- vor 4 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:12Was machst du denn hier?
00:14Ich musste dich sehen.
00:16Entschuldigung.
00:20Und was willst du?
00:23Ich...
00:24Ich weiß es nicht.
00:27Ich weiß überhaupt nichts mehr.
00:31Aber ich habe eine Entscheidung getroffen.
00:34Was für eine Entscheidung?
00:36Jaja, ich habe mich gerade von Marie getrennt.
00:39Es ging nicht mehr.
00:42Es gibt auf dieser Welt eine einzige Frau, die ich wirklich liebe.
00:46Das bist du.
00:58Wir sind nicht mehr.
01:07Ich will nicht mehr.
01:11Ich will nicht mehr.
01:16Ich will nie überrasen.
01:16Ich will nicht mehr.
01:19This could be the first day of my life
01:28Julia, sag doch irgendwas.
01:33Was soll ich denn dazu sagen, dass ich das toll finde?
01:36Dass ich die ganze Zeit nur drauf gewartet habe, das zu hören?
01:42Das ist doch nicht so einfach.
01:43Ach, du kannst hier nicht mitten in der Nacht auftauchen und erwarten, dass ich dir vorfolge in die Arme falle.
01:50Nein, natürlich nicht.
01:53Das hast du ja auch schon bei Frederik getan.
01:56Was?
01:59Daniel, was unterstellst du mir da?
02:01Ich habe euch doch gesehen.
02:03Ich habe euch gesehen an dem Tag, an dem ich abreisen wollte und umgekehrt bin.
02:09Weil jeder Kilometer, der mich von dir getrennt hat, mir das Herz rausgerissen hat.
02:12Wo hast du uns gesehen?
02:14Hier, vor dem Haus.
02:17Ich hatte auf dich gewartet, wollte mit dir reden.
02:20Aber du warst mit Frederik zusammen.
02:21Es hat nicht so ausgesehen, als ob ihr eine Störung wünscht.
02:24Du sagst, du liebst mich?
02:28Wusstest du das auch schon in unserer letzten Nacht am Bootshaus?
02:30Als du einfach so gegangen bist, ohne Wort, ohne Abschied?
02:35Das hat mir nämlich das Herz gebrochen.
02:39Und Frederik war da, ja.
02:41Als Freund.
02:43Frederik hat mich getröstet.
02:47Ich dachte, du hättest dich mit ihm getröstet.
03:08Marie, was machst du da?
03:11Was sind das für Tabletten?
03:14Die hat der Arzt mir für den Notfall verschrieben.
03:17Berührungstabletten, nichts weiter.
03:19Das sind starke Psychopharmaka.
03:23Ach was.
03:25Sie helfen mir, es geht mir nicht so gut, weißt du?
03:28Auch wenn sie dir helfen, müssen es denn gleich so viele sein.
03:33Keine Sorge.
03:35Mit Tabletten kenne ich mich inzwischen.
03:38Besser aus, als mit Menschen.
03:40Was ist denn passiert?
03:44Julia war für Daniel mehr als nur ein Seitensprung.
03:50Hat er dir das gestanden?
03:54Daniel ist im Moment sehr durcheinander, weißt du?
03:59Vielleicht legst du dich ein bisschen hin.
04:33Was machen wir denn hier, Daniel?
04:36Was soll denn das?
04:37Wir tun uns doch wieder nur gegenseitig weh.
04:41Ich kann meine Gefühle aber nicht abstellen.
04:43Ich habe es versucht, es geht nicht.
04:46Ich liebe dich.
04:49Und ich weiß, ich glaube, dass du mich auch liebst.
04:58Du hast mir mal gesagt, dass Liebe nicht wehtun soll.
05:02Aber dich zu lieben, das tut weh, Daniel.
05:05Und ich habe einfach keine Kraft mehr dazu.
05:08Aber dich nicht zu lieben, dafür fehlt mir die Kraft.
05:13Ich habe einfach Angst davor, was passiert, wenn wir es nochmal versuchen.
05:18Aber wenn wir es nicht versuchen, werden wir uns diese Frage unser ganzes Leben lang stellen.
05:22Wir werden uns immer fragen, ob wir nicht jetzt in diesem Moment
05:27das Allerwichtigste in unserem Leben einfach weggeworfen haben.
05:31Julia, ich weiß nicht, was passieren wird.
05:35Ich habe auch Angst.
05:43Es ist zu viel passiert, Daniel.
05:46Wir können nicht einfach so weitermachen.
05:51Vielleicht hätten wir alles anders machen müssen.
05:57Ja, vielleicht.
06:11Wie können wir in Charlotta bloß hin sein?
06:13So ein fetter Wagen mit zwei Mädels fällt doch auf.
06:16An den Tankstellen sind sie auch nicht gesehen worden.
06:20Auf jeden Fall können wir hier nicht rumhocken und nichts tun.
06:23Die meisten sind in der Gegend abgesucht.
06:25Die beiden sind wie vom Erdboden verschwunden.
06:28Aber warum ruft Lilly nicht an?
06:30Warum ruft Charlotte nicht an?
06:32Vielleicht stecken die im Funkloch.
06:34Oder sie können nicht anrufen.
06:37Wie meinst du das?
06:38Vielleicht ist der Wagen kaputt.
06:40Und sie müssen zu Fuß weiter.
06:43Es ist dunkel da draußen.
06:44Um nicht zu sagen, tiefe Nacht.
06:47Ich meine, zwei Mädels alleine...
06:48Wünscht Nico.
06:49Nico hat recht.
06:50Wir müssen was unternehmen.
06:52Wir sollten die Polizei rufen.
06:54Das bringt doch nichts.
06:55Sie suchen erst nach 48 Stunden.
06:57Das sagen sie zumindest immer im Fernsehen.
06:59Offizier vermisst ist man erst noch zwei oder drei Tagen.
07:01Na toll, bis dahin kann sonst was passiert sein.
07:03Dann rufen wir jetzt die Krankenhäuser aus der Gegend an.
07:27Was war das?
07:33Was ist denn?
07:34Da war ein Geräusch.
07:37Da, da war es schon wieder.
07:41Ja, vielleicht sind das unsere Retter.
07:44Ja, vielleicht aber auch nicht.
07:47Mann, wer soll denn hier bitte draußen sein?
07:49Außerdem sind wir zu zweit.
07:51Und wenn uns jemand was antun will, dann...
07:55Dann hauen wir ihm hiermit eins über die Mütze.
08:01Oh, jetzt komm, lach doch mal.
08:06War schon früher so ein Schisser.
08:08Ich bin immer zu meinen Eltern ins Bett gekrochen,
08:11wenn es Gewitter gab oder so.
08:14Und?
08:15Du hast sie nie gestört?
08:17Hey, du redest hier von meinen Eltern.
08:20Ja, na hör mal, es gibt immerhin Nico und dich.
08:23Eigentlich will man das doch gar nicht wissen,
08:25was da zwischen den Eltern abgeht.
08:27Ich meine, das mit Christa und meinem Vater,
08:30das finde ich auch total seltsam.
08:33Glaubst du, da läuft was?
08:35Immerhin sind sie zusammen in den Urlaub gefahren.
08:41Willst du dich dann stören?
08:43Keine Ahnung.
08:45Das wäre schon eine komische Vorstellung.
08:47Mama und Papa sind zwar getrennt,
08:49aber für Papa gab es eigentlich nie andere Frauen.
08:54Sag mal,
08:57bist du eifersüchtig?
09:00Musst du immer alles und jeden analysieren?
09:02Das tue ich doch gar nicht.
09:04Oh, doch, das tust du.
09:05Tue ich nicht?
09:06Doch.
09:07Nein.
09:07Doch, nein.
09:15Leckere, saftiges Menschenfleisch.
09:25Oh Gott, es ist kalt.
09:41Daniel ist zu mir zurückgekommen.
09:44Wie sehr habe ich mir das gewünscht?
09:49Aber einfacher ist dadurch leider nichts geworden.
09:52Wie soll es jetzt mit uns weitergehen?
09:59Nico, was ist denn los?
10:00Lilly und Charlotte sind weg.
10:02Wie weg?
10:03Mit dem Wagen der Grafenbergs.
10:05Wir haben sie schon überall gesucht, aber na ja, schon langsam machen wir uns Sorgen.
10:09Wie lange sind sie denn weg?
10:11Ich habe Lilly heute auch gar nicht in der Manufaktur gesehen.
10:14Eben, Charlotte war auch nicht da.
10:16Dass der Wagen weg ist, habe ich erst gemerkt, dass ich den Grafenberg-Senior zum Arzt fahren sollte.
10:21Können die beiden denn Auto fahren?
10:22Lilly nicht.
10:23Ich hoffe, Charlotte kann's.
10:26Tim und Collier telefonieren gerade die Krankenhäuser ab.
10:29Die Krankenhäuser?
10:30Habt ihr denn schon überall gesucht?
10:32Am See, im Bootshaus?
10:33Na klar, wir haben sogar die Tankstellen in der Umgebung abgesucht.
10:37Nichts.
10:38Hast du eine Ahnung, wo die sonst vielleicht noch sein können?
10:41Also, das letzte Mal, dass ich Lilly und Charlotte gesehen habe, das war, als Marie betrunken aufgekreuzt ist.
10:47Und sie hat sich dann sehr mit Charlotte gestritten.
10:51Da hat Charlotte das Grab ihrer Eltern erwähnt.
10:54Weißt du, wo das ist?
10:55Nein, leider nicht. Tut mir leid.
10:57Mist.
10:58Na ja, dann werde ich mich mit den Jungs noch mal auf die Suche machen.
11:02Ich bleib hier. Falls sie auftauchen, rufe ich die sofort an, ja?
11:06Danke, Julia.
11:07Und wenn ihr sie findet, meldet euch, ja?
11:09Auf jeden Fall. Bis später.
11:14Ich verstehe. Auch keine Charlotte Vermond?
11:17Danke.
11:21Da sind sie auch nicht.
11:23Wenigstens liegen sie nicht blutend und schwer verletzt im Krankenhaus.
11:26Dass die einfach so abgehauen sind, ohne uns was zu sagen.
11:29Mir reicht's. Ich rufe die Polizei.
11:31Und glaub mir, die werden nach den beiden suchen. Und zwar nicht erst in 48 Stunden.
11:34Ich habe eine Idee, wo sie stecken könnten.
11:36Julia meint, Charlotte hat irgendwas vom Grab ihrer Eltern erzählt.
11:39Ich weiß, wo das ist.
11:55Wir müssen reden, Daniel.
11:59Was ist bloß los mit mir?
12:05Großvater, ich bin müde. Es ist spät.
12:07Gute Nacht.
12:07Ich habe immer geglaubt, dass du nicht vor Problemen davonläufst, wenn es drauf ankommt.
12:16Ich laufe nicht weg.
12:18Ich versuche nur irgendwie, die Situation in den Griff zu bekommen.
12:21Und warum stellst du dich nicht deiner Entscheidung und gehst deinen Weg mit Marie?
12:26Marie ist erwachsen und kann für sie selbst sprechen.
12:29Vor einigen Tagen wolltet ihr noch in ein gemeinsames Leben aufbrechen.
12:33Und jetzt ist dir das alles egal?
12:36Wenn man eine Beziehung eingeht, dann übernimmt man auch die Verantwortung für den anderen.
12:42Wenn du das so siehst, dann habe ich auch eine Verantwortung für Julia.
12:45Wenn du dir so unsicher bist, was Marie angeht, dann hättest du keine Beziehung eingehen dürfen.
12:51Ach, auf einmal?
12:53Ich habe halt gedacht, dass sie die perfekte Frau für mich ist.
12:55Du hättest deiner Absichten sicher sein müssen.
12:59Was ist schon sicher?
13:01So ist das halt mit der Liebe.
13:03Was willst du, Daniel?
13:05Suchst du das ungetrübte Glück?
13:07Glaubst du, die Ehe deiner Großmutter und mir bestand nur aus guten Tagen?
13:12Großvater, ich bin kein Traumtänzer.
13:14Aber ich weiß, dass Julia und mich etwas ganz Besonderes verbindet.
13:18Ich könnte es nicht ertragen, wenn ich nicht wenigstens probiert hätte, es zu leben.
13:21Verstehst du?
13:21Und wenn das auch nicht klappt,
13:24dann lässt du das einfach hinter dir, wie jetzt, Marie und dich.
13:27Ich lasse nichts einfach hinter mir.
13:30Ihr wisst doch alle gar nicht, was los ist.
13:32Und immer habt ihr die besten Lösungen parat.
13:37Daniel,
13:39du solltest dich wieder mehr auf die Familie
13:42und ihren Wert besinnen.
13:58Ich kann nicht einschlafen.
14:01Ich auch nicht.
14:09Sag mal, wie war das eigentlich mit deinen Eltern?
14:11Ich meine,
14:13bevor sie gestorben sind.
14:16Ich war noch ziemlich klein, aber
14:19ich glaube, sie waren glücklich.
14:25Darf ich dich noch was fragen?
14:28Klar.
14:30Wenn ich entscheiden darf, ob ich antworte oder nicht, ohne dass du mir böse bist.
14:37Kannst du dich wirklich nicht mehr an die Beerdigung erinnern?
14:42Nicht so wirklich.
14:46Ich weiß nur noch, dass ich mich die ganze Zeit an Marie festgehalten habe.
14:52Wer war denn da für euch?
14:54Ich meine, wer hat sich um euch gekümmert?
14:57Da waren tausend Leute, aber so richtig gekümmert hat sich niemand.
15:01Von euren Großeltern?
15:03Die waren da auch irgendwo, aber
15:07so richtig erinnern kann ich mich echt nur an Marie.
15:11Und sie hat die ganze Zeit geweint.
15:14Du nicht?
15:17Ich konnte nicht.
15:20Ich glaube, Marie hat schon damals das Weinen für mich übernommen.
15:31Ich weiß nur noch,
15:34dass ich Marie keine Minute aus den Augen gelassen habe
15:37und die ganze Zeit neben mir stand
15:40und mich an sie geklammert habe.
16:20Es ist schön, dass du bleibst.
16:24Lass uns erst weitermachen, wenn du dir sicher bist.
16:28Aber ich will mit dir zusammen sein.
16:32Liebst du mich?
16:51Daniel.
16:54Marie.
16:55Marie.
16:56Marie.
16:59Marie.
17:03Es tut mir so leid.
17:07Mir auch.
17:32Das Bett im Gästezimmer ist bezogen.
17:43Ich habe dir einen Tee gemacht.
17:45Du bist die Einzige, die mir keine Vorwürfe macht.
17:50Hat dein Großvater mit dir gesprochen?
17:53Der auch, ja.
17:55Jeder in diesem Haus sagt mir, was ich alles falsch gemacht habe.
18:00Tja.
18:01Jeder in diesem Haus ist genauso durcheinander und hilflos wie du.
18:05Und alle machen sich Sorgen um Marie.
18:08Die mache ich mir auch.
18:10Ich weiß.
18:12Deshalb solltest du zu dir ehrlich sein und zu ihr.
18:16Auch wenn es nicht leicht fällt.
18:20Hier, nimm deinen Tee.
18:22Ruh dich aus.
18:23Der Morgen ist klöger als der Abend.
18:26Gute Nacht, Eva.
18:28Gute Nacht, Daniel.
18:37Daniel.
18:39Kann ich dich kurz sprechen?
18:41Wenn es sein muss.
18:43Marie nimmt wieder Tabletten.
18:46Psychopharmaka.
18:47Angeblich nur ein leichtes Beruhigungsmittel.
18:51Aber wir wissen ja, wie das beim letzten Mal ausgegangen ist.
18:54Was willst du damit sagen?
18:56Ich mache mir ernsthaft Sorgen um Marie.
18:59Was ist, wenn sie wieder zusammenbricht?
19:03Ich weiß nicht, was ich machen soll.
19:05Woher soll ich wissen, was das Richtige ist?
19:07Das Richtige.
19:09Das Einzige, was Marie jetzt braucht, ist Sicherheit und Geborgenheit.
19:14Ihr das zu geben, das ist das Richtige.
19:17Als ob man sich in deiner Nähe auch nur ansatzweise sicher und geborgen fühlen könnte.
19:21Patricia, deine geistreichen Sticheleien bringen uns jetzt auch nicht weiter.
19:26Das sagt die Richtige.
19:28Daniel, du willst doch auch nicht, dass Marie leidet.
19:32Was ich will, das interessiert doch hier überhaupt niemanden.
19:35Du bist stärker als Marie.
19:37Also ist es wichtiger, dass sie bekommt, was sie will.
19:40Wir müssen ihr helfen.
19:42Das Einzige, was ihr helfen würde, wäre weit weg von ihr zu sein.
19:47Wo willst du die arme Marie denn hinschicken?
19:50Sie hat keine Familie, kein Zuhause.
19:52Hat sie das alles denn hier?
19:55Daniel, ich will dir keine Vorschriften machen.
19:58Und ich will dich auch nicht unter Druck setzen.
20:00Aber du hast Verantwortung für Marie.
20:03Dann lass mich diese Verantwortung doch endlich mal alleine tragen, Mutter.
20:07Und außerdem hör bitte auf, mir einzureden, Marisa, die Frau meines Lebens.
20:12Darum geht's doch jetzt gar nicht.
20:14Ich will dich vor einem großen Schreck bewahren.
20:16Was passiert, wenn Marie wirklich zusammenbricht?
20:19Wie willst du damit umgehen?
20:20Jetzt reicht's aber.
20:22Mal doch den Teufel an die Wand.
20:24Daniel, wo willst du hin?
20:25Weg hier.
20:26Ich will alleine sein und in Ruhe nachdenken.
20:48Wieder einmal stellt Daniel mein Leben total auf den Kopf.
20:54Ist es nicht genau das, was ich so sehr an ihm liebe?
20:59Aber bevor wir es nochmal miteinander versuchen, muss ich noch eine Sache klären.
21:07Julia!
21:07Mama!
21:08Wir sind wieder da.
21:09Hallo!
21:10Hallo!
21:12Wie war euer Urlaub?
21:13Traumhaft!
21:17Julia, schön dich zu sehen.
21:19Ihr seht richtig erholt aus.
21:20Ihr hattet bestimmt eine ganz tolle Zeit.
21:22Ja, das...
21:22Das haben wir.
21:23Wir haben die Zeit am Meer richtig ausgenutzt.
21:27Das freut mich für euch, Mama.
21:31Julia?
21:34Christa und ich, wir...
21:36Na, wir haben...
21:37Ihr seid wieder zusammen.
21:39Sag ich doch, das freut mich.
21:41Und bei dir?
21:42Was ist die letzte Woche alles so passiert?
21:44Och, es gab viel zu tun.
21:46Wie immer.
21:47Ach, du arbeitest zu viel.
21:49Wir haben dir was mitgebracht.
21:51Es soll dich ans Meer erinnern und dir Kraft geben.
21:55Danke.
21:57Eine Bernstein-Kette, die ist ja schön.
22:00Wollen wir zusammen frühstücken?
22:01Dann erzählen wir dir alles ganz genau von unserem Urlaub.
22:03Wir haben frische Brötchen mitgebracht.
22:04Ich muss leider los zur Arbeit.
22:08Ich bin wenigstens ein Croissant mit für unterwegs.
22:10Danke.
22:12Wisst ihr was?
22:13Wir reden einfach heute Abend weiter, ja?
22:17Bis dann.
22:18Tschüss.
22:18Tschüss.
22:34Das ist der Wagen der Grafenbergs.
22:36Ja.
22:36Auf jeden Fall.
22:38Hoffentlich sind die beiden da drin.
22:43Yes!
22:44Wir haben sie!
22:49Oh, macht nicht so ein Lärm.
22:51Ich habe mich so tot erschrocken.
22:52Und wir uns erst.
22:53Wir suchen euch schon die ganze Nacht.
22:55Wir pennen sie in aller Seelen Ruhe.
22:58Keine Eide.
22:58Es gibt echt bequemere Betten.
23:00Ja, und wärmere.
23:01Was darf rohen?
23:04Ich bin so froh, dass ihr hier seid.
23:06Warum habt ihr uns nicht angerufen?
23:08Guck mal auf dein Handy.
23:10Wir sitzen hier im absoluten Fug.
23:11Der Wagen ist einfach irgendwann nicht mehr angesprochen.
23:16Und Autos, die man nicht kennt, sollte man die Finger lassen.
23:18Mann, das war meine Idee.
23:19Wir wollten außerdem schon früher da sein.
23:22Die Batterie ist runter.
23:23Wie ich mir gedacht habe.
23:25Kriegst du das wieder hin?
23:26Das muss mir die ganz klare Starthefe geben.
23:30Es gibt die Frassos.
23:31Oh, ihr seid die Besten.
23:38Oh, was ist das?
23:40Oh, ist dein Wursch.
23:54Kannst du mir vielleicht verraten, dass das gestern sollte?
23:57Wovon sprichst du?
24:00Anstatt Salz in die Wunde zu streuen, hättest du Daniel ermutigen sollen, sich mit Marie auszusprechen.
24:06Also, ich hatte gestern eher den Eindruck, dass du mit dem Salzstreuer unterwegs warst.
24:10Du hast Daniel ja regelrecht ein schlechtes Gewissen gemacht.
24:14Um Maries Willen würde ich dich bitten, deinen Sarkasmus runterzuschlucken.
24:20Um Maries Willen, dass ich nicht lache.
24:25Warum lässt du die beiden nicht einfach in Ruhe?
24:27Daniel weiß im Moment nicht, was das Richtige für ihn ist.
24:30Also muss es ihm jemand sagen.
24:32Und dieser jemand bist du.
24:34Und Marie schafft es im Moment nicht alleine.
24:37Sie braucht meine Unterstützung.
24:38Eine Hilfe wäre, wenn wir Marie endlich hier wegbringen würden.
24:42Aber du, du beschwörst Maries Zusammenbruch ja geradezu herauf.
24:47Ich will davon nichts mehr hören.
24:49Marie gehört hierher, an Daniels Seite.
24:51Du weißt überhaupt nicht, was du den beiden da antust.
24:54Wenn du so weitermachst, dann hat Marie ihren nächsten Zusammenbruch und Daniel dreht durch, weil er sie da nicht alleine
24:59lassen kann.
25:01Mein Bruder und sein Pflichtgefühl.
25:03Noch so ein trauriges Kapitel.
25:08Ach, Eva.
25:10Allein bei Ihnen ist es richtig schön ruhig hier.
25:12Ich hätte nichts gegen ein bisschen ausgelassene Familienstimmung.
25:16Ah, solange der Familiensegen so schief hängt, werden wir wohl noch eine Weile darauf warten müssen.
25:21Ja, zurzeit sind alle sehr angespannt.
25:24Obwohl ich ja der Meinung bin, man sollte Daniel und Marie die Sache unter sich klären lassen.
25:30Oder akzeptieren, dass sie es schon längst geklärt haben.
25:34Kann deine Mutter mal wieder nicht die Füße stilltast?
25:36Ich verstehe sie nicht.
25:37Sie versucht mit allen Mitteln, Daniel und Marie wieder zusammenzubringen.
25:41Und bemerkt dabei überhaupt nicht, dass es so für alle noch schlimmer wird.
25:46Typisch Annabelle.
25:48Aber kann sich Daniel nicht endlich mal durchsetzen?
25:52Schließlich ist es er, der die Entscheidung treffen muss.
25:54Er weiß nicht, was er machen soll.
25:57Offensichtlich spukt ihm immer noch Julia im Kopf rum.
26:00Und an Marie bindet ihn das schlechte Gewissen.
26:03Hat er das gesagt?
26:03Nein, nicht direkt.
26:06Ist aber mein Eindruck.
26:08Morgen, Marie.
26:09Guten Morgen.
26:10Willst du etwas essen?
26:11Ja, komm, setz dich zu uns.
26:14Ich wollte nur ein bisschen Wasser. Danke.
26:18Hast du Lust, nach dem Frühstück spazieren zu gehen?
26:21Ist so schön draußen. Die Sonne scheint.
26:23Ich glaube, ich lege mich lieber wieder ins Bett.
26:26Klar.
26:27Dann vielleicht später.
26:34Sie isst seit Tagen nichts mehr.
26:36Immer nur diese Tabletten.
26:38Das kann doch nicht gesund sein.
26:46Der Wagen ist weg.
26:48Was? Unser Käfer?
26:50Nein, die Limousine der Gravenbergs.
26:52Ach.
26:54Wahrscheinlich fährt Nico sie gerade durch die Waschanlage.
26:56Sicher.
26:57Man sieht ja in der aufgeräumten Wohnung, wie ordentlich meine Kinder sind.
27:01Tobias.
27:04Wir sind doch früher zurück, als wir dachten.
27:06Nico und Lili hätten bestimmt noch aufgeräumt.
27:09Christa, das mit dem Wagen ist wirklich nicht lustig.
27:11Nico kann doch nicht einfach so damit rumfahren.
27:13Das ist die Limousine der Gravenbergs.
27:16Weißt du, was so ein Auto kostet?
27:18Jetzt warte doch erst mal ab.
27:19Du weißt doch gar nicht, was passiert ist.
27:21Vielleicht hat der Gravenberg Nico gebeten, ihn zu fahren.
27:25Ja, vielleicht.
27:27Weißt du, worüber ich mir Gedanken mache?
27:30Ob Nico und Lili es genauso locker nehmen wie Julia,
27:34dass wir beide wieder zusammen sind.
27:47Julia.
27:49Hallo Eva.
27:51Mit mir haben Sie sicher nicht gerechnet.
27:53Darf ich trotzdem reinkommen?
27:55Ja.
27:56Was kann ich für Sie tun?
28:00Ich, ähm...
28:02Ich würde gern mal mit Marie sprechen.
28:06Marie geht es nicht gut.
28:08Das habe ich befürchtet.
28:10Kann ich nach ihr sehen?
28:13Halten Sie das wirklich für eine gute Idee?
28:15Es ist einfach so viel passiert, was uns drei betrifft.
28:17Daniel, Marie und mich.
28:20Vielleicht haben Sie recht.
28:23Sie müssen miteinander reden.
28:27Gehen Sie ruhig.
28:28Danke.
28:32Eva?
28:33Ja?
28:35Und...
28:36Wie geht es Daniel?
28:40Ich habe ihn heute noch nicht gesehen.
28:42Er hat nicht in der Villa übernachtet.
29:00Guten Morgen.
29:02Auch schon da.
29:03Du siehst ja nicht aus, als hättest du viel geschlafen.
29:06Habe ich auch nicht.
29:07Guten Morgen, Silke.
29:08Morgen, Herr Grafenberg.
29:09Ihre Post.
29:10Danke.
29:12Es geht mich ja nichts an, wo und mit wem du deine Nächte verbringst.
29:15Da hast du recht.
29:16Es geht dir wirklich nichts an.
29:17Aber es geht mich und die Familie etwas an, wenn du Marie so behandelst, wie du es gerade
29:21tust.
29:21Du hättest sie beim Frühstück mal erleben sollen.
29:23Ihres Bestand aus Tabletten.
29:25Ihr wolltet doch, dass ich eine Entscheidung treffe.
29:27Ich habe mich von Marie getrennt.
29:28Und das ist jetzt auch nicht richtig, oder was?
29:30Ich habe nicht gesagt, dass du durch die Porzellanmanufaktur trampeln sollst und allen
29:33wehtun, die dich gerne haben.
29:35Es geht dir doch gar nicht um Marie.
29:37Ist es vielleicht interessanter für dich, wenn du weißt, wo ich die Nacht verbracht
29:39habe?
29:41Es dreht sich nicht alles um dich.
30:08Hallo.
30:10Marie, was machst du denn hier?
30:14Daniel ist nicht da.
30:16Ich wollte zu dir.
30:17Ich möchte mit dir reden.
30:20Ich glaube nicht, dass wir beide irgendwas zu besprechen haben.
30:23Ich möchte mich bei dir entschuldigen.
30:27Wofür?
30:29Dafür, dass ihr mich betrogen habt?
30:31Marie, so einfach ist das nicht.
30:33Oh doch.
30:35Du hast mit Daniel geschlafen, als ich mit ihm zusammen war.
30:38So einfach ist das.
30:40Das war falsch.
30:43Ich möchte dich dafür in Verzeihung bitten.
30:48Ach, jeden habt euch verkrümelt.
30:51Was habt ihr euch dabei gedacht?
30:53Ihr wisst ganz genau, dass niemand außer mir diesen Wagen fährt.
30:57Herr Grafenberg selbst wollte, dass ich ihn zum Arzt fahre.
31:00Ach so, und hast du den Mädels gleich mitgenommen, um sie zu beeindrucken?
31:03So ungefähr, ja.
31:05Warum hast du dir nichts dabei gedacht?
31:07Es tut mir leid, ich hätte dich fragen sollen.
31:10Es war meine Schuld.
31:13Ja, Johnny und ich, wir haben Nico dazu gedrängelt, dass wir was zusammen unternehmen.
31:17Und dann haben wir gedacht, dass wir...
31:18Ja, und wir hatten dann die Idee mit dem Auto.
31:19Ja.
31:21Schlüssel.
31:25Sonst bin ich einmal weg und ihr macht gleich so ein Blödsinn.
31:29Könnt ihr mir das erklären?
31:33Papa, können wir das vielleicht heute Abend klären?
31:36Wir müssen in die Manufaktur.
31:38Ja, müsst ihr ja wohl.
31:40Ihr habt den ganzen Tag Zeit, euch eine Entschuldigung einfallen zu lassen.
31:54Ich möchte, dass du jetzt gehst.
31:56Nein.
31:58Nicht, bevor wir miteinander gesprochen haben.
32:01Marie.
32:03Ich möchte, dass du verstehst, was da zwischen Daniel und mir passiert ist.
32:08Ich wollte dich nie verletzen.
32:13Gib mir die Tabletten wieder.
32:15Marie.
32:15Diese Tabletten helfen dir nur zu vergessen.
32:17Das macht alles noch schlimmer.
32:21Wie können Sie es wagen, hierher zu kommen?
32:26Marie.
32:29Marie und ich haben etwas zu besprechen.
32:31Sie sind die Letzte, mit der Marie etwas zu besprechen hat.
32:34Verschwinden Sie.
32:35Das ist eine Sache zwischen Marie und mir.
32:36Die geht sie überhaupt nichts an.
32:38Sie verstehen überhaupt nicht, was hier los ist.
32:40Sie sind schuld an Maries Zustand.
32:43Erzählen Sie mir nichts.
32:45Und was ist mit Ihrer Schuld?
32:47Sie haben Marie nur benutzt, um Daniel und mich auseinanderzubringen.
32:50Raus.
32:51Verlassen Sie dieses Haus und kommen Sie nie wieder hierher.
32:57Und falls Sie es doch wagen sollten, je wieder einen Fuß in dieses Haus zu setzen,
33:01werde ich nicht mehr so nachsichtig sein wie das letzte Mal.
33:05Es passieren viele Unfälle hier in Falkenthal.
33:14Morgen.
33:14Morgen.
33:15Morgen.
33:16Na?
33:17Und was hat dein Vater gesagt?
33:19Ach, es gab eine schöne Standpauke.
33:22Aber Charlie, Nico und ich haben zusammengehalten.
33:25Und Nico wollte sogar die ganze Schuld auf sich nehmen.
33:28Total süß.
33:29Wieso seid ihr auf diese verrückte Idee gekommen, mit dem Wagen abzuhauen?
33:33Ich wollte es nur gerade mit den Eltern.
33:35Ja, aber warum?
33:36Ich wollte es halt.
33:38Herr Silke.
33:40Wie geht es?
33:42Frag nicht.
33:43Hier geht es doch drunter und drüber in letzter Zeit.
33:45Und wer muss es alles ausbaden?
33:47Die Silke.
33:51Daniel und Frederik Gravenberg hatten eine Auseinandersetzung.
33:55Worum ging es?
33:58Worum ging es?
33:58Es ging um...
34:00Tja, worum ging es denn eigentlich?
34:03Bestimmt nicht um die Firma, sonst würdest du es uns nicht erzählen.
34:06Stimmt's?
34:07Ja.
34:09Ich glaube, Daniel hat sich von seiner Freundin getrennt.
34:14Und Frederik, Frederik hat immer gesagt, er soll nicht allen Leuten wehtun und sich irgendwie endlich entscheiden.
34:23Ob Marie oder Julia.
34:26Nee.
34:28Vielleicht versteht Marie jetzt endlich mal, was abgeht und vergisst Daniel.
34:37Nico bereut es bestimmt schon.
34:39Er ist ein Sturkopf.
34:41Kennst ihn nicht.
34:42Hm, stimmt.
34:43Aber ich hoffe, ich werde ihn bald besser kennenlernen.
34:47Entschuldige, Christa, aber ich...
34:49Ja, ich weiß, dass du von Nico enttäuscht bist, aber es ist doch überhaupt nichts passiert.
34:53Er wird bestimmt einsehen, dass er einen Fehler gemacht hat.
34:59Das kann ja in Zukunft heiter werden.
35:01Was?
35:02Na, wenn du jetzt Partei für meine Kinder greifst, steht's drei gegen einen.
35:06Prost Mahlzeit.
35:07Naja, ich würde dich auch verteidigen, wenn du was angestellt hättest.
35:12Ist das wahr?
35:13Mhm.
35:20Wo willst du denn damit hin?
35:22Mit meinen Sachen?
35:23Nach drüben.
35:24Warum eigentlich?
35:26Wie, warum?
35:29Warum lässt du deine Sachen nicht einfach hier?
35:33Hier bei dir?
35:34Hm.
35:36Ich fand's schön, im Urlaub morgens neben dir aufzuwachen.
35:39Mhm.
35:40Das fand ich auch schön.
35:43Ich würde gern jeden Tag neben dir aufwachen.
35:46Hm.
35:47Das würde ich auch gerne.
35:48Hm.
35:52Eva.
35:56Haben Sie Julia Schilling ins Haus gelassen?
35:59Ja, sie wollte mit Marie sprechen.
36:02Und das finden Sie richtig?
36:04Ja.
36:06Es ist meistens am besten, wenn die Betroffenen miteinander reden.
36:10Julia Schilling ist schuld an Maries Zustand.
36:13Und Sie geben ihr Gelegenheit, Marie noch mehr zu verletzen?
36:16Bitte, Annabelle.
36:18Es war bestimmt nicht Evas Absicht.
36:20Du findest es also richtig, dass diese Person hier herumschleicht?
36:23Nein, das finde ich sicher nicht richtig.
36:26Aber Eva wird gewusst haben, was sie tut.
36:29Ja.
36:29Ich bin mir sicher, dass weder Daniel noch Julia noch Marie diese komplizierte Situation gewollt haben.
36:35Also sollte man niemanden verurteilen.
36:38Frau Landmann, das nächste Mal, wenn Sie einen Fremden von der Straße reinlassen ins Haus,
36:44dann fragen Sie bitte zuvor.
36:46Und jetzt machen Sie bitte Marie etwas zu essen.
36:49Ich trage es ihr dann hoch.
36:50Ich fürchte, das wird dir auch nicht helfen.
36:53Sie isst nichts.
36:54Sie isst gar nichts.
36:55Sie schluckt immer nur diese Tabletten.
36:59Vielleicht sollten wir besser unseren Hausarzt verständigen.
37:02Kann ein Psychologe aus Maries Sanatorium da nicht eher helfen?
37:05Ärzte, Psychologen.
37:08Marie braucht keine medizinische Betreuung.
37:10Sie braucht die Wärme ihrer Familie.
37:13Und wir sind jetzt ihre Familie.
37:15Aber wir sind doch alle in die Sache viel zu sehr verwickelt.
37:19Wir können Marie nicht helfen.
37:21Daniels Liebe wird Marie helfen.
37:23Der Junge kann im Augenblick überhaupt nicht lieben, so durcheinander wie er ist.
37:29Bis er sich wieder gefangen hat, werde ich mich um Marie kümmern.
38:05Das hast du schon nie gemacht.
38:05Julia und mir ist es was anderes als ein Seitensprung.
38:12Ich will dir keine Vorschriften machen.
38:15Und ich will dich auch nicht unter Druck setzen.
38:17Aber du hast Verantwortung für Marie.
38:20Großvater, ich bin kein Traumtänzer.
38:22Aber ich weiß, dass Julia und mich etwas ganz Besonderes verbindet.
38:25Ich könnte es nicht ertragen, wenn ich dich wenigstens probiert hätte, es zu leben.
38:28Verstehst du?
38:28Und wenn das auch nicht klappt, dann lässt du das einfach hinter dir, wie jetzt Marie und dich.
38:55Hättest du alles so durcheinander...
38:58Ich weiß nicht mehr weiter.
39:24Was ist?
39:26Mikräne oder was?
39:28Vielleicht hast du ja eine einschläfernde Wirkung auf mich.
39:32Schlechte Laune wegen Julia Schilling?
39:34Nicht direkt.
39:36Aber wenn sie nicht wäre, würde es Marie wohl besser gehen.
39:40Was soll das heißen?
39:42Daniel hat sie von Marie getrennt.
39:44Und dreimal darfst du raten, warum?
39:48Marie packt das diesmal nicht.
39:51Und meine Mutter spielt die Fürsorgliche.
39:53Dabei will sie nur, dass Daniel und Marie zusammenbleiben, um an Maries Kohle ranzukommen.
39:58Soll das heißen?
40:01Du machst dir ernsthafte Sorgen um diese millionenschwere Ehre?
40:05Du bist ein gefühlskaltes Arschloch, Jörg Schwarz.
40:12Genau deswegen magst du mich doch so.
40:16Gleich und gleich.
40:18Gesinnst dich gern.
40:20Du und ich.
40:21Wir haben nichts gemeinsam.
40:30Marie, was ist los?
40:32Kann ich etwas für dich tun?
40:34Meine Tabletten.
40:35Du hast doch meine Tabletten genommen, als Julia vorhin da war, oder?
40:38Ja, richtig.
40:40Kannst du sie mir bitte wiedergeben?
40:44Marie, ich finde es nicht richtig, dass du diese Medikamente nimmst.
40:48Ach, das ist ein Beruhigungsmittel.
40:50Ich brauche sie.
40:53Soll ich vielleicht Daniel anrufen, dass er nach Hause kommt und sich um dich kümmert?
40:56Nein, nein, nein.
40:57Daniel soll erst wieder kommen, wenn er mir sagt, dass er mich liebt.
41:01Und jetzt gib mir bitte die Tabletten.
41:05Ich bin mir sicher, Daniel würde sich um dich kümmern, wenn ich ihm sage, wie schlecht es dir geht.
41:16Glaubst du wirklich, dass sie dir helfen?
41:19Danke.
41:20Aber bitte nimm nicht zu viele davon.
41:23Danke.
41:30Danke.
41:33Danke.
41:41Danke.
41:45Danke.
41:46Danke.
41:47Danke.
41:48Danke.
41:49Danke.
41:50Danke.
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