- vor 8 Stunden
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SpaßTranskript
00:00Da ist jemand.
00:03Komm, bleib ganz ruhig.
00:09Da ist niemand.
00:11Ich hab das Fenster nicht verriegelt und der Wind hat es aufgedrückt.
00:16Und wenn es Michael war?
00:18Michael ist nicht mehr in Falkenthal.
00:20Ich hätte schwören können, dass da jemand stand.
00:23Hast du es dir nochmal überlegt? Bleibst du in Falkenthal?
00:26Nein.
00:28Aber es gibt noch etwas, worum ich mich kümmern muss, bevor ich war.
00:32Geht es um uns?
00:35Es ist alles gesagt.
00:36Du hast dich entschieden, Jessica zu glauben.
00:39Daran kann ich nichts ändern.
00:41Ich habe doch nur gemeint, dass es nicht mehr wichtig ist,
00:43ob du für Jessicas Sturz verantwortlich bist oder nicht.
00:47Weil ich dich liebe noch.
00:50Mir ist es aber wichtig, dass du mir glaubst.
00:52Ich bin aber nicht gekommen, um über uns zu reden,
00:55sondern über deine Mutter.
00:57Ich möchte, dass du ihr verzeihst.
00:59Frederik.
01:02Warum gebe ich dir eigentlich einen Schlüssel,
01:03weil du dann doch klingelst?
01:06Weil du das Schloss ausgetauscht hast.
01:08Was willst du hier?
01:09Ich rufe die Polizei.
01:11Das musst du nicht.
01:13Michael, verschwinde!
01:14Und zwar sofort!
01:15Ich bin gekommen, um dich abzuholen.
01:19Freust du dich?
01:28Ich bin bei der Züge.
01:35Ich bin bei der Züge.
01:48This could be the first day of my life
01:57Ich verstehe das nicht.
01:59Wie du willst mich abholen? Wohin denn?
02:02Das ist natürlich eine Überraschung.
02:04Aber eins kann ich dir versprechen.
02:06Es wird dir gefallen.
02:08Super.
02:11Michael, hör zu.
02:13Das passt mir jetzt gerade nicht.
02:16Wie wär's denn, wenn wir uns für ein anderes Mal verabreden?
02:19Nein, nein. Das geht nicht.
02:21Wir haben schon viel zu lange gewartet.
02:23Und das war unser Fehler.
02:25Aber jetzt...
02:28Jetzt fängt ein neues Leben an.
02:30Jetzt hörst du mir mal ganz genau zu.
02:32Ich werde mit dir nirgendwo hingehen. Verstehst du?
02:35Ja.
02:36Es war mir klar.
02:37Es war mir klar, dass du so was sagen wirst.
02:40Und deshalb möchte ich, dass du jetzt ein bisschen schläfst.
02:46Und wenn du wieder wach wirst, dann ist alles wieder gut.
02:53Natürlich will ich noch was machen.
02:55Ich wollte nur schon mal Bescheid geben, damit sie wissen, dass sie mich für die nächsten Tage wieder einteilen können.
03:00Ja gut, ich melde mich dann.
03:02Bis dann, ja.
03:03Tschüss.
03:06Sophie, bist du da?
03:11Sophie?
03:26Ich kann dir nicht so einfach verzeihen.
03:29Doch, das kannst du.
03:30Wie denn?
03:31Sie hat mir jahrelang vorgemacht, dass ich eine Familie habe.
03:34Und dann erfahre ich, dass alles eine Lüge war.
03:36Richard und du, ihr werdet immer wie Vater und Sohn bleiben.
03:39Egal, ob ihr nun verwandt seid oder nicht.
03:41Das ändert aber nichts daran, dass sie uns belogen hat.
03:44Und nicht nur uns, auch dich.
03:47Ich weiß.
03:50Nora, wir hätten uns nie getrennt, wenn wir gewusst hätten, dass wir keine Geschwister sind.
03:53Ich wäre nicht mit Jessica zusammengekommen und sie wäre niemals schwanger geworden.
03:57Dafür kann aber deine Mutter nichts.
03:59Du kannst sie nicht für alles verantwortlich machen und schon gar nicht dafür, dass du mir nicht mehr vertraust.
04:03Aber ich will auch gar nicht weiter über uns reden, sondern über Judith.
04:06Und egal, was sie getan hat, sie ist deine Mutter und sie wollte dir bestimmt niemals wehtun.
04:10Sie hat es aber in Kauf genommen, weil ihr eigenes Glück ihr wichtiger war als meine Gefühle.
04:15Und weil sie Richards Geld brauchte.
04:19Du warst damals sehr niedergeschlagen, wenn du dich verantwortlich dafür gefühlt hast, dass eure Firma kurz vor dem Konkurs stand.
04:26Hätte ich die Wahl gehabt, wäre mir der Verlust der Firma lieber gewesen als diese Enttäuschung.
04:32Sie hat aber eine Entscheidung getroffen.
04:34Für dich.
04:37Du solltest ihr verzeihen.
04:41Das ist nicht so einfach.
04:44So, pass auf.
04:46Deine Mutter wohnt bei mir auf dem Hausboot und sie leidet darunter, dass du dich von ihr abgewandt hast.
04:50Und wenn du jetzt nicht hingehst und dich um sie kümmerst, dann bist du genauso herzlos, wie du es ihr
04:54immer vorwirst.
05:09Sophie?
05:14Hi, Konstanze.
05:15Hi, wo steckst du denn?
05:16Ich bin gerade bei Sophie.
05:17Oh, grüß dich mal bei mir.
05:18Äh, ich glaube, sie ist gar nicht hier.
05:20Was?
05:21Du bist bei ihr, aber sie ist gar nicht da?
05:22Keine Ahnung, wo sie ist. Die Tür war offen.
05:24Vielleicht ist sie eingebrochen worden.
05:26Sie müssen ein freundlicher Einbrecher gewesen sein.
05:28Hat nächste Klaudio aber ein paar Blumen da gelassen.
05:30Vielleicht ein romantisch veranlagter Einbrecher?
05:32Ich glaube, ich weiß, wer der romantische Einbrecher ist.
05:35Und wer?
05:36Frederik.
05:37Wie kommst du denn da raus?
05:38Ich habe gerade ein paar eindeutige Geräusche gehört aus dem Schlafzimmer.
05:41Dann solltest du jetzt vielleicht besser die Wohnung verlassen.
05:43Ich bin schon dabei. Keine Angst.
05:44Ich komme nur nach Hause, ja?
05:46Ja, bis gleich.
05:47Mach's gut.
05:49Guten Tag. Ich habe hier eine Lieferung für den Nowak.
05:51Kann ich Ihnen entgegennehmen?
05:52Kriegen Sie noch was dafür?
05:53Nur eine Unterschrift. Bezahlt ihr schon.
05:55Okay.
05:58Roger?
05:59Alles klar, noch.
05:59Ja, gleichfalls.
06:14Hab keine Angst.
06:16Alles wird gut.
06:31Einen Kasten Bier?
06:33Seid ihr total bescheuert?
06:36Es war doch nur eine harmlose Wette.
06:38Eine harmlose Wette?
06:40Konstanze ist doch kaum wiederzuerkennen.
06:42Tom und ich waren einfach unterschiedlicher Meinung, ob Konstanze sich tatsächlich geändert hat.
06:46Und darum...
06:47Für einen Kasten Bier, Konrad.
06:48Sag mal, ihr tickt doch nicht mehr richtig.
06:51Offenbar findest du Konstanzes Verhalten ja viel schlimmer als sie selbst.
06:55Konstanze hat Angst, Tom zu verlieren, weil sie ihn liebt.
06:57Und deswegen hat sie ihm auch den Heiratsantrag gemacht.
06:59Und als er keine Reaktion gezeigt hat, da hat sie gedacht, sie muss sich ändern, weil er sie sonst nicht
07:04will.
07:04Ja.
07:06Aber das hat sie ihm so nie gesagt.
07:08Wie soll er das denn ahnen?
07:09Er wollte einfach nur, dass sie endlich wieder so wird wie früher.
07:12Und deswegen kommandiert er sie herum?
07:15Ja.
07:15Er dachte einfach, wenn er sie lange genug provoziert hat, dann wird sie irgendwann so sauer, dass sie ihm den
07:19ganzen Kram vor die Füße wirft.
07:21Warum spricht er denn nicht mit ihr?
07:23Das hat er doch versucht.
07:25Sie hat ihn einfach missverstanden.
07:27Genau wie bei ihrem Heiratsantrag.
07:29Und wenn Konstanze sich jetzt komplett geschafft hat, selbst zu verleugnen, dann bekommst du einen Kasten Bier?
07:34Elsa.
07:36Als wir die Wette abgeschlossen haben, da dachte ich, Konstanze versucht wirklich, sich zu ändern.
07:41Ich konnte doch nicht ahnen, dass sie in Wirklichkeit nur Angst hat, Ton zu verlieren.
07:44Konrad, hast du auch nur mal eine Sekunde darüber nachgedacht, wie das für Konstanze ist, wenn diese kleine, harmlose Wette
07:49herauskommt?
07:50Das wirst du ihr nicht erzählen.
07:54Ich bin ihre Freundin.
07:57Elsa.
07:59Wenn Konstanze von dieser Wette erfährt, dann schmeißt sie nicht nur den Putzlappen hin, sondern ihre ganze Beziehung.
08:05Dann hat Tom Pech gehabt. Wir sind ja schließlich nicht mehr im Kindergarten.
08:08Kannst du auch mal an Konstanze denken?
08:10Glaubst du, es geht ihr besser mit einer Trennung?
08:13Jetzt, wo sie gerade begriffen hat, dass sie Tom liebt?
08:24Hey.
08:26Hast du nicht gestern erst geputzt?
08:27Ja, aber Fußböden haben irgendwie die blöde Angewohnheit, von alleine wieder dreckig zu werden.
08:32Also für mich sah es wohl noch blitzblank aus.
08:34Geht aber nicht darum, dass es sauber aussieht, geht darum, dass es sauber ist.
08:43Konstanze, wir müssen reden.
08:46Jetzt?
08:46Ja.
08:48Ich will, dass das alles hier jetzt aufhört, und zwar sofort.
08:53Du willst Schluss machen.
08:55Was? Nein, ich will nicht Schluss machen. Ich wollte noch nie Schluss...
08:58Wie kommst du auf die Idee?
09:01Weil...
09:02Vor deinem Unfall, bei unserem Streit, hast du gesagt, dass du so nicht weitermachen kannst.
09:07Weil du immer nur von einer Affäre gesprochen hast. Das war mir einfach zu wenig, verstehst du?
09:10Aber dir war doch alles zu wenig, oder nicht?
09:12Was? Wie meinst du das?
09:14Weil du mich nicht heiraten wolltest, darum.
09:17Bitte.
09:18Konstanze, ich kann's ja auch verstehen. Ich war ja auch unordentlich und chaotisch, streitsüchtig, unzuverlässig.
09:25Konstanze, genau deswegen liebe ich dich doch auch. Seit sechs Jahren. Ist dir das nicht klar?
09:30Darüber haben wir doch im Krankenhaus gesprochen. Das mit dem Heiraten ging mir einfach nur ein bisschen zu schnell.
09:35Und warum?
09:37Ich hab mir doch nur gewünscht, dass du mir mal sagst, dass du mich liebst.
09:42Das tue ich doch.
09:43Das hast du mir nie gesagt.
09:47Und ich will nicht, dass du dich veränderst, weil ich dich genau so liebe, wie du bist.
09:52Von Anfang an.
09:54Wirklich?
09:57Ich hab mir nur gewünscht, dass du, dass es dir genauso geht und, und dass du dazu stehst.
10:04Das tue ich.
10:07Ganz und gar nicht.
10:10Ich liebe dich, Tom Lovac.
10:24Hallo.
10:28Ist kühl geworden draußen.
10:39Na?
10:41Wie geht's dir denn heute?
10:44Mein's gut.
10:47Ich schäme mich ein bisschen.
10:48Das brauchst du nicht.
10:52Ich wollte niemandem mehr zur Last fallen und jetzt wohne ich sogar noch bei dir.
10:56Bitte mal auf damit. Du fällst mir nicht zur Last.
10:58Ich bin froh, dass dir nichts weiter passiert ist.
11:02Ich auch.
11:05Auch wenn die Einsicht ein bisschen spät kommt.
11:09Ich hab jetzt verstanden, dass ich vor meinem Problem nicht davonlaufen kann.
11:24Nora, ich bin sicher, dass Alexander bald einsehen wird, dass er einen Fehler gemacht hat.
11:28Und dann könnt ihr beide nochmal ganz von vorne anfangen.
11:33Den Eindruck hatte ich vorhin aber nicht.
11:36Du hast mit ihm gesprochen.
11:41Ja, ich war bei ihm.
11:42Wir haben aber nicht über uns gesprochen, sondern über dich.
11:45Aber du hast ihm nichts gesagt.
11:46Nein, ich hab's dir doch versprochen.
11:50Ich kann verstehen, dass er jetzt nicht auf mich zugehen kann.
11:54Ich hab einfach zu viel kaputt gemacht.
11:57Aber
12:01Glaubst du nicht, dass
12:04wenn er erfährt, dass du dich versucht hast, umzubringen?
12:07Nein, das möchte ich nicht.
12:09Ich möchte kein Mitleid.
12:11Du hast versucht, dich umzubringen.
12:39Ich weiß, warum du das gemacht hast.
12:41Ich weiß es.
12:45Du konntest die Lilien gar nicht stehen lassen.
12:47Konntest du nicht.
12:49Nicht so lange Frederik da war.
12:50Stimmt's?
12:51Du musstest so tun, als würden sie dir nicht gefallen.
12:54Aber ich weiß, dass sie dir gefallen.
12:58Schade, dass du diesen Anblick nicht länger genießen kannst.
13:09Aber wenn du wieder aufwachst, Sophie, weißt du, wo du denn bist?
13:16Du bist in unserem neuen Zuhause.
13:19Und da kann uns niemand mehr stören.
13:24Und niemand wird uns finden.
13:27Niemand.
13:28Komm her.
13:32Nicht einmal, Frederik.
13:46Jetzt gehst du entschieden zu weit.
13:49Zu behaupten, du wolltest dich umbringen, damit Nora Mitleid mit dir bekommt und sich bei mir für dich einsetzt?
13:53Alexander.
13:54Es ist so armselig, mit dem Mitleid anderer Menschen zu spielen.
13:57Aber genau das Gleiche hast du ja damals auch bei Richard getan, ne?
14:00Alexander, hör mir mal bitte in Ruhe zu.
14:02Du hast ihm vorgejammert, dass unsere Firma kurz vor der Pleite steht und ihm ein schlechtes Gewissen eingeredet, weil er
14:07sich nie um uns gekümmert hat.
14:08Dabei wolltest du das selbst nie.
14:09Hey, Richard hat dir nur das Geld gegeben, weil er dachte, ich sei sein Sohn.
14:13Und dafür hast du uns beide benutzt.
14:14Du weißt gar nicht, was du da redest.
14:16Doch, das weiß ich.
14:17Ich kenne meine Mutter besser als du, Nora.
14:19Du darfst dir nicht immer alles glauben, was sie erzählt.
14:21Ich muss sie ja auch gar nichts glauben, weil ich sie nämlich aus dem Wasser gezogen habe.
14:25Deine Mutter hat nicht mehr geatmet.
14:26Ich habe sie wiederbelebt.
14:27Ich dachte, sie stirbt mir unter den Händen weg.
14:30Ich erkenne dich überhaupt nicht mehr wieder.
14:32Du bist so herzlos und so verbittert.
14:36Dass du mir nicht vertraust, ist eine Sache.
14:38Aber Judith ist deine Mutter.
15:00Sie strahlen ja so, Frau Landmann.
15:02Ja.
15:04Ich war bei Frederik.
15:07Er ist auf dem Weg,
15:08um Sophie einen Heiratsantrag zu machen.
15:14Und das freut mich für die beiden.
15:18Sie denken an Michael.
15:20Naja, für ihn wird es ein schwerer Schlag sein.
15:23Immerhin war er vor ein paar Wochen noch mit Sophie verlobt.
15:28Und er hat es immer noch nicht verkraftet, dass sie ihn vor dem Traualtar hat stehen lassen.
15:34Ich bin mir sicher, dass Sophie ihre Entscheidung damals nicht leichtfertig getroffen hat.
15:39Verstehen Sie mich richtig?
15:41Ich meine, Sophie hat sich für den richtigen Mann entschieden.
15:44Aber ich habe lange gebraucht, um das zu verstehen.
15:49Es hat viel Streit deswegen zwischen uns beiden gegeben.
15:52Und ich meine, Sie hatten immer recht.
15:56Glauben Sie mir, ich wünschte, es wäre nicht so.
16:01Michael hat sich auch unmöglich benommen.
16:03Er hat Sophie zweimal bedroht.
16:06Er hat mich niedergeschlagen.
16:07Er wird vor der Polizei gesucht.
16:09Ich weiß nicht, was in den Jungen gefahren ist.
16:11Ich wünsche, dass Ihr Neffe bald wieder den rechten Weg findet.
16:16Und eines Tages auch sein Glück.
16:19Und ich wünsche, dass er sich der Polizei stellt.
16:23Ja, wer weiß.
16:24Vielleicht ist ja die Hochzeit von Frederik und Sophie gut für ihn,
16:29dass er endlich einen Schlussstrich unter die Sache ziehen kann.
16:32Ja, das würde mich auch sehr freuen.
17:08Ja, das würde mich auch sehr freuen.
17:15Ist das wahr?
17:18Du wolltest wirklich sterben?
17:25Ich habe alles kaputt gemacht.
17:28Ich habe diejenigen verletzt, denen ich am wenigsten wehtun wollte.
17:33Alexander, als ich mit dir schwanger war,
17:35da hatte ich ein schlechtes Gewissen,
17:36weil ich keinen Vater für dich hatte.
17:39Ich habe mir damals geschworen,
17:40dass ich alles tun würde, um dich glücklich zu machen.
17:43Dein Glück mit Nora,
17:44deine Beziehung zu Jessica,
17:47ihr Kind.
17:50Alexander, ich habe wirklich geglaubt,
17:51dass du Jessica liebst.
17:53Sonst hätte ich viel früher die Wahrheit gesagt.
17:55Das musst du mir glauben.
18:01Was soll ich sagen?
18:06Ich wollte unbedingt, dass das mit Jessica mir funktioniert.
18:12Den Gedanken, dass ich sie vielleicht nicht genug liebe,
18:16den habe ich nicht zugelassen.
18:20Das kann ich gut verstehen.
18:26Ich erwarte nicht, dass du mir verzeihst.
18:28Das kann ich ja selbst nicht.
18:31Aber du musst wissen,
18:32dass ich dir niemals wehtun wollte.
18:34Ja.
18:42Ja.
18:53Ja.
18:55Ja.
18:56Ja.
19:08Es tut mir leid, dass ich mein Versprechen Judith gegenüber gebrochen habe.
19:12Aber ich glaube, es war richtig.
19:14Ich habe Alexanders Blick gesehen.
19:16Die Tatsache, dass seine Mutter sich umbringen wollte, lässt sie nicht kalt.
19:21Vielleicht ist es auch so was für ein heilsamer Schock für ihn.
19:24Er liebt seine Mutter.
19:27Jetzt muss er ihr nur noch verzeihen.
19:28Entschuldigung.
19:30Danke.
19:34Bei mir und Alexander ist es genau umgekehrt.
19:37Er war bereit, mir zu verzeihen, obwohl ich nichts dafür kann, dass Jessica ihr Kind verloren hat.
19:41Und das muss Alexander mir glauben.
19:43Vorher kann ich nicht mit ihm zusammen sein.
19:46Denn ohne Vertrauen kann es keine Liebe geben.
20:00Du glaubst gar nicht, wie viel mir das bedeutet, dass du mir zugehört hast.
20:05Ich hätte schon viel früher mit dir sprechen sollen.
20:09Und ich werde auch versuchen, mit Richard zu reden.
20:11Nein.
20:13Ich bin froh, dass ihr euch versöhnt habt und dabei soll es bleiben.
20:20Richard ist vielleicht nicht mein richtiger Vater.
20:22Aber er ist der beste Vater, den ich mir wünschen könnte.
20:25Und ich bin sehr froh, dass ich ihn kennengelernt habe.
20:28Das habe ich dir zu verdanken.
20:33Jetzt musst du dich nur noch mit Nora aussöhnen.
20:37Das ist nicht so einfach.
20:39Aber jetzt, wo ihr wisst, dass ihr keine Geschwister seid, steht doch nichts mehr zwischen euch.
20:43Bis auf die Tatsache, dass Nora behauptet, nichts mit Jessicas Fehlgeburt zu tun zu haben.
20:48Du glaubst ihr immer noch nicht?
20:49Was soll ich denn glauben, Mutter?
20:51Dass Jessica aus reiner Bosheit behauptet, Nora hätte sie gestoßen?
20:54Und dass ihr eine solche Lüge ausgerechnet dann einfällt, wenn sie ihr Kind verliert?
20:57Nora hat mir gesagt, dass Jessica ihr Kind schon vorher verloren hatte.
21:01Sie hat bei ihrem Arzt die Akte eingesehen.
21:03Ich weiß, was Nora behauptet hat.
21:05Und ich habe auch versucht, ihr zu glauben.
21:08Aber ich kann nicht.
21:13Es klingt vielleicht etwas merkwürdig aus meinem Mund.
21:16Aber ich kann dir nur sagen, dass man Jessica nicht trauen kann.
21:20Sie hat gedroht, mir das Leben zur Hölle zu machen, falls ich euch sage, dass ihr keine Geschwister seid.
21:25Ich weiß einfach nicht mehr, wem oder was ich glauben soll.
21:28Das kann ich verstehen.
21:31Alexander, du musst jetzt auf dein Herz hören.
21:36Das versuche ich doch schon die ganze Zeit.
21:41Lass Nora nicht für einen Vertrauensbruch bezahlen, den ich begangen habe.
21:45Das hat sie nicht verdient.
22:01Ich werde wahnsinnig.
22:02Was machst du denn noch hier?
22:06Ich trinke ein Glas Wasser.
22:15Wolltest du nicht längst deine Sachen gepackt haben und von hier verschwunden sein?
22:18Ich habe es mir anders überlegt.
22:20Und wieso?
22:21Ich glaube nicht, dass ich dir darüber Rechenschaft schuldig bin.
22:28Du glaubst, dass du Alexander doch noch bekommst?
22:31Vergiss es.
22:32Mit einer Kindermörderin wie dir wird er sich niemals mehr abgeben.
22:35Wir beide wissen ganz genau, dass du dein Kind schon lange vor deiner angeblichen Fehlgeburt verloren hast.
22:40Du kannst mir nichts beweisen.
22:42Es gibt eine Krankenakte.
22:44Versuch doch mal, die in die Finger zu kriegen.
22:47Es ist schon erschreckend, wie unzuverlässig manche Ärzte sind.
22:51Da gehen solche Akten einfach verloren.
22:55Du kannst dir deine Anschuldigungen sparen.
22:58Sonst muss ich dich nur verklagen.
23:00Wegen Verleumdung.
23:02Bitte, tu, was du nicht lassen kannst.
23:04Ich freue mich jetzt schon auf die Aussage deines Arztes, dass du ihn bestochen hast, damit er eine Fehldiagnose erstellt.
23:10Nora, Alexander und ich, wir wären sehr glücklich geworden, wenn du dich nicht eingemischt hättest.
23:15Du wolltest ihm Michaels Kind unterschieben und hast mich verantwortlich für deine Fehlgeburt gemacht.
23:20Glaubst du wirklich, dass man eine Beziehung nur auf Lügen aufbauen kann?
23:23Hat dir das dein Seelsorger im Gefängnis erzählt?
23:25Nein, darauf bin ich selbst gekommen. Stell dir das mal vor.
23:28Man kann die Liebe eines Menschen nicht erzwingen.
23:30Das funktioniert nicht.
23:31Hör endlich auf, mich zu missionieren. Das interessiert mich nicht.
23:35Wenn ich Alexander tatsächlich verloren habe, dann werde ich wenigstens dafür sorgen, dass du ihn auch nicht bekommst.
24:03Hey, was ist denn mit dir passiert? Hat Konstan zu dir ein Spanferkel gebraten oder was?
24:07Oh nein, das wird so schnell auch nicht mehr vorkommen, hoffe ich.
24:09Ach, habt ihr euch ausgesprochen?
24:10Ich habe ihr endlich klar machen können, dass ich sie so liebe, wie sie ist. Mit allen Macken.
24:15Das heißt, du hast deine alte Konstanze wieder.
24:17Ja. Und ich kann dir nicht sagen, wie froh ich darüber bin.
24:20Keine Schnittchen mehr zum Fernsehen, keine vorgewärmten Pantoffeln.
24:22Wahrscheinlich fliegt gerade jetzt meine Salami in den Mülleimer.
24:25Und spätestens morgen streiten wir uns wieder, als die Fetzen fliegen.
24:28Du glücklicher.
24:29Ich kann es kaum erwarten.
24:30Ehrlich gesagt bin ich auch ziemlich froh, dass unsere Wette damit vom Tisch ist.
24:33Und Elsa hat mir ganz schön die Hölle heiß gemacht.
24:38Du hast ihr davon erzählt?
24:43Rausgepresst jetzt, was mir rausgepresst.
24:46Ich meine, es war aber auch eine dämliche Idee zu wetten, ob Konstanze sich wirklich geändert hat oder nicht.
24:52Das brauchst du mir nicht zu sagen.
24:53Ich habe jetzt noch ein schlechtes Gewissen, dass ich die arme Frau so durch die Gegend gepeitscht habe.
24:56Ja.
24:59Du, Tom?
25:00Ja, ja, schon klar. Hauptsache, sie erfährt es nicht.
25:02Das fehlt gerade noch. Jetzt, wo uns gerade wieder versöhnt haben.
25:07Was denn?
25:09Was?
25:14Oh.
25:16Hallo.
25:16Hallo.
25:18Hallo.
25:23Hallo.
25:28Hallo.
25:36Damit du im Leben nie die Richtung verlierst.
25:39Und wofür steht das Ende?
25:44Herr Nora?
25:57Guten Tag, Fräulein Fuchs. Wem darf ich Ihren Besuch melden?
26:00Sie müssen gar nichts melden. Ich will zu meinem Verlobten.
26:02Und ich dachte, Alexander hätte die Verlobung gelöst.
26:05Und ich dachte, Sie werden hier fürs Kochen bezahlt und nicht fürs Denken.
26:08Ich muss das sehr bitten, Fräulein Fuchs.
26:10Psch, Herr Adam, lassen Sie nur.
26:12Frau Fuchs wird schon noch merken, dass sie mit ihrem Verhalten so nicht weiterkommt.
26:16Sie glauben auch, Sie können sich hier alles rausnehmen, oder?
26:19Aber warten Sie mal, bis ich zurückkomme.
26:21Als Frau Wagner.
26:23Dann fliegen Sie und Sie hier raus.
26:32Eine impertinente Person.
26:34Und ich dachte schon, Sie sagen jetzt, ich sollte mich nicht wieder einmischen.
26:37Ganz im Gegenteil.
26:39Jetzt hatte Ihre Einmischung etwas sehr Erfrischendes.
26:49Ja?
26:53Jessica.
26:56Alexander, es tut mir leid, dass ich hier einfach so auftauche, aber ich habe es allein im Hotel nicht mehr
27:01ausgehalten.
27:02Muss ich nicht arbeiten?
27:05Doch.
27:08Eigentlich schon, aber ich konnte einfach nicht mehr.
27:11Es wird mir alles zu viel.
27:14Der Job und die Teilhabe schafft in der Manufaktur.
27:19Ich komme einfach nicht damit klar, dass wir unser Kind verloren haben.
27:24Ich wünschte, ich könnte dir irgendwie helfen.
27:30Und dann habe ich auch noch Nora getroffen im Lenzino.
27:35Sie hat es sichtlich genossen, mich zu kränken.
27:39Sie hat lauter Gemeinheiten gesagt.
27:43Dass sie froh ist, dass Richard mich rausgeworfen hat.
27:48Und dass ich mich wegen dem Kind nicht so anstellen soll, das wäre doch gar nicht so schlimm.
27:55Das kann ich mir nicht vorstellen, Jessica.
27:59Doch, wirklich.
28:00Glaubst du mir nicht?
28:02Kann es nicht sein, dass du Nora falsch verstanden hast?
28:05Sie würde so etwas doch nie sagen.
28:07Sie hat damals selbst ein Kind verloren und weiß genau, wie du dich fühlst.
28:11Willst du jetzt damit sagen, dass ich lüge?
28:28Ich glaube das nicht.
28:31Ich glaube das einfach nicht.
28:33Ihr habt darum gewettet, wie lange ich es aushalte, nett zu sein?
28:35Sagst du was von einem Tag auf den anderen völlig anderem Händchen?
28:37Ich habe versucht mich zu ändern, weil ich dachte, dass es dir wichtig ist.
28:41Haushalt, Sauberkeit, Zuverlässigkeit.
28:43Konstanze, darüber haben wir doch schon geredet.
28:44Ja, aber du hast mir nichts von der Wette erzählt.
28:48Ich habe versucht mich zu ändern, weil ich dachte, dass es dir was bedeutet.
28:51Es bedeutet mir was. Es bedeutet mir sogar viel.
28:53Und ich weiß auch, dass dir das bestimmt nicht leicht gefallen ist.
28:55Ja, deshalb hast du auch zugesehen, wie ich mich zum Namen mache.
28:57Ich wollte doch, ich habe nur versucht, das Ganze abzukürfen.
29:01Tom, du hast mich durch die ganze Wohnung gescheucht.
29:03Wahrscheinlich hat es dir auch noch Spaß gemacht.
29:05Nein, es hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht. Im Gegenteil.
29:07Verstehe. Wolltest du das gar nicht. War nur so diese blöde Wette und so.
29:12Wie viel war euch denn dieser grandiose Spaß so wert?
29:16Los, wie viel?
29:18Einen Kasten Bier.
29:19Was?
29:21Einen Kasten Bier.
29:22Was?
29:24Einen Kasten Bier?
29:25Ja, aber das ist richtig gut.
29:28Gut, dass ich jetzt weiß, wie viel ich dir wert bin.
29:32Konstanze!
29:35Konstanze!
29:40Da ist ja jetzt die alte Konstanze wohl wieder zurück.
29:43Ja.
29:45Leider genau im falschen Moment.
29:47Ja.
29:49Ja.
29:49Ja.
29:50Ja.
29:52Ja.
29:57Ja.
29:59Ja.
30:00Ja.
30:01Ja.
30:02Ja.
30:03Ja.
30:04Ja.
30:05Ja.
30:06Ja.
30:15Ja.
30:21Ja.
30:23Ja.
30:24Ja.
30:37Am Anfang konnte ich mir gar nicht erklären, warum Nora so feindselig war.
30:41Ich habe immer versucht, mit ihr auszukommen.
30:44Ich wollte sogar ihre Freundin sein.
30:47Aber sie hat mich immer auflaufen lassen.
30:51Glaub ihr kein Wort, das ist alles nur Theater.
30:54Sie will uns trennen, merkst du das nicht?
30:57Glaubst du wirklich, dass ich dich belüge?
31:00Ich liebe dich so, wie an unserem ersten Tag in Hamburg.
31:07Du musst dich entscheiden, wem du glaubst.
31:09Ihr oder mir.
31:16Das hätte ich ja alles noch ertragen.
31:19Aber als sie dann anfingen, gewalttätig zu werden,
31:23da hatte ich wirklich Angst.
31:26Aber du hast mich immer geschützt.
31:35Alexander?
31:45Ich freue mich so für euch.
31:48Ich habe schon gar nicht mehr geglaubt, dass Alexander mir jemals verzeihen könnte.
31:52Du bist seine Mutter.
31:53Er liebt dich.
31:54Er liebt dich auch.
31:56Ja, aber er vertraut mir nicht.
31:59Das glaube ich nicht, Nora.
32:02Alexander ist tief erschüttert, weil ich so lange nicht ehrlich war zu ihm.
32:05Er ist verletzt, er hat Angst zu vertrauen.
32:09Wenn zwei Menschen sich lieben, dann wird es immer schnell kompliziert.
32:13Warum, weiß ich nicht.
32:14Eigentlich müsste es doch ganz einfach sein.
32:16Man sagt doch sogar, zwei Menschen, die sich lieben, verstehen sich auch ohne Worte.
32:20Aber irgendwie funktioniert das nicht immer.
32:23Nora, ich bin mir ganz sicher...
32:26Ich liebe dich.
32:28Und ich werde dich immer lieben, egal was passiert.
32:32Ich bin mir sicher, dass Alexander tief in seinem Herzen weiß, dass du ihm immer die Wahrheit gesagt hast.
32:39Nora, geht's dir gut?
32:42Ja.
32:43Es geht mir gut.
32:45Sehr gut sogar.
32:47Ich habe schon gedacht, dass ich dich gelangweilt habe mit meinem Gerede.
32:49Nein.
32:50Ganz im Gegenteil.
32:51Du hast genau das Richtige gesagt.
32:53Danke.
32:59Was habe ich denn gesagt?
33:08Konstanze, jetzt warte doch mal.
33:10Wozu?
33:10Hast du mit Konrad um ein Kasten Bier gewettet, ob du es schaffst, mich wieder rumzukriegen?
33:13Nein, verdammt.
33:14Ich will mich bei dir entschuldigen.
33:15Danke, darauf kann ich verzichten.
33:17Das mit der Wette?
33:18Ich wollte dir nicht wehtun.
33:19Ich habe einfach nur nicht nachgedacht.
33:20Ja, weil es für dich ja keine Bedeutung hatte.
33:22War ja nur so ein harmloser Spaß.
33:24Ja.
33:25Nein.
33:26Soll ich dir mal was sagen?
33:27Für mich, für mich ging es um uns, um unsere Zukunft.
33:29Und vielleicht verdammt nochmal alles richtig machen wollte.
33:32Tut mir leid.
33:34Konstanze!
33:34Ist egal.
33:35Ich habe sowieso die ganze Zeit gewusst, dass eine feste Beziehung nichts für mich ist.
33:38Was? Das ändert doch bitte nicht an uns.
33:41Doch, Tom. Das ändert alles.
33:43Das ist ja sie. Bitte nicht dein Ernst.
33:45Und ob das mein Ernst ist? Ich mache damit doch keine Späße, so wie du.
33:49Konstanze, bitte jetzt lass uns doch mal in Ruhe über alles reden.
33:52Du musst bitte reden.
33:53Frederik, was? Ich bin beschäftigt. Das siehst du doch.
33:55Du nimmst dir Zeit.
33:56Das ist wichtig.
33:57Ich habe keine Zeit. Ich muss ab.
33:58Es geht um Sophie.
33:59Sie ist entführt worden.
34:03Was?
34:04Was?
34:05Was?
34:09Was?
34:10Was?
34:11Was?
34:13Was?
34:17Was?
34:18Was?
34:22Was?
34:23Was?
34:25Was?
34:26Was?
34:28Was?
34:29Was?
34:29Was?
34:29Was?
34:29Was?
34:29Was?
34:30Was?
34:30Was?
34:31Was?
34:31Was?
34:31Was?
34:32Was?
34:48Ich wusste, dass du kommst.
34:50Ich habe es einfach gespürt.
34:52Es ging mir genauso.
35:02Es tut mir so leid.
35:04Es ist okay.
35:06Es ist okay.
35:08Ganz tief in mir habe ich gewusst, dass du die Wahrheit sagst.
35:10Ich konnte es nur nicht sehen.
35:19Du bist mein Leben, Noah.
35:21Du bist mein...
35:50Du bist mein Leben, Noah.
35:54Ich bin froh, dass ich nicht mehr darüber nachdenken muss, wann ich Konstanze die Wahrheit sage.
35:59Ja, das hat sich erledigt.
36:02Meinst du, die beiden schaffen es?
36:05Kurz bevor Konstanze hier aufgetaucht ist, hat Tom mir gerade erzählt, dass die beiden sich ausgesprochen haben und alles wieder
36:09in Ordnung ist.
36:11Naja, wäre ja nicht das erste Mal, dass sie sich streiten und dann wieder versöhnen.
36:15Aber das erste Mal, nachdem Konstanze begriffen hat, dass sie Tom liebt.
36:19Ein Grund mehr, ihm zu verzeihen.
36:22Ach, Konrad, hier geht es doch nicht darum, wer den Hausputz macht oder wer das letzte Stück Schokolade gegessen hat.
36:27Wenn ein Gefühl verletzt ist, dann glaube ich nicht, dass man das so schnell verzeihen kann.
36:42Hey, hast du Konstanze noch erwischt?
36:44Ist was dazwischengekommen? Ich erkläre es dir später.
36:48Okay, jetzt erklären wir das mal bitte.
36:50Warum glaubst du, dass Michael so viel entführt haben könnte?
36:53Sie war nicht mehr zu Hause, als ich in die Wohnung zurückgekommen bin.
36:55Und die Blumen standen wieder in der Vase, die sie selbst weggeworfen hatte.
37:00Die Blumen waren von Michael.
37:02Er war heute Nacht in der Wohnung und hat sie dort zurückgelassen.
37:04Warte, du meinst, Michael ist bei euch eingebrochen, um ein paar Blumen dazulassen?
37:09Nicht direkt eingebrochen, aber wir vermuten, dass er einen Zweitschlüssel hat.
37:13Deshalb haben wir das Schloss auswechseln lassen und die Polizei informiert.
37:16Und, Moment, also, wie glaubst du denn, dass Michael in die Wohnung gekommen ist, wenn ihr das Schloss ausgetauscht habt?
37:21Das weiß ich nicht. Aber Sophie mag keine weißen Lilien.
37:25Also entschuldige mal, Frederik, das ist ja wohl kein Beweis, dass Sophie entführt worden ist.
37:32Okay. Wann hast du sie denn zuletzt gesehen?
37:34Heute Morgen.
37:37Kann das nicht auch ein bisschen später gewesen sein?
37:40Nein.
37:42Ich war heute Mittag bei euch in der Wohnung.
37:45Die Tür war offen und ich hab aus dem Schlafzimmer Geräusche gehört.
37:49Die Tür war offen?
37:50Ja.
37:51Sophie hat solche Angst vor Michael gehabt.
37:53Sie hätte nie im Leben die Tür offen gelassen.
37:55Das beweist doch, dass irgendwas nicht in Ordnung war.
38:07Und hier kommen die Kinderzimmer hin.
38:13Dafür ist dann das Schlafzimmer natürlich am anderen Ende vom Flur, also hier.
38:18Da wird die ja auch mal unsere Ruhe haben.
38:23Es wird aber schon noch ein bisschen dauern, bis das fertig ist.
38:26So lange müssen wir es uns halt hier gemütlich machen.
38:28Ich weiß.
38:29Ich weiß, das ist jetzt kein Palast.
38:32Ja.
38:33Aber das schaffen wir schon.
38:36Und wichtig ist ja nur...
38:43dass wir zusammen sind.
38:46Von heute an werden wir uns nicht mehr trennen.
38:51Nie mehr.
38:59Gott, ich war so blind.
39:02Wie konnte ich auch nur eine Sekunde glauben, dass du lügst?
39:05Weil du der Mutter deines Kindes vertrauen wolltest.
39:08Dabei war ich nicht mal der Vater.
39:10Nein.
39:13Doch, ich hätte viel früher Misstrau schämen müssen.
39:15Ach, das ist doch nicht so einfach.
39:18Ihr kanntet euch doch schon eine Weile.
39:19Ihr wart zwei Jahre zusammen.
39:23Dich kenne ich schon viel länger.
39:25Und als du mich kennengelernt hast, war ich auf der Flucht vor der Polizei
39:29und wollte mich ins Ausland absetzen.
39:31Das ist natürlich sehr vertrauenswürdig.
39:41Nora, was ich getan habe, ist unverzeihlich.
39:46Ob ich dir verzeihe oder nicht, ist immer noch meine Entscheidung.
39:50Und?
39:56Ich verzeihe dir.
40:01Du bist verrückt.
40:04Womit habe ich dich nur verdient?
40:13Moment mal.
40:16Schau mal.
40:17Was ist das?
40:18Das ist Luises Kreuzschleier.
40:20Den ich dir mal eingefangen habe.
40:23Als sie ihn mir geschenkt hat, hat sie gesagt, dass ich auch eines Tages die große Liebe finden werde.
40:30Und dann bin ich dir begegnet.
40:32Wir durften nicht zusammen sein.
40:35Da konnte ich dir nicht mehr dran glauben und ich habe ihn wegfliegen lassen.
40:39Und ausgerechnet du hast ihn eingefangen.
40:47Manchmal glaube ich, dass ich mein Leben lang nur ein Ziel hatte.
40:50Dich zu finden und bei dir zu sein.
40:57Weißt du nur, als wir uns damals in Hamburg wieder begegnet sind?
41:00Ich habe die ganze Stadt nach dir abgesucht.
41:02Ich habe schon fast die Hoffnung aufgegeben.
41:04Und ich war jedes Jahr an unseren Plätzen.
41:06Weil ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe, dass du eines Tages wiederkommst.
41:09Das bin ich ja dann auch.
41:12Und ich habe dir damals in Hamburg eine Frage gestellt.
41:15Welche denn?
41:18Also entweder du bist vergesslich oder du willst, dass ich es wiederhole.
41:23Ach, also gut.
41:27Dann frage ich dich noch einmal.
41:29Weil ich nie wieder ohne dich sein will.
41:42Nora von Weiden.
41:46Willst du meine Frau werden?
41:56Michael, du redest dir da irgendwas ein.
41:59Frederik und ich.
42:00Ich will diesen Namen nie mehr für uns nie mehr.
42:06Was willst du denn jetzt tun?
42:08Ich bin davon ausgegangen, dass die Polizei mir hilft.
42:10Aber jetzt werde ich Michael und Sophie immer alleine suchen.
42:12Wollen Sie ganz Falkenthal durchsuchen?
42:14Warum denn nicht?
42:15Ich werde jetzt zumindest nicht rumsitzen und nichts tun.
42:16Kann ich dir irgendwie helfen?
42:18Das hast du schon.
42:19Ihr glaubt immer wenigstens.
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