- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:02Ich kann nicht sagen, dass ich sehr begeistert bin, Sie so plötzlich hier zu sehen.
00:05Schön. Dann können wir uns ja die Höflichkeiten sparen.
00:08Wir hatten eine Abmachung. Sie sollten nie wieder einen Fuß in diesen Ort setzen.
00:12Das haben Sie von mir verlangt, Annabelle. Eine Abmachung. Eine Abmachung hatten wir nie.
00:16Was wollen Sie hier?
00:17Dieses und jenes.
00:19Können Sie Viktoria immer noch nicht vergessen?
00:20Doch, doch, doch. Schließlich hat sie mich ja fast umgebracht, nicht wahr?
00:23Weißt du, dass Sie hier sind?
00:24Ja. Und stellen Sie sich vor, sie wünscht sich nichts mehr, als dass ich hier verzeihe. Ist das nicht so?
00:28Was? Was haben Sie vor? Was wollen Sie von mir?
00:32Können Sie sich an das Angebot erinnern, das Sie mir damals im Krankenhaus gemacht haben?
00:35Natürlich.
00:36Gut. Ich nehme Ihr Angebot an.
00:39Was?
00:40Ich nehme Ihr finanzielles Angebot an.
00:44Haben Sie Ihre moralischen Bedenken im australischen Busch verloren?
00:48Annabelle, meine Bedenken gehen Sie überhaupt nichts an. Ich will mein Geld.
00:53Und ich will es sofort.
01:06Und ich will es sofort.
01:32Wenn ich mich richtig erinnere, wollten Sie damals mein dreckiges Geld nicht annehmen.
01:37Das ist lange her. Ich will 500.000. Das dürfte für den Anfang reichen.
01:44Die Hitze in Sydney scheint Ihnen nicht zu bekommen.
01:48Annabelle, ich mache keine Witze.
01:49Ach, das war ernst gemeint.
01:51Was ist denn los mit Ihnen?
01:53Ist das Leben in Australien so teuer, dass Sie meine Unterstützung brauchen?
01:57Ein Strandhaus am Meer in der Nähe von Sydney.
01:59Eine eigene Kanzlei, sowas kostet Geld.
02:01Sie wissen ganz genau, dass ich Ihnen Schwierigkeiten machen kann.
02:04Das hört sich fast so an, als wollten Sie sich mit mir anlegen.
02:07Sie sollten doch wissen, dass Ihnen das nicht bekommt.
02:09Und Ihnen wird es nicht bekommen, wenn ich auspacke.
02:10Tatsächlich. Na gut.
02:14Dann erzählen Sie doch Ihre Geschichte über mich.
02:16Mal sehen, ob man Ihnen glaubt. So.
02:18Ganz ohne Beweise.
02:21Hören Sie auf zu bluffen, Annabelle.
02:22Ich kann spüren, dass Sie Angst haben.
02:24Sie sollten Angst haben.
02:25Wie können Sie es überhaupt wagen, hier aufzutauchen
02:27und zu einer unverschämten Forderung stellen?
02:30Ich habe die besseren Karten.
02:32Viktoria frisst mir aus der Hand. Sie tut alles, was ich will.
02:35Wie schön für Sie.
02:36Hoffentlich sind Ihre Wünsche nicht so ausgefallen.
02:39Wenn ich will, kann ich dafür sorgen,
02:41dass Viktoria und Helena den Kampf gegen Sie einstellen
02:43und für immer aus Ihrem Leben verschwinden.
02:45Mit den beiden werde ich alleine fertig.
02:46Okay.
02:48Überlegen Sie es sich.
02:49Falls Sie nicht auf mein Angebot eingehen,
02:51werden Viktoria, Helena und ich dafür sorgen,
02:53dass Richard erfährt, wer oder besser, was Sie wirklich sind.
03:00Und überlegen Sie nicht zu lange.
03:01Geduld ist nicht gerade meine Stärke.
03:27Vor ein paar Tagen warst du noch sauer,
03:28weil Annabelle von Weiden dir den Job nicht geben wollte.
03:31Und jetzt schmeißt du alles hin.
03:32Es tut mir wirklich leid, Bin.
03:35Und ich weiß auch, dass mein Verhalten
03:38sehr schwer nachzuvollziehen ist.
03:40Hat sich der Zustand von Max nach seinem Sturz verschlechtert?
03:43Nina, dann kann ich dich verstehen.
03:45Nein.
03:46Nein, damit hat es nichts zu tun.
03:48Was dann?
03:49Was ist passiert?
03:53Ich habe mich von Max getrennt und...
03:56und ich werde Falkenthal verlassen.
03:59Heute noch.
04:00Ich werde in die Schweiz fahren, Paula abholen und...
04:05irgendwo neu anfangen.
04:11Dann wirst du...
04:12wirst du nicht mehr zurückkommen.
04:17Ich weiß es nicht.
04:20Nina, sag mir...
04:21sag mir die Wahrheit.
04:23Da ist doch mehr vorgefallen,
04:25als nur ein kleiner Streit zwischen Eheleuten.
04:29Hey.
04:32Ich habe dir das schon einmal gesagt.
04:34Egal, was ist.
04:36Egal, was ist.
04:37Ich bin immer für dich da.
04:38Ich weiß, dass ich sehr lieb von dir bin.
04:42Aber du kannst mir nicht helfen.
04:44Bitte.
04:45Nina.
04:45Es tut mir leid, Bill.
04:48Es tut mir leid.
05:08ich bin immer für dich.
05:19Ich bin immer gel Streit.
05:19Ich bin alles blir.
05:19Hallo, Herr von Weiden.
05:21Herr Becker.
05:22Sieht so aus, als wollten Sie campen gehen.
05:24Ja, Nina hat die Idee, dass wir einen kleinen Familienausflug in die Berge machen.
05:29Sie, Paula und ich.
05:30Na, klingt doch gut.
05:31Ja, wir brauchen mal einen Tapetenwechsel jetzt, wo klar ist, dass ich wieder ganz gesund werde.
05:36Das ist doch sicher eine große Erleichterung für Ihre ganze Familie, ne?
05:39Ja, ja, das ist das. Und wir sind alle überglücklich.
05:43Also, wenn Sie möchten, helfe ich Ihnen gerne.
05:44Danke, das ist sehr freundlich, aber ich hole den Rest später.
05:47Also, wenn Sie doch meine Hilfe brauchen, Sie wissen ja, wo Sie mich finden, ne?
05:50Danke.
05:51Und das Zelt hat keine Risse.
05:54Nur wegen des Klebebands.
05:56Also, wenn Sie wollen, können Sie auch unser Zelt haben.
05:59Nein, danke. Ich habe es nur eingebracht, weil ich dachte, dass Paula vielleicht ein bisschen basteln will.
06:04Ach so, basteln, ja. Verstehe.
06:06Ja, ich muss mich da noch ranhalten.
06:22Vielen Dank.
06:27Frau von Weiden?
06:30Kennen wir uns?
06:31Ich bin hier der Koch.
06:33Ja, ich kann mich nicht entsinnen, nach Ihnen gefragt zu haben.
06:37Ich weiß.
06:39Ja, und was wollen Sie dann von mir?
06:41Nun, zunächst hoffe ich, dass alles wieder zu Ihrer Zufriedenheit war.
06:44Nun, um ehrlich zu sein, ich liebe Kalbsteak in Salbei.
06:49Und Iris war, na ja, einigermaßen genießbar.
06:57Ja, ist noch was, oder wollen Sie mir nur meine kostbare Zeit stehen?
07:00Es ist so, ich plane zusammen mit Freunden ein Charity-Dinner zugunsten eines Altersheims, im Cozy One.
07:06Cozy was?
07:06Cozy One, das ist eine Kneipe.
07:09Wissen Sie, die Leute im Altersheim, die machen öfters Ausflüge.
07:12Leider fehlt ihnen das Geld für einen eigenen Bus.
07:15Und da hatten wir die Idee, das Geld zu sammeln.
07:17Vielleicht hätten Sie und Ihr Mann Zeit.
07:20Was? Ob wir Lust hätten, an diesem Dinner teilzunehmen?
07:24Nun, das ist ja wirklich eine ganz reizende Idee.
07:28Aber irgendwie auch überflüssig, finden Sie nicht?
07:32Wie bitte?
07:33Soweit ich weiß, verfügt Falkenthal über öffentliche Verkehrsmittel
07:36und über äußerst günstige Spartarife für Senioren.
07:39Und ein bisschen Bewegung hat ja wohl noch niemand geschadet.
08:05Oh Mann, die Trennung war bestimmt schwer für dich.
08:09Um ehrlich zu sein, hätte ich das schon viel eher tun sollen.
08:15Ja, du hast dich eben verantwortlich gefühlt, wegen des Tumors.
08:19Ist doch klar, dass du dich von Max nicht trennen wolltest.
08:23Auf jeden Fall brauche ich jetzt erstmal ein bisschen Abstand.
08:26Und ich wünsche dir einen ganz tollen Urlaub mit Paula.
08:29Und ich freue mich, wenn du bald wieder da bist.
08:34Sag mal, weißt du ungefähr, wie lange Birgit noch in der Sitzung sein wird?
08:38Naja, die Sitzung hat gerade erst angefangen.
08:41Ach so.
08:42Das heißt, es kann schon noch eine Weile dauern.
08:45Ich kann hier ja was ausrichten.
08:49Elsa.
08:52Entschuldigung.
08:58Bergmann?
08:59Hallo, Frau Bergmann.
09:00Neuendorf hier.
09:01Vom Albert-Schweizer-Internat.
09:03Ja, grüß Sie.
09:05Ist das mit Paula?
09:07Nein, nein.
09:07Alles bestens.
09:08Ich rufe nur an, um Ihnen zu sagen, dass es in Ordnung geht.
09:12Äh, Entschuldigung, ich verstehe nicht so ganz.
09:15Sie und Ihr Mann können Ihre Tochter ruhig für einige Tage aus der Schule nehmen.
09:19Mein Mann?
09:22Hat mein Mann mit Ihnen telefoniert?
09:25Ja.
09:25Und wir haben natürlich Verständnis dafür, dass Sie Paula bei sich haben möchten, wenn es Probleme gibt.
09:32Aha.
09:34Ja, das ist sehr zuvorkommend.
09:37Natürlich.
09:37Wir erwarten Sie dann hier.
09:41Gut, danke.
09:45Was ist denn?
09:46Ist was mit Paula?
09:47Was?
09:48Nein.
09:49Alles in Ordnung.
09:50Elsa, ich muss ganz dringend nochmal weg.
09:53Sagst du Birgit Bescheid, dass ich Sie später anrufe, ja?
09:56Danke, Elsa.
10:03Ja?
10:05Lucy, hallo.
10:06Was gibt's?
10:08Unseren Wagen, wofür?
10:11Ach, du willst dich mit einer Freundin aus dem Internat treffen?
10:15Na gut.
10:16Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen.
10:19Nein, ich kann das jetzt nicht so auf die Schnelle entscheiden.
10:23Okay, bis dann.
10:29Max, ich hab dich gar nicht bemerkt.
10:31Entschuldige.
10:32Ich hoffe, ich störe dich nicht.
10:34Nein, nein, keineswegs.
10:35Ich denke sowieso, wir haben noch einiges zu klären.
10:38Ja.
10:40Es tut mir leid, dass ich dich gestern so angefahren habe.
10:43Ist du denn jetzt bereit, mir endlich zu erzählen, was zwischen dir und Ihnen hervorgefallen ist?
10:49Wir hatten eine kleine Meinungsverschiedenheit.
10:51Eine kleine Meinungsverschiedenheit.
10:53Das hörte sich aber etwas anders an, als Nina mir gestern sagte, dass sie mit Paula ein paar Tage verreisen
10:57will.
10:58Ich hab nochmal mit Nina gesprochen und sie ist einverstanden, dass wir jetzt zusammen verreisen.
11:03Sie, Paula und ich.
11:04Und? Nehmt ihr die Yacht?
11:06Nein, wir fahren zusammen in die Berge ein paar Tage.
11:11Was guckst du denn so skeptisch?
11:13Um ehrlich zu sein, ich hatte eurer Ehe keine große Chance mehr gegeben.
11:17Ich konnte Nina überzeugen, dass wir einfach mal einen Tapetenwechsel brauchen.
11:21Wir müssen es hinkriegen, unsere Probleme gemeinsam in den Griff zu kriegen.
11:25Allein schon für Paula.
11:27Warum freust du dich denn nicht?
11:29Doch, doch. Ich freue mich ja.
11:32Ich bin nur erstaunt.
11:33Nina wirkt so entschlossen, was eure Trennung betrifft.
11:35Ja. Ja, das stimmt. Und es wird bestimmt nicht einfach.
11:41Aber ich liebe sie. Und ich will sie nicht verlieren.
11:44Ich hoffe für Paula und für dich, dass Nina bleibt.
11:48Ich werde alles dafür tun.
12:17Frau Weber, Annabelle von Weiden hier.
12:20Ja, wir haben leider wieder mal ein Problem.
12:24Hagen Ritter ist zurück in der Stadt.
12:25Und er versucht mich zu erpressen.
12:29Das können Sie sich ja wohl denken.
12:32Ganz genau.
12:35Sie werden alles über ihn herausfinden.
12:37Ich muss wissen, mit wem er im letzten Jahr in Sydney Geschäfte gemacht hat.
12:42Wer seine Mandanten waren.
12:43Einfach alles.
12:46Genau.
12:48Wenn er in Schwierigkeiten steckt,
12:49dann muss ich das wissen.
12:52Danke, Frau Weber.
13:00Die hat Nina also auch nicht gesagt,
13:01was zwischen Max und dir vorgefallen ist?
13:03Nein, nur, dass es vorbei ist und dass sie Abstand braucht.
13:06Ich glaube, da stecken mehr dahinter.
13:08Wieso?
13:10Bei mir hat sie gesagt,
13:11dass sie anderswo irgendwo neu anfangen will.
13:15Ach, wirklich?
13:17Ja, sie war aufgewühlt und durcheinander.
13:20Ich hatte fast die Befürchtung,
13:22dass Max handgreiflich geworden ist.
13:24Also, Max wird zwar immer unheimlicher,
13:27aber dass er Nina was antut.
13:28Ich hatte eher den Eindruck,
13:30dass ihr die Trennung ziemlich zu schaffen macht.
13:32Immerhin, sie musste sie feststellen,
13:33dass es nicht für ein ganzes Leben reicht.
13:35Und irgendwie hat die beiden ja auch Max' Krankheit zusammengehalten.
13:39Aber das muss sie doch nicht Falkenthal verlassen.
13:42Na, hier erinnert sie alles an Max.
13:44Ich würde auch woanders hingehen
13:46und einen Neuanfang machen.
13:49Ja, du hast recht.
13:51Es beruhigt mich nur,
13:52wie sie nicht weiß,
13:53was zwischen den beiden vorgefallen ist.
13:58Hast du Angst,
13:59dass du sie nicht wieder siehst?
14:04Wenn sie einen Neuanfang braucht?
14:19Ja, ich muss sie nicht wiedersehen,
14:20wie sie nicht sein können.
14:20Ja, ich muss sie nicht übernehmen.
14:31Ich muss sie nicht übernehmen,
14:38Max, sag mal, wie kommst du dazu, im Internat anzurufen
14:42und zu fragen, ob wir Paula für ein paar Tage abholen können?
14:44Ich dachte, es wäre vielleicht eine ganz gute Idee, wenn wir drei zusammen...
14:47Was? Auf glückliche Familie machen?
14:50Ja, Nina, so wie es im Moment läuft, geht es doch nicht weiter.
14:52Wir sind eine Familie und...
14:53Sag mal, ist eigentlich irgendetwas von dem, was ich dir gesagt habe, auch bei dir angekommen?
14:57Es ist aus! Ich will mit dir nichts mehr zu tun haben!
14:59Aber Nina, ich liebe dich. Lass uns doch einfach nochmal über alles reden.
15:04Reden? Worüber willst du denn noch reden?
15:06Warum du mich und alle anderen ein Jahr in dem Glauben gelassen hast,
15:10einen tödlichen Gehirntumor zu haben?
15:12Wie oft soll ich es dir denn noch sagen? Es tut mir leid.
15:14Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Ich hatte wahnsinnige Angst, dich zu verlieren.
15:17Ach, bitte erspar mir das!
15:19Lass mich in Zukunft einfach in Ruhe.
15:22Und halte dich von Paula fern.
15:24Du kannst mir doch nicht den Kontakt zu meiner Tochter verbieten.
15:27Oh doch, Max, das kann ich.
15:29Und wenn du nicht eine Menge Ärger bekommen willst, dann wirst du dich daran halten.
15:33Sonst was? Gehst du dann zu Richard und erzählst ihm doch alles?
15:37Du hast ihm immer noch nichts davon gesagt. Sag mal, Max, wie kannst du das machen?
15:43Dein Vater liebt dich über alles. Er hat deinetwegen Todesängste ausgestanden.
15:48Ich weiß. Und es ist, weiß Gott, mir auch nicht leicht gefallen, aber ich musste was tun.
15:53Ohne dich macht alles keinen Sinn.
15:54Nee. Du hast wirklich keine Ahnung, was du uns allen antust.
15:58Wir haben schon einmal befürchtet, dich für immer verloren zu haben.
16:01Und das war die schlimmste Zeit unseres Lebens.
16:04Und jetzt lässt du uns das Gleiche nochmal durchmachen?
16:07Mit voller Absicht?
16:10Das ist wirklich so unglaublich.
16:35Erinner?
16:36Hallo, Hagen. Gibt's was zu feiern?
16:38Hallo, Vicky.
16:38Hagen? Du bist schon zurück?
16:40Ja, der Termin war schneller vorbei, als ich dachte.
16:42Und offensichtlich ein voller Erfolg.
16:44Sagen wir mal so, die Sache ist noch nicht in trockenen Tüchern, aber ich denke, mein Geschäftspartner und ich, wir
16:48werden uns einigen.
16:49Mich darf doch.
16:50Ich wusste gar nicht, dass du überhaupt noch Geschäftspartner in Falkenthal hast.
16:53Ich halte mir halt gern alle Optionen offen.
16:55Hoffentlich leidet deine Arbeit in Sydney nicht darunter, dass du so lange hier bist.
16:59Deine Geschäfte in Kanada laufen doch auch weiter.
17:02Touché.
17:02Und falls du mich jetzt fragst, ob ich wieder zurückgehe nach Sydney, ja.
17:05Aber es spricht doch nichts dagegen, dass wir bis dahin die Zeit genießen, nicht wahr?
17:13Katja Weber hier.
17:14Ah.
17:15Haben Sie schon Informationen über Hagen Ritter?
17:18Ein paar Sachen habe ich herausgefunden.
17:21Ich höre.
17:22Leider muss ich Ihnen sagen, dass seine Geschäfte in Sydney hervorragend laufen.
17:25Seine Kanzlei läuft ausgezeichnet.
17:27Seine finanzielle Situation ist dementsprechend groß.
17:29Verstehe.
17:31Wissen Sie denn, warum er nach Europa gekommen ist?
17:34Er war bis vor ein paar Tagen auf einem Kongress in Frankfurt.
17:37Bei der Gelegenheit hat er auch ein kleines DT wieder aufgefrischt.
17:41Wenn Sie verstehen, was ich meine.
17:43Tatsächlich.
17:44Na, dann hoffen wir mal, dass diese Bettgespiele nicht ganz so schießwütig ist wie die davor.
17:50Tut mir leid, dass ich Ihnen nicht wirklich weiterhelfen konnte.
17:53Na, nein, schon gut.
17:55Machen Sie sich darüber mal keine Gedanken.
17:57Ich glaube, ich weiß, was zu tun ist.
17:59Wir sehen.
18:01Wir sehen.
18:30Untertitelung des ZDF, 2020
18:33Von Weiden
18:36Ich denke, wir sollten uns treffen
18:47Und dann meinte sie, Bewegung hätte noch nie jemandem geschadet
18:51Ja, so, genau so klingt das doch nach unserer Hexe hier in Falkenthal, so wie wir sie kennen und lieben
18:56Ja, aber das hätte ich mir nie von ihr gedacht
18:58Ich meine, Frau von Weiden ist ein wenig überheblich
19:00Aber das...
19:01Naja, aber du bist auch noch glimpflich davon gekommen
19:04Was sie sich mir gegenüber geleistet hat, das ist ein Ding
19:07Naja, als ich noch in der Manufaktur gearbeitet habe
19:10Da musste ich so viel ertragen von ihr
19:12Und letzten Endes war sie dann für meinen Rost schon 20
19:16Tja, auf jeden Fall steht fest, dass das Charity-Dinner ohne die Reichen von Falken da stattfinden wird
19:22Ja, du weißt, ich würde das Ganze positiv sehen
19:25Ja, stimmt, und außerdem gibt es ja noch diese Freundin von euch
19:28Die wohnt ja auch bei den Van Weiden oder so
19:30Nina, stimmt, hat die sich schon bei dir gemeldet?
19:32Nein, aber ich habe sie zufällig getroffen
19:34Und?
19:35Also, sie war recht komisch
19:38Also, sie hat mir, glaube ich, gar nicht zugehört
19:41Hm, das heißt dann wohl, dass wir auch auf sie verzichten müssen?
19:45Ja, mein Gott, dann ist es eben die erste Charity-Veranstaltung ohne finanzkräftige Gäste
19:49Das klingt doch richtig vielversprechend
19:52Hier
19:59Hast du denn schon einen Ersatz für Nina gefunden?
20:02Warte mal
20:02Ich rufe gleich mal ein paar Fotografen an, mit denen wir schon zusammengearbeitet haben
20:06Naja, viel Zeit ist ja nicht mehr
20:08Nicht wirklich, und das Schlimmste steht mir noch bevor
20:11Frau von Weiden, haben Sie einen Augenblick Zeit für mich?
20:13Eigentlich nicht, ich bin gerade auf dem Sprung
20:15Es geht um das Kapstadt-Projekt
20:17Ach, was gibt es denn jetzt schon wieder?
20:19Frau Bergmann wird den Job doch nicht annehmen
20:20Ja, dann finden Sie eben neun Fotografen
20:23Sie müssen ja außer sich sein, Frau Freude
20:25Wieso?
20:27Über den Besuch Ihres Bruders
20:28Ich habe ihn vorhin gerade im Lanzino getroffen
20:32Hat er denn vor, lange zu bleiben?
20:34Also, das fragen Sie ihn am besten selbst
20:37Ich dachte immer, Sie stehen sich so unter
20:39Ja, und deshalb muss er sich bei mir auch nicht abmelden
20:48Hagen ist ein Faltentag?
20:50Ja, offensichtlich
20:51Hast du das gewusst?
20:52Nee
20:54Aber weißt du noch gestern Abend, als ich versucht habe, ihn anzurufen?
20:56Na ja
20:56Ja, ich habe dir doch gleich gesagt, dass das nicht wie das australische Freizeichen klang
21:00Ja, aber warum hat er sich nicht bei dir gemeldet?
21:02Und was hat er jetzt noch mit Annabelle zu schaffen?
21:08Bitte noch zwei Cola für Tisch drei
21:12Olli, komm, sei doch nicht so...
21:14Lass doch deinen Kopf nicht so hängen
21:15Wir werden schon einen Weg finden, an das Geld ranzukommen
21:17Was?
21:17Welchen denn?
21:18Die Aktion mit der Sammelbüchse hat auch nicht funktioniert
21:21Tja
21:22Wir werden das Dinner trotzdem veranstalten, und zwar ohne die Reichen von Falkenthal
21:25Na bitte
21:26Und wie kommen wir an das Geld?
21:27Ja, wir verlangen Eintritt
21:29Was, zehn Euro?
21:30Dann kriegen wir das Geld ja nie zusammen
21:32Nein, es muss mehr sein
21:3350 Euro
21:34Na komm, bitte
21:3550 Euro
21:36Niemand zahlt 50 Euro für ein Dinner hier im Kosinger
21:38Ja, das stimmt, aber wir müssen den Leuten zusätzlich eben noch was ganz Besonderes bieten
21:43Ja, das Dinner war das ganz Besondere
21:45Ja, aber was spricht denn dagegen, wenn wir noch zusätzlich was organisieren?
21:48Ja, dann sag doch mal, was stellst du dir denn vor?
21:50Einen Künstler zum Beispiel
21:51Ja, warum den nicht gleich in den Klauen?
21:53Vielleicht hat er sogar eine Blume, aus der Wasser spritzt
21:55Jetzt hör mal auf
21:56Willst du nur das Geld fürs Seniorenheim, oder nicht?
21:58Aber ist das nicht ein bisschen kurzfristig?
22:00Ich meine, das Dinner sollte schon morgen Abend stattfinden
22:02Hör mal auf, so destruktiv zu sein, verdammt
22:04Lass uns lieber nachdenken, wer dafür in Frage käme
22:06Ja, richtig, weißt du was?
22:08Wenn Tim jetzt nicht in London wäre, dann hätten wir nämlich Geld verlangen können für sein Geigenspiel zum Beispiel
22:12Auf jeden Fall, aber bei uns fällt noch jemand Besseres ein
22:15Ah, das wird schon
22:34Ich glaube, Sie haben hier an der Stelle verjetzt
22:35Machen Sie es doch selbst
22:37Oh, Papa
22:40Ist ja nett, dass du den Wagen persönlich vorbeibringst
22:42Nein, nein, nein, deswegen bin ich eigentlich nicht hier
22:44Wieso? Annabelle ist aber nicht da
22:45Ja, ja, ich weiß
22:46Die meiner Fraktur lag auf meinem Weg und ich dachte, wir können vielleicht zusammen Mittag essen
22:49Du und ich?
22:51Ja
22:52Wieso? Was ist daran auszusetzen?
22:53Das wird jetzt aber keine Strafpredigt oder so, oder?
22:56Nein
22:57Aber ich meine, wenn du keine Zeit hast, dann können wir das auch vertragen
22:59Nee, kein Problem
22:59Frau Landmann, ist es in Ordnung, wenn ich jetzt schon Mittagspause mache?
23:02Ja, der große Ansturm ist ja vorbei
23:04Super
23:06Und wo soll es hingehen? Ins Lanzino vielleicht?
23:08Warum bleiben wir nicht hier?
23:10Hier?
23:12Ja, hier
23:13Oder gibt es an dem Essen von Frau Landmann etwas auszusetzen?
23:16Nein, ganz im Gegenteil, die Salate sind super
23:19Der Sommersalat sieht zwar aus wie Hasenfutter, schmeckt aber
23:23Ja, dann nehme ich doch so einen Sommersalat
23:25Ich bitte auch
23:26Hm, das Hasenfutter kommt sofort
23:34Ähm, Hagen
23:35Hier ist Elsa
23:36Deine Schwester
23:38Sag mal, wieso muss ich eigentlich von der Van Weiden erfahren, dass du in Falkenthal bist?
23:43Ruf mich doch mal bitte so schnell wie möglich zurück
23:46Tschüss
23:49Elsa hat es ganz bestimmt nicht mit böser Absicht gemacht
23:52Ach, ich verstehe das aber nicht
23:53Ich habe ihn seit drei Monaten nicht mal gesehen
23:55Und er ist im Falkenthal und... und er denkt nicht mal, dass er mich mal anrufen könnte
24:00Offensichtlich hat er Wichtigeres zu tun
24:04Viktoria?
24:05Meinst du etwa nicht?
24:08Ich weiß nicht
24:09Also als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, da durfte ich nicht mal den Namen erwähnen
24:13Hm
24:14Und als er in Frankfurt aufgetaucht ist, war er auch nicht besonders begeistert?
24:17Ja eben, also was streunert er hier durch Falkenthal und warum ruft er mich nicht an?
24:25Ja eben, also wenn ich mich nicht anrufen habe, da durfte ich mich nicht anrufen, dass ich mich nicht anrufen
24:52habe
25:00Guten Tag, Helena. Ich hoffe, ich habe Sie nicht allzu lange warten lassen.
25:05Wir waren vor einer Viertelstunde verabredet.
25:07Da Sie immer noch hier sind, nehme ich an, es interessiert Sie, was ich Ihnen zu sagen habe.
25:12Ja, weil Sie am Telefon sagten, es hat was mit Viktoria zu tun. Also, wovor wollen Sie Sie warnen?
25:18Verhaben natürlich. Er treibt ein falsches Spiel mit ihr.
25:22Und, worum geht es in dem Spiel?
25:25Er betrügt Sie. Schon wieder.
25:27Können Sie damit seine Affäre in Frankfurt meinen? Das weiß ich längst. Viktoria hat es mir selbst erzählt.
25:34Was ist das?
25:35Nicht ganz. Er hat sich mit mir getroffen und wollte mich erpressen.
25:41Er wollte ziemlich viel Geld.
25:43Im Gegenzug hat er mir angeboten, dafür zu sorgen, dass Sie und Viktoria endlich aus Falkenthal verschwinden.
25:51Ich glaube, seine genauen Worte waren, Viktoria frisst mir wieder aus der Hand und tut alles, was ich von ihr
25:57will.
25:59Warum sollte ich Ihnen auch nur ein Wort glauben?
26:02Ob Sie mir glauben oder nicht, ist mir auch völlig egal.
26:06Ich dachte nur, Sie sollten es wissen.
26:22Und, hast du dich in der Falkenthal schon ein bisschen eingelebt?
26:25Naja, das ist immer noch ein ziemlicher Kulturschock.
26:28Von dem Elite-Internat in England hin zum Catering-Bereich einer Porzellanmanufaktur.
26:33Ich kenne bessere Karrieren.
26:37Was? Und du findest das auch noch lustig?
26:39Nein, aber vielleicht weißt du jetzt mit ein bisschen Abstand mehr zu schätzen, was du in England hattest.
26:46Was soll das für eine Lektion sein? Durch Schaden wird man klug, oder?
26:52Was ist? Hängt mir irgendwo Salatschoss im Gesicht?
26:56Missy, wir haben vielleicht die letzte Zeit keine große Gelegenheit gehabt zu reden, aber...
26:59Das heißt doch nicht, dass du mir weniger am Herzen liegst als Max.
27:02Wow. Und das, obwohl ich den Internatspol zerstört habe?
27:06Ach, du kannst mir nicht vorstellen, was deine Geschwister das angestellt haben.
27:10Viktoria zum Beispiel, die...
27:15Sie fehlt dir, was?
27:16Ich möchte nicht über sie sprechen.
27:20Wissen Sie mal, Papa, kann es sein, dass du nur hier bist, weil es mit Max und Viktoria im Moment
27:23ein bisschen...
27:25Na ja, weil es ein bisschen schwierig läuft?
27:29Mit Viktoria habe ich schon vor langer Zeit abgeschlossen. Sie gehört nicht mehr zu meinem Leben.
27:34Und was Max betrifft, ich bin überglücklich, dass...
27:39dass sich sein Gehörntumor zurückgebildet hat und er wieder gesund hat.
27:42Aber?
27:45Kein Aber.
27:46Ach, komm schon, Papa.
27:48Wir sehen uns zwar nicht oft, aber ich kenne dich trotzdem ganz gut. Was ist los?
27:55Na ja, ich finde es sehr schade, dass Max und Nina sich trennen.
28:01Max kämpft zwar um seine Ehe und offensichtlich hat der Nina davon überzeugt, mit ihm und Paula ein paar Tage
28:06wegzufahren, aber...
28:08ich habe kein gutes Gefühl dabei.
28:13Du, das mit dem Auto klappt aber trotzdem, oder?
28:17Aber ohne Alkohol.
28:20Versprochen.
28:21Cool.
28:22Cool.
28:37Hallo.
28:39Hallo.
28:49Was ist denn los?
28:51Wusstest du, dass sich Hagen heute mit Annabelle getroffen hat?
28:55Was?
28:55Ja.
28:57Sein sogenannter Geschäftspartner war Annabelle.
29:00Hat Hagen dir das erzählt?
29:01Nein, Annabelle selbst.
29:03Du hast dich mit ihr getroffen?
29:07Sie hat mich vorhin angerufen und meinte, sie hätte etwas Dringendes mit mir zu besprechen.
29:11Und da gehst du los und triffst dich mit ihr?
29:13Das war kein Vergnügen, das kannst du mir glauben, aber...
29:18was sie über Hagen gesagt hat, das klang ziemlich überzeugend.
29:22Na ja?
29:24Offenbar hat er ihr für eine bestimmte Summe angeboten, dafür zu sorgen, dass wir beide sie in Ruhe lassen und
29:30Falkenthal für immer verlassen.
29:32Ja, diesen Schwachsinn glaubst du dir doch hoffentlich nicht.
29:34Sie versucht, einen Keil zwischen uns und Hagen zu treiben.
29:36Ja, das habe ich auch gedacht.
29:39Aber warum trifft er sich mit ihr?
29:41Ach, hör doch auf.
29:43Ich kann nicht fassen, dass du auch nur ein Wort von dem glaubst, was Annabelle zu sagen hat.
29:47Victoria, ich mache mir Sorgen um dich.
29:50Hagen hat dich schon einmal hintergangen.
29:52Das ist lange her.
30:02Was trägst du denn davon, wenn wir so eine Art Quiz-Abend machen?
30:06Der große Preis, oder was?
30:07Hey, ich kenne Kneipen, das ist das gang und gäbe.
30:09Sorry, aber ich glaube nicht, dass ein Quiz zu einem Charity-Dinner passt.
30:13Kann ich noch verkaufen?
30:14Hallo.
30:14Hi.
30:15Komm zu Wort.
30:16Und, hast du schon fünf fertig geschnitten?
30:18Klar, gleich gestern Abend noch.
30:19Ist viel besser als die anderen.
30:20Und, hast du ihn dabei?
30:22Also, ich finde so ein Quiz-Abend ganz in Ordnung.
30:25Ja, ich glaube, wir brauchen eher etwas, was im Hintergrund läuft.
30:28Wo die Leute nebenbei trotzdem essen oder reden können.
30:31Ja, so eine Art Künstler.
30:32Im Prinzip schon.
30:34Aber wer ist bereit, hier umsonst aufzutreten?
30:36Ja.
30:37Ey, ihr wollt ja endlich mal ein bisschen Stimmung in den Laden bringen.
30:39Finde ich super.
30:40Ja.
30:41Wir wollen einen Charity-Abend veranstalten.
30:44Für die alten Menschen vom Altersheim.
30:46Und das Einzige, was uns fehlt, ist noch keine Show-Einlage.
30:49Also, wenn Tim jetzt noch hier wäre, dann würde er mit Sicherheit Geige spielen.
30:52Ich könnte ja was singen.
30:53Wir wollen eigentlich Geld einnehmen.
30:55Sag mal, muss denn unbedingt eine Geige sein?
30:57Geht nicht auch eine Gitarre?
31:09Lieber Richard, es fällt mir nicht leicht, dir diesen Brief zu schreiben.
31:13Und ich wünschte, Max hätte dir selbst alles erzählt.
31:19Ist es wirklich richtig, dass ich Richard auf diesem Weg erzähle, was Max getan hat?
31:25Es wird ihm das Herz brechen.
31:27Aber er hat ein Recht, es zu erfahren.
31:29Und Max wird niemals den Mut haben, aufrichtig zu sein.
31:33Ich muss es Richard sagen.
31:38Max hat uns alle belogen.
31:40Mich, dich, die ganze Familie.
31:44Es gab nie einen Gehirntumor.
31:47Er hat das alles erfunden, um mich an sich zu binden.
31:51Vielleicht kannst du jetzt besser verstehen, weshalb ich mit Paula Falkenthal für immer verlassen muss.
31:58Es gibt hier keine Zukunft mehr für uns.
32:01Max hat alles zerstört.
32:04Es tut mir sehr leid, Richard.
32:06Auf Wiedersehen.
32:09Oh, hallo, Nina.
32:10Hallo.
32:11Ich wollte dich nicht stören.
32:14Nein, ich bin sowieso schon fertig.
32:18Alles in Ordnung.
32:19Du wirkst ein wenig durcheinander.
32:21Nein, alles Bestes.
32:23Richard hat mir erzählt, dass du dich jetzt endgültig von Max getrennt hast.
32:27Ja.
32:28Es tut mir wirklich leid, wenn ich irgendetwas für dich tun kann.
32:32Danke, Annabelle.
32:33Ich komme schon klar.
32:36Das heißt, da wäre doch etwas.
32:40Könntest du diesen Brief an Richard weiterleiten?
32:43Ja, natürlich.
32:44Aber warum machst du das nicht selbst?
32:45Er ist sicherlich gleich zu Hause.
32:47Ich kann so lange leider nicht mehr warten.
32:49Ich muss noch dafür sorgen, dass Birgit diesen anderen Brief bekommt.
32:51Und dann möchte ich Falkenthal so schnell wie möglich verlassen.
32:57Tust du mir den gefallen?
32:59Natürlich.
33:01Wenn du willst, kann ich auch diesen Brief an Frau Hertel für dich weiterleiten.
33:08Ja, gut.
33:10Gut, danke.
33:38Gut, danke.
33:49Na ja, Tobias ist vielleicht kein Rocker, der ja den ganzen Laden aufmischen wird.
33:53Aber ein bisschen Stimmung könnte aufkommen.
33:55Aber das ist doch die Lösung.
33:55Tobias tritt auf, ne?
33:57Vorausgesetzt, wir reden nochmal vorher über das Outfit.
34:00Ich finde das super.
34:01Der wirkt sowas von ehrlich.
34:04Wenn ihr versteht, was ich meine.
34:05Ja, der hat vorhin den Rasen gemäht.
34:07Der sieht man nun mal so aus.
34:08Ja, ich finde, ihr solltet ihn fragen.
34:10Ja, ich bin auch dafür.
34:11Schließlich hat er auf der Hochzeit von Elsa und Ben wunderbar gespielt.
34:14Ich kann mich noch an die Jam-Session von ihm und Tim erinnern.
34:17Die war echt gut.
34:18Es fragt sich nur, ob er auch umsonst quasi vor so viel Publikum auftreten würde.
34:22Also wenn er weiß, dass das für einen guten Zweck ist, dann bestimmt.
34:25Nee, ihr wollt doch die Leute unterhalten.
34:26Also fragt doch mal nach.
34:27Fragen kosten nichts.
34:46Ich hätte mich gerne noch von Birgit und Tobias verabschiedet.
34:53Aber ich muss so schnell wie möglich weg.
34:57Immerhin hat Max sich mit der Naht schon nach Paula erkundigt.
35:00Wer weiß, was er plant.
35:02Ich kann nicht länger hierbleiben.
35:07Auch wenn ich Falkenthal vermissen werde.
35:10Meine Freunde.
35:13Meine Familie.
35:16Ben.
35:20Wir hätten so glücklich werden können.
35:24Es ist zu spät.
35:27Paula und ich werden ein neues Leben anfangen.
35:31Irgendwo weit weg von Falkenthal.
35:55Elsa, ich bin's.
35:56Ja, ich bin in Falkenthal.
35:57Und es tut mir leid, dass ich mich noch nicht gemeldet habe.
35:59Aber du musst dir keine Sorgen machen, wir hören uns bald.
36:08Schatz.
36:09Was für ein Zufall.
36:10Ich war gerade auf dem Weg zu dir.
36:12Hi.
36:14Alles okay?
36:16Sag du es mir.
36:18Was ist denn los?
36:21Mit wem hast du telefoniert?
36:23Mit Elsa.
36:23Sie hat mir auf die Mailbox gesprochen, weil sie weiß, dass ich in Falkenthal bin.
36:27Ah ja?
36:29Vielleicht weiß ich es ja von Annabelle.
36:32Wie kommst du denn darauf?
36:33Komm, Hagen, bitte.
36:35Spiel jetzt nicht den Unschuldigen.
36:38Was willst du andeuten?
36:41Stimmt es, dass du dich vorhin nicht mit einem Geschäftspartner, sondern mit Annabelle getroffen hast?
36:47Ja.
36:48Ja.
36:49Ich habe mich mit Annabelle im Lanzino getroffen.
36:52Und was hattest du mit ihr zu besprechen?
37:11Ich soll was?
37:12Ich soll in Cozy One auftreten?
37:14Ja, also wir kochen und du lieferst die Musik dazu.
37:17Was sagst du da?
37:18Ist doch gut.
37:18Herr Becker, wir wissen, unser Angebot ist nicht sehr verlockend.
37:21Immerhin können wir keine Gage zahlen.
37:22Nein, das ist es nicht.
37:24Ich finde die Idee ja toll.
37:25Geld zusammen, damit das Seniorenheim sich einen eigenen Bus leisten kann.
37:28Ist doch wunderbar.
37:29Ja.
37:29Und wo ist denn das Problem?
37:30Naja, ich habe noch nie so richtig vor einem größeren Publikum gespielt.
37:34Was ist, wenn es den Leuten nicht gefällt?
37:36Ach komm, bitte.
37:37Du hast doch bei Elsas und Bens Hochzeit gespielt.
37:40Allen hat es gefallen?
37:41Ja, ist was anderes.
37:42Da kannten mich alle.
37:43Ja, ich kannte sie nicht, Herr Becker.
37:45Und trotzdem hat mich ihr Auftritt auf dem Video sehr beeindruckt.
37:47Ja.
37:48Was für ein Video?
37:50Dann bin ich auf der Hochzeit von Ben und Elsa gefilmt worden?
37:53Nein.
37:54Ja, also von welchem Video spricht er dann die ganze Zeit?
37:58Aber Kolja hat dich hier beim Üben gefilmt.
38:02Äh, wir dachten, Sie wüssten davon.
38:03Ja.
38:04Nein, davon weiß ich nichts.
38:05Und ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, was ich davon halten soll.
38:08Die Aufnahme ist toll.
38:10Und klingt gut.
38:11Sonst wäre mir nicht auf die Idee gekommen, Sie zu fragen.
38:14Trotzdem, es gefällt mir einfach nicht, unbemerkt und ungefragt gefilmt zu werden.
38:18Ja, was machen wir jetzt?
38:20Warum triffst du dich mit Annabelle und erzählst mir nichts davon?
38:24Weil ich es für besser gehalten habe, es dir nicht zu sagen.
38:27Ich finde es aber nicht gut, dass du das heimlich machst.
38:29Du hättest es mir sagen können.
38:31Ja.
38:33Ja, wahrscheinlich hätte ich es dir sagen sollen.
38:35Wohl, weißt du es?
38:37Von Helena.
38:39Annabelle hat sich extra mit ihr getroffen,
38:40um es ihr zu sagen.
38:42Vicky, siehst du denn nicht, dass Annabelle versucht,
38:44damit einen Keil zwischen uns zu treiben?
38:46Ja, das habe ich ja auch gedacht, aber...
38:49Aber?
38:50Annabelle meinte, du hättest dir angeboten,
38:52dafür zu sorgen, dass meine Mutter und ich aus Falkenthal verschwinden.
38:56Gegen Geld.
38:58Du glaubst doch diesen Quatsch nicht etwa?
39:00Ja, ich würde es gerne nicht glauben.
39:01Es gibt auch keinen Grund, es zu glauben.
39:03Warum hast du dich dann mit ihr getroffen?
39:05Weil ich wissen wollte,
39:06ob Annabelle irgendetwas gegen dich und deine Mutter plant.
39:09Und?
39:10Was hat sie gesagt?
39:11Nichts.
39:12Ich habe nichts aus ihr rausbekommen.
39:13Ich habe ihr klargemacht,
39:15dass sie dich ein für alle Mal in Ruhe lassen soll.
39:18Hey.
39:20Vertraue mir.
39:22Bitte.
39:22Ich habe nichts aus ihr.
39:59Nina, Nina, ich hätte ja nicht gedacht, dass du so indiskret bist
40:07Hallo, Liebling
40:08Hallo
40:10Und angenehme Neuigkeiten?
40:12Nein, nein, nur ein paar Geschäftsbriefe, finde ich der Rede wert
40:15Und wie war dein Tag?
40:17Konntest du ein bisschen auf andere Gedanken kommen?
40:20Du meinst wegen Nina und Max?
40:22Um ehrlich zu sein, ja
40:24Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit Lissy
40:27Zu nah waren wir uns lange nicht mehr
40:30Also, wenn wir das überhaupt jemals gewesen sind
40:32Sie ist deine Tochter
40:34Es ist gut, wenn ihr euch näher kommt
40:37Am Anfang war ich nicht so sicher, ob es richtig ist
40:40Dass Lissy hier in Falkenthal bleibt
40:41Aber jetzt
40:43Jetzt bin ich sehr froh, dass sie da ist
41:09Kann ich Ihnen helfen?
41:11Soll ich einen Abschleppdienst rufen?
41:14Das wird nicht nötig sein, Nina
41:17Max, was soll das?
41:19Was machst du hier?
41:22Was ist das überhaupt für ein Wagen?
41:24Das ist ein Leihwagen
41:25Mein Wagen ist doch viel zu klein wie uns beide und unser Gepäck
41:29Sag mal, Max
41:32Kapierst du's nicht?
41:35Wir beide gibt es nicht mehr
41:40Ich will mit dir nichts mehr zu tun haben, ja?
41:44Also lass mich endlich in Ruhe
41:46Tut mir leid
41:49Ich lass dich nicht gehen
41:52Nie wieder
41:59Und Elsa hat mir auch gesagt, dass sie sich bei mir melden wollte, bevor sie abreist
42:04Ja, jetzt mach dir keine Sorgen
42:06Sie meldet sich schon bei dir
42:08Max, es ist vorbei
42:10Wir, unsere Ehe
42:12Versteh das endlich
42:13Würdest du deiner eigenen Frau glauben?
42:14Das tue ich bereits
42:16Wenn sie selber bestätigt, was ich dir gerade gesagt habe
42:19Dass sie alles daran setzt, deine Tochter aus dem Weg zu räumen
42:21Ich will mir das nicht leben haben
42:22Ich treffe mich gleich mit Annabelle
42:24Hör dir an, was sie sagt
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