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Kurzfilme
Transkript
00:00Ja, von Weiden am Apparat.
00:01Guten Tag, Herr von Weiden. Hier spricht Hildner.
00:04Hallo, Herr Professor. Schön, dass Sie sich melden.
00:07Ähm, hören Sie, es tut mir leid, wenn wir Sie...
00:10Ich habe nicht vor, ein Wort über Ihren Bestechungsversuch zu verlieren.
00:14Ich würde gerne mit Nina Bergmann sprechen. Sie ist Ihre Schwiegertochter, oder?
00:19Ja, natürlich.
00:21Äh, ja.
00:23Nina Bergmann, hier, guten Tag.
00:25Ja, Frau Bergmann.
00:27Ja, eins vorneweg, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich in Zukunft nicht mehr auf meiner Privatnummer anrufen würden.
00:32Ja, ich... Entschuldigen Sie bitte, es tut mir leid, ich wollte Ihnen und Ihrer Familie nicht zu nahe treten.
00:38Ich... Ich war nur so verzweifelt und...
00:41Jeder, der zu mir kommt, ist verzweifelt.
00:45Ja, ich weiß.
00:46Wie auch immer. An Ihrer Stelle hätte ich es wohl genauso gemacht.
00:51Ihr Mann kann froh sein, so eine Frau an seiner Seite zu haben.
00:55Naja, danke.
00:57Ich habe mir die Aufnahmen angesehen, ein sehr interessanter Fall.
01:01Wann kann ich mir persönlich ein Bild von den Patienten machen?
01:03Wie auch immer.
01:14Hey, was gonna make it right?
01:16Hey, what you looking for?
01:19No one has the answer.
01:22They just want more.
01:27Hey, who's gonna make it right?
01:43Ähm, also, das heißt, Sie wollen sich Max ansehen?
01:48Wirklich?
01:49Um Ihren Mann behandeln zu können, muss ich ihn natürlich erst untersuchen.
01:52Erst dann kann ich entscheiden, ob eine Operation des Gehirntumors möglich ist.
01:56Naja, sicher.
01:58Ist Ihr Mann transportfähig? Können Sie hierher zu mir nach Houston kommen?
02:03Ja, sagen Sie uns nur wann.
02:05Gut, buchen Sie so schnell wie möglich einen Flug und lassen Sie uns dann nochmal telefonieren wegen der Details.
02:10Gut, ja. Danke. Ich... ich danke Ihnen. Auf Wiederhören.
02:17Wiederhören, Frau Bergmann.
02:19Er will Max untersuchen.
02:23Auch wenn das noch nicht heißt, dass er ihm auch helfen kann.
02:26Ja, aber es ist zumindest ein Anfang.
02:29Ja.
02:30Ja.
02:30Ja.
02:32Ja.
02:37Ja.
02:41Ja.
02:43Ja.
03:13Untertitelung. BR 2018
03:24Hallo. Ich bin's, Elsa.
03:34Ich wollte dir, also falls du mich hören kannst, nur sagen, dass ich hier bin und dass ich warte, bis
03:43du wieder aufgewacht bist.
03:46Tag, du musst wieder aufwachen, falls ich alle Sorgen um dich mache.
03:57Hast du gehört?
04:06Wie geht es Ihnen?
04:10Ach, ich weiß nicht. Es ist überhaupt nichts anders. Es ist...
04:16Der Arzt hat gesagt, dass es dauert.
04:20Ich begreife das alles nicht.
04:22Gestern war er noch auf dem Weg nach Australien zu Viktoria und jetzt...
04:27Jetzt liegt er hier.
04:49Max?
04:50Max. Wir haben's geschafft.
04:54Was?
04:56Dr. Ilkner will dich treffen.
04:58Wer?
05:00Na, Professor Ilkner. Der Arzt aus Texas. Ich hab dir doch von ihm und seiner Hypothermie-Methode erzählt.
05:06Er will dich untersuchen.
05:09Das ist ja großartig. Aber jetzt mal eins nach dem anderen. Was hat er denn genau gesagt?
05:15Er hat sich deine CT-Aufnahmen angesehen und...
05:19Dein Fall interessiert ihn.
05:21Und was bedeutet das konkret?
05:24Na, das bedeutet, dass wir...
05:26einen Flug buchen nach Texas,
05:28unsere Sachen packen und losfliegen.
05:31Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich mit dem Mann erstmal telefoniere, bevor ich irgendwo hinfliege.
05:35Max, es ist doch viel besser, wenn er dich gleich vor Ort untersuchen kann.
05:40Max, der Mann ist spezialisiert auf Gehirntumore.
05:45Wenn irgendjemand auf der Welt dir helfen kann, dann er.
05:51Du hast doch selbst zugestimmt, dass du dich von ihm beraten lassen willst.
05:54Ja, aber du tust ja gerade so, als wäre ich schon so gut wie geheilt.
05:58Ich hab Angst, dass...
06:00Ich will mir einfach keine falschen Hoffnungen machen.
06:02Ich verstehe das, Max.
06:05Aber was ist die Alternative?
06:09Also gut, ich...
06:11Ich rede mit Fred und frage ihn, was er von der Sache hält.
06:14Einverstanden?
06:15Ja, natürlich. Er ist ein behandelnder Arzt, klar.
06:18Und mein Freund.
06:20Ich frage ihn an der Manufaktur nach, dass ich mir ein paar Tage freinehmen kann.
06:24Ich frage ihn an der Manufaktur nach, dass ich mir
06:55Jetzt sind Ärzte drin und wechseln irgendwelche Kanülen aus.
07:00Elsa, du kannst nicht die ganze Zeit bei Hagen bleiben.
07:03Weiß ich.
07:05Okay.
07:07Ich habe gerade mit Andreas gesprochen.
07:10Wusstest du, dass Viktoria mit der Dienstwaffe von Stefan geschossen hat?
07:14Ja, die Kripo hat es mir erzählt und Stefan macht sich auch große Vorwürfe deswegen.
07:20Was denkst du?
07:24Ich muss die ganze Zeit an mein Gespräch mit Hagen in Annabels Büro denken.
07:28Er war so richtig durcheinander, so richtig aufgeregt.
07:33Weil Viktoria doch die Tochter von Richard sein soll?
07:35Ach, das ist natürlich Blödsinn. Aber was ist, wenn Hagen das Viktoria erzählt hat, bevor sie auf ihn geschossen hat?
07:42Viktoria hat ihn von hinten angeschossen. Ich denke nicht, dass sie vorher mit ihm gesprochen hat.
07:46Außerdem sagt sie, dass sie Annabelle treffen wollte.
07:48Ja, das stimmt. Aber Hagen hat auch gesagt, dass es was mit Annabelle zu tun hatte. Und dass er Viktoria
07:53schützen wollte.
07:54Was? Wieso das denn?
07:59Ich weiß es doch auch nicht.
08:03Ich weiß es doch auch nicht.
08:08Wenn Hagen Viktoria schützen wollte, dann ist sie doch wirklich definitiv die Falscheste, die er beschützen konnte. Und was ist
08:14denn, wenn er jetzt nie wieder aufwacht?
08:17Wir gehen jetzt ein bisschen an die frische Luft.
08:19Komm.
08:20Komm.
08:22Ich muss eigentlich in die Manufaktur. Ich muss doch auch mal irgendjemandem Bescheid sagen.
08:49Hier, fünf Leute.
08:50Ja.
08:52Na, stehen wir noch da?
08:55Ja, ich warte auch immer noch auf eine Antwort.
08:58Da kannst du aber lang warten.
09:01Andreas, bitte.
09:03Was ist denn hier, Andreas, bitte?
09:05Du wirst die Scheidung und ich hab Nein gesagt. Vergiss es.
09:08Andreas.
09:10Weißt du, das habt ihr euch wirklich fein ausgedacht. Ihr wollt einfach so klammheimlich nach Passau ziehen und dann reichst
09:14du auch noch die Scheidung ein, um mir Lukas wegzunehmen.
09:16Aber das ist doch totaler Blödsinn.
09:18Totaler Blödsinn ist, wenn du glaubst, dass ich da mitmache.
09:21Du wollt deine Familie feiern. Lukas bleibt hier.
09:23Ich bin sein Vater. Hast du das vergessen?
09:25Deswegen haben wir geheiratet, damit ich Vater sein kann.
09:28Ja, aber das sollst du ja auch bleiben.
09:29Ja, aber wie denn auf dieser Distanz?
09:32Es wird sich eine Lösung finden für das Problem.
09:34So nicht. Vergiss es.
09:38Also schön, wenn du keine friedliche Lösung möchtest, dann...
09:41Dann was?
09:45Andreas, sobald Stefans Suspendierung aufgehoben ist, geh ich mit ihm mit.
09:50Lass uns das Cosi verkaufen.
09:54Wie bitte?
09:55Du hast mich genau verstanden.
09:58Das kannst du nicht bringen, Silke.
10:00Hör zu, Charlotte hat Lukas ihre Anteile hier vermacht und...
10:03Und ich verwalte diese Anteile, bis er volljährig ist.
10:07Ich entscheide, was damit passieren soll.
10:12Also sind wir uns einig?
10:15Wir verkaufen alles und haben wir geteilt.
10:19Kümmerst du dich bitte drum, sonst muss ich das machen.
10:24Das tut mir so leid, weil...
10:26Offensichtlich ist keine andere Lösung möglich.
10:41Hören Sie, ich rufe jetzt schon zum dritten Mal an.
10:43Ich habe Ihnen doch gesagt, dass es dringend ist.
10:45Haben Sie, Dr. Schneider, meine Nachricht hinterlassen?
10:47Und warum ruft er denn nicht zurück?
10:50Dann soll er mich eben zwischen deinen OPs zurückrufen.
10:53Das ist mir egal.
10:56Es ist wirklich dringend.
10:57Sagen Sie ihm, er möchte mich bitte noch heute anrufen.
11:01Danke wiederhören.
11:03Kannst du deinen Arzt nicht erreichen?
11:04Was?
11:06Ich habe dich gar nicht gehört.
11:08Entschuldigung, ich wollte nicht stören.
11:11Ja, Fred ist schwer zu kriegen.
11:13Man kommt einfach nicht an ihn ran.
11:15Naja, wahrscheinlich...
11:16geht es ihm ähnlich wie seinem Kollegen in Houston.
11:19Ja, wahrscheinlich.
11:22Max.
11:24Max.
11:26Ich weiß, dass du Angst hast.
11:29Blöd nicht.
11:30Jetzt muss es Hoffnung auf Heilung geben.
11:35Ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst, oder?
11:38Ich versuche es zumindest.
11:40Und dieses ständige Hin und Her und...
11:43Dann mache ich auch noch ständig Druck und...
11:46Das ist doch gut so.
11:48Wirklich?
11:50Manchmal glaube ich, dass...
11:56Du bist die einzige Hoffnung, die ich noch habe.
12:09Entschuldige, das...
12:10Das war nicht fair.
12:13Ist schon gut.
12:19Ich weiß einfach nicht, was ich mir machen soll.
12:22Ich kann nicht mit Andreas reden.
12:26Andreas ist verletzt.
12:28Der fühlt sich von uns hintergangen.
12:29Deshalb reagiert er so abweisend.
12:31Niemand will ihn hintergehen.
12:33Ja, aber es kommt ihm so vor.
12:35Und wenn wir ehrlich sind, wir haben uns wirklich nicht korrekt verhalten.
12:39Wir haben hinter seinem Rücken schon eine Wohnung im Passau gesucht.
12:42Ja, ich weiß.
12:43Aber das ist kein Grund, sich gegen alles so zu sperren.
12:46Klar.
12:48Aber er ist allein.
12:49Und wir haben uns.
12:50Und Lukas.
12:52Wenn sich Andreas auf die Scheidung einlassen würde, dann verliert er auch noch das Kind.
12:56Das glaubt er zumindest.
12:57Ja, aber das wird er nicht.
12:59Weil wir werden eine Lösung finden, wie er das Kind regelmäßig sehen kann.
13:03Ja, aber es wäre nicht dasselbe wie früher.
13:06Ich frage mich, warum du den Menschen so in Schutz nimmst.
13:08Schließlich ist er dafür verantwortlich, für den ganzen Schlamassel mit deiner Pistole
13:12und dass du jetzt suspendiert bist.
13:15Nein, das habe ich nicht vergessen.
13:18Andreas hat das nicht mit Absicht getan.
13:20Und ich will nicht, dass wir uns komplett zerstreiten.
13:23Am Ende muss das nämlich Lukas ausbaden.
13:26Und außerdem, Andreas ist immer noch mein Bruder.
13:30Ja, dann soll sich dein Bruder endlich mal für dich freuen.
13:33Mit der Scheidung haben wir doch noch Zeit.
13:36Und erstmal muss überhaupt klar werden, was mit meiner Suspendierung ist.
13:40Bevor ich mir überhaupt Gedanken machen kann, nach Passau zu gehen.
13:46Das wird schon alles. Wir machen das. Okay?
13:49Okay.
13:52Du, ich geh.
13:53Ja.
14:00Ich hab hier was für Gerlach.
14:02Das heißt, für eine Frau Becker bei Gerlach, da ist aber niemand.
14:05Ja, das nehme ich. Kein Problem.
14:18Danke, dass du mitgekommen bist.
14:19Habe ich sehr gerne gemacht.
14:22Ja, wenn ihm was ist, weißt du ja, wo ich bin.
14:31Elsa, wie geht's deinem Bruder?
14:33Na ja, den Umständen entsprechend gut.
14:35Ist er denn schon wieder bei Bewusstsein?
14:37Ist er denn schon wieder bei Bewusstsein?
14:37Nee, leider nicht.
14:38Aber er ist Gott sei Dank außer Lebensgefahr.
14:41Ach, da fehlt mir wirklich ein Stein vom Herz.
14:44Sag mal, weiß irgendjemand, warum Victoria auf ihn geschossen hat?
14:48Ach, nein.
14:50Und das frage ich mich ja auch die ganze Zeit.
14:52Ich mein...
14:53Elsa, du musst ja nicht darüber sprechen.
14:55Das Wichtigste ist, dass Hagen gesund wird.
14:58Wenn wir irgendwas für dich tun können.
15:00Ach, ihr habt doch schon so viel für mich getan.
15:02Ach, was machen wir denn schon?
15:03Na, ihr haltet mir den Rücken frei, ihr kümmert euch um den Empfang.
15:07Ach, das ist doch wirklich das Mindeste.
15:10Hat denn irgendjemand was gesagt, weil ich die ganze Zeit weg war?
15:13Mach dir keine Sorgen, nein. Also, da hat jeder Verständnis.
15:17Außerdem ist gar keiner da, der nach dir fragen könnte.
15:20Ach, Frau van Weiden ist gar nicht in ihrem Büro?
15:23Nein, also mach dir keine Gedanken.
15:25Nein, ganz im Gegenteil. Ich will ja dringend mit ihr sprechen.
15:29Oh, äh, die Chefin hat einen Außentermin.
15:32Und wisst ihr, wann sie wieder da ist?
15:34Nein, ich weiß ja nicht mal, wo sie hin ist. Sie hat nichts gesagt.
15:36Aber ich glaube, es ist was Wichtiges.
15:43Ja, ja, ja, aber wir die Termine mit dem Lippen ansprechen.
15:46Und die Medikation bei Herrn Lukowski, bitte.
15:50Entschuldigen Sie bitte.
15:51Ja, was kann ich für Sie tun?
15:52Ich, äh, wollte mich nach Hagen van Weiden erkundigen.
15:55Äh, gehören Sie zur Familie?
15:56Ich bin Annabelle van Weiden, die Schwiegermutter sozusagen.
16:00Ah, ja, verstehe.
16:01Gut, Schwester, danke, wie besprochen.
16:02Ja, okay.
16:03Ja, also, der Zustand von Herrn van Weiden hat sich im Augenblick stabilisiert.
16:07Im Augenblick?
16:08Äh, er ist noch nicht bei Bewusstsein. Das heißt, ich kann keine konkretere Aussage treffen.
16:14Natürlich. Äh, geh ich recht in der Annahme, dass ich ihn im Moment noch nicht besuchen kann.
16:19Wir sollten Ihrem Schwiegersohn die Ruhe gönnen. Das ist im jetzigen Zeitpunkt fast das Einzige, was wir für ihn tun
16:24könnten.
16:24Ich verstehe. Ich wäre Ihnen mehr als dankbar, wenn Sie mich sofort verständigen, sobald er aufwacht.
16:30Kein Problem.
16:30Vielen Dank. Einen schönen Tag noch.
16:33Ja, Ihnen auch.
16:42Die Inspektion ist abgeschlossen.
16:45Gut. Dann halten Sie die Maschine startklar. Wir melden uns, sobald es losgeht.
16:49Danke.
16:51Du willst verreisen?
16:53Was? Nein. Du fliegst.
16:55Nach Texas zu diesem Professor Ilkner.
16:58Dann hast du den Jet für mich, Herr Stadler, machen lassen?
17:01Ja.
17:03Ja, Max, ich werde nicht zulassen, dass du dich in deinem Zustand mit Hunderten von Passagieren in einen Linienflug drängst.
17:10Das habt ihr also schon beschlossen, bevor Nina mit mir gesprochen hat?
17:15Ja, ich bin davon ausgegangen, dass Nina...
17:16Was? Dass Nina mich schon überreden wird?
17:19Ja, nein.
17:21Max, Nina hat mit dem Flugzeug nichts zu tun.
17:25Schau, Max, ich war doch damals dabei, als Nina mit dem Arzt in Texas gesprochen hat.
17:29Und ich habe mich gefragt, wie ich dir helfen kann.
17:32Vielleicht, indem du endlich aufhörst, über meinen Kopf hinweg Pläne für mich zu machen.
17:35Aber das will doch keiner. Ich bin doch nur froh, dass Professor Ilkner zugesagt hat, dich zu behandeln.
17:42Erstmal kann von einer Behandlung gar nicht die Rede sein.
17:45Ilkner will sich meinen Tumor ansehen. Das ist ein Unterschied, Vater.
17:48Ja, gut, das meine ich.
17:48Und selbst wenn es zu einer Operation kommt, was ist, wenn sie schief läuft?
17:52Max.
17:52Professor Ilkner hat eine Methode entwickelt, die ziemlich gefährlich werden kann.
17:56Er kühlt seine Patienten so weit herunter, bis sie klinisch tot sind. Ist dir das klar?
18:00Ja, das ist mir klar.
18:02Scheinbar nicht. Dann würdest du nämlich aufhören, hier so eine verdammte Euphorie zu verbreiten.
18:06Ihr redet die ganze Zeit von Hoffnung und Heilung, als ob diese OP ein Spaziergang wäre.
18:10Wenn sie schief läuft, bin ich tot, Vater. Ich.
18:12Und wenn Ilkner mir nicht helfen kann, muss ich mit der Entscheidung leben. Ich ganz allein.
18:15Also hört endlich auf, für mich Entscheidungen zu treffen.
18:19Max, deine Nase blutet.
18:22Verdammt.
18:30Sieht sehr gut aus, Maike. Vielleicht ein bisschen mehr Magenta.
18:33Okay.
18:34Du erinnerst mich immer mehr an unseren alten Zeichenlehrer.
18:37Vielen Dank.
18:38Du musst nur noch die Hände so hinterm Rücken verschränken.
18:42Leute. Leute, ich habe gerade mit Elsa gesprochen.
18:45Ja? Wie geht es Ihrem Bruder? Gibt es Neues?
18:48Hagen, der liegt immer noch im Koma. Die Ärzte sagen, man kann nichts tun als abwarten.
18:52Das erinnert mich langsam an Marie.
18:54Wer ist das denn?
18:55Die Schwester von Charlie. Die lag auch so lange im Koma.
18:58Das war eine schlimme Zeit für alle Beteiligten.
19:02Was ich eigentlich sagen wollte, die Waffe, mit der Viktoria geschossen hat, ist Stefans Dienstwaffe.
19:07Was?
19:08Das gibt es doch nicht. Wie ist sie denn da angekommen?
19:10Ja, das hat mir Elsa jetzt gerade nicht erzählt, aber das ist doch der Hammer, oder?
19:13Ja, total. Könnt ihr euch vorstellen, wie der sich jetzt führt?
19:18Silke, das ist ja lustig. Wir haben gerade von euch gesprochen.
19:20Na, wegen Stefans Dienstwaffe.
19:26Oh, klar, das tratschen wir nicht weiter.
19:30Ja, das kann ich verstehen.
19:33Oh, du hast ein Paket angenommen?
19:35Cool, das ging ja schnell.
19:38Ach so, ja.
19:40Mhm, klar, bis später.
19:43Und, was sagt sie?
19:45Äh, nicht viel, aber das mit der Dienstwaffe scheint ziemlich heikel zu sein.
19:50Ach.
19:54Ja, Sie können sich auf mich verlassen, Herr Barth.
19:56Ja, ich werde es persönlich in die Personalabteilung bringen.
19:58Guten Morgen.
19:59Gut. Auf Wiederhören.
20:03Guten Tag, Frau Ritter.
20:05Frau van Weiden.
20:07Wie geht es Ihnen?
20:09Tja, danke der Nachfrage, aber um mich müssen Sie sich keine Sorgen machen.
20:13Ich weiß, das war auch nicht der Hintergrund meiner Frage.
20:17Sondern?
20:18Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass ich es zu schätzen weiß,
20:23wie sehr Sie sich trotz Ihrer privaten Situation um die Abläufe der Manufaktur kümmern.
20:30Ja, ich versuche mich halt so abzulenken.
20:33Wenn Sie etwas brauchen, wir sind immer für Sie da.
20:36Und wir hoffen natürlich alle, dass Hagen bald wieder aufwacht.
20:39Tatsächlich?
20:41Ja, selbstverständlich macht sich meine Familie Sorgen um Hagens Gesundheit.
20:46Da bin ich jetzt aber froh.
20:48Ich habe schon gedacht, dass Sie vielleicht gar kein Interesse daran haben,
20:51was Hagen aussagen könnte, wenn er aus dem Koma erwacht ist.
20:53Äh, wovon reden Sie?
20:57Naja, von der Sache, die Sie mit meinem Bruder zu laufen hatten.
21:01Also in Bezug auf Vittoria.
21:04Was für eine Sache soll das gewesen sein?
21:06Sie müssen sich schon etwas deutlicher ausdrücken.
21:10Vielleicht können wir das ja mal bei Gelegenheit mit Ihrem Mann besprechen.
21:15So viel wie vorhin habe ich Max lange nicht gesehen.
21:19Die Krankheit nimmt ihn mehr mit, als er zugeben will.
21:22Ich mache mir wirklich große Sorgen um ihn.
21:24Aber was schlägst du vor?
21:25Ich weiß es nicht.
21:28Ich kann seine Angst verstehen.
21:29Ja, ich auch.
21:34Wenn dieser Spezialist ihm nicht helfen kann...
21:37Richard, dieser Professor ist unsere letzte Chance und genau deshalb müssen wir sie auch wahrnehmen.
21:42Wir hätten nichts über Max' Kopfen wegtun dürfen.
21:46Max weiß, dass er keine andere Wahl hat.
21:49Er versucht schon die ganze Zeit, seinen Arzt zu erreichen.
21:51Sein Verhalten ist vollkommen irrational.
21:54Richard, ich befürchte ja, dass...
21:56dass seine Ausbrüche und seinen Nasen bluten, dass es...
21:58Du denkst, das hat schon mit dem Tumor zu tun?
22:00Ja, ich fürchte ja.
22:02Dann dürfen wir jetzt keine Zeit mehr verlieren.
22:03Ich weiß.
22:04Kümmere du dich um Max, ich kümmere mich um den Jet.
22:07Okay?
22:19Richard verlässt sich auf mich.
22:21Auf mich und meinen Einfluss bei Max.
22:24Sicher, den habe ich. Ich weiß, dass er auf mich hört.
22:27Aber kann Max auch unterscheiden zwischen meiner Unterstützung für ihn und meinen Gefühlen?
22:32Ich befürchte, dass er das eine vom anderen nicht trennen kann.
22:36Frau Ritter, ich weiß, dass Sie im Augenblick eine schwere Zeit durchmachen.
22:39Ja, da haben Sie recht.
22:41Zumal die Hintergründe von Victorias Tat noch nicht völlig geklärt sind.
22:45Und Sie können mir glauben, ich habe ebenso ein großes Interesse daran,
22:50herauszufinden, was Victoria zu dieser schrecklichen Tat bewogen hat.
22:54Na, dann werden wir meinen Bruder fragen, sobald er wach ist.
22:57Ja, das werden wir.
22:58Und ich habe auch überhaupt nichts dagegen, meinen Mann hinzuzuziehen.
23:02Vielleicht kann er helfen, Ihre Fragen zu beantworten.
23:05Das ist eine gute Idee.
23:08Für heute kann ich Ihnen nur versichern,
23:10dass es zwischen mir und Ihrem Bruder in Bezug auf Victoria nie eine Sache gegeben hat.
23:14Er ist der Anwalt meines Mannes und als solchen habe ich ihn immer geachtet und geschätzt.
23:20Werden Sie jetzt so freundlich sind, mir die Post zu bringen?
23:23Natürlich.
23:33So, hereinspaziert.
23:35Das ist ziemlich schwer, das Ding.
23:37Sie sind da drin?
23:39Ja, das brauche ich mich auch schon die ganze Zeit.
23:43Ich will mal nicht zu viel verraten.
23:46Es ist aus Holz und aus Stoff und es ist eine ziemlich kippelige Angelegenheit.
23:51Ich würde sagen, wir lassen uns überraschen.
23:54Wartet einfach, bis Tim wieder da ist, dann erfahrt ihr, was es ist, okay?
23:58Wie geht es Ihnen mit Tim überhaupt? Vermisst du ihn schon?
24:01Ja, ich habe schon ein bisschen Sehnsucht nach ihm.
24:04Du, wenn du dich einsam fühlst, dann komm doch einfach rüber zu uns, ja?
24:07Okay.
24:09Ach, Stefan, ich wollte noch sagen, dass es mir leidtut.
24:13Ich bin vorhin am Telefon ein bisschen ins Fettnäpfchen getreten mit deiner Dienstwaffe.
24:18Ja, das ist schon okay. Mach dir deswegen keine Sorgen.
24:21Aber wie ist Victoria denn mit dir da rangekommen?
24:24Puh, das ist eine ziemlich lange Geschichte.
24:26Fakt ist, ich habe einfach nicht gut genug aufgepasst.
24:30Verstehe. Und meinst du, du kriegst deswegen Ärger?
24:34Naja, das kann schon sein, dass die mir einen Strick daraus drehen.
24:37Bei Unfällen mit deiner Dienstwaffe verstehen die überhaupt keinen Spaß.
24:41Aber viel schlimmer ist die Vorstellung, dass Hagen van Weiden im Koma liegt.
24:45Ich möchte gar nicht daran denken, dass der das vielleicht nicht überlebt.
24:48Ja, jetzt wollen wir mal hoffen, dass es ihm bald wieder besser geht.
24:51Ja.
24:52Okay.
24:54Also, danke, dass du das Paket entgegengenommen habt.
24:56Sehr gerne.
25:00Ja.
25:03Okay.
25:04Danke.
25:07Alles okay?
25:09Ich habe gerade mit Annabelle van Weiden gesprochen.
25:13Aber doch nicht über Hagen.
25:14Ich wollte sie aus der Reserve locken. Ich habe gedacht, wenn sie denkt, dass ich alles über sie und Hagen...
25:18Du hast geblufft.
25:20Sie lässt sich überhaupt nichts anmerken.
25:23Sie hat alles einfach abgestritten.
25:25Vielleicht, weil sie die Wahrheit sagt?
25:27Aron Hagen hat sich das alles ausgedacht, oder was?
25:31Entschuldigung.
25:33Schon gut.
25:34Du spielst Detektivin.
25:37Na, irgendwas muss ich doch machen.
25:38Das verstehe ich, ja.
25:39Aber vielleicht überlässt du das lieber der Polizei.
25:42Hast du heute schon was gegessen?
25:44Ich will keine Brötchen.
25:45Wer redet denn vom Brötchen? Wir beide gehen jetzt essen.
25:50Ich kann ja nicht schon wieder Pause machen.
25:52Dann machen wir eben ein Arbeitsmeeting draus.
25:54Dann schließe ich deinen Chef.
25:56Sozusagen.
25:57Komm.
26:01Na los, wir haben eine Menge zu besprechen.
26:04Ich muss noch Birgit Bescheid sagen.
26:12Warte mal.
26:13Elsa?
26:14Ja, hallo.
26:15Wo bist du denn?
26:16Ach, was? Im Fahrstuhl?
26:19Du, da haben wir uns gerade verpasst.
26:21Ja, natürlich gucke ich auf die Anrufe.
26:24Klar, mach dir keine Gedanken.
26:25Tschüss, Elsa.
26:27Donnerwette, was du hier alles so machst.
26:30Chefsekretärin, Gefangsdame.
26:32Tja, mein Lieber, den kannst du mal sehen.
26:35Tobias, du warst ja ewig hier.
26:37Bestimmt.
26:38Ich habe gehört, es gibt hier einen exzellenten Kaffee.
26:41Ja, frisch gebrüht.
26:42Bitte?
26:43Was willst du denn eigentlich hier?
26:45Ach, ich wollte einfach mal nach euch sehen.
26:48Nein, ich hatte hier eine Gegend zu tun.
26:49Ja, von beiden hat mich gebeten, ein paar Dinge für Nina und Max zu erledigen.
26:53Die verreisen nämlich ein paar Tage.
26:54Ach, was? Wohin denn?
26:56Weiß ich auch nicht.
26:57Nina hat nichts erzählt.
26:59Aber schade, dass Lilly nicht da ist.
27:01Wieso, wo ist die denn?
27:02Sie wollte mal kurz nach Hause.
27:04Ist alles in Ordnung?
27:05Ja, mein Gott, es ist alles in Ordnung.
27:07Bitte macht dir keine Sorgen.
27:08Wir passen sehr gut auf sehr auf.
27:10Ja.
27:11Gut, dann drei Kaffee bitte.
27:12Haha, gut.
27:36Elsa, was ist los? Hast du keinen Hunger? Soll ich den Koch rufen? Andreas?
27:39Ben, was machst du denn?
27:41Ja, bitte, was gibt's denn?
27:43Stimmt irgendwas nicht?
27:44Wir nehmen noch eine Cola.
27:46Noch eine Cola?
27:46Mhm.
27:47Gut.
27:50Ich hab gedacht, du rufst jetzt wirklich den Koch.
27:52Das mach ich auch, wenn du nicht aufisst.
27:54Ach, ich hab aber keinen Hunger.
27:55Andreas?
27:58Wir nehmen noch eine Cola.
27:59Noch eine Cola.
28:00Zwei Cola.
28:01Zwei Cola.
28:03Du bist ein Spinner.
28:05Wenn ich will, dass du vom Fleisch wegst.
28:06Ja, du hast doch auf alles eine Antwort.
28:08Ich arbeite in der Werbung.
28:11Sag mal, denkst du, ich merke nicht, was du grad machst?
28:14Essen?
28:15Du willst mich ablenken.
28:17Du bist süß.
28:20Glaubst du etwa, ich merke nicht, was du hier machst?
28:23Ablenken?
28:24Vom Essen?
28:25Aber daraus wird nichts, sonst hole ich den Koch.
28:28Okay?
28:41Herr Blumthal, wie schön, dass Sie kommen konnten.
28:43Fahren Sie im Krankenhaus?
28:45Wie geht's meinem Mann?
28:47Wollen wir uns vielleicht sitzen?
28:53Also, wie geht's Ihnen? Kann ich ihn besuchen?
28:57Das wird wohl noch eine Weile warten müssen.
28:59Frau von Weyden, bitte versuchen Sie, die Dinge so zu sehen, wie sie sind.
29:03Die Staatsanwaltschaft ist im Moment zur Zugeständigung nicht bereit.
29:06Wie geht es Ihnen?
29:09Tja, viel habe ich nicht in Erfahrung bringen können.
29:13Was heißt das?
29:14Das heißt, dass man mir im Krankenhaus keine Auskunft geben wollte.
29:18Und die Polizei ist mit Informationen auch eher zurückhaltend.
29:22Dennoch habe ich herausgefunden, dass Ihr Mann immer noch im Koma liegt.
29:26Oh Gott.
29:28Laut einem Arzt auf der Station ist sein Zustand aber stabil.
29:31Das heißt, es besteht wohl keine Lebensgefahr mehr.
29:35Gott sei Dank.
29:36Ja.
29:37Da müssen Sie dem Himmel wohl dankbar sein.
29:39Der Unterschied zwischen Mord und versuchtem Mord ist vor Gericht nicht ganz unerheblich.
29:44Ich habe es Ihnen doch schon gesagt. Es war eine Verwechslung.
29:47Ich weiß, ich weiß. Ich erinnere mich an Ihre Worte.
29:51Leider kann ich niemanden finden, der Ihre Version der Dinge bestätigen möchte.
29:55Die Polizei geht davon aus, dass Sie Ihren Ehemann aus Eifersucht erschießen wollten.
29:59Ich wollte Annabelle umbringen, weil sie mein Leben zerstört hat und versucht hat, mich in den Wahnsinn zu treiben.
30:04Selbst wenn Sie zu diesem Zeitpunkt nicht zurechnungsfähig waren, dürfte es schwer werden, das zu beweisen.
30:09Niemand glaubt Ihnen. Nicht mal Ihre Familie.
30:12Meine Familie?
30:14Ja, ich fürchte vor von beiden. Ich habe schlechte Nachrichten für Sie.
30:23Darf ich dir die Post geben?
30:24Klar.
30:28Was?
30:29Danke fürs Mittagessen.
30:31Gern geschehen.
30:33Das war schon schön, so eine halbe Stunde mal an fast nichts zu denken.
30:36Außer ans Aufessen.
30:39Ja, das mache ich vor kurzem. Ich spreche sofort mit Herrn Petersen und dann kommen wir auf Sie zurück.
30:46Ich muss dann wieder an den Empfang.
31:12Ich muss dann wieder an den Empfang.
31:18Bis später.
31:21Bis später.
31:25Sie waren bei meinem Vater?
31:28Mhm.
31:30Wieso?
31:32Ich meine, was wollten Sie denn von ihm?
31:35Frau von beiden, alles was ich bisher über diesen Fall weiß, weiß ich entweder aus den wenigen Polizeiakten, die man
31:40mir zur Verfügung gestellt hat, oder von Ihnen.
31:43Glauben Sie mir etwa nicht?
31:44Was?
31:45Was wollen Sie denn wissen? Fragen Sie mich.
31:48Vor allem Respekt.
31:51Entschuldigen Sie bitte, aber Sie sind in einer sehr extremen Situation.
31:55Ich versuche das zu berücksichtigen.
31:57Aber um Ihnen helfen zu können, brauche ich alle Informationen, die ich kriegen kann.
32:00Ja, gut.
32:02Was hat mein Vater denn gesagt?
32:05Leider nicht viel.
32:07Er war nicht bereit, irgendeine Aussage zu Ihren Gunsten zu machen.
32:11Dann hat er mich gebeten, sein Haus zu verlassen.
32:14Was?
32:15Ja.
32:18Ich habe nichts viel herausfinden können, was uns irgendwie weiterhelfen könnte.
32:23Glaubt mein Vater denn, dass ich, dass ich Hagen erschießen wollte?
32:28Ja.
32:30Als ich ihm Ihre Version des Tatablaufs geschildert habe, da...
32:34Dass ich Annabelle umbringen wollte.
32:36Da war für ihn das Gespräch zu Ende.
32:39Er kann sich nicht vorstellen, dass seine Frau Ihnen in irgendeiner Weise Schaden zufügen wollte.
32:43Der hält es einfach für.
32:45Ein Hirngespinst.
32:48Frau von beiden, wir müssen der Tatsache ans Auge sehen,
32:52dass wir mit unserer Verteidigung ganz alleine dastehen.
33:21Jetzt ist es also soweit.
33:24Ben und Elsa sind auf dem besten Weg, sich zu verlieben.
33:31Schon seit Ron Elsa bedroht hat, ist Ben an Elsas Seite.
33:35In jedem freien Moment steht er ihr bei.
33:40Ben glaubt, dass ich stark bin und mit allem allein fertig werde.
33:47Aber kann ich das wirklich?
33:50Brauche ich nicht auch jemanden an meiner Seite?
34:01Nina?
34:04Du siehst müde aus.
34:06Stehst du schon lange da?
34:08Lange genug, um zu sehen, dass du dir Sorgen machst.
34:12Na, ist das ein Wunder?
34:16Ich habe mich vorhin ziemlich, ziemlich dumm verhalten.
34:19Max, niemand machte einen Vorwurf. Richard nicht und ich schon gar nicht.
34:22Ich weiß.
34:26Max?
34:30Wir wollen dir nur helfen.
34:32Wir wollen dich nicht unter Druck setzen.
34:36Das Problem ist nur, dass es manchmal...
34:39manchmal nicht so einfach ist, das beide unter einen umzukriegen.
34:43Dann sollte ich wohl ein bisschen mithelfen, oder?
34:45Naja, sagen wir mal so...
34:48Es würde die Sache erleichtern, ja.
34:51Ich versuche schon die ganze Zeit, Fred zu erreichen, aber...
34:53Ich kriege ihn nicht ans Telefon.
34:55Er wird sich schon melden, Max. Er weiß, dass es dringend ist.
34:59Nina, bitte glaub mir, ich möchte wirklich wieder gesund werden.
35:03Allein schon für Paula.
35:06Es ist nicht nur wichtig für Paula, Max.
35:11Es ist auch wichtig für mich.
35:41Hey, ich bin's. Seit wann ist denn deine Mailbox-Ansage auf Englisch?
35:48Naja, ähm...
35:49Meld dich, wenn du kannst, okay?
35:50Tschüss.
35:52Geht er nicht ran?
35:53Nee, ist wahrscheinlich auf einer Wohnungsbesichtigung.
35:57Du vermisst ihn ganz schön, oder?
36:00Jetzt schon.
36:01Es kann ja heiter werden, wenn's mit dem Studium erst richtig losgeht.
36:05Unser Erik, sensibel wie immer.
36:07Was denn?
36:11Ähm...
36:11Wie wär's, äh, wir wollten doch heute Abend was zusammen machen, oder?
36:14Wollen wir uns bei mir treffen?
36:16Ja, cool.
36:17Äh, habt ihr Lust auf Pizza?
36:19Ach, wie langweilig, nein.
36:21Wie wär's mit...
36:22Raclette.
36:23Lass uns Raclette machen.
36:24Ich hab ewig kein Raclette gegessen.
36:27Lili, was hältst du davon?
36:31Ich weiß nicht.
36:33Hast du keine Lust?
36:34Möchtest du was anderes machen?
36:37Ach so, ähm...
36:38Ich dachte, ich mach mir vielleicht doch lieber einen ruhigen Abend.
36:42Naja, wie du meinst.
36:43Wenn du doch noch Lust auf Gesellschaft hast, dann kannst du ja zu uns raufkommen.
36:47Okay.
36:59Ich lebe dich.
37:41Hey, ich bin's nochmal. Ähm, ich bin jetzt in der WG. Ruf mal an, wenn du Zeit hast, ja?
37:52Hallo?
37:53Hi, ich bin's.
37:56Hi, schön dich endlich zu hören.
37:59Du hast es schon ein paar Mal versucht. Entschuldige, ich hab vier Zimmer besichtigt und war die meiste Zeit in
38:03der U-Bahn. Da ist kein Empfang.
38:06Das hab ich mir schon gedacht.
38:08Geht's dir gut?
38:10Ja, alles okay. Nur in der Manufaktur ist zur Zeit ganz schön viel Wirbel.
38:14Kann ich mir denken. Wie geht's Hagen von beiden?
38:18Äh, noch unverändert. Und stell dir mal vor, Viktoria hat mit Stefans Dienstwaffe auf Hagen geschossen.
38:24Was? Wo hat sie die denn her?
38:27Ja, das ist ne gute Frage. Ich hab keine Ahnung.
38:32Jedenfalls ist der Drüben jetzt ziemlich viel Stress.
38:35Lass dich bloß nicht davon anstecken. Werdende Mütter brauchen Vitamine, Folsäure und vor allem viel Ruhe.
38:42Und jemanden zum Kuscheln.
38:44Ja, da musst du noch warten. Aber bald bin ich ja wieder da.
38:49Warte mal ganz kurz, da klingelt jemand.
38:53Hallo.
38:56Störe ich?
38:56Nein, überhaupt nicht. Komm rein.
38:58Äh, das ist Papa. Kann ich dich später nochmal anrufen?
39:00Klar. Bis später.
39:02Okay, tschau.
39:03Warte mal, ich wollte dich aber nicht unterbrechen.
39:05Ach Quatsch, kein Problem.
39:07Ich war vorhin in der Manufaktur, aber da warst du nicht.
39:09Ja, ich musste nach Hause, weil ich das Paket von Stefan und Silke abholen musste.
39:13Mhm. Was ist da wohl drin?
39:16Eine Wege.
39:18Wie, das erkennst du so?
39:20Ja, hör mal, ich bin Handwerker und Vater.
39:23Hast du die bestellt?
39:24Ja, mit Tim kurz bevor er abgeflogen ist.
39:29Vermisst den.
39:31Es ist einfach schade, dass er so viel verpassen wird.
39:34Wie mein Bauch wächst und dass sich hier sonst noch alles so verändert.
39:38Ja, aber du wolltest es so.
39:40Ja, und das ist ja auch gut so.
39:42Außerdem kommt er ja bald wieder.
39:45Was hältst du davon, wenn wir die Biegel zusammen aufbauen?
39:49Ehrlich? Hast du so viel Zeit?
39:51So viel du willst.
39:53Aha.
39:59Was denkst du?
40:01Eigentlich gar nichts.
40:03Ich bin glücklich, das ist alles.
40:07Hey, und du?
40:10Es ist schön, hier bei dir zu liegen.
40:13Dann bleiben wir doch einfach hier.
40:14So, den ganzen Tag?
40:16Schreibst du mir eine Entschuldigung für die Manufaktur?
40:18Kein Problem.
40:20Ich hab ganz gute Kontakte zur Geschäftsleitung.
40:24Oh, das ist Fred, endlich.
40:32Hi Fred, gut, dass du anrufst.
40:35Sekunde.
40:35Ich hol was zu trinken, willst du auch?
40:38Okay.
40:48Wie vertraut Max und ich uns sind.
40:52Vielleicht sollte ich unserer Beziehung wirklich eine Chance geben.
40:55Es kann kein Zufall sein, dass uns das Leben gerade zu diesem Zeitpunkt wieder zusammenbringt.
41:01Ich konnte nichts für ihn tun, als er damals in Gefangenschaft war.
41:06Aber jetzt kann ich für ihn da sein.
41:10Fred, ich telefoniere schon seit Stunden hinter dir her.
41:13Entschuldige, aber ich hab noch mehr Patienten.
41:15Das ist mir egal.
41:16Wir haben ein Problem.
41:18Was ist passiert?
41:20Nina hat diesen Hypo-Dings-Professor in Texas erreicht.
41:23Er findet meinen Fall interessant und will mich untersuchen.
41:26Das hast du hoffentlich abgelehnt.
41:28Nein, hab ich nicht.
41:29Mist.
41:30Das kannst du wohl laut sagen.
41:32Was soll ich denn jetzt machen?
41:33Der Mann ist ein Experte auf seinem Gebiet.
41:35Der merkt doch sofort, was los ist.
41:37Ich hab dich gewarnt.
41:39Von Anfang an.
41:40Aber ich hab Nina endlich so weit, Fred.
41:42Auf keinen Fall darf sie jetzt die Wahrheit erfahren.
41:45Max, du hast keinen Gehirntumor.
41:47Nein, aber Nina glaubt fest daran.
41:49Und ich werde alles tun, um sie auch in diesem Glauben zu lassen.
41:58Du siehst aus, als hättest du dich verliebt.
42:00Du bist in meinem Leben das Wichtigste.
42:02Ohne dich und Paula wäre ich schon...
42:04Was ist mit Nina?
42:05Übrigens der Kuss, der war ein Irrtum.
42:07Ich wollte Annabelle umbringen, weil sie mein Leben zerstört hat.
42:10Eine Tat und eine Begehung.
42:11Du musst ihr jetzt nicht begegnen.
42:13Spar dir deine Kraft lieber für deine wahren Kinder.
42:16Ich glaube, sie sind bewusst dazu getrieben worden, etwas zu tun,
42:18was sie selber nie getan hätten.
42:20Und der Einzige, das beweisen könnte, ist ihr Mann.
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