Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 7 Stunden

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Warum bringst du die Verfügung persönlich vorbei?
00:03Hast du keine Angst, dass ich dich umbringe?
00:06Ich brauche die Verfügung nicht, weil ich Angst vor dir habe.
00:09Weswegen denn sonst?
00:10Ist das nicht offensichtlich?
00:12Richard hat deiner Wegen genug gelitten. Du wirst ihn nicht länger quälen.
00:15Ohne dich hätte er nie an mir gezweifelt. Und ohne dich wären wir heute noch unzertrennlich.
00:21Ich erinnere mich noch an den Tag, als das Gefängnis anrief.
00:26Sie sagten, du hättest versucht, dich umzubringen.
00:29Was soll das?
00:32Weißt du, wie Richard reagiert hat?
00:35Er ist mit mir essen gegangen.
00:37So viel zu dem Thema unzertrennlich.
00:41Wenn ich mit dir fertig bin, dann wirst du im Gefängnis verrotten.
00:45Für Richard bist du dann nichts weiter als ein kurzer Albtraum gewesen.
00:49Wenn dir jemand träumt, dann du.
00:53Der Tag ist nicht mehr fern, an dem Richard die Wahrheit über dich erfahren wird.
00:56Und glaub mir.
00:58Dieser Tag wird der schwärzeste in deinem Leben sein.
01:09Hey, what you looking for?
01:14No one has the answer.
01:17They just want more.
01:21Hey, who's gonna make it right?
01:27This could be the first day of my life.
01:36Du willst Rache.
01:38Das verstehe ich.
01:39Aber du wirst ihn nicht bekommen.
01:41Du irrst dich in mir, wie du es immer getan hast.
01:44Ich will keine Rache.
01:46Ich will Gerechtigkeit.
01:48Das kannst du vielleicht deinem Bewährungshelfer weismachen.
01:50Aber ich weiß, wozu du wirklich fähig bist.
01:53Ich muss dich leider bitten, jetzt zu gehen.
01:55Ich muss weiter daran arbeiten, dich deinem unvermeidlichen Schicksal zuzuführen.
01:59Halt dich fern von mir und von Richard.
02:02Sonst landest du eher wieder hinter Gittern, als dir lieb ist.
02:05Du wirst bekommen, was du verdienst, Annabelle.
02:08Du hast den Vaterschaftstest gefälscht und das kannst du nicht ewig vor Richard geheim halten.
02:12Du wirst ihn verlieren.
02:15Ich wünschte, der hättest dir vor einem Jahr in deiner kleinen, schäbigen Zelle mehr Mühe gegeben.
02:21Dann wäre ich dich endlich los.
02:25Aber nicht mal das kannst du richtig machen.
02:59Aber nicht mal das kannst du richtig machen.
03:17Und? Kriegt man hier nichts zu trinken?
03:19Hallo. Ich kann dich gar nicht kommen, Mann.
03:23Weißt du, so gut ausgebildete Wachschutzmenschen kommen immer auf Leisens holen.
03:28Und was so ein richtiger Barkeeper ist, der wechselt ab und zu mal sein Hemd.
03:33Den Fetzen hattest du gestern schon an.
03:35Vielleicht sollte ich mir auch so eine schicke Uniform zulegen.
03:38Jetzt hör doch bitte auf.
03:39Keiner kann was für deine schlechte Laune.
03:46Wie war dein Dienst?
03:48Ruhig wie immer.
03:50Nee, halt. Um zwei Uhr ging ein Autoalarm los.
03:54Wollte jemand einbrechen?
03:56Ja, es war ein Kurzschluss.
03:58Hey, aber gut, dass du da warst.
04:02Entschuldigt bitte.
04:03Bio Castello Verde, was soll denn das sein?
04:06Ja, wonach klingt's denn?
04:08Das ist Bio Wein.
04:11Für 8,20 Euro?
04:12Ja, wie gesagt, das ist Bio Wein. Der ist teurer.
04:15Teurer? Ein bisschen teurer? Aber es lohnt sich.
04:19Stefan hat den neulich probiert. Und der ist wirklich gut.
04:22Ach, und das macht ihn sofort zum Gastronomie-Experten, ja?
04:25Also, ich fand den lecker.
04:27Nö, ist klar. Schmeckt ja auch besser als immer nur Kaffee aus der Thermoskanne.
04:31Ja, vor allem hat man am nächsten Tag keinen Kater und nicht so miese Laune.
04:37Über diesen Bio Wein ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.
05:00Ganz toll, wie du das machst.
05:02Tja, gelernt ist eben gelernt.
05:04Als ich sie neulich hatte, da dachte ich auch, mein Gott, bist ja doch aus der Übung.
05:08Ja, ich hatte auch zwei von der Sorte.
05:10Ich musste vorhin an Nico denken, als er klein war.
05:12War auch so ruhig und ausgeglichen.
05:14Und Lilly?
05:15Ach, die war das ganze Gegenteil. Die war quirlig und munter. Die wollte immer was erleben, ne?
05:19Ja, daran hat sich ja bis heute nicht viel geändert.
05:23Ich hoffe, die beiden genießen den Tag.
05:24Ach, ganz sicher.
05:28Also, das mit dem Picknick-Körper wirklich eine süße Idee, hm?
05:30Ja, und deine Idee mit dem Stadtmagazin war doch auch gut.
05:34Na, ich wollte, dass die noch mal richtig was erleben, bevor sie Lon der Alltag wieder einholt, hm?
05:39Was die jetzt wohl machen?
05:42Ja.
06:12Oh, wie spät ist es?
06:13Oh, keine Ahnung.
06:16Ja.
06:19Wo ist Niki?
06:20Ah, es ist alles in Ordnung. Tobias und Birke passen auf sie auf.
06:24Ach, richtig.
06:29Oh Mann, jetzt haben wir endlich mal Zeit füreinander und wir verpennen den ganzen Tag.
06:34Stimmt. Aber es ist trotzdem schön.
06:37Ja.
06:38Hm?
06:42Es ist das erste Mal seit ihrer Geburt, dass Niki von uns getrennt ist.
06:45Hm.
06:47Das ist komisch, hm?
06:49Total.
06:54Was denn?
06:55Vielleicht haben sie versucht, uns zu erreichen.
06:58Nee.
06:59Kleine Nachrichten.
07:01Es geht ihr gut.
07:03Ja, klar geht's ihr gut.
07:08Sie würden uns auch anrufen, oder?
07:17Ich kann mir einfach überhaupt nicht mehr vorstellen, ohne unsere Tochter zu sein.
07:22Ich mir auch nicht.
07:47Womit habe ich denn den verdient?
07:49Ja, ich dachte mir, wenn du nach deiner Hochzeit schon gleich arbeitest, dann kann ich dich ja wenigstens ein bisschen
07:55kulinarisch verwöhnen, hm?
07:57Ach, danke, Eva.
07:59Gern.
08:00So eine Hochzeitsreise wäre aber auch schön gewesen, oder?
08:03Ach, ja.
08:04Aber als rechte Hand von Annabelle ist mein Mann eben sehr beschäftigt.
08:08Ja.
08:08Du kannst sehr stolz auf ihn sein.
08:10Das bin ich auch.
08:12Er hat in den letzten Monaten sehr hart gearbeitet.
08:15Ich meine, als stellvertretender Geschäftsführer von Falkenthal-Purzellan.
08:19Wer hätte das vor einem Jahr gedacht, oder?
08:21Ja, ich habe mir eben den besten von allen ausgesucht.
08:23Ja, das glaube ich auch.
08:26Naja, aber ich hätte ihn auch genommen, wenn er nur Bahnwärter geworden wäre.
08:30Ja, ja.
08:31Und eure Reise, die könnte er immer noch antreten.
08:33Ja, Australien rennt ja nicht weg.
08:36Du, der ist aber super lecker.
08:38Ja, selbst gebacken.
08:40Du, der Geschmack, der erinnert mich aber irgendwie an gestern Morgen.
08:44Ja, Kolja und die anderen, die haben uns doch ein Hochzeitsfrühstück gezaubert.
08:48Ja, ich habe davon gehört.
08:49Und den Kuchen gesponsert, schätze ich mal.
08:55Falkenthal-Purzellan, Elsa Ritter am Apparat, was kann ich für Sie tun?
08:58Na, da habe ich mich ja wohl verhört, was?
09:00Wie bitte?
09:01Frau Elsa Ritter?
09:03Habe ich das richtig verstanden?
09:05Ich meine natürlich Elsa Petersen.
09:07Entschuldigung, ich meine natürlich Elsa Petersen.
09:09Ah, ich dachte schon, ich hätte mich verwählt.
09:12Nein, das haben Sie nicht.
09:14Herr Petersen, was kann ich denn für Sie tun?
09:16Sie könnten Ihren Bleistift spitzen und sich auf dem schnellsten Weg in mein Büro übergeben.
09:21Ja, das mache ich sofort, sofort.
09:24Ach ja, und Frau Petersen?
09:25Ja?
09:27Ich liebe Sie.
09:29Ich liebe Sie auch, Herr Petersen, von ganzem Herzen.
09:33Und kriege ich das schriftlich?
09:39Ich kann es nicht glauben, dass er hinter meinem Rücken so eine Bio-Pleure bestellt.
09:44Andreas, wir müssen einfach mit der Zeit gehen.
09:46Die Leute wollen Bio-Produkte und auch in ihrer Kneipe.
09:49Entschuldigung?
09:50Ja.
09:50Ich habe hier genau eine Cola, ja.
09:52Wie wärst du mit dem Bläschen Wein von glücklichen Trauben aus biologischem Anbau?
09:58Nee, danke.
10:09So, da bin ich wieder.
10:11Er hat den Wein abbestellt.
10:15Wenn es nicht meine Idee gewesen wäre, hätte er sie gut gefunden.
10:18Wie lange wollt ihr das eigentlich noch durchhalten? Noch ein Jahr streiten?
10:21Seinetwegen habe ich meinen Job als Polizist verloren und muss Nachtwächter spielen.
10:25Der dagegen hat nur immer irgendwelche Partys im Kopf.
10:28Und wenn wir dann für ihn einspringen, um das Kurs sicher am Laufen zu halten, dann haut er rum.
10:32Die Scheidung hat ihn einfach mitgenommen.
10:34Ja, ich wäre auch mitgenommen, wenn ich im Hinterzimmer einer Kneipe wohnen würde.
10:38Hey, was ist sein Problem? Er sieht Lukas regelmäßig.
10:42Ja, vielleicht fühlt er sich einsam, während wir oben in der Wohnung sitzen und er...
10:47Ja, dann soll er sich jemanden suchen. Aber nein, er braucht ja seine Freiheit.
10:53Wer ist Olli?
10:55Olli ist der Koch aus dem Lanzino, ein ganz netter Kerl.
10:58Und der hinterlässt dir seine Nummer? Hast du mir vielleicht irgendwas zu sagen?
11:02Ach nein, das ist eine Nummer für Andreas.
11:05Silke, ich habe dir gesagt, dass ich von diesem Olli nichts will.
11:08Du musst ja die Nummer nicht gleich wegwerfen, vielleicht brauchst du seine Hilfe nochmal.
11:11Glaub mir bitte, so schnell wird hier keine Hochzeit mehr gefeiert.
11:14Wie schon mal, mein Bruder wieder ist.
11:19Ja, das ist es.
11:24Hallo, Tobias.
11:26Nina.
11:27Hallo.
11:30Ich wollte mich eigentlich nur von Tim und Lilly verabschieden.
11:32Die sind gerade Picknicken.
11:34Wir dachten, die könnten mal eine Elternpause gebrauchen.
11:36Und jetzt bin ich für die Milch zuständig und Birgit wickelt das Baby.
11:40Ah, okay.
11:42Tja, ich wollte gar nicht lang stören.
11:43Nein, du störst nicht.
11:44Komm, setz dich mal.
11:58Birgit hat mir von Max Tumor erzählt.
12:02Wie geht's ihm?
12:05Ja, wenn ich das so genau wüsste.
12:09Ich komme gerade von seinem Arzt.
12:11Aber der hat mich auch nur vertröstet.
12:14Wie du warst ohne Max bei seinem Arzt?
12:17Ja, ich muss das heimlich machen.
12:21Max ist so verschlossen.
12:23Ich komme überhaupt nicht mehr an ihn ran.
12:26So eine Krankheit kann man Menschen verändern.
12:30Aber wenn er nicht mal bei mir vertraut,
12:33wem dann?
12:36In so schweren Zeiten stößt man manchmal auch Menschen,
12:39die man liebt, vor den Kopf.
12:41Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.
12:48Ich frage mich nur, ob das wirklich noch Liebe ist,
12:50was uns verbindet.
12:53Hm?
12:57Ich habe geglaubt, unsere Ehe retten zu können.
13:00Indem ich für ihn da bin und ihm beistehe.
13:03Aber es ist schwieriger, als ich dachte.
13:15Das Schlimmste ist eigentlich,
13:20das Schlimmste ist eigentlich,
13:21mit niemandem wirklich reden zu können.
13:24Richard ist selbst so belastet mit seiner Sorge um seinen Sohn.
13:27und Annabelle.
13:33Du weißt, Nina,
13:35ich bin jederzeit für dich da.
13:53Herr Rhein.
13:55Zwei Stück Zucker und ein kleines Schlückchen Milch.
13:57Sehr aufmerksam von Ihnen.
13:59Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden mit Ihnen.
14:01Ach, tatsächlich?
14:03Ja.
14:03Wie wäre es denn dann mit einer kleinen Gehaltserhöhung?
14:06Moment, wir wollen es ja nicht übertreiben.
14:07Oh, natürlich nicht.
14:09Ich habe Ihnen dann mal die Prospekte mitgebracht,
14:11um die Sie mich gebeten haben.
14:12Ich?
14:14Sie wollen nach Australien reisen?
14:16Ja.
14:16Dann schließen Sie mal die Tür.
14:18Die Tür? Warum?
14:19Muss ja nicht jeder gleich mitkriegen,
14:21dass wir dieselben Reiseziele haben.
14:43Was meinst du mit einstweiliger Verfügung?
14:45Ich meine damit,
14:47dass sich Victoria diesem Grundstück nicht mehr nähern darf.
14:50Es dauert 20 Meter.
14:52Bis auf 20 Meter.
14:53Na, da sind wir ja sicher.
14:56Entschuldige, Liebling.
14:58Ja, das klingt absurd.
15:02Aber ich musste etwas unternehmen.
15:04Nein, nein, du hast ja völlig recht.
15:06Es ist richtig,
15:07Victoria so eine Art Bann aufzuerlegen.
15:10Ihr Meinen hat sie mal gedroht, dich umzubringen.
15:13Als ich Victoria gerade traf,
15:16sie...
15:17sie wirkte nicht gerade friedlich.
15:21Mach dir keine Sorgen.
15:22Victoria hat eine Bewährungsstrafe bekommen.
15:24Ich glaube nicht,
15:24dass sie so schnell wieder ins Gefängnis will.
15:28Irgendwie hat sie sich verändert.
15:30Trotzdem wirkte sie
15:31immer noch so hasserfüllt und verbittert.
15:34Sie ist verbittert,
15:35weil sie nicht mehr zur Familie gehört.
15:37Und dass sie nicht mehr dazu gehört,
15:38hat sie ganz allein sich selbst zuzuschreiben.
15:44Nein.
15:45Nein.
16:01Hm.
16:03Vermutlich intrigiert sie in dieser Sekunde schon wieder gegen dich.
16:06Ja, vermutlich.
16:08Aber ich habe nichts anderes erwartet.
16:10Diese Frau war niemals harmlos
16:12und sie wird es auch niemals sein.
16:14Keine Angst.
16:15Annabelle wird dir bald nichts mehr anhaben können.
16:17Ich habe keine Angst.
16:20Ich kann sie noch nicht mal mehr hassen.
16:22Da ist nichts, was ich empfinde.
16:25Gar nichts.
16:27Dabei könnte es jeder verstehen,
16:28wenn du sie hassen würdest.
16:29Sie hat dir deinen Vater genommen.
16:31Und deinen Mann.
16:33Früher oder später wird sie für alles böse.
16:36Wir werden uns Richard zurück erkämpfen.
16:39Apropos Richard.
16:41Ich erwarte, dass die Kugel heute ins Rollen kommt.
16:43Tante Annabelle wird mit ihrer albernen,
16:45einstweiligen Verfügung
16:46nichts dagegen unternehmen können.
16:50Danke, dass du mir hilfst.
16:52Das ist doch das Mindeste,
16:54was ich für meine Tochter tun kann.
17:13Was für ein schöner Tag.
17:16Und wir haben noch ganz viel Zeit.
17:18Wir können ins Kino gehen,
17:19da waren wir schon lange nicht mehr.
17:22Bei dem Wetter.
17:26Sonst doch eine Bootsfahrt.
17:31Obwohl, ohne Niki ist es eh langweilig.
17:34Finde ich auch.
17:38Sie fehlt mir so richtig.
17:40Und mir erst.
17:49Denkst du das, was ich denke?
17:52Ab nach Hause.
17:56Vielen Dank.
17:57Und richten Sie Herrn Yamamoto
17:58unsere herzlichsten Grüße aus.
18:01Wiederhören.
18:02Wiederhören.
18:04Also, ich muss schon sagen,
18:07ich finde es bewundernswert,
18:08wie du dich binnen weniger Monate
18:09komplett in Victorias Nachfolge eingearbeitet hast.
18:12Ich konnte mich eben ganz und gar
18:14auf die Van Weiden Group konzentrieren.
18:17Petersen macht als stellvertretender Geschäftsführer
18:19einen sehr guten Job.
18:22Außerdem
18:24hast du mich ja schon immer
18:26unterschätzt.
18:28So, hab ich das?
18:29Was das geschäftliche angeht.
18:32Na, den Fehler mache ich kein zweites Mal.
18:35Bitte entschuldigen Sie.
18:37Was gibt's denn, Katharina?
18:38Dieses Einschreiben ist gerade per Courier gekommen.
18:40Ich schätze, es ist wichtig.
18:42Danke.
18:45Für dich?
18:47Vom Amtsgericht?
18:49Ja, mach's halt auf.
18:50Vielleicht hat es ja mit dieser
18:51einstweiligen Verfügung zu tun.
19:09Was ist?
19:13Es geht um ein
19:14Abstammungsgutachten.
19:17Es geht worum?
19:18Victoria fordert einen
19:20zweiten Vaterschaftstest.
19:22Wie?
19:23Bitte?
19:24Per richterlicher Anordnung.
19:26Ist ein Witz, oder?
19:27Ich fürchte, nein.
19:29Aber es gab einen Test
19:31vor über einem Jahr
19:31und der war negativ.
19:33Hier steht, dass
19:33ein Betroffener
19:34bei berechtigtem Zweifel
19:38einen neuen Vaterschaftstest
19:39einfordern kann.
19:41Das ist doch absurd.
19:43Was erhofft sich Victoria davon?
19:58Hoffentlich ist Max schon aus der Schweiz zurück.
20:00Ich muss mit ihm reden,
20:01ob er seine Tabletten regelmäßig nimmt.
20:03Auch wenn sein Arzt sagt,
20:05dass der Tumor nicht für Max' Ausraster
20:06verantwortlich sein kann.
20:07Irgendwas hat sich verändert.
20:10Wenn Max die Tabletten
20:11jetzt leichtsinnig absetzt.
20:12Wer weiß,
20:13ob sich sein Zustand
20:13dann nicht wieder verschlechtert.
20:16Ich hatte so gehofft,
20:17dass wir das Schlimmste
20:17hinter uns haben.
20:26So, mein Schatz.
20:27Und Colga will unbedingt noch wissen,
20:28was du hier rüber denkst.
20:29Und zwar so schnell wie...
20:30Hast du denn schon Lagermann angerufen?
20:32Fing morgen früh?
20:33Nein.
20:34Und wenn du mich weiter hier festhältst,
20:35dann wirst du bald gar keine Termine mehr haben.
20:37Ein Gedanke,
20:37der mich nicht besonders belastet.
20:39Aber Annabelle
20:40und damit auch dich.
20:41Ach, Annabelle.
20:42Du bist die einzige Frau,
20:43die mich interessiert.
20:46Aber Annabelle ist dein Boss
20:47und sie kann dich feuern.
20:49Und ich bin dein Boss.
20:50Was sagt dir das?
20:52Herr Petersen,
20:53wollen Sie mich etwa erpressen?
20:55Du kannst es gerne Erpressung nennen.
20:56Ich nenne das Verführung,
20:58Leidenschaft,
20:59Hingabe.
20:59Ben!
21:01Oh Gott,
21:02Sie werden uns beide feuern.
21:04Sollen Sie doch,
21:05dann haben wir endlich Zeit
21:06für unsere Flitterwochen.
21:11Entschuldigung, Chef, aber...
21:18Kolja.
21:20Hi.
21:21Was machst du hier?
21:23Stern.
21:37Du triffst dich einfach mit meinem Arzt,
21:39ohne mich vorher zu fragen.
21:41Du warst mit Paula auf dem Weg ins Internat.
21:43Und auf die paar Stunden
21:44wäre es doch wohl nicht angekommen.
21:45Du hättest warten können.
21:46Ja.
21:47Ja, hätte ich.
21:48Aber?
21:51Aber ich wollte mit deinem Arzt alleine sprechen.
21:53Ah.
21:55Interessant.
21:56Und warum,
21:57wenn man fragen darf?
22:05Ich habe die hier
22:06unter deinem Bett gefunden.
22:09Sie sind mir runtergefahren,
22:10na und?
22:14Max.
22:17Max, war bitte ehrlich.
22:19Nimmst du die Tabletten?
22:21Ja, natürlich.
22:23Ich habe sie für in letzter Zeit
22:24vielleicht ein paar Mal vergessen.
22:25Vergessen?
22:25Vergessen?
22:27Entschuldige, tut mir leid,
22:28verstehe ich nicht.
22:29Wirklich nicht.
22:29Diese Tabletten,
22:30die könnten dir vielleicht das Leben retten
22:31und du nimmst sie einfach nicht.
22:32Mir geht es gut, Nina.
22:33Das hast du doch selbst vom Arzt gehört.
22:35Der Tumor ist nicht weiter gewachsen.
22:37Ja.
22:38Genau, aber wahrscheinlich auch,
22:39weil du diese Tabletten über lange Zeit genommen hast.
22:42Du hast recht.
22:44Ich werde sie ab jetzt wieder regelmäßig nehmen.
22:46Versprochen.
22:48Hallo, ihr zwei.
22:49Hallo, Vater.
22:50Alles in Ordnung bei euch?
22:51Ja.
22:52Nein.
22:54Ich verstehe.
22:55Wo ist das Problem?
22:57Es gibt kein's.
22:58Natürlich gibt es eins, Max.
23:02Du bist krank.
23:03Sehr krank.
23:04Und ich habe das Gefühl,
23:06dass du das in letzter Zeit einfach vergisst.
23:08Wie könnte ich das vergessen?
23:12Es ist inzwischen viel Zeit vergangen.
23:15Und ich finde wirklich,
23:16du solltest dich noch einmal untersuchen lassen,
23:17und zwar von Professor Ilkner in Texas.
23:19Wozu?
23:20Er hat doch schon vor einem Jahr festgestellt,
23:22dass der Tumor inoperabel ist.
23:23Und er hat sich seitdem nicht verändert.
23:24Nein, Max, nein.
23:27Wenn du aufgeben willst, bitte.
23:29Ich werde es nicht tun.
23:31Nina, warte.
23:33Max.
23:35Sie hat recht.
23:37Es ist ein Jahr her,
23:38dass du in Amerika warst.
23:40Vielleicht ist der Tumor inzwischen doch operabel.
23:43Wir sollten nichts unversucht lassen.
23:56Und?
23:56Was und?
23:57Was hat Ben zu den Entwürfen gesagt?
23:59Ben war zu beschäftigt,
24:01um sich die Entwürfe anzuschauen.
24:03Wie?
24:04Wir brauchen doch eine Entscheidung.
24:05Hast du ihm das nicht gesagt?
24:06Ja, danke.
24:06Ich weiß.
24:07Bin ich hier der Chef oder du?
24:08Hast du Stress mit Ben oder was ist los?
24:10Mit Ben kann man momentan keinen Stress haben.
24:13Wieso das denn?
24:14Weil er nicht da ist.
24:16Wieso?
24:16Ich habe ihn doch gerade noch gesehen.
24:17Wo ist er denn?
24:18In der vierter Woche,
24:19wir lieben uns am Arbeitsplatz
24:21und auch sonst überall Dimensionen.
24:23Hast du die beiden erwischt?
24:27Ich finde das nicht lustig.
24:29Die beiden sind seit zwei Tagen verheiratet.
24:31Was erwartest du?
24:32Dass sie ihre Arbeit machen.
24:33Ich meine, Sex können sie zu Hause haben,
24:34aber nicht hier im Büro.
24:35Nein.
24:36Elsa und Bendy hatten...
24:37Also ich finde, wenn es die große Liebe ist,
24:38dann können sie es doch ruhig zeigen.
24:40Ja.
24:40Egal wo.
24:41Finde ich aber auch.
24:43Bist du dann eifersüchtig?
24:45Du gleich arbeitslos.
24:53War es richtig, Max so die Pistole auf die Brust zu setzen?
24:57Aber wie kann er so sorglos mit sich und seiner Gesundheit umgehen?
25:01Ihm wurde maximal ein Jahr Lebenserwartung vorhergesagt
25:03und das Jahr ist um.
25:06Hat er sich jetzt aufgegeben?
25:09Es war richtig, ihn zu drängen, noch einmal nach Texas zu fliegen.
25:13Vielleicht können ihm die Spezialisten ja jetzt helfen.
25:16Er muss es tun.
25:18Er ist es Paula schuldig.
25:22Ich wünschte, Max würde zur Vernunft kommen.
25:39Siki, ich geh mal kurz, kurz runter und sortier das Leergut.
25:42Falls die von der Brauerei noch mal anrufen sollten,
25:44dann bitte...
25:46sag denen, ich ruf zurück, ja?
25:48Mhm, mach ich.
26:13Ja, lieber Olli.
26:23Falls du heute Nachmittag nichts vorhast...
26:30Manche Leute muss man echt zu ihrem Glück zwingen.
26:40Hallo, Papa.
26:42Hey.
26:42Hey, Lilly, Tim.
26:43Sollen wir sind ja schon wieder da?
26:44Ja, wir dachten, wir kommen lieber früher zurück.
26:46Wir müssen noch packen und alles.
26:48Aha, verstehe.
26:50Und?
26:50Wie seid ihr klargekommen mit Niki?
26:52Ja, sehr gut.
26:53Wir sind Profis, weißt du doch.
26:55Sie war bestimmt unruhig, oder?
26:57Aber wo?
26:59Das ist doch ein kleines Engelchen.
27:03Oh, hallo, meine Maus.
27:05Na, hast du uns vermisst?
27:08Ja, natürlich haben wir das.
27:10Hat sie das gesagt?
27:11Ja, das hat sie gesagt.
27:12Sie spricht doch ganz perfektes Englisch.
27:15Ich habe leider Nina verpasst.
27:16Sie war vorhin da und wollte sich verabschieden.
27:18Ach, Mensch.
27:19Ach, nein.
27:20Echt?
27:21Ja.
27:21Und wir müssen doch in die Manufaktur uns da verabschieden.
27:23Dann schaffen wir es nicht mehr zu, Nina.
27:25Wie geht es ihr denn?
27:28Ganz gut.
27:29Jetzt gibt es erst mal was zu trinken, weißt, Mäuschen?
27:32Ja, das können wir ja machen.
27:33Das können wir doch machen, oder?
27:35Was?
27:36Guck mal hier, meine Güte.
27:37Ich dachte, ihr wolltet packen, die Manufaktur.
27:42In der Sonne liegen.
27:44In der Sonne liegen, ja.
27:45Ja, das haben wir ja.
27:46Na?
27:47Nee, nee.
27:47Wie lange?
27:49Genau, vier und halb Stunden.
27:51Geh mal schon in die Kleine.
27:54Länger halten wir es ohne dich einfach nicht mehr aus.
28:01Wunderbar.
28:02Doch, wir müssen uns sehen.
28:03Irgendwie.
28:04Es ist dringend.
28:07Hier können wir uns nicht treffen.
28:10Okay, ich komme dahin.
28:11Wir sehen uns gleich.
28:16Annabelle, wie lange stehst du schon da?
28:18Lange genug, um dein konspiratives Gespräch mitzubekommen.
28:22So konspirativ war es gar nicht.
28:24Nein?
28:25Das hört sich aber anders an.
28:27Hör zu, Annabelle.
28:28Du musst mir nichts erklären.
28:29Es geht mir nichts an, wenn du und Victoria...
28:32Victoria?
28:33Wenn ihr euch weiterseht.
28:35Ja, sie hat mir gedroht und sie wollte Hagen umbringen.
28:39Aber sie ist deine Schwester.
28:41Und ich kann verstehen, wenn du den Kontakt zu ihr nicht abbrechen willst.
28:44Ja.
28:46Ich danke dir für dein Verständnis.
28:49Solange ihr euch nicht gegen mich verbündet.
28:51Wie könnte ich das, liebe Stiefmutter?
28:55Wo mein Vater dich doch so über alle Maßen schätzt.
28:57Und ich natürlich auch.
29:02Tja, ich nehme an, ich soll keine Grüße bestellen.
29:21Hier geht's nicht weiter.
29:22Tja, jedenfalls nicht für sie.
29:25Verstehe.
29:27Die einstweilige Verfügung.
29:29Keine Angst.
29:31Ich hatte nicht vor, bei meiner Stiefmutter einzubrechen.
29:33Na dann.
29:34Schönen Tag noch.
29:36Und immer gut aufpassen.
30:01Hallo, stehen wir.
30:03Oh, und schon wieder ein Liebespaar.
30:05Und auch noch glücklich, so ein Mist.
30:07Das habe ich gehört.
30:09Nein, ihr stört nie.
30:10Im Gegensatz zu anderen glücklichen Pärchen.
30:13Entschuldigung, heute ist einfach nicht so mein Tag.
30:15Ich würde eher sagen, nicht eine Woche.
30:17Ja, vielen Dank.
30:18Bau mich nur auf.
30:19Das brauche ich jetzt.
30:19Vielen, vielen Dank.
30:20Okay, Entschuldigung.
30:21Ich habe ja wirklich gut reden.
30:23Trauerst du etwa immer noch um Jessica?
30:24Nein, tue ich nicht.
30:25Das ist auch gut so.
30:26Die hätte ich nämlich überhaupt nicht verdient.
30:29Definitiv.
30:29Danke.
30:31Und eine Traumfrau ist bestimmt auch schon ganz in der Nähe.
30:33Was ich meine?
30:35Es gibt keine Traumfrauen.
30:36Oh, Kolja.
30:38Wie bitte?
30:39Also ich sehe hier gleich zwei.
30:40Na, danke.
30:47Hi.
30:49Hi.
30:50Sehr gut, Sie haben dir den Lanzino freigegeben.
30:53Ja, aus gegebenem Anlass.
30:55Zu Glück.
30:56Aha.
30:57Wo, willst du was trinken?
30:59Ähm, klar.
31:00Danke für die Einladung.
31:03Ja, du, das ist hier eine Kneipe.
31:04Hier trinkt man.
31:05Was möchtest du denn?
31:06Cola, Saft?
31:08Ich nehme einen Weißwein.
31:10Aha.
31:12Und ich dachte, wenn wir schon mal, also du und ich.
31:16Du und ich?
31:17Hast du zufällig einen Bio-Wein da?
31:20Einen Bio-Wein?
31:21Dann tut mir leid.
31:22Na, macht nichts.
31:23Ich nehme auch den da.
31:25Der da, das ist ein deutscher Riesling.
31:28Ein ausgezeichneter deutscher Riesling für 2,80 Euro.
31:31Aber so ein Stark auch wie du ist natürlich viel Besseres geworden.
31:34Nehme ich an.
31:36Okay, vielleicht ist es doch besser, dass ich gehe.
31:38Ja, gute Idee.
31:39Lieben Gruß an deiner Schickeria.
31:44Sag mal, bist du immer so unfreundlich?
31:47Wenn du nichts von mir willst, warum hast du mich eingeladen?
31:50Entschuldige, was hab ich?
31:56Ist das deine Nummer oder nicht?
32:05Ich komm einfach mit nach London.
32:09Das wär toll.
32:11Maria und Charlie würden dich aufruhen, wenn sie mal wieder aus New York vorbeikommen.
32:14Ja.
32:15Und du, wenn du mit Patricia telefonierst, ja?
32:19Dann sag ihr doch, sie soll bald mal hier vorbeikommen.
32:23Vielleicht hört sie auf dich.
32:24Ja, ich versuch's.
32:27Ich bin echt froh, dass du sie damals angerufen hast.
32:29Ja, und ich erst.
32:31Ohne dich könnten wir drei jetzt nicht so glücklich zusammen sein.
32:34Ach, ich hab doch nur ein bisschen telefoniert.
32:38Ach, ja doch, doch, doch, doch.
32:39Du glaubst doch nicht, dass die Vermonts jemanden einstellen, der nicht seinen Job ordentlich machen kann.
32:44Lästert Eva schon wieder über mich?
32:46Wie kommst du denn da auf?
32:48Wer kommt uns denn da besuchen?
32:51Was heißen hier besuchen?
32:52Die drei wollen sich verabschieden.
32:55Ach, ihr müsst schon wieder?
32:57Mhm.
32:58Ja, morgen ist leider eine wichtige Orchesterprobe.
33:00Du spielst schon in einem Orchester?
33:02Ja, im Hochschulorchester.
33:04Weil von die Tourneen an...
33:06Ja, das ist der erste Schritt auf die große Böhle.
33:09Genau.
33:10Und du bist Sänger, ne?
33:11Und ich bin schon ganz stolz auf dich.
33:14Und ich erst.
33:17Sag mir, ihr beiden, bevor ihr geht, müsst ihr die Kleine aber unbedingt nochmal Ben zeigen und ihm sagen, ich
33:22will auch so einer.
33:23Ich glaub, das sagst du ihm besser selbst, ha?
33:25Ja.
33:27Ich muss...
33:30Wir müssen, ne?
33:32Ja.
33:32Ja, natürlich.
33:34Ne?
33:34Geh, ne?
33:35Geh, ne?
33:36Pass gut auf deine Eltern auf.
33:38Hm?
33:38Hopps.
33:40Ja.
33:41Das werde ich ausrichten.
33:43Auf Wiederhören.
33:46Dann geht das jetzt ans Lebewohl sagen, hm?
33:49Ja.
33:50Ach, Lilly.
33:51Mach's gut.
33:52Ja, du auch, Elsa.
33:54Und grüß Ben bitte nochmal, den haben wir nämlich eben nicht gefunden.
33:57Ja, das mach ich, der ist doch in der Sitzung.
33:59Ach.
34:00Und dir schreiben wir, hm?
34:02Hm?
34:05Ich komm euch in London bis zum Kommen.
34:07Ja, unbedingt.
34:08Erik will ja auch kommen.
34:12Also.
34:13Dann.
34:14Komm mal, nicht.
34:19Tschüss.
34:42Das ist die Mobilbox.
34:46Ja, Silke, Andreas, sprich dir.
34:48Hör zu, bitte.
34:49Ruf mich dringend zurück, okay?
34:51Wir haben da was zu besprechen, danke.
34:55Tja, war wohl ein kleines Missverständnis.
34:57Ja, klein.
34:59Meine Ex-Frau ist zurzeit ein bisschen seltsam.
35:02Frühlingsgefühle.
35:03Ja, soll vorkommen.
35:06Nicht für Ungut.
35:08Tut mir wirklich leid.
35:10Nein, mir tut's leid.
35:13Okay, ähm, schönen Abend.
35:15Okay.
35:16Ähm, Olli.
35:17Ja?
35:19Dieser, dieser Bio-Wein.
35:21Was ist damit?
35:23Ist der wirklich so lecker?
35:25Also, ich könnte uns eine Flasche aus dem Lanzino besorgen.
35:29Oder zwei.
35:53Hier drin steht, dass ich einen vier Zentimeter großen Tumor in meinem Kopf habe.
35:57Und wenn dieser Professor mir unter die Schädeldecke guckt, wird er ihn nicht finden.
36:00Ja, mir ist schon auch klar, dass wir nicht nochmal bei diesem Igner auftauchen können.
36:03Aber Nina erwartet es von mir und mein Vater auch.
36:06Du solltest sie beruhigen, anstatt sie weiter aufzustacheln.
36:08Ich hab getan, was ich konnte.
36:09Jetzt fällt mir auch nichts mehr ein.
36:12Fred, du bist nicht nur mein Arzt, sondern auch mein Freund.
36:15Ich bin auf dich angewiesen.
36:17Dass du noch von Freundschaft redest.
36:19Du scheinst immer wieder auszublenden, dass ich für dich schon meine gesamte Karriere aufs Spiel gesetzt hab.
36:24Das hast du schon, als du damals in Afrika die Antibiotika unter der Hand verkauft hast.
36:29Was du hier machst, ist nichts anderes als Erpressung.
36:31Nenn es, wie du willst.
36:32Wenn ich auffliege, fliegst du jedenfalls mit auf.
36:35Also lass dir was einfallen und zwar schnell.
36:39So, äh, habt ihr alles?
36:41Ich glaub schon, ja.
36:43Noch nicht ganz.
36:45Komm mal mit.
36:50Was ist das denn?
36:54Ah.
36:57Die sind von dir, Nico.
37:00Inge konnte sich damals nicht davon trennen und dann hab ich sie irgendwann auf den Boden gestellt.
37:03Mensch, sind das deine?
37:05Wie süß.
37:07Ich hab Kulia Sachen auch lange aufgehoben.
37:11Also vielleicht könnt ihr irgendwas davon gebrauchen.
37:13Wow, die Sachen sind toll, Papa. Danke.
37:18Vielen lieben Dank. Wir müssen nur langsam los.
37:20Oh ja.
37:22Wir müssen uns versprechen, uns so oft wie möglich zu besuchen.
37:25Ja, in nächster Zeit wird's ein bisschen schwierig, weil jetzt Tournee und danach sind gleich die Kammermusikprüfungen.
37:30Okay.
37:30Naja, verstehen wir. Dann müssen wir euch eben besuchen.
37:32Oh ja, das wär toll. Es wird zwar ein bisschen eng, aber gemütlich.
37:36Ich glaub, das Taxi ist schon da, hm?
37:37Ja.
37:38Kommt ihr nicht mit raus?
37:40Nö.
37:42Natürlich kommen wir mit raus.
37:50Sagen wir mal so, man kann ihn trinken.
37:55Er ist ausgezeichnet.
37:57Ja, und bezahlbar.
37:58Ja, wer hätte das gedacht?
37:59So ist das manchmal mit den Vorurteilen.
38:02Als ich dich das erste Mal im 10.9 gesehen hab, da hab ich mir gedacht, was für ein arroganter
38:07Klugscheißer.
38:10Aha.
38:12Und?
38:13Was und?
38:14Da bin ich ein arroganter Klugscheißer?
38:17Ja.
38:22Also, für dich.
38:25Wird das jetzt so eine Art Wettbewerb oder einfach nur ein schöner Abend?
38:31Tja, schauen wir mal.
38:44Pfeik, ein Teil wird immer mein Zuhause bleiben, egal wie weit weg ich bin.
38:48Und wenn ihr mal nicht zu uns kommen könnt, dann...
38:51Besuchen wir euch eben.
38:53So, wir müssen.
38:57Hey.
39:06Ich warne dich, wenn mir irgendwelche Klagen kommen, ich versprochen, sie glücklich zu machen.
39:12Ein Versprechen werde ich halten.
39:15Alles Gute, mein Junge.
39:18Und viel Erfolg.
39:19Du weißt, wie sehr ich dich beleide.
39:22Und zwar nicht nur um die Musik.
39:24Ach, Papa.
39:25Wir kommen bald wieder.
39:26Ja.
39:32Pass auf dich auf, Kleine.
39:35Und du auf dich.
40:13Gute Arbeit.
40:15Vielen Dank.
40:16Ja, bis dahin.
40:18Und?
40:20Richard ist die Aufforderung des Gerichts heute zugestellt worden.
40:23Der Vaterschaftstest muss wiederholt werden, mit oder ohne Einwilligung Richards.
40:28Das wird die Wende bringen.
40:30Annabels Lüge wird auffliegen.
40:32Richard wird sich von ihr trennen und dich wieder als seine Tochter anerkennen.
40:36Na?
40:36Wenn das kein Grund zum Feiern ist.
40:39Das reicht mir nicht.
40:41Ich werde erst feiern, wenn ich Gerechtigkeit habe.
40:44Nach Richard will ich Hagen zurück.
40:46Und ich will, dass diese Frau hinter Schloss und Riegel sitzt.
40:49Für immer.
40:55Du willst, dass ich bei dir eine Gehirnoperation vortäusche?
40:58Wie stellst du dir das vor?
41:00Keine Ahnung, aber das ist immer noch besser, als wenn mir Eltern in den Schädel guckt.
41:03Das ist so eine Operation, das ist eine komplizierte Sache.
41:05Ich müsste das halbe Krankenhaus belügen.
41:07Das glaubt uns kein Mensch.
41:08Es reicht, wenn es meine Familie glaubt, hm?
41:13Hör zu, Max.
41:15Ich kann das nicht mehr.
41:18Du willst mich nicht hängen lassen, oder?
41:21Tut mir leid.
41:23Aus der Sache musst du alleine wieder rauskommen.
41:27Das kannst du nicht machen.
41:30Doch, Max.
41:31Ich kann.
41:34Das kannst du doch nicht machen!
41:52Ich fand ja immer, dass du erstaunlich gesund aussiehst.
41:59Eine richterliche Anordnung zur Durchführung deines Vaterschaftstests.
42:02Was soll das, Elena?
42:04Victoria hat ein Recht darauf zu erfahren, wer wirklich ihr Vater ist.
42:07Seit dem Schuss will Richard nichts mehr von mir wissen.
42:11Er hasst mich.
42:13Annabelle hat dafür gesorgt, dass er ihre Version glaubt und nicht meine.
42:17Früher haben wir für uns beide geplant.
42:21Was machst du, wenn ich nicht sterbe?
Kommentare