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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:57Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:07Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:30Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:31Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:39Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:13Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:27Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:20Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:25Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:47Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:15Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:34Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:36Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:54Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:55Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:57Untertitelung des ZDF für funk, 2017
05:01Untertitelung des ZDF für funk, 2017
05:02Untertitelung des ZDF für funk, 2017
05:08Untertitelung des ZDF für funk, 2017
05:09Untertitelung des ZDF für funk, 2017
05:11Untertitelung des ZDF für funk, 2017
05:11Untertitelung des ZDF für funk, 2017
05:22Heinz Schlohmeier!
05:25Erstaunst du was? Hat alles der Chef bezahlt.
05:29Nur Karin ist von mir.
05:31Ich bin ihr soziales Jahr.
05:33Guten Morgen.
05:36Und was willst du hier?
05:37Keine Ahnung. Ist mir auch egal.
05:40Die Hauptsache ist, ich sehe meine Zeit lang nicht die alten Knacker beim Töpfern.
05:50Sag mal, seit wann spielst du hier Schrankenwärter?
05:53Ich dachte, du schmeißt schon längst den ganzen Laden.
05:56Meistens kommt es anders, als man denkt.
05:59Ja, wem sagst du das?
06:01Ich habe auch mal davon geträumt, in der Karibik zu enden.
06:05In Stattdessen sitze ich jetzt im Alterssilo am Stadtrand.
06:14Ich schicke hier Blumen.
06:17Ich rufe andauernd an.
06:19Ich bin sogar zweimal hingefahren nach Berlin.
06:22Es ist alles laufig gegen eine Wand.
06:24Hör auf, es mit der Brechstange zu versuchen.
06:27Sie hat sich entschieden, das Kind zu bekommen.
06:29Die Zeit arbeitet für dich.
06:31Ich wäre der Vater. Da will ich doch dabei sein.
06:33Die ganze Zeit über, von Anfang an. Verstehe das doch.
06:38Dass mir Birgit das kaputt gemacht hat, das werde ich ihr nie verzeihen.
06:41Na ja, aber...
06:43Sie ist eine der wenigen Verbündeten, die du in der Firma hast.
06:46Das ist mir egal.
06:48Mich interessiert nicht die Firma, mich interessiert mein Kind.
06:50Und dieses, dieses, dieses verrückte Weib, das kann mir gestohlen bleiben.
06:56Tut mir leid.
06:59Entschuldigung.
07:00Wilhelm, Schlomeier wartet in der Kantine auf dich.
07:02Ja, ich komme.
07:05Schlomeier?
07:05Er hat hier früher bei uns gearbeitet.
07:08Ja, ja, das weiß ich. Ich muss Jahre her sein, aber warum ist er hier?
07:11Ich wollte mit ihm reden.
07:13Einfach so, über gute alte Zeiten.
07:16Vielleicht ein bisschen mehr.
07:17Fängst du jetzt auch an mir, irgendwelche Sachen zu verheimlichen?
07:21Noch ist es nur so eine Idee.
07:23Aber wenn mehr draus wird, erfährst du es als Erster.
07:29Hat Papa dich geschickt?
07:32Kontrollbesuch beim Töchterchen?
07:34Der weiß nicht, dass ich hier bin.
07:36Der weiß auch nicht, dass du und Roland wieder getrennt seid.
07:40Roland kommt schon wieder zu mir zurück.
07:42Birgit.
07:43Was hat dich bloß geritten, der Frau Festerer zu sagen, dass ihre Schwangerschaft deine Beziehung stört?
07:47Und dass sie sie abbrechen soll?
07:49Das war meine ehrliche Meinung.
07:51Du solltest dich schämen.
07:53So redet man nicht mit einem Menschen und schon gar nicht mit einer schwangeren Frau.
07:58Ist es jetzt schon unanständig, ehrlich zu sein?
08:00Dann bin ich gerne unanständig.
08:03Was ist los mit dir?
08:04Warum bist du so böse und so gehässig?
08:07Ich lasse mir nicht mehr auf der Nase herumtanzen.
08:08Das ist alles.
08:11Dein Vater wird nichts erfahren.
08:13Aber du solltest mit mir reden.
08:15Es ist nichts.
08:17Hört endlich auf, euch Sorgen zu machen.
08:20Geh und kümmere dich um Lena.
08:21Das macht dich doch glücklich.
08:23Birgit, ihr bedeutet mir beide etwas.
08:26Aber du bist nicht meine Mutter.
08:28Also spar dir die Worte und lass mich in Ruhe arbeiten.
08:33Ich hoffe, du wachst eines Tages auf und merkst, was du den Menschen antust, die dich lieben.
08:48Ihr habt doch alle von nichts eine Ahnung.
09:11Ich möchte, dass du dem Vorstand sagst, was sich hinter der abgeschlossenen Tür abspielt.
09:16Bist du sicher?
09:19Ja.
09:21Aber wir wissen immer noch nicht, wer der Verräter ist.
09:25Das Risiko gehe ich ein.
09:27Wieso jetzt? Auf einmal?
09:30Mein Vater hat mich davon überzeugt, dass es schlimmer ist, zu schweigen.
09:34Ich glaube, er macht sich was vor.
09:36Trotzdem.
09:39Okay.
09:40Wie du meinst.
09:42Dann berufe ich für morgen eine Sitzung ein und unterrichte alle von unseren Plänen.
09:50War sonst noch was?
09:52Nein.
09:57Jemand hat die Option für das Land bezahlt.
10:00Und ich glaube, meine Schwester steckt dahinter.
10:02Deine Schwester?
10:04Warum sollte sie das tun?
10:07Schlechtes Gewissen?
10:09Vielleicht will sie sich freikaufen, aber das lasse ich nicht zu.
10:14Deine Schwester hat das Geld nicht bezahlt.
10:17Meinst du damit, dass jemand, der kein Gewissen hat, auch kein schlechtes?
10:21Nein, ich meine...
10:24Ich mache auf.
10:26Ich muss sowieso los.
10:27Tschüss.
10:28Stefan?
10:30Ja?
10:33Ach, nichts.
10:35Kommst du zur Sitzung?
10:37Kommt drauf an, wie ich mich fühle.
10:40Das ist Sandra. Lässt du sie rein?
10:42Ja.
10:43Tschüss.
10:44Ciao.
10:48Hallo?
10:49Hallo.
10:51Frau Czarni erwartet Sie.
10:52Kommen Sie rein.
10:55Schönen Tag noch.
10:57Ihnen noch.
11:01Attraktiver Mann.
11:02Dein Freund?
11:04Leider nicht.
11:05Oder Gott sei Dank.
11:07Aha.
11:08Was heißt das?
11:13Wir suchen noch nach derselben Sprache.
11:16Ach so.
11:18Warst du bei Antonia?
11:20Ja, war ich.
11:22Und, ist alles in Ordnung?
11:23Immer.
11:25Nee, es ist so, als wäre es gestern gewesen.
11:27Sie macht immer noch total dicht.
11:29Wer ist denn dieser Frank Löbitsch?
11:31Was ist denn das für ein Typ?
11:34Alle waren in den verknallt.
11:36Weißt du, das war ein Macho, aber gleichzeitig war der total süß.
11:38Und außerdem sah er verdammt gut aus.
11:40Und was macht er jetzt?
11:42Er lebt in München, macht irgendwas mit Versicherungen.
11:45Also das ist das Letzte, was ich von ihm gehört habe.
11:46Und das ist auch schon wieder Jahre her.
11:49Und willst du nicht nochmal zu Antonia gehen?
11:53Ich glaube nicht, dass das groß Sinn macht.
11:57Vielleicht kann ich sie ja zu Friedensverhandlungen bewegen.
12:09Komm, mir reicht der Fraß im Alters-Silo.
12:12Ich hole mir nachher was in der Frittenbude.
12:14Jetzt vertrau mir.
12:15Frau Becker, zweimal Menü eins.
12:18Gerne.
12:19Und einen roten.
12:20Trocken.
12:21Und Sie suchen sich auch was aus?
12:23Danke.
12:24Macht.
12:26Das ist ja ein sehr nettes Mädchen.
12:28Na ja, eine uneinnehmbare Festung.
12:31Ich habe es versucht.
12:33Du erinnerst dich nie, ja?
12:36In meinem Alter machen sollte ich.
12:40Danke.
12:45Ich lasse mir vieles verbieten, aber nicht mein Weinchen.
12:49Also, warst du zum Bus, Willem?
12:53Du hast mich nicht durch die Gegend kutschiert haben nach all den Jahren, damit ich deinen Mittagstisch probiere.
12:58Was würdest du sagen, wenn man eine Einschussmaschine so konstruiert, dass die Garne nicht mehr so leicht brechen?
13:06Ein alter Hut.
13:07Die Idee habe ich schon vor Jahren gehabt, aber damals habt ihr mich ja für verrückt gehalten.
13:12Aber die Idee wurde nie umgesetzt, oder?
13:15Ach, warum interessiert dich das nach all den Jahren?
13:20Isatex hat so eine Maschine entwickelt.
13:22Mit meiner Idee.
13:24Sieht so aus.
13:25Ja, ja, ja, klar.
13:26War schon immer meiner Zeit voraus.
13:29Ich war nicht dumm.
13:30Danke.
13:32So, zahlen wir mit eins.
13:34Danke schön.
13:35Wenn Sie sonst noch etwas brauchen.
13:36Ich melde mich dann.
13:37Ich hätte gerne ein Glas Wasser.
13:39Gerne.
13:40Es gibt also ein Patent.
13:42Schmeckt fabelhaft.
13:44Ich habe dir ja gesagt, du kannst mir vertrauen.
13:46Heinz, hast du deine Erfindung zum Patent angenommen?
13:50Das weiß ich nicht mehr nach all den Jahren.
13:53Sieht doch früher an alles und jedes erinnert.
13:55Ja, früher.
13:59Vielen Dank.
14:03Egal, was wir Ihnen hier bezahlen.
14:06Wir zahlen das Doppelte.
14:08Jetzt wirbt nicht unsere Köchin ab.
14:13Heinz, gibt es ein Patent?
14:16Du solltest einmal bei uns essen, dann wüsstest du, wie verzweifelt wir sind.
14:22Heinz.
14:24Ich denke davon.
14:31Hallo.
14:33Hi.
14:40Schuhe?
14:41Ja.
14:43Drei Paar.
14:47Sandra hat mir alles erzählt.
14:50Der Klassiker, ein Mann, zwei Frauen.
14:52Die hier waren im Sonderangebot.
14:54Sie war doch bei dir.
14:57Und?
14:57Wie findest du sie?
15:00Warum versuch dir nicht endlich mal die Sache zu vergessen?
15:03So einfach mache ich es Ihnen nicht.
15:05Dafür habe ich zu sehr gelitten.
15:06Wie lange ist denn das jetzt her?
15:08Zehn, fünfzehn Jahre?
15:10Hältst du mich für nachtragend?
15:12Wie würdest du es nennen?
15:14Stur.
15:16Ich würde es einfach Sturheit nennen.
15:19Und was das betrifft, kennst du dich ja bestens aus.
15:21Nicht?
15:35Sprichwörtliche Nadel im Heuhauf.
15:37Also das bringt so nichts, Wilhelm.
15:39Du hast ja gesehen, wie viel Zeug da unten liegt.
15:41Akten, die zum Teil über 40 Jahre alt sind, die zerfallen, wenn man sie in die Hand nimmt.
15:46Wenn es ein Patent gibt, dann muss es aber irgendwo sein.
15:49Warum wendest du dich nicht ans Patentamt?
15:51Mit nichts weiter als ein bisschen Verdacht.
15:53Also ich glaube trotzdem, die Chancen dort was zu finden sind größer.
15:57Vielleicht viel zu viel Staub aufwirbeln.
15:59Erzähl mir nichts von Staub.
16:01Davon hatte ich heute schon genug.
16:02Aber dass sich dieser Schlomer hier an nichts erinnert, das finde ich schon seltsam.
16:06Er sagt, dass er sich nicht erinnert.
16:09Ach so, du denkst, der lügt?
16:12Ich weiß nicht, irgendwas stimmt an der Sache nicht.
16:25Wo warst denn du so lange?
16:26Schon mal was vom Telefon gehört?
16:28Du hast meine Nummer.
16:30Eine Frau Berger hat schon zweimal angerufen.
16:32Hier?
16:36Offensichtlich hast du ihr die falsche Nummer gegeben.
16:40Sie hat meine Visitenkarte.
16:41Da steht unser Privatnummer nicht drauf.
16:44Ich kümmere mich morgen darum.
16:47Bevor deine Fantasie mit ihr durchgeht,
16:49Frau Berger besitzt mehrere Boutiquen
16:51und interessiert sich für einige unserer Accessoires.
16:54Schön für Frau Berger.
16:56Und für dich.
16:57Nathalie, bitte.
16:58Ich habe nichts gesagt.
17:00Dieser Blick genügt völlig.
17:02Hallo, ich liebe dich.
17:04Ich denke, ich gehe dir so auf die Nerven.
17:06Ich informiere dich nicht über Termine.
17:07Ich mache, was ich will.
17:09Hast einen riesen Dickschädel.
17:12Vertraust mir nicht.
17:13Treibst mich in den Wahnsinn.
17:16So jemand muss man doch lieben, ob man will oder nicht.
17:19Idiot.
17:20Sarah schläft.
17:21Ich finde, wir sollten das nutzen.
17:23Dann aber schnell.
17:25Bevor Frau Berger nochmal anruft.
17:32Hallo.
17:33Auch ein Glas?
17:35Danke, ich nehme schon, was ich brauche.
17:41Frau Becker hat beim Auffüllen geholfen.
17:44Ja, das sehe ich.
17:45Ich beteilige mich selbstverständlich zu 50 Prozent an den Kosten.
17:49Etwas anderes hatte ich auch nicht erwartet.
17:54Ich versuche nur, mich zu unterhalten.
17:56Schließlich leben und arbeiten wir zusammen unter einem Dach.
17:59Sie haben sich in meine Firma gedrängt und auch in mein Haus.
18:02Gegen beides konnte ich nichts unternehmen.
18:03Aber aus meinem Leben werde ich Sie draußen halten.
18:09Ich wollte mich nie zwischen Sie und Birgit stellen.
18:13Die ganze Sache war ein totales Missverständnis.
18:18Birgit lebt Ihr Leben, ich lebe meins.
18:21Sie spielen dabei keine Rolle.
18:25Und welche Rolle spielt Frau Pfister dabei?
18:28Das gehört zu dem Teil, wo Sie draußen bleiben.
18:30Ich habe Sie beide auf dem Parkplatz gesehen.
18:35Vielleicht kann ich helfen.
18:37Sieht so verzweifelt aus.
18:40Der Express-Versand ist einer unserer wichtigsten Geschäftspartner.
18:43Sie können sicher verstehen, dass ich mir da Gedanken mache.
18:46Warum versuchen Sie nicht, die Probleme mit Ihrer Schwester zu lösen,
18:49bevor Sie sich meinen widmen?
18:51Also gibt es Probleme zwischen Ihnen und Frau Pfister.
18:58Wir sehen uns morgen in der Sitzung.
19:01Und was Ihre Versuche betrifft, mit mir Konversation zu betreiben,
19:05lassen Sie es.
19:10Wir hatten bereits über Hochzeit gesprochen.
19:13Sandra wollte meine Trauzeugin sein.
19:17Was hat denn er dazu gesagt?
19:19Frank?
19:21Das Übliche.
19:23Es täte ihm leid.
19:24Er hätte zu viel getrunken, sie ihn verführt.
19:26Eine einmalige Dummheit.
19:28Bla, bla.
19:31Sandra hat die Geschichte aber ein bisschen anders erzählt.
19:34Ich habe keinem von beiden zugehört.
19:36Ich wollte einfach nur weg.
19:38Ich habe mein Studium geschmissen, bin völlig ausgerastet.
19:42Wie alt warst du damals?
19:44Anfang 20.
19:45Da zieht man sowas noch gnadenlos durch.
19:48Allerdings.
19:53Weißt du, ich...
19:55Ich gehörte als Teenager nie zu den Mädchen,
19:57die sich ständig verlieben.
20:00Frank war meine erste große Liebe.
20:03Und ich wollte, dass es bis an mein Lebensende so bleibt.
20:06So romantisch.
20:08Danach nicht mehr, das kannst du mir glauben.
20:15Im Endeffekt konnte mir gar nichts Besseres passieren.
20:19Ich ging nach London,
20:20habe zu Ende studiert
20:21und Karriere gemacht.
20:24Zumindest sieht das Ganze danach aus,
20:26als ob da noch was draus wird.
20:33Aber verliebt hast du dich natürlich nie wieder.
20:36Natürlich habe ich mich verliebt.
20:37So toll war er nur auch wieder nicht.
20:38Und wieso kannst du dich dann nicht mit Sandra versöhnen?
20:41Weil sie mich verletzt hat.
20:43Und weil ich ihr diesen verdammten Klotz am Bein zu verdanken habe.
20:46Jedes Mal, wenn es mit der großen Liebe wieder nichts wurde,
20:50habe ich zu Hause gesessen, gelitten
20:52und mich gefragt, was geworden wäre,
20:53wenn Frank mich nicht mit Sandra betrogen hätte.
20:57Verstehe.
20:59Wenn man jung ist,
21:00stürzt man sich mit einer Offenheit in die Liebe,
21:03mit einer Naivität.
21:04Das ist unglaublich.
21:06Bis jemand kommt und diese Unbeschwertheit zerstört.
21:09Danach ist man nur noch vorsichtig.
21:13Aber ihm sage ich das.
21:24Gelingt es uns, den Stoff zu produzieren,
21:26muss sich Althofer keine Sorgen um seine Zukunft machen.
21:29Nie mehr.
21:31Naja, die Idee ist ja nicht neu.
21:34Intelligente Stoffe herzustellen,
21:35das haben schon viele versucht.
21:37Wir auch.
21:38Wir haben auch schon Geld zum Fenster rausgeworfen.
21:40Aber mit diesem neuen Garn schaffen wir es.
21:42Davon bin ich fest überzeugt.
21:45Frau Czernys berühmtes Bauchgefühl.
21:47Wenn Lenas Gefühl stimmt, ist es der Jackpot.
21:51Nein, dieses Projekt bindet viel zu viel Arbeitskraft
21:53und viel zu viel Kapital.
21:55Innovativ zu sein, wirkt immer ein gewisses Risiko.
21:59Jetzt machen Sie erst mal Ihre Hausaufgabe
22:00und lernen Sie, was es wirklich bedeutet,
22:02Stoffe herzustellen,
22:04bevor Sie hier von Innovation sprechen.
22:06Ich weiß überhaupt nicht, warum du dich so aufregst.
22:08Die Einschussmaschine ist gekauft
22:10und es werden bereits Stoffe gewebt.
22:12Und ändern?
22:13Kannst du eh nichts mehr ändern?
22:14Warum geben wir der Sache nicht eine Chance?
22:17Sagen wir, drei Monate.
22:20Wenn wir bis dahin keine vernünftigen Ergebnisse erzielt haben,
22:23brechen wir ab.
22:24Ich habe die notwendigen Investitionen einmal durchkalkuliert
22:27und es ist durchaus vertretbar.
22:29Wenn nicht wieder was schief geht.
22:31Und wer entscheidet, ob wir abbrechen oder nicht?
22:35Dieselben, die bereits entschieden haben,
22:37dass dieses Projekt stattfindet, nicht wahr?
22:39Über unseren Kopf hinweg.
22:41Diese Sitzung ist doch eine Farce.
22:44Ach und Lena,
22:47dass du hier mitspielst,
22:48das enttäuscht mich am meisten.
23:03Wir mussten vorsichtig sein.
23:05Deswegen haben wir so lange gewartet,
23:06euch zu informieren.
23:08Der berühmte Verräter in den eigenen Reihen,
23:11ja, der wird ja immer dann aus dem Hut getauert,
23:12wenn es passt.
23:14Warum vertraust du uns nicht mehr?
23:15Das hat doch damit überhaupt nichts zu tun.
23:17Ach.
23:18Und wozu dann bitte diese Vorsichtsmaßnahme,
23:21wenn du dir sicher bist,
23:22dass nichts, was hier gesagt wird,
23:23diesen Raum auch verlässt?
23:24Es war durchaus richtig,
23:26dieses Projekt diskret zu behandeln.
23:28Tja,
23:28dass Sie das sagen,
23:29war ja zu erwarten.
23:31Was macht dich so sicher,
23:32dass nicht der Wieland
23:33das schwarze Schaf ist?
23:34Ich weiß es nicht.
23:36Sie wissen Bescheid.
23:38Was wollen Sie mehr?
23:40Ich stimme Roland selten zu,
23:41wenn er sich über die neue Firmenpolitik ärgert,
23:44aber in dem Punkt hat er recht.
23:46Ihr wollt unsere Zustimmung für etwas,
23:48das längst gemacht wird.
23:51Das ist wirklich eine Farce.
24:02So, ich bin soweit.
24:05Das geht so nicht.
24:06Der Computer hat alles neu berechnet.
24:08Was soll da nicht funktionieren?
24:09Wir haben eine neue Einschussmaschine
24:11und sehr empfindliches Garten.
24:12Wenn das bricht, dann...
24:13Was ist dann?
24:14Was sind Sie wahnsinnig?
24:15Was haben Sie gemacht?
24:19Sie müssen fragen,
24:21was der Computer macht.
24:22Der hat die komplette Steuerung übernommen.
24:24Sie brauchen sich keine Sorgen machen.
24:28Was habe ich gesagt?
24:29Eine Menge Ahnung von Computern,
24:30aber null Ahnung von Stoffen.
24:35Ja, diesmal haben Sie ausnahmsweise recht.
24:38Wie fühlst du dich?
24:44Beschissen.
24:46Willst du dich etwas hinlegen?
24:47Ich glaube nicht,
24:48dass sich das Gefühl im Liegen groß ändert.
24:54Ich war...
24:56Ich war immer so stolz drauf,
24:57dass ich...
24:59dass ich mich auf keine Spielchen einlasse.
25:01Dass ich immer direkt sage,
25:03was ich denke,
25:03auch wenn es wehtut
25:04oder Nachteile mit sich bringt.
25:06Und das hat sich geändert,
25:07seit ich hier bin?
25:08Nein.
25:09Ich suche doch keinen Schuldigen.
25:11Und ich suche auch nicht nach Rechtfertigung,
25:13warum ich jetzt so oder so gehandelt habe.
25:17Ich will einfach nicht mehr.
25:19Und damit basta.
25:22Und das gilt auch für uns.
25:23Keine Spielchen mehr.
25:27Die Option für das Land.
25:29Das Geld kommt von mir.
25:32Was?
25:37Als ich gesehen habe,
25:38was ihr beide da aufgebaut habt,
25:40hätte ich es einfach nicht ertragen,
25:41wenn das alles den Bach runtergeht.
25:44Aber warum hast du mir nichts gesagt?
25:46Warum diese Heimlichkeiten?
25:47Du hättest doch sowieso abgelehnt.
25:49Ja, aus gutem Grund.
25:51Das hat dich doch sicher
25:52deine ganzen Ersparnisse gekostet.
25:54Wenn wir es schaffen,
25:54den Stoff zu produzieren,
25:55dann muss ich mir ja darüber
25:56keine Gedanken mehr machen.
25:58Aber ich verstehe es trotzdem nicht.
26:01Wieso tust du das für mich?
26:04Das weißt du nicht?
26:07Bitte sag's mir.
26:13Ach, da gibt's viele Gründe.
26:16Florian zum Beispiel.
26:18Ich will nicht,
26:19dass er Nashörner und Elefanten
26:21nur aus dem Zoo kennt.
26:23Lena, er ist selbstverständlich
26:24jederzeit herzlich willkommen,
26:25um die Tiere hautnah zu erleben.
26:27Das sag ich ihm lieber nicht.
26:29Sonst liegt er mir damit
26:30jeden Tag in den Ohren.
26:33Du wirst dein Geld zurückbekommen.
26:36Versprochen.
26:37Ich weiß.
26:40Danke.
26:59Paulus, sag mal,
27:00hast du noch deine Beziehungen
27:02zum Patentamt?
27:04Bist du unter die Erfinder gegangen?
27:10Ich suche ein Patent,
27:12das es vielleicht gar nicht gibt.
27:15Geht's vielleicht noch
27:16ein bisschen komplizierter?
27:17Es geht um ein Einschussverfahren
27:19von Garnen,
27:20das die Firma
27:21Isartex
27:22für viel Geld vermarktet.
27:24Die verdienen Millionen damit.
27:26Und ich glaube,
27:28dass Althoferer
27:29die Idee vor Isartex hatte.
27:31Und jetzt willst du
27:32ein Stück von dem Kuchen abhaben?
27:34Na hör mal, warum nicht?
27:36Wann habt ihr das Patent angemeldet?
27:39Das ist die Schwierigkeit.
27:42Vielleicht vor
27:4315, 20 Jahren,
27:45vielleicht mehr.
27:46Unser damaliger Ingenieur sagt,
27:48dass er sich nicht erinnert.
27:51Nach 20 Jahren
27:52kannst du das Patent vergessen.
27:54Ja, deswegen ja.
27:56Diskret.
27:57Ich will wissen,
27:58woran ich bin,
27:59wenn ich was unternehme.
28:00Äh,
28:01Kaffee oder Bier?
28:02Na, du kannst vielleicht fragen.
28:09Lena!
28:11Hi.
28:14Wo sind denn alle?
28:15Die wollten nicht länger
28:17auf dich warten.
28:18Wir sind schon nach Hause.
28:19Um die Zeit?
28:20Du fünf Minuten später
28:21und ich wäre auch weg gewesen.
28:22Aha.
28:23Ja, so vermisst,
28:24wie du am Telefon getan hast,
28:25ab dem ich ja dann wohl doch nicht.
28:26Lena!
28:27Glaubst du das wirklich?
28:29Überraschung!
28:30Hallo, Lena!
28:31Hallo!
28:33Grüß dich!
28:34Hallo!
28:35Süß!
28:36Willkommen zu Hause!
28:37Schön, dass du wieder
28:38an Bord bist, Lena.
28:40Na ja, noch nicht so ganz.
28:41Ich wollte eigentlich
28:41nur kurz vorbeischauen.
28:43Aber, dass ich jetzt
28:44so begrüßt werde,
28:45bin ganz gerührt.
28:46Komm, ich zeig dir mal,
28:47wie weit wir sind.
28:47Ich hoffe, es gefällt dir.
28:48Komm mal, Lena.
28:50Komm mal hier.
28:50Also, die Figurlinie hier,
28:52die habe ich ein bisschen
28:52mehr betont.
28:53Und hier bei den Schulterpoltern,
28:55na ja, das habe ich
28:55ein bisschen reduziert.
28:56Ja, wir arbeiten auch immer
28:58mehr mit Chemiefasern.
28:59Das hätte ich Lena schon gesagt.
29:01Ach, wenn er nicht
29:02im Mittelpunkt steht,
29:03weint er.
29:08Danke.
29:08Bist du bei der EGEDO mit dabei?
29:09Ich weiß noch nicht.
29:10Ich glaube,
29:10das ist noch zu anstrengend
29:11für mich.
29:12Aber wenn ich mir
29:12das so anschaue,
29:13dann braucht ihr mich
29:13da sowieso nicht.
29:15Jetzt schwebt er wieder
29:16drei Meter über dem Boden.
29:19Und das noch
29:20den ganzen Zweifeln.
29:23Zweifel?
29:24Welche Zweifel?
29:25Eher nur wieder.
29:29Birgit.
29:35Die ist schon seit Wochen
29:36so drauf.
29:37Hat sie nichts
29:38zu euch gesagt?
29:39Sie rauscht rein
29:40und wieder raus
29:40und das war's.
29:41Dabei hat sie ihr Büro
29:42extra hierher verlegt,
29:43damit sie näher an allem
29:44dran ist.
29:45Naja, wer weiß,
29:46was sie wieder für Drogen
29:47oder Tabletten genommen hat.
29:49Daniel, das geht jetzt
29:50wirklich zu weit.
29:51Birgit wird doch nicht so
29:52blöd sein und wieder
29:53Tabletten nehmen.
29:54Nicht nach allem,
29:54was sie mitgemacht hat.
29:55Ich weiß, was ich sehe.
29:57Schließlich bin ich
29:57mal auf den Partys in München.
29:59Und?
30:00Was siehst du?
30:02Ich halte mich da raus.
30:03Nachher heißt es
30:04wieder der Kruse.
30:04Ja, das ist typisch Daniel.
30:06Erst laut Gackern,
30:07aber dann nicht legen.
30:08Blödsinn.
30:10Ich schau mal nach ihr.
30:17Ja?
30:21Birgit.
30:22Ah, also falls du gekommen bist,
30:25um dich für deine
30:25Heimichturei zu entschuldigen,
30:27das kannst du dir sparen.
30:28Ich empfinde es ehrlich gesagt
30:29als äußerst angenehm,
30:31dass du genauso
30:31intrigant und verlogen bist
30:32wie wir anderen auch.
30:33Es gibt ja so was
30:34Menschliches.
30:36Warum gehst du eigentlich
30:37so auf mich los?
30:39Wenn du das nicht weißt?
30:41Sag nicht,
30:41dass es immer noch
30:42wegen Stefan ist.
30:43Immer noch.
30:44Das heißt,
30:45es müsste längst vergeben
30:45und vergessen sein, ja?
30:47Birgit,
30:47das war ein Missverständnis.
30:48Du kannst Stefan
30:49dafür nicht verantwortlich machen.
30:51Jeder Gang
30:52über den Fabrikhof
30:53ist für mich
30:54ein Spießrutenlauf,
30:55eine Demütigung,
30:56für die er sehr wohl
30:57verantwortlich ist.
30:59Glaubst du,
31:00ich weiß nicht,
31:00was die Leute
31:00in der Firma
31:01hinter meinem Rücken tuscheln?
31:02Ha?
31:03Ich höre sie lachen
31:04und reden.
31:06Kein Mensch lacht über dich.
31:08Und das ausgerechnet
31:10von jemandem,
31:10der über Spitzel
31:11und Spione sieht
31:11und der nicht mal
31:12mehr in der eigenen
31:12Familie vertraut.
31:16Birgit.
31:18Wir machen uns Sorgen
31:19um dich.
31:24Schläfst du schon
31:24mit Stefan?
31:26Na, sag schon!
31:33Nein.
31:34Warum nicht?
31:37Gehst du noch einmal
31:38die Woche
31:38zu diesem Psychologen?
31:40Wieso?
31:41Willst du mitkommen?
31:42Ach, er kann bestimmt
31:43irgendwas gegen
31:44deinen Verfolgungswahn tun
31:45oder gegen
31:46deine sexuelle Unlust.
31:50Warum schließt
31:51du dich hier immer so ein?
31:53Ich arbeite,
31:54ob du es glaubst
31:55oder nicht.
31:57An dem neuen
31:58Marketingkonzept?
31:59Ja.
32:02Kann ich mir
32:03vielleicht mal anschauen?
32:05Nein.
32:08Warum nicht?
32:09Weil ich mir nicht
32:10schon im Vorfeld
32:10alles von euch
32:11kaputt reden lasse.
32:13Ist noch irgendwas?
32:15Oder kann ich
32:15weiterarbeiten?
32:36Irgendein neue
32:37Skam.
32:38Eine Firma in Südafrika.
32:40Medicine Corporation.
32:43Erich,
32:44ich kann dir
32:45die Unterlagen nicht.
32:47Ja, ich tue es.
32:48Ja, ja.
32:49Ach, Inga.
32:51Frau Berger
32:51ruft ständig
32:52bei uns zu Hause an.
32:53Irgendwas muss da
32:54schiefgelaufen sein.
32:55Würdest du bitte
32:55meine Geschäftsnummer geben?
32:56Ich kümmere mich drum.
32:58Was sind denn das
32:59für Unterlagen?
32:59Die sind nur
33:00für den Vorstand
33:01bestimmt.
33:02Die waren im Papierkorb.
33:04Dein Bruder
33:04hat sie weggeworfen.
33:05Ich habe gerade
33:05mit ihm telefoniert.
33:06Er sagt,
33:07ich soll sie rüber
33:07in die Verwaltung bringen.
33:09Sofort.
33:10Also gut.
33:11Aber die Unterlagen
33:12dürfen auf keinen Fall
33:13in falsche Hände geraten.
33:15Von mir erfährt
33:15niemand etwas.
33:35Roland!
33:42Ich wollte mich
33:42bei dir entschuldigen.
33:44Die Sache
33:45mit dem neuen Garn
33:46so was kommt
33:47nicht mehr vor.
33:48Solange Stefan Grunewald
33:49hier das sagen hat,
33:50wird es immer wieder
33:51solche Sachen geben.
33:52Ich habe es
33:52vor Stefan auch verschwiegen.
33:54Er hat es ja nur mitbekommen,
33:55weil ich in Südafrika
33:56so krank geworden bin.
33:57Soll ich mich jetzt
33:57entschuldigen
33:58und vor ihm
33:58auf die Knie fallen,
33:59oder was?
34:00Roland?
34:05Was ist mit Birgit los?
34:07Interessiert mich nicht.
34:08Nimmt sie wieder Tabletten?
34:11Nein.
34:12Sie weiß doch,
34:13was sie damit riskiert.
34:15Sie hat viel mitgemacht.
34:16Die Sache mit Stefan,
34:17dann hast du sie verlassen.
34:18Wir haben in letzter Zeit
34:19alle viel mitgemacht.
34:20Oder glaubst du,
34:20es hat Spaß gemacht zu erfahren,
34:22dass du mich belogen hast?
34:34Ich habe es nicht.
34:40Die Sache mit dem
35:11Wie sag ich immer, ob Autos oder Rindfleischscheiben, die unter ein Brötchen passen, wir versichern alles.
35:17Und wenn es sein muss, auch noch die Pommes dazu.
35:22Ähm, was ich damit sagen will, Ihre Firma ist absolut meine Liga.
35:28Verstehen Sie, ich gehe nicht aus hier und verkaufe älteren Damen Lebensversicherungen.
35:31Das ist nicht mein Stil.
35:32Bei allem Respekt für ältere Damen, versteht sich.
35:35Hätte ich jetzt auch nie von Ihnen erwartet.
35:37Danke.
35:39Ja, ähm, Sie müssen nur hier unterschreiben und ich kümmere mich in Zukunft um all Ihre Versicherungen.
35:46Hübscher Kugelschreiber.
35:49Schenkin.
35:52Wissen Sie was?
35:53Hier auf der Linie.
35:54Warum kommen Sie heute Abend nicht einfach vorbei und wir besprechen die ganze Sache nochmal bei einem Glas Wein, bevor
35:58ich unterschreibe.
35:59Ja, heute Abend habe ich aber leider schon einen sehr wichtigen Termin.
36:02Jetzt wird es gerade perfekt passen.
36:04Dann rufen Sie einfach an, wenn Sie wieder Zeit haben.
36:10Um acht.
36:22Ich bin Ihr Mann.
36:24Gut.
36:31Hey.
36:49Hör auf.
36:51Auf einmal? Wir hatten noch eine schöne Zeit zusammen.
36:55Du hast mich doch nie geliebt.
36:58Es ging von Anfang an nur darum, dass ich Althofer verrate.
37:02Du bist gut dafür bezahlt.
37:04Du kannst dir dein verdammtes Geld sonst wohin stecken.
37:07Ich will nur noch, dass du aus meinem Leben verschwindest.
37:11Das habe ich nicht zu entscheiden.
37:23Ich habe eine kleine Überraschung für euch beide vorbereitet.
37:27Danke, ich verzichte.
37:29Nein!
37:30Antonia, bitte.
37:32Ihr werdet es ja wohl noch ein paar Minuten zusammen in einem Raum aushalten, oder?
37:40Guten Abend.
37:41Hallo.
37:42Und? Bereit für die Unterschrift?
37:44Kommen Sie erst mal rein.
37:48Ich glaube es nicht.
37:55Antonia, Sandra, was macht ihr denn hier?
37:58Haben Sie gewusst, dass wir uns kennen?
37:59Herr Lübitsch.
38:00Frank, Frank, das ist ja schließlich fast so, was wir in Familien treffen.
38:03Dass wir uns hier wiedersehen, ich raffe es nicht.
38:06Ja, Frank kam heute Nachmittag hier vorbei.
38:09Und ich habe mir gedacht, diese Begegnung wollte ich euch keinesfalls vorenthalten.
38:13Wein?
38:14Aber hallo.
38:16Hallo.
38:19Hallo.
38:28Hast du gewusst, dass Lena an intelligenten Stoffen arbeitet?
38:31Nö.
38:32Wir werden auf unsere alten Tage noch richtig innovativ.
38:37Ich werde noch wahnsinnig.
38:39Was ist denn?
38:40Du hast dein Handy vergessen.
38:43Ja, na und?
38:45Deine Frau Berger nervt.
38:47Viermal hat sie heute Abend schon angerufen.
38:48Sie ist nicht meine Frau Berger.
38:56Aufgelegt.
38:57Sie war's.
38:59Woher willst du das wissen?
39:01Das weiß ich einfach.
39:04Auf diese Weise schruppe ich locker im Jahr meine 80.000 Kilometer runter.
39:08Aber von nichts kommt nichts.
39:10So ein Anzug und so eine Uhr wollen ja auch bezahlt werden.
39:13So was muss man sich erst mal leisten können.
39:15Doch leider bleibt mir viel zu wenig Zeit zum Golfen.
39:18Trotzdem, mein Handy gibt es einständig.
39:20Ja, was den Sport betrifft, so war ich schon immer Naturtalent.
39:25Kein Fußball mehr?
39:27Nur noch in der VIP-Lounge im Stadion.
39:29Ich habe übrigens zwei Karten für Samstag, falls eine von euch beiden.
39:55Wollen Sie telefonieren?
39:59Ich weiß es nicht.
40:02Mensch, Mensch, Mensch.
40:04Wir drei an einem Tisch.
40:07Du bist damals sowas von ausgerastet.
40:12Und bist du inzwischen verheiratet?
40:15Geschieden.
40:16Zweimal.
40:17Wenn es mit uns geklappt hätte, dann wären es jetzt drei.
40:23Ja, die Frauen wollen immer, dass ihr Prinz ganz in ihrer Nähe ist.
40:27Aber das geht bei mir nicht so einfach.
40:29Also fangen Sie an zu jammern.
40:31Und das ist dann meistens...
40:33Aber wo am Anfang habe ich mir erzählt, dass ich mir eine supergeile Eigentumsmauer kaufe.
40:45Wenn ich Sie störe, müssen Sie es sagen.
40:48Was?
40:50Sie standen seit fünf Minuten auf Ihr Handy.
40:52Dann gehen Sie doch raus zum Telefonieren.
40:55Sie stören mich überhaupt nicht.
41:00Schön, dass du da warst.
41:01Und vielen Dank für den wirklich interessanten Abend.
41:04Es hat mich auch sehr gefreut, dich zu sehen.
41:08Ja, also, falls eine von euch beiden mal eine solide Versicherung braucht,
41:14ihr wisst ja, an wen ihr euch wenden müsst.
41:16Ja, in den Koffer.
41:18Schönen Abend noch.
41:19Tschüss.
41:21Aber...
41:24Hast du das gesehen?
41:25Mhm.
41:27In dieses Etwas war ich mal verliebt.
41:30Nicht nur du.
41:32Sag mir, dass das früher mal ein richtig netter, attraktiver
41:36und intelligenter Mann gewesen ist.
41:38War er.
41:43Antonia, es tut mir leid.
41:45Mir auch.
41:46Frieden?
41:48Friede.
41:51Dachte ich's mir doch, dass ihr begeistert sein werdet,
41:54eure alte Liebe wiederzutreffen.
41:56Sehr.
41:57Riesig.
41:59Lena.
42:00Ja?
42:01Ruf ihn an.
42:03Egal, was es an Missverständnissen gab, gibt und noch geben wird.
42:07Ruf ihn einfach an.
42:09Sonst sitzt du wie ich die nächsten zehn Jahre da
42:11und fragst dich, was wäre gewesen, wenn.
42:15Ruf ihn była。
42:17Seh ich.
42:18Ruf ist in Mandreck.
42:28Nein.
42:30Ich bin action能.
42:31Nein.
42:31Nein.
43:00Untertitelung des ZDF, 2020
43:18Untertitelung des ZDF, 2020
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