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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:58Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:21Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:33Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:55Bisher konnten wir uns doch immer voll auf Lena verlassen
01:59Na gut, dann warten wir eben weiter ab
02:02Und hoffen, dass Madame endlich zur Vernunft findet
02:06Wo immer sie auch sein mag
02:57Die Farbe ist wunderbar geworden, ganz warm
03:01Die Elefanten werden klasse, danke
03:04Birgit!
03:05Hallo, du kommst ja gut voran
03:06Ja, ich muss schnell anfangen damit
03:09Die da oben sich das nicht anders überlegen
03:11Mein Segen hast du
03:12Aber Papa beginnt Fragen zu stellen
03:14Wo du die ganze Zeit bleibst
03:16Also, wenn ich zu Hause bin, dann will er mich loswerden
03:19Und wenn ich unterwegs bin, dann will er, dass ich zu Hause bin
03:21Also, bei deinem Vater soll sich einer ausgehen
03:22Und warum sagst du es ihm nicht einfach
03:25Er hat seine kleinen Geheimnisse
03:26Und ich will auch meine kleinen Geheimnisse haben
03:28Ja
03:29Und ich sitze wieder zwischen sämtlichen Stühlen
03:32Birgit, solange er nur den Hauch einer Chance sieht
03:34Mir das Ganze hier auszureden
03:35Da wird er keine Ruhe geben
03:37Deshalb muss ich Nägel mit Köpfen machen
03:39Das ist die Kindertagesstätte
03:40Und das sind die Kinder
03:41Ja, und um das Ganze kümmere ich mich
03:43Übrigens, über Enkelkinder würde ich mich auch freuen
03:47Ja, dafür bräuchte ich wohl erstmal einen Mann
03:51Ich denke, da gibt es schon einen
03:54Stefan Grunewald
03:56Wie kommst du darauf?
03:58Ach, das erzählt man sich so
04:02Es ist nichts zwischen Stefan und mir
04:03Wer behauptet denn so einen Unsinn?
04:06Ach, du weißt doch, wie das ist
04:07Der eine erzählt es dem anderen
04:10Stefan Grunewald und ich, wir sind Kollegen
04:13Freunde
04:15Nichts weiter
04:17Achso
04:19Da ist ja gar nichts dran an der Geschichte
04:21Herrgott, nochmal ja
04:22Ich habe in seinem Bett gelegen, aber er nicht
04:24Ihm war das Ganze nur peinlich
04:25Bist du zufrieden?
04:35Das tut mir leid, Birgit
04:36Was tut dir leid?
04:39Dass ich mich lächerlich gemacht habe vor ihm?
04:42Birgit, wie konntest du denn nur glauben, dass...
04:45Dass er was?
04:46Dass er sich in mich verlieben konnte?
04:48Oh, wie dumm von mir
04:49Selbst Roland hat mich ja nur wegen meines Geldes geheiratet
04:52Und jetzt?
04:53Jetzt bin ich ja sogar nur noch einer aus der Klapse
04:57Birgit
04:58Birgit!
04:59Also, was ist jetzt mit dem Saum?
05:01Soll er bleiben?
05:02Kürzer werden?
05:03Länger?
05:03Kürzer
05:05Daniel?
05:05Nein, länger, drei Zentimeter
05:07Zwei
05:07Ich würde es lassen, wie es ist
05:09Zwei Zentimeter, keinen Millimeter mehr und keinen Millimeter weniger
05:11Also, wo ist das Problem?
05:13Wir haben doch schon genug Stress
05:16Erst die Sabotage, an der wir zu knabbern haben
05:18Und jetzt die Igledo
05:19Fang nicht auch noch mit Emma Streit an
05:21Nimmt hier auch mal jemand Rücksicht auf mich?
05:22Dieser Stress, der bringt mich eines Tages nochmal um
05:24Was hast du denn?
05:25Es läuft doch gut
05:28Für den Ansatz hier
05:29Welches Material soll ich nehmen?
05:31Natalie, ich bin einfach zu talentiert
05:33Das ist mein Problem
05:34Nimm Sand
05:34Ich bin meiner Zeit einfach voraus
05:36Rot oder Blau?
05:37Weißt du, wie schwer es ist
05:38Mit angezogener Handbremse
05:39Den ganzen Tag Kleider zu entwerfen
05:41Und dann noch etwas Außergewöhnliches zu erschaffen
05:43Nimm Blau
05:44Da geht man jeden Tag an seine Grenzen
05:46Und darüber hinaus
05:46Was ist das denn?
05:48Was machen Sie denn da?
05:49Wir machen hier Mode und keine Kartoffelsäcke
05:51Wisst ihr schon das Allerneueste?
05:54Die Maja Bär hatte gar nichts mit dem Gronewold
05:57Ich denke, die lag halbnackt bei ihm im Wohnwagen
06:00Weh, du billig
06:02Das schon
06:03Aber Gronewold behielt die Hosen an
06:06Wieso das denn?
06:07Vielleicht finiert er sich
06:09Mag sein, dass der große Boss
06:10Warnes ganz klein ist
06:15Gott, wär mir das peinlich
06:16Ich liege als Lissi auf dem Präsentierteller
06:19Und er geht lieber zu McDonalds
06:20Was glaubst du, warum sie so ein Gesicht macht?
06:23Die Frau hat richtig miese Laune
06:25Brühe doch, wie's geht
06:27Bei mir behält keiner die Hosen an
06:32Telefonzickel
06:37Vielleicht liegt sie an der Art, wie sie geht
06:38Oder an der Figur
06:40Ich tippe auf die Frisur
06:42Wenn ihr mich fragt, ist die Frau ein problematisches Gesamtpaket
06:45Da will keiner dran naschen
07:00Wie sieht es denn mit den Neuinfizierungen aus?
07:02Nehmen die irgendwie weiter zu?
07:04Nein, durch die Wasserversorgung und die Medikamente haben wir alles gut im Griff
07:07Und Tiger?
07:08Der ist in Topform und tanzt uns allen wieder ganz schön auf der Nase
07:11Ja, super, endlich mal eine gute Nachricht
07:15Du bist das Allerletzte
07:17Bist du verrückt geworden, Birgit?
07:20Birgit, warte mal!
07:22Stefan?
07:25Was ist passiert?
07:27Birgit Meyerbeer ist gerade reingekommen und hat mir eine Ohrfeige verpasst
07:30Wieso?
07:31Ich hab keine Ahnung, wahrscheinlich gab's ein kleines Missverständnis
07:34So klein kann das aber nicht gewesen sein
07:36Die Ohrfeige habe ich bis hier nach Südafrika gehört
07:40Ich glaube, du kannst froh sein, dass sie dich nicht gleich abgeknallt hat
07:43Du machst einem aber wirklich Mut, das muss man dir lassen
07:46Ja, gern geschehen
07:48Aber jetzt mach du mir mal Mut, Stefan
07:50Die Option für das Land läuft bald aus
07:52Wir brauchen die 800.000 Dollar
07:54Ich weiß
07:56Du hast sie nicht, stimmt's?
07:57Ich bin gerade in Verhandlungen mit ein paar Banken hier
08:00Und ich versuche einige alte Bekannte aus Kapstadt für unser Projekt zu gewinnen
08:05Das Angebot deiner Schwester steht doch noch
08:07Ja, aber wir haben noch Zeit, Bob
08:09Worauf wartest du denn, Stefan?
08:11Glaubst du etwa an Wunder?
08:13Du hast es versucht, aber früher oder später musst du dich mal zwischen Augsburg und dem Land entscheiden
08:20Du hast dich bereits entschieden, oder?
08:22Gib mir noch zwei Wochen
08:24Was soll das bringen? Deine Mutter hat mit dem Testament erreicht, was sie wollte
08:27Noch zwei Wochen, Bob
08:29Bitte
08:32Ich bin kurz drüben in der Villa
08:34Wir verhandeln mit Frau Kiefer über den Kredit
08:37Herr Althofer, Frau Pfisterer hat angerufen
08:40Sie kommt heute Nachmittag vorbei und sie möchte unbedingt mit Ihnen sprechen
08:43Wieso gibt's irgendwelche Lieferschwierigkeiten, von denen ich nichts weiß?
08:47Mir ist nichts bekannt
08:49Soll ich nachhaken, um was es geht?
08:51Nee, nicht nötig
08:52Bin ja sowieso da am Nachmittag
08:53Danke
09:14Mr. Benson?
09:16Kann ich helfen?
09:17Ich bin Lena Czerny
09:19Ich müsste dringend mit Ihnen sprechen
09:23Machen Sie einen Termin mit meiner Sekretärin
09:24Das versuche ich seit mehreren Tagen
09:26Sie sind aber ganz schön hartnäckig, muss ich sagen
09:29Ja, dann warten Sie mal ab, bis Sie meinen Dickschädel kennenlernen
09:33Okay
09:34Sie stellen das Garn für diesen Stoff her
09:37Die Madison Corporation produziert 20 Tonnen Garn pro Jahr bei einem Umsatz von 200 Millionen Euro
09:42Ja, aber dieser hier hat ganz besondere Eigenschaften
09:51Ja
09:52Wir haben eine ziemlich große Forschungsabteilung
09:54Und darunter ein paar Ingenieure, die sich mit sehr speziellen Wegen der Garnherstellung beschäftigen
09:58Und das hier ist eins Ihrer Produkte, das es nicht zur Marktreife geschafft hat
10:03Warum haben Sie es nicht weiter versucht?
10:06Das Garn ist nur die halbe Miete
10:07Sie brauchen eine Weberei, die einen Stoff daraus macht
10:09Und die meisten Firmen sind viel zu groß, um sich mit so einem Problem rumzuschlagen
10:13Für die ist das nicht rentabel
10:14Naja, und den kleinen fehlt das Know-how, so wie Ihnen
10:18Beliefern Sie uns noch einmal damit, diesmal haben wir Erfolg
10:22Wieso diesmal?
10:26Weil ich dran glaube
10:30Tut mir leid
10:31Was haben Sie zu verlieren, außer die paar Dollar für die Garnherstellung?
10:36Das schafft man nicht mit ein paar Dollar, keine Chance
10:39Aber wenn wir Erfolg haben, dann verdienen Sie Millionen
10:44Ich mach keine Geschäfte mit Gronewold, sorry
10:47Aber mein Name ist Czerny nicht, Gronewold
10:49Es tut mir wirklich leid
10:50Was hat Stefan Gronewold Ihnen getan, dass Sie ihn so hassen?
10:53Frau Czerny, ich muss zu einem wichtigen Termin
10:56Sekunde
10:58Falls Sie sich's doch anders überlegen
11:01Ja
11:09Wie kommst du damit klar?
11:10Womit?
11:11Gronewold und Birgit
11:13Irgendwann wird auch Sie merken, dass er eine Gefahr für die Firma ist
11:16Und dass er sich nur für dumm verkauft
11:18Du weißt es nicht
11:19Was weiß ich nicht?
11:21Jeder redet davon, und du?
11:24Wovon spricht jeder?
11:26Dass die beiden ein Verhältnis miteinander haben
11:31Es tut mir leid, dass Sie es ja warten lassen
11:33Guten Tag
11:36Guten Tag
11:37Dankeschön
11:38Bitte
11:41Also, über die groben Rahmenbedingungen für den Kredit sind wir uns ja bereits einig
11:46Es müssen allerdings noch einige Details geklärt werden
11:49Bevor wir anfangen, eine Frage
11:51Wo ist Lena?
11:52Ich schwöre, ich weiß es nicht
12:08Ich schwöre, ich schwöre
12:21Wenn ich noch mal aufbitte
12:22Ah, okay
12:23Richtig noch mal ein
12:24Okay
12:24Okay
12:25Komm weiter
12:26Alles gut
12:27Schau mal in die Kamera
12:35Hallo Willfried
12:37Lena, na endlich
12:38Und, wie ist es gelaufen?
12:41Die Madison Corporation macht keine Geschäfte mehr mit uns
12:44Warum das denn?
12:47Stefan Gronewold
12:49Na ja, dass einige Herrschaften in Kapstadt
12:51auf ihn nicht gut zu sprechen sind, damit war ja zu rechnen.
12:55Aber das heißt, du kommst jetzt nach Hause, ja?
12:57Noch nicht.
12:59Ich muss einfach für mich noch ein paar Dinge klären.
13:02Was ist passiert?
13:04Gib mir noch zwei Tage, höchstens drei.
13:07Lena, sprich mit mir.
13:09Ich muss da jetzt alleine durch, Wilfried.
13:11Da kann mir niemand helfen, selbst du nicht.
13:15Tja, und wie geht's dir denn sonst so?
13:18Ich vermiss Florian so wahnsinnig.
13:22Dein Hausarzt hat ja...
13:23Wasserbock.
13:24Jetzt nicht.
13:27Ja, Frau Stange.
13:29Guck mal, du hast deinen letzten Arzttermin wieder platzen lassen.
13:32Na ja, da war ich ja schon im Flugzeug, als der war.
13:35Ja, bevor du nicht beim Arzt warst,
13:36musst du ja gar nicht erst wieder aufkreuzen, ja?
13:39Jetzt, wo Tetzlar weg ist, muss sich jemand um dich kümmern.
13:41Danke.
13:44Mach's gut.
13:45Ciao.
13:53Frau Stange.
13:57Und was ist mit Wasserburg?
13:59Es sind Bestandsdifferenzen bei der Inventur aufgetreten,
14:02vor allem bei den teuren Garen.
14:03Ich kümmere mich drum.
14:06Sie wissen, wo Lena ist?
14:12Warum haben eigentlich alle Sekretärinnen immer so ein gutes Gehör?
14:16Steht das irgendwo in der Jobbeschreibung?
14:19Ja, ich weiß, wo Sie das sagen.
14:21Nein, sagen Sie es mir nicht.
14:23Ich will die anderen nicht anlügen müssen.
14:29Geht's ihr gut?
14:32Ja, Frau Stange.
14:33Ja, es geht ihr gut.
14:35Warte mal noch.
14:36Das ist so, ich muss mich aus.
14:37Okay.
14:40Lena?
14:42Lena?
14:43Hey.
14:43Hey.
14:45Das glaub ich nicht.
14:46Pass auf, dein Make-up.
14:47Ach, die schminken mich sowieso alle fünf Minuten um.
14:50Du siehst fantastisch aus.
14:52Haben wir uns nicht vor Uhrzeiten in der Näherei geschworen,
14:55dass wir uns niemals aus den Augen verlieren?
14:57Nur deswegen bin ich hier.
14:59Du hast ganz schön Karriere gemacht.
15:01Miss Charny Fashion.
15:03Respekt.
15:04Einige deiner Sachen trage ich sogar privat.
15:06Echt, was für eine Ehre.
15:07Danke.
15:08Wir hätten uns sowieso schon fast früher getroffen.
15:10Ich wollte dich als Model für unsere neue Werbekampagne.
15:12Ja, erzähl, was machst du hier in Kapstadt?
15:14Außer natürlich mich zu treffen.
15:15Vier Wochen vor der IG, du machst dir doch sicherlich keinen Urlaub.
15:18Nee.
15:18Adriana?
15:19Ja, ja, ich komme.
15:20Ich wollte Nähgarne kaufen.
15:22Wir haben noch drei oder vier Outfits, aber danach.
15:24Und fünf Uhr in der Hotelbar mit Strandspaziergang danach?
15:32Emma, ich habe das doch nicht so gemeint.
15:37Ich habe ihn gewarnt.
15:39Wir sind alle im Stress, nicht nur du.
15:41Ja, ich weiß.
15:42Dann führ dich nicht so auf.
15:44Ich habe ja das Gefühl, auf rohen Eiern gehen zu müssen.
15:47Emma, hab mich doch wieder lüge.
15:49Solange die Abnäher nicht spannen, bleiben sie wie sie sind.
15:52Okay, die Abnäher bleiben so wie sie sind.
15:56Na, wenigstens ihr küsst euch noch.
15:58Von der Chefetage kann man das im Moment nicht behaupten.
16:00Hallo.
16:04Wasser?
16:05Mhm.
16:06Wo ist Sarah?
16:11Was ist das?
16:12Also eine Kante kann das nicht sein, so krumm wie das genäht ist.
16:15Und eine Kante sollte hier sein.
16:17Also, Kinder, wirklich, ich werde nochmal verrückt.
16:19Daniel.
16:20Ja.
16:21Schon schön, ne?
16:27Jetzt, wo Teslav nicht mehr da ist, stelle ich sie zum Schlafen immer hier rein.
16:31Dann hat sie mehr Ruhe.
16:33Geht's denn, mein Schatz?
16:37Der Kredit ist durch.
16:39Zu fairen Konditionen.
16:41Das heißt, es geht los?
16:43Ich versuche, die Reisen so kurz wie möglich zu halten.
16:46Wo fliegst du als erstes hin?
16:48Bonkong.
16:52Der Stoff in kleinen Klickersdorf und Berlin verkaufen hat irgendwie besser geklungen.
16:56Nur näher.
16:57Lena ist schon verschwunden und jetzt verschwindest du auch noch.
17:01Bei mir weißt du aber immer, wo ich bin.
17:03Und ich, ich schwöre, ich komme so schnell wie möglich zu dir zurück.
17:10Keine Bräute in Fremdenhilfen.
17:15Warum hast du mir nichts gesagt?
17:17Alle anderen wissen Bescheid, nur ich nicht.
17:21Wer geht's?
17:22Der Mann nutzt dich doch nur aus.
17:24Es geht ihm doch nicht um Liebe, es geht ihm ums Geschäft.
17:28Damit kennst du dich ja bestens aus.
17:30Du hast mich aus geschäftlichen Gründen sogar geheiratet.
17:33Das war doch was völlig anderes.
17:35Stimmt, damals hatte ich noch Geld.
17:37Und heute gehören mir nur ein paar mehr oder weniger wertlose Aktien.
17:41Birgit, ein Wort von dir genügt und ich heirate dich noch einmal und diesmal aus dem richtigen Grund.
17:47Erstens, ich schlafe nicht mit ihm.
17:49Und zweitens, wenn ich es täte, ginge es dich nichts an.
17:52Aber die halbe Firma...
17:52Die halbe Firma täuscht sich und die andere Hälfte weiß bereits Bescheid.
17:57Birgit, liebst du ihn?
18:00Ich hasse ihn.
18:25Herr Wieland.
18:30Herr Grunewold.
18:32Benrad, unser Schlafzüchter hat wieder geschrieben.
18:35Der macht wirklich ernst, dieser verrückte Hund.
18:39Herr Wieland, Sie hatten mir doch etwas versprochen.
18:42Die Programmierung ist so gut wie fertig.
18:44Wieso wissen alle in der Firma Bescheid über die Sache in meinem Wohnmobil?
18:50Ich habe mich auf Sie verlassen.
18:53Ihren Wort, ich habe keine Ahnung, wie das Gerücht aufkommen konnte.
18:58Erst als mich alle gefragt haben, ob das mit Ihnen und Frau Mayer wäre...
19:04Na, Sie wissen schon.
19:05Erst da habe ich gesagt, dass da nichts läuft zwischen den beiden.
19:08Und damit haben Sie das Chaos perfekt gemacht.
19:11Wahrscheinlich hat jemand mitbekommen, wie Sie mich zum Schweigen verdonnert haben.
19:14Wer?
19:15Ich weiß es nicht.
19:18Wirklich nicht.
19:21Okay.
19:22Das Kind ist in den Brunnen gefallen.
19:25Und die große Frage ist jetzt, wer hat das geschubst?
19:36Morgen früh kommen die restlichen Möbel.
19:38Bis dahin müssen die Wände fertig gestrichen sein.
19:40Kein Problem, Frau Mayer.
19:41Danke.
19:43Danke.
19:51Eka!
19:53Haus!
19:55Was machst du denn hier?
19:57Ja, das frage ich dich.
19:58Oh.
20:01Ich wollte Nathalie und Felix besuchen.
20:04Ich soll mich heute Nachmittag um Sarah kümmern.
20:05Und Florian?
20:07Ja, um beide.
20:08Du hast Farbe im Gesicht.
20:11Ja, da wird gerade eine Tür gestrichen wahrscheinlich.
20:14Bin ich reingekommen.
20:15Mit dem Gesicht?
20:17Ja, mit dem Gesicht.
20:18Was soll denn das Verhör?
20:21Du verschwindest morgens aus dem Haus und kommst erst abends wieder.
20:25Da ist ja wohl die eine oder andere Frage erlaubt.
20:28Ich weiß, ich bin viel unterwegs.
20:31Und plötzlich bist du wieder bester Laune.
20:35Sei doch froh.
20:37Nur wüsste ich gerne die Ursache dieser wunderbaren Manöhrung.
20:42Sei doch froh, dass es ist, wie es ist.
20:44Und mach dir nicht allzu viel Sorgen.
20:45Ach, Frau Mayer, Bea?
20:49Entschuldige, ich muss jetzt gehen.
20:51Tschüss.
20:54Kommen Sie kurz.
21:11Tom, kommen Sie doch rein.
21:14Ich darf Sie doch Tom nennen, nach all den Jahren der guten Zusammenarbeit.
21:17Sicher, ich fühle mich geschmeichelt.
21:20Connor, Whisky?
21:21Whisky, gerne.
21:23Wie gefällt Ihnen mein Büro?
21:26Ich bewundere es jedes Mal, wenn ich hier bin.
21:28Um groß zu denken, braucht man ein großes Büro.
21:31Deswegen sorge ich dafür, dass all meine Führungskräfte große Büros haben.
21:36Hätten Sie nicht auch gerne so eines?
21:38Klar, sicher.
21:40Wer wollte das nicht?
21:41Warum verraten Sie mich dann?
21:46Ich habe Ihnen vertraut, Tom.
21:48Sie standen ganz oben auf meiner Liste.
21:51Peter, das hier, die Macht, das Geld, die Möglichkeiten.
21:56Es war alles zum Greifen nah.
21:59Warum werfen Sie es weg?
22:02Ich verstehe jetzt nicht.
22:03Sie haben meinem Bruder den Chip für die Steuerungselektronik seiner Webstühle in Augsburg besorgt.
22:11Ich war ihm noch was schuldig.
22:12Ich leite Cape Itron, nicht er.
22:15Es tut mir leid.
22:18Erschwinden Sie aus meiner Stadt.
22:21Hier, serviert man Ihnen nicht einmal mehr einen Drink.
22:27Und jetzt raus.
22:38So, jetzt kümmern wir uns um diese Journey.
22:47Also, die Aubergine-Scheiben, die habe ich kurz durch Olivenöl gezogen und dann ganz knackig angebraten.
22:52Und die Füllung, die Zucchini-Füllung, die habe ich mit ein bisschen Fenchel verfeinert.
22:56Hier.
23:01Der Fenchel, ne?
23:02Der Fenchel, der passt nicht zu den Auberginen.
23:06Das schmeckt hervorragend.
23:09Wirklich?
23:10Vielleicht ein bisschen zu viel Pfeffer.
23:12Aber sonst habe ich nichts daran auszusetzen.
23:15Vielleicht kann ich dich einen Augenblick sprechen.
23:17Ja, sicher.
23:17Guten Tag, Herr Mayerbär.
23:19Ja.
23:19Das müssen Sie probieren.
23:21Das schmeckt hervorragend.
23:22Danke schön, vielleicht später.
23:24Sag mal, was läuft denn mit Kronowolt und meiner Tochter?
23:29Ich weiß auch nur, was man sich in der Firma so erzählt.
23:31Und da kursieren im Moment zwei Varianten von der Geschichte.
23:34Du hast mir versprochen, auf sie zu achten.
23:37Oh Gott.
23:39Birgit ist volljährig.
23:41Ich kann ihr doch nicht vorschreiben, in wen sie sich verlieben soll und in wen nicht.
23:45Und was ist mit Lena?
23:46Ich denke, Sie und Kronowolt.
23:49Offenbar nicht.
23:49Und warum ist sie denn so plötzlich verschwunden?
23:53Das hat mehrere Gründe.
23:55Wo ist sie?
24:01Sie ist in Kapstadt.
24:03Wegen Kronowolt.
24:05Auch?
24:06Wenn meine Tochter wegen diesem Kronowolt auch nur eine einzige von diesen gottverfluchten Tabletten nimmt,
24:13dann bleibt hier kein Stein auf dem anderen.
24:15Das schwöre ich dir.
24:17Ja.
24:18Ja.
24:22Sie weiß, wer dir die Platine mit dem Chipsatz besorgt hat.
24:25Ich wurde eben gerade wegen dem Scheißding gefeuert.
24:27Das tut mir leid.
24:29Das tröstet mich jetzt, wirklich.
24:32Wie hat sie es rausgefunden?
24:33Ja, was weiß ich.
24:34War jemand bei ihr im Büro.
24:35War einer von den Typen, die heute noch Trauer tragen, weil die Apartheid abgeschafft wurde.
24:39Kurze schwarze Haare?
24:40So ein Typ, mit dem er sich nicht gern anlegt.
24:43Ach, den kennst du.
24:44Ist das ein Freund von dir?
24:45Nein.
24:46Bei uns gibt es eine undichte Stelle und dieser Kerl ist wohl das Verbindungsglied.
24:51Sag mal, du weißt das und lässt mich ins offene Messer laufen.
24:53Das ist doch scheiße, Mann.
24:54Ich habe noch ganz gute Kontakte in Kapstadt.
24:57Erstklassige Ingenieure wie du sind gefragt.
24:58Ich kriege hier keinen Fuß mehr auf den Boden wegen dir und deiner Schwester.
25:01Komm zu mir nach Augsburg.
25:03Wir können dich gut brauchen.
25:06Willst du mich verscheißern, was soll ich in Augsburg?
25:08Du hast drei Jahre in Hamburg gearbeitet.
25:11Du sprichst perfekt Deutsch, Tom.
25:12Wieso nicht?
25:13Hilf mir.
25:14Und ich verspreche dir, dass der Tag kommt, an dem du meine Schwester rausschmeißt.
25:18Und in deinem Büro tanzen kleine grüne Männchen.
25:21Hast du denn eine andere Wahl?
25:25Nein!
25:27Tom?
25:32Setz dich.
25:33Willst du einen Kaffee?
25:34Danke, nein.
25:35Ich trinke keinen Kaffee mehr.
25:36Seit wann das denn?
25:37Hier, bitte.
25:38Geht's wieder?
25:39Dankeschön.
25:39Frau Stangl, bringen Sie mir bitte einen Kaffee.
25:42Gerne.
25:44Ist dir nicht gut?
25:45Doch, geht schon wieder.
25:48Seit wann bist du hier?
25:49Ich habe erst in zwei, drei Wochen mit dir gerechnet.
25:51Mit der neuen Kollektion sind wir noch gar nicht so weit.
25:53Es gibt auch noch andere Sachen im Leben, außer Stoffe und Kleider.
25:56Also heute verblüffst du mich wirklich.
26:01Weißt du, manchmal passieren Dinge, die, die verändern eben alles.
26:15Wie stehst du zu mir, Roland?
26:18Ich brauche eine ehrliche Antwort, keine deiner fadenscheinigen Ausreden.
26:23Roland.
26:26Lass uns das heute Abend beim Essen besprechen, ja?
26:29Nein, ich will das jetzt besprechen.
26:31Nicht beim Abendessen, nicht in einer Woche.
26:33Jetzt.
26:33Manuela, bitte.
26:39Ich will, dass wir heiraten.
26:41Wie bitte?
26:42Ja.
26:44Heirate mich.
26:46Zeig mir, dass du zu mir stehst.
26:47Dass du mich wirklich liebst.
26:58Entschuldige, Manuela.
26:59Grunewald hat Birgit Übel mitgespielt.
27:01Tut mir leid, Manuela.
27:02Es muss sich jemand um sie kümmern.
27:04Gib uns noch ein bisschen Zeit, ja?
27:06Im Moment passiert so viel, da kann ich nicht auch noch so eine wichtige Entscheidung treffen.
27:12Warte doch, Manuela.
27:15Es ist vorbei, endgültig.
27:17Moment mal.
27:19Erst willst du mich heiraten, dann trennst du dich.
27:20Was ist los mit dir?
27:22Das wirst du noch früh genug erfahren.
27:32Sie wird dir schon sagen, was mit ihr los ist.
27:35Ja, und wenn es dann zu spät ist?
27:36Wieso denn zu spät?
27:39Papa, Hedda liebt dich.
27:42Ja, das weiß ich.
27:43Ja, aber wie kommst du denn dann auf so eine Idee?
27:46Diese Heimlichtuerei macht mich wahnsinnig.
27:49Da kann man sich doch sonst was beidenken.
27:55Ich habe mich eben an sie gewöhnt.
28:07Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?
28:09Ein Wasser, bitte.
28:10Meine Frau erwartet sie draußen auf der Terrasse.
28:17Sie können mit sprechen.
28:20Sie haben zehn Minuten.
28:22Fünf reichen vollkommen.
28:25Warum versuchen sie mein Leben zu zerstören?
28:27Und das von hundert anderen Menschen.
28:30Sie gefährden meine wirtschaftlichen Ziele.
28:33Dagegen muss ich etwas unternehmen.
28:35Das ist alles.
28:41Sie werden es nicht schaffen, uns zu zerstören, Frau Fahndenlo.
28:45Im Gegenteil.
28:49Kaip Aichon ist ein Riesenunternehmen.
28:51Da ist noch genug für Sie beide da.
28:55Warum versöhnen Sie sich nicht mit Ihrem Bruder?
28:57Und hören endlich auf, uns als Ball in diesem völlig absurden Spiel zu benutzen?
29:03Ich mache Geschäfte.
29:05Sie können Ihre kleine Firma gerne behalten.
29:08Was ich möchte, ist nur die Kontrolle über den Aktienkurs.
29:14Sie möchten die Kontrolle über Ihren Bruder.
29:18Nennen Sie, wie Sie es wollen.
29:20Als ich bei Althofer angefangen habe,
29:23da war ich immer nur die ungeliebte Tochter des Chefs.
29:25Ich konnte noch so hart arbeiten.
29:27Ich war immer die Außenseiterin.
29:29Da habe ich auch gelernt zu kämpfen.
29:31Genau wie Sie.
29:33Warum drucken Sie Ihre tragische Lebensgeschichte nicht in einem dieser Heftchen ab?
29:39Sie werden alles verlieren.
29:41Wenn Sie uns nicht in Ruhe lassen.
29:45Sie wollen mir drohen?
29:48Nein.
29:50Ich warne Sie.
29:59Sie ist sehr couragiert.
30:01Das muss man ihr lassen.
30:04Das hat kein Unsinn.
30:06Das hat kein Unsinn.
30:22Darf ich das Geschirr wieder mitnehmen?
30:24Ja, ja, klar.
30:27Frau Stange,
30:29können Sie verstehen, was da gerade passiert ist?
30:33Erst wenn Sie mich heiraten, dann trennen Sie sich von mir.
30:35Also, was kommt morgen?
30:37Ist er in letzter Zeit öfter mal schlecht geworden?
30:41Wieso?
30:42Naja,
30:44vielleicht ist Frau Pfisterer schwanger?
30:51Hedla,
30:52du musstest ihm sagen,
30:54Papa hat schon die wildesten Fantasien.
30:55Er denkt, wunderschön, was du tust.
30:57Du meinst,
30:58er ist eifersüchtig?
31:01Mein August ist eifersüchtig.
31:04Also,
31:04wenn du ihm nicht sagst,
31:05dass er damit falsch liegt,
31:06dann tue ich es.
31:07Und verstehe dich.
31:08Papa hat es schon mal am Herzen.
31:10Das muss doch nicht noch mal sein.
31:11Birgit,
31:12er verträgt am Abend Schweinebraten.
31:14Da wird er doch wohl
31:15mit ein bisschen Eifersucht fertig werden.
31:17Nun gönnen wir doch das Vergnügen.
31:26Mein August,
31:29es geschehen noch Zeichen und Wunder.
31:32Wie lange dauert das denn noch?
31:34Müssen Sie Ihre Taxis erst bauen?
31:36Vergessen Sie es.
31:39Manuela?
31:41Manuela?
31:45Ist es wahr,
31:46du bist schwanger?
31:47Ja.
31:49Ich kann nicht der Vater sein.
31:50Das dachte ich auch,
31:51trotzdem bist du es.
31:53Manuela, was soll das?
31:54Im Gegensatz zu dir
31:55hatte ich keine weiteren Affären.
31:57Und da ich nicht die Jungfrau Maria bin,
31:59reduziert sich die mögliche Anzahl
32:00der Väter auf dich.
32:01Also tut mir leid,
32:01in dem Fall beginne ich wieder
32:02an die unbefleckte Empfängnis zu glauben.
32:04Du kannst dir deinen Zynismus sparen.
32:05Ich bin nicht zynisch,
32:06ich stelle nur fest,
32:07dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist.
32:09Was glaubst du,
32:10warum ich hier bin?
32:11Ich brauche weder dein Geld
32:12noch deine Hilfe
32:13bei der Erziehung des Kindes.
32:15Ich hätte einfach nur dich gebraucht,
32:16sonst nichts.
32:18Manuela,
32:18ich habe schon einmal
32:19jahrelang für ein Kind bezahlt,
32:20das gar nicht meins war.
32:21Das werde ich nicht schon wieder tun.
32:27Was hast du denn nun
32:28mit dieser Katharina van den Loo zu tun?
32:30Ein weltweit agierender
32:32Elektronikkonzern
32:32und eine Weberei in Augsburg?
32:36Das ist so eine lange Geschichte.
32:38Okay.
32:39Aber wir haben ja noch zwei Tage.
32:41Wie war denn dein Shooting?
32:42Na, anstrengend.
32:44Ich bin so froh,
32:45dass ich morgen frei habe, du.
32:46Ein Freund von mir,
32:47der besitzt ein Stück Land
32:48hier in der Nähe von Kapstadt.
32:49Das wollte ich mir morgen anschauen.
32:51Hast du durst, mitzukommen?
32:52Mal was aufs Land?
32:53Ich bin dabei.
32:57Oh, jetzt wird es aber langsam
32:58ganz schön frisch hier, ne?
33:04Was ist denn?
33:06Geht schon.
33:08In letzter Zeit wird mir ab und zu
33:09immer so schwindelig
33:10und dann kriege ich keine Luft mehr,
33:11aber das ist gleich vorbei.
33:13Du solltest immer zum Arzt gehen.
33:15Aha.
33:17Du musst das ernst nehmen, Kind.
33:19Ja, Mutti.
33:20Ich gehe dann in Augsburg zum Arzt.
33:22Versprochen?
33:32Komm schon, Lena.
33:33Geh ran.
33:47Alles in Ordnung?
33:50Naja, falscher Anruf
33:52zur falschen Zeit.
33:54Das können Männer.
33:56Leider immer die,
33:57die man am meisten mag.
34:00Auf die richtigen Männer,
34:02die leider immer alles falsch machen.
34:05Skoll, skoll.
34:11Gehen wir zurück ins Hotel.
34:12Mir ist kalt.
34:13Okay.
34:15Ich schon wieder.
34:19Geht's.
34:24Geht's schon.
34:45Geht's.
35:15Untertitelung des ZDF, 2020
35:22Dein Verehrer ist ganz schön hartnäckig.
35:25Wohin jetzt?
35:27Allzu viele Möglichkeiten gibt es nicht.
36:02Hallo. Hallo. Willkommen auf unserer Lodge. Ich hoffe, dass Sie genug Zeit mitgebracht haben, damit ich Ihnen alles zeigen kann.
36:08Kommen Sie.
36:10Sie werden sehen, dass es sich lohnt, in dieses Naturreservat zu investieren. Ach, bevor ich es vergesse, mein Name ist
36:16Bob. Bob Peterson.
36:19Tatjana Harford.
36:21Freut mich sehr.
36:22Lena Czerny.
36:24Was tun Sie denn hier? Wissen Sie, dass die ganze Firma Sie verzweifelt sucht?
36:29Ja, deswegen...
36:36Hat sich Frau Czerny gemeldet?
36:38Noch nicht.
36:43Sonst noch etwas?
36:45Der Termin mit dem Business-Magazin um 13 Uhr.
36:48Das Interview?
36:50So langsam spricht sich rum, wer der neue Mann bei Althofer ist. Und vor allem, was Sie früher gemacht haben.
36:56Man kann gehen, wohin man will. Man nimmt sich immer und überall hin mit.
37:00Inklusive Vergangenheit.
37:25Inklusive Vergangenheit.
37:44Für das hier ist Stefan bei Cape Itron ausgestiegen.
37:47Er wollte mit mir zu Ende bringen, was Nadja begonnen hatte.
37:51Er hat seine Frau sehr geliebt, oder?
37:53Ja, so sehr, dass ich dachte, dass er sich nie wieder verlieben würde, bis er sie kennenlernte.
38:00Er hätte doch auf Cape It schon verzichten können.
38:02Dann hätte er aber auf all das hier verzichten müssen.
38:05Sehen Sie, Stefan dachte, dass er genug von seiner Mutter erben würde, um das ganze Land zu kaufen.
38:11Und am Ende musste er seine Wohnung verkaufen, um wenigstens die erste Rate bezahlen zu können.
38:15Und die nächste Rate ist in zwei Wochen fällig. 800.000 Dollar.
38:20Sie sehen ja, wie riesig das Land ist. Wir wollten ein Naturreservat gründen, das den Namen verdient.
38:25Eine Heimat für tausende von Tieren.
38:27Hört sich an wie eine Eiche Noah an Land.
38:30Ja, so könnte man das beschreiben.
38:34Also Geld hat er da noch genug?
38:37Kein Cent. Der Rest ging für Wasserlieferungen während der Dürre drauf.
38:41Und die Rate, die fällig ist?
38:43In knapp zwei Wochen machen wir hier alles dicht.
38:46Auch wenn Stefan die ganze Sache noch nicht wahrhaben will.
38:48Er wird Althofer dafür niemals opfern.
38:51Was macht Sie da so sicher?
38:53Sie.
38:56Stefan ist mit Birgit Mayerbär zusammen.
38:58Ich glaube nicht...
38:58Nein, Stefan ist mit niemandem zusammen. Das hat er mir selbst gesagt.
39:03Haben Sie eigentlich Frau Mayerbär oder Stefan mal gefragt, was passiert ist?
39:08Nein.
39:35Warum gehst du nicht ran und sprichst mit ihm?
39:37Jetzt weißt du doch, dass alles ein dummer Irrtum war.
39:40Um dann zuzugeben, dass ich nur eine blöde, eifersichtige Kuh war?
39:43Zum Beispiel.
39:44Da muss ich mir schon was anderes einfallen lassen, dass ich nicht ganz so blöd darstehe.
39:47Das ist ja total peinlich.
39:48Ich dachte nur, ich wäre so...
39:51Du bist nicht die einzige Frau auf der Welt.
39:54Soll ich mal?
39:55Nein, ich wäre so...
39:57Nein, warte.
39:57Ach!
39:59Lena, geht doch.
40:07Lena?
40:09Lena, was ist denn? Alles okay?
40:11Ich kriege keine Luft mehr.
40:12Lena?
40:14Ich mach keinen Scheiß.
40:15Lena.
40:16Ich mach keinen Scheiß.
40:18Ich mach, Lena.
40:27Ja, hallo?
40:28Lena.
40:30Nein, Tatjana, Tatjana Harford. Ich bin eine Freundin von Lena. Sie ist gerade zusammengebrochen.
40:35Wo sind Sie?
40:36Keine Ahnung, wir sind unterwegs.
40:38Wir haben einen Freund von Lena besucht. Bob Petersen.
40:41Ist sie ansprechbar?
40:43Nein.
40:45Fahren Sie so schnell wie möglich mit ihr in das nächste Krankenhaus?
40:47Eine tolle Idee.
40:49Das geht nicht. Wir haben Platten.
40:50Sehen Sie sich um. Was sehen Sie? Sehen Sie Berge oder eine Baumgruppe? Irgendwas?
40:55Was soll das bringen?
40:57Ich kenne die Gegend da wie meine Westentasche. Was sehen Sie?
41:02Lena. Lena, hörst du mich? Lena, sie hat Schüttelfrost.
41:06Was sehen Sie?
41:08Hier ist nichts. Hier ist die Pampa. Ein paar Bäume, ein paar Berge. Wir sind ungefähr 30 Kilometer gefahren.
41:14In aller spätestens 30 Minuten ist jemand bei Ihnen.
41:17Wie soll das gehen? Sie sind in Deutschland.
41:2030 Minuten.
41:27Bob, ich brauche einen Rettungshubschrauber und einen Notarzt. Egal was es kostet.
41:31Lena schwebt in Lebensgefahr.
41:33Sie sind circa 30 Kilometer von der Lodge entfernt.
41:36Wird gemacht.
42:03Erzählen Sie mir nicht, wie kompliziert das ist. Machen Sie es möglich.
42:06Herr Gronewold ist auf dem Weg.
42:08Wann geht die Maschine?
42:10In drei Stunden.
42:11Das wird knapp.
42:13Ihr Freund Bob hat sich gemeldet. Der Hubschrauber ist im Einsatz. Es kann dauern, bis er bei Lena ist.
42:18Ich melde mich aus Kapstadt.
42:20Viel Glück.
42:32Halt durch.
42:34Ich will noch Patentante werden.
42:43Stefan.
42:44Stefan durch.
42:46Stefan.
42:47Stefan.
42:53Stefan.
43:03Musik
43:24Musik
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