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KurzfilmeTranskript
00:00verhindern kann? Julia, selbst wenn ich bei Marie geblieben wäre, ich hätte ihr doch nicht geholfen.
00:10Trotzdem, jetzt musst du für sie da sein. Vielleicht ist es besser, wenn wir beide uns
00:15eine Weile nicht sehen. Wenn wir zwei wirklich nicht zueinander gehören, dann müssen wir das
00:21jetzt herausfinden. Wir können nicht voneinander weglaufen, verstehst du? Julia!
00:40Das darf doch mal nicht wahr sein.
00:46Bravo, Daniel. Das hast du ja toll hingekriegt. Zum ersten Mal schäme ich mich dafür, dass du mein Sohn bist.
01:11Das war's.
01:14Das war's.
01:15Das war's.
01:15Das war's.
01:26Das war's.
01:30First day of my life.
01:59Es gibt keine Rechtfertigung für das hier.
02:02Daniel, dein Vater und ich, wir waren stets bemüht, dich zu einem charakterstarken und anständigen Menschen zu erziehen.
02:12Hör auf.
02:14Aber seit du dich auf diese Frau eingelassen hast, ist davon wirklich nicht mehr viel übrig geblieben.
02:18Es reicht. Ich habe keine Lust mehr, eine Moralpredigt anzuhören.
02:21Nein, du liegst ja lieber in den Armen dieser...
02:25während Marie sich in den Abgrund stürzt.
02:43Nimm dir Charlotte's Reaktion nicht so zu Herzen.
02:46Sie wusste bestimmt nicht, wie sie sich verhalten soll.
02:49Doch. Sie wusste genau, was sie tut.
02:52Aber ich kann es dir nicht mal übel nehmen.
02:56Ich hatte ihr versprochen, dass sie sowas nicht mehr erleben wird. Und was mache ich?
03:00Ich pumpe mich mit Alkohol und Beruhigungstabletten voll.
03:07Glaubst du nicht, ist es besser, wenn du die Tasche gleich gepackt lässt?
03:10Du kannst auch bei mir im Zimmer schlafen.
03:13Damit du mich im Auge hast und ich keine Dummheiten mehr mache?
03:16Du hast das nicht gemeint.
03:18Ist schon okay. Ich schaff das.
03:25Marie, hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, wie es jetzt weitergeht?
03:29Ich meine, du wirst wohl kaum hierbleiben wollen.
03:33Ich weiß nicht.
03:36Ich habe noch gar nicht darüber nachgedacht.
03:38Das solltest du, oder?
03:40Du musst dir überlegen, was für dich das Beste ist.
03:43Was meinst du denn?
03:46Geh weg aus Falkenthal.
03:52Aber ich kann nur Charlotte nicht allein lassen. Sie braucht mich jetzt.
03:55Ich glaube, dass Charlotte im Moment ganz gut alleine klarkommt.
04:00Du hast ja recht.
04:02Aber wo soll ich denn hin?
04:04Du wolltest doch zurück in die Schweiz.
04:07Ja, mit Daniel zusammen.
04:10Weißt du was?
04:11Lass uns doch zusammen wegfahren.
04:14Wir mieten uns irgendwo ein nettes Häuschen.
04:16Am besten am Meer.
04:17Und dann lassen wir mal so richtig die Seele bauen.
04:20Oh, Patricia.
04:22Es ist wirklich nett, dass du mir helfen willst.
04:24Aber ich glaube, im Moment...
04:25Denk zumindest mal darüber nach.
04:30Okay.
04:39Ich finde es aber trotzdem komisch.
04:42Du hast doch selbst vermutet, dass zwischen den beiden was läuft.
04:44Ja, aber da waren sie auch noch nicht richtig zusammen.
04:47Stell dir mal vor, Christa ist heute morgen zum Frühstück gekommen.
04:50Und zwar von oben, aus Papas Zimmer.
04:52Oh mein Gott, sie wird doch wohl nicht bei deinem Vater übernachtet haben.
04:56Witzig.
04:58Jetzt stell dich nicht so an.
04:59Du magst Christa doch gerne, oder?
05:01Ja, schon.
05:03Dann gib mir deine Chance.
05:05Guck mal.
05:06Würdest du auf diese Party gehen?
05:08Ja.
05:09Ja.
05:10Hey, mein Chef will die neuen Muster haben.
05:12Sind die schon fertig?
05:13Äh, ja.
05:16Alles okay mit dir?
05:17Wie geht's deiner Schwester?
05:20Wie?
05:21Wie?
05:21Ihr wisst schon davon?
05:24Wovon?
05:25Von dem Aufenthalt meiner Schwester im Krankenhaus.
05:29Marie ist im Krankenhaus?
05:30Wie ist das denn passiert?
05:32Ach, das Übliche.
05:34Tabletten, Alkohol und von beiden ist ja zu viel.
05:38Ja.
05:39Wie geht's ihr denn jetzt?
05:40Ach, es war gar nicht so schlimm.
05:41Sie ist auch schon wieder draußen.
05:45Hey.
05:46Hey.
05:47Ich bin okay.
05:49Ich muss einfach nur akzeptieren, dass Marie sich überhaupt nicht geändert hat.
05:53Von wegen, sie hat ihr Leben im Griff.
05:55Ja.
05:55War wohl nichts.
05:59Wo sind jetzt die Muster?
06:04Sie wollte, dass wir uns schlecht fühlen und genau das hat sie geschafft.
06:07Das ist nicht das Problem, Daniel.
06:09Das weißt du auch.
06:13Bereust du, dass wir es noch einmal miteinander versuchen?
06:15Nein.
06:17Aber tun wir auch das Richtige?
06:20So viel ist schon schief gelaufen zwischen uns.
06:22Zwischen uns dreien.
06:24Ich finde, deine Mutter hat da recht.
06:26Wir können Marie nicht einfach aus unserer Beziehung ausklammern.
06:31Aber wir sind doch nicht dafür verantwortlich, dass Marie einen Haufen Tabletten schluckt und zusammenbricht.
06:36Aber wir sind dafür verantwortlich, dass sie jetzt ganz alleine dasteht.
06:39Marie war meine Freundin.
06:42Ich hätte für sie da sein sollen.
06:44Marie steht nicht alleine da.
06:46Sie hat Patricia.
06:48Meine Mutter ist auch für sie da.
06:50Genau.
06:52Ich bin mir nicht sicher, ob ihr das wirklich gut tut.
06:55Meine Mutter will nur das Beste für sie.
06:58Deine Mutter denkt, das Beste für sie bist du.
07:02Marie ist mir nicht gleichgültig, Julia, das weißt du.
07:07Ich hoffe, es gibt einen Weg, ihr nicht wehzutun.
07:11Aber ich liebe sie einfach nicht mehr.
07:18Nicht so wie dich.
07:21So wie ich dich lieber.
07:30So wie ich dich lieber.
07:31Patricia, hier ist deine Mutter.
07:33Bitte melde dich sofort bei mir, wenn du mit Marie nach Hause gekommen bist.
07:37Stell dir vor, Daniel hat sich tatsächlich wieder auf dieses Blondchen eingelassen.
07:44Also, dann bis später.
07:48Kannst du nicht anklopfen?
07:50Das habe ich.
07:51Was willst du denn?
07:53Ich hätte mir deine Ideen für die neue Werbekampagne angesehen und hätte noch einige Vorschläge.
07:58Tatsächlich.
07:59Du hältst dich ganz wacker unter den gegebenen Umständen.
08:04Ich weiß nicht, was du meinst.
08:06Ich versuche nur meine Arbeit zu machen.
08:07Weil du dich von deinem gebrochenen Herzen ablenken willst, nehme ich an.
08:12Wovon sprichst du?
08:14Ach, tu doch nicht so.
08:15Du weißt doch Bescheid über Daniel und Julia.
08:18Oder etwa nicht?
08:21Tja, und wenn schon.
08:23Und es macht dir nichts aus, dass dein Neffe dir die süße Julia einfach so vor der Nase weggeschnappt hat?
08:30Ich habe meine Vorschläge beigelegt.
08:32Frederik, lenk doch nicht vom Thema ab.
08:35Ich weiß doch, dass du auf die Kleine stehst.
08:38Ich weiß wirklich nicht, was ihr alle an ihr findet.
08:41Sie ist langweilig, einfach gestrickt, aus schlechtesten Verhältnissen.
08:46Dann wundert es mich, dass du dich mit ihr nicht besser verstehst.
08:49Frederik, du solltest netter zu mir sein.
08:52Ausnahmsweise stehen wir mal auf derselben Seite.
08:54Tun wir das?
08:55Ja, sicher.
08:56Du willst doch auch, dass die beiden nicht zusammenbleiben.
08:59Dann kannst du mit deiner kleinen, süßen Julia nach Südafrika gehen.
09:03Oder sonst wo hin.
09:06Hauptsache möglichst weit weg von Falkenthal.
09:09Ich muss dich enttäuschen.
09:11Was Daniel und Julia machen, geht mich nichts an.
09:13Dich übrigens auch nichts.
09:15Ich würde es begrüßen, wenn du dich um die Kampagne kümmerst.
09:17Danke.
09:19Danke.
09:40Danke.
09:53Danke.
09:55Danke.
09:56Danke.
09:57Ich würde mal die Kampagne in die Stadt gefahren werden gehören.
09:59Na ja, vielleicht will er laufen.
10:01Soll ich dich denn fahren?
10:02Ich brauche ein bisschen Bewegung, den Kopf freikriegen.
10:06Wegen Lilly?
10:08Wie kommst du denn darauf?
10:10Weil sie beim Frühstück so komisch war?
10:12Sie war nicht gerade begeistert, als sie das von uns beiden gehört hat.
10:16Sie braucht einfach noch ein bisschen Zeit, um sich an den Gedanken zu gewöhnen.
10:20Für uns ist es doch auch eine Umstellung.
10:23Na ja, ich fand es trotzdem nicht richtig, dass sie vorhin so abweisend war.
10:27Julia und Nico haben doch auch kein Problem damit.
10:30Jetzt war man nicht so streng mit Lilly.
10:33Ich kann sie verstehen.
10:35Sie war doch fast noch ein Kind, als Inge weggegangen ist.
10:38Und seitdem ist sie sozusagen die einzige Frau in deinem Leben.
10:41Selbst wenn. Lilly ist fast erwachsen.
10:45Ich hätte mir gewünscht, sie würde etwas reifer reagieren.
10:49Mach dir mal keinen Kopf.
10:52Lilly und ich, wir haben uns super verstanden.
10:54Und das wird in Zukunft auch so sein, was denn mein Gebet hier gerät.
10:59Ich habe es wahrscheinlich im Haus vergessen.
11:03Tobias, ich habe es eigentlich.
11:05So viel Zeit muss sein.
11:06Dann nimmst du ja nicht das Fahrrad, sondern nimmst du mir ins Land Sino Gefahr.
11:10Komm.
11:14Komm.
11:26Herr Grafenberg, kann ich Ihnen helfen?
11:29Nein, danke Eva, es geht schon.
11:32Darf ich erfahren, was Sie da machen?
11:37Ich dachte jetzt, da Marie wieder hier ist, sollten wir alles tun, um ihr zu helfen und sie zu unterstützen.
11:42Ja, haben Sie vollkommen recht.
11:45Ich verstehe aber trotzdem nicht, was Sie da machen.
11:47Ich denke, es ist das Beste, wenn wir den Alkohol wegschließen, solange Marie hier im Haus ist.
11:52Herr Grafenberg, glauben Sie wirklich, dass Sie Marie damit helfen?
11:56Marie ist doch keine Alkoholikerin.
11:59Aber Eva, der Zusammenbruch...
12:00Ja, der ist schrecklich gewesen.
12:02Und wir machen uns alle große Vorwürfe.
12:05Wir hätten besser auf Sie aufpassen müssen.
12:07Ja, eben.
12:08Und damit das nicht normal passiert...
12:10Aber es hilft Marie wirklich nicht, wenn Sie allen Alkohol aus dem Haus entfernen.
12:17Marie hat ganz andere Probleme.
12:20Solange sie mit Daniel unter einem Dach lebt, kann es Marie nicht besser gehen.
12:28Ich verstehe den Jungen immer noch nicht.
12:31Ich verstehe nicht, was in ihn gefahren ist.
12:34Erst will er mit Marie Falkenthal verlassen, weil er sie angeblich so sehr liebt.
12:41Dann trennt er sich von ihr aus heiterem Himmel und bricht ihr das Herz.
12:47Daran können wir aber nichts mehr ändern.
12:50Wir müssen jetzt zusehen, dass Marie wieder auf die Beine kommt.
12:55Und darum muss sie weg von hier.
12:58Weg von Daniel.
12:59Weg von allem, was sie an die Sache erinnert.
13:16Wenn du zu mir willst, ich habe keine Zeit.
13:19Ob du das glaubst oder nicht, in meinem Leben dreht sich nicht nur alles um dich.
13:23Ehrlich gesagt ist das eigentlich nur ein ziemlich kleiner Teil.
13:27Und was willst du dann hier?
13:29Dein Onkel hat mich beauftragt, was zu überprüfen.
13:32Es ist doch immer wieder amüsant, dass ausgerechnet du für die Sicherheit meiner Familie zuständig bist.
13:37Wieso?
13:39Deine Familie weiß eben, wem sie vertrauen kann.
13:41Dir vertrauen?
13:43Da können wir alle genauso gut in ein Haifischbecken springen.
13:46Hey, ganz schön bissig heute.
13:47Schlecht geschlafen?
13:48Ich war die ganze Nacht im Krankenhaus wegen Marie.
13:51Ich dachte, du wolltest sie so weit wie möglich von Daniel wegbringen.
13:54Da fährst du mit ihr ins Krankenhaus.
13:55Marie hatte einen Zusammenbruch.
13:57Sie hat sich mit Alkohol und Beruhigungsplänen vollgepumpt.
14:00Oh, das hört sich aber schlimm an.
14:03Deine Anteilnahme ist wirklich herzerwärmend.
14:05Es tut mir leid.
14:07Was soll ich machen?
14:11Und was wird es, dass dein Plan mit ihr wegzufahren?
14:14Die stehen noch.
14:16Marie muss hier weg.
14:17Weg von meiner Mutter und weg von Daniel.
14:20Wie?
14:21Dein Bruder ist nicht sofort zu ihr zurück.
14:23Voller Reue und schlechtem Gewissen, dass er sich von ihr getrennt hat.
14:25Nein, ganz im Gegenteil.
14:27Du hattest mit deiner Vermutung recht.
14:30Julia und Daniel sind wieder zusammen.
14:36Ich habe Fredericks Vorschläge für die neue Werbekampagne gelesen.
14:40Sie beweisen einmal mehr, dass es ein Witz ist,
14:43ihm die Leitung der Firma zu übertragen.
14:45Ich finde, du übertreibst, Mutter.
14:47Ich habe sie auch gelesen.
14:48Und sicherlich sind noch ein paar Lücken da,
14:50aber hier und da müssen wir was verbessern.
14:53Hier und da was verbessern.
14:54Der schlechte Einfluss deiner kleinen Freundin scheint schon durchzusickern.
14:59Ich habe mich schon gefragt, wann du endlich loslegst.
15:01Es brennt dir doch schon unter den Nägeln,
15:03mir endlich wegen Julia die Hölle heiß zu machen.
15:05Also bitte, fang an.
15:08Daniel,
15:09Wie kannst du nur so dumm sein,
15:12dich wieder auf diese Frau einzulassen?
15:14Nach allem, was sie dir und unserer Familie angetan hat.
15:18Julia und ich haben das geklärt.
15:20Ach, tatsächlich.
15:23Und
15:24hast du auch geklärt,
15:26wie das mit dir und Frederik weitergehen soll?
15:28Wie weitergehen soll?
15:31Nun, Frederik steht auf die Kleine.
15:34Wie hast du dir denn die Zusammenarbeit mit ihm vorgestellt?
15:38Frederik und ich sind erwachsene Leute.
15:40Wir werden gemeinsam einen Weg finden.
15:44Genau.
15:45Und Julia und ich,
15:46wir werden die besten Freundinnen.
15:51Wohl kaum.
15:54Hast du dir Gedanken gemacht,
15:56was Werner sagen wird,
15:58wenn er erfährt, dass ihr beiden wieder zusammen seid?
16:00Ich weiß, dass er nicht begeistert sein wird.
16:02Richtig.
16:03Und du weißt auch,
16:05dass jede Aufregung
16:06Gift für sein Herz ist.
16:08Genau deshalb wirst du dich aus der Sache raushalten
16:10und es mir überlassen, mit ihm zu sprechen.
16:13Und was ist mit Marie?
16:15Hast du auch vor,
16:16mit ihr persönlich zu sprechen
16:17oder fehlt dir dazu der Mut?
16:19Nein.
16:21Auch mit Marie werde ich sprechen.
16:23Dann kannst du ihr auch gleich einen Sarg kaufen.
16:25Das wird sie nicht überleben.
16:27Aber das ist dir
16:28und deiner kleinen Freundin ja völlig egal.
16:31Hauptsache, ihr bekommt, was ihr wollt.
16:33Mutter, du hast gesagt,
16:35was du sagen wolltest.
16:36Alles andere geht nur mich
16:37und Julia und Marie etwas an.
16:40Zum letzten Mal
16:41halt dich da raus.
16:50Und die Flyer sind echt genial geworden.
16:52Der Laden wird voll.
16:53Da bin ich mir absolut sicher.
16:55Ja.
16:57So, jetzt noch die Auftragsbestätigung
16:59für die Karaoke-Anlage-Faxen.
17:02Oh.
17:03Silke ist nicht da.
17:06Naja, sie wird schon
17:07nichts dagegen haben, oder?
17:09Hast du dir Gedanken ums Essen gemacht,
17:11weil Andreas sich ja quergestellt hat?
17:13Nee, keine Ahnung.
17:15Sag mal, Kolja, was ist eigentlich los?
17:17Hast du keinen Bock mehr auf die Party?
17:18Doch.
17:19Warum schiebst du dann so einen Frust?
17:21Charlotte.
17:22Ah, verstehe.
17:23Mal wieder Stress im Paradies.
17:25Obwohl so richtig im Paradies
17:27seid ihr auch noch nicht, oder?
17:28Kannst du mal
17:29deine dämlichen Sprüche lassen?
17:30Ich wusste nicht, dass es so ernst ist.
17:32Charlotte geht das nicht so gut
17:33wegen ihrer Schwester.
17:34Und ich würde ihr gerne helfen,
17:35weil ich sehe, wie mies es ihr geht,
17:36aber sie will das nicht.
17:37Stattdessen ist sie total abweisend und kühl.
17:41Weißt du was?
17:43Ich glaube, ihr solltet es einfach mal klären,
17:45was das zwischen euch ist.
17:46Seid ihr zusammen, oder seid ihr es nicht?
17:55Hallo.
17:56Hallo, Markus.
17:58Lange nicht mehr gesehen.
18:00Ist Herr Grafenberg schon da?
18:01Nein, noch nicht.
18:04Geht es Ihnen gut?
18:06Alles bestens.
18:08Ich war ein paar Tage verreist.
18:10Deswegen konnte ich zum Wettabend nicht kommen.
18:13Wie war denn der Boxkampf?
18:14Oh, ziemlich gut.
18:17Sie haben wirklich was verpasst.
18:19Haben Sie was gewonnen?
18:20Nicht wirklich.
18:21Ich hätte Ihren guten Riecher gebrauchen können.
18:23Vielleicht das nächste Mal.
18:25Darf ich Ihnen schon etwas zu trinken bringen?
18:28Gerne.
18:29Einen Cappuccino, bitte.
18:30Sehr gerne.
18:31Übrigens,
18:33Esperanza läuft nächste Woche wieder ein Rennen.
18:35Soll ich wieder alles auf Sieg setzen?
18:37Auf jeden Fall.
18:39Bei Esperanza können Sie überhaupt nichts falsch machen.
18:42Sagen Sie, wie machen Sie das eigentlich?
18:45Ich lese jede Wettzeitung mindestens drei Mal und tippe trotzdem meistens daneben.
18:48Und Sie haben bisher jedes Mal richtig gelegen.
18:52Ich habe das einfach irgendwie im Gefühl.
18:55Erklären kann ich das nicht.
18:57Und trotzdem wollen Sie nicht einmal selbst was setzen?
18:59Ich meine, der Sieg ist Ihnen doch so gut wie sicher.
19:03Kann schon sein.
19:06Lieber nicht.
19:07Wie Sie wollen.
19:08Ich bringe Ihnen jetzt den Cappuccino.
19:10Danke.
19:29Herr Grafenberg.
19:32Was machen Sie hier?
19:37Ich wohne hier.
19:38Haben Sie das vergessen?
19:39Sehr komisch.
19:40Sie wissen genau, was ich meine.
19:43Sie haben doch einen Termin mit Christa im Lanzino, oder irre ich mich?
19:48Ach.
19:50Ja, jetzt, wo Sie es sagen.
19:53Den muss ich wegen der ganzen Aufregung um Marie völlig vergessen haben.
19:58So, so, vergessen.
20:01Haben Sie den Christa wenigstens Bescheid gesagt?
20:05Na, also nicht.
20:08Würden Sie das für mich übernehmen?
20:10Ich möchte noch mal nach Marie sehen.
20:13Marie hat sich hingelegt.
20:15Außerdem, einen Termin so kurzfristig abzusagen, ist nicht gerade die feine Art.
20:21Christa wartet bestimmt schon auf Sie.
20:24Ja, Sie haben ja recht.
20:28Soll ich Tobias anrufen, damit er sie ins Lanzino fährt?
20:43Raus.
20:45Verschwinde hier.
20:48Willst du den Sicherheitsdienst rufen?
20:54Was willst du von mir?
20:57Ich habe von der freudigen Neuigkeit erfahren.
20:59Du und Daniel.
21:01Endlich wieder vereint.
21:03Das geht dich nichts an.
21:06Alles, was mit dir zu tun hat, geht mich was an.
21:09Ja, Quand, verstehst du endlich, dass ich nichts von dir will?
21:11Du widerst mich an.
21:13Wenn ich dich nur sehe, dreht sich mir der Magen um.
21:16Du sollst mich besser nicht wütend machen, Julia.
21:19Oder hast du schon vergessen, warum es zwischen Daniel und dir schon einmal nicht geklappt hat?
21:24Was zwischen Daniel und mir passiert, oder nichts passiert, geht dich nichts an.
21:29Na gut, dann wünsche ich euch viel Glück.
21:32Das werdet ihr dringend brauchen.
21:39Egal, was mich noch interessiert, kannst du eigentlich noch in den Spiegel schauen?
21:47Ich meine, du tust ständig so mitfühlend und verständnisvoll.
21:53Und dann spannst du der guten Marie den Mann aus.
21:56Ist alles andere als nett.
22:02Die arme Marie
22:04ist bestimmt am Boden zerstört.
22:06Und wir wissen alle,
22:08wie labil sie ist.
22:12Stell dir vor, sie steigt aufs nächste Dach
22:15oder schneidet sich die Pulsadern auf.
22:18Es wäre doch durchaus möglich, oder?
22:22Ach.
22:24Wie sich das wohl auf deine Beziehung zu Daniel auswirken würde?
22:45Eine Anmerkung zur neuen PR-Kampagne schon gelesen?
22:47Ja, habe ich.
22:48Und?
22:49Ich finde sie ganz gut.
22:50Es gibt sicherlich noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten, aber...
22:53Und wie sieht es deine Mutter?
22:55Hat sie mit dir schon darüber gesprochen?
22:56Ja, hat sie.
22:58Aber sie ist anderer Meinung, hat sie recht?
23:01Naja, sie...
23:02Lass mal, Daniel.
23:04Annabelle kann Berufliches von Privaten einfach nicht trennen.
23:09Kannst du das denn?
23:12Was soll die Frage?
23:13Komm schon, Frederik, lass uns offen zueinander sein.
23:16Du weißt doch, dass Julia und ich uns noch einmal näher gekommen sind, oder?
23:20Na und?
23:21Ich würde gerne hiermit weitermachen.
23:23Frederik, es ist wichtig, dass wir das klären.
23:26Was willst du denn klären?
23:27Was willst du denn hören?
23:34Ja.
23:35Ich finde Julia eine großartige Frau.
23:37Ja, ich empfinde mehr für sie als Freundschaft.
23:40Aber das spielt keine Rolle.
23:43Julia liebt nur dich.
23:45Ich kann das sehr wohl akzeptieren.
23:48Gut.
23:49Und was bedeutet das für uns beide?
23:52Du bist und bleibst mein Lieblingsneffe.
23:54Und wir arbeiten super zusammen.
23:56Also, was soll das schon ändern?
24:03Sind Sie nicht ein bisschen spät dran?
24:06Frau Schilling ist schon vor über einer halben Stunde los.
24:08Ja.
24:09Ich habe den Termin völlig vergessen.
24:11Gott sei Dank hat Eva mich daran erinnert.
24:14Na, dann werde ich mich heute ein bisschen beeilen.
24:16Ich habe übrigens von Nikos Kündigung gehört.
24:19Was ist passiert?
24:20Ist er unzufrieden?
24:22Nein, es gab wohl Ärger mit seinen direkten Vorgesetzten.
24:26Und?
24:26Hat er jetzt schon was Neues?
24:29Nein, nicht wirklich.
24:30Also, ich glaube, es ist selber noch nicht so ganz im Klaren darüber,
24:33wohin genau er sich orientieren will.
24:35Was würde ihm denn Spaß machen?
24:38Wenn ich das nur wüsste.
24:40Ja, auf jeden Fall etwas Praktisches, Handwerkliches.
24:43Wenn er kurzfristig was sucht, so als Übergang,
24:45dann kann er wieder hier im Haus anfangen.
24:47Wir haben immer noch keinen Ersatz für ihn.
24:49Sie meinen als Haustechniker.
24:51Na, ich werde mit ihm reden.
24:53Danke.
24:59Tut mir leid, Tim.
25:00Ich kann hier nicht weg, um eure Flyer zu kopieren und zu verteilen.
25:03Wer macht denn dann so lange den Empfang?
25:05Ja, aber das dauert doch nicht so lange.
25:06Und hier ist doch nichts los gerade.
25:09Komm, freier Eintritt.
25:11Und Getränke aufs Haus.
25:13Den ganzen Abend?
25:15Den ganzen Abend.
25:17Okay, sie geht.
25:24Okay, ja.
25:25Warte mal.
25:27Hast du schon mit Charlie geredet?
25:29Nee.
25:30Und das werde ich auch ganz bestimmt nicht hier in der Manufaktur machen.
25:33Ja, aber mach das mal bitte vor der Party.
25:34War jetzt ganz im Ernst.
25:35Mit diesem trüben Gesichtsausdruck bist du eher die Partybremse.
25:39Danke, Tim.
25:40Du baust mich auf.
25:42Sag mal, braucht ihr beiden immer noch jemanden, der euch beim Keterin hilft?
25:46Ja.
25:47Wieso hast deine Meinung geändert?
25:49Ja, also wenn ihr mir den gleichen Deal anbietet wie Silke, dann bin ich dabei.
25:54Aber mehr als 100 Fleischbällchen schaffe ich in der kurzen Zeit nicht.
25:59Okay.
26:00Freier Eintritt, freie Getränke.
26:02Okay.
26:03Das gilt also auch für meine Begleitung.
26:05Hm.
26:06Ja, ich kann's auch lassen.
26:08Okay, okay, okay, okay.
26:10Und das Geld für den Einkauf geben wir dir nach der Party, okay?
26:12Gut.
26:30Was machen Sie von meinem Wagen?
26:32Sie erinnern sich doch sicher noch an unseren kleinen Zusammenstoß auf der Landstraße.
26:37Frau Grafenberg, ich weiß, dass wir beide niemals Freundinnen werden.
26:41Da haben Sie ausnahmsweise mal recht.
26:43Trotzdem gibt es eine Sache, die wir beide gemeinsam haben.
26:46Uns liegt beiden sehr viel an Daniel.
26:50Sie haben doch keinen Funkenstolz.
26:52Glauben Sie wirklich, ich lasse mich auf Ihre jämmerliche Versöhnungstour ein?
26:56Nach allem, was Sie mir und meiner Familie angetan haben?
26:58Ich Ihnen?
27:00Sie haben mir doch die ganze Zeit Steine in den Weg gelegt.
27:03Sie haben mich behandelt wie den letzten Dreck.
27:05Jedem das, was er verdient.
27:07Sie sind wirklich unglaublich.
27:08Das pass ich als Kompliment auf und bitte jetzt gehen Sie zur Seite.
27:11Ich muss los.
27:11Ich hoffe, Sie wissen, was passiert, wenn Sie sich weiter in mein Leben und das von Daniel einmischen.
27:15Sicher?
27:16Daniel wird endlich begreifen, dass ich die ganze Zeit schon recht hatte und Sie fallen lassen.
27:23Und ehrlich gesagt, auf den Tag freue ich mich jetzt schon.
27:26Wenn Sie sich da mal nicht irren, Frau Grafenberg, und Daniel Sie eines Tages fallen lässt.
27:44Möchten Sie vielleicht noch einen Cappuccino?
27:46Nein, danke.
27:48Ich glaube, Herr Grafenberg kommt nicht mehr.
27:51Machen Sie mir doch einfach bitte die Rechnung fertig.
27:54Sehr gerne.
27:55Halt, Moment.
27:57Hat sich erledigt, da kommt er ja.
28:00Frau Schilling, ich bitte Sie vielmals um Entschuldigung für meine Verspätung.
28:07Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich unseren Termin völlig vergessen habe.
28:13Sie haben Glück gehabt.
28:14Ich wollte gerade gehen.
28:18Bringen Sie mir schon mal ein stilles Wasser.
28:21Sehr gern.
28:21Kommt sofort, Herr Grafenberg.
28:24Und?
28:26Wie war der Urlaub mit Tobias?
28:29Mh, herrlich.
28:30Obwohl es kalt war an der Ostsee.
28:32Aber die Luft am Meer, die hat wirklich gut getan.
28:35Das freut mich.
28:39Und Ihnen?
28:41Wie geht es?
28:43Ich habe das mit Marie gehört.
28:44Und geht es Ihnen wieder besser?
28:48Körperlich schon, aber ansonsten...
28:52Glauben Sie mir, Julia tut das alles unheimlich leid.
28:56Sie wissen ja, Marie und Julia waren sehr gut befreundet.
29:02Und jetzt macht sie sich schreckliche Vorwürfe, dass Marie es so schlecht geht wegen Daniel und ihr.
29:13Was meinen Sie damit wegen Daniel und ihr?
29:18Naja, das wissen Sie doch.
29:21Daniel und Julia sind wieder zusammen.
29:26Sie haben es nicht gewusst.
29:31Nein, habe ich nicht.
29:55Genau, zwei Tickets nach Hawaii.
29:58Nein, nein, nein, mit offenem Rückflugdatum.
30:01Super.
30:02Also dann schicken Sie mir die Tickets zu.
30:05Sehr gut.
30:07Bis dann.
30:09Du hast in dieser Situation die Nerven, war in Urlaub zu denken?
30:13Was denn für eine Situation?
30:15Wozu hast du eine Mailbox, wenn du sie nicht abhörst?
30:18Ach, du sprichst von Daniel und Julia.
30:20Natürlich.
30:22Sag bloß, das hat dich wirklich überrascht.
30:24Nein.
30:25Trotzdem ist es eine Katastrophe, die wir nicht zulassen werden.
30:28Halt mich da raus, Mutter.
30:30Für mich gibt es im Moment wichtigere Dinge als Julia und Daniel.
30:33Marie zum Beispiel, der es verdammt schlecht geht.
30:36Deshalb will ich ja auch etwas unternehmen.
30:39Marie wird es besser gehen, wenn Daniel wieder zu ihr zurückkehrt.
30:42Das ist doch Schwachsinn.
30:44Marie und Daniel, das wird es nicht mehr geben.
30:46Das musst du endlich akzeptieren, genauso wie Marie das akzeptieren muss.
30:50Ach.
30:52Ich verstehe.
30:53Deshalb willst du Marie aus Paltenthal wegbringen.
30:56Habe ich recht?
30:57Das zweite Ticket nach Hawaii ist für sie.
31:00Marie muss so weit wie möglich von Daniel weg,
31:02damit sie ihn und den ganzen Mist hier vergessen kann.
31:05Patricia, jetzt hör mir mal gut zu.
31:08Ich finde, dass Marie und Daniel zusammengehören.
31:11Also rate ich dir, komm mir nicht in die Quere.
31:13Sonst was?
31:15Muss ich dich daran erinnern, was passiert ist,
31:18als du dich schon mal mit mir angelegt hast?
31:22Du hast dich vor der ganzen Familie unmöglich gemacht
31:25und den Kürzeren gezogen.
31:28Ich sehe, wir verstehen uns.
31:47Ich habe dich noch in der Manufaktur gesucht und du warst schon weg.
31:49Ja.
31:50Du siehst müde aus.
31:52Ja, bin ich auch.
31:54So ein anstrengender Tag in der Firma.
31:57Ich hätte ein unangenehmes Gespräch mit Frederik.
32:00Und, wie ist es gelaufen?
32:01Naja, er sagt, dass er unsere Beziehung akzeptiert.
32:07Haben wir denn schon wieder so was wie eine Beziehung?
32:10Ich bin es leid, jedem Rechenschaft darüber abzulegen, was zwischen uns ist.
32:13Ich weiß es ja selber nicht.
32:17Vielleicht sollten wir ein paar Tage irgendwo hinfahren.
32:21Nur wir beide, weg aus Falkenthal.
32:24Und rausfinden, was wir wirklich wollen.
32:26Das wäre sehr schön.
32:30Ich möchte erst noch warten, bis es Marie wieder besser geht.
32:35Weißt du, ich habe keine Ahnung wie.
32:37Aber ich weiß, dass wir es schaffen werden.
32:40Bald wird das alles hinter uns liegen.
32:43Wir beide werden glücklich.
32:45Zusammen.
32:52Du hättest da in Grafenberg mal sehen sollen.
32:54Er konnte sich überhaupt nicht mehr auf seine Arbeit konzentrieren.
32:57Er ist ja auch verständlich.
32:59Es wäre ja auch schließlich Daniels Aufgabe gewesen, ihm von sich und Julia zu erzählen.
33:03Hör mir bloß auf.
33:04Mir ist das alles so unangenehm.
33:06Daniel wird bestimmt sauer auf mich sein.
33:09Du hast es doch nicht mit Absicht getan.
33:11Ja.
33:13Hi.
33:13Guten Abend, Nico.
33:14Hi, Nico.
33:15Ich habe gute Neuigkeiten für dich.
33:18Herr Grafenberg-Senior hat sich nach dir erkundigt.
33:22Ach ja, wieso?
33:23Ja, er wollte wissen, weshalb du in der Manufaktur gekündigt hast.
33:27Und stell dir vor, er bietet dir an, vorübergehend wieder in der Villa zu arbeiten, als Haustechniker.
33:32Das ist nett von ihm.
33:33Aber das kommt für mich momentan nicht in Frage.
33:37Wieso, hast du was anderes?
33:38Nein, aber ich habe keinen Bock mehr für die Grafenbergs einen Haustrottel zu spähen.
33:42Aha.
33:42Stattdessen willst du lieber hier rumhängen und nichts tun, oder was?
33:45Nein, aber wann und wo ich wieder anfange zu arbeiten, entscheide ich selbst.
33:49Oh.
33:49Auch wenn das erst in einem halben Jahr ist oder so.
33:52Ja.
33:52Aber noch später.
33:53Ja.
33:55Ich mache das nicht mal mit, mein Sohn.
33:56Du bist 23, du lebst hier umsonst, du isst hier umsonst.
33:59Ach, darum geht es dir.
34:01Du willst Miete und Essensgeld.
34:02Das kannst du haben.
34:04Ich habe genug auf meinem Sparbuch.
34:06Sag mir nur, wie viel du willst.
34:07Niko, sei doch vernünftig.
34:08Ich mache mir doch nur Sorgen um deine Zukunft.
34:12Wie siehst du denn die Sache?
34:14Ganz ehrlich, Tobias?
34:15Ja.
34:18Ich finde, Niko hat recht.
34:20Er ist doch alt genug, um selbst zu wissen, was für ihn das Beste ist.
34:25Danke.
34:37Ein absolutes Nein zu Alkohol an Jugendlichen.
34:39Und vergesst nicht abzukassieren.
34:41Das kriegen wir auf jeden Fall hin.
34:42Wir sind ja blöd, oder?
34:43Ja, um eins macht den Laden zu, sonst gibt es Ärger mit den Nachbarn.
34:46Jan, mach dir mal nicht so viele Gedanken.
34:47Koya und ich kriegen das schon hin.
34:48Stimmt's?
34:48Klar.
34:49Ich mache mich jetzt auf den Weg.
34:50Bin ja in ein paar Tagen wieder da.
34:51Ja.
34:52Dann mach's gut.
34:53Viel Spaß, ne?
35:01Na wunderbar.
35:02Wo stellen wir die Kasse auf?
35:03Am besten nehmen die Tür, oder?
35:05Ja, dass wir sie nicht aufs Klo stellen, war mir schon klar.
35:07Und wer macht die Kasse?
35:08Ich wollte eigentlich auflegen.
35:09Ich wollte an die Bar.
35:11Komm, lass erst mal in der Absacker trinken, dann sehen wir weiter.
35:13Okay.
35:18Kommt Charlie eigentlich auf?
35:20Ich habe sie vorher nicht erreicht.
35:22Hey, Alter, ihr müsst das irgendwie gepacken kriegen, ja?
35:25Ihr müsst mit der reden.
35:27Dann lass das, okay?
35:29Ich spreche mit Charlotte, wenn ich es für richtig hatte.
35:33Auf eine Hammerparty.
35:41Du hast mich nach meiner Meinung gefragt.
35:43Warum bist du denn jetzt sauer?
35:45Ich dachte, du unterstützt mich.
35:47Hm, verstehe.
35:48Weil wir jetzt ein Paar sind, muss ich immer deine Meinung sein?
35:51Nein.
35:53Aber siehst du denn nicht, dass ich nur das Beste für Nico will?
35:56Wie oft haben wir unsere Eltern zu uns gesagt, wir wollen ja nur das Beste für dich.
36:01Und wie oft haben wir sie dafür verflucht?
36:06Je mehr du Nico unter Druck setzt, desto weniger wirst du bei ihm erreichen.
36:11Er ist 23, er wird schon wissen, was er tut.
36:13Auch wenn du es vielleicht für falsch hältst.
36:17Na, du hast ja recht.
36:19Es tut mir leid, dass ich vorhin so schroff gewesen bin.
36:21Schon okay.
36:25Aber in Zukunft hältst du mich aus deinen Familienangelegenheiten besser raus.
36:30Darf ich trotzdem weiterhin um Rat fragen, oder?
36:33Bitte warum?
36:41Du willst uns wirklich verlassen?
36:43Ja.
36:44Patricia meint auch, dass es das Beste für mich ist.
36:47Aber es geht doch hier nicht darum, was Patricia meint.
36:50Du musst entscheiden, Marie.
36:52Glaubst du wirklich, dass es für dich das Beste ist,
36:54wenn du jetzt aufgibst?
36:56Ich weiß nicht.
36:58Daniel hat sich gegen mich entschieden.
37:00Es bleibt mir dein anderes übrig.
37:03Liebst du ihn noch?
37:05Was ist das für eine Frage?
37:07Dann darfst du jetzt nicht kampflos aufgeben.
37:09Zeig ihm,
37:12dass es ein Fehler war, sich von dir zu trennen.
37:14Wie denn?
37:16Daniel liebt Julia.
37:23Wahrscheinlich sind die beiden auch schon längst wieder zusammen.
37:26Und wenn schon, das kann nicht von Dauer sein.
37:28Und deshalb musst du hierbleiben.
37:30Daniel wird wieder zur Besinnung kommen.
37:32Und dann kehrt er zu dir zurück.
37:35Nein.
37:36Glaube ich nicht.
37:39Nicht noch einmal.
37:45Das mit Daniel und mir, das ist vorbei.
37:50Für immer.
37:53Entschuldige mich bitte.
37:57Da ärrst du dich.
37:59Es ist noch lange nicht vorbei.
38:03Daniel hätte mit mir reden müssen.
38:05Ich bin mir sicher, dass Daniel das vorhatte.
38:08Ich kann seine Entscheidung nicht verstehen.
38:10Dieses Mädchen
38:11hat ihm und uns
38:13nur Ärger bereitet.
38:15Und dann Marie.
38:17Denkt er überhaupt an sie?
38:19Sie haben ja recht.
38:20Daniels Verhalten ist schwer nachzuvollziehen.
38:23Ja, und was soll ich jetzt tun?
38:26Halten Sie sich da raus.
38:28Daniel ist erwachsen.
38:30Er muss wissen, was er tut.
38:33Ich hoffe,
38:35diese Sache hat Ihre Arbeit mit Christa nicht beeinträchtigt.
38:39Sie wollen wissen,
38:40ob ich hier Vorhaltungen gemacht habe.
38:43Ich habe Ihnen doch gesagt,
38:45dass ich das nicht mehr
38:46vermischen werde.
38:48Meine, unsere, privaten Probleme
38:50mit Julia
38:51und die Zusammenarbeit
38:52mit ihrer Mutter
38:53und ich halte mich daran.
39:08Ist Daniel schon wieder weg?
39:10Ja,
39:11aber er wollte später noch mal wiederkommen.
39:14Dann wird er bestimmt
39:16hier schlafen wollen.
39:17Also, für mich ist das kein Problem.
39:19Ich schlafe bei Tobias.
39:21Julia,
39:24ich glaube,
39:25ich habe einen großen Fehler gemacht.
39:27Ich habe Werner Grafenberg
39:28davon erzählt,
39:29dass du und Daniel,
39:30also,
39:31dass ihr wieder zusammen seid.
39:35Okay.
39:37Es tut mir wirklich leid,
39:38aber ich dachte,
39:39er wüsste es.
39:40Mach dir keinen Kopf, Mama.
39:43Früher oder später
39:43wird es sowieso erfahren.
39:45So wie ich Annabelle kenne,
39:46eher früher.
39:48Da hast du wahrscheinlich recht.
39:50Und das ist auch gut so.
39:52Es kann ruhig jeder wissen,
39:53dass wir uns wieder nahe sind.
39:55Machen wir kein Geheimnis draus.
40:17Gut, dass du kommst.
40:19Wir müssen miteinander reden.
40:21Mutter,
40:21wenn es wieder um Julia und mich geht,
40:23dann vergiss es.
40:23Es geht um Marie.
40:37Sie will Falkenthal verlassen.
40:41Ganz ehrlich,
40:42ich denke,
40:43das ist für alle das Beste.
40:44Für dich vielleicht
40:45und für dein kleines Betthäschen.
40:47Aber nicht für Marie.
40:48Sie braucht dich.
40:50Mutter,
40:50hör endlich auf damit.
40:51Ich kann es nicht mehr hören.
40:53Zwischen Marie und mir
40:54ist es vorbei.
40:55Kapier das endlich.
40:57Und je früher
40:58Marie einen Neuanfang macht,
40:59ohne mich,
41:00umso besser für sie.
41:01So einfach geht es aber nicht, Daniel.
41:03Doch,
41:04nur so geht es.
41:05Du kannst Marie
41:07jetzt nicht einfach
41:07alleine lassen.
41:09Nicht unter den
41:10gegebenen Umständen.
41:11Was für Umstände?
41:13Wovon sprichst du?
41:15Marie,
41:17sie erwartet
41:18ein Kind von dir.
41:19Ja.
41:25Du bist mir immer noch
41:26sehr wichtig,
41:27Marie.
41:27Ich gehe weg aus Falkenthal
41:28und werde dir und Daniel
41:29nicht mehr im Weg stehen.
41:31Das ist es doch,
41:31was du hören willst.
41:32Ich habe dir schon einmal geraten.
41:34Lass Marie in Ruhe.
41:35Bist du schwanger von mir?
41:37Was soll das,
41:38Daniel?
41:38Mein Gott,
41:39Daniel,
41:39du bist vielleicht naiv.
41:40Du hast immer noch
41:41die Frechheit.
41:42Natürlich gibt Marie
41:42nicht zu,
41:43dass sie schwanger ist.
41:44Ich bin nicht schwanger.
41:45Das ist doch Wahnsinn.
41:46Aber das ist doch
41:47im Moment völlig egal.
41:50Bis zum nächsten Mal.
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