- vor 2 Tagen
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00:00Musik
00:47So, ja, also ich wĂŒrde sagen, fertig.
00:52Aha, und was ist das da oben?
00:56Oh, na da habe ich mir ja was ins Haus geholt.
01:01Was passiert mit den Sachen von deinem Ex-Mann?
01:04Noch sind wir verheiratet. Leider.
01:07Ăhm, Torben, die Kisten kommen in den Fahrradkeller.
01:09Ich habe dir geschrieben, den kannst du sich da abholen.
01:12Also ich muss schon sagen, meine Damen, das Geld, das kommt richtig gut.
01:15Das ist kein Geld, sondern Mandarinen und suggeriert WĂ€rme, Energie, Optimismus, Freundlichkeit, Wissen.
01:23Jetzt hört ganz die Kurzstudentin.
01:25Wer holt den Sekt?
01:29Vorsicht, alles okay?
01:31Ich gehe schon.
01:32Danke. Wie galant.
01:36Lass das bloà nicht höher sehen.
01:38Wieso?
01:39Ach, sag, du hast es noch nicht bemerkt.
01:42Was?
01:43Dass sie in dich verliebt ist, so wie sie dich anhimmelt.
01:46Kann ich meine Hand wiederbekommen?
01:49Danke.
01:51Achtung.
01:53Danke sehr.
01:54Danke.
01:55Auf unserer WG.
01:57Ich wollte euch beiden noch was sagen.
01:59Ich habe wirklich sehr lange ĂŒberlegt, ob ich untervermieten soll.
02:02Und ich war bis zuletzt unschlĂŒssig.
02:05Ich glaube, ich muss bei dir sein.
02:08Ah!
02:09Oh!
02:10Was ist denn jetzt los?
02:12Alles okay?
02:13Nicht mehr.
02:14Vorsicht!
02:15Was ist das denn?
02:17Setz dich mal an.
02:17Oh mein RĂŒcken.
02:18Vorsicht.
02:27Der Einsatz der Akupunktur in der Schmerztherapie.
02:30Der Fortbildungslehrgang dauert genau eine Woche.
02:32Du weiĂt doch, wie dĂŒnn unsere Personaldecke ist seit Achims Weggang.
02:37Nehmen Sie Urlaub, dann können Sie so einen Hokus-Pokus machen.
02:40Den ganzen Tag, mit oder ohne Nadeln.
02:42Ist das auch deine Meinung?
02:44Im Prinzip.
02:45Ich finde, man sollte bedenken, dass gerade in der Schmerztherapie...
02:48Herrschaften tun Sie mir bitte eingefallen.
02:50KlÀren Sie das untereinander.
02:52Dr. Heimann, Frau Marklatt, ich hÀtte Sie gerne noch mal gesprochen wegen der Besetzung der Oberarztstelle.
02:58Bitte nehmen Sie Platz.
03:03So.
03:05Das hier ist Dr. Martin Stein.
03:09Ich war sein Doktorvater, ein sehr begabter Kollege.
03:12Das St. Vincent Krankenhaus wird geschlossen.
03:15Er wĂ€re also auch sehr kurzfristig verfĂŒgbar.
03:18Der Mann ist vom Land.
03:20Da, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
03:21Darf ich mal?
03:22Es ist ein begabter Oberarzt, sehr teamfÀhig.
03:26Was ist mit Frau Dr. Eichhorn?
03:27Sie wÀre eine hervorragende interne Lösung.
03:30Dann könnten wir einen Assistenzarzt einstellen an Ihrer Stelle und ihn aufbauen.
03:33Und das wĂ€re dann wieder sehr gĂŒnstig, ne?
03:35Sie wissen, ich schÀtze Frau Dr. Eichhorn sehr.
03:38Aber sie hat gerade erst die Leitung der Notaufnahme ĂŒbernommen.
03:41Und da muss sie sich erst mal beweisen.
03:43Weil sie kein Mann ist?
03:45Ihr Feminismus in Ehren.
03:46Also ich schlage vor.
03:48Sie sehen sich beide Dr. Stein mal an.
03:51Und in Anbetracht unserer Personalsituation möglichst schnell.
03:55Ich finde, das liest sich hier alles sehr gut.
03:58Meinetwegen.
03:59Ich rufe das Land all an.
04:04Tut das weh?
04:07Eine Ischialgie.
04:08Wahrscheinlich eine leichte Vorwölbung der Bandscheile.
04:11Schmerzhaft, aber nicht so dramatisch.
04:13Also wenn Sie mich fragen, dramatisch schmerzhaft.
04:17Schwester Yvonne gibt Ihnen gleich eine Spritze.
04:19Und ich verschreibe Ihnen noch ein paar Tabletten.
04:22Ist das alles?
04:24Und Krankengymnastik.
04:25Da kommen Sie nicht drumrum.
04:26Und von weiteren Renovierungsarbeiten wĂŒrde ich erst mal abraten.
04:30Also wenn Sie damit auf mein Alter anspielen.
04:33Ich dachte an Ihre Wohnung.
04:35Wenn die Beschwerden in den nÀchsten 14 Tagen nicht vollstÀndig verschwunden sind,
04:39dann mĂŒssten Sie allerdings noch mal wiederkommen.
04:42DĂŒrfen wir?
04:43Ja, bitte.
04:44Ich schaue gleich noch mal vorbei.
04:46Okay.
04:47Ist alles halb so wild.
04:48Ihr könnt mich gleich wieder mitnehmen.
04:49Sobald die Spritze gewirkt hat
04:51und Sie sich wieder schmerzfrei bewegen können.
04:54Alles klar?
05:02Frau Maffer.
05:06Und?
05:07Wie sehen meine Chancen aus?
05:09Professor Simoni favorisiert einen externen Bewerber.
05:13Das habe ich befĂŒrchtet.
05:14Ja, aber das heiĂt ja nicht, dass Sie aus dem Rennen sind.
05:16Wenn Professor Simoni...
05:17Ja, selbstverstÀndlich hat er das letzte Wort.
05:20Aber auch er kommt an der Verwaltung nicht vorbei.
05:22Und fĂŒr mich sind Sie immer noch die Nummer eins.
05:25Danke.
05:26Ich werde natĂŒrlich ein paar BewerbungsgesprĂ€che fĂŒhren mĂŒssen,
05:28aber ich kann Ihnen jetzt schon sicher sagen, dass mir keiner der Bewerber gefallen wird.
05:32Einer nach dem anderen wird durchfallen.
05:34Letztendlich bleibt dem guten Professor gar nichts anderes ĂŒbrig, als Ihnen die Stelle anzubieten.
05:38Meinen Sie wirklich?
05:41Da bin ich ganz sicher.
05:46Ach, noch nicht mal meine Rede konnte ich zu Ende bringen.
05:52Ich wollte euch noch sagen, dass ich unsere WG in den letzten Wochen sehr genossen habe.
06:00Und dass mir total schlecht ist.
06:02Und zwar schon die ganze Zeit.
06:05Oh, mein Bauch.
06:06Ich hole Dr. Brentano.
06:09Oh Mann, ich komme mir vor wie ein altes Auto.
06:11Erst der RĂŒcken, dann der Bauch.
06:13Hey, du bist eine wunderschöne Frau.
06:16Tauben, wenn mir nicht so schlecht wĂ€re und ich ein klitzekleines bisschen jĂŒnger wĂ€re,
06:22also ich meine so 20 Jahre, dann, ich kann Julia sehr gut verstehen.
06:29Die RĂŒckenschmerzen sind weg?
06:30DafĂŒr habe ich jetzt BauchkrĂ€mpfe und ich weiĂ nicht wirklich, was ich besser finde.
06:34Sie beide warten am besten drauĂen.
06:36Ich hatte schon öfter solche KrÀmpfe, aber nicht so stark.
06:42Seit der Trennung von meinem Mann vor einem Jahr leide ich unter einem Reizdarm.
06:48Sind Sie deswegen in Behandlung?
06:49Mhm.
06:51Bei einem ohnehin angegriffenen Darm kann das eine Reaktion auf das Schmerzmittel sein.
06:56Wir machen einen Ultraschall.
06:57Okay.
07:01Du, ich kann mich auch alleine hier kĂŒmmern.
07:04Wenn du nach Hause willst oder in die Uni willst, dann...
07:06Das könnte dir so passen.
07:08Damit du ungeniel mit Elisabeth flirten kannst?
07:13Also...
07:15Wenn du dein Gesicht sehen könntest.
07:17Aber jetzt mal im Ernst.
07:18Wenn sie etwas jĂŒnger wĂ€re, wĂ€re sie dann dein Typ?
07:24Also...
07:24Na ja, ich...
07:25Zumindest finde ich sie attraktiv.
07:29Und ich?
07:30Bin ich dein Typ?
07:34Na ja, wenn du ein bisschen Àlter wÀrst, dann...
07:39Idiot.
07:43Wie geht es dir?
07:45Besser.
07:46Ich gehe von einer MedikamentenunvertrÀglichkeit aus.
07:48Genau können wir das noch nicht sagen.
07:50Ich warte noch auf die Laborwerte.
07:52Jedenfalls werden wir Frau Wagner einige Tage hier behalten.
07:56Und können wir gleich noch mal zu ihr, oder?
07:57Ja, sicher.
08:07Elisabeth?
08:12Hallo?
08:14Hallo?
08:25UNTERTITELUNG
08:47Geht das so?
08:49Sie können hier nicht stehen, das ist ein reservierter Parkplatz.
08:51Wieso? Sie haben doch gerade das Schild abmontiert.
08:54Oh ScheiĂe.
08:55Herr Wolf, die Klimaanlage im Labor spinnt schon wieder.
09:01Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, wo ich Frau Marquardt finde?
09:04Im dritten Stock.
09:06Danke.
09:07Moment mal, Sie können hier mit der Kuh nicht stehen bleiben.
09:10AuĂerdem treten Sie sich die FĂŒĂe ab, Sie machen die Klinik schmutzig.
09:13Sie kĂŒmmern sich aber um die Klimaanlage, oder?
09:15Was? Ja, ja. Haben Sie das gerade gesehen?
09:18Wir sind doch keine Tierklinik!
09:21Und du? Was klatschen Sie so blöd?
09:30Der pĂŒnktlichste ist er ja nicht gerade.
09:32Ja, bitte.
09:34Guten Tag.
09:40Frau Marquardt, entschuldigen Sie bitte die VerspÀtung.
09:42Guten Tag.
09:44Dr. Stein.
09:46Dr. Heilmann.
09:48Das ist zumindest der Mann von dem Foto.
09:50Wahrscheinlich trÀgt man das jetzt auf dem Land.
09:52Nur zu besonderen AnlÀssen.
09:54Ich habe einem Nachbarn versprochen, seine Kuh in Leipzig auszuliefern.
09:59Und dann hatte ich dummerweise eine Reifenpanne...
10:01Ersparen Sie uns die Details.
10:03Bitte.
10:04Lange Sie nicht so zum Dienst erscheinen.
10:05Nein.
10:07Was ist denn das fĂŒr ein Geruch?
10:09Kommt das von drauĂen?
10:12Oder...
10:13Ich fĂŒrchte, dass...
10:14Komm...
10:15Ăhm...
10:16Ich denke, wir sollten uns kurz fassen.
10:20Ach, ĂŒbrigens...
10:22Wir haben auch ein paar sehr interessante Bewerbungen auf die Oberarztstelle aus unserem Haus.
10:26Ich will mich nicht aufdrÀngen.
10:28Ich möchte damit nur sagen...
10:30Falls Sie noch andere Angebote haben, dann sagen Sie die nicht voreilig ab.
10:33Könnten wir endlich beginnen?
10:36NatĂŒrlich.
10:40Ja, die wollen mich jetzt vier Tage hier behalten.
10:42Brauchst du irgendwas von zu Hause?
10:43In den Schlafanzug oder ab...
10:45Nee, das hat Zeit bis morgen.
10:46Aber vielleicht könntest du mal in Erfahrung bringen, was man tun muss, damit dieses Telefon funktioniert.
10:50Ja, klar.
10:54Naja, ein gutes hat das Ganze ja.
10:57Ihr habt jetzt ein paar Tage stummenfreie Bude.
11:00Das wĂŒrde ich ausnutzen an deiner Stelle.
11:02Ich habe keine Ahnung, wovon du redest.
11:04Mhm.
11:05Von sehnsĂŒchtig schmachtenden Blicken.
11:08Und warum merkst du das und er nicht?
11:12In dem Punkt verhÀlt er sich eben eher wie ein Mathematikstudent, nicht wie ein Sportstudent.
11:18Er ist schĂŒchtern.
11:20Ich musste damals auch bei Gregor die Initiative ergreifen.
11:24Ich fand das sehr romantisch.
11:27Ich kann sowas nicht.
11:31Liebst du ihn noch?
11:34Ich bin froh, dass ich von ihm losgekommen bin.
11:40Ich finde, Dr. Stein wĂ€re durchaus eine Bereicherung fĂŒr unser Team.
11:45Was ich mich die ganze Zeit frage, ist, warum musste das St. Vincent Krankenhaus eigentlich geschlossen werden?
11:51Meinetwegen.
11:53NatĂŒrlich nicht nur.
11:54Die Ărzteschaft im Allgemeinen war unzureichend ausgebildet.
12:00Ach, auch noch ein Komiker, ja?
12:02Das war auch eine blöde Frage von dir, Sarah.
12:05Frau Marquardt, Sie kennen doch die Situation der KrankenhÀuser.
12:08Die Klinik war nicht mehr rentabel.
12:10Es gab zwar die Chance zu privatisieren und wenn man sich darauf eingelassen hÀtte...
12:15Das ist natĂŒrlich ein interessanter Gedanke.
12:17Das Krankenhaus als Profitcenter.
12:20Da geht es dann nicht mehr um das Wohl des Patienten, sondern um Gewinnmaximierung.
12:24Wenn es wirtschaftlich keinen anderen Ausweg mehr gibt?
12:26DafĂŒr bin ich nicht Arzt geworden.
12:28Wie dem auch sei.
12:29Ich glaube, Professor Simoni hat uns nicht zu viel versprochen.
12:32Ich denke, Dr. Stein ist genau der richtige Mann fĂŒr die Oberarztstelle.
12:35Das mĂŒssen wir ja nicht heute entscheiden.
12:38Wir melden uns bei Ihnen. Auf Wiedersehen.
12:40Auf Wiedersehen, Dr. Stein.
12:44Tja, dann ist ja Ihre Einstellung nur noch reine Formsache.
12:46Ja, Dr. Heilmann.
12:48Ach, um den kĂŒmmere ich mich.
12:50Wie wĂ€re es denn mit einer kleinen KlinikfĂŒhrung?
12:53Je schneller Sie Ihren neuen Arbeitsplatz kennenlernen, umso besser.
12:55Im Prinzip sehr gerne, aber können wir das auf morgen verschieben?
12:58Sie wissen schon, die Kuh wartet.
13:00Ach ja, natĂŒrlich. Die Kuh.
13:02Du, das hÀtte ich auch nicht gedacht, dass ich mal einen Cowboy als Oberarzt einstelle.
13:07Frau Marquardt.
13:14Werden wir nachher tanzen?
13:19Was ist das?
13:21Von ihrem Mann.
13:22Liebe Elisabeth, ich vermisse dich. Ich habe ĂŒber vieles nachgedacht. Bitte ruf mich an, Gregor.
13:27Warum nimmt er nicht einfach sein Zeug und verschwindet?
13:29Weil er sie immer noch liebt.
13:31So wie ich das sehe, hat sie mit seiner Saufahrer ja wohl so fertig gemacht, dass sie mit kaputten Magen
13:35im Krankenhaus liegt.
13:36Und du redest von Liebe, ja?
13:38Ja, das verstehst du nicht.
13:40Ehrlich gesagt, ich finde, sie sollte den Brief nicht bekommen.
13:43Jedenfalls, solange sie noch im Krankenhaus liegt.
13:45Meinst du? Aber wir können doch nicht einfach den...
13:47Das, was sie an ihr Mann erinnert, das reiĂt doch nur alte Wunden auf.
13:50Hm.
13:50Ja, wahrscheinlich hast du recht.
13:54Hey, was ist denn jetzt mit Tanzen?
13:58Ăh, sorry, ich bin echt fertig.
14:01Morgen?
14:02Versprochen.
14:20Frau Wagner hat immer noch Schmerzen.
14:22Was macht der RĂŒcken?
14:24Mir ist zu schlecht, um drĂŒber nachzudenken.
14:26Na, wenigstens haben Sie Ihren Humor nicht verloren.
14:29Ich habe das Ergebnis der Blutuntersuchung. Ihre EntzĂŒndungsparameter sind stark erhöht.
14:36Ich fĂŒrchte, wir mĂŒssen von einer EntzĂŒndung des Darms ausgehen. Wir machen morgen eine Koloskopie.
14:41Oh, eine Darmspiegelung, groĂartig. Also mir geht's gleich schon viel besser.
14:45Das ist halb so schlimm.
14:46Hm, das sagen Sie, ich hab schon eine hinter mir.
14:48Na, dann wissen Sie ja, was auf Sie zukommt.
14:50Wir nehmen Sie gleich morgen frĂŒh dran.
14:52Ich bringe Ihnen gleich ein Apfelmittel und dann, wie Sie wissen, viel, viel, viel, viel trinken.
14:57Danke.
14:59Herr Doktor, vor ein paar Monaten hat einer meiner Kollegen von einer Reise Typhus mitgebracht.
15:05Typhus können wir in Ihrem Fall ausschlieĂen.
15:07Ja, das ist mir klar.
15:09Aber aus diesem Typhus resultierte eine sehr schwere DarmentzĂŒndung.
15:14Man musste eben den halben Darm entfernen.
15:16Kann man das bei mir ausschlieĂen?
15:19Ich denke, ich habe ein Recht, das zu erfahren.
15:24Eine Enteritis ist eine ernstzunehmende Erkrankung.
15:28Aber wenn die Antibiotika anschlagen, dann...
15:31Also nicht.
15:39Ganz wie Sie gesagt haben, er wirkt sehr kompetent in jeder Hinsicht.
15:43Haben Sie rein, Hermann.
15:44Ich erzĂ€hle Professor Simoni gerade, was fĂŒr einen guten Eindruck Dr. Stein auf uns gemacht hat.
15:48Ich bin nicht so begeistert.
15:50Wir wollen Sie jetzt aber auch nicht lÀnger aufhalten.
15:52Sonst bekommen wir ja noch Ărger mit der Oberschwester.
15:54Was den Vertrag von Dr. Stein anbieten, sind wir uns ja einig.
15:56Ich möchte noch andere Bewerber sehen.
15:58Aber du warst doch so begeistert von seinen Zeugnissen.
16:00Ich zweifle auch nicht an seinen fachlichen FĂ€higkeiten.
16:02Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Chemie zwischen uns stimmt.
16:05Sie werden mit Dr. Stein hervorragend auskommen.
16:08Vertrauen Sie meiner Menschenkenntnis.
16:10Oh, Sarah, danke schön.
16:13Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
16:16Frau Rischke und ich, wir sind zum Abendessen verabredet.
16:18Sie werden sicherlich unsere groĂe Freude an Dr. Stein haben.
16:21So, darf ich bitten?
16:32Hallo.
16:34Wer sind Sie?
16:35Wo ist Elisabeth?
16:37Nicht da.
16:38Und Sie?
16:39Wer sind Sie?
16:40Ich bin ja Ehemann.
16:42Elisabeth!
16:43Ich richte ihr aus, dass Sie hier gewesen sind.
16:47Was ist denn los?
16:48Ist hier irgendwas passiert?
16:49Nein, es geht ihr gut.
16:51Wo ist sie?
16:54Im Krankenhaus.
16:56Bringen Sie sich nicht auf.
16:57Es ist nicht schlimm.
16:58Sie ist da nur zur Beobachtung.
16:59In welchem Krankenhaus?
17:01Sie ist meine Frau.
17:02Ich muss doch zu ihr, bitte.
17:04In der Sachsenklinik.
17:06Aber ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, wenn Sie...
17:07Danke, danke.
17:09Herr Wagner?
17:14Was hast du denn jetzt erzÀhlt?
17:16Wer rennt doch jetzt direkt zu ihr.
17:18Wird mir leid getan.
17:20Und Elisabeth?
17:29Sie bekommt Antibiotika.
17:31Sie bekommt Antibiotika.
17:31Hm.
17:33Das sieht gar nicht gut aus.
17:36Wie lange zeigt die Patientin schon so heftige Symptome?
17:38Seit gestern.
17:39Aber sie ist schon lÀnger wegen eines Reizdarms in Behandlung.
17:43Hier ist das Gewebe schon stark beschÀdigt.
17:46Es besteht auf jeden Fall die Gefahr einer Perforation.
17:51Guten Tag.
17:52Darf ich Ihnen Dr. Stein vorstellen?
17:55Dr. Brantano, unser Assistenzarzt.
17:57Freut mich.
17:58Frau Dr. Globisch, OberÀrzt im Fachbereich AnÀsthesie.
18:01Hallo.
18:02Und Frau Dr. Eichhorn.
18:04Dr. Stein wird unser neuer Oberarzt.
18:07Vielleicht kann einer von Ihnen, Dr. Stein, die Klinik zeigen.
18:11Entschuldigung.
18:14Frau Dr. Eichhorn ist wahrscheinlich mit dem falschen FuĂ aufgestanden.
18:17Dann will ich Sie mal Ihren neuen Kollegen ĂŒberlassen.
18:21Einen Kaffee?
18:22Gerne, gerne.
18:27Böser Fehler.
18:28Das ist die vom Chef.
18:31Also dann, herzlich willkommen.
18:34Danke.
18:35Schön, dass Sie das sagen.
18:44Was machst du hier?
18:46Ich war zu Hause und da...
18:53Warum bist du im Krankenhaus?
18:54Das geht dich nichts mehr an, Gregor.
18:57Ich komme schon wieder auf die Beine.
18:59Ich muss dir was sagen, als ich deinen Brief gekriegt habe.
19:02Gregor.
19:02Bitte hör mir einen Moment zu.
19:08Du hast geschrieben, dass ich meine Sachen abholen soll.
19:12Und in dem Moment ist mir klar geworden, dass wirklich alles aus ist, wenn ich jetzt nicht endlich die Kurve
19:16kriege.
19:20Ich habe seit ĂŒber einer Woche nichts mehr getrunken.
19:22Ich schaffe das.
19:23Wie oft habe ich das schon gehört?
19:25Ich schwöre es dir.
19:26Du hast es tausendmal geschworen.
19:27Aber diesmal ist alles anders.
19:28Nein, Gregor.
19:29Ich fĂŒhre endlich wieder ein normales Leben.
19:31Das machst du mir jetzt nicht kaputt.
19:32Ja, aber wenn ich es dann geschafft habe, dann...
19:34Geh, bitte.
19:46Geh, bitte.
19:48Ich liebe dich.
20:02Eins sage ich Ihnen.
20:03Wenn Sie es hier zu was bringen wollen, dann mĂŒssen Sie sich anpassen.
20:06Wissen Sie, unsere Ărzte, die fahren keine Tiertransporter.
20:09Ja, deswegen habe ich die Kuh auch heute zu Hause gelassen.
20:12Was denn fĂŒr eine Kuh?
20:13Sie mĂŒssen sich immer wieder klar machen, Sie sind nicht auf dem Lande.
20:17Das hier ist Leipzig.
20:18Ich meine, wenn Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich an Ottmar Wolf.
20:22Ich nehme an, das sind Sie.
20:23Stimmt so.
20:25Danke.
20:26Hm, gern.
20:28Da haben wir uns auch mal einen ganz schönen HinterwÀldler eingehandelt.
20:31Mich mal jemand ĂŒber die Kuh aufklĂ€ren?
20:33Dr. Stein ist ĂŒbrigens auch der Meinung, dass ich diese Fortbildung unbedingt machen soll.
20:38Hallo, darf ich?
20:39Ja, klar.
20:40Ich möchte die bestimmt sehr anregende Diskussion ĂŒber alternative Medizin nicht stören.
20:44Roland, sag mal.
20:46Dr. Globisch kann an der Fortbildung nicht teilnehmen, weil...
20:51Ich muss doch fĂŒr ihn meine Entscheidung nicht rechtfertigen.
20:56Ich habe doch gar nichts gesagt.
20:57Ach, machen Sie sich nichts draus.
20:59Er meint das nicht so.
21:01Verstehe.
21:01Der tut nichts, der will nur spielen.
21:04Darf ich ĂŒbrigens vorstellen, Dr. Stein, das ist Pia Heilmann, Dr. Heilmanns Frau.
21:09Ja, ja, ich habe es auch nicht einfach.
21:12Ein leichtes Beruhigungsmittel.
21:15Und wenn Ihr Mann hier auftaucht, sofort klingeln.
21:18Ich setze Sie dann auf die StraĂe.
21:20Danke.
21:23Danke sehr.
21:24Bitte.
21:26Vielleicht meint er es diesmal ernst.
21:28Vielleicht versucht er es ja wirklich.
21:30Das ist nicht mehr dein Problem.
21:33Aber wenn er jetzt rĂŒckfĂ€llig wird, weil ich ihn abgewiesen habe...
21:36Er ist ein erwachsener Mann und er muss wissen, was er tut.
21:38Du musst dich nur noch um dich kĂŒmmern.
21:40Und darum, dass du wieder gesund wirst.
21:42Und ĂŒber diesen ganzen Mist hinweg kommst.
21:45Er war meine groĂe Liebe.
21:51Es wird eine neue groĂe Liebe geben.
22:00Ja, ich weiĂ schon, was Sie denken.
22:03Und immer noch Assistenzarzt.
22:06Mein Temperament war mir manchmal im Wege.
22:09Auf mich wirken Sie gar nicht wie ein HeiĂsporn.
22:13Bin ich ja auch nicht mehr.
22:15Haben Sie Ihren Katalog soweit?
22:18Na ja, ich brauche noch ein paar OPs, aber...
22:21Ich wĂŒrde da mal ein bisschen Zug reinbringen.
22:23Vielleicht mĂŒssen Sie Ihrem Chefarzt mal ein bisschen Feuer unter dem Hintern machen.
22:27Feuer?
22:28Wir sprechen gerade ĂŒber meine FacharztprĂŒfung.
22:32Also bevor sich hier gleich wieder ein Riesen-MissverstÀndnis anbahnt.
22:35Auf ein Wort, Herr Kollege.
22:45Ich glaube, Sie haben das gerade wirklich falsch verstanden.
22:48Wir unternehmen einen Versuch, nach dem anderen meine AutoritÀt zu untergraben.
22:52Tut mir leid, wenn das bei Ihnen so ankommt.
22:53Das ist nicht meine Absicht.
22:54Was ist denn Ihre Absicht?
22:56Ich bin es gewohnt, offen meine Meinung zu Ă€uĂern.
22:59Schade, wenn das hier nicht ĂŒblich ist.
23:01Sie haben offenbar zu allen meine eigene Meinung.
23:03Ich denke, wir sollten beide ĂŒberlegen, ob wir uns einer Zusammenarbeit wirklich antun wollen.
23:15Als sie ihm helfen wollte, hat er sie vergnĂŒgt.
23:17Er hat ihr das Leben zur Hölle gemacht.
23:19Und trotzdem ĂŒberlegt sich schon wieder, ob sie ihm jetzt nicht beistet ist.
23:22Sind wir nun seit 20 Jahren verheiratet?
23:24Das bedeutet doch was.
23:26Wenn Elisabeth jetzt wieder anfĂ€ngt, sich um diesen Alkoholiker zu kĂŒmmern,
23:29kommt sie nie wieder aus dem Krankenhaus raus.
23:30Hey, Elisabeth, nicht im Stern.
23:34Und auĂerdem bist du völlig unromantisch.
23:36Stell dir mal vor, ihr schafft es wirklich.
23:38Vielleicht haben die beiden noch eine zweite Chance.
23:40Glaub mir, zwischen ihnen lÀuft noch was.
23:44Wie findest du eigentlich ein neues Kleid?
23:48Wenn er sie wirklich lieben wĂŒrde, hĂ€tte er lĂ€ngst aufgehört zu saufen.
23:51Wow, das ist aber ein tolles Kleid.
23:54Du ja, du siehst umwerfend aus.
23:57Können wir mal aufhören mit Elisabeth.
23:58Wir wollten auch tanzen gehen.
24:00Elisabeth hat jemanden verdient, der fĂŒr sie da ist.
24:02Der sie auf HĂ€nden trĂ€gt und beschĂŒtzt.
24:04Das haben wir doch alle.
24:06So jemanden wie dich?
24:08Ja, ich...
24:09Hast du dich in sie verliebt?
24:21ScheiĂe.
24:31Mir ist Dr. Stein ja nur ganz kurz begegnet,
24:33aber hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht.
24:36Freundlich, souverÀn.
24:38Und wie sieht er aus?
24:39Hey, hey. Dein Ehemann ist im Raum.
24:42Zum AnbeiĂen.
24:46Fachlich hat Dr. Stein offenbar auch einiges drauf.
24:50Obwohl er aus der Provinz kommt.
24:52Solche Vorurteile hast du?
24:54Hatte ich.
24:55Ich habe ein bisschen recherchiert.
24:57Er scheint ein sehr versierter Operateur zu sein.
25:00Und hatte einige Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.
25:04Hm.
25:05Die du natĂŒrlich alle lesen wirst.
25:07Dann hast du ja heute Abend einiges vor.
25:10Da kommst du wenigstens nicht auf dumme Gedanken.
25:15Dr. Bentanov, Frau Wagner geht es schlecht.
25:26Ich habe ganz starke Schmerzen.
25:29Sie haben Fieber.
25:31Ich habe vor zwei Stunden gemessen.
25:33Da hatte sie noch keine Temperatur.
25:34Puls 120.
25:36Die Antibiotika schlagen offenbar noch nicht an.
25:38Die EntzĂŒndung hat sich ausgeweitet.
25:40Wir werden sie zur Sicherheit auf die Intensivstation verlegen.
25:49Also ich finde diesen Dr. Stein ziemlich sympathisch.
25:53Stimmt es, dass er mit einer halben Tierfarm zum VorstellungsgesprÀch gekommen ist?
25:57Es war nur eine Kuh.
26:00Macht doch nicht so ein Gesicht.
26:02AuĂerdem finde ich, dass er recht hat, was Katrins Fortbildung anbelangt.
26:08Ja, Katrin meint jedenfalls, die Akupunktur ist bestimmt die...
26:11Darum geht es doch gar nicht.
26:13Der Mann ist ein PhÀnomen.
26:14Der hat kaum eine halbe Stunde gebraucht.
26:16Da hat er mich zum ersten Mal auf die Palme gebracht.
26:18Das geht bei dir aber auch sehr schnell.
26:19LĂ€sst du bitte diese SprĂŒche?
26:21Na siehste.
26:22Oh, Jakob, bitte.
26:29Ein guter Chef muss bei Konflikten immer ausgleichend sein, anstatt dass er...
26:33Ich mach so eine Binsenweisheit und ich platze.
26:37Bitte?
26:38Also ich finde das mit der Hierarchie im Krankenhaus auch schwierig.
26:42Ist das normal in Deutschland?
26:43Also in den USA sind die Leute da viel lockerer...
26:45Ihr könnt gerne meinen Job machen, wenn ihr alles besser wisst.
26:54Die kriegen mich schon wieder hin.
26:57Der Chefarzt war heute auch schon da.
27:01Ich wundere das alles ĂŒberhaupt nicht.
27:03Hatte ganz eine Aufregung gestern.
27:05Da kannst du dich bei deinem Mann bedanken.
27:10Torben, er kommt gleich.
27:13Ich hab ihn angerufen.
27:15Ich kann einfach nicht aus meiner Haut.
27:18Wie willst du ihm denn helfen?
27:20Wie soll das denn aussehen?
27:21Das weiĂ ich nicht.
27:23Ich will einfach nur mal mit ihm reden.
27:26Und dann?
27:30Dann ist groĂe Versöhnung angesagt, oder was?
27:32Das ist doch verrĂŒckt.
27:34Wenn du jetzt Angst hast, dass Julia und du, dass ihr euch eine neue Wohnung suchen mĂŒsst...
27:39Ich habe Angst um dich, Elisabeth.
27:42Verdammt nochmal, ich...
27:46Ich liebe dich.
27:55Ich habe es immer geahnt und ich habe gehofft, dass es nicht stimmt.
28:06Torben, ich mag dich wirklich sehr.
28:13Und wenn er nicht wieder aufgetaucht wÀre?
28:19Du bist ihm nichts schuldig.
28:20Hast du vergessen, was er ihr angetan hat?
28:26Du passt doch viel besser zu Julia.
28:45Herr Wagner, kann ich Sie kurz sprechen?
28:48Es geht um Ihre Frau.
28:49Was ist mit ihr?
28:51Und wer sind Sie eigentlich?
28:52Torben Straub, der Mitbewohner Ihrer Frau.
28:55Ihr Besuch gestern hat sie sehr mitgenommen.
28:57Es ging ihr so schlecht, dass sie auf die Intensivstation verlegt werden musste.
29:00Wo ist das?
29:01Sagen Sie es mir.
29:02Wenn Sie Hilfe benötigen, dann wenden Sie sich an eine Suchtklinik.
29:05Aber halten Sie Elisabeth da raus.
29:07Sie haben ja keine Ahnung.
29:08Ich liebe Elisabeth.
29:12Sie ist gerade ĂŒber die schlimme Zeit mit Ihnen hinweg.
29:15Sie reiĂen bei ihr doch nur alte Wunden auf.
29:18Denken Sie doch ein einziges Mal an Ihre Frau, Mann.
29:21Sie will mich sehen, das weiĂ ich.
29:23Sie hat Mitleid mit Ihnen.
29:24NatĂŒrlich.
29:25Aber inzwischen bereut sie lÀngst, dass sie sie angerufen hat.
29:30Wenn Sie noch irgendetwas fĂŒr Elisabeth empfinden, dann verschwinden Sie aus Ihrem Leben.
29:35Sie haben schon genug kaputt gemacht.
29:46Tag, die Damen.
29:48Guten Morgen.
29:49Ich glaube, ich muss mich bei Ihnen entschuldigen wegen gestern.
29:52Oh, kein Problem.
29:53Doch, als Frau Marquardt sie vorgestellt hat, da war ich...
29:56... kurz vor den Kopf gestoĂen.
29:59Ich hatte selbst auf die Stelle spekuliert.
30:01Aber natĂŒrlich akzeptiere ich die Entscheidung der Klinikleitung.
30:04Bleibt Ihnen wohl auch nichts anderes ĂŒbrig?
30:07Vergessen ist, keine Sorge.
30:09Ich werde Ihrer Karriereplanung nicht weiter im Weg stehen.
30:34Guten Tag.
30:36Ich bin Gregor Wagner, Ihr Mann.
30:40Ihrer Frau geht es nicht gut.
30:42Könnte ich zu mir.
30:43Bitte.
30:45Ich möchte mich ja nicht in Ihre Privatangelegenheiten einmischen, aber...
30:49... ich habe mitbekommen, dass es zwischen Ihnen Probleme gibt und...
30:52... die Patientin braucht absolute Ruhe.
30:57Verstehe.
30:58Sie können zu ihr gehen, aber wie gesagt...
31:00... kein Stress, keine Aufregung.
31:03Danke.
31:20Barbara!
31:21Ja?
31:22Haben Sie den BlumenstrauĂ?
31:24Ja, ja!
31:24Wir mĂŒssen getrennt zur Uni fahren.
31:26Ich brauche mein Auto.
31:26Ich habe Hintergrunddienst.
31:28Na?
31:30Und Herr Wolf hat eine Kiste Wein fĂŒr Professor Meininger in Ihren Kofferraum getan.
31:34Sie sind ein Engel, Barbara.
31:36Entschuldigung.
31:37Darf ich?
31:38Ach, Herr Stein.
31:39Wir sind gerade auf dem Sprung zu einem Geburtstagsempfang.
31:43Professor Meininger wird 60.
31:45Das geht ganz schnell.
31:47Na, mach dann schon mal vor.
31:48Bleiben Sie ruhig.
31:49Das wird Sie interessieren.
31:51Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich die Stelle nicht antreten werde.
31:56Also ich hatte den Eindruck, dass Sie sich auf Ihre neue Aufgabe bei uns freuen.
32:02Dr. Heimann und ich, wir wĂŒrden nicht miteinander zurechtkommen.
32:05Also ich bin auch ĂŒberrascht, aber ich halte es fĂŒr die richtige Entscheidung.
32:08Was auch immer zwischen Ihnen vorgefallen sein mag, aber Sie sind doch erwachsene MĂ€nner.
32:13Wahrscheinlich ersparen wir uns und der Klinik eine Menge Ărger.
32:17Auf jeden Fall möchte ich mich fĂŒr das Vertrauen bedanken, dass Sie mich gesetzt haben.
32:21Ich bedauere diese Entwicklung.
32:23Aber das muss ich ja nicht extra betonen.
32:27Dr. Heimann.
32:30Sie sind mir eine ErklÀrung schuldig, Heimann.
32:33Dr. Stein passt nicht in unser Team.
32:35Er befĂŒrwortet die Privatisierung medizinischer Einrichtungen.
32:38Frau Marquardt ist ganz klar.
32:39Warum haben Sie nicht das GesprÀch zu dritt gesucht, verdammt nochmal?
32:43Entschuldigen Sie bitte, Herr Professor, aber Sie mĂŒssen jetzt los.
32:46Ja, ich hĂ€tte vor allem meinem Chefarzt etwas mehr FingerspitzengefĂŒhl erwartet.
32:51Muss ich schon sagen.
32:52Und ich darf Sie daran erinnern, dass Sie bereits um fĂŒnf wieder einen Termin hier im Haus haben?
32:56Ja, ja, ja.
33:01Oh, mein Bauch.
33:03Oh, mein Bauch.
33:05Was ist mit dir?
33:07Oh, Kredo.
33:09Er ist nicht gekommen. Er ist einfach nicht gekommen.
33:11Oh, mein Bauch.
33:12Elisabeth.
33:13Endlich. Sie hat starke Schmerzen.
33:15Warten Sie bitte drauĂen.
33:20Es brett hart.
33:22Wahrscheinlich eine Darmperforation.
33:24Sie muss sofort in den OP.
33:25Versuchen Sie, Dr. Hallmann zu erreichen.
33:27Ich mache jetzt noch einen Ultraschal.
33:34Das kann jetzt ein bisschen kalt werden.
33:43Schale. Ich hĂ€tte mich hier bestimmt sehr wohl gefĂŒhlt.
33:46Auf Wiedersehen.
33:48Und wenn Sie uns erst richtig kennengelernt hÀtten.
33:50Sie wissen gar nicht, was Sie verpassen.
33:53Zumindest zwei ganz reizende Kolleginnen.
33:55Die eine ist Frau Marquardt. Und wer ist die andere?
34:04Globisch?
34:07Ja.
34:08Haben Sie versucht, Dr. Hallmann auf dem Handy zu erreichen?
34:11Das kann nicht sein.
34:13Wenn er Hintergrunddienst hat, ist er erreichbar.
34:16Nein.
34:17Dr. Eichhorn ist im OP.
34:22Ja, er ist noch hier.
34:24Aber das geht nicht.
34:36Euch ist hoffentlich klar, dass Roland uns den Kopf abreiĂen wird.
34:39Ich habe es bei Dr. Hallmann nochmal versucht.
34:41Wieder nur in die Mailbox.
34:42Jetzt gibt es doch sowieso kein ZurĂŒck mehr.
34:45Oder?
34:47Können wir.
34:48Ja.
34:48Ich bin zurĂŒck.
35:01Das sieht nicht gut aus.
35:03Hier ist alles entzĂŒndlich verpacken.
35:05Das war in der Koloskopie noch nicht zu sehen.
35:07Das kann ich mir nicht vorstellen.
35:09Ich sehe nichts.
35:10Sorgen.
35:11Was ist los?
35:12Sie blutet ziemlich stark.
35:14Klemme.
35:18Klemme.
35:20Sie fÀllt im Druck.
35:22Macht was.
35:22Wir setzen den Darm nur ab und legen einen kĂŒnstlichen Ausgang.
35:27Warten Sie.
35:28Die Blutung steht.
35:32Ich wĂŒrde eine Premiere an Astromose riskieren.
35:37Dr. Stein.
35:38Ich weiĂ, was ich tue.
35:43Klemme.
35:47Schwester, Yvonne hat versprochen anzurufen,
35:49weil es etwas Neues gibt.
35:52Elisabeth war völlig fertig,
35:53dass sie den Mann nicht gekommen ist.
35:54Er war nicht bei ihr?
35:57Ich hĂ€tte ihm gar nicht sagen dĂŒrfen,
35:58in welchem Krankenhaus sie lĂŒgt.
36:00Dann wÀre er wenigstens das erspart geblieben.
36:02Ich bin so blöd.
36:04Bist du nicht.
36:06Ich habe ihn heute vor dem Tag getroffen.
36:08Es kam gerade von Elisabeth
36:09und er wollte zu ihr.
36:12Und?
36:15Ich habe ihm gesagt,
36:15dass er sich von ihr fernhalten soll.
36:17Damit das nicht alles von vorne losgeht.
36:21Und dass sie ihn nicht sehen will.
36:22Und dann ist er abgehauen.
36:23Ich habe ihn auch ins Krankenhaus reingehen sehen,
36:25aber anscheinend war ich sehr ĂŒberzeugend.
36:29Hey.
36:31ScheiĂe, Eifersuchte.
36:39Was machst du da?
36:40Ich muss Herrn Wagner anrufen.
36:42Ich muss ihm sagen,
36:43dass ich ihn gelogen habe.
36:44Dass seine Frau auf ihn gewartet hat.
36:47Irgendwo muss doch hier ein Telefonbus sein, Mensch.
36:53Stell dir mal vor,
36:53er hat wieder angefangen zu trinken.
36:55Meinetwegen.
36:57Hier.
37:01Seid ihr von allen guten Geistern verlassen?
37:03Von Brent Hörner habe ich nichts anderes erwartet.
37:05Aber dass du bei sowas mitmachst.
37:06Roland, die Patientin hat die OP gut ĂŒberstanden,
37:08falls es dich interessiert.
37:09Das interessiert mich natĂŒrlich.
37:11Frau Wagner war in Lebensgefahr.
37:12Eine perforierte Siegmantivertikulitis.
37:14Ja, und du warst nicht zu erreichen.
37:16Ich hatte eine Viertelstunde keinen Empfang,
37:18vielleicht 20 Minuten.
37:19Dann war die Nachricht auf der Mailbox.
37:20Ich bin sofort gekommen.
37:21Es wÀre noch rechtzeitig gewesen.
37:23Woher soll ich das wissen?
37:25In solchen Situationen behÀlt man die Nerven.
37:27Dr. Brentano ging es genau wie uns allen
37:29nur um das Wohl der Patienten.
37:31Und tun Sie mir einen Gefallen?
37:32Ersparen Sie mir solche Texte wie
37:34Das kann Sie die Approbation kosten.
37:38Das kann Sie Ihre Approbation kosten?
37:41Was haben Sie eigentlich dabei gedacht?
37:43Sie haben keinen Arbeitsvertrag.
37:45Ich wusste, dass ich der Patientin helfen kann.
37:48Da durfte ich nicht Nein sagen.
37:50DafĂŒr bin ich Arzt geworden.
37:51Verschonen Sie mich bitte mit Ihrem Pathos, Herr.
37:53Ja, Dr. Stein.
37:56Ich habe immer sehr viel von Ihnen gehalten.
37:58Es tut mir leid, wenn ich Sie enttÀuscht habe,
38:00aber ich hatte keine andere Wahl.
38:02Ja.
38:03Entschuldigung, Dr. Heilmann,
38:04Sie sich nicht abweisen.
38:06Worum geht es?
38:07Ich habe mir die Patientin angesehen.
38:09Bei jedem anderen wÀre sie mit einem
38:11kĂŒnstlichen Darmausgang aufgewacht.
38:14Sehr gute Arbeit, Herr Kollege.
38:16Danke.
38:16Wenn bei der OP
38:18irgendetwas schief gegangen wÀre
38:20und des Teufels KĂŒche
38:22wÀren wir als Klinik gekommen.
38:24Vielleicht gibt es ja noch eine Möglichkeit,
38:26sÀmtliche formalen und versicherungsrechtlichen Probleme
38:28aus dem Weg zu rÀumen.
38:29Dr. Stein mĂŒsste seinen Arbeitsvertrag
38:32doch noch unterschreiben.
38:35Unsere Differenzen sollten sich doch irgendwie klÀren lassen.
38:38im Interesse der Klinik.
38:41Machen Sie es mir nicht so schwer.
38:44Ich hoffe, Sie wissen, was Sie tun,
38:47Heilmann.
39:05Hast du schmerzen?
39:08Ich war gestern auch schon mal hier.
39:11Da drauĂen im Fenster.
39:14Ich habe mich aber nicht getraut,
39:15reinzukommen, weil ich Angst hatte,
39:17dass du mich doch nicht sehen willst.
39:21Ich dachte, du hast wieder...
39:23Nein.
39:24Keinen einzigen Tropfen.
39:27Ist nicht leicht.
39:29Hier.
39:33Ich werde fĂŒr ein paar Wochen
39:34in eine Klinik gehen.
39:36Das hÀtte ich schon lÀngst machen sollen.
39:42Du schaffst das.
39:45Ich glaube, Sie haben noch eine Chance.
39:56Jetzt, da Ihr Vertrag unter Dach und Fach ist,
39:59ist es auch in der Zeit,
40:00dass Sie sich bezĂŒglich Ihrer Kleidung
40:02an das neue Umfeld anpassen.
40:04Hat Herr Wolf auch schon gesagt.
40:05Aber was soll ich machen?
40:06Ich habe schon gehört,
40:07dass Sie schon wieder mit einer Kuh unterwegs sind.
40:09Verkauft Ihr Nachbar eine ganze Heere?
40:11Nein, mir ist beim letzten Transport
40:13ein kleiner Fehler unterlaufen.
40:14Ich habe die falsche Kuh ausgeliefert.
40:16Aber die Viecher sehen sich auch so tierisch Àhnlich.
40:19Na ja.
40:19Jedenfalls muss ich das jetzt in Ordnung bringen.
40:21Ich hoffe, das passiert Ihnen nur bei KĂŒhen.
40:24Verwechslungen in Ihrem Beruf
40:25können verheerende Folgen haben.
40:26Sie wissen schon, linkes Bein, rechtes Bein.
40:29Also dann und wann?
40:30Sie mĂŒssen dringend an Ihrem Humor arbeiten.
40:34Und wir sollten uns bei Gelegenheit
40:36mal ĂŒber das Thema
40:36Privatisierung medizinischer Einrichtungen unterhalten.
40:40Um da gleich mal jeglichem MissverstÀndnis vorzubeugen.
40:43Ich lasse mich nicht von Ihnen vereinnahmen.
40:46Denken Sie dran, Sie sind noch in der Probezeit.
40:48Da kann so einiges passieren.
40:50Oh, das klingt aber gefÀhrlich.
40:52Jagen Sie mir jetzt gleich ein Messer in den RĂŒcken.
40:58Meine Waffen sind schÀrfer.
41:03Frau Wagner hat die Operation gut ĂŒberstanden.
41:06Sie ist ĂŒber dem Berg.
41:11Herr Wagner freut sich bestimmt
41:12ĂŒber eine kleine Ablösung.
41:14Er sitzt seit gestern Abend hier.
41:20Ich wĂŒrde sagen,
41:21die Zeichen stehen auf Versöhnung.
41:25Und was passiert jetzt mit uns?
41:27Na ja, wohnungstechnisch
41:28mĂŒssen wir uns wohl neu orientieren.
41:31Das meine ich nicht.
41:33Ich, Àhm...
41:36mit uns beiden.
41:41Vergiss es.
41:43War wohl eine ziemlich blöde Frage.
41:48Wir könnten ja endlich mal tanzen gehen.
41:51Wenn du Lust hast.
41:54Ja, klar habe ich Lust.
42:00So eine Kuh frisst aber keine Blumen, glaube ich.
42:03Ja, das sieht die aber anders.
42:04Ihr Kollege wird doch hoffentlich nicht immer
42:06mit so einem Tiertransporter auf Arbeit kommen.
42:08Wenn es eine Kuh vor der Klinik macht,
42:10ist es ja nicht besonders gut.
42:12Fragen Sie doch selber.
42:15Möchten Sie mit uns Mittag essen?
42:18Sehr gerne.
42:19Ich habe nur das...
42:21WĂ€ren Sie so lieb und wĂŒrden der Kuh ein bisschen Wasser geben?
42:23Und wann darf ich melken?
42:25Das wÀre in einer halben Stunde.
42:26Das sagen Sie mal, ich bin doch nicht der Tierfleck.
42:28Das war ein Scherz.
42:28Wasser reicht.
42:30Das macht Herr Wolf doch gerne.
42:32Ja, wollen wir?
42:33Meine Mittagspause dauert nicht mehr.
42:34Nein, nein, nein, nein.
42:37Ach so, wie ist denn der werte Name?
42:39Dr. Stein.
42:40Nein, ich meine von der Kuh.
42:42Ach so, keine Ahnung.
42:44Denken Sie sich was aus?
42:46Klar kriegst du ja Wasser, hm?
42:48Sarah.
42:50Ich habe es.
42:52Sarah.
42:53Sarah.
43:01Ich habe es.
43:02Ich habe es.
43:03Ich habe es.
43:05Ich habe es.
43:09Vielen Dank.
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