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KurzfilmeTranskript
00:02Und? Passt dir der Jogginganzug?
00:04Naja, geht so, ne?
00:07Aber Hagen sollte dich nicht so sehen
00:09Er mag es nämlich nicht, wenn man ihn daran erinnert, dass er nicht der Größte ist
00:13Gut zu wissen. Hauptsache, du hattest deinen Spaß
00:15Ja, den hatte ich
00:18Naja, wenn du deinen Spaß hast, dann werde ich ihn natürlich anbehalten
00:24Der Nachmittag war wirklich Schönheit
00:27Ja, das fand ich auch
00:30Ich hab mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt
01:02Hey, what you looking for?
01:08No one has the answer
01:10They just want more
01:16Hey, who's gonna make it right?
01:22This could be the first day of my life
01:38Womit hab ich das jetzt verdient?
01:41Das war ein Danke für den tollen Tag
01:44Ja, ja, toll fand ich ihn auch
01:50Hagen?
01:51Ja?
01:56Ja, wir können uns treffen
02:00Ja, ich müsste vorher noch ganz kurz ins Hotel, weil ich, äh, war schon...
02:07Gut, dann treffen wir uns jetzt gleich im Kursi
02:10Mhm
02:12Bis später
02:14Und?
02:16Hagen will mich treffen
02:18Äh, sprechen
02:18Wahrscheinlich wegen Ron
02:20Ja, dann
02:22schaffst du ja vielleicht noch, dich umzuziehen
02:23Ach, das glaub ich nicht
02:28Ben
02:28Ben, aber nicht, dass du jetzt denkst, dass...
02:30Ich weiß, der, der Kuss war ein
02:31Dankeschön
02:33Genau
02:34Bis dann
02:44Mensch, Elsa
02:49Also, weniger Spontanität würde dir wirklich manchmal sehr gut tun
03:17Ist Paula im Bett?
03:20Ja
03:24Wo ist Richard?
03:26Er wollte einen Moment allein sein
03:33Es hat ihn sehr mitgenommen, stimmt's?
03:43Er war so glücklich, dich zurück zu haben und jetzt, jetzt, ähm...
03:49Jetzt soll er dich schon wieder...
03:52...verlieren
03:54Ich hätte es ihm so gerne erspart
03:59Noch lebst du, Max
04:07Ja
04:08Paula braucht dich
04:08Paula braucht dich
04:12Dein Vater braucht dich
04:19Dein Vater braucht dich
04:20Und ich brauch dich auch
04:24Nina, du musst sowas nicht sagen
04:25Und nur, weil ich bald...
04:27...sterben werde
04:27Du wirst nicht sterben, Max
04:32Daran musst du glauben
04:36Versprich mir das
04:38Ja
04:49Ich bin für dich da
04:50Ich bin für dich da
04:53Danke
04:56Und jetzt solltest du hochgehen
04:57Und...
04:58Und deine Tochter
04:59Die Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, die du ihr versprochen hast
05:02Welche will sie denn heute hören?
05:04Lass dich überraschen, sie hat da eine ganze Reihe von Büchern
05:08Und du?
05:10Ich... ich geh noch mal kurz zu Birgit und Tobias rüber
05:30Hast du meine Taschenlampe gesehen?
05:34Eine was?
05:36Na, die Taschenlampe für den Nachtdienst
05:38Haben die keinen in der Manufaktur?
05:40Doch, aber ich hab die aus Versehen mit nach Hause genommen gestern
05:45Tim, wir müssen mal reden
05:47Ah, da ist sie
05:51Licht aus Spoddan
05:53Für die schönste, tollste Frau der Welt
05:57Hör auf damit
05:58Ich kümmere mich gerade wie die blödeste Frau der ganzen Welt vor
06:02Mann, warum denn?
06:04Weil ich's nicht mehr schaffe, für fünf Minuten ein vernünftiges Gespräch mit dir zu führen
06:09Morgen, Lilly
06:09Da können wir ganz in Ruhe alles bereden, okay?
06:12Morgen bist du zu müde, oder musst du es kosi, oder gibt's Paula Geigestunden?
06:18Lilly, wir kriegen ein Baby
06:20Ja und, bedeutet das, dass du jetzt Tag und Nacht nur noch arbeiten musst?
06:25Ja, was glaubst du, warum ich das sonst mache?
06:29Vielleicht, weil du dir und allen anderen was beweisen willst?
06:34Ich...
06:35Ich muss jetzt los
06:37Und wenn ich was beweisen will
06:39Dann, dass ich dich liebe
06:42Mhhh
06:43Bis morgen früh
06:47Ach so, soll ich den...
06:48Brief gleich mitnehmen?
06:50Die Absage für London?
06:52Ach so, du weißt jetzt grad gar nicht, wo der ist
06:55Das mach ich schon
06:55Okay
06:56Okay
07:00Ach so, du kommst
07:09Das mach ich schon mal
07:19Ich bin mir
07:21Lina!
07:25Sag mal, was denn da geht los?
07:31Paula ist drüben im Gutshaus und ich dachte, ich komme mal vorbei und quatsche mal mit dir.
07:36Und sie schläft heute und...
07:39Und ich schlafe auch da.
07:43Du auch.
07:51Lina!
07:56Lina!
08:22Du wirst es kaum glauben, Elsa. Aber ich habe einen Käufer für das Lanzino gefunden. Spitzenpreis, schnelle Kaufabwicklung. Das sind
08:29Geschäfte, wie ich sie liebe.
08:30Hagen wird stolz auf dich sein.
08:32Was sagst du?
08:33Du weißt eben, wie man Kohle macht.
08:35Na, das ist ja auch mein Job.
08:44Hast du Besuch?
08:46Nein.
08:49Kommt mir irgendwie bekannt vor.
08:51Ja, ist ja gut. Das ist Bens Hose.
08:53Und was hat er jetzt an?
08:55Unwicht. Er hat was an. Er ist in den Wolkenbruch gekommen, dann war alles nass und deshalb...
09:01Und deshalb?
09:03Das geht dich überhaupt nichts an!
09:05Klingeln!
09:08Klingeln!
09:08Klingeln!
09:08Klingeln!
09:09Klingeln!
09:10Klingeln!
09:13Klingeln!
09:22Ein Gehirntumor?
09:25Ja.
09:28Die erste geben ihm noch ein Jahr.
09:31Das ist ja schrecklich.
09:34Seit wann weißt du, dass...
09:39Steht die Diagnose fest?
09:43Ich fürchte, ja.
09:53Max Rücke war wie ein Wunder.
09:56Er lebt für die Familie.
09:58Er arbeitet für die Familie.
09:59Er hat sich vollkommen verändert.
10:03Kann man denn da gar nichts machen?
10:06War er bei verschiedenen Spezialisten?
10:09Offenbar nur bei einem.
10:13Aber damit werde ich mich nicht abfinden.
10:15Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.
10:16Das wäre das Allerschlimmste.
10:18Nein.
10:20Max muss fest daran glauben, dass er wieder gesund wird.
10:24Zweifelt er denn daran?
10:26Ich weiß nicht.
10:28Ich glaube, er muss die Diagnose selbst erst verarbeiten.
10:37Was ist Paula denn davon?
10:38Um Gottes Willen, natürlich nicht.
10:40Und dabei soll es auch bleiben.
10:48Max hat schon so viel durchmachen müssen.
10:53Ja.
11:04Na, hi.
11:06Bisschen eingelaufen.
11:07Was?
11:08Du siehst ein bisschen eingelaufen aus.
11:10Ach so, ja.
11:11Ähm, kriege ich ein Bier?
11:12Klar.
11:17Hey.
11:18Peterson.
11:19Schön, dass Sie es so spontan geschafft haben.
11:21Hallo.
11:22Ich nehme einen Kaffee, bitte.
11:23Okay.
11:24Was gibt es?
11:25Ron.
11:26Ich glaube, wir kriegen ihn.
11:27Sieht aus wie meiner.
11:28Ja, das...
11:29Zumindest haben sich unsere Chancen verbessert.
11:31Moment mal.
11:33Das ist meiner.
11:34Ja, das, äh...
11:36Elsa und ich, wir sind in den Regen gekommen, da hat sie mir...
11:38Schon gut, ich will gar nicht wissen, warum Sie ihn tragen.
11:41Sie werden schon Ihre Gründe haben.
11:43Ja, freiwillig mache ich das garantiert nicht.
11:45Also, ich habe telefoniert.
11:46Danke.
11:48Mit Frauen, die mit Ron gearbeitet haben.
11:50Wir haben jetzt endlich jemanden, der gegen ihn aussagt.
11:52Das ist ja großartig.
11:53Haben Sie die Aussage schon?
11:54Mhm.
11:55Und diese Frau hat eine Kollegin, die auch von ihm belästigt worden ist.
11:58Und sie will jetzt versuchen, sie zu überreden zu einer Aussage.
12:00Sehr gut.
12:03Mit diesen Aussagen können wir ihn vor Gericht festnageln.
12:08Er wird nie wieder eine Frau anfassen.
12:10Und es Jahre dauert, ihn in den Knast zu bringen.
12:13Das wird Maike gerne hören.
12:15Elsa natürlich auch.
12:16Ich muss sagen, ihr Engagement ist, ähm...
12:19Was?
12:19An dieser Stelle...
12:20Sie hat es mir nicht zugetraut?
12:24Na ja, wir...
12:25Wir haben unsere Differenzen, aber ich denke...
12:27Es ist gut, dass wir diese Angelegenheit in einem Strang ziehen.
12:31Möchten Sie auch ein Bier?
12:34Wir sollten es an unserem ersten gemeinsamen Abend nicht übertreiben, finden Sie nicht?
12:37Ich will nicht Ihr bester Kumpel werden.
12:39Das geht um unsere Schwestern.
12:40Das macht uns vorübergehend zu Partnern.
12:43Ich halte Sie auf dem Laufenden.
12:45Aaron Petersen.
12:48Passen Sie ein bisschen auf sich auf.
12:49Ich habe mich an meine Klamotten gewöhnt.
12:51Ja, den Anblick hätte ich Ihnen gerne erspart.
12:58Hey, kommt rein.
12:59Hi, Lili.
12:59Schön, dass Sie gekommen sind.
13:00Hi.
13:01Hi.
13:02Danke für die Einladung.
13:03Na klar, ich dachte, wir machen mal wieder was zusammen.
13:06Mit allem was war.
13:08Wo ist denn Tim?
13:10Der hat doch jetzt den Job in der Manufaktur als Nachtwächter.
13:13Ach klar, Stadt Tchaikovsky in London, Nachtwächter in Falkenthal.
13:17Ich finde das nicht so witzig, Erik.
13:19Ach, Lili, warte einfach noch ein bisschen, dann wird es schon von alleine drauf kommen,
13:22dass es das nicht sein kann.
13:23Ich weiß gar nicht, warum ihr so auf Tim rumhackt.
13:26Musiker kann ja doch immer noch werden.
13:28Meike, bist du so naiv oder tust du nur so?
13:30Wieso?
13:32Tim ist doch erst 20.
13:34Viele Künstler haben erst später ihr Talent entwickelt.
13:37Ja, das mag ja sein.
13:39Aber keiner von denen hätte freiwillig einen Platz an einer der besten Hochschulen der Welt aufgegeben.
13:44Lili, Tim tut es für dich und für das Kind.
13:49Macht dich das nicht stolz?
13:52Wäre es dir vielleicht lieber, wenn Tim sagen würde,
13:54ciao Lili, sieh zu, wie du klarkommst, ich gehe nach London?
13:58Nein, natürlich nicht.
13:59Aber er gibt gerade seinen Traum auf.
14:02Und irgendwann wird der Lili dafür verantwortlich machen.
14:05Na, so schlimm wird es schon nicht kommen.
14:09Lili, vielleicht reicht ihm eine Woche Nachdenken nicht aus.
14:13Länger kann ich die Absage auf keinen Fall zurückhalten.
14:16Ja, aber du könntest ihm vielleicht auch ein bisschen auf die Sprünge helfen.
14:18Ich erinnere mich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr.
14:47Lili, vielleicht reicht ihm eine Woche Nachdenken.
15:08Ja.
15:20Du bist noch auf?
15:22Ich habe auf dich gewartet.
15:26Es hat ein bisschen länger gedauert bei Birgit.
15:30Du hast geweint.
15:33Max, du solltest hier nicht rumsitzen und grügeln.
15:36Was soll ich denn machen? Ich kann ja dir gedacht, mich einfach abschalten.
15:40Aber es ist gut, dass du jetzt hier bei mir bist.
15:43Das beruhigt mich.
15:45Geh doch ins Bett und versuch zu schlafen, hm?
15:49Warum hast du geweint?
15:50Ich habe nicht geweint, Max. Ich bin einfach nur zu müde.
15:55Du weißt, dass ich dich zu nichts drängen will.
16:00Unsere Ehe ist die eine Sache, meine Krankheit die andere.
16:03Ich kann das trennen.
16:04Max, bitte.
16:05Ich bin wirklich sehr glücklich, dass du hier bist bei mir.
16:09Es bedeutet mir sehr viel.
16:12Ich hoffe, früh willst du es aus.
16:17Mach dir keine Sorgen um mich, Max.
16:21Ich bin froh, dass ich für dich da sein kann.
16:26Danke.
16:30Katharina hat das Gästezimmer für dich bereit gemacht.
16:32Gute Nacht.
16:35Gute Nacht.
16:36Gute Nacht, Max.
16:50Gute Nacht.
17:11Gute Nacht.
17:35Hallo, Andreas.
17:36Wir sind Silke und...
17:38Ja, Lukas.
17:40Wir machen gerade Passau unsicher und laufen an der Donau entlang.
17:45Wie geht es in deinem Knie?
17:47Ist schon besser?
17:49Lukas weiß, dass ich mit dir telefoniere.
17:51Deswegen ist er ganz aufgeregt.
17:53Ich hoffe, es geht dir gut.
17:55Und bis bald.
17:58Wir vermissen dich.
18:03Ich euch auch.
18:04Ich hoffe, es hilft, es heilt die göttliche Kraft.
18:35Und du willst also Geige lernen?
18:37Mhm.
18:38Und so gut werden wie Tim.
18:39Na, da hast du dir ja eine Menge vorgenommen.
18:42Und was sagen deine Eltern dazu?
18:44Mama weiß es ja noch nicht.
18:46Na, ich kann mir aber kaum vorstellen, dass deine Mama etwas dagegen hat, oder?
18:50Guten Morgen.
18:52Guten Morgen.
18:53Guten Morgen.
18:53Wogegen soll ich was haben?
18:55Ich will Geige lernen.
18:57Ach, das sind ja ganz neue Töne.
19:00Dann müssen wir uns wohl nach einem Lehrer umsehen.
19:02Tim will es mir beibringen.
19:03Heute ist unsere erste Stunde.
19:06So.
19:07Und woher hast du eine Geige?
19:09Na ja, die spendier ich.
19:12Tim holt mich gleich ab.
19:13Wir wollen eine aussuchen.
19:15Kann ich schon mal aufstehen?
19:16Ja.
19:22Danke.
19:23Keine Ursache.
19:28Ist Max schon wach?
19:30Ja.
19:31Ist bereits im Krankenhaus.
19:33Was?
19:35Aber warum sagt er mir denn nichts davon?
19:37Er sagte, es gibt heute neue Untersuchungsergebnisse.
19:40Ja, von der Gewebeprobe, ich weiß.
19:43Aber ich dachte, das ist erst heute Nachmittag.
19:48Sicher wollte er Sie nicht beunruhigen.
19:53Haben Sie was dagegen, wenn ich heute frei nehme?
19:55Natürlich nicht.
19:59Ich fahre ins Krankenhaus.
20:01Sollte Max das nicht lieber alleine machen, wenn er so will?
20:04Ich finde, er sollte sich das nicht ohne Unterstützung antun.
20:07Wenn die Untersuchungsergebnisse schlecht sind,
20:09dann verliert er vielleicht noch völlig die Hoffnung.
20:11Du hast ja recht.
20:13Ich sage noch schnell Paula Tschüss.
20:15Und danke, dass ihr euch vor Paula nichts anmerken lasst,
20:19was Max betrifft.
20:31Hey.
20:32Wie war die Nachtwache?
20:34Die Sicherheitsanlage hat verrückt gespielt.
20:36Ich bin ständig falschen Alarm ausgelöst.
20:41Stand hier nicht gestern noch meine Noten?
20:43In deiner Arbeit ist echt immer was los, ne?
20:46Frühstücken wir zusammen?
20:47Ja, ich würde ja gerne.
20:49Aber ich muss jetzt zur ersten Geigenstunde von Paula.
20:52Und vorher müssen wir noch eine Geige kaufen.
20:54Ach so.
20:56Hast du meine Noten gesehen?
20:57Die hast du in der Hand?
21:00Nein, das ist das Anfängerbuch für Paula.
21:02Ich meine die richtigen Noten.
21:04Wozu brauchst du die noch?
21:06Wie, was soll das heißen?
21:09Naja, dass Paula Violinkonzerte spielen können,
21:12das dauert bestimmt noch eine ganze Weile.
21:14Deswegen habe ich die richtigen Noten erstmal weggeräumt.
21:18Mhm.
21:21Und was ist, wenn ich irgendwo mal spielen möchte?
21:24Wann soll das bitte sein?
21:26Ich sehe dich doch auch nur noch zwischen Tür und Angel.
21:30Lilly, im Moment ist es ein bisschen hektisch,
21:32aber das wird sich in ein paar Wochen eingependelt haben.
21:36Bei dreien Jobs?
21:38Tim, da pendelt sich nichts ein.
21:40Jetzt sei mal nicht so ein bisschen mystisch.
21:41Ich kriege das schon irgendwie hin.
21:44Gibst du mir bitte meine Noten?
21:51Also gut.
21:53Falls du doch zwischendurch mal zwei Minuten Zeit hast.
21:57Danke.
22:01Und morgen frühstücken wir zusammen, versprochen.
22:10Als ob es ums Frühstücken ginge.
22:43Und morgen frühstücken wir zusammen.
22:49Frau Landmann, ich hätte gerne einen Kaffee.
22:53Oder vielleicht einen schwarzen Tee?
22:57Das heiße Wasser funktioniert auch nicht.
23:00Darf man fragen, was funktioniert?
23:02Für Sie hier gar nichts.
23:05Frau Ritter und Frau Hansen haben mit ihren Lügen
23:08ja offensichtlich ganze Arbeit geleistet.
23:10Sie Armer.
23:11Jetzt werden Sie mir gleich erklären,
23:13dass Sie das eigentliche Opfer sind.
23:14Ja, das Opfer einer Verleumdung.
23:18Hey, wenn der meine Oma angeht, dann kann er...
23:20Hey, mach mal keinen Stress.
23:21Ich glaube, Eva kommt ganz gut alleine mit ihm klar.
23:24Ich bin immer noch Mitarbeiter dieser Manufaktur.
23:27Weder beurlaubt noch entlassen.
23:29Wenn Sie mich allerdings nicht sofort bedienen,
23:32dann dürfen Ihre Tage hier gezählt sein.
23:34Das werden wir sehen.
23:41Guten Tag.
23:41Guten Tag.
23:42Wo finden wir Herrn Ron Grasser?
23:43Der steht vor Ihnen.
23:45Herr Grasser, was kann ich für Sie tun?
23:46Herr Grasser, Sie sind vorläufig festgenommen.
23:49Schon wieder? Was soll das denn?
23:51Es haben sich neue Verdachtsmomente ergeben.
23:53Wenn Sie uns bitte folgen.
23:56Oder müssen wir Zwangsmeisnahmen anwenden?
23:59Schon gut, ich komme.
24:00Aber nur unter Protest.
24:01Fest. Kommen Sie bitte.
24:10Das wurde aber auch Zeit.
24:12Ja. Ben hat mir gestern Abend erzählt,
24:14dass Hagen von Weiden eine neue Zeugin gefunden hat.
24:17Ist das sein Verdienst?
24:18Ich glaube, ja.
24:19Na, dann ruf ihn doch an.
24:21Also, der ist doch bestimmt interessiert zu erfahren,
24:23was hier gerade passiert ist.
24:24Ja.
24:26Sag mal, triffst du Ben heute zufällig irgendwann?
24:29Wir haben keinen Termin, falls du das meinst.
24:31Ich dachte nur, ihr wart ja gestern auch verabredet.
24:36Wenn du gerade von gestern sprichst,
24:40Ben sah ziemlich schick aus in meinem Jogginghands.
24:43Das muss ja ein wilder Tag gewesen sein.
24:45Ach, seine Klamotten waren plattschnass.
24:47Ich konnte ihm ja schlecht welche von mir geben.
24:50Warum eigentlich nicht?
24:53Witzig.
24:58Von Weiden?
25:00Hallo, Maike.
25:02Abgeführt?
25:03Ja, das sind ja mal richtig gute Nachrichten.
25:07Nein, nein, nein.
25:07Dag mir nicht zu früh.
25:08Obwohl ich natürlich auch hoffe,
25:10dass Ron jetzt erstmal für eine Weile aus dem Verkehr ist.
25:12Ja, mache ich.
25:14Ja, okay.
25:15Tschüss.
25:16Das war Maike.
25:18Ron ist vor ein paar Minuten abgeführt worden von der Polizei.
25:23Mensch, das ist ja großartig.
25:26Also ohne deine Recherche und deine Hartnäckigkeit
25:29wären wir nie so weit gekommen.
25:33Meine Hartnäckigkeit und die Aussage von einer Frau Malberg,
25:37die offensichtlich ziemlich überzeugend war.
25:40Danke, Hagen.
25:42Danke für alles, was du für mich getan hast.
25:44Danke.
26:16Nina, was machst du hier?
26:18Richard hat mir gesagt, dass du hier bist.
26:20Ich dachte, du hättest mich gern dabei.
26:22Ja, schön, dass du gekommen bist.
26:24Hallo, Frau Bergmann.
26:24Dr. Schneider.
26:28Was ist mit der Gewebeprobe?
26:31Ja, wie Sie wissen, haben wir Ihrem Mann mittels Punktionen
26:35Gewebeteilchen entnommen,
26:36um mithilfe einer feingeweblichen Untersuchung festzustellen...
26:39Gibt es eine Chance für eine Bestrahlung?
26:41Oder eine Chemotherapie?
26:44Es tut mir leid.
26:47Eine nicht-operative Behandlung wäre genauso aussichtslos wie eine operative.
26:51Die Nebenwirkungen zu durchleiden wäre völlig umsonst.
26:54Ich habe mit Fred bereits alles besprochen.
26:56Wir bleiben bei der palliativen Behandlung.
26:59Was heißt das?
27:01Wir versuchen, Max,
27:02mithilfe von Schmerzmitteln und anderen Maßnahmen
27:05um das Leben so angenehm wie möglich zu machen.
27:07Ich will die verbleibende Zeit so normal wie möglich verbringen können.
27:09Max, das hört sich ja an,
27:11als hättest du dich schon damit abgefunden,
27:13dass du...
27:13Dr. Schneider,
27:14gibt es nicht irgendeine Möglichkeit,
27:16dass wir...
27:17Frau Bergmann,
27:18es tut mir leid.
27:20Ich habe Max die Fakten ausführlich dargelegt.
27:22Das ist seine Entscheidung.
27:24Max,
27:25du kannst dich doch nicht einfach damit abfinden.
27:28Ich habe noch ein Jahr zu leben.
27:31Bestenfalls.
27:32Und diese Zeit möchte ich nicht in irgendwelchen Kliniken verbringen,
27:35sondern mit Paula und meiner Familie.
28:02Andreas!
28:05Stefan, du seid ihr endlich. Ich habe mich vermisst.
28:08Du hast uns auch gefehlt.
28:10Was macht das Knie?
28:11Dem geht's gut. Wie geht's im Kleinen?
28:13Ja, super.
28:14Das ist ein echter Sonnenschein.
28:16Ja.
28:16Dazu kannst du bitte kurz hier aufpassen, dann sag ich mal schnell Hallo, ja?
28:19Andres, warte.
28:20Silke und Lukas, die sind nicht mitgekommen.
28:23Die sind noch in Passau.
28:26Wieso in Passau?
28:28Stell dir vor, Silke hat da eine Schulfreundin getroffen.
28:31Eine alte.
28:32Aha.
28:34Eine Freundin?
28:35Ja.
28:37Wie heißt sie?
28:39Marissa.
28:41Marissa.
28:43Kenne ich nicht.
28:45Ja, oder Marion oder so. Also ich habe das nicht genau verstanden.
28:49Du weißt doch, wie das ist. Also wenn man eine alte Schulfreundin trifft, dann quatscht man ununterbrochen.
28:55Ja, ja, sicher. Und wie lange bleibt sie noch?
28:59Ja, bis morgen oder übermorgen. Also Silke wollte sich da nicht so genau festlegen.
29:03Das Tee. Ja, wenn es nur für ein paar Tage ist.
29:10Willst du was trinken?
29:12Ja.
29:16Und gefällt sie dir noch?
29:18Ja, total.
29:19Dann wollen wir mal sehen, ob wir hier auch ein paar Töne entlocken können.
29:23Weißt du, wie man eine Geige hält?
29:24Ja, mit dem linken Arm und Kinn drauf.
29:28Genau. Und jetzt nimmst du den Bogen und streichst über die Seiten.
29:39Das hört sich so an, als ob jemand eine Katze auf den Schwanz tippt.
29:42Ja, nicht aufgeben. Aller Anfang ist schwer. Einfach nochmal.
29:45Und einfach den Bogen drauflegen und dann streichen. Einfach mit dem Arm.
29:53Ja, genau. Und immer hier dazwischenbleiben.
29:56Tim gibt Paula Geigenunterricht.
29:58Ja, vormittags Geigenunterricht, nachmittags Cosi und in der Nacht Manufaktur.
30:03So sieht Tims Tag zur Zeit aus.
30:05Verstehe.
30:06Eva, deswegen wollte ich ihm von Anfang an nichts von der Schwangerschaft sagen.
30:09Weil ich wusste, wenn er erfährt, dass er Vater wird, dann schmeißt er alles hin.
30:12Ja, ich weiß. Aber was wäre denn die Alternative?
30:20Eine Fernbeziehung. Du hier, er in London.
30:24Am liebsten würde ich mit nach London gehen.
30:37Wunderbar, genau. Und immer hier aus dem Ellbogen. Einfach die Bewegung verfolgen.
30:51Sehr gut. Und wenn man dann ganz fleißig und lange übt, dann klingt es vielleicht irgendwann mal so.
31:05Tim!
31:08Ja.
31:09Schade eigentlich.
31:11Was denn?
31:12Na ja, in London wärst du jetzt bestimmt schon ein großer Musiker.
31:17Ach, hier mit dir gefällt es mir eigentlich auch ganz gut.
31:20Aber in London wäre es vielleicht schöner.
31:24Aber in London, da wärst du ziemlich auf dich selbst gestellt.
31:29Ich meine, ganz allein im Studentenwohnheim.
31:32Keine Freunde, keine Familie.
31:34Und Tim immer unterwegs.
31:37Ja, das stimmt ja alles. Aber...
31:39Vielleicht wär's trotzdem irgendwie besser, als getrennt zu sein.
31:44Aber London ist eine ziemlich teure Stadt.
31:47Ach ja, das kommt auch noch dazu. Ohne einen Job, der wenigstens einigermaßen was abwirft, geht das eigentlich gar nicht.
31:53Hm. Und solange da nichts in Aussicht ist, würdest du besser lieber nicht drüber nachdenken, nach London mitzugehen.
32:01Aber komm, London ist doch eine große Stadt.
32:05Vielleicht, ich meine, ist sie auch hin und wieder gut für eine Überraschung?
32:08Und ihr habt ja auch noch ein paar Tage Zeit, euch Gedanken zu machen.
32:17So. Bitte.
32:19Danke.
32:23Hallo, Elsa. Na, alles getrocknet und gebügelt?
32:26Ja, gefaltet und gereinigt. Meinst du, eine eigene Wäscherei wäre eine Alternative für mich?
32:30Du hast gute Laune, hm?
32:34Ron ist verhaftet worden.
32:35Ja, ich weiß. Ich hab gerade mit Maike telefoniert.
32:37Hoffentlich kommt er jetzt endlich hinter Gitter.
32:40Aha.
32:41Das hoffe ich auch.
32:42Hagen hat tatsächlich noch eine weitere Zeugin aufgegabelt. Also mein Bruder ist echt toll.
32:46Ja, das mag sein, aber ohne dich und deinen Mut gäbe es gar keine Ermittlungen.
32:51Ich hatte aber auch erstklassige Verbündete. Also Hagen und dich.
32:57Also Ben, nochmal wegen gestern.
32:59Unser Kuss.
33:01Ich wollte dir damit wirklich nicht zu nahe treten.
33:03Bist du nicht.
33:05Also nicht, dass du das falsch verstehst.
33:06Du warst mit Nina zusammen und...
33:09Elsa...
33:09Warte doch mal.
33:12Also ich hab zwar keinen Freund, aber ich will auch einen.
33:15Also keinen. Kein.
33:17Ich auch nicht.
33:21Naja, also der Nachmittag war ja trotzdem schön gestern.
33:24Und vielleicht kann ich mich ja mal bei dir revanchieren.
33:26Ja, ich bin gespannt.
33:27Mir wird schon was einfallen.
33:35Was soll ich machen, wenn Max bei seiner Haltung bleibt?
33:39Nur Schmerzmittel, keine weitere Therapie.
33:42Für ihn ist alles klar.
33:44Er will nur noch mit seiner Familie zusammen sein.
33:46Mit seinen Eltern, seiner Schwester, mit Paula, mit mir.
33:51Dabei hatten wir gerade angefangen, uns ein eigenes Leben aufzubauen.
33:55Ich will ja für Max da sein und ihm helfen.
33:58Aber heißt das, dass ich alles andere aufgeben muss?
34:02Ohne die Tumor-Diagnose würden wir jetzt wahrscheinlich schon getrennte Wege gehen.
34:22Ja?
34:25Frau Ritter.
34:27Also entschuldigen Sie die Störung.
34:29Ich dachte, Sie haben frei.
34:31Das ist im Prinzip richtig, aber Ron Grasser arbeitet ja jetzt nicht mehr für die Manufaktur.
34:39Sein Anwalt hat mich informiert, dass er vorläufig festgenommen wurde.
34:43Und deshalb dachte ich, dass ich meine Arbeit ja wieder aufnehmen könnte.
34:47Von mir aus, wenn Sie sich dazu wieder in der Lage fühlen?
34:50Ja.
34:50Ich kann es nur begrüßen, wenn der Empfang wieder besetzt ist.
34:53Danke, Frau Ritter.
34:56Frau van Weiden, also es gäbe da noch einen Mitarbeiter, der seine Arbeit gern wieder aufnehmen würde?
35:02Ich hoffe, Sie reden jetzt nicht von Herrn Petersen.
35:06Aber sein Angriff auf Ron Grasser erscheint doch jetzt in einem ganz anderen Licht.
35:10Das mag ja sein.
35:11Trotzdem kann ich Tätlichkeiten innerhalb meiner Firma nicht deuten.
35:14Ben Petersen wollte doch nur seine Schwester beschützen.
35:17Also gewissermaßen ein Zeichen setzen.
35:20Das kann man doch nicht bestrafen.
35:22Ich werde es mir überlegen.
35:26Frau van Weiden, also wir können auf so einen kompetenten und engagierten Mitarbeiter nicht verzichten.
35:34Herr Petersen scheint Sie ja sehr beeindruckt zu haben.
35:37Oder wie ist sonst, Ihr Engagement für ihn zu verstehen?
35:40Also, das hat jetzt überhaupt nichts mit mir zu tun.
35:45Wie gesagt, ich werde es mir überlegen.
35:47Und jetzt habe ich zu tun.
35:49Danke.
36:02Bitte schön.
36:03Danke, Katharina.
36:07Du musst auf alle Fälle noch weitere Ärzte konsultieren.
36:10Ich habe da schon...
36:10Vater, was soll denn das bringen?
36:13Max, du kannst dich doch nicht bei so einer schwerwiegenden Diagnose nur auf eine Meinung verlassen.
36:17Ich habe vollstes Vertrauen zufrieden.
36:18Ja, aber Menschen können sich irren.
36:20Auch ein Arzt kann sich irren.
36:21Der Befund ist eindeutig.
36:23Das mag ja sein.
36:26Vielleicht gibt es doch noch irgendeine Heilung.
36:28Nein!
36:30Ich will die Zeit, die mir noch bleibt, mit meiner Familie verbringen und nicht in irgendwelchen Kliniken dahin vegetieren.
36:40Max, willst du nicht noch wenigstens einen Spezialisten...
36:42Warum kannst du nicht einfach meine Entscheidung akzeptieren?
36:44Es ist mein Leben!
36:50Max, du hast die Gefangenschaft überstanden.
36:52Du hast einen starken Willen.
36:53Und ausgerechnet jetzt, wo du kämpfen müsstest, wirst du aufgeben.
36:56Warum? Warum?
36:57Weil es keinen Sinn macht.
36:58Und weil ich es satt habe.
37:03Ich will einfach nur leben.
37:08Du hast deine Nase blutet.
37:09Ja.
37:10Komm hier.
37:11Lass.
37:13Oh Gott, ich will dir doch nur helfen.
37:15Dann lass mich selbst entscheiden, was richtig für mich ist.
37:18Damit hilfst du mir am meisten.
37:29Danke, Paul. Stimmt so.
37:30Danke.
37:32Hallo, Nina.
37:33Hallo, Ben.
37:34Ich habe dich ja lange nicht mehr im Kurs hier gesehen.
37:36Ich hätte Lust, einen Kaffee zu trinken.
37:38Wie geht's dir?
37:40Gut.
37:40Und dir?
37:42Gut.
37:43Ich muss nur los.
37:44Schon in Ordnung.
37:46Bis dann.
37:46Bis dann.
37:49600 Waren für drei Zimmer.
37:51Ja, das klingt doch toll.
37:53Hätte gar nicht gedacht, dass es so einfach ist.
37:57Und du kannst dir jetzt wirklich vorstellen, mit mir nach Passau zu gehen.
38:02Ja, wir müssen mit Andreas reden.
38:05Da jetzt, wo du dir sicher bist.
38:08Es wird nicht einfach.
38:10Er war ziemlich geknickt, dass du mit Lukas nach unten geblieben bist.
38:16Sobald du da bist?
38:17Ja.
38:19Ich freue mich.
38:20Bis dann.
38:25Schicken Sie mir doch bitte die Zahlungsanweisungen von Neumann und Partner rüber.
38:30Danke.
38:32Ja?
38:35Frau von Weiden.
38:37Herr Krasse, was machen Sie denn hier?
38:39Wieso?
38:40Ich dachte, Sie sitzen untersuchungshaft.
38:43Äh, nun, ich...
38:45Dann konnten Sie also alle Vorwürfe widerlegen.
38:48Nun, Verleumdungen und falsche Aussagen lassen sich nicht so leicht widerlegen.
38:54Verleumdungen, dann haben also alle Frauen, die Sie beschuldigt haben, gelogen.
39:00Selbstverständlich.
39:01Bis zur Verhandlung bin ich auf freiem Fuß und meine Arbeit wird unter dem Prozess gewiss nicht leiden.
39:05Aber Sie sind jetzt angeklagt?
39:08Ja.
39:09Weswegen?
39:12Körperverletzung.
39:13Vergewaltigung.
39:18Sicherheitsdienst.
39:18Kommen Sie bitte in mein Büro.
39:21Aber Sie glauben doch nicht, dass an diesen Vorwürfen irgendetwas dran ist.
39:25Doch.
39:25Das glaube ich, Herr Krasse.
39:26Und deshalb sind Sie gefeuert.
39:28Verschwinden Sie.
39:29Sie widern mich an.
39:31Herr Krasse hat ab sofort Hausverbot.
39:33Bitte bringen Sie ihn nach draußen.
39:34Aber das können Sie nicht machen.
39:36Ich habe einen Vertrag.
39:38Dann verklagen Sie mich doch, wenn Sie noch einen Prozess verlieren wollen.
39:40Ja, kommen Sie bitte.
39:58Komm ja schon.
40:04Richard.
40:07Kann ich reinkommen?
40:08Ja, bitte.
40:13Ich mache gerade Essen, wenn nicht, dass Sie stört.
40:15Ach, nein, nein.
40:19Bitte.
40:26Ich habe gerade mit Max geredet.
40:28Das heißt.
40:35Warum lässt sich Max so hängen?
40:37Ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll.
40:43Damit bist du nicht allein, Richard.
40:46Heute in der Klinik wirkt er auch so, als hätte er sich schon mit allem abgefunden.
40:50Mit dir spricht er wenigstens noch.
40:53Du bist die Einzige, der er vertraut.
40:57Er braucht dich.
40:59Ich bin ja für ihn da.
41:01nicht oft genug.
41:06Worauf willst du hinaus?
41:10Nina, ich weiß, dass ich es dir oft nicht leicht gemacht habe, als Max verschwunden war.
41:13Aber ich habe dazugelernt.
41:19Ich verstehe dich nicht.
41:24Max würde dich nie darum bitten.
41:27Aber es würde ihm Kraft geben, die er braucht, um die Krankheit zu bekämpfen.
41:32Was meinst du, Richard?
41:37Nina, du bist doch immerhin noch seine Frau.
41:40Wenn es jemanden gibt, der Max jetzt noch retten kann, dann bist du es.
41:47Zieh mit Paula zu uns ins Gutshaus.
41:57Und bist du gerne im Gutshaus?
41:59Logisch, da ist so viel Platz.
42:01Und der große Garten.
42:04Ich habe nichts mehr zu verlieren.
42:07Dafür hast du nämlich gesorgt.
42:09Alles, alles hast du Müll genommen.
42:12Ich wünsche mir wirklich sehr, dass wir wieder zusammen wohnen.
42:16Aber Mitleid kann ich jetzt ganz bestimmt nicht gebrauchen.
42:18Ich weiß, Max.
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