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KurzfilmeTranskript
00:00Werner, wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht.
00:04Hast du deshalb den Totengräber gleich mitgebracht?
00:07Nota Stange ist hier, um zu bezeugen, dass du mit dem Verkauf der Anteile an Marie einverstanden bist.
00:13Das hätte mich auch sehr gewundert, wenn du aus Mitgefühl hier wärst.
00:18Ich weiß, dass du mich für gefühlslos hältst, weil ich jetzt ans Geschäft denke.
00:22Aber offenbar bin ich die Einzige, die sich Sorgen um die Zukunft der Firma macht.
00:27Frederic macht sich auch große Sorgen. Da kannst du ganz sicher sein.
00:31Hat er deshalb die Firma fast in den Ruin getrieben?
00:36Jeder macht mal einen Fehler.
00:40Vielleicht hat er es ja auch absichtlich gemacht, weil er so schnell wie möglich nach Südafrika zurück will.
00:45Annabelle, bringen wir es zu Ende.
00:49Ich habe mich entschieden und hoffe, dass das so für alle zum Besten ist.
00:55Ist es das wirklich?
00:57Unterschreib nicht, Vater.
00:59Was soll das?
01:01Ich habe hier die Lösung all unserer Probleme.
01:29Ich habe hier die Lösung.
01:38Ich habe meine Lodge verkauft.
01:41Die Lodge?
01:43Du hast dich von deiner Lodge getrennt.
01:46Wie meinst du das?
01:47Ich habe genug dafür bekommen, um die Jugendstil-Serie zu produzieren.
01:51Auch mit Verlust.
01:52Die Firma ist wieder liquid.
01:54Aber Frederik, wie kannst du das tun?
01:57Die Lodge gehört dem Unternehmen.
01:59Die darfst du gar nicht einfach so verkaufen.
02:01Und ich bin Chef des Unternehmens.
02:03Und so eine Entscheidung stieg mir so wohl zu.
02:07Habe ich etwas verpasst?
02:08Du warst doch bei der Abstimmung der Anteilseigner dabei, oder etwa nicht.
02:12Die Entscheidung ist klar gefallen.
02:16Und zwar gegen dich.
02:19Die Anteilsebernahme von Marie ist noch nicht vertraglich beglaubigt, nicht wahr, Herr Stange?
02:22Genau.
02:24Werner, das kannst du doch nicht so einfach durchgehen lassen.
02:28Und was ist mit Südafrika?
02:31Das lag dir doch so sehr am Herzen.
02:37Die Familie Grafenberg hat ab heute kein Interesse mehr in Südafrika.
02:42Gar kein Interesse?
02:44Nein, Vater.
02:45Gar nicht.
02:47Moment mal.
02:48Du findest es in Ordnung, dass Frederik einen profitablen Teil des Unternehmens einfach so versilbert,
02:53um einen anderen mit Verlust zu betreiben?
02:56Frederik kann mit dem Verkauf unsere finanziellen Probleme lösen.
03:00Das reicht mir.
03:01Aber zu welchem Preis?
03:03Deine Sentimentalität in allen Ehrern.
03:05Ich habe mich entschieden, Annabelle.
03:08Frederik bleibt Leiter der Firma, Punkt.
03:15Mein Onkel hat die Geschäfte dermaßen an die Wand gefahren, dass meine Mutter und mein Bruder
03:19ihn jetzt seelenruig abservieren können.
03:21Und damit sind auch Julias Tage in der Manufaktur gezählt.
03:25Aber wir sind so dicht davor, sie mit der Spielsucht ihrer Mutter fertig zu machen.
03:29Dann kannst du dich ja damit austoben.
03:32Mein Problem ist nicht Julia, sondern meine Mutter.
03:35Wenn die erstmal fest im Sattel sitzt, dann habe ich auch nichts mehr zu lachen.
03:40Also gut.
03:42Das ist ja dann wohl dein Problem.
03:49Vielleicht hast du ja auch ein Problem und weißt noch gar nichts davon.
03:53Ich wüsste nicht welches.
03:56Ist dir irgendwas an Silke aufgefallen?
03:58Nein.
04:00Anfällig wie immer.
04:02Du hast also keine Ahnung.
04:04Was ist los?
04:08Ich glaube, Silke ist schwanger.
04:15Hat sie das gesagt?
04:17Sie hatte gestern einen Termin in der Klinik.
04:19Bei der Schwangerschaftsberatung.
04:22Und da geht man ja wohl nicht mit einer Blinddarmentzündung hin.
04:25Ja, und?
04:27Was geht mich das an?
04:28Ach komm, Jörg.
04:30Das ist ja wohl offensichtlich.
04:32Du hast sie geschwängert.
04:33Ach so, ein Blödsinn.
04:35Was warst du nicht, wenn du beim Silke sonst noch so rummacht?
04:37Tja, du musst es ja wissen.
04:41Am besten, ich frage Silke selbst.
04:44Schönen Abend noch.
04:58Oh, Mist.
05:01Wolltest du mir nicht beim Aufräumen helfen?
05:04Ich dachte auch, ich wäre zum Essen eingeladen.
05:08Ach, Charlie.
05:09Du bist mich nicht eingeladen.
05:12Ich kann also doch kommen.
05:15Das halte ich für keine so gute Idee.
05:17Das halte ich für keine so gute Idee.
05:20Jetzt mach doch dieses Ding aus.
05:25Weißt du, mein Vater, der...
05:27Das will ich dir nicht zumuten.
05:35Meinst du nicht, dass ich das nicht selbst entscheiden kann?
05:39Glaub mir, es ist besser so.
05:41Hm?
05:42Und jetzt hilfst du mir beim Aufräumen, ja?
05:47Sag mal, schämst du dich eigentlich für mich?
05:51Quatsch, nein.
05:52Nein.
05:53Was ist es dann?
05:57Ich weiß auch nicht.
05:58Es ist...
05:59Meine Eltern, die sind irgendwie...
06:03Naja...
06:03Was soll das denn jetzt bitte heißen?
06:08Alles klar.
06:10Charlie.
06:13Charlie, jetzt bleib doch hier.
06:14Nee, du weißt du, ich bin auch gerade so...
06:17Naja, ich weiß nicht.
06:18Irgendwie.
06:20Tschüss.
06:32Und das ist es dir wert?
06:35Du hast die Lotte doch aufgebaut.
06:37Ich dachte, du wolltest eines Tages zurück.
06:39Für mich ist momentan einfach nur wichtig,
06:41dass ich es die Firma weiterhin leiten kann.
06:43Und Südafrika?
06:47Manchmal ändern sich Träume.
06:49Wolltest du das deinem Vater beweisen?
06:54Ich weiß einfach, dass ich es kann.
06:57So etwas wie der Verlust bei der Jugendstilserie,
06:59das passiert mir nicht nochmal.
07:03Du hättest Annabels Gesicht sehen sollen.
07:06Dafür hat es sich gelohnt.
07:11Aber Frederik, das darfst du doch gar nicht.
07:15Bin ich geschmacklos?
07:17Nein.
07:18Ich denke, Annabelle hat es nicht besser verdient.
07:23Kommt es mir nur so vor, oder freust du dich nicht so sehr, wie ich mich freue?
07:31Entschuldigung, ich...
07:31Was ist los, sie wieder?
07:36Ach, es ist meine Mutter.
07:37Ich habe Angst, dass...
07:40Ich glaube, sie spielt wieder.
07:45Wie kommst du drauf?
07:46Ich kenne die Zeichen.
07:49Sie ist einfach nicht sie selbst.
07:51Ich...
07:51Ich habe das schon so oft.
07:53Ich...
07:53Ich kann das einfach nicht nochmal mitmachen.
07:57Komm her.
08:08Entschuldige, ich überfalle dich hier mit dieser doofen Jubelfeier.
08:11Ach, ein bisschen Ablenkung tut mir ganz gut.
08:18Auf den alten und den neuen Chef der Falkenthal-Porzellan-Manufaktur.
08:30Das ist Diebstahl.
08:31Er hat sich am Eigentum der Familie vergriffen.
08:34Ohne sich mit uns oder mit Werner abzustimmen.
08:38Ich dachte, die Lodge hätte ihm so viel bedeutet.
08:41Das Einzige, was Frederik etwas bedeutet,
08:44ist unsere Firma in Grund und Boden zu wirtschaften.
08:47Dafür lässt er auch mal seine üblichen Sentimentalitäten sein,
08:50was man von Werner nicht gerade behaupten kann.
08:53Mein Großvater hat die Entscheidung einfach so akzeptiert?
08:55Ach, Daniel.
08:57Dein Großvater ist schwach.
08:59Er ist ein kranker Mann
09:00und lässt sich immer wieder zu Fehlern hinreißen.
09:02Aber die Abstimmung?
09:04Ich werde es nicht mit ansehen,
09:05wie Frederik weitere Verlustgeschäfte
09:07für unser Unternehmen einfährt.
09:09Und Werner wird nicht sagen können,
09:11ich hätte ihn nicht gewarnt.
09:12Ohne die vertragliche Neuregelung der Anteilseigner
09:15bleibt Werners Wort entscheidend.
09:18Und Frederik ist der Chef.
09:20Wir sollten mit ihm zusammenarbeiten.
09:41Am liebsten würde ich den ganzen Tag
09:42zu liegen bleiben mit dir.
09:45Ich möchte doch zu gern sehen,
09:47wie Annabelle
09:47mich wieder als Chef begrüßen muss.
09:52Was meinst du?
09:53Soll ich ein kleineres Büro geben?
09:56Frederik Grafenberg.
09:59Solche Gemeinheiten sind gar nicht gut für deinen Karma.
10:02Ja, das stimmt.
10:04Siehe Annabelles, die
10:05kann ich vorzustellen,
10:07was sie anrichten würde,
10:09wenn sie die Flammenleitung hätte.
10:12Das stimmt.
10:14Sag mal,
10:18wärst du mir sehr böse,
10:19wenn ich heute später in die Firma komme?
10:23Du wirst in meinen triumphalen Einzug entgehen lassen?
10:25Ich würde einfach gern so schnell wie möglich
10:28mit meiner Mutter sprechen.
10:29Du weißt ja...
10:30Natürlich.
10:32Vielleicht ist alles falsche Alarm.
10:35Es kann tausend Gründe geben,
10:36warum sie komisch drauf ist.
10:38Stress.
10:41Ohne das neue Familienleben bei den Beckers.
10:46Nimm dir einfach so viel Zeit,
10:48wie du brauchst.
10:53Haben Sie etwas weggeräumt,
10:55bevor Herr Becker eingetroffen ist?
10:58Ich weiß nicht.
11:01Also,
11:02Sie haben eventuell Spuren des Einbruchs
11:04unkenntlich gemacht?
11:06Ich weiß es nicht.
11:08Ja, und wenn,
11:09dann war es bestimmt nicht deine Absicht.
11:11Nein,
11:12natürlich war es nicht meine Absicht.
11:14Ich wollte nur sehen,
11:15was genau passiert ist.
11:17Ist das so schwer zu verstehen?
11:19Und,
11:19Sie haben sofort gesehen,
11:21dass die Münzsammlung verschwunden ist?
11:23Wieso eigentlich?
11:25Wussten Sie denn,
11:26wo Herr Becker Sie aufbewahrt?
11:27Ja, natürlich.
11:29Also, ich meine,
11:30Tobias hat Sie uns gerade erst vor kurzem gezeigt.
11:34Sagen Sie mal,
11:35warum fragen Sie mich das eigentlich alles?
11:37Warum sollte ich Sie das denn nicht fragen,
11:39Frau Schenning?
11:40Na, das klingt ja so,
11:41als wenn Sie mich verdächtigen.
11:43Niemand behauptet das.
11:45Und warum werde ich so behandelt?
11:46Frau Schenning,
11:47Sie waren nun einmal die Erste am Tatort.
11:50Und deswegen bin ich automatisch verdächtig, ja?
11:52Natürlich nicht.
11:53Frau Schenning,
11:54niemand wirft Ihnen irgendetwas vor.
11:56Aber können wir jetzt bitte weitermachen?
12:06Hallo, Silke.
12:10Ich habe keine Angst.
12:11Ich glaube,
12:11es ist an der Zeit,
12:12dass wir uns mal unterhalten.
12:14Gibt es da irgendwas,
12:15das du mir sagen willst?
12:17Ich weiß nicht,
12:18wovon du redest.
12:18Ich habe da was Leuten hören,
12:19dass du gestern
12:20im Krankenhaus warst.
12:21Ich?
12:22Nein.
12:22Nein?
12:23Dann hattest du also keinen Termin
12:25in der Schwangeranabteilung?
12:27Doch.
12:27Also,
12:29wer hat dir das erzählt?
12:30Andreas?
12:31Nein,
12:31nicht dieses Weicher.
12:32Ich habe andere Quellen.
12:33Bist du schwanger?
12:35Ja.
12:36Von wem?
12:39Von dir.
12:40Nein,
12:42Das kannst du vergessen.
12:43Ich habe keine Ahnung,
12:44mit welchen Typen
12:45du sonst noch so rummachst.
12:46Von mir
12:47ist dieses Kind
12:47jedenfalls nicht.
12:48Kapiert?
12:49Wie kannst du nur
12:50sowas von mir denken?
12:51Ich weiß,
12:52dass du eine Affäre
12:53nach der anderen hast,
12:54aber ich,
12:55auch wenn ich es vielleicht bereue,
12:56ich hatte nur dich.
12:59Und du warst auch noch
13:00zu dumm zu verhindern,
13:01dass was passiert.
13:02Ich?
13:03Ich hätte es verhindert?
13:04Bist du nicht so unschuldig?
13:07Du glaubst doch nicht im Ernst,
13:08dass ich hier brav abrate,
13:09bis du mich ausgewälschen kannst
13:10und Alimente kassierst.
13:12Du bist so eine fiese Ratte.
13:15Sieh zu,
13:15dass du das Kind loswirst.
13:19Haben wir uns verstanden?
13:20Oder?
13:33Charlie, komm,
13:34Keuja meint das bestimmt nicht so.
13:35Ach, wirklich?
13:37Was meint ihr denn bitte nicht so?
13:39Dass ich seine Eltern nicht treffen darf,
13:40oder dass er mich nicht sehen will?
13:42Charlie, ich kann ja verstehen,
13:43dass du sauer bist, oder?
13:44Mann, ich zermater mir das Hirn.
13:45Warum?
13:46Ich meine,
13:47wahrscheinlich bin ich ihm einfach
13:48nur zu peinlich.
13:50Quatsch, aber Keujas Eltern,
13:51die sind einfach ein bisschen spießig.
13:55Also schämt er sich doch für mich.
13:58Nein, ich glaube eher im Gegenteil.
13:59Er schämt sich für seine Eltern.
14:02Seine Mutter ist ja noch ganz nett,
14:03aber sein Vater kann echt anstrengend sein.
14:07So, zweimal Kaffee-Latte.
14:09Dankeschön.
14:11Silke.
14:16Ist alles okay?
14:19So eine miese kleine Ratte.
14:23Jörg.
14:35Da bist du ja.
14:37Hallo, Julia.
14:38Ach, Entschuldigung.
14:39Es geht nur mal um den Eindruck von gestern.
14:42Verstehe.
14:43Guten Tag, Frau Schilling.
14:44Wir kennen uns ja schon vom letzten Mal.
14:47Sie haben noch nichts dagegen,
14:48ein paar Fragen zu beantworten?
14:49Nein, natürlich nicht, Herr Volkmann.
14:52Haben Sie gestern Vormittag
14:53zwischen 10 und 12 Uhr
14:55auf dem Hof oder rund um die Häuser
14:57irgendetwas Ungewöhnliches beobachtet?
15:00Da war ich gar nicht zu Hause.
15:02Ich arbeite jetzt in der Falkental Porzellanmanufaktur
15:04und um die Zeit da.
15:05Damit hat es sich ja schon erledigt, Frau Schilling.
15:07Das heißt,
15:08Ihre Personalien bräuchte ich noch
15:09für den Papierkamm.
15:10Mhm.
15:14Darf ich?
15:15Bitte.
15:19Kannst du Mama bitte ausrichten,
15:20dass ich Sie sprechen möchte?
15:21Na klar,
15:22aber du kannst doch gleich mit rüberkommen.
15:24Gut,
15:24ich brauche nur einen kleinen Moment hier.
15:26Mhm.
15:29Vielen Dank, Frau Schilling.
15:30Und noch einen schönen Geburtstag.
15:32Danke.
15:34Das ist heute Geburtstag?
15:38Alles Gute zum Geburtstag.
15:40Danke.
15:44Christa hat mir gar nichts gesagt.
15:46Ich wusste es überhaupt nicht.
15:47Das macht nichts.
15:48Das ist noch keine große Sache.
15:50Ehrlich,
15:51ich mache da keinen Werbel drum.
15:52Aber in Falkental ist das ganz anders.
15:54Also ich verspreche,
15:55die Werfein das noch ganz groß nach.
15:57Okay.
16:08Au.
16:10Hast du dir wehgetan?
16:12Ach,
16:12es ist nichts.
16:14Die eigene Dummheit gehört bestraft.
16:18Er hat gesehen,
16:19wie ich die Hormontabletten genommen habe.
16:23Daniel!
16:24Ich weiß,
16:25wen du meinst.
16:27Du hast ihm doch hoffentlich
16:28etwas Glaubwürdiges aufgetischt.
16:30Ja,
16:30ich habe gesagt,
16:31es sind Vitamine.
16:32Und?
16:33Was ist das Problem?
16:34Er möchte selbst mit Dr. Lonnemann sprechen.
16:37Er möchte mehr mit einbezogen werden.
16:39Du musst ihn hinhalten.
16:41Verschiebe die Arzttermine,
16:42was weiß ich.
16:43Aber das kann doch nicht ewig gut gehen.
16:45Marie,
16:46ich habe im Moment wirklich andere Sorgen.
16:48Du musst auch mal was alleine machen.
16:51Aber ich,
16:51mein Gott!
16:52Marie,
16:53warum kannst du nicht wirklich endlich schwanger werden?
17:05Ja,
17:05Schwarz?
17:06Ja,
17:07hallo,
17:07hier ist Christoph Schilling.
17:08Ich möchte meine Schulden zurückzahlen,
17:10möglichst schnell.
17:13Respekt.
17:14Haben Sie schon alles zusammen?
17:16Ja.
17:17Und sogar noch mehr.
17:18Aber?
17:19Ich kann nur in Wertgegenständen bezahlen.
17:22Mit Münzen.
17:23Das vergessen Sie mal ganz schnell.
17:25Bei mir heißt das ausschließlich Bargeld 8.
17:27Aber wieso?
17:28Die Münzen sind viel mehr wert,
17:29als das,
17:30was ich Ihnen schulde.
17:31Dann bekommen Sie vom Pfandlei
17:32vielleicht ein bisschen Spielgeld.
17:34Ich erwarte Sie heute Nachmittag.
17:36Verstanden?
18:04Ich habe gerade gesagt,
18:10ich soll,
18:10ich soll es wegmachen lassen.
18:13Was?
18:14Aber woher weiß er denn das?
18:18Keine Ahnung.
18:20Er hat ja nicht mehr geglaubt,
18:21dass das Kind von ihm ist.
18:26Und er hat mich richtig gedrängt,
18:29es wegmachen zu lassen.
18:31Verstehst du?
18:32Ich,
18:32ich habe richtig Angst.
18:33Ist das so?
18:34Arschloch.
18:55Ja,
18:56hallo?
18:57Ich habe eine Münzsammlung.
18:59Ja, ja,
19:00nur Belein.
19:01Ich weiß nicht,
19:03ungefähr 150.
19:05Sehr umfangreich.
19:07Ja,
19:08warten Sie mal.
19:16Bundesrepublik,
19:17deutsches Reich,
19:19ein paar aus dem Ausland.
19:21Sonderprägung.
19:23Ja, ja.
19:24Olympische Spiele auch,
19:25ja.
19:26Sagen Sie,
19:27wie viel könnte ich dafür bekommen?
19:30Ja,
19:30ich weiß.
19:31Ich meine nur,
19:31so ungefähr.
19:34Was?
19:35So wenig.
19:37Ich dachte,
19:38die sind bestimmt
19:384000 wert.
19:42Ja, ja.
19:43Ist in Ordnung.
19:45Nein, nein,
19:45ich mache es.
19:53Was ist?
19:54Du hast telefoniert.
19:56Ja,
19:57wieso?
19:59Kannst du mir erklären,
20:01warum du vorhin bei den Polizisten
20:02so gereizt warst?
20:04Hat der Polizist noch was gesagt?
20:06Nein,
20:06aber irgendwas war doch los.
20:09Nein,
20:11nichts.
20:12Nichts.
20:14In letzter Zeit
20:14höre ich immer wieder
20:15nichts.
20:17Sag mal,
20:17Christo,
20:17willst du mich für dumm verkaufen?
20:19Irgendwas ist doch mit dir.
20:20und ich will endlich wissen,
20:21was?
20:24Willst du wieder gehen?
20:25Du rennst in letzter Zeit immer weg,
20:27wenn ich mal mit dir reden will.
20:29Ein Verhör am Tag reicht mir.
20:32Warum soll ich auch erwarten,
20:33dass du mir was sagst?
20:35wenn du schon nicht mal
20:36den Geburtstag
20:38deiner Tochter erwähnst.
20:43Sag bloß,
20:44den hast du vergessen.
20:46Nein,
20:47natürlich nicht.
20:48Wir machen uns
20:49nur nicht so viel draus.
20:50Deswegen muss ich auch jetzt gehen.
20:51Ein Geschenk kaufen.
20:52Aber nur,
20:54wenn du nichts dagegen hast.
21:02Eva, Eva,
21:02Sie wissen gar nicht,
21:03was das für ein Mann bedeutet,
21:05sich das Gepäck
21:06von einer Frau tragen zu lassen.
21:08Das Risiko
21:08ist schon groß genug,
21:09dass Sie sich selbst
21:10aus dem Krankenhaus
21:11entlassen haben.
21:12Das ist sehr dumm.
21:13So,
21:13aber Sie wissen doch,
21:14dass ich auf mich selbst
21:15aufpassen kann.
21:16Ja,
21:16jetzt setzen Sie sich
21:17erst einmal hin
21:18und ruhen sich aus.
21:21Ich hätte meine Freiheit
21:22in dem kleinen Krankenzimmer
21:23doch weiter genießen sollen.
21:25Ich bin sehr froh,
21:27dass Sie wieder zurück sind.
21:30Berna!
21:32Marie!
21:33Na?
21:33Das ist ja...
21:36Das ist ja...
21:37Das ist ja...
21:37Das freut mich,
21:38dass es dir wieder besser geht.
21:39Was?
21:39Besser?
21:40Marie,
21:41es geht mir fantastisch.
21:43Und daran
21:44sind nicht nur
21:45die Ärzte
21:46im Krankenhaus schuld.
21:47Dass Frederik
21:48die Firma
21:49aus eigener Kraft
21:50wieder auf die Beine
21:51gestellt hat,
21:52das war die beste Medizin.
21:55Es tut mir leid,
21:57dass wir dich
21:57mit dem Anteilskauf
21:58unnötig bemüht haben.
22:00Ach, aber
22:00du warst da,
22:02als die Familie
22:04dich brauchte.
22:04Das vergesse ich dir nicht.
22:06Wirklich,
22:07Marie.
22:09Du bist Teil
22:10dieser Familie.
22:12Ob du nun
22:12Anteil in der Firma
22:13hast oder nicht.
22:16Und?
22:17Wie geht es
22:18meinem werdenden
22:19Urenkel?
22:20Alles bestens.
22:22Und so soll es
22:23auch bleiben.
22:25Und deshalb
22:26macht ihr beide
22:27jetzt einmal
22:28eine kleine Pause.
22:39Du warst doch
22:40in Feierlaune,
22:40Annabelle,
22:41gestern, hm?
22:44Lass uns
22:45darauf anstoßen,
22:45dass Huber
22:46die Jugendstils
22:46ja jetzt doch noch bekommt.
22:51Hm?
22:56Ein bisschen Schale
22:57im Geschmack.
22:58Naja,
23:00das entspricht ja wohl
23:01auch deiner Niederlachung.
23:03Genieße deinen
23:04kurzen Ruhm,
23:04Frederik.
23:06Wir werden ja sehen,
23:06wie lange du diesmal
23:07brauchst,
23:07um die Firma
23:08an die Wand zu fahren.
23:10Annabelle,
23:10du bist am Ende
23:11deiner Intrigen.
23:12Du wolltest mich loswerden,
23:13und es ist dir nicht gelungen.
23:14Finde dich einfach
23:15damit ab.
23:16Und wenn es schief geht,
23:17hast du nicht mal
23:18mehr deine Hütte
23:19im Busch,
23:19in die du flüchten kannst.
23:21Vater hat sein Vertrauen
23:21in mich gesetzt.
23:23Und das werde ich
23:23nicht enttäuschen.
23:24Und wer mich daran hindert,
23:26den werde ich
23:26aus dem Weg räumen.
23:29Ich hätte nicht gedacht,
23:29dass du so erwärmlich
23:30sein kannst,
23:30Frederik.
23:34Dabei hattest du
23:35meinen Respekt,
23:37weil du die Lodge
23:37verkauft hast.
23:38Ich wusste,
23:38was sie dir bedeutet hat.
23:40Aber dass du dich
23:41hier auf diese Art
23:41und Weise aufspielst.
23:43Solange du die Spielchen
23:44deiner Mutter
23:44nicht gut hast,
23:45hat das nichts
23:45mit dir zu tun.
23:46Und wieso nicht?
23:49Du hast doch alles,
23:50was du wolltest.
23:52auch von mir.
23:54Was soll denn das heißen?
24:01Daniel!
24:10Und, geht's dir besser?
24:13Gott sei Dank.
24:15Ich hatte schon Angst,
24:16dass meine Servietten
24:17das nicht überstehen.
24:19Weißt du,
24:19ich,
24:20wir haben dann später
24:21eine Besprechung
24:22und da gibt's Fingerfood.
24:27Na, siehst du,
24:28das Lächeln ist doch
24:29viel besser.
24:32Was soll ich denn machen?
24:33Jörg will das Kind nicht.
24:35Vergiss doch endlich
24:36diesen Mistkerl.
24:38Ja, und?
24:40Er wird bestimmt
24:40nicht locker lassen
24:41und ich kann ja auch nicht,
24:42er läuft mir hier
24:43ständig über den Weg.
24:44Ja, aber entscheidend
24:45ist doch,
24:45was du willst.
24:47Silke,
24:47wir haben diesen Beratungsschein
24:48doch schon längst zerrissen.
24:50Ich dachte,
24:51du hast dich entschieden.
24:54Das hab ich ja auch.
24:56Aber was
24:57kann ich machen,
24:58wenn Jörg
24:59immer so einen
24:59Druck macht?
25:01Silke,
25:02schau mich mal an.
25:05Bist du das Kind?
25:12Ja.
25:13Gut.
25:14Dann müsstest du auch bekommen.
25:16Und was diesen Jörg angeht,
25:18der soll sich mal
25:19schön warm anziehen,
25:20wenn er dir noch einmal
25:20blöd kommt.
25:35Ach, hier bist du endlich.
25:37Hab dich schon die ganze Zeit
25:38gesucht.
25:39Hat Tobias dir nicht gesagt,
25:40dass ich dich sprechen wollte?
25:42Tut mir leid,
25:43ich hatte so viel zu tun.
25:46Was hast du denn gemacht?
25:47Ach, die Polizei war da.
25:49Julia,
25:51herzlichen Glückwunsch
25:52zum Geburtstag.
25:54Happy Birthday to you.
25:57Was ist los?
25:58Du warst gestern Abend schon so komisch
26:00und jetzt,
26:00heute Morgen,
26:01bist du...
26:02Ach, Julia,
26:03ich verstehe,
26:04dass du sauer bist,
26:05aber wir holen deinen Geburtstag nach,
26:07ja?
26:07Ich kaufe dir auch was
26:08ganz, ganz Schönes.
26:09Ich verspreche es dir.
26:10Du weißt ganz genau,
26:11dass es mir darum nicht geht.
26:13Es tut mir trotzdem leid,
26:15aber...
26:17in der letzten Zeit
26:18war das einfach alles so viel.
26:20Die neue Beziehung mit Tobias,
26:22das Zusammenziehen.
26:23Ist das wirklich so?
26:25Was meinst du?
26:28Mama, ich kenne dich.
26:30Du verschwindest einfach so,
26:32keiner weiß, wo du bist.
26:34Jetzt vergisst du sogar
26:35meinen Geburtstag.
26:37Sag mir die Wahrheit,
26:39spielst du wieder?
26:44Ich warte.
26:46Wenn du nicht mit mir sprichst,
26:48dann kann ich dir auch nicht helfen.
26:50Ich brauche keine Hilfe.
26:52Wie kommst du überhaupt darauf?
26:54Weil ich deinen Geburtstag vergessen habe?
26:56Das ist doch lächerlich.
26:57Ich finde es wirklich traurig,
26:59dass du mir so etwas zutraust.
27:11Was soll ich denn denken, Mama?
27:17Hey, wow!
27:19Sieht doch nicht schlecht aus, oder?
27:22Hey, hey, hey, lass das liegen.
27:24Oh komm, ein kleines Croissant.
27:26Wie ich meinen Vater kenne,
27:27will er genau dieses da nehmen.
27:28Was machst du eigentlich noch hier?
27:29Musst du nicht schon längst
27:30bei der Arbeit sein?
27:31Total verpennt.
27:33Normalerweise höre ich deine Dusche,
27:34aber ich habe voll vergessen,
27:34dass du heute frei hast.
27:36Ja, ja, aber glaub mir,
27:38ich würde viel, viel lieber arbeiten heute.
27:40Mein Mitleid hast du.
27:42Siehst du,
27:43dann ist dein nerviger Elternbesuch
27:44hinter dir.
27:46Durchhalten.
27:47Danke.
27:49Und was ist das mit Croissant?
27:51Na gut.
27:53Dann muss mein Vater eben was anderes essen.
27:55Bisschen.
27:58Entschuldigung.
28:00Mama!
28:01Ist das die Wohnung von Köln-Hertes?
28:03Ja, klar.
28:04Hallo, mein Schatz.
28:05Rein spaziert.
28:06Du, es tut mir leid,
28:07denn Papa konnte nicht kommen.
28:09Na ja, Termine und so.
28:10Ach so, verstehe.
28:12Schon klar.
28:15Ich mache mir wirklich Sorgen,
28:16Mama.
28:18Ich dachte schon,
28:19ich bilde mir das alles nur ein.
28:21Hast du eine Ahnung,
28:22was los ist?
28:25Sag mal,
28:26ist außer der Münster-Handlung
28:27noch was gestohlen worden?
28:29Nein.
28:30Aber sie war auch das einzig Wertvolle
28:32im Haus.
28:34Allerdings scheint mir das
28:35weniger auszumachen
28:35als deine Mutter.
28:37Sie war so gereizt,
28:38als die Polizisten da waren.
28:41Willst du uns ein Tee machen?
28:43Ja.
28:44Mach schon.
28:48Ein Einbruch.
28:50Das Wertvollste im Haus verschwindet.
28:53Und Mama reagiert gereizt
28:55auf die Polizei.
28:58Aber Diebstahl?
29:00Das kann doch nicht sein.
29:01Würde Mama so weit gehen?
29:04Aber die Zeichen sind deutlich.
29:06Sie ist ständig hektisch und gereizt.
29:08Sie hat Geheimnisse.
29:10verschwindet ohne zu sagen,
29:11wohin.
29:13Tobias?
29:14Ja?
29:15Sag mal, weißt du,
29:16wohin meine Mutter wollte?
29:18Nein.
29:19Sie ist ja schon genervt,
29:20wenn ich sie nur danach frage.
29:22Sie hat telefoniert
29:23und danach wollte sie noch,
29:24ja, zu dir.
29:37Guten Tag,
29:38Pfandhaus Lüchsen.
29:39Hallo?
29:40Ist da jemand?
29:42Für solche Spürchen
29:43habe ich jetzt keine Zeit.
29:50Ich weiß,
29:51es ist nicht viel.
29:52Danke.
30:12Was soll der Blödsinn?
30:16Ich weiß zwar nicht,
30:16was du für ein Problem hast,
30:17aber du nimmst es dein Händchen
30:18und drückst schnell wieder auf den Knopf.
30:22Du bist mein Problem.
30:23Und wenn du Silke nicht in Ruhe lässt,
30:25dann werde ich dein Problem.
30:26Ja, ja,
30:27das hätte ich mir denken können.
30:28Dass sie sich gleich bei dir
30:29die Augen aushäult.
30:31Sie hätte damit
30:31so einen richtigen Mann gehen sollen.
30:33Dann hätte ich vielleicht Angst.
30:34Mit so einem Typen wie dir
30:35nehme ich doch jeden Tag auf.
30:37Ich weiß nicht,
30:37ich, ich,
30:38ich habe immer noch keine Angst.
30:40Wenn du Silke noch einmal
30:41zu einer Abtreibung trägst.
30:43Wenn du glaubst,
30:44dass ich Schwuchtel nicht schlack,
30:45dann hast du dich getäuscht.
30:46Wenn du sie nur einmal ansprichst,
30:48dann bekommst du es
30:49mit einer sehr wütenden Schwuchtel zu tun.
30:50Das verspreche ich dir.
30:52Es wird nicht schön.
31:15So früh schon Feierabend?
31:17Ach, Werner.
31:20Ich bin ja so froh,
31:21dass du schon wieder nach Hause konntest.
31:24Obwohl dir hier nicht verborgen bleibt,
31:26was in der Firma passiert.
31:28Ach, Annabelle, bitte.
31:30Es tut mir leid, Werner,
31:31aber ich kann einfach nicht schweigen,
31:32wenn es um das Wohl der Firma geht,
31:34für die mein Mann...
31:35Lass es einfach, Annabelle.
31:38Meine Entscheidung steht.
31:42Ich verstehe,
31:43dass du dir etwas anderes erhofft hast.
31:46Aber du musst dich damit abfinden.
31:49Wie kann ich das,
31:50wenn ich mit ansehen muss,
31:51wie die Zukunft dieser Familie gefährdet wird?
31:55Du brauchst jetzt gar nicht
31:57melodramatisch zu werden.
32:01Frederik hat eine unserer wichtigsten
32:03finanziellen Sicherheiten
32:04einfach verschleudert.
32:05Und wofür?
32:06Um erneut finanziellen Verlust einzufahren.
32:09Es reicht.
32:10Nein, Werner,
32:11es reicht noch lange nicht.
32:12Du bist verblendet
32:13und du willst einfach nicht sehen,
32:15was dein Sohn wirklich ist.
32:16Ein Versager!
32:19Du wirst...
32:20Du weißt ganz genau,
32:21dass ich das habe!
32:23Und das wirst du erst begreifen,
32:25wenn der Karin wieder im Dreck steckt.
32:26Schluss jetzt!
32:29Schämen Sie sich!
32:30Ihr Schwiegervater lag eben noch im Krankenhaus
32:32und Sie haben nichts Besseres zu tun,
32:34als auf ihn einzuschreien.
32:36Was erlauben Sie sich?
32:37Ich lasse mir doch...
32:38Einer will, halt den Mund!
32:43Ich bin wirklich froh,
32:45dass Frederik mich
32:46vor einem großen Fehler bewahrt hat.
32:50Jetzt
32:52muss ich nur noch dafür sorgen,
32:54dass du niemals
32:55an der Leitung der Firma beteiligt wirst.
32:58Jetzt wirst du dich bei Eva entschuldigen.
33:26Jedenfalls sieht's dein Vater so.
33:28Das ist doch bestimmt nicht alles,
33:29was Anja mag.
33:30Nein, sicher nicht.
33:32Kolja, ich muss dir...
33:34Entschuldigung, warte mal.
33:38Charlie, was machst du denn hier?
33:40Hi!
33:41Ich bin Charlotte.
33:42Hallo.
33:43Kolja, wer ist denn die junge Dame?
33:45Was soll denn das?
33:45Ich bin Koljas Freundin.
33:47Mhm.
33:48Ich hatte keine Ahnung,
33:49dass du eine Freundin hast.
33:50Ja, schön,
33:51dass ihr euch jetzt mal kennengelernt habt.
33:52Sie wollte nur Hallo sagen.
33:54Aber nein, warum denn?
33:55Wollen Sie nicht im Moment bleiben?
33:57Gerne.
34:06Kolja hat also nichts von mir erzählt?
34:08Nein.
34:10Sie müssen mir alles erzählen.
34:12Arbeiten Sie auch in der Manufaktur?
34:14Nein.
34:15Ich bin eine millionenschwere Kaufhauserben.
34:17Also eine richtig gute Partie für Ihren Sohn.
34:22Nein, das war ein Scherz.
34:24Ich mache nur ein Praktikum in der Formerei.
34:26Ganz nah bei Kolja.
34:35Oh, hallo, Julia.
34:37Markus, ich muss mit dir reden.
34:38Du bist ein Mann ganz schlecht.
34:39Du siehst ja, was hier los ist.
34:40Weißt du, ob meine Mutter wieder spielt?
34:42Wettet sie auf Pferde?
34:43Geht sie ins Casino?
34:44Irgendwas.
34:46Also, wenn ich etwas wüsste,
34:47das würde ich dir sagen.
34:48Aber ich habe ehrlich keine Ahnung.
34:49Sorry.
34:50Ich weiß, dass Christopher Pfandler ja war.
34:55Julia, ich...
34:56Ich habe ehrlich keine Ahnung.
34:58Ich sehe das an den Augen,
34:59wenn man lügt.
35:00Und du lügst.
35:02Und weißt du was?
35:03Das widert mich einfach nur an.
35:06Ich wollte es wirklich nicht,
35:07dass deine Mutter...
35:07Gib mir einfach die verdammte Adresse.
35:14Frau Schilling, was soll das?
35:16Das sind 1000 Euro zu wenig.
35:18Ich weiß,
35:19aber mehr konnte ich so schnell nicht besorgen.
35:21Mehr waren diese Münzen nicht wert?
35:23Und mich wollten sie mit diesem Zeugs abspeisen.
35:29Bitte, Jörg.
35:31Ich verspreche Ihnen,
35:32ich gebe Ihnen den Rast so schnell wie möglich.
35:34Ich bin sicher, dass Sie das tun werden.
35:36Und zwar schon morgen.
35:37Dann möchte ich nämlich die gesamten 3000 sehen.
35:44Frau Schilling, ich bin nicht die Wohlfahrt.
35:48Aber...
35:49Wie soll ich denn das machen?
35:50Das weiß ich nicht.
35:53Aber ich bin kein Unmensch.
35:55Entweder Sie kommen morgen mit den gesamten 3000,
35:58oder Sie nehmen die zwei Mille
35:59und gewinnen heute zur Abwechslung mal.
36:02Ist doch fair, oder?
36:09Also, was ist?
36:10Der uns fehlt noch, der vierte Mann.
36:16Er und Tim haben an einem Abend
36:19sämtliche Alkoholvorräte aus dem Cozy verkauft.
36:22Also, naja, was heißt verkauft?
36:24Sie haben es ihm halt verschenkt.
36:27Ja, das ist ja alles sehr interessant für meine Mutter.
36:31Musst du nicht langsam mal nach Hause?
36:33Oh Gott.
36:35Mein Sohn hat recht.
36:37Ich werde dann jetzt mal.
36:39Ich glaube,
36:40Papa wird auch schon zu Hause sein.
36:42Schade.
36:44Ich hätte ihn auch gerne mal kennengelernt,
36:45aber vielleicht das nächste Mal.
36:47Ganz bestimmt.
36:49Colya,
36:51ich habe mich so gefreut, dich zu sehen.
36:53Ich auch.
36:55War sehr nett.
36:56Ja, fand ich auch.
36:57Wiedersehen.
36:58Tschüss.
37:01Tschüss.
37:02Ciao.
37:02Ciao.
37:07Ich hätte nicht gedacht,
37:08dass Colya so schnell eine Freundin findet.
37:13Und war es jetzt so schlimm,
37:15dass ich doch vorbeigekommen bin.
37:16Nein.
37:17Aber ich dachte,
37:18wegen meinen Eltern,
37:19ich dachte,
37:19du findest sie irgendwie spießig oder öde.
37:22Du bist doch auch nicht spießig oder öde.
37:25Bin ich nicht?
37:28Naja,
37:28also manchmal da bist du echt verdammt spießig,
37:32aber...
37:33Hey,
37:35sei es klar mit dir?
37:36Ich weiß nicht.
37:38Es war heute so komisch irgendwie.
37:41Ich glaube,
37:43wir sind bestimmt nicht zu Hause.
37:52Bei euch ist eingebrochen worden?
37:56Ja, die...
37:58Münzsammlung ist weg.
38:00Aber das ist nicht das Hauptproblem.
38:03Immer noch Christa.
38:07Ich weiß wirklich nicht mehr,
38:08was ich noch machen soll.
38:12Hast du schon mal darüber nachgedacht?
38:14Ob sie vielleicht wieder spielt?
38:15Ja,
38:16habe ich.
38:17Aber es nutzt ja nichts,
38:18wenn ich sie irgendwas frage.
38:19Sie weicht mir ständig aus.
38:22Soll ich vielleicht mal mit ihr reden?
38:24Nein,
38:25das müssen wir alleine klären.
38:27Kannst du dir das vorstellen?
38:28Sie hat heute sogar den Geburtstag von Julia vergessen.
38:32Ach,
38:33na da ist dann aber wirklich etwas nicht in Ordnung.
38:39Irgendwie erinnert mich das alles an unsere Trennung damals.
38:42Da war sie auch
38:43ständig weg,
38:45gereizt,
38:46hat nichts gesagt.
38:47Ja,
38:48und wie lange ist das her?
38:50Na,
38:50das war kurz nach unserem Ostseeurlaub.
38:52Das sind jetzt so fast 27 Jahre.
38:55Weißt du,
38:57ich habe in der letzten Zeit
38:59ziemlich viel Gedanken über damals gemacht.
39:02Hm,
39:03du hast Angst,
39:03dass sich das alles wiederholt?
39:06Ja,
39:06das auch.
39:08Aber das ist noch was anderes.
39:12Ich habe mir die Sachen von damals rausgesucht.
39:14Also alte Postkarten,
39:16Fahrkarten für die Fähre,
39:17was man so alles aufhebt.
39:18Zur Erinnerung, ne?
39:19Und komm,
39:20du machst es nicht so spannend.
39:23Ja,
39:24und da war auch das
39:25Datum drauf,
39:26wann wir in der Ostsee waren.
39:29Also,
39:30wenn man genau rechnet,
39:32dann
39:32ist das jetzt genau
39:3326 Jahre
39:36und neun Monate her.
39:37Ja, und?
39:40Na,
39:41Julia ist heute 26 geworden.
39:45Ach,
39:47du denkst,
39:48dass Julia vielleicht...
39:51Das könnte doch sein.
39:55Oder?
40:04Und?
40:05Wollen Sie wieder sehen?
40:1120.000.
40:13Gehen Sie mit?
40:21Kommen Sie,
40:22Geister,
40:22was ist?
40:26Das ist doch Wahnsinn.
40:28Außerdem,
40:29ich habe nur 10.
40:32Aber Sie haben Lauf.
40:35Chancen?
40:38Kommen Sie.
40:40Ich vertraue Ihnen
40:41und schließe das Geld vor.
40:42Kein Risiko.
40:44Sie können es mir
40:44gleich zurückzahlen.
40:52Okay,
40:53ich mache es.
41:11und schließe das Geld.
41:13Horst,
41:13mach mal auf,
41:14das ist Markus.
41:28Ich habe es doch gewusst,
41:29dass du wieder spielst.
41:31Julia!
41:33Julia!
41:34Pech gehabt,
41:35Julia.
41:36Deine Mutter hat gerade
41:3720.000 Euro verspielt.
41:38Ich habe es noch einู
41:39vorrönt.
41:40Vielen Dank.
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