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  • vor 4 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Es wird alles wieder gut.
00:02Jörg wird nicht ewig hier in Falkenthal bleiben.
00:05Du meinst, er wird irgendwann erkennen, dass er bei mir keine Chance hat und einfach verschwindet?
00:10Mhm.
00:11Das wäre zu schön, um wahr zu sein.
00:17Julia, wenn Jörg weg ist, dann kannst du Daniel doch alles erklären.
00:25Und du meinst, dass Daniel mir glauben würde?
00:27Ja, natürlich.
00:29Das wäre wirklich zu schön, um wahr zu sein.
00:32Aber danke, dass du dran glaubst, Mama.
00:35Was machst du denn da?
00:37Ich packe.
00:38Ja, aber warum denn?
00:44Mama, bitte lass mich in Ruhe.
00:46Ich soll dich in Ruhe lassen?
00:48Aber warum denn?
00:49Was hast du denn vor?
00:53Ich werde Falkenthal verlassen.
01:21Ich werde Falkenthal
01:37Aber warum willst du aus Falkenthal weg?
01:40Mama, das weißt du doch.
01:42Aber du bist krank. Wir können jetzt nicht weg.
01:47Ich werde alleine gehen, Mama.
01:53Aber Julia, warum denn?
01:57Weil du dich hier wohlfühlst und darüber bin ich froh.
02:00Ich möchte dir dein neues Zuhause nicht kaputt machen.
02:03Aber wo willst du denn hin? Es geht uns doch gut hier.
02:07Ich habe in Falkenthal nichts mehr verloren.
02:12Julia, ich möchte nicht, dass du weggehst.
02:15Es tut mir leid.
02:18Versuch doch dir vorzustellen, ich würde mit Daniel zusammen weggehen.
02:21Damit warst du doch auch einverstanden.
02:22Aber du hast dich von Daniel getrennt.
02:25Und deswegen muss ich weg.
02:26Bitte versteh mich doch.
02:41Vielleicht sollten wir realistisch sein und Frederik als Chef akzeptieren.
02:49Es freut mich, Herr Saito, dass Ihnen der Abend in unserem Hause so ausnehmend gut gefällt.
02:59Die Linienführung auf dieser Vase ist in Lapislazuli gehalten.
03:11Das andere, einzig noch verbliebene, originale Stück befindet sich im Museum of Modern Art in New York.
03:18Das Geschäft ist so gut wie unser Dach und Fach.
03:21Bist du sicher?
03:22Mhm.
03:23Ich hatte recht.
03:25Herr Saito will unser Porzellan in seinen Kaufhäusern anbieten.
03:27Das würde unserer Malonfaktur den gesamten asiatischen Markt eröffnen.
03:32Zumindest würde dieses Arrangement uns die Tür zum asiatischen Markt aufmachen, in der es heiß umkämpft.
03:38Wahnsinn.
03:43Liebe Annabelle, freut dich nicht auch ein wenig über den Erfolg des Abends?
03:48Lieber Frederik, natürlich freut mich dieser Erfolg.
03:51Wenn die Verträge aufgesetzt sind und die Produktion angelaufen ist.
04:04Guten Abend, liebe Familie.
04:09Was guckt ihr denn so?
04:12Daniel Grafenberg, mein Enkelsohn.
04:15Aber Sie kennen sich ja bereits.
04:17Daniel, ist ein Schluck Ischli.
04:19Reiß dich zusammen, ne?
04:23Herr Saito, ich freue mich, Sie wiederzusehen.
04:32Sie kommen aus dem Land des Lächelns
04:36und werden vermutlich nicht offen sagen,
04:40was Sie über diese wunderbare Familie wirklich denken.
04:46Daniel, das reicht.
04:47Ich werde Ihnen mal sagen, was mit dieser Familie nicht stimmt.
04:52Es vergeht kein Tag ohne Intrigen, falsche Anschuldigungen, Verdächtigungen.
05:01Hör auf.
05:03Was ist denn?
05:05Du wolltest mit Daniel weggehen.
05:07Ihr wolltet euch ein eigenes Leben aufbauen.
05:10Das habe ich verstanden, aber dass du jetzt alleine weggehen willst...
05:13Mama, bitte sprich nicht davon.
05:15Es ist etwas anderes, ob man zu zweit oder alleine weggehen will.
05:18Das weiß ich.
05:19Wir haben oft genug die Zelte abgebrochen und ich habe mich oft alleine gefühlt.
05:23Was heißt das?
05:24Willst du mir jetzt wehtun?
05:26Nein, eben nicht.
05:28Du fühlst dich wohl hier.
05:29Du bist hier glücklich, Mama.
05:30Aber ich kann in Frechenthal eben nicht mehr glücklich werden.
05:34Du hast Angst.
05:37Glaubst du wirklich, dass Jörg Daniel etwas antut?
05:40Es ist doch nicht nur Jörg.
05:42Es ist alles.
05:43Ich liebe Daniel.
05:44Er liebt mich und wir dürfen nicht.
05:45Du hast keine Ahnung, was das bedeutet.
05:47Julia, du darfst nicht wegrennen.
05:49Ich renne nicht weg.
05:52Ich muss gehen.
05:54Ich habe auch immer gedacht, dass ich weggehen muss.
05:56Und habe dich um die halbe Welt geschleift.
06:00Julia, mach bitte nicht die gleichen Fehler wie ich.
06:03Was soll ich denn machen?
06:09Du musst erst mal wieder gesund werden.
06:11Und dann sehen wir weiter.
06:13Wenn ich hier bleibe, sehen Daniel und ich uns immer wieder.
06:17Das halten wir beide nicht los.
06:18Und du musst einfach wieder zu Kräften kommen.
06:21Und dann...
06:24Dann werden wir schon eine Lösung finden.
06:27Die einzige Lösung ist, dass sich Daniel nie wieder sieht und er mich vergisst.
06:32Ich kann doch nicht einfach aufhören, ihn zu lieben.
06:46Das ertragt ihr nicht, oder?
06:49Wenn man euch die Wahrheit sagt.
06:51Damit die werten Gäste nur das Beste denken.
06:54Daniel, sei jetzt ruhig.
06:56Oh, meine fürsorgliche Mutter.
06:59Muss auch ihren Senf dazu abgeben.
07:01Was ist denn bloß in dich gefahren?
07:03Was soll denn dieser Auftritt, Daniel?
07:05Schadest du dir doch nur selbst damit.
07:07Du?
07:08Tu doch nicht so, als ob ich dir irgendetwas bedeute.
07:12Du denkst doch nur an deine Karriere, deine Arbeit, deine Jobs.
07:20Du bist peinlich, Daniel.
07:22Peinlich?
07:25Schaut euch doch an, wie peinlich ihr seid, wenn ihr versucht, die Haltung zu bewahren.
07:29Du verlässt sofort dieses Haus.
07:31Ich bin doch gerade erst gekommen.
07:33So verhält sich kein Grafenberg.
07:35Ich weiß nicht, wie ein Grafenberg sich verhält.
07:38Das hätte ich von dir nicht erwartet.
07:41Nein?
07:42Nein.
07:44Ich weiß auch warum.
07:52Weil du immer nur an meinen Vater denken kannst, wenn du mich siehst.
07:55Daniel!
07:57Er musste auch funktionieren.
08:00Das erwartest du auch von mir.
08:02Ich funktioniere.
08:03Jahrelang funktioniere, funktioniere, funktioniere, funktioniere.
08:08Bis er nicht mehr konnte!
08:15Lass deinen Vater aus dem Spiel.
08:17Du bist ja nicht mehr zinne.
08:26Was ist denn bloß los mit dir?
08:29Nichts.
08:30Was hast du dir bei diesem mehr als peinlichen Auftritt gedacht?
08:34Wirfst du mir vor, dass ich euch treffen und mit euch reden wollte?
08:38Du hast uns alle blamiert.
08:41Und?
08:43Sollen doch die Kunden von Frederik merken, was für eine kaputte Familie hinter dieser tollen Fassade steckt.
08:50Wenn du Frederik bloßstellen wirst, dann hättest du dir auch was anderes einfallen lassen können.
08:55Ja und?
08:55Ist doch völlig egal.
08:57Daniel, so geht das nicht.
08:59Ich kann ja verstehen, dass es dir nicht gut geht.
09:03Und was Julia dir angetan hat.
09:06Ich will ihren Namen nicht mehr hören.
09:09Was diese Frau dir angetan hat, ist schrecklich.
09:12Aber wir, deine Familie, wir haben dich immer gewarnt.
09:15Gewarnt?
09:17Ihr habt sie verjagt.
09:18Was können wir denn dafür, wenn du dich in die Falsche verliebt hast?
09:22Was weißt du denn schon?
09:24Glaub mir, in ein paar Tagen wirst du wieder ganz der alte Daniel Grafenberg sein.
09:28Da bin ich mir ganz sicher.
09:31Der alte Daniel Grafenberg, der sich nur um seine Karriere gekümmert und immer brav gemacht hat, was man ihm aufgetragen
09:40hat?
09:42Den gibt's schon lange nicht mehr.
09:49Daniel, vergiss nicht, wer du bist.
09:51Du gehörst zu uns.
09:54Weißt du was?
09:55Genau das würde ich am liebsten vergessen.
10:02Alles andere auch.
10:05Der Daniel.
10:07Der Daniel.
10:11Das Verhalten meines Neffen ist unverzeihlich.
10:13Es tut mir furchtbar leid, dass Sie diesen Auftritt hier miterleben mussten.
10:17Vielen Dank für Ihre Nüren, Herr Grafenberg.
10:19Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie in den nächsten Tagen nochmal in der Manufaktur vorbeischauen.
10:29Vielen Dank, Anna.
10:36Meinst du, die sehen wir nochmal wieder?
10:38Wohl kaum.
10:40Na prima.
10:41Da kommt mal einer und lobt mein Design und schon ist er wieder weg.
10:45Patricia, das ist im Moment völlig nebensächlich.
10:49Feindentaler Porzellan hat mit Herrn Saito einen sehr wichtigen, großen Auftrag verloren.
10:55Schon gut, schon gut.
10:56Ich sag ja nichts mehr.
10:59Wie konnte das passieren?
11:01Reg dich nicht auf, Vater.
11:03Werde mit Saito reden.
11:05Was hat sich Daniel dabei gedacht?
11:08Durch sein Verhalten hat er unseren Gast beleidigt?
11:11Verständlich, dass der nichts mehr mit uns zu tun haben will.
11:15Ich hätte mir gar nicht vorstellen können, dass die Trennung von dieser Julia Daniel derartig aus dem Gleichgewicht bringt.
11:21Meinst du, dass sein Verhalten dadurch entschuldbar wird?
11:25Nicht entschuldbar, aber doch irgendwie nachvollziehbar, oder?
11:28Ja.
11:35Ich verstehe das alles nicht.
11:38Warum hat sich Julia bloß von Daniel getrennt?
11:42Ich weiß es nicht.
11:44Ich hab wirklich geglaubt, dass die beiden sich immer lieben werden.
11:50Ich muss zu Julia.
11:53Sie schläft bestimmt schon.
11:54Eva hat gesagt, sie braucht im Augenblick ganz viel Ruhe.
11:57Sie hat so hohes Fieber.
12:00Da muss ich mich doch eigentlich erst recht um sie kümmern.
12:03Ich lieb von dir.
12:05Aber es ist besser, wenn du es morgen zu Julia gehst.
12:09Habt ihr schon gehört, was passiert ist?
12:11Daniel?
12:12Julia hat mit Daniel Schluss gemacht.
12:14Schluss gemacht?
12:17Mann, jetzt kapier ich erst.
12:19Was gibt's denn da zu kapieren?
12:21Daniels Auftritt in der Villa.
12:24Heute war doch das Essen für diesen Kunden aus Japan.
12:27Alle waren entspannt und haben sich über diese Romantik-Serie und die Messe gefreut.
12:31War übrigens ein totaler Erfolg.
12:33Er ist eingeschlagen wie eine Bombe.
12:34Was hat Daniel damit zu tun?
12:36Plötzlich ist er betrunken in der Villa aufgetaucht und total durchgedreht.
12:46Ich hoffe, du hast eine plausible Erklärung für das Verhalten deines Sohnes.
12:50Wir alle wissen doch, dass Daniel sehr leidet,
12:53weil diese Julia ihn ausgenutzt und abserviert hat.
12:57Ja, jetzt kommst du auch noch mit dieser Julia an.
12:59Eine Frau ist kein Grund, sich derart gehen zu lassen.
13:02Ich weiß, dass Daniel zu weit gegangen ist.
13:06Er hat nicht nur sich selbst, sondern seine ganze Familie bloßgestellt.
13:10Glaubst du, dass ich ihn je wiedersehen will?
13:12Bitte, Werner.
13:14Daniel leidet doch schon genug.
13:15Er braucht uns jetzt.
13:17Das hätte er sich früher sagen sollen.
13:20Wer hat ihn denn aus der Firma in die Arme dieser Frau getrieben?
13:25Und Frederik zum Nachfolger ernannt?
13:28Das ist nicht nötig, Annabelle.
13:31Hier ist heute Abend wirklich genug zu Bruch gegangen.
13:33Du hast mit deinen Entscheidungen Daniels Zukunftspläne untergraben.
13:36Schluss!
13:38Die Konsequenzen für sein Verhalten wird Daniel tragen müssen.
13:46Nun, mein lieber Schwager, dann zeig doch mal, wie es um dein geschäftliches Geschick steht
13:50und lenkt die Firma aus dieser Misere.
13:55Dein Zynismus ist viel am Platz.
13:56Ja, ja.
13:58Du weißt ganz genau, dass Daniel ein gigantisches Eigentor geschossen hat.
14:02Nicht wir sind schuld, dann nehme ich klar, sondern er.
14:05Diese Diskussion führt zu nichts.
14:08Daniel wird sich wieder fangen.
14:23Daniel, drüben den zweimal Ursachen einen Kieber.
14:25Kannst du das bitte übernehmen?
14:26Okay, klar.
14:28Wo hast du denn gesteckt?
14:32Versuch, dich auf dem Handy zu erreichen.
14:34Ich war in der Villa.
14:36Oh nein.
14:37Oh doch.
14:40Ich kann mir ja nicht vorstellen, dass sich jemand über deinen Besuch gefreut hat,
14:42so wie du drauf warst.
14:43Nein, gefreut haben sie sich nicht.
14:47Mit wem hast du denn gesprungen?
14:49Mit allen.
14:51Mit Großvater,
14:53Patricia,
14:56Onkel Frederik,
14:58meine Mutter
15:01und Herrn Saito aus Japan.
15:04Was für ein Menschenauflauf, was war denn da los?
15:07Sie haben sich gefeiert.
15:10Frederik hat sich gefeiert.
15:12Ich verstehe kein Wort.
15:14Es ging um die Messe.
15:17Dieser Japaner ist interessiert an Falkenthaler Porzellan.
15:22Ich habe mit dem auch schon mal verhandelt.
15:25Na ja, ich weiß.
15:26Ach so, und jetzt hat Frederik die Verhandlung erfolgreich übernommen?
15:30Ich denke nicht, dass er jetzt noch erfolgreich ist.
15:35Ich habe mich sowas von daneben benommen.
15:41Ach, egal.
15:42Ich hätte gern ein Bier.
15:43Ganz sicher nicht, Daniel.
15:44Du brauchst nichts mehr.
15:48Na und?
15:49Ich hätte gern ein Bier.
15:54Sag mal, schaffst du den Resten allein?
15:55Ich glaube, Daniel muss jetzt so schnell wie möglich ins Bett.
15:57Ja, alles klar.
15:58Dank dir.
16:00Komm, mein Freund.
16:01Sam.
16:01Tag mal, schaffst du den Resten allein?
16:41Untertitelung des ZDF, 2020
16:55Selbst an den Fahrschein hast du gedacht.
16:58Das ist das Wichtigste.
17:00Er soll dich immer daran erinnern, dass ich ab heute immer bei dir bin.
17:21Nuria?
17:22Hallo, Lilly.
17:26Was ist denn los mit dir?
17:31Du kannst mir doch alles erzählen, egal was passiert ist.
17:34Wir sind Freunde.
17:37Du weißt, dass Daniel und ich nicht mehr...
17:42Warum?
17:43Du warst so glücklich mit ihm.
17:47Das ging nicht anders.
17:52Bitte frag mich weiter.
17:56Aber ich verstehe das nicht.
17:58Ihr seid beide so traurig und trotzdem...
18:00Hast du ihn gesehen?
18:03Nein, aber Nico.
18:06Gestern in der Villa.
18:08In der Villa?
18:10Ist er wieder zurück nach Hause?
18:12Nicht so direkt.
18:15Gestern war doch das Essen für den Japaner, der die Romantik-Serie kaufen wollte.
18:19Ja.
18:21Dann kam Daniel.
18:23Nico meinte, dass er wohl was getrunken hatte.
18:26Er hat sich total daneben benommen.
18:29Er hat allen Vorwürfe gemacht und ist dabei wohl richtig heftig geworden.
18:32Das wollte ich nicht.
18:35Aber warum, Julia?
18:38Warum hast du da mit Daniel Schluss gemacht?
18:40Ich musste.
18:42Verstehe das doch.
18:47Er muss mich vergessen.
18:51Ihr müsst mich alle vergessen.
18:53Was redest du denn da?
18:55Ich werde Falkental verlassen.
18:57Dann wird alles besser.
18:59Das darfst du nicht.
19:00Du musst zu Daniel gehen und ihm sagen, dass du ihn liebst.
19:04Das geht aber nicht, Lilly.
19:07Ich muss hier weg.
19:12Das ist unfair.
19:14Du kannst dir einfach allen wehtun und dann abhauen.
19:39Was machst du denn schon so früh hier?
19:42Ich wollte pünktlich sein.
19:43Patrizia ist heute bestimmt schlecht gelaunt.
19:45Wieso?
19:47Ach, wegen des Treffens mit dem Japaner, der diese Romantik-Serie nicht so toll fand.
19:52Der Empfang soll voll in die Hose gegangen sein.
19:54Hat Lilly zumindest erzählt.
19:57Und gab es Ärger wegen eurer Nachbildungen?
19:59Nee, aber Daniel ist plötzlich aufgetaucht.
20:02Daniel?
20:03Ich denke, der ist längst weg mit Julia.
20:05Eben, aber Julia hat sich von ihm getrennt.
20:08Was?
20:10Das glaube ich jetzt nicht.
20:13Was ist denn los?
20:15Daniel und Julia sind nicht mehr zusammen?
20:17Nee.
20:18Ihr macht Witze.
20:19Julia hat Daniel sitzen lassen?
20:21Ja.
20:22Es muss ja schrecklich sein für ihn.
20:26Ich glaube nicht, dass Julia das einfach so machen würde.
20:47Na, alles wieder senkrecht?
20:56Ah, ich fühle mich wie ein Scheintoter.
20:59Oh, das kann ich mir vorstellen.
21:09Ah, vielen Dank.
21:15Vielen Dank.
21:27Ich war gestern in der Villa, oder?
21:30Hast du mir zumindest gesagt.
21:33Ach.
21:34Oh, nein.
21:36Sag, dass das nicht wahr ist.
21:41Ich habe meinen Großvater angeschrien.
21:44Vor den Gästen.
21:46Was hast du denn gesagt?
21:52Ich habe ihm gesagt, dass er immer nur an meinen Vater denkt, wenn er mich sieht.
22:01Hört sich nach einem Rundumschlag an.
22:07Abgesehen davon, dass Saito da war.
22:13Wie ich meinen Großvater richtig wehgetan.
22:20Er will mich doch nie wiedersehen.
22:23Ach komm.
22:25Dein Großvater ist zwar ein sturer Bock, aber er wird dich doch nicht gleich aus der Familie schmeißen.
22:31Da kennst du meinen Großvater aber schlecht.
22:34Alle wissen, wie dreckig es dir im Moment geht und ich bin sicher, dass sie das verstehen werden.
22:40Nein.
22:42Aber danke, dass du mich trösten willst.
22:45Diesmal bin ich zu weit gegangen.
22:48Eindeutig.
22:50Egal, ob Julia mich sitzen gelassen hat oder nicht.
22:56So kann ich nicht mit meinem Großvater umgehen.
23:13Ich habe Daniels Leben zerstört.
23:15Man kann niemandem erklären, wieso.
23:19Lilly hat recht.
23:20Ich habe allen, die mir wichtig sind, wie getan.
23:23Es ist das Beste, wenn ich gehe.
23:26Immer muss ich die Orte verlassen, an denen ich glücklich war.
23:30Warum?
23:33Aber so schlimm wie diesmal war es noch nie.
23:36Warum muss ich gerade Daniel aufgeben?
23:39Ich werde ihn so gerne noch mal sehen.
23:52Frau Mertens, guten Morgen.
23:54Was machen Sie denn da?
23:58Ähm, Mülltrennung.
24:00Ich wusste gar nicht, dass Sie für die Entsorgung des Porzellans zuständig sind.
24:04Ist das nicht Sache der Produktion?
24:05Ja, aber die hatten im Moment so viel zu tun.
24:10Wie viel Porzellanschutt fällt denn im Monat so an?
24:14Also, ähm, wollen Sie nicht einen Kaffee trinken?
24:21Sie wollen mir einen Kaffee machen?
24:23Frau Mertens, es geschehen doch Zeichen Wunder.
24:26Also davon war jetzt wirklich nicht die Rede.
24:34Woher kommen diese Scherben?
24:37Ähm, die standen in diesem Karton auf meinem Tresen.
24:41Das sind Scherben der Prototypen der Romantik-Serie?
24:45Ja.
24:47Können Sie mir das erklären?
24:49Nee, nicht wirklich, weil die Modelle müssen irgendwie kaputt gegangen sein.
24:54Und wie?
24:55Ähm, das kann ich Ihnen nicht erklären. Das kann keiner erklären.
24:59Sind Sie dafür verantwortlich?
25:01Nein.
25:02Ähm, das muss irgendwie passiert sein in der Designabteilung.
25:07Aber Sie konnten doch einwandfreie Modelle auf der Messe präsentieren.
25:10Das war doch wunderbar.
25:13Wie die entstanden sind, das werde ich jetzt klären.
25:15Machen Sie mit den Tür auf.
25:26Warum kommst du nicht mit mir ins Kursi? Ich mach dir ein ordentliches Katerfrühstück.
25:33Geh ruhig, wenn du los musst.
25:36Ich lass dich doch hier nicht allein sitzen. Versteh mal.
25:39Ich komm schon klar.
25:40Ja, das seh ich ja.
25:44Es ist sehr lieb, dass du dich um mich kümmerst, aber...
25:48letzten Endes muss ich alleine damit fertig werden.
25:50Du musst aber nicht allein hier rumsitzen.
25:52Ich kann einfach nicht aufhören, an Julia zu denken.
25:55Es kommt mir alles so sinnlos vor.
25:57Aber vom Trübsalblasen bekommst du sie doch auch nicht zurück.
26:02Zurückbekommen?
26:03Jan, es gibt kein Zurück mehr. Ich bin alleine.
26:08Julia ist weg und nach Hause kann ich auch nicht mehr.
26:10So ein Quatsch.
26:13Das macht doch alles überhaupt keinen Sinn.
26:16Gib dir ein bisschen Zeit. Irgendwann wirst du es bestimmt verstehen.
26:20Was hätte ich denn davon?
26:23Wenn du Julia verstehst, kannst du bestimmt besser damit umgehen.
26:25Und deine Familie wird dich dann auch verstehen. So einfach.
26:30Es ist eigentlich völlig egal, ob Julia eine Lügnerin ist oder nur mein Geld wollte oder meine Familie schuld ist.
26:38Julia ist weg und sie bleibt weg.
26:43Es bekommt ihr definitiv nicht, wenn du hier bleibst.
26:53Kannst du mir sagen, was das ist?
26:56Eine Transportkiste für Porzellan.
26:59Gefällt dir das Design nicht oder warum kommst du damit zu mir?
27:03Mir gefällt der Inhalt nicht.
27:06Kannst du mir erklären, wie eine Kiste mit Scherben der Romantik-Prototypen vorne an den Empfang kommt?
27:12Ich weiß nicht, was du hast.
27:14Du hast ja eine entzückende Serie jedoch präsentiert.
27:17Eben.
27:19Und wäre Daniel nicht aufgetaucht, dann hätten wir sogar ein Bombengeschäft abgeschlossen.
27:23Herr Grafenberg, ich kann Ihnen das erklären.
27:28Ich hätte eigentlich auf den Kurier warten müssen.
27:31Aber ich war schon verabredet und da habe ich einfach nur einen Zettel an den Karton geheftet.
27:35Ja, das stimmt.
27:36Kolja und ich waren verabredet.
27:38Und als er weg war, muss irgendjemand die Kiste runtergeworfen haben.
27:43Ich habe erst am nächsten Morgen gesehen, dass alles kaputt ist.
27:46Ich bin neugierig, wie die Geschichte weitergeht.
27:49Ihr habt es also geschafft, die Prototypen noch einmal herzustellen?
27:52Und wie?
27:53Alle haben uns geholfen.
27:55Tim aus der Formerei und sogar der Typ aus der Brennerei.
28:00Hört mal zu.
28:03Das ist durchaus beeindruckend, dass ihr das geschafft habt.
28:06Ich kann es nicht akzeptieren.
28:09Kolja, wenn du die Aufgabe hast, auf einen Kurier zu warten, dann tust du es verdammt noch mal.
28:15Ja, tut mir leid.
28:18Wenn das noch einmal passiert, das gilt auch für dich und es gilt für alle anderen,
28:23dann kommt ihr zu mir und informiert mich.
28:26Ich muss mich auf euch verlassen können.
28:29Ich bin ehrlich zu euch.
28:31Also seid es gefälligst auch zu mir.
28:34Verstanden.
28:37Es ist dir klar, wenn sowas noch einmal passiert,
28:40dann geht es mit deiner Verwarnung nicht ab.
28:42Ja, natürlich.
28:44Ich möchte, dass sich alle deine Mitarbeiter am Catering versammeln.
28:49Den Rest kümmere ich mich.
28:58Super Auftritt.
29:00Vielen Dank.
29:12Ich habe keinen Appetit, Eva.
29:14Sie haben heute kaum etwas gegessen.
29:16Sie stehen nur da und starren auf dem See.
29:20Der ist wenigstens ruhig.
29:24Sie grübeln zu viel, Herr Grafenberg.
29:30Eva, ich weiß nicht weiter.
29:33Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, wie Sie denken.
29:37Ihre Zuversicht hat mir immer geholfen, aber im Moment hilft sie auch nicht weiter.
29:42Nehmen Sie sich ein Beispiel an Ihrem Sohn.
29:44Der war gestern genauso getroffen wie Sie.
29:47Und heute ist er schon wieder in der Firma.
29:49Ja, Sie dürfen die Flinte nicht ins Korn werfen.
29:52Ich weiß, Frederik ist ein zäher Geschäftsmann.
29:56Aber der erste Auftrag für den asiatischen Markt ist weg.
30:00Der hätte uns vorangebracht.
30:03Frederik wird schon andere Partner finden.
30:05Herr Saito ist doch nicht der Einzige, der sich für Falkenthaler Porzellan interessiert.
30:09Aber der Erfolg hätte Frederik stärker an die Manufaktur und an Falkenthal gebunden.
30:15Frederik bleibt sowieso hier.
30:17Da bin ich mir ganz sicher.
30:20Wer weiß, ob das noch etwas nutzt.
30:24Daniel hat uns alles kaputt gemacht.
30:28Sagen Sie das nicht, Herr Grafenberg.
30:36Hier waren wir glücklich.
30:39Hier habe ich mit Daniel den ersten gemeinsamen Morgen erlebt.
30:43Das Bootshaus war unser kleines Zuhause.
30:47Ob er hier ist?
30:50Was kann ich Daniel sagen, wenn er da ist?
30:55Dass ich ihn immer noch liebe und immer lieben werde?
30:59Mach ich dadurch nicht alles noch schlimmer?
31:03Es tut ja schon weh, es zu denken.
31:05Wie könnte ich es ihm dann sagen?
31:10Und wenn er nicht da ist?
31:12Ich könnte es keine Minute ertragen, alleine an unserem Ort zu sein.
31:19Ich wollte ihn doch nicht verlieren.
31:26Was wolltest du da, Daniel?
31:30Nein.
31:31Ich wollte mich nur von diesem Ort hier verabschieden.
31:35Ich werde gehen, Jörg.
31:37Ich werde die Stadt verlassen.
31:39Ich hoffe, damit bist du dann zufrieden.
32:02Daniel hat sich wohl erst mal disqualifiziert.
32:05Hat Friedrich irgendwas über den Eklat in der Villa gesagt?
32:07Nein, er hat nur gesagt, dass die Geschäfte mit dem Saito erst mal geplatzt sind.
32:11Und wir haben uns die ganze Nacht in der Firma um die Ohren geschlagen.
32:14Und um diese Modelle fertig zu machen.
32:16Fällig überflüssig.
32:17Das war doch nicht überflüssig.
32:19Sonst hätte es noch viel mehr Ärger gegeben.
32:21Außerdem glaubt Friedrich, dass er noch mehr Interessenten finden wird.
32:24Er war aber trotzdem ganz schön sauer, als er gemerkt hat, dass wir das gemacht haben.
32:27Ach ja?
32:29Ja, er hat uns verwarnt.
32:32Ich glaube, die Heimlichtuerei hat ihn am meisten daran gestört.
32:35Sag mal, war Patriz ja eigentlich dabei, als Friedrich mit euch gesprochen hat?
32:41Ja, aber sie hat ziemlich positiv reagiert.
32:43Als Friedrich weg war, gab es keinen Ärger.
32:45Sie hat nichts gesagt.
32:47Nein.
32:48Findest du, sie hätte uns auch noch anmotzen sollen?
32:50Nee, aber hat sie nichts über den Armen gesagt, als das Porzellan kaputt gegangen ist?
32:54Mensch, Nico, das haben wir dir doch schon erzählt.
32:56Keuer war der Letzte in der Firma.
32:58Das war bestimmt jemand von der Putzkolonne.
33:00Was ist denn jetzt eigentlich hier los?
33:01Spielen wir, oder was?
33:02Ich hab ganz vergessen, dass ich dich nochmal zur Wille muss.
33:05Tut mir leid.
33:06Wieso denn?
33:07Doppelkopf geht nur zu viert.
33:09Spielt Mamao bis später.
33:12Das hätte er echt auch früher sein können.
33:14Und jetzt?
33:14Mamao find ich blöd.
33:23Kannst du damit auch wieder mal aufhören?
33:26Ich hab dich nicht darum gebeten, zuzuschauen.
33:29Die Trotzmasche steht dir nicht.
33:31Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie egal mir das ist.
33:33Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie kindisch das klingt.
33:36Was willst du?
33:37Ich verstehe, dass du wahnsinnig verletzt bist.
33:40Aber für dieses Selbstmitleid, in dem du dich suhlst, hab ich kein Verständnis.
33:44Ich hab dich nicht um dein Verständnis gebeten.
33:48So, ein Kaffee.
33:53Du hast neulich schon genug Schaden angerichtet.
33:56Reiß dich endlich zusammen!
33:59Bist du gekommen, um mir Vorwürfe zu machen?
34:02Du trauerst wohl dem Bombengeschäft mit Saito nach, was?
34:06Darum geht es gar nicht.
34:09Ach, nein?
34:11Es gibt noch genug Interessenten in Asien.
34:13Tja, wenn du das so siehst, was willst du denn hier?
34:17Ich will, dass du jetzt wieder mit mir nach Hause kommst.
34:19Dass du morgen in die Firma kommst.
34:22Ich bin raus aus der Firma, Frederik.
34:24Ein für alle Mal raus!
34:27Das geht nicht so einfach.
34:29Das weißt du genau.
34:31Zu Hause hab ich auch nichts mehr verloren.
34:33Blödsinn.
34:36Du hast mich nach Hause geholt.
34:38Damit ich mich mit Vater versöhne.
34:41Und jetzt willst du mich holen, oder wie?
34:43Genau.
34:47Lass mal Saito und diese Aufträge beiseite.
34:50Kannst du doch genau vorstellen, wie sehr du Großvater verletzt hast.
34:53Das hat er nicht verdient.
34:55Das haben wir alle nicht verdient.
34:57Weder er, noch deine Schwester, noch deine Mutter, noch ich.
35:02Wir haben es nicht verdient, dass du deine Wut auf diese Julia an uns auslässt.
35:25Gravenberg.
35:26Ich hoffe, ich störe nicht.
35:28Sparen Sie sich das Süßholzraspeln.
35:29Was wollen Sie?
35:31Ich sitze gerade im Land Sino.
35:33Soviel ich weiß, sind Sie auch öfter hier.
35:35Wollen Sie mir nicht Gesellschaft leisten?
35:38Blödsinn.
35:38Schade.
35:40Ein bisschen Unterhaltung würde Ihnen doch sicher gut tun.
35:44Nach dem Auftritt Ihres Sohnes müssen Sie sich doch einsam fühlen.
35:47Was wissen Sie darüber?
35:48Sie glauben doch nicht, dass ich gestern sofort gegangen bin.
35:50Ich habe mir Ihr nettes Familientreffen noch angeschaut.
35:55Kommen Sie zur Sache.
35:56Sehr gerne.
35:57Kommen Sie ins Land Sino und bringen Sie mein Geld mit.
36:00Sie können meinetwegen im Land Sino bleiben, solange Sie wollen.
36:03Dort bekommen Sie Ihr Geld nicht.
36:04Frau Gravenberg, wir hatten eine Vereinbarung.
36:08Oder sind Sie noch nicht zufrieden?
36:10Immerhin plant unsere gemeinsame Freundin Julia Schilling die Stadt zu verlassen.
36:14Sehr schön.
36:15Wie haben Sie das denn geschafft?
36:17Sagen wir so, Berufsgeheimnisse klingelig zu bewahren.
36:20Also, wann bekomme ich mein Geld?
36:23Ich sage Ihnen noch Bescheid, wo wir uns treffen.
36:33Es ist wirklich nett, dass Ihr Euch so um Julia und mich kümmert.
36:38Ich hoffe nur, dass unsere Hilfe was bringt.
36:43Julia hat vorhin gesagt, dass sie Falkenthal alleine verlassen will.
36:49Ist Ihr das ernst gemeint?
36:51Ich befürchte schon.
36:54Dass das mit Daniel nicht geklappt hat, das tut mir leid.
36:57Aber deswegen muss sie ja nicht gleich wegrennen.
36:59Das habe ich ihr auch gesagt.
37:01Hallo.
37:01Hallo, Lilly.
37:02Hallo.
37:03Will Julia immer noch weg?
37:06Ich glaube schon.
37:08Sie ist spazieren, um sich von Falkenthal zu verabschieden.
37:12Das kann sie doch nicht machen.
37:13Sie darf uns nicht einfach alleine lassen.
37:15Komm doch nachher nochmal rüber zu uns.
37:18Vielleicht kannst du sie überreden.
37:21Okay.
37:22Aber erst, wenn Tim und Koya gegangen sind.
37:25Ist Nico nicht mehr bei Euch?
37:27Nö, dann musst du nochmal in die Villa.
37:30Wusste ich gar nicht.
37:31Ja, wir auch nicht.
37:32Wir waren sogar zum Doppelkopf verabredet.
37:34Aber dann musste er plötzlich weg.
37:36Ihr spielt Doppelkopf?
37:38Ja.
37:38Kennst Du das?
37:39Willst Du mitspielen?
37:41Lilly.
37:42Was denn?
37:45Ja, ich glaube nicht, dass Christa jetzt danach zumute ist, mit Euch Karten zu spielen.
37:50War ja nur eine Idee.
37:55Es tut mir leid.
37:56Sie weiß ja von nichts.
37:57Ich war in Deine Spielsucht und so.
38:00Tobias.
38:01Bloß, weil mich jemand fragt, ob ich Karten spielen will, werde ich doch nicht rückfällig
38:04und renne ins nächste Casino.
38:12Ich habe unsere Liebe verraten.
38:15Mit den Konsequenzen muss ich leben.
38:18Ich muss weggehen und einen Neuanfang machen.
38:23Aber wie soll das gehen?
38:25Ich will nicht ohne Daniel leben.
38:28Schade, dass ihr schon geht.
38:30Ja, tut mir leid, aber ich habe so Hunger.
38:33Sehen uns morgen.
38:40Kolja, was hältst du davon, wenn wir uns noch eine Pizza holen?
38:43Ja, mach's gut, Lilly.
38:45Tschüss.
38:49Tschüss.
39:07Lilly?
39:13Sei mir nicht böse wegen vorhin.
39:15Es tut mir leid, dass ich dich so angefahren habe.
39:18Ist schon okay, Papa.
39:21Na, ich möchte, dass du mich verstehst.
39:23Das ist für ein Christa.
39:26Ich wollte nur nett zu ihr sein.
39:28Ich dachte, dass ihr vielleicht ein bisschen Ablenkung gut tut.
39:34Für Christa sind Spiele eine gefährliche Ablenkung, Lilly.
39:38Christa war spielsüchtig.
39:42Spielsüchtig?
39:45Meinst du, das hat was mit der...
39:47Mit der Trennung von Julian Daniel zu tun?
39:52Ich weiß es nicht.
40:09Schön, dass wir so gute Geschäftspartner sind.
40:12Wir sind keine Partner.
40:14Sie haben einen Auftrag für mich erledigt.
40:16Und da fehlt dir ein Schluck.
40:18Dass Julia Schilling ihren Sohn in Ruhe lässt.
40:20War Ihnen ja einiges wert?
40:22Ich bin gewohnt zu bekommen, was ich will.
40:25Aber verraten Sie mir noch eins.
40:26Wie haben Sie das geschafft?
40:29Berufsgeheimnisse pflegig zu bewahren.
40:31Sie sind willkommen, was Sie verlangt haben.
40:33Das Traumpaar hat sich getrennt.
40:35Einen schönen Tag noch, Frau Grafenberg.
40:47Frau Grafenberg!
40:50Was sind Sie denn hier?
40:53Ich kann es nicht glauben, was ich gerade eben gehört habe.
40:56Dann tun Sie es eben nicht.
40:57Lassen Sie mich gefährlichst in Ruhe.
40:58Sie stecken hinter dieser Erpressung?
41:01Was denn für eine Erpressung?
41:03Was wollen Sie mit dieser lächerlichen Anschuldigung behaupten?
41:07Sie haben mir Jörg Schwarz auf den Hals gehetzt.
41:09Damit ich mich von Daniel trenne?
41:11Sie waren das.
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