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KurzfilmeTranskript
00:00Ich bitte Sie jetzt, diese Abschrift mit Ihrem vollen Namen zu unterzeichnen,
00:04dass Sie das Testament annähen.
00:07Bitte schön.
00:16Es gibt noch einige kleinere Geschenke und Spenden, die in einer Liste zusammengefasst sind,
00:21die ich Ihnen selbstverständlich sofort zur Verfügung stellen werde.
00:39Danke.
00:44Danke.
00:55Ich kann das aber nicht annehmen.
01:13Danke.
01:36Was willst du?
01:38Ich sagte, ich nehme das Erbe nicht an.
01:41Ja, bist du denn von allem guten Geistern...
01:43Nach meinen letzten Gesprächen mit Großvater bin ich mir nicht mehr sicher, dass es wirklich sein letzter Wille war,
01:50mich als mehrheitseigene Manufaktur zu sehen.
01:55Tja.
01:59Daniel, ich verstehe dich ja, aber willst du dir das Ganze nicht noch wenigstens mal überlegen?
02:05Da gibt es nichts zu überlegen.
02:06Du musst dich doch nicht sofort entscheiden.
02:10Wenn alle Beteiligten einverstanden sind, kann ich ihnen selbstverständlich eine Bedenkzeit einräumen.
02:17Natürlich.
02:18Natürlich bin ich einverstanden.
02:20Besser, du denkst drüber nach, bevor du was Falsches entscheidest.
02:45Timo und Kolja haben sich die Wohnung wirklich schön eingerichtet.
02:48Das erinnert mich so an die Zeit, als ich meine Ausbildung gemacht habe.
02:52Da habe ich nämlich auch in der WG gewohnt.
02:54Naja, ein bisschen Improvisationstalent erfordert das Wohnen hier schon.
03:00Ja, mittlerweile bin ich auch sehr froh, alleine zu wohnen.
03:02Das bringt auch einfach einen gewissen Komfort mit sich.
03:05Das brauche ich einfach gerade jetzt auch ganz dringend.
03:07Na klar.
03:10Ich bin so froh, dass du vorhin dabei warst.
03:12Mir wird jetzt noch ganz schlecht, wenn ich an die Begegnung mit Jörg denke.
03:15Das ist aber auch ein mieser Typ.
03:18Du darfst dir von ihm keine Angst machen lassen.
03:20Da freut er sich doch bloß.
03:23Dann lass es nur so einfach, wer.
03:26Das stimmt, da hast du wirklich recht.
03:27Ich habe mir auch vorgenommen, ich lasse mir von Dietmar nicht mehr reinreden.
03:31Und meine Traumwohnung hat er mir vermisst.
03:34Passiert mir kein zweites Mal, das schwöre ich dir.
03:36Oh ja, wir lassen uns von den Männern nichts mehr sagen.
03:38Jawohl.
03:41Na du, die Jungs haben Schlüssel vergessen.
03:51Dietmar.
03:52Verstaunst du was?
03:54Kannst du mir mal verraten, was du hier machst?
03:56Ich wohne hier.
03:57Ich komme nach Hause und keiner ist da.
03:59Nicht mal eine Nachricht hast du mir hinterlassen.
04:02Und wo bitte schön ist eigentlich mein Auto?
04:05Hm?
04:06Was ist? Sprichst du jetzt auch nicht mehr mit mir?
04:09Ich habe dich was gefragt.
04:17Werners Tod
04:19kam für uns alle sehr überraschend.
04:22Und du
04:24hattest immer ein ganz besonderes Verhältnis zu ihm.
04:28Das ist es nicht.
04:30Großvater hat mir kurz vor seinem Tod erzählt,
04:32dass er Frederik zu seinem Nachfolger annennen will.
04:35Das kann ich nicht einfach ignorieren.
04:38Auch wenn er sein Testament nicht mehr geändert hat.
04:40Bis vor kurzem, da haben die beiden nicht mal miteinander geredet.
04:43Aber dann hat er ihn doch zum Firmenchef ernannt.
04:46Gegen jede Vernunft.
04:50Frederik hat inzwischen genug bewiesen,
04:52dass er absolut ungeeignet ist für den Posten.
04:55Das hat Großvater anders gesehen.
04:57Daniel, er...
04:59Er kannte vielleicht nicht immer alle Details.
05:02Das stimmt nicht.
05:03Er wusste bis zum Schluss ganz genau,
05:05was in der Manufaktur vor sich ging.
05:07Woher willst du das dann so genau wissen?
05:09Er hat es mir gesagt.
05:11Und dass er sein Testament ändern will.
05:13Ist das so sicher?
05:16Könnte es nicht vielleicht sein,
05:18dass er zuletzt
05:20sich doch noch eines Besseren besonnen hat?
05:27Du hast mir gerade eine Ohrfeige gegeben.
05:30Das hast du gut beobachtet.
05:32So, das kann...
05:33Wie kommst du dazu?
05:35Bist du jetzt völlig durchgedreht?
05:38Hey, ich rede mit dir!
05:40Das war die einzig richtige Reaktion.
05:42Halten Sie sich gefälligst da raus, ja?
05:43Und du lässt Silke in Ruhe!
05:45Nichts lieber als das.
05:46Ich würde sogar sehr gern
05:48jeden hier im Raum in Ruhe lassen.
05:50Wenn du mir endlich sagen würdest,
05:51wo mein Auto ist
05:52und was der ganze Unsinn hier überhaupt soll.
05:54Ja, wonach sieht es denn aus nach deiner Meinung?
05:56Ich will jetzt auf der Stelle wissen,
05:58wo mein Auto ist
05:59und wie lange du dieses ganze Theater
06:01noch spielen willst.
06:04Was für ein Theater meinst du denn, Papa?
06:06Habe ich was verpasst
06:07oder bist nicht du derjenige gewesen,
06:09der Mama sitzen gelassen hat
06:10und fremdgegangen ist?
06:11Kolja!
06:13Also, ich glaube,
06:14ich gehe da mal.
06:15Oh, Silke, es tut mir so leid.
06:20Danke.
06:21Wenn du was brauchst,
06:22dann sag mir Bescheid.
06:25Ja.
06:27Guten tschüss.
06:28Wurde aber auch Zeit.
06:30Ich dachte schon,
06:30die würde nie gehen.
06:31Ich glaube, es wäre das Beste,
06:32wenn du auch erst mal gehst.
06:34Aber...
06:35Geh runter ins Cozy,
06:36denk über alles noch mal nach
06:37und sprich dann später mit ihr darüber.
06:41Siehst du das auch so?
06:42Genauso.
06:45Na schön,
06:46dann sitze ich im Cozy
06:49und warte da.
06:58Ein Glück,
06:59dass du gekommen bist.
07:02Hm.
07:14Ich weiß einfach nicht,
07:15was Daniel vorhat.
07:16Hätte er das Erbe denn annehmen können?
07:19Normal natürlich ja.
07:20Warum nicht?
07:21Obwohl er weiß,
07:22dass Wernert mehr ihn,
07:23sondern dich als Nachfolger gesehen hat.
07:25Zunächst ist nur ein Schaden,
07:26was im Testament steht.
07:28Als andere müsste bewiesen werden
07:29und das dauert
07:30und ist sehr schwierig.
07:33Möglich ist es schon,
07:35dass Daniel den letzten Willen
07:36seines Großvaters ignoriert.
07:40Immerhin hat er lange Zeit dafür geliebt,
07:41Chef von Falkenthal-Wurzellan zu werden.
07:44Erstmal hat er das Erbe ausgeschlagen.
07:48Was willst du tun?
07:51Ich habe auf jeden Fall keine Lust,
07:52mich, meine Familie und die Firma
07:54in einen Kampf,
07:55um das Erbe meines Vaters zu stürzen.
07:59Eins ist allerdings sicher.
08:02Und das wäre?
08:03Dass Annabelle Daniel nicht in Ruhe lassen wird.
08:05Sie wird ihn drängen,
08:06das Erbe anzunehmen.
08:08Die Frage ist nur,
08:09wie sehr sich Daniel auf seine Mutter einlässt.
08:15Überleg doch mal.
08:17Das Durcheinander mit dem Wildrosen-Design.
08:19Dann der Totalreinfall
08:21mit der Serie für Huber.
08:24Frederik landet einen Flop nach dem anderen.
08:26Aber Großvater wollte,
08:28dass wir als Team...
08:28Dein Großvater
08:31wollte immer,
08:31dass die Firma an erster Stelle steht.
08:34Und Frederik mit seinen Fehlentscheidungen
08:36kostet uns ein Vermögen.
08:38Naja.
08:39Bisher haben wir das immer noch ganz gut verkraftet.
08:41Ja, weil du das Schlimmste verhindert hast.
08:43Ach.
08:45Warum sollte also Werner wollen,
08:47dass Frederik immer noch sein Nachfolger wird?
08:50Weil er seine Arbeit geschätzt hat.
08:52Und weil er sein Sohn ist.
08:53Und du bist sein Enkel.
08:55Ich glaube,
08:58dass Werner absichtlich
08:59alles beim Alten belassen wollte.
09:01So einfach ist das nicht.
09:02Doch, das ist es.
09:04Werner hat schließlich auch erkannt,
09:06dass du der Einzige bist,
09:07der die Manufaktur retten kann.
09:11Ich muss in aller Ruhe darüber nachdenken,
09:12bevor ich mich entscheide.
09:14Natürlich.
09:15Ich will dir ja nur helfen.
09:17Alleine.
09:40Reden?
09:42Nach dem Auftritt?
09:45Geh doch runter ins Cozy.
09:46Er wird sich in der Öffentlichkeit
09:48bestimmt zusammenreißen.
09:49Ja, hast du doch gemerkt.
09:50Sogar jetzt interessiert ihn sein Auto
09:51mehr als seine Frau.
09:53Ich kann dich ja verstehen,
09:54aber...
09:55Aber trotzdem müsst ihr darüber reden,
09:57wie es weitergehen soll.
10:00Aber nicht heute Abend.
10:03Gut, dann gehe ich runter und sage ihm Bescheid.
10:07Willst du wirklich?
10:09Kennst du ihn ja.
10:10Er hasst es, versetzt zu werden.
10:12Das bringt nichts,
10:13ihn unnötig zu ärgern.
10:16Außerdem ist er immer noch mein Vater.
10:29Es war bestimmt nicht leicht für dich,
10:31Werner Grafenberg wiederzusehen.
10:33Ich meine, in dem Video.
10:37Das war für alle schwer.
10:42Ich hoffe nur,
10:45Werners sehnlichster Wunsch
10:47nach einem Zusammenhalt
10:48in dieser Familie
10:50geht auch wirklich in Erfüllung.
10:54Du machst dir Sorgen,
10:55wie Daniel sich entscheiden wird.
10:59Ist wirklich nicht zu beneiden
11:00in dieser Situation.
11:12Hi.
11:15Hey.
11:17Hey, Charly.
11:18Oh, welch Leidenschaft.
11:21Wartest du hier auf jemand anderen?
11:22Mein Vater ist überraschend aufgetaucht.
11:25Oh, und was sagt deine Mutter dazu?
11:28Ziemlich wenig, ehrlich gesagt.
11:30Er wollte ihr warten.
11:32Na, hoffentlich ist es nicht
11:33der Typ im Braunsakku.
11:36Wieso?
11:40Vergiss es.
11:41Hey, sag schon.
11:42Hat er versucht, dich anzubaggern, oder was?
11:45Nein, ist doch egal.
11:49Ist es der Typ im Braunsakku?
11:53Kümmer dich mal um ihn.
11:56Mama wollte nicht.
11:58Nein.
12:10Kolja,
12:12es ist doch nur eine Affäre,
12:13weiter nichts.
12:14Ja, aber dummerweise nicht die erste.
12:16Hast du überhaupt eine Ahnung,
12:17wie sehr du Mama vernetzt
12:18mit deinen ganzen Frauengeschichten?
12:20Du willst aber nicht behaupten,
12:20dass deine Mutter nur gelitten hat
12:22in unserer Ehe, hm?
12:23Papa, darum geht's doch gar nicht.
12:24So, worum dann?
12:25Du hast Mama sitzen gelassen
12:26und jetzt tauchst du hier plötzlich auf
12:27und machst dir Vorwürfe.
12:28Sie hat mein Auto geklaut.
12:31Wahrscheinlich hat sie es verkauft
12:32oder sie ist damit...
12:35Hat sie etwa einen Unfall damit gebaut?
12:37Selbst jetzt denkst du erst an dein Auto
12:39und nicht an Mama
12:39oder vielleicht an mich.
12:40Kolja, jetzt hör doch mal...
12:41Jetzt hörst du mal.
12:42Mama hat deinen Scheißwagen verkauft
12:44und soll ich dir was sagen?
12:44Ich find's klasse.
12:45Und jetzt kannst du ja gehen.
12:47Mehr wolltest du sowieso nicht wissen.
12:56Also doch.
13:03Willst du nicht nachsehen,
13:05was Werner Grafenberg dir vermacht hat?
13:07Ja, das ist klar.
13:16Das kann ich nicht annehmen.
13:19Natürlich kannst du.
13:24Das ist doch viel zu wertvoll.
13:28Mir hat er das kleine Häuschen
13:30neben der Villa
13:31samt Garage vermacht.
13:36Dabei weiß ich nicht einmal,
13:37ob ich in Falkenthal bleiben will.
13:40Eva.
13:42Natürlich willst du.
13:44Das ist doch schließlich dein Zuhause.
13:46Ist es das?
13:49Ich weiß nicht.
13:52Ohne Herrn.
13:54Ohne Werner.
13:59Wir sind uns die letzten Tage
14:01sehr nahe gekommen.
14:03Und wir dachten beide,
14:05wir hätten noch so viel Zeit.
14:10Willst du wirklich,
14:12dass man das ertragen kann,
14:14tagtäglich daran erinnert zu werden?
14:20Willst du wirklich weggehen?
14:24Ja, aber was soll dann
14:26aus den Grafenbergs werden?
14:28Ohne dich gehen die doch
14:29nur noch aufeinander los.
14:31Ach was.
14:32Und wir?
14:35Wir brauchen dich hier,
14:37Eva Landmann.
14:40Tobias.
14:44Wenn das so einfach wäre.
14:59Du willst nichts falsch machen, hm?
15:03Wenn ich nur wüsste,
15:04wie das gehen soll.
15:06Aber du weißt doch,
15:07was Werner wollte.
15:09Weiß ich das wirklich?
15:12Die Manufaktur muss dringend
15:14wieder Erfolge einfahren.
15:15Das wäre in Werners Sinn.
15:17Und auch im Sinn meines Vaters.
15:20Ja.
15:21Und?
15:23Frederik hat zu viele Fehler gemacht.
15:26Große Fehler.
15:34Warum leitet ihr die Manufaktur
15:36nicht einfach zusammen?
15:38Was meinst du damit?
15:40Na ja, als Doppelspitze sozusagen.
15:44Das wäre doch sicher im Sinne
15:45aller Grafenbergs.
15:46So etwas ähnliches
15:47haben wir schon mal probiert.
15:48Ja, dann versuch dir es eben noch mal.
15:50Und mit dir an seiner Seite
15:52wird Frederik bestimmt
15:52nicht wieder so viele Fehler machen.
15:56Doppelspitze.
15:57Ja.
15:58Du teilst einfach die Anteile
15:59von deinem Großvater auf
16:00und er hat beide
16:02das gleiche Mitspracherecht.
16:05wenn das so einfach wäre.
16:10Das ist so einfach.
16:13Bestimmt.
16:25es berührt
16:26Frederik doch mehr
16:27als er zugeben will.
16:31Wirklich schwierig
16:32ist es aber vor allem
16:33für Daniel.
16:35Soll er das Testament
16:36anerkennen
16:37und damit sich selbst
16:37zum Chef ernennen?
16:39Oder akzeptieren,
16:40dass Frederik
16:41Werner Grafenbergs
16:42Nachfolger wird.
16:46Ich jedenfalls wüsste nicht,
16:47wie ich mich entscheiden soll.
16:50Aber ich bin mir sicher,
16:51dass Daniel
16:51das Richtige tun wird.
16:53Ich bin mir sicher,
16:56dass ihm das Richtige tun wird.
17:10Ich bin mir sicher,
17:22dass er ins
17:24Boah, Silke.
17:29Ist alles in Ordnung?
17:31Ja, ja.
17:33Was machst du da?
17:34Ich übe.
17:36Also, ich hoffe für uns beide, es ist nichts Unanständiges.
17:40Wie kommst du denn darauf?
17:42Ach so, der Kleine will wippen.
17:43Ja, wenn es ihm gefällt.
17:45Oder ihr.
17:47Genau, das Baby kann wippen.
17:48Und ich trainiere nebenbei noch meine Beckenbodenmuskulatur.
17:52Ja.
17:53Danke für die Information, Silke.
17:54Der Rücken wird gestärkt, die Muskulatur bleibt locker.
17:59Das ist alles sehr, sehr gut für die Entbindung.
18:02An deiner Gesichtsmuskulatur solltest du vielleicht noch ein bisschen was machen.
18:06Die ist noch nicht so entspannt.
18:08Wieso?
18:09Du guckst so krimmig. Was ist denn passiert?
18:12Annabelle?
18:14Nee, die ist doch bestimmt noch nicht da.
18:17Ist dein Computer abgestürzt?
18:19Ist dir ein Bleistift abgebrochen?
18:22Silke, was ist denn passiert?
18:24Nichts.
18:26Du hast doch was.
18:30Jörg.
18:31Er ist mir gestern in der WG, als ich Koljas Mutter besucht habe, begegnet.
18:35Und hat mich völlig angemacht.
18:38Ich...
18:39dieser Mistkerl.
18:42Dieser Mistkerl.
18:50Schlecht geschlafen, mein Schatz?
18:52Oder machst du dir Sorgen wegen deines neuen Besitzes?
18:56Ich weiß nicht, was du meinst.
18:58Eigentum verpflichtet.
19:00So ein Riesenhaus wie dieses kann ein ganz schöner Klotz am Bein sein.
19:05Zumal, wenn es nicht ganz neu ist.
19:07Ob dein Großvater das wohl bedacht hat, als er es dir vermacht hat?
19:11Vielleicht solltest du von uns allen Mieter verlangen.
19:14Tolle Idee.
19:17Ich muss los.
19:19Die Betriebskosten für die Villa verdienen gehen.
19:22Fangt ihr endlich mit den Falkenthaler Klassikern an, oder seid ihr immer noch bei der Vorbereitung?
19:26Wir warten noch auf die Farben, aber die müssten heute, spätestens morgen geliefert werden.
19:30Das ist ja endlich mal eine gute Nachricht.
19:32Frederik verspricht sich ja sehr viel von der Neuauflage der alten Entwürfe.
19:37Naja, solange es sich nicht nur um Einzelstücke für Sammler handelt.
19:41Das weißt du doch, dass wir auch auf Gebrauchsgeschirr besonderen Wert legen wollen.
19:46Natürlich.
19:48Eben, viele Tassen und Teller.
19:51Schön putz.
19:55Erfüllen wir auch die DIN-Normen?
19:58Nicht.
19:59Wenn die Farben mit Lebensmitteln in Verbindung kommen, dann wäre das ausschließlich unser Problem.
20:14Dein Vater hat was?
20:16Naja, vielleicht hat er sie ja gar nicht angebaggert.
20:19Du weißt doch, Charlotte übertreibt manchmal ein bisschen.
20:22Das denkt sie ja Charlotte nicht aus.
20:24Warum denn?
20:25Hey, selbst wenn dein Vater nicht gewusst hat, dass du mit Charlotte zusammen bist, das ist eine völlig andere Liga.
20:32Jetzt lass mal gut sein, okay?
20:33Ich fasse es nicht.
20:34Seine Frau sitzt eine Etage höher und der baggert unten ein Mädel an, was seine Tochter sein könnte.
20:39Im ausgerechnetem Cosi.
20:40Tim, ich hab keinen Bock mehr darüber zu reden, okay?
20:43Ja, okay.
20:46Hallo.
20:52Na?
20:55Was ist denn hier los?
20:57Wir haben uns gerade unterhalten, was passieren würde, wenn jemand im Cosi einbricht.
21:02Wieso sollte ich in meinem Cosi einbrechen?
21:05Ach, das war nur so eine Idee.
21:08Hm.
21:09Naja, also ich wollte mich jedenfalls bei euch bedanken, dafür, dass ihr mich noch eine Weile aushaltet.
21:16Ach Mama, das ist doch klar.
21:18Ja genau, was heißt hier eigentlich aushalten?
21:21Ist wirklich lieb von euch, aber ich brauche endlich was eigenes.
21:24Mit der Traumwohnung hat es nicht geklappt, das wisst ihr ja.
21:26Ja, aber ich hab zwei Angebote, die sich wirklich gut anhören.
21:31Und es kann sein, dass ihr vielleicht bald alle hin frühstücken müsst.
21:35Tja.
21:37Eigentlich schade.
21:48Ich fürchte, Eva ist in diesem Jahr nicht in der Stimmung zu kochen.
21:51Aber nicht mal Mama hat die Fischplatte so gut hingekriegt.
21:54Lilly, Werner Gravenbergs Tod hat Eva sehr mitgenommen.
21:57Ich glaube nicht, dass sie auch nur einen Gedanken an unser Frühlingsfest verschwendet.
22:01Verstehe.
22:02Trotzdem wird was fehlen.
22:03Größe sein mit Familienfesten.
22:05Manchmal wird die Familie größer, dann wird sie auch wieder kleiner.
22:09Apropos, ich bringe Tim mit.
22:11Das ist doch in Ordnung.
22:12Wieso das denn?
22:13Das Frühlingsfest war doch immer eine Familienangelegenheit.
22:15Na und?
22:17Tim gehört doch schon längst zur Familie.
22:19Genau wie Eva.
22:21Bis später.
22:35Ich fürchte, Eva ist in diesem Jahr nicht in der Stimmung zu kochen.
22:38Aber nicht mal Mama hat die Fischplatte so gut hingekriegt.
22:41Lilly, Werner Gravenbergs Tod hat Eva sehr mitgenommen.
22:44Ich glaube nicht, dass sie auch nur einen Gedanken an unser Frühlingsfest verschwendet.
22:47Verstehe.
22:48Trotzdem wird was fehlen.
22:50Größe sein mit Familienfesten.
22:51Manchmal wird die Familie größer, dann wird sie auch wieder kleiner.
22:55Apropos, ich bringe Tim mit.
22:57Das ist doch in Ordnung.
22:58Wieso das denn?
22:59Das Frühlingsfest war doch immer eine Familienangelegenheit.
23:02Na und?
23:03Tim gehört doch schon längst zur Familie.
23:05Genau wie Eva.
23:07Bis später.
23:20Stellen Sie die Fahrproben am besten hier ab.
23:26Überprüfen Sie die Lieferung nochmal auf Ihre Vollständigkeit und lassen Sie die Paletten in Lager 3 abstellen.
23:32Danke.
23:32Und lassen Sie die Paletten diesmal wenigstens halbwegs geordnet abstellen.
23:39Jetzt können wir endlich mit den Falkenthaler Klassikern anfangen.
23:42Zeit wird's.
23:44Lilly und Kolja sollen sofort alles andere stehen und liegen lassen und mit den Probestücken anfangen.
23:49Wenn Sie sich ja freuen, dass es endlich losgeht.
23:51Wie lange meinst du, brauchen wir für eine erste Fahrprobe?
23:55Bis morgen will ich das über die Bühne haben.
23:57Wenn unsere Auszubildenden mitspielen und endlich mal wieder zur Arbeit erscheinen.
24:01Die kommen bestimmt gleich.
24:06Die Falkenthaler Klassiker müssen ein Erfolg werden.
24:09Wem sagst du das?
24:11Damit wir mehr Spielraum haben für wirkliche Neuentwicklungen.
24:14Nach den Ausfällen der letzten Zeit.
24:16Sag doch, nachdem Frederik Mist gebaut hat und die Firma massenhaft Verluste eingefahren hat.
24:21Nach diesen Ausfällen müssen wir sowohl unser Image als auch unsere Bilanz aufpolieren.
24:25Wobei ich die von dir eingeschlagene Richtung grundsätzlich gut finde.
24:29Neue Produktlinien müssen sich allerdings für uns auch als Firma rechnen.
24:32Das sind ja ganz neue Töne.
24:35Damit wir künftig neue Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen...
24:39Du meinst Fehlentwicklungen deines Onkels?
24:41...frühzeitig erkennen und verhindern können,
24:44schlage ich vor, dass wir ab sofort die Manufaktur gemeinsam leiten.
24:49Du schlägst was vor?
24:52Ich bin bereit dafür, dir die entsprechenden Firmenanteile aus Werners Nachlass zu übertragen.
24:57Vorausgesetzt, du bist bereit, in Zukunft ab und zu auf meinen Ratschlag zu hören, wenn es um die Manufaktur geht.
25:04Könntest du damit leben?
25:07Sehr gut sogar.
25:10Dann an die Arbeit.
25:12Ich habe gehört, die neuen Farben sind geliefert worden.
25:19Ach Daniel, hast du eigentlich kurz vor Werners Tod nochmal mit ihm gesprochen?
25:24Warum fragst du?
25:26Ich habe drüber nachgedacht.
25:28Irgendwas mit dem Testament ist einfach merkwürdig.
25:30Du kannst es nicht lassen.
25:32Reicht dir unser Kompromiss nicht?
25:34Darum geht es gar nicht.
25:36Werner hatte es zunächst so eilig mit dieser Testamentsänderung.
25:39Und dann verschiebt er auf einmal den Termin.
25:40Da steckt doch irgendwas dahinter.
25:43Irgendwas?
25:44Oder irgendwer?
25:46Frederik, ein für allemal.
25:48Unsere Zusammenarbeit kann nur funktionieren,
25:49wenn du endlich aufhörst mit einer indirekten und direkten Anschuldigung gegen meine Mutter.
25:53Ich habe gar nichts gegen Annabelle gesagt.
25:57Entschuldigung, aber die Briefe, die müssen dringend noch raus.
26:01Klar.
26:01Außerdem wollte ich fragen, ob ich den Termin heute Nachmittag mit Maya und Herrn Gerhardt bestätigen soll.
26:07Natürlich.
26:09Sagen Sie, wie macht sich eigentlich Ihre neue Vertretung?
26:11Sehr gut.
26:13Birgit, es ist ein echter Glücksfall.
26:15Schön.
26:31Wie sportlich, unser Herr Sicherheitschef.
26:34Entschuldigung, Ex-Sicherheitschef.
26:36Was willst du von mir?
26:38Die Frage lautet, was willst du immer noch von Silke?
26:42Ich weiß nicht, wovon du sprichst.
26:44Außerdem, kann Silke nicht für sich alleine reden.
26:46Sicher, aber mit mir ist es doch viel lustiger.
26:49Fass mal nicht an, Schmuchtel.
26:50Ich hefte gerne nochmal auf die Sprünge.
26:52Laut einstweiliger Verfügung musst du Silke aus dem Weg gehen.
26:55Was kann ich denn dafür, wenn sie plötzlich vor meiner Haustüre steht?
26:57Ich habe doch nur kurz mit ihr geredet.
26:58Nur kurz ist immer noch zu lange.
26:59Wenn Silke das nicht will, dann soll sie einfach nicht mehr in das Haus kommen.
27:02Jetzt hör mir gut zu, denn ich sage es nur noch einmal.
27:04Nicht Silke wird dir aus dem Weg gehen, sondern du wirst dich umdrehen und laufen,
27:09sobald du Silke siehst.
27:10Und zwar ohne Kommentar, kapiert?
27:20Schönen Tag noch.
27:22Und fahr schön vorsichtig.
27:36Du hast es dir also überlegt?
27:38Sehr vernünftig.
27:40Dann werde ich gleich mal Notar Poschke...
27:43Redorik.
27:47Es geht also gar nicht um Werners Testament?
27:50In gewisser Weise schon.
27:53Wir werden ab sofort die Manufaktur gemeinsam leiten.
27:57Aha.
27:59Toller Plan.
28:02Da musst du also nicht mehr alleine gerade stehen für den Mist, den du verzapfst.
28:07Wir werden gemeinsam arbeiten und wir werden zusammen Fehler verhindern.
28:12Das wirst selbst du nicht schaffen.
28:14Das wieder gerade biegen, was Frederik ständig verbockt.
28:18Ich dachte mir, dass du dich freuen wirst über unsere Entscheidung.
28:24Das hast du sauber hingekriegt.
28:26Es war mein Vorschlag.
28:42Endlich sind die Farben für die Klassiker da.
28:45Diese ganze Matterei macht einen total wahnsinnig.
28:48Mhm.
28:49Ich dachte, du bist auch froh, dass wir endlich mal wieder was zu tun haben.
28:53Klar.
28:55Aber?
28:56Was aber?
28:58Haben wir noch Stress mit Charlotte?
29:00Naja, das nicht, aber mein Vater ist gestern überraschend aufgetaucht.
29:04Er hat nichts Besseres zu tun, als meiner Mutter Vorwürfe wegen des blöden Autos zu machen.
29:08Und Charlotte anzubaggern.
29:09Wie bitte?
29:11Er hat sich gestern echt grenzwertig aufgeführt.
29:14Oh Mann.
29:16Tut mir leid.
29:20Aber wo ist denn dann dein Problem? Du bist doch sowieso auf der Seite deiner Mutter.
29:24Ja, aber nur, weil er ja auch schließlich derjenige ist, der fremdgegangen ist.
29:28Na also, wenn dein Vater sich jetzt auch noch wie ein Idiot aufführt, dann ist doch alles klar.
29:33Wenn das so einfach wäre.
29:36Hast du überhaupt nichts mitgekriegt, was zwischen deinen Eltern läuft?
29:39Oder auch eben nicht mehr läuft?
29:41Kein Stück.
30:11Esst du das noch?
30:13Das können deine auch schaffen.
30:16Nachdem, was zwischen den beiden alles vorgefallen ist.
30:33Sag schon, was ist passiert?
30:36Daniel hat mir vorgeschlagen, dass wir die Manufaktur gemeinsam führen.
30:39Eine Grafenbergsche Doppelspitze sozusagen.
30:42Das ist doch wunderbar.
30:44Für dich auch.
30:45Erstmal.
30:46Und außerdem ist es genau das, was sich dein Vater insgeheim immer gewünscht hat, oder?
30:50Ja, da bin ich mir ganz sicher.
30:52Na also.
30:53Oder hat Daniel irgendwelche Bedingungen in eure Zusammenarbeit geknüpft?
30:56Nein, ganz im Gegenteil.
30:57Er will Vaters Anteile zwischen uns beiden aufteilen.
31:00Und er will wirklich mit mir zusammenarbeiten.
31:02Solange ich auf seinen Rat höre.
31:03Und das dürfte dir nicht schwerfallen, oder?
31:06Bestimmt nicht.
31:08Ich weiß noch nicht, ob das eine Lösung von Dauer ist.
31:11Bei den ersten Schwierigkeiten kommt es vielleicht zum großen Krach.
31:14Du meinst, ob man euch zusammenarbeiten lässt, ob sie euch zusammenarbeiten lässt.
31:19Genau.
31:21Annabelle hat schon deutlich gemacht, was sie von unserer Einigung hält.
31:25Nichts?
31:26Ich weiß einfach nicht.
31:28Hey, können Sie nicht...
31:30Ja.
31:31Wen haben wir denn hier?
31:32Guten Tag, die Herrschaften.
31:35Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite.
31:41Ja, du sagtest.
31:43Ja.
31:44Ich weiß einfach nicht.
31:45Und?
31:46Wie läuft es in der Firma, Herr Grafenberg?
31:50Geht Sie das noch irgendwas an?
31:54Frederik, lass uns woanders weiterreden, ja?
31:57Bitte.
31:58Was denn?
31:59Was denn?
32:01Sie wollen schon gehen, aber ich hoffe nicht meinetwegen.
32:10Schönen Tag noch.
32:34Mutter, ich freue mich auch, dich zu sehen.
32:37Ich arbeite.
32:38Ich möchte dich überhaupt nicht stören.
32:40Das hast du schon.
32:42Es stimmt also.
32:44Was?
32:44Die neuen Farben sind da.
32:46Wenn du deshalb hergekommen bist, ja, sie sind da.
32:51Wusstest du eigentlich schon, dass Daniel sich mit Frederik geeinigt hat?
32:55Die beiden wollen ab sofort gemeinsam die Firma leiten.
32:59Das ist doch endlich mal eine gute Idee.
33:02Sag mal, ist das eigentlich normal?
33:07Hier ist überhaupt kein Dienstzeichen drauf.
33:10Was?
33:10Ich meine, ich habe ja keine Ahnung von diesen Dingen,
33:13aber das Dienstzeichen, die deutsche Industrienorm, das besagt, dass...
33:17Dass das Produkt geprüft ist und der Norm entspricht.
33:23Nichts.
33:25Auf keiner der Döse.
33:26Na, was jetzt?
33:31Bevor wir die Pferde scheu machen,
33:34lasse ich die Farben erstmal in einem Labor prüfen.
33:36Ich weiß, wo es ganz schnell geht.
33:39Ja, das machst du ganz bestimmt richtig so.
33:41Wir müssen sicher sein, dass die Farben in Ordnung sind.
33:43Und zwar vor dem Produktionsstart.
33:44Das wäre wohl besser.
33:47Heute hättet ihr ruhig ein bisschen länger Pause machen können.
33:53Ja, ich...
33:55Ich denke, es ist sinnvoll, wenn ihr erst die angefangenen Arbeiten beendet.
33:59Aber wir haben mit den Falkenthaler Klassikern auch schon angefangen.
34:04Das...
34:05Das war wohl ein Fehler.
34:06Bei den Klassikern kommt es auf den einen Nachmittag jetzt auch nicht mehr an.
34:10Ja, aber Frau Grafenberg...
34:11Es ist besser, wenn ihr die Tische und auch die Köpfe frei habt für das Neue.
34:16Also...
34:17Seht zu, dass ihr die alten Sachen heute fertig kriegt.
34:25Also du kannst sagen, was du willst.
34:27Ich finde das einfach unmöglich, wie sich dein Ex verhält.
34:29Also noch nicht ganz Ex.
34:30Wie der sich in die Wohnungssuche einmischt.
34:32Das ist wirklich unmöglich.
34:34Silke, hör auf.
34:35Das ist vorbei.
34:36Ich will mich darüber nicht mehr ärgern.
34:38Und wer weiß, wozu es gut ist?
34:40Ich habe ja immerhin schon zwei neue Angebote.
34:44Sag mal...
34:45Du hast auch nichts gegen Jörg unternommen, oder?
34:47Ich habe ihn angezeigt.
34:49Ach.
34:50Und trotzdem lässt er dich nicht in Ruhe.
34:53Naja, gegen Jörg ist halt einfach kein Kraut gewachsen.
34:57Jörg wird dich nicht mehr belästigen.
34:59Wie kommst du denn darauf?
35:00Ich weiß es einfach.
35:04Jetzt warte doch mal!
35:08Renkt einfach weg!
35:10Ich weiß es einfach.
35:42Das war's.
36:16Hi. Ich hoffe, ich störe dich gerade. Na wunderbar. Dann können wir uns ja zusammentun. Ich habe nämlich auch gerade
36:24Stress. Mit deiner Katerin Schwuchtel. Das ist ein mächtiger Papi.
36:29Verschon mich bitte mit deinem privaten Feldzug gegen den Rest der Welt.
36:32Ja. Ich glaube, der braucht einfach wieder mal eine Abreibung. Problem damit, dass er schwul ist.
36:38Hast du keinen Friseur, dem du das erzählen kannst?
36:43Oder hol dich am besten bei der Mutter deines ungeborenen Kindes aus?
36:46Hallo?
36:51Was war das denn? Idiot.
37:03Klage der deutschen Vertriebsführer wurde abgewiesen.
37:07Sie hat sich befürchtet, zunehmende, illegale Einfuhr aus dem Ausstand.
37:20Oh. Entschuldigung.
37:23Ist ja nichts passiert.
37:29Ich finde es übrigens toll, dass ihr euch geeinigt habt, Friedrich und du. Das bedeutet ihm sehr viel.
37:35Ja, es bedeutet mir auch sehr viel. Und es ist gut für die Firma, glaube ich.
37:41Wir haben aus unseren Fehlern gelernt, Friedrich und ich. So was wie mit der letzten Kalkulation passiert uns nicht mehr.
37:48Nein, natürlich nicht.
37:50Alle ziehen an einem Strang.
37:53So wie Großvater es sich gewünscht hat.
37:58Ja, ich.
38:09Ich verstehe das trotzdem nicht.
38:12Ich dachte, die Falkenthaler Klassiker sollen so schnell wie möglich auf den Markt.
38:15Was gibt es denn da nicht zu verstehen?
38:17Warum arbeiten wir nicht schon mit den neuen Farben?
38:20Auf den einen Nachmittag kommt es jetzt auch nicht mehr an.
38:25Ich lasse die Farben durch eine Kurzanalyse prüfen.
38:29Wir müssen ganz sicher gehen, dass wir sie ohne eingeschränkt verwenden können.
38:33Ach so. Ich dachte nur, die Farben sind doch schon überprüft worden, oder? Vor der Bestellung.
38:39Davon gehe ich aus. Das ändert aber nichts.
38:49Patrizia.
38:54Dein Großvater fühlt uns allen hier sehr.
38:58Du verstehst überhaupt nichts.
39:10Hallo.
39:11Hallo.
39:11Ich habe hier etwas für Patrizia Grafenberg.
39:13Sind Sie das?
39:14Nein, die ist gerade raus.
39:15Nicht.
39:16Äh, können Sie mir das unterschreiben?
39:17Ja, klar.
39:22Da?
39:24Da?
39:29Danke schön.
39:31Tschüss.
39:32Tschüss.
39:51Blei, Cadmium?
39:53Das gibt es doch nicht.
39:57Zyranit.
39:59Das darf doch nicht wahr sein.
40:03Farben mit toxischen Bestandteilen, die seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet werden dürfen.
40:10Ich muss sofort mit Frederik sprechen.
40:28Entschuldigung, ich wollte eigentlich zu Frederik.
40:31Der ist bei einem Außentermin.
40:33Ich glaube auch nicht, dass er heute noch mal reinkommt.
40:35Ist ja nicht so schlimm. Ich kann ihn ja später noch.
40:38Kann ich was für dich tun?
40:41Vielleicht. Ich glaube aber eher nicht.
40:43Ich will mich natürlich nicht in eure Privatangelegenheit.
40:45Nein, nein, das ist es nicht.
40:48Geht es um die Arbeit?
40:50Schon, ja.
40:51Hat es vielleicht was mit diesen Blättern zu tun?
40:54Ich bin wirklich froh, dass ihr euch entschieden habt, die Leitung gemeinsam zu übernehmen.
40:59Das habe ich vielleicht schon gesagt.
41:01Ja, das hast du schon.
41:03Ich gebe dir aber trotzdem recht.
41:05Und da Frederik und ich jetzt zusammenarbeiten und alles gemeinsam entscheiden,
41:09kannst du mit deinem Problem auch zu mir kommen.
41:12Julia, was ist denn?
41:16Soll ich mir das mal ansehen?
41:17Ja.
41:23Untertitelung des ZDF, 2020
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