- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Weil sie die ganze Nummer nicht mehr durchhält.
00:02Vielleicht meinst du es ernst.
00:06Konstanz war eine brave Hausfrau, das glaubst du wohl selber nicht.
00:08Na und wenn doch?
00:10Ich sag dir was, wenn sie die ganze Nummer auf nur drei Tage durchhält,
00:12spätiere ich dir einen Kasten Bier.
00:14Gemacht.
00:15Und wenn nicht, gebe ich einen Kasten aus.
00:17Zwei Tage.
00:19Höchstens drei und der ganze Spuk ist vorbei.
00:22Alexander, ich glaube, du machst einen riesen Fehler.
00:24Das mit uns beiden, das war was ganz Besonderes.
00:26Aber ich sehe einfach keine Zukunft für uns beide.
00:30Du hast es verdient, dass du für jemanden einfach alles bist.
00:34Verstehe.
00:36Aber sie ist alles für dich.
00:40Die Frau, die unser Kind auf dem Gewissen hat.
00:43Wie ist es eigentlich, wenn du mit Alexander zusammen bist?
00:48Wenn du ihn ansiehst, musst du daran denken, dass du ihn die ganze Zeit belogen hast?
00:52Dass das Kind gar nicht von ihm war?
00:55Fühlt sich das gut an?
00:59Was willst du mir eigentlich sagen, Nora?
01:01Dass du ehrlich zu ihm sein sollst.
01:03Und zu dir selbst.
01:05Es geht um Alexander.
01:07Er ist nicht dein Onkel.
01:10Und er ist auch nicht Richards Sohn.
01:13Ich habe Richard die ganze Zeit belogen.
01:16Wenn Richard das erfährt, dann...
01:20Ich kann ihm nie wieder unter die Augen treten.
01:29Richard.
01:42Wir sehen uns beim nächsten Mal.
01:46Wir sehen uns beim nächsten Mal.
01:49Wir sehen uns beim nächsten Mal.
02:10Alexander ist also nicht mein Sohn.
02:16Wer ist dann sein Vater?
02:21Nein, kenne ich ihn.
02:25Nein, du kennst ihn nicht.
02:28Es ist passiert, als unsere Ehe am Ende war. Auf einer Dienstreise.
02:33Ich habe ihn danach nie wieder gesehen.
02:37Natürlich dachtest du, es ist dein Kind.
02:40Ich habe versucht, mit der Lüge zu leben, aber ich konnte es nicht.
02:45Deshalb habe ich dich damals verlassen und dich gebeten, den Kontakt zu uns abzubrechen.
02:50Zu mir und dem Baby.
02:56Und als wir uns vor ein paar Jahren wieder begegnet sind, da...
03:03Ich brauchte Geld.
03:07Wagner Coffee stand praktisch vor dem Ruin.
03:11Alexander hat die Firma alles bedeutet. Ich musste ihm einfach helfen.
03:23Also, das war alles Lüge.
03:26Es ging nur um Geld.
03:30Nein.
03:34Was meine Gefühle betrifft, so war jedes Wort wahr.
03:37Bis heute.
03:56Hier.
03:59Uns selbst einsetzen.
04:01Wie viel dir unsere gemeinsamen Jahre wert sind.
04:05Und dann will ich dich hier nicht wiedersehen.
04:33Und dann will ich dich hier nicht wiedersehen.
04:38Hallo.
04:40Was willst du hier?
04:42Kann mir reden.
04:44Schon wieder?
04:50Ich wollte dir erklären, was im Lanzino tatsächlich stattgefunden hat.
04:55Ich finde, das war ziemlich eindeutig.
04:58Michael ist einen Schritt auf dich zugegangen.
05:00Er hatte sogar die Anteile der Manufaktur angeboten.
05:02Aber du hattest nichts Besseres zu tun, als ihn einfach niederzuschlagen.
05:08Michael hat gewusst, dass wir im Lanzino verabredet sind.
05:12Er hat mich die ganze Zeit provoziert.
05:13Und als du gekommen bist, war er auf einmal überfreundlich.
05:16Weißt du was?
05:18Ich kann diese ganzen Verschwörungstheorien einfach nicht mehr hören.
05:23Siehst du denn nicht, was Michael mit uns macht?
05:25Er provoziert mich.
05:27Und ich, Idiot, steige darauf ein.
05:29Und so gelingt es ihm, dich zu manipulieren.
05:31Die ganze Zeit.
05:32Ich muss jetzt wirklich weiterarbeiten.
05:35Ich wollte dir an dem Abend sagen, dass ich die Anzeige gegen Michael wegen sexuellen Nötigung aufgeben werde.
05:43So viel, weil ich dich liebe und weil ich es nicht mit ansehen kann, dass du unter unserer Auseinandersetzung leiden
05:47musst.
05:52Michael hat es gewusst.
05:54Deshalb hat er mir diese Anteile angeboten.
05:56Er wusste doch, dass ich mich nicht taufen lassen würde.
06:03Er hat vorher gesehen, wie der Abend ausgehen wird.
06:07Hätte ich das noch.
06:22Ich habe hier eine Ewigkeit nicht gesehen.
06:24Tja, war viel los bei mir.
06:28Viel Erfreuliches war nicht dabei, wenn ich dich so ansehe.
06:31Wollen wir reden?
06:33Nimm dir lieber einen Whisky, bevor ich anfange.
06:39Na, schieß los.
06:41Was ist passiert?
06:44Jessica hat unser Kind verloren.
06:49Oh.
06:51Das tut mir leid.
06:55Nora hat sie gestoßen.
06:57Und sie ist schwer gestürzt.
06:59Nora? Wie?
07:00Deine Schwester Nora?
07:03Nora ist nicht meine Schwester.
07:05Und Richard nicht mein Vater.
07:07Meine Mutter hat uns jahrelang belogen.
07:11Ich weiß ehrlich gesagt nicht, von wem ich mehr enttäuscht bin.
07:13Von meiner Mutter oder?
07:15Von Nora, die immer noch alles leugnet.
07:18Also, ähm, ich verstehe immer noch nicht, dass Nora Jessica was antun könnte.
07:27Nora hatte gerade erfahren, dass wir keine Geschwister sind.
07:31Da ist es kein Wunder, dass sie überreagiert bei der Anspannung die ganze Zeit.
07:35Aber da müsste sie doch eigentlich erfreut sein.
07:36Also, warum sollte sie Jessica attackieren?
07:42Es gab zwei Zeugen, Konrad.
07:51Nehmen Sie mal, es ist ja sonst noch viel zu trocken.
07:53Wie, danke.
07:55Ihr Kuchen schmeckt traumhaft.
07:59Wenn er vielleicht auch nicht ganz zu meinem Diätplan passt.
08:02Ach, keine Sorge, Herr Adam.
08:04Von Nora und mir erfährt Eva kein Sterbenswörtchen.
08:09Das war ja wirklich ein großer Zufall, dass Sie neulich direkt in der Nähe der Terrasse spazieren waren.
08:13Naja, wie ich Ihnen schon sagte.
08:16Wenn mein Neffe mich nicht zu diesem Spaziergang abgeholt hätte,
08:20es wäre nicht auszudenken gewesen.
08:22Fräulein Fuchs wäre völlig hilflos gewesen.
08:26Ach, dann waren Sie mit Michael vorher verabredet?
08:31Mein Neffe hatte mich gewissermaßen dazu gedrängt.
08:34Wir hatten uns längere Zeit nicht gesehen und wir mussten mal miteinander sprechen.
08:40Sagen Sie mal, Herr Adam, und warum haben Sie keinen Krankenwagen gerufen?
08:45Mein Neffe war der Meinung, dass es mit dem eigenen Wagen schneller gehen würde.
08:50Außerdem hat Frau den Fuchsterhauf bestanden, zu ihrem Gynäkologen gebracht zu werden.
08:54Sie fühle sich dort sicherer aufgehoben.
08:58Das ist doch schon komisch.
09:00Ich hatte keine Möglichkeit, über irgendwas nahezudenken.
09:04Frau den Fuchs hatte starke Schmerzen und ich hatte das Fahrzeug zu führen.
09:15Warum fragen Sie mich das alles?
09:19Weil ich immer noch nicht begreifen kann, wie das alles passiert ist.
09:22Jessica und ich, wir hatten diesen Streit.
09:25Was ist denn?
09:26Ich muss jetzt wirklich gehen.
09:28Die Arbeit ruft und Frau Landmann, entschuldigen Sie bitte.
09:31Das Essen war köstlich.
09:33Ich habe Kaffee erlesen. Auf Wiedersehen.
09:36Sie haben uns sehr geholfen.
09:38Dankeschön.
09:42Also für mich liegt es auf der Hand, dass Jessica und Michael dich reinlegen wollen.
09:47Aber was ist mit der Fehlgeburt?
09:49Die kann sie doch auch Wochen vorher gehabt haben.
09:53Es ist doch wirklich sehr seltsam.
09:54Für mich sieht es so aus, als wenn sie dich abgefangen hat.
09:57So kam es mir jedenfalls vorher.
09:59Und rein zufällig gehen Michael und Herr Adam in diesem Moment in der Nähe der Terrasse spazieren,
10:04wo sie ihre Fehlgeburt bekommt?
10:06Herr Adam hat doch gerade selbst gesagt, dass Michael ihn zu dem Spaziergang überredet hat.
10:11Das ist doch alles sehr seltsam, oder?
10:14Genau in dem Moment, als ich Alexander erzählen will,
10:17dass wir keine Geschwister sind und zusammen sein können,
10:19passiert sowas.
10:20Das ist doch alles sehr inszeniert, oder?
10:24Ja, die Frage ist, wie wir das beweisen.
10:28Was ist mit Ihrem Frauenarzt?
10:30Ich meine, der muss doch was wissen.
10:32Es muss doch irgendwelche Aufzeichnungen über die Fehlgeburt geben.
10:39Du meinst, wir haben heute noch einen Termin beim Frauenarzt?
10:48Ach, Herr Adam, schön, dass Sie auch einmal vorbeikommen.
10:50Ich dachte schon, Sie haben Urlaub genommen.
10:52Nein, nein, ich war...
10:54Ist ja auch egal.
10:56Herr van Weyden weiß jetzt, dass Alexander nicht sein Sohn ist.
11:01Ach ja.
11:03Und hat Frau Wagner des Hauses verwiesen.
11:07Ach was?
11:08Ist das alles, was Sie dazu zu sagen haben?
11:11Wozu?
11:13Ist alles in Ordnung mit Ihnen?
11:17Ja, ja.
11:18Herr Adam, mir können Sie nichts vormachen.
11:23Erst lassen Sie Ihr Risotto anbrennen, dann laufen Sie einfach weg.
11:27Und jetzt sind Sie doch auch noch ganz verstört.
11:31Also, was ist los?
11:33Ach, Frau Landmann.
11:39Ihre Frau Schwiegertochter und Fräulein van Weyden hatten mich auf ein Café eingeladen.
11:46Und sie haben mich, sie haben es zwar nicht zugegeben, aushorchen wollen.
11:53Ach, und warum?
11:55Es geht um die Fehlgeburt von Fräulein Fuchs.
12:00Offenbar glauben die beiden Damen, dass es kein Zufall war, dass Michael mich zu diesem Spaziergang abgeholt hat.
12:07Sie glauben auch, dass alles geplant war.
12:10Ach, Sie denken, dass Jessica den Streit inszeniert hat.
12:14Ach, das weiß ich nicht, wo er landet, Mann.
12:19Und Herr Grafenberg hat mir gesagt, er hatte gegen meinen Neffen Anzeige erstattet.
12:28Er hätte Sophie vergewaltigt worden.
12:37Sie wussten das?
12:41Entschuldigen Sie, Herr Adam, aber ich konnte es einfach nicht sagen.
12:45Das kann ich verstehen.
12:48Sexuelle Nötigung.
12:51Mein Neffe Michael.
12:55Was hast du getan?
13:02Du willst verreisen?
13:05Willst du nicht wenigstens warten, bis Richard wieder da ist?
13:08Richard ist bereits zurück.
13:11Ich schätze, dann hat er schon erfahren, was hier los ist?
13:15Falls du fragen willst, ob er endlich weiß, dass Alexander nicht sein Sohn ist.
13:19Ja, und jetzt musst du uns verlassen.
13:22Er will mich nie wiedersehen.
13:24Wie schade.
13:27Gute Reise.
13:29Weißt du, was mir den Abschied etwas leichter macht?
13:31Die Gewissheit, dass du mir bald folgen wirst.
13:34Und warum glaubst du das?
13:36Früher oder später wird herauskommen, dass du Alexander und Nora die ganze Zeit belügst.
13:41Es ist nicht jeder so dumm, die Wahrheit zu sagen, Judith.
13:45Ich weiß, dass du das nicht begreifen kannst.
13:48Aber ich habe eingesehen, dass ich einen Fehler gemacht habe und ich bin bereit, dafür einzustehen.
13:52Judith, dein Fehler war, dass du im entscheidenden Moment die Nerven verloren hast und das kann mir nicht passieren.
13:59Alexander liebt dich nicht, Jessica.
14:03Er hat immer nur Nora geliebt.
14:05Und jetzt lass die beiden endlich glücklich werden.
14:09Da scheinst du einiges verpasst zu haben.
14:12Alexander ist fertig mit Nora.
14:14Er glaubt ihr kein Wort mehr.
14:17Du tust mir leid.
14:18Du mir nicht.
14:39Jahrgang 1963.
14:43Im Eichenfass gelagert.
14:45Eine echte Rarität.
14:51Du wirst mich zerstören.
15:02Ich warte sicher auf dich.
15:14Hallo.
15:16Und Paula.
15:18Was machst du denn hier?
15:19Ich suche ihn.
15:25Ich habe mir Sorgen gemacht.
15:27Es ist lieb von dir, aber ich möchte bitte allein sein.
15:34Ich kann verstehen, dass du enttäuscht bist.
15:36Aber du warst so glücklich mit Judith.
15:39Und ich dachte, dass du sie liebst.
15:44Ja, aber das heißt dir noch lange nicht, alles zu verzeihen.
15:48Judith hat dir bestimmt nie wehtun wollen.
15:50Du hast doch gesehen, wie verzweifelt sie ist.
15:51Sie hat mich belogen.
16:01Kann es sein, dass du Judith für all das bestrafen willst, was Annabelle dir angetan hat?
16:08Oh.
16:11Zwischen Judith und Annabelle liegen Welten.
16:14Aber du hast recht.
16:17Einer hat mich benutzt.
16:18Hat belogen.
16:21Es ist lieb, dass du dir Sorgen an mich machst, aber ich...
16:24Ich komme schon zurecht.
16:30Ich muss nur mit meinen Gedanken, aber nicht allein sein.
16:57Dann daubst du Alexander.
17:00Es klang sehr plausibel, was er gesagt hat.
17:02Dass Nora schuld an Jessicas Fehlgeburt ist.
17:05Elsa, wir wissen beide, was Nora schon alles auf dem Kerbholz hat.
17:07Ich kann nicht glauben, dass du jetzt mit den alten Geschichten kommst.
17:10Ja, das drängt sich doch förmlich auf.
17:12Damals hat sie auch alles getan, um Simon für sich zu gewinnen.
17:14Warum sollte das jetzt anders sein?
17:15Und auf einmal denkst du wieder so über sie.
17:20Alexander glaubt auch, dass das die wahrscheinlichste Möglichkeit ist.
17:23Und was heißt das jetzt?
17:24Einmal kriminell, immer kriminell?
17:26Ich meine, du hast dich doch damals förmlich darum gerissen, ihr Zimmer zu renovieren.
17:30Ja, und das hat dich auch ziemlich wütend gemacht, wenn ich dich daran erinnern darf.
17:35Nora, hast du die Adresse von dem Gynäkologen?
17:38Gut, dann lass uns doch in einer Viertelstunde im Park treffen.
17:42Ja, bis gleich.
17:43Würdest du mir mal verraten, was du jetzt vorhast?
17:47Nora und ich glauben, dass Jessica den Vorfall nur inszeniert hat,
17:50um Nora die Fehlgeburt in die Schuhe zu schieben.
17:52Was?
17:53Ja, und um das zu beweisen, gehen wir jetzt zu dem Gynäkologen.
17:56Elsa, merkst du nicht, dass Nora dich da in was hineinziehen will?
17:59Nora ist meine Freundin.
18:01Es gab mal eine Zeit, da hast du sie gehasst.
18:06Konrad, ich...
18:07Ich spüre, dass sie unschuldig ist.
18:09Also dafür, dass du etwas spürst,
18:11gehst du aber ein ziemlich großes Risiko ein.
18:14Das mag ja sein, Konrad Landmann,
18:16dass das für dich ein Rätsel ist.
18:17Aber ich helfe meinen Freunden,
18:18besonders dann, wenn ihn keiner glaubt.
18:21Bitte, dann geh und bring mich in Schwierigkeiten.
18:22Ja.
18:23Ja.
18:24Aber erwarte nicht, dass ich dich dann später raushole.
18:43Alexander.
18:46Alexander!
18:47Was?
18:50Ich wollte dir sagen, dass Richard jetzt Bescheid weiß.
18:53Er will mich nicht wiedersehen.
18:56Erwarte keine Hilfe von mir.
18:58Es ist das Beste, wenn wir von jetzt abgetrennter Wege gehen.
19:01Ich hab dir nichts mehr zu sagen.
19:02Ich hab dir was.
19:08Ja.
19:12Ja.
19:29Ja.另外
19:32Ja, das kannst du nicht ernst meinen.
19:48Hey, so entspannt habe ich dich ja schon lange nicht mehr gesehen.
19:51Hallo, wie war dein Tag?
19:52Mein Tag? Gut, ich war bei Konrad.
19:55Habt ihr was Schönes zusammen gemacht?
19:57Ja, schon, ja, wie immer.
19:59Wunderbar. Hast du Hunger? Willst du was essen?
20:02Ich dachte, wir könnten doch heute mal was zusammen kochen.
20:05Ist doch alles schon passiert.
20:08Hier.
20:10Mein erstes Gulasch.
20:16Wow.
20:18Das duftet ja richtig super.
20:19Ich dachte erst, ich kriege das nie hin, aber nach drei Stunden war das Fleisch doch irgendwie weich.
20:22Ist gar nicht so schwer. Man muss es einfach nur tot kochen.
20:25Das ist doch wieder nur Fleisch, Constanze. Was willst du denn essen?
20:29Gemüsesuppe aus der Dose.
20:30Die Hauptsache ist doch, du kommst wieder zu Kräften.
20:32Das finde ich dein Ernst.
20:33Doch.
20:34Komm, womit kann ich dich noch glücklich machen?
20:36Bitte, Constanze, hör doch mal auf damit.
20:38Nein, im Ernst. Was kann ich noch für dich tun?
20:42Wie wär's mit Putzen? Dazu bist du doch bestimmt noch nicht gekommen heute, oder?
20:45Im Gegenteil. Während das Fleisch drei Stunden gekocht hat, hab ich sogar die Ecken ausgewischt.
20:50Aha.
20:55Und was ist das?
20:57Das wäre wohl jetzt nicht...
21:01Hast völlig recht.
21:03Muss ich übersehen haben. Ich mach das sofort weg.
21:06Na, jetzt warte doch.
21:15Du jagst deine Mutter fort, als wäre sie eine Fremde.
21:19Genau das ist sie für mich.
21:20Sie hat einen Fehler gemacht.
21:22Einen Fehler?
21:24Das klingt ein bisschen klein, findest du nicht?
21:26Durch sie ist unsere Liebe zerbrochen, Nora.
21:28Wäre sie nicht so selbstsüchtig gewesen, hätte uns nichts getrennt und wir wären glücklich geworden.
21:32Das stimmt nicht. Sie hat uns nicht getrennt. Sie wusste doch gar nichts von uns. Sie hat es für dich
21:36getan.
21:37Du nimmst sie auch noch in Schutz. Ausgerechnet du.
21:39Ja, das mach ich. Weil ich weiß, wie schwer es ist, einen Fehler zu korrigieren.
21:43Und weißt du, was man dazu braucht? Eine zweite Chance.
21:47Man muss aber auch bereit sein, diese zweite Chance zu nutzen, Nora.
21:50Und nicht immer wieder die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.
21:54Das kann man schaffen, wenn man jemanden an seiner Seite hat, der einem vertraut.
21:58Und warum bist du denn in deine alten Verhaltensmuster zurückgekehrt?
22:00Das bin ich nicht.
22:02Du hast Jessica gedroht, sie gestoßen und sie einfach liegen lassen.
22:05Du hast dich anscheinend nicht geändert, Nora.
22:07Wenn es um dich und deine Ziele geht, ist dir jedes Mittel recht.
22:11Und du?
22:13Du glaubst lieber dem äußeren Schein, als seinem Herzen zu vertrauen.
22:25Was passiert da mit uns?
22:27Warum können wir nicht aufeinander zugehen, uns in die Arme nehmen und trösten?
22:32Alexanders Herz ist durch den Schmerz, sein Kind verloren zu haben, blind geworden.
22:37Deshalb muss ich herausfinden, was tatsächlich geschehen ist.
22:41Ich werde beweisen, dass Jessica ihn belogen hat.
22:43Und dann kann er entscheiden, wem er glauben und vertrauen will.
23:03Sophie, hast du kurz Zeit?
23:06Ja, also eigentlich bin ich am Arbeiten.
23:08Es dauert nicht lange.
23:09Ich hab dir doch gesagt, du sollst vorher anrufen.
23:11Beim nächsten Mal, bitte.
23:13Alles gut.
23:14Es geht um die Anteile einer Manufaktur.
23:18Ich weiß nicht, ob Frederik noch Interesse hat, sie zu kaufen oder nicht.
23:21Warum kommst du damit zu mir?
23:22Weil ich natürlich gehofft habe, ihr habt miteinander gesprochen.
23:25Weil du wissen willst, ob er hier war, ja, er war hier.
23:29Wusstest du eigentlich, dass er schon vor deinem Angebot mit den Anteilen erwogen hat,
23:33die Anzeige gegen dich zurückzuziehen?
23:34Was?
23:36Nein, davon wusste ich nichts.
23:38Aber wenn das so ist, das ist ja, das ist ja großartig.
23:41Ähm, Sophie, wenn Frederik die Anteile kaufen will, würdest du die Formalitäten übernehmen?
23:47Klär das bitte mit dem Kollegen.
23:48Ich will mich ab jetzt aus eurem Streit wirklich raushalten.
23:52Ja, natürlich.
23:53Ich verstehe das.
23:54Dann gehe ich jetzt besser.
23:56Ja.
23:59Ja.
24:12Guten Tag.
24:13Kann ich Ihnen helfen?
24:14Äh, ja, meine Freundin.
24:16Wir denken, dass sie eventuell schwanger ist, weil sie, sie, ihr ist immer so schwindelig.
24:23Ja, unsere Sprechstunde ist leider für heute zu Ende.
24:25Ich könnte Ihnen aber einen Termin für nächsten Freitag geben.
24:32Freitag?
24:33Ja, und, ähm, was mache ich dann bis dahin?
24:36Müssen Sie sich an eine andere Praxis wenden?
24:44Naja, dann...
24:44Oh Gott.
24:46Oh, ja, ja, sag ich ja, schwindelig.
24:47Oh, das geht immer so los.
24:49Wir müssen Sie sofort hinlegen.
24:50Der Doktor ist noch im Behindertszimmer.
24:52Sonst fällt sie uns noch um.
24:54Ja.
24:56Sie warten bitte hier.
24:57Hm?
25:03F-F-F-F-F-Fuchs.
25:07Friedberg, Friedland, Fried...
25:13Puls und Blutdruck sind normal.
25:17Haben Sie heute schon etwas gegessen?
25:20Ja.
25:21Ehrlich gesagt esse ich sogar die ganze Zeit.
25:23Wann haben denn die Schwindelanfälle angefangen?
25:27So vor ein paar Tagen?
25:30Seitdem meine Regel ausgeblieben ist?
25:33Schwindel kann viele Ursachen haben.
25:36Haben Sie schon einen Test gemacht?
25:39Nein.
25:39Und ich hab auch gehofft, dass wir das vielleicht bei Ihnen...
25:43Na schön, wir machen einen Schwangerschaftstest und einen Blutschnelltest.
25:47Wieso einen Blutschnelltest?
25:48Ich möchte eine ernsthafte Erkrankung ausschließen.
25:52Oh.
25:55Keine Jessica Fuchs, weil so weit.
25:57Das kann doch nicht wahr sein.
26:01Sind Sie mir zu einem Test vertraut?
26:03Können Sie es mir vielleicht nochmal erklären?
26:05Ach, aber klar.
26:07Barbara, Telefon.
26:10Oh Gott, jetzt wird mir schon wieder so schwindelig.
26:13Könnte ich vielleicht ein Glas Wasser haben?
26:15Aber sicher.
26:16Ja.
26:19Tut mir leid, wenn ich Ihnen Umstände mache.
26:21Aber keine Sorge, dafür sind wir ja da.
26:26Okay, okay, okay.
26:28Ich wollte Ihre Akte verstecken.
26:30Wo würde ich das tun?
26:32Okay.
26:39Okay.
26:59Konstanz, jetzt hör doch mal auf damit.
27:05Hast du was gesagt?
27:07Ja.
27:08Stell den Staubsauger in die Ecke und lass uns einfach einen ruhigen, gemütlichen Nachmittag
27:11haben, okay?
27:12Du wolltest es doch sauber haben.
27:15Dann nimm wenigstens einen Besen.
27:17Bitte?
27:18Einen Besen.
27:19Meine Oma hat ihr ganzes Leben lang mit dem Besen die Wohnung gesäubert und es war immer
27:22perfekt.
27:22Moment mal, du willst, dass ich die ganze Wohnung mit dem Besen fege wie deine Oma?
27:27Wenn es dir nicht reicht, dann kannst du ja nachher nochmal drüber wischen, Schatz.
27:33Mach ich gern.
27:35Konstanzi, jetzt hör doch mal auf damit, das bist doch nicht du!
27:38Früher vielleicht nicht, jetzt schon.
27:40Außerdem hast du ja recht.
27:41Ist ja viel gründlicher, fegen und wischen.
27:44Kann ich vielleicht wischen noch ein Bier?
27:47Ja, das kann ich jetzt brauchen.
27:57Ich kann die Rakte nicht finden.
28:02Passwort.
28:06Tankschreibung in Babyfotos.
28:10Ist das süß.
28:17Ich hab sie.
28:20Ich hab Schessikas Akte.
28:23Und wie lange dauert das jetzt ungefähr?
28:26Ein paar Minuten braucht das schon.
28:29Sie können mir schon mal ihre Krankenkassekarte geben.
28:32Ach Gott, die hab ich draußen.
28:34Ich hol sie eben.
28:37Moment noch, Barbara.
28:42Tja.
28:44Ich dachte, dass Ihre Symptome auf eine Kreislaufschwäche hindeuten.
28:48Und haben Sie was gefunden?
28:51Allerdings, Frau Landmann.
28:54Ich bin krank.
28:56Das deutende Fehlgeburt liegt schon drei Wochen zurück.
29:00Das heißt, als ich sie im Park getroffen habe, war sie nicht mehr schwank.
29:02Wie wir es vermutet haben.
29:05Dann griffst du vor mir.
29:08Da sind sie.
29:09Was machen Sie da?
29:16Michael.
29:17Ludwig.
29:18Kann ich dich einen Augenblick sprechen?
29:20Also heute ist ganz schlecht.
29:21Ich hab so viel zu tun.
29:22Wenn es nicht wirklich wichtig ist, dann...
29:23Es ist wichtig.
29:29Worum geht's denn?
29:32Du erinnerst dich an unseren Spaziergang.
29:34Ja.
29:35Der Tag, an dem wir Frau Fuchs gefunden haben.
29:38Ja, und wir konnten unser Gespräch nicht beenden.
29:40Und das willst du jetzt machen, Ludwig?
29:42Bitte, das geht nicht.
29:43Nein.
29:44Ich möchte dich nur fragen, ob es wirklich ein Zufall war,
29:48dass wir diesen Spaziergang gemacht haben
29:50und an der Terrasse vorbeigelaufen sind.
29:53Ja, zum Glück sind wir dort vorbeigelaufen.
29:54Wer weiß, was sonst passiert wäre.
29:56Du weichst mir aus.
29:59Was willst du von mir?
30:01Ich glaube, dass Fräulein Fuchs mit Fräulein van Weiden
30:03ein falsches Spiel treibt.
30:05Und du unterstützt sie dabei.
30:09Ist jetzt nicht dein Ernst.
30:10Michael.
30:11Es geht dich nichts an.
30:13Ich will dir helfen, wie ich es deinem Vater versprochen habe.
30:15Dann lass mich in Ruhe.
30:17Nicht, bevor du mir die Wahrheit hast.
30:19Ich habe dir gesagt,
30:20du sollst dich aus meinen Angelegenheiten raushalten.
30:23Es stimmt also,
30:24dass du in die Intrige von Fräulein Fuchs verwickelt bist.
30:27Das kannst du gar nicht beweisen.
30:29Und was deine Streitereien mit Herrn Grafenberg anbelangt.
30:34Du provozierst ihn,
30:35weil du es nicht verkraften kannst,
30:37dass Sophie dich seinetwegen verlassen hat.
30:39Sophie ist meine Frau.
30:42Und eines Tages wird sie ihren Fehler einsehen
30:44und sie wird zu mir zurückkommen.
30:45Es ist doch so wahr.
30:46Geh.
30:48Geh.
31:05Sie haben Jessica Fuchs geholfen zu vertuschen,
31:07dass sie bereits vor drei Wochen eine Fehlgeburt hatte
31:09und nicht erst vor zwei Tagen.
31:11Wie kommen Sie denn auf sowas?
31:13Herr Seigl, Jessica Fuchs war bei Ihnen
31:15und Sie haben hier alles fein säuberlich notiert.
31:17Sie verletzen die Privatsphäre.
31:18Warum tun Sie sowas? Für Geld?
31:20Die Akte.
31:22Nein, das überhalte ich.
31:25Sie müssen mich beweisen,
31:26dass ich nichts mit der Fehlgeburt zu tun habe.
31:28Ach, Dr. Seigl, bitte.
31:29Können Sie uns nicht einfach helfen?
31:31Ach, Sie gehören zusammen.
31:33Das Einzige, was ich für Sie tun kann,
31:34ist, Ihren Besuch hier sofort zu vergessen.
31:37Und jetzt her damit.
31:45Brauche ich sowieso nicht mehr.
31:46Ich habe genug gesehen,
31:47um Alexander die Augen über Jessica zu öffnen.
31:49Verlassen Sie sofort meine Praxis.
31:52Bevor ich es mir anders überlege und sie doch noch anzeige.
31:56Nora, tut mir leid.
31:57Ich wollte ihn ja aufhalten,
31:58aber ich war so durcheinander.
31:59Wieso denn durcheinander?
32:01Weil ich schwanger bin.
32:18Richard.
32:22Es tut mir so leid, was passiert ist.
32:26Nein, nein, du bist nicht short.
32:29Du bist ja auch nur ein Opfer ihrer Lüge, so wie ich.
32:41Ich habe sie rausgeschmissen.
32:45Ja, ich weiß.
32:51Und, wie geht es jetzt weiter?
32:56Ich habe in dir immer meinen Sohn gesehen.
33:00Nicht, weil es auf irgendwelchen Papieren stand zu nahm her.
33:03Hier habe ich das gefühlt.
33:06Es war toll, dein Sohn zu sein.
33:11Ich habe Judith weggeschickt.
33:13Ich würde dich nicht auch noch verlieren.
33:20Wenn du es willst, bleibe ich gern.
33:33Natürlich will ich, dass du bleibst.
33:36Du und Jessica und euer Kind.
33:40Du weißt es noch gar nicht.
33:43Was?
33:44Jessica hatte eine Fehlgeburt.
33:53Nora, ich sitze bei diesem Frauenarzt, um ihn abzulenken, damit du die Akte suchen kannst.
33:56Und jetzt bin ich schwanger?
33:58Tee?
33:59Äh, ja.
34:01Aber das muss doch ein Riesenschock gewesen sein.
34:05Aber schön ist es schon.
34:07Ach, schön?
34:09Nora!
34:10Das, das, das, das ist ein verdammtes Wunder.
34:13Weißt du, wie lange Konrad und ich probiert haben, schwanger zu werden?
34:15Und erst als wir Theo adoptiert haben, haben wir uns damit abgefunden, dass wir nie eigene Kinder haben werden.
34:20Siehst du, jetzt ist Theo aus dem Haus, jetzt kommt der Nachwuchs.
34:23Ich könnte jetzt heulen.
34:26Und ausgerechnet heute haben Konrad und ich uns gestritten.
34:29Wieso denn gestritten?
34:30Ach, na, weil er dagegen war, dass wir zu diesem Frauenarzt gehen, wegen der alten Geschichten um dich.
34:36Oh, bitte, ihr sollt euch nicht meinetwegen streiten.
34:38Das ist doch alles Vergangenheit.
34:39Ich weiß, was ich damals getan habe.
34:43Aber jetzt können wir beweisen, was es mit der Fehlgeburt auf sich hat.
34:48Ich weiß nur nicht, ob es so leicht ist.
34:51Alexander vertraut mir nicht, das wird schwer, ihn zu überzeugen.
34:54Na, ein Grund mehr, jetzt hier nicht so lange rumzustehen.
34:58Aber kann ich dich jetzt einfach so alleine lassen?
35:01Ich bin noch gar nicht mehr allein.
35:04Oh, Elsa, ich freue mich so für dich.
35:07Nora, jetzt hau ab.
35:09Ja, viel Glück.
35:33Mann, wer bin ich denn?
35:34Mann, wer bin ich denn?
35:41Ups.
35:43Irgendwas passiert?
35:44Nee, nichts.
35:46Ich war nur ein bisschen ungeschickt, entschuldige.
35:49Brauchst du vielleicht Hilfe?
35:50Nein, nein, nein.
35:51Du schneidest dich noch.
35:54Bist du sauer?
35:57Was?
35:58Nein, ich?
35:59Willst du mir vielleicht irgendwas sagen?
36:02Nee, wirklich nicht.
36:06Komm, du nimmst dein Bier und gehst zurück auf die Couch.
36:10Muss aber die Tür zu machen.
36:11Ich glaube, ich brauche jetzt doch den Stopp sogar.
36:13Okay.
36:21Aber warum hat mich denn niemand informiert?
36:23Ich hätte meinen Termin in London doch abgebrochen.
36:25Wir waren selbst völlig geschockt und dachten, es wäre besser, bis zu deiner Rückkehr zu warten.
36:30Und, äh, ich mein, kannst du drüber reden?
36:33Was ist denn passiert?
36:37Jessica hatte Streit mit Nora.
36:40Sie hat Jessica zu Boden gestoßen, danach ist es passiert.
36:44Nora?
36:45Aber warum?
36:47Ja, das ist die nächste Neuigkeit.
36:49Vielleicht setzt du dich besser.
36:56Nora und ich sind uns früher schon einmal begegnet, vor vielen Jahren.
36:59Unmittelbar bevor sie ins Gefängnis musste.
37:01Damals wussten wir noch nicht, dass wir angeblich Geschwister sind.
37:05Und haben uns ineinander verliebt.
37:10Du und...
37:11Großer Gott.
37:14Nach dem Gefängnis haben wir uns dann wiedergesehen und begriffen, dass wir Geschwister sind.
37:18Wir mussten irgendwie versuchen, unsere Gefühle in den Griff zu kriegen.
37:22Eure Reise nach Hamburg, jetzt wird mir einiges klar.
37:26Ach, deshalb hast du auch Jessica geholt.
37:31Irgendwie schon, ja.
37:33Und dann wurde sie schwanger.
37:36Ich verstehe.
37:39Ja, ich kann nur ahnen.
37:42Nur ahnen, wie schlimm es für dich ist, dass ihr das Kind verloren habt.
37:45Aber bist du dann sicher, dass Nora etwas damit zu tun hat?
37:48Alexander?
37:53Vater.
37:55Gut, dass du wieder zurück bist.
37:57Hallo, Nora.
38:00Du weißt Bescheid?
38:03Nora, sieh mich an.
38:06Bestimmt es, dass du Jessica zu Boden gestoßen hast?
38:08Nein, das habe ich nicht getan.
38:11Okay.
38:12Ich weiß, dass vieles gegen mich spricht.
38:15Dafür hat Jessica schließlich gesorgt.
38:16Nora, bitte.
38:18Deswegen bin ich hier.
38:19Ich will mit dir reden.
38:19Ich will dir sagen, was wirklich passiert ist.
38:20Nora, das hat...
38:21Moment, Moment, Moment.
38:22Lass sie ausreiten, bitte.
38:23Bitte.
38:24Bitte.
38:25Bitte.
38:28Als ich gestern mit Jessica geredet habe, war sie gar nicht mehr schwanger.
38:35Sie hat ihr Kind schon viel früher verloren.
38:41Hallo.
38:43Hallo.
38:44Hey.
38:47Hast du schon gehört?
38:49Die Überraschung für Frau Wagner ist ziemlich in die Hose gegangen.
38:52Ja.
38:53Und wie geht's, Richard?
38:55Der frisst seinen ganzen Frust in sich ran und lässt niemand an sich ran.
38:58Oh je.
39:00Tja.
39:00Aber was soll ich machen?
39:01Ich kann ja nicht dazu zwingen, über seine Gefühle zu sprechen.
39:07Na, irgendwann wird er bestimmt über seine Gefühle sprechen.
39:10Und dann ist er froh, wenn du ein offenes Ohr für ihn hast.
39:13Du liest Bücher bei Schwangerschaft?
39:15Ist das so eine Muttergeschichte, wenn der Sohn von zu Hause auszieht?
39:18Nein.
39:19Oder ein sanfter Hinweis, dass du was auf dem Herzen hast?
39:21Eher unter dem Herzen.
39:23Du wirst schwanger?
39:26Ja.
39:39Michael, bitte nicht schon wieder.
39:42Ludwig.
39:43Guten Tag, Sophie.
39:44Kann ich dich einen Augenblick sprechen?
39:46Natürlich, komm doch ran.
39:47Vielen Dank.
39:49Ich kann mir schon vorstellen, warum du hier bist.
39:52Bist du?
39:53Es geht um Michael, stimmt's?
39:55Ich bin eben bei Michael gewesen.
39:58Setz dich doch.
39:58Danke.
40:00Ich kann gut verstehen, dass du für Michael ein gutes Wort bei mir einlegen möchtest.
40:05Aber ich bleib dabei.
40:06Ich brauch jetzt erstmal Abstand, sowohl von Frederik als auch von Michael.
40:10Das hab ich nicht gewusst.
40:12Dann bist du nicht deshalb bei mir.
40:13Nein.
40:15Warum dann?
40:16Ich will sehr wohl ein gutes Wort einlegen.
40:19Aber nicht für Michael.
40:20Sondern?
40:21Sondern für Herrn Grafenberg.
40:24Ihm ist in letzter Zeit viel Unrecht geschehen.
40:32Und warum hat Jessica die Fehlgeburt zunächst verschwiegen?
40:35Sie hatte wahrscheinlich Angst, Alexander zu verlieren.
40:38Und sie muss gehofft haben, so schnell wie möglich wieder schwanger zu werden.
40:41Aber als dann Judiths Lüge aufflog, musste sie handeln.
40:45Und das hat dir alles Jessicas Arzt erzählt?
40:47Er hat es jedenfalls nicht dementiert.
40:50Und ich habe ihre Patientenakte gelesen.
40:53Nora, willst du uns ernsthaft erzählen, dass du einfach so in eine Arztpraxis eingebrochen
40:57bist, die die vertraulichen Patientenakten eingesehen hast, erwischt wurdest und dann
41:00einfach so rausmarschiert bist, ohne dass der Arzt die Polizei gerufen hat?
41:02Bitte, dann frag Elsa, sie war dabei, sie kann es bestätigen.
41:05Natürlich kann sie das, sie ist deine beste Freundin.
41:08Alexander, komm.
41:08Ach, das passt doch vorne und hinten nicht.
41:10Warum sollte der Arzt bei so etwas mitmachen?
41:12Weil Jessica ihn bestochen hat.
41:14Darum kannst du nicht einfach dazu stehen, was du Jessica und mir angetan hast.
41:18Ich sage die Wahrheit, Alexander.
41:21Ja, so wie früher, als du selbst deinem Vater etwas vorgemacht hast.
41:23Alexander, es reicht.
41:25Das ist doch absurd.
41:27Sie will einfach nicht ihren Fehler eingestehen, darum geht es.
41:31Hör zu.
41:32Ich glaube, Nora, jedes Wort.
41:36Ich habe einmal an ihr gezweifelt.
41:39Diesen Fehler werde ich nicht noch einmal begehen.
41:41Und du solltest das auch nicht tun.
41:46Und wenn du das nicht kannst, dann ist für dich kein Platz mehr in diesem Haus.
41:58Was hast du vor?
41:59Ich werde ihn einladen und ich werde ihm sagen,
42:02dass ich ihn nicht mehr liebe.
42:03Seit unserer ersten Begegnung habe ich dich geliebt.
42:05Und ich werde dich immer lieben.
42:07Michael, hör mir mal gut zu.
42:08Es ist vorbei, verstehst du?
42:09Ach, Schatz!
42:11Und wegen Alexander hast du wahrscheinlich auch behauptet,
42:13Nora wäre schuld an deiner Fehlgeburt.
42:15Wir haben uns sehr gestritten.
42:18Sie war sehr...
42:18Jessica, es reicht.
42:21Ich möchte, dass du mein Haus verlässt.
42:24Bis zum nächsten Mal.
42:24Untertitelung des ZDF, 2020
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