- vor 10 Stunden
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00:20Love Is Enough
00:54Mein Vater kennt auch kein Wochenende, ja?
00:56Wieso?
00:57Sein Wagen ist auch hier.
00:58Ach, bestimmt nur wegen des Exzellenzzentrums.
01:02Aber du willst es jetzt nicht mit ihm besprechen?
01:04Nein, ich hol kurz meine Sachen, dann bin ich gleich wieder da.
01:07Ich verstehe trotzdem nicht, warum du dir Arbeit mit ins Wochenende nimmst.
01:10Hast du Angst, dass es mit mir langweilig wird?
01:13Quatsch.
01:14Ich nehme nur nicht Sachen gerne mit in die nÀchste Woche.
01:16Mhm.
01:19Bis gleich.
01:19Mhm.
01:22Siehst toll aus.
01:30Hallo.
01:31Hallo.
01:31Sie fahren ĂŒbers Wochenende zu einer Auktion fĂŒr alte Computer.
01:34Seit wann interessieren Sie sich fĂŒr Elektroschrott?
01:37Ja, Schrott.
01:38Felix nennt die Dinger Computer Oldtimer und er sammelt sie.
01:42Wenigstens keine Superheldenfiguren.
01:44Auf einer Comicmesse könnte ich sie mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
01:47Ich habe frĂŒher auch Comics gelesen, so alt bin ich nur auch wieder nicht.
01:50FĂŒr die Generation Smartphone ist Tim und Struppi und Asterix sowas wie gregorianische Kirchenmusik.
01:56Oh, sie datieren mich also ins Mittelalter.
01:58Charmant wie eh und je.
02:02Ja.
02:03Hallo Felix.
02:04Hier ist Max.
02:06Max.
02:07Was willst du?
02:09Na, hast du mich schon vermisst?
02:11Es gibt zwischen uns echt nichts zu besprechen.
02:13Ich lege jetzt auch auf.
02:19Die beste mittelalterliche Musik macht ĂŒbrigens die Kapelle Antiqua.
02:23Ach.
02:23Genau.
02:34Was haben Sie gesagt?
02:35Ich?
02:36Ăh, nichts.
02:38Dann einen schönen Tag noch.
02:41Ja, ebenso.
02:44Du arrogantes Arschloch.
02:45Du drĂŒckst mich nicht einfach weg.
02:47Hast du mich verfolgt, oder was?
02:48Ich muss in den Knast machen.
02:49Zwei Jahre.
02:50Und ich bin pleite.
02:52Schadensersatz, Anwalt, Kaution.
02:53Das ist alles in der Leide weg.
02:54Ja, du hast ja auch den ĂŒbelsten ScheiĂ hier abgezogen.
02:56Ach ja?
02:56Im Gegenteil.
02:57Ich habe gezeigt, wie amateurhaft und angreifbar dein verdammtes Kacksystem ist.
03:01Du hast bekommen, was du verdienst.
03:07Einsteigen.
03:08Hey, hey, hey.
03:10Was soll das?
03:11Du steigst jetzt schön ein.
03:14Okay.
03:15Okay, und was dann?
03:16Und dann?
03:16Dann machen wir eine kleine Transaktion.
03:18Und zwar von deinem schönen Konto auf mein schönes Konto.
03:21Ja, klar.
03:23Sonst schieĂt du mich hier mitten auf der StraĂe einfach tot, oder was?
03:25Vielleicht erschieĂe ich auch gar nicht dich, sondern deine neue Freundin.
03:28Oder soll ich besser sagen, deine alte Freundin?
03:40Was war das?
03:42Ich wurde geschaffen!
03:45Was?
04:06Schnell, eine Trage.
04:07Er muss in den Schockraum.
04:10Herr Sonntag.
04:12Können Sie mich hören?
04:14Herr Sonntag!
04:30Morgen!
04:31Guten Morgen!
04:32Was ist denn los?
04:33Ich musste ihn wecken, deshalb sind wir zu spÀt.
04:35Ich habe noch nicht mal gefrĂŒhstĂŒckt.
04:38Sitz vorne, kann ich hinten noch ein bisschen schlafen.
04:40Seine sehr junge Freundin liebt es, am Wochenende auszugehen.
04:44Ja, ja, die kurzen NĂ€chte.
04:45In unserem Alter steckt man die nicht mehr so leid weg.
04:47Das hört sich ja so an, als wĂŒsstest du, wovon du sprichst.
04:51Allerdings ist es bei mir nicht das VergnĂŒgen, das mich wach hĂ€lt.
04:54Ach.
04:55Meine neue Bibel.
04:57Ich muss noch 100 Seiten durcharbeiten, bis Montag 30 habe ich schon.
05:00Aber schön, dass ich vorne sitzen kann.
05:02Er wird mir wenigstens nicht schlecht beim Lesen.
05:03Ja, Fortbildung und Punkte zu sammeln, der Anlass könnte auch echt lustiger sein.
05:07Ihr seid mir eine tolle Reisegesellschaft.
05:09Ich freue mich auf mein Bruderchen in Erfurt.
05:18Was ist denn passiert?
05:19Frau Marquardt, nicht.
05:22Felix!
05:23Er lebt, er lebt.
05:25Ein Mann hat drauĂen auf ihn geschossen.
05:26Er wurde in den Gesicht getroffen.
05:28Es hat eine SchieĂerei gegeben.
05:29Offenbar gab es einen Streit.
05:31Das war der Typ, der hier neulich die Klinik-Computer lahmgelegt hat.
05:33Der Patient hat erzÀhlt, Herr Sonntag sei von dem TÀter mit der Pistole bedroht worden.
05:37Dann haben sie sich geprĂŒgelt und ein Schuss hat sich gelöst.
05:43Richard!
05:44Auf drei, zwei, drei!
05:53Frau Marquardt!
05:55Sie mĂŒssen sofort kommen.
05:56Felix wurde angeschossen.
05:57Wie bitte?
05:58Ja, vor der Klinik.
05:59Er wird gerade untersucht.
06:00Was?
06:03Vermutlich eine Schreckschusspistole.
06:05Der Luftdruck hat links die halbe Wange weggerissen.
06:08Als die Dinger so anrichten, hat das Auge auch was abbekommen?
06:10Das sieht nicht so aus.
06:12Aber der FacialnÀrer ist schon betroffen.
06:14Kreislauf?
06:1490 zu 60, Tarekart bei 116, SĂ€ttigung 98.
06:18Bring noch eine Infusion an.
06:20Kleines Blutbild, Gerinnungsstatus und Blutgruppenbestimmung.
06:23Meinen Sie, man kann sein Gesicht retten?
06:25Keine Ahnung.
06:26Das muss sich ein plastischer Chirurg ansehen.
06:30Dann werden wir doch bloĂ nicht nochmal hierher gefahren.
06:33Womöglich ist es ja Ihnen gefolgt.
06:35Vielleicht ist es ja ganz gut, dass es direkt vor der Klinik passiert ist.
06:38Warum ist dieser Typ nicht im Knast?
06:41Warum ist so jemand auf freiem FuĂ?
06:46Oft sehen solche Verletzungen ja schlimmer aus, als sie sind.
06:49Sie haben ihn nicht gesehen.
06:54Wie sieht's aus?
06:55Tag, Herr Neu.
06:57Sein Zustand ist erstmal stabil.
06:58Das heiĂt, er kommt durch?
07:00Ja, es war keine Kugel, es war eine Schreckschusspistole.
07:04Er hat sich durch den Sturz eine leichte SchĂ€delprĂŒllung zugezogen.
07:08Mehr Sorgen macht uns aber die Gesichtfalle zu.
07:12Zum GlĂŒck ist es eine reine Fleischwunde, allerdings eine recht erhebliche.
07:16Wir haben ihn wegen der Schmerzen und der weiteren Versorgung fĂŒrs Erste sediert.
07:21Aber diese Verletzung, die bekommen Sie hin?
07:24Es sind nicht nur die Narben, die er möglicherweise zurĂŒckbehalten wird.
07:28Bei der Tiefe der Wunde ist auch damit zu rechnen, dass Gesichtsnerven verletzt wurden.
07:32Und das ist ein Fall fĂŒr einen erfahrenen, plastischen Chirurgen.
07:36Ja, dann ziehen Sie jemanden hinzu.
07:38Na, den besten, den Sie kriegen können.
07:39Nennen Sie mir einen Namen und ich besorge den.
07:41Ich hatte mal einen Patienten, einen Bundeswehrsoldat.
07:44Der hat mir erzÀhlt, dass er eine Schusswunde im Gesicht hatte.
07:47Der Chirurg hat es damals so hinbekommen, dass man wirklich nichts mehr sah.
07:51Wirklich beeindruckend.
07:52Und wie heiĂt der? Wo finde ich den?
07:54An den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern.
07:55Ich weiĂ nur, dass er Bundeswehrarzt war, Spezialist fĂŒr Plastische und Unfallchirurgie.
08:00Hier in Leipzig?
08:02Ja.
08:03Den finde ich.
08:06Wir bringen Herrn Sonntag jetzt erstmal auf die DS.
08:30Marquardt, verbinden Sie mich bitte mit dem Bundeswehrkrankenhaus in Leipzig.
08:34Ach, da wird was frei.
08:36Hey, naja, das passt ja.
08:37Boah, hin raus hier.
08:39Boah, komm mal.
08:44Oh Gott.
08:46Schon beim Lesen des Themas ĂŒberfĂ€llt mich eine unwiderstehliche MĂŒdigkeit.
08:50Das sagt der, der die ganze Fahrt geschlafen hat.
08:53Dr. Emilia Hasselhoff.
08:55Der Name klingt ja noch einschlÀfernder als das Thema.
09:04Hey, mein BrĂŒderchen, hallo.
09:08Frau Professor Patzelt, da hat unser Ausflug ja was Angenehmes.
09:12Wie geht es Ihrem Zahn?
09:14Haben wir uns so lange nicht gesehen?
09:15Auf jeden Fall zu lange.
09:17Autobahn war frei.
09:18Hallo.
09:18Hallo, ich grĂŒĂe Sie.
09:19Hallo Frau.
09:26Sie brauchen also auch noch ein paar Fortbildungspunkte, ja?
09:29Leider ja.
09:31Eigentlich hat die Verwaltungschefin uns zu dem Kurs gezogen.
09:34Charmant gezwungen.
09:35Ja, sie will die Klinik auf den neuesten Stand bringen.
09:38Das ewige Prozedere.
09:43Ist das unsere Referent?
09:50Guten Tag.
09:51Hallo.
09:52Tag.
09:52Ich begrĂŒĂe Sie zu unserem diesjĂ€hrigen Fortbildungsseminar.
09:55Ich bin Dr. Emilia Hasselhoff.
10:00Es ist mir egal, ob Dr. Hoffmann auf einer Familienfeier ist.
10:04Es handelt sich um einen Notfall.
10:05Und wenn es nicht seine eigene Beerdigung ist, dann holen Sie mir diesen Mann ans Telefon.
10:11Ja.
10:20Dr. Hoffmann, Sarah Marquardt Sachsen Klinik.
10:22Wir brauchen Sie hier ganz dringend.
10:53Ich konnte Dr. Hoffmann erreichen, er kommt.
10:55Dr. Hoffmann?
10:56Das ist ein Spezialist fĂŒr Schussverletzungen vom Bundeswehrkrankenhaus in Leipzig.
11:01Warum ist er denn da noch nicht hier?
11:03Haben Sie eben die Situation nicht geschildert?
11:04Ja, soweit ich das konnte.
11:06Er sagte, die ersten Stunden nach so einer Verletzung sind entscheidend.
11:09Dann behaltet er sich hoffentlich.
11:12Ja.
11:22Ich habe mit der Polizei gesprochen.
11:26Dieser Max Hellmann ist noch auf der Flucht.
11:28Warum ist der ĂŒberhaupt auf freiem FuĂ?
11:30Er hat seinen Urteilsspruch erst gestern bekommen, zwei Jahre.
11:33Er hat einen Mann, der, der am Montag seine Haftstreife antreten soll.
11:37Doch.
11:47Er darf das schaffen.
11:50Felix kann viel wegstecken.
11:56Er ist stark.
12:00Ja.
12:02Das ist er.
12:05Der ist.
12:09Wenn ich das kenne.
12:18Wenn er hier nochmal auftaucht, rufen Sie uns bitte sofort an.
12:21Ja, vielleicht.
12:22Kann aber auch sein, dass ich ihn mir selbst mal vorknöpfe.
12:25Das war ein Witz.
12:36Das steht noch hier, wenn ich wiederkomme. Alles klar?
12:51Geben Sie mir bitte Bescheid, sobald sich Dr. Hoffmann melde. Danke.
12:55Frau Marquardt? Ja? Wir sind verabredet. Hoffmann, Dr. Kai Hoffmann.
13:02Entschuldigung, ich hatte... Jemand anderen erwartet?
13:05Nein, ich hatte vergessen, dass Sie von einer Feier kommen.
13:08Ja, von der Hochzeit, aber es war ja nicht meine. Und wenn ich das richtig verstanden habe, handelt es sich
13:12um einen Notfall?
13:13Ja, ich wĂŒrde Sie auch sofort auf die ITS bringen. Alles andere können wir ja nachher regeln.
13:17Ja, sehe ich genauso. Sagen Sie, wann ist das passiert?
13:20Vor circa zweieinhalb Stunden.
13:33Was fĂŒr eine Art Pistole war es denn?
13:34Das konnten wir nicht feststellen. Der TĂ€ter ist auf der Flucht. Die Waffe hat er mitgenommen.
13:37Darf ich?
13:43Ja, jetzt kann man auch eine Wunde sehen. Offensichtlich handelt es sich um eine Gaspistole.
13:47Darauf sind wir hier leider nicht spezialisiert.
13:49Ja, das sehe ich. Also, eine ganz normale Emergency-Vantage hÀtte es auch getan.
13:54Es ist immer wieder dasselbe mit zivilen KrankenhÀusern. Schussverletzungen ist keine eingestellt.
13:58Wirklich schade, dass wir hier auf den StraĂen so wenig SchieĂereien haben. Dann könnten wir mehr ĂŒben.
14:02Ja, Herr Brentano, bei mangelnder Praxis kann auch Theorie helfen.
14:05Können Sie denn sagen, wie schlimm es ist?
14:08Also, wie es aussieht, haben wir wenig Gebebeverlust.
14:11Das heiĂt, sein Gesicht kann wieder hergestellt werden?
14:13Wir werden sehen. Auf jeden Fall muss operiert werden und zwar dringend. Sie assistieren mir, ja? Danke.
14:18Ja, super Idee. Ihr Patient, ich mach die Pflege.
14:23Ziemlich empfindlich, was?
14:24Also, wir sind hier einen etwas anderen Ton jeweils.
14:27Dabei war ich noch nett.
14:29Na los, lassen Sie sich eine OP vorbereiten. Zack, zack.
14:32So, wie vielen.
14:35Vielen Dank und einen schönen Tag.
14:44Kennen Sie Dr. Hasselhoff?
14:45Ja, vom letzten Ărzteball. Sie ist eine tolle TĂ€nzerin.
14:49Hat sogar Turnier, war mal irgendwo Zweite, glaub ich.
14:51Standard?
14:52Ich glaub, sie hat alles drauf.
14:53Haben Sie heute Abend schon was vor?
14:55Ăh, nein.
14:56Wollen wir was essen gehen?
14:58Ja, gerne.
14:58Ich frag die Kollegen.
15:00Gut.
15:00Haben Sie es schon mal mit ihr getan?
15:02Sagen wir mal so, ich hab's versucht, aber mein Foxtrot ist ziemlich eingerostet.
15:05Wir wollen was essen gehen. Wer kommt mit?
15:08Ich kenne da ein sehr nettes Lokal in der Altstadt.
15:10Traditionelle ThĂŒringer KĂŒche, kaum Touristen und ein wirklich gutes Bier aus der Hausbrauerei.
15:15Also, eigentlich...
15:16Wir sind hier nicht nur zur PflichterfĂŒllung, wir wollen uns auch amĂŒsieren.
15:24Gut.
15:25Ich hab Hunger.
15:26Ja, meinetwegen.
15:30Hat Roland da eben wirklich amĂŒsieren gesagt?
15:33Du, ich weià auch nicht, wann ich das letzte Mal dieses Wort aus seinem Mund gehört hab.
15:41Nochmal spĂŒlen.
15:46Plastische Chirurgie strebt die funktionelle und Àsthetische Rekonstruktion an.
15:51Aber sehen Sie das hier?
15:53Hier ist das Hauptproblem die Deckung.
15:55Wir versuchen zunÀchst mit Verschiebung zu arbeiten, aber falls das nicht reicht...
15:59MĂŒssen wir etwas Gewebe verpflanzen.
16:01Richtig.
16:02Und am besten eignet sich dazu?
16:04Gewebe aus dem HĂŒftbereich.
16:07Sehr gut.
16:08Aber zunĂ€chst kĂŒmmern wir uns um den Gesichtsnerven.
16:10Um eine LĂ€hmung zu vermeiden.
16:12Eine halbseitige GesichtslÀhmung, die kann mitunter entstellender sein als eine deutlich sichtbare Narbe.
16:17Hier, sehen Sie?
16:19Dieser Nerv, der ist noch intakt.
16:22Ja, das schenken wir dem jungen Mann ein LĂ€cheln.
16:29Nein, ich muss den Termin absagen.
16:31Ja, ich melde mich.
16:43Wollen Sie sich nicht offensetzen?
16:44Dr. Hoffmann sagte, das kann noch bis zu drei Stunden dauern.
17:03Gibt es in Ihrem Leben auch Dinge, von denen Sie bereuen, Sie nicht gemacht zu haben?
17:12Ich habe mir immer vorgemacht, dass es das in meinem Leben nicht gibt.
17:16Ich tue, was mir gefÀllt.
17:19Und wenn es was gibt, was ich will, dann nehme ich es mir.
17:23So wie Sie.
17:25Das gefÀllt mir.
17:30Felix ist da ganz anders.
17:32War er schon immer.
17:35Er kommt mehr nach seiner Mutter.
17:38Nicht, dass er nicht hartmÀrkig sein könnte.
17:42Aber wenn es nicht lÀuft, dann lÀsst es lieber bleiben.
17:49Das macht ihn letztendlich freier.
17:52Ja, und das ist es, was mir Schwierigkeiten bereitet.
17:56Schon als Kind bin ich nie an ihn rangekommen.
18:01Er schien sich immer selbst genug zu sein.
18:10Ich wusste gar nicht, wo, wie sehr ich ihn brauche.
18:22Wollen Sie vielleicht einen Kaffee?
18:35Schön, das war's. Fertig fĂŒr heute.
18:38Herr...
18:38Sonntag. Felix Sonntag.
18:40...wird isoliert auf die ITS verlegt.
18:42Sie kĂŒmmern sich um die Verlegung und ich gebe den Angehörigen Bescheid.
19:00Es wĂ€re doch die Gelegenheit, zum Du ĂŒberzugehen.
19:03Gerne.
19:04Roland.
19:05Niklas, was ist so falsch daran? Einfach nochmal was Neues zu machen.
19:09Nichts!
19:09Ich sag nur, dass so eine Ausbildung unfassbar viel Zeit und Nerven kostet.
19:12Und das schon ohne Chefarztposten und als allein erziehende Mutter.
19:15Du hast dann mindestens drei Fulltime-Jobs gleichzeitig.
19:17Ja.
19:18Du hast recht.
19:19Ihr traut mir das einfach nicht zu?
19:21Nein!
19:22Das ist fĂŒr mich.
19:24Ja.
19:25Danke, Frau Margot.
19:26Oh ja!
19:27Danke, Frau Margot.
19:28Danke.
19:33Ups.
19:33Was ist los?
19:34Das...
19:35Entschuldigung.
19:36Sagen Sie mal, war das jetzt ein alkoholfreies Bier oder haben Sie mir ein richtiges Zipp gebracht?
19:39Ein richtiges?
19:40Sind Sie wahnsinnig?
19:41Das ist unsere Fahrerin.
19:43Tut mir leid.
19:45Ich fĂŒhl mich eindeutig beschwipst. Ich kann jetzt nicht fahren.
19:47Musst du.
19:50Ich brauch zwei bis drei Stunden, um das Bier abzubauen.
19:52Na dann bleiben wir noch ein bisschen hier.
19:54Ja und was machen wir jetzt hier stundenlang?
19:55Och, Erfurt hat noch mehr zu bieten.
19:57Na dann zeig uns doch mal was.
19:58Gerne.
19:59Solle.
20:01Ich komme spÀter.
20:04Na los.
20:06Ah.
20:17Das ist ja...
20:18Das ist ja zauberhaft.
20:20Ja, habe ich zu viel versprochen.
20:22Also da muss man ja was trinken.
20:24Kann ich Ihnen, Àh, kann ich dir was mitbringen?
20:26Gerne.
20:26Ein WeiĂwein bitte.
20:27Gut.
20:32Schauen Sie mal, wer da ist.
20:34Unsere Dozent mischt sich an diesem lauschigen Wochenende und das Volk.
20:37Ich hole mir was zu trinken.
20:39Da komme ich mit.
20:43Hallo, ich hĂ€tte gern zwei WeiĂweine.
20:45Hallo.
20:46Hallo.
20:46Entschuldigung.
20:47Boah, meine Partnerin ist so lustig und...
20:50Danke.
20:51Hallo.
20:51Hallo.
20:52Wir waren eben im Vortrag.
20:54Ach, entschuldigen Sie, da waren so viele Leute.
20:56Ich...
20:56Macht nichts.
20:58Aber wir kennen uns doch.
20:59Arendt.
21:00Ich bin Ihnen mal beim Ărzteball auf die FĂŒĂe getreten.
21:02Ja, ich erinnere mich.
21:04Beim Foxtrot.
21:05Aber so schlecht waren Sie gar nicht.
21:07DĂŒrfen wir Sie hier einladen?
21:08Warum nicht?
21:09Was trinken Sie?
21:10Brot?
21:10Einen roten.
21:11Also ich nehme WeiĂ, Sie nehmen Rot und...
21:13Ah!
21:13Die nehme ich.
21:14Dankeschön.
21:14Ja, vielen Dank.
21:16Danke.
21:17Bis gleich.
21:19Ja...
21:19Danke.
21:20Ja...
21:21Das ist auch was an.
21:22Ja.
21:24Ich bin ganz schön.
21:26Danke.
21:29Danke.
21:31Danke.
21:31Danke.
22:01Also, die OP ist soweit gut und ohne Komplikationen verlaufen.
22:06Allerdings habe ich die Anweisung gegeben, den Patienten zu isolieren.
22:09Besondere HygienemaĂnahmen.
22:10Die gröĂte Gefahr zur Zeit ist eine bakterielle Infektion.
22:14Ist er denn wach?
22:15Wie lange wird das dauern?
22:16Wird er Schmerzen haben?
22:18Ja, aber die können wir durch ein gut gefĂŒhrtes Medikamentenmanagement auf ein AtrialchiasmaĂ reduzieren.
22:22Morgen besprechen wir dann, wie wir die Behandlung weiterfĂŒhren und wann der nĂ€chste Eingriff folgt.
22:27Sie mĂŒssen ihn nochmal operieren?
22:29Ja, mehrfach.
22:30Bei diesen komplexen Verletzungen ist ein Verlauf eine wahnsinnig schwer vorhersehbar.
22:33Ich meine, wir wollen ja, dass alles gut verheilt und dass man spÀter so wenig wie möglich von den Armen
22:37sieht.
22:38Wir sind Ihnen so dankbar.
22:40Danke, dass Sie so schnell kommen können.
22:41Kein Problem. Ich werde morgen frĂŒh nach ihm schauen.
22:51Meine lÀngste OP war zwölf Stunden.
22:54Ich war mal bei einer dabei, die hat 15 Stunden gedauert, dann wurde sie unterbrochen.
22:58NĂ€chsten Tag hat man ungefĂ€hr sechs Stunden weitergefĂŒhrt.
23:01Kommen Sie, das zÀhlt nicht. Das sind zwei OPs.
23:03Aber Sie standen ja auch nicht zwölf Stunden ununterbrochen am OP-Tisch.
23:06Doch.
23:08Also ich war bei einer OP dabei, die hat 36 Stunden gedauert.
23:11Was? 36?
23:12In China. Sie haben mesische Zwillinge wurden getrankt.
23:16Da waren Sie aber ein.
23:17Ich war sogar einer der Zwillinge.
23:19Ich glaube, wir sind aufgeflogen.
23:20Mit unserer Prahlerei kann ich sagen.
23:24Wir mĂŒssen eigentlich kattregen.
23:26Keine Ahnung.
23:29Ich weiĂ nicht, was Sie jetzt machen, aber ich will tanzen.
23:32Wer kommt mit?
23:33Ich komme sehr gerne mit.
23:36So.
23:36Oh, das geht's.
23:37Salsa.
23:39Salsa.
23:40Salsa.
23:41Salsa.
23:48Salsa.
24:12Geht's Ihnen nicht gut?
24:13Doch, doch, ich brauche nur einen Moment. Gehen Sie schon mal vor.
24:19Er wird Sie sicher sehen wollen.
25:06Untertitelung des ZDF, 2020
25:11Sarah, meine GĂŒte, ich habe gehört, was geschehen ist.
25:13Nein, nicht jetzt, Kaminski.
25:16Oh Gott.
25:18Kommt!
25:20Warum denn jetzt? Warum mir?
25:24Oh Gott.
25:29Oh Gott.
25:32Oh Gott, danke.
25:46Na ja, aber manchmal kommt sie doch wieder hoch, diese Angst.
25:51Dann habe ich auf einmal das GefĂŒhl, in mir ist was Schlimmes, Unheilvolles.
25:55Ich kann es nicht kontrollieren.
25:57Ich merke es nicht.
26:00Bis es vielleicht zu spÀt ist.
26:02Ja, da hilft nur eins.
26:04Im Moment verweilen.
26:06Klingt einfach, ist ziemlich schwierig.
26:09Und man muss sich immer wieder dazu zwingen.
26:11HĂ€ngt doch auf im Moment ab, oder?
26:15Und abends?
26:17Wenn es nichts mehr gibt, was einen beschÀftigt.
26:23Aber an einem Tag wie heute fÀllt es leicht.
26:26Und weiĂt du, wozu ich Lust hĂ€tte?
26:27Nein.
26:28Lass uns tanzen.
26:29Ach, ich weiĂ nicht.
26:30Das letzte Mal, dass ich getanzt habe.
26:33Wir mĂŒssen auch nicht.
26:36WeiĂt du was?
26:37Ich habe groĂe Lust.
26:38Darf ich bitten?
26:40Gerne.
27:03Geht's wieder?
27:05Ja, danke.
27:07Verhalten Sie es.
27:09Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe,
27:12dann sind die Verletzungen zwar schwerwiegend,
27:14aber nicht lebensbedrohlich.
27:16Ja.
27:18Man muss natĂŒrlich davon ausgehen,
27:20dass Narben und gewisse EinschrÀnkungen
27:23der Mimik zurĂŒckbleiben werden.
27:25Ja, das hat Dr. Hoffmann gesagt.
27:28Oh Gott, ich bin so eine blöde Kuh.
27:32Sarah.
27:34Sie wÀren nicht die Erste,
27:36der es schwerfÀllt,
27:37sich mit den Verletzungen
27:38eines nahestehenden Menschen
27:42auseinanderzusetzen.
27:42Das ist...
27:44ScheiĂe, nein.
27:46Glauben Sie wirklich,
27:46dass ich so oberflÀchlich bin,
27:48dass mir ein paar Narben was ausmachen wĂŒrden?
27:53Es ist viel schlimmer.
28:00Und ich hab das von Anfang an gewusst,
28:03wenn ich ehrlich bin.
28:04Aber ich wollte es nicht wahrhaben,
28:06weil...
28:10nicht sein kann,
28:11was noch nicht sein darf.
28:18Vorsicht.
28:19Ich glaube nicht,
28:20dass du das berĂŒhren solltest.
28:22Wie schlimm ist es denn?
28:28So schlimm.
28:30Ich kann's dir nicht sagen,
28:32du bist doch bandagiert.
28:33Aber der Arzt,
28:34der dich operiert hat,
28:35ist zuversichtlich.
28:39Wo ist Sarah?
28:41Sie musste dringend noch was erledigen.
28:45Aber sie war immer bei dir.
28:47Sie hat sogar den Arzt besorgt.
28:49Das ist einer der Besten.
28:50Sie kennt sich mit diesen
28:51Schussverletzungen sehr gut aus.
28:53Ja, natĂŒrlich hat sie das.
28:56Sie will ja nicht
28:57mit einem Monster zusammen sein.
28:59Das darfst du nicht mal denken, Felix.
29:25Wo ist mein Rat?
29:28Mein Kollege hat es mir ĂŒbergeben.
29:34Und?
29:36Was und?
29:37Der Dr. Hoffmann.
29:38Was sagst du?
29:39Also ich finde ihn
29:40ja beeindruckend.
29:41Du hÀttest ihn
29:42in einem OP erleben sollen.
29:44Ganz ruhig,
29:46konzentriert,
29:46kompetent.
29:47Aha.
29:48Und inwiefern
29:48unterscheidet er sich damit
29:50von uns anderen Ărzten?
29:51Ja, gar nicht.
29:52Ich meine nur,
29:53sein Auftreten
29:54so schmissig.
29:56Schmissig?
29:57Ich finde sein Auftreten
29:58eher arrogant
29:59und anmaĂend.
30:00Also als MilitÀrÀrzt
30:01ist er vielleicht
30:02einen anderen Ton gewohnt.
30:03Ja, dann bin ich ja froh,
30:04dass das hier
30:04ein reines Zivilkrankenhaus ist.
30:06Wenn er morgen wiederkommt,
30:07könnt ihr ja vielleicht...
30:08Nee, nee, nee, nee.
30:10Ich ĂŒberlasse ihn gern dir.
30:11Du kommst ja offenbar
30:12ganz gut zurecht
30:13mit seiner
30:14schmissigen Art.
30:18Schwester Hanna,
30:19sind die Befunde schon da?
30:22Dankeschön.
30:32Hallo, mein Schatz.
30:34Na, wie ist es bei Manu?
30:36Nein.
30:38Ach, mein Liebling,
30:40du weiĂt doch,
30:40dass ich da arbeiten muss.
30:42Aber kommendes Wochenende?
30:44Ja.
30:45Da muss ich auch nicht lernen,
30:46versprochen.
30:47Da machen wir was Schönes zusammen, ja?
30:49GrĂŒĂ Manu und ihre Mama.
30:51Ja.
30:52Dicken Kuss,
30:53ich hab dich lieb.
30:54Mua.
30:59Mua.
31:27Na, hier hat sich ja was entwickelt, Bruder.
31:29Sieht so aus,
31:30als hÀtte nicht Martin
31:31ausgestochen, oder?
31:32Der Abend ist doch jung
31:32und der weint kalt.
31:34Na los, komm.
31:35Dicken Kuss,
31:49hey, hey, hey, hey, hey.
31:51Ciao.
32:00Musik
32:20Alles in Ordnung? Geht's Ihnen gut?
32:22NatĂŒrlich. Wie geht es ihm?
32:27Er hat schon nach Ihnen gefragt.
32:30Die nĂ€chsten Wochen werden nicht einfach fĂŒr ihn.
32:33Ich weiĂ.
32:35Ich bin froh, dass er sie an seiner Seite hat.
32:40Solange er mich braucht, werde ich fĂŒr ihn da sein.
32:58Hallo, Schatz.
33:01Wie geht's dir?
33:03Es tut weh.
33:08Die Medikamente werden bestimmt gleich helfen.
33:17Ich bin froh, dass du da bist.
33:21NatĂŒrlich bin ich da.
33:29Es war nichts Ernstes, aber schön war es trotzdem.
33:33Ich habe gemerkt, das Karussell fÀhrt noch.
33:37Und bei dir gibt es da gerade jemanden?
33:39Ăhm.
33:40Ich frage dich das als dein Arzt.
33:42Die Chance, eine schwere Krankheit mit einem Partner zu ĂŒberstehen,
33:45ist statistisch nĂ€mlich weitaus gröĂer als allein.
33:48Ah ja.
33:49Das trÀgst du dann sicher in meiner Krankenakte nach.
33:52Auf jeden Fall.
33:55Nein, im Moment gibt es niemanden.
33:58Verstehe.
34:11Gehen wir noch ein StĂŒck?
34:12Ja, gerne.
34:23Merengue!
34:36Wo ist denn Roland abgeblieben?
34:38Keine Ahnung.
34:39Wir können ja nicht ohne ihn zurĂŒck nach Leipzig, oder?
34:41Kannst du denn schon wieder Auto fahren?
34:42Du, auĂer dem unfreiwilligen Bier habe ich nichts getrunken.
34:50Hey, hey, hey.
34:51Mensch, schon wieder du.
34:53Sorry, Alter.
34:54Jetzt geh doch mal nach Hause.
34:56Wend dich aus.
34:57Martin, lass gut sein.
34:58Der hat mich eben schon mal angerettet.
35:00Komm.
35:19Was wird das denn?
35:26Hilf mit!
35:28Hey!
35:33Martin!
35:37Martin!
35:39Ich glaube, ich brauche einen Krankenwagen.
35:51Hallo, wir suchen Dr. Martin Stein.
35:54Roland, Martin ist ĂŒber eine Mauer gestĂŒrzt.
35:57Jetzt sagt bitte nicht beim Tanzen.
35:58Er hat versucht, jemandem das Leben zu retten.
36:00Was?
36:01Ja, er hat einen Betrunkenen von der Mauer gezogen
36:03und da ist er selber runtergestĂŒrzt.
36:04Und was hat er?
36:06Wie geht's ihm?
36:08Auf eine Unterschenkelfraktur,
36:09stark zerkliftete Fleischwunde.
36:11Was er macht, macht er wirklich grĂŒndlich.
36:13Die Fraktur wurde mit einem Fixerteur versorgt.
36:15Das heiĂt, er fĂ€llt die nĂ€chsten zwei Wochen aus?
36:17Ja, so sieht's aus.
36:18Ich werd mal nach ihm sehen.
36:21Danke fĂŒr den schönen Abend.
36:23Nee, ich hab zu danken.
36:31Man kann euch keine fĂŒnf Minuten alleine lassen.
36:34Das sagt genau der Richtige.
36:50Die haben den Typen gestern Nacht noch verhaftet.
36:53Dieser Drecksack.
36:58Und ich hab mich so auf den C84 gefreut.
37:01Auf was?
37:02Die Auktion.
37:04Das ist doch bloĂ ein alter Computer.
37:07Artefakte?
37:09Du bist wirklich unglaublich.
37:13Guten Morgen.
37:15Morgen.
37:16Und?
37:17Wie war die Nacht?
37:19Gut.
37:20Dann wollen wir uns das mal ansehen.
37:22Nein.
37:23Nein.
37:27Ganz kurz.
37:29Könntest du bitte drauĂen warten?
37:33Ja, klar.
37:35Danke.
37:53Na, da haben wir doch schon Schlimmeres gesehen.
38:15Hallo.
38:17Hallo.
38:19Na, wie geht es Ihnen?
38:22Dr. Hoffmann ist gerade bei Ihnen.
38:26Und wie geht es Ihnen?
38:40Ich bin zufrieden.
38:42Bisher gibt es keine Anzeichen an Infektion.
38:44Gut.
38:45Ich habe gerade alles Ihren Mann erzÀhlt.
38:48Mein Mann?
38:49Nein, nein, wir sind nicht verheiratet.
38:51Felix ist mein Sohn.
38:52Ah, verstehe.
38:53Ich dachte, er wÀre Ihr gemeinsamer Sohn.
38:56Nein, Herr Sonntag ist mein LebensgefÀhrte.
39:01Gut.
39:02Wie gesagt, ich bin in Eiler.
39:04Bis Dienstag.
39:07Und?
39:09Ist das so ein Krebsenhaus?
39:10Ach.
39:22Ich muss dir ĂŒbrigens noch was sagen.
39:25Was Schlimmes?
39:29Ich habe heute Nacht beschlossen, den SchÀrfertsposten aufzugeben.
39:34Wird es dir zu viel?
39:37Irgendwie schon.
39:40Statt mehr zu arbeiten, sollte ich lieber mehr leben.
39:44War ein schöner Abend gestern.
39:46Bis auf das Schloss.
39:49Mhm.
39:52Und du und Dr. Patzelt?
39:55Ihr habt euch ziemlich gut unterhalten, was?
39:59Das haben wir.
40:02Das war aber auch alles.
40:05Klar.
40:16Sie wollen mich noch einen Tag hier behalten.
40:18Roland, bitte sag was.
40:20Ich hoffe, du hast ein schönes Zimmer.
40:22Respekt ĂŒbrigens.
40:23Ihr seid aber groĂartig.
40:25Danke.
40:25Sie haben jetzt Zeit aufzuholen.
40:27Gute Besserung.
40:28Und du meld dich.
40:30Mach ich.
40:31Danke.
40:31Dr. Alman.
40:32Dr. Ahren.
40:34Hat die Marquardt euch auch so viele Nachrichten hinterlassen?
40:37Ach, ich soll ja zurĂŒckrufen.
40:38Das klang irgendwie seltsam.
40:42Ich habe gerade versucht, sie anzurufen, aber sie geht nicht ran.
40:44Ja, die will doch eh nur kontrollieren, ob wir wirklich beim Seminar waren.
40:49Willst du sie eigentlich selbst sagen, oder soll ich sie darauf vorbereiten?
40:52Nein, ich rede morgen mit ihr, ja?
40:55WorĂŒber?
40:56Dass ich meinen SchÀfertskittel an den Nagel hÀnge.
40:59Oh.
41:01Ja, ich will mich mehr um Hannah kĂŒmmern und um meine Weiterbildung.
41:05Gut.
41:07Der Posten ist frei.
41:09Interesse?
41:10Oh Mann, das ist ja schlechtes Timing.
41:13Ich bin ja gerade so unpÀsslich.
41:15Könnte das noch eine Weile ĂŒberbrĂŒcken.
41:17Ich habe mich, glaube ich, zweimal beworben und ich bin zweimal abgewitzt.
41:21Aller guten Dinge sind drei.
41:23Das ist echt lieb von dir.
41:25Ein drittes Mal tue ich mir das nicht an.
41:28Das sind die Schmerzmittel.
41:29Frag ihn in ein paar Tagen nochmal.
41:30Ich bin das nicht an.
41:31Ich bin das nicht an.
41:33Das ist ein langes Mal.
41:34Hallo.
41:35Ich bin das nicht an.
41:35Ich bin das nicht an.
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