein Kompliment ist.
32:13Ja, na ja, also...
32:15Das, was ich vorhin gesagt habe,
32:17mit meinem Angebot, das...
32:18Mir Modell zu stehen.
32:19Ja, ich will nicht, dass Sie das missverstehen.
32:21Natürlich nicht.
32:26Dann viel Glück bei Ihrer Suche nach der Frau im Stein.
32:29Danke.
32:30Und Ihnen viel Glück beim nächsten Job.
32:33Gut.
32:34Und übrigens, mein Angebot steht.
32:37Ich freue mich, wenn Sie vorbeikommen.
32:38Jederzeit.
32:39Schön.
32:41Schließlich sind wir ja Nachbarn.
32:42Genau.
32:43Tschüss.
32:43Tschüss.
32:50Und dann hat Ben zu Nina gesagt, dass...
32:54Dass er mich nicht verlässt, solange ich blind bin.
32:56Er fühlt sich jedem verantwortlich.
32:59Aber er liebt Nina.
33:02Und ich weiß nicht, was ich machen soll ohne ihn.
33:05Ich liebe ihn doch.
33:07Ich weiß, aber...
33:08Wie stellst du dir das vor?
33:09Soll es jetzt immer so weitergehen?
33:11Möchtest du, dass er aus Verantwortungsgefühl mit dir zusammen ist?
33:15Ach.
33:16Natürlich nicht.
33:18Er behandelt mich ja jetzt schon als Behinderte.
33:21Nicht mehr als Frau.
33:24Aber wenn ich ihm sage, dass ich wieder sehen kann,
33:26dann...
33:26Dann ist er weg.
33:28Ja, und was ist die Alternative?
33:35Ich will, dass er sich wieder in mich verliebt.
33:38Meinst du, dass es funktioniert?
33:41Nicht, solange Nina in seiner Nähe ist.
33:45Elsa, Ben macht sich Sorgen.
33:47Wir alle.
33:48Nina auch.
33:49Du musst damit aufhören.
33:50Ich weiß.
33:52Ich muss es Ben auch sagen.
33:54Gleich, wenn er wieder da ist.
33:56Und was ist mit Nina?
33:58Nein.
34:03Ja.
34:04Ich rede mit ihr.
34:06Elsa, ich verstehe dich ja, aber du musst das klären.
34:09Früher oder später werden das sowieso alle rauskriegen.
34:11Genau wie ich.
34:23Hallo Nina.
34:26Können wir uns sehen?
34:28Nein.
34:39Na, hattest du einen schönen Abend mit Eva?
34:45Ja, hatte ich.
34:48Und sie hat mir einen Tipp gegeben, wo du dich bewerben könntest.
34:51Tatsächlich?
34:52In der Porzellanwarnung Faktor im Empfang.
34:55Da ist jemand ausgefallen.
34:56Klingt ja sehr interessant.
34:58Wenn du willst, kann ich morgen für dich anrufen.
35:00Wird nicht nötig sein.
35:02Doch, das wird schon nötig sein.
35:04Willst du gar nicht wissen, wie mein Abend war?
35:06Nora, jetzt lenkt mich ab.
35:07Ich war im Lanzino Essen und hatte dort sehr gute Gesellschaft.
35:13Annabelle von Weiden, die Chefin der Porzellanmanufaktur.
35:16Ihr kennt euch?
35:17Jetzt ja.
35:18Und sie hat mir den Job angeboten, in der Manufaktur am Empfang.
35:22Das ist großartig.
35:24Wann fängst du an?
35:26Ach, in den nächsten Tagen.
35:29Wir wollen mal nichts überstürzen.
35:30Siehst du?
35:31Da hast du noch gesagt, dass wir keinen Job und kein Dach über dem Kopf haben.
35:34Ich habe nie daran gezweifelt, dass ich es schaffen werde.
35:40Wir haben großes Glück.
35:44Obwohl du deinen Glücksbringer verloren hast.
35:48Dass du an dieses kitschige Ding glaubst.
35:52Ich glaube an viele Sachen, an die du nicht glaubst, Nora.
36:11Wir kriegen dich ja überhaupt nicht mehr zu Gesicht.
36:14Ich muss die neuen Designs für die Manufaktur liefern.
36:16Ja, aber du musst auch was essen.
36:19Danke, Mama.
36:19Ohne dich würde ich verhungern.
36:21Und? Wie kommst du voran?
36:23Erstaunlich gut.
36:24Du musst wohl einem Glücksbringer hier liegen.
36:28Immer noch die Vergiss, meine ich, dass du an sowas glaubst.
36:32Seitdem ich ihn habe, läuft es gut.
36:35Dann pass nur gut auf ihn auf.
36:36Das werde ich, bis ich den Besitzer gefunden habe.
36:40Ich bin sehr stolz auf dich, Simon.
36:43Wenn du nicht gewesen wärst, dann hätte dein Vater...
36:46Den Knebelvertrag mit Annabelle von Weiden unterschrieben.
36:49Ich weiß, Mama.
36:51Aber jetzt kann er sich ja uneingeschränkt
36:52seinem Forschungsprojekt in der Manufaktur widmen.
36:56Aber dafür musst du jetzt zu viel arbeiten.
36:57No, aber auch dem auch um mich keine Sorgen.
36:59Der Job macht mir wirklich viel Spaß.
37:02Ich hoffe nur, dass wir alle hier in Falkenthal heimisch werden.
37:05Ich finde es so schön hier.
37:06Was macht Sebastian?
37:08Es ist noch nicht entschieden, wann er kommt.
37:10Er muss erst seinen Zivildienst ableisten.
37:12Solange kann er die Gegend hier nicht unsicher machen.
37:16Vielleicht findest du ja mit diesem Anhänger hier
37:19auch dein ganz großes Glück.
37:21Wie gesagt, der Job macht mir wirklich sehr viel Spaß.
37:24Und die Umgebung ist auch ganz schön.
37:26Du weißt ganz genau, was ich meine.
37:29Ja.
37:31Eine Verehrerin habe ich ja schon.
37:33Ach, wirklich?
37:35Wie ist das denn?
37:36Großes Geheimnis.
37:44Du weisst.
38:15Untertitelung des ZDF, 2020
38:30Untertitelung des ZDF, 2020
38:47Ich finde es mutig, dass du noch mal zu Simon gegangen bist.
38:50Ich wollte es einfach klären und wissen, woran ich bin.
38:53Leider hattest du recht.
38:55Es tut mir leid.
38:56Ach, es ist besser so.
38:57Stell dir vor, ich hatte ihn noch länger angehimmelt und mich zum Deppen gemacht.
39:02Er weiß nicht, was er verpasst.
39:04Genau.
39:05Ja, mit seiner Frau aus dem Stein.
39:08Michelangelo.
39:09Das ist mir einfach eine Nummer zu hoch.
39:14Du hattest übrigens recht.
39:16Ich vermisse Erik wirklich.
39:18Er war immer so herrlich unkompliziert.
39:20Und immer für mich da, wenn ich ihn brauchte.
39:22Hey, das bin ich doch aber auch.
39:25Ich auch für dich.
39:26Ich hoffe, du weißt das.
39:27Ja.
39:27Warum ich eigentlich zu dir gekommen bin, das ist mir.
39:31Es geht um meinen Bruder und Nina.
39:33Was ist denn mit dem?
39:34Eigentlich ist es Elsers Problem.
39:36Ich habe jetzt beschlossen, mich da jetzt nicht mal reinzuhängen.
39:39Hm?
39:40Weißt du, ich habe Elsa dazu gebracht, sich mit Nina auszusprechen.
39:45Ich hoffe, Sie werden das tun.
39:46Im Moment sind Sie Freunde.
39:47Genau wie wir.
39:58Elsa, ich bin froh, dass wir miteinander reden können.
40:05Als du mich neulich weggeschickt hast.
40:09Da habe ich mir Sorgen gemacht.
40:11Du hast dir Sorgen gemacht?
40:15Ja, natürlich.
40:18Du bist meine Freundin.
40:19Schön, dass du mich daran erinnerst.
40:27Elsa, mir ist klar...
40:32Mir ist klar, dass das alles sehr schwer für dich ist.
40:34Es geht nicht um die Blindheit.
40:36Das wäre wirklich sehr einfach für dich.
40:40Nein.
40:44Mir geht es auch nicht um die Blindheit.
40:52Ich rede von Ben und mir.
40:57Und ich weiß, dass du es weißt.
40:59Habt ihr beide wirklich geglaubt, dass ihr mir was vormachen könnt?
41:03Nein.
41:06Nein, wir haben geglaubt, dass wir gegen unsere Gefühle ankämpfen können.
41:11Ach, jetzt hör doch auf!
41:20Ich weiß, dass ich dir sehr wehgetan habe, Elsa.
41:23Und jetzt sagst du, dass du es wieder gut machen willst.
41:31Nein, das kann ich nicht.
41:34Und das weiß ich ja auch.
41:35So einfach ist das nicht.
41:39Wenn dir unsere Freundschaft noch irgendwas bedeutet, dann verschwindest du aus Falkenthal und aus meinem Leben mit Ben.
41:55Wie es aussieht, haben wir eine Chance, Annabelle wegen schwerer Körperverletzung vor Gericht zu bringen.
41:59Bist du sicher?
42:01Körperverletzung?
42:05Nur weil Hagen Ritter Anwalt ist, glaubt ihr wohl, er kann mich für alles verantwortlich machen.
42:10Ja, ich hab mit Elsa geredet.
42:12Ja, ich weiß.
42:15Und ich werde Falkenthal verlassen.
42:17Was?
42:19Ja, ich geh weg.
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