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KurzfilmeTranskript
00:00Wer sind Sie wirklich?
00:02Außerdem haben Sie es geschafft, ziemlich viel Trubel in meiner Familie auszulösen.
00:05Können Sie mich nicht einfach als die sehen, die im Moment vor Ihnen sitzt?
00:09Das wäre?
00:11Ihre Angestellte?
00:15Eine Angestellte, die ich gerne für länger an Falkenthal-Porzellan binden würde.
00:21Länger?
00:24Das kommt jetzt sehr plötzlich.
00:26Julia, Sie sind wahnsinnig talentiert.
00:28Und ich würde es ganz ungern sehen, Sie eines Tages an die Konkurrenz zu verlieren.
00:32Ich stehe ja noch ganz am Anfang.
00:35Silke, was ist das?
00:37Wonach sieht es denn aus?
00:39Lippenstift.
00:40Pass mal auf, du süße Lügnerin.
00:41Hör auf, dich an Jörg ranzumachen.
00:43Er will nichts mehr von dir wissen.
00:45Jetzt beruhig dich doch erst mal.
00:49Hast du es jetzt kapiert?
00:50Ich bin mit Jörg zusammen.
01:00Ich bin mit Jörg.
01:01Hey, what you looking for?
01:05No one has the answer.
01:08They just want more.
01:12Hey, who's gonna make it right?
01:20This could be the first day of my life
01:28Lass Jörg in Ruhe.
01:30Silke, ich hab Jörg immer schon in Ruhe gelassen.
01:33Ich weiß über alles Bescheid.
01:36Es reicht. Sie gehen jetzt.
01:37Ja, natürlich.
01:42Was war das denn?
01:48Bitte schön. Danke schön. Es tut mir leid.
01:51Es muss Ihnen doch nicht leid tun.
01:53Nein, um den Abend tut es mir leid. Ich muss nach Hause mich umziehen.
01:57Bleiben Sie einen Moment und atmen Sie durch.
02:01Alles wegen nichts. Ich hab Silke überhaupt nichts getan.
02:04Sie war mit Jörg Schwarz befreundet?
02:06Nein, eben nicht.
02:08Wir haben zusammen Safaris geleitet in Südafrika.
02:11Er war nur Kollege.
02:12Warum ist denn Frau Mertens dann so wütend?
02:14Weil Sie offensichtlich glaubt, dieser Lippenstift hier sei von mir.
02:17Ist natürlich totaler Unsinn.
02:19Aber Sie haben Jörg Schwarz auch mal angezeigt.
02:21Ja.
02:23Darüber möchte ich aber eigentlich nicht mehr sprechen.
02:26Ich hab ihn nicht ohne Grund angezeigt.
02:32Trinken Sie noch ein Glas Rotwein mit mir?
02:36Seien Sie mir nicht böse, aber Rotwein hab ich für heute genug.
02:50Noch einen kleinen Schluck?
02:52Noch ein Glas, aber dann muss ich los.
02:54Warum so eilig?
02:58Wenn du dich einsam fühlst, dann kannst du ja immer noch unser blondes Telefonmäuschen.
03:03Die wird uns noch sehr nützlich sein.
03:05Für was denn?
03:07Für unseren Plan.
03:09Schön zu hören, dass es einen Plan gibt.
03:13Darf ich erfahren, was genau du geplant hast?
03:16Das weißt du doch.
03:17Das Problem Julia wird sich von selbst erledigen.
03:19Dafür wird deine Mutter persönlich sorgen.
03:21Wenn Julia nicht von alleine über ihre Fehler stolpert.
03:25Und wenn sie keinen Fehler macht?
03:27Dann werde ich dafür sorgen, dass sie welche macht.
03:30Es wird mir ein Vergnügen sein,
03:32Julia Schillinge an den Denkzettel zu verpassen.
03:37Es darf ruhig ein bisschen mehr sein als ein Denkzettel.
03:43Ich hoffe nur, dass deine Kriegsführung besser ist als dein Geschmack.
03:47Was meinst du?
03:49Warum stellst du dir so ein Monster in die Wohnung?
03:51Das ist ein Geschenk von Silke.
03:54Soll ich den mal aus Versehen?
03:56Muss du ein Fenster fallen lassen?
03:57Nein.
03:57Wir wollen doch nicht, dass Silke traurig ist, oder?
03:59Natürlich nicht.
04:00Wir brauchen Mäuschen ja noch.
04:07Es ist eben nicht jede Frau so stark wie du.
04:10Na dann pass mal auf, dass ich nicht irgendwann zu stark für dich bin.
04:15Wir sehen uns.
04:22Ich bringe Sie natürlich nach Hause.
04:23Das ist nett.
04:25Danke.
04:26Aber mein Angebot, was überlegen Sie sich?
04:28Das werde ich tun, ja.
04:29Es ist wirklich sehr verlobend.
04:32Ist dein aber?
04:34Ja.
04:36Ich hatte mir vorgenommen, mein Studium wieder aufzunehmen,
04:38sobald die Wildrosenserie beendet ist.
04:41Ich muss es mir einfach überlegen.
04:43Ich würde mich sehr freuen.
04:45Sie sind ein echter Gewinn für uns.
04:48Seitdem Sie da sind, weht der Wind der Inspiration durch diese Abteilung.
04:52In jeder Hinsicht.
04:54Sie meinen den Gegenwind, den Sie abbekommen?
04:57Darf ich Ihnen einen Tipp geben?
04:59Nehmen Sie es persönlich.
05:01Wie bitte?
05:04Wenn man gegen Sie arbeitet, dann deshalb, weil Sie es wert sind.
05:07Die Leute haben Angst, weil Sie gut sind.
05:11Glauben Sie das wirklich?
05:13Allerdings.
05:16Du hast doch gar keine Lust, Karten zu spielen.
05:20Stimmt.
05:22Kannst du mir erklären, warum Koya ausgerechnet mit Charlotte einen Videoabend macht?
05:27Vielleicht mögen sie sich einfach.
05:32Meinst du, die sind zusammen?
05:33Keine Ahnung, ob die zusammen sind.
05:35Vielleicht haben sie auch einfach nur Spaß zusammen.
05:38Nein.
05:40Vor allem, was ist daran so schlimm, dass Koya und Charlotte Videos miteinander gucken?
05:44Er kennt die doch gar nicht.
05:46Weißt du, Sachen wie Videoabend lernt man sich doch kennen?
05:49Beim Videos gucken.
05:52Videos guckt man, wenn man sich kennt.
05:56Weißt du eigentlich, wie Koya und ich uns kennengelernt haben?
05:59Nein, aber du wirst es mir bestimmt gleich erzählen.
06:02Also, wir waren fünf oder sechs Jahre alt.
06:06Und wir hatten von irgendwoher ein Taschenmesser.
06:09Damit haben wir Indianer gespielt und ich habe mich geschnitten.
06:12Da hat Koya einfach seine Socke ausgezogen und mir damit die Hand verbunden.
06:17Wie ein Nobel.
06:18Ja.
06:19Und so lernt man sich kennen.
06:21Ja, Lilly, willst du jetzt ernsthaft, dass Koya und Charlotte miteinander Indianer spielen,
06:24um sich kennenzulernen?
06:36Koya, was ist denn heute los mit dir?
06:39Bist du den ganzen Abend schon so fahrig?
06:42Wartest du auf jemanden?
06:43Ja, nee, weiß ich nicht.
06:46Vielleicht kommt Charlotte noch.
06:47Läuft da was?
06:48Na ja.
06:50Alles klar.
06:51Jetzt bist du verknallt.
06:53Nein, ich weiß irgendwie nicht, wie das ist.
06:57Habt ihr miteinander?
06:58Das ist Charlottes Schuld, dass das so schnell ging.
07:01Ja, wirklich?
07:01Ja.
07:03Läuft ja alles super für dich.
07:05Ich weiß nicht.
07:07Sind wir jetzt zusammen oder nicht?
07:09Keine Ahnung.
07:10Wärst du es denn gerne?
07:18Ich habe eine Überraschung für dich.
07:20Ja.
07:23Wir wollen mit dir in Urlaub fahren, Daniel und ich.
07:28Aha.
07:30Wir dachten an zwei Wochen St. Moritz.
07:34Da gibt es jede Menge Clubs und junge Leute und jede Menge Ruhe und Berge für uns.
07:40Und?
07:41Wie findest du das?
07:44Albern.
07:45Warum?
07:48Okay.
07:49Erstens mal, ich bin nicht gerade der größte Fan von deinem Daniel.
07:52Also warum sollte ich mit ihm verreisen?
07:55Aha.
07:56Zweitens, ich finde St. Moritz ungefähr so aufregend wie ein Altersheim.
08:00Wegen der Clubs und wegen der jungen Leute.
08:02Dann mach einen besseren Vorschlag.
08:04Und drittens, ich entscheide immer noch selbst, wann, wohin und mit wem ich in Urlaub fahre.
08:10Aber außerdem finde ich Urlaub machen echt spießig.
08:12Dann nenn es wie du willst, es ist mir egal.
08:14Ich möchte einfach Zeit mit meiner Schwester verbringen.
08:18Guter Witz.
08:19Ja.
08:20Charlotte, du bedeutest mir wirklich viel.
08:23Das fällt dir echt früh ein.
08:26Warte.
08:28Wäre es dir lieber, wenn wir alleine wegfahren?
08:30Ohne Daniel?
08:32Nö.
08:35Wo gehst du denn jetzt hin?
08:36Urlaub machen.
08:44Oh Mann, was für ein Abend.
08:47Silke schüttet mir Wein über die Bluse, weil sie glaubt, ich hab was mit Jörg ausgerechnet.
08:53Aber wenn ich ihr sage, dass er mit Patricia ins Bett geht, dann wird sie mir das nicht glauben.
08:59Eher kratzt sie mir die Augen aus.
09:05Jörg ist ein echter Mistkerl.
09:07Er betrügt alle.
09:09Auch Frederik Gravenberg.
09:11Wahrscheinlich würde er sogar seine Mutter verkaufen, wenn es sich für ihn lohnt.
09:17Und Frederik?
09:20Er hat meine Arbeit gelobt, schön.
09:23Und sein Angebot ist klasse.
09:26Aber ich weiß nicht.
09:28Soll ich wirklich fest in der Manufaktur arbeiten?
09:35Eigentlich wollte ich doch mit den Gravenbergs nichts mehr zu tun haben.
09:46Also wie ist es? Abenteuer oder Beziehung?
09:49Ich weiß das irgendwie nicht so genau.
09:50Na, ihr zwei?
09:51Hi.
09:52Hey, Charlotte, lange nicht mehr gesehen.
09:55Na dann, ich muss dann noch.
09:58Zu meiner Oma.
10:01Ciao.
10:04Stell dir vor, meine Schwester will mit mir nach St. Moritz in Urlaub.
10:10Ich kenne deine Schwester zwar nicht so genau, aber ich fände es cool, wenn mich jemand in die Ferien einladen
10:15würde.
10:15Ja, super. Dann sage ich ihr Bescheid, dass sie dich mitnehmen soll.
10:19Ich will mich aber nicht langweilen.
10:23Ich glaube, ich schlafe heute im Bootshaus.
10:25Allein?
10:27Ja, ich glaube schon.
10:31Ich gehe mal was zu trinken holen.
10:50So jemanden wie dich habe ich noch nie getroffen.
10:54Ich weiß.
10:58Da will ich dich vielleicht mal küssen.
11:01Aha.
11:10Ich will mich einfach stehen lassen.
11:12Ich meine, wir wollen ihr eine Freude machen, dass wir mit ihr in Urlaub fahren.
11:15Und sie tut so, als wäre das eine einzige Strafe.
11:20Ich habe durch so lange Jahre nicht gesehen.
11:22Und es ist doch klar, sie will einfach nicht wahrhaben, dass sie sich ausgerechnet von dir jetzt etwas sagen lassen
11:27muss.
11:27Ja, und sie ist nur trotzig.
11:29Natürlich ist sie das.
11:31In ihrer Situation?
11:34Ja.
11:35Sie könnte sich doch wenigstens auf ein Gespräch einlassen.
11:40Wenn es einen Weg gibt, dass ihr euch näherkommt, dann braucht das Zeit, Marie.
11:46Du meinst, die Politik der kleinen Schritte.
11:49Dankeschön.
11:51Ja.
11:52Die ganz kleinen Schritte.
11:55Das ist gar nicht so leicht.
11:57Wie wäre denn das?
11:59Wir verschieben unseren Urlaub und warten, bis sie sich wieder beruhigt hat.
12:03Das kann unter Umständen ganz schön lange dauern.
12:07Wir sollten alleine fahren.
12:08Haben Sie ganz alleine lassen?
12:11Sie ist alt genug, Marie.
12:13Und ganz alleine ist sie nicht wirklich.
12:16Du hast recht.
12:19Wir fahren.
12:22Okay.
12:36Silke kommt ins Lanzino und übergießt dich mit Rotwein?
12:41Ich dachte, ihr seid Freundin.
12:43Jörg wird ja schon irgendeine Lüge aufgetischt haben.
12:47Diesem Typen muss endlich jemand das Handwerk legen.
12:51Das haben wir bereits versucht, Mama.
12:53Und sind kläglich gescheitert.
12:58Friedrich Grafenberg hat mir angeboten, länger in der Porzellanmanufaktur zu arbeiten.
13:02Wow.
13:03Das ist doch toll.
13:05Ja, schon.
13:06Aber jetzt hatte ich mir doch gerade vorgenommen, mein Studium wieder aufzunehmen.
13:12Dann muss er ja wirklich sehr begeistert sein von deiner Arbeit.
13:15Wenn er dir so ein Angebot macht.
13:17Sieht so aus, oder?
13:19Aber ich weiß nicht, ob es so eine gute Idee ist, wieder für die Grafenbergs zu arbeiten.
13:24Wegen Daniel?
13:26Auch.
13:27Mama, ich habe keine Erfahrung als Designerin.
13:31Das Wildrosendesign, das habe ich so aus dem Bauch raus entworfen.
13:34Aber ich weiß nicht, ob das auch auf Kommando klappt.
13:37Deswegen denke ich, wäre es auch besser, mein Studium wieder aufzunehmen.
13:41Dann sprich doch mal mit Friedrich Grafenberg.
13:43Und frag ihn, ob beides geht.
13:45Aber pass auf, dass du dir nicht zu viel vornimmst.
13:49Ich möchte den Abschluss unbedingt machen.
13:52Einmal eine Sache zu Ende bringen.
13:55Egal, wie du dich entscheidest, Julia.
13:57Ich werde dir helfen.
13:58Und wenn du beides machst, dann wirst du hier nie wieder bügeln, staubsaugen oder putzen müssen.
14:05Dann ist der ganze Haushalt mein Job.
14:15Und was gibt es, mein Junge?
14:17Ihr wisst ja alle, dass Julias Wildrosendesign alle begeistert hat.
14:21Und auch den Goldbergpreis gewonnen hat.
14:23Ja.
14:24Aber das Projekt ist ja nun auch bald abgeschlossen.
14:28Genau darum geht's.
14:29Ich denke, es wäre sehr ungeschickt von uns, Julia so einfach ziehen zu lassen.
14:33Ja.
14:34Vielleicht sollten wir öfter mal nach jungen Talenten Ausschau halten
14:39und neue Designbegabungen zu uns holen.
14:43Warum denn in die Ferne schweifen?
14:46Ich habe mich gestern Abend mit Julia unterhalten und ihr angeboten, dass sie länger bei uns bleibt.
14:52Ist das wirklich nötig?
14:54Ich glaube schon, dass das nötig ist.
14:56Huber hat nicht nur das Wildrosendesign für alle seine Hotels gekauft, sondern gleich noch nach einer neuen Serie derselben Künstlerin
15:02gefragt.
15:03Auch Blomberg möchte unbedingt mit ihr arbeiten.
15:06Das will etwas heißen.
15:10Daniel.
15:13Ich weiß nicht, Frederik.
15:15Julia ist eine hervorragende Designerin und die Wildrosenserie ist exzellent, aber...
15:20Aber?
15:22Ich meine, Julia, fest anzustellen, dauerhaft, das stelle ich mir ziemlich schwierig vor.
15:28So schwierig, dass es dich in deiner Arbeit beeinträchtigen würde?
15:31Ach, Quatsch.
15:32Nein, ich weiß Privates von beruflichem zu trennen.
15:35Durchaus.
15:37Du kannst doch nicht leugnen, dass die Schillings ziemlich viel Unfrieden bei uns gestiftet haben.
15:42Täusche ich mich oder arbeitest du nicht mit Julias Mutter zusammen?
15:46Das ist nun wirklich etwas ganz anderes.
15:49Natürlich.
15:50Sie schreibt ja nur die Chronik unserer Familie und der Firma.
15:54Ich, äh, ich habe oben noch ein paar Akten vergessen. Die hole ich mal eben.
16:06Du hast ihm einen ganz schönen Schrecken eingejagt.
16:10Daniel kommt damit schon klar.
16:12Ich weiß, dass Julia bei uns für ziemlich viel Wirbel gesorgt hat.
16:16Ich habe trotzdem einen wirklich guten Eindruck von ihr.
16:20Als Designerin?
16:22Sie macht eine hervorragende Arbeit.
16:24Und sie nimmt ihren Job ziemlich ernst.
16:27Es wird uns nicht leicht fallen, so schnell jemand vergleichbaren zu finden.
16:31Du bist der Chef der Firma.
16:34Du triffst die Entscheidung.
16:39Wer ist da?
16:41Ich bin's.
16:43Ich komme gleich. Ich bin noch im Bad.
16:47Warum dauert denn das so lange? Jetzt mach doch auf.
16:49Bin gleich da, Silke.
16:56Ja, ich bin noch im Bad.
17:03Ich bin gerade an der Bäckerei vorbeigekommen und da hat es so lecker nach Brötchen gerochen, dass ich mir dachte,
17:12du willst bestimmt auch welche essen.
17:13Ja, das ist aber süß.
17:15Jetzt bist du sicher einen Kaffee.
17:16Ja.
17:17Ich setze mich ein bisschen auf, Silke.
17:18Du setzt dich hin.
17:20Okay.
17:21Ich habe nämlich Neuigkeiten.
17:24Naja, es war nicht die feine englische Art, aber es war wichtig.
17:27Wovon redest du?
17:29Ich wette, Julia lässt sich in Zukunft in Ruhe.
17:33Naja, da bin ich mir nicht so sicher.
17:34Ich mich schon.
17:36Ich habe sie nämlich gestern, rein zufällig, im Lanzino getroffen und da habe ich sie sozusagen in ihre Schranken gewiesen.
17:46Wie willst du denn das gemacht haben, Silke?
17:50Ich habe ihr gesagt, dass sie dich in Ruhe lassen soll und dann habe ich ihr ein Glas Wein über
17:54die Bluse geschüttet.
17:55Was hast du gemacht?
17:56Ein Glas Wein über die Bluse geschüttet.
18:00Aber nicht wirklich.
18:01Doch.
18:06Da wäre ich gerne bei gewesen.
18:07Ich war auch total aufgeregt, aber dann habe ich es doch gemacht.
18:12Julia Schilling hat schon längst einen kleinen Denkzettel verdient.
18:15Genau.
18:18Das ist ja Fisch.
18:19Ja.
18:21Hechterine.
18:22Christa und Tobias waren Angeln und Christa hat einen Fische nach dem anderen.
18:26aus dem Wasser gezogen.
18:28Wollen Sie damit andeuten, Christa Schilling hat diesen Hecht gefangen?
18:32So ist es.
18:33Ein Hecht von fast fünf Kilo.
18:36Und so...
18:41Und den wollen Sie mir etwa auftischen?
18:45Was haben wir eigentlich gegessen, bevor die Schillings nach Falkenthal kamen?
18:50Was haben wir verkauft, ehe Sie für uns gearbeitet haben?
18:55Ich weiß nicht, was Sie meinen, Herr Grafenberg.
18:58Julia Schilling hatte einen Auftrag für die Manufaktur.
19:02Und den hat sie offenbar so toll erledigt, dass Frederik sie fest anstellen will.
19:07Das scheint mir doch aber sehr klug zu sein.
19:11Eva, haben Sie vergessen, dass diese Person uns die Polizei ins Haus geholt hat?
19:16Sie war mit Daniel zusammen.
19:19Und er...
19:21...wollte sich sogar...
19:23...von seiner Familie lossagen.
19:25Und dann hat sie ihn fallen lassen.
19:28Herr Grafenberg, das habe ich nicht vergessen.
19:30Aber ich habe Julia inzwischen ein bisschen kennengelernt.
19:34Und sie macht auf mich einen sehr guten Eindruck.
19:39Das sagt Frederik auch.
19:41Dann sind wir ja schon zu dritt.
19:43Marie mag sie nämlich auch sehr gern.
19:45Was ich nur schwer verstehen kann.
19:48Tja, die beiden haben sich eben sehr gern.
19:51Und was zwischen Daniel und Julia wirklich war,
19:55Das wissen wir doch nicht.
19:58Nein, Eva.
20:00Da haben Sie wieder mal recht.
20:03Dann hat Julia also eine zweite Chance verdient.
20:07Eva, ich kann diese ewigen Lobgesänge auf die Schillings nicht mehr hören.
20:12Die Unvermeidlichen von Falkenthal.
20:19Ja?
20:25Marie!
20:26Hallo!
20:27Komm rein!
20:28Hallo!
20:29Ich bin zwar gerade auf dem Sprung, aber...
20:32Zeit für einen Kaffee habe ich schon noch.
20:34Das hatte ich gehofft.
20:38Stell dir vor,
20:40Friedrich Gravenberg hat mir angeboten,
20:42auch nach der Wildrosenserie noch für die Manufaktur zu arbeiten.
20:45Was?
20:48Aber...
20:48Das ist ja fantastisch.
20:50Ja, es ist ein ganz großartiges Angebot.
20:52Aber es gibt da zwei Sachen.
20:56Ja?
20:59Naja, erstens müsste ich mir mal überlegen,
21:02was aus meinem geplanten Studium wird.
21:04Wieso?
21:04Mach doch beides.
21:05Das ist nur eine Frage der Organisation.
21:09Und die zweite Sache?
21:12Marisa, jetzt bitte ganz ehrlich.
21:15Wäre es dir sehr unangenehm,
21:17wenn ich sehr lange so eng mit Daniel zusammenarbeite.
21:20Tag für Tag.
21:21Kein Problem.
21:24Wirklich?
21:25Wirklich.
21:26Du bist meine Freundin.
21:27Und ich vertraue dir.
21:34Du musst los, oder?
21:36Ja, ich finde bloß mein Aufladegerät nicht.
21:43Wie geht's dir eigentlich?
21:45Ach, ganz gut.
21:48Ich wollte noch mal mit dir über Charlotte sprechen.
21:50Ich komm einfach nicht an sie ran.
21:53Sie ist so trotzig, sagt zu allem,
21:55nein, ich wähle es nicht.
21:56Entschuldige.
22:02Ich bin ein Geschäftsführer aus Hannover.
22:05Sag mal,
22:06wollen wir uns nicht heute Abend im Kosi treffen
22:08und uns in Ruhe unterhalten?
22:09Das machen wir.
22:10Okay.
22:11Gut.
22:11Bis dann.
22:12Ciao.
22:13Ciao.
22:18Hallo.
22:22Maria hat einfach toll reagiert.
22:25Sie vertraut mir,
22:26auch wenn ich jetzt mit Daniel zusammenarbeite.
22:29Es sieht so aus,
22:31als ob wir richtig echte Freundinnen geworden sind.
22:34Vielleicht kann ich ihr heute Abend mit Charlotte auch helfen.
22:37Ich bin gerade erst nach Hause gekommen.
22:59Und da, wo du warst, gab's da Frühstück?
23:07Übrigens, wenn ich mal nicht hier bin,
23:08dann bin ich wahrscheinlich im Bootshaus.
23:10Gut.
23:11Dann weiß ich Bescheid.
23:14Ich muss dich mal was fragen.
23:17Was würdest du sagen,
23:18wenn jemand zu dir ankommt und sagt,
23:20so,
23:20du packst jetzt mal deine Klamotten
23:22und machst jetzt Urlaub in St. Moritz.
23:25Urlaub?
23:27Da müsste man mich nicht lange fragen.
23:29Ja, okay,
23:30aber wenn dir das jemand befehlt.
23:32Ja, kommt ganz drauf an.
23:33Wer?
23:34Hat dir das denn jemand befohlen?
23:36Ja.
23:37Marie.
23:38Die kam nämlich an und meinte,
23:40so, wir fahren jetzt in die Schweiz
23:41und machen mal richtig einen drauf
23:43mit einer vertrauensbildenden Maßnahme.
23:46So kann das Marie bestimmt nicht gesagt haben.
23:48Ja, sie hat's aber so gemeint.
23:51Charlotte,
23:52deine Schwester war krank,
23:54schwer krank.
23:55Da konnte sie sich nicht um dich kümmern.
23:57Ah,
23:58meine Schwester hat im Sandatorium
24:00gemalt, getöpfert
24:01und sonst was gemacht.
24:02Nur telefonieren konnte sie nicht.
24:13Daniel.
24:15Hallo Marie,
24:15da bist du ja.
24:16Wo hast du denn gesteckt?
24:17Schon unterwegs.
24:20Was ist denn los?
24:23Ach,
24:23Frederik hat mir gerade
24:24seine Pläne eröffnet.
24:26Er will Julia jetzt doch
24:27fest einstellen.
24:29Ja,
24:29das weiß ich schon.
24:31Ach,
24:31das wusstest du schon?
24:33Ja,
24:33ich war gerade bei Julia,
24:34sie hat es mir erzählt.
24:35Ach.
24:36Stört dich das?
24:38Nein,
24:38nein,
24:39ihr seid befreundet.
24:40Das meine ich nicht.
24:43Stört es dich,
24:43wenn sie fest bei euch anfängt?
24:45Ja,
24:46weißt du,
24:46ich dachte,
24:47das Thema Julia
24:47hätte sich irgendwann erledigt.
24:50Was hat sie denn dazu gesagt?
24:52Sie findet das Angebot
24:53natürlich klasse.
24:55Überlegt aber noch,
24:56wie sie das mit dem Studium
24:57schaffen kann.
24:58Und sonst?
25:00Sie hat mich gefragt,
25:02wie es für mich wäre,
25:03wenn ihr jeden Tag
25:04zusammenarbeitet.
25:05Das würde ich auch gerne wissen.
25:07Wie wäre es denn für dich?
25:11Ich glaube,
25:11ihr könnt froh sein,
25:12so eine gute Designerin
25:13gefunden zu haben.
25:16Ja.
25:18Ich muss los.
25:19Okay.
25:22Hab einen schönen Tag.
25:24Danke,
25:24du auch.
25:25Danke.
25:46Na,
25:47Charlotte?
25:48Hast du dich
25:49ein bisschen eingelebt
25:50in Falkenthal?
25:52Ja.
25:53Ich habe ein paar
25:54super Leute kennengelernt.
25:56Mhm.
25:56Dieser Kolja Hertel zum Beispiel,
25:58der bei euch
25:59in einer Porzellanmanufaktur arbeitet.
26:01Ich weiß,
26:02wer Kolja ist.
26:05Wenn er seine Lehrzeit
26:06beendet hat,
26:07geht er als unser
26:07Svenjad
26:08an die Universität.
26:11Ja.
26:12Cooler Typ.
26:16Marie,
26:18ich habe gehört,
26:18ihr wollt
26:19nach St. Moritz
26:20Urlaub machen?
26:22Hallo.
26:26Was ist denn hier los?
26:30Der Urlaub fällt aus.
26:33Wieso denn?
26:35Ich weiß wirklich
26:36keinen Grund,
26:36warum ich zwei Wochen lang
26:37in St. Moritz rumhängen soll.
26:41Vielleicht,
26:43um eine gute Zeit
26:44mit deiner Schwester zu haben.
26:47Die habe ich ja schon hier.
26:51Höre ich da einen leisen Unterton?
26:53Ja, das tust du.
26:55Ich finde Marie
26:56bewundernswert,
26:59was sie alles macht,
27:01worum sie sich kümmert,
27:03um euer Einkommen,
27:04um eure Geschäfte,
27:05um eure sozialen Kontakte
27:07und
27:08um dich.
27:13Viel Arbeit für jemanden,
27:14der
27:16erst kürzlich
27:17aus dem Sanatorium
27:18entlassen worden ist.
27:25Was würdest du an ihrer Stelle tun?
27:30Genau das selbe.
27:41Sag mal,
27:42machst du jetzt
27:42eigentlich öfter was
27:43mit Charlotte?
27:46Ach, ja.
27:47Ab und zu.
27:50Wieso?
27:53Ich dachte nur,
27:54wenn du nicht komplett
27:54ausgebucht bist,
27:55dann können wir ja mal
27:56wieder was zusammen machen.
27:58Klar können wir irgendwann
27:59mal wieder was zusammen machen.
28:02Ihr versteht euch ja ganz gut.
28:04Aber so richtig
28:05kennst du diese Charlotte
28:06ja noch gar nicht, oder?
28:08Man lernt sich ja kennen
28:09mit der Zeit.
28:11Aha.
28:12Und wie gut habt ihr euch
28:14inzwischen kennengelernt?
28:16Wir verstehen uns eben ganz gut.
28:21Was willst du noch alles wissen?
28:25Ich wollte nur wissen,
28:26ob ihr jetzt...
28:26Wenn es irgendwas geben sollte,
28:28dann erzähle ich dir das schon,
28:29wenn ich das will.
28:30Okay?
28:40Ah, guten Tag, Herr Grafenberg.
28:42Herr Schwarz,
28:43gut, dass ich Sie treffe.
28:44Ähm,
28:46ich
28:46wollte Sie etwas fragen.
28:47Sie sind doch mit Frau Mertens
28:49vom Empfang befreundet.
28:50Ja?
28:51Das hat sich so ergeben.
28:53Also,
28:53ich habe natürlich
28:54überhaupt nichts dagegen.
28:55Ich käme mir sogar lächerlich vor,
28:57wenn ich private Beziehungen
28:58unter meinen Mitarbeitern
28:59verbieten würde.
29:00Ja.
29:01Aber,
29:01wenn es in diesen Beziehungen
29:02Schwierigkeiten gibt,
29:04dann müssen die absolut privat bleiben.
29:06Es kann nicht zu Ärger
29:07unter den Mitarbeitern führen.
29:08Selbstverständlich.
29:09Aber gab es denn Ärger?
29:10Äh,
29:11Frau Mertens hat Julia
29:11gestern Abend
29:12dem Blanzino
29:13ein Glas Rotwein
29:13über die Bluse gekippt.
29:14Frau Mertens,
29:16Silke hat
29:16sowas gemacht.
29:17Ja,
29:18und sie begründete das damit,
29:20dass es zwischen
29:20Ihnen dreien,
29:22nennen wir es mal,
29:23Interessenskonflikte gäbe.
29:25Warum wissen Sie das
29:26und ich nicht?
29:27Ich war dabei.
29:31Ich kann mich nur
29:32entschuldigen,
29:32Herr Grafenberg.
29:34sagen Sie mal,
29:35was ist zwischen
29:36Ihnen und
29:36Julia Schilling?
29:38Wir standen uns
29:39in Südafrika,
29:39sehr nahe also.
29:41Wir waren zusammen.
29:42Ah,
29:43Sie waren zusammen?
29:44Obwohl Frau Schilling
29:45das alles sehr,
29:45sehr viel lockerer
29:46gesehen hat als ich.
29:48Naja,
29:50wie dem auch sei,
29:51so ein Vorfall
29:52wie gestern Abend
29:52darf sich nicht wiederholen.
29:53Natürlich,
29:54es tut mir leid.
29:55Gut,
29:55wir verstehen uns also.
29:56Ja,
29:57Herr Grafenberg,
29:57ich werde mit Frau Mertens sprechen.
30:12Ja?
30:13Ich habe zu tun.
30:15Das habe ich auch.
30:17Hör endlich auf zu behaupten,
30:18dass wir mal zusammen waren
30:19und vor allem sag es Silke.
30:20Ich weiß,
30:21dass du sie mit Patricia betrügst.
30:22Kannst du es beweisen?
30:24Silke vertraut dir.
30:26Es ist das allerletzte,
30:28das so übel auszunehmen.
30:29Das geht dich aber auch schon
30:31überhaupt nichts an.
30:33Irgendwann wird sich schon merken,
30:34wie du wirklich bist.
30:43Oui.
30:44Oui, merci,
30:45Monsieur de Clé.
30:47Au revoir.
30:49Marie,
30:50schön, dich zu sehen.
30:52Wie geht es dir?
30:53Sehr gut.
30:54Ich habe gerade
30:55mit meinem Geschäftsführer
30:57telefoniert.
30:58Unsere letzten Bilanzen
30:59sind ganz hervorragend.
31:01Und bei Julia
31:02war ich auch schon.
31:03Sie freut sich sehr.
31:05Und worüber?
31:07Ach,
31:08das weißt du noch gar nicht?
31:09Frederik hat ihr eine
31:10Festanstellung
31:11als Designerin angeboten.
31:13Ach,
31:15Findet er sie denn so gut?
31:17Ja,
31:18ich denke,
31:18das ist sie auch.
31:21Hoffentlich überschätzt er sie nicht.
31:23Es wäre doch schrecklich für Julia,
31:24wenn sie unter den Erwartungen bleibt.
31:26Eine Chance hat sie auf jeden Fall verdient.
31:30Marie,
31:31ich bewundere dich.
31:33Was du dir so alles zumutest?
31:35Ich weiß nicht,
31:36was du meinst.
31:38Ach,
31:38ich verstehe dich nicht.
31:40Hast du denn gar keine Angst,
31:42dass Julia und Daniel
31:43sich über die Arbeit wieder annähern?
31:45Nein,
31:46ich vertraue den beiden.
31:49Ich wünsche dir so sehr,
31:51dass du nicht enttäuscht wirst.
31:52Annabelle,
31:53ich weiß,
31:53dass du deine Probleme
31:54mit Julia hattest.
31:56Aber bitte,
31:56wir sind befreundet.
31:58Ich möchte,
31:58dass du das respektierst.
31:59Das tue ich.
32:01Aber ich möchte nur nicht
32:02dastehen und mit ansehen müssen,
32:04wie du verraten wirst.
32:06Aber wie soll ich denn
32:07verraten werden?
32:09Die Julia Schilling,
32:10die ich kenne,
32:11würde keine Gelegenheit auslassen,
32:13um sich wieder
32:13an Daniel ranzumachen.
32:15Aber bitte,
32:16wenn du eine andere kennst,
32:19wollen wir heute
32:20im Lanzino zusammen essen?
32:22Zum Mittag.
32:23Bis dahin
32:24habe ich noch zu tun.
32:25Ja, gern.
32:26Bis später.
32:35Tag, Frau Mertens.
32:37Herr Gravenberg.
32:39Sind die Briefentwürfe fertig?
32:40Ja,
32:40selbstverständlich.
32:42Haben Sie sich
32:43wieder beruhigt?
32:45Ich möchte mich
32:46bei Ihnen entschuldigen.
32:47es tut mir sehr leid.
32:49Bei Frau Schilling
32:50müssen Sie sich entschuldigen,
32:51nicht bei mir.
32:53Frau Mertens,
32:53das darf nicht passieren,
32:54das wissen Sie ganz genau.
32:57Wenn es private
32:58Unstimmigkeiten
32:58zwischen Mitarbeitern gibt,
32:59dann dürfen die
33:00weder in der Firma
33:00noch in der Öffentlichkeit
33:01ausgetragen werden.
33:03Es kommt bestimmt
33:04kein zweites Mal vor.
33:05Natürlich nicht.
33:07Ich würde ein zweites Mal
33:08auch nicht tolerieren.
33:09Ich muss sicher sein können,
33:10dass ich mich
33:11auf Sie verlassen kann.
33:12Sie können sich
33:12auf mich verlassen,
33:13felsenfest.
33:26Hallo, Silke.
33:28Julia,
33:29also wenn du
33:29wegen gestern Abend
33:30kommst,
33:31dann, ähm,
33:32ich werde mich
33:32nicht bei dir entschuldigen,
33:33aber die Reinigung,
33:34die zahle ich
33:35selbstverständlich.
33:36Du brauchst dich
33:36nicht bei mir entschuldigen.
33:37Die Reinigung
33:38ist auch egal.
33:39Alles, was ich möchte,
33:40ist, dass du mir glaubst,
33:41dass ich nie was
33:41mit Jörg hatte.
33:43Er meint es nicht
33:43ernst mit dir.
33:44Er nutzt dich aus.
33:46Du hast ja keine Ahnung.
33:49Silke, ich würde mich
33:50wirklich freuen,
33:50wenn wir beide
33:51wieder normal
33:51miteinander umgehen
33:52könnten.
34:05Patrizia?
34:07Hast du bis jetzt
34:08geschlafen?
34:09Was dagegen?
34:11Natürlich nicht.
34:14Hast du schon gehört,
34:15was Frederik vorhat?
34:16Wen interessiert das?
34:18Es wird dich interessieren.
34:21Er will Julia Schilling
34:22fest einstellen.
34:24Na, sowas aber auch.
34:26Dann haben wir ja noch
34:27richtig lange was von ihr.
34:28Ich verstehe nicht,
34:30wie du so ruhig bleiben kannst.
34:31Das verstehst du nicht.
34:33Dann kann ich dir
34:34auch nicht helfen.
34:36Wir sollten da was machen.
34:38Ich werde da
34:39gar nichts machen.
34:40Aber lass dich
34:41von mir nicht abhalten.
35:07Tobias.
35:08Krista.
35:11Hallo.
35:15Na, hast du gut geschlafen?
35:18Hm. Und du?
35:21Auch.
35:45Tja.
35:47Ja.
35:54Dann geh ich mal wieder rein.
35:56Ich bring dich noch ein.
35:59Willst du noch einen Kaffee mit mir trinken?
36:01Äh, nee. Ich muss doch vielleicht zur Arbeit.
36:13Hallo, ihr beiden. Hallo, Nico.
36:15Hallo.
36:16Willst du irgendwas?
36:18Wieso? Was soll sein?
36:20Ihr tut so ertappt. Habe ich was verpasst?
36:23Nicht das Geringste. Alles in bester Ordnung.
36:27Dann ist ja gut.
36:32Ja, ich muss dann mal. Bis später.
36:35Bis dann.
36:52Hey.
36:54Bist du ja ganz alleine.
36:56Hey, Nico. Ja, Kolja ist in der Mittagspause und Julia wollte irgendwas mit Silke bequatschen.
37:01Kolja macht ohne dich Mittagspause? Das traut er sich.
37:05Haha. Ich mach gleich mit Julia Mittagspause. Und du? Was macht das Leben als Sicherheitsmann?
37:11Besser als Haustechnik ist es auf jeden Fall. Und ich muss mir die Moralpredigen vom Papa nicht mehr anhören. Nur
37:17weil ich mal eine Weile nichts gemacht habe.
37:19Er hat sich nur Sorgen um dich gemacht.
37:22Ja, aber genervt hat es trotzdem. Außerdem hat er sich um dich auch nur Sorgen gemacht, als du neu mit
37:28Tim zusammen warst. Und das hat dich total genervt.
37:31Ja, stimmt. Aber er hat sich echt gebessert. Er vertraut uns jetzt viel mehr.
37:37Er hat einfach andere Sachen im Kopf. Ist dir nichts aufgefallen?
37:42Nee, was denn?
37:44Ich glaub ja, dass da was zwischen ihm und Christa läuft.
37:51Nee, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Die hatten vor 30 Jahren mal was miteinander. Das werden sie doch
37:55jetzt nicht wieder aufwärmen.
37:58Ich will mir das nicht mehr vorstellen müssen. Ich dachte ja nicht, dass Christa und Julia sich bei uns verewigen.
38:04Niko und wenn schon. Die sind doch total nett. Also ich würde mich für Papa freuen, wenn er endlich mal
38:09jemanden findet.
38:09Aber nicht unbedingt Christa. Das ging aber auch damals daneben.
38:14Ich glaub, dass Menschen sich ändern können.
38:17Dich will ich sehen, wenn Papa wirklich eine andere Frau findet und dann keine Zeit mehr für dich hat.
38:22Dann überlegst du es dir ganz schnell anders.
38:25Boah, du!
38:27Hey.
38:29Sowieso, Walter. Bis dann.
38:34Glödmann.
38:35Kannst du deinem Onkel diese Schnapsidee nicht ausreden?
38:38Mutter, selbst wenn ich es könnte, ich würde es nicht tun.
38:42Julia ist eine hervorragende Designerin.
38:44Wir können wirklich froh sein, wenn sie noch länger für uns arbeitet.
38:46Und was ist mit Patricia? Sie ist auch eine gute Designerin.
38:50Dieses alte Thema müssen wir nicht wirklich nochmal durchkauen, oder?
38:54Und hast du mal an Marie gedacht?
38:56Was es für sie bedeutet, dass du jeden Tag hier mit deiner Ex-Freundin zusammenarbeitest?
39:01Ja, natürlich habe ich an Marie gedacht.
39:03Marie freut sich für Julia und außerdem sind die beiden befreundet, wie du weißt.
39:07Also, ich weiß nicht, was mit euch heute allen los ist.
39:10Ihr werdet schon noch sehen, was ihr davon habt.
39:12Mutter, ich habe noch einen Berg Arbeit vor mir.
39:15Dürfte ich dich bitten?
39:20Lass dich von mir nicht stören.
39:22Danke.
39:32Marie? Ich bin's, Daniel.
39:34Sag mal, ich glaube, ich habe zu Hause mein Handy liegen lassen.
39:39Das müsste irgendwo im Wohnzimmer liegen.
39:42Hättest du vielleicht Zeit, mich heute vorbeizubringen?
39:46Ja, das ist lieb.
39:48Dankeschön.
39:49Bis dann.
39:50Wollen wir los in die Pause?
39:52Können wir machen.
39:54Da ist es ja.
39:55Was denn?
39:57Mein Aufladegerät. Ich habe zu Hause alles abgesucht.
40:00Ah.
40:02Darf ich mich stören?
40:04Selbstverständlich.
40:05Ich brauche die letzten Entwürfe.
40:08Ähm, Lilly, geh doch schon mal vor.
40:10Ich brauche 20 Minuten, dann habe ich sie fertig.
40:13Ist das in Ordnung?
40:14Mhm.
40:14Ich warte auf dich.
40:18Ach, wissen Sie was?
40:20So eigentlich ist es gar nicht.
40:22Wenn Sie gerade Pause machen wollten, dann hat es auch Zeit bis zum Nachmittag.
40:26Es macht mir gar nichts aus, das jetzt zu tun.
40:28Nein, nein, gehen Sie ruhig in Ihre wohlverdiente Pause.
40:31Na los, gehen Sie schon.
40:56Da?
41:02Da.
41:06Da.
41:16Da.
41:18Da.
41:19Da.
41:21Da.
41:41Daniel, gib uns noch eine Chance.
41:45Ich liebe dich, Julia.
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