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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:00Und warum nicht?
01:01Gott behüte!
01:02Dann nerv mich lieber weiter mit deinen Rettungsvorschlägen für den Kiosk.
01:06Ich hab aber nix.
01:08Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
01:10Ne echt?
01:11Ich bin total ruhig im Hier und Heute.
01:13Absolut gelassen.
01:14Und voll konzentriert.
01:16Und weißt du, wovon das kommt?
01:21Eine Pille zum Frühstück.
01:22Und du hast es.
01:23Vitamine, Mineralien, Elemente.
01:25Alles drin im Körper.
01:27Und der Tag kann kommen.
01:29Ruhenelemente.
01:30Na, Elemente, sag ich doch.
01:31Und weißt du, was der absolute Hammer ist?
01:33In jeder Pille ist fünfmal.
01:35Fünfmal so viel drin, wie du brauchst.
01:3770 Euro.
01:39Vorzugspreis speziell für dich.
01:41Wieso fünfmal?
01:43Na ja.
01:44Besser zu viel als zu wenig.
01:46Die sind wie du, Leo.
01:48Immer übertreiben müssen.
01:49Aber Ewald.
01:51Gerade du in deinem Alter.
01:55Dann bleib eben, wie du bist.
02:03Salam Aleikum.
02:15Kann ich etwas wie Sie tun?
02:16Ich suche Emma Martinek.
02:18Sie arbeitet hier?
02:20Emma, ja.
02:22Ich muss sprechen.
02:23Wichtig.
02:29Sagen Sie ihr, Ihr Sohn wäre hier.
02:48Wenn Sie mich fertig machen wollen,
02:50dann sehen Sie mir dabei wenigstens in die Augen
02:52und lassen Sie nicht andere die Drecksarbeit machen.
02:56Das kommt nicht von mir.
02:57Aber wer soll es denn sonst gewesen sein?
02:59Der Artikel enthält Informationen,
03:01die nur wenigen bei Althofer bekannt sind.
03:03Sie sagen doch ständig,
03:03dass es hier bei Althofer einen Verräter gibt.
03:05Dann fragen Sie doch den.
03:06Genau darum stehe ich jetzt vor Ihnen.
03:08Sie haben sie doch nicht mehr alle.
03:10Ich habe der Presse nichts gesagt.
03:12Hören Sie.
03:12Sie haben uns an Lausitz verraten
03:14und die Firma im Stich gelassen.
03:17Ihnen glaubt ihr kein Mensch mehr.
03:20Sprechen Sie nicht von Verrat.
03:23Nicht Sie.
03:31Man müsste nach Kapstadt fliegen
03:33und die Dame fragen,
03:34was in ihrem Kopf eigentlich vor sich geht.
03:37Mein Kurs der Aktie liegt unter 10 Euro.
03:39Die muss sich überhaupt keine Sorgen machen.
03:41Aber die führt ja einen regelrechten Krieg gegen uns.
03:43Ja, weil es nicht nur um Cape Itron geht.
03:46Testament hin oder her,
03:48man hätte sich einigen können.
03:49Der Kuchen ist groß genug für beide.
03:54Um was geht es dann?
03:56Was weiß ich.
03:58Macht, Wut,
03:59Verletzungen aus der Kindheit.
04:01Na jedenfalls hasst sie ihn wie die Pest.
04:03Warum auch immer.
04:03Der Stefan Gronewald seine Schwester besonders ähnlich liebt,
04:06hat er bis jetzt aber auch noch nicht gezeigt.
04:10Vielleicht würde es wirklich Sinn machen,
04:11dass jemand die Vermittlerrolle übernimmt.
04:14Hast du nicht zufällig Zeit?
04:16Nein, nein, nein.
04:18Ich weiß, wie man eine Kalkulation erstellt.
04:21Aber ich weiß nicht, was eine Frau denkt.
04:24Geschweige denn, was sie fühlt.
04:25Müsstest du doch am besten wissen.
04:27Du bist nicht der Einzige,
04:28der ab und zu mit seinen Gefühlen
04:30in der Sackgasse landet.
04:30Glaub mir.
04:33Du wirst schon noch merken,
04:35dass ich der einzig Richtige bin.
04:38Spätestens, wenn ich für dich gekocht haben werde.
04:40Wie läuft denn dein Kochkurs?
04:43Hier.
04:45Nicht reden, probieren.
04:49Komm, ich werde dich schon nicht vergiften.
04:51Ja, vielleicht nicht mit Absicht.
04:52Mit Pilzen?
04:53Nee.
04:55Nee.
05:04Ausgezeichnet.
05:05Siehst du?
05:08Rebecca leidet zwar,
05:09aber sie verzweifelt nicht an mir.
05:12Warum hast du nie was davon erzählt?
05:14Ich habe keinen Sohn.
05:16Ach du, bist du sicher?
05:17Ja, vielleicht habe ich ja bei der Geburt geschlafen
05:19und deswegen nichts gemerkt.
05:21Emma, da gibt es die verrücktesten Geschichten.
05:23Er könnte ja ein Hochstapler sein.
05:25Genau.
05:25Bei mir ist nicht viel zu holen.
05:28Aber dass er ausgerechnet
05:28Ewald diesen Mist erzählen muss.
05:30Dabei ist es doch in zehn Minuten
05:32die ganze Firma.
05:33Ich und Mutter.
05:34So eine.
05:40Schammer.
05:44Mutter.
05:58Ja?
05:59Hast du die Platine mit dem Chipsatz?
06:01So was dauert.
06:03Ich habe aber keine Zeit mehr, Tom.
06:05Du, deine Schwester ist nicht von gestern.
06:06Sie ahnt, dass du was in der Richtung versuchst.
06:09Hör mal.
06:10Hier arbeiten eine Menge gute Leute
06:11und die verlieren alle ihren Job,
06:12wenn die Webmaschinen weiterhin stillstehen.
06:15Und wenn die ihren Job verlieren,
06:16dann meinetwegen.
06:17Meine Schwester will mich fertig machen.
06:19Hey, der Laden scheint dir richtig
06:21ans Herz gewachsen zu sein.
06:22Das kennt man gar nicht von dir.
06:23Ja, so ändern sich die Zeiten.
06:25Nicht für jeden.
06:26Ich zum Beispiel will nicht,
06:27dass sich was ändert
06:27und deswegen muss ich vorsichtig sein.
06:29Spiel keine Spielchen mit mir, Tom.
06:31Wenn du mich hängen lassen willst,
06:32dann sag's gleich.
06:33Du, ich habe dir versprochen,
06:34das Ding zu besorgen,
06:35also mache ich es auch.
06:36Wann?
06:36Bald.
06:42Wie weit sind Sie?
06:44Das ist schwierig.
06:47Ich muss zu einer Sitzung in die Villa.
06:49Wenn ich damit fertig bin,
06:50dann komme ich rüber
06:51und helfe bei der manuellen Programmierung.
06:53Okay.
07:06Traust du ihm zu,
07:07dass er so was tut?
07:09Roland?
07:10Nein.
07:13Doch ein Verräter.
07:15Was die Sabotage betrifft,
07:16in jedem Fall.
07:17Wenn es einen Verräter gibt,
07:19dann muss er aus dem inneren Kreis
07:20der Firma kommen.
07:21Ich denke doch auch schon
07:22dauernd drüber nach,
07:23wer das sein könnte.
07:25Frau Stangl?
07:26Die würde sich eher umbringen,
07:28als uns zu verraten.
07:29Und Holzknecht?
07:31Inge Fabian?
07:33Da kämen
07:33zehn, 15 Personen in Frage,
07:35aber ich kann es mir eben
07:36bei keiner einzigen vorstellen.
07:41Warum versuchst du nicht,
07:42dich mit deiner Schwester zu einigen?
07:45Cape I-Chun ist ein internationaler Konzern
07:47mit unzähligen Firmen.
07:48Darauf lässt sie sich nicht ein.
07:50Sie will mich ganz unten am Boden sehen.
07:52Vorher gibt sie keine Ruhe.
07:54Was hast du ihr getan,
07:55dass sie dich so hasst?
07:58Keine Ahnung, Lena.
08:00Ehrlich, ich weiß nicht wieso.
08:02Und so verrückt es auch sein mag,
08:06ich liebe meine Schwester.
08:09Hast du ihr das schon mal gesagt?
08:14Nein.
08:15Du weißt doch,
08:16wo solche Geständnisse enden.
08:19Ich bin nicht deine Schwester.
08:23Stefan,
08:25du bist der charmanteste Mann,
08:27den ich kenne.
08:28Du wickelst jede Frau um den Finger.
08:31Sogar deine Schwester.
08:33Nur dich nicht.
08:38Das hast du doch längst.
08:42Spiel keine Spielchen mit mir.
08:46Ich hab hier...
08:51Entschuldigung, ich...
08:53Sie sind nicht ans Telefon gegangen.
08:57Ich, ähm...
08:58Ich hab hier einen Subunternehmer gefunden,
09:01der...
09:01Der kann uns kurzfristig mit Stoffen
09:03in guter Qualität beliefern.
09:08Ja.
09:12Ich bin dann oben
09:13im Atelier, wenn was ist.
09:18An Profit ist natürlich nicht zu denken,
09:20aber...
09:21Wir können wenigstens einen Teil
09:23unserer Verpflichtungen nachkommen
09:24und so die Kunden halten.
09:28Ja, das...
09:32Ich brauche Hilfe.
09:35Ich bin auf der Flucht vor Polizei.
09:36Was hast du getan?
09:38Ich kämpfe seit Jahren
09:39für freies Tibet.
09:40Die chinesische Regierung
09:41wollte mich verhaften.
09:42Ich musste flüchten
09:43mit meinen Kindern.
09:45Wir sind heimlich
09:46in dein Land gereist.
09:47Ihr seid illegal.
09:48Sie wollen uns abschieben,
09:49zurück in Heimat.
09:50Das überleben wir nicht.
09:51Du musst helfen, Mutter.
09:53Bitte.
09:55Ich habe mir das ja mal
09:56von Paul zeigen lassen,
09:58warum die Webstühle
09:58nicht richtig funktionieren.
10:00Das ist ja nur
10:01so eine kleine Platte
10:01mit Schaltdingern drauf.
10:02Mehr nicht.
10:03Kleines Ding, große Wirkung.
10:05Dass die zwei
10:06sich nicht vertragen können.
10:07Wer jetzt?
10:09Runevold und seine Schwester.
10:11Er sagt,
10:12es ist unmöglich.
10:14Ihr redet wieder miteinander.
10:15Gott sei Dank.
10:17Wir haben die ganze Zeit
10:18miteinander geredet.
10:20Guten Morgen
10:21und auf Wiedersehen.
10:22Aber wenn er mit dir
10:23über seine Schwester redet,
10:25ist das ganz was anderes.
10:27Deswegen muss ich ihm
10:28ja nicht gleich
10:28um den Hals fallen.
10:29Würdest du aber gern.
10:31Klappe!
10:32Du willst mir doch
10:33nicht allen Ernstes erzählen,
10:35dass du mit deiner komischen
10:35Ich-bin-ja-so-vernünftig-strategie
10:37das Problem für dich gelöst hast.
10:39Wenn du nicht ständig
10:40Salz in die Wunde streuen würdest,
10:41dann wäre sie längst verheilt.
10:43Das lasse ich aber nicht zu.
10:45Miststück.
10:45Eines Tages wirst du mir
10:47dafür dankbar sein.
10:48Wetten?
10:56Also Emma,
10:57du kommst manchmal
10:57mit Geschichten.
10:59Ich habe vor Jahren
11:00ein Kind adoptiert.
11:01Über eine dieser Organisationen.
11:03Du bezahlst 20 Euro im Monat
11:06und finanzierst dem Kind
11:07damit eine Ausbildung.
11:08Sorgst dafür,
11:09dass es zu essen bekommt,
11:10ein Dach über dem Kopf hat
11:11und so weiter.
11:13Als er klein war,
11:14hat er mir Bilder gemalt.
11:15Später Briefe geschrieben.
11:17Und irgendwann fing er an,
11:18mich in diesen Briefen
11:19eine Mutter zu nennen.
11:20Er war ein Waisenkind.
11:22Vielleicht deswegen.
11:23Oder weil es eins
11:24der ersten deutschen Wörter war,
11:26die er gelernt hat.
11:27Und jetzt besucht er dich
11:28mit seinen zwei Kindern.
11:29Er ist nicht zu Besuch.
11:31Shamar wurde in Tibet
11:32politisch verfolgt
11:33und ist hierher geflüchtet.
11:35Und jetzt ist die
11:37Einwanderungsbehörde
11:37hinter ihm her.
11:39Ich weiß einfach nicht,
11:40was ich machen soll, Marion.
11:41Warum stellt er
11:42keinen Asylantrag?
11:44Wurde wegen irgendeinem
11:45Formfehler abgelehnt.
11:47Shamar ist tibetischer Mönch,
11:49ich kein deutscher Beamter.
11:53Wo sind Sie jetzt?
11:54Im Stofflager.
11:55Also dann brauchen wir
11:56zuerst einen starken Partner.
11:58Vielleicht sollte ich
11:59Herrn Gronewold
12:00oder Dr. Holzk nicht.
12:01Die haben schon genug Ärger
12:03mit der Weberei am Hals.
12:06Geh du schon vor
12:07und halt die Stellung.
12:08Ich glaube,
12:08ich habe eine Idee.
12:09Gut.
12:21Herr Lausitz.
12:22Sagen Sie bitte
12:23Herrn Althofer,
12:23dass ich Ihnen sprechen möchte.
12:25Ich glaube kaum,
12:26dass er Zeit für Sie hat.
12:29Wollen wir wetten?
12:34Pfefferminz.
12:38Wenn er unter
12:39acht Euro fällt,
12:40dann war es das hier für dich.
12:41Dann verlierst du alles.
12:43Deine Anteile bei Althofer,
12:45dein Land in Südafrika,
12:46ich verstehe nicht,
12:47wie du da so cool bleiben kannst.
12:48Aber wenn ich den ganzen Tag
12:49den Aktienkurs anstarre
12:51und mich vor Angst blockiere,
12:52dann ändere ich doch nichts.
12:55Ich kann nur mein Bestes geben
12:56und abwarten, was passiert.
12:57Dass Roland dich
12:58so ins offene Messer laufen lässt,
13:00hätte ich nicht gedacht.
13:01Er verfolgt seine eigenen Interessen.
13:03Wenn das alle machen würden,
13:04dann würde es Althofer
13:05schon längst nicht mehr geben.
13:08Du weißt,
13:08dass nicht alle so denken wie Roland,
13:10oder?
13:10Am allerwenigsten ich.
13:12Du warst immer auf meiner Seite.
13:14Das werde ich dir nicht vergessen.
13:17Pizza und Bier nicht zu vergessen?
13:19Ich werde mich revanchieren.
13:21Vorsichtig.
13:22Du hast mir schon
13:23Fotoshooting versprochen.
13:24Wenn ich das hier heil überstehe,
13:26bekommst du, was du willst.
13:27Versprochen.
13:30Daran werde ich dich erinnern.
13:58Hey, Stefan.
13:59Hast du die Medikamente bekommen?
14:01Ja, ich habe Tiger
14:02gerade die erste Spritze gegeben.
14:04Ah, Gott sei Dank.
14:06Ach, wer geht?
14:08Ist er mit der Presseverlautbarung
14:09einverstanden?
14:10Ja, bis auf ein paar kleine Änderungen.
14:12Dann gib sie mir doch.
14:13Dann kann Frau Stanger
14:13sie gleich ändern und wegschicken.
14:15Ich habe sie im Büro liegen lassen.
14:16Ich bringe sie nachher mit in die Villa.
14:18Na gut, reicht auch noch.
14:23Wie geht's ihm denn?
14:25Na ja, da die Medikamente jetzt da sind,
14:27sehen wir ein Licht am Ende des Tunnels.
14:29Wie sieht's bei dir aus?
14:30Unverändert.
14:31Die Feinde und die Probleme werden mehr.
14:33Es kann kaum schlechter werden.
14:35Und Lena?
14:36Frag mich was Leichteres.
14:37Ich werde einfach nicht schlau aus der Frau.
14:39Liebst du sie noch?
14:41Sie ist was ganz Besonderes.
14:44Das letzte Mal, dass du sowas gesagt hast,
14:46muss mindestens sechs Jahre her sein.
14:49Nach Nadjas Tod habe ich gedacht,
14:51ich höre sowas nie wieder von dir.
14:53Ich habe auch nicht gedacht,
14:54dass mir sowas nochmal passiert.
14:56Schon gar nicht hier in Augsburg.
14:58Dann gib nicht auf, Stefan.
14:59Wie soll ich sagen?
15:00Im Moment ist nicht gerade
15:01der beste Zeitpunkt für Liebeserklärungen.
15:04Ah, du stehst ja auch permanent unter Druck.
15:07Ja, manchmal mehr als mir lieb ist.
15:10Gibt's denn sonst noch jemanden im Vorstand,
15:12auf den du dich verlassen kannst?
15:14Birgit Meyerbeer.
15:16Ich war mir zuerst nicht sicher,
15:18aber mittlerweile besteht kein Zweifel.
15:27Auf sie ist 100 pro Verlass.
15:29Ihr Vater hat sein ganzes Vermögen
15:31in die Firma gesteckt.
15:32Sie ist der beste Freund,
15:33den ich hier habe.
15:35Freund?
15:36Ja, Freund.
15:38Und nicht mehr.
15:46Ich habe doch gesagt,
15:47Sie sollen sich hier nicht blicken lassen.
15:48Wozu sich noch groß verstecken?
15:51In ein paar Tagen
15:53gehe ich hier ein und aus.
15:55Und als erstes
15:57fliegt Frau Stange.
15:59Hier fliegt niemand.
16:02Wir brauchen noch eine schlechte Nachricht.
16:04Und dann kann unser
16:06Supermanager
16:07sein Ränzlein schnüren.
16:09Das Leben verwöhnt mich.
16:11Ich dachte,
16:11es ist nichts Persönliches.
16:13Es ist immer was Persönliches.
16:16Ihnen geht's doch auch nicht nur
16:17um die Rettung von Althofer.
16:18Sie wollen dem Herrn
16:18kräftig in den Hintern treten.
16:21Warum auch immer.
16:23Und Sie?
16:24Ich hasse es,
16:25wenn Leute ihr Talent verschleudern.
16:26Und Grunewald
16:27hatte Talent.
16:29Mehr als jeder andere in der Branche.
16:31Vor allem mehr als Sie.
16:34Entschuldigung,
16:35Herr Althofer,
16:36Frau Pistere kommt morgen früh
16:37mit der ersten Maschine.
16:38Und in 20 Minuten
16:40beginnt die Sitzung in der Villa.
16:42Ja.
16:43Werden Sie zur Sitzung gehen?
16:45Selbstverständlich.
16:51Wer hätte gedacht,
16:53dass die Lösung
16:54für all unsere Probleme
16:55auch noch persönlich hierher fliegt?
16:57Wie Frau Pistere
16:57auf diese Situation reagieren wird,
16:59ist noch völlig offen.
17:00Dann werden Sie dafür sorgen,
17:01dass es sich gegen Althofer entscheidet.
17:03Der Expressversand
17:04ist einer unserer wichtigsten Partner.
17:06Wir werden neue finden.
17:08So eine Gelegenheit
17:09kommt nie wieder.
17:11Herr Lausitz,
17:11ich habe mich auf Sie eingelassen,
17:13um die Firma zu retten.
17:14nicht, um Sie zu ruinieren.
17:18Tja,
17:20gewisses Risiko
17:20müssen Sie schon eingehen,
17:21um Ihr Ziel zu erreichen.
17:27Krokenberger,
17:28Einwanderungsbehörde.
17:29Wir suchen einen gewissen Herrn
17:31Schama Dorje
17:32und seine Familie.
17:34Dorje?
17:36Nie gehört.
17:37Herr Dorje hat in seinem Asylantrag
17:39eine gewisse Emma Martinek
17:41als Kontaktperson angegeben.
17:43Tja,
17:43und seit gestern Abend
17:44ist Herr Dorje
17:44mit seinen beiden Kindern verschwunden.
17:46Und er sollte nächste Woche
17:47abgeschoben werden.
17:48Ich habe niemanden gesehen.
17:50Sind Sie ganz sicher?
17:52Absolut.
17:53Komisch.
17:54Dieser Herr sagt etwas ganz anderes.
17:56Das war bevor Sie von Abschiebung
17:57geredet haben.
17:59Jetzt sage ich gar nichts mehr.
18:00Herr Weitz,
18:02nimmt Tabletten
18:03und sieht,
18:04wie soll ich sagen,
18:05manchmal Dinge,
18:06die andere nicht sehen.
18:07Sie verstehen?
18:08Sag mal,
18:09spinnst du?
18:09Komm,
18:10zeig schon mal her.
18:13Das sind alles Vitamine.
18:18Der Mönch ist Amazon.
18:23Für mich sind das ganz normale
18:25Vitamintabletten.
18:26Wenn Sie jetzt also bitte
18:27Frau Martinek Bescheid sagen würden.
18:34Friede, Alter.
18:37Wow.
18:39Die Mönche.
18:43Siehst du,
18:44sie schweben.
18:47Sie sehen,
18:48buddhistische Mönche
18:49arbeiten hier keine.
18:50Ich habe ja auch nicht gesagt,
18:51dass Sie hier arbeiten.
18:53Sind Sie Frau Martinek?
18:55Äh,
18:55ja.
18:57Krockenberger Einwanderungsbehörde.
18:58Wir suchen Herrn
18:59Shamar Dorje
19:00und seine beiden Kinder.
19:01Der letzte Brief,
19:03den ich erhalten habe,
19:04kam aus Tibet.
19:05Sie wissen also auch nichts?
19:06Nein.
19:07Offensichtlich weiß hier
19:08niemand etwas
19:09und diejenigen,
19:10die etwas gesehen haben,
19:11die leiden plötzlich
19:12unter Halluzinationen.
19:13Also,
19:14wenn ich Sie dann
19:14zum Ausgang begleiten dürfte.
19:15Sie dürfen nicht.
19:17Und was ist mit Ihnen?
19:19Sind Sie auch blind?
19:20Ja, ich?
19:22Ich sehe nur Mode.
19:24Vielleicht denken Sie
19:25vorher noch etwas nach.
19:27Vor allem,
19:27ob es sich lohnt,
19:28sich für Leute einzusetzen,
19:29die man gar nicht kennt.
19:30Ich habe mit der ganzen Sache
19:32nichts zu tun.
19:33Mit welcher Sache?
19:34Emma.
19:35Wir können uns auch
19:36in meinem Büro
19:36weiter unterhalten.
19:37Emma.
19:38Jetzt verschwinden Sie endlich.
19:39Hier ist niemand.
19:41Was dagegen,
19:41wenn ich mich vorher umsehe?
19:43Und ob?
19:44Es sei denn,
19:45Sie haben einen
19:47Durchsuchungsbefehl.
19:48Es ist Gefahr im Verzug.
19:51Ich frage mich,
19:52welche Gefahr
19:53von einem buddhistischen Mönch
19:55ausgehen soll.
19:56Das zu beurteilen
19:57überlassen Sie besser mir.
19:59Ich glaube,
19:59wir rufen zusammen Kurt an
20:01und fragen ihn,
20:02für wie groß
20:03er die Gefahr einschätzt.
20:05Ich kenne keinen Kurt.
20:07Wer sind Sie überhaupt?
20:09Hedda Meyerbeer.
20:11Sie kennen den Vornamen
20:12Ihres Chefs nicht?
20:14Ich glaube nicht,
20:15dass das Kurt gefallen wird.
20:19Ich komme wieder.
20:20Wenn Sie mir dann bitte
20:21folgen würden,
20:22ich kenne den Weg.
20:23Dann sicher ist sicher.
20:24Wir wollen ja nicht,
20:24dass Sie sich verlaufen.
20:27Ach, Kinders, mein Gott,
20:27also meine Nerven.
20:29Ich brauche Wochen,
20:29um mich davon zu erholen.
20:31Wo sind Sie?
20:32Im Stofflager.
20:38Sag mal,
20:38was ist eigentlich
20:39in dich gefahren?
20:40Ich habe mit Vater gesprochen,
20:41aber...
20:42Lass deinen Vater
20:42aus dem Spiel.
20:43Er hat Schwierigkeiten
20:44genug auf Mallorca.
20:46Silvia ist immer noch
20:47schwer krank
20:48nach ihrem Unfall.
20:49Dazu das Hotel,
20:50also das ist wirklich
20:50mehr als genug.
20:51Ich versuche,
20:52die Firma zu retten.
20:54Indem du dich
20:54gegen alle anderen stellst
20:57und dich dabei
20:58ins Abseits manövrierst.
21:00Herr Gott!
21:01Ich dachte,
21:02dein Vater hätte dir
21:02was anderes beigebracht.
21:06Der Streit zwischen
21:07Gronewold und seiner Schwester
21:08wird diese Firma ruinieren
21:09und das lasse ich nicht zu,
21:10August.
21:12Seit er hier ist,
21:13hat er uns doch nur belogen.
21:15Und wenn du nicht
21:15in Südafrika rausgefunden hättest,
21:17was er mit dem Testament
21:17auf sich hat,
21:19würden wir jetzt untergehen.
21:20Sang und klanglos,
21:21ohne zu wissen warum.
21:22Sag mal,
21:22ist dir schon mal
21:23in den Sinn gekommen,
21:24dass man wollte,
21:26dass ich von diesem Testament
21:28erfahre?
21:29Wir wissen doch gar nichts,
21:31Roland.
21:32Weder was wirklich
21:33in dem Testament stand,
21:34noch was Römer vorhat,
21:36wenn er tatsächlich
21:36an Gronewolds Anteile
21:38rankommt.
21:39Ich vertraue jedem
21:40mehr als Gronewold.
21:43Tatsächlich?
21:46Wenn Birgit sich nun
21:47für Römer interessieren würde,
21:48statt für Gronewold,
21:49würdest du ihm dann
21:50immer noch mehr vertrauen?
21:53Das eine hat doch
21:53mit dem anderen
21:54nichts zu tun.
21:55Ja, natürlich hat es das.
21:57Du bist wütend,
21:59weil Birgit eine Schwäche
22:00für Gronewold hat.
22:01Und genau das
22:03ist dein Fehler.
22:06Ich kann Birgit nicht
22:07vorschreiben,
22:08in wen sie sich verlieben
22:08soll und in wen nicht.
22:10Und du
22:11kannst es nicht
22:12verhindern.
22:14Jetzt brauch doch endlich
22:15mal wieder
22:15deine Verstand,
22:16Junge.
22:27Hallo.
22:29Schon gebucht?
22:30Ich fliege nicht nach Kapstadt.
22:32Das ist aber vielleicht
22:33unsere einzige Möglichkeit,
22:34endlich die Wahrheit
22:34zu erfahren.
22:35Und was Katharina
22:36von der Null wirklich vorhat.
22:38Das wird sie ausgerechnet
22:39mir auf die Nase binden.
22:40Ja, wenn die Webstühle
22:41nicht bald wieder laufen,
22:42dann sieht es aber
22:43schlechter aus für ihn.
22:45Und für andere.
22:47Das Schreiben
22:48hast du bei mir
22:49im Büro vergessen.
22:50Oh, danke.
22:53Morgen 10 Uhr,
22:54Präsentation der Accessoires
22:55in der Bank.
22:57Wow.
22:58Angesichts der Situation
22:59hat der Aufsichtsrat
23:01mich gebeten,
23:02an dieser Sitzung
23:02teilzunehmen.
23:03Gruß vom Vater,
23:05würde auch gerne von dir
23:06mal wieder was hören,
23:07nicht nur von Roland.
23:08Oui, mon General.
23:10Okay, fangen wir an?
23:12Ja.
23:14Also, nach Analyse
23:16der Produktionsabläufe
23:17bin ich der Meinung,
23:17das ist das...
23:23Also, ich bin der Meinung,
23:25es ist das Beste,
23:25wenn wir konsequent
23:27auf einen großen Teil
23:28unserer Angebotspalette verzichten
23:29und uns auf das Kerngeschäft
23:30konzentrieren.
23:32Das gilt für die Weberei
23:34und für Czerny Fashion.
23:36Wie lange wird es dauern,
23:37bis die Weberei wieder arbeitet?
23:38Im Moment versuchen wir,
23:40die defekte Steuerung
23:41durch manuelle Programmierung
23:42zu umgehen.
23:43Was nur eine Notlösung
23:44sein kann.
23:45Ja, wir tun wenigstens was
23:46im Gegensatz zu dir.
23:47Ich bin genauso wie jeder andere
23:48hier am Tisch
23:48an der Lösung des Problems
23:49interessiert.
23:50Das heißt,
23:51der Expressversand
23:52muss uns in jedem Fall
23:53entgegenkommen.
23:54Die müssen mehr als nur
23:55ein Auge zudrücken, ja.
23:59Manuela Pfister
24:00wird morgen früh
24:01in Augsburg sein.
24:02Wer spricht mit ihr?
24:05Roland.
24:06Auf keinen Fall.
24:08Er hat den besten Kontakt
24:09zu ihr.
24:10Ihm vertraut sie.
24:11Stefan?
24:17Einverstanden.
24:30Frau Mayer-Beer,
24:32ich hoffe,
24:33Sie sind mir nicht böse,
24:33dass ich Sie angerufen habe,
24:35aber ich wusste mich nicht...
24:36Marion, Sie wissen doch,
24:37wenn ich helfen kann,
24:37tue ich das gern.
24:38Jamar Doce und seine
24:39beiden Kinder.
24:41Danke, dass Sie uns
24:42helfen wollen.
24:44Also, diesen Herrn Krokenberger
24:45konnte ich erst mal beruhigen,
24:46aber ich glaube nicht,
24:47dass er sich so leicht
24:47abwimmeln lässt.
24:49Ich denke, das Beste ist,
24:50Sie bleiben erst mal hier.
24:52Das geht doch, oder?
24:53Ja, ich sage Leo Bescheid.
24:55Der hatte irgendwann mal
24:56die Idee, Luftmatratzen
24:57zu verkaufen.
24:58Da sind bestimmt noch
24:59welche übrig.
25:00Und Decken besorge ich.
25:01Tja, und für die Ernährung
25:02ist ja auch schon gesorgt,
25:03wie ich sehe, gut.
25:06Was ist das?
25:09Tee mit Jackbutter.
25:14Ich glaube, Sie erzählen mir
25:16jetzt erst mal von Ihren
25:16Schwierigkeiten und wie
25:17Sie da reingekommen sind.
25:19Und dass Sie einen Sohn haben
25:20und uns das all die Jahre
25:21verschwiegen haben.
25:24Er ist nicht mein...
25:26Emma.
25:28Ich sage es Ihnen übrigens.
25:30Ist das dein Ernst?
25:32Ich weiß, es ist kompletter
25:34Schwachsinn, völlig irrsinnig,
25:36was ich da mache.
25:36Und es wird im Chaos enden,
25:38so wie alles bis jetzt
25:38im Chaos geendet hat.
25:39Aber was soll ich machen?
25:42Ich liebe ihn.
25:44Lena!
25:46Wann sagst du sie?
25:48Sobald sich die Gelegenheit
25:49dazu bietet.
25:49Jetzt!
25:51Jetzt.
25:51Ganz bestimmt nicht.
25:53Lena?
25:55Jetzt wird gearbeitet.
25:56Und dann gestanden.
25:59Ich freue mich so für dich.
26:07Na, endlich.
26:08Zwei Stunden, habe ich gesagt,
26:10nicht vier.
26:12Ich dachte, du sitzt nur in der
26:13Kantine mit irgendetwas
26:14Ungesundem.
26:15Ja, hätte ich's mal bloß getan.
26:17Jetzt kann ich mich wieder
26:17mit dieser Rohkost rumärgern.
26:19Was hältst du davon,
26:20wenn wir heute was essen gehen?
26:22Ja!
26:23Schweinebraten, Knödel
26:24und ein anständiges Weißbier
26:25in der gemütlichen Kneipe.
26:27Hedda!
26:28Ich liebe dich.
26:29Sushi mit Kurt Wollner.
26:31Aber das ist doch der Leiter
26:32der Ausländerbehörde.
26:34Du, den kann ich auf den Tod
26:35nicht ausstehen.
26:36Und Sushi noch viel weniger.
26:38Manchmal müssen eben
26:39Opfer gebracht werden.
26:40Als hätte ich mit dir verheiratet,
26:42bin jetzt mein ganzes Leben
26:43ein einziges Opfer.
26:48Ruf mich sofort an
26:49nach dem ersten Knutag.
26:50Also wenn ich danach
26:51zum Telefonieren komme,
26:52dann ist was gewaltig schiefgelaufen.
26:54Viel Spaß, meine Liebe.
26:59Hallo, Birgit.
27:00Hallo, Nathalie.
27:03Hast du mal meine Zeit?
27:05Sicher?
27:09Was ist los?
27:12Wir sind doch wieder Freundinnen, oder?
27:14Natürlich.
27:18Ich habe mich verliebt.
27:20Das ist doch fantastisch.
27:24Na, in wen?
27:27Wieder Roland?
27:30Ja, mach's nicht so spannend.
27:31Es ist jemand, den ich kenne.
27:34Stefan?
27:40Ich weiß ja,
27:41du hast gesagt,
27:42dass da nichts ist
27:42und dass da auch nie
27:43irgendwas sein wird,
27:44aber
27:45ich wollte trotzdem
27:46vorher gerne mit dir
27:46drüber reden.
27:49Und was macht dich so sicher,
27:51dass es auf
27:52Gegenseitigkeit beruht?
27:57Weibliche Intuition
28:00und ein bisschen mehr.
28:04Gib mir deinen Segen, Lena, bitte.
28:06Wie so ein...
28:07wie so ein Pate.
28:10Bitte.
28:12Ja, also so ganz spontan
28:14fällt mir jetzt da
28:14gar nichts ein.
28:16Ach, ich glaube sie auch so.
28:19Wünsche mir Glück, ja?
28:38Und was willst du jetzt machen?
28:40Auf Stefan verzichten?
28:42Verzichten, wie das klingt?
28:43Der ist doch keine Ware.
28:45Aber du behandelst ihn so.
28:46Ich?
28:48Ja.
28:49Wenn du ihn mit Menschen
28:50behandeln würdest,
28:50würden wir diese Diskussion
28:51gar nicht führen.
28:53Stefan liebt dich.
28:54Das habe ich dir selbst gesagt.
28:56Und jetzt liebt er Birgit.
28:57Wer behandelt dir hier
28:58wen wie eine Ware?
28:59Das behauptet sie.
29:01Das hat sie sich doch
29:02nicht aus den Fingern gesaugt.
29:04Da wird ihr schon
29:04irgendeinen Anlass
29:05dafür gegeben haben.
29:07Weiß ich nicht.
29:09Ich war vor zwei Wochen
29:10mit dem Kollegen
29:11aus der Kreditabteilung essen.
29:12Es war ein sehr netter Abend.
29:14Bis er mich fragt,
29:15wo wir die Nacht
29:16ausklingen lassen.
29:18Als ich ihm im Korb gebe,
29:19fällt er aus allen Wolken
29:20und behauptet,
29:21ich hätte ihm doch
29:21deutlich gezeigt,
29:22dass ich was von ihm will.
29:24Du meinst,
29:25Birgit hat sich das alles
29:26nur eingebildet, oder was?
29:27Ja, vielleicht.
29:29Ich weiß es nicht.
29:30Du auch nicht.
29:31Du hast sie nicht gesehen.
29:33Sie war so glücklich.
29:34Ich habe sie seit Jahren
29:35nicht mehr so erlebt.
29:36Was ist mit deinem Recht auf Glück?
29:38Glück.
29:40Ich kann einfach im Moment
29:41nicht zu ihm gehen.
29:42Ich kann es einfach nicht.
29:45Ich gehe schon.
29:49Äußerlich
29:50mag Birgit stabil wirken.
29:53Aber da genügt
29:53eine Kleinigkeit
29:54und die Tabletten-Sucht
29:55ist wieder da.
29:56Das ist so ein schmaler Grat.
30:06Stefan.
30:09Sag jetzt nicht,
30:10es ist heute wieder
30:11Frauenabend.
30:12Nein.
30:17Aber es ist auch nicht
30:18unser Abend.
30:20Lena, ich dachte,
30:21dass wir miteinander
30:21reden wollten.
30:23Wir sehen uns ja dann
30:23morgen.
30:25Gute Nacht.
30:42Geh ins Bett.
30:43Geh ins Bett.
30:57schläft Sarah?
30:59Wie ein Murmeltier.
31:00Ich bin auch totmüde.
31:08Ich dachte, du bist müde.
31:10Es ist eben keine Frau
31:11so sexy, attraktiv
31:12und intelligent wie du.
31:14Warum kommt bei dir
31:15intelligent immer zuletzt?
31:17Weil du mir den Verstand brauchst.
31:23der Schampus steht auch noch
31:24im Kühlschrank.
31:25Vergiss den blöden
31:27Schampus.
31:44Das darf doch nicht wahr sein.
31:47Moment.
31:51Wenn du schon unterwegs bist,
31:52dann bring den Champagner mit.
32:09Aber nicht genug.
32:10Hast du mal einen Cognac da?
32:12Ein starker Kaffee wäre im Moment
32:14eher angebracht.
32:16Macht euch doch wegen mir
32:17keine Umstände.
32:17Bin ja nur ich.
32:19Jetzt lasst euch doch von mir
32:21nicht aus der Ruhe bringen.
32:23Ich bin's doch nur.
32:24Der Ruhmann,
32:25der Verräter der Firma.
32:30Die Leute hassen mich, Felix.
32:33Tja, dann kümmere ich mich
32:34mal jetzt um den Kaffee.
32:36Niemand will mit mir
32:37was zu tun haben.
32:40Ich sitze in meiner großen Villa
32:42und bin total allein, Felix.
32:44Mutterseelenscheiß allein.
32:45Solange ich dein Bruder bin,
32:46bist du nicht allein.
32:47Egal was ist
32:49und egal wie wir uns gerade streiten.
32:53Ich will der Firma aber nicht schaden.
32:56Das weiß ich doch.
32:58Glaubst du mir das?
32:59Ja, ich glaube dir.
33:02Ich liebe dich, liebe.
33:08Ich weiß.
33:10Und ich dich auch.
33:12Ich liebe dich.
33:14Wie süß.
33:34Der Typ gibt keine Ruhe.
33:36Hoffentlich hat Frau Meierbeer
33:37was erreicht.
33:42Das ist der Stand der Dinge.
33:45Danke, Frau Stache.
33:47Bitte.
33:51Das ist alles?
33:53Kein, drück bitte ein Auge zu.
33:54Tu es mir zuliebe, Manuela, nichts?
33:56Das ist deine Entscheidung.
33:58Du willst, dass ich auf Einhaltung des Vertrags bestehe?
34:02Wie gesagt, ich habe dir die ungeschminkte Wahrheit gesagt.
34:04Entscheiden musst du.
34:07Apropos ungeschminkte Wahrheit,
34:08was ist mit uns?
34:09Ich kann und will so nicht weitermachen, Roland.
34:14Was willst du von mir hören?
34:15Ich will überhaupt nichts hören.
34:18Ich will sehen,
34:19ich will spüren,
34:19dass du mich liebst.
34:21Und wenn du das nicht kannst,
34:23dann will ich wenigstens das spüren.
34:29Welche Modelle könnt ihr nicht liefern?
34:52Frau Vandenloh?
35:06Büro Katharina Vandenloh.
35:08Frau Vandenloh wünscht,
35:09eines der Steuerungselemente zu sehen,
35:11die im Moment nicht ausgeliefert werden.
35:13XT400.
35:16Ja, wenn Sie meinen,
35:17dass das nötig ist.
35:19Ja.
35:19Ja.
35:38Büro Katharina Vandenloh?
35:41Ja.
35:42Sind Sie zufrieden?
35:44Ja, dann sorgen Sie dafür,
35:45dass das Ding gebracht wird.
35:46Sofort.
36:04Ich kann Ihnen nicht versprechen,
36:05dass Sie in Deutschland bleiben können,
36:07aber Sie können jetzt einen neuen Asylantrag stellen.
36:10Der fehlerhafte Antrag,
36:11der war was für ein Reißwoll.
36:13Und ich besorge dir einen Anwalt.
36:16Danke, ich.
36:18Wir holen Sie so schnell wie möglich
36:20aus diesem Asylantenheim heraus
36:21und besorgen Ihnen eine Wohnung.
36:23Warum tun Sie das für mich?
36:25Sie alle haben uns geholfen,
36:27uns das Leben gerettet.
36:28Warum?
36:31Weil Sie so nett sind.
36:35Bedanken Sie sich nicht bei mir,
36:36sondern bei meinem Mann.
36:37Für den war das ein sehr viel größeres Opfer.
36:39Der mag nämlich keinen Sushi.
36:41Tee.
36:42Ist gut für Ihren Mann.
36:44Dann lieber Sushi.
37:00Danke.
37:05Was Sie betrifft,
37:06habe ich meine Meinung nicht geändert.
37:08Sie waren fair.
37:10Und das ist mehr,
37:11als ich von Ihnen erwarten konnte.
37:12Das war Frau Pfisterers Entscheidung,
37:13nicht meine.
37:15Dann hoffe ich,
37:16dass Frau Pfisterer auch weiterhin
37:17so weise Entscheidungen treffen wird.
37:21Wir werden sehen.
37:43Ist das die XT-400?
37:45Äh, ja.
37:47Ja, geben Sie mir das Teil.
37:48Frau Vandenloh ist beschäftigt.
37:50Da brauche ich aber mindestens
37:51eine Unterschrift von Ihnen.
37:52Ja.
37:53Ja.
38:01Und was soll das denn heißen?
38:03Das kann ja keinem entlesen.
38:04Äh, Thompson.
38:05Oder Ralf Thompson.
38:07Ist schon in Ordnung.
38:15Hören Sie,
38:16bei einem Kredit von 23 Millionen Dollar
38:18erwarte ich einen Hörensinsatz.
38:20Oder die Bank macht das Geschäft nicht.
38:22Ich hoffe,
38:22ich habe mich klar genug ausgedeutet.
38:24Ja, melden Sie sich.
38:25Ich frage mich nur,
38:25das ist ja super,
38:25dass wir uns treffen.
38:26Haben Sie einen Termin?
38:27Äh, nein.
38:28Nein, aber...
38:29Was aber?
38:32Aber...
38:33Sie hat noch letzte Woche
38:34so eine Rundmail geschrieben
38:35bezüglich der Kommunikationsproblematik
38:37zwischen dem Bereich Entwicklung
38:38und der Unternehmensführung.
38:41Und da hätte ich ein paar
38:42interessante Vorschläge zu machen.
38:43Schön.
38:44Aber nicht jetzt.
38:45Machen Sie einen Termin
38:46mit meiner Sekretärin aus.
38:47Oder noch besser,
38:48schreiben Sie mir eine E-Mail.
38:56Ja, sehr schön.
38:59Ich stehe ewig in deiner Schuld, Emma.
39:02Wie kann ich dir jemals dafür danken?
39:05Nenn mich weiter Mutter,
39:06das reicht vollkommen.
39:08Mutter.
39:10Und ihr dürft Oma zu mir sagen,
39:12aber nur, wenn es niemand hört, ja?
39:15Alles, alles Gute für euch.
39:17Ich komme euch sobald wie möglich
39:18im Asylantenheim besuchen, versprochen.
39:24Das kann ich nicht annehmen, Schamal.
39:30Schreib mir,
39:32damit ich genau weiß, wo du bist
39:33und wir uns wiedersehen können.
39:36Wir werden uns noch oft sehen, Mutter.
39:38In vielen Leben.
39:55Viel Zeit bleibt hier nicht mehr.
39:57Noch eine schlechte Nachricht
39:58und der Kurs fällt ins Bodenlose.
40:01Ich verspreche dir,
40:02dass Althofer überleben wird.
40:04Du hast gar keine andere Wahl, Stefan.
40:05Doch, die habe ich.
40:06Andernfalls würdest du mich nicht anrufen.
40:09Du bist nicht so dumm
40:11und wirfst dein Vermögen weg,
40:12nur um ein paar Leute,
40:13die sich mit seiner Firma
40:14mühsam über Wasser halten,
40:15den Arbeitsplatz zu retten.
40:17Was hast du für ein Ton?
40:18Ein Anruf auf der anderen Leitung.
40:20Stefan?
40:25Ja?
40:26Erinnerst du dich an Tasha?
40:28Die Stewardess mit den endlosen Beinen,
40:30mit der ich auf Barbados war?
40:31Tom, hör auf mit deinen Bettgeschichten.
40:33Dafür habe ich im Moment wirklich keinen Nerv.
40:35Sie fliegt jetzt die Strecke Kapstadt-München.
40:37Hast du das Steuerelement?
40:39Sie hat es im Gepäck.
40:43Wann soll der Flieger ankommen?
40:45Ja, frag den Piloten, nicht mich.
40:48Danke.
40:49Und wir sind quitt.
40:50Du wirst nie wieder etwas von mir hören.
40:52Versprochen.
40:52Ja, das hoffe ich.
40:59Okay.
41:00Ich wachse dir jetzt die Verträge zu.
41:03Hm.
41:04Spare das Papier.
41:05Aber das ist doch Selbstmord, Stefan.
41:08Stefan?
41:09Stefan?
41:23Du hast ihn wieder weggeschickt?
41:25Weil Birgit sich einbildet, dass Stefan sie liebt?
41:28Spinnst du jetzt total?
41:29Die Naht hier muss korrigiert werden.
41:34Natalie, ich weiß schon, was ich tue.
41:35Offensichtlich nicht.
41:37Hätte ich bloß nie was gesagt.
41:38Also ich brauch den Mantel heute noch, beeil dich, ja?
41:41Du brauchst gar nicht so die Chefin rauszuhängen.
41:43Du hast scheiße gebaut, Lena.
41:44Richtig scheiße gebaut.
41:48Natalie.
41:52Natalie.
42:05Birgit.
42:08Kannst du mir dein Auto leihen, bitte?
42:10Ja, klar.
42:12Warum?
42:14Die Platine ist auf dem Weg nach München.
42:17Nein, du hast es geschafft.
42:18Du hast es wirklich geschafft.
42:19Du bist der Größte.
42:21Ja.
42:23Ja.
42:44Es tut mir leid.
42:49Glaub mir.
42:52Ist schon gut so, wie es ist.
42:53Du hast es gehabt.
42:55Du hast es vielleicht versucht.
43:13Du hast es llega
43:31Untertitelung des ZDF, 2020
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