- vor 20 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Und daran bist du auch nicht ganz unschuldig.
00:05Ich habe zu Tobias gesagt, ich möchte den Vaterschaftstest machen.
00:09Jetzt doch?
00:11Ja.
00:12Ich möchte nicht mehr weglaufen.
00:14Du tust es ja auch nicht.
00:18Ich finde, dass du das richtig machst.
00:21Bis da.
00:28Ja, komm, mach schon auf.
00:31Jetzt warte doch mal.
00:40Bist du dir ganz sicher?
00:45Ja.
00:49Gut.
01:01Gut.
01:02Gut.
01:14Gut.
01:15Gut.
01:21Gut.
01:22I could be the first day of my life.
01:37Ja, komm, jetzt mach endlich auf.
01:43Mit allen Konsequenzen?
01:49Dann lass uns Konsequenz sein.
01:54Genau, das brauchen wir gar nicht.
01:59Sag mal, bin der jetzt, oder was?
02:03Ich meine, bin ich ja der Einzige, der wissen will, ob er eine neue Schwester hat.
02:10Nico, die hast du.
02:12Wir sind eine Familie.
02:13Auch ohne wissenschaftliche Tests.
02:16Bestätigung.
02:17Willkommen bei den Bäckers.
02:20Ja, wir kommen bei der Familie, die nicht weiß, wohin mit ihrem Geld.
02:23Deshalb können wir uns auch leisten, so einen tollen Test einfach wegzuwerfen.
02:28Nico, vergiss den bekloppten Test.
02:30Dann ist es ja gut, dass ich den Tisch für ein Blasino bestellt habe.
02:33Dort können wir auf die nicht wissenschaftlich getestete Familie anschlossen.
02:38Ja, nicht, dass ich nicht auch ein bisschen Bäckerkohle auf den Kopf haben möchte, aber...
02:42Irgendwann muss das Geld hier nach Hause bringen.
02:48Wäre es sehr schlimm, wenn ich auch nicht mitkäme.
02:51Tim kommt nämlich gleich vorbei und wir haben in letzter Zeit zu wenig Zeit allein.
02:56Okay, kannst du nicht wenigstens heute...
02:58In Ordnung.
02:59Ich verstehe das, Lilly.
03:01Das ist super, eine große Schwester zu haben.
03:04Ich sehe schon, meine Frauen verbünden sich.
03:08Wollen wir?
03:10Ist das nicht erstmal der richtige Moment für einen Vater-Tochter-Gespräch?
03:15Ich will dich aber nicht ausschließen.
03:17Ich fühle mich nicht ausgeschlossen.
03:19Ah, zumal ich den Schlüssel für das verwunschene Schloss habe.
03:25Bis später noch in die Lille?
03:28Gerne.
03:34Mach sofort die Tür auf!
03:38Ich verstehe das nicht.
03:42Nie im Leben.
03:43Silke, wenn du glaubst, dass du damit durchkommst, dann bist du noch naiv, als ich dachte.
03:47Mach bitte auf.
03:50Ist Silke da drin?
03:51Haupt, das geht dich überhaupt nichts an.
03:52Was machst du überhaupt hier?
03:54Silke, alles in Ordnung?
03:55Ja, ja, ist alles gut, Andreas.
03:57Was hast du mit dir gemacht?
03:58Rich, frag mich lieber, was die Silke mit mir gemacht hat.
04:01Komm rein.
04:02Schnell, schnell, schnell, schnell, schnell.
04:07Dass du den perversen Bad in der Wohnung hast, das nutzt ja auch nichts.
04:11Du fliegst da raus!
04:14Ich frag mich, wann dem die Fäuste wehtun.
04:17Ich mein, gut, er ist Boxer, aber...
04:23Was hast du denn gemacht?
04:25Ich...
04:28Ich hab...
04:29Jörg die Wohnung abgenommen.
04:32Der hat wirklich, glaub ich, zieh hier mit ihm zusammen ein.
04:34Zum Schein bin ich drauf eingegangen, aber...
04:36Dann hab ich mich mit dem Grabowski, dem Vermieter, getroffen und der hat mich als alleinige Mieterin eingetragen.
04:42Was der Vermieter glaubt, dass Jörg dir die Wohnung freiwillig abgetreten hat?
04:46Ja.
04:47Jörg hat ihn angerufen und ihm gesagt, dass ich hier einziehe.
04:53Ja.
04:54Der hat wirklich geglaubt, dass ich mich wieder rumkriegen lasse.
04:58Aber offensichtlich bin ich doch nicht so naiv, wie einige Leute glauben.
05:05Tut mir leid.
05:08Hör mal.
05:10Alles ruhig.
05:12Ja, die Schlösser sind ausgetauscht.
05:14Und ich stehe hier wie ein...
05:17Aber das kann sie mit mir nicht machen.
05:19Lass mich doch hier nicht verarschen!
05:20Aber sie haben ihren alten Mietvertrag noch.
05:23Unverändert.
05:24Sagen Sie mal, hören Sie schlecht?
05:25Sie hat sich allein mit meinem Vermieter getroffen und irgendeinen Mietvertrag für sich selbst erschlichen.
05:30Und das haben sie ihr sicher nicht angeboten.
05:32Sprech ich polnisch?
05:34Natürlich nicht!
05:35Ich möchte eine Antwort.
05:36Klipp und klar.
05:36Hat sie irgendeine Chance, mit dieser linken Tour durchzukommen?
05:39Nein.
05:39Der Vertrag von Frau Mertens ist rechtlich ohne Bindung.
05:42Es gilt natürlich weiterhin Ihr Vertrag.
05:45Das wollte ich hören.
05:46Dann drehe ich jetzt die Tür an.
05:48An Ihrer Stelle würde ich Frau Mertens die Wohnung überlassen.
05:51Was?
05:52Wenn Sie der werdenden Mutter zu einem kindgerechten Obdach verhelfen,
05:55wird sich das im Sorgerecht Streit gut machen.
05:58Das vergessen Sie mal ganz schnell.
06:00So ein bescheuertes Stofftier oder ein Kinderwagen ist eine Sache.
06:04Aber meine Wohnung ist ein bisschen viel.
06:07Herr Schwarz, Sie sollten Prioritäten setzen.
06:11Natürlich können Sie Ihre Wohnung behalten und die Mutter wieder hinauswerfen.
06:14Aber ob sich das positiv auf Ihren Sorgerechtsanspruch auswirkt, wage ich zu bezweifeln.
06:20Okay.
06:29Ich sag dir, wenn der ganze Krempel hier raus ist, dann ist das eine richtig tolle Wohnung.
06:34Sie ist nicht nur größer als meine, sondern auch billiger.
06:39Du glaubst wirklich, dass du damit durchkommst?
06:41Ich meine, das ist schon eine linke Tour, die du da abziehst.
06:44Na, hör mal.
06:46Jörg zieht ein linkes Ding nach dem anderen durch.
06:48Da kann ich doch auch mal ein bisschen was drehen.
06:51Mhm.
06:51Hm?
07:03Annabelle Gravendijk.
07:05Mitten in der Nacht.
07:06Plötzlich vor einem.
07:08Also ich kann mir entspanntere Situationen vorstellen.
07:10Ich auch.
07:12Deshalb werde ich auch keine kleinen Steinchen mehr werfen.
07:14Stimmt ja, du hast ja jetzt ganz offiziell den Schlüssel.
07:17Na ja, wie offiziell das ist, Frederik und ich haben noch nicht weiter über die Wohnsituation gesprochen.
07:26Julia, du und Frederik, ist das dir wirklich ernst?
07:32Jetzt wird es doch ein richtiges Vater-Tochter-Gespräch, oder?
07:37Ich wünschte, wir hätten diese Gespräche haben können, als du sie wirklich brauchtest.
07:43Ich bin froh, dass wir sie jetzt haben.
07:47Frederik und ich, ja, das ist mir ernst.
07:51Frederik ist...
07:52Frederik und du.
07:54Ihr beiden seid die wichtigsten Männer in meinem Leben.
07:58Dann fahrt erst nur die Nummer zwei.
08:02Also auf die wichtigen Männer.
08:04Und auf dich.
08:06Hey, hier verdurste gleich jemand.
08:10Auf der Toilette ist ein Wasserhahn.
08:13Es gab Tage, da war das ja auch schon mal besser und vor allem schneller.
08:15Oh, das kann aber nicht gewesen sein, als du noch hier gearbeitet hast.
08:20Wurde damals nicht das 20 Minuten-Beer erfunden?
08:24Haha, sehr witzig.
08:27Ja, manche haben es eben drauf und manche eben nicht.
08:31Ja, so ist es.
08:32Und manche können nicht auf ihre Tageseinnahme aufpassen.
08:37Nee.
08:38Hat Janu das erzählt?
08:41Die ganze Zeit ist mit allen neuen Durk.
08:43Ein bisschen heiser im Schock.
08:47Okay, was willst du?
08:49Ähm, ich hätte gern Pilz und einen Gin Tonic.
08:53Frederik, der kommt gleich.
08:55Alles klar.
08:56Ja, so machen wir das.
08:57Morgen?
08:58Gut.
08:59Ja, danke Ihnen auch.
09:03Was für ein Blödmann.
09:09Ja?
09:10Natürlich.
09:11Ich brauche noch die Schirnmeisterbestellung.
09:13Julia muss da schon irgendwas angelegt haben.
09:17Jetzt schon?
09:19Achso.
09:21Ja, klar.
09:21Dann machen Sie Feierabend.
09:38Hallo, Nico.
09:39Hey, wo steckst du?
09:40Ich musste schon deinen Gin Tonic selber trinken.
09:44Eigentlich, du bist noch in der Firma.
09:45Ja.
09:48Das kann jetzt nicht sein.
09:49Das heißt, du kommst heute gar nicht mehr, oder was?
09:50Nein, nein, aber ein Konzept, das morgen fertig sein muss, ist total versaut.
09:57Sorry, aber ich beeile mich.
09:59Versprochen.
10:00Ja, kann man nicht so machen.
10:02Nein, leider.
10:05Tschüss.
10:06Tschüss.
10:10Nur das Bier.
10:12Den Gin kannst du sparen.
10:17Wie lange?
10:18Hallo.
10:19Wo ist die an?
10:20Äh, Jan hat frei.
10:21Du musst dich nicht setzen.
10:23Nein, nein.
10:25Sag Jan bitte, dass ich...
10:27Ach, vergiss es.
10:29Egal.
10:31Willst du nicht auf dem Bier hierbleiben?
10:33Geh doch aufs Haus.
10:34Wieso?
10:36Du siehst so aus, als ob es nicht sonderlich gut geht.
10:39Und sowas mache ich eben für Leute, denen es nicht gut geht.
10:42Danke.
10:43Bitte.
10:50Gibt's ja auch mal was zu trinken?
10:53Sie können froh sein, wenn Sie nicht sofort wieder rausfliegen.
10:56Ich brauche jetzt bestimmt nicht noch eine Frau, die mir nennst.
10:59Also.
11:01Gib mir ein Whisky.
11:03Und dann halten wir alle unsere Klappe, okay?
11:05Okay.
11:06Und dann halten wir alle unsere Klappe, okay?
11:08Danke.
11:10Danke.
11:15Danke.
11:24Danke.
11:26Danke.
11:27Danke.
11:28Danke.
11:29Danke.
11:30Danke.
11:31Danke.
11:32Danke.
11:33Danke.
11:33Danke.
11:39Danke.
11:41Hast du Lust, essen zu gehen?
11:43Wie ich höre, haben Sie im Lanzi nur eine vorzügliche Frühjahrskarte.
11:48Ich möchte ganz gerne alleine sein.
11:51Das bist du schon viel zu viel.
11:52Und grübelst und grübelst.
11:54Kann ich bitte nur fünf Minuten mal meine Ruhe haben?
11:57Du hast ja alle Ruhe der Welt.
11:58Weil manchmal habe ich das Gefühl, dass dir zu viel Ruhe nicht gut tut.
12:03Ach ja?
12:04Ja.
12:06So kommst du nur auf komische Gedanken und erzählst irgendwelche Geschichten.
12:11Tja, das werde ich wahrscheinlich auch.
12:15Daniel muss irgendwann nie Wahrheit erfahren.
12:17Sonst werden wir beide niemals unseren Frieden finden.
12:20Ach, du willst deinen Frieden?
12:21Ich dachte immer, du willst, dass Daniel dich liebt.
12:25Du hast überhaupt keine Gewissensbisse, oder?
12:27Warum sollte ich?
12:29Weil du mich dazu angestiftet hast, Daniel anzulügen.
12:32Oder hast du das schon vergessen?
12:34Sei vorsichtig, was du sagst.
12:37Vor allem in Daniels Gegenwart.
12:39Ich weiß genau, was ich sagen werde.
12:43Dann solltest du dir ja auch im Klaren darüber sein,
12:46dass irgendjemand die Verantwortung für all das hier tragen wird.
12:52Und glaub mir, ich werde es ganz bestimmt nicht sein.
13:10Möchtest du noch ein Glas?
13:11Ach, lieber nicht.
13:15Sollen wir es Mama sagen?
13:18Was wollen wir dir erzählen?
13:19Dass wir den Test zerrissen haben?
13:21Dass wir daran glauben, dass wir eine Familie sind.
13:25Schon irgendwie Ironie des Schicksals, oder?
13:28Jahrelang hatte ich nur Mama und in dem Moment, wo ich meinen Vater finde...
13:33Ich freue mich, dass es Christa wieder besser geht.
13:38Tobias?
13:40Du, sie und ich...
13:43Wir...
13:44Wir werden nicht mehr wie eine richtige Familie zusammenleben können, oder?
13:50Nein, ich glaube nicht.
13:53Ich habe ja auch nie eine richtige Familie gehabt.
13:55Ich weiß nicht, ob ich es überhaupt vermisst hätte, aber...
13:59Jetzt zu wissen, dass ich es fast hätte haben können.
14:02So wie bei euch.
14:05Bei euch ist alles so perfekt.
14:08Perfekt?
14:10Julia, nichts ist perfekt.
14:11Schon gar keine Familie.
14:14Meine Bilanz ist auch nicht die beste.
14:17Mit deiner Mutter.
14:19Und auch mit Inge.
14:20Wir haben uns zwar in Freundschaft getrennt, aber eine perfekte Familie.
14:25Es ist schon schwer genug, einfach glücklich zu sein.
14:28In welcher Konstellation auch immer.
14:33Auf das Glücklichsein.
14:34Ja.
14:41Charlotte, bekomme ich noch einen?
14:44Bist du dir sicher?
14:45Ja, das ist denn das hier.
14:46Ist das die Heiser-Mail?
14:47Natürlich ist es sich sicher.
14:50Weiber.
14:52Weiber.
14:53Ja, genau.
14:53Und Weiber entscheiden hier auch, ob sie was zu trinken bekommen oder nicht.
14:56An ihrer Stelle würde ich ein bisschen aufpassen.
15:00Hey.
15:02Soll ich es denn auch?
15:03Ja, klar.
15:05Bis auf, dass ich nichts mehr zu trinken bekomme.
15:07Daniel, ich glaube einfach, du hast das genug.
15:14Daniel, ich war bis eben in der Firma, okay?
15:18Patricia.
15:20Was?
15:21Ich weiß, es ist nur im Moment schwierig in der Firma.
15:24Lass uns jetzt bitte nicht über den Manufaktur reden, ja?
15:29Bist du betrunken?
15:39Sorry nochmal, dass ich so spät bin.
15:41Das liest du doch noch, oder?
15:43Klar.
15:45Danke.
15:46Wenn du mir immer was schenkst, kannst du öfter zu spät kommen.
15:48Trink mal ziehen.
15:50Charlotte, machst du mir einen Gin Tonic?
15:52Ja.
15:55Der hat mir gerade noch gefehlt.
15:57Dann, Nico.
15:57Lass du mich wieder verarschen?
15:58Na, Jörg.
16:00Versäufst du schon mal deine ganze Kohle, damit du keine Alimente zahlen musst?
16:16Und?
16:18Toll, sowas wie eine Wohnung, würde ich sagen.
16:21Blöd, Mann.
16:23Lilly, was machen wir hier?
16:25Das liegt ganz an uns.
16:30Tim, verstehst du nicht, was ich meine?
16:33Doch, ich verstehe, was du meinst.
16:35Aber können wir das nicht besser bei euch drüben machen?
16:38Nein, können wir nicht.
16:40Du weißt, dass da jederzeit mein Papa wiederkommen kann.
16:43Und du hast selbst gesagt, für uns zu Hause ist es immer so unentspannt.
16:48Dann, das ist Lilly-Logik.
16:50Natürlich stört uns dein Vater nicht in Julias Wohnung.
16:53Aber Julia?
16:54Deswegen heißt es auch Julias Wohnung.
16:55Ja, aber ich weiß, dass Julia ganz sicher heute nicht nach Hause kommt, weil sie in der Villa ist.
17:01Das heißt, das hier ist heute Nacht unsere Wohnung.
17:10Lilly Becker.
17:12In einer fremden Wohnung, ist das nicht ein bisschen verwegen?
17:35Daniel?
17:37Was machst du denn hier?
17:38Ich frage mich eher, was du hier machst.
17:42Ich öffne meinen Bad.
17:44Du hast getrunken, oder?
17:46Komm, ich kann auch fahren.
17:48Ich will in die Villa zu Frederik.
17:49Das trifft sich wunderbar.
17:52Ich kann Auto fahren.
17:55Das beruhigt mich ungerein.
17:59Also entweder du lässt mich fahren, oder du rufst dir im Taxi.
18:07Dankeschön.
18:34Marie?
18:36Hallo
18:38Wolltest du etwas von mir?
18:40Ich warte auf Daniel
18:42Ich habe ihn draußen nicht gesehen
18:44Sag mal, Marie
18:46Darf ich dich etwas fragen?
18:48Ich habe Annabelle vorhin gesehen
18:50Ihr hattet wohl ein Gespräch
18:52Und sie wirkte nicht ganz glücklich
18:55Ja, und?
18:58Sag mal
19:00Hast du Ärger, meinetwegen?
19:04Annabelle ist nicht begeistert
19:05Dass du dich nicht so eindeutig gegen mich stellst
19:06Ich rechne dir das wirklich hoch an
19:10Ach, das ist schon okay
19:12Da werde ich mit leben müssen
19:20Lass Marie in Ruhe
19:24Wir haben uns doch nur unterhalten
19:28Auch wenn er sich hier schon eingenistet hat
19:30Daniel, ich will nicht, dass wir mit ihm irgendetwas zu tun haben
19:38Du hast ja getrunken
19:44Daniel, ich wollte mit dir reden
19:45Ach ja?
19:47Willst du das wirklich?
19:49Bitte, Daniel
19:51Du hast doch so einen verständnisvollen Gesprächspartner
19:53Rede doch mit dem
20:24Du hast doch so einen Verständnis
20:24Geplattform
20:24Du hast doch gesagt, das aber noch einen verständn
20:28Nur weil du mein Geschenk gemacht hast,
20:30heißt es noch lange nicht, dass ich dich gewinnen lassen muss.
20:34Schön für dich.
20:36Und das ist jetzt sicher, dass Julia deine Schwester ist
20:39oder Tobias ihr Vater oder was weiß ich.
20:41Du meinst nur offizieller Bäcker?
20:43Ja, sofern man einem Vaterschaftstest vertraut,
20:45den man zerreißt, bevor man ihn sich ansieht.
20:47Wer hat denn diese bescheuerte Idee?
20:49Wozu mache ich denn so einen Test, wenn...
20:51Man ihn dann wegwirft?
20:53Meine Rede.
20:55Na, ich sag da gar nichts mehr dazu.
20:58Sorry, aber könnt ihr zahlen, ich will Schluss machen.
21:00Klar.
21:03Was macht das?
21:0416 Euro.
21:06Und gar nicht in die Tüte.
21:07Freunde teilen sich die Tüte.
21:09Stimmt so.
21:11Danke.
21:12Dankeschön.
21:14Brauchst du Hilfe?
21:16Ach, Quatsch, mit dem komm ich auch alleine klar.
21:20Danke fürs Trinkgeld.
21:22Ja, tschüss.
21:22Ja, tschüss, tschüss.
21:28Ich mach Feierabend. Kann ich sie abkassieren?
21:30Und es ist doch noch früher.
21:33Aber es ist nicht der Letzte.
21:36Und damit auch viel zu lang.
21:40Oh ja?
21:43Ich glaub nicht, dass ich der Letzte bin.
21:46Hey, Marie.
21:47Hallo.
21:48Oh, ich komm wohl zu einem unnötigen Zeitpunkt.
21:50Nein, Quatsch.
21:51Bleib bitte hier.
21:51Ich räum nur kurz auf, okay?
21:53Und Sie kommen mal in die Gänge.
21:55Na, das ist ja toll.
21:57Sie können bleiben.
21:59Ich kann gehen.
22:02Die ist meine Schwester.
22:03Und Sie sind nur ein nerviger Gast, den ich zur Not hier mit der Polizei rausholen lasse.
22:09Stimmt das so, oder?
22:10Ja.
22:11Tschüss.
22:12Tschüss.
22:14Vor dem Lund.
22:41Bin ich glücklich?
22:45Ja, ich glaub schon.
22:47Mit Frederik.
22:50Und ich hab eine neue Familie.
22:53Einen Vater und Geschwister.
22:55Zum ersten Mal in meinem Leben weiß ich, wohin ich gehöre.
23:00Und Daniel?
23:02Ist er glücklich?
23:03Kann er das nach allem, was passiert ist?
23:14Woran denkst du, mein Sonnenschein?
23:19An uns.
23:22Und wie glücklich wir sind.
23:26Ich liebe dich.
23:28Ich liebe dich.
23:29Ich liebe dich.
23:39Was macht denn deine Schwester hier?
23:41Was wohl?
23:42Hier schlafen?
23:44Moment.
23:45Kannst du nicht ein bisschen leiser sein?
23:48Ihr müsst nicht flüstern.
23:49Ich bin schon wach.
23:51Entschuldigung.
23:51Guten Morgen.
23:54Ich hoffe, es ist okay für dich, dass ich hier bin.
23:56Es wurde etwas spät gestern.
24:00Ich kann auch im Catering frühstücken.
24:05Danke.
24:07Tschüss.
24:08Ciao.
24:08Ciao.
24:12Kaffee?
24:13Gern.
24:21Dankeschön.
24:21Bitte.
24:24Wegen März, wir haben es gerade nicht machen müssen.
24:27Wir konnten gestern noch gar nicht mal richtig reden.
24:30Sorry, dass ich so fertig war, aber eine späte Schicht in der Wahrung.
24:36Komm, sag mal, was ist mit Daniel?
24:40Ich meine, ich weiß nur, dass er gestern im Kausi war und ziemlich fertig wirkte.
24:44Ach, nichts Großes.
24:47Er wollte gestern nicht mit mir reden.
24:49Es ist egal.
24:52Marie, du schläfst hier auf der Couch und du gehst nicht nach Hause.
24:56Dafür muss da wirklich Stress bei euch sein.
24:59Ja, das stimmt.
25:00Wir haben ein paar Probleme, aber ich kann jetzt nicht mehr dazu sagen.
25:07Kann ich dir nicht doch irgendwie helfen?
25:10Das ist wirklich lieb von dir.
25:13Aber das muss ich wohl alleine hinkriegen.
25:18Ach ja, und falls jemand von Ihnen Interesse an den Möbeln hat,
25:21nehmen Sie sich einfach mit, was Sie wollen.
25:23Den Rest stehlen Sie unten auf die Straße, ja?
25:24Alles klar, okay.
25:26Aber sie sind gemerkt, so hast du es dir faustig hinter den Ohren.
25:30Und wenn schon?
25:32Na ja, ich fand ja die Nummer mit der Wohnung schon recht gewagt,
25:35aber dass du jetzt noch seine Möbel entsorgst.
25:38Na ja, Jörg hat nicht gesagt, dass ich die Möbel behalten muss.
25:42Und nachdem er mir ja schon die ganze Wohnung quasi geschenkt hat.
25:47Na ja, ich wünschte, ich hätte auch eine Portion von deinem Mut,
25:50dann würde nämlich ich jetzt in unserem Haus sitzen
25:52und nicht Dietmann, hätte endlich ein eigenes Dach über dem Kopf.
25:55Also, ich drücke dir die Daumen, dass du mit der Nummer durchkommst.
25:58Na ja, wenn Jörg hätte Ärger machen wollen,
26:01dann wäre er bestimmt schon zum Vermieter gerannt
26:02und ich habe weder von Jörg noch von Herrn Grabowski was gehört.
26:07So, komm, rüber damit.
26:28Ja?
26:29Guten Morgen, Grabowski hier.
26:32Morgen.
26:34Herr Schwarz, Sie waren gestern doch nicht bei dem Treffen zwischen mir und Frau Mertens.
26:39Herr Schwarz, sind Sie noch dran?
26:42Ja, ich konnte nicht.
26:46Ich war ja schon ein bisschen überrascht,
26:48dass Sie Frau Mertens Ihre Wohnung so einfach abgetreten haben.
26:51Ja, ich auch.
26:54Wie soll ich das verstehen?
26:55Wollten Sie Frau Mertens gar nicht als Hauptmieterin einsetzen?
26:59Doch, doch, das hat schon alles seine Richtigkeit.
27:02Ich hatte schon Angst, dass es vielleicht Probleme gibt.
27:05Der Vertrag von Frau Mertens ist nicht bindend, solange Ihre noch gilt.
27:09Das ist mir auch klar.
27:12Und es muss doch alles seine Ordnung haben.
27:14Herr Grabowski,
27:16ich möchte meinen Vertrag annullieren.
27:19Danke.
27:19Ach, und Herr Schwarz,
27:21ich gratuliere nochmal zum Nachwuchs.
27:24Vielen Dank.
27:26Ich muss jetzt los.
27:28Tschüss.
27:44Tschüss.
27:51Gibt es ein bisschen schneller.
27:54Ja, jetzt stress mal nicht so.
27:56Ich verstehe sowieso nicht,
27:57warum wir nicht noch frühstücken konnten in Anna-Low.
27:58Wir können noch frühstücken,
27:59aber nicht hier bei Julia im Haus.
28:00Oh Mann.
28:02Tim, Tim, entspann dich.
28:05Julia ist in der Villa.
28:06Ja, und wenn nicht,
28:07ich habe keine Lust,
28:07hier von ihr erwischt zu werden.
28:08Echt nicht.
28:10Ist das denn jetzt noch so schlimm?
28:12Stell dir mal vor,
28:12sie wäre gestern Abend reingeplatzt.
28:15Lieber nicht.
28:18Warum?
28:19War es nicht schön?
28:20Was hat das denn jetzt damit zu tun?
28:22Natürlich war es schön,
28:23aber es war auch sehr privat.
28:25Da stört es halt,
28:26wenn da jemand reinplatzt, oder?
28:28Ja.
28:31Also,
28:32du würdest es auch schön finden,
28:33wenn Julias Wohnung,
28:35sagen wir mal,
28:37unsere Wohnung wäre?
28:38Ja, klar,
28:38aber es ist nicht unsere Wohnung.
28:39Komm jetzt.
28:40Vielleicht gibt es noch was
28:40zu frühstücken bei euch.
28:42Hm.
28:56Hey, Marie.
28:58Guten Morgen.
28:59Hallo.
28:59Du, Marie, wegen gestern.
29:01Ich hoffe nicht,
29:01dass du da was Falsches denkst.
29:04Ich habe Daniel getroffen,
29:05als er gerade sein Auto aufgeschlossen hat,
29:06und er hat da einfach zu viel getrunken.
29:08Ich wollte ihn so nicht fahren lassen.
29:09Ach, nein, das ist schon in Ordnung.
29:11Ich habe mir gar nichts dabei gedacht.
29:14Du bist gerade erst nach Hause gekommen, oder?
29:17Ich habe bei Charlotte übernachtet.
29:18Bei meiner kleinen Schwester auf der Couch.
29:22Willst du auf den Spaziergang?
29:24Ja, ich weiß nicht.
29:25Ich wollte eigentlich...
29:27Ach, Quatsch.
29:28Die Zeit nehme ich mir.
29:29Komm, wir gehen.
29:30Okay.
29:52Kopfschmissen?
29:57Ich verstehe dich nicht.
29:59Du bist dabei, alles zu erreichen.
30:02Alles, was wir, was du die ganzen Jahre wolltest.
30:07Und jetzt benimmst du dich so unmöglich.
30:12Es mag unmöglich sein, aber vielleicht verhält sich so jemand,
30:15der etwas verloren hat, was ihm alles bedeutet hat.
30:19Wenn du nicht aufpasst, dann verlierst du noch viel, viel mehr.
30:22Ach ja?
30:23Was könnte schlimmer sein, als ein Kind zu verlieren?
30:26Aber das kannst du wahrscheinlich nicht nachvollziehen.
30:28Das kann ich sogar sehr gut nachvollziehen.
30:30Ich habe auch Menschen verloren, die mir viel bedeutet haben.
30:35Die ich geliebt habe.
30:38Dein Vater.
30:41Aber ich habe das überstanden, ohne dieses ständige Selbstmitleid.
30:45Jetzt reiß dich doch endlich mal zusammen.
30:48Es tut mir leid.
30:51Das hätte ich nicht sagen sollen.
30:59Ich weiß, dass du eine schwierige Zeit durchmachst.
31:04Ich will dir doch nur helfen.
31:10Und du denkst, am besten hilft deine Schocktherapie?
31:13Nein, natürlich nicht.
31:16Aber ich bin deine Mutter.
31:18Und für eine Mutter ist es sehr schwer,
31:22mit anzusehen, wie ihr Kind leidet.
31:27Ich fühle mich so hilflos.
31:30Ich werde schon klarkommen.
31:33Ja, vielleicht
31:35hätte ich dir schon früher helfen sollen.
31:38Wahrscheinlich habe ich auch Fehler gemacht.
31:41Das ist schon ein Wort.
31:42Nein, das ist es nicht.
31:45Ich habe dir nicht immer die richtigen Dinge geraten.
31:51Ich hätte dir vielleicht
31:53Schmerzen ersparen können, aber
31:58ich war davon überzeugt,
32:00dass Marie
32:01die richtige Frau für dich ist.
32:04Ich wollte unbedingt,
32:05dass sie ein Paar wird.
32:11Vielleicht habe ich mich da getäuscht.
32:35Ich bin eben an meiner Wohnung vorbeigefahren.
32:38Ich finde es nicht schön,
32:39was du mit meinen Möbeln gemacht hast.
32:40Ich habe keine Verwendung für den Krempel.
32:42Es ist nicht mehr deine Wohnung.
32:44Ich habe sie jetzt.
32:44Nein, Silvia, du hast nichts.
32:45Wenn ich nicht will,
32:47dann ist dein Mietvertrag nicht das Papier wert,
32:48auf dem es steht.
32:49Du blöfst doch bloß.
32:52Kannst du es nicht ertragen,
32:53dass ich diesmal die Clevere bin?
32:54Du kannst mit meinem Anwalt sprechen.
32:56Er hat mir bestätigt,
32:56dass du gar keine rechtliche Handhaber hast.
33:00Ach ja?
33:01Und warum hast du da noch nichts unternommen?
33:03Weil ich einer wehrenden Mutter
33:04gerne meine größere und billigere Wohnung überlasse.
33:07Klar, weil du ja auch so ein Menschenfreund bist.
33:10Ja, das bin ich.
33:12Zumindest will es der Richter
33:12bei dem Sorgereichsprozessor sehen.
33:15Da macht es sich gut,
33:16dass ich dir so selbstlos noch Dach gewährt habe.
33:20Und falls du darüber nachdenkst,
33:21ob du mir die Wohnung wiedergibst,
33:23ich werde sie nicht nehmen.
33:25Und das würde dir auch gar nichts nützen.
33:27Du hast dich selbst bei Grabowski
33:28um den einzelnen Mietvertrag bemüht.
33:30Und der ist jetzt auch gültig.
33:34Na?
33:35Fühst du dich immer noch so clever?
33:37Ja.
34:00So, noch ein zweites Frühstück
34:02für den besten Mechaniker?
34:06Ja, hab ich's doch gewusst.
34:09Was hast du gewusst?
34:10Na, jetzt tu mich so unschuldig.
34:12Dass du auch so neulich bist,
34:14um den Test einfach wegzuwerfen.
34:16Und du meinst,
34:17ich mach das einfach hinter dem Rücken von Julia?
34:20Naja, ein bisschen link ist es schon,
34:22aber wenn ich's nicht wissen will.
34:26Nico, ich trenne hier den Müll,
34:28das ist alles.
34:30Natürlich schmeiße ich den Test ungelesen weg.
34:34Was halte ich immer noch für einen Fehler,
34:35wenn du mich fragst?
34:38Nico, du wurdest auch gefragt.
34:40Aber Julia und ich sind
34:41in diesem Fall die wichtigsten Personen.
34:43Wir wollen das nicht.
34:45Der Test ist überflüssig.
34:47Julia ist meine Tochter
34:49und eure Schwester.
34:51Ja, wenn's so ist, dann
34:52kannst du doch den Test auch einfach lesen.
34:54Nico.
34:55Das ist ja schon gut.
34:57Ich hoffe, das ist es dann auch wirklich.
35:00Siehst du Julia nicht als deine Schwester?
35:04Doch schon.
35:07Soll ich das nach draußen tragen?
35:09Nein.
35:13Aber das Altpapier an der Straße
35:15und nicht wieder
35:15die gleiche Tonne wie den Rest.
35:20Denkst du?
35:22Ich hab's einfach keine Sekunde länger
35:24in seiner Gegenwart ausgehalten.
35:26Ich musste einfach raus.
35:28Also wenn Daniel so ist wie gestern,
35:30da kenne ich ihn wirklich gar nicht wieder.
35:34Aber du weißt ja, wovon ich rede.
35:36Ich hab schon gehört,
35:36was gestern in der Firma passiert ist.
35:39Ich bin mir ganz sicher,
35:40dass Daniel sich auch wieder beruhigt.
35:43Ja, meinst du?
35:47Marie, eure Liebe ist stark.
35:48Ihr schafft das zusammen.
35:50Ganz bestimmt.
35:54Was?
35:56Das ist schon komisch.
35:59Dass ich ausgerechnet mit dir...
36:01Über Daniel rede?
36:02Mhm.
36:03Ja, das ist es wohl, aber...
36:06Andererseits,
36:06wer kennt ihn besser als wir beide?
36:09Du tröstest mich.
36:11Dabei wäre er bestimmt noch bei dir,
36:13wenn...
36:13Marie, bitte.
36:18Was?
36:19Mit Daniel und mir,
36:20das hat nicht funktioniert.
36:23Für manche Dinge gibt's keine Erklärung.
36:25Die sind so, wie sie sind.
36:27Du bist jetzt mit Daniel zusammen
36:28und ich mit Frederik.
36:30Und das ist für uns alle das Beste.
36:33Aber liebt Daniel mich denn noch?
36:39Ich könnte nicht mit ihm zusammenbleiben,
36:41wenn's nicht so wäre.
36:42Ich hab das schon mal durchgemacht.
36:43Ich schaff das nicht noch mal.
36:45Aber warum sollte er dich nicht mehr lieben?
36:48Wegen des Kindes?
36:51Ja, vielleicht.
36:52Marie,
36:54Daniel trauert.
36:55Er trauert ganz genauso wie du.
36:58Und er liebt dich doch nicht nur deshalb,
37:00weil du sein Kind erwartet hast.
37:01Bist du dir da sicher?
37:04Wir haben uns getrennt
37:05und er ist zu dir zurückgekommen.
37:07Ja.
37:08Aber warum?
37:10Weil ich schwanger war
37:11oder weil er mich geliebt hat?
37:24Daniel.
37:27Bitte, geh nicht.
37:44Kann ich dir eine Frage stellen?
37:46Kommt drauf an, welche, Eva.
37:50Was ist los, Daniel?
37:52Mit dir und Marie?
37:54Ich weiß es nicht, frag sie.
37:57Vielleicht ist das euer Problem.
37:59Was?
38:00Dass du nicht mehr weißt, was du willst.
38:02Dass du nicht mehr weißt, was du fühlst.
38:05Ich weiß sehr genau, was ich fühle.
38:08Ja?
38:09Dann weißt du auch,
38:10wie es mit eurer Beziehung weitergehen wird,
38:12wenn du ehrlich zu dir bist.
38:15Ehrlich?
38:16Wer war denn bisher ehrlich?
38:19Ich habe Marie klargemacht,
38:21dass ich sie heiraten wollte.
38:23Sie wollte nicht.
38:25Sie hat unsere Hochzeit quasi abgesagt.
38:29Daniel.
38:30War denn die Hochzeitsidee ehrlich
38:33so kurz nach dem Unfall?
38:36Man trifft manchmal über eilte Entscheidungen,
38:39um die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
38:44Wenn du so gut über mich und meine Gefühle Bescheid weißt,
38:49warum fragst du denn überhaupt?
39:02Ich weiß nicht, was du willst.
39:24Daniel, muss das schon wieder sein?
39:26Bitte nicht auch noch von dir eine Moralpredigt.
39:29Ich will dir keine Moralpredigt halten.
39:31Ich möchte gerne mit dir reden.
39:33Erst Mutter, dann Eva, jetzt du?
39:35Warum habt ihr alle so einen Redebedarf?
39:37Daniel, wir müssen miteinander reden.
39:39Über uns, über alles, was passiert ist.
39:43Marie, ich wollte die ganze Zeit mit dir reden.
39:45Die ganze Zeit.
39:47Ich habe mit dir geredet, als ich dich gefragt habe,
39:49ob du mich immer noch heiraten willst.
39:51Und ich habe mit dir geredet,
39:52als ich dir die Tickets nach Las Vegas geschenkt habe.
39:55Kannst du dich erinnern?
39:58Also gut, lass uns reden.
40:25Nein, wer sagt es denn?
40:30Und?
40:35Du bist so kalt.
40:46Daniel, wie soll es denn jetzt weitergehen mit uns?
40:51Ich weiß es nicht, ganz ehrlich.
40:54Und warum sollte ich das auch wissen?
40:55Ich meine, ich habe die Hochzeit nicht abgesagt.
40:59Du kannst doch nicht alles...
41:00Was?
41:02Marie, sag's mir.
41:04Du wolltest mich nicht heiraten.
41:07Dann musst du doch irgendeine Idee haben,
41:08wie es weitergehen soll.
41:12Aber jetzt sei doch mal bitte ganz ehrlich.
41:16Habe ich nicht nur das getan,
41:17was du dich nicht getraut hast?
41:20Insgeheim wolltest du mich doch gar nicht heiraten.
41:21Ach, das ist doch Quatsch.
41:25Ich frage mich mehr und mehr,
41:28ob du mich überhaupt jemals heiraten wolltest.
41:32Warum hast du Jude eigentlich verlassen?
41:37Bitte sag es mir!
41:39Hast du mich jemals geliebt
41:41oder bist du nur zu mir zurückgekommen,
41:42weil ich schwanger war?
41:47Ich ziehe zu Frederik in die Villa.
41:49Ich liebe Frederik.
41:50Ich möchte an seiner Seite sein.
41:51Aber meine Familie, die ist hier.
41:53Ich liebe Marie.
41:54Ja?
41:55Daniel will sich die Wahrheit einfach nicht eingestehen.
41:57Aber ich fürchte,
41:57er hat sich schon längst entschieden.
41:59Julia Schilling wird immer wieder versuchen,
42:01dich und Daniel auseinanderzubringen.
42:03Ich habe keine Lust mehr auf deine Intrigen.
42:04Ich werde Marie heiraten.
42:05Es ist aus.
42:07Wie aus?
42:08Daniel wird mir niemals verzeihen.
42:09Daniel wird mir niemals verzeihen.
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