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  • vor 2 Tagen

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Transkript
00:24Love Is Enough
00:49Wow, bei so einer Krankenschwester wÀre jeder gerne Patient.
00:52Wie kommen Sie darauf, dass ich Krankenschwester bin?
00:54Zu sympathisch, zu sexy fĂŒr eine Ärztin.
00:57Du sollst arbeiten, belÀstigt er Sie?
01:00Nein, ĂŒberhaupt nicht. Schönen Tag noch.
01:04Ich kenn die irgendwoher, Chef.
01:06Na ja, schon klar.
01:07Jetzt hör auf, den Weibern hinterherzugucken. Pass lieber auf die SÀge auf.
01:11In einer Stunde will ich hier weg sein.
01:12Alles klar.
01:36Alexander, ich hab verschlafen.
01:38Wann, da musst du nicht Schule. Der Wecker hat nicht ge...
01:39Guten Morgen. Ich hab deinen Wecker ausgestellt.
01:43Bist du irre?
01:44Ich wollte, dass du endlich mal so richtig ausschlÀfst.
01:46Hanna hab ich schon gebracht.
01:48Darf ich bitten?
01:51Ach, ich hab doch schon Ja gesagt.
01:54Ja, aber du wirst morgen noch mal Ja sagen und ich will nicht, dass dabei irgendwas schief geht.
02:00Sag mal, was war eigentlich los heute Nacht? Hast du schlecht getrÀumt?
02:03Hm.
02:05Ich hab dich im Knast besucht.
02:07Das heißt, ich wollte dich im Knast besuchen.
02:10Aber du warst nicht da.
02:11Na Gott, sehr Dank.
02:11Und dann bin ich losgelaufen und hab nach dir gesucht und gerufen.
02:15Weil ich neben dir lag.
02:16Die ganze Zeit.
02:19Und daran wird sich in den nÀchsten Jahren auch nichts Àndern.
02:26Hm.
02:27Der Kaffee wird kalt.
02:29Hm.
02:30Dann noch.
02:32Dann rieche ich uns eben.
02:34Nein.
02:35Nein.
02:49Ich dachte, wir treffen uns draußen.
02:51Ach, der ist gerade so laut.
02:53Schön, dich zu sehen.
02:56Du, mir ist gerade was total MerkwĂŒrdiges passiert.
02:58Mit dem Auto?
03:01Nein, dem geht's gut.
03:02Du musst doch nicht tanken.
03:04Also, ich war doch gerade beim Amt und die haben mir geraten, meine angefangene Ausbildung fertig zu machen.
03:08Als Köchin?
03:09Als Krankenschwester.
03:10Wie oft hab ich denn das jetzt schon erzÀhlt?
03:13Ist ja auch egal.
03:13Pass auf.
03:14Ich komm hierher und das erste, was passiert, ich werd sofort fĂŒr eine gehalten.
03:19FĂŒr eine Krankenschwester.
03:21Naja, also wenn so eine junge, kerngesunde Frau in eine Klinik geht, dann ist das ja nicht so abwegig.
03:26Du bist nur so rational.
03:28Vielleicht war das ja ein Zeichen.
03:30Auf den Stein, wir brauchen Sie.
03:35Ach, mein Finger.
03:38Ah, mein Finger.
03:40Was ist passiert?
03:41Er muss beim Segen abgerutscht sein, das ist von der Leiter gefallen.
03:43So was passiert eben, wenn man seine Augen woanders hat.
03:45Ich hab's ihm gesagt.
03:46Er hat seine Augen abgeschnitten, wo ist der?
03:48Wir bringen ihn in die Klinik.
03:51Wir haben seine Amputaten heute dabei.
03:55Hier.
03:56Hinten Sie den Daumen und bringen Sie ihn in die Klinik.
03:59Na los!
04:00Hinten Sie wirklich, dass ich ihn abgelangt habe?
04:02Denken Sie jetzt bloß nicht, dass Sie schuld sind.
04:05Warten Sie, ich halt ihn suchen.
04:07GĂ€ngen Sie bitte gleich eine Flasche Lenkerlaktat ran.
04:09Er braucht FlĂŒssigkeit.
04:11Das Schmerzmittel mĂŒsste jetzt bald wirken.
04:13Was ist passiert?
04:15Ich war oben auf der Leiter am Stehen und wollte mich gerade an einen der Äste machen.
04:18Da hat mein ICD ausgelöst.
04:21Der Ruck, der Schreck.
04:22Ich hab die Kontrolle verloren, bin mit der SĂ€ge abgerutscht und auf einmal lag ich am Boden.
04:26Moment mal, Sie haben einen implantierten Defibrillator.
04:28Ich hab nur das Long QT-Syndrom.
04:30Das Teil haben Sie mir vor zwei Jahren eingesetzt, als ich beim Herzstillstand versorbstgegangen wÀre.
04:34Ist das LQT angeboren oder erworben?
04:36Ist er angeboren.
04:37Hat das GerÀt schon mal ausgelöst?
04:39Ja, einmal.
04:40Ich hab's aber gleich gemerkt gehabt, dass die Pumpe flattert.
04:43Ich hab mich dann hingelegt, bevor der Stromstoß kam.
04:45Und diesmal haben Sie nichts gemerkt?
04:47Ah.
04:48Was ist denn jetzt eigentlich mit meinem Daumen? Kann man den retten?
04:50Wir werden versuchen, den Daumen wieder anzunÀhen.
04:52Allerdings muss er erst noch gefunden werden, und zwar möglichst rasch.
04:57Ich hab ihn gebrochen.
04:58GlĂŒck gehabt. Gerade noch rechtzeitig.
05:00Bitte melden Sie ihn sofort im OP an. Vorbereitung wie immer.
05:03Ich möchte ihn in spÀtestens 30 Minuten auf dem OP-Tisch haben.
05:06Ja.
05:08Ach Mann, das ist aber schade, dass du nicht kommen kannst.
05:13Dann besuchen wir drei dich aber ganz bald.
05:16Ja, versprochen.
05:17Lass uns heute Abend nochmal telefonieren.
05:19Mach's gut.
05:21Das war Lukas.
05:24Er kann nun leider doch nicht dabei sein.
05:26Aber ich soll dich schön grĂŒĂŸen.
05:27Danke.
05:29Morgen um die Zeit stehen wir vor dem Staatsbeamten.
05:32Hoffentlich nicht in den Klamotten.
05:34Und mit diesen Schuhen da.
05:35Was hast du denn gegen Flipflops?
05:38Wenn schon, dann gleich in Badehose.
05:40Passt du besser zum Schiff?
05:42Ich darf dich jetzt 24 Stunden lang nicht anrufen.
05:44Das ist dein Ernst?
05:44Ja.
05:46Auch keine SMS.
05:47Keine Mail.
05:48Das ist hart.
05:48Du willst doch unsere Ehe nicht mit einem schlechten Omen belasten, oder?
05:51Nein, nein, nicht noch eines.
05:52Da schlafe ich lieber im BĂŒro.
05:54Bis morgen.
05:57Und vergiss nicht, dann hast du mich fĂŒr den Rest deines Lebens an der Backe.
06:00So soll es sein.
06:18Hiermit gelobe ich feierlich die hier anwesende Katrin Globisch.
06:28Dr. GrĂŒndl?
06:33Entschuldigung, können Sie das bitte nochmal wiederholen?
06:40Ach du Scheiße.
06:49Dr. Heimann?
06:51Ach Schwester Ulrike, kommen Sie rein.
06:56Ist nichts Dienstliches.
06:58Oh.
06:59Puh.
06:59Ich wollte Sie um einen persönlichen Gefallen bitten.
07:03Vielleicht haben Sie schon gehört, Dr. Globisch heiratet morgen.
07:07Und Sie hat mich gebeten, eine kleine Ansprache zu halten.
07:09Das ist nicht so einfach, wie sich's anhört.
07:11Jedenfalls, ich hÀtte gern, dass sich jemand das mal durchliest und mir sagt, was er davon hÀlt.
07:17Äh, eine Frau.
07:19Oder haben Sie an mich gedacht?
07:20Ich wĂŒsste sonst niemanden.
07:21Ich könnte Frau Marquardt fragen.
07:22Nee, das ist kein Problem.
07:23Ich mach das gerne.
07:24Ja, das ist nett.
07:25Lesen Sie es in Ruhe durch und seien Sie ehrlich.
07:28Was?
07:29Jetzt?
07:29Wenn Sie im Moment Zeit haben.
07:31Naja, also eigentlich, Àh...
07:33Entschuldigung?
07:34Äh, ich kann noch spĂ€ter wiederkommen.
07:36Nee, nee, wir sind fertig.
07:37Ich hör von Ihnen.
07:38Ja.
07:39Hallo.
07:39Hallo.
07:41Es geht dich nichts an.
07:44Aha.
07:46Verstehe.
07:47Nochmal SpĂŒlung, bitte.
07:49Kommt, Frau Dr. Weber.
07:50Ist der Knochendefekt groß?
07:51Nein, aber der Daumen wird in jedem Fall einen halben Zentimeter kĂŒrzer.
07:57Wie sieht's aus?
07:58Anzeichen einer Rhythmusstörung?
07:59Alles stabil.
08:00Sehr gut.
08:02Schwester, drehen Sie uns bitte den Monitor so, dass wir auch einen Blick drauf werfen können.
08:07Danke.
08:08So.
08:10Das Amputat ist vorbereitet.
08:16Kirschener Draht.
08:24Der Chef meint, deine Frau hÀtte ihn abgelenkt.
08:28Das muss ja eine richtige Sexbombe gewesen sein.
08:31Er war doch bei der Arbeit.
08:33Vielleicht war es die körperliche Anstrengung.
08:37Haltefaden, bitte.
08:40Anstrengung beim SĂ€gen?
08:41Das macht er doch jeden Tag.
08:43Ja, apropos.
08:44Wenn ich ein ICD hĂ€tte, wĂŒrde ich nicht mit einer KettensĂ€ge auf wackeligen Leitern rumklettern.
08:48Ziemlich riskant.
08:49Warum hat der Chef das eigentlich zugelassen?
08:51Keine Ahnung.
08:53Ich frage nachher mal seine Daten ab.
08:55Vielleicht finde ich ja was.
08:56Gut, danke.
08:57Ich schneide.
09:00Das sieht doch ganz schön aus.
09:02Kupfer.
09:06Dann holst du mich also morgen um 10 Uhr ab und wir fahren gemeinsam zum Schiff.
09:10Soll ich mit dem Auto kommen oder nehmen wir ein Taxi?
09:12Taxi?
09:13Du kennst doch Alexander.
09:14Der hat natĂŒrlich einen Limousinen-Service bestellt.
09:17Ich habe es versucht, ihm auszureden, aber keine Chance.
09:22Und Roland, wenn du morgen lieber keine Rede halten willst, dann...
09:25Die ist lÀngst geschrieben, aber ich sage dir, Pia hat es besser hingekriegt.
09:33Und sie hÀtte uns zum Lachen und zum Weinen gebracht.
09:37Außerdem hĂ€tte sie darauf bestanden, dass ich einen Junggesellinnenabschied habe.
09:41Macht man das noch in unserem Alter?
09:43Warum denn nicht?
09:45Daran habe ich ĂŒberhaupt nicht gedacht.
09:46Ist nicht schlimm.
09:47Ich werde es ĂŒberleben.
09:48Wir könnten was essen gehen, Martin, du und ich.
09:52Ach, Roland, das ist echt sĂŒĂŸ von dir.
09:54Aber wenn ich den Abend vor meiner Hochzeit mit zwei anderen MĂ€nnern verbringe...
09:57Ich glaube, das bringt UnglĂŒck.
10:00Danke.
10:01Ich mache mir einen schönen MÀdelsabend mit Hanna.
10:12Konnte man ihn retten? Also den Daumen?
10:14Das darf ich dir leider nicht verraten.
10:16Dazu mĂŒsstest du Angehörige sein.
10:19Oder Krankenschwester.
10:20DarĂŒber können wir gerne auch mal reden, aber an dich jetzt.
10:22Jetzt meinte ich keinen Stress.
10:23Kann ich zu ihm?
10:26Herr Klatter scheint es dir ja angetan zu haben.
10:29Ich will einfach nur wissen, wie es ihm geht.
10:33Sophie, kann ich dir sagen, du musst dir keine Sorgen machen.
10:36Ah, du bist unglaublich.
10:38Nicht nur als Arzt.
10:41Wann kann ich denn zu ihm?
10:43Es dauert wahrscheinlich nur ein, zwei Stunden, bis er ansprechbar ist.
10:46Aber ich kann ihn ja von dir grĂŒĂŸen.
10:48Ach, ich warte hier.
10:51Macht mir nichts aus.
10:52Ich habe eh nichts zu tun.
10:53gut.
11:22Oh, du, was dann da ОЎДт.
11:41Hallo Papa, was gibt's?
11:43Moritz, ich muss mit dir reden.
11:44Wie ist los?
11:44Nicht am Telefon. Bist du zu Hause?
11:46Bin im Krankenhaus, hab grad Physio und bin spÀter noch mit einem anderen Patienten zum Schach verabredet.
11:49Das ist dringend.
11:52Geht's um die Hochzeit?
11:53Das erzÀhl ich dir dann.
11:55Du könntest heute Abend kommen, wenn ich fertig bin.
11:57Gut, dann bis spÀter.
12:02Also, drei Monate mĂŒssen sie dem Daumen schon noch geben.
12:06Danach sollte er aber wieder voll einsatzfÀhig sein.
12:08Und dann kann ich wieder ganz normal greifen.
12:10Ja, nicht ganz.
12:11Und fĂŒr ungefĂ€hr sechs Monate ist der Daumen taub.
12:15Immer noch besser als ab.
12:17Und wann kann ich wieder raus?
12:19In ein paar Tagen. Wir mĂŒssen noch den Defi ĂŒberprĂŒfen.
12:21Mh, reine Routine. Kennen Sie ja schon nach einer Schockauslösung.
12:25Meine Kollegin Dr. Weber wird Sie deswegen nochmal aufsuchen.
12:29Ja.
12:31Klopf, klopf.
12:33Das ist ja der Wahnsinn.
12:35Ja, das habe ich ganz allein Ihnen zu verdanken.
12:39Ich lasse Sie da mal rein.
12:50Sie beide sind, also ich meine, da lÀuft was, oder?
12:55Ja, wir sind zusammen.
12:57Okay.
12:58Das bin ich natĂŒrlich ein bisschen enttĂ€uscht, aber ist ja klar, dass eine klasse Frau wie Sie einen Arzt abbekommt.
13:03Sagen Sie ihm das ruhig auch nochmal, ja?
13:07Ja, bitte.
13:09Sarah, hast du eine Minute?
13:10Ach, zwei.
13:14Katrin heiratet doch.
13:16Ich habe es gehört, Herrn Weber. Und?
13:19Ich bin ja Ihr Trauzeuge.
13:22Und da kĂŒmmert man sich um manches.
13:25Und ich frage mich.
13:27Was?
13:29Findest du nicht auch, Katrin braucht einen Junggesellendenabschied?
13:33Keine Ahnung. Ist sie denn der Typ fĂŒr sowas?
13:35Manche Frauen machen das.
13:37Das habe ich gehört.
13:40Ja, also.
13:41Aber eigentlich ist das Sache der besten Freundin.
13:43Ich meine, da wird es ja wohl einer haben.
13:47Entschuldigung.
13:48Ich habe das GefĂŒhl, es wĂ€re gut fĂŒr Katrin.
13:50Ich wĂŒrde es ja machen, aber dafĂŒr bin ich denkbar und geeignet.
13:54Außerdem bin ich ein Mann.
13:57Ach, du willst, dass ich...
13:58Du wĂ€rst genau die Richtige dafĂŒr.
14:00Du kennst dich aus mit den BrÀuchen, mit den Ritualen und damit,
14:03was Frauen machen, wenn sie unter sich sind.
14:06Du weißt das, wenn ich gerade Freundin sind?
14:08Sie hat mich noch nicht mal zur Hochzeit eingeladen.
14:10Dann wÀre das die Gelegenheit, euer VerhÀltnis aufzubessern.
14:15Tja, wie ist das?
14:19Das ist wie ein Ruck, der durch andurch geht.
14:21Als ob einem Pferd vor die Brust tritt.
14:24Im ersten Mal habe ich gedacht, ich sterbe.
14:27Das ist ja schrecklich.
14:28Nein.
14:29Schrecklich ist, dass ich danach wochenlang gedacht habe,
14:31dass es wieder passiert.
14:32Ich bin fast durchgedreht, das ist wirklich schlimm,
14:34aber so ist das, damit muss ich leben.
14:36Und das ist die einzige Möglichkeit, mit diesem...
14:39Long-QT-Syndrom?
14:40...fertig zu werden?
14:41Naja, ohne dieses Ding wÀre ich tot.
14:44Dann machen Sie so einen Job.
14:46Was soll ich denn sonst machen?
14:48Zeitungen austragen? Rubbellose verkaufen?
14:50Ja, aber Sie gefÀhrden sich.
14:52Es wird ja wohl irgendwas anderes geben, womit Sie Geld verdienen können.
14:55Sie haben ja keine Ahnung, wie das ist,
14:56wenn man mit 30 seinen Job nicht mehr machen kann.
14:59Oh doch, nur zu gut.
15:04Ich war mal Model fĂŒr Kataloge und so.
15:09Was? Tut mir leid.
15:10Ich wusste nur, dass ich Sie irgendwo herkenne.
15:14Hm.
15:16Es ist alles schon ewig her.
15:19Vergangenheit.
15:23Die Klammer geht stÀndig ab.
15:25Dann ist der Verband so locker gewickelt.
15:28Warten Sie.
15:29Das haben wir gleich.
15:32Wo ist die Klammer?
15:33Da.
15:35So.
15:36Das machen Sie richtig gut.
15:39Ich habe das schon ewig nicht mehr gemacht,
15:41aber anscheinend ist das wie Fahrradfahren.
15:53Da, Hermann.
15:54Ich habe es gelesen.
15:55Und?
15:56Es ist wirklich sehr schön.
15:58Nur an der einen Stelle, wo Sie ĂŒber den BrĂ€utigam reden,
16:01da habe ich mir erlaubt, weil das klingt bei Ihnen so förmlich.
16:03Sie kennen ihn wohl nicht besonders gut.
16:05Im Gegenteil.
16:06Ach so, verstehe.
16:07Und ansonsten?
16:08Es ist wirklich sehr schön.
16:10Knapp, witzig, an manchen Stellen sogar berĂŒhrend.
16:13Also, ich hÀtte mich gefreut, so eine Rede auf meiner Hochzeit zu hören.
16:15Dann kann ich davon ausgehen, dass Katrin, Dr. Globisch, das genauso sieht.
16:19Ja, ganz bestimmt.
16:21Vielen Dank.
16:22Gerne.
16:25Soll ich noch was fĂŒr Sie tun?
16:26Sie waren noch mal verheiratet.
16:28Ja.
16:28Haben Sie damals einen Jugendgesellenden Abschied veranstaltet?
16:32Ja, klar.
16:32Das war sozusagen das Beste an meiner Ehe.
16:34Roland.
16:36Also gut, ich mache es.
16:37Wirklich?
16:37Na ja, was ist in einer Hochzeit ohne Junggesellenden Abschied?
16:41Allerdings finde ich, es sollte eine Überraschung sein.
16:43Sehr gut.
16:44Und die Frage ist natĂŒrlich, wer ist noch dabei?
16:51Weiß ich?
16:52Ja.
16:54Klar, warum nicht?
16:55Mach ich super.
16:58Und wer noch?
17:18Hallo, mein Schatz.
17:19Ich will dich in einer Stunde ab...
17:21Ach, Mama, kann ich heute nicht hier schlafen?
17:24Ähm...
17:24Bitte, bitte, bitte.
17:25Petra hat Ja gesagt.
17:27Sie nimmt mich dann einfach morgen mit zum Schiff.
17:29Ist das wirklich in Ordnung?
17:31Ja, Mama, kannst du sie fragen?
17:34Aber versprich mir, dass du heute Abend nicht so spÀt schlafen gehst, Tirst.
17:36Machen wir nicht.
17:37TschĂŒss, bis morgen.
18:05Dann schauen wir uns mal an, was ihr Defi heute Morgen aufgezeichnet habt.
18:08Da ist es.
18:10Guck mal, was sie kennen.
18:12Hm.
18:13Der Rhythmus vor der Schockabgabe war ein ganz normaler Sinusrhythmus.
18:17Und das heißt?
18:19Das heißt, dass uns leider diese Daten keinen Aufschluss ĂŒber den Grund der Schockabgabe geben können.
18:24Kann es am GerÀt liegen?
18:25Das wÀre möglich, ja.
18:28Wir machen jetzt mal folgendes.
18:30Ich telefoniere gleich mit dem Hersteller des GerÀtes und frage nach, ob es schon mal irgendwelche AuffÀlligkeiten bei dem Modell
18:34gegeben hat.
18:36Sie kommen jetzt wieder auf ihr Zimmer und ruhen sich erst mal aus.
18:39Ich sage einer Schwester Bescheid.
18:41Frau Kso, das Ding geht nicht wieder los.
18:45Schwester Gisela?
18:55Hallo.
18:57Hallo.
18:58Hallo.
18:59Ein Nein wird nicht akzeptiert.
19:09Ruf du doch mal bitte bei der Firma an.
19:11Ich habe auf dem alten Handy die Nummer nicht.
19:14Ja, sag denen uns ist heute ein Mann ausgefallen und machen einen neuen Termin noch die nÀchste Woche oder so.
19:19Ja?
19:20Alles klar.
19:20Ciao.
19:21Hallo.
19:22Hallo.
19:23Ach.
19:25Darf ich?
19:30Das gibt manchmal Tage, da könnte man, da wird noch kein bisschen gegessen.
19:35Wissen Sie, wie es meinem Kollegen geht?
19:37Der Daumen ist wieder dran.
19:47Vor einem Jahr hat sich mal einer meiner Kollegen die komplette Hand abgesÀgt.
19:51Da war nichts mehr zu machen.
19:52Schrecklich, was?
19:54Ich finde, Herr Klatt sollte so eine Arbeit gar nicht machen.
19:57Das ist doch viel zu gefÀhrlich.
19:58Klar, das ist gefÀhrlich.
20:00Und viele kann man nie ganz ausschließen.
20:02Aber er hĂ€tte halt besser aufpassen mĂŒssen, statt dass er da...
20:04Das lag nicht daran, dass er nicht aufgepasst hat, sondern an seiner Krankheit.
20:07Ich finde es ziemlich fahrlĂ€ssig von ihm, dass Sie ihn so einen Job ĂŒberhaupt machen lassen.
20:12Ja.
20:13Ja.
20:14Bis dann.
20:31Warum hast du mir nie was gesagt von deiner Herzache da?
20:34Davon stand nichts in deinen Bewerbungsunterlagen.
20:37Ich dachte, dann nehmen Sie mich nicht.
20:38Dir darf man doch keine MotorsÀge in die Hand geben.
20:40Da kann sonst was passieren.
20:41Bisher ist aber noch nichts passiert, oder?
20:43Du hast mich angelogen.
20:44So ist das.
20:49Dir ist schon klar, dass ich dich so nicht lÀnger behalten kann, oder?
20:55Der Kerl hat einen Herzfehler und sagt mir nichts.
20:58Ich bin echt enttÀuscht.
21:10Ja, das war ein Biomarkt.
21:16Ein Biomarkt!
21:17Ja, er stand hinter mir und ich stand an der Kasse, als mein Handy klingelte.
21:22Und er glaubte, es wÀre sein Handy, weil wir zufÀllig den gleichen Klingelton hatten.
21:26Ach, toll.
21:27Da haben wir uns das erste Mal angelÀchelt.
21:29Und draußen hat er mir dann seine Milch ĂŒberlassen.
21:31Seine Milch!
21:32Weil ich meine vergessen hatte.
21:36Schön.
21:37Gehen Sie mir auch nichts mit dir?
21:39Ich musste bei meinem jungen Gesendenabschied ganz schlimme Sachen machen.
21:43Was denn?
21:43Ups.
21:45Die haben mir einen Bauchladen gegeben.
21:48Und ich musste wildfremden Kerlen, Kondome und Spitzchen-HĂŒschen verkaufen.
21:52Nein, wer findet denn sowas lustig?
21:56Zuerst sollte ich ein T-Shirt tragen, da war Philips Gesicht drauf, mit Hasenohren.
22:01Und darunter stand...
22:02Was?
22:03Mein Rammler.
22:05Nein!
22:05Oh nee, das ist ja schrecklich.
22:07Haben Sie das noch?
22:08Ja!
22:11Ich musste eines Tages feststellen, dass der Mann, in den ich mich verliebt hatte, mich belogen hat.
22:15Nein, ja. Dabei hat er ganz genau gewusst, dass ich in der Klinik arbeite, die er kaputt sanieren wollte.
22:21Ich hab's!
22:22Und den wollen Sie morgen heiraten?
22:24Ja, aber ich gebe zu Protokoll. Er hat sich geÀndert und ich liebe ihn. Prost!
22:29Ja, genau. Prost!
22:30Egal.
22:31Auf die Liebe!
22:32Auf die Liebe!
22:33Auf die Liebe!
22:33An jedem Tag am See, darf ich dich immer wieder...
22:37Schnell, und kurz.
22:38Darf ich dich immer wieder...
22:40TschĂŒss, doch, doch, doch, doch, doch!
22:44Auf, auf, auf, in den Kopf!
22:46Auf, und geht's!
22:47Haller!
22:50Nichts. Keinerlei Erwittmin.
22:52Nichts, was eine Schockabgabe erklÀren könnte.
22:55Und Sie haben wirklich nichts gespĂŒrt?
22:56Keine Anzeichen darauf, dass es gleich losgehen könnte.
22:59Kein Herzrasen, kein SchwindelgefĂŒhl.
23:00Nichts, ich lag hier einfach nur im Bett.
23:03Aber Ihr Puls war erhöht.
23:05Haben Sie sich geÀrgert?
23:06Hatten Sie vor irgendetwas Angst?
23:07Mein Chef war hier, er hat mich gefeuert.
23:10Gefeuert? Warum?
23:12Weil ich ihm das mit dem ICD verschwiegen habe.
23:17Verstehe.
23:21Hier ist wirklich nichts zu erkennen.
23:23Ich sag doch, das GerÀt ist Schrott.
23:25Es war jedenfalls nicht mein Herz.
23:26Im Moment habe ich auch keine andere ErklÀrung.
23:28Soll das jetzt heißen, dass das jederzeit wieder passieren kann?
23:31Also, wenn ich jetzt dauernd ohne Grund geschockt werde,
23:33dann möchte ich lieber einen echten Herztod und Schluss ist.
23:35Nein, wir werden das GerÀt austauschen.
23:37Gleich morgen frĂŒh.
23:38Das ist nur ein kleiner Eingriff, das kennen Sie ja schon.
23:40Das ist auf jeden Fall alles besser als diese Schocks.
23:43Gut.
23:50Wie geht es, Herr HĂŒterkarte?
23:52Oh, mein Gott.
23:54Da habe ich gefahren.
24:10Ich habe mal einen Anruf bekommen.
24:13Ja, ja, schon klar.
24:14Da kommen Sie rein.
24:25Ich nehme an, Sie wollen mir Handschellen anlegen.
24:29Soll ich mich auf den Stuhl da setzen?
24:30Ja, auf den Stuhl!
24:34So, und?
24:36Keine Handschellen, wir können auch so tun, als ob.
24:39Okay?
24:40Okay?
24:40Uh!
24:43Haben Sie irgendeinen Musikwunsch?
24:45Hm?
24:46Pst, pst, pst, pst, pst!
24:48Na dann, legen Sie los, Herr Polizist.
24:52Frau Globisch, ich glaube, da liegt ein Irrtum vor.
24:58Sie sind gar kein Stripper?
25:02Nein.
25:14So, was ist denn jetzt eigentlich los, Papa?
25:16Brauchst du Tipps fĂŒr die Hochzeitsnacht?
25:18Also, wenn du sie da wirklich morgen sitzen lÀsst, dann hat Mama echt recht.
25:23Warum?
25:23Was sagt die Mama denn?
25:25Ach, nichts.
25:26Vergiss, das ist nicht so wichtig.
25:27Ähm, du liebst Katrin doch, oder?
25:30Ja, das ist nicht das Problem.
25:38Geht's darum, dass du vielleicht in den Knast musst?
25:41Nicht vielleicht.
25:43Was soll das heißen?
25:45Mein Anwalt hat heute Morgen angerufen, die haben noch ein Konto gefunden.
25:48War da viel drauf?
25:51Eine Million dreihundertzeibzigtausend Euro.
25:53Ich hab gedacht, ich hÀtte alle Karten auf den Tisch gelegt, aber das muss ich irgendwie vergessen.
25:57Hab ich gesagt, bist du irre?
25:58Wie kannst du denn sowas vergessen?
25:59Ich weiß es nicht.
26:00Ich hab's eben vergessen oder verdrÀngt.
26:02Dann musst du das denen sagen.
26:05WĂŒrdest du mir das glauben, wenn ich dir sagen wĂŒrde, ich hab 1,3 Millionen einfach vergessen?
26:09Wir sind jetzt auch leise versprochen.
26:10Okay, dann alles Gute.
26:12Danke.
26:13TschĂŒss.
26:16Oh mein Gott, ist das peinlich.
26:18Nein.
26:20Der war doch total nett.
26:21Ja, ich muss dann jetzt mal los.
26:23Ich komme mit, weil morgen ist ja die nÀchste Pasen.
26:26TschĂŒss, das war ganz toll.
26:27Das war super.
26:28TschĂŒss.
26:28TschĂŒss, vielen Dank.
26:29Gute Nacht.
26:30TschĂŒss.
26:31Ich danke.
26:32TschĂŒss, bis morgen.
26:33TschĂŒss.
26:33Bis morgen.
26:34Ich helfe Ihnen noch beim AufrÀumen.
26:39Ach, hier.
26:42Reste Echsen.
26:45Sie haben sich tapfer geschlagen heute Abend.
26:47Danke.
26:51Und danke vor allem fĂŒr die tolle Überraschung.
26:54Gerne.
26:55Ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht, ob ich Sie bewundern oder bemitleiden soll.
26:58Keins von beiden.
27:00Ich heirate Alexander, weil ich ihn liebe.
27:02Die Liebe.
27:03Aber manchmal funktioniert es eben doch besser ohne Trauschein.
27:09Oh, um Gottes Willen, ich will Ihnen natĂŒrlich nicht Ihre Hochzeit ausreden.
27:13Ich gehe dann mal.
27:15Auch wenn es vielleicht ein bisschen spĂ€t kommt, aber ich wĂŒrde mich freuen, wenn Sie morgen dabei sind.
27:19Wirklich?
27:21Ja, super.
27:22Ich habe morgen Nachmittag noch einen Termin, aber den sage ich natĂŒrlich ab.
27:25Gut, dann bis morgen.
27:27Schlafen Sie gut.
27:28Sie auch.
27:55Entschuldigung, die Musik.
28:05Was heißt wahrscheinlich?
28:0999 Prozent.
28:13Und fĂŒr wie lange?
28:15FĂŒnf Jahre.
28:17Wenn ich GlĂŒck habe, bin ich noch zweieinhalb raus wegen guter FĂŒhrung.
28:20Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll.
28:23In Bezug auf was?
28:24Alles.
28:27Ob ich dir das zumuten kann?
28:30DarĂŒber haben wir schon gesprochen.
28:32Ja, das war doch alles sehr theoretisch.
28:34Ich bin da immer von der BewÀhrungsstrafe ausgegangen.
28:41Heißt das, du denkst darĂŒber nach, die Hochzeit abzusagen?
28:44Soll ich jetzt mitten in der Nacht alle anrufen und alles ablassen?
28:48Ich bin dann praktisch ein verurteilter Verbrecher.
28:51Kannst du dir vorstellen, was das bedeutet?
28:54FĂŒr dich?
28:55FĂŒr mich?
28:56FĂŒr Hannah?
29:07Vielleicht kommt es ja auch gar nicht dazu.
29:09Vielleicht kannst du ja dem Richter glaubhaft machen, dass...
29:13dass du alles bereust, dass du einen Fehler gemacht hast, dass...
29:17Das wĂŒrde dich nicht interessieren.
29:20Wir mĂŒssen uns jetzt beide eine Frage stellen.
29:23Und die mĂŒssen wir dann ganz ehrlich beantworten.
29:51Und die mĂŒssen wir dann ganz ehrlich beantworten.
29:51Und der Vergleich zu ich einen Moment nicht dazu estĂĄn, dass du vielleicht einmal zu viel.
29:59Hier kommt es, wohnen an dich, wie die Möden, sommerkt, dass du dich verschĐ»ŃĐ”Ń‚ŃŃ.
30:01Und das sind relativ minimal, dass du dich in venst und ry waiverfoto nehmen.
30:07Man ömĐ”Đœwiękt haltet jetzt.
30:07Also und wurde das billige 2050Any, es ist THERE eh nicht mehr.
30:08Ja immer noch mehr oder di.
30:08Nur lineup werden deshalb noch nicht diesesury.
30:10Und das lustige da ist betïżœïżœlich.
30:12Und das ist bereit, dass du dich das unbedingt funktioniert.
30:13Und das aber nicht aus dem habitual,Ă€nnisch kilometern sich leidig bei dir,
30:14oh das zu viel, brechefotodan allein auch nicht?
30:41Was ist?
30:42Hast du gedacht, ich mache mich einfach so aus dem Staub?
30:47Ehrlich gesagt, ja.
30:51Katrin, ich liebe dich.
30:55Okay. Und was machen wir jetzt?
31:01Na ja, ich fahre in mein BĂŒro, ziehe meinen Hochzeitsanzug an
31:05und hole dich dann mit der Limousine ab.
31:10Bist du dir sicher?
31:14Bist du dir sicher?
31:33Hey, Sylvia.
31:35Hast du heute nicht frei? Wir wollten doch nachher zur Hochzeit. Danke.
31:38Ja, ich muss noch einen Eingriff ĂŒbernehmen.
31:40Ich wollte mich dann hier umziehen, direkt zum Schiff fahren.
31:42Und warum treffen wir uns nicht dort?
31:44Ich wollte vorher noch mal kurz nach Hause klatschen.
31:47Nee, das geht nicht.
31:49Ist der dringende Eingriff etwa bei Ihnen?
31:52Pass auf, fahr doch nach Hause. Ich hole dich ab. Wir fahren zusammen zur Hochzeit.
31:55Und warum willst du mich die ganze Zeit nach Hause schicken?
31:58Das war doch super Teamarbeit. Ich habe den Daumen gefunden, den du wieder angenÀht hast.
32:02Und wenn uns wieder mal Gliedmaßen fehlen, dann ruf ich dich an.
32:08Du bist eifersĂŒchtig.
32:10Also, wenn ich erst mal Krankenschwester bin, dann habe ich einige Patienten.
32:14Da kannst du nicht bei jedem eifersĂŒchtig sein.
32:16Pass auf, Sophia. Ich finde es merkwĂŒrdig, wenn meine Freundin um meine Patienten herumschleicht.
32:20Dann ist das fĂŒr mich mit dir streiten.
32:23Du hast gerade das erste Mal offiziell zu mir Freundin gesagt.
32:26Er ist mein Freund.
32:27Ich habe schon hÀufiger zu mir Freundin gesagt.
32:29Warum bin ich also nicht hier?
32:32Das ist jetzt ein OP.
32:44Warum eigentlich nicht hier?
33:08Entschuldige, ich bin ein bisschen frĂŒh.
33:10Macht nichts. Komm rein.
33:13Die Blumen sind aber hĂŒbsch. Danke.
33:16Ist wohl spÀt geworden gestern?
33:19Wie war es denn so?
33:21Lustig.
33:23Sehr lustig sogar. Danke, dass du das organisiert hast.
33:26Das war eigentlich Sarah.
33:28Ach so?
33:29Du musst ihn noch umziehen.
33:31Ach, ja.
33:33Kann machst du dich um die Blumen?
33:34Ich mache uns einen Kaffee.
33:35Super.
33:37Herr Klatt, alles in Ordnung?
33:39Soweit ja.
33:40Wir haben es auch gleich geschafft.
33:42Das ist keine so große Sache.
33:45Es geht dann gleich zum Hersteller.
33:47Ich will wissen, woran es lag.
33:49Hatten Sie den Fall schon mal, dass ein GerÀt defekt war?
33:53SpĂŒlung bitte.
33:53Noch eine Kompresse?
33:59Der neuen Defi, bitte.
34:07Schrauber?
34:12Das machen Sie sehr gut, Herr Klatt.
34:17Ja, bitte.
34:21Frau MĂŒller?
34:22Was kann ich denn fĂŒr Sie tun?
34:24Kann ich kurz reinkommen oder haben Sie es eilig?
34:26Nein, nein, bitte.
34:27Nehmen Sie doch Platz.
34:36Ja, es geht um einen Job.
34:38Ich habe gelesen, dass Sie Krankenschwestern suchen.
34:47Sie wollen hier an der Sachsen-Klinik arbeiten?
34:50Kennen Sie eine bessere Klinik?
34:53Ja, Sie fragen sich jetzt bestimmt, wie ich darauf komme, mit meiner Vorgeschichte ausgerechnet an einem Krankenhaus anfangen zu wollen.
34:59Also in der Tat, das liegt jetzt nicht gerade auf der Hand.
35:01Ja, weil Sie nicht wissen, dass ich schon mal eine Schwesternausbildung angefangen habe.
35:04Ach ja, wie lange denn?
35:06Anderthalb Jahre.
35:07Und dann habe ich meinen Manager kennengelernt, also meinen damaligen Manager und den Rest.
35:12Ja, den kann ich mir denken.
35:15Ja, jetzt bin ich dabei, mich umzuorientieren, mein Leben neu zu ordnen. Verstehen Sie das?
35:25Der Kaffee ist fertig.
35:27Danke.
35:28Wie lange brauchst du denn noch?
35:31Eine Minute.
35:33Ich gehe schon.
35:38Guten Tag Herr Weber.
35:39Guten Morgen, Dr. Heilmann.
35:40Was machen Sie?
35:41Kleine PlanÀnderung.
35:42Ich hole jetzt doch Katrin mit der Limousine ab.
35:45Wo ist sie denn?
35:48Sie zieht sich gerade um.
35:51Ist alles in Ordnung?
35:54Ja, ja, ja, alles gut.
35:58Ich lasse wieder mal allein.
36:17Du siehst wunderschön aus.
36:28Ich wollte dich gerade besuchen.
36:31Darfst du schon nach Hause?
36:32Einen Tag hĂ€tte ich noch bleiben dĂŒrfen, wollte aber nicht.
36:33Hast du abgeholt?
36:34Taxi bestellt.
36:36Ach komm, ich fahre dich.
36:38Wirklich?
36:39Dr. Stein.
36:41Ah, Herr Klatt, alles Gute.
36:43Danke.
36:44Und keine MotorsÀgen auf Leitern mehr.
36:46Ist klar.
36:48Hör mal.
36:49Ich war da gestern vielleicht ein bisschen grob.
36:51Ich habe nur so einen großen Schreck bekommen.
36:53Und ich finde aber trotzdem, du hÀttest mal einen Ton sagen können.
36:56Ja, stimmt.
36:57Ja, schon gut.
36:58Ich weiß ja, was ich an dir habe.
36:59Wir kommen auch gut klar, wir zwei.
37:01Du bist ein guter Arbeiter.
37:03Fleißig, zuverlĂ€ssig, alles trat los.
37:05Und deswegen dachte ich, vielleicht fÀnde ich...
37:09Ah!
37:10Ein...
37:11Mann, sieh als Handy aus!
37:36Katrin, ich kann das nicht.
37:44Ja.
38:08Mein Handy ist vor ein paar Tagen kaputt gegangen.
38:11Da hab ich das alte Ding wieder rausgekragen.
38:13Aber da ist doch auch rumrepariert worden.
38:14Ja, ein Freund von mir ist Elektriker.
38:16Der hat damals auch gleich die Sendeleistung erhöht, weil der Empfang so schlecht war.
38:20Ah, nicht abgeschirmt wahrscheinlich.
38:22Da war die Strahlung gleich doppelt so stark.
38:25Oh Gott.
38:27Das tut mir so leid, ich mach's wieder gut, ich versprich's dir.
38:29Chef, ganz ehrlich, kaufen Sie sich einfach ein neues Handy.
38:33Das hatte ich sowieso vor.
38:35Wissen Sie eigentlich, was Herr Klatt deswegen durchgemacht hat?
38:41Das tut mir so leid.
38:42Das tut mir so leid.
39:09Das tut mir so leid.
39:21Was ich vorhin sagen wollte, ich hab mir ĂŒberlegt, du könntest doch die Baumschule draußen in Schönau ĂŒbernehmen.
39:27Als mein SchiffgÀrtner vor Ort.
39:28Und was muss ich da machen?
39:29Ja, du wÀrst praktisch allein verantwortlich.
39:32Anbau ĂŒberwachen, Auslieferung kontrollieren, Kundenberatung, Verkauf, halt das ganze Programm.
39:37So lange ich nicht nur im BĂŒro sitze?
39:39Na ja, gut, ein bisschen Papierkram fÀllt an.
39:40Aber du bist den ganzen Tag draußen.
39:42Und sÀgen tun andere, hm?
39:45Die Chef.
39:46Wo bleibt denn jetzt das Taxi?
39:48Wir werden schon nicht ohne uns ablegen.
39:50Ah, da ist Herr Klatt, ich will noch schnell mich verabschieden.
39:51Sophia, es muss jetzt nicht sein.
39:53Einen Moment!
39:54Ich, Ă€h, wollte noch schnell TschĂŒss sagen und alles Gute wĂŒnschen.
39:57Danke.
39:58Ich hab ĂŒbrigens jetzt einen neuen Job beim Chef.
40:01ObergÀrtner.
40:01In der Baumschule.
40:03LĂ€uft, oder?
40:03Da hat sich also eine Lösung gefunden.
40:05Und bei Ihnen?
40:06Haben Sie sich getraut?
40:08Ja, ich, Àh...
40:09Herr Doktor, sind Sie auch auf dem Weg zu Frau Globisch?
40:12Ja, das Schiff legt in einer halben Stunde ab, wartet aufs Taxi.
40:15Könnte ich da eventuell mitfahren?
40:17Sie sind eingeladen?
40:19Ja, und wenn Sie nichts dagegen haben?
40:22Ah!
40:26FĂŒr Stein?
40:27Ja.
40:29Sophia!
40:30Gleich!
40:31Vielleicht wÀre sie wirklich eine tolle Krankenschwester.
40:34Ihre drollige Freundin hat sich gerade bei uns um eine Leerstelle beworben.
40:41Ich liebe dich.
40:43Ich bleib hier, wenn du es wirklich willst.
40:47Das ist zu viel Verantwortung fĂŒr mich.
40:58Ich liebe dich.
41:10Einsteigen, bitte!
41:24Ich melde mich.
41:25Wir sehen uns wieder.
41:26Ganz bestimmt.
41:40Ich melde mich.
41:41Wir sehen uns wieder.
41:42Ganz bestimmt.
41:42taller.boten.
41:54UNTERTITELUNG
42:26Was machst denn du hier?
42:29Ich bin euch nachgefahren. Ich hatte so eine Ahnung.
42:47UNTERTITELUNG
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