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KurzfilmeTranskript
00:08Na, na, na, na, na, na, na, na, na, na. Das lassen wir aber mal schön bleiben, Herr Rittiger.
00:14Entschuldigung, das war ein Reflex, kommt auch bestimmt gar nicht wieder vor.
00:27Oh, ich bin dran.
01:03Oh, ich bin dran.
01:33Oh, ich bin dran.
01:46Oh, ich bin dran.
02:11Oh, ich bin dran.
02:34Dann hast du Daniel gar nicht gesprochen?
02:36Nein, er war gar nicht zu Hause.
02:39Und deine Schwiegertochter?
02:41Sie war sehr zurückhaltend, aber eine andere Reaktion habe ich auch nicht von ihr erwartet.
02:48Immerhin hat sie mein Geschenk für das Baby angenommen.
02:51Na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na,
02:56na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na,
02:58na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na,
03:00na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na,
03:13na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na,
03:17na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na, na
03:19Das war meine einzige Chance.
03:23Daniel sollte dich mit Paula mal erleben.
03:26Du bist eine wundervolle Großmutter.
03:31An Paula sehe ich, was mir alles entgehen würde.
03:37Warte mal ab.
03:39Wenn das Kind erstmal da ist, sieht alles ganz anders aus.
03:42Vielleicht müssen die beiden erst Eltern werden, um zu begreifen, was sie an ihren Eltern haben.
03:46Danke, Richard. Hoffentlich behältst du recht.
03:49Und bis dahin konzentrieren wir uns ganz auf dich.
03:52Okay.
03:53Auf deine Genesung.
03:55Mein Enkel soll mich nicht im Rollstuhl erleben.
03:59Bist du zufrieden mit der Behandlung hier? Machst du Fortschritte?
04:03Ich mache Fortschritte, aber nur sehr langsam.
04:08Vielleicht sollen wir doch einen Spezialisten konsultieren. In den Staaten.
04:11Nein. Ich brauch nur dich.
04:14Kein Arzt der Welt kann so viel für mich tun wie du.
04:20Ich muss los.
04:24Ich muss auch los zur Krankengymnastik.
04:25Ich muss los.
04:27Ich muss los.
04:31Ich muss los.
04:32Ich muss los.
04:32Ich muss los.
04:34Ich muss los tun.
04:53Unsch.
04:53Ich muss los.
04:59Ja, das war's.
05:01Ich muss los.
05:05Nein, das da.
05:08Oh, ich fühl's dir.
05:13Ein Glück, dass uns das Gewitter überrascht hat, oder?
05:15Ich werde mich ab sofort nie wieder über schlechtes Wetter beschweren.
05:20Habe ich das behalten?
05:21Oh, wenn du möchtest.
05:22Ich bin das.
05:24Super.
05:29Ich habe heute Spätschicht.
05:32Da kann ich vorher gut mit Paula sprechen.
05:37Ich werde Richard fragen, ob ich sie nach der Schule abholen kann.
05:41Das tut gut.
05:42Hoffentlich klappt es.
05:44Vielleicht wird es leichter, als du denkst.
05:46Paula mag mich doch, oder?
05:48Ja, klar mag sie dich.
05:50Aber du hast doch selbst mitgekriegt, wie sensibel sie reagiert,
05:52sobald wir ein bisschen vertrauter miteinander umgehen.
05:55Ja, aber wenn du es sagst,
05:57lass ich mich nicht als der Papa aufspielen.
06:00Genau, das ist der Knackpunkt.
06:02Dass wir zusammen sind, ändert nichts zwischen Paula und mir.
06:06Na, ich weiß.
06:07Aber ich habe ihr so oft gesagt, dass wir nur gute Freunde sind.
06:11Denkst du bestimmt, ich habe sie angelogen.
06:13Paula war eben etwas schneller als wir.
06:16Du hast auch auf alles eine Antwort, oder?
06:18Ich möchte einfach, dass sie Ja zu uns sagt,
06:20damit ich in aller Öffentlichkeit mit dir angeben kann.
06:22Hm, und ich mit dir.
06:27Ich muss los.
06:34Du hast du was dagegen, wenn ich heute zum Mittagessen komme?
06:37Oder wollt ihr alleine sein?
06:38Na, klar kannst du kommen.
06:39Paula freut dich bestimmt.
06:41Hab dich doch lange nicht mehr gesehen.
06:42Hm.
06:42Hm, schön.
06:44Ein ganzer Tag ohne dich wäre auch wirklich Zuladen.
06:48Du schaffst es schon.
06:50Deine Tasche.
06:52Ah, ja.
07:02Natürlich gibt es diese Risiken.
07:06Aber wenn ich Ihnen einen Rat geben darf,
07:08ich würde diese Risiken in Kauf nehmen,
07:09weil Sie danach die Gewissheit haben,
07:11ob Ihr Kind gesund zur Welt kommt oder nicht.
07:13Wie hoch schätzen Sie die Risiken denn ein?
07:17Die Gefahr, dass es durch diese Fruchtwasseruntersuchung
07:20zu ernsthaften Komplikationen kommt, ist äußerst gering.
07:23Was heißt das konkret?
07:24Nun, nach der 15. Schwangerschaftswoche 1%.
07:28Also in einer von 100 Schwangerschaften gibt es eine Komplikation?
07:32Ich verstehe Ihre Bedenken,
07:33aber diese Untersuchung ist in Ihrem Fall
07:36wirklich die einzige Möglichkeit der pränatalen Diagnostik.
07:42Schauen Sie, Sie haben dann Gewissheit.
07:45Ist es ein Mädchen, müssen Sie sich keine Sorgen mehr machen.
07:48Ist es ein Junge, können wir weitere Untersuchungen unternehmen
07:51und schauen, ob er überhaupt vom Gaub-Syndrom betroffen ist.
07:55Wenn das der Fall ist, dann liegt eine medizinische Indikation vor,
08:00die einen Schwangerschaftsabbrauch ohne Fristenregelung erlaubt.
08:03Aber wir wollen das Baby.
08:07Wir wollen das Kind bekommen, auch wenn es krank ist.
08:10Sind Sie sicher?
08:15Ja.
08:36Ja?
08:38Störe ich dich gerade bei was Wichtigem?
08:40Oder hast du etwa noch geschlafen?
08:43Nein, natürlich nicht.
08:44Ich habe mir das Handy verlegt.
08:47Wo bist du gerade?
08:48Na ja, wo schon?
08:49In Singapur.
08:50Wir haben gerade eine Beratungspause.
08:53Das ist ja schön für dich.
08:55Du klingst ja fürchterlich.
08:57Bist du erkältet?
08:59Ja, ziemlich.
09:01Ja, ziemlich.
09:01Das ist ja erstaunlich.
09:02Solange ich dich kenne, warst du noch nie krank.
09:04Ja, und jetzt hat es mich halt erwischt.
09:08Vielleicht deshalb, weil du mich so vermisst?
09:10Was?
09:12Dann bist du nicht mehr böse, dass ich meinem Vater die Geschäftsreise abgenommen habe?
09:16Nein.
09:18Du drückst dich ja nur vor der Hochzeit.
09:20Hagen, das tue ich nicht.
09:22Außerdem komme ich doch wieder.
09:23Ich kann es kaum erwarten.
09:26Du möchtest doch sicherlich lieber mit einer Frau verheiratet sein, der es gut geht und
09:29die mal wieder was von der weiten Welt gesehen hat.
09:32Ja, das möchte ich wirklich.
09:34Bring mir was Schönes mit, ja?
09:35Das mache ich.
09:36Du, ich muss Schluss machen.
09:37Die Beratung geht weiter.
09:38Ich rufe dich wieder an, ja?
09:39Tschüss.
09:43Wir gehe ich.
09:47Tschüss.
09:57Ich rufe dich wieder an.
10:49Ich rufe dich wieder an.
11:15Sie haben gute Chancen, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen.
11:19Aber Sie sollten wissen, woran Sie sind.
11:22Für uns ändert das nichts.
11:24Selbst wenn Sie das Kind bekommen wollen, würde ich trotzdem zu dieser Fruchtwasseruntersuchung
11:30raten.
11:31Denn schauen Sie, der psychische Druck, der entsteht, nicht zu wissen, ob das Kind gesund
11:35ist oder nicht, ist erheblich.
11:36Und wird Sie während der gesamten Schwangerschaft belasten.
11:41Nun gut, das ist Ihre Entscheidung.
11:43Aber wenn Ihr Kind tatsächlich das Gaub-Syndrom hat, gibt es gewisse Risiken, über die ich
11:50Sie aufklären muss.
11:52Es kann sein, dass der Embryo schon im Mutterleib stirbt.
11:55Und wenn das nicht rechtzeitig bemerkt wird, dann besteht eine wirkliche Gefahr für Ihr Leben,
12:00Frau Grafenberg.
12:02Was heißt das?
12:03Daniel.
12:08Um jedes Risiko für Sie auszuschließen, sind ständige Untersuchungen nötig.
12:12Nur so können wir feststellen, ob mit dem Embryo irgendetwas nicht stimmt.
12:17Das heißt, Sie müssen hier regelmäßig zum Ultraschall erscheinen und wir müssen regelmäßig
12:22ein Blutbild erstellen.
12:24Wenn das Kind allerdings gesund ist, was ich sehr hoffe, erübrigen sich all die aufreibenden
12:30Untersuchungen.
12:33Aber ohne Fruchtwasseruntersuchung können wir das nicht.
12:35Nein.
12:36Wir können diese Untersuchung erst in einer Woche vornehmen, wenn sich genügend Fruchtwasser
12:40angesammelt hat.
12:42Ich bitte Sie beide, sehr dringend, sich die ganze Sache nochmal zu überlegen.
12:55Es tut mir leid.
12:58Glaub mir, ich war...
13:05Ich wollte dich nur bedrücken.
13:43Ich bitte Sie beide, sehr dringend.
14:19Hallo, Richard.
14:20Ich wollte dich meinen Gefallen bitten, ob ich Paula heute von der Schule abholen
14:24kann.
14:25Zum Abend essen wir sie dann pünktlich wieder bei euch.
14:29Gibt es irgendeinen besonderen Grund, von unserer Besuchsregel abzuweichen?
14:33Naja, ihr wart lange weg.
14:35Ich habe Paula noch so viel zu erzählen.
14:40Richard, es ist wirklich wichtig.
14:43Ich möchte wirklich gern mit ihr sprechen.
14:45Die hast du doch am Wochenende.
14:47Ja, aber es ist dringend.
14:49Du konntest mir natürlich nicht sagen, worum es geht.
14:52Das hat nichts mit dir zu tun.
14:54Wenn es Paula betrifft, betrifft es auch mich.
14:58Wenn es nicht geht, dann sag es doch einfach.
15:02Also gut.
15:04Ich denke, Paula hat dir auch noch eine Menge von unserem Urlaub zu erzählen.
15:08Danke.
15:09Aber zum Abendessen ist sie wieder da.
15:11Ja, klar.
15:12Habe ich ja gesagt.
15:13Dann sind wir uns ja einig.
15:18Das ging ja nochmal gut.
15:20Richard kann manchmal so stur sein.
15:23Naja.
15:25Wenn Paula erfahren hat, dass Ben und ich zusammen sind, dann kann Richard es ja auch wissen.
15:29Er kann mich ja nicht zwingen, wie eine Nonne zu leben.
15:31Und außerdem, für Paulas ist es viel besser, wenn noch ein Mann da ist.
15:36Geordnete Verhältnisse.
15:38Das ist es doch, was Richard immer will.
15:42Erik?
15:43Hi, hier ist Charlotte.
15:44Du, ich wollte dich fragen, ob es heute beim Brunch bleibt.
15:49Hast du gedacht, ich habe es vergessen?
15:52Nee, was ich verspreche, das halte ich auf.
15:55Tja, kennst mich eben nicht.
15:58Also?
16:00Okay.
16:01Dann was nachher.
16:02Ciao.
16:04Ciao, jetzt schläft er.
16:05Und im Zug hat er die ganze Zeit gequengelt.
16:08Sikke!
16:11Schön, dass du wieder da bist.
16:12Ja, das finde ich auch.
16:14Ich auch.
16:16Schade, dass ich Jans Abschied nicht mitbekommen habe.
16:19Naja, er ist für mich überstürzt abgereist.
16:22Ich hätte so oder so nicht weggekonnt.
16:25Wieso war es so schlimm bei deinen Eltern?
16:27Naja, schlimm ist übertrieben, aber manchmal können sie schon sehr anstrengend sein.
16:31Wieso das denn?
16:32Ah, Lukas braucht eine Mütze, die Jacke ist nicht warm genug.
16:35Du kannst doch keine Salami essen, wenn du stillst.
16:37Ich habe das früher bei dir alles ganz anders gemacht.
16:40Andreas, versprich mir, dass wir nie so werden wie meine Eltern.
16:43Versprochen.
16:45Ihr habt mir ganz schön gefehlt, ihr beide.
16:47Du uns auch.
16:49Ich wäre zu gerne bei Julias Babyparty dabei gewesen.
16:53Ach, du weißt das schon?
16:55Ja, Andreas hat es mir ja gerade unterwegs erzählt.
16:58Und ich habe dich würdig vertreten.
17:00Ja, du warst wahrscheinlich der erste Mann, der an so etwas teilhaben durfte.
17:04Was soll das heißen?
17:17Ich weiß nicht, ob ich das alles schaffe.
17:23Ich sollte noch mal ganz in Ruhe darüber nachdenken, was Frau Dr. Kösling gesagt hat.
17:29Was meinst du denn?
17:31Julia, es ist deine Entscheidung.
17:35Ob du die Fruchtwasseruntersuchung machen lässt oder nicht.
17:39Ich unterstütze dich in jedem Fall.
17:45Was willst du an meiner Stelle tun?
17:54Ich würde es machen.
17:56Auch wenn das Kind dabei verletzt wird?
17:59Die Ärztin hat doch gesagt, es ist heutzutage ein Routineeingriff.
18:05Ich weiß einfach nicht, ob ich mit dieser Ungewissheit klarkommen würde.
18:10Und wenn was passiert?
18:15Diese Fruchtwasseruntersuchung ist eine zusätzliche Gefahr und ich weiß nicht...
18:18Ich weiß auch nicht, Julia.
18:20Aber ich muss wissen, was mit unserem Baby ist.
18:25Ich mache mir Sorgen um dich.
18:29Und solange wir nicht Bescheid wissen, ist es genauso gefährlich für dich.
18:33Nicht, wenn ich regelmäßig zu den Untersuchungen gehe.
18:35Aber willst du auf Verdacht alle möglichen Untersuchungen über dich ergehen lassen, ohne genau zu wissen, wie es unserem Baby
18:41geht?
18:46Diese Belastung stelle ich mir schrecklich vor.
18:49Für dich, für mich und unser Baby.
18:55Wenn unser Kind gesund ist, dann können wir eine unbeschwerte Schwangerschaft erleben.
19:03Und wenn nicht...
19:06Dann ist es besser, es zu wissen?
19:18Das ist besser, es zu wissen.
19:37Weißt du, so eine Babyparty, die machen eigentlich Frauen für Frauen.
19:41Aber ich habe doch extra meinen Fummel angezogen.
19:43Was?
19:44Das war ein Witz.
19:46Du kannst einen manchmal wirklich erschrecken.
19:48Ach, apropos, hast du es deinen Eltern erzählt?
19:52Was denn?
19:53Ja, weshalb du eigentlich bei ihnen warst, dass ich schwul bin und nicht der biologische Vater von Lukas?
19:58Doch, das habe ich.
20:00Ja, und wie haben sie reagiert?
20:03Das weiß ich nicht, weil kurz darauf ist der Zug abgefahren.
20:08Klug.
20:11Möchtest du dich nicht ein bisschen ausruhen?
20:13Du bist doch bestimmt total fertig von der Zugfahrt.
20:15Ich kümmere mich um Lukas.
20:16Oh, nein, auf gar keinen Fall.
20:19Ich habe Pause, du arbeitest jetzt weiter.
20:21Ich bin verabredet.
20:22Tschüss.
20:23Tschüss.
20:23Ich bin auch überhaupt nicht müde.
20:25Ich würde am liebsten sofort Julia besuchen.
20:28Wie, ihr seid doch gerade erst angekommen.
20:30Ja, keine Angst.
20:32Du kriegst schon noch genug von Lukas ab.
20:34Spätestens heute Nacht.
20:36Du bist nämlich mit Füttern dran.
20:40Ja, es tut mir leid, Herr Petersen ist im Moment nicht im Haus.
20:43Aber natürlich.
20:45Ja, ja, das richte ich aus.
20:46Wieder Herr der Meier.
20:47Ja.
20:49Ah, Patrice, hallo.
20:50Hallo, Birgit.
20:52Tut mir leid, wegen gestern.
20:54Ist schon gut.
20:55Nein, es ist nicht schon gut, wenn ich meine Launen an dir oder sonst wem auslasse.
21:00Okay, danke.
21:01Entschuldigung, angenommen.
21:05Gestern vor einem Jahr hat Nico mich in ein Hotel eingeladen.
21:09Ja, ich weiß.
21:10Lilly hat mir das erzählt.
21:16Er wollte mir sagen, dass er mich liebt.
21:19Und ich habe ihn total mies behandelt.
21:22Ich habe mich von ihm einladen lassen und dann die gesamte Rechnung selber bezahlt.
21:25Nur, um ihn zu demütigen.
21:30Dabei hat er seine ganzen Versparnisse zusammengekränzten, um mich groß auszufüllen.
21:36Ich war so bescheuert.
21:40Wir hätten ein ganzes Jahr mehr zusammen haben können mit Patricia.
21:44Das hast du doch damals nicht wissen können.
21:47Außerdem wirst du deine Gründe gehabt haben.
21:49Gründe?
22:08Katharina, wissen Sie, wo mein Mann ist?
22:09Der hatte noch einen geschäftlichen Termin in der Stadt.
22:12Ach so.
22:15Ach, Frau von Weiden?
22:16Ja.
22:17Das habe ich beim Aufräumen im Zimmer von Herrn Ritter gefunden.
22:20Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es Victoria gehört.
22:22Soll ich es trotzdem in den Safe legen?
22:24Das Armband können Sie auch noch nicht kennen.
22:26Ich habe es Victoria gerade erst geschenkt.
22:28Ein kleines Mitbringsel aus Baden-Waden.
22:31Ich würde es ihr gerne selbst zurückgeben.
22:33Wie Sie wünschen.
22:34Danke.
22:40Na ja.
22:42Jetzt weißt du es.
22:44Patricia, du, es tut mir wirklich leid, wenn ich dir gerade jetzt damit komme.
22:49Aber eigentlich wäre heute Morgen das Meeting mit Brücker gewesen.
22:53Nein.
22:55Idiot.
22:57Hast du Daniel erreicht?
22:58Leider zu spät.
22:59Sein Handy war ausgestellt.
23:00Was?
23:03Ist dieser Brücker, ist der denn noch in der Stadt?
23:05Nein, ich glaube nicht.
23:07Gott, wenn der abspringt.
23:09Was hat er denn gesagt?
23:11Ja, also, Ben, ich meine, Herr Petersen hat wirklich sein Bestes gegeben.
23:15Aber ich fürchte, Brücker war echt verärgert.
23:17Er wollte unbedingt mit jemandem von der Grafenberg-Familie sprechen.
23:20Gott, was mache ich denn jetzt?
23:24Du, Daniel ist schon unterwegs.
23:28Gut.
23:29Wenn er da ist, ich bin in der Designabteilung.
23:33Okay.
23:43Hallo.
23:44Sie sehen aus, als könnten Sie einen Kaffee vertragen.
23:47Wasser tut's auch.
23:49Ich glaube nicht, dass Richard Ihnen böse ist, nur weil Sie mal einen halben Tag indisponiert waren.
23:56Das lässt es nicht.
23:58Ich ärgere mich aber über mich selber.
24:01Na, wenn das so ist, dann kann ich mir ja jeglichen Kommentar hier zu sparen.
24:09Katharina hat sie gefunden.
24:11Vielleicht wollen Sie es meiner Tochter ja selbst zurückgeben.
24:15Natürlich.
24:17Werden Sie eigentlich immer so unvorsichtig, wenn Victoria das Haus verlässt?
24:21Nein, das war ein einmaliger Ausrutsche.
24:24Hören Sie an, aber das wäre mir sehr recht.
24:25Selbstverständlich.
24:27Denken Sie von mir.
24:29Die Sache bleibt natürlich unter uns.
24:34Ich möchte nicht, dass meine Tochter Ärger mit ihrer Verlobten bekommt.
24:41Danke.
24:46Liebling, wie war dein Geschäftstermin?
24:48Gut.
24:50Das Pipeline-Geschäft ist uns sicher.
24:52Kannst du die Grünbach-Papiere aufsetzen?
24:55Grünbach?
24:56Ja, klar, kein Problem.
24:59Davon gehe ich aus.
25:01Wollen wir zu Tisch?
25:02Sicher.
25:03Es wird gleich serviert.
25:22Habt ihr euch gestritten?
25:25Was?
25:26Nein.
25:28Gar nicht.
25:30Aber ihr redet nicht miteinander.
25:33Und wir reden doch mit dir.
25:36Aber nicht mit euch.
25:38Nein, wir können ja immer miteinander reden.
25:40Und du bist nicht immer da.
25:42Sonst seid wir irgendwie anders.
25:47Ich bin heute einfach ein bisschen müde, Paula.
25:51Seid ihr alle satt?
25:53Ja, Papsat.
25:55Papsat.
25:57Das ist lustig.
25:58Was heißt das?
26:00Papsat.
26:00Papsat bedeutet, du hast den Magen voller Pappe.
26:04Wie ein Sack.
26:05Pappe.
26:06Dann bin ich auch Papsat.
26:08Gut.
26:17Paula, ich würde vorschlagen, du machst jetzt erstmal Hausaufgaben.
26:21Und danach möchte ich noch was Wichtiges mit dir besprechen.
26:24Können wir nicht zuerst spielen?
26:27Erstmal müssen die Hausaufgaben fertig sein.
26:30Dann können wir spielen.
26:31Hm.
26:32Okay.
26:36Okay.
27:00Hallo, das ist Herr Leber.
27:02Julia.
27:03Hallo.
27:04Komm rein.
27:06Oh, wie schön hat es hier.
27:10Ja.
27:11Und so viel Platz.
27:12Da wirst du aber ganz schön zu rennen haben, wenn euer Kind erstmal krabbeln kann.
27:17Das dauert ja noch eine Weile.
27:18Oh, das geht schneller, als du denkst.
27:21Wollen wir uns nicht setzen?
27:22Oh ja.
27:25Deine Babyparty, die habe ich ja nun leider verpasst, aber trotzdem herzlichen Glückwunsch.
27:31Danke, das ist sehr lieb.
27:35Vielen Dank.
27:36Ist die nicht süß?
27:38Ich hatte als Kind auch so eine.
27:41Die ist wirklich schön.
27:42Und Lukas hat die gleiche auch.
27:45Da schläft er bestimmt immer gut.
27:47Na ja, es geht so.
27:49Aber ich glaube, es liegt eher nicht an der Spieluhr.
27:54Das ist schön, dass du wieder da bist.
27:57Hattest du eine gute Zeit bei deinen Eltern?
28:00Naja, die sind manchmal ganz schön anstrengend.
28:03Aber von Lukas waren sie begeistert.
28:05Den hätten sie am liebsten gar nicht mehr hergegeben.
28:07Das glaube ich.
28:09Der ist aber auch süß.
28:12Schau mal.
28:16Er lächelt im Schlaf.
28:18Wahrscheinlich träumt er gerade was Schönes.
28:21Er ist wirklich süß.
28:23Ich könnte mir ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen.
28:30Was hast du denn?
28:32Geht es dir nicht gut?
28:35Nee, mir geht es nicht so gut.
28:37Ich glaube, ich sollte mich besser bis hin hinlegen.
28:38Sei mir bitte nicht böse, Silke.
28:40Oh nein.
28:41Das verstehe ich doch so gut.
28:42Mir ging es doch auch so.
28:44Aber wenn es dir wieder besser geht,
28:46dann kommst du uns besuchen?
28:48Gerne.
29:13Patricia?
29:15Hagen.
29:17Ich will gar nicht lange sterben.
29:26Das hier hast du verloren.
29:29Danke.
29:30Deine Mutter hat es mir gegeben.
29:33Ach, das noch.
29:34Sie war fair.
29:36Sie wird es nicht verraten.
29:39Was hast du ihr gesagt?
29:41Das ist ein Ausrutscher,
29:43was ja auch die Wahrheit ist.
29:45Ich bin verlobt.
29:47Gott.
29:49Ausgerechnet meine Mutter muss das mitkriegen.
29:50Jetzt mach dir keine Gedanken.
29:52Sie wird nichts sagen.
29:53Hoffentlich.
29:55Okay.
29:56Tschüss.
30:10Weißt du eigentlich,
30:10dass Karl Benz auch aus Karlsruhe war?
30:13Was?
30:13Der Benz, der das Auto erfunden hat?
30:15Ja, genau der.
30:16Wie krass.
30:17Nee, wusste ich nicht.
30:17Ja, der hat es aber richtig gemacht.
30:20Ich meine,
30:20der hat einmal in seinem Leben was erfunden
30:21und hat es dann ausgesorgt.
30:24Witz.
30:25So einfach war das bestimmt nicht.
30:27Ja, aber.
30:29Ja, okay,
30:29aber bestimmt leichter als heute.
30:31Ich meine,
30:31heute gibt es ja schon alles.
30:32Was willst du denn heute noch erfinden?
30:35Ich war mal mit einer zusammen.
30:37Deren Vater,
30:38der war so ein hohes Tier
30:39beim Bundesgerichtshof
30:40und die haben mich mal
30:40auf ein verlängertes Wochenende
30:42nach Nizza eingeladen.
30:43Oh, da war ich auch schon mal.
30:44Boah, das ist doch der Hammer, oder?
30:45Die Yachten da unten sind nur noch cool.
30:47Ja, ich weiß nicht,
30:48die Umgebung ist zwar ganz nett,
30:49aber ansonsten finde ich es
30:50so irgendwie ziemlich snobby.
30:51Wie jetzt?
30:53Snobby?
30:53Was war denn dein bester Urlaub?
30:55Dann bin ich einfach mal so drauf los
30:57und hab geguckt,
30:58wie weit ich komme
30:59und wo ich lande.
31:00Und wo bist du gelandet?
31:01Thailand.
31:03Und in Phuket
31:04ist mir dann das Geld ausgegangen
31:05und dann hab ich am Strand übernachtet,
31:07weil es kostet ja nichts, ne?
31:08Und hab dann auch weiter
31:09am Café gearbeitet.
31:10Ja, wie, und das war dann
31:11dein bester Urlaub, oder was?
31:13Ja, das war total spannend.
31:14Was denn daran spannend, bitte?
31:16Ja, wenn du kein Geld hast,
31:18dann musst du die ganze Zeit
31:19improvisieren und Lösungen finden.
31:21Also für mich war das ein Abenteuer.
31:22Puh, Abenteuer.
31:24Das hab ich doch die ganze Zeit zu Hause.
31:27Wieso?
31:27Zu Hause kennen doch alle deine Sprache
31:29und du kennst dich aus.
31:30Das ist doch was ganz anderes.
31:32Wenn ich in Urlaub fahre, ja,
31:33dann will ich am Tag am Strand liegen
31:35und abends Party machen.
31:36So einfach.
31:38Das find ich langweilig.
31:39Hey, das ist Erholung pur, ja?
31:42Für mich nicht.
31:43Gott sei Dank müssen wir nicht
31:44zusammen in Urlaub fahren.
31:5284 minus 7.
31:54So großen Zahlen
31:55haben wir bisher nicht gerechnet.
31:58Da gibt es aber einen Trick.
31:59Zeigst du es mir?
32:00Klar.
32:02Wie viel musst du von den 84 abziehen,
32:03dass es 80 sind?
32:054.
32:05Richtig.
32:07Und jetzt ziehst du
32:084 von den 7 ab.
32:09Was macht das dann?
32:103.
32:11Richtig.
32:12Jetzt nimmst du die 3
32:13und ziehst die nochmal von den 80 ab.
32:1577.
32:16Richtig.
32:16Das geht ja leicht.
32:18Ja, man weiß, wie es geht.
32:20Willst du nicht Lehrer werden?
32:22Du erklärst das viel besser.
32:23Nee, danke.
32:24Lehrer möchte ich nicht werden.
32:25Du musst ja jeden Tag in die Schule.
32:27Ist ja langweilig.
32:28Mach noch mal eine Aufgabe.
32:32Ben als Mathelehrer.
32:33Er macht das wirklich gut.
32:36Besser als Max jedenfalls.
32:39Oh Mann.
32:40Jetzt vergleiche ich die beiden schon.
32:43Ich bin gerade mal 2 Wochen mit Ben zusammen.
32:46Und tue schon so, als würden wir bald heiraten.
32:51Und bist du da ganz allein aufgebrochen
32:53zu deinem Abenteuerurlaub?
32:56Ja schon, aber du lernst ja ja so viele interessante Leute kennen,
32:59mit denen du dann rumreist.
33:00Und irgendwann trennst du dich halt wieder.
33:02Das klingt ja ziemlich einsam.
33:04So habe ich mich eigentlich nie gefühlt.
33:07Aber du bist schon viel allein, oder?
33:12Ja, eine Zeit lang war ich das schon.
33:15Selbst in deinem Laden wächst du manchmal total verloren.
33:19Aber hey, das muss ja nicht sein.
33:35Was wird das?
33:37Wannach sieht es denn aus?
33:40Wow!
33:41Sag mal, was findest du?
33:43Was ist denn los?
33:47Ihr Typen seid wirklich alle gleich, oder?
33:49Hey, ich hab's überhaupt nichts gemacht.
33:52Sag mal, nur weil ich 3 Sätze mit dir wechsel,
33:54denkst du gleich, ich spring mit dir in die Kiste, oder was?
33:55Hey, tut mir leid, es kommt nie wieder vor, okay?
33:57Ja, ganz sicher nicht.
34:03Mysterische Ziege.
34:17Was denn noch?
34:18Mehr als entschuldigen kann ich mich nicht.
34:19Davon kommt der Geschäftsführer von Brücke auch nicht zurück.
34:22Das weiß ich selbst.
34:24Du sollst mich einen Tag vertreten.
34:26Einen Tag.
34:27Hätte ich dir jeden Termin einzeln aufschreiben sollen.
34:30Warum musst du auch gerade freinehmen,
34:31wenn so ein wichtiges Treffen ansteht?
34:33Das habe ich mir nicht ausgesucht.
34:35Ich habe mich auf dich verlassen.
34:37Vielleicht kann man sich auf mich gerade nicht verlassen.
34:39Vielleicht mache ich gerade eine verdammt schwere Zeit durch.
34:41Dann bist du verdammt nochmal nicht alleine.
34:42Was soll das denn jetzt heißen?
34:50Daniel, was ist los?
34:56Es ist...
34:58Hey, sag mir, was los ist.
35:03Es ist unser Baby.
35:06Es kann sein, dass es sehr krank zur Welt kommt.
35:12Eine Erbkrankheit.
35:13Es nennt sich Gaub-Syndrom.
35:16Davon habe ich noch nie was gehört.
35:20Ist das schlimm?
35:22Es ist unheilbar.
35:24Kaum eines der Kinder wird älter als drei Jahre.
35:26Gut.
35:28Die inneren Organe funktionieren nicht richtig.
35:31Man kann einiges operieren, aber...
35:34Das tut mir so leid.
35:40Wenn...
35:41Würden alle eure Kinder diese Krankheit haben?
35:44Mädchen bekommen die Krankheit nicht.
35:46Es gibt also noch eine Chance, dass unser Kind gesund ist.
35:50Aber vor der Fruchtwasseruntersuchung wissen wir das nicht.
35:53Und wenn, dann...
35:55Sprich es nicht aus.
35:58Für Julia kommt das nicht in Frage und für mich auch nicht.
36:00Das war's.
36:02Ich bin auch nicht.
36:12Ich bin auch nicht.
36:16Ich bin auch nicht.
36:18Ich bin auch nicht.
36:21Aber ich bin irgendwie...
36:23Ich bin auch nicht.
36:39Wollt ihr nicht erst einmal die Diagnose abwarten?
36:44Wir bekommen das Kind auf jeden Fall, egal was die Fruchtwasseruntersuchung sagt
36:53Findest du das falsch?
36:55Nein, natürlich nicht
36:58Es ist eure Entscheidung
37:02Aber?
37:11Ich bin nicht sicher, ob dir klar ist, was das für euch bedeutet
37:22Ich denke schon
37:29Hoffen wir, dass euer Kind gesund ist
37:35Lüfer
37:47Meine Nichte
37:54Die Tochter meiner Schwester
37:59Sie wurde
38:03schwer krank mit vier
38:11Sie haben sie sehr geliebt
38:16Und sie konnten nichts für sie tun
38:24Ich hoffe
38:26Dass euch nicht das gleiche bevorsteht
38:38Du hast das vorhin übrigens ziemlich gut gemacht
38:40Was denn?
38:41Ja, Paula erklärt, wie man subtrahiert
38:43Das ist aber auch nicht ganz so schwer
38:45Na ja, aber so zu erklären, dass sie es versteht
38:47Die in der Schule haben wir es ja scheinbar nicht geschafft
38:50Hoffen wir, dass sie auch versteht
38:51Ja, ich rede ja gleich mit ihr
38:54Bevor ich ins Franzino gehe
38:57Oskar
38:58Boah, hast du dich versteckt
39:02Oskar?
39:06Oskar
39:08Oskar
39:37Paula versteht ja eigentlich recht schnell, ja?
39:39Na ja, sie ist ja auch meine Tochter
39:42Ach
39:47Ich verabschiede mich noch kurz von ihr
39:49Ja, bis heute Abend
39:51Und wünsche mir Glück
39:53Viel Glück
40:01Paula?
40:04Wo steckst du denn?
40:06Keine Ahnung, vielleicht im Bad?
40:08Paula?
40:10Wo bist du denn?
40:12Paula?
40:18Ich wollte es ihr nicht sagen, es ist mir so rausgerutscht
40:22Ist schon gut
40:26Sie ist deine Schwester
40:30Irgendwann musste sie es ja erfahren
40:34Ich werde ziemlich schockiert
40:37Obwohl
40:40Eigentlich hat sie es ganz gut aufgenommen
40:43Manchmal ist sie stärker, als man glaubt
40:46Ja
40:48Noch sind wir alle stark
40:55Ich habe mit Eva gesprochen
41:00Wusstest du, dass ihre nicht an Leukämie gestorben ist?
41:03Nein
41:05Sie hat nie drüber gesprochen, weil
41:11Es muss schrecklich gewesen sein, zuzusehen und nichts tun zu können
41:20Das Leiden dieses Kindes war so sinnlos
41:28Und wir wissen vorher, dass es für unser Kind vielleicht genauso sein wird
41:33Aber so weit ist es nicht
41:36Aber wenn
41:40Es ist dann richtig, es zur Welt zu bringen
41:51Vielleicht hat sie uns ja belauscht
41:52Na ja, vielleicht hat sie mitgekriegt, dass wir zusammen sind, als wir darüber geredet haben
41:55Ja gut, aber deshalb wird sie doch nicht weglaufen
41:57Die Polizei wäre der zweite Schritt vor dem ersten
42:00Du denkst an Richard
42:01Und an die Besuchsregelung, die hast du dir doch so hart erkämpft
42:04Hast du dich verlaufen?
42:06Vielleicht ist dir was passiert
42:07Sie würde doch ihre Tochter niemals alleine im Park lassen
42:10Jedenfalls ist mir eine Erklärung schuldig
42:12Es sieht so aus, als hätte Paula ein Problem mit uns
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