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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:59Untertitelung des ZDF, 2020
01:16Untertitelung des ZDF, 2020
01:35Untertitelung des ZDF, 2020
02:06Untertitelung des ZDF, 2020
02:29Untertitelung des ZDF, 2020
03:06Untertitelung des ZDF, 2020
03:37Untertitelung des ZDF, 2020
03:57Untertitelung des ZDF, 2020
04:27Untertitelung des ZDF, 2020
05:03Untertitelung des ZDF, 2020
05:03Untertitelung des ZDF, 2020
05:06Untertitelung des ZDF, 2020
05:06Untertitelung des ZDF, 2020
05:07Untertitelung des ZDF, 2020
05:11Untertitelung des ZDF, 2020
05:39Was soll das denn sein?
05:41Dein Sohn hat mich inspiriert.
05:42Wie oft soll ich es denn noch sagen?
05:43Dann vielleicht besser ein Geheimnis voller Besucher aus dem Himalaya.
05:46Naja, ein Marsmännchen ist er auch nicht.
05:51Sag mal, geht's noch? Mit was für einem Auto bist du da vorhin gekommen?
05:54Hast du dir das etwa gekauft, ohne mich zu fragen?
05:57Du fragst mich doch nicht bei jedem Paar Schuh, das du dir kaufst.
05:59Das ist ja wohl ein kleiner Unterschied.
06:01Reg dich nicht gleich wieder auf. Wir haben was zu feiern.
06:04Die Bank hat die Accessoires akzeptiert.
06:07Und deswegen musstest du dir wieder so eine Machokiste kaufen und wie kleinen Schrummi über den Fabrikhof brettern.
06:12Wie soll ich denn jetzt mit Sarah zum Kinderarzt kommen?
06:15Ach, im Sportwagen ohne Kindersitz. Sehr witzig.
06:17Dann nimm dir eben ein Taxi.
06:19Klar, wir haben es ja.
06:21Gut, dann verschieben wir den Arzttermin eben auf morgen.
06:25Außerdem sparen wir viel Geld, weil du an jedem Kindermädchen was auszusetzen hast.
06:29Da können wir uns schon mal ein Taxi leisten.
06:30Wenn du das blonde Silikonwunder meinst, die dich am liebsten sofort vernascht hätte.
06:34Ich hab nur eine Frau gesehen.
06:36Frei von Silikon.
06:38Ich? Mit solchen Bomben?
06:40Nathalie, Frau Czerny sucht einen Stoff, der bei uns im Lager rumliegt.
06:44Irgend so ein spezielles Garn, mit dem früher rum experimentiert wurde.
06:47Und den sollen wir finden.
06:51Wenn Sie keine Zeit haben, kann ich auch Frau Martinek.
06:54Um Sarah kümmert sich mein Mann.
06:57Nathalie, wir hatten herausgemacht, dass du dich heute um Sarah kümmerst.
07:00Ich hab gleich ein wichtiges Meeting, Nathalie.
07:02Meeting? Letzte Woche hieß das noch Sitzung.
07:08Heute Morgen gab's einen Kurzschluss im Wohnmobil.
07:11Die Kaffeemaschine hat Feuer gefangen.
07:13Keine Sorge, sonst ist nichts passiert.
07:15Aber Sie sollten mal die Stromversorgung durchchecken.
07:18Warum nehmen Sie sich nicht endlich ein schickes Apartment?
07:20Oder ein richtiges Haus?
07:21Weil ich mich dort eben wohlfühle.
07:23Es ist grün, es liegt direkt am Wasser.
07:25Natur pur.
07:27Ja, wie in Südafrika, was?
07:29Nein, nicht ganz.
07:31Aber es ist besser als nichts.
07:32Und in jedem Fall lieb ich es, im Grünen zu wohnen.
07:35Ich brauch keine Wohnung in der Stadt.
07:37Ich kenn doch nur die Arbeit.
07:39Ich muss den Wagen loswerden.
07:41Wenn Sie jemanden finden, der ihn abkauft, verschwinde ich sofort.
07:43Versprochen.
07:45Also, können Sie sich um den Strom kümmern?
07:47Sobald ich Zeit habe.
07:49Aber heute noch?
07:50Ja.
07:51Gut.
07:52Bin ich jetzt auch noch der Ausmeister oder was?
08:04Erich, Gott sei Dank bist du zurück.
08:07Ich habe dich so vermisst.
08:09Richtig auch, mein Schatz.
08:10Es ist vorbei.
08:12Lässt dich Katharina Fandenlo endlich in Ruhe?
08:14Noch nicht ganz.
08:16Aber du hast doch gesagt, dass nach der Sabotage Schluss ist.
08:20Ich kann das nicht mehr tun, Erich.
08:22Die Menschen vertrauen mir hier und ich...
08:24Es ist nur noch diese eine Information.
08:25Liebling.
08:26Deines Enkel durchschluss.
08:28Sie wird dich immer weiter erpressen.
08:30Du musst damit aufhören, sonst...
08:32Vertrau mir.
08:33Nur noch dieses eine Mal.
08:37Er hat Corona voll den Chip ersorgt.
08:40Der spinnt doch wohl.
08:41Nur weil die Bank seine Handtasche akzeptiert hat,
08:43muss er gleich wieder den Juppie raushängen.
08:45Der wusste genau, dass ich heute mit Sarah zum Arzt muss.
08:48Jetzt kann ich den Termin wieder verschieben.
08:50Mit dem Verschieben von Arzttermin kenne ich mich aus.
08:52Soll ich das für dich übernehmen?
08:53Lena sagt, dass es nur eine kleine Krippe ist.
08:56Jede Treppe ist für sie ein halber Everest.
08:57Ich meine, so eine Krippe schwächt.
08:58Okay, aber doch nicht so.
09:00Was ist damit?
09:02Das ist Mikron.
09:04Nichts Besonderes.
09:05Und seine angebrannten Tiefkühlpizzen.
09:08Ich sag ja nicht, dass sie ein kulinarisches Erlebnis waren,
09:10auf das man nicht mehr verzichten will.
09:12Aber irgendwie war's schön.
09:14Er so mit Küchenschürzchen und ich im Businesskostüm.
09:17Vor allem, wenn er nichts drunter hätte.
09:19Warum kannst du nicht Felix sein?
09:21Ich im Küchenschürzchen.
09:23So ohne was drunter, ich weiß nicht.
09:26Nee.
09:28Auf dich ist Verlass.
09:30Auch nicht immer.
09:31Aber du würdest Lena nie im Stich lassen.
09:33Egal, was kommt.
09:35Denkt sie das auch?
09:36Das denkt jeder in der Firma.
09:38Ohne deine Hilfe könnte Lena doch gar nicht mehr existieren.
09:40Aber jetzt übertreibst du aber.
09:42Wer kümmert sich um ihre Termine?
09:44Wer sorgt dafür, dass der Kühlschrank, der Tank voll ist?
09:47Wer ist rund um die Uhr für sie da?
09:50Du würdest damit sagen, selbst wenn ich gehen wollte,
09:51dann könnte ich gar nicht.
09:52Du würdest dir das Herz brechen.
09:54Und mir auch.
09:56Zeig mal.
10:03Das ist er.
10:12ACF-Stange?
10:14ACF-Stange?
10:15Herr Tetzlar?
10:17Wenn er sein Handy abstellt, dann ist er normalerweise in seinem Büro.
10:21Oder er will wirklich nicht gestört werden.
10:23Moment bitte.
10:25Frau Stange, ich bin drüben in der Villa.
10:26Mein Bruder hat wohl was Wichtiges zu verkünden.
10:30Hallo?
10:31Kann ich ihm was ausrechnen?
10:35Wie bitte?
10:38Jörg?
10:39Es hat sich ja bereits herumgesprochen.
10:41Die Bank hat unseren Entwurf akzeptiert.
10:43Althofer Accessoires existiert nicht mehr nur auf dem Papier.
10:47Nach den guten Nachrichten der letzten Zeit vermisst man die schlechten richtig.
10:50Oh, die kommen bestimmt wieder, keine Angst.
10:53Eine Handtasche ist noch keine Firma.
10:55Wir haben ja schon mal versucht, mit Accessoires Fuß zu fassen, aber damals ist das kläglich
10:59gescheitert.
11:00Also, ich kann mich nicht auch noch um das Design kümmern.
11:03Ich habe ja genug mit meiner Mode zu tun.
11:05Was das betrifft, habe ich bereits ein Konzept entwickelt.
11:09Moment.
11:17Wir kooperieren mit jungen Designern und vertreiben deren Entwürfe unter unserem Label.
11:24Mailand, Singapur, Hongkong, Kapstadt?
11:27Also klein, denkst du ja nicht gerade.
11:29Das überlasse ich anderen.
11:31Um erfolgreich zu sein, müssen wir Designer finden, die da Zeit voraus sind.
11:35Wenn wir uns da auf den Großraum München beschränken, kommen wir nicht weit.
11:38Und wie willst du das finanzieren?
11:40Ich meine, du musst in der Welt herumreisen, du musst Lizenzen erwerben und dazu braucht
11:45man eine Anschubfinanzierung.
11:46Etwa 500.000, Seite 4.
11:49Bevor Zweifel aufkommen, die Kalkulation ist von Dr. Holz nicht, sie hat also Hand und Fuß.
11:54Was sagt Ihre Frau dazu?
11:56Muss ich jetzt schon meine Frau im Erlaubnis fragen oder wie soll ich das verstehen?
12:01Sie haben eine Tochter.
12:02Ihre Frau hat bei uns eine sehr wichtige Position inne.
12:05Ich will sicher sein, dass Sie beide wissen, worauf Sie sich einlassen.
12:08Ich denke nicht, dass mein Privatleben Sie irgendetwas angeht.
12:12Sie wollen von uns eine halbe Million Euro, das ist viel Geld.
12:16Es hat einfach keinen Sinn, mit Ihnen darüber zu reden.
12:20Herr Althoffer?
12:46Herr Tetzlar?
12:48Ja?
12:49Ich müsste Sie einen Moment sprechen.
12:50War das nicht Zeit?
12:51Frau Czerny wartet darauf.
12:53Die ist noch im Meeting.
12:54Es geht um einen Anruf aus New York.
13:04Was sollte das denn geben?
13:05Felix kommt mit dem Konzept und will eine halbe Million Euro für die Anschubfinanzierung
13:08und beugt sich dann über den Kinderwagen und spielt mit einer Babyrassel.
13:11Beste Liebe, er würde im 3000-Euro-Anzug blöde Sprüche klopfen und koksen, oder was?
13:15Passt das besser in dein Bild vom jungen dynamischen Unternehmer?
13:19Du hast ihn beleidigt.
13:20Viel schlimmer.
13:21Gedemütigt.
13:22Wach auf!
13:23Wir leiten eine Firma, Lena.
13:25Da wird nun mal nicht mit Wattebällchen geworfen.
13:26Ach, und das gibt dir das Recht, Menschen wie Marionetten zu behandeln?
13:30Ich hoffe, Birgit weiß, worauf sie sich da einlässt.
13:34Worüber reden wir hier? Verrat mir das mal.
13:36Darüber, wie du mit Menschen umgehst.
13:37Es reicht.
13:38Bevor du mir beibringst, wie man mit Menschen umgeht, lern's erst mal selbst.
13:43Was glaubst du, wieso ich gestern vor deiner Tür stand?
13:45Ich bin doch kein Vertreter für Staubsauger.
13:49Was war letzte Nacht los, Lena?
13:51Nichts.
13:53Und jetzt geh bitte zu Felix und entschuldige dich.
13:57Ich werde mich entschuldigen, wenn ich es will und nicht, wenn du es mir vorschreibst.
14:03Darüber, dass ich dich wie ein Staubsauger-Vertreter behandelt habe, hast du dich aber Gott sei Dank schnell hinweg getröstet.
14:10Scheiße.
14:25Ich habe mich da beworben, bevor ich hier angefangen habe.
14:28Ich hätte nie gedacht, dass die sich nochmal melden.
14:31Für was haben Sie sich dann beworben?
14:33Ich wollte Broker werden.
14:35An der New Yorker Börse.
14:37Da verdient man bestimmt gut.
14:39In Amerika ist es ein bisschen anders.
14:42Ich könnte als Assistent arbeiten für einen bekannten Broker.
14:45Umsonst, versteht sich.
14:46Ja, dann tun Sie es.
14:47Und das alles hier im Stich lassen.
14:51Herr Tetzlar, Augsburg oder New York?
14:53Was ist denn das für eine Frage?
14:55Sie sind jung, Sie haben Ihr ganzes Leben vor sich.
14:57Hierher zurück können Sie immer, aber nach New York, vielleicht nur jetzt.
15:01Frau Czerny verlässt sich auf mich.
15:02Gerade jetzt, wo sie gesundheitlich nicht so gut geht.
15:05Angela ist weg, da kann ich nicht auch noch gehen.
15:07Sie wird es überleben.
15:09Wann geht Ihr Flug?
15:12Morgen.
15:14Ich trage das Schreiben schon seit Tagen mit mir rum.
15:16Na also, da haben Sie die Antwort.
15:18Sie wollen nach New York.
15:20Als wäre der Brief längst im Schredder.
15:25Nee, nee, ich bleibe.
15:38Kann ich Sie sprechen?
15:40Sicher?
15:40Wenn es Ihnen nicht stört, dass ich nebenbei Windeln wechsle?
15:46Das Konzept ist gut.
15:48Sie sind der richtige Mann für den Job.
15:51Aber nur bei einem Einsatz von 100 Prozent.
15:53Und darauf hat meine Frage eben abgezielt.
15:55Wenn ich das vielleicht etwas schlecht formuliert habe, tut es mir leid.
15:59Was macht Sie zu einem so viel besseren Menschen als mich?
16:03Das habe ich nie gesagt.
16:06Sie haben Cape Iphone im Stich gelassen.
16:08Jetzt wollen Sie zurück und die Firma leiten.
16:10Das scheint in Ordnung zu sein.
16:12Wenn ich nach einer Auszeit zurück in die Firma will, zweifelt man ständig an meiner Zuverlässigkeit.
16:18Mir hat die Art und Weise, wie die Firma geführt wurde, nicht gefallen.
16:22Ich wollte nichts damit zu tun haben.
16:24Aus demselben Grund wie ich.
16:25Ich bin immer noch hier.
16:28Vielleicht gefällt mir mittlerweile Ihr Stil, bis auf ein paar Schönheitsfehler.
16:33Ich gelobe besser.
16:36Und ich entschuldige mich.
16:38Ich weiß, ich habe einen Fehler gemacht.
16:43Das wollen Sie nicht wirklich.
16:53Lena?
16:56Alles okay?
17:00Nein.
17:03Ich habe gerade einen Teil Eure Streits mit angehört.
17:06War das so falsch, was ich gesagt habe?
17:08Er ist doch gerade bei ihm und entschuldigt sich.
17:10Ach.
17:12Na bitte, geht doch.
17:14Sag mal, was ist denn los mit dir?
17:15Du bist seit Tagen so gereizt.
17:18Geht es dir nicht gut?
17:19Nein, nein, es ist alles in Ordnung, wirklich.
17:21Mach dir um mich keine Sorgen.
17:23Pass lieber auf dich auf.
17:24Oh, mir geht es so gut wie schon lange nicht mehr.
17:27Dann schau zu, dass es so bleibt.
17:29Wir werden heute Abend zusammen essen.
17:31Wow.
17:32Viel Spaß.
17:33Den werde ich haben.
17:35Verlass dich drauf.
17:37Ach und Lena, wenn ich irgendwas für dich tun kann, sagst du Bescheid, ja?
17:42Wir sind Freundinnen, vergiss das nicht.
17:44Das vergesse ich nicht, klar.
18:00Oh.
18:01Oh, ich kriege die Krise.
18:04Oh, Mann, ich kündige.
18:14Herr Wiener, die ist aus Versehen auf meinem Schreibtisch gelandet.
18:18Die ist bestimmt von Alf.
18:20Ich lese keine fremde Post.
18:23Was sage ich, Neuseeland?
18:24Sobald er da durch die Tür kommt, da kette ich ihn hier an der Kiste fest.
18:28Ich denke, es funktioniert wieder alles.
18:30Die Steuerung, ja.
18:32Ja, aber damit der Spaß nicht aufhört, darf ich mich hier mit neuen Programmierungen rumschlagen.
18:36Solide Baumwolle zählt bei den Herrschaften ja nicht mehr.
18:39Wie ging das eigentlich so schnell?
18:41Was?
18:42Dass die Steuerung wieder funktioniert.
18:44Ich dachte, ohne dieses komische Ersatzteil wäre das ein Ding der Unmöglichkeit.
18:48Der Grunewald hat die Platine mit dem Steuerschip besorgt.
18:51Grunewald?
18:52Wie?
18:53Irgendein alter Studienkollege arbeitet bei Cape Itron.
18:56Tom oder so ähnlich.
18:58Das gibt's doch nicht.
18:59Sag mal, der tickt doch nicht mehr ganz richtig.
19:02Der will einfach hinschmeißen.
19:04Der will mit seiner Familie in Neuseeland bleiben.
19:06Schafe züchten.
19:08Und ich?
19:15Ich glaube, wir sind fündig geworden.
19:18Voilà.
19:20Was würde ich nur ohne Sie machen?
19:21Ach was, das hätte jeder andere auch für Sie erledigen können.
19:24Nein.
19:25Vor allem im Moment nicht.
19:32Ich, ähm...
19:34Ich kann versuchen, noch mehr für Sie rauszufinden.
19:37Fragen Sie Emma.
19:39Vielleicht hat sie eine Ahnung, wie uns das Garn damals geliefert hat.
19:42Was ist eigentlich so besonders an dem Stoff?
19:45Das ist nur so eine Idee.
19:47Eine ziemlich verrückte, ehrlich gesagt.
19:55Ist noch was?
19:57Nee, nee.
19:58Ich mach mich da mal wieder an die Arbeit.
20:00Gute Idee.
20:03Erich?
20:05Er heißt Tom und arbeitet bei Cape Eytron.
20:08Mehr weiß ich nicht.
20:10Wirklich.
20:11Wann sehen wir uns?
20:13Die Quartalszahlen der einzelnen Bereiche
20:16und der aktuelle Produktivitätsbericht aus Wasserburg.
20:20Dann hat Frau Pfisterow einen Telefontermin gebeten.
20:2317 Uhr?
20:24Ja.
20:25Und das hier wurde von einem Fotolabor für Sie abgegeben.
20:30Vielen Dank.
20:31Dann mach ich jetzt Mittag.
20:34Guten Appetit.
20:35Danke.
21:14Ja?
21:16Hallo, grüße Sie.
21:19Haben Sie ein paar Buntstifte und ein Blatt Papier?
21:22Ja, komm.
21:26Zum Malen.
21:31Ja, ich weiß nicht.
21:33Nachher passiert ihm noch was.
21:35Oder er kommt unter die Räder.
21:38Überfahren werden kann man auch in Augsburg.
21:40Du weißt, wie ich das meine.
21:42Genau so meine ich es auch.
21:43Das ist eine Riesenchance für den Jungen.
21:46Wenn er jetzt ablehnt,
21:48dann wird er es irgendwann bitter bereuen.
21:50Oder Gott froh sein, dass er hier bei uns geblieben ist.
21:53Er wird es bereuen.
21:54Ich weiß das, weil ich selbst mal in der Situation war.
21:57Du?
21:58Mit Anfang 20 hätte ich nach London gehen können.
22:02Aber ich war verliebt.
22:05Und meine Eltern mit ihren ganzen Bedenken.
22:08Also bin ich in Augsburg geblieben.
22:11Ich habe nicht den Eindruck, dass du das je bereut hast.
22:15Aber ich denke noch heute manchmal drüber nach, was es gewesen wäre, wenn...
22:19Was wäre es mir geworden?
22:21Wo würde ich heute leben?
22:23Vielleicht ging es dir schlechter als jetzt.
22:26Vielleicht auch besser.
22:28Egal.
22:29Ich hätte es wenigstens versucht.
22:33Und was genau schwebt Ihnen da so vor?
22:36Ich möchte einen Betriebskindergarten eröffnen.
22:39Naja, oder eine Kindertagesstätte.
22:41Das können Sie nennen, wie Sie wollen.
22:42Hier bei Althofer?
22:43Wo denn sonst?
22:45An so vielen Unternehmen bin ich nicht beteiligt.
22:48Und wer soll es bezahlen?
22:50Also, einen leeren Raum werden wir doch wohl auf diesem Gelände noch finden.
22:55Naja, und für die Spielsachen und für die Einrichtung, dann nehmen wir die monatlichen Beiträge der Eltern.
22:59Und die Betreuung übernehme ich.
23:01Und zwar unentgeltlich.
23:02Und dann brauchen wir nur noch Geld für eine Aushilfskraft und für jemanden, der hier ab und zu putzt.
23:08Okay.
23:09Und was haben Sie von der ganzen Sache?
23:12Ich verstehe Ihre Frage nicht.
23:13Ich arbeite umsonst.
23:17Also gut.
23:18Mir fällt die Decke auf den Kopf.
23:20Und kochen allein, das genügt mir nicht.
23:23Und golfen finde ich langweilig.
23:26Naja, ich meine, das wäre doch für uns alle eine sehr gute Sache.
23:29Da sitzen die Pivaten.
23:30Okay, Frau Meierbeer.
23:34Ich werde das Projekt im Vorstand vorstellen und dann sehen wir weiter.
23:38Ja, aber bitte sagen Sie nicht zu meinem Mann davon.
23:41Sonst kann ich schließen, bevor ich geöffnet habe.
23:44Kein Wort.
23:47Danke.
23:50Komm, Flüte.
23:51Komm.
23:52Das ist schön gebetet.
23:53Das nehmen wir dir.
23:54Lena, ja?
23:56Sag tschüss.
23:59Tschüss.
24:01Danke.
24:08Kapstadt?
24:10Tja, und es kommt noch besser.
24:12Cape I-Chun wollte die Firma, die das Garn an uns geliefert hat, übernehmen.
24:14Ist aber damit gescheitert.
24:15Das kann doch kein Zufall sein.
24:18Moment.
24:19Setzen Sie sich hin.
24:21Soll ich ein Glas Wasser holen?
24:22Nee, nee, danke.
24:24Geht schon wieder.
24:26Wovon wir stehen geblieben?
24:28Ja.
24:30Also, davon erfährt erstmal niemand was.
24:33Wenn es tatsächlich sowas wie ein Verräter bei Althofer gibt, dann ist es besser, dass so wenig Leute wie möglich
24:38Bescheid wissen.
24:39Ja.
24:40Gibt es schon einen konkreten Verdacht?
24:42Nein.
24:44Was ist mit Herrn Grunewald?
24:47Der wird seiner Schwester keine Geheimnisse verraten, die ihm schaden.
24:50Ich meine den Stoff.
24:52Sollten wir ihm davon erzählen?
24:53Ach so.
24:54Nein, niemand erfährt was davon.
24:56Auch er nicht.
24:58Soll ich mal?
24:58Es ist mein Termin beim Arzt.
25:00Und diesmal wird gegangen, wenn ich sie persönlich dahin tragen muss.
25:02Ja.
25:04Ja.
25:05Ja.
25:24Grunewald?
25:25Frau Stangel?
25:27Nein, Sie müssen wegen der Unterschriften nicht zu mir kommen.
25:31Nein, haben Sie einen Kaffee für mich, dann bin ich in fünf Minuten da.
25:35Nein, hier ist noch nichts passiert.
25:46Du packst deine Sachen, nimmst Frau und Kind und kommst sofort hierher.
25:49Hast du mich verstanden, Alf?
25:51Jetzt komm mir nicht mit Rauschen in der...
25:53Nein, Alf!
25:54Alf!
25:55Du verstehst mich sehr, sehr gut.
25:59Was ist denn?
26:01Scharfzüchter will er werden.
26:02In Neuseeland.
26:04Alf Benrath.
26:05Der hat sie doch nicht mehr alle.
26:06Das ist doch bestimmt nur eine fixe Idee.
26:08Der kommt schon wieder.
26:11Herr Wieland.
26:13Was ist das für ein Stoff?
26:18Oh, da fragen Sie mich was.
26:25Scheint eine Faser mit Keramikern zu sein.
26:28Damit haben wir mal herumexperimentiert.
26:30Ja.
26:30Haben es aber gleich sein lassen, war zu teuer.
26:34Der Keramikern ist mit einer Chemiefaser ummantelt.
26:36Ist aber gleichzeitig dünner als Seide.
26:39Ich frage mich, wie die das hinkriegen.
26:41Und warum der Keramikern?
26:43Der ist doch alles Mögliche gut.
26:46Der Stoff wäre dann zum Beispiel so eine Art Klimaanlage.
26:50Damit können Sie wirklich alles Mögliche machen.
26:52Vielleicht sogar irgendwann mal Strom durchleiten.
26:55Strom?
26:56Ja, theoretisch.
27:03Cape Itron hat das ACF-Aktienpaket kurz vor der Lieferung des Garnsalons gekauft.
27:11Was steckt dahinter?
27:15Das sind bis jetzt nur ein paar abenteuerliche Vermutungen.
27:19Es war Zufall, dass ich überhaupt drauf gestoßen bin.
27:26Lena, vertraust du mir nicht mehr?
27:30Niemand wird erfahren, was wir hier besprechen.
27:32Ich weiß doch, dass die Wände zurzeit Ohren haben.
27:35Wearable Computer.
27:37Diese Kleidung mit eingebauten Handys, Navigationssystemen, Computern und was weiß ich was allem.
27:43Ja.
27:44Aber damit wird doch schon seit Jahren rumexperimentiert und ohne großen Erfolg bis jetzt.
27:48Ich glaube, die Batterie und der ganze Kabelsalat sind einfach zu schwer.
27:51Die Lösung dieses Problems ist absehbar.
27:53Das ist nur eine Frage der Zeit.
27:55Aber wenn es parallel dazu einer Firma gelingt,
27:58einen Stoff herzustellen, der dieses Ziel verfolgt,
28:01und gut zu tragen und gleichzeitig leicht zu verarbeiten ist, dann...
28:06wäre das der Durchbruch.
28:09Wir müssten uns über Aufträge und Umsätze überhaupt keine Gedanken mehr machen.
28:16Ja, vielleicht sollte ich doch wieder ein paar ACF-Aktien kaufen.
28:25Ich war bei Felix.
28:26Ich hoffe, dir ist dabei kein Zacken aus der Krone gebrochen.
28:29Lena, ich weiß nicht, wieso du so sauer auf mich bist.
28:34Erst machst du mir Hoffnungen und dann knallst du mir die Tür vor der Nase zu.
28:37Birgit hilft dir ja jetzt dabei, dich darüber hinweg zu trösten.
28:41Birgit?
28:42Sie ist die Einzige, die von Anfang an zu mir hielt.
28:44Und die Einzige, die mir glaubt.
28:46Wundert dich das?
28:47Seit du hier aufgetaucht bist, gibst du mir ständig das Gefühl, irgendwas von mir zu verheimlichen.
28:52Wie soll ich denn so jemanden...
28:54...lieben?
28:56...vertrauen.
28:58Ich habe dir die Wahrheit gesagt.
29:00Wenn dir das nicht reicht, dann...
29:02...must du nach Kapstadt fliegen.
29:06Was ist das?
29:10Sag du's mir.
29:11Du bist die Expertin, nicht ich.
29:16Es ist nur ein Stück Stoff.
29:19Nichts weiter.
29:30Stefan?
29:32Stefan?
29:33dai, nein, du bist die Zukunft.
29:37Ich hechte.
29:40Ich hechte.
29:49Musik
30:19Musik
30:51Oh scheiße, Birgit
30:53Musik
31:28Der eine züchtet Schafe in Neuseeland und ich darf unter dem Wohnmobil rumkriechen.
31:31Irgendwas mache ich falsch in meinem Leben.
31:33Oh, ich fass es nicht.
31:35Ich wollte fast die Hütte abfackeln, aber Kerzen anzünden.
31:46Musik
31:47Mein lieber Scholli.
31:50Herr Wieland, haben Sie schon repariert?
31:54Aber ich habe nichts gesehen. Ich will auch nichts wissen.
32:00Musik
32:11Birgit
32:16Was?
32:21Dinner ist serviert.
32:23Musik
32:29Birgit
32:33Birgit, ich glaube, das ist keine gute Idee.
32:38Bitte zieh deine Sachen wieder.
32:40Musik
33:00Angeblich hatte Stefan nichts mit Birgit.
33:03Aber du glaubst ihm nicht.
33:05Er hat sich in die Firma eingeschlichen.
33:10Er hat uns das Testament verschwiegen, dass er alles verliert, wenn der Kurs unter 8 Euro fällt.
33:16Und jetzt dieses Garn.
33:19Ich frage mich halt, was kommt noch alles?
33:22Und dann wissen wir noch nicht mal, ob die Geschichte stimmt mit dem Land, das er angeblich unbedingt kaufen will.
33:27Vielleicht ist Kapstadt doch die einzige Möglichkeit, die Wahrheit rauszufinden.
33:31Ja.
33:33Aber es liegt ja leider nicht um die Ecke.
33:38Birgit
33:40Ich wusste das nicht.
33:42Wir sind von Anfang an durch dick und dünn gegangen.
33:46Wir haben zusammen gelacht, wir haben unsere Sorgen geteilt.
33:50Aber ich habe nie gedacht, dass wir zwei...
33:54Mehr als nur Kumpel sind, ja.
33:56Fehlt ja nur noch, dass wir uns auf die Schultern klopfen und über Weiber reden.
34:00Es tut mir leid.
34:04Weißt du was?
34:05Du hast mich nur benutzt.
34:07Dass ich dir den Rücken frei halte, solange bis du in der Firma einen richtigen Stand hast.
34:12Nein, ich habe dich nie benutzt.
34:18Fass das nicht an!
34:22Hast du eigentlich eine Ahnung, was ich demütigend das ist, hier zu liegen und auf dich zu warten, nur um
34:28dann zu erfahren, dass ich eine blöde Kuh gewesen bin, die alles falsch verstanden hat?
34:35Ich kann nicht vorspielen, dass das, was heute passiert ist, nicht geschehen wäre, aber wenn du mich brauchst, bin ich
34:40für dich da.
34:42Verschwinde.
34:43Birgit.
34:45Gib mir zehn Minuten, zehn verdammte Minuten, dann hast du noch einen scheiß Wohnwagen wieder für dich!
34:50Okay, okay.
34:52Okay.
34:57Geh.
35:26Ach, nein, mir bleibt doch auch nichts erspart.
35:34Ah, Herr Wieland! Herr Wieland!
35:58Ich kümmere mich heute Abend um den Kurzschluss, versprochen. Aber nur, wenn nicht wieder jemand in dir im Bett liegt.
36:03Mein Gott, war mir das peinlich. Ich wollte Frau Meierbär nicht beobachten, aber ich war einfach so perplex, da...
36:10Frau Meierbär war nie in meinem Wohnmobil.
36:13Doch.
36:14Nein.
36:18Nein?
36:19Genau. Können Sie mir den kleinen Gefallen tun?
36:23Sicher?
36:24Kann ich mich auf Sie verlassen.
36:27Ich weiß von nichts.
36:29Vielen Dank.
36:34Herr Wieland!
36:39Noch was. Bitte sagen Sie auch nichts zu Birgit. Sie muss nicht wissen, dass Sie sie gesehen haben.
36:45Die ganze Sache war für Birgit und mich schon unangenehm genug. Ein Missverständnis.
36:50Missverständnis?
36:51Ja.
36:52Das heißt, Sie beide sind gar nicht...
36:55Ach, ich will die Geschichte nicht aufblasen. Was gestern passiert ist, ist einfach nie passiert.
37:01Sie können sich auf mich verlassen.
37:03Ja, das weiß ich. Sonst wäre ich Ihnen gegenüber nicht so ehrlich.
37:08Vielen Dank.
37:16Die Meierbär und der Gronewold.
37:21Die Meierbär und der Gronewold.
37:23Na ja.
37:25Die Meierbär und der Gronewold.
37:33Die Meierbär und der Gronewold.
37:50Die Meierbär und der Gronewold.
37:53Die Meierbär, die kann ich Sie im Moment sprechen.
37:56Klar.
37:57Was ist denn?
37:57Es geht um Herrn Tetzlaff.
38:00Hoffentlich mache ich jetzt nichts Falsches.
38:02Er hat ein Angebot aus New York.
38:04Er kann dort als Broker arbeiten.
38:07Als Assistent für einen der großen Broker dort.
38:10Was? Wie?
38:11Herr Tetzlaff will uns verlassen, ohne mir was zu sagen?
38:13Eben nicht.
38:15Er will ablehnen, weil er denkt, er kann Sie nicht im Stich lassen.
38:20Und warum redet er nicht mit mir drüber?
38:23Ihm läuft die Zeit weg.
38:25Wenn er morgen nicht in New York ist, dann kriegt ein anderer die Chance.
38:30Das ist doch nur wieder so ein Gerücht.
38:32Wenn ich euch das sage, die Meierbär und der Gronewold.
38:35Die reden nicht nur über Marketing, wenn sie alleine sind.
38:37Da geht es richtig ins Detail.
38:38Und du bist über alles bestens informiert.
38:41Na ja.
38:41Ich habe zufällig mitbekommen, wie der Chef sich Paul Wiedern zur Brust genommen hat.
38:45Du hast gelauscht.
38:47Bin ich Van Gogh? Soll ich mein Ohr abschneiden?
38:50Paul hat die beiden gestern Nacht im Wohnwagen erwischt, in Flagranti.
38:54Und Gronewold hat ihn heute Morgen dazu verdonnert, den Mund zu halten.
39:00Ist Tetzlaff schon da?
39:02Ja.
39:05Ist was?
39:07Nee, nee. Ich gehe doch mal wieder arbeiten.
39:17Warum immer ich?
39:21Sag schon.
39:22Schlimmer kann es heute nicht mehr werden.
39:26Birgit und Stefan.
39:31Was ist mit den beiden?
39:32Sie haben tatsächlich was miteinander.
39:35Paul hat sie gestern nach dem Wohnwagen gesehen.
39:37Dummer Zufall.
39:39Gronewold hat ihn zum Schweigen verdonnert.
39:41Wahrscheinlich wollen sie noch nicht, dass es offiziell wird.
39:45Ja.
39:46Was soll ich dazu sagen?
39:49Es tut mir so leid, Lena.
39:52Wieso?
39:53Ich weiß doch, wie sehr du mir liebst.
39:58Es ist das Beste so.
40:01Für alle Beteiligten.
40:04Glaub mir.
40:20Frau Czerni, was kann ich denn für Sie tun?
40:28Schon gepackt?
40:30Übrigens soll in New York im Augenblick das Wetter ziemlich wechselhaft sein.
40:34Woher?
40:37Frau Stangel.
40:39Warum haben Sie mir nichts gesagt?
40:41Weil ich halt...
40:42Ich dachte eben, Sie sind enttäuscht.
40:46Oder wütend.
40:47Ja, das bin ich.
40:48Wütend.
40:49Weil Sie hierher gehören.
40:50Zu mir.
40:51Und nirgendwo hin sonst.
40:52Ich bleib ja auch hier.
40:55Sie gehen.
40:58Die Maschine geht in vier Stunden.
41:02Herr Tetzlar.
41:04Sie sind der beste Assistent, den man sich nur wünschen kann.
41:07Aber Sie sind eben deswegen so gut, weil Sie viel mehr können.
41:11Ich bin mit meiner Arbeit vollkommen zufrieden.
41:14Herr Tetzlar.
41:26Mensch.
41:27Ich werde Sie vermissen.
42:02Hallo, Hedda.
42:02Ich bin's.
42:04Kannst du dich bitte noch ein paar Tage um Florian kümmern?
42:06Ich muss verreisen.
42:09Das kann ich dir nicht sagen.
42:11Vertrau mir einfach, ja?
42:12Ich melde mich, sobald ich angekommen bin.
42:14Aber ich komme sowieso vorher noch vorbei und sage Tschüss.
42:18Danke.
42:19Ciao.
42:32Die Papiere von Herrn Tetzlar müssten noch unterschrieben werden.
42:35Wissen Sie, wohin Frau Czerny will?
42:37Frau Czerny?
42:40Keine Ahnung.
42:42Sie hat nichts gesagt.
42:45Ich bin's.
42:56Ich bin's.
43:01Sie hat nichts gesagt.
43:03Ich bin's.
43:03Ich bin's.
43:04Ich bin's.
43:30Untertitelung des ZDF, 2020
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