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Kurzfilme
Transkript
00:03Ich habe heute viele ihrer Bekannten besucht, was sehr interessant ist.
00:10Bleiben Sie dabei, dass Sie Ihre Stiefmutter erschießen wollten?
00:16Warum?
00:17Sie hat mich fertig gemacht. Sie hat meinen Mann gegen mich aufgebracht.
00:22Wir wollten ein neues Leben anfangen.
00:25Das war der Grund.
00:30Ich habe eine andere Version.
00:33Ihr Mann und Ihre Stiefmutter haben ein Geheimnis geteilt.
00:35Ein Geheimnis, das Sie ganz persönlich betrifft und keiner von beiden Ihnen preisgeben wollte.
00:41Aber auf einmal haben Sie entdeckt, was Ihnen verheimlicht wird und überreagiert.
00:48Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen.
00:52Dass Sie doch Richard van Weidens leibliche Tochter sind.
01:06Ich habe eine andere Version.
01:10Ich habe eine andere Version.
01:17Ich habe eine andere Version.
01:34Was? Was soll das heißen? Ich bin doch Richards Tochter.
01:39Es gibt Stimmen, die das behaupten.
01:42Das kann nicht sein.
01:45Der Vaterschaftstest.
01:48Meine Mutter hat es zugegeben.
01:51Was hat ihre Mutter, Helena Bernstein, zugegeben?
01:56Dass sie eine Affäre hatte.
02:00Dann müssen wir dieses Motiv wohl ausschließen.
02:04Aber welchen Grund sollten sie dann gehabt haben, ihre Stiefmutter erschießen zu wollen?
02:09Ich wollte Annabelle umbringen, weil sie mein Leben zerstört hat.
02:13Sie hat meinen Vater dazu gebracht, dass er mich verstößt.
02:16Sie hat mir heimlich Drogen untergeschoben, an denen ich fast gestorben wäre.
02:21Sie hat meinen Mann manipuliert und ihn auf ihre Seite gezogen.
02:25Am Ende hat er sich sogar offen gegen mich gestellt.
02:29Ein triftiger Grund, sehr wütend auf Ihren Mann zu sein.
02:33Ich wollte ihm nichts tun.
02:35Ich liebe ihn.
02:37Ich habe ihm vertraut.
02:40Und dann haben Sie festgestellt, dass er Sie mit einer anderen Frau betrogen hat.
02:45Aber...
02:46Sie haben die Nerven verloren und auf ihn geschossen.
02:51Nein, so war es nicht.
02:57Wissen Sie, Mord aus Eifersucht ist immer noch eines der häufigsten Motive.
03:03Und in Ihrem Fall das wahrscheinlichste.
03:09An Ihrer Stelle würde ich dabei bleiben.
03:12Vielleicht erkennt die Staatsanwaltschaft dann mildernde Umstände.
03:16Nein, nein, nein, nein, nein.
03:49Ich habe dir das Kuchen mitgebracht.
03:52Das ist ja lieb von dir.
03:54Ich habe aber gar keinen Appetit.
03:56Was gibt es Neues?
03:58Nichts.
03:59Hagen liegt im Koma.
04:02Du siehst immer noch müde aus.
04:05Hm?
04:06Ja, aber es bringt mir nichts, nach Hause zu fahren.
04:08Ich kann sowieso nicht schlafen.
04:10Es bringt auch niemandem etwas, wenn du hier zusammenklappst.
04:16Ich bleibe hier.
04:18Das verstehe ich, ja.
04:20Aber Sie würden dich anrufen, wenn Hagen aufwacht.
04:28Sie haben Viktoria verhaftet.
04:31Ich weiß.
04:32Dieser Kommissar Fuhrmann war vorhin bei mir.
04:35Hm.
04:35Was wollte er?
04:37Wissen, ob ich eine Ahnung habe, warum Viktoria auf ihn geschossen hat.
04:44Ich kann einfach nicht begreifen, warum sie das getan hat.
04:47Hagen war der Einzige, der sie wirklich geliebt hat.
04:49Ja.
04:51Irgendwas wird vorgefallen sein.
04:53Ich meine, immerhin wollte er Viktoria kurz zuvor nach Australien hinterherfliegen.
04:57Ich weiß es nicht.
05:00Als Hagen in die Manufaktur kam, da war er total aufgelöst, weil sich Viktoria von ihm getrennt hat.
05:06War das wohl der mit Richard besprechen?
05:09Er hat ein schlechtes Gewissen.
05:13Er hat angedeutet, dass Viktoria doch die Tochter von Richard ist.
05:19Aber das kann doch gar nicht sein.
05:22Naja.
05:24Ich meine, hast du irgendwas falsch verstanden?
05:35Hallo Stefan, jemand zu Hause?
05:38Bitte, da seid ihr ja schon.
05:41Wie war es auf der Dienststelle?
05:43Ja, wie ich gefürchtet habe.
05:45Schlecht.
05:46Und was heißt das genau?
05:48Ich bin bis auf Weiteres vom Dienst freigestellt.
05:52Suspendiert.
05:54Das ist nicht wahr.
05:56Doch, leider.
05:58Aber das können die doch nicht machen.
06:02Ich meine, es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, zu beweisen, dass du unschuldig bist.
06:06Das wird alles noch untersucht.
06:09Können wir denn nichts machen?
06:10Ich meine, was wird denn jetzt aus Passau?
06:13Ja, wir müssen damit rechnen, dass meine Zeit bei der Polizei damit beendet ist.
06:18Aber es gibt noch Hoffnung.
06:20Und die wäre?
06:21Mein Dienststellenleiter meint, dass solche Ermittlungen häufig eingestellt werden.
06:26Dann würde ich meinen Job behalten und wir könnten doch nach Passau.
06:50Hallo, Vater.
06:54Max, wie geht's dir?
06:57Ich fühl mich gut, danke.
07:00Und du?
07:05Lass uns ein Stück gehen.
07:11Kommissar Fuhrmann war vorhin da.
07:15Ich kann es immer noch nicht fassen, dass Viktoria tatsächlich auf Hagen geschossen hat.
07:20Es tut mir leid, dass es so weit gekommen ist.
07:23Sie hätte fast einen Mord begangen.
07:27Ich hätte sie schon lange verloren.
07:30Und was ist mit dir?
07:33Werde ich dich auch verlieren?
07:36Nien hat mir gesagt, dass du meine CT-Bilder auch ohne mein Einverständnis zu dem Spezialisten nach Amerika schicken würdest.
07:42Magst du das, das nicht falsch verstehen?
07:43Das tue ich nicht.
07:45Du hast recht.
07:48Ich darf nicht aufgeben.
07:50Du willst dich untersuchen lassen.
07:51Ich will mehr über diese Operationsmethode erfahren.
07:55Wie hieß sie noch gleich?
07:58Hypotermie.
07:59Ja.
07:59Und deshalb werde ich mich mit diesem Spezialisten in Verbindung setzen.
08:03Max, das freut mich.
08:04Das freut mich wirklich sehr.
08:07Eine Sache noch, Vater.
08:09Ich bin froh, dass du dich bemühst, mich zu unterstützen.
08:12Aber bitte in Zukunft keine Alleingänge dieser Art mehr.
08:16Natürlich.
08:18Ich will doch nur, dass dir geholfen wird und dass du...
08:21dass du lebst.
08:22Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:26Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:39Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:42Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:43Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:43Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:43Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:43Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:43Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:46Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:47Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:48Ich bin froh, dass du dich bemühst.
08:54Vielleicht hilft es ja, wenn ich ihm irgendwas mitbringe, das ihn an Frühjahr erinnert.
08:58Also vielleicht wacht er ja dann auf.
08:59Elsa, Elsa, Elsa. Die Ärzte tun, was sie können.
09:01Und sie sagen dir auch Bescheid, wenn Hagen aufwacht.
09:04Ja, hoffentlich.
09:06Frau Ritter.
09:08Was ist mit meinem Bruder?
09:10Sein Zustand ist stabil.
09:13Gut.
09:13Und was heißt das? Ich meine, ist er noch im Koma?
09:16Ja, und ich kann ihn leider nicht sagen, wie lange noch.
09:19Ich warte, bis er aufwacht.
09:22Das kann Stunden oder auch Tage dauern.
09:24Egal, ich warte.
09:25Elsa, sei doch vernünftig. Ich bring dich nach Hause.
09:27So leid es mir tut, Frau Ritter, aber vermutlich müssen ich damit eine Zeit lang abfinden.
09:32Womit? Dass er da liegt, als wäre er schon tot?
09:34Das ist gut.
09:36Das Koma ist in dem Fall eine Reaktion des Körpers, damit der Organismus sich erholt.
09:40Und wir müssen abwarten, wie Herr Bruder darauf reagiert.
09:44Ich will aber da sein, wenn er aufwacht.
09:46Sobald das passiert, werden wir Sie benachrichtigen.
09:48Es ist besser für Sie, wenn Sie nach Hause gehen und Kraft schöpfen.
09:51Entschuldigen Sie mich.
09:52Vielen Dank.
09:58Wenn ich...
09:59Zwei gegen einen. Du bist überstimmt.
10:02Komm, Frau Ritter.
10:16Sag mal, stimmt das, dass Stefan wieder ins Revier musste?
10:20Ja.
10:20Ja?
10:22Sind Sie wieder zurück?
10:24Ja, er hat sich hingelegt.
10:27Du hast übrigens sein Ziel erreicht.
10:29Na ja, na prima. Und was für eins?
10:32Das weißt du ganz genau.
10:33Das weißt du ganz genau.
10:34Herr Zuseke, bitte lass den Quatsch doch. Wenn du mir was zu sagen hast, dann tust.
10:39Stefan ist vom Dienst suspendiert worden.
10:42Na ja.
10:44Und? Ist das meine Schuld?
10:45Weißt du, was mich am meisten anbietert? Das ist deine unglaubliche Ignoranz.
10:49Wegen dir hätte Stefan, dein Bruder Stefan, fast seinen Job verloren.
10:53Psst. Nicht so laut, sonst wacht er noch auf.
10:59Nur, damit es klar ist. Wir werden in jedem Fall, sobald sich eine Möglichkeit ergibt, nach Passau gehen.
11:05Na ja, na gratuliere. Wird das dann bevor oder nachdem er seinen Job verloren hat sein?
11:11Mein Gott, du bist so widerlich. Wirklich.
11:14Du hättest der Polizei sagen müssen, dass es deine Schuld war, dass Viktoria an die Waffe gekommen ist.
11:19Na komm, das stimmt überhaupt nicht. Und das weißt du ganz genau.
11:22Es war Stefans Schuld. Er hätte die Waffe nicht hier haben dürfen.
11:24Anstatt deinem Bruder zu helfen, reitest du ihn noch mehr rein. Toll!
11:28Ich finde, man sollte hier mal nicht vergessen, wer den ganzen Krieg angefangen hat.
11:30Schließlich habt ihr hinter meinem Rücken euch im Passau eine Wohnung gesucht.
11:34Und was soll das hier überhaupt, dieses ganze Gepacke?
11:38Keine Sorge, ich zieh nicht aus. Das sind deine Sachen.
11:41Aha.
11:42Ja, das ist meine Wohnung. Schon vergessen?
11:45Worauf wartest du? Pack dein Zeug und hau ab!
12:02Hm, weil sie so ein Fest essen würde, mir zu ehren, aber noch nie gemacht.
12:08Irgendwann ist immer das erste Mal.
12:11Ich freue mich, dass ihr alle da seid.
12:13Na, das ist doch wirklich ein schöner Anweis, mal wieder zusammenzusetzen.
12:17Habt ihr in der Manufaktur was Neues von Hagen gehört oder von Viktoria?
12:21Nein, nur, dass sie festgenommen wurde.
12:24Ach, hör doch jetzt mal auf, von den Herrn Weidens zu reden.
12:26Noch ist Tim da. Und das ist viel wichtiger.
12:29Ja.
12:30Tim!
12:31Uiuiui.
12:33Auf deine Zukunft.
12:35Ja, danke.
12:38Ja.
12:39Auf London.
12:39Auf London.
12:41Ja, und auf das Baby.
12:48Ich werde euch so vermissen.
12:49Von dich ganz besonders.
12:55Na ja, das ist aber gut.
12:57So, kommt her mit den Tellern.
12:58Ja, gib Tim eine ordentliche Portion.
13:00Der kriegt bald nur noch Bohnen auf Toast.
13:02Ach, nur jag dem Jungen doch mal nicht so eine Angst.
13:04Auf Fisch in Chips oder...
13:07Sag mal, habe ich euch schon mal von meiner Überfahrt von Calais nach Dover erzählt?
13:11Wir hatten Windstärke 11 und es gab Fisch und Chips.
13:14Ja, Papa, wir erinnern uns. Aber bitte erspare uns diesmal die Details.
13:18So?
13:19Ja, wirklich. Also erzähl doch mal, Tim, wie sieht dein Programm aus für die zwei Tage London?
13:23Landmann bei Becker?
13:25Moment, Oma.
13:30Also erstmal muss ich mich hier im Konservatorium ein paar Kurse einschreiben und dann schleunigst eine Wohnung finden.
13:35Ich hoffe, ihr findet was Schönes.
13:37Ja, Hauptsache ist, dass Lilly und das Baby mit reinpassen.
13:42Der Platz ist viel besser, wirklich.
13:47Na, konntest du dich ein bisschen ausruhen?
13:49Ja, ein bisschen. Aber ich konnte nicht richtig schlafen.
13:53Kann ich dir was helfen?
13:54Ja, du könntest den Tisch decken.
13:56Andreas ist nicht mit, der...
13:58Er zieht aus.
14:06Ja, den Rest hole ich dann später. Ich kann jetzt nicht mehr tragen.
14:19Er zieht aus.
14:28Musik
15:07Ah, Sie sprechen Deutsch. Wunderbar. Ich würde gerne Herrn Prof. Dr. Ilkner sprechen.
15:17Ja, es geht um einen Mann, Herrn Max von Weiden. Nein, er ist noch kein Patient von Ihnen.
15:27Eine lange Warteliste, ja, verstehe. Ich würde Ihnen trotzdem gerne schon mal die CT-Bilder schicken, damit Sie...
15:35Hm. Könnte ich Ihnen vielleicht trotzdem kurz persönlich sprechen? Es dauert wirklich nur zwei Minuten.
15:43Hallo?
15:48Aufgelegt. Jetzt habe ich Max so weit, sich untersuchen zu lassen. Da lasse ich mich nicht einfach abwimmeln.
15:52Und wenn ich jede Minute meiner Zeit damit verbringen muss. Das hält mich wenigstens davon ab, an Ben zu denken.
16:19Na dann, ciao. Schönen Abend noch. Ja. Ciao, Mann.
16:24Ja.
16:32Ja.
16:35Ja.
16:36Ja.
16:40Ja.
16:47Ja.
16:51Ja.
16:59Ja.
17:03Ja.
17:09Ja.
17:11Ja.
17:14Ja.
17:15Ja, ja.
17:20Ja.
17:20Ja.
17:21Oh, Grießpudding mit Himbeelsauce und mein Lieblingsnachtisch.
17:24Ich weiß.
17:26Eva, wer waren das hier beim Telefon?
17:28Patricia.
17:29Oh.
17:29Ich soll euch alle ganz lieb grüßen.
17:31Damit rückst du jetzt erst raus. Wie geht's dir denn in New York?
17:34Sie hat viel Arbeit, aber sie scheint sich sehr wohl zu fühlen.
17:38Ich glaube, es war richtig, dass sie nach der Suchttherapie nicht wieder zurück nach Falkenthal gegangen ist.
17:43Und Lilly, wie geht es dir?
17:45Ich meine, jetzt, wo der Abschied von Tim immer näher rückt.
17:48Ach, es sind doch erst mal nur zwei Tage.
17:50Ja, aber danach wird es für länger sein.
17:54Ich werde ihn sehr vermissen.
17:56Ja, das will ich hoffen.
17:57Aber schlimmer wäre es gewesen, wenn du meinetwegen in Falkenthal geblieben wärst.
18:01Und wenn du deine Karriere an den Nagel gehängt hättest als männliche Anzophie-Mutter.
18:07Tim Gerlach, Papa.
18:09Ja, aber so eine Fernbeziehung hat auch ihre Vorteile.
18:14Ach so? Soll ich wieder zu meiner Tante fahren?
18:18Ja, man vermisst sich.
18:21Hat Sehnsucht.
18:23Ja, aber London ist ja auch nicht im Bug, du.
18:25Eine Stunde im Flieger und ich bin bei meiner Familie.
18:29Und damit deine Familie inzwischenzeit nicht verhungert, fange ich jetzt an.
18:32Ja.
18:38Dieser Professor Ilkne ist wirklich schwer zu erreichen.
18:42Seine Sekretärin blockt einen ab und kommt erst gar nicht an ihn heran.
18:47Hoffentlich ändert Max nicht wieder seine Meinung, bis ich mit ihm gesprochen habe.
18:51Hallo Nina.
18:52Richard.
18:57Du siehst erschöpft aus.
19:00Du sahst auch schon mal frischer aus.
19:06Max hat mir erzählt, dass du nochmal mit ihm gesprochen hast und er jetzt auch zu einer Untersuchung bereit ist.
19:10Ja.
19:11Entschuldige, wenn ich dir in den Rücken gefallen bin, aber ich wollte die Bilder nicht ohne sein Wissen abschicken.
19:15Nein, nein, das ist schon in Ordnung. Ich bin ja froh, wenn Max mit diesem Arzt reden will.
19:21Ja, nur leider erreiche ich ihn nicht.
19:23Er hat eine sehr lange Warteliste und an seiner Empfangsnahme komme ich einfach nicht vorbei.
19:27Das Problem ist, wenn wir uns an diese Warteliste halten, dann ist es für Max vielleicht schon zu spät.
19:36Hast du vielleicht irgendwelche Kontakte?
19:38Jedenfalls werde ich alle Hebel in Bewegung setzen, damit dieser Professor Max so schnell wie möglich untersucht.
19:45Danke.
19:49Oh, ich hoffe so, dass Lukas durchschläft heute Nacht.
19:51Ja, wenn er schreit, gehe ich mit ihm ins Wohnzimmer.
19:54Ich muss morgen eh nicht zum Dienst.
19:58Ich kann mir so gut vorstellen, wie du dich fühlst.
20:01Du warst Polizist mit Leib und Seele und...
20:03Noch bin ich es.
20:05Ich bin nur für die Dauer der Untersuchung vom Dienst suspendiert.
20:09Ich hoffe so, dass das Verfahren eingestellt wird.
20:12Weißt du, wir müssen nur fest genug daran glauben.
20:15Ja, entweder das oder ich habe bald ein Disziplinarverfahren am Hals.
20:21Ja, aber überleg mal.
20:22Selbst wenn...
20:24Also selbst wenn es zu einer Kündigung kommt, dann haben wir doch immer noch das Cosi.
20:28Ich verwalte Lukas Anteile und damit kommen wir schon erstmal über die Runden.
20:32Weißt du, was mich so richtig fertig macht?
20:36Dass es überhaupt so weit gekommen ist.
20:39Aber, entschuldige, es ist doch nicht deine Schuld, dass Andreas die Waffe in den Karton gelegt hat.
20:43Nee, das meine ich nicht.
20:46Andreas und ich.
20:47Ich meine, es gab eine Zeit, dass sind wir durch dick und dünn gegangen.
20:51Wir hätten füreinander die Hand ins Feuer gelegt.
20:56Und das ist aus uns geworden?
21:23Und das ist aus uns geworden.
21:28Ja, guten Tag, Richard von Weiden, von Weiden Group.
21:31Ich sehe in meinen Unterlagen, dass Sie Kunde unseres Unternehmens sind.
21:35Könnte ich bitte mit Professor Dr. Ilkner sprechen?
21:39Nein, es ist nicht geschäftlich. Es geht um meinen Sohn.
21:45Bei ihm wurde ein Hirntumor festgestellt und ich möchte, dass Professor Ilkner ihn untersucht.
21:51Ja, ich weiß, dass Sie eine Warteliste haben.
21:56Hören Sie, ich bin bereit, Ihr Institut mit einer großzügigen Spende zu unterstützen, wenn Sie ihn.
22:03Richten Sie es, Professor Ilkner, einfach aus.
22:05Gut?
22:07Danke.
22:09Meine Nummer, die sehen Sie doch auf Ihrem Display, oder?
22:14Ja, danke.
22:16Ich danke Ihnen.
22:17Wiederhören.
22:21Unglaublich.
22:48Bitte geh nicht weg.
22:51Ich will jetzt nicht allein sein.
22:54Okay.
22:56Schlaf weiter.
22:58Ich bleib bei dir.
23:25Ich bleib bei dir.
23:27Ilkner, please leave a message after the beep.
23:30Dies ist der Anrufbeantworter der Familie Ilkner.
23:32Bitte sprechen Sie nach dem Signalton.
23:35Professor Elkner, hier spricht Nina Bergmann.
23:37Ich bin Journalistin und ein Kollege war so freundlich, mir Ihre Privatnummer zu geben.
23:43Entschuldigen Sie bitte, dass ich mich so direkt an Sie wende, aber ich habe eine sehr dringende Bitte an Sie.
23:49Mein Mann leidet an einem Gehirntumor und ich glaube, dass Ihre Hypothermie-Methode ihm helfen könnte.
23:56Ich weiß, Sie haben eine sehr lange Warteliste.
23:59Das Problem ist nur, dass die Ärzte hier in Deutschland ihn schon aufgegeben haben und...
24:04Ich habe Ihnen heute die CT-Bilder per Express zugesandt.
24:09Bitte sehen Sie sich an, ich...
24:13Ich weiß, dass das ein ungewöhnlicher Weg ist.
24:18Aber Sie sind meine letzte Hoffnung.
24:21Bitte helfen Sie uns.
24:24Ich hinterlasse Ihnen meine Nummer.
24:27Das ist die 0049 für Deutschland.
24:30Und dann die 451...
24:33808-796.
24:37Vielen Dank.
24:39Das ist die 005- Lamborghin.
24:39Das ist die 005-38-916-15 Caitlin.
25:07$188o98.
25:18Professor Elbner?
25:20Ich bin's, Ben.
25:22Ben?
25:24Ich vermisse dich.
25:29Ich vermisse dich auch.
25:32Es tut mir leid, wie das zwischen uns auseinandergegangen ist.
25:37Ja.
25:39Mir auch.
25:45Ben?
25:46Hallo Mama, hier ist Paula.
25:49Paula, du bist's.
25:52Hallo mein Schatz, na, wie geht's dir?
25:54Gut, aber wie geht's Papa? Hat er immer noch Nasenbluten?
25:58Nein, nein, ist alles in Ordnung.
26:01Zum Glück, ich muss so oft an Papa denken.
26:05Mach dir keine Sorgen, mein Schatz.
26:08Es geht ihm gut.
26:09Okay, Mama, ich muss jetzt auflegen. Der Unterricht fängt gleich an.
26:13Na dann mal los.
26:15Tschüss, Mama. Und sag Papa, dass ich ihn ganz doll lieb habe.
26:19Ja, das mach ich.
26:21Tschüss, Paula.
26:28Du bist schon wach?
26:31Hm?
26:32Ja, Paula hat gerade angerufen, sie.
26:35Ich soll dich von hier grüßen.
26:38Danke.
26:44Dieser Professor Edner aus Texas.
26:47Ich...
26:48Ich kann ihn einfach nicht erreichen.
26:52Wir können es nicht erzwingen.
26:54Aber Max, ich will dir so gerne helfen.
26:57Das weiß ich doch.
27:19Das ist deine Marschverpflegung.
27:23Du meinst nicht, dass du es ein bisschen übertreibst, Lilly?
27:26Du hast doch ganz genau gehört, was Papa und Erik über das englische Essen gesagt haben.
27:30Ja, aber ganz so schlimm wird es auch nicht sein in den London.
27:33Soll es viele gute, günstige Inder geben.
27:35Ja, aber die musst du erst mal finden.
27:37Also komm, pack es ein.
27:38Später freust du dich drüber, hm?
27:40Okay, Mama.
27:43Hey, ich dachte schon, ich hätte euch verpasst.
27:46Ich habe hier eine Kleinigkeit für dich.
27:47Damit du dich in einer großen Stadt nicht verläufst.
27:50Wow.
27:51Mein erster und einziger Reiseführer.
27:53Du glaubst auch, ich bin das absolute Landei, oder?
27:55Danke.
28:00Hi.
28:00Hey.
28:01Hey.
28:01Hey, wir wollten dir eine gute Reise wünschen.
28:03Oh, danke.
28:04Und viel Glück für London.
28:05Ja, ich bin jetzt aber nur zwei Tage weg, ne?
28:08Ja, wir wollten einfach mal proben für den Ernstfall.
28:10Ja, viel später, wenn du dann in London bleibst.
28:12Okay.
28:13Dann könnt ihr schon mal für den Ernstfall proben und bitte auf meine Frau und mein Kind aufpassen, ja.
28:17Versprochen.
28:18Ja, du kannst dich auf uns verlassen.
28:20Ich kann schon auf mich alleine aufpassen, ich bin schon groß.
28:23Ja, und der Notfall hat es ja auch immer noch mich.
28:27Wenn du deinen Flieger nicht wieder verpassen willst, dann müssen wir jetzt langsam mal los.
28:31Ihr habt es gehört.
28:32Ich glaube, es ist klar, wer in dieser Beziehung die Hosen anhat.
28:34Stopp.
28:34Stopp.
28:48Stopp.
29:07Open, ich...
29:07Nina, ich wollte eigentlich zu Elsa.
29:10Ja, Elsa, die schläft da noch.
29:12Komm, komm doch rein.
29:13Ja, ich will mich stören.
29:14Nein, du störst nicht, komm rein.
29:19Ich war gerade duschen, weil ich wollte Elsa gestern Abend nicht alleine lassen.
29:22Ja, schon in Ordnung.
29:26Oh, hallo, Nina.
29:28Ich kann auch später nochmal wiederkommen.
29:31Nein, nein.
29:33Das muss jetzt komisch für dich sein, aber...
29:35Ben ist nur hier, weil ich letzte Nacht nicht allein sein wollte.
29:38Schon gut.
29:40Ja, wollt ihr einen Kaffee? Ich habe Kaffee gemacht.
29:43Ja, komm, wir trinken Kaffee.
29:45Ich bin eigentlich nur gekommen, weil ich wissen wollte, wie es dir geht und...
29:48...ob es Neuigkeiten von Hagen gibt.
29:50Er liegt immer noch im Koma, sonst hätten sie ja angerufen.
29:54Ähm, ich mache mich kurz fertig.
29:56Okay?
30:08Willi ist ganz schön stark.
30:09Weil sie Tim nach London ziehen lässt.
30:11Na, ich weiß nicht, ob ich das alles so alleine hinkriegen würde als werdende Mutter.
30:15Sie hat doch ihre Familie in Falkenthal.
30:17Und sie hat uns.
30:20Trotzdem, so leicht wie es aussieht, fällt sie bestimmt nicht.
30:22Sie will, dass Tim seinen Traum nicht aufgibt.
30:25Hm, ziemlich nobel von ihr.
30:28Ja, aber auch wenn sie mal so tut, als ob sie alles unter Kontrolle hat.
30:31Wir sollten uns überlegen, wie wir sie unterstützen können.
30:33Ja, zum Beispiel ihr zeigen, dass sie nicht alleine ist.
30:36Hallo.
30:38Redet ihr über mich?
30:40Ach ja, da würde ich mal sagen, ertappt.
30:43Ja, jetzt wo Tim weg ist, da haben wir uns überlegt, dass wir vielleicht mal...
30:49Dich, also alle drei, wir dich heute Abend vielleicht bekochen können?
30:54Ja, wie findest du das?
30:56Keine Sorge, Leute.
30:57Ich komme mal zwei Tage ohne Tim, klar.
30:59Ja, aber trotzdem kannst du dich doch von uns verwöhnen lassen.
31:01Ja, wie wär's?
31:03Also gut, wenn ihr wollt, warum nicht?
31:10Die Ärzte wissen nicht, wann Hagen aufwacht oder ob er überhaupt noch mal aufwacht.
31:16Er wird bestimmt gesund, Elsa.
31:18Ja, das sagt Ben auch immer.
31:22Nina, weil Ben gerade im Bademantel da stand, also ich will dir nur sagen, dass es nicht so ist, wie
31:29es aussieht.
31:29Du musst mir nichts erklären.
31:30Doch, das will ich aber, weil ich nicht will, dass du denkst, dass...
31:36Also du und Ben, wir seien zwar getrennt, aber zwischen uns ist überhaupt nichts.
31:41Na ja, selbst wenn's so wäre, müsste ich damit leben, oder?
31:44Nein.
31:47Ach, ich fühl mich wie eine Verräterin.
31:50Warum das denn?
31:51Es ist doch völlig in Ordnung, dass Ben sich um dich kümmert.
31:54Ich bin froh, dass du nicht alleine sein musst.
31:55Das meine ich ja überhaupt nicht, ich...
32:00Ich bin an Ben verliebt.
32:05Ich weiß, es tut mir leid und ich weiß überhaupt nicht, wie es passiert ist.
32:09Du, Elsa, ich bin da jetzt wahrscheinlich nicht die richtige Ansprechpartnerin für.
32:18Es tut mir leid.
32:23Du kannst ja nichts für deine Gefühle.
32:33Hey.
32:34Hey.
32:35Ziehst du um, oder?
32:37Ja, ins Hinterzimmer.
32:39Silke hat mich rausgeschmissen.
32:40Was?
32:41Warum das denn?
32:45Willst du was trinken?
32:46Äh, mit Cola, ja.
32:47Gerne.
32:54Warst du schon im Krankenhaus?
32:56Nein, nein, nein.
32:57Die Ärzte rufen an, wenn irgendwas ist.
33:00Das heißt, er liegt immer noch im Koma?
33:02Hagen, ja.
33:03Was ist jetzt mit Silke und dir?
33:06Ach, ich habe mit Stefan gestritten, ich habe ihn rausgeschmissen und seine Sachen in eine Kiste gepackt.
33:12So schlimm?
33:13Die beiden wollen nach Passwort ziehen, ohne mit mir darüber zu sprechen.
33:17Du hast Angst, Lukas zu verlieren?
33:20Jedenfalls habe ich seine Sachen in eine Kiste gepackt und vor die Tür gestellt.
33:24Okay, und als Retourkutscher hat Silke dich dann rausgeschmissen?
33:28Unter den Klamotten in der Kiste, da war auch Stefans Dienstwürfel.
33:32Aha.
33:34Er kam dann ganz wütend mit der Kiste runter, wir haben uns gestritten, Victoria war auch hier, aber wir haben
33:38hier auf sie geachtet.
33:40Was hat sie gemacht?
33:46Die Waffe mit dir auf Hagen geschossen wurde, das war Stefans Dienstwaffe.
33:49Die Waffe mit dir auf Hagen geschossen wurde, das war Stefans Dienstwaffe.
34:17Elsa hat bestimmt gemerkt, dass mich dieser Gedanke verletzt.
34:20Aber was habe ich erwartet?
34:22Ben wird nicht für immer alleine bleiben, genauso wenig wie ich.
34:26Ich habe mich entschieden, mich um Max zu kümmern.
34:30Nina.
34:31Max.
34:32Warst du bei Elsa?
34:36Ja.
34:37Wie geht's ihr?
34:38Naja, den Umständen entsprechend.
34:42Aber Ben kümmert sich um sie.
34:45Tatsächlich?
34:46Ja, ich bin froh, dass sie nicht alleine ist.
34:49Unser Ben.
34:50Ein toller Kerl, wie immer.
34:56Was ist denn, Max?
34:57Geht's dir nicht gut?
34:58Ist nicht so schlimm, Noah.
35:00Wieder ein bisschen Kopfschmerzen.
35:01Es geht gleich vorbei.
35:20Hallo, Elsa.
35:22Hallo, Stefan.
35:23Komm noch rein.
35:24Entschuldige die Störung, aber ich muss unbedingt mit dir sprechen.
35:30Setz dich doch.
35:35Gibt es etwas Neues von Hagen?
35:38Er liegt immer noch im Koma.
35:43Also, Victoria hat mit meiner Waffe auf Hagen geschossen.
35:46Ich weiß, die Kripo hat's mir schon erzählt.
35:49Es tut mir wirklich sehr leid.
35:52Du bist sicher wütend auf mich.
35:54Also, schlimm ist, dass sie überhaupt geschossen hat.
35:56Ist doch egal, mit wessen Waffe.
35:58Und wenn, dann bin ich wütend auf sie, nicht auf dich.
36:00Ja, aber ich hätte besser auf die Waffe aufpassen müssen.
36:04Vielleicht hätte das dann alles verhindert werden können.
36:08Victoria wollte auf Hagen schießen.
36:10Wenn sie deine Waffe nicht gehabt hätte, dann hätte sie eine andere Möglichkeit gefunden.
36:14Also, mach dir keine Vorwürfe.
36:19Herr von Weiden?
36:22Sie.
36:25Sie.
36:25Adios.
36:27Entschuldigen Sie bitte, aber dieser Herr hier möchte Sie sprechen.
36:29Nein.
36:33Blumenthal.
36:35Guten Tag, Herr von Weiden.
36:37Guten Tag.
36:37Was kann ich für Sie tun?
36:38Ich bin der Anwalt Ihrer Tochter.
36:41Ah ja.
36:43Worum geht es?
36:44Ich arbeite mich gerade in den Fall ein und hätte ein paar Fragen an Sie.
36:48Ja, ich höre.
36:50Ihre Tochter hat ausgesagt, dass sie nicht auf ihren Ehemann geschossen hätte, sondern auf ihre Frau.
36:55Ja, ich habe davon gehört.
36:56Das ist vollkommener Blödsinn.
36:57Ich muss die Aussage meiner Mandantin ernst nehmen.
36:59Hättest du denn irgendeinen Grund für eine solche behauptet?
37:02Natürlich nicht.
37:03Sie sagt, Ihre Stiefmutter hätte versucht, sie mit Drogen in den Wahnsinn zu treiben.
37:07Wenn Sie, das sind absolut haltlose Anschuldigungen.
37:10Ich werde nicht zulassen, dass Viktoria solche Lügen verbreitet.
37:12Ich verstehe, dass Sie Ihre Ehefrau schützen wollen, Herr von Weiden.
37:14Ich muss Sie vorliegen schützen.
37:16Viktoria hat versucht, aus Eifersucht ihren Ehemann zu erschießen.
37:19Ich weiß wirklich nicht, was Sie noch von mir wollen.
37:22Ich hatte gehofft, eine Aussage von Ihnen könnte helfen,
37:25Ihrer Tochter mildernde Umstände zu verschaffen.
37:27Ja, tut mir leid.
37:29Viktoria ist nicht meine Tochter.
37:31Ich kann für Sie keine Verantwortung mehr übernehmen.
37:34Katharina?
37:36Bring Sie Herrn Blumenthal bitte zur Tür.
37:52Andreas, wir müssen reden.
37:58Ja, interessiert es dich gar nicht, was ich zu sagen habe?
38:01Dann bitte sag es mir doch, warum bist du denn hier?
38:03Was hast du mir denn zu sagen?
38:08So wie es jetzt ist, geht es nicht weiter.
38:11Oh, gut.
38:12Dann sind wir ja ausnahmsweise mal einer Meinung.
38:19Stefan verliert vielleicht seinen Job.
38:22Aber wenn nicht, unser Entschluss nach Passau zu gehen steht fest.
38:26Wär zu, du kannst nicht einfach so alleine entscheiden.
38:28Ich bin Lukas Vater, ich habe da auch noch ein Wörter mitzusprechen.
38:30Andreas, bitte.
38:31Ich will dir Lukas doch nicht wegnehmen.
38:34Ach nein?
38:35Willst du ihn hier in Falkenthal lassen?
38:37Hier bei mir?
38:39Habe ich doch keinen Unsinn.
38:40Natürlich nehme ich Lukas mit.
38:41Na bitte.
38:42Da haben wir es ja.
38:43Du entscheidest wieder alleine.
38:48Andreas.
38:51Du warst immer mein bester Freund.
38:55Und du hast mir so unglaublich viel geholfen mit Lukas und allem.
38:59Ja.
39:01Ich verstehe schon.
39:02Jetzt ist mein Bruder da, der Held, der tolle Mann.
39:06Und du brauchst mich nicht mehr.
39:07Ist okay.
39:08Ich verstehe schon.
39:08Vergiss es.
39:12Ja.
39:13Du, du hast schon recht.
39:17Wir haben wirklich Probleme, Entscheidungen zu treffen.
39:21Weißt du warum?
39:22Weil wir einfach unterschiedliche Dinge wollen.
39:31Andreas, ich...
39:38Ich will die Scheidung.
39:46Richard, was ist los?
39:49Schlechte Nachrichten?
39:51Nein, nein.
39:54Ja.
39:56Viktoria.
39:58Sie behauptet immer noch, dass Annabelle sie fertig machen wollte.
40:00Und jetzt hetzt sie ihren Anwalt zu mir, damit ich für sie aussage.
40:03Und tust du es?
40:05Nein.
40:06Diesmal muss er die Konsequenzen für das, was sie getan hat, selbst tragen.
40:14Hat sich Professor Hübner bei dir gemeldet?
40:17Nein.
40:19Obwohl ich ihm ein großzügiges Angebot in Aussicht gestellt habe.
40:22Ach, Richard, das ist so typisch.
40:24Was denn?
40:26Na, der Mann fühlt sich vermutlich beleidigt, dass du ihn bestechend wolltest.
40:29Aber wer redet denn von Bestechung?
40:31Wenn er gute Arbeit leistet, wird er gut bezahlt. Das kann er doch wissen.
40:35Ich habe ihm auch nochmal auf den Anrufbeantworter gesprochen.
40:37Wahrscheinlich ist er einfach nur genervt von uns.
40:40Ein Herr Ilkner aus Texas.
40:48Ja, Herr von Weiden am Apparat.
40:49Guten Tag, Herr von Weiden. Hier spricht Ilkner.
40:52Hallo, Herr Professor. Schön, dass Sie sich melden.
40:55Ähm, hören Sie, es tut mir leid, wenn wir Sie...
40:58Ich habe nicht vor, ein Wort über Ihren Bestechungsversuch zu verlieren.
41:02Ich würde gerne mit Nina Bergmann sprechen. Sie ist Ihre Schwiegertochter, oder?
41:07Ja, natürlich.
41:09Äh, ja.
41:11Nina Bergmann hier, guten Tag.
41:13Ja, Frau Bergmann.
41:14Eins vorneweg, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich in Zukunft nicht mehr auf meiner Privatnummer anrufen würden.
41:21Ja, es... Entschuldigen Sie bitte, es tut mir leid.
41:23Ich wollte Ihnen und Ihrer Familie nicht zu nahe treten.
41:26Ich... Ich war nur so verzweifelt und...
41:29Jeder, der zu mir kommt, ist verzweifelt.
41:32Ja.
41:33Ich weiß.
41:34Wie auch immer.
41:36An Ihrer Stelle hätte ich es wohl genauso gemacht.
41:38Ihr Mann kann froh sein, so eine Frau an seiner Seite zu haben.
41:43Naja.
41:44Danke.
41:45Ich habe mir die Aufnahme angesehen.
41:47Ein... sehr interessanter Fall.
41:49Wann kann ich mir persönlich ein Bild von dem Patienten machen?
41:59Du bist die Scheidung und ich habe meinen gesagt.
42:01So kiss es.
42:01Wenn sich Andreas auf die Scheidung einlassen würde, dann verliert er auch noch das Kind.
42:05Das glaubt er zumindest.
42:06Ja, aber das wird er nicht.
42:07Weiß irgendjemand, warum Viktoria auf ihn geschossen hat?
42:09Es war eine Verwechslung.
42:11Leider kann ich niemanden finden, der Ihre Version der Dinge bestätigen möchte.
42:14Dr. Edna will ich treffen.
42:16Ihr redet die ganze Zeit von Hoffnung und Heilung, als ob diese OP ein Spaziergang wäre.
42:19Wenn irgendjemand auf der Welt dir helfen kann, dann er.
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