Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 3 Monaten

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00...unhalt angerichtet, weil wir alle angelogen haben.
00:03Wenn wir weiter lügen, wird doch alles nur noch schlimmer.
00:05Du irrst dich.
00:07Wenn wir jetzt die Wahrheit sagen,
00:11dann beschwören wir eine Katastrophe herauf.
00:14So glaub, Daniel, dass du das Kind unglücklicherweise verloren hast.
00:20Dann wird er bei dir sein und dich trösten.
00:26Ari.
00:28Ari, du musst dich beruhigen.
00:31Es ist alles meine Schuld.
00:33Es ist alles meine Schuld.
00:36Was?
00:37Was ist deine Schuld?
00:39Er ist tot.
00:41Wie kommst du da rauf?
00:43Warum solltest du schütteln?
00:45Ich habe ihm vor seinem Tod etwas gesagt,
00:49was ihn so aufgeregt hat.
00:54Marie.
00:57Was hast du ihm gesagt?
01:01Marie.
01:11Hey, what you looking for?
01:17No one has the answer.
01:20They just want more.
01:25Hey, who's gonna make it right?
01:31This could be the first day of my life.
01:40Das ist alles meine Schuld.
01:43Was?
01:45Das Tod ist meine Schuld.
01:54Komm, komm, komm, komm.
01:56Ist ja schon gut.
02:00Das war alles so viel für sie.
02:03Wovon spricht sie denn?
02:05Sie hatte einen Streit mit Werner
02:06und nun glaubt sie,
02:08dass sie ihn so sehr aufgeregt hat,
02:09dass er deswegen...
02:11Was ist das für ein Streit?
02:12Es ging um das Kapital,
02:14das sie in der Manufaktur investieren wollte
02:17und...
02:19Du weißt ja, wie er dazu stand.
02:21Sie hat den Vorschlag wieder vorgebracht.
02:25Marie.
02:26Ich bin mir ganz sicher,
02:28dass Großvater dir längst vergeben hat.
02:33Sie ist so sehr mitgenommen.
02:35Bitte hol ihr doch ein Glas Wasser aus der Küche.
02:37Ja.
02:38Ja.
02:52Wenn deine Mutter jetzt aus dem Zimmer gestürmt kommt...
02:54Ich versuche gerade zu vergessen,
02:56dass sie nebenan ist.
02:59Wir hätten doch in die Villa gehen sollen.
03:01Ich schlafe nicht in der Villa.
03:05Ich bin doch auch gerne hier.
03:08Und in der Villa hätte ich es wahrscheinlich
03:09nicht mal eine Minute ausgehalten,
03:11wenn mir Marie mit ihrem Hochzeitsstress
03:13total auf den Geist geht.
03:15Deswegen bist du hier, ja?
03:18Ja, klar.
03:20Mann, weißt du, wie Marie mit ihrem Getue nerven kann?
03:24Dann so, Charlotte,
03:25wollen wir die Blumen noch
03:27und die Blumen und solch den einladen?
03:29Oh, total furchtbar.
03:35Hey, was ist denn?
03:38Du bist nur hier, weil dir in der Villa
03:40alles auf den Geist geht.
03:42Oh, cool.
03:43Ja, so war das doch gar nicht gemeint.
03:47In der Villa ist nur noch Stress.
03:49Und wo soll ich denn sonst hin außer zu dir?
04:00Ich kann nicht mehr, Annabelle.
04:04Ich war so erleichtert,
04:06als wenigstens Werner die Wahrheit wusste.
04:09Ach, die Wahrheit.
04:11Die Wahrheit ist ein zweischneidiges Schwert.
04:15Sie hat Werner auch nichts genutzt.
04:16Und wir irgendwann mit Daniel erfahren müssen,
04:19dass ich nicht schwanger bin.
04:21Und dass ich es vielleicht niemals werden kann.
04:25Unser ganzes Leben ist eine Lüge.
04:27Dein Leben ist keine Lüge.
04:29Daniel liebt dich.
04:30Er will dich heiraten.
04:32Das ist real.
04:33Darauf musst du dich konzentrieren.
04:37Schau, du hast jetzt die Gelegenheit,
04:38Daniel zu zeigen,
04:39dass du für ihn da bist.
04:41Dass ihr zusammengehört.
04:44Wir gehören doch nur zusammen.
04:45Du liebst Daniel doch.
04:49Also zeig ihm jetzt,
04:50dass du stark sein kannst.
04:55Alles wird gut.
04:57Ich werde dir helfen.
05:02Ja.
05:20Ich habe mich von Werner verabschiedet.
05:26Danke.
05:28Das bedeutet mir viel.
05:45Ich glaube, wir sollten versuchen,
05:46ein wenig zu schlafen.
05:49Wir schlafen gut.
05:51Ich bin so froh,
05:59dass du bei mir bist.
06:03Das bin ich auch.
06:14Ob Daniel jetzt auch gerade wach liegt?
06:18Was er wohl über den Moment zwischen uns denkt?
06:24Er leidet unglaublich unter Werners Tod.
06:29Wie gerne würde ich ihm seinen Schmerz abnehmen,
06:31wenn ich nur könnte.
06:35Als Daniel und ich nebeneinander vor Werners Foto standen,
06:38da war es wieder da.
06:40Dieses ganz starke Gefühl,
06:42gegen das ich immer noch so machtlos bin.
06:46Daniel geht's genauso.
06:48Das habe ich gespürt.
07:03Es tut mir so leid.
07:10Oh Gott.
07:16Oh Gott.
07:46Untertitelung des ZDF, 2020
08:16Untertitelung des ZDF, 2020
08:47Untertitelung des ZDF, 2020
08:53Untertitelung des ZDF, 2020
09:33Untertitelung des ZDF, 2020
09:44Untertitelung des ZDF, 2020
10:28Untertitelung des ZDF, 2020
11:01Untertitelung des ZDF, 2020
11:17Untertitelung des ZDF, 2020
11:32Untertitelung des ZDF, 2020
11:58Untertitelung des ZDF, 2020
12:30Untertitelung des ZDF, 2020
12:32Untertitelung des ZDF, 2020
12:38Untertitelung des ZDF, 2020
12:57Guten Morgen.
13:01Morgen.
13:04Wollen wir los?
13:31Ich hatte mit Herrn Grafenberg ausgemacht, ihn jetzt abzuholen.
13:40Ich weiß gar nicht, warum ich hier bin.
13:46Ich bin einfach gekommen, wie verabredet.
13:50Obwohl...
13:51Ich weiß.
13:55Ich habe heute Morgen den Frühstückstisch gerichtet
13:59und plötzlich merke ich, dass ich für ihn mitgedeckt habe.
14:04Wie immer.
14:07Ich kenne Herrn Grafenberg seit 40 Jahren.
14:13Ich kann mir einfach nicht vorstellen.
14:30Komm mit.
14:37Das kann doch nicht sein.
14:40Er wollte sich doch heute die Prototypen angucken.
14:45Charlie.
14:51Das kann nicht sein.
14:54Sie hätte sich doch gemeldet.
14:56Wen meinst du?
14:59Marie.
15:00Marie, sie hätte doch angerufen, wenn irgendwas gewesen wäre.
15:03Charlotte.
15:04Charlotte.
15:08Vielleicht, äh...
15:10Vielleicht willst du sie anrufen.
15:13Hallo.
15:15Ich muss daher.
15:24Soll ich mitkommen?
15:37Marie.
15:42Danke.
15:43Wie geht es dir?
15:46Ich wollte gerade irgendjemanden anrufen.
15:49Das ist doch jetzt nicht wichtig.
15:52Hast du denn mitgeschlafen?
15:57Wegen gestern Abend.
16:01Du brauchst dir keine Gedanken zu machen.
16:03Wegen Großvaters Tod.
16:08Das ist aber nicht so einfach.
16:12Du nimmst dir euren Streit viel zu sehr zu Herzen.
16:16Großvater hätte nie nicht gewollt, dass...
16:19Er hat dich geliebt.
16:22Und er hat sich so auf unser Kind gefreut.
16:30Vermund?
16:33Können Sie einen Augenblick warten, bitte?
16:37Das ist Frau Wiesenthal.
16:39Weißt du, die Frau, die unsere Hochzeit plant.
16:44Frau Wiesenthal?
16:45Gravenberg hier.
16:48Wir hatten einen Todesfall in der Familie.
16:52Ja, sehr plötzlich.
16:55Wir müssen unsere Hochzeit verschieben.
17:00Ja, sie hören wieder von uns.
17:03Auf Wiederhören.
17:08Es ist nur aufgeschoben, Marie.
17:13Klar.
17:29Frederik Gravenberg hat heute Morgen angerufen.
17:40Falkenthal-Porzellan Mertens.
17:42Was kann ich für Sie tun?
17:45Nein, es tut mir leid, Herr Bauer.
17:48Frederik Gravenberg ist nicht im Büro.
17:51Nein, Frau Gravenberg auch nicht.
17:53Ich kann Ihnen nicht sagen,
17:55wann die heute alle ins Büro kommen.
17:56Es gab einen Todesfall in der Familie.
18:02Ja.
18:04Wiederhören.
18:25Marie.
18:29Warum quälst du dich so?
18:33Ich wollte mich von Werner verabschieden.
18:36Lass uns reden.
18:40Was habe ich nur getan?
18:43Werner hatte ein krankes Herz.
18:46Es war nur eine Frage der Zeit, bis...
18:48Wenn ich ihm nichts erzählt hätte,
18:50dann würde er vielleicht noch leben.
18:52Es war sein Schicksal.
18:53Er war krank.
18:55Du hast wirklich überhaupt nichts damit zu tun.
18:58Du musstest jetzt alles vergessen
19:00und nach vorne sehen.
19:01Wie soll ich denn jetzt an die Zukunft denken?
19:05Denk an Daniel.
19:08Wir haben unsere Hochzeit verschoben.
19:12Ja, das ist richtig so.
19:14Wir wollen doch unter diesen Umständen
19:16keine Hochzeit feiern.
19:19Aber...
19:20Es wird eine Hochzeit geben.
19:22Eine wundervolle, große Hochzeit.
19:26Und jetzt wirst du ihn trösten
19:29und beistehen.
19:31Das wird euch beide noch näher zusammenbringen.
19:49Morgen.
19:55Mein herzliches Beileid.
19:58Danke dir.
20:09Danke dir.
20:35Ich danke Ihnen allen für Ihre Anteinnahme,
20:39und dir mitgeführt.
20:43Mein Vater war immer sehr stolz,
20:45wenn er von seinen Mitarbeitern sprach.
20:47Und das zu Recht.
20:52Frau Mertens,
20:54können Sie der Belegschaft sagen,
20:55dass ich heute Mittag
20:56eine kleine Anspreie halten möchte?
21:01Ich glaube nicht,
21:03dass es im Sinne meines Vaters wäre,
21:04wenn wir unsere laufenden Projekte
21:06und unsere Arbeit vernachlässigen würden.
21:09Also,
21:10danke.
21:12Geht doch schon mal vor,
21:13ich komme gleich nach.
21:22Wir sollten uns um die Farblieferanten kümmern, ne?
21:26Bringen Sie mir die Angebote in mein Büro.
21:28Selbstverständlich, Herr Grafenberg.
21:29Okay.
21:37Die Post.
21:43Werner Grafenbergs Tod geht allen furchtbar nah.
21:47Er war das Herz dieser Firma.
21:49Und das hat aufgehört zu schlagen.
21:54Das ist einfach nicht zu fassen.
21:56Auf einmal ist er weg.
21:58Für immer.
22:03Aber andererseits ist er eben nicht weg.
22:06Er ist hier überall.
22:08Man kann ihn immer noch spüren.
22:12Die Villa.
22:13Die Manufaktur.
22:15Er hat überall seine Spuren hinterlassen.
22:18Und er wurde geliebt.
22:21Wenn es eine Sache gibt,
22:22die man im Laufe seines Lebens
22:23erreicht haben sollte,
22:25dann ist es doch,
22:26dass man liebt.
22:27Und wieder geliebt wird.
22:31Wo ist eigentlich Daniel?
22:33Ich denke, er ist spazieren.
22:37Er wollte alleine sein.
22:39Wenn er wiederkommt,
22:41dann kümmere dich um ihn.
22:45Ich habe das Gefühl,
22:48dass wir uns überhaupt nicht nahe sind.
22:50Es ging dir selbst nicht gut.
22:52Wie konntest du dich
22:53auf seine Trauer einlassen?
22:57Ich weiß.
23:01Ab jetzt zeig ihm,
23:02dass du dich gefasst hast
23:03und dass du für ihn da bist.
23:09Charlotte.
23:24Du hast mich nicht angerufen.
23:59Frederik, wenn es dir zu viel ist,
24:01dann kann ich dir auch helfen.
24:01Das ist schon gut.
24:03Ich schaffe das.
24:05Es muss irgendwie weitergehen.
24:10Oh, Entschuldigung.
24:11Ich kann auch später...
24:13Sind das die Angebote
24:15der Farblieferanten?
24:16Ja.
24:17Die meisten Angebote
24:18sind von unseren alten Lieferanten.
24:20Es sind aber auch
24:20ein paar neue Firmen dabei.
24:22Ich habe es wie immer
24:23nach dem Preis sortiert.
24:25Aha.
24:26Ja, dann muss es das wohl sein.
24:30Wir nehmen das Angebot
24:31der Firma Latresco.
24:33Das ist das günstigste.
24:35Faxen Sie die Bestellung bitte gleich aus.
24:37Wenn Sie noch ein bisschen Zeit brauchen...
24:39Nein!
24:42Entschuldigung.
24:43Entschuldigung.
24:44Bitte, faxen Sie es einfach aus.
24:46Mach ich.
24:47Gerne.
24:52Frederik, du siehst nicht gut aus.
24:55Ich kann mich einfach nicht konzentrieren.
24:57Warum nimmst du denn
24:57ein paar Tage frei?
24:59Das kann ich nicht.
25:01Ich kann nicht einfach abhauen
25:02und dir alles im Stich lassen.
25:07Weißt du, was mein Vater gemacht hat,
25:08als Philipp gestorben ist?
25:10Er ist sofort in die Firma gefahren
25:11und hat an Philips Projekten weitergearbeitet.
25:15Ich habe ihn dafür gehasst.
25:17Jetzt verstehe ich ihn.
25:19Das ist alles, was von ihm noch da ist.
25:21Okay, gut.
25:23Wir bleiben hier.
25:25Aber lass mich dir bitte helfen.
25:37Ich mache mir Sorgen um Charlotte.
25:39Sie ist da so ganz alleine.
25:47Andererseits, vielleicht will sie ja auch alleine sein.
25:51Ich weiß gar nicht, was ich ihr sagen soll.
25:54Ich weiß auch nicht, was ich sagen soll.
25:58Da gibt es ja eigentlich auch nichts,
25:59was man sagen kann.
26:00Das ändert nichts.
26:03Wir sitzen hier rum, Mandy.
26:07Ich fahre da hin.
26:13Ich kann da nicht hinfahren.
26:30Sie hat mich nicht eingerufen.
26:34Sie hat mich nicht eingerufen.
26:36Sie hat mich nicht eingerufen.
26:50Frau Grafenberg.
26:52Mein aufrichtiges Beileid, Frau Grafenberg.
26:56Danke.
26:58Er wird uns allen sehr fehlen.
27:01Es wird nicht leicht sein in nächster Zeit.
27:05Sie können sich auf uns verlassen, Frau Grafenberg.
27:08Die Bestellung für die Klassiklinie, die Farben,
27:11sind heute wie geplant rausgefaxt worden.
27:14Gab es schon eine Freigabe?
27:16Frederik Grafenberg hat ein Angebot ausgewählt und freigegeben.
27:21Und welches?
27:24Die Bestellung bleibt dort oben.
27:25Im obersten Fach.
27:26Entschuldigung.
27:28Falkenthal-Porzellan.
27:29Mertens, was kann ich für Sie tun?
27:33Ja?
27:36Dazu kann ich Ihnen gerade keine Auskunft geben.
27:40Ja.
27:43Verstehe.
27:47Genau.
27:48Auf Wiederhören.
27:49Mhm.
28:06Ich werde mein Testament zu Frederiks Gunsten ändern.
28:09Und solange ich lebe, wirst du nichts dagegen unternehmen können.
28:17Ab heute gehörst du nicht mehr zu dieser Familie.
28:24Pack deine Sachen an, Abel.
28:28Ich will dich morgen früh nicht mehr in diesem Hause sehen.
28:38Hallo, Bill.
28:40Hey, du wirst mich hier nicht sterben lassen.
28:43Du wirst mich hier nicht sterben lassen.
28:44Nein, das kannst du nicht.
28:51Als Philipp gestorben ist,
28:53da war es auch,
28:54als stünde die Welt still.
28:57Da war plötzlich dieses große Loch.
29:01Und das auch nie wieder geschlossen wurde.
29:05Ja, das war eine schlimme Zeit.
29:08Sondern das als Frederik
29:10Herrn Grafenberg nicht verzeihen konnte.
29:12Und ohne ein Wort weggegangen ist.
29:15Ich bin froh,
29:17dass die beiden sich wieder versöhnt haben.
29:21Für Frederik ist es schwer.
29:24Aber
29:25die starke Bindung,
29:27die die beiden zueinander hatten,
29:30die gibt ihm Kraft.
29:32Ich mache mir Sorgen um Daniel.
29:36Der kommt mir so verloren vor.
29:47Aber
29:50das ist die vierte
29:57Frau.
29:59Tut mir leid für dich.
30:02Danke.
30:03Danke.
30:06Ich habe es einfach nicht mehr zu Hause ausgehalten.
30:10Es ist so absurd.
30:13Es ist so, als wäre jeder unter einer Kieseglocke.
30:17Weißt du, was ich meine?
30:25Danke.
30:28Jeder ist mit sich selbst beschäftigt.
30:32Versucht, allein damit klarzukommen.
30:40Oder liegt es an mir?
30:44Vielleicht kommt mir das alles immer so vor, weil...
30:50...weil ich niemanden mehr an mich ranlasse.
30:57Wieso ist hier eigentlich niemand?
30:59Ich habe den Laden dichtgemacht, als ich gehört habe, dass...
31:02...für den Fall, dass du vorbeikommen willst.
31:14Aber du musst doch auf dich aufpassen, Eva.
31:19Weißt du, die Leiden anderer zu lindern, ist einfacher als die eigenen.
31:30Es ist schwer, immer auf den Beinen zu sein und sich um alles zu kümmern.
31:37Aber ich will nicht wissen, was passiert, wenn es nicht so wäre.
31:44Insofern kann ich Patricia verstehen.
31:47Sie ist rund um die Uhr damit beschäftigt, die Beerdigung zu organisieren.
31:52Ja, das hilft damit, fertig zu werden.
31:57Aber das geht nicht ewig gut.
31:59Ich weiß.
32:01Aber wer denkt jetzt schon an den nächsten Tag?
32:09Ich bin so fütend.
32:15Ich weiß, ich...
32:16...ich sollte dankbar sein...
32:19...für die Zeit, die ich mit ihm hatte.
32:23Ich...
32:24...ich fühle mich so betrogen.
32:29Es war noch nicht an der Zeit.
32:46Silke, geh ruhig schon.
32:48Ich mach das.
32:49Danke, das ist lieb von dir.
32:51Ich mach's gern.
33:04Frederik ist seinem Vater so ähnlich.
33:06Das hat man heute ganz deutlich gemerkt, als er die Ansprache gehalten hat.
33:10Na komm, ich bring ihn nach Hause.
33:13Frederik ist auch noch da.
33:15Vielleicht...
33:15...vielleicht sollte ich doch noch bleiben.
33:18Julia ist bei ihm.
33:19Aber vielleicht kann ich ihm irgendwas Gutes tun.
33:21...und dass es ihm besser geht.
33:22Er braucht jetzt seine Ruhe, Silke.
33:24Genauso wie du und dein Baby.
33:25Also komm, lass uns gehen.
33:27Kommst du mit zu mir nach Hause?
33:29Gerne.
33:30Ich will heute auch nicht allein sein.
33:34Du kannst gerne auch noch nachkommen, wenn's dir zu turbulent wird in der WG.
33:38Das lieb von euch.
33:39Aber ich geh lieber zu Kolja und den anderen, falls...
33:41Ist Charlotte bei euch oder in der Villa?
33:44Ich glaub, sie ist in der WG.
33:45Das geht ihr nicht sehr gut.
33:47Hm.
34:01Wie geht's dir?
34:05Ich weiß es nicht.
34:08Ich dachte nach der Ansprache, dass...
34:16Das hat den Mitarbeitern sehr viel bedeutet, was du gesagt hast.
34:22Das war nicht ich.
34:24Das war Werner.
34:28Es war richtig greifbar, wie sehr sie ihn geschätzt und geliebt haben.
34:33Das lag auch daran, dass sie gespürt haben, wie sehr du ihn geliebt hast.
34:43Weißt du, was mir durch den Kopf gegangen ist, als ich da oben stand?
34:49Werner hat mit dieser Firma etwas geschaffen, was dem Menschen etwas bedeutet.
34:55Wenn du die Gesichter gesehen hast, sie waren so voller...
34:59...Liebe und Respekt für ihn.
35:04Das habe ich nie anerkannt.
35:09Ich habe ihm immer Vorwürfe gemacht, dass er sich nur für das Geschäft interessiert.
35:15Und heute habe ich verstanden, es...
35:18...es war nicht das Geschäft, das ihn motiviert hat, so viel zu arbeiten.
35:25Es waren die Menschen.
35:28Und das hätte ich ihm so gern gesagt.
35:34Das wusste er.
35:36Das hast du ihm nur gezeigt.
35:42Und du hast halt den Menschen von Falkenteil-Purzellan gezeigt, dass du der Sohn von Werner Grafenberg bist.
35:48Das hat alle sehr geträustet.
35:56Wollen wir langsam los?
35:58Ich möchte es gerne noch einmal durchgehen.
36:02Willst du das nicht lieber morgen machen?
36:05Mach dir keine Sorgen.
36:07Es ist gut, etwas zu tun.
36:10Gut, dann hole ich meine Sachen von drüben.
36:13Ich brauche nicht lang.
36:38Wie geht es, Mari?
36:44Sie ist völlig überfordert mit der Situation.
36:48Gestern Abend ist sie zusammengebrochen und...
36:52...hat sich vorgeworfen, dass sie schuld sei, Herrn Großvaters Tod.
36:57Wenn sie sich gestritten haben.
37:00Geht es ihr inzwischen wieder besser?
37:03Ein bisschen.
37:07Ich fühle mich so...
37:10...egoistisch.
37:12Ich weiß auch, dass Marie nichts dafür kann.
37:15Aber ich hätte auch jemanden gebraucht, der für mich da ist.
37:20Das ist unfair, Marie, gegenüber.
37:23Ja, du bist nicht unfair.
37:24Du musst doch erst mal mit deiner eigenen Trauer klarkommen.
37:28Ja, aber das ist es nicht.
37:31Sie hat versucht, für mich da zu sein, aber sie...
37:37Sie kommt nicht an mich ran.
37:43Marie bekommt mein Kind.
37:46Ich liebe sie.
37:49Aber sie kommt nicht zu mir durch.
37:54Ich kann mich bei ihr nicht fallen, das nicht.
37:57Ich kann es nicht.
38:01Ich weiß überhaupt nicht, wie die anderen das schaffen.
38:04Keiner bleibt mal einen Moment lang stehen und macht sich klar, dass Großvater nicht mehr da ist.
38:10Der ist weg.
38:20Einen Moment gab es da...
38:24...dann hatte ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin.
38:28Mit der Traurigkeit.
38:31Das war, als Julia da war.
38:37Ist sie zu dir gekommen?
38:41Nein, sie...
38:44...sie steht Frederik bei.
38:47Aber gestern Abend, da hatten wir ein paar Minuten allein.
38:56Wir haben vor Großvaters Foto gestanden.
39:03Wir haben da gestanden.
39:06Dann habe ich ihre Hand genommen.
39:11Wir haben da gestanden.
39:11Einfach so.
39:13Wir nicht.
39:16Aber die paar Minuten...
39:20...hat es einfach weniger wehgetan.
39:24Weil sie einfach da war.
39:26Weil sie wusste, was los war.
39:30Ohne, dass wir ein einziges Wort gesprochen haben.
39:49Ich bin gleich soweit.
39:51Lass dir Zeit.
39:59
40:21Glitter
40:22Glitter
40:22Glitter
40:46Julia Schilling?
40:48Julia, ich bin hier im Kosi mit Daniel.
40:51Wie geht's ihm denn?
40:53Nicht gut.
40:54Äh, tut mir leid, dass ich fast soll, als kannst du kommen?
41:00Ich weiß nicht.
41:05Ich versuch's, okay?
41:07Danke.
41:10Ich hatte auch das große Glück, eine besondere Frau lieben zu dürfen.
41:15Hey.
41:17Charlotte war einmalig.
41:36Es tut mir leid wegen gestern Abend, ich hab's nicht mehr geschafft.
41:39Was?
41:40Jan hat mich angerufen aus dem Kosi.
41:43Ich sitz auf den Spielschulden von Julias Mutter.
41:46Und Silke versucht mir immer noch, das Kind anzuhängen.
41:47Und ich versteh verdammt gut, dass du mir nicht helfen willst.
41:50Aber leider hatten wir einen Deal.
41:52Und du lassst dich nicht raus.
41:53Ich wollte, dass der Stolz auf dich ist.
41:55Das war er doch.
41:56Er wollte, dass du sein Lebenswerk weiterführst.
41:59Ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin
41:59so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich
41:59bin so, ich bin so.
41:59Ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin so, ich bin
41:59so, ich bin so, ich bin so, ich bin so.
42:01Bis zum nächsten Mal.
Kommentare