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Kurzfilme
Transkript
00:00Was?
00:01Mich bei dieser Julia Schilling entschuldigen.
00:04Das ist doch nicht dein Ernst.
00:06Die Frau will...
00:07...wird sich nicht den Erben der Falkenthaler Porzellanmanufaktur angeln.
00:11Und mir meinen Sohn wegnehmen. So viel ist sicher.
00:14Aber du willst dir doch nicht ernsthaft um Verzeihung bitten.
00:17Das sind doch nur Worte. Die tun doch niemandem weh.
00:21Und was sagt Daniel dazu?
00:23Wir reden wieder miteinander. Das ist ein Anfang.
00:26Glaubt er auch, was du ihm sagst?
00:27Er wird mir glauben. Keine Sorge.
00:30Und diese Hilfskellnerin wird mir meine Entschuldigung auch abnehmen.
00:36Endlich.
00:41Vorhin am Tresen.
00:42Am liebsten hätte ich dich da schon in den Arm genommen.
00:46Aber es dauert ja nicht mal lange,
00:48dass wir keinem mehr erklären müssen, wann und wo wir uns küssen.
00:51Ich kann es kaum noch erwarten.
00:56Daniel, du kannst nicht aus Falkenthal weggehen.
01:08Hey, what you looking for?
01:14No one has the answer.
01:17They just want more.
01:22Hey, who's gonna make it right?
01:37Was sagst du da?
01:39Daniel, das hier sind deine Wurzeln.
01:42Du kannst auch deiner Familie und der Firma, die dir so viel bedeutet, nicht einfach den Rücken kehren.
01:47Einer Familie?
01:48Meine Mutter hat versucht, mit einem Scheck dich auszuzahlen, um dich loszuwerden.
01:53Julia, du hast doch selbst gesagt, dass wir im Schatten meiner Mutter nicht glücklich sein können.
01:58Wenn wir beide eine Zukunft haben wollen, müssen wir Falkenthal verlassen und irgendwo auf dieser Welt neu anfangen.
02:04Und was ist mit der Manufaktur? Du lebst doch deine Arbeit.
02:07Ich finde eine neue Arbeit, eine neue Firma, irgendeine neue Aufgabe.
02:11Was sagst du deinem Großvater?
02:13Was soll ich ihm schon sagen? Er hat doch jetzt Frederik. Er schafft es auch ohne mich.
02:18Daniel, du bist der Mann mit Erfahrung. Dein Onkel Frederik braucht dich jetzt.
02:22Die Firma braucht dich. Und du brauchst diese Firma.
02:26Aber du bist mir wichtiger.
02:28Ja, im Augenblick.
02:31Ich verstehe deine Zweifel nicht. Wir waren uns doch einig, dachte ich.
02:34Ich habe einfach Angst, dass du eines Tages den Weggang aus Falkenthal bereust.
02:39Bereuen? Dass ich für immer mit dir zusammen sein kann?
02:43Seit ich dich kenne, hat sich mein Leben verändert.
02:45Ja, weil ich dir nur Unglück bringe.
02:48Sag doch sowas nicht.
02:50Du bist das Beste, was mir hier sonst passiert ist.
02:53Du gibst mir die Kraft, mein eigenes Leben zu leben.
02:56Und nicht das, was meine Mutter oder mein Großvater sich wünschen.
03:01Ich bereue nichts, was mich dir näher bringt.
03:03Und ich will alles tun, um mit dir zusammen sein zu können.
03:18Sind die Blumen etwa für mich?
03:20Ja.
03:22Dann lassen Sie mich mal überlegen.
03:24Wann haben Sie mir das letzte Mal Blumen geschenkt?
03:26Ich glaube, zu meinem 60.
03:29Das kann doch niemals Ihr 60. Geburtstag gewesen sein.
03:33Sie sind doch höchstens nur noch nicht mal.
03:35Nein, nein, nein, nein, nein.
03:36Sie haben doch nicht etwa getrunken?
03:39Ja.
03:40Und zwar Champagner mit meinem Sohn und meinem Enkel.
03:43Das freut mich aber.
03:45Dann haben Sie die beiden also an einen Tisch bekommen.
03:48Wenn Sie so wollen.
03:49Die Grafenbergs sind eben vernünftige Männer.
03:52Die wissen, dass man an einem Strang ziehen muss.
03:55Daniel und Frederik sind also versöhnt.
03:59Daniel ist klug und vernünftig.
04:01Er wird Frederik unterstützen.
04:04Nur so können die beiden erfolgreich sein.
04:10Annabelle behauptet, Daniel hat eine Freundin.
04:14Ja?
04:16Aha.
04:18Naja, vielleicht hat sie ja Daniel wieder zur Vernunft gebracht.
04:22Das sieht seine Mutter allerdings anders.
04:25Ja, Mütter müssen das immer anders sehen.
04:28Ja.
04:29Aber für Daniel freut es mich.
04:31Vielleicht lernen wir die unbekannte Fremde ja bald kennen.
04:35Ja.
04:36Vielleicht.
04:37Die Blumen sind wunderschön.
04:40Eva, ich habe Ihnen in letzter Zeit viel zu selten Blumen mitgebracht.
04:43Und viel zu selten gesagt, wie sehr ich Sie schätze.
04:50Das stimmt doch gar nicht.
04:54Sie haben immer viel gearbeitet und für alle anderen Sachen kaum Zeit gehabt.
04:59Tja.
05:00Und damit ist jetzt Schluss.
05:06Das kann doch wirklich nicht gesund sein.
05:09So lecker wie das riecht.
05:15Schmorbraten.
05:18Ich dachte, ich habe Sie lange genug gequält.
05:21Auch ein angeschlagenes Erz braucht ab und zu einen Schmorbraten.
05:25Aber einen ganz mageren.
05:26Natürlich.
05:29Eva, Sie sind die Beste.
05:34Du bist hier immer noch unsicher?
05:36Ist das nur meinetwegen?
05:38Nein.
05:39Ich habe auch Angst, meine Mutter alleine zu lassen.
05:42Julia, deine Mutter kommt auch ohne dich zurecht.
05:47Du kennst sie nicht.
05:50Du kannst dich nicht nur um deine Mutter kümmern.
05:53Sie wird schon nicht ins nächstbeste Spielcasino gehen und ihr letztes Geld verschwielen.
05:57Es ist an der Zeit, dass ihr lernt, Verantwortung zu übernehmen,
06:00nachdem du so viele Opfer gebracht hast.
06:03Ihre Tochter möchte endlich glücklich werden.
06:06Deine Mutter kann nichts anderes wollen.
06:09Du hast ja recht, Daniel.
06:11Aber...
06:12Nein.
06:13Kein Aber mehr.
06:15Wir beide sind stärker als jedes Aber auf dieser Welt.
06:19Julia verspricht mir, dass du aufhörst zu grübeln.
06:22Und endlich anfängst, dich mit mir zusammen darauf zu freuen, was uns erwartet.
06:28Trägen wir uns nachher im Bootshaus.
06:30Ja.
06:33Ich liebe dich, Daniel.
07:00Ich bin mal hier.
07:05Hier war Daniel fünf Jahre alt.
07:08Wie lange das her ist.
07:09Eine Ewigkeit scheint mir.
07:13Kleine Kinder, kleine Sorgen.
07:16Bei den Großen ist das schon etwas schwieriger.
07:20Ach, Daniel hat mir eigentlich nie Sorgen gemacht.
07:22Er war immer so vernünftig.
07:25Obwohl, seinen eigenen Kopf hat er schon immer gehabt.
07:28Aber mit den richtigen Argumenten konnte man ihn immer überzeugen.
07:33Das ist wahr.
07:34Ich war schon damals stolz.
07:36Auf meinen Enkel.
07:38Er war den anderen immer einen Schritt voraus.
07:51Philipp.
07:53Philipp.
07:57Daniel wird seinem Vater immer ähnlicher.
08:02Philipp wusste auch sehr früh, was er will.
08:10Er fehlt mir auch so sehr.
08:14Es war Daniel, der mir nach Philipps Tod die Kraft gegeben hat, weiterzumachen.
08:20Ich wusste...
08:23Ich wusste, dass er mir nur die Kraft geben kann.
08:27Habt ihr euren Streit inzwischen beigelegt?
08:32Nein, ich hab's versucht, aber...
08:36Irgendwie hat sich Daniel so verändert.
08:39Ich komm nicht mehr an den Rand.
08:42Das ist sicher eine vorübergehende Phase.
08:46Das wirst du schon sehen.
08:49Frederik und Daniel haben sich auch wieder zusammengerauft.
08:54Daniel hat es im Augenblick nicht leicht.
08:58Gib ihm etwas Zeit.
09:11Was ist denn?
09:12Ich hab nur ein paar Sachen von euch in die Maschine gestopft.
09:15Nico musste weg.
09:17Und da dachte ich, ich mach das mal schnell fertig.
09:20Das ist wirklich lieb von dir, aber das musst du nicht machen.
09:23Ich weiß, aber ich tue es trotzdem gern.
09:26Nur...
09:29Diesmal hätte ich es, glaube ich, besser gelassen.
09:33Ein trendiger, rosa Ton, würde ich sagen.
09:36Es tut mir wirklich leid.
09:37Ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte.
09:39Aber lass doch, Christa, das ist nicht schlimm.
09:41Wirklich nicht.
09:42Ich bin noch nicht mal fähig, Wäsche zu waschen.
09:48Christa.
09:50Das ist nur Wäsche.
09:53Jetzt setz dich erst mal.
09:58Ich wollte mich doch nur nützlich machen,
10:00anstatt andauernd nur Chaos anzurichten.
10:02Das ist doch Unsinn, Christa.
10:04Du weißt genau, dass ich recht habe.
10:08Ich bin einfach weggelaufen,
10:10ohne mich zu verabschieden.
10:13Du warst durcheinander, Christa.
10:15Aber jetzt bleibst du in Falkenthal
10:16und nur das zählt.
10:18Ach, ich bin doch hier nur Gast.
10:20Wen interessiert denn das,
10:22ob ich da bin oder nicht?
10:24Ich will doch einfach nur nützlich sein,
10:26irgendeine Aufgabe haben.
10:29Jeder Mensch hat doch eine Aufgabe.
10:31Also erstens,
10:33mich interessiert es, ob du da bist.
10:34Von deiner Tochter mal ganz abgesehen.
10:36Und zweitens,
10:38du machst doch zusammen mit Eva
10:39dieses Kochbuch.
10:41Ach, das ist doch nur ein Hobby.
10:43Und Eva hat auch nicht so oft Zeit.
10:46Dann suchst du dir einfach einen Job.
10:50Wer will mich denn?
10:51In meinem Alter?
10:55Es war doch schon für Julia schwierig,
10:57einen Job hier zu finden.
11:00Wenn du meinst.
11:04Vielleicht sollte ich mir wirklich
11:05einen Job suchen,
11:07damit ich euch nicht mehr
11:08so auf die Nerven falle.
11:10Aber so war das doch gar nicht gemeint.
11:13Aber was soll ich denn tun?
11:15Ich habe doch gar nichts
11:16Richtiges gelernt.
11:19Langfristig wird sich irgendwas finden,
11:21du wirst sehen.
11:23Meinst du?
11:24Ja, meine.
11:30Außerdem gibt es hier genug Aufgaben auch.
11:35Die Meute will gleich satt werden
11:37und ich finde,
11:38wir können sie ja zusammenfüttern.
11:55Wer ist dir denn durchs Gesicht gelaufen?
11:58Ja, macht euch nur alle lustig.
12:02Zahnschmerzen?
12:03Allerdings.
12:05Der Chef hat mich zum Arzt gefahren,
12:07aber ich glaube,
12:07er hat den falschen Zahn erwischt.
12:09Scheiße.
12:10Das ist meinem Freund von mir passiert.
12:12Der hatte zwei vereiterte Backenzähne
12:14und musste in die Notaufnahme.
12:15Ja, und?
12:16Weil als es so schnell ging,
12:17haben sie ihm nur einen gezogen.
12:20Der Typ hat sich tagelang
12:21vor Schmerzen gekrümmt.
12:23Und dann was?
12:24War ein verdammt guter Freund.
12:26Zwei Tage später
12:28haben sie ihm dann den zweiten Zahn
12:29auch noch gezogen.
12:32Riesengeschichte, wirklich.
12:34Das mit den Drinks heute Abend
12:35im Cozy wird dann wohl nichts, oder?
12:36Ja, tut mir leid,
12:37dass ich den einen Abend vermassle.
12:39Ich kann ja mit Lilly was trinken gehen.
12:41Du kannst es auch schön bleiben lassen.
12:43Ich vergaß.
12:44Ist ja deine Freundin.
12:46Sandkastenfreundin.
12:47Wir können ja ein anderes Mal
12:48ins Cozy gehen, okay?
12:51Klar.
12:53Sag mal,
12:54hast du es schon mal
12:55mit Schnitzel versucht?
12:56Hä?
12:56Altes Hausmittel,
12:58rohes Schweineschnitzel.
13:00Ja, und was soll ich damit machen?
13:02Auf deine dicke Backe packen.
13:04Voll wunderbar.
13:05Na, bei deinem alten Freund vielleicht.
13:07Ich wollte nur helfen.
13:18Schnitzel.
13:19Ja.
13:32Niko,
13:33was soll das mit dem Fahrrad?
13:35Das war mein Lieblingsheim.
13:37Christa,
13:38ist ein kleines Malheur passiert.
13:40Wäschst du jetzt auch noch
13:41unsere Unterhosen?
13:43Niko,
13:43sie hat es gut gemeint.
13:44Komm,
13:44wir können jetzt essen.
13:48Das kann ich wegschmeißen.
13:50Das wirst du wohl verkraften,
13:51oder?
13:52Wieso lässt du zu,
13:53dass diese Frau sich hier so breit macht?
13:55Niko,
13:55du weißt,
13:56Christa ist eine alte Freundin.
13:56Freundin von dir ist
13:57und du hast dir Unterschlupf
13:58in unserem fairen Haus geboten
13:59zu einem ziemlich fairen Preis,
14:01wenn wir es mal so nennen wollen.
14:02Niko,
14:02das ist allein meine Sache.
14:03Klar.
14:04Es ist auch deine Sache,
14:05dass du sie bekochst
14:06und ständig zu uns
14:07zum Frühstück einlädst.
14:08Allerdings.
14:10Was ist daran so schlimm?
14:11Nichts.
14:12Überhaupt gar nichts.
14:13Aber,
14:14dass jetzt auch noch
14:15unsere Hausfrau spielen will,
14:16das geht zu weit.
14:18Christa und Julia
14:18brauchten unsere Unterstützung.
14:20Jetzt will Christa
14:21ihm ein bisschen davon gut machen,
14:22indem sie uns
14:23unter die Arme greift.
14:24Wir brauchen niemanden,
14:25der uns unter die Arme greift.
14:26Und diese Frau schon gar nichts.
14:30Niko!
14:52Der Katalog für die Messe.
14:55Die Romantik-Entwürfe sehen
14:57nicht mal so schlecht aus.
14:58Wer weiß.
14:59Am Ende wird Fredericks Idee,
15:01die alte Serie doch noch
15:02an den Start zu bringen,
15:03ein Erfolg.
15:05Wenn eine Idee zum Scheitern
15:07verurteilt ist,
15:08dann diese.
15:09Deswegen haben wir uns ja auch
15:10dafür eingesetzt.
15:14Ich habe mir die ganzen Entwürfe
15:15noch mal angesehen.
15:17Frederik wird sich mit diesem
15:18Romantik-Kitsch
15:19bis auf die Knochen blamieren.
15:20Das dachte ich auch zuerst.
15:22Aber Falkenthal-Porzellan
15:24ist eben eine Marke
15:25von Qualität.
15:26Unsere Leute können
15:27keinen billigen Kitsch
15:28produzieren.
15:28Was willst du damit sagen?
15:30Sieh doch selbst.
15:37Gar nicht mal so schlecht, oder?
15:41Wenn diese Linie
15:42positiv aufgenommen wird
15:43auf der Porzellanmesse,
15:45dann darf niemand wissen,
15:46dass das Fredericks Idee war.
15:48Diesen persönlichen Triumph
15:50darf er auf keinen Fall
15:51auskosten.
15:51Aber es war seine Idee.
15:53Das wissen wir
15:54und unsere Mitarbeiter.
15:56Aber unseren Kunden
15:57müssen wir deutlich machen,
15:59dass die Falkenthaler
16:00Porzellanmanufaktur
16:01wieder mal genau
16:01den richtigen Riecher hatte.
16:04Allen voran
16:04Daniel Gravenberg.
16:07Hast du Daniels Freundin
16:08eigentlich um Verzeihung gebeten,
16:09dass du sie mit einem Scheck
16:11aus Falkenthal
16:12herauskaufen wolltest?
16:13Ich entscheide,
16:14wann und ob ich
16:15mit dieser Julia Schilling rede.
16:16Ich meine ja nur,
16:18falls du es nicht tust,
16:20wird Daniel sich
16:20vor keinen Karren
16:21mehr spannen lassen.
16:22Er liebt dieses Mädchen.
16:24Na und?
16:26Patrizia,
16:27ich brauche keine Belehrungen.
16:29Ich weiß,
16:29was ich zu tun habe.
16:31Kümmere du dich
16:32besser um Frederik.
16:33Je eher er von dir
16:34verschwunden ist,
16:35umso besser.
16:36Im Moment hat er sowieso
16:37mehr Glück als Verstand.
16:40Daniel wird dir nie verzeihen,
16:41wenn du dich
16:42bei dieser Frau
16:42nicht entschuldigst.
16:45mich entschuldigen.
16:47Wofür denn?
17:04Du musst dir also
17:05doch Mut antränken.
17:08Quatsch.
17:09Quatsch.
17:12Quatsch.
17:15Vielleicht bereut deine Mutter
17:16längst,
17:16was sie getan hat.
17:17Und ihr müsst
17:18gar nicht weg von hier.
17:19Das glaubst doch nur du.
17:22Sie wird uns nie
17:22in Ruhe lassen.
17:23Aber sie ist deine Mutter
17:24und sie hat dir
17:25immer beigestanden.
17:26Willst du sie,
17:27deine Familie,
17:28die Firma,
17:28willst du alles aufgeben?
17:30Das hat Julia
17:31auch schon gesagt.
17:32Habt ihr euch abgesprochen?
17:34Haben wir nicht.
17:35Aber hast du mal
17:36darüber nachgedacht,
17:36dass die Einwände
17:37vielleicht berechtigt sind,
17:38Daniel?
17:40Ja, hab ich.
17:41Sind sie nicht.
17:44Daniel,
17:45so ein Schritt
17:46muss gut überlegt sein.
17:48Ich hab ihn mir gut überlegt.
17:51Ich liebe Julia
17:52und ich kann nicht mehr
17:54ohne sie leben.
17:54Das ist ja wunderbar,
17:55aber was ist,
17:57wenn Julia sich dagegen entscheidet?
17:59Dagegen entscheiden?
18:01Wogegen?
18:02Gegen mich?
18:03Dagegen,
18:04dass du dein ganzes bisheriges
18:05Leben einfach weg wirst.
18:06Deine Karriere,
18:07deinen vorgezeichneten
18:08Erfolgsbegehr
18:08und ziemlich viel Geld.
18:12Du weißt genau,
18:12dass mir das nicht wichtig ist.
18:14Also können nur Leute reden,
18:16die immer genug davon hatten.
18:18Jan, ich bezichte gern auf
18:20Reichtum und Macht.
18:22Ich hab endlich die Frau gefunden,
18:23die ich liebe.
18:24Ja, Daniel,
18:25aber wenn sie nicht mitkommt,
18:26dann kannst du machen,
18:26was du möchtest.
18:27Kein Aber.
18:28Manche Leute
18:29muss man zu ihrem Glück zwingen.
18:32Notfalls entführe ich sie einfach.
18:35Zuzutrauen wärst du inzwischen.
18:41Jan?
18:42Ja?
18:43Du hilfst mir doch,
18:44wenn es soweit ist, oder?
18:46Julia zu entführen?
18:47Hier einen Schlussstrich zu ziehen.
18:49Nicht,
18:50dass ich besonders scharf drauf wäre,
18:51meinen besten Freund zu verlieren.
18:53Aber natürlich hilf ich dir.
19:05Ich hab mich in Falkenthal
19:07sofort heimisch gefühlt.
19:08Es ist wunderschön hier.
19:10Und es ist Daniels Heimat.
19:13Ich will mit Daniel weggehen
19:14und einen Platz finden,
19:16der nur uns gehört,
19:17an dem wir glücklich
19:18und frei sein können.
19:20Aber ich hab Angst,
19:21dass wir es eines Tages bereuen.
19:23Dass er es bereut,
19:24alles für mich aufgegeben zu haben.
19:27Und Mama?
19:29Was wird sie dazu sagen,
19:31dass ich mit Daniel weggehen will
19:32und sie alleine lasse?
19:39Ah,
19:40jetzt kochen wir auch noch
19:41für die Familie.
19:42Was gibt's denn Leckeres?
19:44Du bist sauer wegen der Wäsche.
19:47Es tut mir wirklich leid,
19:48aber ich hab...
19:48Was willst du eigentlich hier?
19:50Wie meinst du das?
19:51Seit du da bist,
19:52mischst du dich in alles ein.
19:53Das ist aber unser Leben,
19:54unsere Familie.
19:55Das bestreitet doch niemand.
19:57Wir sind doch ohne dich
19:58immer gut zurechtgekommen.
19:59Ich wollte doch nur helfen.
20:01Wir brauchen deine Hilfe nicht.
20:04Du bleibst natürlich.
20:07Wenn sie gehen will?
20:09Es reicht, Nico.
20:11In diesem Hause bestimmen immer noch ich,
20:12wer am Tisch sitzt und wer nicht.
20:14Verstanden.
20:16Was soll das?
20:17Lass mich vorbei.
20:20Kein Wunder,
20:20dass dein Lieblingshemd jetzt rosa schimmert,
20:22wenn der Herr einen knallroten BH
20:23in seiner Hosenplasche vergisst.
20:35Mit deiner Mutter ist das ja ein wenig anders.
20:37Sie behauptet,
20:39du hättest eine Freundin.
20:42Jetzt sag bloß,
20:43Annabelle hat dich geschickt.
20:45Aber du weißt ganz genau,
20:46dass ich mich von niemandem schicken lasse.
20:48Nein, nein.
20:49Die Frage ist
20:50die reine Neugier.
20:56Sag mal,
20:57wie war das eigentlich damals
20:59mit Oma Charlotte?
21:01Wie hast du sie von deiner Liebe überzeugen können?
21:05Das war gar nicht so einfach.
21:08Ich musste Charlotte
21:10zu ihrem Glück zwingen, sozusagen.
21:13Aha.
21:16Sie war gerade dabei,
21:19sich mit jemand anderem zu verloben.
21:25Aber
21:27geliebt hat sie nur mich.
21:30Das habe ich immer gewusst.
21:34Und dann?
21:37Dann
21:38habe ich sie einfach entführt.
21:40Was?
21:41Von der Verlobungsfeier weg?
21:44Sie hätte sich erwehren können.
21:47Sozusagen.
21:48Aber das hat sie nicht.
21:49Und das,
21:50das hat mir Mut gemacht.
21:54Mut?
21:55Wofür?
21:55Für meinen Antrag.
21:57Ah.
21:57Zum Glück weiß ich,
21:58dass die Geschichte ein Happy End hat.
22:00Ja.
22:00Und das,
22:01obwohl ich so gestottert habe,
22:03es ist mir bis heute ein Rätsel,
22:05wie sie mich überhaupt verstehen konnte.
22:07Wahrscheinlich brauchte sie das gar nicht,
22:08weil sie dich genauso geliebt hat,
22:10wie du sie.
22:13Sie hat sich
22:16gegen den anderen
22:18für mich entschieden.
22:20Deine Großmutter war eine wunderbare,
22:23stolze Frau.
22:25Sie zu heiraten,
22:27das war die beste Entscheidung meines Lebens.
22:33Moment!
22:35Mama!
22:41Lassen Sie mich herein.
22:43Ich bin nicht hier,
22:44um Sie zu beleidigen.
22:46Ich, ähm,
22:48wollte mich bei Ihnen entschuldigen.
22:54Es kam alles sehr überraschend für mich.
22:57Mein Sohn und Sie.
22:58Ich meine,
23:00das ist nicht einfach,
23:01für eine Mutter zu akzeptieren.
23:03Besonders, wenn alles so heimlich abläuft.
23:06Ja.
23:07Sicher.
23:09Ich habe inzwischen eingesehen,
23:10dass es ein Fehler war,
23:12Sie mit Geld abfinden zu wollen.
23:14Das hätte ich nicht tun sollen.
23:17Lieben Sie meinen Sohn?
23:21Ja, das tue ich.
23:24Dann
23:26sollten wir anfangen,
23:29aufeinander zuzugehen.
23:31Denn wir haben etwas gemeinsam.
23:34Mein Handeln tut mir aufrichtig leid.
23:39Bitte bezahlen Sie mir.
23:48Hallo, Frederik.
23:49Hallo, Daniel.
23:50Habt ihr schon gesucht?
23:51Ich war auf meinem Zimmer.
23:53Sag mal,
23:53mein Großvater sagte irgendwas
23:54von einem Schmorbraten.
23:59Daniel,
23:59ich muss dringend
24:00für ein paar Tage nach Südafrika.
24:01Wann?
24:03So schnell wie möglich.
24:04Maximal eine Woche.
24:06Hältst du es für richtig,
24:07die Firma so lange alleine zu lassen?
24:10Wieso alleine?
24:12Ja, was heißt alleine?
24:16Immerhin sollst du jetzt das Ruder übernehmen,
24:18was du mit der Durchsetzung
24:20der Romantik-Serie
24:20auch schon geschafft hast.
24:22Du und ich,
24:22wir führen die Firma gemeinsam.
24:25Wie soll ich also vertreten?
24:27Ich bin davon ausgegangen,
24:28denn die Entwürfe
24:29und der Katalog
24:30für die Messe,
24:31die stehen.
24:32Alles darf nach Plan.
24:34Ich werde drüber nachdenken.
24:36Ich kann es dir aber nicht versprechen.
24:37Ich habe auch meine Pläne.
24:39Seit wann hast du denn
24:40was anderes im Sinn
24:41als die Firma?
24:43Oder hat das mit der
24:45geheimnisvollen Unbekannten zu tun,
24:46die man dir nachsagt?
24:48Ich muss jetzt los.
24:49Woher hast du mir auch alles
24:50über deine Liebschaften erzählt?
24:52Die Zeiten haben sich geändert,
24:53Frederik.
24:54Du hast dich ja ganz schön schnell getröstet
24:55über dein afrikanisches,
24:57amoröses Abenteuer.
24:59Wie hieß diese Safari-Leiterin nochmal,
25:01die du dich so wahnsinnig verliebt hast?
25:04Daniel, wir müssen noch einiges besprechen,
25:05bevor ich fahre.
25:06Das mag sein.
25:07Ich habe aber jetzt keine Zeit.
25:08Ich bin verabredet.
25:09Du vernachlässigst deine Pflichten.
25:13Das sagst ausgerechnet du.
25:21Sie haben gesagt,
25:22was Sie zu sagen hatten.
25:23Und ich glaube,
25:24es ist besser,
25:25wenn Sie jetzt gehen.
25:27Es ist leichtsinnig,
25:29die Hand einer Gravenwerke auszuschlagen.
25:33Aber Sie wissen sicher,
25:34was Sie tun.
25:53Was ist das da an deinem Gesicht?
25:56Hallo, Lilly.
25:57Soll gegen Zahnschmerzen helfen.
25:59Wer sagt denn sowas?
26:00Tim.
26:01Ach so.
26:02Na dann.
26:03Und, hilf's?
26:04Nö.
26:04Setz dich doch.
26:05Ich dachte,
26:06wir wollten ins Kursi.
26:07Hat Tim dir nicht Bescheid gesagt?
26:09Nö.
26:11Hat der Arzt dir nicht helfen können?
26:13Doch.
26:13Er hat ein bisschen rumgebohrt
26:14und mir Tabletten verschrieben.
26:18Das sind ja richtig starke Dinge.
26:20Hättest du sowieso
26:21keinen Cocktail drauf trinken dürfen?
26:23Wenn sie wenigstens helfen würden.
26:25Tut mir echt leid.
26:28Na dann mal gute Besserung.
26:30Wollen wir nicht noch
26:31einen Film zusammen gucken?
26:32Ach, ich weiß nicht.
26:35Kennst du den?
26:39Also, die Frau
26:41verliebt sich in einen Typen,
26:42der in den Krieg ziehen muss.
26:43Eine Liebesschnulze?
26:45Normalerweise stehen Frauen
26:46auf sowas.
26:47Ich bin eben nicht normal.
26:49Aber der Film ist echt ganz gut.
26:51Also, am Ende
26:51stürzt sich der Hauptdarsteller
26:52mit dem Auto die Klippen runter.
26:54Warum das denn?
26:55Wegen der Frau.
26:57Kann man machen.
26:58Muss man nicht.
26:59Vielleicht konnte er ohne sie
27:00einfach nicht mehr leben.
27:01Ach, typisch Film.
27:04Also, meinetwegen.
27:13Aber bei dem ganzen Kitsch
27:15brauche ich dringend Chips.
27:33Vielleicht war es ein Fehler,
27:35die Entschuldigung
27:36von Daniels Mutter abzulehnen.
27:38Vielleicht hat sie es doch
27:39ehrlich gemeint.
27:42Und ich habe die Chance verpasst,
27:44mit Daniel hierbleiben zu können.
27:46Und...
27:47Wovon hast du geträumt?
27:51Ist alles in Ordnung?
27:53Jetzt schon.
28:03Oh, nee, der wird doch jetzt nicht...
28:07War ja so klar.
28:09In so einem Moment
28:10denken wir doch nicht
28:10ans Knutschen, oder?
28:12Hm?
28:17Du mir leid.
28:40Hören Sie, die...
28:41Die Pistole haben wir gefunden.
28:45Und sie hat sich
28:46wirklich bei dir entschuldigt?
28:48Das hätte ich nicht gedacht.
28:50Glaubst du,
28:51sie hat es ernst gemeint?
28:52Ja, so genau weiß man das
28:54bei ihr nie, aber...
28:55Es könnte schon sein.
28:59Vielleicht hätte ich
28:59ihre Entschuldigung
29:00nicht ablehnen sollen.
29:02Es ist ihr sicher erst recht
29:03gegen unsere Beziehung.
29:04Julia, sie ist zu weit gegangen,
29:06so oder so.
29:07Es war absolut richtig,
29:08von dir dich nicht
29:09von ihr einschüchtern zu lassen.
29:10Und wenn es jetzt
29:11ein ernst gemeintes
29:12Friedensangebot war,
29:14dann habe ich alles verdorben.
29:16Nein, du hast absolut
29:17das Richtige getan.
29:17Und hör auf,
29:18dir solche Gedanken zu machen.
29:19Die hätte sich
29:20meine Mutter machen sollen,
29:21bevor sie zu dir kam
29:22und dich beleidigt hat.
29:26Weißt du,
29:28ich könnte dich
29:29einfach nur so anschauen.
29:33Und würde doch
29:34nie genug bekommen.
29:41Und lass uns nicht mehr
29:42von meiner Mutter sprechen.
29:43und das ist nicht mehr
30:36Becker?
30:37Papa, hi, ich bin's, Lilly.
30:39Ja, ich weiß, es ist schon spät.
30:41Ja, allerdings.
30:43Von der Welt, vom Leben.
30:45Was willst du?
30:46Ich habe alle meine Kraft einzusetzen.
30:48Das ist meiner Frau.
30:49Ja, aber wenn er schon schläft, dann...
30:50Was machst du denn noch da?
30:52Na, auf ihn aufpassen.
30:54Er ist krank und ich finde,
30:56jemand sollte bei ihm sein, wenn er aufwacht.
31:01Danke, Papa.
31:03Ja, okay, mach ich.
31:05Tu auch.
31:13Ja, okay.
31:32Gute Nacht, Marja.
31:45Macht Lilly das oft?
31:46Was meinst du?
31:48Nachts von zu Hause wegbleiben.
31:49Nein, ehrlich gesagt nie.
31:51Aber ich weiß, bei Kolja ist sie gut aufgehoben.
31:53Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit.
31:56Und plötzlich sind sie erwachsen.
31:58Ja, aber haben wir das nicht gewollt?
32:01Sie großziehen, damit sie selbstständig werden und uns nicht mehr brauchen.
32:07Aber das Loslassen wird schwer eines Tages, ich weiß.
32:11Zum Glück musste ich das bei Julia nie.
32:16Ich glaube, dass ich mit Lilly noch ein bisschen Zeit habe.
32:20Aber Nico wird bald seine eigenen Wege gehen.
32:23Sag mal,
32:24hast du eigentlich rausgekriegt,
32:26wem der rote BH gehört?
32:29Er würde mir sowieso nichts erzählen.
32:31Deshalb habe ich ihn erst gar nicht gefragt.
32:34Es tut mir leid, was da passiert ist heute.
32:37So kenne ich Nico gar nicht.
32:42Kenne ich meinen Sohn überhaupt?
32:45Ich fürchte, ich hatte oft zu wenig Zeit für ihn.
32:48Es ist nie zu spät, sich Zeit zu nehmen.
32:51Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
32:54Tja.
32:56Aber man kann vieles besser machen, glaube ich.
33:00Wenn ich eins weiß,
33:02dann ist es,
33:03dass du ein guter Vater bist.
33:05Hm.
33:24Das weiß ich nicht.
33:49Willkommen auf deinem Abschluss bei.
34:00Daniel,
34:02du bist der Mann mit Erfahrung.
34:03Dein Onkel Frederik braucht dich jetzt.
34:05Die Firma braucht dich.
34:07Und du brauchst diese Firma.
34:09Aber du bist mir wichtiger.
34:10Ich habe einfach Angst,
34:11dass du eines Tages
34:12den Weggang aus Falkenthal bereust.
34:22Nein, mein Schatz.
34:25Das werde ich sicher nicht.
34:29Du bist das Wichtigste.
34:30Und so wird es bleiben.
34:45Ich glaube nicht.
35:00Na, wie geht's dem Bäckchen?
35:03Du bist ja die Nacht übergeblieben.
35:06Na klar, man weiß ja nie.
35:07Nicht, dass du in den Kollaps kriegst oder sowas.
35:11Der Film war übrigens super.
35:13Besonders die letzte Viertelstunde.
35:16Hast du also nichts verpasst?
35:19Oh, mein Rücken.
35:20Kann ich dir irgendwie helfen?
35:22Geht schon.
35:24Räum mal lieber das Ding da weg, ist ja eklig.
35:31Oh nee, guck mal, wie spät das schon ist.
35:35Shit, Viertel nach.
35:36Schaff ich nie im Leben vorher noch mal nach Hause.
35:39Wenn du willst, kann ich dir ein paar Anziehsachen leihen.
35:42Du meinst, so ein paar sexy Boxershorts von dir?
35:48Ich geh da mal schnell ins Bad.
35:50Meinst du, Tim war schon beim Bäcker?
35:54Tim, Tim, Tim.
36:10Andreas, hier ist Daniel.
36:13Julia kann heute nicht zur Arbeit kommen.
36:15Sie ist, ähm...
36:18Ach, Unsinn.
36:19Sie ist nicht krank, sie ist bei mir.
36:21Ja.
36:23Ja, bitte denk dir irgendetwas aus für die anderen, ja?
36:26Danke.
36:27Tschüss.
36:28Tschüss.
36:40Tschüss.
36:41Gondol ist da, samt Gondoliere.
36:53Buongiorno, mein Lieber.
36:54Pst, wer schläft noch?
36:57Lass mich raten.
36:59Du brauchst diesen ganzen romantischen Krimskrams, um dich entfültig mit deiner Mutter zu versöhnen?
37:03Genau das hab ich vor.
37:06Du bist ein wahrer Freund, ich danke dir.
37:09Du machst das jetzt ernst, oder?
37:12Hast du je daran gezweifelt?
37:15Du?
37:16Ich war mir einer Sache noch nie so sicher.
37:23Morgen.
37:25Was machen die Zahnschmerzen?
37:28Geht so.
37:29Jetzt mal auf mich gehört, ich sag nur Schnitzel.
37:33Sag mal, hatte ich da gerade eine Erscheinung, oder...
37:36oder das Lilly, die da gerade im Badezimmer verschwunden ist?
37:40Und wenn?
37:41Wie, die hat hier übernachtet?
37:44Na und?
37:46Ich glaube, ich hab dich unterschätzt, alter Junge.
37:48Von wegen Sandkastenfreundin.
37:58Wo bin ich?
37:59Bei mir.
38:01Das ist das Wichtigste.
38:12Wo hast du die denn jetzt hergezaubert?
38:18Willst du das wirklich wissen?
38:21Dann schließ die Augen.
38:32Vertraust du mir?
38:33Ja.
38:43Was hast du vor?
38:49Überraschung.
38:52Du wirst mir doch nicht erzählen, dass da nichts gelaufen ist.
38:55Hattest du über meinen Film gesehen und es war spät, okay?
38:57Klar, Mann. Das sag ich dann auch immer.
39:01Morgen. Hast du gut geschlafen?
39:04Brav wie ein Lamm. Und du?
39:06Na, es geht so. Mein Rücken tut verdammt weh.
39:09Verstehe.
39:10Ihr solltet euch echt mal ein Gästebett zulegen.
39:14Ja, das machen wir.
39:16Wir sehen uns später.
39:21Ja, ist gut.
39:22Wir sehen uns später.
39:24Frühstücken wir gar nicht zusammen?
39:27Hast recht. Vielleicht ein anderes Mal.
39:29Vielleicht ein anderes Mal. Soll ich dir jetzt Klamotten leihen oder nicht?
39:32Vielleicht ein T-Shirt.
39:34Ja.
39:45Danke.
39:48Danke.
39:52Danke.
40:04Danke.
40:07Danke.
40:10Daniel, jetzt sag mir doch endlich, was du mit mir vorhast.
40:18Vorsicht, Stufe.
40:23Warte.
40:33Daniel!
40:37Du hattest recht, als du sagtest, dass meine Wurzeln hier sind.
40:40Aber ich habe gehört, wenn man einen noch nicht so alten Baum an einen anderen Ort verpflanzt,
40:48dann kann er dort neue Wurzeln schlagen.
40:51Ich möchte, dass du mir dabei hilfst.
40:54Und ich möchte dir dabei helfen, deine ersten eigenen Wurzeln zu schlagen.
40:59Egal, wo es ist.
41:01Hauptsache ist nur, dass wir zusammen sind.
41:07Also...
41:09Julia Schilling.
41:12Hiermit frage ich dich.
41:15Willst du meine Frau werden?
41:21Frederic wird abreisen.
41:23Wann?
41:24Was hältst du davon, wenn ich dich endlich meiner Familie vorstelle?
41:28Wenn sie ihn wirklich lieben, dann gibt es nichts, das sie und ihren Sohn auf Dauer trennen kann.
41:34Das ist so ein geheimen Zauberspruch auf Lager, mit dem du Daniel und Julia für immer und ewig auseinanderbringen kannst.
41:39Genau den habe ich.
41:40Ich würde euch gern morgen zum Essen einladen, weil ich euch jemanden vorstellen möchte.
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