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  • vor 12 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Wenn Julia die SMS doch nicht geschrieben hat,
00:03dann habe ich einen Riesenfehler gemacht.
00:05Marie, wenn hier jemand einen Fehler gemacht hat,
00:08dann Julia. Sie hat dich angelogen.
00:12Entschuldige.
00:17Ich habe eine Nachricht von dir bekommen.
00:20Ich habe mein Handy gar nicht dabei.
00:24Tja, so einfach geht das, Marie.
00:26Marie, man muss sein Handy nur einen Moment unbeobachtet lassen
00:30und schon kann jeder x-beliebiger eine Nachricht damit verschicken.
00:33Nicht wahr, Mutter?
00:35So hast du es doch auch mit Julias Handy gemacht,
00:37als sie mal kurz aus dem Raum war.
00:39Patricia, was soll dieses lächerliche Schauspiel?
00:42Komm, Mutter. Deine Scheinheiligkeit ist lächerlich.
00:46Patricia, ich verbitte mir...
00:47Marie, wer hatte den größten Nutzen aus dieser kleinen SMS?
00:52Wen störte denn deine Freundschaft zu Julia am meisten?
00:54Denk doch einfach mal nach.
00:573.
01:035.
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01:075.
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01:088.
01:099.
01:129.
01:159.
01:19Hey, who's gonna make it right?
01:26This could be the first day of my life
01:34Das ist doch völlig absurd.
01:39Stimmt es, was Patricia sagt?
01:41Hast du das getan?
01:43Natürlich nicht.
01:44Du hast auch schon mal besser gelogen, Mutter.
01:48Tut mir leid, Marie.
01:50Aber einer muss ja mal in diesem Haus die Wahrheit sagen.
01:53Dann lass ich euch mal alleine.
01:56Ihr seht aus, als hättet ihr einiges zu besprechen.
02:07Patricia ist unzufrieden mit ihrem Leben
02:09und sucht nach einem Schuldigen.
02:12Ich hatte keine Ahnung, dass sie so verwirrt ist.
02:15Die Arbeit war schon immer das Wichtigste für sie.
02:18Ich kann verstehen, dass sie getroffen ist.
02:23Aber, dass sie so etwas behauptet?
02:26Mir ist es ja auch nicht recht,
02:28dass eine andere jetzt an ihrer Stelle die Designabteilung übernimmt.
02:31Aber das war Fredericks Entscheidung.
02:35Du bist dagegen, dass Julia als Designerin für euch arbeitet.
02:40Julia hat Daniel verletzt.
02:43Und jetzt hintergeht sie dich.
02:46Marie, du glaubst mir doch,
02:48dass ich nichts mit dieser SMS zu tun habe.
02:53Ich wüsste nicht, warum du so etwas tun solltest.
02:56Diese Entschuldigung ist doch absurd.
02:59Ich war doch immer gegen eine Verbindung
03:01zwischen Julia und Daniel.
03:04Ich treib doch meinen Sohn nicht
03:05in die Arme dieser Lügnerin zurück.
03:10Es ist doch erstaunlich,
03:13wie viel Verwirrung diese SMS gestiftet hat.
03:17Und deshalb solltest du keinen Gedanken mehr daran verschwenden.
03:20Vergiss es einfach.
03:23Vielleicht hast du recht.
03:28Ich bin froh, ich bin froh.
03:54Es könnte so schön sein.
03:57Endlich kann ich das machen, was ich immer wollte.
03:59Als Designerin arbeiten.
04:04Aber der Preis ist verdammt hoch.
04:07Marie habe ich als Freundin verloren.
04:10Und Silke wahrscheinlich auch.
04:14Immerhin.
04:15Ausgerechnet Frederik Grafenbeck versucht mir Mut zu machen.
04:18Ich soll nicht weglaufen, hat er gesagt.
04:21Und er hat recht.
04:24Alles, wovor wir weglaufen, holt uns früher oder später wieder ein.
04:29Das weiß ich aus Erfahrung.
04:54Dein Verhalten Marie gegenüber ist lächerlich.
04:57Was versprichst du dir von solchen Auftritten, Patricia?
05:00Dass wir dir endlich Beachtung schenken?
05:03Gratuliere, das ist dir gelungen.
05:05Wir haben alle bemerkt, wie erbärmlich du bist, dass du nicht einen Funken Würde besitzt.
05:11Wie interessant, dass gerade du von Würde sprichst.
05:15Wie würdevoll du ausgesehen haben musst, als du heimlich von Julias Handy die SMS an Daniel geschickt hast.
05:20Dass du Marie solchen Kummer bereiten musst.
05:23Sie ist nun wirklich nicht schuld daran, dass du deinen Job losgeworden bist.
05:27Ich bin ehrlich zu Marie.
05:28Du behandelst sie wie eine deiner Marionetten.
05:30Ach, Unsinn.
05:32Ich wollte, dass du einmal am eigenen Leib erfährst, wie es sich anfühlt, verraten und verkauft zu werden.
05:37Ich bin es so leid, es dir immer und immer wieder zu erklären.
05:42Was du gerade getan hast, hat dir mehr geschadet als allen anderen.
05:46Ach, hör doch auf.
05:47Mir nützt es gar nichts, wenn Marie sich mit Julia streitet.
05:51Ach nein?
05:52Wen nützt es denn, wenn Julia Schilling endlich verschwindet?
05:56Willst du denn nicht deinen Job in der Manufaktur zurückhaben?
05:59Als ob das so einfach wäre.
06:01Patricia, du merkst ja gar nicht, wer für und wer gegen dich ist.
06:04Solange du deinen Kronprinzen Daniel in eine glückliche Ehe mit Maries Kaufhäusern drängen kannst,
06:10ist dir doch alles andere gleichgültig.
06:18Colia ist nicht da.
06:19Ich weiß, ich wollte auch zu dir.
06:23Ich habe wirklich keine Zeit.
06:25Ich wollte nur kurz mit dir reden.
06:30Du bist sauer auf Tim, weil er gestern mit uns im Cozy war.
06:34Musst du dich ständig einmischen?
06:36Es geht mir so dermaßen auf die Nerven, dass du dich überall reinhängst.
06:39Tim ist mein Freund.
06:41Ja, und auf die Gefahr, dass du mir gleich den Kopf abreißt.
06:44Tim hat den ganzen Abend nur von dir geredet.
06:46Siehst du, das meine ich. Halt dich einfach raus.
06:52Ich bin eigentlich gar nicht so schlimm, wie du denkst.
06:55Eigentlich bin ich sogar ziemlich nett.
06:58Und wenn du mich lassen würdest, dann könnten wir jede Menge Spaß zusammen haben.
07:06Ich mag dich, Lilly.
07:08Und ich werde es dir verdammt schwer machen, mich nicht zum Willen.
07:18Wir sollten den Lift mal warten lassen.
07:20Das hört sich nicht gut an.
07:22Ah, die Eichenberger Verträge.
07:27Sehr gut. Du bist einfach super.
07:29Ging relativ schnell diesmal.
07:32Es war zu erwarten nach der gelungenen Präsentation von Julia.
07:36Huber war ja wirklich begeistert von ihrem Charme.
07:39Sie kann sehr einnehmend sein, Julia.
07:46Als Designerin ist Julia wirklich ein Glücksgriff für die Firma.
07:49Ja, das stimmt. Als Designerin ist sie hervorragend.
07:51Aber es ist auch nicht einfach mit ihr.
07:54Hey, ist doch Unsinn.
07:57Du bist angespannt, wenn es um Julia geht.
07:59Aber das liegt nicht an ihr, sondern an dir.
08:01Lassen wir das.
08:03Ich möchte Julia heute Abend zur Gala des Dachverbandes mitnehmen.
08:08Wie bitte?
08:09Du hasst solche Veranstaltungen.
08:11Natürlich hasse ich die.
08:13Die sind todlangweilig.
08:14Immer dieselben Gespräche, mit denselben Leuten, über dieselben Themen.
08:18Aber Julia könnte da ein bisschen Abwechslung reinbringen.
08:21Ich kann auch später wiederkommen.
08:23Nein, nein. Wir haben gerade über sie gesprochen.
08:25Ich würde sie um einen Gefallen bitten.
08:29Heute Abend findet die Gala des Dachverbandes,
08:31der Porzellanindustrie statt.
08:33Und ich möchte gerne, dass sie mich dorthin begleiten.
08:35Ich weiß nicht, ob ich dafür die Richtige bin.
08:38Diese Veranstaltungen sind sehr wichtig für unsere Firma.
08:42Das ist sehr nett.
08:43Vielleicht finden Sie ja noch jemand anderen.
08:46Naja, wir wären ja dann durch.
08:49Julia, ich muss mich auf dieser Gala blicken lassen
08:52als neuer Chef der Manufaktur.
08:54Und Sie müssen bekannt gemacht werden
08:56als die Designerin der Wildrosenserie.
08:58Sie haben es verdient, sich feiern zu lassen.
09:02Gut, wenn es wichtig ist, dann komme ich natürlich mit.
09:05Danke.
09:06Dann fahren Sie nach Hause und ziehen Sie sich bitte um.
09:09Festliche Abendgarderobe ist leider ein Muss auf diesen Veranstaltungen.
09:12Ich hole Sie dann später ab.
09:25Tobias?
09:25Ich brauche das Auto.
09:27Nein, nein, ich fahre selbst.
09:28Danke.
09:37Danke.
09:39Du sollst mich doch nicht so füttern.
09:41Da sind ja tausende von Kalorien drin.
09:43Ach, Quatsch.
09:44Wozu willst du dich ausgerechnet jetzt mit einer Diät, oder?
09:49Wenn ich schon unglücklich bin, dann will ich nicht noch irgendwelche Fettpölsterchen
09:52mit mir rumschleppen.
09:54Du siehst aber fantastisch aus.
09:59Ich fand es total lieb, dass du gestern den Abend mit mir verbracht hast.
10:03Du hast ja immerhin deine Verabredung abgesagt.
10:06Na hör mal, wenn es dir so dreckig geht, das ist doch Ehrensache.
10:10Silke, ich habe letztens Julia bei dir am Tresen gesehen.
10:13Ich finde es gut, dass du wieder mit ihr sprichst.
10:17Na, eigentlich hat sie mit mir gesprochen.
10:20Julia liegt wirklich viel an dir.
10:23Ich an deiner Stelle würde dir doch nochmal eine Chance geben.
10:31Aber danke, dass du mir mit den Bowling hilfst.
10:34Ich habe in Panik, dass die so runterfallen.
10:36Kein Problem.
10:39Was ist denn los?
10:41Deswegen Lilly.
10:43Wir streiten uns, wir vertragen uns.
10:45Sie ist zuckersüß, eine halbe Stunde später zickte nur noch rum.
10:50Ich glaube, das ist meine Schuld.
10:52Ich habe ihr erzählt, dass wir gestern alle zusammen im Cozy waren.
10:56Mann!
10:56Sie denkt, ich gewinnt feiern, während wir im Streit sind?
10:59Danke, Keuer.
10:59Ich hätte sie doch nicht anlügen können.
11:01Warum?
11:02Sie sind letzter Zeit so hypersensibel.
11:04Und gerade war es in Ordnung.
11:06Also, wenn du willst, kann ich nochmal mit dir sprechen.
11:09Bitte nicht.
11:10Charlotte hat mit ihr gesprochen.
11:12Charlotte hat schon mit ihr gesprochen.
11:14Autsch.
11:15Very ouch.
11:17Na ja.
11:19Dann muss ich jetzt wohl durch.
11:21Ja.
11:25Lilly?
11:26Die ist ja gar nicht da.
11:28Da hat doch nichts wie rein.
11:31Ihr wart tanzen.
11:33Gestern Abend, Christa und du.
11:39Christa war heute Morgen hier und hat mir alles erzählt.
11:42Was hat sie denn erzählt?
11:46Dass ihr tanzen wart.
11:49Den Rest konnte man ihr an der Nasenspitze bis zu den Fußholen ablesen.
11:55Welchen Rest?
11:57Tobias.
11:59Dass ihr euch näher gekommen seid.
12:05Es ist irgendwie etwas anderes, darüber zu sprechen.
12:08Wir wollten es erstmal auf uns zukommen lassen und warten, was passiert.
12:12Bevor wir den Kindern etwas sagen.
12:15Das hat Christa auch gesagt.
12:17Aber ich bin keins von euren Kindern.
12:20Mhm.
12:21Und ich würde schon gerne wissen, wie es dir geht.
12:25Ich glaube, ich bin ziemlich verwirrt.
12:29Das ist doch ein gutes Zeichen.
12:32Na ja, Christa und ich gehen ja auch nicht völlig unbelastet an die Sache ran.
12:37Dadurch, dass wir uns jetzt wieder näher sind,
12:40kommen natürlich auch viele alte Erinnerungen hoch.
12:43Ja.
12:44Und nicht nur schöne.
12:47Oder?
12:49Sie hat dich damals sehr verletzt,
12:51als sie dich so über Nacht verlassen hat.
12:53Ja.
12:55Gar nicht viel über uns nachgedacht,
12:57sondern einfach gemacht, was uns einfiel.
13:02Bis sie dann auf und davon war.
13:06Und jetzt hast du Angst, dass sie dich wieder verlässt?
13:12Ich bin einfach vorsichtig geworden.
13:17Tobias.
13:19Ich will dir mal was sagen, ja?
13:21Das ist doch jetzt alles schon so lange her.
13:24Und ihr beide habt mittlerweile eine Menge Lebenserfahrung.
13:29Vielleicht habt ihr die Zeit gebraucht,
13:32um jetzt endlich miteinander glücklich zu werden.
13:39wenn es schief geht.
13:47Sirke, ich habe die Reihenzeichnung und den Mustertelle
13:49für die Eichenberger Hotels in den Postausgang gelegt.
13:52Ja, das habe ich gesehen.
13:53Ich glaube, die müssten doch per Express raus.
13:55Kann ich dir das Paket nochmal haben, bitte?
13:57Ich dachte mir, dass es wichtig ist.
13:59Ich habe es bereits per Kurier rausgeschickt.
14:01Es müsste morgen da sein.
14:04Danke, Sirke.
14:05Das war nett von dir.
14:07Das habe ich gern gemacht.
14:10Ich habe gehört,
14:11du gehst mit Frederik Gravenberg
14:12auf die Veranstaltung.
14:15Ja, genau.
14:17Deswegen muss ich auch jetzt schon los.
14:18Ich muss mich noch umziehen.
14:20Eigentlich habe ich überhaupt keine Lust.
14:22Du hast keine Lust?
14:24Also ich würde schon gern mal auf so eine Gala gehen.
14:27Ich könnte dir dann ja erzählen, wie es war.
14:29Sollen wir morgen zusammen Mittag essen?
14:31Ich habe morgen keine Zeit.
14:33Ich muss noch die Sachen unterschreiben lassen.
14:35Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
14:36Danke.
14:37Danke.
14:40Kommt sie gleich wieder?
14:42Silke wollte nur kurz ins Chefbüro.
14:44Geht's ihr besser?
14:46Sie war doch sauer auf dich,
14:48weil da irgendwas mit Jörg lief.
14:49Zwischen Jörg und mir lief nie was.
14:53Entschuldige, ich...
14:54Und Silke kann auch froh sein,
14:55wenn sie ihn los wird.
14:56Also, Silke sieht das anders.
14:58Du solltest auch aufpassen, Nico.
14:59Jörg ist wirklich mit Vorsicht zu genießen.
15:02Zu mir ist er okay und Silke mag ihn auch.
15:05Jörg betrügt Silke.
15:07Findest du das okay?
15:34Das ist ein Tag ganz nach meinem Geschmack.
15:38Wieso?
15:40War ich so gut?
15:41Oder warst du shoppen?
15:44Komiker.
15:45Nein.
15:47Ich habe meiner Mutter gezeigt,
15:49was es bedeutet, bloßgestellt zu werden.
15:54Und was hast du gemacht?
15:56Ich habe Marie gesagt,
15:58dass meine Mutter die SMS geschickt hat.
16:00Und Annabelle stand direkt daneben.
16:03Du hättest ihr Gesicht sehen sollen.
16:05Ganz schön blöd.
16:06Ja, genau.
16:07Es war super.
16:08Du bist ganz schön blöd.
16:10Jetzt mal nicht frech werden.
16:14Sie hat es verdient.
16:16Patrician.
16:19Wenn du willst,
16:21dass wir irgendwann mal
16:22was Richtiges gegen deine Mutter unternehmen,
16:25dann musst du diesen Kinderkram lassen.
16:27Ich wollte ihr einfach mal zeigen,
16:29wie es ist,
16:29wenn einem voll in die Parade gefahren wird.
16:31Im Endeffekt
16:32hat Annabelle in unserem Sinne agiert.
16:35Diese SMS-Nummer
16:36ging doch gegen Julia.
16:37Jetzt denken alle,
16:38sie macht sich hinterrücks an Daniel ran.
16:39Ja.
16:40Aber ihr ging es in erster Linie darum,
16:42Marie und Julia auseinander zu bringen.
16:43Damit mein Bruder nicht in Versuchung gerät
16:45und schön Marie heiratet.
16:46Das ist doch vollkommen egal.
16:49Wenn Annabelle Julia aus der Firma treibt,
16:51dann tut sie doch uns einen Gefallen.
16:52Wir waren uns einig.
16:54Wir wollten was gegen meine Mutter unternehmen.
16:56Und jetzt soll ich sie schützen?
16:57Du sollst sie nicht schützen.
16:59Du sollst ihr vorspielen,
17:00dass du auf ihrer Seite stehst.
17:02Damit wir später was Handfestes
17:03gegen sie unternehmen können.
17:04Und was soll ich jetzt machen?
17:05Entschuldige dich bei ihr.
17:06Kommt nicht in Frage.
17:08Patrician.
17:12Wenn du deine Mutter besiegen willst,
17:14dann musst du aufhören,
17:15so zimperlich zu sein.
17:24Ich weiß einfach nicht,
17:25warum Patrician sowas behauptet.
17:27Du glaubst, sie hat gelogen?
17:29Ich glaube, dass sie Annabelle
17:30um jeden Preis bloßstellen wollte.
17:33Ja, sie ist immer noch
17:34ziemlich sauer auf Mutter.
17:36Ich verstehe das alles nicht.
17:38Ich glaube nicht,
17:39dass Annabelle etwas tun würde,
17:40was mich verletzt.
17:42Ja.
17:42Aber Julia sieht es auch nicht ähnlich.
17:44Mir kommt das Ganze auch
17:45ziemlich merkwürdig vor.
17:46Was sagst du denn dazu?
17:48Marie, ich weiß es doch auch nicht.
17:50Glaubst du,
17:50dass Annabelle sowas tun würde?
17:53Meiner Mutter ist einiges zuzutrauen,
17:55aber das ist dann doch
17:56ein bisschen zu absurd.
17:58Ich spreche mit ihr.
18:00Mir wird diese ganze Geschichte
18:01allmählich lästig.
18:02Tu das.
18:04Ich bin auch froh,
18:05wenn die Geschichte aus der Welt ist.
18:10Sehen wir uns heute Abend?
18:12Oder
18:14gehst du mit Frederik auf die Gala?
18:16Nein, nein, ich bin hier.
18:18Er nimmt Julia mit.
18:21Fein.
18:23Dann können wir uns
18:24einen schönen Abend machen.
18:26Okay.
18:35Lilly,
18:36ich habe auf dich gewartet.
18:37Ich habe die Rohlinge
18:38schon abgestellt.
18:39Ja, schon gut.
18:40War ja nicht so dringend.
18:42Ich
18:44wollte auch mit dir reden.
18:46Lilly,
18:47ich will nicht mit dir streiten.
18:48Und ich war gestern im Cosi,
18:50weil es mir total dreckig ging,
18:51um mich abzulenken.
18:52Ich weiß.
18:55es tut mir auch leid.
18:56Ich wollte nicht zickig sein.
18:58Du weißt doch,
18:59dass ich dich mag.
19:01Ja.
19:15Ich habe das Gefühl,
19:16du vertraust mir manchmal nicht richtig.
19:19Doch, das tue ich.
19:21Aber wenn die kleinste Kleinigkeit
19:22nicht genau so läuft,
19:23wie du es dir vorstellst,
19:24dann gehst du sofort an die Decke.
19:27Ich weiß.
19:28Ich mache das wieder gut versprochen.
19:32Gut.
19:33Lass uns heute Abend
19:35alle zusammen
19:35was kochen
19:37in der WG
19:37und einen Film schauen.
19:38Mhm.
19:39Keuer, du und ich.
19:40Und Charlotte.
19:42Ich habe sie schon gefragt.
19:44Wir gehen einkaufen
19:45und leihen ein paar DVDs aus.
19:47Und ihr müsst dafür kochen.
19:49Kein Problem.
19:50Aber es gibt keine
19:52Fertigessen für die Mikrowelle.
19:54Ihr müsst richtig kochen.
19:55Mhm.
20:22In diesem Kleid
20:24habe ich mit Daniel getanzt.
20:26Er hat mir
20:26meinen verpassten
20:27Abschlussball geschenkt
20:28und für uns beide
20:29das Cozy One gemietet.
20:32Ein romantischeres Geschenk
20:33hätte er mir nicht machen können.
20:36Willkommen auf deinen Abschlussball.
20:53Und ausgerechnet in diesem Kleid
20:55soll ich mit Frederik
20:56auf eine Gala.
20:57Dabei kann ich solche Veranstaltungen
20:59nicht ausstehen.
21:00Alle tun wahnsinnig vornehmen
21:02und wichtig.
21:02Und dann stürzen sie sich gierig
21:04aufs Buffet,
21:04als ob es nie wieder
21:05was zu essen gibt.
21:11Daniel!
21:12Du bist schon zu Hause?
21:13Gut, dass du hier bist, Mutter.
21:14Ich wollte mit dir sprechen.
21:16Musst du dich nicht
21:16für den Galaabend umziehen?
21:18Nimm doch Marie mit.
21:19Das wird euch Spaß machen.
21:20Frederik geht auf die Gala.
21:23Der nimmt Julia mit.
21:25Der Vagabund
21:26und das Straßenmädchen
21:27wie im Märchen.
21:29Mutter!
21:30Schon gut.
21:31Entschuldige bitte,
21:32aber mir kam nur gerade
21:34so dieser Gedanke.
21:36Worüber wolltest du mit mir reden?
21:38Hat Patricia recht?
21:40Hast du die SMS
21:41von Julias Handy geschickt?
21:44Patricia denkt sich Geschichten aus,
21:46weil sie wütend auf mich ist.
21:48Ich weiß,
21:48dass sie wütend auf dich ist.
21:49Aber irgendjemand hat die SMS verschickt
21:51und es will keiner gewesen sein.
21:54Julia war es.
21:55Das glaube ich nicht.
21:58Mutter, hast du die SMS geschickt?
22:02Sie war es nicht.
22:05Da hast du es.
22:06Warum hast du es dann behauptet?
22:08Es tut mir leid.
22:10Ich...
22:11Ich war sauer.
22:12Ich wollte ja eins auswischen.
22:14Das ging auf Maries Kosten.
22:16Warum machst du so etwas?
22:17Ihr seid doch befreundet.
22:18Ich entschuldige mich doch gerade.
22:19Du solltest dich lieber
22:20bei Marie entschuldigen.
22:23Immer Angst, Patricia.
22:25Krieg dich in den Griff.
22:26Und sprich mit Marie.
22:28Sie ist völlig verunsichert.
22:29Ich kann mich deinem Bruder
22:31nur anschließen.
22:32Klär das mit Marie.
22:34So schnell wie möglich.
22:37Mach mal kurz.
23:03Ich bin's geschickt.
23:20Oh, der ist platt, würde ich sagen
23:24Das ist eine deiner Spezialitäten
23:26Ich weiß gar nicht, wie oft ich in Südafrika schon Reifen gewechselt habe
23:29Am 50. habe ich aufgehört zu zählen
23:31Das Problem kenne ich
23:33Mir ist mal auf dem Rückweg von der Safari ein Hinterreifen geplatzt
23:37Es war mitten in der Nacht
23:38Die Taschenlampe hat nicht funktioniert
23:40Und ich musste mit dem Feuerzeug in der einen Hand
23:43Und dem Wagenheber in der anderen am Auto rumschrauben
23:48Es ist nachher immer ein kleiner Triumph, wenn man es geschafft hat und weiterfährt
23:52Okay, der Ersatzheifen ist da
23:56Hm
24:00In den Seitenfächern vielleicht
24:07Na ja
24:10Ich glaube, wir lassen uns abschleppen, hm?
24:16Kein Empfang
24:20Ich befürchte, wir sind gestrandet
24:22Setzen Sie sich rein, damit ich nicht kackt werde
24:28Wissen Sie was?
24:30Ich gehe los, Hilfe holen und Sie warten hier
24:32Das ist keine gute Idee
24:34Der nächste Ort ist bestimmt zehn Kilometer entfernt
24:37Hm
24:39Vielleicht kann ich ja unterwegs einen Ort anhalten
24:42Ach, eins von den beiden, die uns in der letzten halben Stunde begegnet sind?
24:46Jetzt lassen Sie mich der Helden spielen
24:48Wenn es nicht klappt, können wir uns immer noch hier häuslich niederlassen
24:52Ich halte Sie ja nicht auf
24:53Dann wünschen Sie mir Glück
24:56Viele Glück
24:57Wer weiß, was da draus auf mich wartet
25:22Toll
25:23Ich habe mich entschuldigt
25:25Und jetzt verlangen mein Bruder und meine Mutter von mir
25:27Dass ich Annabelle vor Marie entlaste
25:29Das mache ich nicht
25:30Deshalb rufst du an
25:31Das geht zu weit
25:33Mich bei Annabelle entschuldigen, das ist eine Sache
25:35Aber jetzt soll ich auch noch Marie belügen
25:37Meiner Güte, denke ich lang drüber nach, tu es einfach
25:40Marie hat das nicht verdient
25:41Sie wird es überleben
25:42Denk doch einfach daran, dass du deine Mutter gerade so richtig schön reingelegt hast
25:46Jetzt glaubt sie dir jedes Wort
25:47Naja, es blieb ja auch nichts anderes übrig
25:50Daniel hatte sie gerade mächtig in der Zange
25:52Na siehst du, jetzt lässt du diese ganze Geschichte für dich arbeiten
25:56Mein Auftritt war nicht übel
25:57Jetzt musst du nur noch die Sache
25:58Bei Marie
26:00Gerade biegen
26:01Und schon bist du in der besten Position
26:02Um uns die richtigen Informationen über deine Mutter ranzuschaffen
26:05Na gut, ich mach's
26:07Damit sie endlich bekommt, was sie verdient
26:09Das wird sie
26:11Hab Geduld
26:19War ja klar, dass sowas passiert
26:21Eine Glückssträhne ist wirklich was anderes
26:24Ich hoffe, Friedrich kommt bald zurück, mir ist echt kalt
26:30Andererseits
26:32Ich kann ja auch nicht ewig hier rumsitzen und warten, dass was passiert
26:37Schließlich habe ich mir bis jetzt auch immer ganz gut selber helfen können
26:40Ich bin ja auch nicht mehr so
26:51Ich bin ja auch nicht mehr so
27:38Untertitelung. BR 2018
27:45Soll ich Sie ein Stück mitnehmen?
27:47Wie haben Sie das geschafft?
27:49Ich habe den Wagen hier immer doch noch gefunden.
27:51Beeindruckt, Frau Schilly.
27:55Schaffen wir es noch, Rätseli zur Veranstaltung?
27:58Ist zu spät. Aber um die Gala ist es nicht schade.
28:02Das ist sogar eine ganz fade Angelegenheit.
28:04Mir liegen solche Veranstaltungen auch nicht besonders.
28:07Ich weiß. Deshalb wollte ich Sie ja mitnehmen.
28:10Als Verbundeter.
28:12Das fällt dann wohl aus.
28:15Ich habe Hunger. Wollen wir nicht was essen gehen?
28:18Sollen wir nicht lieber zurück nach Falkenthal fahren?
28:20Bitte nicht.
28:22Ich möchte es noch ein bisschen auskosten, dass wir schwänzen.
28:25Na gut, Hunger habe ich auch.
28:27Dann sehen Sie.
28:28Wir fahren einfach ein bisschen weiter und bleiben bei der ersten Möglichkeit stehen.
28:32Na gut.
28:46So, dann hätten wir auch das Lager durch.
28:48Da kommt nicht mal mehr ein Käfer unbemerkt rein.
28:51Besonders begeistert waren die da unten nicht, dass wir die Alarmerlager installiert haben.
28:54Ach, wir sollen froh sein.
28:55Bisher konnte da jeder rein und raus, wie es ihm passt.
28:57Hast du die Liste mit den Codes?
29:02Hier.
29:03Gut.
29:05Dann sind wir fertig für heute.
29:07Ich verschwinde lieber, bevor die Empfangstarme auftaucht.
29:11Hast du Silkes Brief schon gelesen?
29:14Nein, ich will es in Ruhe machen. Ich bin noch nicht dazu gekommen.
29:20Silke geht es ziemlich schlecht zurzeit.
29:22Bist du dich da erst anmischen?
29:24Nein, das ist deine Sache.
29:25Ganz genau.
29:26Aber ich glaube, sie wartet darauf, dass du noch mal mit ihr redest.
29:29Jetzt mischt du dich ja doch ein.
29:31Tut mir leid, Jörg, aber Silke ist total fertig.
29:35Hör mal zu, Nico.
29:38Silke ist ein netzes Mädchen und ich kann sie gut leiden.
29:40Aber das mit uns beiden funktioniert im Moment nicht.
29:43Mehr gibt es da nicht zu sagen.
29:46Ja?
29:46Klar. Bis morgen.
29:54Also ich finde es klasse.
29:55Wir gehen einkaufen und die Jungs müssen kochen.
29:58Ja, finde ich auch klasse.
30:00Außerdem verhindern wir so, dass sie versuchen, uns ein olles Mikrowellengericht aufzutischen.
30:05So wie Tim neulich.
30:06Hat er nicht.
30:07Doch, hat er.
30:08Er hat uns ein spitzen italienisches Menü versprochen zur WG-Einweihung.
30:12Und dann gab es Mikrowellenfraß.
30:14Aber lästert ihr über mich?
30:16Niemals.
30:19Was ist mit dir los?
30:20Oh Mann, die Zwiebeln, verdammt.
30:22Warum mussten wir so aufwendig einkaufen?
30:24Weil wir auch so essen wollen.
30:27Habt ihr einen Film ausgesucht?
30:29Also ich würde ja sagen, dass wir...
30:30Den Fantasy-Streifen.
30:32Genau.
30:33Der Elfenkrieger ist so süß.
30:35Oh ja.
30:37Aber wir gucken hier nur, wenn es der Directors Cat ist.
30:40Die Kinoversion ist total gekürzt.
30:42Schätzchen, wir sind doch keine Anfänger.
30:44Natürlich haben wir die lange Version ausgeliehen.
30:47Also wenn ich eine Frau wäre, dann würde mir der Waldläufer am besten gefallen.
30:51Ja, den finden wir toll, wenn wir 30 sind.
30:53Wie weit seid ihr eigentlich beim Essen?
30:59Also die Nudeln sind fertig.
31:01Und der Salat?
31:02Der Salat ist auch gleich fertig.
31:04Jemand müsste mal den Tisch decken.
31:09Ich mach das.
31:13Mh, schön.
31:15Was?
31:16Du, der Abend, einfach alles.
31:22Sieht doch gar nicht so schlecht aus, ne?
31:24Eigentlich bin ich sehr froh, dass wir nicht zu der Gala müssen.
31:27Dann laufen da lauter Langweiler rum.
31:29Warum müssten wir überhaupt fahren, wenn Sie eigentlich gar keine Lust dazu haben?
31:32Weil es dazu gehört.
31:34Sich bei solchen Anwesen blicken zu lassen, ne?
31:48Aber das mit der Reifenpanne, das war höhere Gewalt.
31:50Die kann uns niemals einen Vorwurf machen.
31:54Verstehe.
31:57Und wir können uns heute Abend unauffällig unter echten Menschen mischen.
32:00Wir hören nur die besten Geschichten.
32:02Daraus wird nichts fürchtig.
32:04Warum nicht?
32:04Na, schauen Sie uns doch an.
32:05Sie im Anzug, ich im Abendkleid.
32:07Unauffällig ist was anderes.
32:10Du hast recht.
32:10Halt die immer.
32:13Und?
32:14Besser?
32:15Und ich?
32:20Also...
32:22Ja, kann ich jetzt auch nicht machen.
32:24Das geht in Ordnung.
32:25Wir gleichen richtig schlechte Tischmanieren aus, hm?
32:28Spreien wir?
32:29Mh, Moment.
32:30So?
32:37Einen.
32:39Andere.
32:41Schwischen.
32:45Da.
32:51Sie kommen.
32:55Schnym expiration.
33:20Ich muss mit dir sprechen, wegen heute Mittag.
33:26Es tut mir leid. Ich bin sauer auf Mutter und wollte ihr eins auswischen.
33:33Deshalb habe ich behauptet, dass sie die SMS geschrieben hat.
33:37Ich habe Mist gebaut, entschuldige.
33:43Warum?
33:45Ich weiß nicht. Ich bin nicht gut drauf zurzeit.
33:49Irgendwie läuft alles schief und ich weiß nicht, was ich machen soll.
33:53Ich habe mich noch nie so mies gefühlt.
33:57Verstehe.
34:00Ich weiß, wie sich das anfühlt.
34:02Du sollst jetzt nicht nett zu mir sein und mich trösten.
34:05Ich bin das Scheusal.
34:06Du bist doch kein Scheusal.
34:08Es ist normal, dass man verrückte Sachen macht, wenn es einem schlecht geht.
34:11Da ist was dran.
34:13Störe ich?
34:15Patricia hat mir gerade alles erzählt.
34:17Jetzt ist es an mir, mich bei dir zu entschuldigen.
34:20Ach was, ich bin froh, dass ich alles aufgeklärt habe.
34:24Ich auch.
34:26Dann lass uns doch ein Glas Wein zusammen trinken.
34:29Ich gehe Daniel holen.
34:31Eine gute Idee.
34:32Ich hole uns eine schöne Flasche Burgunder.
34:50Hat sie nicht geschmückt?
34:51Doch, doch, es war nur ein bisschen viel.
34:56Danke.
34:57Danke.
35:02Warum lächeln Sie?
35:04Es fühlt sich so spiegelverkehrt an.
35:06Was meinen Sie damit?
35:10Ich bin es gewohnt, komisch behandelt zu werden, weil ich kein Geld habe.
35:12Aber hier ist es genau umgekehrt.
35:14Die Leute starren uns an, weil wir nach viel Geld aussehen und das Gefühl ist genau das
35:17gleiche.
35:19Das kenne ich.
35:21Wissen Sie, was ich hier noch schlimmer finde?
35:23Wenn man nicht als man selbst wahrgenommen wird.
35:26Inwiefern?
35:28Bevor ich nach Südafrika gegangen bin, war ich immer irgendwer von irgendwem.
35:32Der Enkel, der Sohn, der Bruder.
35:35Ich war nie Frederik.
35:37Außer wenn ich was ausgefressen hatte.
35:39Na, dann genießen Sie den Augenblick.
35:41Hier können Sie getrost aus der Reihe fallen und niemand ist da, in dessen Schatten Sie
35:44stehen können.
35:45Sie haben kein Mitleid.
35:48Ich finde, es gibt Schlimmeres, als zu einer Familie zu gehören.
35:52Manche suchen ihr Leben lang danach.
35:56Sie finden mich also verwöhnt und undankbar?
35:58Das haben Sie gesagt.
36:00Sie sind ganz schön streng.
36:04Ich denke, man sollte dankbar sein für das, was man hat.
36:06Und Sie haben doch ganz schön viel, oder?
36:11Wofür sind denn Sie dankbar?
36:13Für vieles.
36:15Meine Mutter.
36:17Für unser Leben in Falkenthal.
36:20Meine Arbeit.
36:21Meine Freunde.
36:24Das ist mir alles zur Waage.
36:27Ich weiß schon, was wir brauchen.
36:29Was denn?
36:30Kennen Sie Wahrheit oder Pflicht?
36:31Das Spiel, ja.
36:34Ich habe es von amerikanischem Touristen auf meiner Lodge kennengelernt.
36:37Wir haben es in eine etwas abgewandelte Form gespielt.
36:40Nachts.
36:41Und da war...
36:42Es war sehr amüsant.
36:43Und ungeheuer aufschlussreich.
36:46I never have.
36:47Also...
36:48Sie bilden einen Satz mit...
36:50Ich habe noch nie Hund gegessen.
36:54Und was hat man dann davon?
36:56Wenn Sie doch schon mal Hund gegessen haben, dann müssen Sie trinken.
37:01Warten Sie einen Moment.
37:12Das ist nicht Ihr Ernst.
37:17Sie dürfen anfangen.
37:32Daniel und Marie wirken richtig gelöst.
37:34Findest du nicht?
37:35Ja.
37:37Es scheint, als würde es gut laufen zwischen ihnen.
37:41Daniel gibt sich Mühe.
37:43Und ich bin froh, dass sich auch alles andere geklärt hat.
37:47Mir ist ein gutes Verhältnis zu dir wichtig.
37:50Mir auch.
37:51Ich weiß, dass es im Moment für dich schwer ist.
37:55Aber du bist bald wieder zurück in der Firma.
37:57Versprochen.
37:58Wir brauchen dich.
38:00Im Moment sind doch alle noch ganz hin und weg von Julias fantastischer Arbeit.
38:05Glaub mir, diese Julia Schilling wird bald weg vom Fenster sein.
38:09Dafür würde ich persönlich sorgen.
38:11Ich weiß.
38:13Und ich hätte dir von Anfang an vertrauen sollen.
38:17Jeder macht mal Fehler.
38:19Hauptsache, du vertraust mir jetzt.
38:21Das tue ich.
38:23Dann lass uns nicht mehr drüber reden.
38:31Schlaf gut, Patricia.
38:41Du wirst noch dein blaues Wunder erleben.
38:48Sie haben sich mit einem Mädchen geprügelt.
38:50Das hätte ich ja nicht von Ihnen gedacht.
38:50Jetzt lenken Sie mal nicht ab.
38:52Ich bin selbst erschüttert davon, dass Sie sich mit einem Mädchen geprügelt haben.
38:55Susi war stärker als ich.
38:57Und zehn Kilo schwerer.
38:58Und hat mein Paar aus dem Brot geklaut.
39:00Dann hatten Sie ja doch eine ganz schreckliche Kindheit.
39:03Sprütteln Sie nur.
39:04Aber jetzt bin ich dran.
39:06Ich habe noch nie auf einem pfeiligen Empfang ein ganzes Tablett mit Sektgläsern auf dem Boden geschnitten.
39:22Und ich habe noch nie auf der Geburtstagsfeier meines Vaters eine Riesenzähne gemacht und bin wütend rausgestapft.
39:38Und ich habe noch nie eine SMS an meine verflossene Geliebte geschickt, um sie zurückzugewinnen.
39:54Okay.
39:55Ich gestehe.
40:00Es war eine Verzweiflungstat.
40:02Ich war betrunken und es hat nichts geholfen.
40:04Und ich weiß jetzt, dass Sie es nicht gemacht haben.
40:08Sie sind ganz schön von sich eingenommen.
40:19Ich habe noch nie Mitleid dafür eingefordert, dass ich reich bin und eine Familie habe, die mich braucht.
40:33Ich habe noch nie mit jemandem zusammengearbeitet, in den ich hoffnungslos verliebt war.
40:40In dem Wissen nicht die geringste Chance zu haben.
41:15Sie werden sich wenigstens keine Vorhaltungen anhören müssen, dass Sie die Gala geschwänzt haben.
41:20Warum hast du mir erzählt, dass Sie auf die Gala gegangen seid?
41:23Weil...
41:23Daniel, es ist meine Schuld.
41:25Diese Gala ist der wichtigste Branchen-Treffen.
41:28Und Falkenthal-Pauzellan war nicht präsent?
41:30Halt doch einfach mal die Luft an.
41:32Du bist gar nicht autorisiert, mir Vorhaltungen zu machen.
41:34Ich bin der Chef.
41:35Wenn man die Gravenbergs erstmal besser kennenlernt, sind sie wirklich ganz nett.
41:38Friedrich ist doch ganz anders als Daniel.
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