- vor 5 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Du willst gehen, weil ich hier bin und weil du genau weißt, dass wir nie wieder wie normale Menschen miteinander
00:06umgehen können.
00:07Daniel, ich...
00:08Du hast recht. Es ist zu viel passiert.
00:13Du wirst nicht aus Falkenthal weggehen.
00:16Ich weiß, dass du dich hier wohlfühlst und Freunde gefunden hast.
00:20Was sollen denn Lili, Tobias und Andreas ohne dich machen?
00:23Oder mein Onkel, wenn du weg bist.
00:25Daniel, Friedrich und ich...
00:26Julia, du bist mir keine Erklärung schuldig.
00:30Deine Ideen, deine Arbeit.
00:32Du bist hier gebraucht.
00:35Deswegen werde ich Falkenthal verlassen.
00:38Ich verstehe nicht.
00:40Ich werde mit Marie in die Schweiz gehen.
00:52Hey, what you looking for?
00:57No one has the answer.
01:00They just want more.
01:05Hey, who's gonna make it right?
01:11This could be the first day of my life.
01:20Das kannst du doch jetzt nicht einfach so entscheiden.
01:23Ich habe es mir gründlich überlegt.
01:26Ich werde Marie in die Schweiz begleiten.
01:28Das ist für alle Beteiligten das Beste.
01:30Und die Manufaktur?
01:32Ich kann meine Geschäfte von der Schweiz aus leiten.
01:35Und Frederik schafft den Rest von hier aus auch alleine.
01:38Es kann auch von Vorteil sein, dass der Vertriebsleiter im Ausland sitzt.
01:41Ich verstehe.
01:43Ich gehe und du kannst bleiben.
01:47Das werde ich bestimmt nicht jetzt und hier entscheiden.
01:51Kein Problem.
01:53Lass dir Zeit.
01:56Ich sage Frederik Bescheid.
02:03Ravenberg?
02:04Herr Mayer, ich grüße Sie.
02:07Das war es jetzt.
02:08Ja.
02:11Daniel will weggehen.
02:14Hat er sich das wirklich gut überlegt?
02:17Ich wollte meine Entscheidung, ob ich hier in der Firma bleibe, von ihm abhängig machen.
02:21Und jetzt geht er?
02:23Mit welcher Begründung?
02:26Weil ich in Falkenthal gebraucht werde, das gilt doch genauso für ihn.
02:31Ich brauche ihn.
02:33Soll ich mir jetzt einreden, dass das für alle das Beste ist?
02:38Wenn Daniel jetzt fortgeht, ist das doch für niemanden gut, oder?
02:46Da ahnt man nichts Schlimmes.
02:48Und schon erwischt es einen.
02:50Unvorwarnung.
02:52Kann es sein, dass Sie sich in der Tür geirrt haben, Frau Schilling?
02:57Kann es sein, dass Sie sich ein bisschen im Ton vergreifen?
03:01Oh, das ist so angriffslustig heute.
03:05Sie bilden sich doch nichts darauf ein, mit meinem Sohn im Fahrstuhl gesessen zu haben.
03:10Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich dazu jetzt was sage.
03:13Na gut.
03:14Dann belästigen Sie mich nicht weiter und verschwinden Sie aus meinem Büro.
03:18Je lauter ein Raubtier brüllt, umso mehr Angst hat es.
03:28Frau Mertens, schicken Sie mir bitte Herrn Schwarz. Und zwar sofort.
03:33Selbstverständlich, Frau Gravenberg. Ich werde mich darum kümmern.
03:37Sie will dich sofort sprechen. Das scheint dringend zu sein.
03:42Willst du trotzdem warten müssen? Ich bin beschäftigt.
03:45Aber du hast doch gerade gesagt, dass du jetzt Zeit hast.
03:48Ja.
03:50Für dich.
03:54Und außerdem bin ich nicht das Hündchen von Frau Gravenberg.
03:56Das sprengt, wenn sie pfeift.
03:58Naja, ich will ja nur nicht, dass sie ihre Wut an dir auslässt.
04:01Das soll sie ruhig versuchen.
04:04Aber damit du dir keine Sorgen machst, gehe ich jetzt.
04:09Sehr gut.
04:17Ei, ei, ei. Ich verstehe immer noch nicht, wie du auf so einem Typen stehen kannst.
04:22Musst du ja auch nicht. Hauptsache, ich verstehe es.
04:24Ja.
04:25Ich verstehe nicht, wie du deinem Negligee-Auftritt so eine tiefere Bedeutung geben kannst.
04:30Ich meine, wer hätte denn da Nein gesagt?
04:32Du musst es ja wissen.
04:34Und was ist, wenn das nächste Mal ein anderes Mädchen so vor seiner Tür steht?
04:39Dem geht es doch nur um Äußerlichkeiten.
04:41Wie gut, dass du nicht auf Äußerlichkeiten abfährst, Andreas.
04:45Ja, das tue ich auch nicht.
04:47Und deswegen gibst du ja auch so mit der Uhr von deinem neuen Freund an.
04:51Ich gebe überhaupt nicht mit der Uhr an.
04:55Aber schick ist sie trotzdem.
04:59Sie haben ja nicht mal mitbekommen, dass es ein Problem mit dem Fahrstuhl gab.
05:03Natürlich habe ich das mitbekommen.
05:04Und warum haben Sie dann nicht sofort reagiert?
05:07Es hat Stunden gedauert, bis mein Sohn befreit wurde.
05:13Im Übrigen nicht von Ihnen.
05:15Wie ich bereits erklärt habe, es hat da ein bedauerliches Missverständnis gegeben.
05:18Das Missverständnis, Herr Schwarz, sind Sie.
05:22Sie haben als Sicherheitschef versagt.
05:29Wird der Fahrstuhl denn wenigstens videoüberwacht?
05:33Ich meine, man weiß ja nie, mit wem man in so einem Käfig eingeschlossen wird.
05:40Aber es war doch nur Ihr Sohn mit Julia im Fahrstuhl.
05:42Eben!
05:44Videoüberwachte Fahrstühle sind in Firmen dieser Größe nicht üblich.
05:48Na ja, war ja klar, dass wir über das Gewöhnliche nicht hinausdenken können.
05:54Das ist nicht dein Ernst!
05:58Du leistest doch hervorragende Arbeit!
06:01Ja, das werde ich auch weiterhin tun.
06:03Ich werde Falkenthal-Porzellan in der Schweiz etablieren.
06:07Warum denn gerade jetzt?
06:10Die Zusammenarbeit mit Julia war doch bestens in den letzten Tagen.
06:14Ich kann mir gut vorstellen, Frederik, dass es dir sehr gut in den Kram passt,
06:16dass ich gerade jetzt abhaue.
06:18Das kannst du schalten und walten, wie du willst.
06:21Du hast freie Bahn, in jeder Hinsicht.
06:23Sprichst du auf Julia an?
06:25Julia ist eine hervorragende Designerin.
06:28Ja?
06:29Du solltest sie unbedingt längerfristig an Falkenthal-Porzellan binden.
06:34Sie hat den Vertrag noch nicht unterschrieben,
06:35aber ich bin sicher, dass sie es tun wird.
06:37Ich werde mich persönlich darum kümmern, dass sie bei uns bleibt.
06:40Das kann ich mir vorstellen.
06:42Um eins mal klarzustellen.
06:43Ich will nicht deinen Platz einnehmen.
06:49Ich bin mit Marie zum Essen verabredet.
06:52Sie wird sich freuen.
06:55Ja.
06:56Es ist eine Riesenchance.
06:59Für uns alle.
07:01Stimmt.
07:17Ariane?
07:31Ariane?
07:35Kerstin?
07:37Monique, du bist's.
07:39Auch nicht.
07:41Also, mehr fallen mir nicht ein.
07:42Wie, mehr fallen dir nicht ein?
07:44Ja, mehr sind nicht in meine Klasse gegangen.
07:46Und du hast mit allen?
07:48Ja, was sollte ich machen?
07:49Aber es war keine so wunderbar wie du.
07:58Ach, deswegen bist du so schüchtern anstatt leidenschaftlich.
08:02Na, es ist ja nur wegen der Kinder.
08:04Ach was.
08:05Ah, ah.
08:06Irgendwann werden wir es Ihnen sagen müssen, wenn es dann mal soweit ist.
08:10Ach, du bist.
08:14Sag mal, soll ich dich später ins Land Zino mitnehmen?
08:16Zusammen mit Herrn Grafenberg?
08:18Ach, so einfach lässt du dich bestechen.
08:20Wieso bestechen?
08:20Na ja, bisher war es doch die absolute Ausnahme, dass ich mit dem Dienstwagen mitfahren durfte.
08:25Mittlerweile bist du aber schon fast mein Fahrservice.
08:28Ach, das ist was völlig anderes.
08:30Aha.
08:31Ja, solange du nicht hinten, sondern vorne neben mir sitzt, ist das absolut in Ordnung.
08:35Und solange du die Situation nicht ausnutzt?
08:39Warum eigentlich nicht?
08:41Finde ich auch.
08:45Ja.
08:56Ach.
08:59Ach.
09:14Störe ich die Künstlerin bei der Arbeit?
09:16Nein, gar nicht.
09:19Ich habe gerade mit Daniel gesprochen.
09:21Er hat mir erzählt, dass er weggehen will.
09:24Ja.
09:25Ich weiß auch noch nicht genau, was ich davon halten soll.
09:32Wahrscheinlich ist es so für alle Beteiligten das Beste.
09:34Ändert es etwas daran, dass du bei uns einsteigst?
09:38Ganz im Gegenteil.
09:39So fällt es mir sogar leichter, zu einer Entscheidung zu kommen.
09:42Ich bleibe bei Falkenthal-Porzellan.
09:45Das freut mich.
09:46Du wirst die Entscheidung nicht bereuen.
09:48Das hoffe ich.
09:50Lass uns doch gleich Nägel mit Köpfen machen.
09:52Wir gehen rüber in mein Büro und du unterschreibst den Vertrag, hm?
09:55Muss das jetzt gleich sein?
09:58Ich gebe danach an die Rechtsabteilung, dein Foto kommt an die Mitarbeitertafel
10:01und du bist endlich auch formal eine von uns.
10:05Ich werde lieber erst mal kurz an die frische Luft gehen.
10:09Ja, natürlich.
10:10Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst.
10:12Und wenn du soweit bist, sag mir Bescheid.
10:14Heute, morgen, mal auch immer.
10:16Aber bitte entscheide dich nicht um.
10:19Danke.
10:31Schön, dass du auch endlich mal kommst.
10:32Ich sollte die Kellerfenster im Haupthaus kontrollieren.
10:34Alles in Ordnung.
10:35Ich werde wegen deiner Schlamperei zur Sau gemacht und du vergrichst dich im Keller.
10:38Aber...
10:38Habe ich dir nicht gesagt, dass du die Fahrstühle kontrollieren sollst?
10:41Habe ich doch gemacht.
10:41Und warum reibt die Grafenberg mir dann unter die Nase, dass Daniel drin stecken geblieben ist?
10:45Keine Ahnung.
10:46Das ist die zweite Nummer nach der Sache mit dem Schlüssel.
10:48Dabei ist doch nichts passiert.
10:52Irgendwelche Kindsköpfe steigen hier in die Firma ein und hängen lächerliche Transparente auf.
10:56Hast du den Lappen endlich abgemacht?
10:58Wollte ich gerade mal.
10:59Dann tu das!
11:01Und wenn sowas nochmal vorkommt, dann kannst du deine Sachen packen, Nico.
11:08Ist noch was?
11:11Mit dem Sport wird dann heute wohl nichts, oder?
11:14Das sollten wir uns besser schenken.
11:15Sonst könnte es nämlich sein, dass ich ein bisschen zu fest zulange.
11:27Das war jetzt aber ein bisschen zu hart, oder?
11:30Der Junge braucht es ab und zu.
11:33Oh, nein, Nico, wäre ich bestimmt nicht mehr zu dir gekommen.
11:37Was?
11:38Naja, er war es, der mich überzeugt hat, zu dir zu gehen.
11:42Dabei habe ich dir doch gesagt, dass du in zwei Stunden wiederkommen kannst.
11:45Ja, aber ich war mir nicht so sicher, wie du das meintest.
11:49Wird es dir deine Unsicherheit nehmen, wenn ich dir sage,
11:52dass ich jetzt mit dir von hier verschwinden will?
11:57Jetzt?
12:00Ähm, ich kann doch nicht so einfach von hier.
12:02Ja, ähm...
12:13Na, worauf warten wir?
12:24Entschuldige bitte, musst du zu lange warten?
12:25Nein, nein, bin auch gerade erst gekommen.
12:28Gut.
12:30Ich hätte auch gerne so etwas, bitte.
12:34Und?
12:35Was gibt's so Wichtiges?
12:37Ich hätte Sehnsucht nach dir.
12:40Und außerdem habe ich beschlossen, dich in die Schweiz zu begleiten.
12:44Ich?
12:44Ja.
12:46Ich werde Falkenthal verlassen, mit dir in die Schweiz gehen und von dort aus für die Manufaktur arbeiten.
12:52Ach.
12:54Hast du dir das auch gut überlegt?
12:56Ja, habe ich.
12:58Ich will dich nicht verlieren, Marie.
13:01Und außerdem tut es mir leid, dass wir gestritten haben.
13:03Aber warum denn so plötzlich?
13:07Danke.
13:10Hattest du Ärger in der Manufaktur?
13:14Hast du noch mal mit Julia gesprochen?
13:18Ich habe mir überlegt, was wichtig für mich ist.
13:21Für uns.
13:25Ach, Daniel.
13:27Die letzten Wochen waren so schrecklich.
13:29Es tut mir leid, dass ich so eifersüchtig war.
13:32Ich hatte einfach solche Angst, dich zu verlieren.
13:36Das musst du nicht.
13:37Ich weiß.
13:39Charlotte hat mir erzählt, dass du wirklich im Aufzug stecken geblieben bist.
13:42Ich hätte dir glauben müssen.
13:45Ach, lass uns diese dumme Geschichte einfach vergessen.
13:49Lass uns neu anfangen.
13:51Weit weg von Falkenthal und all diesen Problemen.
14:20Ich muss es einfach so sehen.
14:23Ich habe Daniel schon vor langer Zeit verloren.
14:26Er ist längst mit Marie zusammen.
14:28Und wenn sie jetzt weggehen,
14:30habe ich endlich eine Chance, neu anzufangen.
14:35Und unser Kuss im Fahrstuhl?
14:38Was hatte der zu bedeuten?
14:40Wahrscheinlich nichts.
14:43Nur ein Irrtum, wie so vieles in unserer Beziehung.
14:47Und wahrscheinlich habe ich mir die ganze Zeit nur eingebildet, dass wir zusammen gehören.
14:54Ich sollte den Vertrag bei Frederik unterschreiben.
14:58Ohne Daniel und Marie in meiner Nähe wird es mir bald sogar besser gehen, als mit ihnen.
15:03Das ist alles sehr vernünftig.
15:07Warum tut es dann trotzdem so weh?
15:11Das hätte ich mir ja gleich denken können, dass das Ganze nicht auf deinem Mist gewachsen ist.
15:15Ach was, ich habe wirklich nur assistiert.
15:17Und das war alles Timsweg.
15:21Wann habt ihr das Transparent denn eigentlich aufgehängt?
15:23Ähm, gestern.
15:25Am Feiertag.
15:26Klar.
15:27Und wenn wir nicht gewesen wären, würden Julia und Daniel Gravenberg wahrscheinlich immer noch im Fahrstuhl schmoren.
15:33Julia und Daniel im Fahrstuhl?
15:35Ja, die sind gestern im Fahrstuhl stecken geblieben.
15:38Ja, wir haben die da rausgeholt.
15:41Hoffentlich gab es nicht wieder Stress.
15:43Also, zerfleischt haben die beiden sich nicht gerade.
15:46Hm?
15:47Naja, egal.
15:49Ich möchte mich bei euch für das tolle Transparent bedanken.
15:52Und deswegen lade ich euch alle zum Essen ein.
15:54Heute Abend in der WG.
15:56Okay?
15:57Aber nur, wenn Tim nicht mitkocht.
15:59Kein Problem.
16:00Bist du auch dabei?
16:02Ja, klar.
16:04Ich muss noch ein paar Sachen erledigen.
16:06Bis nachher.
16:07Ja, wir haben auch noch einiges zu tun.
16:10Ich muss mit Julia noch die neuen Entwürfe durchsprechen.
16:14Wo ist die denn überhaupt?
16:15Hm.
16:16Keine Ahnung.
16:17Vielleicht ist sie wieder im Fahrstuhl stecken geblieben?
16:22Quatsch, komm.
16:27Nicht schlecht, die ersten Reaktionen auf das neue Design.
16:30Ich hoffe, es bleibt so und es gibt keine bösen Überraschungen.
16:34Da bin ich sehr zuversichtlich.
16:37Wenn ich mir deine Aushilfsdesignerin so ansehe, kommen mir da eher Zweifel.
16:42Wieso?
16:43Mir schienen sie eben ziemlich durch den Wind.
16:46Du wirst sie doch nicht etwa kritisiert haben.
16:49Keineswegs.
16:51Vielleicht lag es an unserem Gespräch.
16:54Wir haben über Daniels Abreise gesprochen.
16:57Er geht mit Marie in die Schweiz.
16:59Ist der Junge also doch noch zur Vernunft gekommen?
17:02Das freut mich für die beiden.
17:04Und ich freue mich, dass Jüla Schilling bei uns bleibt.
17:06Naja.
17:07Ich hoffe, du hast nicht vergessen, dass sie einen Faible für vermögende Männer hat, lieber Schwager.
17:14Also, lass dich nicht von ihr einwickeln.
17:16Danke.
17:17Aber ich glaube, ich bin alt genug, um selbst zu entscheiden, von wem ich mich einwickeln lasse und von wem
17:21nicht.
17:23Hervorragende Arbeit.
17:24Immer wieder gern.
17:31Ich dachte, Frederic ist endlich hier angekommen.
17:34So, wie er sich in die Manufaktur reingekniet hat.
17:37Ach, bloß weil Frederic ein bisschen von Südafrika träumt, müssen Sie sich doch nicht gleich wieder solche Sorgen machen.
17:45Wenn der Druck auf ihn zu groß wird, neigt Frederic dazu, einfach wegzulaufen.
17:51Außerdem scheint sich diese Julia Schilling plötzlich für ihn zu interessieren.
17:57Nun lassen Sie mal die Kirche im Dorf.
18:00Julia Schilling arbeitet in der Manufaktur und Frederic ist ihr Chef.
18:04Und das zwischen Daniel und ihr ist ja offensichtlich auch vorbei.
18:08Hoffentlich.
18:10Ähm, haben sich Daniel und Marie eigentlich wieder vertragen?
18:15Ja, haben sie.
18:17Und Daniel hat noch etwas ganz anderes getan.
18:19Daniel, ich denke, du bist in der Firma.
18:22Ich wollte kurz was mit dir besprechen.
18:23Na, dann lass ich euch mal lieber allein.
18:25Nein, Eva, das ist kein Geheimnis.
18:28Dann setz dich.
18:29Danke.
18:32Was gibt es denn so Wichtiges, dass du extra deswegen vorbeikommst?
18:37Ich habe mich entschlossen, Marie zu begleiten.
18:41Also, ich werde für ungefähr ein Jahr lang mit ihr in die Schweiz gehen.
18:49Das kommt aber jetzt ziemlich plötzlich.
18:52Und, ähm, du bist dir sicher, dass das nicht wieder so eine Hals-über-Kopf-Entscheidung ist, wie damals mit
18:58dieser Julia Schilling?
19:00Ja, ich bin mir sicher.
19:03Marie und ich, wir müssen einfach mehr Zeit miteinander verbringen.
19:07Aber, muss es denn so lange sein?
19:12Ich werde natürlich dort auch für die Manufaktur arbeiten.
19:16Ich werde unsere Vertriebsarbeit intensivieren und in Zürich ein Vertriebsbüro aufbauen.
19:22Wir können die Schweiz, den süddeutschen Raum und Norditalien viel direkter erschließen.
19:26Und außerdem werden Marie und ich dafür sorgen, dass Falkenthal-Porzellan und die Kaufhäuser Vermont wieder Geschäftspartner sind.
19:35Und bist du dir auch sicher, dass du nicht einfach davonläufst?
19:40Ja.
19:43Außerdem bin ich ja nicht aus der Welt.
19:46Ich kann innerhalb weniger Stunden mit dem Flieger wieder hier sein.
19:51Nun, seien Sie nicht wieder so ein Schwarzseher, ne?
19:56Daniel hat bestimmt recht.
19:58Ja, das ist gut für ihn und für Marie und auch für die Familie.
20:07Das freut mich für euch.
20:14Hey, was machst du da? Das ist meins.
20:17Finger weg, das soll hängen bleiben.
20:20Kein Fall.
20:21Dieser Lappen hat mir schon genug Ärger eingebracht.
20:23Dir? Was hast du damit zu tun?
20:26Jörg hat mich voll angezählt.
20:28Ich team den Hauptschluss, wie ich gegeben habe.
20:31Moment mal.
20:33Du hast die ganze Zeit Bescheid gewusst und hast mir nichts gesagt?
20:36Natürlich nicht.
20:38Du hattest ja auch eine Überraschung gegangen.
20:40Du bist so fies.
20:42Aber auch ganz schön süß.
20:44Manchmal zumindest.
20:46Ja, ja.
20:48Und deswegen bekomme ich tierischen Ärger.
20:50Sieh es doch mal positiv.
20:51Ohne dich wären Julia und Daniel im Fahrstuhl versauert.
20:54Hör mir auf mit dem dämlichen Fahrstuhl.
20:55Aber jetzt mal im Ernst.
20:57Du bist der Held des Tages und du hast eine Belohnung verdient.
21:01Also, hiermit lade ich dich feierlich zu unserem großen Pastaessen heute Abend in der WG ein.
21:08Mal sehen.
21:10Ey, das bleibt hier.
21:12Ich häng's auch nicht wieder auf, versprochen.
21:15Einverstanden.
21:39Daniel, ich such dich schon die ganze Zeit.
21:43Wie ich höre, hast du dich entschieden?
21:44Ja.
21:46Ich werde Marie in die Schweiz begleiten und von dort aus für die Manufaktur arbeiten.
21:49Das ist eine gute Entscheidung.
21:52Und wenn du zurückkommst, bist du geradezu prädestiniert für den Chefsessel.
21:55Ach, Mutter, fang nicht wieder damit an.
21:57Doch.
21:58Du musst perspektivisch denken.
22:01Lade gibt es nicht nur gute Nachrichten.
22:04Julia Schilling bleibt der Firma erhalten.
22:07Julia bleibt.
22:09Also, wenn du mich fragst, hat sie Frederik da ganz schön um den Finger gewickelt.
22:14Ich befürworte ihre Entscheidung genauso.
22:17Ich hoffe nur, dass sie uns keine Probleme macht.
22:20Nein, Mutter.
22:21Sie ist eine Bereicherung für Falkenthal-Portzellan.
22:24Wir werden sehen.
22:27Mutter, ich bitte dich, kümmere dich nicht um Julia und lass sie in Ruhe arbeiten.
22:31Ja, selbstverständlich.
22:33Was denkst du von mir?
22:54Ist das eigentlich schon öfter vorgekommen,
22:56dass der Fahrstuhl stecken bleibt?
22:58Nein, nicht, dass ich wüsste.
23:03Hast du rausfinden können, woran es lag?
23:06Nein.
23:08Offensichtlich hat der Notruf auch nicht funktioniert.
23:12Schon seltsam,
23:14dass das gerade Daniel und Julia passiert.
23:18Meinst du, es war Absicht?
23:21Wenn, dann würde ich gerne wissen, wie die Schilling das angestellt hat.
23:25Naja, ich glaube schon, dass Julia zu einigem imstande ist, Daniel zurückzugewinnen,
23:29aber wie soll sie denn das mit dem Fahrstuhl hingekriegt haben?
23:34Könntest du vielleicht rausfinden, was genau an diesem Tag passiert ist?
23:37Ich?
23:38Ich soll Julia aushorchen?
23:40Nein, nicht aushorchen.
23:43Aber du könntest mir vielleicht damit helfen.
23:45Willst du das nicht?
23:47Doch, doch, doch, natürlich.
23:49Die Grafenberg war deswegen auch noch ganz aufgeregt.
23:52Sie würde sich sicher freuen, wenn ich ihr ein paar Einzelheiten liefern kann.
23:57Nein.
23:59Was?
24:01Der Kaktusblüt.
24:03Toll.
24:06Der Kaktusblüt.
24:08Das ist doch, das ist ein Zeichen.
24:11Ich meine, wenn der jetzt blüht, der steht doch für uns, der Kaktus.
24:16Ist das nicht wunderbar?
24:18Hm.
24:22Musstest du mich denn unbedingt in die Firma bestellen?
24:24Kannst dir doch vorstellen, dass das nicht so ein großartiges Gefühl ist.
24:27Ach, hab dich nicht so.
24:28In absehbarer Zeit bist du wieder täglich hier arbeiten.
24:31Schön, dass du so zuversichtlich bist.
24:33Trotzdem habe ich keine Lust, mich hier dumm von der Seite angucken zu lassen.
24:37Du willst mir doch nicht erzählen, dass dich das wirklich beeindruckt.
24:40Es gibt Neuigkeiten.
24:42Und die wären?
24:45Daniel geht mit Marie in die Schweiz.
24:48Das hätte ich nicht gedacht.
24:50Er hat es mir gerade gesagt.
24:53Und was wird jetzt aus deinen Plänen?
24:56Soll Daniel etwa von der Schweiz aus Chef werden?
24:58So ungefähr.
25:00Während Daniel in der Schweiz ein neues Vertriebsbüro aufbaut,
25:03werde ich hier alles andere vorbereiten.
25:06Und dazu brauchst du meine Hilfe.
25:09Deine Hilfe.
25:11Denn jetzt geht es erst mal um Julia Schilling.
25:13Und das betrifft dich schließlich auch.
25:15Ich denke, die hört eh bald auf.
25:16Ach, eben nicht.
25:18Frederik hat sie überredet, weiter hier zu arbeiten.
25:21Wunderbar.
25:22Reg dich nicht auf.
25:23Sobald Daniel weg ist, wird die ganz schnell verschwunden sein.
25:26Sagst du!
25:28Bis dahin wirst du dich deinem Großvater gegenüber von deiner besten Seite zeigen.
25:33Er wird Frederik schon dazu bringen, dass du wieder eingestellt wirst.
25:36Toller Plan.
25:37Dein Sarkasmus ist völlig fehl am Platz.
25:39Ich ebne dir den Weg zurück in die Firma.
25:42Solltest du dir merken.
25:48Schön, Sie wiederzusehen.
25:51Darf es schon etwas zu trinken sein?
25:54Wie ist es denn gelaufen?
25:56Oh, sehr gut.
25:56Ich hätte gleich auf Sie hören und den Tipp befolgen sollen.
25:59Ach, bringen Sie dasselbe wie immer.
26:02Ja, für mich auch bitte.
26:03Sehr gut.
26:04Wenn Sie auch einmal Lust haben mitzuwetten,
26:07sagen Sie Bescheid.
26:08Sie sind herzlich willkommen.
26:12Habe ich da was verpasst?
26:14Ach, ich habe mich das letzte Mal mit ihm über Pferdewetten unterhalten.
26:19Völlig harmlos.
26:21Und ich dachte schon, der junge Mann wäre der Grund,
26:23dass Sie heute so von innen heraus strahlen.
26:28Was Ihnen alles so auffällt?
26:30Ja.
26:31Nein, er hat damit nichts zu tun.
26:33Sie sehen aber auch nicht mehr so besorgt aus.
26:36Hat sich da irgendwas geklärt?
26:38In der Tat.
26:39Die afrikanischen Wogen haben sich geglättet.
26:42Frederik hat nicht mehr die Absicht,
26:44auf die Lodge zurückzukehren.
26:47Und Daniel und Marie
26:48haben sich wieder vertragen.
26:50Ich habe es Ihnen doch gesagt.
26:52Man muss die Kinder nur einfach machen lassen.
26:55Nur,
26:57Patricia macht mir noch ein bisschen Sorgen.
27:00Sie wird sich schon wieder fangen.
27:03Tja,
27:04das hoffe ich.
27:19Hallo, Nico.
27:21Ach,
27:21du auch wieder mal hier.
27:23Wie geht's?
27:24Viel zu tun und selbst.
27:26Naja,
27:27geht so.
27:28Hast du schon jemanden gefunden,
27:30der dein Motorrad abholt?
27:32Noch nicht.
27:33Alter,
27:33aber auch nicht.
27:34Also,
27:34wenn es euch nicht stört.
27:38Tut mir übrigens leid,
27:39wegen neulich.
27:40Im Cosi.
27:41Schon okay.
27:43War irgendwie nicht mein Tag.
27:47Hast du eine Ahnung,
27:48wo Silke ist?
27:48Ich wollte mir noch von ihr
27:49ein paar Telefonnummern rausholen lassen.
27:52Ich habe sie eine Weile nicht gesehen.
27:56Ich muss,
27:57jetzt habe ich schon genug Stress
27:58mit meinem Chef.
27:59Soweit ich weiß,
28:00ist Jörg auch nicht da.
28:03Kann es sein,
28:03dass Silke und Jörg
28:04wieder zusammen sind
28:05und die sich die Zeit
28:06gerade woanders vertreiben?
28:08Kann sein.
28:10Jedenfalls habe ich ihr
28:10gestern Abend geraten,
28:12es nochmal bei Jörg zu versuchen.
28:13Sie hat einen tierischen Aufriss gemacht.
28:15Wirklich?
28:17Obwohl,
28:18sag mir einen Grund,
28:20warum eine Frau
28:21sich mit Jörg einlässt.
28:24Silke behauptet,
28:25er macht sie glücklich
28:26und
28:28ich finde es gut,
28:30wie sie zu ihren Gefühlen steht,
28:31egal was andere sagen.
28:35Werden wir ja sehen,
28:35was sie davon hat.
28:41Ich hoffe für Silke,
28:42dass es mit ihr und Jörg klappt.
28:53Wenn du nicht willst,
28:54dann musst du Julia
28:55auch nicht darauf ansprechen.
28:57Sei mir bitte nicht böse,
28:58aber...
28:59Ich bin dir nicht böse.
29:01Glaubst du denn im Ernst,
29:02dass Daniel sich nochmal
29:03auf Julia einlässt?
29:04Ich meine,
29:04der ist doch mit Marie zusammen.
29:06Schon gut, Silke.
29:07Sag mir einfach nur Bescheid,
29:09wenn du zufällig
29:10etwas Interessantes hörst.
29:11Musst du nicht zurück in die Firma?
29:13Du hast bestimmt noch genug zu tun.
29:15Aber wir wollten doch zusammen
29:17was essen.
29:18Ich habe keine Hunger.
29:20Oh nein!
29:22Miesel.
29:23Oh nein!
29:24Die schöne Blüte.
29:27Ah!
29:29Was ist mit mir?
29:30Ich habe mir da
29:30so einen blöden Stachel eingefangen.
29:32Die schöne Blüte.
29:34Ich stelle sie ins Wasser.
29:38Ach, Mann.
29:42Soll ich das machen?
29:43Ja, bitte.
30:01Oh, Julia.
30:05Mich habt ihr hier wohl
30:06gar nicht erwartet, hm?
30:08Ich habe mich nur so erschreckt.
30:10Ist schon gut, Lilly.
30:12Mir wäre es trotzdem lieber,
30:13wenn wir beide jetzt weiterarbeiten
30:14und ihr euch nach Feierabend trefft, hm?
30:16Bin schon weg.
30:17Bis später.
30:25Tim hat mir erzählt,
30:26dass er dich und Daniel
30:27aus dem Fahrstuhl befreit hat.
30:29Das stimmt.
30:31War das nicht seltsam,
30:32mit Daniel auf so engem Raum
30:33zusammen zu sein?
30:35Doch.
30:36Sehr sogar.
30:39Aber es gibt auch
30:40eine gute Nachricht.
30:41Ja?
30:42Ich bleibe.
30:44Erstmal.
30:46Echt?
30:46Bei uns hier in der Manufaktur?
30:48Ja.
30:48Oh, ist ja cool.
30:50Das müssen wir feiern.
30:52Ich habe schon die anderen
30:53wegen des Transparenz
30:54heute Abend
30:54in die WG eingeladen.
30:56Zum Pasta essen.
30:57Komm doch auch.
30:58Das ist ganz, ganz lieb gemeint,
30:59Lilly.
30:59Aber ich, ähm,
31:01ich glaube,
31:01ich mache mir
31:01einen ruhigen Abend
31:03heute zu Hause.
31:04Okay.
31:05Dann aber ein andermal.
31:06Genau.
31:19Fällt dir was auf?
31:21Was denn?
31:22Na, ich strahle doch
31:22vor guter Laune.
31:24Stimmt.
31:26Hast du wieder
31:26ein Date mit deinem Typen?
31:27Ja.
31:28Er will mich später einladen.
31:30Schön für dich.
31:32Sag mal,
31:32warst du nicht eben
31:33mit Jörg außer Haus?
31:34Ja.
31:35Na und?
31:37Ich frag bloß.
31:39Irgendwie warst du
31:39vorhin besser drauf.
31:40Nein, es ist alles
31:41in Ordnung.
31:43Ehrlich?
31:45Ja.
31:47Ist dir die abgebrochen?
31:49Ja.
31:52Schade drum.
31:55Schade drum.
32:06Ach, hier bist du.
32:12Hier bist du.
32:12Hi, Charlotte.
32:14Setz dich doch.
32:15Nimm dir eine Tasse Tee.
32:16Ach, danke.
32:20Ist was passiert?
32:22Nein.
32:22Nein.
32:24Wieso fragst du?
32:25So zufrieden,
32:26wie du gerade grinst.
32:28Da muss doch was
32:28passiert sein.
32:29Nein.
32:31Doch.
32:34Daniel wird mit mir
32:35in die Schweiz gehen.
32:37Ach du schon.
32:38Und ich bin sehr glücklich
32:40darüber.
32:41Marie, ich hatte gehofft,
32:43dass du die Zeit
32:43alleine mal dafür nutzen kannst,
32:45dir über deine Gefühle
32:45im Klaren zu werden.
32:46Ich bin mir über
32:47meine Gefühle
32:47im Klaren.
32:49Hoffentlich ist er das auch.
32:52Das ist er,
32:53sonst würde er mich
32:53wohl kaum begleiten.
32:56Du hättest ihn gestern
32:57mal im Fahrstuhl
32:58stehen sehen sollen
32:58mit seiner Ex.
33:00Charlotte,
33:02da war nichts.
33:03Ich habe mit Daniel
33:03gesprochen,
33:04er hat sich für mich
33:05entschieden.
33:06Endgültig.
33:08Ja,
33:09das kann ich nur hoffen.
33:14Wir haben uns
33:15beide verändert.
33:15Daniel genauso wie ich.
33:20Ich kann einfach
33:21nicht vergessen,
33:22wie fertig du danach warst,
33:23nachdem Daniel
33:24sich von dir getrennt hat.
33:25Ich weiß.
33:28Ich weiß auch,
33:29dass ich ohne dich
33:30und die Therapie
33:30nicht hier sitzen würde.
33:33Und trotzdem
33:34willst du mit ihm weg?
33:36Ja.
33:37Weil ich auch weiß,
33:38dass das nie mehr
33:38passieren wird.
33:41Marie,
33:42ich wünsche dir
33:43wirklich viel Glück.
33:45du wirst es brauchen.
33:52Gehst du noch mal weg?
33:54Ja.
33:55Ich wollte dich
33:56gern zum Abendessen einladen.
33:57Oh,
33:58das hat er dir schon gemacht.
33:59Wir wollen in der WG kochen.
34:00Okay.
34:02Na dann,
34:02viel Spaß.
34:03Danke.
34:12Danke.
34:29Hi.
34:31Ich war vorhin in einer Manufaktur.
34:33Aber leider habe ich weder dich noch Silke da angetroffen.
34:37Hör mir bloß auf, du.
34:37Die hat mich die ganze Pause gekostet.
34:39Ach.
34:41Ihr habt euch nicht amüsiert?
34:42Von wegen.
34:44Ich habe versucht, sie auf Julia anzusetzen, aber...
34:47...die kommt ja fast um.
34:48Fast krupeln.
34:50Oder du hast die falsche Strategie genutzt.
34:52Lehne dich nicht zu weit aus dem Fenster.
34:54Silke wird sie schon wieder beruhigen.
34:56Gut so.
34:57Denn die soll uns mal schön auf dem Laufenden halten,
34:59was meine Mutter in der Manufaktur so treibt.
35:03Das habe ich nicht vergessen.
35:05Was ist mit dir?
35:07Was machst du überhaupt hier?
35:10Ich...
35:10...wollte einfach mal wieder vorbeischauen.
35:13Fehlt da nicht was?
35:17Gut beobachtet.
35:19Ich habe endlich den blöden Kaktus entsorgt.
35:21Du hättest Silke mal sehen sollen.
35:23Na, die ist fast in Tränen ausgebrochen.
35:28Und ich hoffe, du hast sie einfühlsam getröstet.
35:32Das hole ich noch nach.
35:33Das hoffe ich.
35:36Ich habe Hunger.
35:38Bestellen wir was?
35:42Und dann erzähle ich dir
35:44von dem Gespräch mit meiner Mutter.
35:46Ah, jetzt wird es interessant.
35:49In der Tat.
35:52Während Daniel mit Marie in der Schweiz ist,
35:55will sie reinen Tisch machen.
35:57Er soll dort die vermonschen Kaufhäuser
35:58an Falkenthal Porzellan binden.
36:01Und sie will hier alles für seine Rückkehr vorbereiten.
36:10Störe ich?
36:11Nein, überhaupt nicht.
36:12Komm rein.
36:25Daniel?
36:27Hm?
36:29Bist du dir wirklich sicher,
36:30dass wir beide...
36:34dass du mit mir zusammen sein möchtest?
36:37Ganz sicher.
36:38Warum fragst du denn?
36:40Als du gestern mit Julia im Aufzug gesteckt hast, da...
36:43Marie, das war eine wirklich nervtötende Sache.
36:47Ich habe den ganzen Tag mit Julia gearbeitet
36:48und wir waren nicht immer einer Meinung
36:50und dann waren wir auch noch im Fahrstuhl zusammen eingesperrt.
36:53Ich war echt froh, als wir da rauskamen.
36:55Okay, gut.
36:56Ich mache mir immer wieder zu viele Gedanken.
36:58Mach dir keine Sorgen, Marie.
37:00Du und ich, wir gehören zusammen.
37:02Egal, wo wir sind und egal, ob Julia in der Manufaktur ist oder nicht.
37:05Ach, Julia bleibt.
37:07Ja, das hat Annabelle mir erzählt.
37:11Daniel.
37:16Ich liebe dich.
37:26Mist!
37:30Es ist wegen Daniel, stimmt's?
37:34Er geht mit Marie in die Schweiz.
37:37Herr Grabenberg hat mir davon erzählt.
37:43Aber ich glaube, dass darin eine Chance für dich liegt.
37:46Ja, eine ganz großartige Chance ist das.
37:49Es wird dir leichter fallen, ihn loszulassen,
37:51wenn du ihn nicht ständig siehst.
37:53Du hast recht.
37:57Jetzt freu dich doch erstmal über deinen Job.
38:00Alles andere kommt ganz von alleine.
38:03Danke, Mama.
38:06Ich gehe noch ein bisschen spazieren.
38:07вот dann, ist er.
38:13Da, wie jetzt?
38:26Danke, Mama.
38:31Okay.
38:48Du wirst Daniel nicht mehr begegnen.
38:53Marie, ich...
38:57Ich wollte mich nur verabschieden.
38:59Das hast du doch sicher in der Manufaktur schon gemacht.
39:04Du musst akzeptieren, dass ich mit Daniel weggehe.
39:08Du hast ihn verloren.
39:09Das weiß ich.
39:12Es tut mir leid.
39:13An seiner Seite ist kein Platz für dich.
39:17Ich wollte sowieso gerade gehen.
39:23Julia!
39:27Wenn du noch mal Hilfe wegen dem Stipendium brauchst,
39:30dann ruf mich einfach an, ja?
39:34Danke, das wird nicht nötig sein.
39:37Gute Nacht.
39:41Das ist bestimmt der Pizzabote.
39:44Geld ist in meiner Jackentasche.
39:47Schon gut.
39:50Ja, Moment noch!
39:59Was macht das?
40:00......
40:03Man...
40:04... ...
40:06...
40:06Vielen Dank.
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